• Ich habe vor, etwas längeres zu schreiben. Ja, es ist teilweise in lustigen Fieberträumen entstanden, teilweise hat sich die Geschichte über mehr als 2 Jahre entwickelt. Und ich weiß nicht, ob es gut ist. Und ich weiß nicht, ob ich sie an Warhammer anlehnen soll, da es gewisse Flufflücken gibt. Ich denke aber eher nicht, da ich dann mehr Freiheiten hab. Die Grundideen sind von da, soviel dazu. Ihr werdet sie ja selber finden, da ihr Tyraniden und Unberührbare so sehr liebt. Ups, schon fast zu viel verraten. Es ist auf jeden Fall schon im Groben strukturiert bis zum Ende. Ich will euch nun erst einmal den Anfang präsentieren, ihr sagt mir ob ihr mehr wollt. Shi meinte, die Idee wäre trash. :(
    Auf jeden Fall: Ich rechne grob mit 20 Kapiteln, das hier ist der "Prolog". Namen haben eine arabische Bedeutung, ich versuch ein paar Gegensätze zu bringen und bla. Viel Spass.


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    "... denn du herrschst auf ewig und wir sind allein dein." Der Chor aus jungen, piepsenden Stimmen verstummte. Es war so brütend heiß in diesem Raum aus Lehm, dass selbst die erst zwöfljährigen unter den Armen schwitzten. Niemand hatte Interesse am täglichen Gebet. Die Kinder wollten nur nach draussen, einen kurzen Ritt in die nicht weit entfernte Oase, weg aus der Stadt mit ihrer Hitze, dem Gestank und vor allem der Lehrerin. Selbst Nalani würde mitgehen, auch wenn er nur ausgelacht, unter Wasser gedrückt und der typischen kindlichen Folter unterworfen werden würde, die unbeliebte Außenseiter überall in der bekannten Galaxis durchleiden mussten. Er blickte aus dem kleinen, 20 Schüler fassenden Klassenzimmer hinaus auf einen klaren, tiefblauen Himmel. Es gab keine Wolken, auf die er sich in Gedanken setzen und davonfliegen konnte. Er konnte nicht entkommen. Mühevoll richtete er seine Aufmerksamkeit auf den schleppend beginnenden Unterricht.
    "Wir waren gestern bei der Geschichte unserer Stadt.", begann die biedere Frau, die vorhatte ihm nutzloses Wissen einzutrichtern. Obwohl es den vorigen Tag alles andere als emotionslos zuging.
    "Wer kann mir sagen, was heute Nacht vor 12 Jahren geschah?"
    Nicht einmal die Wiederholung ersparte ihm das Schicksal. Wenn es ihm heute richtig mies gehen sollte, dann... ja, es kam soweit. Ein Finger schoss in die Höhe. Er gehörte Sabra, Sahars Sohn und Nalanis Nachbar. Sahar war einziger Arbiter der Stadt, ihr weiser und intelligenter Herrscher. Intelligenz vererbte sich anscheinend, Weisheit und Freundlichkeit nicht.
    "Heute vor 12 Jahren, Frau Shabanna, griffen Bestien über die Kanalisation die Stadt an. Der damalige Arbiter, Kulus, rein zufälligerweise Vater des ach so bemitleidenswerten Nalani, der gerade versucht mich mit Popeln zu bewerfen, und mein Vater versuchten, sie mit den 100 imperialen Soldaten Kharrs zurückzudrängen. Während Kulus feige floh gelang es meinem Vater, einen Sprengsatz anzubringen und die Bestien zu vernichten. Dabei wurde auch Kulus durch die herabfallenden Steine lebendig begrabenund somit für seine Feigheit bestraft. Ebenso wurden die Soldaten verschüttet, doch ihrer wird im Gegensatz zu diesem Verräter ehrenvoll gedacht, da sie sich für das Juwel Ardaniens tapfer opferten."
    Nalani sah weg. Und er versuchte auch wegzuhören. Er hatte nicht einmal den Versuch unternommen, Popel zu werfen. Aber das glaubte ihm niemand. Niemand glaubte ihm. Beschämt blickte er in die ihm bekannte Ecke, mit der er schon auf "du" stand, während die Lehrerin begann, "interessante" Dinge über die Geschichte der abgeschiedenen Kolonie zu erzählen. Er hingegen hörte er nur seinen Vater schreien, obwohl er ihn nie gesehen hatte, genau wie er die Klasse erbost über ihn murmeln hörte, obwohl er die Augen fest verschlossen hatte. Ein Hauch Wind scheuchte Sandkörner umher, auf dem Markt wurde geschriehen, die Menschen und Tiere schwitzten. Die Zeit verging, und der Tag folgte ihr auf der Flucht vor den blutroten Monden Ardaniens.

    Nalani lag bei offenem Fenster wach, die Augen weit geöffnet. Er hatte böse Träume sein ganzes Leben lang, tropfendes Wasser auf kaltem Stein, tief unter der Erde. Er konnte jetzt nicht schlafen. Es war schon so schwer, aber heute war es unmöglich. Sein Zimmer war groß. Sein Bett war riesig. Und doch schrumpfte in der zeremoniellen Stille der festlichen Nacht die Welt auf die Größe seiner kindlichen Seele. Warum mochte ihn keiner? Nichteinmal die wenigen Kinder, die nicht wussten, wer er war, konnten ihn leiden. Auch nicht die Erwachsenen. So ein Quatsch! Er konnte doch nichts dafür, was sein Vater getan hatte! Das müssten die Älteren doch wissen! Und überhaupt war Kulus nicht geflohen. Nalani wusste es. Aber er wusste nicht, warum er es wussze. Vielleicht weil er auch nicht aus der Stadt fliehen würde, wenn er die Chance dazu hätte. Warum mochte ihn niemand? Er hatte als Sohn des ehemaligen Arbiters genau so viel Spielzeug wie der dumme Sabra. Und er war er viel netter. Und selbst Kinder und Erwachsene, die ihn noch nicht kannten - davon gab es noch ein paar in der 30.000 Einwohner zählenden, abgelegenen Wüstenstadt Kharr - behandelten ihn wie einen seit 2 Wochen toten Gassenhund. Und...

    Es grollte. Kein Gewittergrollen vom Himmel, nein, das Geräusch das viele Steine machen, die mit Gewalt zerstoßen werden. Ein dumpfes, markiges, aber auch seltsam hohles Grollen. Es kam aus dem Keller. Dem Keller nebenan. Nalani schreckte sofort hoch und starrte. Leise schlüpfte er aus dem Bett. Hatte das sonst noch jemand gehört? Er hatte Angst. Aber er wollte kein Feigling sein. Um in den Keller zu kommen musste er am Zimmer seiner Mutter und der bösen Haushälterin, die ihn auch nicht leiden konnte, vorbei, die Treppe hinunter ins Erdgeschoss, leise die Luke öffnen... Absolute Dunkelheit schlug ihm entgegen, durchsetzt vom kaum wahrnehmbaren Duft getrockneter Pflaumen. Er war blind. Er torkelte. Plötzlich blitzte vor seinem inneren Auge ein Bild auf, nur ganz kurz: Ein vor Sabber triefendes Biest, der Kopf von Platten bedeckt mit Augen, schwärzer als die Dunkelheit, die ihm entgegengeschlagen war als er in der realen Welt die Kellerluke öffnete. Und viel furchteinflösender. Die Arme endeten in sensenartige Klauen, gemacht um Menschen zu ernten. Es ging sehr schnell. Die lange, spitze Zunge des Monsters schnellte auf seinen Hals zu. Doch seine Hand, größer als sonst, ja gerade zu riesig und gepanzert mit pechschwarzem Stahl, kam dem Ding zuvor: Sie griff die raue, mit giftigen Dornen bewehrte Abstrusität und riss sie heraus. Nalani kam zu sich, geschockt vor Ekel und Faszination. Er rannte die Treppe herab, nicht denkend. Die Kellerwand war eingestürzt, ein Loch in das Nachbarhaus freigebend. Er kletterte hindurch. Was er sah, raubte ihm fast den Verstand.
    Das Biest, das er gesehen hatte, rang mit einem Hünen. Durch die Augen dieses über 2,50 Meter großen Riesen, der die Kreatur dort packte, wo der chitinbewehrte Hals zu erwarten war, hatte er gesehn. Er hatte nun eine grobe Vorstellung, woher seine Träume kamen.
    Das Monster wehrte sich, schlug mit seinen Klingenarmen auf die Rüstung des Riesen ein, der es jedoch weiter mit einer Hand würgte. Die andere hielt er mit der Handfläche zu dem abstossenden Gesicht der Kreatur, und Flammen begannen aus ihr zu züngeln. Doch sie erloschen, wie durch einen Sog in Nalanis Richtung zum Sterben gebracht. Der Hüne stutzte, blickte zu dem Kind herab. Das Kind starrte zurück."


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    Mehr?


    Mistletoe, friend of foe, so black upon the moor
    Fallen leaves coloured red, blood of all the dead
    Into mist they'll take your soul, they'll take your heart
    And none of flames shall burn with the ravens dark

  • am schreibstil sollteste noch arbeiten (meine meinung als hobbyleser^^)

    aber sonst ganz gut und intresant

    ruhig mehr

    vAn #himself (11:38 PM) :
    alda, noch nie n gescheites autorennspiel gespielt?
    !0rD (11:39 PM) :
    ich hab mario kart du heini

  • Satzstellung evtl n bisschen überarbeiten, liest sich teils etwas holprig. Sonst kannste gern mehr bringen!

    Quote

    Original von EugenusMaximus
    Sandra, du bist wahrlich der böseste Mensch den es auf der Welt gibt. :P


    ich weis das ich echt bin aber fake sandra nicht.
    wenn sandra ne frau wäre dann wäre sie nicht so krass

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