Dark Project: Kampf um Taria | Feedback/Meinungen/Kritik-Thread

  • Hallo, leute. nun endlich ist es wahr geworden. Dark Project hat den ersten Teil seines Mörderprojekte fertig.

    Wie viele vermutet haben, wird dieses Projekt aus Video und Geschichte bestehen, aber das ist nicht alles. Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut euch das Vid an, es ist sehr wichtig um die Geschichte zu begreifen. Das besondere ist das nun in regelmäßigen Abständen eine Mischung aus Video und Geschichte kommen werden, daß macht dieses Projekt so einzigartig, aber das Vid ist glaub ich, ist ebenfalls einzigartig, daß erste seiner Art. Das muss man gesehen haben.

    Nun enthülle ich auch alle Mitglieder des Dark Projects und ihre Aufgaben:

    Topfdeckel, Herr der Schmiede oder zu deutsch, hat das Video erstellt, ebenfalls die Stimme.

    des.eagle, Schausteller in unseren Projekt

    Headbanger, Schausteller in unseren Projekt

    Deva, Word Bearer oder zu deutsch, der Spinner, der sich die Geschichte ausgedacht hat und schreibt ;)

    Das war der Kult des Dark Project, natürlich kann jeder mitmachen der Lust und Laune hat, da einfach an mich oder meinen Freund Topfdeckel wenden.
    Was ist aber genau das dark Project?
    Es ist die Möglichkeit, den Leser die Möglichkeit zu bieten auch eine Geschichte visuell mit zu verfolgen. Natürlich kann jeder der nicht gerne liest auch einfach das Video laden und dort die geschichte verfolgen.

    Ok genug der langen Vorreden ihr seid heiß und ich will euch Schatten spenden. Dann bitte sehr hier der Link zum Vid:

    http://files.filefront.com/Teil_1_Wie_all…;/fileinfo.html

    http://www.hellgate-alliance.de/include.php?pa…41cf08c2014b469


    Kampf um Taria


    Taria, ein kleiner, einsamer Planet im Ultima Segmentum, weit weg von Macragge, der Heimatwelt der Ultra-Marines. Eine Dschungelwelt mit riesigen Makropolen und gläubigen Menschen. Doch vor Äonen ließ ein riesiger Ork-Wagh diese Welt erzitterten, aber durch taktische Finesse der imperialen Armee und der Hingabe der Ultra-Marines konnte dieser Planet gerettet werden. Seit diesen Tagen zieren gewaltige Ödlandschaften diesen Planeten und entstellten ihn für immer.
    Dieses Ereignis ist lange her und längst vergessen, so glaubten die imperialen Bürger, aber keiner von ihnen ahnte, daß die Ork nicht komplett ausgerottet wurden. Die Sporen der nachfolgenden Generation keimten überall auf diesem Planeten auf. Noch versteckten sich diese grünen Kreaturen und warteten auf ihre Stunde, diesen Planeten in einem blutigen Krieg zu vernichten.
    Die ersten Kämpfe um einen neuen Waghboss haben bereit begonnen, schon bald würde ein Ork die stark versprengten Clans zu einem riesigen, unaufhaltsamen Wagh vereinen.
    Aber es gab auf dieser Welt noch andere Gefahren, als nur Orks.
    In den Makropolen dieser Welt streckte ein Kult, genannt, die blutige Hand, seine Krallen nach den Seelen eines jeden gläubigen Bürgers aus. Seit Wochen hatte dieser seltsame Kult schon versucht, sich in die Gesellschaft zu integrieren, aber ohne Erfolg. Die imperialen Häscher der Inquisition und der heiligen Kirche des Imperators verhafteten jedes Mitglied dieser Ketzer und verbrannten sie.
    Aber so sehr man auch versuchte, diese Heiden aufzuspüren und zu vernichten, um so mächtiger und zahlreicher wurden sie.
    Bald schon kontrollierte die blutige Hand viele der kleinen Dörfer und nutzen ihre Ressourcen, um der imperialen Armee zu schaden.
    Sie überfielen Versorgungsfahrzeuge und erschlugen die Besatzung. Diese feige Taktik schadete der imperialen Armee mehr als ein großer Angriff. Die Mittel des Kultes wuchsen, während die ihrer Feinde merklich schrumpften.
    Nach nur wenigen Wochen hatte der Kult mehr Mittel und Jünger vereint, als die imperiale Armee an Soldaten besaß. Viele der loyalen Soldaten hatten sie verraten und sich dem Kult angeschlossen. Das Versprechen von Macht und Reichtum mochte selbst die treuesten Herzen zu korrumpieren. Als die imperiale Armee ihren schwächsten Punkt erreicht hatte, stellte sich der Kult offen gegen sie und den Imperator und verurteilte alle Ungläubigen zum Tode. Ein Bürgerkrieg entstand, der kaum blutiger geführt werden konnte. Über mehrere Wochen hielt dieser Krieg an und erstreckte sich über alle drei Kontinente dieses Planeten. Es gab keinen Ort, an dem nicht gekämpft wurde. Der Planeten-Gouverneur Trakta Ellarius zeigte sich als inkompetent und verschwieg diesen Bürgerkrieg.
    Erst als die Inquisition einige Agenten zu dieser ansonsten unwichtigen Welt entsandte, erfuhr man von den Gräueltaten.
    Trakta Ellarius versuchte zwar, die Inquisition und ihre Agenten zu beruhigen, indem er ihnen versprach, daß alles unter Kontrolle sei und dieser Bürgerkrieg nur noch eine Frage von Tagen war.
    Aber wie sich später herausstellte, war der Planeten-Gouverneur schon lange nur noch eine Marionette des Kultes und wurde von einem Agenten der Inquisition, während er schlief, exekutiert.
    Taria war in Unglauben versunken und in den Händen eines kranken Kultes, ein unverzeihlicher Akt der Ketzerei, dem man sich entgegen stellen musste.
    Da man diese delikate Angelegenheit schnell aus der Welt schaffen wollte, wurden die Ultra-Marines erneut zu dieser Welt geschickt, diesmal aber nicht um Orks zu töten, sondern um die Häresie zu zerschlagen.
    Im Orbit von Taria wartete die heilige Flotte auf ihren Einsatz......


    Neuland

    Regen, nichts als Regen, dachte Seberius, als seine Stiefel erneut im Schlamm des Dschungelbodens zu versinken drohten.
    Es schüttete seit Tagen wie aus Kübeln. ,,Dreckwetter.“ zischte er erbost und versuchte, sich mit den Gedanken, daß es bald losgehen würde, zu trösten.
    Er gehörte zu einem kleinen Scout-Trupp der Ultra-Marines, der schon seit mehr als 72 Stunden hier im Dschungel des nahen Dorfes Kemsit auf seine Befehle wartete.
    Kein einfaches Leben, ihnen war es verboten, zu schlafen oder gar ein Zelt zu benutzen, auch essen durften sie nur die kleinen Notrationen, die sie am Gürtel mit den vielen kleinen und größeren Taschen mit sich führten.
    Man hatte sie voraus geschickt, um die Lage zu sondieren, aber das Dorf Kemsit, war keine große Herausforderung für die glorreichen Ultra-Marines.
    Schätzungsweise 50 Kultisten hatten sie im Laufe ihrer Beobachtung gezählt, alle nur mit Laserpistolen oder Krummdolchen bewaffnet. Aber da man ihnen beigebracht hatte, den Feind niemals zu unterschätzen, sollten sie jedes Zeichen beobachten, selbst die kleinste Geste konnte Ausschlag über Sieg oder Niederlage einer Mission geben.
    Die Inquisition hatte vermutet, daß der Kult hier über ein Waffenlager verfügte, aber Seberius stritt das entschieden ab. Sonst wären die Ketzer besser bewaffnet und nicht nur mit Messern und einer Pistole, aber dachte er, man konnte sich nie sicher sein, was diese Jünger unter ihren Kutten verbargen.
    Um sich die Zeit tot zu schlagen, polierte er krampfhaft sein langes, silbriges Scharfschützengewehr, auch wenn es nach getaner Arbeit wieder nass wurde.
    Eine Sysiphus-Arbeit, aber der einzige Zeitvertreib, den dieser nasse Dschungel bot.
    Mitunter konnte er sogar sein Gesicht in der silbrigen Lackierung erkennen. Sein verschrammtes Gesicht mit der abgeschnittenen Nase. Eine alte Kriegsverletzung, die nicht geheilt werden konnte. Eine Granate war direkt vor seinem Gesicht explodiert und hatte ihn entstellt. Die scharfen Granatsplitter waren quer über sein Gesicht geschossen und hatten auch seine Nase zerfetzt.
    Vogelscheuche, so nannte ihn seine Brüder, aber das war nur ein abfälliger Spaß, der schon bald Teil seines Lebens wurde. Seberius ''Scarecrow“ war nun sein Name. Einen Namen, den man mit Respekt und Feigheit in Verbindung brachte. Leider hatte er es noch nicht in die Reihen der Space-Marines geschafft und diente deshalb noch als Scout.
    Er schätzte, daß er der Älteste in seinem Team war, diese ganzen Jünglinge kannte er nicht. In dieser Mission fungierte er vielmehr als ihr Ausbilder und da die Mission eine gewisse Gefahr inne barg, war dies auch gleich die Feuertaufe für neue Rekruten.
    Ihnen war die Ungeduld förmlich anzusehen, ihre jungen Augen brannten vor Tatendrang, Geduld war ihnen fremd.
    ,, Oh Mann, wie lange müssen wir hier noch in dieser stinkenden Pfütze hocken? Wir hätten schon längst zuschlagen können.“ beschwerte sich ein junger, blonder Mann, mit Namen Karius.
    Die Natter wurde er genannt, aufgrund seiner spitzen Zunge und Respektlosigkeit gegenüber Vorgesetzten. Ein Heißsporn, wie er im Buche stand, grinste Seberius und putzte seine Waffe weiter mit einem öligen Schwamm.

    ,, Nur Geduld, die können uns ja nicht hier ertrinken lassen, oder?“ witzelte der kahlgeschorene Mann neben ihm. Lartrem ein junger Mann mit asiatischen Gesichtszügen.
    Er hatte noch keinen Spitznamen, da er noch ziemlich jung war und erst kürzlich in die Reihen der Ultra-Marines aufgenommen worden war, aber schon jetzt hatte er den Ruf als Witzbold, was nicht besonders gerne von seinen direkten Vorgesetzten gesehen wurde. Ein Space-Marine musste ernst, aufrichtig und loyal sein, Witze jeder Art waren nur ein Zeichen von lascher Führung und schwachem Charakter.
    Das Verhalten würden sie ihm noch austreiben, dachte Seberius, als er wieder in Richtung des kleinen Dorfes schaute.
    Schnell zog er sein griffbereites Nachtsichtgerät aus der Tasche und starrte zum Dorf. Es war zwar noch helllichter Tag, aber die dicken, schwarzen Regenwolken hatten alles in tiefste Finsternis getaucht. Zum Glück blitzte es nicht, ansonsten hätte ihn das Nachtsichtgerät erblinden lassen. Dieses kleine Gerät, das beinahe so aussah wie ein Fernglas, verstärkte jedes Licht in der Umgebung, deshalb wäre ein Blitz das Schlimmste für seine Augen gewesen.
    ,, Hmmmm.... diese Ketzer sind ziemlich ruhig, daß gefällt mir nicht.“ raunte er nachdenklich.
    In der Tat schien alles wirklich sehr ruhig. Die Heiden trugen alle ihre Waffen, gingen aber normalen Tätigkeiten nach wie Fenster putzen und Müll entsorgen.
    Er hatte erwartet, daß sie irgendwelche Götzen oder Dämonen anbeteten und ihnen zu Ehren Schreine und Monumente errichtet hätten, aber dem war nicht so.
    Sie wirkten friedlich, doch das war nur Fassade, selbst hinter der schönsten Maske versteckte sich das Chaos.
    ,, Und, Sire? Was sehen sie.“ drängelte Karius , den seine Ungeduld langsam auffraß.
    ,,Nein, scheinbar, Moment......“ sagte Seberius und machte eine Pause.
    Er hatte etwas gesehen, was ihn vom Kult und seiner Verdorbenheit restlos überzeugte.
    Die Kultisten in ihren roten Kutten schleppten Leichen fort, Leichen von imperialen Soldaten. Die dunkelgrüne Armplastrüstung nebst Helm waren unverwechselbar. Ein verfallenes, kleines Steinhaus diente scheinbar als Lagerraum für die ermordeten Männer.
    ,,Verdammt.“ zischte er erbost und legte sein Nachtsichtgerät neben sich auf einen Stein.
    ,, Sie beginnen, die Leichen zu entsorgen. Das ist nun unser Zeitpunkt zum Eingreifen. Also an die Gewehre.“ befahl Seberius und merkte nicht, wie seine Stimme sichtlich härter wurde.
    ,,Ja, Sire.“ erwiderte Karius kämpferisch, während Lartrem nur nickte. Er schulterte seinen Bolter, doch man konnte in seinen Augen erkennen, wie nervös er war. Verständlich, da dies sein erster Einsatz war.
    ,, Also Rekruten, mal zugehört. Wir machen es ganz nach dem Lehrbuch, zuerst werden wir kleinere Verbände ausschalten und uns schnell wieder zurückziehen und, damit eines klar ist, keiner spielt hier den Helden. Ich werde denjenigen persönlich erschießen, klar!“ schärfte er seinem Team nochmals ein.

    Mit schnellen, kleinen Schritten bewegte sie sich durch den schlammigen Boden hin zum Dorf und nutzen selbst die kleinste Deckung aus. Als ein Scout der Space-Marines mussten sie ihre Umgebung genau im Auge behalten, da sie nur mäßig geschützt waren. Der dünne, blaue Brustpanzer würde sie im Ernstfall nur wenig schützen, deshalb musste jeder Schuss sitzen. Versagen bedeutet den Tod! Eine Lektion, die er schon früh lernen musste. Auf einer entfernten Welt, Taschia, hatte man sie entsandt, um die aufkeimende Saat des Chaos zu vernichten, aber sie liefen in einen Hinterhalt. Irgendwer hatte sie verraten und nun zahlten sie den Preis dafür. Wie Vieh wurden sie abgeschlachtet, er war damals noch ein junger Scout und ist mit einigen seiner Brüder geflohen, was noch heute als unehrenhaft gilt. Vielleicht war dies die Entscheidung, die ihn daran hinderte, ein vollwertiger Space-Marine zu werden. Noch heute hatte er die Bilder von ihrer Flucht vor Augen, hinter ihnen die verräterischen Chaos-Space-Marines.
    Die Boltergeschosse, die hinter ihnen einschlugen und einen Bruder nach dem anderen fällten. Ihre grausamen Todesschreie, wenn sie zu Boden fielen und sich nicht mehr rührten. Er erinnerte sich noch an jeden Laut, jeden Geruch, jedes Gefühl, das er in diesem Moment gespürt hatte.
    Als der Letzte seiner Kameraden fiel, ließ er sich auch in den Dreck fallen und spielte den toten Mann, mit Erfolg.
    Achtlos ließ man sie liegen, die Chaos-Space-Marines hatten scheinbar kein Interesse, die Leichen ihrer Feinde zu verunstalten. Stundenlang lag er zwischen den toten, stählernen Körpern seiner Brüder und wagte nicht, sich zu bewegen. Erst später, als die Verstärkung ihre Körper fand,erwachte er wieder zum Leben. Das grausamste Erlebnis seines Lebens, wobei er sich in stillen Nächten oft wünschte, er wäre mit seinen Brüdern auf Taschia gestorben.
    ,,Jetzt stillschweigen, nur noch leises Flüstern.“ zischte Seberius und ging als Erster voran. Die beiden Jünglinge folgten ihm, wenn auch anfangs etwas zögernd. Sie waren halt noch nicht so trainiert wie er und noch recht unsicher in der Ausübung ihrer Pflichten. Zum Glück war diese Mission noch relativ einfach, Feind auskundschaften und wenn möglich, zu schaden. Einfache Befehlsparameter.
    Immer weiter näherten sie sich dem schlecht verteidigten, kleinen Dorf, das nur aus einigen kleinen Steinhütten bestand.
    Die kleine Anhöhe, auf der das Dorf sich befand, war perfekt geeignet, so daß man sich anschleichen konnte, ohne von einem der Bewohner bemerkt zu werden. Der dichte Dschungel gab zusätzlichen Schutz.
    Es war alles perfekt. Der Regen, der auf Boden und Bäume klatschte, würde ihre Geräusche überdecken und selbst der Matsch hatte seinen Vorteil. Er würde ihre Schritte dämpfen, damit man keine Erschütterung spürte, wenn ein Toter zu Boden fiel. Es war einfach der perfekte Tag.
    Schnell hatten sie das Dorf erreicht und kletterten die kleine Anhöhe rauf. Seberius war ein recht misstrauischer Mann, deshalb empfand er diese ganze Mission für zu einfach.
    ,, Stop! Seht dort. Vier dieser Ketzer wie auf dem Präsentierteller. Leider haben wir nur drei Gewehre, deshalb werden wir jetzt ein bisschen das Glück entscheiden lassen.“ flüsterte Seberius und ließ sich in den Dreck fallen.
    ,,Was hat er mit Glück gemeint.“ runzelte Lartrem die Stirn und kniete sich runter.
    Auch Karius schien verwundert zu sein, aber er sagte nichts. Wie ein braver Soldat warf er sich nun auch in den Schlamm.
    Man hatte ihnen zwar gesagt, daß Seberius Scarecrow ein verteufelt guter Ausbilder sei, aber auch, daß er eine recht beklemmende Art und Weise hatte, einen Auftrag zu erfüllen.

    ,, Also gut, hört zu. Unsere Scharfschützengewehre sind dank Schalldämpfer lautlos, aber wir haben nur drei Gewehre und das sind Vier Männer. Also, mein Plan lautet wie folgt:,, Ihr zielt auf die äußeren Männer und ich versuche die beiden Anderen zu erwischen.“ erklärte der entstellte Mann und richtete seine Waffe auf die Kultanhänger, die nicht mehr als zwanzig Meter von ihnen entfernt sein konnten.
    Einer von ihnen trug eine Fackel, die aber trotz strömenden Regens nicht erlosch, scheinbar verbrannte sie kein Holz, sondern Harz.
    ,,Die perfekte Zielscheibe.“ murmelte der Mann und schaute durch sein Zielfernrohr.
    Karius und Lertrem waren verwirrt und ahnten schon , daß ihr Ausbilder mit seinem wahnsinnigen Plan , zwei Leute mit einer Kugel zu erschießen, keine Witze gemacht hatte.
    ,, Nun folgt die zweite Lektion, schießt Eurem Opfer immer in den Kopf oder direkt in den Hals, dann kann es nicht schreien. Wenn einer von Euch daneben schießt, sind wir verratzt, also betet zum Imperator, daß Ihr trefft!“ schärfte die Vogelscheuche seine Rekruten ein. Er hatte zu viele Tote gesehen, deshalb wollte er keinen weiteren Mann aufgrund eines Fehlern verlieren.
    Karius und Lertrem galten als gute Scharfschützen, zumindest am Schießstand, hier in Feindesland war es schwieriger, da alle Gefühle in einem hoch kamen und man sich auf bewegliche Ziele einstellen musste.
    Auch der Druck war wesentlich höher, hier bedeutete ein einziger Fehler den Tod.
    Die wahre Belastung lag jedoch auf den Schultern ihres Ausbilders, denn er musste einen Schuss wagen, der an Wahnsinn grenzte.
    Ein vertikaler Schuss, der bei seinem ersten Opfer durch die Kehle flog und dann dem nächsten Opfer direkt in den Schädel. Kaum ein Scharfschütze war dazu in der Lage, nur die Besten der Besten, waren imstande, einen solchen Schuss abzugeben. Erschwert wurde diese Aufgabe noch durch den strömenden Regen, der die Flugbahn der Kugel verändern konnte. Selbst mit der hochwertigen Ausrüstung der Scouts war ein solcher Schuss kaum vorstellbar.
    ,, Ruhig Jungs. Seht es einfach als ein verdammtes Videospiel an und denkt daran, Ihr habt nur ein Leben.“ versuchte Seberius seine Schützlinge zu beruhigen, die leicht zittrige Hände hatten. Ein Tabu für jeden Scharfschützen. Sie waren nur junge Rekruten, bei denen die Umwandlung zu einem Space-Marine erst begonnen hatte. Deshalb waren die Doktrin des Kampfes noch nicht in ihren Herzen gefestigt und auch ansonsten mussten sie sich zuerst an das Gefühl der Veränderung ihres Körpers gewöhnen. Seberius hingegen war eigentlich ein vollwertiger Space-Marine, aber man wollte ihm noch nicht diesen Rang verleihen. Der Ruf des Feiglinges klebte an ihm.
    Vorsichtig schauten nun die beiden Rekruten durch die Zielfernrohre ihrer Scharfschützengewehre, ihre Ziele im Visier.
    ,,Ich zähle runter. Drei.....Zwei.....Eins.....Feuer.“ sagte er in normaler Lautstärke und drückte den Abzug seiner Waffe, genau wie seine beiden Schützlinge. Fast gleichzeitig drückten sie den Abzug der Scharfschützengewehre und sahen sofort nach vorne. Die Zeit schien still zu stehen, eine Sekunde wurde zu einer unerbittlichen Ewigkeit.
    Plötzlich brachen alle vier Kultisten zusammen. Aus ihren Hälsen und Köpfen strömte Blut, mitunter auch Hirnmasse, die durch die Geschosse regelrecht zerfetzt wurden.
    Wie nasse Mehlsäcke brachen die rotgekleideten Gestalten zusammen und blieb tot am Boden liegen. Sie waren innerhalb von nur einer Sekunde gestorben, nicht einmal die Möglichkeit, einen warnenden Schrei auszustoßen. Das Blut schoss aus ihren Körpern, die furchtbare Munition hatte die Arterien in Hals und Kopf zerrissen, nun würden sie innerhalb von wenigen Sekunden ausbluten.

    ,,Ihr wartet hier.“ befahl Seberius und stand auf. Er rannte zu den Leichen, was seine beiden Rekruten verunsicherte.
    Schnell packte er eine der Leiche und schmieß sie sich über die Schulter. Schleifen wollte er sie nicht, da die Schleifspuren ihre Position verraten hätten.
    Um seine Fußspuren machte er sich weniger Sorgen, die würde der Regen verwischen.
    Während er die Leiche des Kultisten schulterte, bestaunten Karius und Lertrem den erstaunlichen Treffer ihres Anführers.
    ,, Wow, was für ein Schuss. Warum ist der Mann kein Space-Marine?“ fragte Karius, da er die Vergangenheit seines Ausbilders nicht kannte.
    ,,Ich habe gehört, wie zwei unserer Brüder auf dem Kommandoschiff ihn die feige Vogelscheuche nannten, vielleicht hat es damit zu tun.“ erwiderte Lertrem.
    Bevor Karius etwas sagen konnte, war Seberius auch schon zurück und rannte in den Urwald.
    ,, Kommt! Wir haben, was wir brauchen.“ winkte er mit seiner rechten Hand.
    Sofort standen die beiden Rekruten aus der schlammigen Masse auf, in der sie gelegen hatten und folgten ihrem Ausbilder. Ständig fragten sie sich, was ihr Auftrag war, denn Seberius hatte ihnen nichts gesagt, vielleicht traute er ihnen noch nicht. Er war schon ein seltsamer Kauz, dachte Karius, als sie hinter ihm her liefen.
    Sie entfernten sich rasch vom Dorf, immer tiefer in diese stinkende, grüne Hölle und obwohl sie rannten, als wäre der Teufel persönlich hinter ihnen her, konnten sie ihren Anführer nicht einholen, zumal sich dieser noch zusätzlich mit einer Leiche belastete.
    Als sie sich mehrere Hundert Meter von dem kleinen Dorf entfernt hatten, blieben sie stehen. Karius Herzen rasten wie verrückt, er war so eine Anstrengung noch nicht gewohnt. Lertrem ging es genauso, er schwitzte auch wie verrückt, nur ihr Ausbilder schien noch ausgeruht, nicht eine Spur der Erschöpfung war an ihm zu erkennen.
    Der Mann hatte wirklich das Potenzial für einen Space-Marine.
    ,,Und was jetzt, Sire.“ salutierte Karius erschöpft.
    ,, Nichts. Wir haben, was wir wollten. Um den Rest soll sich die heilige Flotte kümmern.“ antwortete die Vogelscheuche und nahm im gleichen Atemzug ein Funkgerät aus seiner Tasche an der ledrigen Hose. Die Schmallband-Sender hatten keine hohe Reichweite, deshalb war ein spezielles Funkgerät unerlässlich, um mit der heiligen Flotte in Kontakt zu treten.
    Allerdings hatte dies auch einen Nachteil, im Vergleich zum Schmallband-Sender konnte man die Nachricht über das Funkgerät abfangen, wenn man die nötige Ausrüstung dazu hatte. Das hielt Seberius aber für unwahrscheinlich, da sie zu kurz auf diesem Planeten waren, daß man ihre Anwesenheit hätte bemerken können.
    ,, Hier Seberius an die heilige Flotte. Wir haben die Leiche eines der Kultanhänger. Mission erfolgreich. Schickt einen Thunderhawk, um uns abzuholen. Koordinaten westlich von Dorf Kemsit.“
    Ein kurzes, verzerrtes Jawohl bestätigte seine Nachricht.
    Kurz darauf konnten die Männer einen gewaltigen Energiestrahl sehen, der die Wolkendecke durchbrach und inmitten des Dorfes einschlug. Der Erstschlag gegen die Ketzer. Selbst durch das dichte Blattwerk des Urwaldes konnte man die gewaltige Explosion erkennen. Ein helles Licht erleuchtete die Finsternis des Unwetters. Der Boden zitterte unter ihren Füßen, was auf eine unvorstellbare Zerstörungskraft des Lasers hinwies.
    ,,Was für ein Knall.“ witzelte Lertrem, denn jeder konnte diese mörderische Explosion hören. Alles im Umkreis von 200 Meter musste vernichtet worden sein. Von dem kleinen Dorf dürfte nur noch Schutt und Asche übrig geblieben sein. Ein glorreicher Tag für das Imperium........


    edit: manche scheinen probs zu haben, daß Vid zu sehen, dshalb hier der Link zu nen guten Player, damit geht es 100%

    http://www.videolan.org/vlc/download-windows.html


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 6 times, last by Deva (November 11, 2006 at 4:33 PM).

  • JUHUUU =)
    und ich bin der erste der ihn registriert hat!!
    danke deva, du gott aller geschichtsschreiber!!!

  • Quote

    Original von Kekskruemel
    das hat der topfdeckel also gestern hochgeladen ^^ aha!!
    erwischt!! ;)

    Scheiße meine Tarnung :D :D :D

    wie haßte das nur herausgefunden?

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    Edited once, last by Deggel (May 2, 2006 at 4:03 PM).

  • Gelesen hab ichs schonmal X)

    Nur ein paar Fragen:

    • Dürfen SM Computerspielen?
    • Nach ein paar Tagen waren die Kulten halbsoviel wie die Imps und konnten auf 3 Kontinenten gleichzeitig kämpfen? O_o
    • Als Scharfschütze, genau wie jeder andere Schütze, kann man nicht runterzählen und schiessen. Man atmet währrend eines Schusses nichtmal, sondern atmet nur aus, sonst trifft man bestenfalls n Scheunentor

    Sonst, recht gut.

    Mal das Vid anschaun ^^

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • ok lis scouts sind keine sm, keine vollwertigen, also kürzlich aufgewertete menschen und darf man noch sowas spielen.
    zu den kampf, die frage ist berechtigt, wie schafft der kult es eine solche streitmacht zu koordinieren? das wird noch geklärt :D
    zu frage 3, es gibt auch scharfschützen gewehre ohne rückstoss :D

    das vid ist wirklich sehenswert.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (May 2, 2006 at 4:38 PM).

  • das hat nichts mit rückstoß zu tun, da dieser ja erst kommt wenn der schuss gefeuert wurde.

    so, etz hab ich auch das vid gesehen.

    sehr cool, allerdings versteht man kein wort ^^ wenn ich den text nciht vorher schon gelesen hätte, hätte ich es mir nicht zusammenreimen können. Topf, du verschluckst die worte etwas, und die musik war zu laut, oder deine Stimme zu leise, aber es war echt schwer zu verstehen imo.

    Abgesehen davon, echt cool. :)

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • is doch nru eien stelle im text...da kann man sinnvolleres amchen als nur darauf rumzumecker lis :D z.b. haare schneiden lassen xD :omg:

    ich will das du später so aussiehst *spacken*

    so un ich schaud as vid jetzt an! un les dann noch den text!

    Karlsruher SC

    MEISTER 2006/07!!!

    Soo laaange die Sterne noch stehen,

    Soo laaange wird ein Traum nicht vergehen,

    So lang das Feuer in uns brennt, und blau-weiß jeder kennt,

    Ja so lange - Für immer KSCeee!

  • konstruktive kritik ist immer angebracht, und nur weil mir das mitunter eben aufgefallen ist, heisst es ja nicht das die ganze story fürn arsch ist. :)

    du kannst gerne Jasager spielen, aber weiterhelfen wird das niemandem :P *tadel*

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • Quote

    Original von Listoric


    sehr cool, allerdings versteht man kein wort ^^ wenn ich den text nciht vorher schon gelesen hätte, hätte ich es mir nicht zusammenreimen können. Topf, du verschluckst die worte etwas, und die musik war zu laut, oder deine Stimme zu leise.

    Mute auf volle Pulle !!! Das rockt eh mehr ;) :D :D

  • nicht schlecht , aba lass ma das Chaos gewinnen , bidde bidde , okay bin ja schon ruhig , aba nice work , weiter soo :22:

    Edit: leichte kritik an das Vid: - es ist ein wenig Lustlos erzählt , kommt bei mir zumindest so rüber
    - und man will das Vid in farbe und Bunt sehen ^^

  • schöne story deva, macht lust auf mehr, der dl vom video dauert eeewiiiig :(


    wwsigneutralbh9.jpg

    Steig zu mir ins Säurebad und sieh zu... wie Dein... Verfall... beginnt!

    «(·´¯`·.·÷×(¯`·._.·[DØØmï]·._.·´¯)×÷·.·´¯`·)»

  • Lohnt sich aber, wir arbeiten bereits am nächsten Teil, dßa kann natürlich etwas dauern, aber danke für euer positives Feedback, an der Stimme arbeiten wir, die ganzen programme sind ja auch relativ neu für uns ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • du sagst es Deva. Ich musste neue progs nutzen und dann stand ich auch noch unter dem hohen Zeitdruck da sonst mich der Meister geschlachtet hätte. Ständig diese quälenden Stimmen nachts. Schneller das muss besser aussehen besser hab ich gesagt, "nein nicht mehr schlagen"
    . Sry Deva aber es musste raus. ;(

  • frage: das vid is bei mir grad fertig geworden...ja lange gewartet...un nu kann ichs net mit mediaplayer abspielen , da es eine mpg datei is....un winamp startet es komischerweise net

    Karlsruher SC

    MEISTER 2006/07!!!

    Soo laaange die Sterne noch stehen,

    Soo laaange wird ein Traum nicht vergehen,

    So lang das Feuer in uns brennt, und blau-weiß jeder kennt,

    Ja so lange - Für immer KSCeee!

  • also falls du den Codec wissen möchtest der ist mpeg-2. Und ansonsten versuchs halt ma mit Quicktime oder so. hier hatten doch schon öfters mal welche probs und die konnten immer gelöst werde. ;)

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