• Hi Leute,
    hier mal die Einleitung von meiner Geschichte.
    Sind zwar schon 6 weitere Kapitel fertig, aber noch nicht wirklich überarbeitet, und leider fehlt mir momentan auch die zeit weiterzuschreiben.
    Wer ganz viel interesse hat, kann mir ja eine Nachricht schreiben. (aber nicht wundern wenn ich erst ende nächster woche antworte, bin die woche über wohl nciht da...

    Viel Spaß und über Kritik würde ich mich freuen!


    Wächter von Asarie


    Zwischen den Fronten
    10 Jahre zuvor
    Grenzsystem Delta 3, Freihafen 21

    „Sir! Unsere Langstreckensensoren melden einen sich im Hyperraum nährenden Flottenverband!“
    Kommandant Nieman erhob sich aus seinen Sessel im Kontrollraum und schritt langsam zu einem großen Monitor, der Informationen über Schiffsbewegung im System anzeigte. Einige große Punkte nährten sich ihrer Position mit hoher Geschwindigkeit.
    Nieman bekam ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Er merkte wie er die Luft anhielt. Sofort atmete er aus. Er starrte erneut auf den Monitor auf dem die Flotte erschienen war. Der Verband war noch einige Minuten entfernt. Der Kommandant wandte sich von der Systemkarte ab und ging zu einer Konsole im Kontrollraum. Er tippte schnell einige Befehle ein und drückte auf einen Knopf. Eine kleine Sonde startete sogleich von der Raumstation und flog nach kurzer Beschleunigung in den Hyperraum, der sich nährenden Flotte entgegen.
    „Öffnen Sie einen Kommunikationskanal über die Sonde zu der unbekannten Flotte!“
    Er hoffte inständig dass es keine Weltraumbanditen waren, die das System seit einiger Zeit heimsuchten.
    Nach wenigen Sekunden öffnete sich ein Kanal und man sah einen jungen, hoch dekorierten Offizier auf dem Monitor. An der grau-schwarzen Uniform und den Abzeichen erkannte Nieman sofort, dass es sich um einen Captain der United Space Forces handelte. Ein Namensschild mit dem Namen N. Immadar war in Brusthöhe der Uniform angenäht.
    „Willkommen im Grenzsystem Delta 3, Captain Immadar! Was ist der Grund ihres Besuchs, wenn ich fragen darf?“, fragte Nieman mit fester, aber freundlicher Stimme.
    „Guten Tag Freihafen 21! Wir werden nur kurz an ihrer Station halt machen um einige kleinere Besorgungen zu tätigen.“
    Der Kommunikationskanal schloss sich wieder. Nieman war die ganze Sache nicht geheuer, aber er wollte keinen Ärger und wartete nervös darauf, dass die Flotte den Hyperraum verließ. Er überlegte ernsthaft, ob ihm die Banditen nicht lieber gewesen wären, da diese wenigstens berechenbar waren. Aber eine Flotte der United Space Force, auch USF genannt, war in diesen Zeiten wesentlich gefährlicher als einige schlecht ausgerüstete Piraten. Seit dem sich die United Space Force und das Allied Liberty Space Command, kurz ALSC, seit nunmehr fast einem Jahr im Krieg befanden, kam es häufiger zu Konfrontationen der Beiden mächtigsten Parteien der Menschheit. Diese endeten häufig in einer gewaltigen Raumschlacht, die nur einen Sieger hervorbrachte. Beiden Parteien waren etwa gleich stark. Dadurch konnte noch keine Seite wirkliche Gebietsgewinne verzeichnen. Wenn ein Gebiet gewonnen wurde, ging meist ein anderes an die Gegenseite verloren.
    Nieman hoffte inständig, dass das Allied Liberty Space Command keinen Grund hatte, sich hier ein Gefecht mit den Einheiten der United Space Force zu leisten. Freihafen 21 lag im Delta 3 System, genau an der Grenze zwischen den Gebieten der ALSC und der USF
    „Sir! Der Verband hat soeben den Hyperraum verlassen. Es sind einige Transporter, drei Zerstörer und ein Schlachtschiff. Außerdem sind die Überwachungsgeräte im Sektor Y-32 ausgefallen.“
    Niemans Anspannung stieg schlagartig an, da der Sektor Y-32 nahe der ALSC-Grenze lag. „Wieso fällt die Überwachung gerade jetzt aus, wenn die United Space Force mit einem solchen Kampfverband an die Tür klopft?“ fragte Nieman in den Kontrollraum, ohne eine Antwort zu erwarten.
    „Sir! Ein Händler hat uns so eben darüber informiert, dass sich eine Flotte des Allied Liberty Space Command am Rande des Systems befindet! Es sind ein Dutzend schwere Jäger und zwei Kreuzer. Sie haben unsere Geräte gestört, um sich unbemerkt zu nähren und nehmen jetzt Kurs auf die Flotte der United Space Forces!“
    Die ALSC-Flotte bewegte sich in Gefechtsposition der USF-Flotte entgegen, wobei die Jäger die Führung übernahmen.
    Die Flotte der United Space Force reagierte umgehend auf die nun auch entdeckte Bedrohung und ging vor den Transportern in Formation.
    „Sir! Ein kleiner Transporter ist unerlaubt von Dock 7 gestartet. Er fliegt mit Höchstgeschwindigkeit der USF-Flotte entgegen.“
    Nieman betrachtete den Vorgang einige Sekunden und löste sofort den Alarm aus. Die ganze Station wurde in ein rotes Licht getaucht und Alarmsirenen ertönten durch die ganze Station. Die Menschen an Bord von Freihafen 21 rannten panisch zu ihren Schiffen oder zu den Zahlreichen Rettungskapseln, um im Falle einer Evakuierung die Station sofort verlassen zu können.
    Ein schweres Metallschott schob sich schützend vor das Aussichtsfenster des Kontrollraumes, um es vor eventuellen Trümmern zu schützen.
    „Starten Sie unsere Abfangjäger! Aber sagen Sie den Piloten dass sie sich nahe der Station aufhalten sollen und nur dann eingreifen, wenn uns etwas zu nahe kommt! Und schalten Sie alle Verteidigungstürme auf Standby! Wir werden uns aus dem Konflikt so weit wie möglich raus halten!“
    „Aye Sir! Soll ich die Station aus dem Kampfgebiet manövrieren?“ fragte der erste Offizier. Nieman nickte kurz und fast zeitgleich konnte man eine leichte Beschleunigung spüren. Die Lenkraketen, die die riesige Station eigentlich auf Kurs halten sollten bewegten Freihafen 21 nun langsam aus dem Kampfgebiet. Der Kommandant nickte zufrieden, aber bezweifelte dass diese Aktion im Notfall etwas bringen würde, da sie viel zu langsam waren.
    Nun wendete Nieman seinen Blick auf einen Monitor und schaltete die Außenkameras durch bis er beide Flotten gut sehen konnte.
    Die schweren Jäger des Allied Liberty Space Command erreichten gerade das USF-Schlachtschiff und eröffneten den Raketenbeschuss auf dessen Brücke. Die Schilde des Schiffes hielten dem Angriff der Jäger stand und flackerten nur kurz bläulich auf. Die schweren Jäger lösten sofort ihre Formation auf um nicht von dem eröffneten Beschuss der Railgunstellungen des Schlachtschiffs getroffen zu werden. Nicht alle Jäger schafften es diesem Speerfeuer auszuweichen. Sie wurden von den extrem schnellen Geschossen getroffen und durchschlagen. Dann verwandelten sie sich in, im Vergleich zum Schlachtschiff winzige, rasende Feuerbälle.
    Die verbliebenen Jäger flogen einen engen Bogen und gingen erneut in Angriffsformation. Wurden aber sofort von den Geschossen der Railgungeschütze des Schlachtschiffes unter Beschuss genommen. Die Jäger schossen ihre Raketen erneut auf den geschwächten Punkt des Schildes ab und diesmal brach der Schild unter der Last des Beschusses zusammen. Einige riesige Einschlaglöcher klafften aus der dicken Hülle des Kriegsschiffes der United Space Force. Teile der Brückeneinrichtung wurden sofort in den Weltraum geschleudert und die scharfen Kanten der Einschlagslöcher glühten einen Moment vor Hitze, warfen Blasen und wurden sofort von der eisigen Kälte des Weltraums abgekühlt. Das Schlachtschiff kippte leicht nach vorne, konnte sich aber wieder halbwegs stabilisieren. Die drei USF-Zerstörer bewegten sich umgehend vor das angeschlagene Schiff, um dies zu schützen. Noch während dieses Manövers eröffneten sie das Feuer auf die verbleibenden Jäger und zerstörten diese binnen weniger Augenblicke vollständig. Der vom Freihafen unerlaubt gestartete Transporter, der das Schlachtschiff fast erreicht hatte, wurde dabei jedoch von einigen verirrten Geschossen getroffen und kollidierte mit einem der Zerstörer. Dessen Schilde ließen das Wrack jedoch einfach abprallen, brachen dann aber zusammen, da der Transporter kurz nach Berührung explodierte.
    Das angeschlagene Schlachtschiff nahm einen ALSC-Kreuzer in Visier. Seine vier mächtigen Gaußkanonen richteten sich aus und feuerten eine Salve ab. Der anvisierte Kreuzer führte ein erfolgloses Ausweichmanöver durch und wurde längsseits von den rot glühenden Geschossen getroffen. Das erste tonnenschwere Geschoss ließ die Schilde zusammenbrechen. Zwei weitere schlugen in die schwer gepanzerte Hülle ein, aber durchbrachen diese mit Leichtigkeit. Der Kreuzer drohte an den Einschlagstellen zu brechen, doch bevor es soweit kommen konnte überlud der Reaktor im inneren und löste eine gigantischen Explosion aus. Die Druckwelle breitete sich aus und die Schilde des zweiten Kreuzer des Allied Liberty Space Command leuchteten bei Berührung kurz auf.
    Das vierte Geschoss der Gaußkanonen verfehlte ihr Ziel und flog nur knapp an Freihafen 21 vorbei. Captain Nieman lief der Schweiß vom Gesicht und atmete nach dieser Schocksekunde tief durch. „Das war knapp! Das verfluchte Teil hätte uns fast das Leben gekostet!“ Die Crew im Kontrollraum war sichtlich angespannt und Nieman sah, dass die Angst langsam an Überhand gewann. Nichts desto trotz wandte er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Schlacht vor seiner Station, um schnell reagieren zu können.
    Der verbliebene Kreuzer bewegte sich gerade hinter das Trümmerfeld um eine bessere Deckung zu bekommen. Nun war er am Zug und hatte eine perfekte Schussposition. Die Torpedoluken öffneten sich und eine Salve der explosiven Sprengkörper flog auf das angeschlagene Schlachtschiff zu. Einige Torpedos schafften es nicht durch die Barriere der Zerstörer zu kommen. Der angeschlagene Zerstörer ohne Schilde konnte den Torpedos, die auf dessen Hülle einschlugen nicht standhalten. Aus den Löchern in der Hülle entwich Luft und Funken von den Versorgungsleitungen schlugen ins All. Der Zerstörer kippte langsam auf die Seite und trieb manövrierunfähig von seiner Position ab, in Richtung eines Gasriesen.
    Auf dem gesamten Schlachtschiff blitzten Abfanglaser auf, die die verbliebenen Torpedos abwehren sollten. Jedoch durchbrachen einige diese Abwehrlinie und schlugen in die schwer gepanzerte Außenhülle ein und durchschlugen diese. Der Plasmareaktor des Schlachtschiffes überhitzte und zerstörte dieses mit einer gewaltigen, bläulich leuchtenden Explosion. Als sich die Sicht wieder verbesserte, war von dem einst mächtigen Schlachtschiff nur noch ein Trümmerfeld übrig, das sich langsam in der Umgebung verstreute.
    Der Kreuzer des Allied Liberty Space Command machte sich erneut feuerbereit und richtete seine schweren Lasergeschütze auf einen der sich nährenden Zerstörer. Die zwei USF- Schiffe öffneten ihre Raketenklappen und schossen eine Salve Raketen auf den Kreuzer. Sie zogen lange Abgasstrahlen hinter sich her. Das Trümmerfeld des bereits zerstörten Kreuzers ließ nur wenige Raketen ihr Ziel erreichen. Die verbliebenen Raketen schafften es aber nicht die Schilde des mächtigen ALSC-Schiffes zu durchdringen.
    Der Kreuzer hatte nun genügend Energie für seine Lasergeschütze geladen und war wieder am Zug. Die roten Energiestrahlen aus gebündeltem Licht trafen die Schilde eines Zerstörers und ließen diese zusammenbrechen. Dann durchschnitten sie dessen Hülle. Das zerberstende Schiff schoss noch das tonnenschwere Geschoss seiner Gaußkanone auf den Kreuzer und explodierte dann.
    Der letzte Angriff hatte große Wirkung auf das ALSC-Kriegsschiff. Die Schilde flackerten stark auf, und drohten zu brechen, konnten aber noch aufrechterhalten werden. Der verbliebene USF-Zerstörer nutzte diese Chance und feuerte seinerseits seine Gaußkanone ab. Das Projektil brachte die Schilde zum brechen und traf einige Geschütze des Kreuzers. Plötzlich öffnete sich ein Hyperraumportal und ein, bis dahin unentdecktes Schlachtschiff der United Space Force erreichte das Kampfgebiet. Es schoss sogleich vier schwere Gaußprojektile auf das angeschlagene ALSC-Schiff und traf die Munitionskammer, die daraufhin explodierte. Der Kreuzer wurde in zwei Teile zerrissen.
    Der verbliebene Zerstörer, die Transporter der United Space Force und das gerade eingetroffene USF-Schlachtschiff gingen als Sieger der Schlacht hervor. Einige Fluchtkapseln der zerstörten USF-Schiffe dockten an den verbliebenen Schiffen an. Dann setzten die Kriegsschiffe Kurs auf den sich langsam bewegenden Freihafen 21 und luden ihre Waffen.
    Es öffnete sich ein Kommunikationskanal vom gerade eingetroffenen Schlachtschiff, auf dem Captain Immadar zu sehen war. Schweißtropfen liefen über sein Gesicht und er war sichtlich verärgert.
    „Sie haben unsere Ankunft an die Hunde des Allied Liberty Space Command weitergeleitet. Für diesen Verrat werden wir Sie vernichten!“
    Nieman wollte gerade auf die Botschaft Immadars reagieren, als sich der Kommunikationskanal wieder schloss. Der Zerstörer nährte sich der Station unaufhaltsam.
    „Evakuierungsplan Alpha 3 einleiten! Freihafen 21 wird umgehend evakuiert!“ befahl Nieman hektisch durch die stationsinternen Lautsprecher. Danach entließ er seine Crew von ihrem Dienst und das gesamte Personal machte sich mit schnellem Schritt auf den Weg zu den Rettungskapseln. Nieman verließ die Brücke als letzter und rannte in Richtung Hangardeck und nicht zu den Fluchtkapseln. Er hatte vor um seine Station zu kämpfen! Auch wenn die Chance gegen die modernen und gut ausgerüsteten Schiffe der United Space Force zu siegen nahezu unmöglich war. Besonders die Projektile der Gaußkanonen machten ihm sorgen, da diese Technologie noch sehr neu war und die Station nicht ausreichend Panzerung aufweisen konnte, um einen direkten Treffer zu verkraften.
    Die Station wurde nur Sekunden später von einer starken Explosion erschüttert. Versorgungsleitungen aus den Kabelschächten hingen überall im Gang. Nieman konnte sich gerade noch auf den Beinen halten und setzte seinen Weg fort. Er öffnete eine Sicherheitstür und ging durch einen Glasgang, der entlang der Andockstationen verlief. Die letzten Händlerschiffe dockten gerade von der Station ab und flogen in Richtung des nahe liegenden Hyperraumportals. Überall starteten die Rettungskapseln. Während Nieman den langen Gang hinunter rannte sah er, wie sich die Kriegsschiffe unaufhaltsam nährten und immer mehr Platz in seinem Sichtfeld einnahmen. Sie feuerten nur mit Raketen, aber diese zeigten ebenfalls ihre Wirkung.
    Er erreichte das Ende des Glasganges und öffnete eine weitere Sicherheitstür und schloss sie hinter sich wieder. Eine weitere Explosion ereignete sich nahe seiner Position. Der Kommandant ließ sich davon nicht beirren und rannte weiter. Kleinere Gänge mündeten in den Hauptgang. Er sah im vorbeirennen eine Frau in einen dieser Gänge am Boden liegen. Ein kleines Mädchen lag unter ihrem Arm. Nieman machte halt und lief zu den Beiden, in der Absicht sie mitzunehmen. Als er sie erreichte sah er sofort, dass etwas mit der Frau nicht stimmte. Er fühlte ihren Puls und stellte erschrocken fest, dass sie tot war. Er atmete einmal tief durch und griff dann nach dem schreienden Mädchen, nahm sie unter den Arm und rannte mit ihr weiter in Richtung Hangar. Eine weitere Explosion erschütterte die Station. Diesmal verlor Nieman das Gleichgewicht und schlug mit dem Kopf auf den Metallboden. Blut lief über sein Gesicht. Aber er stand ohne darüber nachzudenken wieder auf und rannte weiter. Der Kommandant öffnete das Sicherheitsschott des Hangars und machte einen letzten Sprint zu seinem Raumschiff, einem Jäger. Nieman stieg ein und setzte das kleine Mädchen, das seit dem Sturz bewusstlos war auf den Sitz des Copiloten. Dann schloss er die Eingangsluke und setzte sich auf den Pilotensitz. Die Triebwerke starteten mit einem lauten Donnern und die Maschine erbebte stark. Er nahm den Knüppel in die linke Hand und tippte mit der rechten einige Befehle in die Konsole. Die Außenschotts des Hangars öffneten sich und Nieman gab Schub. Der Jäger beschleunigte stark und flog durch das Kraftfeld, das die Luft in der Station zurückhielt. Wenige Sekunden später sah Nieman eine weitere Salve Raketen in die Station einschlagen. Feuer schlug an allen Verbindungsstellen aus der Station und ließ die einzelnen Module auseinander brechen. Eine Druckwelle erreichte den Jäger und schüttelte ihn kräftig durch.
    Nieman suchte auf dem Radar nach überlebenden, stellte aber mit erschrecken fest, dass der Zerstörer und das Schlachtschiff ihre Railgungeschütze auf die Fluchtkapseln richtete und eine nach der anderen zerstörten. Die verbliebenen Abfangjäger versuchten erfolglos die Kapseln zu schützen und wurden oftmals bei diesem Versuch zerstört.
    Nieman gab vollen Schub und setzte Kurs auf eine nahe liegende Handelsroute. Er wusste dass er seine Heimatstation nicht mehr retten konnte.
    Er öffnete einen Funkkanal zu allen Schiffen und Kapseln seiner Station.
    „Freihafen 21 ist verloren! Versuchen Sie sich selbst zu retten! Es war mir eine Ehre mit ihnen zu arbeiten! Viel Glück! Nieman Ende.“ Es kamen umgehend einige kurze Funksprüche seiner Crew ein, dass sie verstanden hatten.
    Plötzlich ertönte ein Alarmsignal. Der Abfangjäger wurde von einer Rakete erfasst, die die Verfolgung aufgenommen hatte. Nieman rollte die Maschine auf die Seite, flog einige scharfe Kurven und warf Störsender ab. Die Rakete detonierte an einem der Störsender. Das Hyperraumportal kam in Reichweite. Die vier einzelnen Bestandteile des Portals aktivierten sich und bildeten einen bläulichen Kreis aus Energie. Nieman flog hinein und entkam im letzten Moment einer weiteren Rakete. Der Jäger wurde auf eine enorme Geschwindigkeit beschleunigt. Die Sterne verschwanden im Hyperraum und eine bläuliche Blase, die von dem Hyperraumportal generiert wurde, umgab den Jäger. Dieser folgte einer bläulichen Bahn, die zum nächsten Portal führte. Ansonsten war nichts zu sehen.
    Nach knapp drei Stunden klinkte sich Nieman manuell aus dem Hyperraum aus. Dies war zwar nicht der konventionelle Weg, aber Nieman wollte nicht am nächsten Portal von Einheiten der United Space Force aufgegabelt werden. Der Jäger bebte stark, verlor an Geschwindigkeit und die blaue Bahn und die schwärze des Hyperraums verschwanden. Aus dem Pilotenfenster sah man nun ein riesiges Asteroidenfeld. Nieman steuerte den Jäger langsam auf einen der riesigen Felsbrocken zu und manövrierte das Schiff in dessen Schatten. Er aktivierte den Autopiloten und schnallte sich ab.
    Danach versorgte er seine Kopfwunde und das kleine Mädchen, das immer noch bewusstlos war. Nieman hoffte dass noch mehreren Menschen die Flucht von seiner Station gelungen war.
    Er nahm sich vor in einigen Tagen zu den Trümmern zurückzukehren, um nach Überlebenden zu suchen. Erinnerungen an seine Kindheit auf Freihafen 21 und an seinen Vater der ihm die Station erst vor kurzer Zeit übergeben hatte kamen in ihm hoch.
    Nieman fragte sich wie lange der Krieg noch anhalten sollte und was ihm in seiner Zukunft erwartete, da er alles verloren hatte.

    Die Wahrheit wird oft in einer Sprache gesprochen, die wir nicht verstehen können. Daran zu scheitern sie zu verstehen ist noch lang keine Entschuldigung sie als falsch anzusehen.

  • Die Frage erübrigt sich doch, wenn man die Namen der Parteien hört :D.
    Aber ansonsten gut geschrieben und die Story gefällt mir, aber hast du als vorbild bzw. Ideen von Freelancer übernommen?^^

    mfg

  • das hat nichts mit Warhammer zu tun, hät ich dazuschreiben sollen ^^

    ja die raumschlachten sind wohl teilweise an freelancer angelehnt. aber ich wollt eigentlich eine mischung aus weltraumschlachten und feldzügen haben. (so ala Halo - die Schlacht um Reach)

    Werd vielleicht gleich noch das nächste kapitel posten

    Die Wahrheit wird oft in einer Sprache gesprochen, die wir nicht verstehen können. Daran zu scheitern sie zu verstehen ist noch lang keine Entschuldigung sie als falsch anzusehen.

  • Kapitel wieder rauseditiert, da kein weiteres interesse da war

    Die Wahrheit wird oft in einer Sprache gesprochen, die wir nicht verstehen können. Daran zu scheitern sie zu verstehen ist noch lang keine Entschuldigung sie als falsch anzusehen.

    Edited once, last by StarRaptor (January 18, 2007 at 5:37 PM).

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