aus Gamestar.de
QuoteDisplay MoreFlotter Dreier
Apropos: Im normalen Multiplayer-Modus kämpfen wir ebenfalls gemeinsam, nämlich in Dreierteams. Duelle mit weniger Teilnehmern sind zwar möglich, doch Relic konzentriert sich auf die Drei-gegen-drei-Variante. »Gemeinsam macht’s mehr Spaß«, begründet der Lead Designer Jonny Ebbert lapidar. Vor Partiebeginn wählen wir einen Helden, jedes Volk bietet drei davon. Für die Space Marines etwa kämpfen wir als Force Commander (kräftiger Krieger), Tech Marine (repariert Vehikel und pflanzt Geschütztürme) oder Apotheker (heilt Infanterie). Basisbau gibt’s nicht, jeder General startet lediglich mit einem Hauptgebäude, in dem er Einheiten anheuern kann. Diese Kaserne können wir in zwei Stufen aufwerten, um weitere Truppentypen freizuschalten.
Rohstoffe (Energie und »Bedarf«) fließen von eroberten Quellen
aufs Teamkonto. Um zu gewinnen, müssen wir wie in Company of Heroes Kontrollpunkte erobern und lange genug halten. Im Gefecht sammeln sämtliche Einheiten Erfahrung und steigen in zehn Stufen auf, die Helden schalten dadurch automatisch frische Talente frei. Zum Beispiel Landekapseln (spucken Marine-Nachschub aus) oder das vernichtende Orbital-Bombardement, das allerdings massig Energie kostet.Jedem regulären Trupp können wir zudem kostenpflichtige Upgrades spendieren, den Scout Marines etwa Schrotflinten, die ihre Nahkampf-Stärke erhöhen.
Außerdem kämpfen wir oft an mehreren Fronten. Zum Beispiel sichert unser Tech Marine eine Rohstoffquelle mit Geschützen, während wir gleichzeitig mit Plasmawerfer-Trupps den Force Commander an der Front unterstützen, einen Dreadnought-Mech zum bedrängten Apotheker schicken und eine Landekapsel mit Marine-Verstärkung in eine Feindgruppe krachen lassen. Und wie in Company of Heroes wogen die rasanten Gefechte hin und her, weil die Kontrollpunkte ständig den Besitzer wechseln.
Das mag kein Fall für Freunde geruhsamer Einigel-Strategie sein, doch uns hat’s prächtig unterhalten. Und das, obwohl wir abermals nur die Space Marines kommandieren konnten; die drei anderen Völker samt je drei Helden dürften die Vielfalt noch deutlich erhöhen.
Wir können’s daher kaum erwarten, im Frühjahr 2009 erneut in die Multiplayer-Schlachten zu ziehen. Wie gut, dass dieser Krieg gerade erst anfängt!
QuoteFazit:
Dawn of War 2 spielt sich wie das brillante Company of Heroes, angereichert mit Rollenspiel-Anleihen und kooperativen Mehrspieler-Modi – klasse! Die etwas zu häufigen »Erledige den Boss«-Einsätze und undramatischen Porträtdialoge verwehren dem Warhammer-Spektakel zwar ein »ausgezeichnetes« Potenzial. Dafür dürfte der nicht-lineare Feldzug einen beachtlichen Wiederspiel-Wert entfalten. für mich ist Dawn of War 2 damit DIE Echtzeit-Hoffnung neben Starcraft 2.
Interessant. Spontan geht mir jetzt doch der Gebäudebau ab, allerdings muss man das Ganze in Aktion erleben. Man gewinnt die Mission auch, indem man die HQs der Gegner vernichtet - wenns das einzige Gebäude ist, wirds sicher ultra spannend.