Hier nun das erste Kapitel des zweiten Teils von Black Planet.
Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen.
Viel Spass beim Lesen
Black Planet 2- Der Fall der 3 Reiche
Von Marcus Wamser
Vorgeschichte
Die Menschheit steht am Rand zu einem noch nie dagewesenen Konflikt. Die GMO hat ihren wichtigsten militärischen Stützpunkt verloren, Beta Prime.
(Nachzulesen im ersten Teil von Black Planet)
Der Präsident der GMO weiss noch nichts von der Vernichtung der Kolonie und der Auslöschung von Millionen von Menschenleben.
Doch Michael Jacobs, Kommandant des einzigen Schiffes was aus der Hölle entkam, hat nun die schwere Aufgabe dem Präsidenten dies alles zu erzählen...
Kapitel 1-„Ich weiss wer sie sind, meine einzige Informationsquelle,...“
Zitat Präsident Logimack
„Wann sind wir auf Gamma Omigus?“ fragte Jacobs den Piloten, der das kleine Shuttle flog.
„Sir, sie fragen mich jetzt das dritte Mal innerhalb von 10 Minuten, wann wir da sind, bei allem Respekt, sie sind wie ein Kleinkind.“
„Die letzten Worte habe ich überhört, waren sie schonmal in einem Shuttle, wo die Lebenserhaltung ausgefallen war und sie wussten das der Sauerstoff noch für 5 Stunden reicht, man aber erst beginnt nach 6 sie zu suchen?“
„Nein, Sir.“ antwortete der Pilot.
„Habe ich mir gedacht. Versetzen sie sich in diese Lage, dann wissen sie ungefähr, wie ich mich damals gefühlt habe. Ich wurde knapp gerettet und hatte Glück, das ich keine weiteren Schäden davongetragen habe. Ich hoffe sie können mich jetzt verstehen!“
„Ja, Sir“ sagte der Pilot, dachte aber etwas völlig anderes.
„In fünf Minuten erreichen wir die Werft, von da aus geht es dann weiter zum Regierungsgebäude, wo der Präsident ein paar Fragen hat, dann können sie ausspannen.“
„Sehr schön.“ Sagte Jacobs und machte sich Gedanken darüber was der Präsident wohl alles wissen wollte, aber vor allem machte er sich Sorgen, wie er dem Präsidenten die Vernichtung von Beta Prime erklären solle. Er würde ihn ganz sicher für verrückt halten, aber er hatte schliesslich noch das Beweismaterial auf der Dragonfyre, um seine Aussagen zu bestätigen.
Der weitere Flug und die Fahrt zum Regierungscenter verliefen wie erwartet ruhig.
„Warten sie bitte kurz, Commander Jacobs, der Präsident wird sie gleich empfangen“ sagte die junge Empfangsdame.
„Gut, ich warte.“
Zwei Minuten später sagte die Empfangsdame:
„Commander, der Präsident erwartet sie, wenn sie bitte durch die Tür gehen würden, dahinter ist das Zimmer des Präsidenten.“
„Oh, sehr schön, es hat nicht mal fünf Minuten gedauert.“ Sagte er erstaunt.
Termine bei öffentlichen Ämtern wurden manchmal nicht nur um Minuten, sondern um Stunden verschoben, die Bürokratie war auch in der GMO allgegenwärtig.
Jacobs ging durch die Tür, die Tür schloss sich, er wurde gescannt.
„So ein Quatsch, wenn ich den Präsidenten umbringen wollte, würde ich einfach die Tür mit einer Sprengladung öffnen und en Präsidenten abknallen, bis dahin weiss der Sicherheitsdienst dann, das jemand die Eingangstür betreten hat. Ts“
Die Sicherheitstür öffnete sich zischend und ein 1,30 m grosser Opiid saß auf einem Stuhl hinter einem grossen Schreibtisch aus Holz.
„Guten Tag, Commander, ich bin Präsident Logimack.
„Guten Tag, Sir, Ich bin...“
„Ich weiss wer sie sind, meine einzige Informationsquelle, die mir gleich verraten wird, wo mein Bruder ist und was auf Beta Prime vorgefallen ist. Also fangen sie an!
„Ihr Bruder?!“
„Captain Kogimack, haben sie nicht auf seinem Schiff gedient, bis sie Admiral Stenson zum Commander gemacht hat?“ sagte der Präsident mit einer Stimme, die Gänsehaut bei Jacobs verursachte.
„Mein herzliches Beileid, Präsident Logimack, ihr Bruder ist bei der ersten Begegnung mit einer unbekannten Spezies, die von uns nur die Bezeichnung „schwarzer Planet“ erhalten haben, aufgrund ihrer Raumschiffe, umgekommen. Bei diesem Angriff wurde auch die Metal Gear zerstört, mit ihr auch ein grosser Teil der Jäger- und Bomberflotte der Metal Gear.
„Nein, das glaube ich nicht! Mein Bruder soll tot sein, haben sie irgendwelche Beweise für ihre Aussagen?“
„Ja, Sir, die sind auf der Dragonfyre, ich musste überstürzt aufbrechen, das Rettungsteam bestand darauf!
„OK, erzählen sie weiter!“ sagte der Präsident sichtlich geschockt, die Stimme des Präsidenten war verschwunden, an ihre Stelle trat eine die durch Unsicherheit geprägt war.
„Wir sind dann nach Beta Prime geflogen, wo die Flotte von einem „schwarzen Planeten“ angegriffen wurde. Wir haben die Flotte unterstützt, indem wir Informationen geliefert und gegen Piraten gekämpft haben. Die Piraten wurden alle vernichtet. Der „schwarze Planet“ wurde zurückgeschlagen.
„Also hat Beta Prime, den Angriff abwehren können das sind doch gute Neuigkeiten, wahrscheinlich hat man das Kommunikationsrelais getroffen, deshalb bekommen wir keine Signale mehr!“ freute sich der Präsident zu früh.
„Leider nein, Sir, der schwarze Planet kam mit Verstärkung wieder. Drei grosse Objekte und mehrere Tausend kleine Objekte. Sie zerfetzten die Kreuzer und die Träger ohne grosse Schwierigkeiten. Aufgrund unseres Waffenarsenals gelang es uns zwei „schwarze Planeten“ zu vernichten. Wir bekamen auch einen Schuss ab, durch die neue Schildtechnologie überlebten wir das knapp. Der schwarze Planet ignorierte uns dann und formierte sich mit sich mit neu angekommenen „schwarzen Planeten“ und lud eine Art Superschuss auf. Dieser traf Beta Prime, auf dem Planeten brach dann die Apokalypse aus. Er explodierte, spaltete sich in 4 Teile. Trümmerstücke rasten auf uns zu uns schädigten die Dragonfyre nochmehr, wir entkamen mit Mühe und Not in die Raumverzerrung. Und nun sind wir hier.“ Schilderte Jacobs bedrückt die Ereignisse der letzten zwei Wochen.
„Oinkelbat(Anmerkung: Gott der Opiid) steh mir bei! Haben sei eine Idee, wie ich das der Öffentlichkeit ohne Beweise erklären soll?“
„Nein, Sir, die Beweise sind alle auf der Dragonfyre gespeichert.
Wann wollen sie denn vor die Öffentlichkeit treten?“ fragte Jacobs.
„In einer halben Stunde, das Wrack der Dragonfyre ist frühestens morgen hier, jemanden entgegen schicken, bringt auch nichts mehr. Also müssen sich die Leute wohl oder übel auf meine Worte verlassen.“ Sagte der Präsident: „Wünschen sie mir Glück!“
Damit stand der Präsident auf.
„Sir, was soll ich jetzt machen?“ fragte Jacobs.
„Lassen sie sich ein Quartier geben und hören sie meiner Ansprache zu. Das Flottenhauptquartier auf Gamma Omigus hat sicher noch was frei.“ Sagte der Präsident und ging aus der Tür.
„OK, dann mal auf zum Flotten-HQ.“ Sagte Jacobs zu sich selbst.
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MfG DasWams