in diesem thread soll einfach nur über die aussagen diverser filme diskutiert werden. d.h. wie in der schule "was wollte uns der autor/regisseur mit seinem film sagen?"
ich fände es gut, wenn hier jeden montag (außer den ersten, damit der erste film noch zur geltung kommt) einen neuen film nehmen würden. dazu sollte vllt einfach der "schnellste" einen film hervorheben und seine gedankenzüge dazu posten. aber bitte rücksicht auf andere nehmen! d.h. nicht das jetzt hier einer alle filme vorgibt ![]()
was mir noch wichtig wäre: bitte versucht filme zu nehmen, die die meisten auch kennen. wäre schade, wenn hier nur filme kommen, die keiner kennt ![]()
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warum erstelle ich diesen thread?
ganz einfach, da eben "american history x" lief, wurde ich an die momentane situation erinnert und daran, dass computerspiele nicht das einzigste übel sind (wenn überhaupt). allerdings hab ich dann weiter überlegt und drüber nachgedacht, um was es in diesem film geht. was er in mir bewirkt hat.
ich will hier keine "der film ist hart... der sollte verboten werden nicht spiele" posts sonder richtige überlegungen! super wäre es, wenn diese überlegungen dann noch begründet werden könnten (sei es durch zitate, erlebnisse/erfahrungen usw.).
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1. Film:
American History X
meine überlegung:
im ersten moment macht der film einen sehr schockierenden eindruck! man sieht einen jungen, der hitler als eine art idol sieht (ungeachtet seiner verbrechen und taten). anschließend wird man sehr schnell in die rechte szene gezogen und fängt an über die beweggründe der hauptpersonen nach zu denken.
ihr vater wurde bei einem rettungseinsatz von einem schwarzen dealer (anscheinend) grundlos erschoßen, nur weil er ein feuer löschen wollte. mir selber gings so, ich konnte verstehen, warum die beiden brüder in diese szene abgerutscht sind.
jedoch kam dann auch sehr schnell wieder das erwachen. ich fühlte mich unwohl, es war mir unangenehm, in solchen kreisen "zu verkehren" (also in dem falle dabei zu sein durch den film). als sie den supermarkt überfielen empfand ich kein mitgefühl oder verständnis mehr sonder nur noch eine art wut auf diese sinnlosigkeit.
einer seits kann ich verstehen, warum die beiden brüder so sind/waren, wie sie sind/waren. jedoch zeigt mir der film auch, wie dumm und gefährlich eine solche einstellung sein kann bzw sogar ist. wenn man sich überlegt, der derek wollte nur das beste für seine familie und hat sie im endeffekt nur nach und nach zerstört.
noch viel erschreckenender empfand ich den kreis der gewalt! der vater wird von einem schwarzen erschoßen, die kinder fangen an, alles nciht weiße zu hassen und geben den schwarzen für alles die schuld. durch diese einstellung fühlt sich der eine schwarze jugendliche so sehr provoziert, dass er ohne mit der wimper zu zucken einfach einen menschen das leben nimmt. und so schließt sich der kreis.
ich denke der film soll zeigen, wie gefährlich das spiel mit dem feuer sein kann und welche konsequenzen auch schon kleine gesten haben können. außerdem zeigt uns der regisseur auch, dass "feinde" sogar freunde sein können und freunde sehr schnell zu feinden werden.
im großen und ganzen ist der film eigentlich beängstigend anderer seits auch äußerst traurig.
bin gespannt auf eure überlegungen! (btw ich hoffe mein text ist nachvollziebar
bin schon etwas müde)