Schulsystem und Diskussion um Selbiges

  • naja...also am "freien" (was auch immer das heißen soll) denken hindert einen bisher niemand, du meinst wohl eher das äußern von meinungen...

    Und der ort des denken (was auch immer das in diesem Kontext heißen mag) liegt wohl irgendwo zwischen deinen ohren.

    @Topic...

    also bisher verlief mir das etwas zu oberflächlich bzw. zu pauschal.

    Ich finde ihr müsstet erstmal genau eingrenzen was euch stört. Wenn man vom System spricht, wäre es wichtig zu benennen welches: das Wirtschaftssystem, Bildungssystem, Familie als Institution etc. denn es wird ja nicht autonom gehandelt, sondern die verschiedenen Institutionen bedingen sich gegeneinander und beeinflussen sich eben auch~ der Schule allein kann man erstmal keine Absichten unterstellen, denn diese hat erstmal "nur" einen Bildungsauftrag, der sicher auch eine gewisse konformität herstellen soll, zum einen in den intellektuellen Fähigkeiten, Geschichtsbewusstsein, etc. etc. zum anderen natürlich auch den Status Quo der BRD.

    Die einzelnen Reaktionen der Lehrer, sind in erster Linie auf den Charakter, bzw. die Art und Weise des Unterrichtens des Lehrers zu schieben, denn im Curriculum steht sicherlich nichts von Unterdrückung irgendwelcher Kreativität auf Seiten der Schüler.


    @Moscha...


    wenn dein Lehrer die stunde anfängt, steckt im Besten Falle, ein Konzept dahinter...wenn du den Lernzuwachs, der durch bestimmte Methoden und Arbeitsformen bei allen Schülern sichergestellt werden soll, durch eine Bemerkung oder gar diskussion am Anfang der Stunde vorwegnehmen möchtest, muss der Lehrer eben erstmal diese Meldung zurückstecken und kann durchaus später daraufkommen. Eine Stunde ist ein Komplex aus verschiedenen Phasen und ist, wenn sie gut aufgebaut ist, induktiv aufgebaut, d.h. sie versucht den Schülern nicht bestehende Strukturen vorzugeben, sondern sie den Wissenszuwachs selbst erarbeiten zu lassen.

    Es macht schlichtweg keinen Sinn, den "plan" der hinter dieser Einheit (stunde)steht, umzubauen nur weil ein schüler am Anfang der Stunde gleich etwas dazu sagen möchte..das ist ja gut wenn du bereits etwas darüber weißt, dann solltest du das eben später einbauen können.

    Das hat dann nichts mit einschränken von "denken" zu tun oder ähnliches...

    ich sage das im übrigen aus erfahrung, da ich gerade mein 4. Unterrichtspraktikum absolviere und weiß was hinter eine Stundenplanung steckt.

    Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge.


    Edited 2 times, last by Tabris (September 17, 2008 at 11:44 AM).

  • TABRIS! WORD!

    Allerdings haben viele hier recht, es gibt genug Lehrer die es als Angriff auffassen wenn man ihr tolles unterrichtskonzept nicht aktzeptiert, das is schlichtweg fehl am Platz.

    Allerdings sehen viele Schüler das zu einfach, Bildung ist in Deutschland nunmal institionalisiert und um am Ende zu bestehen müssen Leistungsnachweise abgeliefert werden. Was ihr als "freies denken" darstellt ist eigentlich nur das ihr euch zu intelligent für das System haltet... das habe ich auch lange getan, tue es teilweise auch immernoch, nichts desdo trotz muss man das System aktzeptieren, es ist verbesserungsbedürftig, aber nötig.
    Die Leistungsnachweise die am Ende erbracht werden müssen, brauchene ine allgemeine Basis und wie soll denn eine Klausur aussehn? "Jeder schreibt jetz seine Meinung! 3 Stunden Zeit... Thema: Gott. Los gehts!" oder was? Wie soll man das denn bitte bewerten? Nur nach Rechtschreibung? Weil ne Meinung kann nur begrenzt falsch sein, bei so einem Thema ohne Gesicherte Faktengrundlage gibt es kein richtig oder falsch.

    Freies denken ausleben so wie ihr das möchtet könnt ihr nicht in den Instutiotionen, sollt ihr auch garnicht... dafür sind die nicht da. Freies denken ausleben, könnt ihr als Schriftsteller, Moderator, in privaten Projekten, Diskussionen, Demonstrationen usw. usw.

    "Parkour ist, die eigene Bewegung der Umwelt an zu passen und nicht, die Umwelt an die eigene Bewegung."

    "Ich hab das Spiel in allen seinen Grundzügen schon verstanden!" ... [DWD]TanteUlli has been killed by neutral Creeps.

  • @Sändra: Viell. habe ich mich nicht richtig ausgedrückt. Natürlich soll das nicht heißen, dass man nur auf einem Gym frei denken kann/darf.
    Ich meinte damit das "weiterführende", Verknüpfungen zu finden, mehr gefordert zu werden...

    Tabris:

    Das Konzept meines Reli/G Lehrers: Folie auflegen -> beschreiben -> Text lesen -> Ergebnisse sammeln -> Fertig (In 8/10 Unterrichtsstunden)

    Da kann man einfach keine eigenen Argumente/Ehrfahrungen einbrigen. Nicht über den Inhalt diskutieren...nur sagen was drinnen steht.

    Unser GK Lehrer ist krass anders: Er gibt ein Stichwort oder Satz und wir sollen was darüber sagen. 2-10 Minuten sprechen, wenn wir nicht weiterkommen gibt etwas unterstützung. Im Grunde erarbeiten wir uns mit unserem Wissen/Meinung/Ehrfahrung den ganzen Stoff selbst. Heftaufschriebe meistens in Tabellenform nur 2,3 Stichworte, mit denen wir, wenn wir im Unterricht aufgepasst haben, dass ganze Erklären können.
    Das ist einfach genial, man wird zu denken ermutig und muss nicht nur einen Text abnicken.

  • Quote

    Original von Arkarius
    Thema: Gott. Los gehts!" oder was? Wie soll man das denn bitte bewerten? Nur nach Rechtschreibung? Weil ne Meinung kann nur begrenzt falsch sein, bei so einem Thema ohne Gesicherte Faktengrundlage gibt es kein richtig oder falsch.

    naja, man sollte auch lernen zu diskutieren. denke jeder von uns weiß auch, wie man (eigentlich) richtig diskutiert. man stellt eine behauptung auf, diese wird dann mit argumenten belegt und anschließend mit beispielen, zitaten usw untermauert.
    theoretisch ist es auch ok, wenn man eine vollkommen dumme behauptung tätigt. jedenfalls solange, wie man diese gut begründen und untermauern kann. (dann gibt es statt der 1 für einen sehr guten aufsatz nur eine 2+ aufgrund von einer schwachsinningen behauptung. auch wenn diese behauptung eigentlich nicht haltbar ist, sollte die leistung des schülers belohnt werden)

    ich hatte selber so eine lehrerin, auch wenn man falsche antw gegeben hat, hat sie diese mit punkten belohnt, wenn man seine antw begründen und kräftigen konnte.


    womit ich aber ein extremes problem habe ist die tatsache, dass man sich der meinung des lehrers (in der regel, mein bsp oben war eine ausnahme) anpassen muss. an sich ists noch machbar, jedoch bei kunst und musik, wird es absoluter schwachsinn... wenn fragen kommen wie "was wollte der künstler mit diesem kunstwerk aussagen?" spielt man eigentlich lotto. jeder hat seine eigene vorstellung von solchen dingen und seine eigene fantasie... beste bsp ist musik, was für den einen traurig klingt, klingt für andere fröhlich...

    genauso schlimm empfinde ich die art der zensierung bei mündlichen bzw durch den lehrer def. leistungsbewertungen. ich hatte lehrer, die schmeißen mit 1en um sich, dann hatte ich lehrer, die der meinung waren, eine 1 ist absolute spitzenklasse und sollte nur gegeben werden, wenn die erbrachte leistung weit über dem erfordertem war.
    gerade für leute, die unter leistungsdruck stehen (siehe die, die studieren wollen), ist sowas der tod in person... wegen einem lehrer, der keine einsen verteilt kann es sein, dass man den zensurenschnitt für sein studium nicht erreicht und warten darf...

    (sry für den themenschwenk, aber das sind meine eigentlich sorgen/kriterien an das aktuelle system)

    btw, hat wer von euch kleine geschwister, die gerade eingeschult wurden? habe mitbekommen, dass die grundschule meines kleinen bruders nen vollkommen anderes bzw für mich einfach nur unbekanntes system hat... die 1. und 2. klasse haben zusammen unterricht.
    vorteil: die 1. klasse wird besser an den stoff rangeführt, da sie mit kindern zusammen lernen, die diese thematik bereits beherrschen
    nachteil: die 2. klasse bleibt auf einem punkt stehen und lernt NICHTS neues mehr...


    apropos, meine zwischenprüfung ist bundesweit einheitlich, jedoch ist der lehrplan in meinem beruf je nach bundesland bestimmt. sprich, es werden zu 100% fragen vorkommen, die ich nicht beantw kann, da ich dies noch nicht im unterricht behandelt hatte ;)
    ein punkt, den bone ja schon angesprochen hatte (nur etwas abgewandelt)

    -edit-

    Quote

    Original von xXDA_MOSCHAXx
    Unser GK Lehrer ist krass anders: Er gibt ein Stichwort oder Satz und wir sollen was darüber sagen. 2-10 Minuten sprechen, wenn wir nicht weiterkommen gibt etwas unterstützung. Im Grunde erarbeiten wir uns mit unserem Wissen/Meinung/Ehrfahrung den ganzen Stoff selbst. Heftaufschriebe meistens in Tabellenform nur 2,3 Stichworte, mit denen wir, wenn wir im Unterricht aufgepasst haben, dass ganze Erklären können.
    Das ist einfach genial, man wird zu denken ermutig und muss nicht nur einen Text abnicken.

    diese art des unterrichts kenn ich auch, bin auch absolut dafür, da der lernprozess so einfach viel intensiver ist... wie heißt es so schön: learning by doing. ist imo auch die beste, effektivste und auch einfachste art sachen zu lernen. jedoch ist dies nicht immer umsetzbar

  • IHK is sowieso wieder ein ganz anderes thema
    bei unserer zwischenprüfung (die damals wenigstens nicht zur endnote gezählt hat) kamen auch dinge dran die wir weder in der schule noch im betrieb gelernt haben
    der durschnitt der ZP lag bei uns bei 67%, beim abschluss lag er dann bei 82%


    aber das liegt daran das die IHK wieder ne eigene welt ist
    und nur indirekt mit den berufschulen zusammen arbeitet

    naja wie gesagt
    das is nenn ganz anderes thema

    "Ich nenne DOW.de gerne liebevoll den exklusivsten Pornoclub Deutschlands."
    YesNoCancel
    "Wer Necrons aus Spass spielt, der schaut sehr wahrscheinlich auch am Nachmittag der Waschmaschine beim Drehen zu."
    Listoric

  • das mit der zusammenlegung...hat nen ganz einfachen grund...zu wenig schüler, zu wenig lehrer...resourcenoptimierung :=


    wird heute in der bildungspolitischen Landschaft, als tolle neuerung und super gutes Lernkonzept verkauft (klassenübergreifender unterricht) ist aber eher aus der Not herausgeboren...

    keine Frage es gibt phasen in der schullaufbahn wo sowas sehr gut sein kann, ich selbst hatte Chemie Lk mit 13. und später mit 12. ist im prinzip auch keine schlechte idee...aber i.d.R. nutzen lehrer das pädagogisch.didaktische potenzial nicht, sondern...machen den unterricht wie gewohnt.

    Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge.


  • Zum dem was Tey geschrieben hat:

    Ich hatte letztes Jahr einen Deutschlehrer, recht jung, der auch so komisch drauf war. Nur seine Meinung hat gezählt. Bei Text und Gedichtsinterpretation hat er vorher für sich eine Liste gemacht mit, Punkten die man interpretieren muss (Diese Punkte hat er natürlich so für ich interpretiert). Anderes hat er meistens nicht zugelassen. Hallo??? Bei Interpretationen kann man einfach nicht immer das gleich schreiben. Da gibt es gewisse Spielräume. Fazit war halt, das derjenige, der sich nicht dem Lehrer angepasst hat, es verschissen hat. So bin ich von meiner Deutsch 1 auf eine 3 gefallen.
    -> War’s mit aber wert.^^

    Schlimm war nur, dass er Vertrauenslehrer war/ist. xD

  • Dann hast dus eltsame Lehre.

    Unseren Lehrern ist es meistens ersteinmal scheiß egal, ob wir mitschreiben und was wir mitschreiben. Ist ja auch unsere Sache wenn wir in der Klausur 0 Punkte schreiben weil wir nicht lernen konnten. SInd ja alle alt genug in der Oberstufe.

    SOwohl in Reli als auch in Deutsch werfe ich gerne mal Dinge über den Haufen.

    Ich weiß noch wie in reli sich die Lehrerin ereifert hat, dass diese Reagenzglabefruchtung nicht gut ist, man könnte ja dann "SUPER-Kinder" züchten und blablabla und Ähnliches.
    ICh hab einfahc widersprochen, polarisiert, pauschalisiert und überspitze Bemerkungen in den Raum geworfen. Die Halbe Klasse ist mega drauf abgegangen und hat mich angegriffen bzw meine Meinung. Alsod a isses recht offen, die Lehrer müssen zwar wegen ABI immer wieder zurück zum Lehrplan, aber wenn uns was inetressiert kann darüber auch immer mal diskutiert werden (wir schweifen gerade in Gesiteswissenschaften sehr oft ab vom hauptthema und diskutieren.)

    -> Da möchte ich gerade mal meinen jetzigen Gemeisnchaftskundelehrer loben,d er gerne eine Gegenmeinung darstellt ohne sie wirklich zu vertreten, da macht das diskutieren gleich viel mehr spaß.

  • Die gymnasiale Oberstufe als Zetruemmerer des Individuums. Hm. Also wer sich davon lobotomisieren laesst, der hats imho auch nicht anders verdient/gewollt, weil es einfach nichts laessigeres im leben gibt als die Oberstufe. Man kann mit einem Minimalaufwand durchkommen, lernt einen haufen neuer Leute kennen, muss nicht hingehen wenn man keinen Bock hat, kann immerhin ein bisschen Einfluss drauf nehmen was man sich antun muss. Naja, wenn man dem Lehrer um den Bart reden muss, um ne gute Note zu kriegen, ist das sicherlich nicht optimal, aber wozu sich Stress in der Schule machen? Gutes Abi ohne Stress ist mehr wert als nen sturen Lehrer, der keinen hochbekommt und sich von einem angesickt fuehlt und einem deswegen immer 5er reinwuergt, ich wuerde da nicht den Fehler machen von paedagogischer Inkompetenz beim Gros der Lehrerschaft auf nazihafte Gleichschaltung zu schliessen (gut, dann gaebe es immerhin Spinde fuer jeden...).

  • Das Schulsystem is meiner Meinung noch lange nich perfekt, aber man muss eben damit leben.

    Beispiel:

    90% der Sachen, die du aufm Gym lernst, wirst du nie wieder im Leben brauchen, außer du nimmst nen spezifischen Beruf, und selbst da wirst dus nochmal wiederholen müssen, einfach aus dem Grund weil dus bis zur Uni wieder vergessen hast. Mathe als Beispiel: Wirst du in einem normalen Leben jemals wieder Potenzfunktionen brauchen? Oder Gleichungen mit 2, 3 Variablen?

    Des weiteren find ich Musik und Kunst total schwachsinnig. Kunst is eben zeichnen, wenn der Betroffene nicht zeichnen kann, hauts ihn durch. Kunst is Vorrückungsfach. Gut, die Lehrer bewerten auch, wie man sich anstrengt, wie die Technik beim Zeichnen is. Ich nehm mich selbst mal als Beispiel: Ich kann imo nicht gut zeichnen, so erweitertes Grundschulniveau, ohne Schatten, ohne richtige Details. Hab ne 2 in Kunst. Mach eben die Technik richtig und "bemühe" mich.

    Musik lernt man halt bekannte Musiker, aber mal ehrlich: Wen interessiert später noch, wie viele Stücke Mozart und Co. genau komponiert haben? Oder wann sie gelebt haben? 18. Jahrhundert. Reicht total. Aktuelle Musik wird größtenteils außen vor gelassen, außer irgendwelche Lehrer sind so nett und nehmens noch mit rein.


    Weiterhin kommts auch in anderen Fächern ziemlich auf den Lehrer an, Beispiel: Ich hatte in der 8. Klasse ne 4 in Deutsch. Themen der Aufsätze waren Protokoll und Erörterung. 9. Klasse anderer Lehrer, ne 1 in Deutsch, gleiche Themen. Lehrer in der 8. Klasse war ne Referendarin und ein "normaler" Lehrer. Der Lehrer in der 9. Klasse war einer der besten, die ich bis dahin erlebt habe. Der "normale" Lehrer aus der 8. Klasse.... Ich krieg jedesmal die Krise wenn ich ihn hab.
    Beispiel aus letzter Stunde: Schüler kommt nach dem Stundenwechsel zu spät, weil er noch mit einem anderen Lehrer hat reden müssen. Unser Lehrer, sitzt auf seinem Tisch, schickt ihn nochmal vor die Tür, weil er nich angeklopft hat. Gut, Schüler klopft an, kommt herein, entschuldigt sich. Will sich an seinen Tisch setzen. Lehrer sagt: "Tja, jetzt sitze ich schon an dem Tisch, ich war vorher da." Schüler muss sich seinen Stuhl nehmen und die Hälfte der Stunde den Hefteintrag quer sitzend schreiben.
    Selbe Stunde, selber Lehrer: Jemand schreibt unter seiner Stunde den Hefteintrag von vorheriger Stunde nach, weil er nich mitgekommen is. Lehrer nimmt ihm den Block weg (soweit kann ichs ja noch nachvollziehen), nimmt ihm auch die Vorlage weg, reist seinen Eintrag und die Vorlage weg und die beiden kriegen sie nichmehr. Was hat das für nen Sinn? Jemand wurde bestraft, weil er hilfsbereit ist und nem Freund das Heft zum nachschreiben leiht?
    Bei anderen Lehrern würde ich sagen, dass es nich richtig is, was sie machen, aber bei dem... Da würde man dafür bestraft werden, seine Meinung zu sagen...

    Hab mich auch anpassen müssen, zur Zeit hab ich aber immer mehr den Drang, meine Meinung zu äußern, obs mir schadet oder nich. Noch kann ichs zurückhalten, aber irgendwann bestimmt nichmehr.


    Letzte Sache:

    Mittwochs ham wir aufgrund von Nachmittagsunterricht bis um halb Sechs Schule, am Tag darauf 5 Lernfächer. Is meiner Meinung nach auch nicht richtig.

  • Dachte Schule soll einem eine gewisse Grundbildung vermitteln? Da isses mir irgendwie wichtiger Klassik in Musik zu zerpfluecken anstatt sich ueber die Drogeneskapaden von Amy Whinehouse (Kaese?) zu unterhalten. Kunst, wers richtig macht baut auch irgendwie Kunsgeschichte ein, kam bei uns leider erst in der Oberstufe, fand ich aber deutlich spannender als mir mit Eiern farben zu basteln und dann irgendwas hinzuklatschen und dazu was zu erfinden und eine 1 abzukassieren... :D

  • Jo, Kunstgeschichte is bei uns jetzt auch im Kommen. Mal schauen wies wird...


    Grundbildung ja, aber ein Halbjahr lang nur Sinus und Kosinuswellen durchrechnen? Is imo deutlich zu lange, die Zeit könnte man auch sinnvoller nutzen.

    €dit: Mehr als "Das waren Graphen, und die hatten irgendwas mit nem Dreieck zu tun..." wirst du mit 35 eh nichmehr wissen glaub ich ^^

    Kann auch sein, dass ich total falsch liege, ich weis es nich ^^

  • Quote

    Original von calavera
    Die gymnasiale Oberstufe als Zetruemmerer des Individuums. Hm. Also wer sich davon lobotomisieren laesst, der hats imho auch nicht anders verdient/gewollt, weil es einfach nichts laessigeres im leben gibt als die Oberstufe. Man kann mit einem Minimalaufwand durchkommen, lernt einen haufen neuer Leute kennen, muss nicht hingehen wenn man keinen Bock hat, kann immerhin ein bisschen Einfluss drauf nehmen was man sich antun muss. Naja, wenn man dem Lehrer um den Bart reden muss, um ne gute Note zu kriegen, ist das sicherlich nicht optimal, aber wozu sich Stress in der Schule machen? Gutes Abi ohne Stress ist mehr wert als nen sturen Lehrer, der keinen hochbekommt und sich von einem angesickt fuehlt und einem deswegen immer 5er reinwuergt, ich wuerde da nicht den Fehler machen von paedagogischer Inkompetenz beim Gros der Lehrerschaft auf nazihafte Gleichschaltung zu schliessen (gut, dann gaebe es immerhin Spinde fuer jeden...).

    blabla ich weiss dass ich übertreibe :D

    ich bin ein 16 jähriger teenie der gerade in seine systemkritik phase reingedrückt wird :P

    Quote

    Naja, wenn man dem Lehrer um den Bart reden muss, um ne gute Note zu kriegen, ist das sicherlich nicht optimal

    das ist es doch im prinzip...


    Um mal auf cleantron einzugehen: richtig! komplett richtig! ich würde mir zutrauen für mich selber oder für meine engeren freunde ein unterrichtskonzept (konzept! keine inhalte) zu erarbeiten was der betreffenden person mindestens 3x mehr beibringen würde als der unterricht atm. ein guter kumpel von mir ist sehr sprachbegabt und kann exzellent reden. mit speziellem rhetorik training und einer starken fokussierung auf fremdsprachen und deutsch gepaart mit wirtschaftsunterricht etc ist ihm eine hohe stelle in nem unternehmen sicher (ich glaube ich übertreibe nicht wenn ich von vorstandsebene rede).

  • Was an meisten an Kunst suckt: DU MUSST es wählen.
    Genauso wie Religion -.-


    Aber die Oberstufe is einfach zu lässig, wo sonst bekommt man "Auf ner Eisfläche geparkt" im Hochsommer entschuldigt ?!

    Du lachsch, ich kennt heile!

  • Okay, mal meinen Senf hier dazu geben.

    Ich bin durch mit Schule. Schulweg war der heutzutage "normale" von der Grundschule ins Gymnasium, nie durchgefallen, nie übersprungen, Abitur mit 19 Jahren gemacht und bestanden. Ich hatte nie großartige Probleme, auch wenn es immer mal wieder Hassfächer und Ausrutscher gab, die in den früheren Klassen schonmal die Eltern durchdrehen haben lassen oder zu kleineren Heulereien geführt haben. Ich hatte nie Verweise, obwohl ich manchmal Scheisse gebaut habe. So blöde, da dann mich bestrafen zu lassen, war ich schon damals nicht. Ich war ein eher ruhigerer Schüler, nicht übermäßig beliebt, habe die Klasse in der 10. gewechselt weil ich bis dahin nur gemobbt wurde, vor allem als meine Freunde vom Gymnasium abgegangen sind. Aber der 10. hat sich meine Persönlichkeit rapide verändert, und auch meine Einstellung zu gewissen Dingen. Und damit sind meine Noten auch gut nach oben geschnellt. Dazu später mehr. Ich hab Mathe gehasst, Physik und Sport genau wie Bio geliebt, Geschichte durch einen Lehrer in der Oberstufe angefangen überaus faszinierend zu finden und Deutsch- und Englischlehrer nach Strich und Faden durch den Kakao gezogen und trotzdem 15 Punkte oder 1er kassiert.

    Kurz: Ich war ein ziemlich normaler, vielleicht begabter mathehassender Schüler, der relativ unbeliebt in seiner alten, dafür akzeptiert in seiner neuen Klasse war, von den meisten Lehrern halt einfach so hingenommen, von einem (Geschichte) habe ich mich patroniert (sagt man das so?) gefühlt, genau wie alle anderen in der Klasse. Sport war immer "mein" Fach, was ich nicht konnte war quasi für fast alle anderen bis zum LK (da wurde trainiert) auch unmöglich.

    Soviel dazu. Warum ihr euch den ganzen Scheiss antut? Naja, weiß ich doch net. Auf jeden Fall nicht schlecht, denn wenn ihr das gelesen habt versteht ihr meine Sicht auf die Dinge vielleicht etwas besser. Es gibt unendlich viel zur Schule zu sagen. Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.

    Zum einen prägt sie einen. Das ist vielleicht das wichtigste. Ich mein, man sitzt da drin vom 7. bis zum 20 (oder mehr ;) ) Lebensjahr, und zwar 5 Tage in der Woche jeden Vormittag oder länger mit g8. Ferien sind schulfreie Zeit, und nicht Schule ist ferienfreie Zeit. Die Schulzeit ist der erste Lebensabschnitt, an den man sich erinnert. Und zwar mit Gefühlen. Ob jetzt voller Reuhe, dass es vorbei ist, Wut auf die verlorene Zeit oder was auch immer sei mal dahingestellt. Man verbringt verdammt viel Zeit in diesem Kabuff und diese Zeit prägt - ob man es will oder nicht - wirklich den Großteil des restlichen Lebens. Und man muss vom Staat aus da hingehen. Also hat der Staat auch verdammt nochmal dafür zu sorgen, dass es eine GUTE Zeit ist, die einen auf den RICHTIGEN Weg bringt.

    Womit wir beim nächsten Thema wären: Was ist richtig, was ist falsch? Was ist freies Denken?
    Der Staat gibt vor, was gelernt wird. Wir leben in einer Demokratie. In einer Demokratie bestimmt der Bürger den Staat. Also bestimmt der Bürger letztenendes auch, was seine Kinder lernen und vor allem wie. Tja... so sollte es sein, oder? Ist es aber nicht. Völlig utopisches, tagtreumerisches Gelaber. Erstens ist kein Geld da. Zweitens kann man nur bedingt auf die Regierung einfluss nehmen. Drittens sind die meisten Leute einfach nur scheisse dumm.
    Aber gehen wir mal davon aus, dass es so wäre, da es so zu einem begrenzten Teil imho ist. Was wäre dann? Die Gemeinschaft gibt vor, was richtig ist. Das wird an die Jüngeren weitergegeben. Die Jüngeren lernen nichts anderes, als dass das richtig ist, werden zur Gemeinschaft, geben der nächsten Generation ihre Werte vor und... Moment. Pause. "Sie lernen nichts anderes? Das ist doch falsch, oder? Gerade das Gymnasium sollte doch freies Denken fördern! Das ist doch oberstes Ziel der Grundbildung und überhaupt..." blablabla. So ein Gesülze. Man merkt es schon hier wieder am Thread: Das freie Denken ist absolut nicht der Fall. Und selbst wenn, dann wäre es immernoch durch unsere Umgebung bestimmt. Es gibt in diesem Sinn kein freies Denken, nur viele philosophische Werke darüber, dass es das nicht gibt, was einige interessante Umkehrschlüsse auf eben diese Werke zulässt. Aber das Thema ist wirklich scheisse komplex. Wert sich damit zu befassen, ja. Wert es hier wiederzugeben nein. Warum? Würde den Rahmen sprengen und ich müsste hier wirklich in die Tiefe gehen, was euer geistiges Niveau überfordern würde. Und meines auch. Da kann ich sowas lieber gleich studiern und Geld damit machen, anstatt es auf DoW.de schlampig zu posten.

    Nur so viel: Freies Denken ist in der Schule nicht möglich. Ihr werdet gelenkt bis zum Abitur, auf einem Weg den die Gesellschaft euch vorgibt und auf den ihr als Nichtwähler direkt keinen Einfluss habt, und selbst über eure Eltern nur einen sehr begrenzten. Auf dem Weg zum Abitur bildet ihr euch nicht selbst - ihr werdet gebildet. Gebildet so wie gebaut. So wie man euch braucht.

    Ist das jetzt schlecht? Rate ich euch, dagegen zu rebellieren und mal ordentlich was kaputt zu hauen? Nein und nochmals nein. Bin ich resigniert? Auch das muss ich verneinen. Es gibt einfach bessere Wege als die der Pseudo-Anarchos und Pseudo-Gebildeten, allerdings verlangen die viel Einsatz und sind nicht immer von Erfolg gekrönt. Aber machen wir weiter mit der Schule, und verschieben das Thema ans Ende.

    Kommen wir erstmal zu den Lehrern. Lehrer wird entweder, wer genau weiß was er tut, oder wer eben sonst keine Ahnung hat, was er machen würde. Oder, seit neuestem, wer aus einem anderen Beruf geholt wird, weil Lehrer gebraucht werden.
    Als jemand, der gerade mit dem Studium angefangen hat und gesehen hat, was seine Freunde so wählen, könnt ihr mir den obrigen Satz ruhig einfach so abkaufen. Die ersteren sind kein Problem. Genau so wie die letztgenannten - jedenfalls in den meisten Fällen. Warum? Naja, wer genau weiß was er macht, weiß was auf ihn zukommt, wieviel er arbeiten muss, was er arbeiten muss. Er ist mit seiner ganzen Seele dabei. Das mag sich im Laufe der Zeit ändern, aber das kommt eben manchmal so mit dem Alter. Muss nicht, aber kann. Dafür können andere Werte dazu kommen. Nicht weiter schlimm sind auch die Leute, die aus anderen Berufen geholt werden. Ich mein - womit verdient sich ein Physiker Geld? Entweder man hat's einfach total drauf und arbeitet am Fraunhofer oder man macht einen Fotoladen auf, wie mein Nachhilfelehrer, den ich in der 13. für 'nen guten Abischnitt hatte. Der wurde dann auch geholt um zu unterrichten. Und der hat den Stoff halt einfach drauf. Das haben alle, die Physik wirklich studiert haben. Und zwar besser als Lehrer. Weil sie Praktiker sind. Was er von Lehrern hält: Ungebildete Vollidioten, die den Stoff in den meisten Fällen nichtmal ansatzweise beherrschen. Wenn er das sagt, sollte es stimmen. Und das ist erschreckend: Wie kann man jemandem etwas wirklich gut beibringen, wenn man selber es nicht kann? Und dazu kommt, dass man ja dazu noch einer von den zweitenannten oben sein könnte: Jemand, der den Stoff nicht kann und nicht wusste, was er sonst machen soll. "Ich war halt gut in Mathe, mein Gott, also hab ich Mathe auf Lehramt studiert..." Genau DAS sind die Leute, über die ihr so lästert! Wenn man nichtmal mit sich selbst, geschweige denn dem Stoff zurecht kommt und nicht unterrichten kann, soll man so die Kinder unterrichten, die den "Elitärsten Bildungsweg" beschreiten?!

    Moment. Elitärster Bildungsweg? Von was zur Hölle redet der Mann da? Vom Gymnasium, du Depp. Gym-na-si-um. Gehen da nicht alle rein? Ja. Und genau das ist das Problem. Ich meine, schaut euch doch mal um. Das andere Dinge da heißt "Hauptschule". Haupt-Schule. Hauptschule. HAUPTschule. Weil da die meisten rein sollen, weil das normal ist. Aber was ist heute, wenn man einen Hauptschulabschluss hat? Ich war in Kroatien mit einem Kumpel von mir, der hat den. Der ist verzweifelt. Man kriegt NICHTS. Keine Arbeit. Null. Gymnasiasten drängen, weil es so viele von ihnen gibt, in klassische Hauptschulabschluss-Bereiche vor. Da hat man dann als Arbeitgeber keine andere Wahl. "Was, der kann Cosinusfunktionen berechnen und den Zitronesäurezyklus inklusive Kreatinreserven beschreiben und chemisch nachweisen? Den brauch ich für meinen... Schreinerbetrieb!!!". Ich mein, geht's noch? Das ist doch scheisse. Eltern drücken ihre Kinder aufs Gym, weil sie wissen: Der Kleine, dem es da so lieblich aus der Nase tropft und der gerne Sand isst, wird später sonst keine Chance haben. Oh man, es gibt sogar Ratgeber, was man/frau tun soll um die Intelligenz des kleinen Bengels schon in der Schwangerschaft (für alle Hauptschüler unter euch, das is der Bereich zwischen Vögeln und "Ich bin WAS? Vater? Jetzt? Das ist MEIN KIND? Wer bist DU überhaupt?") erhöht.

    Da muss sich was ändern. Erstens einmal sind Hauptschüler, entgegen dem sarkastischen Kommentar von oben, keine minderwertigen Lebewesen. Wird aber immer so dargestellt. Und dann wundern, woher der Frust und die Gewalt kommt, eh? Naja, Politiker sind ein anderes Thema. Das ganze System ist überholt. Was man zZ versucht, ist auf einem Commodere Crysis zum Laufen zu bringen. Ja, das preußische Schulsystem war mal modern. Aber das war ca. zu der Zeit als man auch noch glaubte, die Frau sei nur ein Aufenthaltsort für den Samen des Mannes, ebenso gut könnte man für Kinder in einen Dunghaufen wichsen. Warum sortiert man die Kinder nach der 4ten Klasse aus? Warum heisst "Grundbildung" den Radioaktiven Verfall berechnen, 500 Bücher in einer halben Stunde sinnlos durchanalysieren zu können, die RNA und DNA eines englischen Falters vor und nach der Industrialisierung vergleichen zu können und mit komischen Buchstaben sinnlose Dinge berechnen zu können? Warum würden solche Menschen in 50% der Fälle verhungern oder unglaublich fett werden, wenn sie mehr als eine Woche allein daheim gelassen werden?

    Nein, das ganze System baucht eine Runderneuerung. Kein G8 oder sonstigen Schmarrn. Fundierte, sinnvolle Erneuerung. Kein blödes Geschwafel wie "Bildung ist die einzige Ressource in Deutschland!!!11 zomg!". Ich mein, in Südafrika bauen sie ja auch keine Kohle, sondern Diamanten ab...

    Später "auslesen", Hauptschule zur Hauptschule machen, Förderung der unterschiedlichen Begabungen, sinnvollerer Stoff, frühere Spezialsiierung, kleinere Klassen, mehr und bessere Lehrer... Man weiß garnicht, wo man mit der Aufzählung anfangen soll. Alles besser als das, was zZ herrscht. Fast alles. Braucht halt Geld. Aber das ist ja ominöserweise trotz allem Müllgelaber nicht da. So ein Scheiss, echt zum Heulen.

    Kommen wir zu einem weiteren Thema. Nicht dem Stoff, sondern darüber, wie er beigebracht wird. Hängt natürlich mit den Lehrern zusammen und auch mit dem Stoff selbst... aber eben nur bedingt. Was machen wir denn heute in der Schule? Rosarote Kuschelpädagogik, Problemchen werden ausdiskutiert, hintenrum wird weitergemobbt, alles wird brav auswendig gelernt. "In Kindergärten wie Schulen dominiert ein verhuscht-weibliches Klima". Kennt ihr den Arikel noch? Der Mann hat recht.

    Und da der Text sonst zu lang wird, mach ich daraus eine Fortsetzungsgescihchte...


    Mistletoe, friend of foe, so black upon the moor
    Fallen leaves coloured red, blood of all the dead
    Into mist they'll take your soul, they'll take your heart
    And none of flames shall burn with the ravens dark

  • [x] Agree

    Toller Post, der egal wie sarkastisch teilweise die Textstellen sind, eigentllich nicht lustig ist. Ist eher schade so wie es ist.

  • *totengräber*

    Naja also erstma finde ich den ersten post von rusher sehr ueberzogen .
    Die Einschränkungen der Entwicklung deines Individums durch den Zwang in der schule gwisse pflichten zu erfüllen,zu beründen ,ist für mich i-wie nicht ganz schluessig .
    Klar könnte man die schule liberaler gestalten ,aber wie schon haeufig erwähnt , wie will der lehrer dann bewerten ?
    Wenn jemand seine hausaufgaben nicht macht ,weil er sie als schwachsinn erachtet ,hat der lehrer nun doch ein problem :
    Entweder er gibt dir ne schlechte note , was wahrscheinlich zu folge hat ,dass du demnächst deine hausaufgaben wieder machen wirst ( auch wenn sie nicht sinnvoll sind) und schränkt dich somit in deinen Freiheiten und der entfaltung deiner als individum ein oder aber er hat keine bwertungsgrundlage mehr und gibt einfach jedem Schueler ne 1 =)
    Desweitern habe ich hauptsächlich die erfahrung gemacht ,dass man seine meinung schon äußern darf (höflichkeit hilft hierbei meist weiter ) .
    Dass der lehrer jedoch nicht ca 30 minuten mit dir diskutieren kann ,ist doch klar ,denn so kommt in der stunde ja nicht viel rum .
    Lehrer die aber nur stur ihre ansichten vertreten und sich nicht belehren lassen sind auch mir bekannt .( 5te Klasse englisch arbeit : dogs and cats ____ play football ( man musste can oder cannot einsetzen ) ich setze cannot ein wie die hälfte der klasse , aber sie meint die können doch fußball spielen und wir kriegen alle einen fehler angestrichen .)
    Aber ist das die schuld des schulsystems ? liegt dass nicht eher an den menschlichen schwächen der lehrer ?
    Die situtation bei den lehrern hat asca imho schon perfekt beschrieben .
    Nun zurück zum eigentlichen thema : Freies denken in der schule , bei dieser formulierung sträuben sich mir schon die haare .
    Freies denken wird sicherlich nicht unterdrückt ,weil niemand dich daran hindern kann ,frei zu denken .(wie kann man ueberhaupt unfrei denken ?( )
    Ob die lehrer dich jedoch demotivieren ,dies zu tun , halte ich für höchst fragwürdig .
    (Klar wird man auf i-eine art und weise zur system konformität erzogen ,aber nenne mir ein system in dem das nicht der fall ist ! geht das nicht automatisch mit dem bestehen eines systemes einher ?
    Selbst in einer anarchie wird man ja in gewisser zur liberalität erzogen .... Wobei anarchie ja auch wieder ein sonderfall ist ,lassen wir das mal außen vor^^ )

    in der Schule muessen nunmal regeln eingehalten werden und ein lehrer muss sich um ca 25 schueler kümmern und kann nunmal nicht jeden schueler individuell fördern .
    Kleinere klassen a 5-10 leute wären ideal ,leider unbezahlbar :rolleyes: .

    Meines erachtens liegt das problem nicht darin dass man nicht individuell gefördert wird sondern in den 3 schulformen , die hauptschule als soziales auffangbecken für imgranten und sozial schwache , realschule als mittelweg und gymnasium für leute deren eltern sich um ihre schulischen lesitungen kümmern .. ( ausnahmen bestätigen hier natuerlich die regel) .. die diskrepanz in den möglichkeiten der schueler , das frühe aussortieren z.b. auf die hauptschule ,die großen klassen und weiters sind meines erachtens dinge die erst besprochen werden muessen ,bevor man die förderung des individums anspricht .
    Klar hat jeder dazu laut gg das anrecht dazu,jedoch verlieren einige hier galub ich den bezug zur realtiät in ihren von utopien geprägten gedankengängen .

    Zur beniotung hatte ich heute ein lustiges beispiel .

    1) mein englischleher ( in oxford studiert) hat heute die notenbekannt gegeben .
    ergebnis 2 2en , 13 3en , 5 4en und 2 5en .
    seine begründung um eine 4 zu haben muss man 50 % der erwartungen erfüllen ,das heißt sich bei jeder 2ten frage melden ... (w000000000000t??? )
    für eine 2 muss man 100 % erfüllen ,also sich wirklich bei fats jeder frage melden .
    1en werden grundsätzlich nicht erreicht , seines erachtens !

    2) musik : 7 einsen und den rest 2en ...


    Fazit : Klar weist unser schulsystem einige mängel auf jedoch sollte man sich meines erachtens ersteinaml um die trivialen fehler kümmern ,als in ideologischen masstäben zu bewerten .

    Quote

    Original von sIN.sHaDe
    ...DoW2: weil einfach einfach einfach ist


    Original von Gurke
    besser ein punktphoenixpunkt als ein kommaphoenixkomma


    Edited 3 times, last by .Phoenix. (October 6, 2008 at 12:35 PM).

  • du hast ja recht mit dem was du sagst

    trotzdem kannst du nicht sagen wir lehnen eine liberalisierung grundsätzlich ab weil es uns vor einige probleme stellen würde. das bewältigen dieser probleme nennt man fortschritt...

    bei deinem dogs and cats beispielt musste ich extrem an "Wenn die Partei sagt, 2 + 2 = 5, dann ist es so" denken :omg:

    trennung in schulformen ist nochmal ein anderer punkt da stimme ich auch mit dir überein dass es so wie es atm gehandhabt wird ziemlicher shit ist.
    Sollte man vielleicht mal nen Thread zu machen um das zu diskutieren.

  • nenne mir doch mal ein paar konkrete beispiele bei denen du möchtest ,dass die schule oder die lehrer diese liberaler handhaben ??

    Quote

    Original von sIN.sHaDe
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    besser ein punktphoenixpunkt als ein kommaphoenixkomma


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