Die Jagd nach der zerbrochenen Klinge

  • Hallo Freunde des Schreibens und Schlachtens….
    Heute beginne ich mein neuestes Werk: „Die Jagd nach der zerbrochenen Klinge“ ;)

    Die Jagd nach der zerbrochenen Klinge

    Planet: Hillys

    Hillys ist ein kleiner, friedlicher Planet, am äußersten Rand des Segmentum Obscurus. Der nächste größere Planet ist Avignor. Auf Hillys gibt es alles was man zum leben braucht: Wasser, Nahrung und gesunde Luft. Allerdings hört es dort nie auf zu regnen. Hillys ist ein sumpfiger Dschungelplanet. Er wird auch „Der Planet des ewigen Regens“ genannt. Falls man sich mal nach draußen traut, muss man jeden Schritt genau planen, weil man sonst in einem der schlammigen Löcher stecken bleiben würde. Das wäre ja auch kein Problem, wenn Hillys nicht von degenerierten, abnormalen Tieren bewohnt wäre, die von vielen Menschen sogar als abartige Mutanten betrachtet werden. Auf Hillys wird es so gut wie nie Tag; höchstens 100 bis 150 Stunden Sonne im Jahr dürfen die wehleidigen und abgesonderten Menschen dieses Planeten genießen. Aufgrund der strategisch unwichtigen Lage dieses Planeten stellt das Imperium nicht viel militärische Mittel zur Verfügung; eine perfekte Vorraussetzung für die Feinde des Imperators…..

    Angst vor der Vergangenheit

    Lucas Temin lag in seinem Teil des Doppelbetts gemütlich auf der Seite und las die „Hillys News“, während seine Kampfgefährtin und Freundin Minay Rittle im oberen Teil des stählernen Bettes einen Kopfstand machte und auf eine Antwort ihres Kollegen wartete. Minay hatte Lucas soeben etwas gefragt. Der junge, kräftige Mann mit weißem Haar legte die Zeitung weg, rollte einmal mit seinen dunkelblauen Augen und warf dann einen misstrauischen Blick und die von Minay Rittle erwatete Antwort nach oben: „Hier! Les’ dir das durch und dann hast du deine Antwort…“ Seine Stimme klang hohl, nicht etwa laut und deutlich, wie man es von seinem Aussehen erwarten könnte. Minay rollte sich schnell ab und fing die Zeitschrift, die Lucas Temin hochgeworfen hatte. „Lies laut!“, rief er noch zu ihr hinauf und sie fing an zu lesen:
    „WAAAGH!!! im Segmentum Obscurus! Das Segmentum Obscurus wird seit Neuestem von den Gaahz’ heimgesucht, einem unkontrollierten, primitiven Klan der Orks. Im Moment ist er auf ungefähr auf dem Weg nach Avignor. Wir bitten, alle Zivilisten in diesem Gebiet zu evakuieren und das gesamte Militär im Umkreis von mehreren tausend Kilometern dort zu versammeln!“ Minays orange Augen weiteten sich vor Vorfreude, verengten sich aber sofort wieder, als die junge Frau sah, dass Hillys nicht von der Aktion betroffen war. „Na toll, das zu meiner Frage, ob bald mal wieder etwas passiert….“, seufzte Minay missmutig und ließ sich gelangweilt auf ihre Matratze fallen; ihr rost-braunes mittellanges Haar verteilte sich um ihren rundlichen Kopf. Ihr Haar hatte ihr den peinlichen Beinamen „Stahlschädel“ bei den 3 Regimentern eingeheimst, die im gleichen Bunker untergebracht waren wie sie selbst. Auf diesem elenden Planeten mussten fast alle militärischen Anlagen unterirdisch gebaut werden, da man es den Zivilisten so schön, wie nur möglich machen wollte; also konnten diese über der Oberfläche hausen, während die Soldaten in Bunkern lebten. Minays helle Stimme erklang: „Und? Wie viel Uhr ist es?“, sprach sie gelassen und fing schon an das Bett hinunter zu klettern, den Gedanken im Kopf, dass es bald Essen geben würde. Lucas warf einen raschen Blick auf die Uhr, stand schweigend auf und tippte an der Eingangstür, die wie alles Andere in diesem Gebäude aus dickem Stahl war, den Code zum Öffnen der Tür in eine kleine hellblau leuchtende Konsole ein. „War ja klar, dass du….!“ Minay konnte ihren Satz nicht mehr beenden, da plötzlich die kleine, rote Lampe über der Tür anfing zu leuchten und man eine laute Sirene durch das Gebäude hallen hörte. Eine mechanisch verzerrte Stimme brüllte durch die Anlage: „ALARM! ALARM! BEGEBEN SIE SICH SOFORT AUF GEFECHTSSTATION! DIES IST KEINE ÜBUNG!“ Die Stimme wiederholte sich noch ein paar Mal und auf einmal herrschte reges Treiben auf dem Hauptgang.
    Lucas und Minay zogen schnell ihre sperrigen Armaplast-Rüstungen an und checkten noch rasch ihre Ausrüstung durch: „Brustpanzer, Helm, Stiefel, Messer, Gewehr!“, riefen sie wie im Chor. Nun stürmten die beiden hinaus auf den Hauptgang, während Minay noch schnell ihre Glücksbringer verstaute. Der ganze Weg war von dem roten, pulsierenden Licht erfüllt und man sah weit in der Ferne ein blaues Leuchten: das Haupttor.
    Aus den Kabinen kamen noch vereinzelt Soldaten gerannt und stürmten geradewegs in Richtung des großen Tores. Endlich waren sie angekommen und formierten sich schnell mit den restlichen imperialen Soldaten.
    Aus einer kleinen Seitentür kam Fiis von Seckendorff, der General dieses Bunkers und brüllte über die Masse seiner Männer hinweg, sodass alle ihn hören konnten: „Männer es ist soweit! Wir ziehen erneut in die Schlacht! Wir ziehen in die Schlacht, um die Ehre des Imperators zu verteidigen! Und nun findet euch in euren Trupps zusammen!“ Die Menge salutierte und die Sergeanten der einzelnen Einheiten, darunter Lucas, brachten ihre Trupps mit deutlichen Handbewegungen und lauten Namensausrufen dazu, sich schnell zurechtzufinden. Das schwere Tor ging langsam auf, während die letzten Soldaten noch zu ihren Einheiten eilten. Nun war der Zeitpunkt gekommen; nun sollte das Schicksal seinen Lauf nehmen. Das Tor war offen und die Sergeanten stürmten mit ihren Männern ins Freie, nur Lucas’ Trupp wurde vom General aufgehalten: „Lucas, ich muss mit dir sprechen.“ Lucas Temin machte mit einer lockeren Handbewegung klar, dass seine Leute schon mal vorlaufen sollten, angeführt von Minay Rittle. Minay nickte kurz und forderte die Anderen dazu auf, um ihr Leben zu kämpfen: „Los, ihr Weicheier! Wir gehen jetzt da raus und machen klar Schiff! VERSTANDEN, IHR LUSCHEN?“ „Miss, ja, Miss!“, brüllten die Männer und Frauen, die hinter Minay hinterher rannten zurück; man merkte, dass sie eine starke Moral hatten, wenn sie einen fähigen Anführer bekamen.
    „Sir, Fiis von Seckendorff, Sir?“ Der General starrte Lucas mit seinen grauen Augen an und zog seine Mütze ab, wobei sein haarloser Kopf zum Vorschein kam. „Lucas, du solltest dich da draußen besser unter Kontrolle behalten. Ich habe eben eine Nachricht erhalten, es handle sich bei diesem Gegner um Orks. Sie nennen sich die „Gaahz’“! Du musst aufpassen. Du bist einer meiner besten Männer. ALSO STIRB DA DRAUSSEN GEFÄLLIGST NICHT!!!“, brüllte Fiis Lucas an und dieser fuhr erschrocken auf. „Abtreten, Soldat.“ Lucas salutierte noch, bevor er in die kalte, verregnete Nacht sprintete. Der General machte sich bereit um auch in den Kampf zu ziehen und warf Lucas Temin noch einen Satz hinterher: „Bleib ruhig, ich weiß wie du es mit Orks hast…!“ Doch es war zu spät….. Lucas überkam bei dem Wort „Ork“ schon ein tödlicher Rausch, der ihn dazu zwang sich dafür zu rächen, was die Orks mit seinem Heimatplaneten angestellt hatten – tödlich für seinen Gegner und tödlich für ihn selbst!

    „Schäff, alles ist ferdich!“, berichtete ein aufmüpfiger Ork Oh’ Ranksh, dem Waaagh-Boss der Gaahz’. „Gut, dann lasst uns ein paar Mänschenz zerfetzen!“, antwortete dieser, angewidert von der abartigen Unterwürfigkeit des Moschaboys. Oh’ Ranksh spielte ein wenig mit den riesigen, eisernen Klauen die an dem rechten Teil seiner Rüstung angebracht waren. Mit diesen mächtigen Geräten konnte er ohne Probleme ein Dutzend imperiale Schwächlinge töten. Er war nicht so einfach und primitiv wie seine Anhänger. Oh’ Ranksh hatte schon viele blutige Schlachten geschlagen, weshalb er mehr Erfahrung hatte als seine Jünger, was ihn intelligenter und mächtiger machte als die Anderen. Der ungefähr vier Meter große, grünhäutige Ork stapfte in seiner zu großen Rüstung mit schweren Schritten zum Lager, wo seine Jungs ihn schon heiß erwarteten und hofften, dass sie bald etwas in Stücke reißen konnten. „Ich muss meinen Jungs was bieten“, dachte er bei sich. Er war etwas vom Lager weggegangen, um alleine zu sein und noch ein paar Minuten der Ruhe zu genießen bevor er durch über die verregnete Erde und durch die Gebüsche stapfte, zurück zu seinem Kommandogebäude, wo ihn seine Untertanen erfreut empfangen würden. Nach einem für Oh’ Rankshs Verhältnisse kurzen Fußmarsch, auf dem er noch ein Nashorn-ähnliches Tier erlegt hatte, erreichte er das Lager, wo, wie er es vorhergesehen hatte, seine Boys ihn gut gelaunt empfingen. Gut gelaunt im orkischen Sinne; sie warfen ihre Äxte in die Luft und jubelten ihrem Anführer zu. Oh’ Ranksh stellte sich vor die geraume Menge seiner Artverwandten und brüllte so laut er nur konnte: „Meine Boyz! Wir werden jetzt zu den Mänschenz gehen und sie zerreißen wie kleine Grotze! Seid ihr bereit?“, schrie er und stieß daraufhin einen markerschütternden Kampfschrei aus, der seine Jungs dazu brachte, das Selbe zu tun. „Wo sin’ die Stoßtrupps jetz’?“, fragte Oh’ Ranksh seinen Big Mek Zaffs. Zaffs war ein wenig kleiner als sein Waaagh-Boss und mit technischen Gerätschaften geradezu bedeckt. Wenn er gemerkt hätte, dass auch nur ein Quadratzentimeter an seiner Rüstung nicht mit einer Maschine besetzt war, die ihm den Kampf erleichterte, hätte er sich sofort darum gekümmert. Er war der wohl sorgfältigste Krieger, der je in den Reihen der Orks gekämpft hat. Zaffs’ mechanisch verzerrte Stimme erklang in Oh’ Rankshs Ohren: „Deine Jungz sollten in diesem Moment bei den dummen Mänschenz ankommen un’ alles, was sie finden niedermachen!“ „Gut so“, antwortete der Waaagh-Boss kühl, wandte sich dem Wind entgegen, hob seine monströse Axt und rannte mit einem Brüllen voraus, das einem normalen Menschen den Kopf hätte zerplatzen lassen.

    Genau in diesem Moment sahen die Imperialisten die ersten Ork-Banner und Fackeln hinter den Bäumen und legten ihre Automatik-Gewehre an, um die Orkbrut möglichst lange im Fernkampf zu halten. Ein Großteil der Soldaten hatte sich in Schützengräben verschanzt und Draht vor sich aufgestellt. Dieser würde einem Ork aber nicht lange standhalten. Nun konnte man schon die ersten, grässlichen Schlachtrufe der Grünhäuter hören. Kurz bevor sie in Waffenreichweite der Scharfschützen kamen, stoppten sie ihren Marsch ab und blieben stehen. In der Mitte der Masse entstand ein Spalt durch den fast eine Chimäre hätte durchfahren können und ein riesiger Ork, fast dreimal so groß wie seine Artverwandten, kam aus ihm hervor gestürmt. Er schwang eine Axt, die kein Mensch je hätte heben können, aber der Ork fuchtelte damit in der Luft herum, als sei diese monströse Axt aus Papier. Ein paar Soldaten schraken zusammen, als die Ork-Armee einen grässlichen Schrei ausstieß – alle zur gleichen Zeit.
    Ohne Vorwarnung rannten sie los und brüllten ein paar Kriegslieder vor sich hin. Lucas musste sich zusammenreißen und warten bis der richtige Zeitpunkt gekommen war um auf diese primitiven Gestalten loszugehen und ihnen die grünen Schädel einzuschlagen. Dank der Scharfschützen fielen schon einige Orks bevor sie überhaupt auf die Idee kamen zu schießen. Doch das macht angesichts der gewaltigen Masse dieser widerwärtigen Xenos nicht viel aus; die leblosen Körper wurden einfach in den Boden gestampft! Die Kreaturen des Warp waren nur noch wenige hundert Meter von den Zäunen entfernt und somit in Reichweite der Automatik-Gewehre. Allerdings war es auch so, dass die Imperialisten nun in Reichweite der Boltpistolen waren, die die Orks von toten Kriegern des Imperiums gestohlen hatten. Die Boltgeschosse rissen große Lücken in die Sandsäcke, die die Menschen zur Verteidigung aufgestellt hatten. Der Vorrat an Grünhäutern schien kein Ende zu nehmen und gleich war es soweit; die Orks würden in wenigen Sekunden nah genug an den Abwehrstellungen sein, um in den Nahkampf gehen zu können; die Stärke dieser Xenos. Ein paar Orks waren schon in die Gräben gesprungen, als der Höhepunkt dieses Kampfes begann. Minay war im Nahkampf sehr zuverlässig, nur um Lucas machte Fiis von Seckendorff sich Sorgen. Lucas’ Heimatplanet und alles Leben darauf wurde von Orks angegriffen und wahllos abgeschlachtet. Diese grausamen Bestien ließen keine Gnade walten – werde bei Mensch noch bei Tier! „Verdammt“, dachte Lucas kurz nachdem er dem Schlag eines Orks ausgewichen war. Es war nicht leicht den kräftigen Hieben dieser Monster zu entgehen, denn sie waren viel schneller, als sie aussahen. Plötzlich standen Lucas und ein paar andere Soldaten vor einem Monster von einem Ork. Das Ungetüm fegte ein paar Soldaten mit einem leichten Schwung seiner Klauen weg und schlug mit seiner monströsen Axt einem Anderen den Kopf ab. Der Soldat fiel tot zu Boden und aus seinem Hals schoss literweise Blut. Die restlichen Imperialen flüchteten vor der blutrünstigen Bestie, nur Lucas blieb wie angewurzelt stehen, denn er erkannte diesen Ork. Diese riesige Narbe konnte nur ein Ork haben. „Endlich!“, schrie Lucas innerlich und verfiel in einen unaufhaltsamen Rausch, noch schlimmer als der bisherige. Dies war der Ork, der den Angriff auf Lucas Heimatplaneten geführt hatte. Er lud schnell sein Gewehr durch, denn der Ork wandte sich gerade zu ihm. Ohne zu zielen feuerte Lucas auf die riesige Gestalt vor ihm. Ein greller, roter Strahl kam aus der Mündung der Waffe gezischt und traf den Ork, Oh’ Ranksh, an der Brust. Oh’ Ranksh taumelte ein Stück rückwärts. Der Laser hatte eine kleine Delle in der Rüstung verursacht. Der Waaagh-Boss wusste, dass der Mensch keine Chance gegen ihn hätte. Auch alle weiteren von Lucas’ Schüssen schienen an seinem Panzer abzuprallen. „Gut, dann muss ich wohl auf den Kopf zielen!“, sagte er unhörbar für seinen Feind. Gerade als er abdrückte, blockierte sein Gewehr. Das nutzte Oh’ Ranksh als Gelegenheit, um anzugreifen; er holte mit seiner blutigen Axt aus und schlug zu. Doch kurz bevor er traf, sah Lucas einen kleinen Blitz, der den Ork am Hals traf. Oh’ Ranksh fiel leblos zu Boden und zitterte noch ein paar Sekunden. Aus der Menge kam ein kleinerer Xenos gestürmt und schrie den toten Körper seines Meisters an: „Schäff? Schäff! Steh’ auf, Schäff!“ Der Ork drehte sich langsam zu Lucas um und brüllte: „Du! Du hast den Schäff erledigt! Ich mosch’ dich, du Penner!“ Doch bevor das Ungeheuer auch nur ausholen konnte, traf auch diesen Gegner ein heller kleiner Gegenstand in den Hals, kaum zu sehen. Auch dieser Ork stürzte nur grunzend auf die Erde und zitterte noch wenige Sekunden. Langsam fingen die Orks in der näheren Umgebung an zu verstehen und rannten weg, einfach nur weg. Diesen Moment nutzte Lucas aus, um sich umzusehen; er blickte in die Richtung, aus der die kleinen Blitze zu kommen schienen. „Rechts“, sagte er sich und sah zu einer kleinen Gruppe von Hügeln hinüber. Er konnte in dem stürmischen Regen kaum etwas erkennen, doch plötzlich sah er etwas. Keine 150 Meter entfernt kniete auf einem der Hügel, abseits des Kampfes, eine schwarze Gestalt….


    Off.Topic: „Jo, ich hoff es gefällt euch und es ist erst mal genug^^
    Freu mich auf Comments…
    Wie bei Deva kann man sich auch bei mir für Rollen „bewerben“.^^
    Dazu einfach eine PN an mich schicken mit dem Steckbrief zu der Person“ ;)

    Quote

    Original von Shaolan
    96.054

    nabend leutz...
    mir is heute so langweilig dass ich einfach ma wieder vorbeischau ;)

    Quote

    Original von La Guna
    96.055

    Die Aussage is falsch...
    Du hast dich nach uns gesehnt, da alles andere totaaaa~aaaal langweilig ist :D

  • Wow sehr schick, die Schlacht ist etwas kurz, aber das macht die Spannung wieder weg, um die jeweilgien Personen und ihre Geschichte wett.

    Richtig gut, mach nur weiter so.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • mir gefällst auch ganz gut!

    allerdings hab ich dann noch ein paar fehler entdeckt ;)

    die waffen der imperialen heißen entweder Lasergewehre/-pistolen oder Hochenergie-Lasergewehre/-pistolen (sind die von kaskins ;) )

    die äxte der orks heißen Spalta und zerschneiden ohne probs älle arten von rüstungen ;)

    krieg/kreuzzug/armee heißt bei orks "Waaaagh"

    orks sind keine wesen des warp ;) es sind einfach nur "missgeburten" der galaxie ^^
    _____________________

    bin mal gespannt auf den nächsten teil! ^^

    p.s. konnte mir noch schnell deine geschichte durchlesen! also nicht sauer sein, dass ich icq schon ausmachen musste.

  • Off.Topic: „Danke Ihr Beiden. Es ist wieder so weit, hier was Neues von mir….
    @ Deva und Tey, Eure Charas sind jetzt auch vertreten^^“

    Freund oder Feind?

    Lucas staunte immer noch und war in Gedanken versunken: „Wer ist das, verdammt?“, flüsterte er zu sich, während er sich mit seinen Kollegen um die restlichen Orks kümmerte, deren Moral nun merklich gebrochen war. Ab und zu riskierte er einen Blick zu der schwarzen Gestalt auf den Hügeln und rückte ihr während des Kampfes immer näher. Eigentlich machte es bei Orks nicht wirklich viel aus, ob ihre Moral nun gebrochen war oder nicht; so oder so schlugen sie immer nur unkontrolliert auf ihren Gegner ein, bis er sich nicht mehr rührte. Eines bemerkte Lucas jedoch: der Unbekannte schoss nur die Xenos ab, die Lucas näher als ein paar Meter kamen. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als ein Ork seine Axt vor Lucas in den matschigen Boden grub und ihn wütend anbrüllte: „Du sagst jetz „tschüss“ zu da Welt!“ Gerade als Lucas Temin sein Gewehr heben wollte, fiel auch dieser Gegner wie ein Mehlsack zu Boden. „Ja, es ist schon schön, dass mich dieser Typ beschützt, aber ICH will mich rächen, nicht die ganze Arbeit ihm überlassen!“, schoss es Lucas durch den Kopf und er warf erneut einen Blick zu seinem „Retter“ hinüber. Aus welchen Gründen er wohl so handelte? Und was für eine Waffe musste das sein, dass sie mit einem Schuss einen solch riesigen Ork wie Oh’ Ranksh ausschalten konnte? Spekulationen über Spekulationen überschlugen sich in seinem Kopf. Im Laufen zog Lucas sein Gewehr und zielte auf die Schulter eines Orks, der gerade einen von Lucas Kameraden in seiner mächtigen Hand hielt und ihm den Kopf zerquetschte. Der grelle, rote Strahl, der aus Lucas’ Waffenmündung schoss, traf die blutrünstige Bestie an der rechten Schulter und Blut sprudelte aus der Wunde hervor. Der Ork ließ vor Schmerzen den Körper des imperialen Kriegers fallen; Lucas schaute im Vorbeirennen kurz hin, doch für diesen Mann war es zu spät: die Krallen des Ungetüms hatten sich durch seine Brust gebohrt und die Finger hatten den Schädel des Mannes ohne die geringste Anstrengung zersplittert; Schädelfragmente und Hirnmasse waren um den Hals verteilt. „Armes Schwein“, sagte Lucas unhörbar und rannte weiter Richtung Hügel. Ein paar Meter weiter türmte sich plötzlich ein regelrechter Wall aus Leichen vor ihm auf. Xenos und Imperiale wild gemischt. Kein Wunder, dass hier so viele Leichen lagen: ganz in der Nähe war das große Haupttor zum Bunker. Er musste wohl oder übel klettern. „Na ja, so schlimm kann es ja nicht sein über ein paar tote Körper zu steigen“, redete Lucas sich ein, um den üblen Gestank zu vertreiben. Und er hatte Recht, es stank unerträglich. Man konnte fast meinen, dass das etwas Schlimmeres war als ein paar Leichen. Als er über die Ansammlung von Körpern geklettert war, sah er wieder zum Hügel. „Gut, er steht immer noch da“, dachte Lucas sich und marschierte weiter.
    Wenige Meter von seinem Ziel entfernt spürte Lucas Temin plötzlich, dass sein linker Fuß langsam im Erdboden versank; er versuchte sich loszureißen, doch er sank nur noch tiefer. In dem Moment in dem er fast bis zu den Schultern in dem Schlammloch steckte, bemerkte das fremde Wesen Lucas’ Situation und rannte sofort den Hügel hinunter. Als es kurz vor Lucas stand, konnte er zum ersten Mal sehen mit wem er es hier zu tun hatte: die gesamte Gestalt war in einer tiefblauen – fast schon schwarzen - Kutte förmlich „vergraben“. Das Wesen steckte seine Waffe weg und sah Lucas ein paar Sekunden in die Augen. Dann reichte es ihm die Hand und zog ihn aus dem Loch. Lucas fragte verwundert: „Vielen Dank, Ihr habt mir heute mehrmals das Leben gerettet. Dürfte ich wissen wer Ihr seid?“ Aus der Kapuze drang eine Stimme, die klang, als würde man dem Wesen eine hauchdünne Metallplatte vor den Mund halten: „Glaubt mir, Lucas Temin, das wollt Ihr keinesfalls erfahren!“ Was Lucas am meisten verwunderte, war, dass der Mund seines Gegenüber sich kein Bisschen bewegte – nichts, nur das leichte, langsame, aber deutliche Auf und Ab der Brust des Unbekannten, das durch das Ein- und Ausatmen entstand. „Woher kennt Ihr meinen Namen?“, entfuhr es Lucas und das Wesen antwortete gelassen: „Unwichtig!“ Doch Lucas bohrte weiter: „Was wollt Ihr von mir? Und noch einmal: Wer seid Ihr, verdammt?“ „Ich will Euch und noch ein paar weitere Leute! Ich sollte das Überleben von ein paar bestimmten Personen sichern…! Ist das Ihnen genug Antwort?“, der Unbekannte schien sich nicht aufregen zu können und das wollte Lucas auch keinesfalls herausfordern. Er hörte ein matschiges Klatschen hinter sich; es waren ein paar Imperialisten, der General und Minay Rittle. Minay schien schwer verwundet zu sein: sie humpelte stark – nein, sie kroch fast! „Minay!“, entfuhr es dem etwas nervösen Lucas und er stolperte zu seiner Partnerin. „Nein, nein! Ist schon gut“, antwortete sie und lächelte ihn an, da sie wusste, dass ihr Lächeln Lucas beruhigte. Das war so als sie kleine Kinder waren und es war jetzt immer noch so. Der General wandte sich zu Lucas und fragte ihn wer diese Gestalt sei: „Lucas, weißt du, wer das da hinten ist?“ „Nein, Sir, aber er hat mir heute mehrmals das Leben gerettet, Sir!“ „Hmmmmm, das ist auf jeden Fall keine imperiale Kleidung!“, sagte Fiis von Seckendorff und trat ein paar Schritte vor, um die Gestalt zu beäugen. Minay flüsterte zu Lucas: „Wer ist das?“ „Weiß ich auch nicht“, antwortete er. „Ich habe ihnen etwas mitzuteilen!“, bemerkte der Fremde. Der General schien etwas angetan von der Waffe seines Gegenüber: „Ihr habt uns nichts mitzuteilen solange wir nicht wissen, wer Ihr seid! Und was ist das für eine seltsame Waffe?“ „Wenn es weiterhilft“, gab er genervt zurück, riss sich die Kutte vom Körper, warf sie in den Schlamm und hielt seine Waffe so nah wie möglich vor Fiis Augen, „DAS HIER ist ein Nadelgewehr, geladen mit Almonid-Kristall! Und ich heiße „Ghost“!“ Der General schien überrascht, was sehr selten bei ihm war: „WAS? Ein Nadelwerfer? Ich hätte nie gedacht, dass ich so ein Gerät mal zu sehen bekomme….! Aber! Das würde ja heißen, dass ihr kein Mensch seid, sondern ETWAS anderes!“, seine Augen weiteten sich und er starrte „Ghost“ ins Gesicht, sofern man das ein Gesicht nennen konnte, denn statt eines normalen Gesichts war dort eine Maske! Eine Maske in der sich alles spiegelte. Lucas wollte mehr wissen: „Für wen arbeitet Ihr? Wie heißt Ihr wirklich, „Ghost“? Und warum so eine Maskerade?“ Ghosts Augen stachen förmlich aus der Maske hervor und zielten auf Lucas Temin. Er entgegnete Lucas: „Ich arbeite für NIE-MAN-DEN! Ich habe mich verbrannt, sehr schwer sogar und deshalb die Maske! Und es sollte Euch nicht interessieren, wie heiße!“ Er wandte sich von der Gruppe ab und murmelte vor sich hin: „Ihr müsst alle diesen Planeten verlassen! ALLE! Verstanden? ICH soll EUER Überleben sichern und das werde ich auch um jeden Preis!“ Fiis regte sich auf, von einem Fremden herumkommandiert zu werden: „Warum sollten wir auf dich hören? Ich lasse mir von niemandem etwas befehlen!“ „Tut einfach, was ich sage und fliegt nach Ver lash! Wir treffen uns später noch und DANN werde ich euch einweihen, was man mit euch vorhat, aber jetzt verlasst diesen mickrigen Planeten, verdammt noch mal!“ „Wir können ihm vertrauen“, warf Minay ein. „Zumindest EINE vernünftige Person! Ach ja, und mein richtiger Name ist Deva“, sagte Ghost und sprintete in die verregnete Nacht. „Warum sagt er uns jetzt noch seinen Namen? Ein kranker Typ“, lachte Lucas vor sich hin. „Kommt, wir besorgen uns ein Schiff und hauen hier ab“, sagte Minay und schaute mit einem nachdenklichen Blick in die Richtung, in die Deva gerannt war, „Ich spüre, dass wir ihm vertrauen können Auf nach Ver lash – was auch immer wir da sollen und wo immer das auch liegen mag.“ Einer der imperialen Soldaten trat hervor und forderte weitere Befehle von Fiis von Seckendorff: „Sir? Was sollen wir nun tun?“
    „Wir machen uns auf den Weg nach Reboin, dort dürfte ein Transporter bereitstehen! Und dann machen wir Urlaub auf Ver lash!“, befahl ihm der General und lief zum Bunker seiner drei Regimenter……

    Die Tyraniden

    „VERDAMMT! WO BLEIBT DIESER SCHEISS KONVOI?“, brüllte Veteranen-Sergeant Tey wutentbrannt in sein Funkgerät, während er sich mit den letzten beiden Überlebenden seines Trupps bis zum Äußersten gespannt gegen die Tyranidenbrut verteidigte, die durch die Ruinen von Kal lorka, der Hauptstadt von Ver lash, stürmte. „Die Verstärkung wird bald eintreffen, Sergeant Tey! Haben Sie noch etwas Geduld, Sire. Wir wissen wie lange Sie und Ihr Trupp gegen Tyraniden standhalten können! Wir vertrauen auf Sie, Sergeant“, knisterte es aus dem kleinen Kasten, der etwa so groß war wie der Kopf eines durchschnittlich großen Menschen. „SCHEISSE!“, brüllte Tey in Richtung seiner Gegner und schmiss mit aller Kraft das Funkgerät gegen eine umgefallene Mauer. „Verdammt“, dachte er. „Wieso lassen diese Versager uns hier sitzen? Wir können nicht mehr! DRECK, VERDAMMTER!“ Einer seiner Männer riss ihn aus seinen Gedanken: „YEEAAAAHHHHH!! ICH LIEBE TYRANIDEN! Was ist denn passiert, Tey?“ „Ach, nichts“, gab er genervt zurück. Tey wurde aufmerksam auf einen Tyranidenkrieger, der eben auf den dritten der letzten drei Überlebenden zustürmte, seine Klingen schärfend und seine Biologische Waffe auf Teys Kameraden richtend. Doch Tey rührte sich nicht, sondern sah nur ehrfürchtig zu, wie Kalonsius, der Mann aus seinem Trupp, eine Granate in das weit aufgerissene Maul der Bestie warf. Kurz darauf sprang er hinter einen Felsen, der schon vom stundenlangen Kampf der Lards, dem Orden der Space Marines, dem Tey angehörte, zerrüttet war. Tey konnte einfach nicht wegsehen, als das riesige Monster von innen heraus zerrissen wurde; Hautfetzen und Fleischklumpen flogen durch die Luft, Krallen und Panzerplatten donnerten gegen die eh schon zerstörten Mauern. Die Rüstungen der drei Kameraden waren getränkt in Blut, von dem sanften Blau, ihrer Ordensfarbe, war kaum noch etwas zu erkennen. Die Lards stammten von dem Orden der Space Wolves ab und wurden extra für Kämpfe gegen Tyraniden ausgebildet, was auch erklärte, warum es Iilius, dem fröhlichen und unbekümmerten Glied von Teys Einheit, so viel Spaß machte gegen sie zu kämpfen: sie waren ihnen einfach überlegen! Kurz darauf schoss ein Schwall Säure an Teys Kopf vorbei und traf die Tür des lahm gelegten Rhino-Transportpanzers, mit dem die Veteranen-Einheit von Fooke aus angeliefert wurden, einer gut Verteidigten Festung weit draußen in einer der vielen Wüsten von Ver lash, nahe einer großen, wichtigen Oase. „Ich weiß ganz genau, warum Ihr Drecksviecher gerade diesen Planeten angreift: IHR greift gar nicht an, sondern ihr werdet von etwas geleitet, das merkt man ganz schnell! Und dieses etwas, das Euch leitet will etwas von hier! Ich weiß nur noch nicht auf was sie es abgesehen haben!“, dachte Tey bei sich, als er plötzlich aus seinen Gedanken gerissen wurde. Eine Rotte Symbionten fiel über Kalonsius her; sie schlugen von allen Seiten auf ihn ein, doch gegen seine Servorüstung kamen sie kaum an, bis eins dieser Biester seine rasiermesserscharfen Klauen durch den Gummiteil jagte, der den Brustpanzer und die Beinkleidung miteinander verband. Blut schoss aus der Wunde und gerann sofort, als es an die Luft kam, da Space Marines genetisch aufgebesserte Soldaten waren. Kalonsius stolperte und fiel Hals über Kopf in den Dreck; ein paar Symbionten wurden unter dem Gewicht seiner schweren Rüstung zerquetscht. Die Restlichen schlugen weiter mit ihren jeweils vier Armen auf ihn ein. „Na ja, wir sind nur noch drei“, flüsterte Tey unhörbar, „also leg’ ich jetzt auch mal los!“ Er fing an entschlossen auf die Rotte Symbionten zuzulaufen, die sich auf seinen Kollegen gestürzt hatte, zog sein Energieschwert und stieg über einige herumliegende Trümmer. Einer der Symbionten bemerkte Tey, drehte sich um und rannte auf ihn zu. Als das Monster in Reichweite war, trat Tey einen Schritt zur Seite und schlug seinem Gegner den Kopf von den Schultern; der ungleichmäßige Schädel fiel plump zu Boden und rollte noch ein Bisschen hin und her, während der Veteranen-Sergeant einem zweiten Feind sein Schwert durch den Rücken stieß. „Einfacher, als ich dachte….!“, sagte er halblaut zu seinem am Boden liegenden Kameraden und schwang seine Boltpistole einmal kräftig um sich, um seinem Freund zu helfen aufzustehen.
    Doch Tey zweifelte stark, dass das schon alles war, es würden noch viel größere Probleme auf sie zukommen. Da war er sich sicher! Er hörte einen Knall hinter sich, gefolgt von einem Klatschen. Er drehte sich um und sah wie gerade der Leichnam eines Termaganten zu Boden fiel und Iilius mit einer rauchenden Boltpistole dahinter stand. Der Aufschlag des Bolt-Geschosses hatte den Schädel des Xenos innerhalb von Sekunden in Teile zerfetzt, das Blut tropfte noch vom Halsansatz auf den Boden, der, wie alles andere auf diesem Planeten, von einer dicken Sandschicht bedeckt war. „Keine Gnade“, sagte Tey lächelnd zu Iilius. Die Beiden halfen Kalonsius wieder auf und sahen in die unendliche Masse ihrer Gegner; da fiel Tey plötzlich ein riesiger, herausragender Stachel in der Menge auf: „Jungs?“, sagte er und machte sich bereit, sich mit roher Gewalt durch den Tumult zu schlagen, „Ihr wisst was zu tun ist?“ Kalonsius und Iilius verstanden sofort, machten sich ebenfalls bereit und gingen in Startposition. Die Drei rannten los. Nun waren Tey und seine Freunde in der Offensive, sie würden keine Gnade walten lassen. „Der Tod“, dachte Tey, „was ist das schon? Nichts ist das! Wir können nicht sterben, denn wir dienen dem großen Imperator!“ Nun war die Zeit gekommen; sie stürmten in die schiere Masse und schlugen alles kurz und klein, was in ihrem Weg war. Ab und zu stießen ein paar Klauen aus den Seiten, denen Tey, Iilius und Kalonsius entweder auswichen oder die von ihren Servorüstungen abprallten. Ein paar Meter weiter drang ein tiefes Röhren in Teys Ohren; das war es, aus diesem abartigen Gebilde kam die Verstärkung für die Tyraniden. Er trat einen kräftigen Schritt nach vorne und kickte einen Hormaganten beiseite, dem er dann auch sofort sein Schwert in den Bereich rammte, wo eigentlich die Fortpflanzungsorgane sein sollten; das Tier war sofort tot! „Ob es bei denen wohl Unterschiede zwischen männlich und weiblich gibt?“, fragte Iilius sich und gab Tey Deckung auf der rechten Seite, Kalonsius auf der Linken: eine Strategie, die schon seit Beginn der Menschheit effektiv war: die Rücken-an-Rücken-Formation. Eigentlich ein Zeichen von Verzweiflung, aber das war ihnen im Moment völlig egal. Dann, nach wenigen, weiteren Strapazen, standen Tey und die Anderen vor einem tiefen Loch, einem Loch das an allen Kanten und Ecken aus organischen Stoffen zu bestehen schien…..
    „Das ist es!“, flüsterte Kalonsius, „Dieses Ding müssen wir zerstören? Kinderspiel!“, und er zog eine Sprenggranate, machte sie scharf und warf sie in die Höhle. Die Drei traten ein Stück zurück und hörten einen lauten Knall, der die Feuerbrunst voraussagen sollte, die danach aus dem Loch schoss. „Erledigt!“, sagte Iilius triumphierend. Doch Tey war nicht so überzeugt davon: „So, und jetzt müssen wir nur noch lebendig hier raus.“
    Das sollte alles andere als einfach werden, denn als sich die Drei umdrehten, war ihnen die Angst ins Gesicht geschrieben: vor ihnen richteten sich eben zwei Carnifexe auf; monströse Kreaturen der Tyraniden, die mit zwei riesigen Klauen und einer biologischen Waffe „ausgerüstet“ waren. Nun blieb Tey, Kalonsius und Iilius nur noch eine Möglichkeit: rennen! „Verdammt, einer geht ja noch, aber gegen zwei haben wir keine Chance…. Zumindest nicht zu dritt. RENNT MEINE BRÜDER!“, schrie Tey zu seinen Kameraden. Doch für Kalonsius war es zu spät: eins der Ungetüme hatte ihn schon ergriffen und war dabei ihn zu fressen. „Ja, genau du Viech! Friss mich, aber friss auch meine Granate!“, brüllte Kalonsius den Carnifex an und ließ sich mit der scharfen Fragmentgranate verschlingen; die darauf folgende Detonation riss den Feind in Stücke, ähnlich dem Tyranidenkrieger von vorhin. „LAUF!“, schrie Tey noch einmal zu Iilius rüber und rannte los.
    Als Die beiden an dem noch lebenden Carnifex vorbei rannten, fiel Tey die Stirn des Monsters ins Auge: „Verdammt, aber was……..? Wie?“

    Kopfgeldjäger

    Im selben Moment schritt Deva auf einem großen Schiff aus Metall, der Holy Goran. Es machte ihm von Mal zu Mal weniger Spaß dieses Raumschiff zu betreten. Alles hier war aus dickem Stahl und an den Wänden links und rechts standen kichernde Dämonetten. Sie machten sich über ihn lustig, das war ihm schon klar. „Aber ich muss sagen….. für ein paar mickrige Dämonen sehen die nicht schlecht aus“, dachte Deva sich und stellte sich vor mit einer Dämonin oder Ähnlichem zusammen zu sein, doch diesen absurden Gedanken verwarf er sofort wieder, als ihm ins Gedächtnis gerufen wurde, dass Dämonen nur eine begrenzte Zeit in der realen Welt bestehen können, bevor sie wieder in den Warp gesaugt wurden. Er betrat die Brücke der Holy Goran und sah vorne an einem riesigen Bildschirm die Umrisse einer Figur mit weiblichen Zügen. Deva trat zu der Gestalt hin und fragte: „Die Menschen haben den Befehl „entgegengenommen“, General Marla!“ Marla, eine geistesstarke Frau die einst in den Reihen der Inquisition gedient hatte. Nun war sie zum Chaos übergelaufen und trachtete nach den Leben der Diener des Imperators. Sie wollte alles vernichten, was sich gegen sie stellen sollte. Es war schon ein seltsamer Anblick, eine ehemalige Sororita nun in den Armeen des Chaos kämpfen zu sehen. Marla warf ihr langes, blass-lila Haar zurück und wandte sich zu Deva: „Gut, mein Kleiner! Alles läuft nach Plan! ALLES! Mein, Psioniker tut auch alles, was ich ihm angewiesen habe….“, sie wurde von einem Funkspruch unterbrochen: „Lady Marla? Die Soldaten sind bereit den Planeten zu durchkämmen…!“, rauschte eine helle, männliche Stimme durch die Lautsprecher. „Gut“, antwortete Marla, „wir müssen nur noch warten bis die Orks Hillys Verlassen haben! Ach ja übrigens…. Deva, wie sieht es mit Oh’ Ranksh und Zaffs aus?“ Deva steckte sein Ceramit-Messer weg, das er gezückt hatte, falls eine der Dämonetten ihn anfallen sollte und berichtete: „Oh’ Ranksh ist tot und Zaffs marschiert mit seinen Orks ab, wie befohlen! Wie sieht mein Lohn aus? Ich arbeite schließlich nicht um sonst!“
    „Dein Lohn?“, lachte Marla, „Ich werde dich in meinen Plan einweihen! DAS ist dein Lohn.“

    Off.Topic: „So Leutz, es hat zwar etwas länger gedauert, aber ich hatte halt wenig Zeit.
    Ich hoff es gefällt euch^^“

    Quote

    Original von Shaolan
    96.054

    nabend leutz...
    mir is heute so langweilig dass ich einfach ma wieder vorbeischau ;)

    Quote

    Original von La Guna
    96.055

    Die Aussage is falsch...
    Du hast dich nach uns gesehnt, da alles andere totaaaa~aaaal langweilig ist :D

  • 8o mann is das viel X) respekt, weiter so!

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • Off.Topic: "na ja immerhin sins jetz schon mal 3 "fans"^^
    ich freu mich auf mehr comments^^
    also bis zur nächsten folge..."

    Quote

    Original von Shaolan
    96.054

    nabend leutz...
    mir is heute so langweilig dass ich einfach ma wieder vorbeischau ;)

    Quote

    Original von La Guna
    96.055

    Die Aussage is falsch...
    Du hast dich nach uns gesehnt, da alles andere totaaaa~aaaal langweilig ist :D

    Edited once, last by Shaolan (May 13, 2006 at 5:01 PM).

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!