• So, hier poste ich erstmal die ersten 6. Kapitel und die Einleitung meiner Story, damit es nicht zu unübersichtlich wird. Kritik und Anregungen nehme ich gerne entgegen, also nutzt die Antwortfunktion ruhig ausführlich. :D
    Viel Spaß beim Lesen!!!

    Wer die Story als Worddokument haben will, bitte melden. Per Pm oder ICQ.

    MfG DasWams

    Copyright by Marcus Wamser

    Black Planet

    von Marcus Wamser


    Einleitung

    Wir Menschen dachten lange Zeit, das wir irgendwann den Weltraum besiedeln würden und Kontakt mit Ausserirdischen selber und ohne deren zutun erreichen könnten, allerdings irrten wir uns da gewaltig. Im Jahre 2190 drang eine andere Rasse in unser Sonnensystem ein, auf der Flucht vor einem Bürgerkrieg in ihrem Reich, der, wie wir später erfuhren, schon mehr als 200 Jahre tobte und bei dem schon Millionen der anderen Rasse, die sich selber Opiid nannte, getötet wurden waren.
    Im Austausch gegen Technologie von der die Menschheit noch Jahrhunderte entfernt war, griff die Menschheit in diesen Konflikt der Opiid ein und mit unserer Hilfe wurde letztendlich der Konflikt gelöst und die Menschheit verlangte im Gegenzug zu der grossen Hilfe, die man entrichtet hatte die Technologie zum besiedeln lebensfeindlicher Planeten, die, in einer feierlichen Zeremonie zum Ende des Bürgerkrieges der Opiid, überreicht wurde. So begann die grosse Kolonialzeit der Erde. In der mehr als 200 Planeten von Menschen besiedelt wurden.
    Allerdings brachte ein so gewaltiges Reich auch Probleme mit sich und so geschah es, dass das riesige Reich in 3 Teile zerfiel. Einmal die Kolonien, die sich mit der Erde verbündet hatten, die sich fortan als Erdföderation bezeichneten, die das Kürzel EF nutzte. Zum zweiten entstand die Allianz, die sich aus Kolonien in den verschiedensten Bereichen des ehemaligen Reiches geformt hatte. Und zu guter letzt die äussersten Kolonien, die zusammen mit den Opiid, das grösste und militärisch stärkste Reich bildeten. Diese Fraktion wird auch als GMO bezeichnet. Diese Abkürzung bedeutet Gemeinschaft der Menschen und Opiid. Allerdings hat auch der längste Frieden einmal sein Ende und so sollte es auch wieder kommen, denn im Universum tauchte eine bisher unbekannte Gefahr auf, die droht alles Leben in unserem Teil des Universums auszulöschen. Und so beginnt unsere Geschichte auf einem Patrouilleflug der GMO Metal Gear, dem Flaggschiff der GMO!...


    Kapitel 1-„Jacobs bewegen sie ihren Hintern !“
    Zitat Kapitän Kogimack, Befehlshaber Der GMO Metal Gear

    Leutnant Michael Jacobs war gerade auf dem Weg zur Cafeteria, als er plötzlich vom aufheulen der Alarmsirenen aus seinen Gedanken, die sich darum drehten was von dem vielen ekelhaftem Zeug er heute verspeisen könnte, rissen.
    Das war ein Alarmstart, was bedeutete, das alle 10 Sekunden ein Jäger startet, das letzte mal als er das erlebt hatte, waren sie gerade auf Piratenjagd gewesen. Damals hatten die Piraten ihre Basis schützen wollen und griffen mit allem an, was sie hatten. Ein ziemlich dummer Plan, da man es sich zweimal überlegen sollte ein Grosskampfschiff mit allen seinen 256 Jägern anzugreifen. Die Piraten mussten natürlich verlieren.
    In dieser Schlacht wurde er auch zum Leutnant befördert, er eskortierte mit seinem Team einige schwere Bomber die ihre Torpedos vom Typ Gepard auf die Piratenbasis abfeuern sollten. Kurz nach dem Start brach einer der Piraten durch und überraschte den Konvoi und schaffte es mit seinem Laserblaster einen Torpedo zu treffen wodurch zwei der Bomber flugunfähig gemacht wurden, der Bomber der getroffen wurde, von diesem waren nur noch Partikel übrig, so sehr hatte ihn der Torpedo zerfetzt.
    Jacobs liess seine beiden Flügelmänner zurück, damit diese die flugunfähigen Bomber verteidigen konnten. Er selber schoss den restlichen Bombern alleine den Weg durch 20 Piraten frei, so das diese dann die Basis mit ihren Torpedos unter Beschuss nehmen konnten. Jacobs wurde mit der Beförderung und einem Colony Star, der dritthöchsten Auszeichnung die ein Mensch in der GMO erhalten kann, geehrt.
    Aber die Situation jetzt war anders, sie befanden sich nicht auf der Suche nach Piraten. „Was ist hier los?“ fragte er in sich hinein, bevor er sich die Frage beantworten konnte, kam die Antwort vom Captain des Schiffes persönlich auf sein Com-Band.
    Er salutierte vor dem Hologramm des Captains und wollte sich erkundigen was denn los sei. Der Captain, der ein Opiid war, war keine Schönheit(für einen Menschen so oder so nicht) aber dafür ein sehr umgänglicher Typ, der die Dienstvorschriften nicht allzu ernst sah, sagte zu Jacobs nur kurz angebunden:
    „Jacobs, bewegen sie ihren Hintern zu ihrem Schiff und starten sie! Ein unbekanntes Objekt bewegt sich mit grosser Geschwindigkeit auf uns zu. Es ist auf Kollisionkurs!!“
    „Ja, Sir!“ Leutnant Jacobs sprintete zum Hangar, ein unbekanntes Objekt, dachte er, das gab es relativ häufig, nur für gewöhnlich wurde darum nicht so ein Wirbel gemacht. Endlich kam er zum Hangar, seine Flügelmänner erwarteten ihn schon. Mit diesen beiden Typen hatte er schon alles gesehen, was es zu sehen gab, dachte er.
    Da waren zum einen Benjamin „Bert“ Miller, der ein ausgezeichneter Stratege war, da er durch Befehlsverweigerung vom Kapitän einer Korvette zum Fähnrich und Wingman von Jacobs degradiert wurde. Seit sie sich kannten, hatten seine Fähigkeiten ihnen schon oft den Hintern gerettet. Auch in der Piratenschlacht, wo er den Vorschlag mit dem Weg Freischiessen gemacht hatte. Bert nahm es ihm nicht übel, da er sofort nach der Landung zum Helden erklärt wurden war und nicht die geringste Chance hatte sich gegen die Beförderung zu sträuben. Ausserdem, so meinte Bert, hatte er doch dem Plan zugestimmt und die 20 Piraten alleine abgeschossen. Bert nahm eigentlich niemanden etwas übel. Er war für seine erst 28 Jahre schon erstaunlich viel rumgekommen. Er war ein grosser schlanker Mann mit dunkel braunem Haar.
    Der zweite Mann an Jacobs Seite war ein Opiid, was ihn aber nicht zu einem schlechten Piloten werden liess, die meisten Opiid versuchten noch mit der für Menschen gebauten Steuerung zurechtzukommen, er allerdings nicht , er nutzte eine selber modifizierte Steuerung mit grossem Erfolg. Sein Name war Nngschan`hkt, deshalb nannten ihn alle nur, aufgrund seiner Abstammung und seines Alters „Opii“. Er war ein sehr erfahrener Pilot und um nichts in der Galaxie hätte Jacobs ihn gegen einen jüngeren Piloten eingetauscht. Ihm war schon mehrmals angeboten wurden, in einer Korvette Platz zu nehmen und diese zu befehligen, was er aber jedesmal mit der Begründung ablehnte, das es ihm gefiele in einem Jäger zu sitzen. Aber viele glaubten eher, das es mit der Verbundenheit zu seinem Schützling Leutnant Jacobs zusammenhing, das er nie das mit der Korvette angenommen hatte und manchen bestätigte er das auch, in dem er sagte, wer denn auf den Jungen aufpassen solle, wenn er nicht mehr da wäre.
    Seine Sorge um Leutnant Jacobs rührte daher, das Nngschan`hkt ihm das Leben am Anfang seiner militärischer Karriere gerettet hatte. Leutnant Jacobs Schiff war auf einem Patrouilleflug von einem Mini-Asterioiden am Triebwerk schwer beschädigt wurden. Nngschan`hkt hatte ihm damals kurz bevor ihm der Sauerstoff ausging gerettet, er hatte zu diesem Zeitpunkt schon das Bewusstsein verloren und war erst wieder zu diesem an Bord der GMO Metal Gear gekommen. Seitdem verband die beiden eine enge Freundschaft.
    Nngschan`hkt war, wenn man ein Opiid war und auf alte Knacker stand, noch relativ attraktiv. Er hatte acht Tentakel wie jeder Opiid, allerdings hatte er auch einige Kriegsverletzungen, allesamt im Brustbereich, die meisten Crewmitglieder fragten sich insgeheim, wie er das alles hatte überstehen können ohne draufzugehen. Nachdem Jacobs, dessen Spitzname „Coffee“ war, weil er ohne seinen morgendlichen Kaffee unausstehlich war, diesen Gedanken abgeschlossen hatte kam Bert auf ihn zu und ihn fragte:
    „ Weisst du was hier los ist“
    „ Sorry, Ich weiss nur das ein unbekanntes Objekt mit hoher Geschwindigkeit auf uns zurast und auf Kollisionskurs ist.“ sagte Jacobs
    „Aber ich gehe jede Wette ein, das wir gleich wissen werden was da auf uns zukommt, wenn wir erstmal gestartet sind!


    Kapitel 2-„Oh, mein Gott!!!"
    Zitat Fähnrich Benjamin Miller, 13. Abfang- und Eskortierstaffel der GMO Metal Gear

    „Da hast du vollkommen Recht, also los!!“ sagte Nngschan`hkt, in einer für ihn ungewöhnlichen Stimmlage, so das man sofort die Beunruhigung hören konnte.
    Bert und Jacobs wussten sofort das etwas nicht stimmt, da der Opiid eher der Coole und ,selbst in grösster Gefahr, ausgeglichene unter ihnen war. Also fragte Jacobs:
    „Alles in Ordnung Opii, du wirkst so beunruhigt. Was ist los?“
    „Nichts!!“ sagte er trocken und ohne die ungewöhnliche Tonlage der letzten Sätze.
    Gerade als Jacobs wieder ansetzte um Opii weiter auszufragen ging das Lautsprechersystem an und der Captain meldete sich mit ziemlich erregter Stimme:
    „Sagen sie, wieso sind sie eigentlich immer noch im Hangar und ruhen sich aus, während der Rest des Schiffes in heller Aufregung ist! Soll ich ihnen allen noch persönlich in den Arsch treten, bevor sie endlich starten!!!“
    „Sir, Ja Sir!! Wir sind praktisch schon im All.“ Das Stimmengewirr der Brücke dröhnte kurz nach diesem Satz nicht mehr aus den Lautsprechern und die Drei Piloten waren schnell zu ihren Maschinen gehastet. Ihre drei Raumjäger vom Typ „Minotaurus“ zählten zu dem besten was die Inginieurskunst bisher zu stande gebracht hatte. Die Triebwerke dröhnten und die Hangartüren öffneten sich gerade als sie endlich wieder Zeit fanden sich zu unterhalten.
    „Meine Güte, was ist denn mit dem Captain los, so aufgelöst habe ich ihn seit, seit... ach ich weiss nicht ob er jemals schon so aufgeregt war!!! Was hat den nur so aufgeregt!“ sagte Bert ziemlich aufgebracht.
    Sie flogen gerade um die mächtigen Triebwerke der GMO Metal Gear, als Jacobs bemerkte, das die Ablenktriebwerke des Trägerschiffes arbeiteten. Normalerweise braucht ein Schiff dieser Grösse die Ablenktriebwerke nur wenn Asteroiden auf das Schiff zurasten und keine Zeit mehr blieb um Jäger zur Abwehr zu starten.
    „Leute wenn das Ding, was da auf uns zurast, so gross und schnell ist, wieso nutzen die dann nicht die Haupttriebwerke um schneller wegzukommen?“ fragte Jacobs
    „Oh, mein Gott“ fassungslos klang das was Bert gerade gesagt hatte, aber jetzt verstand auch Jacobs was los war.
    Bert war als erster um die Kurve geflogen und sah infolge dessen, was sich da auf die GMO Metal Gear zubewegte. Als die andern beiden um die Ecke kamen sahen sie es auch und konnten es nicht fassen. Ein riesiger Schwarzer Klumpen bewegte sich auf sie zu. Er war gut 5mal so gross, wie der Träger und dieser war immerhin 6Km lang 3,5 km Hoch und 1 Km breit. Durch die Form wirkte der Träger schon sehr bedrohlich, denn er sah aus wie ein Hai ohne Schwanzflosse und mit verkleinerter Rückenflosse, die als Brücke fungierte. Die Schwanzflosse war sozusagen gegen ein Triebwerk ausgetauscht wurden.
    Aber das was sie sahen, stellte das Schiff in den Schatten, im wahrsten Sinne des Wortes, denn das riesige Gebilde hatte sich vor die Sonne geschoben und verdunkelte das Gebiet in dem sie sich befanden. Aus der Entfernung sah er 5 kleine Gebilde kommen. Er gab dem Schiffscomputer den Befehl den Bildausschnitt zu vergrössern und sah das es sich bei den Schiffen um die 3.Staffel zur Aufklärung handelte.
    Jetzt erst sah er, das seine beiden Teammitglieder schon ihre Plätze in einer Formation von 250 Schiffen eingenommen. Nun nahm auch er seine Position in der Formation ein und empfing sogleich Daten über sein Zielobjekt, wie es vom Computer genannt wurde.
    Es hatte also eine Masse 350 000 000 Tonnen und kam auf sie mit einer Geschwindigkeit von
    5000 m/s auf sie zu. Merkwürdigerweise wurde das Objekt immer langsamer, vor zwei Minuten hatte es noch eine Geschwindigkeit von mehr als 6250 m/s.
    Jacobs bereitete sich innerlich auf einen unruhigen Tag im All vor und er wusste nicht warum, aber er hatte ein ganz mieses Gefühl in der Magengegend.


    Kapitel 3-„Gentlemen, wir haben ein Problem!“
    Zitat Capt. Kogimack, Befehlshaber der GMO Metal Gear


    Dieses Gefühl wollte sich partout nicht ändern auch nicht als das Objekt, der schwarze Planet wie es von einem Piloten in der Formation getauft worden war, sich nur noch mit 100 m/s auf sie zubewegte. Er hoffte das der „Schwarze Planet“ nur langsamer wurde, weil dieser gleich umdrehen würde und für immer in seinen Gedanken zu bleiben. Allerdings wusste er das das nicht eintreten würde und so verdrängte er den Gedanken schnell wieder.
    Er schaltete den Funk zu seinen Kollegen ein und sagte zu Bert:
    „Wenn es zum Kampf kommt, Bert, Haben unsere Torpedos vom Typ Gepard überhaupt die Chance dieses Ding oder den „Schwarzen Planet“, wie er jetzt bezeichnet wird, zu vernichten so das wir hier alle heil rauskommen?“ „Wie kommst du überhaupt auf die Idee das es zum Kampf kommt?“„ Nur so ein Gefühl. Aber du hast meine Frage nicht beantwortet!“ „OK, ich würde vermuten das ein Gepardtorpedo wahrscheinlich nur die Oberfläche ankratzen würde. Um ihn (den schwarzen Planet) zu zerstören vermute ich mal müsste man alles Feuer auf eine Stelle konzentrieren und zusätzlich die Schiffsbatterien auf den Punkt richten. Vielleicht würde das reichen um das Ding zu pulverisieren.“ sagte Bert ein wenig verdutzt und grossklappig: „aber wozu willst du das wissen?“ „Ich will nur wissen wie man das Ding platt machen kann, nur für den Fall aller Fälle. Aber schau doch mal, Fakt ist das Ding oder der schwarze Planet wird langsamer und ich glaube kaum das er das macht, nur um kurz Hallo sagen zu können und danach in aller Ruhe abdreht und zurück nach Hause fliegt. Und so tut als wäre das ganz normal. Meinst du nicht das das ein wenig unlogisch wäre !!!“
    antwortete Jacobs ein wenig gereizt. Bert war ein guter Kumpel und ein klasse Pilot, aber wenn unerwartete Ereignisse eintraten, wie dieses hier, dann verlor er auch schonmal den Blick fürs Wesentliche und malte sich ein friedliches Universum aus, aber Jacobs hatte sich daran gewöhnt und wenn so etwas bei Bert eintrat, dann holte er ihn am liebsten schon vor einem Kampf aus seinen Gedanken, denn im Kampf war Bert ein unersetzbarer Teil ihres Teams. So tat er es auch diesmal. „Hast ja Recht.“ sagte Bert kleinlaut:
    „Hey, Leute schaut mal zu dem schwarzen Planeten da splittert irgendwas ab!!!“ das allerdings klang nicht kleinlaut sondern regelrecht entsetzt, was Bert da gerade ausgestossen hatte!
    „Opii? Verdammt, was ist das? Weisst du etwas darüber?“ fragte Jacobs mit der Hoffnung das Opii ihm und Bert ein beruhigende Antwort geben würde. Irgendwas mit kosmisches Phänomen, so hoffte Jacobs. Ohne das er das wusste, hoffte Bert das gleiche, doch der Opiid antwortete nach einigen Sekunden nicht beruhigend, sondern brachte die beiden in noch stärkere Nervosität, in dem er den beiden etwas von einer Legende erzählte und das er es ihnen auf dem Schiff erläutern wolle. Er sagte nur noch das sie etwas mit dem schwarzen Planet zu tun hatte. Mehr wollte er ihnen nicht erzählen.
    „Gentleman wir haben ein Problem!“ drang es durch die Lautsprecher von Jacobs Jäger „wie ihnen inzwischen allen aufgefallen seien sollte hat sich etwas vom Schwarzen Planeten, so wie sie ihn nennen, gelöst. Dabei handelt es sich nicht um Bruchstücke sondern um eigenständige Teile. Diese Teile sind wesentlich schneller als der grosse Teil im Moment. Die Geschwindigkeit lässt sich mit unseren Aufklärungsjägern vergleichen. Ich möchte das sie sich alle kampfbereit machen, das heisst das sie die Schilde hochfahren, die Raketen scharf machen die Laserblaster entsichern und auf meinen Angriffsbefehl warten!!! Viel Glück ihnen allen!!“
    „Scheisse, Leute wenn die uns angreifen sollten, gehen wir sofort aus der Formation raus und treffen uns an den folgenden Koordinaten. Wir mischen den Gegner dann von der Flanke aus auf. Habt ihr das verstanden“
    „Alles Klar“ antwortete Bert unverzüglich.
    Opii sagte:„Hab Verstanden Chef!!!“
    „OK, dann uns allen viel Glück.“ Inzwischen hatte Jacobs alle Anweisungen
    des Captains erfüllt.
    Die Objekte kamen jetzt immer näher und man konnte sie mit dem Sichtverbesserungsystem schon sehen. Sie sahen aus wie kleine Kreise mit Buckeln. Diese Buckel hatten allerdings kleine Öffnungen. Jacobs war nicht allzu scharf darauf zu erfahren was aus diesen herauskam. Allerdings feil ihm jetzt etwas an der Formation auf, die die Schiffe der GMO eingenommen hatten auf. Die schweren Torpedobomber hatten sich allesamt in der Mitte der Formation aufgebaut, wenn nur ein Schuss einen Torpedo treffen würde, würden alle Schiffe auch sie und auch die Metal Gear ans andere Ende der Galaxie gepustet werden. Er liess den Computer die Route der Objekte errechnen und sah seine Vermutung bestätigt. Er öffnete einen Kom-Kanal zur Brücke, wo er gleich in die vier Augen und das krötenartige Gesicht des Captains blickte.
    „Leutnant Jacobs!! Was ist denn? Sie sollten sich lieber auf die anfliegenden Objekte konzentrieren als mich anzufunken!!! Also, Was wollen sie?“ sagte der Captain in einem Ton, der Jacobs klar machte das er sich kurz zu halten hatte.
    „Sir, Ich glaube ich weiss was die Schiffe für ein Ziel anfliegen wollen. Die Torpedobomber in der Mitte der Formation nämlich!“
    „Wie kommen sie darauf Leutnant?“ fragte Kapitän Kogimack.
    „Na ja Sir, wenn sie die Bomber angreifen und sprengen, sprengen die uns durch die Galaxis!“ sagte Jacobs atemlos!!
    „Verdammt, Sie haben Recht, wenn ich den erwische der für diese Formation verantwortlich ist, dann... aber das interessiert jetzt nicht. NOCH NICHT!!“ Die letzten beiden Wörter hatte er so laut gesagt, das es die ganze Mannschaft der Metal Gear hören konnte!!!
    „OK, alle Schiffe Formation auflösen und verteilen und die Torpedobomber docken wieder an der Metal Gear an, der Rest hält sich weiterhin bereit. Sollten die Schiffe den Kurs auf die Bomber beibehalten dann geben die Jäger den Bombern Deckung. Danke für ihre Aufmerksamkeit !!!“


    Kapitel 4-„Jetzt geht’s los“
    Zitat Leutnant Michael Jacobs- Leader der 13. Abfang- und Eskortierstaffel der

    Inzwischen waren die Objekte nur noch ca. 200 000 m entfernt, der Schiffscomputer errechnete eine Ankunftszeit der buckeligen Kreise von 2 Minuten. Jacobs Befürchtung schien sich zu bewahrheiten, denn die Objekte änderten ihren Kurs auf die Andockschleusen der Metal Gear.“ Hiermit erteile ich ihnen den Angriffsbefehl meine Herren. Verteilen sie sich entlang der Linie die jetzt auf ihrem Bildschirm angezeigt wird!“ drang es aus den Lautsprechern „Gott, wie viele von ihnen sagen würden, sei ihrer Seele gnädig“ Natürlich glaubte der Kapitän nicht an Gott, sonder an Oinkelbat. Denn Oinkelbat war der Gott der Opiid und auch die einzige Religion, die es für einen Opiid gab. Die andere Religion war nach dem Bürgerkrieg verboten wurden, da deshalb der Krieg ausgebrochen war. Der damalige Präsident der USA, die die ersten waren die mit den Opiid Kontakt hatten, sagte nach Beendigung des Krieges: „Diese Glaubensfrage hatte auch einst ein Volk auf der Erde entzweigerissen und dieser Krieg dauerte auf der Erde immerhin 30 Jahre und habe die Geschichte von Deutschland entscheidend beeinflusst. Auch hatte dieser Krieg bewiesen, das ein einzelner Mensch die Geschichte beeinflussen kann.“ Aber der Kapitän der Metal Gear nutzte diese Floskel immer gern vor einem Kampf, da sie auf die Piloten immer beruhigend wirkt. „OK, Bert, Opii, wir fliegen trotzdem erst zu unseren Koordinaten. Ich will erst wissen ob und mit was die sich verteidigen.“ Er spürte wie die Triebwerke das Schiff langsam beschleunigten und ihn auf den äussersten Punkt der Linie zusteuern liessen. In seinem Monitor den er mit der Aussenbordkamera seines Schiffes verbunden hatte, sah er die ersten Bomber andocken und wie die Abfangjäger den
    feindlichen Objekten mit Höchstgeschwindigkeit entgegen rasten. Er dachte:„ Denen muss doch einer fehlen“ Aber im gleichen Moment fiel ihm auf welches Zeichen auf den Schiffen war und das die Piloten andere Befehle erhalten hatten als sie. Das Zeichen sah aus wie eine grosse 5 mit Schnorkeln und allerlei Verzierungen. „Diese Schiffe gehören also zu der Elite-Einheit die vor 3 Tagen an Bord gekommen ist“ dachte er.
    Dann trafen die ersten 2 Schiffe der 5er Staffel auf ein feindliches Objekt. Sie lösten mit ihren je 4 Schnellfeuerlasern einen wahren Feuersturm aus. Und trafen das Objekt fast mit jedem ihrer Schüsse. Doch das Objekt flog unbeirrt weiter, dann schoss einer der Jäger eine Rakete vom Typ Butterfly ab. Die Rakete traf das Objekt mit all seiner zerstörerischen Kraft und, Jacobs hing fassungslos in seinem Pilotensitz, warf es nur aus seiner Bahn. Aber auf diesen Angriff reagierten die Kugeln mit einer Art Beschuss wie Jacobs sie noch nie gesehen hatte. Aus allen Öffnungen an ihren Buckeln drangen unentwegt neue Geschosse, die aussahen wie zu grosse Nähnadeln. Diese Nadeln leuchteten allerdings in einem so heftigen Giftgrün, das sie selbst von Jacobs Schiff aus gesehen werden konnten. Nun erreichten die ersten Geschosse den Jäger. Jacobs rief schnell die Schiffsinfos des angegriffenen Schiffes auf. Und traute seinen Augen kaum. Laut der Info waren die Schilde vollkommen in Ordnung. Allerdings drohten dem Schiff an manchen stellen schon Hüllenbrüche. Und dann kam das, was unausweichlich war. Die Hülle des Schiffes brach und in der Reaktion die der Sauerstoff mit dem Wasserstoff verursachte, verglühte der kleine Jäger in einer grellen Wolke aus explodierendem Treibstoff und der Munition die noch an Bord war.
    Jacobs wusste, was er zu tun hatte. Es stand so im Vorschriftenbuch, also funkte er schnell den Captain an. „Sir, sollten wir uns nicht längs zurückgezogen haben? Wir haben es schliesslich mit einem übermächtigen Feind zu tun!“ sagte Jacobs ohne auf die Bestätigung des Captains zu warten. So schnell wie er das gesagt hatte kam auch die Antwort. „Jacobs, ich sehe sie nicht im Kampfgetümmel und ausserdem bestimme ich noch immer, wann der Feind übermächtig ist und wann nicht, Verstanden!“ sagte Kogimack „Ja, Sir aber...!“sagte Jacobs.„ Leutnant Jacobs, Entweder sie setzen ihr Schiff in Bewegung oder ich puste es eigenhändig aus dem Weltraum!!!“ brüllte der Captain wütend.
    „Ja, Sir“ sagte Jacobs in einem Ton aus dem die Hoffnungslosigkeit sprach. Denn während er seinen Disput mit dem Captain gehabt hatte, waren weitere Schiffe, insgesamt hatten sie jetzt schon nach 4 Minuten mehr Verluste, als sie in den letzten 2 Jahren gehabt hatten. Insgesamt 35 Schiffe.
    „Jetzt geht’s los“ sagte Jacobs bemüht zuversichtlich zu klingen.
    „ Alles in Ordnung, Michael?“ fragte Opii(Anm. d. Autors: Ich erspare mir jetzt mal den vollständigen Namen)
    „Eigentlich nicht, aber dafür ist jetzt keine Zeit!“ sagte er mit einem Unterton der keine weiteren Fragen zuliess:„Wir haben eine Schlacht zu gewinnen!!“
    „ Wie du meinst „Coffee.“ sagte Bert.
    „Also wie treten wir E.T am besten in den Arsch?“ fragte Bert im gleichen Atemzug.
    „Wir bleiben zusammen und setzen uns zu dritt hinter diese Dinger und feuern alles was wir haben auf diese Viecher!“ schlug Jacobs vor.
    „Äh, haben wir noch andere Pläne, vielleicht?“ fragte Bert leicht hoffnungsvoll
    „Hast du einen besseren Plan, Bert?“ sagten Jacobs und Opii zugleich
    „ Leider nein!“ gab Bert kleinlaut zu „ Das ist wohl unsere einzige Chance die Mistviecher wegzupusten! Welchen nehmen wir als erstes?“
    „Ich markiere einen der etwas weiter draussen ist. Damit wir nicht von mehreren gleichzeitig angegriffen werden können“
    Jetzt spürten sie alle wie die Anspannung ins unermessliche stieg, als die Triebwerke begannen zu arbeiten. Sie kamen dem ausgesuchten Ziel immer näher. Laut der Infos des Schiffscomputers hatte das Objekt keine Schilde. Als er aus reiner Routine auf seine Radar guckte sah er etwas, was ihn noch nervöser werden liess. Der schwarze Planet hatte sich wieder in Bewegung gesetzt und steuerte geradewegs auf die Metal Gear zu. Aber jetzt gibt es wichtigeres dachte er sich. Nun waren sie alle hinter dem Objekt. Es hatte sie scheinbar noch nicht bemerkt.
    „Auf mein Kommando, feuert ihr alles ab was ihr an Bord habt. Raketen, Laser und wegen mir steigt aus und mit der Hand auf die Hülle von diesem Schiff. OK“ er wartete nicht erst auf eine Antwort „ 3, 2, 1, Feuer!!!“ schrie er in den COM-Kanal.
    Alle drei Schiffe feuerten alles ab was sie hatten. Laser, Raketen und sogar das Abwasser, was die Piloten hatten lassen müssen. Der Container mit dem Harnstoff prallte erwartungsgemäss von der Hülle ab und öffnete sich beim abprallen und ergoss eine schwach leuchtende gelbe Flüssigkeit über die Hülle. Ein schwaches Lachen kam aus den Lautsprechern, es war Bert, der über den Anblick des gelblich leuchtenden Stoffes lachen musste und darauf sagte:„ Selbst wenn wir heute verlieren kann man immer hin sagen, das wir auf unseren Gegner geschissen haben“ Jacobs konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Nach 30 Sekunden, die den drei Piloten, wie eine Ewigkeit vorkam, schien die Hülle des feindlichen Objektes langsam nachzugeben. Allerdings änderte es noch immer nicht den Kurs.„Also, Jungs? Besonders helle scheint unser Gegner ja nicht zu sein? Oder?“ sagte Opii.
    „ Ist mir ehrlich gesagt auch lieber als wenn sie den Schüssen ausweichen wür...“
    Ein heller Lichtblitz genau vor ihnen, unterbrach Jacobs. Das Objekt, was sie beschossen hatten, war endlich explodiert. Es explodierte in einem kühlen Blau, was auf einen anderen Treibstoff als den ihren schliessen liess. Die GMO Schiffe nutzten meistens Antimaterie-Triebwerke. Kräftig zwar, aber wenn sie explodieren reissen sie alles im Umkreis von 1km mit sich mit.„YEAAAA-HAAA“ schrie Bert voller Freude „Wir haben den Schweinehund!!!“
    Jetzt sahen sie auch, das die Metal Gear aus den Hauptbatterien feuerte und zwar auf die kleine buckeligen Kreise. Dieser geballten Feuerkraft hatte der Gegner nichts entgegenzusetzen. Und so explodierte ein buckeliger Kreis nach dem anderen.
    Die GMO Metal Gear hatte die kleinen Schiffe einfach weggepustet, aber sie hatten noch ein viel grösseres Problem, nämlich den „Schwarzen Planeten“. Dieser hatte inzwischen wieder mächtig Fahrt aufgenommen und steuerte geradewegs auf die Metal Gear zu.
    „Meine Herren, Sie haben ihren Job zu 50% erledigt. Wie sie sich denken können hat ihr neues Ziel eine Masse von 350 000 000 Tonnen und einen Durchmesser von ca. 30 km!
    Wie sie sich denken können wird es nicht reichen nur auf das ganze Ding zu feuern. Wir werden deshalb alle Waffen die uns zur Verfügung stehen auf einen Punkt richten. Vielleicht ist einigen von ihnen schon aufgefallen, das die Haupttreibwerke nicht arbeiten, sie sind kaputt!“ das letzte war eine sachliche Feststellung des Captains:„ Ich will ihnen damit sagen, das wenn unser Angriff fehlschlagen sollte, sie sich alle auf Abstand zur GMO bringen!“
    „Meinte er mit allen Waffen auch die Atomsprengköpfe die sich an Bord befinden?“
    Berts Frage wurde ihm schneller beantwortet als ihm lieb war. Denn Sie sahen da ,wo sich der „Schwarze Planet“ befunden hatte, eine nukleare Sonne aufleuchten!!
    „Oh Scheisse! Will mal wissen wie er das dem Oberkommando beibringen will!!“ rief Jacobs, beeindruckt und gleichzeitig beängstigt bei dem Anblick der sich ihm bot.
    Der Schwarze Planet taucht einfach durch die Explosion hindurch und hielt, trotz seiner weissglühenden Hülle, die wegen der Hitze anfing zu schmelzen, weiter auf die Metal Gear zu.
    „ Alle Schiffe Angriff auf die Geschmolzene Stelle“ befahl der Captain im gefassten Ton, trotz des hektischen Gewusels auf der Brücke. Der Befehl wurde ausgeführt.
    „Bert, was hat das Schiff noch für Alternativen, wenn wir versagen?“
    „Ich fürchte nur noch eine Coffee!!“
    „Und das wäre?“ fragte Jacobs
    „ Der Antimaterie-Sprengkörper“
    „ Wie bitte!! Sag mir das dass nicht wahr ist! Hast du dieses Monster jemals in Aktion gesehen“
    „Tut mir Leid, nein!“
    „Braucht dir nicht Leid zu tun, reicht schon das ich das Ding bei der einzigen bisherigen Zündung gesehen habe“
    „Echt?“
    „ Ich erzähls dir später. Wir haben wichtigeres zu tun!“
    „stimmt“
    Alle Schiffe waren schon im frontalen Anflug , als die Metal Gear anfing mit ihrem Geschützen zu feuern. „Gutes Timing, die ersten Schiffe werden Feuern wenn die erste Geschützsalve eintrifft“ dachte Jacobs laut.
    Die ersten Jäger feuerten ihre Butterfly-Raketen ab, auch sie würden zeitgleich mit der ersten Geschützsalve eintreffen. Auf Jacobs seinem Radar wurden neue Punkte sichtbar. Es waren die der neu gestarteten Torpedobomber. „Sie werden zwar erst nach der zweiten oder dritten Angriffswelle ankommen, trotzdem beruhigend sie in der Hinterhand zu haben.“ dachte Jacobs.
    Jetzt blinkte sein Angriffssignal auf und er startete die 3 Butterfly-Raketen, die nach seinem Angriff auf das kleine kreisförmige Objekt noch übrig geblieben waren.
    Bis er in Reichweite für den Laserbeschuss war, musste er noch 1000 km fliegen, was ungefähr noch eine halbe Minute Zeit liess. Da Jacobs mit seiner Staffel recht weit hinten war, sah er wie die ersten Raketen in die immernoch weissglühende Stelle einschlugen und kleine Fetzten des zähflüssigen Materials aus der grossen Kugel rissen, auch sah er wie die ersten Jäger anfingen zu feuern. Als endlich die erste Geschützsalve der Metal Gear einschlug, schleuderten riesige Bruchstücke aus der Kugelkonstruktion und diese flogen Haarscharf an einigen Schiffen vorbei. „Zum Glück konnten die Piloten noch rechtzeitig reagieren, sonst hätten wir wohl nochmehr Verluste zu beklagen“ sagte Jacobs zu sich selbst.
    Auch Opii musste unter einem Schrottteil wegtauchen. Nun waren die drei endlich in Feuerreichweite der Laser und eröffneten fast gleichzeitig das Feuer.
    Ihre Schüsse brachen nur winzige Stücke aus der Hülle heraus, die das Objekt einzeln nicht gefährden würden. Aber durch die grosse Zahl von kleinen Bruchstücken machten sie den Weg für die grossen Batterien der Metal Gear frei. Diese konnten dadurch fast ungehindert ins innere vordringen. Jacobs konnte seinen Augen nicht glauben, die Geschützsalve hatte nur eine weitere Schicht freigelegt. Jacobs konnte ein Stöhnen aus den Lautsprechern hören, es war Bert, der scheinbar das gleiche dachte, wie in diesem Moment der Rest der Flotte.
    „Das kann doch nicht wahr sein!“ hörte Jacobs den Captain fluchen.


    Kapitel 5-„Alle Schiffe Rückzug zu diesen Koordinaten!“
    Zitat Commander Finnigan-1. Offizier der GMO Metal Gear

    „Was haben wir noch, Bert?“ fragte Jacobs
    „Nicht mehr viel. Leider! Vielleicht können wir abdrehen und noch einen Angriffsflug zusammen mit den Bombern starten“ sagte Bert„Und dann hat der Captain noch die Möglichkeit den
    AM-Sprengkopf einzusetzen“
    „Wie lange brauchen wir für einen Neuanflug mit gleicher Feuerkraft?“ fragte Jacobs
    „Zu lange fürchte ich. Aber wie gesagt, wir haben noch die Chance das die Bomber die Kugel zerstören oder zumindest vom Kurs abringen!“ antwortete Bert.
    „OK, lasst uns keine Zeit verschwenden, wir drehen ....“
    Die letzten Worte blieben Jacobs im Hals stecken, denn plötzlich drehte sich der „schwarze Planet“ und zeigte der Metal Gear eine Öffnung, in deren inneren etwas schimmerte. Das Schimmern wurde immer stärker bis es zu einem strahlenden Scheinen wurde.
    „Wie wunderschön!“ bemerkte jemand.
    Hätte er gewusst, welche zerstörerische Kraft aus dem Schimmern werden würde, hätte er die Bemerkung unterlassen, denn nicht einmal eine zehntel Sekunde danach schoss ein hell blauer Strahl der Metal Gear entgegen und traf sie an ihren Geschützbatterien. Ein wahnsinnig heller Blitz dehnte sich über das Schiff und seinen Schild aus.
    Nur noch das Ächzen der Schiffshülle und die Schreie von Menschen waren aus den Lautsprechern zu hören. Der Lichtblitz wurde langsam wieder kleiner, aber als er gänzlich verschwand wünschten sich die Piloten das er nie verschwunden wäre.
    „Ach du heilige Scheisse“ flüsterte Jacobs in einem Ton des Entsetzens:„ Seht ihr das Jungs?
    Natürlich sahen sie das, was Jacobs sah und das war die kaum noch flugfähige Metal Gear. Das Schiff hatte da, wo sich die Geschützbatterien befunden hatten, nur noch ein riesiges Leck. Durch das immernoch Luft ausströmte und das Schiff zu einer unkontrollierten Trudelbewegung zwang.
    Zusätzlich war die gesamte Panzerung um das Loch in einem Umkreis von 200m schwarz verkohlt. Das Loch mass dagegen im Durchmesser „nur“ 50m. Jacobs wusste, das das Schiff sich nun endgültig nicht mehr bewegen konnte.
    „Coffee!? Wir sind nicht blind geworden!“ antwortete Opii
    „Da hat er recht und selbst wenn, dann war an deinem Tonfall sehr deutlich zu erkennen, das was schlimmes passiert ist“
    „Hier spricht Commander Finnigan! Alle Schiffe Rückzug zu diesen Koordinaten! Alle noch intakten Schiffe haben mit Höchstgeschwindigkeit diesen Quadranten sofort in Richtung der Koordinaten zu verlassen!“
    „Finnigan? Wieso teilt uns Kogimack nicht mit, wo wir hinfliegen sollen“ stutzte Bert: „Und wieso sollen wir gleich so weit wegfliegen und vor allem mit Maximaler Geschwindigkeit?“
    Berts stutzen war verständlich, denn Finnigan war ein unausstehlicher Zeitgenosse und hatte für seinen Rang viel zu viel Selbstsicherheit und war ausserdem noch arrogant, weshalb man ihm nicht gern in der ausserdienstlichen Zeit begegnete.
    „Ich funke mal die Brücke an.“ antwortete Jacobs Bert:„ Brücke? Hier spricht Leutnant Michael Jacobs. Squadleader der 13. AuE-Staffel! Wir hätten gerne Informationen über unsere Befehle und den Zustand des Captains. Jacobs Ende“
    „Leutnant Jacobs!“ meldete sich Commander Finnigan „ Sie tragen für alle intakten Schiffe die Verantwortung! Sie sind der Offizier mit dem höchsten Rang da draussen, deshalb gebe ich ihnen auch folgende Informationen. Wir sind gerade dabei dem AM-Torpedo ein Ziel manuell einzustellen. Das Schiff kann sich nicht mehr bewegen, weshalb wir wenigstens das Leben ihrer Leute retten wollen. Wenn dieses Ding noch einmal feuert, wird die Metal Gear explodieren. SO oder so wird der AM- Sprengkopf gezündet. Die Frage ist nur ob bei uns an Bord, oder mitten in dieser Öffnung.“
    „Sir, bei allem gebotenen Respekt, aber ich glaube nicht, dass das der Wunsch des Captains wäre“
    „Jacobs hören sie mir zu! Ich bin der Offizier mit dem höchsten Rang an Bord, der noch Entscheidungen treffen kann. Der Captain ist Tot!!“
    „Oh Gott“ pustete es aus Jacobs hinaus.
    „Es ist meine Entscheidung den AM-Sprengkopf zu nutzen!“
    „Ja Sir! Ich bringe meine Leute auf dem schnellsten Weg hier raus!!“ sagte der sichtlich geschockt wirkende Jacobs
    „Und was ist mit dem Captain?“ fragt Bert neugierig
    „Bert, der Captain ist Tot! Commander Finnigan setzt den AM-Sprengkopf ein und es ist meine Aufgabe euch alle, die noch fliegen können, hier raus zu schaffen!“ sagte Jacobs in einem bitteren Ton zu allen. Er hatte noch schnell den offenen COM-Kanal angewählt, damit er sich nicht wiederholen musste.
    „OK, Leute! Setzt Kurs auf den Quadranten 25*17! Dort sind wir vor dem AM-Sprengkopf sicher.
    Viel Glück euch allen!!“ beendete Jacobs seine Ansprache
    Die ehemals stolze Flotte von 256 Jägern und Bombern war auf die traurige Anzahl von 25 Jägern und 7 Bombern geschrumpft.
    Wenn die Metal Gear nicht mehr ist, dachte er, haben wir heute über 4000 Menschen und Opiid verloren. Eine schrecklich hohe Zahl und wenn man dann den materiellen und moralischen Schaden, der die Militärs interessieren würde, so war klar, das das heute die schlimmste Niederlage war, seit dem sich die Kolonien geteilt hatten und die GMO für ihre Freiheit gekämpft hatte.
    Jacobs wurde plötzlich aus seinen Gedanken gerissen, als er jemanden aus dem COM-Kanal
    „Ach du Scheisse!“ rufen hörte. Der Schwarze Planet begann wieder den Schuss, welcher die Metal Gear fast zerstört hatte aufzuladen.
    „Jacobs, Ich habe eine Idee!“ meldete sich Commander Finnigan „Hören sie mir zu!...“


    Kapitel 6-„Ich melde mich freiwillig, Sir!“
    Kommunikationssignal nicht identifizierbar


    „Wie sie sehen können, lädt sich das Ding wieder auf! Wenn wir verhindern wollen, das das Zentrum der Explosion die Metal Gear ist, dann brauche ich sofort die richtigen Zielkoordinaten für den Torpedo. Dafür bräuchte ich einen ihrer Männer, der in die Öffnung des „Schwarzen Planeten“ fliegt und sich dann für den Torpedo als Ziel hergibt. Haben sie in ihrer Einheit vielleicht einen freiwilligen?“ fragte Commander Finnigan.
    „ Sir, Ich werde es selbst machen! Ich kann keinen von meinen Leuten so in den Tod schicken, wenn der Erfolg dieses Auftrages alles andere als klar ist!“ antwortete Jacobs und wartete und hoffte auf die Bestätigung des Captains.
    „Jacobs, Ich habe sie nicht gebeten, jemandem den Befehl zu geben in den Tod zu fliegen, sondern nach einem Freiwilligen in ihrer Einheit gefragt! Und sie fallen gleich aus der Wahl der Kandidaten heraus, da wir auf ihr Schiff alle Daten des Bordcomputers der Metal Gear transferiert haben. Also gibt es nun Freiwillige?“
    „Ich melde mich freiwillig, Sir! Mit meinen Triebwerken stimmt etwas nicht, ich habe vorhin eines dieser Bruchstücke des „Schwarzen Planeten“ abbekommen, bin aber nicht explodiert. Ich opfere mich damit der Rest leben kann!“ sagte die Stimme aus dem COM-Kanal.
    „Identifizieren sie sich Soldat, Ich empfange keine Daten von ihnen!“ befahl Commander Finnigan
    „ Ich bin Hrrrrrrrrzzzzzzzzzzzzzz... COM-Kanal bricht Hrzzzzzz zusammen!“
    „Soldat sie kennen ihre Befehle, feuern sie mit dem Laser, damit wir wissen welches Schiff anvisiert werden soll!“
    Ein einzelner Laserschuss leuchtete kurz auf und zeigte das Schiff, das sich nun immer schneller in Richtung des „schwarzen Planeten“ bewegte. Jacobs salutierte in seinem Cockpit vor dem Piloten und hoffte das sein Opfer diese Aktion wert war.
    Die Formation der Schiffe die das Gemetzel überlebt hatten, beschleunigten nun mit aller zur Verfügung stehenden Energie weg von der Metal Gear.
    Als sie den Quadranten 25*17 erreicht hatten, blitzte in weiter Ferne eine Explosion auf und verschlang alles, was nicht weniger als 30000 Km vom Zentrum der Explosion weg war.
    Die Explosion hatte die Metal Gear zerfetzt, dadurch war die Explosion noch einmal verstärkt worden, da die Metal Gear einen starken Antrieb auf Basis von Anti-Materie besessen hatte. Aber was war mit dem schwarzen Planeten, hatte er die Explosion überstanden oder war er auch zerstört wurden?
    Jacobs scannte die umliegenden Quadranten mit seinem schwachen Scanner ab. Dieser konnte kleinere Objekte zwar nicht finden, das wusste er, aber ein Objekt dieser Masse und Grösse dürfte kein Problem darstellen.
    Er hatte bereits alle umliegenden Quadranten gescannt, als er zum Quadranten kam wo der Kampf stattgefunden hatte. Bisher waren alle Scanns negativ verlaufen, was ein gutes Zeichen war, denn es bedeutete, wenn der „Schwarze Planet“ noch existiert hatte er sich nicht bewegt. Jacobs hoffte allerdings, das sie das Ding an den Rand der Galaxie gepustet hatten.
    Seine Hoffnung erfüllte sich nicht, ganz im Gegenteil, der schwarze Planet hatte sich scheinbar wieder zu einer Kugel geformt, mit dem Unterschied, das er jetzt 400 000 000 Tonnen wog und sich vergrössert hatte.
    „Das würde ja bedeuten, das Ding erneuert sich mit Hilfe von Anti-Materie!“ dachte Jacobs
    „OK, Team wir verschwinden von hier und zwar sofort. Unser Ziel ist nicht zerstört worden, ich wiederhole, nicht zerstört worden! Wir fliegen zum Flottenkommando nach Beta Prime und lassen uns dort neue Befehle geben! Wir benutzten die Reisetriebwerke um nach Delta Centauri zu kommen. Von dort benutzen wir die Handelsroute nach Beta Prime. Wir halten, bis wir auf der Handelsroute sind, Funkstille. Ich will nicht das unser Feind auf uns aufmerksam wird! Und noch etwas. Ihr alle die hier neben mir sind, ihr habt grossartig gekämpft und es war mir eine Ehre mit euch zu fliegen und zu kämpfen!!“ Er hasste solche Ansprachen, da sie ihn an seine arroganten Ausbilder auf Beta Prime erinnerten. „Programmiert euren Bordcomputer so, das er sich an mir orientiert, damit ihr ein wenig schlafen könnt. Sollte etwas passieren, löse ich Gefechtsalarm aus. Ab sofort herrscht Funkstille, ich will keinen Huster über Funk hören!!“ befahl er seiner kleinen Flotte und programmierte dem Bordcomputer noch schnell einen Kurs ein, der sie nah an einen Astereoidengürtel bringen würde, sodass sie sich im Ernstfall verstecken konnten und ausserdem nutzten sie so noch die Schwerkraftbeschleunigung eines Gasriesen aus, der sich 120000Km vor ihnen befand. Dann versuchte er zu schlafen, fand zwar keine bequeme Position, schlief aber trotzdem recht schnell, so wie der Rest des Geschwaders, ein.

    In weiter Ferne fing der „Schwarze Planet“ an zu beschleunigen, bis er 20 000 m/s erreichte und dann in einem Lichtblitz, der nur für ein Hundertstel einer Sekunde erschien, verschwand.
    Niemandem fiel auf, wie auch, das er sich in einer anderen Dimension Richtung Beta Prime bewegte und schon in 38 Stunden eintreffen würde. Jacobs und seine Leute würden dagegen erst 10 Stunden später in Beta Prime eintreffen.


    P.S.:
    Wenn es euch gefällt, dann gebt mir Feedback und ich poste noch weitere Kapitel. Sind schliesslich noch 17 übrig, die darauf warten gelesen zu werden!!!
    Bin dankbar für jedes Feedback!

  • So hier nun die nächsten Kapitel, gegen mehr Feedback hätte ich nichts einzuwenden, also fleißig die Kommentarfunktion nutzen ^^!

    Viel SPaß beim lesen!

    MfG DasWams

    Kapitel 7-„OK Leute, ihr könnt die Funkstille brechen!“
    Leutnant Michael Jacobs- Überlebender der Metal Gear Katastrophe

    „Wir erreichen in 20 Minuten +-2 Minuten Delta Centauri“ meldete sich die blecherne Stimme des Bordcomputers und riss Jacobs damit aus seinem tiefen Schlaf
    Der Computer wollte gerade wieder den Weckruf ansetzten, als Jacobs den Wecker ausmachte
    Vor ihm lag der zweite Planet des Systems Delta Centauri, auch „blue Sky“ genannt. Er wurde so genannt, weil sich auf ihm keine Wolken bildeten, zumindest keine Sichtbaren. Wissenschaftler versuchten seit Generationen herauszufinden, warum die Wolken auf dem Planeten nicht sichtbar waren, bisher allerdings ohne nennenswerte Erfolge. Leute, die nicht auf dem Planeten aufgewachsen waren, fanden das Wetter meist sehr amüsant, da es oft einfach, trotz strahlenden Himmels, anfing zu regnen.
    Hier war Jacobs aufgewachsen. Er überlegte kurz, wie es wohl seinen Eltern gehen würde, nachdem sie sich vor 10 Jahren auseinander gestritten hatten, war Jacobs zu den Raumstreitkräften nach Beta Prime gegangen und hatte sie nicht mehr gesehen. Er dachte an den Streit zurück. Es ging damals um seine Zukunft. „Michael“ hatte sein Vater gesagt: „Wieso hörst du nicht auf uns? Bei den Raumstreitkräften wirst du sterben!“ „Na und“ hatte er erwidert: „ Dann bin ich wenigsten für eine gute Sache gestorben und ausserdem will ich nicht so elendig in einem hohen Turm wie du dahinvegetieren, in einem Leben das aus Arbeiten, Essen und schlafen besteht und damit so langweilig ist, wie Fischen im Aquarium zuzugucken! Nein! Das ist dein Leben, nicht meines! ICH GEHE ZU DEN RAUMSTREITKRÄFTEN UND DAMIT BASTA!!!“ waren die letzten Worte, die er seinem Vater entgegenwarf und dann die Tür hinter sich zuwarf und nie wieder etwas von seinen Eltern hörte. Er hatte diesen Schritt nie bereut, aber er wollte trotzdem gerne wissen, wie es ihnen geht. Aber im Moment gab es wichtigeres zu tun, als über seine Eltern nachzudenken, vielleicht hatte er nachdem sie in Beta Prime neue Befehle erhalten hatten, kurz Zeit vorbeizuschauen.
    „Identifizieren sie sich, andernfalls werden wir sie zerstören!“ diese Sätze rissen ihn aus seinen Gedanken und er antwortete reflexartig:
    „Leutnant Michael Jacobs. 13. AuE- Staffel der GMO Metal Gear. Auf der Durchreise nach Beta Prime!“
    „Eh, Leutnant, Sir! Wenn ich fragen darf, wieso sind sie bei ihrem Aufgabengebiet nicht bei der Metal Gear?“
    „ Sie dürfen nicht fragen, das was ich zusagen habe, geht nur das Oberkommando etwas an! Verstanden!“ antwortete Jacobs in seinem Befehlston.
    „Ja, Sir“ antwortete der Polizist.
    Was Jacobs nicht brauchen konnte, waren Leute, die schon vor dem Oberkommando Bescheid wussten, er musste schliesslich den Verlust eines Trägerschiffes und den weiteren Verlust von mindestens 224 Schiffen, dazu die unzähligen Toten Militärangehörigen und nicht zu vergessen, die kaum noch flugtauglichen Schiffe, in denen sie sich befanden, erklären.
    „OK Leute, ihr könnt die Funkstille brechen!“ hob Jacobs den Befehl Funkstille zu halten auf
    „Bevor ihr jetzt anfangt, lebhaft über das geschehene euch zu unterhalten, möchte ich das ihr euch alle bei mir mit Namen meldet, damit wir wissen, wer die Schlacht nicht überlebt hat. Haben wir überlebende aus der 1. Dabei? Nein? OK, dann weiter, aus der 2.?...
    Jacobs fragte immer weiter, bis er zur 13. Kam, seiner eigenen Staffel:
    „Opii?“
    „Bin noch da! Wir haben es tatsächlich geschafft!“ rief Opii ein wenig euphorisch in den COM-Kanal: „Man freue ich mich auf ein schönes Wasserbett, mit extra viel Sauerstoff!“
    „Alles klar du bist also noch da!“ sagte Jacobs mit einem Grinsen auf dem Gesicht: „Bert?“
    Keine Antwort.
    Jacobs wiederholte sich: „Bert! Das ist kein Spass mehr!“
    Keine Antwort
    In Jacobs sein Bewusstsein kroch langsam das Grauen und die Trauer hoch. Noch einmal wiederholte er sich und bekam wieder keine Antwort.
    Er konnte es nicht fassen. Bert hatte sich letztendlich sinnlos für sie geopfert.
    „OK.“ sagte er ruhig : „Haben wir Überlebende aus der 14.?“...


    Kapitel 8-„Wo wollen sie denn hin?“
    Zitat Private O´Connor Systemwache Beta Prime

    „Also gut Leute, nach dieser Zählung haben wir noch 31 Schiffe, davon 24 Jäger, der Rest Bomber, also 7.“ Sagte Jacobs bedrückt. Es hatte ihn bis ins Mark erschüttert, das das Opfer seines Kameraden und besten Freundes letzten Endes umsonst war. Jacobs und Bert hatten sich in der Ausbildung kennengelernt, waren dann aber getrennt wurden. Bert wurde gleich auf die Metal Gear versetzt, während Jacobs Patrouillefluge rund um Beta Prime machen musste. Durch eine Unachtsamkeit wäre er damals fast gestorben, wenn Opii ihm nicht das Leben gerettet hätte. Es war schmerzhaft für ihn an die Erfolge und die schweren Zeiten auf der Metal Gear mit Bert zurückzudenken, der Schock und die Trauer sassen noch zu tief.
    „Eines Tages“ dachte er: „Eines Tages werde ich an die Stelle der Schlacht zurückkehren und die Erlebnisse die dieser Ort für mich bereithalten wird, versuchen zu verarbeiten! Aber im Moment gab es wichtigeres zu tun, als über die Zukunft nachzudenken, zumindest über die die soweit entfernt scheint!“ Zum Beispiel wie er dem Oberkommando erklären sollte, das sie so hohe Verluste gehabt hatten.
    „Alles klar, Sind alle bereit für den eintritt in die Handelsroute?“ fragte Jacobs seine Einheit
    30 Bestätigungslichter leuchteten auf seinem Bildschirm auf und signalisierten, das alle bereit waren.
    „Gut dann los!“ sagte Jacobs entschlossen
    Handelsrouten waren eine Art grosse Röhre, in denen das Schiff mit Hilfe von Magneten auf ein drittel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wurde. Diese Röhren waren ca. 500 km lang, danach wurde das Schiff aus der Röhre katapultiert und vom Bord Computer auf den ungefähren Kurs gebracht. Das bedeutete natürlich das man manchmal nur 10 min bis zum Planeten fliegen musste, manchmal aber auch bis zu 4 Stunden.
    Jacobs achtete nicht allzu genau auf die Kurskorrektur, nachdem er aus der Röhre geschleudert wurde, sonst hätte er mitbekommen, das sein Computer eine Abweichung vom Normalkurs nach Beta Prime von 0,000003° eingab.
    Diese kleine Veränderung würde ihn an den Rand des Beta- Systems, von wo aus er noch 5 Stunden nach Beta Prime brauchen würde, bringen.
    Nach exakt 20 min und 23s bremste sein Schiff langsam ab und er fiel wieder auf das normale Reisetempo zurück.
    „Wo wollen sie denn hin?“ drang eine überraschte Stimme aus dem COM-Kanal.
    „Wo ich hin will?“ Jacobs war sehr verärgert: „Private aufgrund des Systems in dem wir uns befinden, müsste ihnen das eigentlich klar sein! Zum Oberkommando natürlich!“
    „Dann wünsche ich ihnen viel Glück. Als Militärangehöriger haben sie das Recht nach Beta Prime zu reisen, aber bei dem Planeten ereignen sich seit heute früh, also seit ungefähr 10 Stunden, schwere Kämpfe. Wir sind nur hier um den Zivilschiffen die sichere Route nach Delta Centauri zu geben. Und so wie es aussieht wird der Sektor wohl bald aufgegeben! Wie ich schon sagte: Viel Glück!
    Und, Eh, wissen sie vielleicht, wo die Metal Gear ist, die jagen einen Funkspruch nach dem anderen für das Schiff raus!“ erklärte der Private die Lage
    „Die Metal Gear existiert nicht mehr. Wir sind die letzten Überlebenden!“ sagte Jacobs bitter
    „Was?! Das muss sofort zum Oberkommando!“ der Private wollte gerade den COM-Kanal wechseln, als er noch einmal sagte: „ Sie dürfen weiter fliegen und viel Glück!“
    „Das werden wir brauchen“ dachte Jacobs.


    Kapitel 9- „Ach du Scheisse!!!“
    Zitat Leutnant Michael Jacobs- Überlebender der Metal Gear Katastrophe
    „Sie flogen dem Planeten schon mit Höchstgeschwindigkeit entgegen, würden aber Beta Prime dennoch frühestens in 50 min erreichen.“ stellte Jacobs nüchtern fest.
    Er spürte die gleiche Anspannung, wie vor jedem Kampf, aber er wollte sich nicht vorstellen, was dieses Ding mit Planeten machen könnte, nachdem er die Metal Gear hatte untergehen sehen. Ausserdem war dieses mal etwas anders. Er hatte die Verantwortung über knapp 30 Schiffe und hatte nur eine Konstante auf die er sich verlassen konnte, nämlich Opii. Da fiel ihm ein das, Opii vor dem Kampf mit dem schwarzen Planeten etwas von einer Legende gesagt hatte.
    „Opii, du wolltest mir und Bert etwas von einer Legende erzählen. Wir haben noch Zeit, also du könntest mir, wenn du willst, die Legende jetzt erzählen.“ sagte Jacobs zu Opii über den COM-Kanal. „Hoffentlich hilft uns diese Legende irgendwie weiter“ sagte Jacobs zu sich selbst.
    „ Oh ja natürlich die Legende von der ich euch erzählen wollte. Warte ich muss mich kurz sammeln, damit ich nichts falsches erzähle“ antwortete Opii, man hörte an seiner Stimme, das ihn Berts Tod, genauso wie Jacobs, ziemlich mitgerissen hatte.
    „ Willst du die neue oder die alte Variante hören?“ fragte er Jacobs.
    „Am besten beide, wenn du das in der Zeit schaffst.“ antwortete Jacobs
    „Ich fang dann mal mit der alten an. Also beide Legenden sind zur Zeit des grossen Bürgerkrieges der Opiid entstanden. Eigentlich sind es keine Legenden, sondern die Schriften unserer Religion und deren Zeugnisse. Es geht darum um zwei Opiid, die sich wegen der zwei Religionen streiten. Die eine Religion, die die sich durchgesetzt hat, glaubt an Oinkelbat. Oinkelbat ist der allmächtige und steuert all Prozesse des Lebens und des Sterbens, so sagt es unsere Religion. Ausserdem sind die Opiid die Hand Oinkelbats im Diesseits und genau hier setzt die zweite Religion an. Sie stempelt die Opiid zu Kreaturen ab, die noch keine Erleuchtung gefunden haben ab. Die Hand Oinkelbats sind die sogenannten Häroeer. Sie reisen in grossen Kugeln durchs All, um das aufzuspüren, was nicht dem Glauben entspricht.
    Sollte ein Volk gegen den Glauben verstossen, wird es einfach ausgerottet oder muss von jedem Planeten, den es beherrscht 20% der Kinder opfern, also eigentlich brutal abschlachten lassen und zwar von einem Gesandten der Häroeer. Dieser Gesandte wird bestimmt von den Häroeern und kann auch von dem eigenen Volk stammen. Die Häroeer erscheinen demjenigen und, bupp, ist er ein Gesandter der Häroeer. Allerdings ist es mit übernatürlichen Erscheinungen immer noch so eine Sache, schon damals.
    Dieser Irrglaube führte dann dazu, das sich die eine Hälfte für Schlächter gehalten hat und die andere Hälfte der Religion eigentlich nur in Frieden leben wollte. Wir hatten aber leider in den Augen der Häroeergesandten einige Grenzen überschritten und so kam es zum Krieg zwischen beiden Religionsformen! Das war eigentlich alles, was ich dir dazu erzählen kann.“
    „Und die neue Form..“ setzte Jacobs an
    „... ist genauso, wie die alte!“ beendete Opii für ihn den Satz.
    „Warum hast du mir dann zwei Varianten angeboten?“ fragte Jacobs.
    „Damit du mir zuhörst und nicht mittendrin auf Durchzug stellst!“ antwortete Opii mit leichter Belustigung in der Stimme. Zum Glück, der alte hat Bert kurze Zeit zumindest vergessen können.
    „OK, danke für die Geschichtsstunde!“ flachste Jacobs
    „Alles klar Leute wir sehen in 3,2,1,0 das Schlachtfeld!“ Die letzten Worte blieben ihm vor Erstaunen fast im Hals stecken. Er sah das grösste Trümmerfeld, was er jemals gesehen hatte.
    Überall trieben Trümmerstücke, zerfetzte Triebwerke und Bruchstücke eines schwarzen Materials herum. Das Schlachtfeld war durch den Qualm und die Partikelwolken in ein diffuses Licht getaucht und man sah die Sonne nur noch schwach, zwischen den Trümmern leuchten.
    „Ach du Scheisse!!!“ hauchte Jacobs aus seinem Schockzustand heraus.
    Die letzten 2 Tage waren an traurigen Highlights nicht zu überbieten.
    Als erstes musste er zusehen, wie seine Kameraden von den buckelförmigen Kreisen in Stücke geschossen wurden.
    Dann opferte sich die Crew der Metal Gear und Bert, um den schwarzen Planeten zu zerstören und ihr Opfer war sinnlos, weil sich der schwarze Planet scheinbar vom Anti-Materie ernährt und eher noch grösser und schwerer wird.
    Und jetzt sieht er den Orbit von Beta Prime mit einer Trümmerschicht überzogen. Beta Prime, der am zweitbesten gesicherte Planet in der GMO. Es halten sich zu jeder Zeit bis zu 10 Kreuzer und 2 Träger bereit um bei Problemen helfen zu können. Diese Schiffe sind das beste, was die GMO zu bieten hat. Auf dem Planeten selber gibt es gigantische Orbitalgeschütze, die mit einem Schuss eine Korvette in tausend Teile zerfetzen können und dieser Planet soll heute fallen?
    „Nein!“ sagte Jacobs entschlossen „Noch ist die Schlacht um Beta Prime nicht entschieden!“
    „Leute sucht euch eure Ziele selber aus, ich werde den schwarzen Planeten angreifen, wer mitkommen will kann das gerne tun!“ Er steuerte sein Schiff auf den massereichsten Punkt im All zu und hoffte dort den schwarzen Planeten zu finden, den der ihm seinen besten Freund genommen hatte!

  • Hier nun die nächsten Kapitel, es dürfen sich auch gern andere Leute als Schirmi melden :D

    Viel Spaß beim Lesen!!

    MfG DasWams

    Kapitel 10- „Wo ist die Metal Gear?“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie

    „Viel Glück Leute!“ sagte Jacobs zu seinen Leuten und beschleunigte sein Schiff weiter. Er fuhr die Schilde hoch, durch die kleinen Schäden die durch Trümmerstücke und die EMP-Schockwelle der Nuklearwaffe, die die Metal Gear eingesetzt hatte, entstanden waren, konnte er sie nur zu 85% nutzen, auch die eine der Laserbatterien war zerstört wurden, wodurch ihm nur noch drei Laser zur Verfügung standen, statt vier. Jacobs wusste, das wenn man ihn angreifen und nur einen einzigen kritischen Treffer landen sollte, er Geschichte war. Er ärgerte sich, das die schweren Schäden am Schiff ihm erst jetzt aufgefallen waren.
    „Was solls!“ sagte er zu sich selbst, um sich Mut zu machen. Er schaute kurz, wer von seiner Einheit ihm folgte und wer nach anderen Gegnern Ausschau hielt, aber alle flogen immer noch mit ihm in Formation. Er war mächtig stolz auf seine Einheit. Keiner war vor dem Kampf geflohen, diese Reaktion hatte er bei einigen Piloten erwartet. Ihre Chancen auf einen Sieg waren verschwindend gering und manche der Schiffe könnten nur durch einen einzigen Treffer zerstört werden.
    „Ich danke euch Leute!“ sagte er gerührt:„Ich danke euch dafür, das ihr mir in den sicheren Tod folgt. Also lasst uns diesem scheiss Ding den Arsch auf reissen“ sagte er energisch.
    Sie tauchten mit ihren Schiffen durch die Trümmerwolke und konnten endlich wieder die Sonne sehen und auch die restliche Verteidigungsflotte von Beta Prime. Es war beeindruckend.
    Sie hatten noch 2 Träger und mindestens 7 Kreuzer übrig behalten, auch unzählige Korvetten waren im System, er schätzte mindestens 200. Jacobs sah kurz einen Blitz vor den Schlachtschiffen. Eine der gigantischen Orbitalwaffen vom Typ NPG-MK 5 hatte gerade einen Schuss abgefeuert.
    Diese Waffen schossen, bis auf 2-fache Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Neutronen, ab. Sie gehörten zu den Waffen, die extrem genau waren, und auch extrem viel Schaden am Ziel anrichteten.
    Jacobs hatte mal gesehen, wie Piraten mit einer gekaperten Korvette versucht hatten, einen Kamikazeangriff auf einen Träger auszuführen. Der Träger konnte keine Schiffe mehr starten und die Korvette befand sich im Toten Winkel der Geschütze. Das NPG feuerte und traf die Korvette genau am Antriebsreaktor, das Schiff wurde zerfetzt.
    Jacobs schaute, wo der Blitz erschienen war und sah den „schwarzen Planeten“.
    „Anfliegende Schiffe, wenn sie uns helfen wollen, greifen sie die Kugel an, wo gerade der Blitz erschienen ist.“ sagte eine Stimme „Wissen sie vielleicht etwas über die Metal Gear?“ fragte die Stimme.
    „ Hier spricht Leutnant Michael Jacobs, 13. AuE-Staffel der Metal Gear. Ich würde gern mit dem Oberkommando sprechen, wenn das möglich ist.“ Antwortete Jacobs
    Wo ist die Metal Gear?“ fragte Admiral Stenson nach, der Computer hatte ihn gerade als die Stimme identifiziert.
    „Sir!“ Jacobs war erstaunt, er hatte noch nie mit einem Admiral gesprochen: „ Sir! Die Metal Gear hatte vor ca. 53 Stunden Kontakt mit dem Feindobjekt. Die Metal Gear wurden dabei vollständig zerstört und wir, diese 31 Schiffe, sind die letzten Überlebenden. Sir, an ihrer Stelle würde ich keine AM-Waffen einsetzen, da der „schwarze Planet“ scheinbar in der Lage ist, sich mit Hilfe von Anti-Materie zu regenerieren. Konventionelle Waffen und Laser und auch atomare Waffen sind zu empfehlen, aber auf keinen Fall AM-Waffen.“ sagte Jacobs.
    „Danke für die Informationen, aber nun hoffe ich, das sie uns, trotz der schweren Schäden an ihren Schiffen, helfen werden. Ich würde auch verstehen, wenn sie sich lieber aus dem Kampfgebiet zurückziehen wollen! Ich lasse ihnen die freie Wahl!“ drang die Stimme des Admirals aus den Lautsprechern des COM-Systems.
    „Danke Sir, aber ich denke wir werden in den Kampf, trotz unserer Schäden, eingreifen!“
    Jacobs und seine Leute korrigierten den Kurs und flogen mit Höchstgeschwindigkeit auf den „schwarzen Planeten“ zu.
    Jacobs wusste, das heute viele seiner Kameraden sterben würden, aber wenn sie den „schwarzen Planeten zerstören könnten, würden sie Millionen von Lebewesen wahrscheinlich das Leben retten. Mit diesem Gedanken ging er in die Schlacht.


    Kapitel 11-„Das Ding lädt sich auf!“
    Zitat Marshall Nngschan`hkt (Rufname „Opii“)

    Während Jacobs und seine Leute dem „schwarzen Planeten“ immer näher kamen, setzten sich nun auch die Kreuzer in Bewegung und mit ihnen die Korvetten
    Das Kommando über einen Kreuzer war der Traum jedes GMO Piloten. Kreuzer wurden nicht umsonst als „Königsklasse“ der GMO angesehen. Sie verfügten über das stärkste Waffenarsenal in der GMO Flotte. Sie konnten alleine ohne grosse Probleme mit mehreren Dutzend Schiffen fertig werden. An jeder Fläche, die gross genug war, waren Zwillingsgeschütztürme installiert.
    Einer dieser Geschütztürme konnte eine 3m dicke Titaniumpanzerung durchdringen, das Arsenal bestand des weiteren aus 300 Raketenwerfern, die Raketen vom Typ Gepard abschossen. Desweiteren war das Schiff durch einen starken Schildgenerator geschützt und verfügte, falls dieser ausfallen sollte, über eine 10m dicke Titaniumpanzerung, die in einem chem. Verfahren noch zusätzlich gehärtet worden war. Die Schiffe der Kreuzer-Klasse konnten also ebensogut austeilen wie einstecken, natürlich war die Form nicht unbedingt ansprechend, aber beim Militär geht Funktionalität eben vor Design und Ausstattung. So ein Schiff hatte, wenn es voll besetzt war 3500 Mann Besatzung. War ca. 8 km lang 2km hoch und 0,8 km breit.
    Die Träger starteten die Jäger und diese hielten sofort auf den „schwarzen Planeten“ zu.
    Es war ein unglaublicher Anblick . Die 2 Träger bewegten sich langsam auf den Schwarzen Planeten zu und schienen ihre Geschützbatterien zu laden und auszurichten. Die Kreuzer feuerten schon die Gepard-Raketenwerfer ab, über 2000 Raketen steuerten ihr Ziel an.
    Die Korvetten, die schneller als die Kreuzer waren feuerten mit ihren kleinen NPG-MK2 auf den „schwarzen Planeten“. Nun waren auch die Kreuzer in Reichweite der Zwillingsgeschütztürme und feuerten sofort.
    Tausende von Lasern und Raketen und hunderte NPG steuerten mit ihrer vernichtenden Kraft dem „schwarzen Planeten“ entgegen. Dies war die gewaltige Eröffnungssalve des Kampfverbandes.
    Die Jäger mussten noch eine Zeit lang fliegen, bis sie eingreifen können würden, Jacobs seine Gruppe würde erst als allerletztes ankommen und das Feuer eröffnen können.
    Plötzlich erwachte auch der „schwarze Planet“ zum Leben. Die kleinen Buckel spalteten sich von ihm ab. Diesmal waren es allerdings nicht nur ein paar, sondern Hunderte, wenn nicht sogar Tausende.
    „Mein Gott! Wie viele das wohl sind?“ Drang die Stimme einer jungen Offizierin aus den Lautsprechern, es war Fähnrich Carmen Lance.
    „ Ich habe keine Ahnung, aber ich möchte nicht wissen, was die vorhaben!“ antwortete Opii erstaunt
    Seine Frage wurde ihm schneller beantwortet, als ihm lieb war. Die buckeligen Kreise gingen auf Kollisionskurs mit der Eröffnugssalve.
    Dann trafen die Eröffnugssalve und die buckeligen Kreise aufeinander. An der Stelle, wo sich die Explosionszentren der abgefangenen Raketen befanden, schien der Weltraum zu brennen. Es war gespenstisch zu sehen, wie hunderte von Trümmerstücken und geschmolzenen Materials durch das All gleiteten.
    „Zum Glück haben sie nicht alle Raketen erwischt“ versuchte Jacobs den Kamikazeangriff der buckeligen Kreise zu kommentieren, dies gelang ihm allerdings mehr schlecht als Recht.
    Die übriggebliebenen Raketen flogen weiter auf ihr Ziel zu und jagten mit den Lasern um die Wette, wer als erster das Ziel treffen würde.
    Die Eröffnugssalve traf endlich den „schwarzen Planeten genau im Mittelpunkt des Kreises, der sich ihnen darbot. Die Oberfläche begann erst zu glühen und wurde schliesslich durch die folgenden Treffer vom Körper abgerissen. Jetzt traf auch die NPG-Salve ein und riss weitere Teile aus der Aussenhaut des „schwarzen Planeten“.
    Die Flotte hatte mit ihrer ersten Salve schon die untere Schicht freigelegt. Soviel wie die Metal Gear Schaden insgesamt angerichtet hatte und das, ohne ein einziges Schiff zu verlieren.
    Jacobs freute sich innerlich, sie würden heute gewinnen dachte er. Sie hatten schliesslich noch die Jäger in der Hinterhand und auch die Geschützbatterien der zwei Träger Hopeless und Circumference und ausserdem würden die Kreuzer und die Korvetten maximal einen Salve brauchen um auch durch diese Schicht zu kommen.
    Schon wieder splitterten hunderte buckelige Kreise ab, diesmal, so wusste Jacobs, würden sie die Flotte angreifen, deshalb öffnete er einen COM-Kanal um mit Admiral Stenson zu sprechen.
    „Sieht doch gut für uns aus, diese kleinen Dinger pusten wir aus dem Raum und dann veranstalten wir ein grosses Barbecue mit dem komischen Ding oder was meinen sie Jacobs?“ sagte Admiral Stenson in einem siegessicheren Ton
    „Sir, die Geschosse der „kleinen Dinger“ durchdringen unsere Schilde einfach. Sie greifen nur die Hülle an. Ich empfehle deshalb dringend die „kleinen Dinger“ mit den grossen Jungs fertig zu machen. Als wir gegen sie gekämpft haben, hat ein Dutzend ausgereicht, um unsere Jägerflotte empfindlich zu schwächen.“ antwortete Jacobs mit besorgtem Ton. Insgeheim dachte er, warum Flottenadmirale eigentlich immer so Selbstsicher sein mussten.
    „Aha, hätten sie mir das vorhin nicht schon sagen können, aber ich gebe sofort den Befehl. Ich bin ihnen nochmals zu dank verpflichtet, wenn sie noch Informationen für mich haben, dann raus damit“ befahl der Admiral.
    „Eh, Sir der „schwarze Planet“, so nannten wir ihn auf der Metal Gear, hat eine Energiewaffe, mit der er fähig war, die Metal mit einem Schuss Kampf und Flugunfähig zu machen.“ Gab Jacobs die verlangte Antwort.
    „Wenn man vom Teufel spricht!!“ sagte der Admiral stotternd
    „Das Ding lädt sich auf!“ rief Opii in den COM-Kanal.
    Jacobs schaute aus einem Cockpitfenster und bekam ein ungutes Gefühl in der Magengegend.
    Der „schwarze Planet“ drehte sich gerade mit seiner weiss leuchtenden Öffnung der Flotte entgegen.
    Der weisse Lichtstrahl schoss den Kreuzern entgegen, diese zündeten sofort die Notschubdüsen um dem Geschoss auszuweichen. Die Kreuzer machten alle einen Satz voneinander weg, aber das Geschoss lenkte auf die Flugbahn eines Kreuzers, der Mitschell, ein und traf ihn an der Brücke. Das Schiff wurde von weissem Licht überzogen und die gesamte Flotte hielt den Atem an.
    Jacobs schaute wie gebannt auf die Statusanzeige des Schiffes. Die Schilde waren zusammengebrochen, das konnte ein Schiff dieser Klasse wegstecken, aber wie sah die Hülle aus?
    Sekunden vergingen, sie kamen ihnen wie Stunden vor.
    Dann wurde das Licht schwächer und man sah eine Katastrophe. Die Brücke der Mitschell existierte nicht mehr, genauso wenig wie die Geschütze an der Oberseite des Schiffes. Es war nur noch zu erahnen, wo sich die Geschütze an der Seite befunden hatten.
    „Hrrrrrrrzzzzzzzzzzz Reaktor der Mitschell destabilliesiert sich Energiefelder um Hrrrrrrrrrrrrrrzzzzzzzz den Reaktor brechen zusammen! Hrrrzzzzzzz Sofortige .. Evakuierung der überlebenden... Besatzung! Hrrrrrrrrttttttttttttt“ das Rauschen verstummte.
    Und man sah wie die Retungskapseln verzweifelt versuchten zu fliehen, um nicht von der Explosion der Mitschell mit ins Verderben gerissen zu werden. Doch sie waren zu spät weggekommen, die Mitschell explodierte in einem weissen Lichtblitz und riss die meisten der gestarteten Rettungskapseln mit sich.
    „Die ersten Opfer dieser Schlacht waren also gefunden„dachte Jacobs: „Hoffen wir das ihr Opfer nicht vergebens war!“
    Die Schiffe schienen gerade den Befehl von Admiral Stenson erhalten zu haben, die kleinen Objekte anzugreifen. Ein buckeliger Kreis explodierte nach dem anderen, durch Laser und Gepard-Raketen getroffen, in einem kühlem blauem Lichtblitz.
    „Der erste Teil dieser Schlacht ist also geschlagen“ sagte Jacobs in Gedanken:„ Mal sehen ob wir die Oberhand behalten können?“


    Kapitel 12-„Ich hasse ungebetene Gäste!“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie

    Nun erreichten auch die ersten Jäger ihr Ziel und feuerten Butterfly-Raketen und Lasersalven auf den schwarzen Planeten, sie rissen erwartungsgemäss keine riesigen Bruchstücke aus dem schwarzen Planeten,
    „Aber Kleinvieh macht auch Mist“ dachte Jacobs
    Seine Einheit brauchte, wenn sie mit ihrer Höchstgeschwindigkeit weiter flogen, noch mindestens 20 Minuten. Bis dahin war die Schlacht wahrscheinlich vorbei, aber seine Einheit hatte trotzdem geholfen, indem sie taktisch wichtige Daten an das Oberkommando weitergegeben hatte, er fragte sich, was das „ObKom“ ihnen für Befehle erteilen würde, aber eigentlich war es ihm egal, er wollte nur ein paar Tage Urlaub, wenn er sie bekam, würde er vielleicht sogar nach „Blue Sky“ fliegen, um mit seinen Eltern zu sprechen und um zu schauen, wie es ihnen geht. Hauptsächlich brauchte er seinen Urlaub, aber um sich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.
    Die Kreuzer feuerten ihre zweite Raketensalve und die nächste Lasersalve ab, diesmal jagten allerdings 300 Raketen weniger dem Feind entgegen, da die Mitschell explodiert war, auch die Korvetten richteten ihre NPG-MK2 Geschütze auf den Feind aus und feuerten, als die Zielerfassung den „Schwarzen Planeten“ erfasst hatte. Diesmal waren jedoch keine buckeligen Kreise da, die die Raketen abfangen konnten und so schlugen die 1800 Raketen, des Typs Gepard, ohne abgefangen zu werden in das riesige Loch, das die erste Salve gerissen hatte. Dann schlugen auch die Lasersalven der Kreuzer ein und dann die NPG-Schüsse der Korvetten, auch die Jäger feuerten weiter auf den „Schwarzen Planeten“. Das Loch machte jedem Vulkan Konkurrenz. Aus dem Loch sah man die Explosionen und das Feuer schlagen, und die Bruchstücke sahen aus , wie Geröll, das der „Vulkan“ ausspeite. Die Träger waren endlich in Reichweite ihrer Batterien gekommen und eröffneten sofort das Feuer. Die gewaltigen Laser schlugen keine zehn Sekunden später in das Objekt ein und holten noch mehr Trümmer aus dem Loch hervor, doch der „Schwarze Planet“ hielt diesem Dauerbeschuss stand.
    Plötzlich hatte Jacobs auf seinem Radar mehrere Kontakte, es waren ca. 20.
    „ Leute habt ihr auch die Kontakte auf dem Radarschirm?“ fragte Jacobs über den COM-Kanal.
    „Positiv“ antwortete Fähnrich Lance „Es handelt sich nach meiner Analyse nach, um Piratenschiffe. Die Bastarde haben wahrscheinlich mitbekommen, das hier gekämpft wird und wollen jetzt fett abräumen, Sir! Erbitte Erlaubnis, die Piraten angreifen zu dürfen.“ Beendete sie ihre Antwort
    „Noch warten. Ich muss erst um Erlaubnis fragen bei ObKom.“ schloss Jacobs die Funkverbindung zu seinem Team und öffnete einen COM-Kanal zur Circumference
    „Sir wir haben weiteren Besuch bekommen. Es handelt sich um 20 Piratenschiffe, die scheinbar Beute machen wollen. Mein Team und Ich sind gerade in dieser Gegend und wir würden den Piraten liebend gern den Hintern versohlen! Erbitte hiermit um Erlaubnis für einen Angriff auf die Piraten!“ beendete Jacobs seine Anfrage beim Admiral
    „Erlaubnis erteilt! Ich hasse ungebeten Gäste! Ich kann ihnen, wenn etwas schief geht, allerdings mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht helfen, da ich meine Schiffe hier brauche, um diesen Klotz aus dem All zu befördern. Stenson Ende!“ damit schloss der Admiral den Kanal.
    Jacobs öffnete den Kanal für sein Team und befahl den Angriff auf die Piraten. Die Schiffe des Typs Minotaurus drehten und hielten nun auf die Piratenformation zu.
    Dann kamen die Piraten in den sichtbaren Bereich und man sah das es sich nur um 15 Schiffe handelte. Das beruhigte Jacobs ungemein, da das hiess, das sie 2:1 überlegen waren.
    Jacobs belastete die Triebwerke auf das Maximum und deaktivierte die Sicherheitsverschlüsse an den Lasern, die anderen taten es ihm gleich.
    Auch die Piratenschiffe hatten sie bemerkt und änderten ihren Kurs in ihre Richtung.
    Einer der Piraten schoss eine Rakete ab, sie zog einen dünnen Abgasstrahl hinter sich her und detonierte in einem Schiff aus Jacobs seinem Team. Das Schiff ging in einer orangefarbenen Explosion unter, die für kurze Zeit sogar die Sonne in den Schatten stellte.
    Nur noch 30 Schiffe dachte Jacobs.
    Die Piraten waren in Reichweite der Laser und Jacobs und sein Team zögerten nicht und feuerten ihre Laser sofort ab.
    8 Piraten schiffe die den Lasern nicht mehr ausweichen konnten, gingen in hellen Lichtblitzen in Flammen auf und explodierten schliesslich, aber da auch die Piraten das Feuer mit den Lasern erwidert hatten, waren auch viele Schiffe von Jacobs Team vernichtet worden. 12 Schiffe waren weniger auf Jacobs seiner „Freund“-Liste.
    „Es steht also 18 zu 7“ dachte Jacobs.
    „Sucht euch eure Ziele selber aus, haltet euch nach Möglichkeit gegenseitig den Rücken frei“ befahl Jacobs seinem Team.
    Sie teilten sich auf und manche schafften es, sich sofort hinter ein feindliches Schiff zu hängen und dieses zu beschiessen.
    Nach 5 Minuten waren weitere 5 Piratenschiffe und 10 Schiffe aus Jacobs seiner Gruppe explodiert.
    „Bei den Schäden die wir haben, kein Wunder das wir fallen, wie die Fliegen!“ dachte Jacobs bedrückt, während er sich hinter einen der letzten 2 Piraten hängte und das Feuer eröffnete. Das Schiff explodierte, wie das andere in einer Reaktion aus Sauerstoff und Wasserstoff in einer orangefarbenen Explosion.
    „Der „Schwarze Planet“ zieht sich zurück. Wir haben gewonnen, gewonnen, gewonnen!!!“ Jubelte es durch die COM-Systeme von Jacobs und seinem Team:„Jacobs kehren sie mit ihren Schiffen zur Circumference zurück und docken sie an. Wir haben einen Sieg zu feiern!!!“ befahl die euphorische Stimme des Admirals ihnen.
    Als das „Team Jacobs“, wie es jetzt vom Rest der Flotte genannt wurde, das Schlachtfeld erreichte, sahen sie, wie in weiter Ferne der „Schwarze Planet immer kleiner wurde und schliesslich verschwand, allerdings viel zu früh, aber das fiel niemandem auf, denn alle wollten nur noch etwas essen und vor allem endlich in bequemen Betten schlafen.
    Jacobs steuerte durch das Hangartor der Circumference und setzte das Schiff langsam ab.
    Er stieg aus und wurde jubelnd von der Besatzung empfangen.
    „Aber warum denn wir?“ fragte er sich:„ Wir haben doch gar nichts geleistet!“
    Er holte noch schnell den Datenspeicher aus dem Schiff und sah, das sein Schiff nie mehr fliegen würde, wie auch die anderen Schiffe seines Teams.
    „Was wohl die Zukunft bringt?“ dachte er und ging unter Jubelgeschrei durch den Hangar und traf sich mit seinem Team.

  • Ne es geht noch weiter, das war erst ma der Abschluss des ersten Teils. Hier also gleich die nächsten Kapitel. (Es dürfen auch andere was zu meiner Story schreiben, abgehsehen von Schirmi( du darfst natürlich schön weiter posten, aber ein paar andere Stimmen wären trotzdem ganz nett) )

    Kapitel 13-„Jacobs, was wollen sie eigentlich in Zukunft machen?“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie

    „Wisst ihr, warum die alle so begeistert von uns sind?“ fragte Fähnrich Lance.
    Erst jetzt fiel Jacobs auf, das er dem Fähnrich eine gewisse Attraktivität nicht abstreiten konnte. Sie war ca. 1,78m gross, schlank, hatte nach Vorschrift schulterlang geschnittenes blondes Haar. Aufgrund der Strapazen der letzten Tage, konnte Jacobs verstehen, das sie ein wenig blass war.
    „Erde an Leutnant Jacobs, Erde an Leutnant Jacobs, sind sie noch da?“ fragte der Fähnrich verärgert
    „Würden sie mir bitte eine Antwort geben oder wollen sie mich weiter sabbernd beglotzen!!“
    „Entschuldigung, Fähnrich, das wollte ich nicht und, Nein, ich habe keine Ahnung, wieso die so begeistert von uns sind.“ Sagte Jacobs peinlich berührt und lief Rot an.
    Plötzlich erschien Admiral Stenson auf dem Com-Band (Eine Art Bildtelefon, die man am Arm trug).
    „Jacobs, wo bleiben sie denn, wollen sie denn die Feier verpassen?“ fragte der Admiral neugierig
    „Sie wundern sich vielleicht, warum sie so bejubelt werden, nun sie sind die letzten Überlebenden der Metal Gear-Katastrophe, haben mit fast flugunfähigen Schiffen gegen 20 Piraten gewonnen und haben uns mit wichtigen Informationen über den Feind versorgt! Ich fand, dass das eine Anerkennung wert ist!“
    „Danke Sir,“ bedankte sich Jacobs: „Ich und mein Team begeben sich sofort zur, ja eh, wohin eigentlich?“
    „Zur Offiziersmesse! Habe ich ihnen das nicht gerade gesagt?“ teilte der Admiral Jacobs den Ort der Feier mit:„Na ja, Ich werde eben doch langsam alt.“ scherzte der Admiral und verschwand vom Com-Band.
    „Leute, wir müssen zur Offiziersmesse und uns belobigen lassen vom Admiral! Ich glaube, das wird anstrengender, als alle Sachen die bisher passiert sind.“ Lockerte Jacobs ein wenig die Stimmung seiner Truppe.
    Sie hatten natürlich schwere Verluste erlitten und es war schwer, das alles nur für die Augen der Admiralität, unter den Teppich fallen zu lassen.
    So bewegte sich das Team durch den Hangar auf den Lift, der zur Offiziersmesse führte, zu. Der Hangar war extra für ihre Ankunft geräumt wurden, so hatten sie das Gefühl. Nur die 9 Schiffe seines Teams und das von ihm selbst waren übrig geblieben.
    Langsam setzte sich der Lift in Bewegung und fuhr dann spürbar schneller bis er kurz vor der Offiziersmesse plötzlich abbremste. Keine Sekunde später, fuhren die Türen des Lifts auf und es kam die Offiziersmesse zum Vorschein.
    Die Messe war schnell geschmückt worden. Nur ein paar Girlanden und ein grosses Schild, mit der Aufschrift „Klasse, Metal Gear Überlebende, ihr seid die besten“. Jacobs und selbst die Offiziere, die ihn geschrieben hatten, fanden ihn ziemlich hohl, aber in der kurzen Zeit war ihnen nichts besseres eingefallen. Das Buffet sah allerdings fantastisch aus, es gab alles, was das Herz begehren konnte. Fleisch, Kartoffeln, Fisch, Obst und Gemüse, Joghurts und sogar für die Opiid war eine extra Platte hergerichtet worden, auf dieser fanden sich Hexianischer Wanderplankton und Gangeswalfilet und eine viel zahl anderer Speisen, die die Gaumen von Opiid und Menschen gleich befriedigten.
    Der Admiral kam auf sie zu und beglückwünschte sie zu ihrem grossen Triumph und der Leistung die sie vollbracht hatten. Es wurde sogar jedem ein Colony Star verliehen. Die jungen Offiziere standen wie Wundertüten da und streckten die Brust mit dem Orden stolz noch weiter nach vorn.
    Kurz nach dieser Zeremonie nahm der Admiral Jacobs beiseite und fragte ihn:
    „Jacobs, was wollen sie eigentlich in Zukunft machen?“
    „Ehrlich gesagt, weiss ich das selber noch nicht so ganz, Sir!“
    „Gut, Ich denke, sie wissen, das ihre Schiffe maximal noch in einem Geschichtsmuseum ausgestellt werden können“ sagte der Admiral:„Deswegen werde ich ihnen nach ihrem wohlverdienten Urlaub das Kommando über einen neuen Korvettentyp geben.“
    „Sir! Aber gibt es nicht Offiziere die besser geeignet sind, als ich? Ich meine, das ist eine grosse Ehre, aber ich glaube nicht, das ich für so was geeignet bin.“
    „Was sie glauben, ist Nebensache für mich. Sie haben Recht es gibt Piloten mit besseren Fähigkeiten als den ihren, aber sie haben etwas ..eh besonderes, was sie zu einem geborenen Commander und damit zum Captain einer Korvette macht. Das lässt sich nicht genau beschreiben, aber man spürt es, wenn man in ihrer Nähe ist. Sie würden für die Crew eine gewisse Sicherheit ausstrahlen. Aus diesen Gründen will ich sie dafür und keinen anderen!“ sagte Admiral Stenson zu Jacobs.
    „Ich danke ihnen für ihr Vertrauen, Sir!“ Jacobs salutierte vor dem Admiral:„Und ich nehme die Aufgabe an.“
    Nach diesen Worten nickte der Admiral zufrieden und ging zu seinem Tisch und trank seinen Kognak. Jacobs ging zum Buffet, um sich endlich seit zweieinhalb Tagen mal wieder ordentlich den Magen vollzuschlagen. Am Buffet stand auch Fähnrich Carmen Lance, sie hatte auf ihrem kompletten Teller nichts ausser Joghurt. Jacobs starrte verdutzt auf den Teller und wollte gerade fragen, als der Fähnrich scheinbar aus seinem Blick deutete, das er das mehr als Merkwürdig fand, sagte:
    „Ich steh total auf das Zeug! Davon konnte ich nie genug haben und ich hab seit zwei Tagen keinen Joghurt mehr gegessen, das brauche ich einfach!“
    „Aha.“ Das waren die einzigen Worte die Jacobs herausbrachte in Anbetracht des riesigen Joghurtberges auf ihrem Teller
    „Deshalb nannten mich auf der Metal Gear doch auch alle „Yogu“, weil ich so gerne Joghurt esse.“ versuchte sie den Joghurtberg auf ihrem Teller zu erklären:„Oh Gott, ist das peinlich!“
    Mit diesen Worten und rotem Kopf verschwand sie aus Jacobs Blickfeld und liess ihn einfach so stehen.
    2 Stunden später war die „Feier“ beendet und Jacobs ging in die ihm zugewiesene Schlafkammer.
    Er konnte die ganze Nacht nur an den peinlichen Vorfall mit dem Yoghurt denken und schlief letztendlich friedlich in seinem Bett ein.

    Kapitel 14-„Was wollen sie auf Blue Sky?“
    Zitat Admiral Stenson- Oberkommandeur der Beta Prime Kolonie


    Die nächsten Tage machten sie nichts besonderes. Die Orden wurden ihnen nun noch einmal, unter grossem Medienrummel verliehen. Sogar Fernsehteams aus der EF und der Allianz waren gekommen, um die Verleihung der Orden auf Band zu haben.
    Die Überlebenden der Metal Gear und die, die in der Schlacht um Beta Prime grosses geleistet hatten, wurden ausgezeichnet.
    Der Admiral hielt anschliessend noch eine Rede, die hauptsächlich den heroischen Einsatz der Streitkräfte erwähnte, am Schluss ging der Admiral dann auf die unzähligen Gefallenen ein.
    „Ihr Einsatz war der beste von allen und ohne diese Menschen und Opiid, die ihr Leben gelassen haben, würden wir heute nicht hier stehen und deshalb bitte ich sie nun eine Schweigeminute einzuhalten. Danke für ihre Aufmerksamkeit.
    1 Minute schwieg der riesige Konferenzraum, in dem 350 Personen Platz fanden. Nach der einen Minute, hörte man das zurückschieben der Stühle und die ersten Journalisten gingen mit ernsten Mienen aus dem Raum. Einige Leute blieben noch im Raum, auch Jacobs und sein Team.
    Nach einer weiteren Minute bewegten sie sich auch auf den Ausgang zu, aber der Admiral kreuzte ihren Weg.
    „Jacobs, kann ich mit ihnen reden, es geht um ihre zukünftige Aufgabe innerhalb der Flotte.“ Fragte der Admiral, allerdings war es weniger eine Frage, sonder ein Befehl.
    „Natürlich Sir.“ sagte Jacobs zum Admiral:„Ihr könnt ja schon mal vorgehen, wir sehen uns dann beim Abendessen.“ Sagte er zu den anderen
    „Na dann bis nach her.“ Antwortete Opii und ging mit den anderen von dannen.
    „Um was geht es denn Admiral?“ wandte sich Jacobs wieder Stenson zu.
    „Nicht so respektlos Junger Mann!“ schnauzte ihn der Admiral an und mahnte damit die genervte Stimmlage von Jacobs. In den letzten Tagen war andauernd irgendetwas gewesen, weswegen Jacobs mit dem Admiral hätte sprechen müssen. Er wiederholte andauernd, dass er eine streng geheime Aufgabe mit dem Schiff, das er bisher noch nicht einmal gesehen hatte, übernehmen würde.
    Diesmal ging es allerdings um etwas anderes, nämlich die Besatzung für sein Schiff.
    „Ich nehme an, das sie sich noch keine Gedanken über die Besatzung gemacht haben, Jacobs.“ Sagte der Admiral
    „Nein, Sir! Das habe ich in der Tat nicht.“ Versuchte Jacobs nicht genervt zu klingen, was ihm nicht allzu gut gelang, doch diesmal sah der Admiral über diesen Lapsus hinweg.
    „ Ich habe mir die Mühe gemacht ein paar geeignete Kandidaten für das Schiff auszuwählen. Diese Leute kommen auf alle Fälle auf das Schiff, allerdings dürfen sie die Führungskräfte bestimmen.
    Ich nehme an, das sie über die wichtigsten Offiziere und was sie leisten müssen, informiert. Wenn nicht habe ich eine Kopie des GMO-Kodexes beigelegt. Machen sie sich die nächsten Tage Gedanken über die Offiziere und wählen sie weise aus. Ich hätte da noch eine private Frage, wenn sie erlauben?“ fragte der Admiral am Ende seiner Anweisung.
    „Natürlich, Sir.“ Antwortet Jacobs
    „Was wollen sie auf Beta Prime?“
    „Ich möchte meine Familie und alte Freunde besuchen, Sir. Gibt es da etwas gegen einzuwenden?
    „Nein natürlich nicht Leutnant, ich war nur neugierig! Dann sehen wir uns in 4 Tagen wieder, dann werden sie ihr Schiff auch zu erstenmal sehen. Ich darf leider nicht viel verraten, aber es ist ein Prachtstück!“ beendete der Admiral mit einem Grinsen auf dem Gesicht das Gespräch und ging.
    Jacobs ging in Richtung Speisesaal und traf wieder auf die anderen. Die sich alle schon für die Gala am Abend umgezogen hatten.
    „Nun beeile dich mal, wir müssen vollständig anwesend sein und du bist noch in der normalen Uniform“ wurde er von Yogu angeblafft, die scheinbar nicht nur ein wenig nervös war, sondern schon recht hysterisch.
    „Ja ja, ein alter Mann ist kein Expresskurier, also wartet hier, in 5 Minuten bin ich wieder hier!“ sagte er schnippisch zu ihr und trieb ihr die Zornesröte ins Gesicht und so verduftete er sogleich in seine Kabine, duschte sich in der „Turbobrause“(schnelles System zum reinigen von Körperunreinheiten, Wasser wird zusammen mit Seife in Duschzelle gebracht und beseitigt so in extremer Geschwindigkeit Dreck am Körper), putzte sich die Zähne und zog sich um und stand in exakt 5 Minuten erschöpft vor den anderen und sie gingen auf die Gala.
    Militärangehörige und Piloten im besonderen hassten solche Auftritte, aber sie wurden nach jeder gewonnenen Schlacht gemacht und so blieb ihnen nicht anderes übrig.


    Kapitel 15-„Darf ich bitten?“
    Zitat Leutnant Jacobs- Überlebende der Metal Gear Katastrophe

    „Ich begrüsse sie alle recht herzlich auf dieser Veranstaltung! Ich hoffe ihnen wird die Triumphfeier gefallen! Kommen wir nun zum Abendprogramm.“ Sagte der Admiral und liess sich einen HOLO-ROM bringen, auf diesen winzigen Scheiben wurden Erinnerungen gespeichert, die, wenn man sie brauchte, sofort angezeigt werden konnten. Dies tat nun auch der Admiral, das Gerät verfügte standardmässig über einen Fingerabdruckscanner, welcher mit einem Piepen die Identität des Admirals bestätigte. Vor seinen Gesicht sah man ein kleines Viereck schweben, welche die Informationen wie ein Papierblatt anzeigte. Dann begann der Admiral, das Abendprogramm aufzuzählen:
    „Also der erste Punkt auf der Liste ist der Eröffnungstanz, dann haben wir Videoaufzeichnungen von der Schlacht die wir uns anschauen wollen!“ sagte er mit begeisterter Stimme:„ Dazu wird das Essen gereicht, natürlich Rassenspezifisch, wenn dieser Punkt abgearbeitet ist, wird die Tanzfläche wieder freigegeben und, wer will, kann dann auch gehen. Ich nehme an, das vor allem die Piloten dann nicht mehr zu sehen sein werden, also gucken sie sich die Helden der vergangenen Tage genau an, werte Gäste! Ach ja, und als Überraschung werden wir noch ein neues Schiff vorstellen“ Bei diesen Worten wurde Jacobs neugierig, handelte sich es da etwa um sein zukünftiges Schiff:„Aber nun sollte ich das Pärchen für den Eröffnungstanz wählen, traditionell ist es der Soldat, der am meisten geleistet hat. Mal überlegen.“ brach der Admiral vorerst mit seiner Eröffnungsrede ab
    „Hoffentlich muss ich diesen Misttanz nicht aufführen“ sagte Jacobs, ein Schwall der Hoffnung klang in seiner Stimme mit.
    „Wieso ausgerechnet du?!“ fragte Opii belustigt
    „Weil ich der war, der mit dem Admiral gesprochen und ihn über den „Schwarzen Planeten“ informiert hat!“ erwiderte Jacobs ein wenig ärgerlich
    „Mal angenommen, er ruft dich auf, den ersten Tanz zu machen, wen wirst du denn auffordern? Mischte sich nun auch Carmen in das Gespräch ein und blickte ihn verträumt an.
    „Darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Aber ich glaube, allein schon, um dir die fiesen Sachen, der letzten Tage heimzuzahlen, würde ich dich auffordern, aber auch weil du unter den hier anwesenden Frauen die beste Figur hast.“ Gab Jacobs die gewünschte Antwort.
    „Und was machst du, wenn ich nein sage?“
    „Dann ziehe ich das auf die Tanzfläche und ich glaube ich bin kräftiger als du!“
    „Ehrlich gesagt, wird wohl keine Gewaltanwendung nötig sein, da ich mit dir auch freiwillig auf die Tanzfläche gehen würde. Und zwar, weil du hier von den anwesenden Menschlichen Männchen noch die beste Figur hast“ sagte sie und zwinkerte ihm zu
    Er lächelte kurz.
    „Könnt ihr beiden vielleicht endlich mal aufhören rumzuflirten, der ganze Saal schaut schon zu uns rüber“ brachte Opii sie zum schweigen.
    „AH, wie ich sehe, verstehen sich Leutnant Jacobs und Fähnrich Lance ausgezeichnet. Würden sie beide uns wohl die Ehre erweisen. Leutnant Jacobs, meine verehrten Gäste, ist übrigens einer der Überlebenden der Metal Gear Katastrophe und der Offizier der wohl die wichtigsten Informationen über das Zielobjekt hatte und uns ausserdem den kompletten Speicher des Bordcomputers der Metal Gear brachte und ausserdem hat er auch noch zusammen mit seinem Team 20 Piratenschiffe abgeschossen. Diese Szene werden wir ihnen nachher bei der Videoaufführung zeigen, deshalb möchte ich nicht mehr verraten. Aber genug der Lobeskundgebungen für Leutnant Jacobs. Nun möchten wir sehen wie sie das Tanzbein schwingen können. Machen sie ihrer Zunft keine Schande Jacobs!“ beendete der Admiral seine kleine Rede.
    Jacobs stand aus seinem Stuhl auf und ging um den Tisch, um den Fähnrich zum tanzen aufzufordern:
    „Darf ich bitten, meine Dame?“ fragte er höflich.
    Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und antwortete mit einem
    „Ja, natürlich, Sir!“
    Während sie auf die Tanzfläche gingen, fragte Jacobs den Admiral noch, welchen Tanz sie eigentlich tanzen sollten. Es handelte sich um einen Wiener Walzer, was ur-klassisches also.
    „Zum Glück ist der relativ einfach, den hab ich mir sogar noch aus der Tanzstunde gemerkt.“ Flüsterte er seiner Partnerin zu.
    Sie stellten sich gegenüber auf. Sie legte ihre Hand auf Jacobs Schulter und er seine in ihre Hüfte.
    „Wehe, wenn du noch tiefer kommst!!“ warnte sie Jacobs vor
    „Keine Sorge, das mach ich erst, wenn du mir das erlaubst.“ Scherzte er
    „Darauf kannst du lange warten.“ Scherzte sie während die Musik einsetzte und sie versuchten mit dem Takt mitzuhalten.
    „Du siehst übrigens Klasse aus“ als ihm bewusst wurde, was er gerade gesagt hatte, war es bereits zu spät. Er lief leicht rosa im Gesicht an:„, wollte ich nur mal so gesagt haben.“
    Aber die Worte hatten auch Lance überrascht und auch sie lief rot an
    „Du auch.“ Flüsterte sie ihm leise zu. Sie tanzten nun enger zusammen
    Dann hörte das Stück auf und sie tanzten, zwar aus dem Takt geraten, noch die letzten Schritte aus.
    „ Danke für den Tanz.“ Sagte er zu ihr.
    „Ich muss danken, du hast fantastisch geführt!“ erwiderte sie sein Kompliment. Und schaute ihm in die Augen, liess ihn letztendlich aber mit ihrem Blick los und kehrte, von Jacobs gefolgt, zum Tisch zurück an dem Opii und die anderen sassen.
    „Mit Bravour gemeistert ihr beiden, wirklich gut!“ sagte Opii und fügte hinzu:„ Bin ganz froh das ich das nicht machen musste, ich hätte nicht gewusst mit wem ich tanzen soll!“
    „Opii, die Opiid können tanzen?“ fragte Carmen erstaunt.
    „Ja, aber nur unsere eigenen Tänze und die kann man schwer unter normalen Schwerkraftbedingungen machen.“

    „Nun gut nachdem der Leutnant und der Fähnrich ihre Aufgabe so gut gemeistert haben, kommen wir nun zum Essen und zu den Videoaufnahmen der Schlacht um Beta Prime. Das Objekt traf etwa um 0630 ein und zerstörte die Orbitale Reperaturstation „Quassl“. Das Objekt benutzte keine Waffen, sondern es rammte die Station einfach mit sehr hoher Geschwindigkeit, wodurch das Objekt einige Teile verlor und die Station zu Raumstaub verarbeitet wurde“ kommentierte der Admiral das Video, auf dem die komplett zerstörte „Quassl“ Reperarturplattform gezeigt wurde, dann wie die Station explodierte als der Energiegenerator das magnetische Feld um den AM-Generator nicht mehr halten konnte. Die Zuschauer hatten während der Rede des Admirals, das Essen erhalten. Für Menschen gab es normale Kartoffeln und ein Stück Hühnchenfleisch, zusammen mit dem sogenannten ryllianischen Gemüse, welches aussieht wie Riesenerbsen, aber schmeckt wie Rotkohl. Für die Opiid gab es das gleiche, wie auf der „Überlebensfeier“, also Wanderplankton aus Hexian und Gangeswalfilet
    „Durch dieses Feld stiess später Leutnant Jacobs sein Geschwader zu uns. Wir taten natürlich das, was am naheliegendensten war, wir riefen die gesamte Flotte aus den benachbarten Systemen nach Beta Prime, auch die Metal Gear, die auf einer Geheimmission war. Diese traf allerdings schon ca. 10 Stunden vorher auf den Feind und wurde dabei komplett zerstört, durch Zündung des AM-Torpedo, der mächtigsten konventionellen Waffe, die die GMO nutzt. Wir haben zwar Videoaufzeichnungen von diesem Vorfall, aber diese werden im Moment noch ausgewertet. Leutnant Jacobs sein Geschwader war das einzige, was diesen Vorfall überstand.
    Als wir dann die Flotte zusammengetrommelt hatten, bewegte sich der „Schwarze Planet“, wie er von den Metal Gear Piloten genannt wird, nicht mehr. Dieser Zustand dauerte ca. bis 1555. Mit dem auftauchen des Geschwaders von Leutnant Jacobs, fing der Schwarze Planet plötzlich an zu beschleunigen. Daraufhin feuerten wir ein NPG-MK5 ab, welches die Beschleunigung allerdings nur verlangsamte. Sie sehen ja auf der Videoleinwand, was dann passierte . Die Kreuzer und Korvetten griffen an und wir versetzten dem „schwarzen Planeten“ einige kritische Treffer, leider konnte er noch mit seiner Energiewaffe feuern und vernichtete die Mitschell. Leutnant Jacobs bekämpfte, während dieser Zeit mit seinem Geschwader, eine Gruppe Piraten. Trotz schwerer Schäden konnte das Geschwader den Kampf gewinnen und kehrte sofort wieder auf den eigentlichen Kurs Richtung „schwarzer Planet“ zurück, um uns zu helfen, allerdings flüchtete kurz darauf der „schwarze Planet“ und die Schlacht war zu Ende“ beendete er den Kommentar zum Film.
    „Der Saal applaudierte dem Admiral, der erst einmal eine kräftigen Schluck aus seinen Whiskeyglas nahm und dieses mit einem Zug leerte.
    „Nun zum nächsten Punkt.“ sagte er, als das Essen abgeräumt wurde:“ Wenn ich sie bitten darf von ihrem Stuhl aufzustehen und an die Stationsfenster zu gehen, die sich jetzt öffnen.“
    Die Stationsfenster öffneten sich und vor ihnen schwebte ein Schiff, das grösser als eine Korvette, aber kleiner als ein Kreuzer war. Es hatte für ein Kampfschiff ein gelungenes Design. Es hatte vier Triebwerksaugänge, und wurde nach vorne hin schmaler und lief dann spitz zusammen an der Spitze des Schiffes. Auch kleine Tragflächen waren an der Seite angebracht, auf denen unten und oben Waffenhalterungen angebracht waren. Eine Glasscheibe war in eine Vertiefung gefasst wurden, Jacobs konnte sich denken, das es sich dabei um die Brücke handelte.
    „Dieses Schiff wird von uns demnächst als Fregatte eingesetzt, diese Schiffsklasse soll das Bindeglied zwischen Korvette und Kreuzer darstellen. Ich möchte ihnen auch gleich den Commander dieses Schiffes vorstellen, nämlich Leutnant Jacobs, der aufgrund seiner grossen Taten, dieses Kommando erhält, die Besatzung wird in den nächsten Tagen vorgestellt, sobald Leutnant Jacobs seine Brückencrew zusammen hat. Leutnant, sie könnten auch mal hier zu mir auf das Podest kommen.“ sagte der Admiral und Jacobs der dicht gedrängt neben Opii und Carmen stand setzte sich in Bewegung und stellte sich auf das Podest neben dem Admiral. Die Menge applaudierte und die Journalisten nahmen alles auf , um damit die Zeitungen zu füllen.
    Jacobs schwang sich nach 5 Minuten wieder vom Podest und ging auf sein ehemaliges Geschwader zu, wo Opii ihm gleich gratulierte:
    „Herzlichen Glückwunsch Junge, jetzt trennen sich wohl unsere Wege, was?“
    „Vielleicht, aber ich hab wahrscheinlich Verwendung für dich auf dem Schiff.“ Antwortete er Opii
    Carmen umarmte ihn und schüttelte ihm die Hand.
    „Hast du auch was für mich?“ fragte sie scherzend
    „Muss mal sehen, der Admiral hat mir an die 200 Personalakten gegeben, mit Leuten, die ich nehmen kann.“
    „Wann willst du die denn alle durcharbeiten?“ fragte Opii
    „Keine Ahnung, wahrscheinlich heute Abend, wird wohl nicht allzu spät werden“ sagte er und setzte sich Richtung seines Quartiers in Bewegung.
    „Warte ich komme mit, ich will nicht noch länger auf die „Gala“ bleiben“ rief ihm Carmen hinterher. Er drehte sich um und wartete noch kurz auf sie und Opii, der ihr folgte.
    Opii hatte als erster sein Quartier und wünschte ihnen noch eine schönen Abend und Jacobs viel Glück bei der Suche nach geeigneten Kandidaten. Er und Carmen schlenderten langsam den Gang zu ihren Quartieren hinunter, keiner von beiden traute sich ein Wort zu sagen. Dann kamen sie an Carmen ihrer Zimmertür vorbei und sie sagte:
    „ Hier ist mein Quartier, wir sehen uns morgen.“ Sagte sie und kam näher an ihn ran und küsste ihn auf die Wange.
    „Bis Morgen.“ Stotterte Jacobs zusammen und sah sie hinter der Tür verschwinden.
    Er stand noch zwei Minuten da, ohne sich zu bewegen, riss sich dann aber von seinen Gedanken los und ging in sein Zimmer.
    „Bringt jetzt nichts, darüber nachzudenken, auf mich wartet noch viel Arbeit“ dachte er und ging in sein Zimmer. Er kramte die ersten Akten für die Navigatoren aus dem Stapel und begann zu lesen.

    Fähnrich Lance, Carmen:
    - ausgezeichnete Navigationskenntnisse
    - Ausbildung in Raumüberwachung
    - ...
    - geeignet für die Mission zu: 90% , ausserdem gutes Pflichtbewusstsein

    2nd Leutnant Vince, Peter:
    - sehr gute Navigationskenntnisse
    - Spezialausbildung in Raumüberwachung
    -...
    - geeignet für Mission zu:70%, aufgrund unzureichender psychischer
    Belastbarkeit

    „Es muss doch noch bessere Ergebnisse, als diese 90% von Carmen, geben!“ dachte Jacobs und schaute den Stapel nur nach den Eignungsdaten der Offiziere durch.
    „Das kann doch nicht sein, keiner kommt an Carmens Fähigkeiten rann und wenn doch, dann ist er entweder im Lazarett, tot oder einfach nur aufgrund anderer Dinge nicht zu gebrauchen, das der Admiral aber auch nicht ordentlich geschaut hat, was soll ich denn mit Leuten die in die Klapse gehören oder mit welchen die kaum gehen können, scheinbar hat er einfach nur nach Fähigkeiten geschaut, das dann vervollständigt und mir dann, inklusive einer Berechnung der Eignung in die Hand gedrückt. Hmmpff, aber, was solls, nehme ich eben Carmen, habe ich wenigstens wen, auf den ich mich verlassen kann. Also weiter.“ beendete Jacobs seine Überlegungen, tief in seinem Inneren war er froh das es keinen besseren gab und wusste, warum er Carmen wirklich dabei haben wollte, aber diese Version war ihm auch für den Admiral die bessere. “Was der wohl sagen würde, wenn der wüsste das er Carmen aufgrund von persönlichen Empfindungen mitnahm, er würde sie wohl kaum auf das Schiff lassen und so konnte er bei ihr sein, sie schützen.“ dachte er
    „Verdammt!“ sagte er laut zu sich selbst:„Ich denke an nichts anderes, als an sie. Reiss dich zusammen Michael, du musst noch die restlichen Offiziere für die Waffenkontrolle, die Reaktorkontrolle und die Steuerkonsole, dann kannst du dich in Ruhe hinlegen und noch ein paar Stunden schlafen. Also weiter mit der Waffenkontrolle!“ brabbelte er sich selber in den Bart, er musst sich mal wieder Rasieren, er hatte inzwischen einen Dreitagebart bekommen und das sah nicht wirklich gut aus.

    2½ Stunden später hatte er endlich seine Besatzung zusammen.
    An der Waffenkontrolle hatte er Opii, da er für die Aufgabe, aufgrund „hervorragender Leistungen seit 20 Jahren im aktiven Dienst“ , am besten geeignet war.
    An der Reaktorkontrolle hatte er Phillip Derk, den er aufgrund seiner ausgezeichneten Ingenieursfähigkeiten an die Station setzte.
    An die Steuerkonsole setzte er eine Frau namens Christina Johnson ein, sie hatte von allen die höchste Eignungsklasse, nämlich 96%. Jacobs machte sich nur aufgrund eines kleinen negativen Vermerks in der Akte sorgen. „- führt Befehle aus, ohne darüber nachzudenken“, „in Notsituationen“ dachte er:„ war das wahrscheinlich gut, aber wenn es mal nicht so dringend war, konnte er auch Leute gebrauchen, die seine Befehle überdachten.
    Ausserdem war in diesem Punkt noch ein Vermerk auf das „Massaker von Epsilon Eridiani“, einer der peinlichsten Vorfälle in der Geschichte der GMO. Man hatte damals von einer angeblichen Revolution auf eben diesem Planeten erfahren, allerdings hatte ein Rebellenspion diese Information absichtlich an ObKom(Oberkommando) weitergeleitet. Die GMO bekam auch die Daten vom Aufenthaltsort der Rebellen und ihres Anführers und eine Zeit, wann der Aufstand starten sollte. Das ObKom entschied sich für einen sofortigen Angriff auf das Ziel. Laut dem Vermerk hatte sie die Führung über die Staffel, die den Komplex angriff. Sie erkannte, das erfuhr man aus einer nachträglichen Befragung des Fähnrichs, allerdings das Gebäude schon frühzeitig als Schulgebäude, führte aber trotzdem ihre Befehle aus, ohne nachzufragen. Ihr Glück war es, das es „nur“ 450 schwer Verletzte gab und glücklicherweise keinen Toten. Als man sie danach von der Presse zum Vorfall befragte, antwortete sie nur kurz angebunden:
    „Ich habe nur meine Befehle ausgeführt“
    Jacobs war ganz zufrieden mit seiner Arbeit und schickte die Personalakten, der Offiziere, die er ausgewählt hatte, mit dem Vermerk, das dies seine Besatzung sei, an den Admiral und legte sich ins Bett.

    Kapitel 16-„Informieren sie sofort ObKom!“
    Zitat Leutnant Sean Baley- Kommandant von Überwachungsstation „Sigma 2“
    10 Stunden später machte ein Aufklärungsposten von Beta Prime eine merkwürdige Entdeckung. Er ortete drei Signaturen mit einer Masse von 400 Millionen Tonnen und einer runden Gravidarsignatur, ausserdem noch unzählige kleine Objekte, die sich sehr schnell auf Beta Prime zubewegten.
    „Sir, würden sie sich das bitte anschauen?“ fragte Private 1st Class Peterson Leutnant Baley
    „Was ist denn Private? Wieder eins ihrer Piratengeschwader die sich dann als Händler herausstellen?“ scherzte der Leutnant und begab sich zum Bildschirm auf den der Private starrte. Er schaute auf den Bildschirm und sein Gesicht versteinerte zu einem Entsetzten Ausdruck der Angst.
    „Informieren sie sofort ObKom! Private. Die anderen starten sofort ihre Kameradrohnen und bringen sie in den Quadranten 20*78.“brüllte der Leutnant die Befehle zu den anderen Überwachungsspezialisten der Überwachungsstation „Sigma 2“
    „Sir, darf ich fragen, was los ist?“ fragte einer der Privates, während er seine Kameradrohne in Richtung des Quadranten 20*78 steuerte.
    „Wenn es das ist, was ich vermute, dann hat die Flotte heute einen langen Tag vor sich!“ antwortete der Leutnant.
    „Kameradrohne Nummer 3 ist gleich in Sichtweite der Objekte, Sir!“ schrie einer der Privates durch den Raum.
    „Sehr gut, gleich werden wir wissen, wie lang der Tag der Flotte ist, wünschen sie den Jungs und Mädels einen kurzen Arbeitstag“ sagte er.
    „Objekt ist in Sichtweite in 3, 2, 1,“zälte der Private den Countdown runter: „jetzt mit Vergrösserung sichtbar!“
    Im Raum stockte allen der Atem, als die drei riesigen schwarzen Kugeln mit ihren unzähligen Begleitobjekten auf dem Schirm auftauchten und fast die gesamte Breite des Bildschirmes einnahmen.
    „Das müssen Tausende sein!“ stotterte Private Peterson
    „Gott, steh unseren Jungs bei, ist die Nachricht an ObKom schon draussen?“ fragte der Leutnant
    „Ja Sir, eben rausgegangen!“ antwortete ein junger Offizier vom Nachrichtendienst
    „Sehr gut, dann können wir nur noch hoffen, das sie die Nachricht rechtzeitig bekommen und Vorbereitungen treffen können.“ Sagte der Leutnant um seine Besatzung wieder aufzumuntern.

    27 Minuten und 30 Sekunden später gingen in ObKom auf Beta Prime die Alarmsirenen los und Jacobs wurde aus dem Schlaf gerissen.
    „Was ist denn jetzt los?“ fragte er leicht verwirrt. Er zog schnell seine Uniform an und öffnete die Tür und ging hinaus.

  • OMG wie geil ist das denn? ^^

    echt nice geschrieben, macht spass zu lesen, weiter so!

    Eine Anmerkung: Beim ballern von den Lasern... wieso brauchen die solange, bis die das Ziel erreichen? weil das ist ja gebündeltes Licht und Licht macht 330000 KM pro sekunde, bei einer Entfernung von 200000KM sollte der Laser in ca. 0,7 seks da sein, find ich nur komisch wenn du schreibst, dass alles gleichzeitig abgefeuert wird und die laser zeitgleich mit den raketen einschlagen.


    wwsigneutralbh9.jpg

    Steig zu mir ins Säurebad und sieh zu... wie Dein... Verfall... beginnt!

    «(·´¯`·.·÷×(¯`·._.·[DØØmï]·._.·´¯)×÷·.·´¯`·)»

  • @doomi

    kannst du bitte ma posten, welche Stelle du meinst, is schon nen halbes Jahr her das ich das geschrieben habe, kann mich nich ganz genau an alles erinnern.

    JuHu, noch wer hat geantwortet ausser Schirmi :D

    Hier gleich die nächsten Kapitel

    MfG DasWams

    Kapitel 17-„Admiral, welches Schiff sollen wir benutzen?“
    Zitat Commander Michael Jacobs- Kommandant der „GMO Dragonfyre“

    Als er auf den Gang getreten war, kam sogleich Carmen zu ihm herüber geeilt und fragte aufgeregt:
    „Weisst du was los ist, Commander?“
    „Wieso Commander, und woher soll ich denn wissen was los ist, Ich bin gerade aufgestanden, vom heulen dieser beschissen Sirene geweckt!“ antwortete er
    „Entschuldigung, wollte eure Majestät nicht stören, ach ja Commander deshalb, weil ich gerade den Befehl erhalten habe, mich deiner Crew auf der Dragonfyre anzuschliessen und ich dachte deshalb, das du vielleicht mehr weisst als ich , aber wenn nicht, dann eben nicht.“ sagte sie erzürnt.
    „Sorry, ich wollte dich nicht zurechtstutzen, aber ohne meinen Kaffe bin ich am Morgen immer schlecht drauf und sage Sachen, die ich eigentlich nicht so meine. Warte, ich schau kurz auf das Com-Band, ob ich neue Befehle erhalten habe.“ versuchte er sie zu beschwichtigen.
    „Dann mach das.“ sagte sie schon nicht mehr ganz so böse klingend.
    „Tatsache, hab echt neue Befehle auf dem Com-Band, ich soll mich mit meiner Brückencrew im Büro des Admirals melden. Also dann mal los, wir sollten keine Zeit verlieren.“ Sagte Jacobs zu Carmen.
    Sie gingen den Gang hinab, nahmen einen Fahrstuhl, um auf Deck 5 zu kommen, wo das Büro des Admirals lag. Vor dem Büro standen bereits drei Personen, die auf Jacobs zu warten schienen. Auf den zweiten Blick erkannte er, das es sich um die Offiziere handelte, die er gestern Abend herausgesucht hatte.
    Opii kam auf sie zu mit seinen 4 Lauftentakeln, die anderen 4 Tentakel fuchtelten wild in der Gegend rum, Jacobs konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, Opiid in ausserdienstlicher Kleidung wirkten immer unabsichtlich komisch, vor allem wenn sie rannten, so wie Opii jetzt. Vor ihm kam Opii zum stehen. Er ging Jacobs immerhin bis zum oberen Bauchbereich, also war er ca. 1,40m gross. Für einen Opiid war er also ein Riese, denn Opiid wurden normalerweise nur 1,30m gross.
    „Wo wart ihr denn, wir warten schon eine halbe Stunde auf euch!“ raunte Opii die beiden an
    „Hey, ja, Ich bin gerade aufgestanden, hatte noch keinen Kaffee und drittens was gibt dir das Recht mich so anzuschnauzen?!“ motzte Jacobs zurück
    „Entschuldigung Sir, wird nicht wieder vorkommen, wir sind vielleicht alle ein wenig gestresst, die beiden anderen sind aus Systemen die 3 Handelsrouten entfernt sind und haben auch nicht mehr allzu viele Nerven, oder hättest du die noch, wenn du mitten in der Nacht geweckt wirst und dann mehrere Millionen Kilometer in der Schlafzeit zurücklegen musst.“ Sagte Opii.
    „Entschuldigung angenommen Marshall!“ sagte Jacobs zu Opii
    Nun kamen auch die beiden anderen Offiziere auf sie zu.
    Ein paar Schritte vor dem Mann, ging die Frau auf sie zu, Jacobs erkannte sofort, das es sich hierbei, um Fähnrich Christina Johnson handelte. Sie war ungefähr 1,75m gross, hatte braunes, nach Vorschrift zu einem Zopf gebundenes Haar, welches ungefähr, wenn sie es offen trug, bis zu den Schulterblättern reichen würde. Ihre blauen Augen waren rot angeschwollen, anscheinend hatte sie nicht viel Schlaf gehabt, was Jacobs Sorgen bereitete, so wie sich die ganze Station verhielt, gab es wohl eine grossen Notfall und dann bräuchte er seine Offiziere alle Topfit,
    „was denke ich hier eigentlich, ich habe nicht einmal ein Schiff, wo ich sie einsetzten könnte.“ beendete er seinen Gedankengang, und musterte noch einmal Fähnrich Johnson. Sie war schlanker, als Jacobs es auf den Fotos in Erinnerung hatte, sie hatte ein für eine Frau ziemlich kantiges Gesicht.
    Ein paar Schritte hinter ihr ging Marschall Phillip Derk. Er hatte ein ziemlich imposante Erscheinung, mit seinem über 1,90m, in der Akte hatte sich ein Druckfehler eingeschlichen, laut Akte war der Mann 5cm kleiner als Jacobs, allerdings war er eher 10cm grösser. Der Mann kam rüber, wie ein Kleiderschrank, mit seiner Grösse und seinem breiten Kreuz.
    „Nun gut der Mann musste aufgrund seiner Arbeit ja ein Schrank sein.“ kommentierte Jacobs in Gedanken
    10 Jahre als Reaktoringenieur hatten ihre Spuren hinterlassen, der Mann trug ein T-Shirt, an seinem rechten Arm sah man eine gut 10cm lange Narbe. Wenn er mal Zeit hatte, würde er ihn fragen, wo er die Narbe her hatte. Er hatte kurzgeschorene schwarze Haare.
    „Melden uns, wie befohlen Commander Jacobs, und warten auf neue Befehle.“ sprach Fähnrich Johnson ihn an.
    „Schön das sie alle da sind, was besseres fällt mir jetzt nicht ein, nach der Reise brauche ich sie nicht zu fragen, hab schon gehört das sie nicht so schön war. Ihre weiteren Befehle, warten sie hier bis ich mit neuen Befehlen zurückkomme, Verstanden“! Fragte Jacobs, in Wahrheit hätte er bei einem solchen Befehl es auch nicht verstanden, wenn einer seiner Offiziere jetzt nachgefragt hätte, schliesslich waren alle auf ihrem Gebiet Experten und hatten alle einen IQ über 120.
    „Ja Sir!“ kam die Antwort im Chor der 4 Brückenoffiziere.
    „Gut ich geh dann mal!“ sagte Jacobs und klopfte an die Tür vom Büro des Admirals.
    „Kommen sie rein.“ Sagte der Admiral.
    Jacobs öffnete die Tür und trat ein. Der Admiral sass hinter seinem Schreibtisch und rief Informationen von seinem Bildschirm ab.
    „Da sind sie ja. Ich habe sie schon erwartet. Ich will mich kurz fassen, Jacobs. Der „schwarze Planet ist mit Verstärkung wiedergekommen und sie werden ihn in der ersten Angriffswelle mit angreifen. Na Los, beeilen sie sich ein bisschen, das wird heut ein langer Tag für sie werden Jacobs!“ beendete der Admiral seine Instruktion., vergass aber ein wichtiges Detail, nach welchem Jacobs sofort fragte:
    „Ähm, Sir, welches Schiff soll ich benutzen, um den oder die „Schwarzen Planeten“ anzugreifen?“
    „Hab ich ihnen das nicht gesagt, Na ja ist alles gerade ein wenig stressig, sie nehmen natürlich die Dragonfyre.“ antwortete der Admiral Jacobs
    „ Und wo finde ich das Schiff, in welchem Hangar und wie sieht es überhaupt aus, ich will nicht unbedingt ins falsche Cockpit steigen, Sir!“ wunderte sich Jacobs über die Zerstreutheit des sonst immer so sicher wirkenden Admirals.
    „Sie werden das Schiff relativ leicht erkennen, es ist das von der Präsentation, deshalb ist auch ihre Brückencrew schon hier, ach ja das Schiff finden sie im Hangar 36b und jetzt gehen sie und machen sie den Drecksäcken die Hölle heiss!!!“
    Jacobs salutierte kurz und ging dann aus dem Raum raus, wo er seiner Brückenbesatzung die Befehle mitteilte, die nicht gerade auf Begeisterung stiessen.
    „Wir sollen mit einem Schiff, das noch nie im Kampfeinsatz getestet wurde, das wir nicht richtig steuern können, wo wir nicht wissen wie wir überhaupt Raketen und Waffen abfeuern können....“ wurde Christina unterbrochen von Carmen:
    „Wir können ebenfalls nicht richtig navigieren und ...
    „... wir haben keine Ahnung, in wie weit wir den Reaktor belasten können, ohne das er uns um die Ohren fliegt! Also ich würde sagen, dass sind beste Voraussetzungen nicht lebend wieder zurückzukommen! Also ich schätze unsere Chance irgendwo zwischen ein oder zwei Milliarde zu eins, das wir das überleben. So habe ich mir ein Selbstmordkommando vorgestellt und der Admiral hat dir wirklich diese Anweisungen gegeben. Der Mann muss echt verzweifelt sein, wenn er Prototypen in die Schlacht schickt“ beendete Phil das was Carmen und Christina angefangen hatten.
    „Das waren seine Worte, wir werden versuchen uns ein wenig zurückzuhalten, wenn wir überhaupt bis dahin kommen und nicht vorher schon gegen eine Asteroiden knallen.“ war Jacobs sarkastischer Kommentar zum gesagten.
    „Es bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Mist mitzumachen!“
    „Dann mal los, laufen wir unserem Henker in die Arme!“ sagte Christina
    Mit diesen Worten setzten sie sich in Bewegung und gingen Richtung Hangar. Auf dem Weg dorthin sahen sie, das die Jäger, die in den Hangars der Orbitalstation normalerweise standen, schon alle gestartet waren.
    „Muss ja eine richtige Invasionsstreitmacht sein, die da auf uns zurollt.“ Sagte Opii mit einigem Bedenken in der Stimme.
    „Übertreibe mal nicht, die wollen wahrscheinlich nur vermeiden, das die den Planeten überhaupt zu Gesicht kriegen!“ sagte Jacobs in einer konzentrierten Stimmlage.
    Innerlich machte auch er sich sorgen, da es ungewöhnlich selten war, das die Orbitalstationen, die Jäger, die eigentlich dazu da waren die Orbitalwaffen zu schützen, gestartet wurden um einen Feind anzugreifen.
    „Ahh, Hangar 36b, hier muss es sein“ sagte Christina
    Sie drückte auf einen Knopf neben der Tür und die Tür glitt langsam zur Seite in eine Vertiefung, es klickte, als die Tür einrastete. Jacobs und seine Männer gingen durch die 3m hohe Tür und sahen hunderte Techniker, die Raketen und Treibstoff verluden, ausserdem wurden auf 5 übergrossen Gabelstaplern jeweils 4 riesige überdimensionale Projektile an Bord des Schiffes geladen. Jedes von ihnen hatte einen Durchmesser von 8m. Jacobs wurde innerlich wieder etwas ruhiger, als er sah wieviel Munition auf das Schiff geladen wurde und sagte zu den anderen:
    „Na ja, wenn wir sie nicht abschiessen können, können wir noch Kamikaze machen und das Schiff in die Luft jagen, dann nehmen wir wenigstens einen von diesen Bastarden mit!“
    Die anderen konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen. Jacobs wertete das als gutes Zeichen, wieso wusste er nicht.
    „Offizier an Deck!“ Schrie einer der Techniker als er die Offiziere im Hangar sah.
    Die anderen salutierten kurz und gingen dann weiter ihrer Arbeit nach, einer der Techniker kam auf die 5 zu.
    „Wer von ihnen ist Commander Michael Jacobs?“ fragte er
    „Das bin ich!“ sagte Jacobs zu dem jungen Mann
    „Ich soll ihnen und ihrer Crew eine kurze Einweisung über die Schiffssysteme geben!“ sagte der junge Mann nervös
    „Ja dann fangen sie mal an.“ sagte Jacobs
    „Eh, ihre Mannschaft kann schon mal auf ihre Stationen gehen, wir beide fangen dagegen mit den äusserlichen Merkmalen der Dragonfyre an.“
    „Ihr habt den jungen Mann gehört, geht auf eure Stationen und lasst euch einweisen!“ befahl Jacobs den anderen und diese machten sich auf den Weg ins innere des Schiffes.
    „Es sieht wesentlich grösser aus, als bei der Präsentation, wurden noch Veränderungen vorgenommen?“ erkundigte Jacobs sich, während sie auf die Triebwerke zugingen
    „Nein, Sir! Auf der Präsentation war der erste Prototyp zu sehen und der war wirklich wesentlich kleiner. So wie sie das Schiff hier sehen, sah es auch aus, als es die Gamma Omigus Werft vor einer Woche verliess. Das Schiff ist 4,5 km lang, 1,5 km breit und 700m Hoch“
    „Gamma Omigus ist mehrere Tausend Lichtjahre von hier entfernt, das Schiff muss, selbst wenn es ständig in einer Handelsroute wäre, mindestens 5 Wochen bis hierher fliegen. Wie ist das Möglich?“ fragte Jacobs den Techniker.
    „Das Schiff nutzt einen neuen Antrieb, für Reisen über grosse Entfernungen, dieser basiert auf der Raumverschiebung.“
    „Bitte kein Physikgelaber, ich bin Commander und kein Physikstudent!“
    Der Techniker riss ein Blatt Papier aus seinem Notizblock und erklärte Jacobs:
    „Wenn sie von einem Ende zum anderen wollen, dann müssen sie eine lange Strecke zurücklegen, wenn sie aber in der Lage sind den Raum zu biegen, können sie diese riesige Entfernung in wenigen Sekunden zurücklegen. Dieser Antrieb ist allerdings nur ein Bonus zum Haupttriebwerk, dieses leistet doppelt soviel, wie das Triebwerk eines Kreuzers ist aber nicht einmal halb so gross wie das des Kreuzers!“ sagte der Techniker aufgeregt.
    „Erzählen sie mir etwas über Bewaffnung und Panzerung.“
    „Also das Schiff nutzt 6 NPG-MK3 an den kleinen Tragflächen, durch die verbesserte Energieffiziens des Waffengenerators, können wir theoretisch auch 4 NPG-MK4 nehmen, welche aber ein sehr langsame Feuergeschwindigkeit haben und ausserdem dachten wir uns, das sie einem Gegner lieber mit vielen Geschützen, die schnell schiessen, bekämpfen, als mit wenigen, die langsam schiessen.“
    „Da haben sie Recht, aber ich habe vorhin gesehen, wie ein paar ihrer Leute riesige Projektile verladen haben. Für welche Waffe sind die gut?“ fragte Jacobs
    „Dazu müssen wir an die Vorderseite des Schiffes, während wir auf dem Weg dorthin sind, zeige ich ihnen die Austrittsöffnungen für die Gepard-Raketenwerfer und erkläre ihnen etwas über die Panzerung des Schiffes. Das Schiff besitzt eine 6m dicke Titanpanzerung, welche, genau wie die eines Kreuzers, chem. Speziell gehärtet wurde. Insgesamt hat das Schiff 150 Gepard-Raketenwerfer, die Gesamtmenge an Raketen, die abgeschossen werden können, beträgt 1500, also für jeden Raketenwerfer 10 Schuss, die Zeit um nach dem starten einer Rakete wieder feuern zu können beträgt 90 Sekunden. Ein Kreuzer benötigt 140 Sekunden, wenn ich das Anmerken darf.“

    „Sie sagten vorhin 6 NPG-MK3 Geschütze, ich sehe hier aber nur eins. Dafür da neben noch zwei andere Geschütze die ich nicht kenne, was ist das?“ fragte Jacobs
    „Die NPG´s sind an den Tragflächen so angeordnet, das zwei oben auf der Tragfläche und eins unter der Tragfläche angebracht sind. An die leeren Aufhängungen haben wir eine Neuentwicklung angehängt, nämlich FLAK-Geschütze. Diese Geschütze schiessen eine hochkonzentrierte Energieladung ab, die dann ungefähr 1,5 km vom Schiff entfernt explodiert und kleine Schiffe im Umkreis von 400m zerfetzt, keine uns bekannte Panzerung, zum Zeitpunkt der Tests, konnte der Detonation widerstehen. Sind damit ihre Frage beantwortet?“ fragte der Techniker
    „Eine habe ich noch, was ist mit den Schilden? Das Schiff ist beeindruckend, keine Frage, aber was ist mit den Schilden?“ fragte Jacobs
    „Die Schilde sind wie der Rest am Schiff eine Neuentwicklung. Unsere bisherigen Schilde konnten Energie nur Absorbieren, dieser Schild kann sogar Energie reflektieren, das heisst aber nicht das wenn ein Feind auf sie schiesst, seine Schüsse dann zurückkommen und ihn vernichten, die Energie wird nur zu ca. 20% zurückgeworfen, was den Schild aber unter Dauerbeschuss immerhin 60 Sekunden länger halten lässt. 60 Sekunden können über Leben und Tot entscheiden, das wissen sie, nehme ich an, ja!“
    „Das weiss ich nur allzu gut, könnten wir jetzt aber zu dem Ding kommen, was sie mir vorhin vorenthalten haben?“ sagte Jacobs, als sie wieder vorne am Bug des Schiffes ankamen. Die Techniker verluden immer noch die Riesenprojektile.
    „Das, Sir, ist die MSK! MSK steht für Magnetspulenkanone. Wir Techniker nennen sie aber lieber „BFG“, wobei „BFG“ für „Big Fucking Gun“ steht. Die Projektile werden auf die 2fache Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und wenn sie dann auf das Ziel treffen, bleibt meist nichts mehr übrig. Diese Waffe ist unsere Wunderwaffe gegen den „schwarzen Planeten“! Die Technik basiert übrigens auf der, der normalen Handelsrouten.“
    „Wann können wir starten?“
    „Wenn alles verladen ist, also in ca. 10 Minuten, Sir.“ antwortete der Techniker.
    „Gut in 10 Minuten möchte ich, das wir aus diesem Hangar bereits raus sind, das heisst, sie haben noch 8 Minuten.“ Befahl Jacobs dem Techniker, der darauf im Raum ein paar Kommandos brüllte, worauf sich die Techniker noch mehr beeilten.
    Jacobs ging ins innere des Schiffes, nahm einen Fahrstuhl zur Brücke und trat ein.


    Kapite18-„Reaktor 120% belasten“
    Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre

    Exakt 7½ Minuten später verliess das Schiff den Hangar.
    „Geben sie Miss Johnson einen Kurs, Miss Lance. Ich will so schnell wie möglich hier weg und dem Feind eins mit diesen Riesengeschützen überbraten!“ befahl Jacobs Carmen.
    „Kurs an Steuerkonsole weitergeleitet, keine Feindkontakte, wie zu erwarten!“ bestätigte Carmen den Befehl.
    „Bringe Schiff jetzt auf Kurs, Sir!“ sagte Christina nachdem sie die Koordinaten erhalten hatte.
    „Status des Reaktors?“ fragte Jacobs Phil
    „Reaktor läuft erst mit 40% Leistung, Sir“
    „Status der Waffensysteme?“ wandte Jacobs sich an Opii
    „Waffensysteme aktiviert, Gepard-Raketenwerfer komplett geladen, Flaksysteme Einsatzbereit, NPG-MK3 Geschütze feuerbereit, MSK zu 85% geladen, in 30 Sekunden zum feuern bereit, Sir!“
    „Alles klar, belasten sie den Reaktor soweit das wir mit der Flotte zusammen am Treffpunkt eintreffen!“
    „Ja, Sir“ sagte Phil und gab die Befehle in Reaktorkonsole ein. Man hörte, wie der Reaktor stärker belastet wurde.
    „Reaktor bei 70% Leistung, Sir!“ sagte Phil.
    „Treffen in 10 Minuten +- 30 Sekunden am Treffpunkt ein.“ Sagte Christina.
    Als Jacobs durch das Brückenfenster sah er, wie ein Mini-Asteroid in den Schilden verglühte. Für nicht mal eine Sekunde war der Blitz zu sehen gewesen. Dann wandte er den Blick zu den Sternen. Das hatte er auch als kleiner Junge oft gemacht, meistens hatte er das getan, wenn er Nachts schlafen ging. Er schaute dann immer aus seinem Dachfenster auf die Sterne. Auf das tausendfache Funkeln am Himmel und träumte davon, sie eines Tages aus einem Raumschiff betrachten zu können. Sein Traum hatte sich erfüllt. Aus dem kleinen Jungen, der den Sternen nachhing, war ein mit allen Wassern gewaschener Kriegsheld geworden.
    Er riss sich wieder von seinen Gedanken los. Man sah wie sich ein Trägerschiff langsam vor die Sterne zog. Andere verdeckte, andere dafür wieder erschienen.
    „Sind in 2 Minuten am Treffpunkt, Sir!“ sagte Christina.
    „Danke, Fähnrich, legen sie den Countdown bis zum Eintreffen des Feindes bitte auf meinen Bildschirm.“
    Sein Monitor flackerte kurz, zeigte ein Fenstersymbol mit einem PX an und zeigte dann die angeforderten Daten an.
    „Wenn ich zeit habe, muss ich Phil befehlen diese dämlich Startsequenz aus dem Bordcomputer zu löschen.“ Dachte er.
    „Erreichen Treffpunkt, gliedern uns der Formation an und erwarten neue Befehle. Kommando hat laut Bordcomputer Admiral Stenson. Er ist auf der Circumference.“ Sagte Carmen.

    „Schön sie hier alle zu sehen.“ Erschien eine holographische Darstellung des Admirals auf dem Holo-Terminal ( kleine zylindrische Einrichtung in der Mitte der Brücke):„ Wie sie alle wissen, hat der Sigma 2 Überwachungspsoten vor ca. 2 Stunden diese Aufnahmen gemacht. Sie zeigen eine grosse Flotte von Feindschiffen die sich auf Beta Prime zubewegt. Wir haben inzwischen jeden Kontakt zu Sigma 2 verloren und wissen nicht ob sie die Funkverbindung gekappt haben, um weniger Aufmerksamkeit zu erregen, oder ob sie vernichtet wurden. Ich habe leider keine Schiffe, um nachsehen zu lassen.
    Aber nun zu unserem Schlachtplan. Wir haben drei Verteidigungslinien eingerichtet, wobei wir die erste sind und auch die stärkste sind, hier haben wir die Linie Nummer Zwei, wo sich hauptsächlich Jäger und Korvetten befinden. Sollte der Feind mit seinen Grossschiffen bis zur dritten und letzten Linie vordringen wird Beta Prime evakuiert und wir sammeln uns in der Nähe von Blue Sky. Die Orbitalgeschütze werden den Feind schon beschiessen können, wenn er bis zur zweiten Linie vorgedrungen ist. Kommt er weiter ist unsere einzige Aufgabe den Evak-Schiffen genug Zeit zu verschaffen um zu fliehen. Haben sie noch Fragen?“ beendete der Admiral seine Ansprache.
    Jacobs nutzte die Chance und fragte:
    „Sir, bekommen wir mitgeteilt wenn eine Linie fällt, um uns zur nächsten zurückzuziehen?“
    „Ja bekommen sie, Ich weiß schon, warum ich ihnen das Kommando über das Schiff gegeben habe.“ Sagte der Admiral mit einem Grinsen:„ Sollten sie kampfunfähig geschossen werden, das gilt für alle Schiffe die größer als das von Commander Jacobs, nehmen sie Kurs auf das Objekt ihrer Wahl und jagen sich dann in die Luft, wenn das Schiff evakuiert wurde, das können sie per Fernzündung machen, aber auch direkt von der Brücke aus. Aber nehmen sie mit ihrem Schiff auf alle Fällen ein paar von den Bastarden mit und nun machen sie sich bereit für das eintreffen des Feindes und viel Glück meine Herren, Stenson Ende und möge Gott mit ihnen sein!“ sagte der Admiral und beendete seine Ausführungen über die Schlacht endgültig.
    „Sir wir erhalten neue Befehle, bezüglich unserer Stellung. Wir sollen uns zwischen die erste und zweite Linie bringen und dort dann auf weitere Befehle warten.“ sagte Carmen
    „Alles klar, Koordinaten an Steuerkonsole übermitteln, Steuerkonsole bringen sie uns auf Kurs. Mister Derk geben sie mir 95% Reaktorleistung, Opii entferne die Sicherheitsriegel von den Gepard-Raketen. Ist die MSK bereit zu feuern?“ hallten Jacobs seine Anweisungen über die Brücke. Noch während er sprach spürte man, wie sich das Schiff drehte und auf einen, vom Computer, gesetzten Punkt zusteuerte.
    „Sicherheitsriegel gelöst, MSK bereit zum feuern!“ antwortete Opii.
    „Reaktor auf 95%, Sir.“ Sagte Phil:„ Keine Überhitzung, oder eine Schwachstelle im Magnetfeld ersichtlich. Wir können die 5% Leistung noch auf die Triebwerke umleiten, soll ich Sir?“
    „Leiten sie die 5% auf die Schilde um!“ befahl Jacobs
    „Ja, Sir“
    „Waffenkontrolle, MSK abfeuern, wenn Feind in Waffenreichweite, restlich Waffen auf mein Kommando!“
    „Aye, Sir!“ sagte Opii, wie aus der Pistole geschossen.
    Die Brückencrew war hoch konzentriert. Die Spannung hätte man mit einem Messer schneiden können.
    „Erreichen unsere Position, drehe das Schiff in Richtung der ersten Linie um MSK Schuss abgeben zu können!“ sagte Christina
    „Erlaubnis erteilt, Fähnrich.“ Sagte er und sofort spürte man, wie das Schiff durch die Backborddüsen sich der Formation der 1. Verteidigungslinie zudrehte.
    Nun sahen sie zum ersten Mal die Ausmaße der Flotte. Jacobs vergrößerte den Bildausschnitt. Er sah 6 Kreuzer, die sich um die Circumference versammelten. Die Jäger der Circumference starteten. Auch Korvetten waren zusehen, sie bewegten sich allerdings nicht in Abhängigkeit von der Formation, sie schwebten frei durch den Raum.
    „Zeig mir die zweite Linie Opii.“ Sagte Jacobs
    Sofort öffnete sich auf seinem Monitor die Sicht der Heckkamera. Die zweite Linie war allerdings nicht gerade ein Bollwerk. Nur ein Kreuzer schwebte von mindestens 300-400 Jägern umgeben im Raum, auch befanden sich, laut Computer, 70 Korvetten unter den Verteidigern der 2.Linie. Jacobs wusste allerdings, das diese Linie den Vormarsch maximal verlangsamen konnte, aufhalten konnte sie den Feind nicht, dafür fehlte es an Feuerkraft. Die NPG-MK5 Geschütze würden der 2.Linie zum Glück Deckung geben. Der Verteidigungsplan war gut allerdings sah Jacobs gerade den Countdown, welcher die Ankunftszeit des Feindes zeigte. Allerdings lief er nicht mehr runter, sondern hoch.
    „Fähnrich, mit dem Countdown stimmt etwas nicht, er zählt die Zeit rauf und nicht runter?!“ sagte Jacobs.
    „Sir, mit dem Countdown stimmt alles, unser Feind verspätet sich nur.“ Sagte Christina.
    „Hm, komisch, scannen sie noch einmal die Umgebung ab Fähnrich Lance, damit wir sicher gehen können, das sie keine Tarnvorrichtungen nutzen.“ befahl Jacobs.
    „Tarnung?, Nun gut, wie sie wollen.“ sagte Carmen:„Scann läuft, wie zu erwarten keine Signale auf allen Scannern, dafür aber ein Neodymiumrückstände, oh sie sind weg, muss eine Scanner-Interferenz gewesen sein. Keine Schiffe, die sich verstecken, Sir!“
    „Wie zu erwarten,“ dachte er:„ Muss eine starke Interferenz gewesen sein, als das Neodymium angezeigt wurde.“
    Plötzlich schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf.
    „Wobei wird Neodymium eigentlich erzeugt oder verwendet?“ fragte Jacobs seine gesamte Brückenbesatzung.
    „Wir verwenden es beispielsweise, um unseren Sprungantrieb zu aktiveren und um ihn am laufen zu halten, dabei stoßen wir es ins All, da die Rückstände allerdings nur gering sind, gibt es keine zusätzliche Belastung. Ausserdem nutzen wir noch 90% der Rückstände, um den Reaktor in Notfällen auch überlasten zu können, wieso Sir?“ fragte Phil.
    „Scannen sie die komplette Umgebung nach diesem Stoff ab!“ befahl Jacobs.
    „Ich weiß zwar nicht, was das bringen soll, aber ich mache es trotzdem.“ sagte Carmen ein wenig gereizt: „Ich hab schon wieder Neodymiumrückstände auf dem Schirm, schon wieder weg. Hier gibt es wahrscheinlich irgendwo eine Strahlungsquelle dafür, vielleicht leckt ja unser Sprungantrieb?“
    „Unser Antrieb leckt nicht, aber Neodymium hat eine äußerst kurze Halbwetszeit, dadurch sehen sie es nicht lange auf ihrem Schirm, Carmen.“
    „Fähnrich Lance führen sie noch einmal einen Scann auf Neodymiumrückstände durch!“ befahl Jacobs.
    „Sir ich habe wieder kurz Rückstände auf dem Schirm gehabt!“ sagte Carmen.
    „Berechnen sie auf diesen Grundlagen einen „Kurs“ der Neodymiumrückstände, Fähnrich!“
    „Sir Kurs berechnet, er liegt auf einer Bahn mit Beta Prime, irgendwelche Befehle?“
    „Setzen sie einen Kurs nach Beta Prime, Reaktor 120% belasten, ziehen sie, wenn nötig die Energie von den Schilden ab und leiten sie sie auf die Triebwerke um. Wir müssen so schnell wie möglich nach Beta Prime!“ sagte Jacobs
    „Warum denn und ausserdem können wir dann doch den Sprungantrieb nutzen?“ sagte Carmen, Phil antwortete ihr:
    „Können wir nicht, da das extrem viel Energie verbraucht und wir dann mit viel Glück uns „nur“ bei Blue Sky befinden. Das System ist nur für Sprünge über lange Distanzen gedacht, da dann der Computer nur die genauen Austrittsvektoren berechnen kann. Aber warum wir so schnell nach Beta Prime müssen, würde mich auch mal interessieren?“ beendete er seine Ausführungen.
    „Stellen sie keine dummen Fragen, tun sie einfach, was ich ihnen sage, Marschall Derks und Fähnrich Lance! Sonst sind wir schnell ein Knäuel. Lance erstellen sie einen Kurs nach Beta Prime, geben sie ihn an die Steuerkonsole, erstellen sie eine Nachricht mit dem Kurs des Neodymiums und hängen sie die Infos über unseren Sprungantrieb an und schicken sie das Paket dann zum Admiral. Unser Feind verfügt ebenfalls über Sprungtechnologie.“ erklärte Jacobs
    „Nachricht raus! Empfangen neue, Sir. Es ist eine der Orbitalplattformen, sie meldet Feindkontakt, sie hatten scheinbar Recht Sir!“ sagte Carmen schockiert.

    Kapitel 19-„Schadensbericht“
    Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre

    „Was melden sie?“ fragte Jacobs.
    „Sie melden 3 große kreisförmige Objekte, dabei handelt es sich wahrscheinlich um die „schwarzen Planeten“, und sie melden... warten sie Sir... Sir! Sie melden, das der taktische Computer nicht alle kleinen Objekte anzeigen kann! Es müssen Tausende sein!“ sagte Carmen, die Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen.
    „Wie lange brauchen wir noch bis zum Planeten, und haben wir schon Waffen die wir abfeuern können? Vielleicht die Gepard-Raketen?“ sagte Jacobs, man sah es ihm zwar nicht an, aber die Menge an feindlichen Objekten machte ihm Sorgen.
    „Noch 3 Minuten, bis zum Nav.- Punkt.“ Meldete Carmen von der Navigationskontrolle:„ Taktische Konsole an Fähnrich Johnson übertragen.“
    „Wir könnten die Gepard-Raketen starten, diese würden in 1½ Minuten im Ziel einschlagen. Sie würden wahrscheinlich eh vom Feind abgefangen werden.“ sagte Opii
    „Feuer sie die Raketen ab!“ befahl Jacobs
    „Aber Sir...“
    „Sie sind nicht hier um Befehle in Frage zu stellen, zumindest nicht jetzt, feuern sie die Raketen ab! SOFORT!!!“
    „Aye, Sir!“
    „Und laden sie die Raketenbuchten wieder nach!“
    „Ja, Sir!“
    Das Schiff vibrierte leicht als die 150 Gepard-Raketen aus den Raketenbuchten geschossen wurden
    „Sir der taktische Computer hat alle Feinde erfasst, wie vorhin gesagt, die drei „schwarzen Planeten“, aber nun das eigentlich interessante,..“ fing Carmen an zu sprechen.
    „Kommen sie zum Punkt Fähnrich Lance!“ unterbrach Jacobs sie.
    „Ja, Sir, es sind 3500 kleine Objekte
    . Der taktische Computer zeigte 150 blaue Pünktchen an, die mit 4000m/s ihrem Feind entgegenrasten. Ohne das sie es bemerkten, lösten sich 150 feindliche Schiffe aus dem Verband, um die Raketen abzufangen.
    1½ Minuten später verschwanden die 150 Raketen vom taktischen Bildschirm, der Feind hatte sie abgefangen.
    „Wir haben 150 Gegner weniger, das ist doch schonmal ein Anfang!“ sagte Jacobs, mit einem ironischem Unterton, der leicht zum Sarkasmus hin schwankte.
    „Übergebe Schiffskontrolle an Fähnrich Johnson“ sagte Carmen, drückte einen Knopf und wandte sich wieder ihrem Monitor zu, der nun nur noch Überwachungsdaten anzeigte.
    „Schiffskontrolle erhalten, bringe uns in Schussposition für Angriff mit dem MSK-System.“ Kommentierte Christina die Schritte die sie nun unternahm.
    Man spürte leicht, wie das Schiff seine Richtung wechselte, um in Feuerposition zu kommen.
    „Sind in Position für einen Schuss mit der MSK, Sir!“ rief Opii von seiner Station her.
    „Feuer nach eigenem ermessen, Opii!“ erwiderte Jacobs.
    „Feuer in drei, zwei,“ zählte Opii den Countdown für den Abschuss herunter:„ Eins, Feuer!“
    Die Beleuchtung wurde plötzlich rot, Jacobs hörte ein leises Summen im Ohr, das immer Lauter wurde, als es seinen Höhepunkt erreichte verstummte es schlagartig, aber genauso schlagartig wurde er beim Abschuss des Projektils aus seinem Sitz geschleudert, weil er sich nicht angeschnallt hatte, allerdings hatte ihm auch niemand gesagt, was für Kräfte der Abschuss freisetzt. Sofort rappelte er sich wieder auf, und sah durch das Brückenfenster gerade noch eine kühle blaue Explosion, die einer der drei „schwarzen Planeten hinterlassen hatte.
    „Das Projektil hat ihn einfach so durchschlagen!“ sagte Phil mit herunterhängender Kinnlade.
    „Sofort nachladen Opii, befördern wir noch einen ins Jenseits!“
    „Sir Ich habe mir erlaubt, dies schon zu veranlassen, bevor sie den Befehl gaben.“ Sagte Opii ruhig.
    „Ok, sehr gut, sind diese Kräfte im inneren des Schiffes beim Abschuss eigentlich normal?“ fragte er, während er sich wieder auf seinen Kommandosessel setzte.
    „Natürlich Sir, hat ihnen das niemand gesagt, deshalb sind wir auch alle an unsere Sitze geschnallt, wenn das vorbei, sollten sie zum Doktor gehen. Sie haben eine riesige Beule auf der Stirn“ beantwortete Opii die Frage von Jacobs, nicht ohne in sich hineinzugrinsen. Er hoffte insgeheim auch, das Jacobs dadurch von seinem hohen Ross gefallen war, seit er in diesem Stuhl sass, war er nicht mehr Michael Jacobs, sonder einer dieser arroganten Flottenär... .
    „Sir!“ schrie Carmen auf einmal:„ Die übrigen „schwarzen Planeten“ nehmen Kurs auf uns! Sie bereiten ihre Waffen vor!“
    „Feuern sie alles, was wir haben auf diese Dinger, ziehen sie die alle Energie aus den Triebwerken, die wir haben und leiten sie diese auf die Schilde um, Phil!“
    „Ja, Sir!“
    „Opii, was haben wir noch alles?“
    „Die MSK wird noch geladen, Gepard-Raketen zu Abschuss bereit, NPG- und FLAK-Systeme bereit, nicht viel aber immerhin etwas.“
    „Haben wir noch irgendetwas? Komm schon Opii, gib mir was, womit wir eine Chance haben, das zu überleben!“
    „Wir haben noch eine Möglichkeit, wir haben noch drei nukleare Sprengköpfe, die wir einsetzten könnten, durch den verstärkten Schild kommen wir vielleicht sogar heil durch die Schockwelle und das EMP.“ Sagte Opii mit grosser Sorge in der Stimme
    „Mach sie alle drei scharf, such dir einen aus und blas ihn aus diesem System!“ sagte Jacobs zu Opii
    „Ich darf sie nicht scharf machen, das darf nur der kommandierende Offizier an Bord eines Schiffes mit Nuklearwaffen. Es ist deine Entscheidung! Du musst nur den roten Knopf drücken, dich identifizieren und die Raketen abfeuern.“
    Jacobs tat, wie ihm Opii es erklärt hatte: „Commander Michael Jacobs“.
    Auf dem Monitor erschien der Schriftzug: „Nutzen sie diese Waffen nur im Notfall! Sie tragen mit ihrem Kommando und ihrer Entscheidung aller Konsequenzen die der Einsatz der Raketen nach sich zieht! Viel Glück!“
    „Galgenhumor, die letzten zwei Worte!“ dachte Jacobs.
    „Evakuieren sie alle nicht notwendigen Bereiche des Schiffes und versiegeln sie diese, einen Schuss bekommen wir mindestens ab!“ dies sagte er einfach in den Raum hinein, da er nicht wusste, wer dafür verantwortlich war. Sein Kommando über das Schiff war zu Überstürzt gekommen, um sich genau darauf vorzubereiten.
    „Ja, Sir!“ sagte irgendjemand. Jacobs hörte nicht wer es war.
    „Carmen, Gib mir einen Countdown, leite ihn auch an Miss Johnson´s Terminal rüber, damit sie die Notdüsen einstellen kann.“
    „Wird gemacht, Sir!“
    „Wir waren schon mal „per du“, nennt mich Michael, Jacobs, wegen mir auch Coffee, aber an dem Sir habe ich mich Satt gehört.
    Opii spürte im inneren eine Befriedigung, als er die Worte von Jacobs hörte.
    „Da hast du den Countdown, er ist allerdings nicht sehr genau, da wir nur zwei Fälle kennen, in dem sie die Waffe eingesetzt haben!“
    „Besser als nichts, danke Carmen!“ bedankte sich Michael bei ihr höflich.
    „Keine Ursache.“
    „Sind die Decks evakuiert?“ fragte Jacobs
    „Ja, Sir, alle nicht lebensnotwendigen Decks sind evakuiert!“ diesmal sah Jacobs, wer es war, nämlich Phil.
    „Er ist also für die Decks verantwortlich, sehr gut, jetzt weiss ich auch das!“ dachte er.
    „Pump die Atmosphäre aus den Decks und nenn mich nicht immer „Sir“, das ist ein Befehl!“
    „Ja Sir, eh, Coffee.“ Stotterte Phil zusammen, Jacobs konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, er hatte den jungen Mann hoffentlich nicht vollkommen aus dem Konzept gebracht.
    „Feure die Nuklearsprengköpfe jetzt auf den rechten ab! Mit dem linken müssen wir uns was einfallen lassen!“ sagte Jacobs und feuerte die 3 Raketen ab.
    Drei weisse Streifen schnitten durch die schwärze des Weltraumes, Jacobs verfolgte sie mit den Augen und verdunkelte die Scheiben lieber vorzeitig.
    Dann schlugen alle drei Raketen zur gleichen Zeit in den „schwarzen Planeten“. Innerhalb von einer Tausendstel Sekunde vereinten sich die drei nuklearen Sonnen und bildeten ein zweite Sonne im System, der Weltraum um das Zielobjekt kochte förmlich.
    „Sofort die Gepard-Raketen auf den abfeuern der getroffen wurde, nicht alle auf die gleich Stelle, sondern schön verteilt, Opii!“
    „Feuer!“ Rief Opii nur, als er die 150 Raketen startete.
    Die kleinen versuchten die Gepard-Raketen abzufangen, doch sie waren zu langsam, und so schlugen alle 150 Raketen in den „schwarzen Planeten“ an verschieden Stellen ein. Sie erzeugten so eine Interferenz auf der Oberfläche des „Schwarzen Planeten“, diese Interferenz verstärkte sich noch selbst und zerriss den „schwarzen Planeten“ förmlich.
    „Vorbereiten auf Einschlag!!!“ schrie Carmen durch den Raum, doch es war zu spät, der übriggebliebene „schwarze Planet“ hatte schon gefeuert, als es Carmen auffiel, Sie bekamen die strahlend helle energetische Kugel mit voller Wucht ab. Im inneren des Schiffes wurde es plötzlich unerträglich heiß. Die Alarmsirenen gingen an und irgendjemand schrie: „Hüllenleck auf Deck 13!!!“
    Jacobs wachte aus seiner nur wenige Sekunden dauernden Ohnmacht auf und sah das Grauen. Die Brücke war ein heilloses durcheinander, alle hingen nur in ihren Stühlen und wachten langsam wieder auf, alle bis auf einer, aber das Durcheinander auf der Brücke war zu gross, als das man das hätte mitbekommen können.
    Als Jacobs sah, das es Phil gut ging, fragte er schliesslich:
    „Schadensbericht?“

    Kapitel 20-„Explosion des Reaktors steht kurz bevor.“
    Zitat Bordcomputer der GMO Dragonfyre

    „Beruhigt euch!!!“ schrie Jacobs in das Durcheinander, was daraufhin sofort aufhörte.
    „Sehr gut, haben wir Verletzte?“ fragte Jacobs mit aller Ruhe, die er aufbringen konnte.
    „Ja, Sir, Ich habe eine Platzwunde am Kopf, aber Chrissy hat es wesentlich schlimmer erwischt, Sir. Sie ist bewusstlos!“ sagte einer der jungen Offiziere, Jacobs konnte nicht erkennen, um wen es sich handelte.
    „Sofort ein Sanitätsteam auf die Brücke, wer Platzwunden hat, kann noch weitermachen, sonst noch irgendwelche Wehwehchen?“
    „Sir, nein, Sir!“ antwortete die Brückencrew geschlossen und begann ihre Arbeit wieder aufzunehmen.
    „OK, Phil gib mir jetzt den Schadensbericht.“ Sagte Jacobs zu Phil.
    „Willst du den wirklich hören?“ fragte Phil nach.
    „Phil, sofort, und geben sie mir ein Bild auf den Monitor, wo sich unser Feind gerade befindet!“
    „Ja, Chef“ antworteten Carmen und Phil zusammen.
    „OK, Chef, wir haben Hüllenlecks auf den Decks 5, 13, 19 und 25. Der Reaktorraum hat ebenfalls was abbekommen, die Kühlung ist nur zu 5% Einsatzbereit, was bedeutet das wir den Reaktor zu maximal 20% belasten können, der Schild ist ebenfalls ausgefallen. Ums auf den Punkt zu bringen, wir sind total am Arsch!“
    „Fantastisch, wie sieht es mit den Waffen aus, Opii? Ich hoffe doch besser als mit dem Rest des Schiffes.“ wandte sich Jacobs zu Opii: „Carmen, wo bleibt mein Bild, wenn nötig greife auf Kameras von Satelliten zu.“
    „Kommt gleich, Chef!“
    „Sir, die Waffen sehen noch schlechter aus , als der Rest des Schiffes, das MSK-System ist zerstört, die Nuklearsprengköpfe verschossen, den AM-Torpedo, den wir nicht einsetzen können, haben wir noch, 27 Gepard-Raketenwerfer können wir noch nutzen, NPG- und auch FLAK-Systeme ausgefallen. Ich sag es mal so, wir sitzen auf dem trockenen.“ Erklärte Opii.
    „Was funktioniert hier eigentlich noch?“ fluchte Jacobs, während das Sanitätsteam Johnson und den verletzten Offizier wegbrachten.
    „Der Sprungantrieb geht noch, Sir.“ Sagte Phil.
    „“Ich hab hier ein Bild von der Flotte und dem Feind, ich sende dir gerade die Daten.“ Sagte Carmen.
    „Hast du sie dir schon angeschaut?“
    Nein, hab noch anderes zu tun, zum Beispiel zu schauen, ob uns was am Arsch klebt!“ sagte sie gereizt.
    „Verdammte Scheisse!“ brüllte Jacobs, wie ein Stier:„ Phil, mach den Sprungantrieb bereit, Ich will, das wir in spätestens 3 Minuten hier verschwunden sind!!! LOS!“
    „Was ist denn los?“ fragte Opii verdutzt.
    „Wir haben nicht nur ein Problem, sondern fünf Probleme und diese fünf Probleme vernichten gerade unsere Flotte und da wir nicht Einsatzfähig sind, mache ich das einzige, was mir einfällt. Wir ziehen uns zurück, bring uns nach Blue Sky, Carmen!“ beendete Jacobs gerade seinen Satz, als die Brücke durch zwei Blitze erhellt wurde.
    „Mein Gott, was war das?“ stieß Carmen ängstlich hervor.
    „Die Circumference und die Guardian sind gerade vernichtet worden.“ Sagte Jacobs kühl: „Wie lange noch bis zum Sprung, Phil?“
    „2½ Minuten!“
    „Haben wir nicht, wie weit hast du den Reaktor belastet, um den Sprungantrieb zu laden?“
    Schweigen.
    „Phil, was ist?“
    Immer noch schweigen.
    „PHIL!!!“
    „Zu ... 23%, Sir!“ stotterte er hervor.
    „Was?... Gib mir 35%, wir müssen hier weg, ob wir nun bei einer Kernschmelze draufgehen oder wenn die uns rösten wollen, kann uns egal sein, aber wir haben bei Erstens noch die Chance zu überleben! Also los Phil, gib mir 35% auf den Reaktor, Sofort!!“ befahl Jacobs Phil.

    „Ich wollte einen meiner Offiziere vor so eine Entscheidung stellen, die Alles oder Nichts Fragen sind meine als Kommandant. Verdammt!“ dachte Jacobs.
    „Reaktor auf 40%.“ meldete der Computer:„Explosion des Reaktors steht kurz bevor. Warnung. Explo...“
    „Computer Explosionswarnung bis auf weiteres deaktivieren!“ sagte Jacobs:„ Phil, Ich sagte 35% nicht 40%?“
    „Ich weiß, Sir, aber wenn wir nicht auf 40 Prozent gehen, werden wir eingeholt und vernichtet.
    Sprungantrieb ist in 30 Sekunden bereit.“
    So gefiel das Jacobs, der junge Mann hatte seine Angst abgelegt, er hatte dem Tod in die Augen geblickt und war jetzt wieder vollkonzentriert.
    „Feind erreicht uns in 33 Sekunden!“ schrie Carmen Jacobs zu.
    „So knapp wird das also, haben wir noch Gepard-Raketen?“
    „Ja, die 27 Werfer habe ich vorhin bestücken lassen.“ Sagte Opii zu Jacobs
    „Feuer sie auf ein Ziel deiner Wahl ab, ... ausser uns!“ fügte er noch hinzu.
    „Raketen abgefeuert.“
    Jacobs wusste, das diese Aktion Verschwendung von Munition war, aber ihm fiel nichts besseres ein, als den Feind so aufzuhalten.
    „Das war sinnlos.“ Sagte er zu seiner Brückencrew tonlos.
    „Sir die Objekte drehen ab, sie bilden eine Formation, das grösste der Objekte ist in der Mitte, und richtet seine Öffnung auf Beta Prime. Die anderen vier kreisen um es herum und sind mit ihm über einen Energiestrahl verbunden. Ich glaube die sammeln für irgendetwas Energie!“ sagte Carmen.
    „Auf den grossen Monitor in der Mitte Carmen!“ Befahl ihr Jacobs.
    „Geht klar!“
    Das Bild erschien auf dem Monitor.
    „Was haben die vor?“ fragte Jacobs in die Runde.
    „Sprungantrieb bereit, Chef, sollen wir springen?“ fragte Phil
    „Noch nicht, Ich will erst wissen, was die mit der Aktion bezwecken wollen, bereithalten Phil, könnte sein, das wir hier sehr schnell wegmüssen!!“
    „Ja, Sir!“
    Der Energieball, die mächtigste Waffe des „Schwarzen Planeten“, wurde an seiner Öffnung immer grösser. Er wuchs bis auf ein Drittel der Gösse des „schwarzen Planeten“ an, das kühle schwache Blau des Energieballs wurde immer heller, bis es schliesslich strahlend weiß war.
    2 Sekunden später schoss der Energieball vom „schwarzen Planeten“ weg und flog auf den grössten Ozean von Beta Prime zu. Das Wasser des Ozeans verdampfte schon, als der Energieball noch hunderte Kilometer entfernt war. Die Wolken verdampften auch. Tausende Kilometer entfernte Wälder fingen, aufgrund der unglaublichen Hitze, Feuer.
    „Die Apokalypse.“ Sagte Jacobs.
    Plötzlich brachen auf dem Planeten alle Vulkane aus, die Atmosphäre wurde mit Ruß vollgepumpt, bis man nicht mehr sahen, was auf der Planetenoberfläche geschah. Auf einmal spaltete der Planet in 4 Teile. Ein Trümmerregen ohne gleichen schoss auf die Dragonfyre zu, gefolgt von einer riesigen Feuerwalze.
    „SOFORT SPRINGEN, PHIL, SOFORT,SOFORT!!!!“ schrie Jacobs.

  • Herrlich =)
    Los, ich will mehr.. am Sonntag fahr ich weg, also brauch ich mehr!!!^^
    Aber eins noch....
    Die Fregatte ist en bissl groß, sollte man die nicht ein wenig kleiner gestalten?

    mfg

  • Ich muss noch ein Kapitel abtippen, dann kann ich wieder 3 veröffentlichen, leider muss ich dann erstmal weiterschreiben, hoffe das ich dazu dann genügend Zeit habe in den grossen Ferien :D
    Ich hoffe das ich es noch schaffe kann aber nichts versprechen, da ich morgen ein Handballturnier spiele.
    Ich find das Schiff nich zu gross, es soll ja die Lücke zwischen Kreuzer und Korvette schliessen. Hat jemand die Parodie auf ein Produkt von einer uns nur allzu gut bekannten Firma entdeckt. Der Gründer hat was mit der Bill&Melinda Gates Stiftung zu tun!!!
    Wers findet die Textstelle posten, der kriegt dann ein :16: und einen :27:

  • Hier nun das 21.Kapitel, bin leider nicht dazu gekommen noch mehr abzutippen. Viel Spaß beim Lesen!

    MfG DasWams

    Kapitel 21-„ Leider ja! Und nicht zu wenig.“
    Zitat Dr. Anderson- Leiter der Sanitätsstation auf der GMO Dragonfyre

    Ein einziges Chaos offenbarte sich Jacobs, als die Türen des Lifts zur Seite fuhren und den Blick auf die Sanitätsstation freigaben. Durch den Ausfall von zwei Mitgliedern der Brückencrew, war die restliche Mannschaft stark beansprucht worden. Manche mussten zusätzliche Aufgaben übernehmen, andere dann deren Aufgaben übernehmen, um die, die andere Aufgaben übernommen hatten, zu entlasten. Letztendlich hatte dies nur dazu geführt, das auf der Brücke ein ständiges Durcheinander herrschte.
    Dazu die Anspannung, wurden sie vom Feind verfolgt?
    Würde der Reaktor den hohen Belastungen im Nicht-Normalraum standhalten?
    Gab es noch andere Überlebende?
    Viele Besatzungsmitglieder hatten auf anderen Schiffen Freunde und Familie, oder auf dem Planeten.
    Jacobs wusste, das er bald viele traurige Briefe zu schreiben und auszuhändigen haben würde.
    Diese Anspannung war immer noch da, aber man spürte ihre Präsenz nicht mehr so deutlich, wie in den ersten Tagen ihrer Nicht-Normalraumreise.
    Er hatte bisher noch keine Zeit gefunden, sich auf die Sani-Station zu begeben, um nach den Verwundeten zu sehen.
    Die Ärzte rannten von einem Bett zum anderen, ihre Kittel waren voller Blutflecken, auch sie hatten die letzte Woche wahrscheinlich kein Auge zugedrückt.
    Nicht für jeden Verletzten gab es ein Bett, die nicht so schlimm Verletzten saßen auf Stühlen.
    Ein einziges Gestöhn und Geweine war auf der Station zu hören, welches nur von den Ärzten unterbrochen wurde, die nach Medikamenten für die Patienten nach den Schwestern riefen. Aber auch die wussten nicht, wo sie mit der Arbeit anfangen sollten.
    Jacobs hielt eine Schwester auf:
    „Können sie mir sagen, wo ich Dr. Anderson finde?“
    „Schauen sie im Zimmer, wo die schwer verletzten liegen, dort ist er meistens und operiert, wie ein Besessener. Wann erreichen wir Gamma Omigus?“
    „Wir sind schon da! Wir warten bloß noch auf die Schlepper, die uns in die Werft ziehen.“ Sagte Jacobs zu der Krankenschwester.
    „Wissen sie schon was mit den anderen Schiffen passiert ist? Oder ob es Überlebende von Beta Prime gibt?“
    „Nein, tut mir Leid, Schwester.“ Antwortete Jacobs ihr auf tiefste betrübt. Er kannte einen Grossteil seiner Besatzung und wusste daher, das die ganze Familie der Schwester auf Beta Prime oder den Schiffen im Orbit um den Planeten gewesen war.
    „Danke, Commander.“ Sagte die Frau bedrückt.
    Jacobs machte sich auf den Weg zu den Schwerverletzten. Schwerverletzt, das hieß in diesem Augenblick, das man dem weißen Licht am Ende des Tunnels schon ganz nah war, so wurde es immer von den Jägerpiloten heruntergespielt oder auch von den Bodentruppen. Aber hier lagen Leute die sich, wenn, dann nur leicht verletzten, jetzt lagen allerdings die gleichen Leute mit schweren Verbrennungen auf notdürftig errichteten Pritschen.
    Jacobs konnte die Furcht der Menschen, die hier lagen, förmlich riechen. Viele dachten und manche wussten auch, das sie bald das Weiß am Ende des Tunnels erreichen würden. Ein Arzt überholte Jacobs und gab einem Verletzten, der mehrere offene Knochenbrüche und auch schwere Verbrennungen hatte eine Spritze, worauf dieser nicht mehr ganz so schlimm schrie und sich ein wenig beruhigte.
    Jacobs sah das Namensschildchen auf dem Kittel des Doktors, der die Farbe von Weiß auf Rot gewechselt hatte.
    „Doktor Anderson, wenn sie fünf Minuten Zeit haben, würde ich gerne ein wenig mit ihnen sprechen?" sprach Jacobs den Mann an.
    „Ich habe..., Ach sie sind es Commander Jacobs, natürlich habe ich kurz Zeit, aber maximal 5 Minuten. Was wollen sie wissen?“
    „Nun ja, Wie viele Verletzte und Tote haben wir? Haben wir überhaupt Tote?“
    „Leider ja! Und nicht zu wenig. Von insgesamt 500 Besatzungsmitgliedern sind 212 Unverletzt, da sind allerdings auch die mit kleinen Blessuren reingerechnet. Leichtverletzte haben wir 183, Schwerverletzte gibt es 70. 35 Tote haben wir bisher, die Zahl wird aber wahrscheinlich noch auf über 50 steigen!“
    „Wie geht es den beiden von der Brücke?“
    „Von der Brücke?“
    „Ja der Opiid, dessen Spitzname „Opii“ ist! Und die Frau, Fähnrich Johnson!“
    „Ach ja! Tut mir leid, ich habe in den letzten Tagen vier Stunden geschlafen, da kann man schonmal was vergessen. Irgendwo da vorne steht ein Infoterminal, dort ist aufgeführt, wo die Leute liegen und ob sie noch sind! Noch eine Frage, können sie uns noch einen Raum als Leichenschauhaus zur Verfügung stellen? Im eigentlichen ist kein Platz mehr!“
    „Was?! Natürlich, schicken sie mir eine Nachricht welchen und ich lasse ihn vorbereiten.“ Sagte Jacobs: „Ich gehe dann, will sie nicht weiter bei der Arbeit stören!“
    „Schönen Tag wünsche ich ihnen und wünschen sie keinen zurück! Er wird nicht schön werden!“ sagte der Doktor.
    Jacobs wollte noch etwas erwidern, aber der Arzt war schon aus seinem Sichtfeld verschwunden. Also machte er sich auf den Weg um das Terminal zu finden, von dem der Arzt gesprochen hatte. Nach 10-minütiger Suche hatte er das Terminal gefunden und gab die Namen der beiden auf der Konsole ein. Er fand genau 2 Einträge hinter beiden stand das Zeichen für „Verwundet in Aktion“.
    „Puh!“ seufzte Jacobs erleichtert, ihm fiel ein riesiger Stein vom Herzen.
    Nach weiterer Suche fand er auch den Bereich in dem die beiden lagen. Opii im Raum für mittelschwer Verletzte, und Fähnrich Johnson für akut lebensgefährdende Verletzungen.
    Letzteres war ihm klar seit er das Sanitätsteam rufen lassen hatte, um sie von der Brücke zu holen.
    Mit Christina konnte er also nicht sprechen, mit Opii schon, also ging er Richtung des Bereiches für mittelschwer Verletze.

  • Also ich bin mal die geschichte überflogen und muss sagen, gar nicht mal so schlecht. Manches ist vielleicht zu klischeehaft, aber das passt gut ;)
    Charakter und Umschreibungen gefallen mir.
    So jetzt hab ich mich auch mal geäußert.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • ey die story ist echt geil gefällt mir richtig :D
    ich hofe es geht bald weiter.......man ich werde süchtig danach =)

    ps: die geschichte erinert mich an einen film.
    ka warum aber komtm so ein bissle rüber

  • So hier nun das letzte Kapitel des ersten Teils. Viel Spaß beim Lesen.

    Kapitel 22-„ Wollten sie das Schiff gewaltsam einnehmen?“
    Zitat Commander Michael Jacobs- GMO Dragonfyre

    Jacobs kam auf die Brücke, um seinem Team, die guten Nachrichten mitzuteilen.
    „Es geht beiden gut!“ verkündete er, als er durch die Aufzugtür schritt.
    „Das klingt gut, konntest du schon mit ihnen sprechen?“ fragte Phil
    „Teilweise, Christina wird im künstlichen Koma gehalten. Opii ist schon wieder wohlauf, ich hab ihm erzählt, was passiert ist, seit er von der Brücke ist, es geht beiden den Umständen entsprechend gut.“ sagte er und setzte ein breites Grinsen auf:
    „Wann sind die Evak-Trupps hier?“ fragte Jacobs.
    „In ca. 5 Minuten, Sir.“ antwortete Carmen, auf ihren Monitor starrend.
    „Wie ist der momentane Status der Systeme?“
    „Willst du das wirklich wissen?“ fragten Ohil und Carmen im Chor.
    „Klar, warum denn nicht?“
    „Weil das dein erster Statusbericht seit einer Woche wäre und wir verhindern wollen das du auch zu den Sanis musst!“ sagten die beiden wieder im Chor.
    „Gib ihn mir trotzdem, ich hab ein starkes Herz.“ scherzte er. Er wusste das er eigentlich nicht wissen wollte, wie es um das Schiff stand.
    „OK, Gravidar, Funk und Langstreckenscanner ausgefallen, die wurden schon während der Kampfhandlungen zerstört, ausser das Funksystem, das ist erst draufgegangen, nachdem uns die Schockwelle des explodierenden Planeten getroffen hat. Die Waffensysteme sind alle ausgefallen, davon sind NPG- und FLAK-System weggeschmolzen, als uns dieser Energieklumpen getroffen hat, genauso wie hundertvierzig Gepard-Raketenwerfer, die restlichen zehn sind einfach nur zerstört worden restlichen, das MSK funktioniert nicht mehr, weil die Magneten, bei diesem Aufprall mit dem Energieklumpen vom „schwarzen Planeten“, ihre Kraft verloren haben und die Waffe damit Nutzlos ist. Die Nuklearsprengköpfe haben wir verschossen, hab ich was vergessen?“ beendete Carmen ihren Vortrag über den Zustand des Schiffes.
    „Der Schild.“ sagte Jacobs trocken: „Was ist mit dem Schild?“
    „Ach so, natürlich auch ausgefallen. Wir haben keine Verteidigungssysteme mehr, sieht ziemlich schlecht aus, wenn das nicht unsere Leute sind.“
    „Das müssten eigentlich unsere Leute sein, zumindest hat der Computer den Austrittswinkel so berechnet!"“ sagte Jacobs
    „Ähm, der Computer hat sich doch auch verabschiedet, wir sind nach dem Countdown vom Computer gegangen und sind dann manuell aus der Raumkrümmung gegangen, hast du das nich gewusst?“ fragte Phil.
    „Jetzt weis ich es, na ja, da das aber eindeutig Schiffe menschlicher Bauart sind, die da uns heranfliegen, mache ich mir da weniger Sorgen, das wir angegriffen werden.“ sagte Jacobs und setzte sich langsam in seinen Stuhl.
    „Luftschleuse wird von aussen geöffnet.“ Meldete der Bordcomputer.
    „Klasse, bald sind wir runter von diesem Schrotthaufen und können uns mal entspannen!“ rief Carmen.
    „Sie sind drin, ich würde ja gerne ihren Vormarsch beschleunigen, aber in dem Bereich des Schiffes hab ich keine Kontrolle über die Schliessmechanismen der Türen.“ Sagte Phil: „ Sie sind jetzt am Aufzug, betreten diesen, stehen vor dem Brückenschott, ich öffne jetzt das Brückenschott.“
    Die schwere Schutztür fuhr zur Seite und gab den Blick auf einen schwer gepanzerten Mann frei.
    „Wow, eine Eliteeinheit um uns abzuholen“ dachte Jacobs. Normale Soldaten trugen diese schweren Rüstungen nicht.
    „Commander Jacobs?“ fragte der Mann.
    „Das bin ich, Leutnant!“ antwortete Jacobs.
    „Wir haben den Auftrag sie vom Schiff zu holen und nach Gamma Omigus zu bringen!“
    „Alles klar, ich werde mich nicht wehren, was passiert mit meiner Crew?“ fragte Jacobs.
    „Sie wird zusammen mit dem Schiff nach Gamma Omigus in die Werft geschleppt und bekommt dann Landgang, Sir!“
    „Gibt es keine Möglichkeit, die Crew schneller von diesem Klumpen zu bringen?“
    „Nein, Sir bedaure!“ sagte der Soldat: „Wir haben Auftrag nur sie nach Gamma Omigus zu bringen!“
    „Phil, die Brücke gehört dir, bring das Schiff in den Hafen.“ befahl Jacobs
    „Sir, ja, Sir!“ antwortete Phil prompt.
    „Gehen wir!“ sagte Jacobs zu dem Mann in Rüstung. Er sah aus wie ein antiker römischer Gladiator, nur das seine Panzerung auch Lasergeschosse stoppen konnte.
    Als sie im Aufzug waren, bekamen sie Gesellschaft von drei anderen Soldaten. Sie fuhren schweigend Richtung Luftschleuse. Im Vorraum der Luftschleuse hatten sich zwei dutzend Soldaten verteilt.
    „Wollten sie das Schiff gewaltsam einnehmen? Oder warum sind sie gleich mit einer Invasionsstreitmacht eingefallen?“ versuchte Jacobs zu scherzen.
    Der Leutnant quittierte das mit einem Blick, der Jacobs zum Schweigen brachte.
    Nach einiger Zeit antwortete er:
    „Wir haben mit dem schlimmsten gerechnet, deshalb der ganze Aufwand. Wir haben seit mehreren Tagen nichts mehr von Beta Prime gehört, wir haben Code red. Sie wissen was das bedeutet?“
    „Ja.“ Sagte Jacobs.
    Die Bilder des explodierenden Planeten wurden klar und deutlich vor seinem inneren Auge, er sah noch einmal die gesamte Schlacht, wie sei mehrere Feinde ausgeschaltet hatten, der Schock über die Ankunft von neuen Gegnern, der Feuerball von Beta Prime.
    „Bringen sie mich zu den Leuten, die hören wollen, was ich zu sagen habe!“
    „Sir, ja, Sir!“ antwortete der Soldat: „wenn sie mir bitte folgen würden. Wir haben ein Shuttle vorbereitet.“
    Jacobs stieg durch die Luftschleuse und betrat das Shuttle, hinter ihm schlossen sich die Luken der Luftschleuse.
    Er wusste das er den ersten Teil einer langen Reise überstanden hatte.

    ENDE- Des ersten Teils.


    Danksagungen

    Meinen Eltern, die mich erst auf die gebracht haben, diese Geschichte zu beginnen, den sehr guten Communitys von http://www.egosoft.de und von http://www.dawnofwar.de , die mich auch dazu motiviert haben weiterzuschreiben, wenn ich eigentlich schon aufhören wollte. Dank an alle die, die ich jetzt vergessen haben sollte. Auch euch habe ich viel zu verdanken.


    Wann es weitergeht, ma schauen :D
    PS: Im ersten Post ist eine Worddatei der kompletten Story!

    MfG DasWams

  • Um ehrlich zu sein, ich hab zwar Sommerferien, aber auch noch anderes zu tun , als für euch den Entertainer zu machen^^.

    Nein im Ernst, wenn ich eine Idee habe, wie es weitergeht, seit ihr die ersten oder zweiten die sie sehen, keine Angst.

    Im Moment hab ich bloss leider keine Idee^^! Mir wird schon noch was einfallen.

    MfG DasWams

    Edit: Dieser Thread kann geclosed werden. Wer Kritik dazu äussern möchte bitte in diesen Thread , dort kann man auch Black Planet 2 lesen

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