Hallo Freunde des Schreibens und Schlachtens….
Heute beginne ich mein neuestes Werk: „Die Jagd nach der zerbrochenen Klinge“ ![]()
Die Jagd nach der zerbrochenen Klinge
Planet: Hillys
Hillys ist ein kleiner, friedlicher Planet, am äußersten Rand des Segmentum Obscurus. Der nächste größere Planet ist Avignor. Auf Hillys gibt es alles was man zum leben braucht: Wasser, Nahrung und gesunde Luft. Allerdings hört es dort nie auf zu regnen. Hillys ist ein sumpfiger Dschungelplanet. Er wird auch „Der Planet des ewigen Regens“ genannt. Falls man sich mal nach draußen traut, muss man jeden Schritt genau planen, weil man sonst in einem der schlammigen Löcher stecken bleiben würde. Das wäre ja auch kein Problem, wenn Hillys nicht von degenerierten, abnormalen Tieren bewohnt wäre, die von vielen Menschen sogar als abartige Mutanten betrachtet werden. Auf Hillys wird es so gut wie nie Tag; höchstens 100 bis 150 Stunden Sonne im Jahr dürfen die wehleidigen und abgesonderten Menschen dieses Planeten genießen. Aufgrund der strategisch unwichtigen Lage dieses Planeten stellt das Imperium nicht viel militärische Mittel zur Verfügung; eine perfekte Vorraussetzung für die Feinde des Imperators…..
Angst vor der Vergangenheit
Lucas Temin lag in seinem Teil des Doppelbetts gemütlich auf der Seite und las die „Hillys News“, während seine Kampfgefährtin und Freundin Minay Rittle im oberen Teil des stählernen Bettes einen Kopfstand machte und auf eine Antwort ihres Kollegen wartete. Minay hatte Lucas soeben etwas gefragt. Der junge, kräftige Mann mit weißem Haar legte die Zeitung weg, rollte einmal mit seinen dunkelblauen Augen und warf dann einen misstrauischen Blick und die von Minay Rittle erwatete Antwort nach oben: „Hier! Les’ dir das durch und dann hast du deine Antwort…“ Seine Stimme klang hohl, nicht etwa laut und deutlich, wie man es von seinem Aussehen erwarten könnte. Minay rollte sich schnell ab und fing die Zeitschrift, die Lucas Temin hochgeworfen hatte. „Lies laut!“, rief er noch zu ihr hinauf und sie fing an zu lesen:
„WAAAGH!!! im Segmentum Obscurus! Das Segmentum Obscurus wird seit Neuestem von den Gaahz’ heimgesucht, einem unkontrollierten, primitiven Klan der Orks. Im Moment ist er auf ungefähr auf dem Weg nach Avignor. Wir bitten, alle Zivilisten in diesem Gebiet zu evakuieren und das gesamte Militär im Umkreis von mehreren tausend Kilometern dort zu versammeln!“ Minays orange Augen weiteten sich vor Vorfreude, verengten sich aber sofort wieder, als die junge Frau sah, dass Hillys nicht von der Aktion betroffen war. „Na toll, das zu meiner Frage, ob bald mal wieder etwas passiert….“, seufzte Minay missmutig und ließ sich gelangweilt auf ihre Matratze fallen; ihr rost-braunes mittellanges Haar verteilte sich um ihren rundlichen Kopf. Ihr Haar hatte ihr den peinlichen Beinamen „Stahlschädel“ bei den 3 Regimentern eingeheimst, die im gleichen Bunker untergebracht waren wie sie selbst. Auf diesem elenden Planeten mussten fast alle militärischen Anlagen unterirdisch gebaut werden, da man es den Zivilisten so schön, wie nur möglich machen wollte; also konnten diese über der Oberfläche hausen, während die Soldaten in Bunkern lebten. Minays helle Stimme erklang: „Und? Wie viel Uhr ist es?“, sprach sie gelassen und fing schon an das Bett hinunter zu klettern, den Gedanken im Kopf, dass es bald Essen geben würde. Lucas warf einen raschen Blick auf die Uhr, stand schweigend auf und tippte an der Eingangstür, die wie alles Andere in diesem Gebäude aus dickem Stahl war, den Code zum Öffnen der Tür in eine kleine hellblau leuchtende Konsole ein. „War ja klar, dass du….!“ Minay konnte ihren Satz nicht mehr beenden, da plötzlich die kleine, rote Lampe über der Tür anfing zu leuchten und man eine laute Sirene durch das Gebäude hallen hörte. Eine mechanisch verzerrte Stimme brüllte durch die Anlage: „ALARM! ALARM! BEGEBEN SIE SICH SOFORT AUF GEFECHTSSTATION! DIES IST KEINE ÜBUNG!“ Die Stimme wiederholte sich noch ein paar Mal und auf einmal herrschte reges Treiben auf dem Hauptgang.
Lucas und Minay zogen schnell ihre sperrigen Armaplast-Rüstungen an und checkten noch rasch ihre Ausrüstung durch: „Brustpanzer, Helm, Stiefel, Messer, Gewehr!“, riefen sie wie im Chor. Nun stürmten die beiden hinaus auf den Hauptgang, während Minay noch schnell ihre Glücksbringer verstaute. Der ganze Weg war von dem roten, pulsierenden Licht erfüllt und man sah weit in der Ferne ein blaues Leuchten: das Haupttor.
Aus den Kabinen kamen noch vereinzelt Soldaten gerannt und stürmten geradewegs in Richtung des großen Tores. Endlich waren sie angekommen und formierten sich schnell mit den restlichen imperialen Soldaten.
Aus einer kleinen Seitentür kam Fiis von Seckendorff, der General dieses Bunkers und brüllte über die Masse seiner Männer hinweg, sodass alle ihn hören konnten: „Männer es ist soweit! Wir ziehen erneut in die Schlacht! Wir ziehen in die Schlacht, um die Ehre des Imperators zu verteidigen! Und nun findet euch in euren Trupps zusammen!“ Die Menge salutierte und die Sergeanten der einzelnen Einheiten, darunter Lucas, brachten ihre Trupps mit deutlichen Handbewegungen und lauten Namensausrufen dazu, sich schnell zurechtzufinden. Das schwere Tor ging langsam auf, während die letzten Soldaten noch zu ihren Einheiten eilten. Nun war der Zeitpunkt gekommen; nun sollte das Schicksal seinen Lauf nehmen. Das Tor war offen und die Sergeanten stürmten mit ihren Männern ins Freie, nur Lucas’ Trupp wurde vom General aufgehalten: „Lucas, ich muss mit dir sprechen.“ Lucas Temin machte mit einer lockeren Handbewegung klar, dass seine Leute schon mal vorlaufen sollten, angeführt von Minay Rittle. Minay nickte kurz und forderte die Anderen dazu auf, um ihr Leben zu kämpfen: „Los, ihr Weicheier! Wir gehen jetzt da raus und machen klar Schiff! VERSTANDEN, IHR LUSCHEN?“ „Miss, ja, Miss!“, brüllten die Männer und Frauen, die hinter Minay hinterher rannten zurück; man merkte, dass sie eine starke Moral hatten, wenn sie einen fähigen Anführer bekamen.
„Sir, Fiis von Seckendorff, Sir?“ Der General starrte Lucas mit seinen grauen Augen an und zog seine Mütze ab, wobei sein haarloser Kopf zum Vorschein kam. „Lucas, du solltest dich da draußen besser unter Kontrolle behalten. Ich habe eben eine Nachricht erhalten, es handle sich bei diesem Gegner um Orks. Sie nennen sich die „Gaahz’“! Du musst aufpassen. Du bist einer meiner besten Männer. ALSO STIRB DA DRAUSSEN GEFÄLLIGST NICHT!!!“, brüllte Fiis Lucas an und dieser fuhr erschrocken auf. „Abtreten, Soldat.“ Lucas salutierte noch, bevor er in die kalte, verregnete Nacht sprintete. Der General machte sich bereit um auch in den Kampf zu ziehen und warf Lucas Temin noch einen Satz hinterher: „Bleib ruhig, ich weiß wie du es mit Orks hast…!“ Doch es war zu spät….. Lucas überkam bei dem Wort „Ork“ schon ein tödlicher Rausch, der ihn dazu zwang sich dafür zu rächen, was die Orks mit seinem Heimatplaneten angestellt hatten – tödlich für seinen Gegner und tödlich für ihn selbst!
„Schäff, alles ist ferdich!“, berichtete ein aufmüpfiger Ork Oh’ Ranksh, dem Waaagh-Boss der Gaahz’. „Gut, dann lasst uns ein paar Mänschenz zerfetzen!“, antwortete dieser, angewidert von der abartigen Unterwürfigkeit des Moschaboys. Oh’ Ranksh spielte ein wenig mit den riesigen, eisernen Klauen die an dem rechten Teil seiner Rüstung angebracht waren. Mit diesen mächtigen Geräten konnte er ohne Probleme ein Dutzend imperiale Schwächlinge töten. Er war nicht so einfach und primitiv wie seine Anhänger. Oh’ Ranksh hatte schon viele blutige Schlachten geschlagen, weshalb er mehr Erfahrung hatte als seine Jünger, was ihn intelligenter und mächtiger machte als die Anderen. Der ungefähr vier Meter große, grünhäutige Ork stapfte in seiner zu großen Rüstung mit schweren Schritten zum Lager, wo seine Jungs ihn schon heiß erwarteten und hofften, dass sie bald etwas in Stücke reißen konnten. „Ich muss meinen Jungs was bieten“, dachte er bei sich. Er war etwas vom Lager weggegangen, um alleine zu sein und noch ein paar Minuten der Ruhe zu genießen bevor er durch über die verregnete Erde und durch die Gebüsche stapfte, zurück zu seinem Kommandogebäude, wo ihn seine Untertanen erfreut empfangen würden. Nach einem für Oh’ Rankshs Verhältnisse kurzen Fußmarsch, auf dem er noch ein Nashorn-ähnliches Tier erlegt hatte, erreichte er das Lager, wo, wie er es vorhergesehen hatte, seine Boys ihn gut gelaunt empfingen. Gut gelaunt im orkischen Sinne; sie warfen ihre Äxte in die Luft und jubelten ihrem Anführer zu. Oh’ Ranksh stellte sich vor die geraume Menge seiner Artverwandten und brüllte so laut er nur konnte: „Meine Boyz! Wir werden jetzt zu den Mänschenz gehen und sie zerreißen wie kleine Grotze! Seid ihr bereit?“, schrie er und stieß daraufhin einen markerschütternden Kampfschrei aus, der seine Jungs dazu brachte, das Selbe zu tun. „Wo sin’ die Stoßtrupps jetz’?“, fragte Oh’ Ranksh seinen Big Mek Zaffs. Zaffs war ein wenig kleiner als sein Waaagh-Boss und mit technischen Gerätschaften geradezu bedeckt. Wenn er gemerkt hätte, dass auch nur ein Quadratzentimeter an seiner Rüstung nicht mit einer Maschine besetzt war, die ihm den Kampf erleichterte, hätte er sich sofort darum gekümmert. Er war der wohl sorgfältigste Krieger, der je in den Reihen der Orks gekämpft hat. Zaffs’ mechanisch verzerrte Stimme erklang in Oh’ Rankshs Ohren: „Deine Jungz sollten in diesem Moment bei den dummen Mänschenz ankommen un’ alles, was sie finden niedermachen!“ „Gut so“, antwortete der Waaagh-Boss kühl, wandte sich dem Wind entgegen, hob seine monströse Axt und rannte mit einem Brüllen voraus, das einem normalen Menschen den Kopf hätte zerplatzen lassen.
Genau in diesem Moment sahen die Imperialisten die ersten Ork-Banner und Fackeln hinter den Bäumen und legten ihre Automatik-Gewehre an, um die Orkbrut möglichst lange im Fernkampf zu halten. Ein Großteil der Soldaten hatte sich in Schützengräben verschanzt und Draht vor sich aufgestellt. Dieser würde einem Ork aber nicht lange standhalten. Nun konnte man schon die ersten, grässlichen Schlachtrufe der Grünhäuter hören. Kurz bevor sie in Waffenreichweite der Scharfschützen kamen, stoppten sie ihren Marsch ab und blieben stehen. In der Mitte der Masse entstand ein Spalt durch den fast eine Chimäre hätte durchfahren können und ein riesiger Ork, fast dreimal so groß wie seine Artverwandten, kam aus ihm hervor gestürmt. Er schwang eine Axt, die kein Mensch je hätte heben können, aber der Ork fuchtelte damit in der Luft herum, als sei diese monströse Axt aus Papier. Ein paar Soldaten schraken zusammen, als die Ork-Armee einen grässlichen Schrei ausstieß – alle zur gleichen Zeit.
Ohne Vorwarnung rannten sie los und brüllten ein paar Kriegslieder vor sich hin. Lucas musste sich zusammenreißen und warten bis der richtige Zeitpunkt gekommen war um auf diese primitiven Gestalten loszugehen und ihnen die grünen Schädel einzuschlagen. Dank der Scharfschützen fielen schon einige Orks bevor sie überhaupt auf die Idee kamen zu schießen. Doch das macht angesichts der gewaltigen Masse dieser widerwärtigen Xenos nicht viel aus; die leblosen Körper wurden einfach in den Boden gestampft! Die Kreaturen des Warp waren nur noch wenige hundert Meter von den Zäunen entfernt und somit in Reichweite der Automatik-Gewehre. Allerdings war es auch so, dass die Imperialisten nun in Reichweite der Boltpistolen waren, die die Orks von toten Kriegern des Imperiums gestohlen hatten. Die Boltgeschosse rissen große Lücken in die Sandsäcke, die die Menschen zur Verteidigung aufgestellt hatten. Der Vorrat an Grünhäutern schien kein Ende zu nehmen und gleich war es soweit; die Orks würden in wenigen Sekunden nah genug an den Abwehrstellungen sein, um in den Nahkampf gehen zu können; die Stärke dieser Xenos. Ein paar Orks waren schon in die Gräben gesprungen, als der Höhepunkt dieses Kampfes begann. Minay war im Nahkampf sehr zuverlässig, nur um Lucas machte Fiis von Seckendorff sich Sorgen. Lucas’ Heimatplanet und alles Leben darauf wurde von Orks angegriffen und wahllos abgeschlachtet. Diese grausamen Bestien ließen keine Gnade walten – werde bei Mensch noch bei Tier! „Verdammt“, dachte Lucas kurz nachdem er dem Schlag eines Orks ausgewichen war. Es war nicht leicht den kräftigen Hieben dieser Monster zu entgehen, denn sie waren viel schneller, als sie aussahen. Plötzlich standen Lucas und ein paar andere Soldaten vor einem Monster von einem Ork. Das Ungetüm fegte ein paar Soldaten mit einem leichten Schwung seiner Klauen weg und schlug mit seiner monströsen Axt einem Anderen den Kopf ab. Der Soldat fiel tot zu Boden und aus seinem Hals schoss literweise Blut. Die restlichen Imperialen flüchteten vor der blutrünstigen Bestie, nur Lucas blieb wie angewurzelt stehen, denn er erkannte diesen Ork. Diese riesige Narbe konnte nur ein Ork haben. „Endlich!“, schrie Lucas innerlich und verfiel in einen unaufhaltsamen Rausch, noch schlimmer als der bisherige. Dies war der Ork, der den Angriff auf Lucas Heimatplaneten geführt hatte. Er lud schnell sein Gewehr durch, denn der Ork wandte sich gerade zu ihm. Ohne zu zielen feuerte Lucas auf die riesige Gestalt vor ihm. Ein greller, roter Strahl kam aus der Mündung der Waffe gezischt und traf den Ork, Oh’ Ranksh, an der Brust. Oh’ Ranksh taumelte ein Stück rückwärts. Der Laser hatte eine kleine Delle in der Rüstung verursacht. Der Waaagh-Boss wusste, dass der Mensch keine Chance gegen ihn hätte. Auch alle weiteren von Lucas’ Schüssen schienen an seinem Panzer abzuprallen. „Gut, dann muss ich wohl auf den Kopf zielen!“, sagte er unhörbar für seinen Feind. Gerade als er abdrückte, blockierte sein Gewehr. Das nutzte Oh’ Ranksh als Gelegenheit, um anzugreifen; er holte mit seiner blutigen Axt aus und schlug zu. Doch kurz bevor er traf, sah Lucas einen kleinen Blitz, der den Ork am Hals traf. Oh’ Ranksh fiel leblos zu Boden und zitterte noch ein paar Sekunden. Aus der Menge kam ein kleinerer Xenos gestürmt und schrie den toten Körper seines Meisters an: „Schäff? Schäff! Steh’ auf, Schäff!“ Der Ork drehte sich langsam zu Lucas um und brüllte: „Du! Du hast den Schäff erledigt! Ich mosch’ dich, du Penner!“ Doch bevor das Ungeheuer auch nur ausholen konnte, traf auch diesen Gegner ein heller kleiner Gegenstand in den Hals, kaum zu sehen. Auch dieser Ork stürzte nur grunzend auf die Erde und zitterte noch wenige Sekunden. Langsam fingen die Orks in der näheren Umgebung an zu verstehen und rannten weg, einfach nur weg. Diesen Moment nutzte Lucas aus, um sich umzusehen; er blickte in die Richtung, aus der die kleinen Blitze zu kommen schienen. „Rechts“, sagte er sich und sah zu einer kleinen Gruppe von Hügeln hinüber. Er konnte in dem stürmischen Regen kaum etwas erkennen, doch plötzlich sah er etwas. Keine 150 Meter entfernt kniete auf einem der Hügel, abseits des Kampfes, eine schwarze Gestalt….
Off.Topic: „Jo, ich hoff es gefällt euch und es ist erst mal genug^^
Freu mich auf Comments…
Wie bei Deva kann man sich auch bei mir für Rollen „bewerben“.^^
Dazu einfach eine PN an mich schicken mit dem Steckbrief zu der Person“ ![]()