Dieses Thema soll künftig alle häufig gestellten Fragen zum System Warmachine von Privateer Press enthalten, bzw. Interessierten einen groben Überblick über die benötigten Materialien und den Spielablauf geben.
Bitte beachtet, dass dieses Thema durch Eure Fragen weiterlebt und ständig erweitert werden kann.
Wer also noch Fragen hat, die hier nicht beantwortet sind, kann mir diese per PN stellen und ich werde versuchen, diese so schnell es geht zu beantworten, bzw. dieses Thema entsprechend zu ergänzen.
Natürlich werden in diesem Thema keine speziellen Auskünfte wie z.B. Profilwerte oder Sonderregeln gegeben, da dies gegen die Lizenzbestimmungen verstößt.
F:
„Wer hat das System Warmachine erschaffen?“
A:
Warmachine ist ein Tabletop System der Firma Privateer Press, welche in Amerika ansässig ist. Für weitere Informationen zu der Firma Privateer Press besucht: Privateer Press
F:
„Wo kann ich Warmachine Miniaturen und Regelwerke, sowie Zubehör kaufen?“
A:
Warmachine Miniaturen, Regelwerke und weiteres Zubehör findet man inzwischen in jeden gut sortierten Fantasyladen. Alternativ kann man die Produkte auch in diversen Onlineshops wie z.B. http://www.radaddel.de bestellen.
F:
„Sind Warmachine Miniaturen bereits bemalt, wenn ich sie kaufe?“
A:
Nein. Wie auch andere Produzenten von Tabletop Spielen, verkauft Privateer Press ausschließlich unbemalte und nicht zusammengebaute Miniaturen.
F:
„Sind die Miniaturen von Privateer Press aus Metall, oder aus Plastik?“
A:
Warmachine Miniaturen sind, mit Ausnahme des Base, vollkommen aus Metall. Einer der gängigsten Werbesprüche für Warmachine ist daher auch : “Full Metal Fantasy“
F:
„Welche Farben soll ich zum bemalen nehmen, bzw. hat Privateer Press ein eigenes Farbsortiment?“
A:
Die Wahl der Farben bleibt Euch natürlich selbst überlassen. Privateer Presshat eine eigene Farbpalette auf den Markt gebracht, welche den Namen Formula P3 trägt.
F:
„Wie muß ich meine Miniaturen bemalen?“
A:
Das bleibt jedem selbst überlassen. Privateer Press gibt in seinen Regelwerken und im No Quarter Magazine Anreize, bzw. stellt die offiziellen Farbschemata vor, jedoch ist man in keinster Weise an diese gebunden.
F:
„Was benötige ich zum Spielen?“
A:
Dies ist eine Frage, die sich nur mit einem „von“ „bis“ beantworten lässt.
Für den Anfang reicht das Regelwerk Warmachine Prime, eine Battle Box, Würfel, Schablonen, Klarsichthüllen, einen wasserlöslichen Stift, gegebenenfalls einige Marker und ein Maßband mit Zolleinteilung aus.
F:
„Brauche ich irgendwelche speziellen Würfel?“
A:
Nein. Bei den Würfeln handelt es sich um normale sechsseitige Würfel, die zukünftig als W6 abgekürzt werden.
F:
„Brauche ich ein bestimmtes Maßband?“
A:
Nahezu jedes Maßband hat heutzutage auf der einen Seite eine Einteilung in cm und auf der anderen eine in Zoll. Sollte gerade kein Maßband mit entsprechender Einteilung zur Hand sein, kann man dieses preiswert in jedem Baumarkt kaufen. Alternativ gibt es in dem Regelbuch Warmachine Prime eine Umrechnungstabelle von Zoll in cm, jedenfalls wenn man sich für die deutsche Version entschieden hat.
F:
„Was muß ich mir unter einer Battle Box vorstellen?“
A:
Eine Battle Box ist sozusagen eine Art Starterpaket. Neben Schnellstartregeln enthält die Battle Box auch erste Miniaturen, die für die ersten, sehr kleinen Testspiele ausreichen. Je nachdem, für welche Fraktion man sich entscheidet, beinhaltet die Battle Box zwischen drei und fünf Modellen. Weiterhin sind Datenkarten in der Battle Box, auf denen das Profil, die Sonderregeln, sowie das Schadensraster abgebildet ist.
F:
„Stift und Klarsichthüllen sind ungewöhnlich für ein Table Top. Wozu brauche ich diese?“
A:
Wie erwähnt sind auf den Datenkarten, die für viele Modelle vorhanden sind, neben dem Profil und den Sonderregeln auch ein Schadensraster abgebildet. Bei menschlichen Modellen ist dieses Raster als Kästchenreihe dargestellt, während Warjacks eher einen ganzen Block an Schadenskästchen haben. Im Laufe des Spiels werden die erlittenen Lebenspunktverluste auf dem Schadensraster markiert.
Daher bietet es sich an, die Datenkarten zuvor in eine Klarsichthülle ( eventuell sogar eine spezielle Hülle für Sammelkarten ) zu schieben, damit man nicht auf die Karte, die für jedes Modell nur einfach vorhanden ist, schreiben muss. Es empfiehlt sich daher auch, wasserlösliche Stifte zu verwenden, da man 1. Schadenspunkte während des Spiels regenerieren kann; 2. die Klarsichtfolie so mehrfach verwenden kann.
F:
„Was für Schablonen muss ich haben?“
A:
Für Warmachine gibt es mehrere verschiedene Schablonen, die Reichweiten, bzw. die Fläche des Schadens angeben. Entweder man kauft diese separat, oder man kopiert sich diese ( was in diesem Fall übrigens legal ist ) aus dem Regelbuch Warmachine Prime.
F:
„Wozu brauche ich Marker?“
A:
In Warmachine gibt es mächtige Kriegsmagier, die sog. Warcaster. Diese Warcaster kontrollieren dampfbetriebene, auf zwei Beinen laufende Kriegsmaschinen, die sog. Warjacks.
Ein Warcaster kann einige Fähigkeiten des Warjacks steigern. Dies geschieht, indem er dem Warjack einen entsprechenden mentalen Befehl erteilt, der durch die Vergabe von sogenannten Fokuspunkten dargestellt wird. Jeder Warcaster hat einen Fokuswert, welcher seine Magiestärke darstellt. Man sollte demnach ausreichend Marker haben, um die Summe der Fokuswerte der einzelnen Warcaster auf dem Spielfeld darstellen zu können.
Beispiel: In meiner Armee befinden sich zwei Warcaster. Einer hat einen Fokuswert von 6, ein anderer einen Fokuswert von 8. Um die einzelnen zu vergebenden Fokuspunkte darstellen zu können, brauche ich also 14 Marker.
Auch hier gibt es wieder unterschiedliche Möglichkeiten der Darstellung. Fokuspunkte können problemlos durch Würfel dargestellt werden. Man könnte auch leine Glassteine, welche normalerweise als Dekoration verwendet werden, benutzen. Alternativ dazu gibt es auch offizielle Marker ( separat erhältlich, also nicht bei den Modellen dabei ), die neben ausreichend Fokuspunkten auch Marker für einige Sonderfähigkeiten haben, welche das Modell hat.
Bis jetzt gibt es diese Marker nicht als Komplettset für alle Warcaster. Vielmehr sind diese Marker für jedes Warcaster Modell separat erhältlich.
F:
„Was ist Warmachine Prime?“
A:
Warmachine Prime ist das Grundregelwerk. Hier werden die grundlegenden Regeln erklärt und es werden die unterschiedlichen möglichen Szenarien vorgestellt.
Weiterhin enthält Warmachine Prime die Vorstellung einiger Miniaturen aller vier Fraktionen, sowie einiger Söldnermodelle. Zu jedem Modell gibt es einige Hintergrundinformationen, sowie das Profil und die gegebenenfalls vorhandenen Sonderregeln.
Zu jeder Fraktion gibt es auch einen Teil, der sich mit der allgemeinen Geschichte der Fraktion beschäftigt.
Abschließend enthält Warmachine Prime Bemalvorschläge für die Miniaturen und zeigt die offiziellen Farbschemata der einzelnen Fraktionen.
F:
„Ich habe da was über deutsche Version gelesen. Was bedeutet das genau?“
A:
Von den insgesamt vier erschienenen Regelbüchern zu Warmachine ist bis jetzt leider lediglich Warmachine Prime, also das Grundregelwerk, und Warmachine Superiority, welches die aktuellste Erweiterung ist, in deutscher Sprache erschienen.
Warmachine Escalation ( erste Erweiterung ) und Warmachine Apotheosis ( zweite Erweiterung ) sind inzwischen auch in deutscher Sprache erhältlich.
Dies wirkt sich auch auf die Datenkarten aus. Während die aktuellen Modelle Datenkarten in englischer und deutscher Sprache enthalten, beinhalten ältere Modelle leider ausschließlich englischsprachige Datenkarten.
Wer sich für die englische Version entscheidet, sollte also zumindest Grundkenntnisse in Englisch, bzw. ein Wörterbuch, haben.
F:
„Brauche ich die Erweiterungen zwingend?“
A:
Für die ersten Spiele sicherlich nicht. Die einzelnen Erweiterungen stellen vornehmlich neue Modelle vor und treiben die Handlung der Geschichte weiter voran.
Neue Regeln nehmen in diesen ca. 200 Seiten starken Büchern etwa 2 – 6 Seiten ein.
Die kompletten Regeln zu kennen ist natürlich wichtig, wenn man auf Turnieren spielen will, oder gegen Leute spielt, deren Armee auf einer aktuelleren Version/ Erweiterung beruhen.
F:
„Wo bekomme ich einen Überblick, was die einzelnen Erweiterungen bringen?“
A:
Hier:
Warmachine Prime:
- Grundlegende Regeln
- Einblick in die Geschichte der Fraktionen
- Vorstellung der einzelnen Szenarien
- Vorstellung v. Modellen ( Warcaster, Solos, Infanterie, Warjacks ) inkl. Sonderregeln
- Vorstellung der Farbschemata und Bemaltipps
Warmachine Escalation:
- Neue Regeln ( 2 Seiten ) wie z.B. Jack Marshalls und Weapon Crews
- Weiterführende Geschichte des Konflikts der Fraktionen
- Vorstellung neuer Modelle für die einzelnen Fraktionen
- Einführung von „Weapon Crews“ und „Unit Attachments“
- Modellbau- und Bemaltechniken
- Kampagne für 2 – 4 Spieler
Warmachine Apotheosis:
- Neue Regeln ( 6 Seiten ) wie z.B. Warjack Bonding, Epic Warcaster
- Weiterführende Geschichte des Konflikts der Fraktionen
- Vorstellung neuer Modelle für die einzelnen Fraktionen
- Einführung von „Epic Warcastern“ und „Unique Warjacks“
- Vorstellung des „Theatre of War“ Kampagnen Systems
Warmachine Superiority:
- Neue Regeln ( 6 Seiten ) wie z.B. Kavallerie und Mercenary Contracts
- Weiterführende Geschichte des Konflikts der Fraktionen
- Vorstellung neuer Modelle für die einzelnen Fraktionen
- Einführung von Mercenaries ( Söldner ) als eigenständige Fraktion
- Einführung von Kavallerie
Warmachine Prime Remix:
- Zusammenfassung der regeln von Prime - Superiority
- Vorstellung der Modelle ( alle aus Prime, jedoch aktualisierte Regeln und neue Artworks )
- Errata zu den vorangegangenen Erweiterungen
Warmachine: Pirates of the Broken Coast:
- Hintergrund zu der Fraktion Privateers, welche zu den Söldnern, also Mercenaries gehören
- Vorstellung der Privateer Modelle
- Taktiktipps für Privateers
F:
„Mich interessieren nur die Regeln. Muss ich trotzdem alle Bücher kaufen?“
A.
Nein, hier würde der Kauf von Warmachine Prime Remix ausreichen.
Ausnahme hiervon wäre, wenn man sich für die Fraktion Privateers entscheidet. Privateer Press hat vor kurzem das erste "Armeebuch" auf den Markt gebracht, in dem nicht alle Fraktionen erwähnt sind, sondern lediglich eine einzige. Soweit bekannt ist, soll dies nicht zur Regel werden, sondern lediglich dazu dienen, eine neue Fraktion vorzustellen und dieser gleich genug Modelle zur verfügung zu stellen, um mit den Hauptfraktionen mithalten zu können.
Wir können uns künftig also weiterhin auf Hauptbücher freuen, die alle Fraktionen abdecken und gleichzeitig die neuen Regeln behandeln. Sollten weitere, neue Fraktionen kommen, könnte Privateer Press wie bei der Fraktion Privateers natürlich ein separates Armeebuch auf den Markt bringen.
F:
„Ich kenne andere Table Top Systeme. Kann ich die Modelle individuell ausrüsten?“
A:
Leider nein. Die Modelle haben immer die Bewaffnung, welche an ihnen dargestellt ist und können keine weitere Ausrüstung erhalten. So gesehen wird hier das Prinzip „wysiwyg“ ( what you see is what you get ) strikt eingehalten.
Das positive ist, dass jeder Spieler so genau nachvollziehen kann, welche Waffen und Fähigkeiten die gegnerischen Modelle haben.
F:
„Ich lese häufig: Play Warmachine against Hordes. Was ist das?“
A:
Hordes ist ein weiteres Table Top System von Privateer Press. In Kürze wird es hier im Forum auch ein entsprechendes FAQ zu diesem Thema geben.
Für den Moment sei gesagt, dass die beiden Systeme aufgrund ihrer nahezu identischen Regeln problemlos miteinander kombiniert werden können.
F:
„Ich liebe Hintergrund. Wo kann ich mehr erfahren?“
A:
Zur Zeit beschränkt sich der Hintergrund auf den, der in den Regelbüchern vorhanden ist.
Teilweise wird der Hintergrund auch im No Quarter Magazine fortgesetzt.
Allerdings gibt es noch ein Rollenspiel von Privateer Press, welches den Namen Iron Kingdoms trägt. Für dieses RPG gibt es auch Bücher, die Wissbegierigen weiterhelfen sollten.
Weiterhin ist nach unserem Wissen eine Comicserie in Planung, die im Herbst 2006 erscheinen sollte. Bisher scheint die Comicserie jedoch noch nicht veröffentlicht zu sein.
Über Romane ist derzeit leider noch nichts bekannt, abegsehen von der Tatsache, dass eine Serie geplant ist.
F:
„Was ist das No Quarter Magazine?“
A:
Das No Quarter Magazine ( NQM ) ist ein zweimonatig erscheinendes Hobbymagazin von Privateer Press. Das NQM ist ausschließlich in englischer Sprache erhältlich ( zur Zeit jedenfalls ).
Um zu erfahren, was das NQM beinhaltet, besuche einfach die Privateer Press Homepage, oder schau regelmäßig in dieses Thema ( LINK ).



