so, hier ist der zeite teil:
Ich fuhr rückwärts eine steile Straße hinunter, durchbrach eine
Grundstücksmauer und rammte einen Bungalow. Ich konnte mich
einfach nicht mehr erinnern, wo das Bremspedal angebracht ist.
Dann brannte plötzlich der Weihnachtsbaum. Die Flammen griffen auf
den Vorhang über. Mein Mann konnte aber nicht löschen, weil er wie ein
Verrückter nur die Hausrat-Police suchte.
Unsere Autos prallten genau in dem Augenblick zusammen, als sie
sich begegneten.
Alle Rechnungen, die ich erhalte, bezahle ich niemals sofort, da mir dazu einfach das Geld fehlt. Die Rechnungen werden vielmehr in eine große Trommel geschüttet, aus der ich am Anfang jeden Monats drei Rechnungen mit verbundenen Augen herausziehe. Diese Rechnungen bezahle ich dann sofort.
Ich bitte Sie zu warten, bis das große Los Sie getroffen hat.
Leider ist mein Vater der Jagdleidenschaft Dritter zu Opfer
gefallen. Man hielt ihn für eine Wildsau und schoss ihn an.
Sofort nach dem Tod meines Mannes bin ich Witwe geworden.
Nach Ansicht des Sachverständigen dürfte der Verlust zwischen
250.000 und einer Viertel Million liegen.
In Ihrem Schreiben vom 26.06. über die neue Beitragsrechnung haben
Sie mich freundlicherweise zum Fräulein befördert, was im Zusammenhang
mit meinem Vornamen Heinz jedoch zu peinlichen Vermutungen Anlaß gibt.
Ich fuhr mit meinem Wagen gegen die Leitschiene, überschlug mich und prallte gegen einen Baum. Dann verlor ich die Herrschaft über mein Auto.
An der Kreuzung hatte ich einen unvorhergesehenen Anfall von
Farbenblindheit.
Das andere Auto kollidierte mit dem meinigen, ohne mir vorher
seine Absicht mitzuteilen.
Im hohen Tempo näherte sich mir die Telegrafenstange. Ich schlug einen Zickzackkurs ein, aber dennoch traf mich die Telegrafenstange am Kühler.
Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, daß dieser
alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde.
Da sich der Fußgänger nicht entscheiden konnte, nach welcher Seite
er rennen sollte, fuhr ich oben drüber
Ein unsichtbares Fahrzeug kam aus dem Nichts, stieß mit mir
zusammen und verschwand dann spurlos.
Nachdem ich vierzig Jahre gefahren war, schlief ich am Lenkrad ein.
Ich hatte den ganzen Tag Pflanzen eingekauft. Als ich die Kreuzung
erreichte, wuchs plötzlich ein Busch in mein Blickfeld, und ich
konnte das andere Fahrzug nicht mehr sehen.
Als ich eine Fliege erschlagen wollte, erwischte ich den Telefonmast.
Ich sah ein trauriges Gesicht langsam vorüber schweben, dann schlug
der Herr auf dem Dach meines Wagens auf.
Während ich die Straße normal befuhr, überkam mich das Verlangen,
mich zu erleichtern, weswegen ich das Fahrzeug am Rand anhielt und mich
in ein nahes Gebüsch begab. Nachdem ich die Hosen heruntergelassen hatte
kam der Gegner und gab's mir von hinten mit dem Kipper.
Die Unfallzeugen sind bei geheftet.
Das Pferd lief über die Fahrbahn, ohne sich vorschriftsmäßig zu
vergewissern, ob die Straße frei ist!
Um den Zusammenstoß zu vermeiden, steuerte ich gegen den anderen Wagen.
Die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, bekamen von meiner Braut
alles gezeigt, was sie sehen wollten...
Das Glas ist kaputt, ich schicke Ihnen hier einen Splitter von der
Scheibe mit, woran Sie sehen können, daß sie hin ist, denn sonst
wäre sie noch ganz unbeschädigt.
Ich bin schwerkrank gewesen und zweimal fast gestorben. Da können
Sie mir doch wenigstens das halbe Sterbegeld auszahlen.
Da ich mit meinem Mann nicht mehr zusammenlebe, bitte ich Sie
höflichst, Ihren zuständigen Vertreter vorbei zu schicken.
Muß ich erst meinen Mann umbringen, bevor ich das Geld bekomme?
Ich war an dem Unfall nicht schuld! Schuld war die junge Frau im
Minirock. Wenn Sie ein Mann sind, ist jede weitere Erklärung
überflüssig, wenn Sie aber eine Frau sind, verstehen Sie es sowieso nicht!