Warhammer in Augenblicken...

  • [X] einverstanden

    :omg:
    sCyh : echt nett das du dir die zeit dafür genommen hast :)

    ____________________________

    Schreibfehler, Hinweise auf Unwissenheit, Ignoranz und nichtjugendfrei Inhalte ... Ich schreib' des Zeug nicht zum Spaß!

  • Quote

    Original von SandwichGhost
    [X] einverstanden

    :omg:
    sCyh : echt nett das du dir die zeit dafür genommen hast :)

    kein problem aber vor allem GHO5T mit deinen rechtschreibfehlern XD das war der egtle horror
    und l4rg0 musste ja alles kleinschreiben XD

    Edited once, last by sCyh (January 12, 2008 at 3:59 PM).

  • Echt mal ne coole Idee von dir, aber was du unter 15.5 Ende der Dienstzeit hast ist nicht von mir. Ausser ich kann mich da nich dran errinnern, aber eher nich! :D

    Langsam, aber unausweichlich wie der Tod selbst.

  • Quote

    Original von StyX2Gamma
    Echt mal ne coole Idee von dir, aber was du unter 15.5 Ende der Dienstzeit hast ist nicht von mir. Ausser ich kann mich da nich dran errinnern, aber eher nich! :D


    hast recht
    is von ghost...
    kannste ja ändern.

  • hätte mal eine kleine bitte.

    Kann einer von euch vielleicht ein kleinen 5zeiler schreiber kann auch bissl mehr sein.aber nicht als 1-2 min lesezeit.
    Solte schon im w40k sein aber nicht so offensichtlich ,es soll gedanken anregen und nachdenklich machen.

    wäre wirklich nett , da mein deutschkenntnisse doch ein bischen zu wünschen überig lässt.

    thx schon mal im vorraus :rolleyes:

  • Quote

    Original von schlachtar
    hätte mal eine kleine bitte.

    Kann einer von euch vielleicht ein kleinen 5zeiler schreiber kann auch bissl mehr sein.aber nicht als 1-2 min lesezeit.
    Solte schon im w40k sein aber nicht so offensichtlich ,es soll gedanken anregen und nachdenklich machen.

    wäre wirklich nett , da mein deutschkenntnisse doch ein bischen zu wünschen überig lässt.

    thx schon mal im vorraus :rolleyes:


    lol
    Hausaufgabe oder was?
    paarreim, kreuzreim, klammerreim oder frei?

    wär wirklich nett wenn du wenigstens n paar tipps gibst...gehts nur um menschen oder auch um andere rassen?

    Edited once, last by sCyh (January 16, 2008 at 1:11 PM).

  • ne keine haussaufgabe wolte es gerne bei St-coummunity auf mein profil machen .

    ich würde sagen frei aber das kannst du dir aussuchen hauptsache es klingt und und regt das denken an^^

    Also über menschen ,aber keine Sm etc. Vielleicht normalbürger oder Soldat der sinnlos zu tode kommt und nicht versteht wofür er kämpfen musste.

  • Quote

    Original von sCyh

    kein problem aber vor allem GHO5T mit deinen rechtschreibfehlern XD das war der egtle horror
    und l4rg0 musste ja alles kleinschreiben XD


    naja ist halt überbewertet das... großschreiben

    "Stop feeling my CHEST!" "It's really more of a grabbing motion..."

  • da bin ich wieder.


    John nahm seine Pille.
    Wie jeden Tag. Die Pille machte es den Fabrikarbeitern möglich, das vom Planetengouverneur geforderte Produktionssoll zu erfüllen.
    John wusste nicht wie, aber die Pille machte ihn stärker, beschleunigte sowohl seine Gedanken wie seine Muskeln.
    Das kleine weiße Ding verlieh ihm die körperliche und geistige Konstitution, die er für die 16-Stundenschicht in der Fabrik benötigte.
    John schluckte die Pille zusammen mit etwas Wasser hinunter, verließ den Plattenbau und wandte sich in Richtung Magnetbus.

    10 Jahre später.

    John nahm seine Pille.
    Er schluckte die Pille zusammen mit etwas Wasser hinunter.
    Wie jeden Tag.
    Doch dieses Mal passierte etwas Unerwartetes. Er musste husten.
    Als er ein zweites Mal husten musste, hielt er sich die Hand vor den Mund.
    Er spürte etwas warmes Nasses in der Hand.
    Blut.
    John starb.

    Edited 2 times, last by sCyh (January 21, 2008 at 9:13 PM).

  • ..und siehe da, es ward an der Zeit aufzuhören, nicht weiter zugehen, nicht zu sterben im Krieg!


    „Ich mag nicht mehr , dachte der alte Ork, als er den schweren Streitkolben von der Wand nahm,...mag nicht mehr kämpfen! Er schulterte seinen Schild, zog das Wehrgehänge fest, warf einen Blick in die alte Hütte , in der er die letzten Jahre gelebt hatte. Jahre in denen er gekämpft hatte, jeden Tag und immer wieder, gegen Zwerge, Elfen, Menschen und Gnome. Gegen Heilige Krieger und Schwarze Priester, Rote, Grüne und in den verschiedensten Farben leuchtende Drachen, Riesen und Dämonen,...immer nur gekämpft. Zuletzt nur noch um des Kampfes willen.

    Keine Ziele mehr,... Der Krieg war erstarrt, immer die gleichen Konflikte. Das Holz aus der Schlucht, die Güter aus dem fruchtbaren Arathiebecken, der ewige Streit im Alteractal,... keine Ziele mehr.

    Zuletzt nur noch um zu kämpfen, weil er kämpfen konnte. Er dachte das er glücklich sein konnte, wenigstens eine Sache zu können. Viele konnten nur sterben, und das war zu wenig. Aber jetzt hatte er keine Lust mehr. Er würde fortgehen, wohin das wusste er nicht, aber das er irgendwo ankommen würde , das wusste er . Dort würde er viele wieder treffen, hier viele zurücklassen. Aber er brauchte die Alten, wie er selber alt wurde. Vielleicht würde er die Kriegstrollin wieder treffen, oder vielleicht sogar Maesweef. Ja er musste weg, alleine der Gedanke die Stierfrau nochmal zu treffen, machte es ihm leicht. Er würde gehen.

    Langsam erschienen Bilder aus der Vergangenheit vor seinem geistigen Auge,..

    ... die Grottschwestern, Tarula und Shalimar, die seltsame Irini, Feuer, Waffengeklirr, ein Brüllen, da erscheint Askad, als Bär, er stürmt einen Zwerg an, schrecklich ist er der Zwerg, unzählige Hordler erschossen, ob mit Bogen oder Armbrust,... doch wo sind wir,... es müssen Ställe sein, Pferde wiehern,...schon an den Ställen denkt der Ork, als er seinen Streitkolben auf einen Nachtelf niederkrachen lässt,...ein Pfeil trifft seine Schulter, er weiss das es der Zwerg ist, wart nur Zwerg, wir sind schon an den Ställen schiess Du nur,... plötzlich trifft es Ihn von hinten, ein weiterer Nachtelf, aus dem Nichts, Dolche suchen sich Lücken in seiner Rüstung, einer geht durch,...er brüllt der Ork, der Streitkolben fährt einen Bogen und trifft den Elf in die Seite, Knochen knacken, die Lunge wird punktiert, das Rückgrat zerbricht, der Gegner geht in die Knie,...los noch einmal Ork, dann ist er hin,...roter Nebel zieht vor die Augen, zwei weitere Pfeile treffen ihn, die schreckliche Waffe zertrümmert den Schädel des Elfen, werde ich sterben denkt der Ork, stütz sich schwer auf die Waffe, hustet Blut und empfindet kurz Frieden, dann Hoffnung, die Wunden schliessen sich, da ist sie gekommen, heilende Berührung, er hat wieder Kraft, Maesweef,... da erscheint ein weiterer Zwerg, goldschimmernd die Rüstung, scharf das Schwert,...nein nicht die Stierfrau ,...der Ork kann wieder kämpfen, komm zu mir Zwerg,....


    Die Bilder verschwimmen... , er ist wieder in der alten Hütte. Ich sollte noch bei Jippa ein loh-Stäbchen Rauchen bevor ich gehe, denkt der Ork, ... die zweite gute Idee heute!“

    Ist nicht ganz sooo DoW like ... eher ne mischung aus Aus allen fantasy bereichen die kenne (Warhammer + WoW + LotR und und und )
    aber ich hoffe es gefällt euch

    Quote

    Original von Toaster Ein dunkler Tag der DoW Geschichte. Tokreal gibt dem godfather of cs harrass himself tips was er an ig falsch gemacht haben soll. 8[

  • die geschichte an sich ist gut nur sollte sie mit einem Zwerg oder Menschen geschrieben werden weil ein ork der nicht mehr kämpfen will.....
    egal wie ich kann es mir nicht vorstellen ^^

  • is jez schon ewig her, dass ich den ersten teil geschrieben hab..
    aber hier kommt jez der 2....
    und der erste auch :)

    Personen:
    Uraz – Unser Protagonist, Ork, kampferprobter Veteran, ihm ist nur der Boss überstellt
    Ergitz – Ork, gleiche Stellung wie Uraz, Uraz´ Konkurrent beim Kampf um die Stellung als rechte Hand des Bosses
    Norstuz, der Boss – Ork, Oberhaupt des Clans
    Captain Uriel – Space Marine, Feldoffizier der Space Marines auf der Planetenoberfläche
    Obermarschall Seraph – Space Marine, Oberkommandeur der Flotte „Semper Nox“

    Mänschenz sin´ pink un´ weich, nich´ grün un´ hart wie da Boyz
    -Kapitel I-

    Gerade hatte Uraz den Schädel eines Chaos Marines ins Tor gepfeffert und lieferte sich die obligatorische Schlägerei mit dem Keeper als ein Technika angelaufen kam und den beiden mit einem Rohr über den Schädel hieb. Das einzige, was sein Leben rettete war das, was er jetzt sagte.
    "Bloodballnachschub, Boyz."
    "Wat? Wo? Wennde wat falsches sachst gibz auffe Birne."
    "Näää, lass ma Uraz. Guggma auf dieses Gerät. Siehste die roten Punkte zwischen däm blau ?"
    "Jaaa, ich bin ja nich bähämmert."
    "Das sin da Mänschenz. N ganzes Lager voll damit."
    "Waaat? Wieson dat ?"
    "Tja, dat isn Geheimniss."
    "Geheimnisse sind doch in deinem Kopf ?"
    "Jaaaa."
    "Dann erzähls mir oda ich schau selbst nach."
    ähhhh...Dieser meisterhaft geführte verbale Streich schien den Technika aus der Fassung zu bringen. Es dauerte eine Weile bis er begriffen hatte was Uraz ihm androhte.
    Als er verstanden hatte, fing er sehr schnell an zu erklären.
    "Also, Uraz. Da Mänschenz´ Körper sin ja warm. Und da Räst is maistäns kalt. Und diesäs Gerät zeicht wos warm ist, nämlich beim Rot. Und das Blau is kalt."
    "Ahhh", Uraz Gesicht hellte sich auf. Also wo rot is, sin Mänschenz.
    "Genau."
    "Na dann lasse uns ma zusammenmoschn."
    "Dat wolltä ich ja grad vorschlagen. Ich sach dat jez däm Boss."
    "Näää, ich denke nicht.", mit diesen Worten drückte er den Technika in den Schlamm und zertrümmerte seinen Schädel mit dem Fuß.
    "Där Boss wird mich belohnän, und dann kann Ich da Mobs befehligen un nich da Ergitz.", dachte sich Urgaz und marschierte zum Zelt des Bosses.

    Ergitz war ein Rivale Uraz´, der beim letzten Angriff auf die Menschen die Infanteriemobs befehligt hatte, während der Boss die Panzer, Trukks, Bots und Bikes zum Angriff führte.
    Der Boss hatte Ergitz für den fähigeren von den beiden gehalten, da dieser den Feind, den sie damals „moschten“ zuerst ausfindig gemacht hatte.
    Beim nächsten Mal sollte dies anders werden, hatte sich Uraz´ geschworen.

    Im Vorzelt des Bosses war niemand, doch durch den Vorhang konnte uraz gedämpfte Stimmen hören.
    "Sääähr gut, Ergitz, ich wusste du bist da Bestä.", hörte man die Stimme des Bosses. "Da Waffn wärdän supa knallen.
    Aber nur wenn wa auch Gegna finden."
    Das war Uraz Stichwort, er schritt ins Zelt des Bosses und rief: "Boss, ich habn paar Mänschenz erschnüffelt. Wennde annem großen kaputten Eldarding vorbeibist, vor dän komischen Häusärn."
    "Dat is gut Uraz, dat is gut. Dafür kriegste die Hälfte des Mobs beim Moschn.", sagte der Boss.
    "ahhhh", Uraz überlegte, "und wär kriechtn Räst ?"
    "Der is für Ergitz. Där hatn paar Supawaffn vonn Supapinkies im Wald gefunden, dat wird nä hübsche Knallarei."

    Ergitz war höchst verärgert. Als sie beide aus dem Zelt des Bosses raus waren, murmelte er Uraz zu: "weißte, Uraz, so ne Schlacht isja n ziemliches Getümmel...da rutscht ma vielleicht mal da Spalta aus."
    "Vielleicht is dir davor schon der Mut rausgerutscht und de verkrichst dich wien Grot.", antwortete Uraz, ebenfalls wütend.

    Nun musste die Horde schnell zusammengerufen werden.
    Uraz, Ergitz und der Boss, der Norstuz hieß, besorgten das in atemberaubendem Tempo.
    Schnell hatten sich die Orks aufgestellt, mehr oder weniger diszipliniert, und Uraz verteilte gerade die Space Marinewaffen an die Kämpfer.
    Als Norstuz alle zur Ruhe gerufen hatte, marschierten sie los.
    Uraz und Ergitz mit dem Mob vorneweg, Norstutz mit den Maschinen hintendrein.
    Etwa 200 Meter vor dem Lager kamen 2 Entdecka auf Uraz und Ergitz zugelaufen.
    „S´ sin nur kleine Mänschenz. Keine Büchzn oda sowat. 2 Panzaz nur, aba dafür sinse ziemlich groß. Uraz antwortete ihm freudig erregt: „Supa Job Nubuz, jez kannste abhaun.“


    -Kapitel II-
    Captain Uriel schaltete sein Wärmebildgerät ein. Selbst von so weiter Entfernung konnte er die Wärmespuren der Orks gut erkennen.
    Er drehte sich um, um seinen Brüdern zu funken.
    Das Funkgerät stand in einer Ecke des dunklen Raumes, der früher mal in eine imperiale Fabrik integriert gewesen war.
    Beim ersten Angriff der Orks vor etwa einer Dekade hatten Kampfbombaz jedoch den Hauptteil der Stadt weggesprengt. Nur wenige Gebäude, darunter dieser Raum im Erdgeschoss, waren ganz geblieben.
    Uriel drehte an einem der Knöpfe und versuchte seine Brüder zu erreichen: „Schlachtkreuzer Fils Imperialis, hört ihr mich?
    Hier spricht Captain Uriel. Orkoide Lebensformen gesichtet, erbitte Anweisungen.“
    Erst nachdem er dies 3mal wiederholt hatte, meldete sich das Schiff aus dem Orbit:„Schlachtkreuzer Filis Imperialis hier. Obermarschall Seraph. Folgender Schlachtplan: Ihr wartet mit dem Signal, bis die falschen Bolter explodieren. Bis dahin muss die Imperiale Armee die Stellung halten.“
    „Möge der Imperator ihnen beistehen. Falls sie die Panzer zuerst schicken, werden wir große Verluste erleiden.“
    „Dieses Risiko müssen wir eingehen, Captain.“
    „Das ist korrekt. Trotzdem, fürchte ich, wird heute vielen Seelen die Gnade des Imperators zu Teil werden.“
    „Wir werden sehen. Auf dass wir uns in der Schlacht begegnen mit blutigem Schwert und frohem Sinn.“
    „Für den Imperator.“
    „Für den Imperator.“

    Uriel ging wieder zum Fenster des Gebäudes und schaute hinaus.
    Der Radar der Imperialen Armee hatte die Orks inzwischen erfasst, und die 2 Leman Russ Panzer feuerten bereits.
    Doch jetzt waren es für die Orks nur noch wenige Meter bis zur Stellung der Imperialen und schon hatten sie den Stacheldraht übersprungen, wobei sich Einige diverse Glieder abrissen.
    Das Wohlwollen des Imperators schien über ihnen zu schweben. Durch das Feuer der Imperialen Panzer „Gerechtigkeit“ und „Paladin des Himmels“ war die orkoide Infanterie von ihren Panzern getrennt worden und die Ballaboyz waren gezwungen ihre Feuerkraft allein gegen die der Diener des Imperators zu stellen.
    Jetzt tat die List der Marines das Ihrige.
    Den meisten der größeren Orks explodierten die Waffen in den Händen und rissen die ihre grünen Träger und die Umstehenden in den Tod. Mehrere Dutzend Orks starben so. „Jetzt“, sprach Uriel ins Funkgerät und gleichzeitig lösten sich im Orbit mehrere Landungskapseln aus ihren Fassungen in den Schlachtkreuzern und rasten gen Planetenoberfläche.
    Doch sie würden fast eine Minute brauchen, und so lange würde die imperiale Verteidigung noch halten müssen.

  • Sein Herz raste, als sebastian die strassen, die strassen der ehemaligen makropolwelt hinabrannte. Hinter ihm hörte er nur die schreie der opfer und die Blinde wut der Schlächter.
    "BLUT, BLUUUt, BLUUUUUUUT!"
    Er wusste, er durfte sich nicht umdrehen, er wusste er würde es hier wohl kaum leben Hinausschaffen, als er plötzlich gegen etwas sehr hartes rannte.
    Er war so sehr in gedanken und Angst gewesen, das er nicht wahrgenommen hatte, dass sich vor ihm eine kleine gruppe riesiger gestalten aufgebaut hatte.
    Er hatte zuerst angst, doch dachte sich, das er seinem tod wenigstens ins auge sehen wollte.
    Er öffnete die Augen und sah silberne Krieger, die Mächtige rüstungen trugen und überall mit Insignien des Imperiums und Arkanen Schriften behaftet waren.
    "Ich danke dem Imperator, das unsere Rettung gekommen ist!"
    Sagte er mit tränen in den Augen.
    Einer der Krieger beugte sich hinab und Sprach.
    "Reinigt diesen Ketzter, der Tatenlos mit ansah, wie das Chaos diese Stadt zerstörte."
    "Wa... Was?!" Stotterte er, er war kein Ketzter, er war täglich in den Tempeln gewesen und bettete zum Imperator.
    "Ich... Ich konnte nichts tun!" Wimmerte er.
    Im nächsten augenblick trennte eine Knisternde Hellebarde,den Kopf von den Schultern, dieses Menschen.

    liberate vosmet

  • Personen:
    Uraz – Ork, kampferprobter Veteran, ihm ist nur der Boss überstellt
    Ergitz – Ork, gleiche Stellung wie Uraz, Uraz´ Konkurrent beim Kampf um die Stellung als rechte Hand des Bosses
    Norstuz, der Boss – Ork, Oberhaupt des Clans
    Captain Uriel – Space Marine, Feldoffizier der Space Marines auf der Planetenoberfläche
    Obermarschall Seraph – Space Marine, Oberkommandeur der Flotte „Semper Nox“

    Mänschenz sin´ pink un´ weich, nich´ grün un´ hart wie da Boyz

    Gerade hatte Uraz den Schädel eines Chaos Marines ins Tor gepfeffert und lieferte sich die obligatorische Schlägerei mit dem Keeper als ein Technika angelaufen kam und den beiden mit einem Rohr über den Schädel hieb. Das einzige, was sein Leben rettete war das, was er jetzt sagte.
    "Bloodballnachschub, Boyz."
    "Wat? Wo? Wennde wat falsches sachst gibz auffe Birne."
    "Näää, lass ma Uraz. Guggma auf dieses Gerät. Siehste die roten Punkte zwischen däm blau ?"
    "Jaaa, ich bin ja nich bähämmert."
    "Das sin da Mänschenz. N ganzes Lager voll damit."
    "Waaat? Wieson dat ?"
    "Tja, dat isn Geheimniss."
    "Geheimnisse sind doch in deinem Kopf ?"
    "Jaaaa."
    "Dann erzähls mir oda ich schau selbst nach."
    ähhhh...Dieser meisterhaft geführte verbale Streich schien den Technika aus der Fassung zu bringen. Es dauerte eine Weile bis er begriffen hatte was Uraz ihm androhte.
    Als er verstanden hatte, fing er sehr schnell an zu erklären.
    "Also, Uraz. Da Mänschenz´ Körper sin ja warm. Und da Räst is maistäns kalt. Und diesäs Gerät zeicht wos warm ist, nämlich beim Rot. Und das Blau is kalt."
    "Ahhh", Uraz Gesicht hellte sich auf. Also wo rot is, sin Mänschenz.
    "Genau."
    "Na dann lasse uns ma zusammenmoschn."
    "Dat wolltä ich ja grad vorschlagen. Ich sach dat jez däm Boss."
    "Näää, ich denke nicht.", mit diesen Worten drückte er den Technika in den Schlamm und zertrümmerte seinen Schädel mit dem Fuß.
    "Där Boss wird mich belohnän, und dann kann Ich da Mobs befehligen un nich da Ergitz.", dachte sich Urgaz und marschierte zum Zelt des Bosses.

    Ergitz war ein Rivale Uraz´, der beim letzten Angriff auf die Menschen die Infanteriemobs befehligt hatte, während der Boss die Panzer, Trukks, Bots und Bikes zum Angriff führte.
    Der Boss hatte Ergitz für den fähigeren von den beiden gehalten, da dieser den Feind, den sie damals „moschten“ zuerst ausfindig gemacht hatte.
    Beim nächsten Mal sollte dies anders werden, hatte sich Uraz´ geschworen.

    Im Vorzelt des Bosses war niemand, doch durch den Vorhang konnte uraz gedämpfte Stimmen hören.
    "Sääähr gut, Ergitz, ich wusste du bist da Bestä.", hörte man die Stimme des Bosses. "Da Waffn wärdän supa knallen.
    Aber nur wenn wa auch Gegna finden."
    Das war Uraz Stichwort, er schritt ins Zelt des Bosses und rief: "Boss, ich habn paar Mänschenz erschnüffelt. Wennde annem großen kaputten Eldarding vorbeibist, vor dän komischen Häusärn."
    "Dat is gut Uraz, dat is gut. Dafür kriegste die Hälfte des Mobs beim Moschn.", sagte der Boss.
    "ahhhh", Uraz überlegte, "und wär kriechtn Räst ?"
    "Der is für Ergitz. Där hatn paar Supawaffn vonn Supapinkies im Wald gefunden, dat wird nä hübsche Knallarei."

    Ergitz war höchst verärgert. Als sie beide aus dem Zelt des Bosses raus waren, murmelte er Uraz zu: "weißte, Uraz, so ne Schlacht isja n ziemliches Getümmel...da rutscht ma vielleicht mal da Spalta aus."
    "Vielleicht is dir davor schon der Mut rausgerutscht und de verkrichst dich wien Grot.", antwortete Uraz, ebenfalls wütend.

    Nun musste die Horde schnell zusammengerufen werden.
    Uraz, Ergitz und der Boss, der Norstuz hieß, besorgten das in atemberaubendem Tempo.
    Schnell hatten sich die Orks aufgestellt, mehr oder weniger diszipliniert, und Uraz verteilte gerade die Boltergewehre an die Kämpfer.
    Als Norstuz alle zur Ruhe gerufen hatte, marschierten sie los.
    Uraz und Ergitz mit dem Mob vorneweg, Norstutz mit den Maschinen hintendrein.
    Etwa 200 Meter vor dem Lager kamen zwei Entdecka auf Uraz und Ergitz zugelaufen.
    „S´ sin nur kleine Mänschenz. Keine Bükzn oda sowat. Zwei Panzaz nur, aba dafür sinse ziemlich groß. Uraz antwortete ihm freudig erregt: „Supa Job Nubuz, jez kannste abhaun.“

    Captain Uriel schaltete sein Wärmebildgerät ein. Selbst von so weiter Entfernung konnte er die Wärmespuren der Orks gut erkennen.
    Er drehte sich um, um seinen Brüdern zu funken.
    Das Funkgerät stand in einer Ecke des dunklen Raumes, der früher mal in eine imperiale Fabrik integriert gewesen war.
    Beim ersten Angriff der Orks vor etwa einer Dekade hatten Kampfbombaz jedoch den Hauptteil der Stadt weggesprengt. Nur wenige Gebäude, darunter dieser Raum im Erdgeschoss, waren ganz geblieben.
    Uriel drehte an einem der Knöpfe und versuchte seine Brüder zu erreichen: „Schlachtkreuzer Filius Imperialis, hört ihr mich?
    Hier spricht Captain Uriel. Orkoide Lebensformen gesichtet, erbitte Anweisungen.“
    Erst nachdem er dies 3mal wiederholt hatte, meldete sich das Schiff aus dem Orbit:„Schlachtkreuzer Filius Imperialis hier. Obermarschall Seraph. Folgender Schlachtplan: Ihr wartet mit dem Signal, bis die falschen Bolter explodieren. Bis dahin muss die Imperiale Armee die Stellung halten.“
    „Möge der Imperator ihnen beistehen. Falls sie die Panzer zuerst schicken, werden wir große Verluste erleiden.“
    „Dieses Risiko müssen wir eingehen, Captain.“
    „Das ist korrekt. Trotzdem, fürchte ich, wird heute vielen Seelen die Gnade des Imperators zu Teil werden.“
    „Wir werden sehen. Auf dass wir uns in der Schlacht begegnen mit blutigem Schwert und frohem Sinn.“
    „Für den Imperator.“
    „Für den Imperator.“

    Uriel ging wieder zum Fenster des Gebäudes und schaute hinaus.
    Der Radar der Imperialen Armee hatte die Orks inzwischen erfasst, und die 2 Leman Russ Panzer feuerten bereits.
    Doch bald waren es für die Orks nur noch wenige Meter bis zur Stellung der Imperialen und schon hatten sie den Stacheldraht übersprungen, wobei sich Einige diverse Glieder abrissen.
    Das Wohlwollen des Imperators schien über ihnen zu schweben. Durch das Feuer der Imperialen Panzer „Gerechtigkeit“ und „Paladin des Himmels“ war die orkoide Infanterie von ihren Panzern getrennt worden und die Ballaboyz waren gezwungen ihre Feuerkraft allein gegen die der Diener des Imperators zu stellen.
    Jetzt tat die List der Marines das Ihrige.
    Den meisten der größeren Orks explodierten die Waffen in den Händen und rissen die ihre grünen Träger und die Umstehenden in den Tod. Mehrere Dutzend Orks starben so. „Jetzt“, sprach Uriel ins Funkgerät und gleichzeitig lösten sich im Orbit mehrere Landungskapseln aus ihren Fassungen in den Schlachtkreuzern und rasten gen Planetenoberfläche.
    Doch sie würden fast fünf Minuten brauchen, und so lange würde die imperiale Verteidigung noch halten müssen.

    Grüne Gestalten klammerten sich an "Gerechtigkeit" und "Paladin des Himmels", deren Führer jedoch weiterfeuern ließen. Ein ithorischer Gardist mit Flammenwerfer hüllte die Panzer in Flammen und obwohl den Besatzungen wohl etwas heißer wurde, rettete er ihnen so das Leben.
    Überall befanden sich Gardisten und Orks im Nahkampf miteinander, und für die Verteidiger der Menschheit sah es nicht allzu gut aus. Ein Ogryn-Trupp von Ithor hielt sich gut und auch das XXV. cadianische Regiment bewies größtes Können, doch das III. und VII. Ithor sowie das X. Rahl und das XXX. Thracian waren schwer in Bedrängnis geraten.
    Immer wieder spielten sich ähnliche Szenen ab. Ein Imperialer stach das Bajonett einem Ork in den Bauch. Dieser riss es heraus und biss dem Soldaten den Kopf ab.
    Laserbeschuss aus einem imperialen Gewehr riss einem der grünen Monster einen Arm weg und durchbohrte seinen Brustkorb, doch bevor der Ork starb, versenkte er noch seinen Spalta im Rücken des Gardisten. Das Gros der ersten Orkwelle war vom imperialen Geschützfeuer hinweggefegt worden, doch die nachrückenden Orks waren größer und widerstandsfähiger als ihre Vorgänger. Sie konnten zwar sterben, doch kaum einer tat dies ohne zumindest zwei bis drei Diener des Imperators mit sich in den Tod gerissen zu haben. Der zahlenmäßigen Überlegenheit der Orks wegen würde diese Quote mehr als ausreichend sein.
    Fast als letzter starb der Kommissar der ersten Linie und sofort war diese im Rückzug begriffen. Als die zweite Reihe der Verteidiger das Feuer eröffnete, unter ihnen auch einige cadianische Kasrkin-Elitesoldaten, ertönte ein ohrenbetäubendes Motorengeräusch irgendwo in der grünen Flut.
    Uriel erkannte das Geräusch und war milde überrascht. So viel strategisches Geschick hatte der Space Marine den grünen Ungeheuern nicht zugetraut.
    "Hab´ ich et nich´ jesacht dat dä pinkän Feiglinge sich uff ne Maua ställän wärdän?", frohlockte Norstuz. Er hatte grade beobachtet wie die erste imperiale Linie, die hinter Panzersperren und Sandsäcken in Deckung gegangen waren, geflohen waren und seine Jungs von der zweiten, auf einer Festungsmauer stationierten Verteidigungslinie unter Feuer genommen wurde.
    "Schickt die Stürma!", brüllte er.
    Ergitz lief los, zu seinen Stürmaz und gab den Befehl zum Angriff. Die Raketen auf den Rücken der Orks knatterten und röhrten, dann hoben etwa sechzig tatsächlich ab. Bei zweien drückte der Schub sie nach vorne, nicht nach oben. Sie warfen zahlreiche ihrer Mitkämpfer um und zerschellten schließlich an der Verteidigungsmauer.
    Dann rückte er weiter vor, zusammen mit seiner Leibgarde. Er und sein Gefolge überragten die umstehenden Orks um beinahe einen halben Meter, obwohl diese bereits fast zwei Meter maßen. So viel Leibesfülle war im Nahkampf äußerst nützlich, konnte jedoch auch gefährlich sein, weil es die Aufmerksamkeit des Feindes auf sich zog.
    Ein klatschendes Geräusch ertönte, als der Kopf von Ulstuz, dem kräftigsten Leibwächter Ergitz´ zerplatzte.

    "Imperator me protegat ut possum administrare voluntatem suus." Ertönte es links von Uriel. Er wandte seinen Kopf nach links, um einen Blick auf den Vindicator-Assassinen zu werfen, den das Officio Assassinorum an seinen Orden ausgeliehen hatte. Offensichtlich warum. Dieser Assassine hatte einen Auftrag vermasselt, ohne jedoch dabei zu sterben. Dass dieser Fall überhaupt eintrat, war äußerst selten, schließlich waren die Meuchelmörder des Officio die Besten in ihrem Geschäft. Ob Vindicator, Callidus, Eversor oder Culexus - im verdeckten Töten waren sie fähiger als alles andere, was die Galaxis aufbieten konnte, vielleicht mit Ausnahme der Assassinen-Elite der Eldar. Die Strafe, der Ausschluss aus dem Officio, war jedoch unterblieben, weil die Auftragsstellung selbst den Ermittlern der Interna so wahnwitzig erschien, dass sich niemand vorstellen konnte, warum er jemals gestellt worden war.
    Nichtsdestotrotz war dieser Assassine, der hier neben ihm die Latinei des Schutzes rezitierte, ein in Ungnade gefallener Todesengel, und deshalb war er an eine außenstehende Institution ausgeliehen worden; eine schlimme Strafe für die so an Unabhängigkeit gewöhnten Assassinen.
    Dieser wandte seine Aufmerksamkeit nun auf den anderen großen Ork. Die Dynamik, in der die Gruppe grüner Hünen sich um ihn herum bewegte, wies darauf hin, dass er der Anführer dieser distinguierten Gruppe war. Der Assassine atmete noch einmal ein, dann pendelte er sein Fadenkreuz auf den Kopf des Riesen ein. Hätte der Ork sich lediglich auf Eigeninitiative hin bewegt, wäre es ein Leichtes gewesen, seine Bewegung vorherzusehen und die tödliche Ladung loszusenden. Doch dauernd wurde er von der Masse hin und her gestoßen, und Milvus stellte sich auf eine etwas längere Atemzeit ein. Irgendwann würde er seine Chance bekommen, und er würde sie nicht ungenutzt wieder ziehen lassen.
    Uriel wusste, dass der Assassine jetzt völlig in seine Aufgabe vertieft und nicht ansprechbar war. Noch eine Minute bis zum Eintreffen seiner Brüder.
    Es würde reichen. Die Kasrkin hatten beinah die Hälfte der Ork-Sturmtruppen im Flug abgeschossen und setzten sich auch im Nahkampf tapfer zur Wehr.
    Doch was war das?

    Der wohlige Gestank von Fäkalien und Tierkadavern umgab Uraz. Hier in den dunklen Känalen der Kanalisation fühlte er sich richtig wohl. Sollte sich Ergitz doch als Teil der Hauptwelle umbringen lassen. Mumm hatte er ja, musste Uraz widerstrebend anerkennen. Doch ein toter Ergitz würde ihm keine Konkurrenz mehr machen, egal wie mutig. Auch Uraz dürstete nach Kampf. Die Wachen am Kanalisationseingang waren keine Herausforderung gewesen. Da! Da war der Ausgang. Uraz rückte den Deckel zur Seite, stürmte ins Licht, drückte sich an eine Wand, winkte seinem Gefolge.

    Die Kanalisation. Dieser unfähige Trottel von einem Sergeant hatte es nicht geschafft, einen Notruf abzuschicken. Der Imperator verdamme seine Seele!
    Die Orks waren in der Festung, und noch waren seine Brüder nicht da. Uriel fragte sich, ob er den Sonnenuntergang erleben würde.

  • gut geschrieben, nur teilweise unpassend imho.

    Uriel ist ein Space Marine, die junx sind so fanatisch, das sie glauben jeder guardsmen der draufgeht, stirbt weil der leicherngott aka allmighty Emper0r das so will. Auch würden sich die fanatischen marines nie fragen ob sie den nächsten sonnenaufgang erleben, bekanntes sm zitat "Es ist besser für den Imperator zu sterben, als für sich selbst zu leben."

    Das waren nur die mir auffälligsten, aber das ganze ding ist mit solchen kleinen , ich bezeichne sie mal "Fehlern", gespickt. Aber sonst gut geschrieben :)

    liberate vosmet

  • Am Boden des Granatentrichters hatte sich ein ekliges Gemisch aus Wasser, Blut und den verkohlten Überresten aus Eingeweiden angesammelt. Bruder Apothecarius Galder hatte den Helm abgenommen und kniete über dem Leichnam Bruder Valens' um dessen heilige Gensaat zu entnehmen. Nie war dies wichtiger als zuvor. Der Orden der Lamenters stand so dicht vor seiner kompletten Auslöschung, dass ein jedes Leben dreifach wertvoll war. Galder war einer der beiden letzten Apothecari der Lamenters. Seit er vor 250 Jahren in den Orden aufgenommen wurde, wusste Galder von nichts anderem zu berichten als von dem Leid seines Ordens, der von einer Katastrophe in die nächste stolperte. Die 2 Kompanien, aus welchen der Orden momentan bestand, war auf der Reise ins Vohelze-System, um auf Vohelze II nach neuen Rekruten Ausschau zu halten, als sie der Notruf ereilte. Nun, sie waren zwar dezimiert, verfügten insgesamt nur über knapp 200 kampffähige Marines, aber... sie waren eben Marines und verpflichtet, den imperialen Bürgern in der Not beizustehen. In dem verstümmelten Notruf war die Rede von einem unbekannten Angreifer, der nicht identifiziert worden war. Sie waren zur Quelle des Signals, einer etwas abgelegenen Bergbauwelt geeilt, um den Feind zu stellen. Und nun war er hier, am Boden des Kraters und entnahm die Gensaat eines weiteren toten Bruders. Galder war sich sicher, dass sich der unheimliche Fluch der Lamenters hier ein weiters mal erfüllte. Plötzlich vernahm er Schritte von oben, Erdklumpen kullerten vom Kraterrand nach unten in's Wasser und plötzlich fiel ein Schatten auf ihn. 4 Meter über ihm am Kraterrand, die Sonne im Rücken, stand eine eindrucksvolle Gestalt. Das Boltgewehr in beiden Händen vor der Brust haltend stand dort die majestätische Figur eines Ultramarines. Dieser blickte wortlos zu ihm hinab. Die Sonne reflektierte im strahlenden Blau der Rüstung, deutlich war das weiße Omega an der Schulterpanzerung zu sehen... aber irgendetwas stimmte nicht. Das Blau der Rüstung war durchsetzt mit einem unheimlich wirkenden Grünton und noch immer hatte der Ultramarine, der Galders Situation wohl eindeutig mitbekam, kein Wort gesagt. "Bruder !" rief Galder und sackte im selben Moment, von einem gezielten Bolterschuss in die Stirn getroffen, nach hinten, neben den Leichnam Bruder Valens'. "Bruder.." zischte Yorvik leise und lachte. Er drehte sich um und entfernte sich, noch immer leise lachend.

    Edited once, last by Schnabelhund (December 4, 2009 at 12:05 AM).

  • gefaellt mir gut schnabel :) ich bin noch nich dazu gekommen alle stories zu lesen und hoffe, dass meine nich in irgend ner form schonmal da is ^^

    Sternenregen

    Ein roter kleiner Ballon erhob sich in die Lüfte und dem grauen, von dunklen Wolken überzogenem Himmel entgegen.
    "Mama...Mama! Nein. Du darfst deine Augen nicht schliessen. Du kannst jetzt nicht schlafen!"
    Der Junge war vielleicht acht höchstens neun Jahre alt. Auf den Knien war er über den dreckigen und nassen Boden gerutscht. Er bemerkte all die Menschen nicht, die panisch an ihm vorbei liefen, so schnell wie möglich weg von diesem Schlachtfeld, das sie einst ihr Zuhause nannten. Schlammverschmiert hielt er den Kopf einer Frau in seinen dünnen kleinen Armen. Sie hatte grüne Augen und ein schmales Gesicht, welches von ihren schulterlangen schwarzen Haaren eingerahmt wurde. Sie war wunderschön. Einzig das kleine Rinnsaal roten Blutes, welches sich aus ihrem linken Mundwinkel einen Weg zu ihrem Kinn bahnte, störte den Anblick. Müde blickten ihre Augen den Jungen an. Ihren Sohn. Er hatte schon immer sehr an ihr gehangen, vielleicht nur, weil sie ihn allein großgezogen und die beiden allein ernährt hatte. Sein Vater war vor langer Zeit in einem dieser endlosen Kriege für den Imperator gestorben.
    Schmerz durchzog jetzt ihre sonst so sanften Gesichtszüge und ihr fiel es schwer ihre Hand noch auf der klaffenden Wunde in ihrer Brust zu halten.
    Tränen rannen dem Jungen übers Gesicht und benetzten ihre Wangen, als sie auf ihr Gesicht tropften, wie Regen. Mit letzter Kraft erhob sie ihren linken Arm und streifte ihrem Sohn sanft durch das kurze, blonde Haar und übers Gesicht.
    "Mach dir keine Sorgen John. Alles wird gut. Ich verspreche es dir."
    Ihre Stimme klang brüchig und schwach, aber dennoch voller Liebe für ihr Kind. John wollte schon antworten, als er ein entferntes Geräusch warnahm. Erst leise, wie der Schlag dumpfer Trommeln. Doch es wurde schnell lauter und die Schläge vereinten sich zu einem anhaltenden Donnergrollen. John hob den Kopf und blickte gen Himmel. Dort flog sein Ballon. Im nächsten Augenblick riss die dunkle Wolkendecke an mehreren Stellen auf und hell-leuchtende Objekte fielen dem Erdboden entgegen. John fand, sie sähen aus, wie Sternschnuppen.
    "Sieh nur Mama. Der Sternenregen. Die Adeptus Astartes kommen. Wir sind gerettet. Jetzt wird alles gut."

    Doch seine Mutter war schon tot.

    - Die Namenlosen sind wie Staub in der Wüste. Niemand pflanzt Blumen auf ihr Grab. -

    Edited once, last by Kunststoffjudas (December 16, 2009 at 3:16 PM).

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