Sehr nice deva ![]()
Kurzgeschichten/Geschichten/Erzählungen aus dem Sci-Fi-Universum
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Offtopic:
Ich hab das geschrieben, weils mir durch den Kopf gegeistert ist und hauptsächlich um 2-3 Szenen zu beschreiben und zu testen ob die Choreographie überhaupt für den Leser verständlich ist. Ich hatte erst vor das Ganze noch ne Ecke brutaler zu gestalten, hab allerdings, dann beim Schreiben einiges weggelassen, da es unnötig war bzw. nicht gepasst hätte.
Ansonsten is das Asmos Geburtstagsgeschenk auch wenn ers nich liest hab ich so ne Ausrede^^Die Suche
Henry fiel das atmen schwer, mühseelig presste er sich einen zerissenen Fetzen Stoff vor den Mund und winkte seine Kameraden zur nächsten Ecke. Vor wenigen Minuten, war ganz in ihrer Nähe eins der Hochhäuser eingestürzt und dichte Rauchschwaden verdunkelten den Himmel und die immer neuen Explosionen in den Etagen hoch über den Straßenschluchten, liessen Beton- und Glasspitter auf die imperialen Soldaten niederregnen. Der Pakt legte während der imperialen Rückeroberung der Stadt, alles in Schutt und Asche, was von Nutzem sein könnte. Vor wenigen Minuten hatten sie einen Funkspruch aufgefangen, der von einem Auto voller Sprengstoff berichtete, dass in ein besetztes Krankenhaus gefahren war, hätte er das Gerät nicht ausgeschaltet, würde man immer noch die Schreie der Verwundeten durch den Äther schallen hören. Sie waren auf der Suche nach Überlebenden, aber sie konnten kein schnelles Vorrücken riskieren. Er biss auf den Stoff, um ihn nicht fallen zu lassen und zielte mit der Sturmkanone die Straße hinunter, dann stürmten seine Kameraden zur nächsten Deckung.
Sie waren nur noch zwei Blocks vom Krankenhaus entfernt, seine Kameraden waren schon zur nächsten Deckung gerannt und sicherten die Straße. Gebückt schlich Henry die Häuserwand entlang. Die Maschinengewehrsalven hallten in der Ferne durch die Straßenschluchten und immer wieder explodierten unweit die letze Widerstandsnester. Doch die Angst, ließ ihn nur das leise Scharren seiner Kleidung an der Fassade hören, es kam ihm so unglaublich laut vor, es würde seine Position verraten, es war wie ein Tier, dass ganz langsam seine Krallen über seine Nerven gleiten lies, nur um ungehindert zuzuschlagen. Dann hielt er inne. Langsam schwenkte er sein Gewehr, nach links auf die offene Straße, nur um danach mit einem Ruck seine Waffe herumzureissen und die Straße hinab zu zielen. Über das Funkgerät in seinem Helm meldeten sich einer seiner Mitstreiter: "Was ist los? Ist dort irgend etwas?" "Psst," erwiderte er, "ich hab irgendwas gehört." Langsam schwenkte er sein Gewehr hin und her, da war es plötzlich wieder. Hinter ihm. Er warf sich mit dem Rücken gegen die Wand und riss das Gewehr nach oben, auf das Fenster über ihm zielend, versuchte er sich auf das Geräusch zu konzentrieren. Dann erkannte er das Geräusch. Er hielt das kleine Mikrofon, seines Helmes vor den Mund und winkte sein Team herüber: "Überlebende."
Mit einem Tritt seiner schweren Stiefel riss er die alte Holztür aus den Angeln und sie rutschte über den Boden des abgedunkelten Raumes. Schnell ging er in die Knie die Waffe im Anschlag, rechts und links von ihm jeweils zwei geduckte und zwei stehende Kameraden. Wirr tanzten die Lichtkegel ihrer, an den Läufen montierten, Lampen durch den Raum, bis Henry ein Ziel gefunden hatte. Wenige Sekunden verharrte die Position seines Lichtes, als es zum ersten Mal über die dunkle Blutspur schwenkte. Staub und Holzsplitter hatten sich mit dem Blut verbunden und bildeten eine fast schwarze, dickflüssige Masse. Ganz langsam folgte er der Spur mit der Lampe bis zum vermeintlichen Ziel seiner Suche. Die vier anderen Lichtegel reihten sich ein und glitten langsam über die Wände und den Boden zu einem gemeinsamen Punkt. Jeh näher sie dem Ziel kamen, desto deutlicher kam Henry das Geräusch vor, dass er draussen schon vernommen hatte. Das Geräusch hatte seinen Höhepunkt, als sich alle Lichtkegel über dem Rücken des schluchzenden Häufchen Elends vereinigten, dass vor der Leiche einer Frau hockte.
Langsam drehte sich das kleine verwahrloste Mädchen um und starrte mit zitterden Lippen und Augenliedern in das Licht. Henry stand auf und drückte den Lichtschalter links von ihm. Flackernd erhellte eine kleine Glühbirne, die nur an einem Kabel von der Decke hing, den Raum, es reichte aber aus, um die anderen Leichen zu offenbahren, die überall, blutüberströmt herumlagen. Die Männer und auch Henry rissen, wieder die Waffen hoch und richteten sie auf das kleine zitternde Mädchen. Tobias neben ihm legte seine Hand auf sein Gewehr und drückte den Lauf herunter: "Es ist nur ein Kind verdammt nochmal." Die Soldaten liessen ihre Waffen sinken und Henry sah ihm hinterher, als er zu dem Mädchen ging und dass zitternde Ding auf den Arm nahm. Die anderen Männer betraten auch den Raum und untersuchten ob irgendwer am Leben war. Henry rief per Funk die restlichen acht Soldaten ins Haus, dann versammelten sich die fünf Männer in der Mitte des Raums, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Tobias hatte das Mädchen immer noch auf dem Arm, als plötzlich eine Explosion das ganze Haus erschütterte. Henry wuchtete seinen Korper Richtung Flur und brüllte den Nachzüglern entgegen: "Gibt es Verletzte?" "Nein. Aber der Eingang ist hinter uns eingestürzt wir müssen wo anders raus." Alle Augen waren zur Tür gerichtet und Tobias hinter ihnen seufzte kurz und sagte dann: "Glück geha...." Ganz langsam wandten sich alle in seine Richtung, um zu prüfen, warum er mitten im Wort innehielt und sahen mit an, wie Tobias mit offenem Mund vor ihnen stand und die Augen nach hinten verdrehte. Dann riss das kleine Mädchen ihren Kopf nach hinten und blickte kopfüber lächelnd, einen Fetzen der Nackenmuskulatur zwischen den Zähnen, die anderen Männer an. Dann schoss eine Blutfontäne hinauf zur Decke und lies es auf das nunmehr lachende Gesicht des Mädchens prasseln. "Vampire!" , brüllte Henry und riss als erster die Waffe nach oben.
Jackob konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als er hörte, dass sein Plan aufgegangen war. Der 13jährige Junge spähte über den umgestürzten Tisch hinter dem er den Auslöser für die Sprengladung betätigt hatte. Alexis nutzte die Vorteile ihres achtjährigen Körpers voll aus. Im Bruchteil einer Sekunde klammerte sie sich an den Schultern, ihres im Umfallen befindlichem, Opfers fest, tauchte mit Schwung unter dem rechten Arm durch und landete so Rücken an Rücken mit dem Mann, als die ersten Soldaten das Feuer eröffneten. In der Hocke fiel der Mann auf ihrem Rücken, die Einschläge der Waffen ließen ihn schwerer wirken, als er war, das Blut, aus seiner Nackenwunde floss wohlig warm ihre Schläfe hinab, sie fuhr mit ihrer Zunge über den Mundwinkel und kostete den ersten Tropfen des köstlichen Safts. Dann riss sie ihren Körper nach oben und schleuderte den Kadaver in die Richtung der Männer, die nur knapp ausweichen konnten. Der Mann wurde mit solcher Wucht durch den Raum katapultiert, dass man deutlich hören konnte wie die Rippen am oberen Türrahmen bersteten. Noch bevor der Leichnam wie ein schlaffer Sack zu Boden fiel rannte Alexis los. Von den Männern weg auf die Wand vor ihr zu. Die Einschläge tanzten um das kleine, aber übermenschlich schnelle Ziel herum. Im Sprung drehte sie sich auf die Seitenwand des Raumes zu, wo Jackobs Versteck war. Ihr ganzer Körper zog sich wie ein Klappmesser zusammen. Ihr Knöchel drohte unter der extremen Anspannung nachzugeben, dann sprang sie auf ihn zu. Einer der Männer visierte die Stelle an, an der Alexis landen würde. Dann explodierte der Schädel des Mannes. Der Lauf von Jackobs Waffe ruhte, rauchend auf dem Rand des Tisches, als Alexis über ihm auf die Wand zuraste und erneut absprang. Den Rücken zum Boden gewandt raste sie lächelnd auf einen der verbleibenden Männer zu, während sie mit einer Handbewegung drei Messer auf den anderen warf. In Kehle, Stirn und Nasenbein getroffen, brach der Mann glucksend und blutspuckend zusammen.
Henry und sein verbliebender Kamerad hatten auf das Mädchen angelegt, dass auf sie zuflog, aber der Wurfmesserangriff hatte wertvolle Sekunden ihrer Aufmerksamkeit gekostet. Dann verkrampfte sich sein Finger um den Abzug. Wie in Zeitlupe tauchte das Mädchen vor ihnen ab und die Schüsse schlugen über ihr in die gegenüberliegende Wand. Mit einer Rolle landete sie, den Rücken zugewandt, kurz vor seinem Untergebenen, ohne hinzusehn rammte sie ein langes Messer durch den Fuß des Mannes bis in den Boden, dieser ließ entsetzlich schreiend seine Waffe fallen und das Mädchen entkam Henrys nächster Salve indem sie sich auf den Messergriff gestützt nach oben katapultierte und ihre Füße gegen den Unterkiefer seines Kameraden krachen lies. Sie sprang von dem Messergriff ab indem sie ihre Arme schnell durchstreckte und schleuderte den noch am Boden festgetackerten Mann zu Boden und landete mit den Füßen in seinem Gesicht. Im Stand brach sie dem Mann dann die Nase und den Unterkiefer, indem sie sich kraftvoll mit den Füßen auf seinem Gesicht drehte. Zähne und deren Splitter flogen gegen Henrys Hose und Blut lief von der anderen Seite gegen seine Schuhe und vor ihm lächelte ihn das kleine blutüberströmte Mädchen überzogen freundlich an, als wolle sie sich für den Spaß, den sie offensichtlich dabei hatte bedanken. Er stand nur da und wusste nicht, was er tun sollte, als das Monster vor ihm kurz zu seinem Gewehr nickte. Er blickte auf die Waffe und dann in ihr Gesicht. Sie verdeutlichte ihre Aufforderung noch einmal mit einem Nicken.
Jackob legte an, er wusste was jetzt kommen würde. Der Mann riss seine Waffe nach oben und feuerte auf Alexis, die sich jedoch nur mit angelegten Armen nach hinten fallen ließ und die Schüsse knapp über sich hinweggleiten ließ. Sie lächelte ihm während des Sturzes zu und landete dann aufgestützt auf ihren Handflächen, die Einschläge kamen immer näher, sie fuhr mit ihren Beinen unter den Verletzen vor ihr und wuchtete ihn in die Schusslinie. Man konnte deutlich hören wie der Mann unter den Schmerzen der Bewegung und den Einschlägen seine Zähne verschluckt hatte, da nicht mehr als ein heiseres Geräusch aus seinem Hals drang in dem die Luftröhre verstopft war. Für einen kurzen Moment tat sich eine Lücke zwischen der neuen Leiche und Alexis auf. Darauf hatte er gewartet. Leicht strich er über den Abzug siener großkalibrigen Pistole und zog ihn, als sich der perfekte Moment eröffnet hatte. Direkt unter dem Knie traf den Mann das Explosivgeschoss und zerschmetterte Fleisch und Knochen. Der Mann starrte sein, an Fetzen von Muskeln und Haut hängendes. Bein an und seine Augen zuckten panisch hin und her, der Imperiale konnte nichteinmal mehr schreien, so sehr war er von der Panik erfasst. Jackob ging zu ihm hinüber und wies Alexis, die vor dem Opfer hockte, an aufzuhören interesiert in der Wunde zu stochern. Wütend entblösste sie ihre Fangzähne und starrte ihn an, doch dann stand sie auf und ging zu einem der anderen Männer. Jackob brüllte den Flur hinunter: "Bleibt draußen oder wir töten die Geisel. Wir schicken euch gleich einen eurer Leute raus." Dann sah er Henry direkt in die Augen und grinste ihn an: "Sei froh, du kannst gehen." , dann versteinerte sich seine Miene wieder: "Aber dein Bein bleibt hier." Mit Wucht trat er auf Henrys Bein über der Wunde und zog dann mit aller Kraft, an dem Fuß. Die letzten Reste der Haut platzten als erste und Jackob genoß die schrecklichen Schreie des Mannes, ganz langsam spannte er den Muskel fast bis zum bersten um ihn dann wieder entspannen zu lassen. Dann riss er das Bein mit einem Ruck ab. Er warf das abgenutzte Spielzeug in eine Ecke und schob den Mann dann an der Hüfte Richtung Tür: "Den Rest musst du schon selbst schaffen."
Stück für Stück robbte Henry über den Boden, jede Anstrengung ließ einen Schwall aus Blut austreten. Dreck und Staub legten sich auf das offene Fleisch, es fühlte sich an, als würden sie sich direkt in sein Bein fressen, hinauf bis zur Hüfte, sein anderes Bein spürte er nicht mehr und er sah seine Männer am anderen Ende des Flurs, die nicht sicher waren, ob sie zu ihm rennen und ihm helfen oder ob sie weiter auf die Tür zielen sollten. Kleine bläuliche Funken tanzten in seinem Sichtfeld herum, rechts und links von sich konnte er kaum noch etwas erkennen, aber er schleifte sich vorwärts. Meter für Meter. Endlich rannten die ersten beiden Männer los und zogen ihn zum Rest der Gruppe, Meik war schnell dabei und schnürte Henrys Bein mit einem Fetzen seines Ärmels ab, es blutete aber immer noch stark. Henry entspannte sich vollkommen, als er mit dem Rücken gegen den hockenden Soldaten lehnte. Tief atmete er ein und aus und blickte gegen die schimmelige Holzdecke. Der Mann zu seiner Rechten rief: "Kommt raus und ergebt euch, es gibt keinen Ausgang aus dem Raum und ihr könnt niemals bis hier kommen ohne erschossen zu werden. Bringt die Verwundeten mit!" Die Stimme kam ihm vor, als würde sie ganz weit weg seien und anscheinend wusste niemand ausser ihm, dass sie alle tot waren. Er versuchte etwas zu sagen, aber kein Wort verließ seine Lippen, dann schrie eines der abscheulichen Monster: "OK. Ich komme raus." Dann flog etwas durch die Luft direkt auf ihn zu. Er fing es auf und starrte auf Tobias Hinterkopf den er an der Tätowierung im Nacken erkannte. Ganz langsam drehte er ihn um, um ihm ins Gesicht zu sehn, dann sah er die Granate. Mit einem dumpfen, fleischigen Geräusch explodierte der Schädel, kleine grünliche Flammen griffen auf seine Hände über. Panisch versuchte er sie vom Körper zu streichen, aber sie griffen auf die Arme über, die Männer um ihn herum waren in Panik, dann hörten sie einen hellen Schrei. Das Feuer arbeitete sich seinen Körper hinauf und drang in seinen Mund ein, dann sah er wieder zur Decke, er hatte bereits mit seinem Leben abgeschlossen, als er den roten Fleck sah. Er wurde immer größer Blut lief von der Decke die Wände entlang und tropfte auf den Boden und in sein Gesicht, dann starrte er den Flur entlang. Der Junge von ebend ging ganz langsam den Flur entlang, die Pistole strich er mit ausgestrecktem Arm die Wand entlang und malte so eine dünne Linie in das Blut, die sich schnell wieder schloss, hinter ihm kam das Feuer, die grünen Flammen loderten hinter ihm bis zur Decke, der gesamte Raum hinter ihm war in dem Feuer gefangen und das Blut an den Wänden begann Blasen zu werfen. Es kochte. Dann wurde Henrys Körper nach oben gerissen. Meik hatte ihn unter den Armen gepackt und rannte mit ihm zu der Treppe rechts von ihnen. Die anderen Männer kauerten sich panisch auf den Boden und wanden sich unter Schmerzen: "Wir können nichts für sie tun Sergeant!" rief Meik während er ihn die Treppe hinauf zerrte. Oben angekommen legte ihn Meik in einen der Räume und ließ ihn allein. Er konnte die Schreie seiner Kameraden hören.
Jackob ging langsam die morschen Stufen der alten Treppe hinauf, die unter jedem seiner Schritte knarrten. Hinter ihm klatschten mit einem matschigen Geräusch die Fleischfetzen gegen die Wand, was ein gutes Zeichen dafür war, dass Alexis ihren Spaß hatte. Die Schreie langweilten ihn bereits, aber er wusste dass sein liebstes Ziel entkommen war. Der Mann musste vor Angst vergehen, dies würde ein schöner Abend werden. Kurz vor der letzten Stufe blieb er stehen und presste sich gegen die Wand. Es war offensichtlich, dass die Granate bei einem der Männer nicht gewirkt hatte, also musste er Vorsicht walten lassen. Er blickte kurz um die Ecke. Nichts. Dann schnellte er herum und zielte mit der Waffe in den Flur. Niemand zu sehn, er ließ die Waffe sinken, dann bewegte sich etwas an der Tür 2 Räume weiter, er riss die Waffe nach oben und heraus trat ein unbewaffneter Mann. Ein wenig ungläubig senkte er die Waffe, so etwas interresantes war noch nie passiert. Dann sprinntete der Mann los, Jackob visiert kurz an und die Kugel durchschlug den Hals des Mannes: "Idiot." , geringschätzte ihn Jackob, doch dann öffnete der Mann seine Hand und eine Granate kullerte auf ihn zu: "Verdammt!" , konnte Jacob nur noch rufen, als er einen schweren Schlag in der Seite spürte, mit Wucht wurde er in den Raum neben sich geschleudert und rutschte über den staubigen Boden, er konnte nur noch sehn wie Alexis ausserhalb des Raumes von der Druckwelle fortgerissen wurde.
Unter Schmerzen humpelte er auf die Tür zu, sein Bein musste beim Sturz gebrochen sein, die Schmerzen waren unerträglich, aber er folgte den Schreien den Flur hinunter bis zu dem riesigen Loch dass die Granate in die Außenwand gerissen hatte. Alexis hing dort unwirklich in der Luft, aufgespießt von einer daumendicken Metallstange die aus dem Beton ragte, schreiend bettelte sie ihn an, während die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken brachen und die rechte Hälfte ihres Gesichts bedeckten. Die Augen weit aufgerissen, ihr Körper zitterte vor Angst, streckte sie ihre Hand aus, damit er sie rettete, aber er konnte nichts mehr tun, das Feuer frass sich schon in ihr rechtes Auge, sie würde sterben. Sie streckte sich soweit sie es konnte in seine Richtung, dann trat er zu. Das wenige übrige Fleisch der halb verbrannten Seite riss unter dem Druck und sie stürzte. Er konnte die Angst in ihren Augen deutlich erkennen, dann drehte er sich um und bekam nicht mehr mit wie der Körper zu Staub zerfiel bevor er den Boden erreicht hatte. Es durften keine Beweise zurückbleiben.
Henry hockte in einer Ecke des fensterlosen Raums und spürte nichts mehr, die Schmerzen waren verflogen, genau wie die Angst auch, dann hörte er etwas. Ein leises zwitschern, erfüllte den ganzen Raum. Dann sah er die kleine Meise die auf ihn zuflog und auf seinem gesunden Knie landete, sie bewegte ihren kleinen Kopf hin und her, als würde sie ihn interesiert beobachten. Er lächelte sie an. Der Boden unter ihm wurde plötzlich ganz weich. Gras begann um ihn herum aus dem Boden zu sprießen und an den Wänden wuchsen alte und junge Bäume in den Himmel. Licht fiel durch ihre Äste und Blätter und er lächelte immer breiter. Es war wunderschön. Dann hörte er das Schlurfen auf dem Flur. Der blutüberströmte Junge humpelte langsam in den Raum und legte seine Waffe auf ihn an. Doch Henrys neuen Freunde würden ihn nicht im Stich lassen. Ächzend stürzte einer der Bäume um und begrub die Beine des Jungen unter sich, die Pistole flog entfernt ins weiche Gras.
Jackob kam mit schmerzverzerrtem Gesicht in den Raum, er würde es jetzt schnell beenden. Der Mann saß wehrlos an einer Wand und starrte mit verschwommenen Blick in die Leere. Ein lauter Pfeifton hallte durch durch das Haus: "Verdammt Artilerie!" , schoss ihm durch den Kopf, dann stürzte die Decke über ihm ein. Er versuchte sich mit einem Sprung nach vorn zu retten, aber ein tonnenschwerer Betonbrocken zertrümmerte sein rechtes Bein. Schreiend stürzte er zu Boden und die Waffe entglitt seinen Händen. Nach einigen kurzen Atemzügen hatte sich Jackob wieder beruhigt, sein Hirn war so sehr mit den Schmerzen überlastet, dass er sie nicht spürte und kurz davor war ohnmächtig zu werden. Der Mann vor ihm lächelte ihm zu: "Also müssen wir hier beide sterben." "Wirken die Halluzinogene noch?" warf er ihm zurück. Er musste sich beschäftigen um nicht bewußtlos zu werden. "Ja." , antwortete der Soldat und fuhr fort: "Aber jetzt sorgen sie nur noch für einen schönen Tod, danke dafür." Jackob wurde wütend: "Halt die Fresse du minderwertiger menschlicher Abschaum!" , der Mann schüttelte seinen Kopf: "Du bist kein Vampir, habe ich nicht recht?" Jackob biss sich auf seine Unterlippe und frage dann woher er das wusste: "Es war mir klar, als ich die Schmerzen deines Beines in deinem Gesicht sehen konnte." "So leicht bin ich am Ende dann doch zu durchschauen." , lachte Jackob in sich hinein: "Sag mir, wie ist dein Name Soldat?" Henry antworte kurz und Jackob erwiderte: "Henry.", nach einer kurzen Pause fuhr er fort: "Ein schöner Name. Wir sehen uns auf der anderen Seite Henry." Verwundert sah Henry mit an wie der Junge ein Messer aus der Tasche holte und sich einen kleinen Schnitt unter dem Brustbein setzte. Er konnte nicht wissen, dass sich darunter eine chirurgisch geformte Tasche befand, aus der der Junge nun eine blutüberströmt Schnur holte. Jackob riss so stark an der Reißleine, dass seine unteren Rippen brachen. Wie aus einem Springbrunnen sprudelten die bläulichen Flammen aus seinem Brustkorb. Dann folgte die Explosion.
noch mehr Off Topic: schreib ich hier unten um nicht zu sehr zu spoilern, ich hab mir gedacht, dass das ganze so eine Art kleine Eingreiftruppe ist aus dem Bündniss von Pakt und Vampiren, die Furcht unter ihren Feinden verbreiten, mir ist auch klar dass viel klischeehaft ist, aber hatte grad die Gedanken im Kopf und fands ganz nett^^ naja kA sagt mir wenns größter Mist is

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Quote
Original von Deva
Jo, Nike, sehr schöne Geschichte. Kann man sich sehr gut vorstellenthx hab sie auf Wunsch von Lazy geschrieben bin aber auch selbst sehr zufrieden mit ihr
Quoteauch wieder eine kurze Story...
kurz? oO^^
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Ich weiß net ob hier noch einer rein guckt und ob wir das nun noch weiter machen wo Deva weg ist
aber ich hab noch eine Story ausgegraben die ich noch posten wollte.Der metallene Alptraum
Der Kommander stand auf der Brücke und sah hinaus in die weiten des Alls, welches sich vor ihm erstreckte. Wie vergänglich dies alles doch war, dachte er als er ein Frack durch den Raum treiben sah. Es war eines seiner Flotte gewesen, aber den letzten Angriff der Sern’kei hatten außer ihm nur wenige überlebt. Auf dem Hauptschirm öffnete sich ein Fenster. „Sir! Bitte um Erlaubnis reden zu dürfen, Sir!“ „ Jaja, red schon.“ Wie sehr ihn diese Förmlichkeiten doch nervten. Aber nun ja die Oberhäupter der Menschheit legten viel Wert auf die Etikette. „Sir, ein riesiges, kugelförmiges Raumschiff wurde im äußeren Sektor von Zone 6 gesichtet! Wir haben bisher noch nichts unternommen, aber wir haben auf dem Planeten dem sich das Flugobjekt nähert dem Außenposten auf dem wir uns befinden und bitten um Erlaubnis uns im Notfall wehren zu dürfen, Sir!“ Hmm, er überlegte. Vielleicht waren es potenzielle Verbündete im Kampf gegen die Sern’kei, oder aber weitere Feinde. „Unternehmen sie vorerst nichts, aber ich will alle 10 Minuten informiert werden.“ „Sir, ja, Sir“ Der Kommander dachte nach, als er sah, dass der Soldat immer noch auf dem Schirm war. „Gibt es noch etwas Soldat?“ „Darf ich mich entfernen, Sir?“ „Ja, verdammt, die Besprechung ist zuende also gehen sie, wenn sie mir nichts mehr zu sagen haben.“ „Jawohl, Sir!“
Das Schiff auf dem der Kommander diente, war ein Großer Schlachtkreuzer mit dem Namen Sternenlicht. Nach dem letzten Angriff der Sern’kei war das alte Schiff auf dem er gedient hatte zerstört und er auf dieses Schiff verlegt worden. Er dachte noch häufig voller Trauer an seine Unergebenen, mit welchen er immer gute Bande gehabt hatte. Sie waren wie eine große Familie gewesen. Auf diesem Schiff waren ihm die meisten völlig unbekannt.
Nach 10 Minuten in denen der Kommander viel nachgedacht und in Erinnerungen geschwelgt hatte, er hielt er erneut eine Nachricht über den verbleib des großen unbekannten Schiffes. „Sir, die gewünschte Benachrichtigung nach 10 Minuten, Sir!“ „Ja, ich hab’s mir denken können.“ „Das unbekannte Schiff hat sich in der Umlaufbahn des Planeten positioniert und, so wie es aussieht, teile ihrer Panzerung abgeworfen und diese sind auf dem Planeten aufgeschlagen. Es wurden bereits mehrere Spähtrupps ausgesandt um die Objekte zu suchen und zu beobachten. Die ungefähre Position ist bekannt, aber genaueres wissen wir momentan leider noch nicht!“ „Hmm, OK, wir werden uns auf den Weg zu ihnen machen, aber verhalten sie sich bloß nicht feindselig, wir wollen nicht wegen eines Fehlers noch einen feind in diesem Universum haben.“ „Jawohl!“ Der Bildschirm wurde Schwarz ... Das Schiff setzte Kurs auf Zone 6.
Weitere zehn Minuten später erreicht eine weitere Nachricht das Schiff. „Sir, wir haben die Objekte nun gefunden, sie scheinen sich zu einer Art metallenen Kubus zusammengeschlossen u haben, der mitten in einem Wald aufgeschlagen ist. Aus dem Kubus sind mehrere kleine spinnenartige Roboter gekommen und haben damit begonnen alles in ihrer Umgebung zu verwerten.“ „Verhalten sie sich dabei aggressiv?“ „Nun ja die meisten Tierwesen fliehen von alleine, aber jene im Weg stehen werden von anderen Drohnen beseitigt, sag ich mal.“ „Von anderen?“ „Ja es scheint verschiedene Arten zu geben, unseren Berichten nach mindestens 3. Einmal Arbeiter die den Kubus gebaut haben und sich dann ins Innere zurückgezogen haben, dann die Sammler und die Aggressiven, die Hindernisse aus dem Weg räumen, alles samt insektoid und auf 6 Beinen, bis auf die Sammler, welche eher Spinnen ähneln und 8 Beine haben.“ „OK, 10 Minuten, sie wissen was zu tun ist“ „Jawohl!“ Wieder Schwärze.
In der nähe gab es kein Hyperraumtor, daher waren sie immer noch nicht in der Nähe und konnten im Notfall nicht eingreifen. In der Ferne Glitzerten ihn die Sterne freundlich an, doch der Kommander wusste, dass sie voller Tücke waren und vor allem voller Feinde.
Diesmal meldete sich der Außenposten nach drei Minuten. „Sir wir werden von den Wesen angegriffen, Sir!“, sagte der Soldat hektisch, „als einer der Arbeiter auf uns zu kam, versuchten wir freundlich zu sein, aber dieser lief einfach an uns vorbei und als wir ihn berührten um ihn auf uns aufmerksam zu machen ist er plötzlich stehen geblieben und hat sich uns zugewandt, als plötzlich eine Gruppe der Aggressiven Drohnen auf uns zugestürmt kam. Der Trupp wurde förmlich auseinander genommen. Soldat Kingsley, der vorher mit ihnen in Kontakt getreten war, wurde ebenfalls getötet.“ „Ziehen sie sich zum Außenposten zurück und töten sie alles was sich ihnen nähert, aber rücken sie nicht gegen diese Wesen aus, verstanden?“ „Ja, Sir“, sagte der Soldat und schon wurde der Bildschirm abermals Schwarz. Der Kommander stöhnte, wann würden die Soldaten verstehen das er diese Etikette hasste?
Die nächste Nachricht kam schon nach 2 Minuten. „Sir! Ein Trupp ist gegen den Befehl losgegangen um den Kubus anzugreifen!“ „WAS? Hatte ich mich nicht klar ausgedrückt?“ „Doch, Sir, natürlich haben sie das, aber es war eine Gruppe von Leuten die aus Freunden der Gefallenen bestand.“ „Ich will das ihr sie zurückpfeift und die Stellung haltet!“ „ Es tut mir Leid aber die Verbindung ist bereits abgebrochen, wahrscheinlich sind bereits alle tot, aber wir halten die Stellung!“ Das Gesicht des Kommanders lief rot an.
„Das will ich hoffen, bald sind wir da!“ „Danke , Kommander!“ Als er den Verängstigte Blick des Soldaten sah lachte der Kommander laut, wodurch sein Gesicht nur noch roter wurde. „Wegtreten Soldat“, sagte der Kommander immer noch lachend. Aber die Sache war ernst. Anscheinend hatten sie einen neuen Feind.Nach weiteren 5 Minuten erreichte das Schiff den Planeten. Es war ein Klasse C Planet und sehr nah an der hiesigen Sonne. Als vom Sternenlicht aus eine Verbindung zum Außenposten hergestellt wurde, sah der Kommander voller Grauen auf dem Bildschirm überall Leichen und Blutpfützen. Vereinzelnd waren noch Schüsse und Schmerzensschreie zu hören, welche nur langsam verhallten. Plötzlich rannte ein Soldat in den Raum, es war der mit dem sich der Kommander vorhin noch unterhalten hatte. „Hilfe, sie müssen uns helfen, schrie er als ,er sah, dass die Verbindung stand, „diese Viecher sind in den Stützpunkt eingedrungen, es gibt jetzt auch menschliche Drohnen mit Waffen! Sie schießen glühende Strahlen, als würden sie ganz aus Licht bestehen! Wir hatten keine Chance. Wir hätten sie gleich vernichten sollen! Wir ... „ doch in diesem Moment bohrte sich ein langer Greifarm von hinten in den Brustkorb des Soldaten. „ Gott verdammt, was zum ... ?!“ schrie der Kommander, als das Gesicht des Soldaten, langsam am Bildschirm hinunterglitt. Dahinter sah er eine Drohne die grade ihren Arm aus dem Körper des Toten zog. Sie sah auf den Bildschirm und eine Art Kabel fuhr aus ihrer Vorderseite aus und verband sich mit der Konsole. „Ähm, Kommander, Entschuldigung, aber jemand greift von dort unten aus auf unsere Systeme zu“, sagte einer der Techniker auf der Brücke, „ unsere Position wurde soeben abgefragt und unsere Schilde werden heruntergefahren!“ „Verbindung beenden!“, schrie der Kommander. Doch zu spät.
In diesem Moment erschien ein gleißendes Licht in der Brücke und heraustrat eine Gestalt, fast menschlich, aber irgendwie anders. Der Kommander war geschockt, verfügten diese Blechdosen etwa über Teleporter?!? Doch als er das Gesicht des Wesens sah, erkannte er es! „Du? Ich kenne dich ich habe dich ausgebildet!“ „Ich war einmal einer von euch, ja wohl wahr“, sagte das Wesen mit einer hohlen metallischen Stimme, in der kein Tonfall zu höheren war, „ nur, dass mir ein Geschenk gemacht wurde, ein Geschenk, genannt Perfektion.“ „Bist du etwa einer von ihnen?“, fragte der Kommander, während er hinter seinen Rücken nach seiner Waffe griff. „Ihren Muskelbewegungen nach zu urteilen versuchen sie, hoffnungsloserweise, unbemerkt ihre Waffe zu nehme. Nun gut, versuchen sie es.“ ,sagte der Verräter. Der Kommante zog seine Waffe und schoss ihm mitten ins Herz, oder zumindest dahin wo es sonst normal ist. Dieser sein ehemaliger Schüler zuckte nicht ein mal als seine Brust durchbohrt wurde, stattdessen fing er an herablassend zu grinsen. „Erbärmliche Leistung.“ Sagte er, während das Loch in einer Brust mit Metall zu schließen schien. „Was zum ... ?!?“, staunte der Kommander, „ Du bist der Teufel, Freundchen! „Nein“, wiedersprach dieser, „ ich bin einfach nur ... besser.“ , sagte er herablassend. Dieses Hochnäsige machte den Kommander rasend und er schoss noch mal und noch mal und noch mal .. doch alle drei Verletzungen schlossen sich wieder nach kurzer Zeit. „ Wie schnell man sich doch an einen neuen Körper gewöhnen kann!“, sagte er sich selbst bewundernd, „ihr in eurer Unvollkommenheit seit doch Nichts! Ihr seit es nicht wert weiterzuexistieren! Die Auslese hat bereits begonnen und wird alles Unwürdige vertilgen!“ „Die Auslese? Was? Du bist doch nicht ganz bei Trost!“
In diesem Moment wurde eine Verbindung von der Erde zum Schiff sternenlicht aufgebaut. Und ein Offizier der neue Instruktionen übermitteln wollte, sah da Grauensszenario mit an. Außerdem wurden ihm alle aufgezeichneten Daten zu den Wesen übermittelt.
„Du Monster!, im direkten Kampf wird dir deine Ausbildung nichts nutzen, ich bin besser!“, sagte der Kommander, rannte auf den Feind zu und schlug zu. Seine Hand traf auf die Haut des Ziels und ein Schmerz zuckte durch den Arm des Kommanders, welcher zurückstolperte und hinfiel. Es war als hätte er gegen eine Titanwand gehauen. In der Haut seines Opfers blieb nicht mal eine Delle zurück. „Ach, Kommander. Hätten sie sich das nicht denken können? Ich glaube sie werden langsam alt, also ,“ sagte er und seine Hand verwandelte sich in eine lange Klinge und alle auf der Brücke hielten den Atem an, „ also werde ich sie erlösen, von ihrer bedeutungslosen, unperfekten Existenz!“ Er bohrte seine lange Klinge in den Körper des Kommanders, zog sie langsam vom Bauch bis zum Hals hoch und durchschnitt den Oberkörper des Kommander sauber. Plötzlich rannten alle schreiend auf das Monstrum zu welches lachend einen nach dem anderen tötete. Dann blickte er auf den Schirm welchem er die ganze Zeit über den Rücken zugewandt hatte und grinste, blutbefleckt und triefend, den Offizier an. „Guten Tag.“, sagte er und verschwand lachend in einem Schein aus weißem Licht, den Offizier verdutzt und verängstigt zurücklassend.
Nachdem das Licht vollends verschwunden war, wurde die Sternenlicht von einem weißen Lichtstrahl in tausend kleine Stücke zersprengt und die Große Metallkugel glitt langsam davon und verschwand in den Schatten des Alls.
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