Warmachine FAQ ( Stand 21.01.2008 )

  • Dieses Thema soll künftig alle häufig gestellten Fragen zum System Warmachine von Privateer Press enthalten, bzw. Interessierten einen groben Überblick über die benötigten Materialien und den Spielablauf geben.

    Bitte beachtet, dass dieses Thema durch Eure Fragen weiterlebt und ständig erweitert werden kann.
    Wer also noch Fragen hat, die hier nicht beantwortet sind, kann mir diese per PN stellen und ich werde versuchen, diese so schnell es geht zu beantworten, bzw. dieses Thema entsprechend zu ergänzen.
    Natürlich werden in diesem Thema keine speziellen Auskünfte wie z.B. Profilwerte oder Sonderregeln gegeben, da dies gegen die Lizenzbestimmungen verstößt.

    F:
    „Wer hat das System Warmachine erschaffen?“

    A:
    Warmachine ist ein Tabletop System der Firma Privateer Press, welche in Amerika ansässig ist. Für weitere Informationen zu der Firma Privateer Press besucht: Privateer Press

    F:
    „Wo kann ich Warmachine Miniaturen und Regelwerke, sowie Zubehör kaufen?“

    A:
    Warmachine Miniaturen, Regelwerke und weiteres Zubehör findet man inzwischen in jeden gut sortierten Fantasyladen. Alternativ kann man die Produkte auch in diversen Onlineshops wie z.B. http://www.radaddel.de bestellen.

    F:
    „Sind Warmachine Miniaturen bereits bemalt, wenn ich sie kaufe?“

    A:
    Nein. Wie auch andere Produzenten von Tabletop Spielen, verkauft Privateer Press ausschließlich unbemalte und nicht zusammengebaute Miniaturen.

    F:
    „Sind die Miniaturen von Privateer Press aus Metall, oder aus Plastik?“

    A:
    Warmachine Miniaturen sind, mit Ausnahme des Base, vollkommen aus Metall. Einer der gängigsten Werbesprüche für Warmachine ist daher auch : “Full Metal Fantasy“

    F:
    „Welche Farben soll ich zum bemalen nehmen, bzw. hat Privateer Press ein eigenes Farbsortiment?“

    A:
    Die Wahl der Farben bleibt Euch natürlich selbst überlassen. Privateer Presshat eine eigene Farbpalette auf den Markt gebracht, welche den Namen Formula P3 trägt.

    F:
    „Wie muß ich meine Miniaturen bemalen?“

    A:
    Das bleibt jedem selbst überlassen. Privateer Press gibt in seinen Regelwerken und im No Quarter Magazine Anreize, bzw. stellt die offiziellen Farbschemata vor, jedoch ist man in keinster Weise an diese gebunden.

    F:
    „Was benötige ich zum Spielen?“

    A:
    Dies ist eine Frage, die sich nur mit einem „von“ „bis“ beantworten lässt.

    Für den Anfang reicht das Regelwerk Warmachine Prime, eine Battle Box, Würfel, Schablonen, Klarsichthüllen, einen wasserlöslichen Stift, gegebenenfalls einige Marker und ein Maßband mit Zolleinteilung aus.

    F:
    „Brauche ich irgendwelche speziellen Würfel?“

    A:
    Nein. Bei den Würfeln handelt es sich um normale sechsseitige Würfel, die zukünftig als W6 abgekürzt werden.

    F:
    „Brauche ich ein bestimmtes Maßband?“

    A:
    Nahezu jedes Maßband hat heutzutage auf der einen Seite eine Einteilung in cm und auf der anderen eine in Zoll. Sollte gerade kein Maßband mit entsprechender Einteilung zur Hand sein, kann man dieses preiswert in jedem Baumarkt kaufen. Alternativ gibt es in dem Regelbuch Warmachine Prime eine Umrechnungstabelle von Zoll in cm, jedenfalls wenn man sich für die deutsche Version entschieden hat.

    F:
    „Was muß ich mir unter einer Battle Box vorstellen?“

    A:
    Eine Battle Box ist sozusagen eine Art Starterpaket. Neben Schnellstartregeln enthält die Battle Box auch erste Miniaturen, die für die ersten, sehr kleinen Testspiele ausreichen. Je nachdem, für welche Fraktion man sich entscheidet, beinhaltet die Battle Box zwischen drei und fünf Modellen. Weiterhin sind Datenkarten in der Battle Box, auf denen das Profil, die Sonderregeln, sowie das Schadensraster abgebildet ist.

    F:
    „Stift und Klarsichthüllen sind ungewöhnlich für ein Table Top. Wozu brauche ich diese?“

    A:
    Wie erwähnt sind auf den Datenkarten, die für viele Modelle vorhanden sind, neben dem Profil und den Sonderregeln auch ein Schadensraster abgebildet. Bei menschlichen Modellen ist dieses Raster als Kästchenreihe dargestellt, während Warjacks eher einen ganzen Block an Schadenskästchen haben. Im Laufe des Spiels werden die erlittenen Lebenspunktverluste auf dem Schadensraster markiert.
    Daher bietet es sich an, die Datenkarten zuvor in eine Klarsichthülle ( eventuell sogar eine spezielle Hülle für Sammelkarten ) zu schieben, damit man nicht auf die Karte, die für jedes Modell nur einfach vorhanden ist, schreiben muss. Es empfiehlt sich daher auch, wasserlösliche Stifte zu verwenden, da man 1. Schadenspunkte während des Spiels regenerieren kann; 2. die Klarsichtfolie so mehrfach verwenden kann.

    F:
    „Was für Schablonen muss ich haben?“

    A:
    Für Warmachine gibt es mehrere verschiedene Schablonen, die Reichweiten, bzw. die Fläche des Schadens angeben. Entweder man kauft diese separat, oder man kopiert sich diese ( was in diesem Fall übrigens legal ist ) aus dem Regelbuch Warmachine Prime.

    F:
    „Wozu brauche ich Marker?“

    A:
    In Warmachine gibt es mächtige Kriegsmagier, die sog. Warcaster. Diese Warcaster kontrollieren dampfbetriebene, auf zwei Beinen laufende Kriegsmaschinen, die sog. Warjacks.
    Ein Warcaster kann einige Fähigkeiten des Warjacks steigern. Dies geschieht, indem er dem Warjack einen entsprechenden mentalen Befehl erteilt, der durch die Vergabe von sogenannten Fokuspunkten dargestellt wird. Jeder Warcaster hat einen Fokuswert, welcher seine Magiestärke darstellt. Man sollte demnach ausreichend Marker haben, um die Summe der Fokuswerte der einzelnen Warcaster auf dem Spielfeld darstellen zu können.

    Beispiel: In meiner Armee befinden sich zwei Warcaster. Einer hat einen Fokuswert von 6, ein anderer einen Fokuswert von 8. Um die einzelnen zu vergebenden Fokuspunkte darstellen zu können, brauche ich also 14 Marker.

    Auch hier gibt es wieder unterschiedliche Möglichkeiten der Darstellung. Fokuspunkte können problemlos durch Würfel dargestellt werden. Man könnte auch leine Glassteine, welche normalerweise als Dekoration verwendet werden, benutzen. Alternativ dazu gibt es auch offizielle Marker ( separat erhältlich, also nicht bei den Modellen dabei ), die neben ausreichend Fokuspunkten auch Marker für einige Sonderfähigkeiten haben, welche das Modell hat.
    Bis jetzt gibt es diese Marker nicht als Komplettset für alle Warcaster. Vielmehr sind diese Marker für jedes Warcaster Modell separat erhältlich.

    F:
    „Was ist Warmachine Prime?“

    A:
    Warmachine Prime ist das Grundregelwerk. Hier werden die grundlegenden Regeln erklärt und es werden die unterschiedlichen möglichen Szenarien vorgestellt.
    Weiterhin enthält Warmachine Prime die Vorstellung einiger Miniaturen aller vier Fraktionen, sowie einiger Söldnermodelle. Zu jedem Modell gibt es einige Hintergrundinformationen, sowie das Profil und die gegebenenfalls vorhandenen Sonderregeln.
    Zu jeder Fraktion gibt es auch einen Teil, der sich mit der allgemeinen Geschichte der Fraktion beschäftigt.
    Abschließend enthält Warmachine Prime Bemalvorschläge für die Miniaturen und zeigt die offiziellen Farbschemata der einzelnen Fraktionen.

    F:
    „Ich habe da was über deutsche Version gelesen. Was bedeutet das genau?“

    A:
    Von den insgesamt vier erschienenen Regelbüchern zu Warmachine ist bis jetzt leider lediglich Warmachine Prime, also das Grundregelwerk, und Warmachine Superiority, welches die aktuellste Erweiterung ist, in deutscher Sprache erschienen.
    Warmachine Escalation ( erste Erweiterung ) und Warmachine Apotheosis ( zweite Erweiterung ) sind inzwischen auch in deutscher Sprache erhältlich.
    Dies wirkt sich auch auf die Datenkarten aus. Während die aktuellen Modelle Datenkarten in englischer und deutscher Sprache enthalten, beinhalten ältere Modelle leider ausschließlich englischsprachige Datenkarten.
    Wer sich für die englische Version entscheidet, sollte also zumindest Grundkenntnisse in Englisch, bzw. ein Wörterbuch, haben.

    F:
    „Brauche ich die Erweiterungen zwingend?“

    A:
    Für die ersten Spiele sicherlich nicht. Die einzelnen Erweiterungen stellen vornehmlich neue Modelle vor und treiben die Handlung der Geschichte weiter voran.
    Neue Regeln nehmen in diesen ca. 200 Seiten starken Büchern etwa 2 – 6 Seiten ein.
    Die kompletten Regeln zu kennen ist natürlich wichtig, wenn man auf Turnieren spielen will, oder gegen Leute spielt, deren Armee auf einer aktuelleren Version/ Erweiterung beruhen.

    F:
    „Wo bekomme ich einen Überblick, was die einzelnen Erweiterungen bringen?“

    A:
    Hier:

    Warmachine Prime:
    - Grundlegende Regeln
    - Einblick in die Geschichte der Fraktionen
    - Vorstellung der einzelnen Szenarien
    - Vorstellung v. Modellen ( Warcaster, Solos, Infanterie, Warjacks ) inkl. Sonderregeln
    - Vorstellung der Farbschemata und Bemaltipps

    Warmachine Escalation:
    - Neue Regeln ( 2 Seiten ) wie z.B. Jack Marshalls und Weapon Crews
    - Weiterführende Geschichte des Konflikts der Fraktionen
    - Vorstellung neuer Modelle für die einzelnen Fraktionen
    - Einführung von „Weapon Crews“ und „Unit Attachments“
    - Modellbau- und Bemaltechniken
    - Kampagne für 2 – 4 Spieler

    Warmachine Apotheosis:
    - Neue Regeln ( 6 Seiten ) wie z.B. Warjack Bonding, Epic Warcaster
    - Weiterführende Geschichte des Konflikts der Fraktionen
    - Vorstellung neuer Modelle für die einzelnen Fraktionen
    - Einführung von „Epic Warcastern“ und „Unique Warjacks“
    - Vorstellung des „Theatre of War“ Kampagnen Systems

    Warmachine Superiority:
    - Neue Regeln ( 6 Seiten ) wie z.B. Kavallerie und Mercenary Contracts
    - Weiterführende Geschichte des Konflikts der Fraktionen
    - Vorstellung neuer Modelle für die einzelnen Fraktionen
    - Einführung von Mercenaries ( Söldner ) als eigenständige Fraktion
    - Einführung von Kavallerie

    Warmachine Prime Remix:
    - Zusammenfassung der regeln von Prime - Superiority
    - Vorstellung der Modelle ( alle aus Prime, jedoch aktualisierte Regeln und neue Artworks )
    - Errata zu den vorangegangenen Erweiterungen

    Warmachine: Pirates of the Broken Coast:
    - Hintergrund zu der Fraktion Privateers, welche zu den Söldnern, also Mercenaries gehören
    - Vorstellung der Privateer Modelle
    - Taktiktipps für Privateers

    F:
    „Mich interessieren nur die Regeln. Muss ich trotzdem alle Bücher kaufen?“

    A.
    Nein, hier würde der Kauf von Warmachine Prime Remix ausreichen.
    Ausnahme hiervon wäre, wenn man sich für die Fraktion Privateers entscheidet. Privateer Press hat vor kurzem das erste "Armeebuch" auf den Markt gebracht, in dem nicht alle Fraktionen erwähnt sind, sondern lediglich eine einzige. Soweit bekannt ist, soll dies nicht zur Regel werden, sondern lediglich dazu dienen, eine neue Fraktion vorzustellen und dieser gleich genug Modelle zur verfügung zu stellen, um mit den Hauptfraktionen mithalten zu können.
    Wir können uns künftig also weiterhin auf Hauptbücher freuen, die alle Fraktionen abdecken und gleichzeitig die neuen Regeln behandeln. Sollten weitere, neue Fraktionen kommen, könnte Privateer Press wie bei der Fraktion Privateers natürlich ein separates Armeebuch auf den Markt bringen.

    F:
    „Ich kenne andere Table Top Systeme. Kann ich die Modelle individuell ausrüsten?“

    A:
    Leider nein. Die Modelle haben immer die Bewaffnung, welche an ihnen dargestellt ist und können keine weitere Ausrüstung erhalten. So gesehen wird hier das Prinzip „wysiwyg“ ( what you see is what you get ) strikt eingehalten.
    Das positive ist, dass jeder Spieler so genau nachvollziehen kann, welche Waffen und Fähigkeiten die gegnerischen Modelle haben.

    F:
    „Ich lese häufig: Play Warmachine against Hordes. Was ist das?“

    A:
    Hordes ist ein weiteres Table Top System von Privateer Press. In Kürze wird es hier im Forum auch ein entsprechendes FAQ zu diesem Thema geben.
    Für den Moment sei gesagt, dass die beiden Systeme aufgrund ihrer nahezu identischen Regeln problemlos miteinander kombiniert werden können.

    F:
    „Ich liebe Hintergrund. Wo kann ich mehr erfahren?“

    A:
    Zur Zeit beschränkt sich der Hintergrund auf den, der in den Regelbüchern vorhanden ist.
    Teilweise wird der Hintergrund auch im No Quarter Magazine fortgesetzt.
    Allerdings gibt es noch ein Rollenspiel von Privateer Press, welches den Namen Iron Kingdoms trägt. Für dieses RPG gibt es auch Bücher, die Wissbegierigen weiterhelfen sollten.
    Weiterhin ist nach unserem Wissen eine Comicserie in Planung, die im Herbst 2006 erscheinen sollte. Bisher scheint die Comicserie jedoch noch nicht veröffentlicht zu sein.
    Über Romane ist derzeit leider noch nichts bekannt, abegsehen von der Tatsache, dass eine Serie geplant ist.

    F:
    „Was ist das No Quarter Magazine?“

    A:
    Das No Quarter Magazine ( NQM ) ist ein zweimonatig erscheinendes Hobbymagazin von Privateer Press. Das NQM ist ausschließlich in englischer Sprache erhältlich ( zur Zeit jedenfalls ).
    Um zu erfahren, was das NQM beinhaltet, besuche einfach die Privateer Press Homepage, oder schau regelmäßig in dieses Thema ( LINK ).

  • F:
    „In anderen Table Top Spielen haben die Modelle richtige Profile. Gibt es die für Warmachine auch? Falls ja, wie ist es aufgebaut?“

    A:
    Sämtliche Modelle bei Warmachine haben Profile. Diese sind natürlich im Regelbuch enthalten, aber auch auf den bei nahezu allen Miniaturen beiliegenden Datenkarten vermerkt.
    Die Profile der Modelle bei Warmachine bauen sich wie folgt auf:


    SPD = Speed; Gibt an, wie schnell sich das Modell über offenes Gelände bewegen kann.
    STR = Strenght; Die „körperliche“ Stärke des Modells.
    MAT = Melee Attack; Gibt die Fähigkeit des Modells im Nahkampf an.
    RAT = Ranged Attack; Gibt die Fähigkeit des Modells mit Distanzwaffen an.
    DEF = Defense; Gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass das Modell einem Angriff ausweichen kann.
    ARM = Armor; Zeigt, wie gut die Rüstung ist, welche das Modell trägt.

    Für all diese Punkte wird im entsprechenden Kästchen ein Wert zu finden sein. Die Werte gehen von 0 – 20. 0 ist gleichbedeutend mit „nicht vorhanden“, während 20 der höchst mögliche Wert ist.
    Einigen ist sicherlich aufgefallen, dass in dem Beispielbild noch ein Punkt angegeben ist. CMD, was soviel wie Command bedeutet. Der Command-Wert zeigt den Befehlsradius an, in dem ein Modell Befehle erteilen kann. Weiterhin gibt dieser Wert auch die Moral des Modells an, d.h. wie schnell es in Panik gerät. Daher haben auch Modelle, die keinerlei Befehle erteilen können, einen CMD-Wert. Auch hier gilt natürlich, je höher der Wert, desto besser, allerdings liegt derzeit der höchste CMD-Wert bei 9.

    In vorherigen Fragen wurde bereits „Fokus“ erwähnt. Dieser spezielle Wert ist, wie an anderer Stelle zu sehen sein wird, ausschließlich für Warcaster und daher in einem separaten, hier nicht abgebildeten Kästchen angegeben ( FOC = Focus ). Der FOC-Wert eines Warcasters zeigt an, wie viele Fokuspunkte ein Warcaster pro Runde erhält.

    Absichtlich haben wir hier ein Bild gewählt, welches die englischen Begriffe verwendet, da die älteren Datenkarten überwiegend in englischer Sprache verfasst sind.

    F:
    „Wieso sind nur bei nahezu allen Modellen Datenkarten enthalten?“

    A:
    „Diese Formulierung mag zwar verwirrend sein, trifft jedoch so zu. Grundsätzlich sind bei jedem Modell Datenkarten beigelegt. Die Ausnahme hiervon bilden einige Blister, die drei oder weniger Modelle einer Einheit beinhalten. Einheiten bestehen aus mehreren Modellen, die als „Grundversion“ in einer Box erhältlich sind.
    Die Box enthält die Mindestanzahl der Modelle die man benötigt, um die Einheit einsetzen zu können. Will man die Einheit auf die maximale Mitgliederanzahl erhöhen, muss man einen oder mehrere ( je nach Einheit ) Blister kaufen. Die Datenkarte für die Einheit befindet sich in der „Grundversion“, also der Box. Da man lediglich eine Karte pro Einheit ( im Maximalfall ) benötigt, ist in den Blistern, die nur zur Einheitenverstärkung dienen, keine enthalten.

    F:
    „Wieso gibt es keinen Wert für Lebenspunkte?“

    A:
    Bei Warmachine gibt es Modelle, die über mehr als einen Lebenspunkt verfügen. Diese sind jedoch nicht als Punktwert angegeben. Vielmehr gibt es für diese Fälle eine separate Spalte voller leerer Kästchen. Die Anzahl der Kästchen stellen die Lebenspunkte des Modells dar. Verliert ein Modell Lebenspunkte, wird eine entsprechende Anzahl von Kästchen auf der Datenkarte gestrichen.
    Zum Einen muss man sich so nicht merken, wie viele Lebenspunkte welches Modell noch hat.
    Zum Anderen haben einige Modelle die Möglichkeit, verlorene Lebenspunkte wieder aufzufrischen. Dies lässt sich einfacher durch markieren der Kästchen darstellen, als immer in einem Punktwert rumzuschreiben.
    Modelle, welche nur einen Lebenspunkt haben, verfügen natürlich über keine entsprechende Kästchenspalte auf der Datenkarte. Jede Verwundung ist für sie fatal.
    Warjacks haben selbstverständlich ebenfalls keine Lebenspunkte, dennoch sind auch bei ihnen viele Verwundungen nötig, um sie auszuschalten. Dies geschieht auf einem sog. Schadensraster, welches an anderer Stelle erläutert wird.

    F:
    „Ich habe noch nie einen Privateer Press Laden gesehen. Gibt es welche und kann ich da auch Bits bestellen?“

    A:
    Einen Shop, der ausschließlich Produkte von Privateer Press verkauft, gibt es ( noch ) nicht. Allerdings hat Privateer Press inzwischen einen Online Shop, in dem man auch Bits bestellen kann. Bitte beachtet aber, dass Umbauten, sollten sie eine Veränderung der Waffen beinhalten, regelwidrig sind und in Spielen nicht eingesetzt werden dürfen. Hier jedoch auch der Link zum Privateer Press Onlineshop ( LINK )

  • F:
    „Profile der Modelle kenne ich jetzt ja. Was ist mit den Waffen?“

    A:
    Selbstverständlich verfügen auch die Waffen bei Warmachine über unterschiedliche Profile. Allerdings muß man hier zwischen Distanzwaffen und Nahkampfwaffen unterscheiden. Beginnen wir zunächst mit den Distanzwaffen:

    Links ist das Symbol einer Pistole zu erkennen. Dies bedeutet nichts anderes, als das es sich bei der Waffe um eine Distanzwaffe handelt. Bevor wir zur Bedeutung der einzelnen Abkürzung kommen, fällt einigen sicherlich auch das leere Kästchen darüber auf. Hier ist grundsätzlich der Name der Waffe zu finden.
    Das Profil an sich setzt sich wie folgt zusammen:

    RNG = Range; Gibt an, wie weit die Waffe schießen kann. Bei manchen Waffen wird sich ein „SP“ statt einer Zahl finden. Dies bedeutet, dass die Reichweite der Schablone für Sprühwaffen entspricht.

    ROF = Rate of Fire; Zeigt an, wie oft die Waffe pro Runde maximal abgefeuert werden kann.

    AOE = Area of Effect; Gibt an, ob die Waffe eine Schablone zur Ermittlung der getroffenen Fläche benötigt. Die Zahl gibt an, in welcher Größe die benötigte Schablone ist.

    POW = Power; Stärke der Waffe.

    Auch Nahkampfwaffen haben ein Profil, welches sich allerdings von dem Profil einer Distanzwaffe unterscheidet:

    Hier finden wir linksseitig zunächst das Symbol eines Schwerts, was die Waffe als Nahkampfwaffe identifiziert. Auch hier findet sich wieder das leere Kästchen, in welchem normalerweise der Name der Waffe zu finden sein wird.
    Das Profil an sich setzt sich wie folgt zusammen:

    Special = Special; Zeigt an, ob die Waffe bestimmte Sonderregeln hat. Hat die Waffe mehr als eine Sonderregel, wird das Wort „Multi“ zu finden sein. Die Auflistung der Sonderregeln erfolgt dann an anderer Stelle auf der Datenkarte.

    POW = Power; Stärke der Waffe
    P + S = Power + Strenght; Stärke der Waffe + Stärke des Modells, welche sie trägt.


    F:
    „Wieso gibt es bei Nahkampfwaffen ein Feld für Sonderregeln, aber bei Distanzwaffen nicht? Haben Distanzwaffen nie Sonderregeln?“

    A:
    Eine berechtigte Frage. Auch Distanzwaffen können über Sonderregeln verfügen. Diese sind jedoch an anderer Stelle auf der Datenkarte vermerkt. Als Erklärung, warum diese Sonderregeln nicht direkt beim Profil aufgelistet sind, fallen mir nur zwei Möglichkeiten ein:

    1.Das Profil von Distanzwaffen ist detaillierter als das von Nahkampfwaffen. Vielleicht ist nicht genug Platz für ein entsprechendes „Special“ Feld auf der Datenkarte.

    2. Distanzwaffen haben seltener Sonderregeln als Nahkampfwaffen, so dass das Feld bei Distanzwaffen überwiegend leer bleiben würde.

    F:
    „Ich habe an anderer Stelle von einem Schadensraster Gelesen. Was ist das?“

    A:
    Zunächst hatte ich Schadensraster für alle Modelle mit mehr als einem Lebenspunkt verwendet. Diese Bezeichnung ist etwas unglücklich, da sich das Schadensraster eigentlich nur auf Warjacks bezieht.
    Bei Nicht-Warjack-Modellen sind mehrere Lebenspunkte, wie schon erwähnt, als eine Reihe von Kästchen dargestellt.
    Bei Warjacks sieht das Ganze etwas anders aus:

    Wie deutlich zu erkennen, teilt sich das Schadensraster in sechs Spalten auf, welche mit Kästchen gefüllt sind. Je mehr Kästchen vorhanden sind, desto schwerer ist es, den Warjack auszuschalten. Linksseitig des Schadensrasters ist eine Spalte Namens System Status zu sehen. Hier werden die einzelnen Systeme eines Warjack aufgelistet, wenn in diesem Fall auch nicht abschließend.

    Die einzelnen Systeme sind:
    Left Arm ( „L“ ), also der linke Arm und das daran befindliche Waffensystem.
    Right Arm ( „R“ ), also der rechte Arm und das daran befindliche Waffensystem.
    Cortex ( „C“ ). Bezeichnen wir es der Einfachheit halber mal als Gehirn oder Hauptchip des Warjack.
    Movement ( „M“ ), also das System, welches für die Bewegung des Warjack verantwortlich ist.

    Nicht aufgelistet ist die sog. Arc Node, das Arkane Relais. Dies erlaubt Warcastern, die maximale Reichweite ihrer Zaubersprüche zu erweitern, bzw. ihre Zaubersprüche „durch den Warjack“ zu sprechen ( Reichweite usw wird dann nicht vom Warcaster, sondern dem Warjack aus gemessen ). Arkane Relais sind keines der Grundsysteme eines Warjacks, also tauchen sie nicht überall auf. Arc Nodes werden im Schadensraster durch ein „A“ angezeigt.

    Das Bild stellt ein beispielhaftes Schadensraster dar, entspricht also keinem derzeit existenten Warjack. In einem „echten“ Schadensraster wird man viele leere Felder ( wie oben dargestellt )finden, aber auch solche, in denen einzelne Buchstaben zu finden sind. Diese Felder stellen die eben genannten Systeme des Warjack dar.
    Erleidet ein Warjack derartig viel Schaden, dass alle Kästchen mit Buchstaben eines Typs als zerstört markiert werden, fällt das System aus. Damit nicht ein verheerender Treffer gleich ein System lahm legen kann, bzw. um dies etwas schwieriger zu gestalten, sind die Felder mit den Buchstaben immer weit unten in den Spalten angeordnet. Weiterhin befinden sich die Kästchen eines Systems meist in mehr als einer Spalte.

    F: „Was passiert, wenn ein System des Warjack ausfällt?“

    A:
    Es darf nicht mehr verwendet werden. Linker und rechter Arm, sowie Bewegung und Arkanes Relais dürften hier selbsterklärend sein. Der Cortex eines Warjack ist sozusagen das Herzstück. Sollte der Cortex ausfallen, kann der Warjack keine Fokuspunkte mehr erhalten und ist demnach in seiner Effizienz stark eingeschränkt.

    F:
    „Wann gilt ein Warjack als zerstört?“

    A:
    Wenn alle Felder des Schadensrasters als zerstört markiert wurden.
    Allerdings kann man einen Warjack schon vorher nutzlos machen. Ein Warjack ist in der Lage, auch nach dem Verlust von einem oder zwei Systemen weiterzukämpfen. Sollten jedoch drei Systeme zerstört werden, ist der Warjack lahmgelegt und kann nichts mehr tun ( solange er nicht repariert wird ).
    Hier gibt es noch eine Besonderheit:
    Die leeren Kästchen im Schadensraster stellen ja kein spezielles System des Warjack dar. Für die Bestimmung der ausgefallenen Systeme, zählen sie aber sehr wohl. Sollten alle leeren Felder als zerstört markiert worden sein, gilt die Hülle des Warjack als zerstört. In diesem Fall genügen zwei der anderen, speziellen Systeme des Warjack, um ihn als lahmgelegt gelten zu lassen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!