@ der große frons
kann man dich irgendwie Icq technisch erreichen? Ich müsste mal nen wichtiges Gespräch mit dir führen. Schreib mir ne PM oder ähnliches bitte.
@ der große frons
kann man dich irgendwie Icq technisch erreichen? Ich müsste mal nen wichtiges Gespräch mit dir führen. Schreib mir ne PM oder ähnliches bitte.
QuoteOriginal von enzym
Ich meine, wenn man nichts zu sagen hat, kann man auch einfach die Backen halten (auch im Off-Topic). Ist schon eine Frechheit, dass es Leute gibt, die gegen Rassismus sind.
wennder führer noch leben würde häts das nicht gegeben. komm wir assimilieren usn alle an dergroßefrons leitkulur ![]()
Hälst du es für illegitim wenn eine authochthone Bevölkerung von ihren einwanderern Anpassung an die eigene Kultur und Lebensweise verlangt?
An wen war die Frage gerichtet?
Also ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und mich als Ureinwohner zu bezeichnen, weil ich nicht weiß, wie weit mein Familienstammbaum zurückreicht und wo er letztendlich hinführt, aber ich halte es für sinnvoll, dass wir darauf achten, wer in unser Land einwandert.
Wir brauchen niemanden, der ungebildet ist und wir brauchen keine Straftäter.
Was verstehst du unter "Anpassung an die eigene Kultur und Lebensweise"? Also wegen mir müssen meine türkischen Mitbürger sich nicht am Wochenende ins Koma saufen.
Ich frage mich halt inwiefern es wirklich notwendig ist, dass Migranten unsere Kultur übernehmen nur um hier in friedlicher Koexistenz miteinander zu leben?
Natürlich sollten nach Möglichkeit alle Bürger Deutschlands deutsch sprechen, alleine schon der Verständigung wegen. Aber darüber hinaus, was müssen sie sonst noch von uns übernehmen?
Es wäre doch etwas einfach zu sagen, dass sich in Deutschland nur Ghettos bilden, weil die Ausländer sich nicht integrieren wollen.
Und mal im Ernst, ich glaube die wenigsten Deutschen würden Einbürgerunstests bestehen.
Nein, aber ich wüsste nicht, was unsere Kultur so viel anders oder schlimmer noch "besser" macht, als die Kulturen anderer Völker.
Deswegen kann man trotzdem in friedlicher Koexistenz miteinander leben. Der eine geht halt in die Kirche, der andere in die Moschee und wieder andere in die Synagoge.
Der eine feiert Weihnachten, der andere Ramadan. Der eine isst Schweinefleisch, der andere nicht.
Das was du online unter Einbürgerungsstests findest sind meistens irgendwelche Multiple Choice Sachen.
Edit: Und ja um ehrlich zu sein, halte ich nicht viel von Deutschland, wenn die Menschen hier Parteien wählen, die genau das vertreten, was sie nicht wollen. Natürlich kann man es nicht pauschalisieren, aber das mit dem Komasaufen war auch eher etwas scherzhaft gemeint. Nenn mir bitte mal ein paar kulturelle Errungenschaften, vielleicht fallen mir auf die Schnelle keine ein, weil sie für mich so selbstverständlich sind.
Quote
Wow die erwähnenswerteste Eigenschaft der Deutschen ist für Dich das Komasaufen von deutschen Jugendlichen. Damit weiss man doch eigentlich schon was Du von "Uns" hältst.
Ich zumindest hab alles was ich online an Einbürgerungstests gefunden hab problemlos bestanden und wenn man das vorher bisl trainiert schafft das jeder der Lesen und Schreiben kann.
jeder der deustch lesen udns chrieben kann. meinste dus chafft au nen israelitent est auf hebräisch ?
nein ? weiso soltlen dann asylbewerber den test auf deutsch schaffen ?
und deustche kultur ? was solldas sein? sauerkraut, pikelhaube, oder schumi?
und seht ihr euch selbst als deustche ???
QuoteOriginal von cleanTron
Asylbewerber machen so nen Test doch höchstens wenn sie Einwandern wollen. Asyl <> Einwandern. Ich werd jetzt keine Wiki Texte C&P aber da besteht ein Unterschied.
und wofür das ganze ?
QuoteOriginal von enzym
Nein, aber ich wüsste nicht, was unsere Kultur so viel anders oder schlimmer noch "besser" macht, als die Kulturen anderer Völker.
Deswegen kann man trotzdem in friedlicher Koexistenz miteinander leben. Der eine geht halt in die Kirche, der andere in die Moschee und wieder andere in die Synagoge.
Der eine feiert Weihnachten, der andere Ramadan. Der eine isst Schweinefleisch, der andere nicht.Das was du online unter Einbürgerungsstests findest sind meistens irgendwelche Multiple Choice Sachen.
Edit: Und ja um ehrlich zu sein, halte ich nicht viel von Deutschland, wenn die Menschen hier Parteien wählen, die genau das vertreten, was sie nicht wollen. Natürlich kann man es nicht pauschalisieren, aber das mit dem Komasaufen war auch eher etwas scherzhaft gemeint. Nenn mir bitte mal ein paar kulturelle Errungenschaften, vielleicht fallen mir auf die Schnelle keine ein, weil sie für mich so selbstverständlich sind.
Quoteund deustche kultur ? was solldas sein? sauerkraut, pikelhaube, oder schumi?
Ohne Häme oder Sarkasmus gesprochen, empfinde ich bedauern für euch beide.
Ich glaube euch beiden fehlt etwas Wunderschönes, das einen Menschen mit Geborgenheit und Glück erfüllen kann; ihr seid blind dafür. Dabei ist es immer da und durchdringt das Wesen jedes Menschen. Es schlummert in seiner Brust und vielleicht und bei manchem mag es auch in den heutigen, oberflächlichen Tagen in stillen Stunden, beim Anhören eines Liedes, Anschauen einer Landschaft, Betrachten eines Kunstwerkes noch hervorbrechen und die Sorgen des profanen Alltags zurücktreten lassen;
die Verbundenheit zur Heimat.
Wenn ich mich Umschaue, die läutenden Kirchtürme in den ersten Sonnstrahlen eines neuen Morgens, die von fleißigen Menschen bestellten Felder, gepflegte Blumenkästen die im Sommer herausgestellt werden, ein alter Herr der den Bürgersteig seiner Straße fegt- in allem erkenne ich den mir vertrauten Ordnungssin meines Volkes- den lebendigen Ausdruck seiner immerwährenden Heimatliebe, seines innersten Wesens.
Ich erschauere vor der mystischen Erhabenheit unserer alten Burgen, unserer Baudenkmäler und Landschaften.
Und in Menschen die sich noch einen Rest Verbundenheit zu ihrer Herkunft bewahrt haben, spürt man die Gegenwart verwandter Seelen; sie haben in ihrer Kindheit den gleichen reichen Sagen und Märchenschatz erzählt bekommen, Sie sprechen die selbe, uralte, ehrwürdige Sprache, die unsere Denkmuster bis ins innerste formt.
Wenn ich durch die verschlungenen Gassen meiner Stadt gehe und die alten ehrwürdigen Fachwerkhäuser sehe, tauche in die Vergangenheit meines Volkes ein und spüre eine schicksalshafte Verbindung. Durch das was sie uns hinterlassen haben leben unsere Ahnen in uns fort und wir leben mit ihnen.
Nur wenige Völker auf der Erde vermögen sich zu messen mit dem gewaltigen Erbe an Kunst und Kultur, dass unsere Denker, Komponisten und Philosophen uns hinterlassen haben. Nicht zu nennen die titanischen wissenschaftlichen Leistungen die dieses Volk hervorgebracht hat.
Das ausgeprägte Mitleidsgefühl für Tier und Mensch sorgt noch heute für eines der fortschrittlichsten Sozialsysteme der Welt und strenge Tierschutzgesetze, die Deutsche Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind legendär, unsere (bis vor wenigen Jahren noch) sauberen Städte und gepflegten Nachbarschaften und der weltweit einzigartige Ruf von Deutschen Produkten zeugen davon.
Mir ist bewusst das viele blind sind für die Eigenarten und Errungenschaften dieses Volkes, sind sie doch vielfach verdeckt von kalten Betonstädten und eine durch Oberflächlichkeit in den Medien, Erziehung zur Selbstverleugnung und hohen Konkurrenzdruck zu Egoisten ohne Gemeinschaftsbewusstsein verkommenen Jugend.
Doch ich sehe es noch vor mir. Menschen die nicht vom Glanz der Wolkenkratzer geblendet sind. Deren tiefe Seele von Sittlichkeit und Ernsthaftigkeit erfüllt.
Ich sehe Kinder in stiller vertrauer Umgebung ihrer Familien aufwachsen, die nicht im Fernsehen durch draufhauende brüllende Aliens und Pokemon ihre Moral lernen, sondern von großen Vorbildern unserer Geschichte wie Kant.
In meinen Träumen ist Europa das christlich geprägte Abendland, ein friedlicher Bund freier Völker und nicht ein bloßer Wirtschaftsraum von Entwurzelten. Dort schätzt jeder das Glück in seiner Heimat ohne Angst leben zu dürfen, inmitten der Menschen die seine Sprache sprechen, seine Seele als die ihre erkennen.
Und ich wünsche dieses jedem Volk der Erde, wahre Liebe zur Heimat bedingt niemals Hass oder Verachtung für andere.
Ja ich bin ein Deutscher und stolz darauf. Manch einer wird fragen: Wie kannst du stolz auf die Taten anderer sein, statt auf die eigenen?
Ich sage ich bin stolz auf mich, dieser Gemeinschaft anzugehören und meinen Teil beizutragen.
Euer Kulturrelativismus ist nichts weiter als Utopie. Kulturen und Menschen sind nicht beliebig austauschbar. Bisher ist jedes Vielvölkerreich zerbrochen, an den Gegensätzen der Völker. Sei es die Sowjetunion, sei es Jugoslawien, sei es Österreich-Ungarn.
Nur die Heimat eines Kulturlosen, Entwurzelten, ohne eigene Moralvorstellungen und Gebräuche, ohne Vergangenheit, aber auch ohne Zukunft ist beliebig zu verschieben. Auf diesem Weg sind wir.
was hast du denn für einen schaden?
QuoteOriginal von rusherryan
was hast du denn für einen schaden?
[admin]Bitte mal etwas freundlicher hier ausdrücken![/admin]
Ich kann schon verstehen DergroßeFrons wie du das meinst. Es ist auf jeden Fall poetisch wie du über bestimmte Sachen in unserer Gesellschaft un die Wahrnehmung kleiner Dinge redest.
Aber um solche "schönen Sachen" zu wahren muss man auch "schelchte Sachen" annehmen zu wissen.
QuoteOriginal von rusherryan
was hast du denn für einen schaden?
Bis auf das er sich sehr hochgestochen ausgedrückt hat ist es doch verständlich und gut erläutert? Wo ist eher Dein Problem? Verstehst Du nicht was er damit sagen will, oder wie? Soll er es so schreiben, wie es viele andere getan hätten? ![]()
Edit: Genau Toaster. Poetisch und/oder lyrisch trifft seine Schreib/Ausdrucksweise
QuoteDoch ich sehe es noch vor mir. Menschen die nicht vom Glanz der Wolkenkratzer geblendet sind. Deren tiefe Seele von Sittlichkeit und Ernsthaftigkeit erfüllt. Ich sehe Kinder in stiller vertrauer Umgebung ihrer Familien aufwachsen, die nicht im Fernsehen durch draufhauende brüllende Aliens und Pokemon ihre Moral lernen, sondern von großen Vorbildern unserer Geschichte wie Kant.
extrem subjektive, in meinen Augen gar beschränkte Sichtweise.
QuoteEuer Kulturrelativismus ist nichts weiter als Utopie. Kulturen und Menschen sind nicht beliebig austauschbar. Bisher ist jedes Vielvölkerreich zerbrochen, an den Gegensätzen der Völker. Sei es die Sowjetunion, sei es Jugoslawien, sei es Österreich-Ungarn.
Es gibt also "eine" Amerikanische Kultur? Nur ein Beispiel um deine Argumentation zu widerlegen. In den USA finden sich durch Geschichte und Größe bedingt völlig verschiedene Kulturen die aber trotzdem in einem großen Verbund sehr patriotisch zusammenleben.
Quotedie Deutsche Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind legendär
Hier muss ich dir recht geben, sogar die Nazis haben gewissenhaft gearbeitet und jeden registriert bevor es in die Gaskammer ging.
Wo waren bitte Städte in den vergangenen Jahren sauberer als sie es heute sind?
Weiterhin bereitet mir deine Fokussierung auf die deutsche Sprache als Mittel zur Abgrenzung zu Anderen Unbehagen.
Achso für POET und Toaster: Das Schaden kam weniger vom Inhalt als von seinem Ausdruck der so garnicht ins Umfeld passt
Zumal das hier sein erster Post zu sein scheint.
QuoteEs gibt also "eine" Amerikanische Kultur? Nur ein Beispiel um deine Argumentation zu widerlegen. In den USA finden sich durch Geschichte und Größe bedingt völlig verschiedene Kulturen die aber trotzdem in einem großen Verbund sehr patriotisch zusammenleben.
Die amerikanische Kultur ist ein sehr gutes Beispiel für
QuoteNur die Heimat eines Kulturlosen, Entwurzelten, ohne eigene Moralvorstellungen und Gebräuche, ohne Vergangenheit, aber auch ohne Zukunft ist beliebig zu verschieben. Auf diesem Weg sind wir.
Die USA sind darüber hinaus ein Sonderfall. In der menschlichen Geschichte hat sich immer wieder gezeigt, dass Spannungen sich durch materiellen Wohlstand abmildern lassen. Dieser Wohlstand ist noch gesichert, durch die Rolle der USA als Welthegemon der das Finanzsystem in seine Taschen wirtschaften lässt.
Die Zukunft wird zeigen, wie stabil die USA sind.
Schon beim Hurricane Katrina hat sich gezeigt wie schnell in einer Ausnahmesituation Rassenunruhen im vermeindlichen ,,Melting Pot'', der ohnehin hauptsächlich für Einwanderer der Kulturell sehr ähnlichen europäischen Kulturen bestand, auflammen können.
Auch in den USA gibt es Parallelgesellschaften unter Schwarzen und Hispanics.
QuoteHier muss ich dir recht geben, sogar die Nazis haben gewissenhaft gearbeitet und jeden registriert bevor es in die Gaskammer ging.
Ja die ewigen Nazis als Kulminationspunkt der Deutschen Geschichte zu betrachten ist weit verbreitet, dabei war ihr Nährboden eine historische Ausnahmesitaution ersten Ranges.
QuoteWo waren bitte Städte in den vergangenen Jahren sauberer als sie es heute sind?
Ich bin fest davon überzeugt dass Berlin vor 30, 40, 50 oder auch 100 Jahren ein sauberes Straßenbild aufweisen konnte als jetzt, verunstaltet von Graffiti, Vandalismus und Verschmutzung hervorgerufen durch allgemeine Verrohung.
QuoteWeiterhin bereitet mir deine Fokussierung auf die deutsche Sprache als Mittel zur Abgrenzung zu Anderen Unbehagen.
Wer sich in einem Land aufhält, dessen Sprache er nicht spricht und die er auch nicht lernen möchte, grenzt sich selber aus. Ob positiv als Gast, oder als Parallelgesellschaftler ( drastischere Ausdrücke möchte ich hier nicht verwenden).
Die heutigen Städte sind schon sehr sauber (früher war da nix geteert^^) und Graffitis müssen dir ja nicht gefallen.
Also ggn gute Graffitis hab ich nix, nur des meiste sind irgendwelche dahingerotzten tags. ![]()
Frons du übertriffst dich wieder selber. Solch einen Schwachsinn musste ich schon lange nicht mehr lesen. Du musst mir nicht in extrem schlechter Poesie darlegen, welch schönen Seiten unser Land hat. Du hast mir aber immer noch nicht erklärt, was Migranten damit zu tun haben.
Die müssen also unsere Fachwerkhäuser und Burgen genauso schön finden, wie du?
Migranten haben auch kulturelle Errungenschaften, die sie z.T. sogar mit nach Deutschland bringen, wenn sie in unser schönes Land ziehen. Das macht unser Land meiner Meinung nach sogar noch schöner. Aber du scheinst ja nur die negativen Seiten von Migranten in Deutschland zu sehen, wohingegen ich auch negative Seiten meines eigenen Landes und meiner eigenen Kultur sehe.
Im Übrigen lese ich sehr gerne Goethe, Brecht, Schiller und was mir sonst noch so an großartigen Dichtern der deutschen Geschichte in die Hände kommt. Zur Zeit ist es "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke, ich hab mir gedacht, wenn du schon den Romananfang im Abitur mit Fontanes "Irrungen, Wirrungen" vergleichen musstest, dann kannst du den Roman ja auch mal lesen. Darüber hinaus liebe ich das Theater, na gut, da sind nicht nur deutsche Aufführungen.
Ich liebe es darüber hinaus auch in unseren schönen Wäldern zu joggen.
Ich glaube hingegen nicht, dass z.B. Berlin vor 100 Jahren schöner aussah als jetzt. Kannst dich ja mal mit deutscher Fin de siecle Literatur beschäftigen. Ist aus dieser Zeit. Damals sahen die Städte natürlich anders aus, immerhin gab es noch keine Sprühdosen...
Edit:
QuoteOriginal von DergroßeFrons
In meinen Träumen ist Europa das christlich geprägte Abendland, ein friedlicher Bund freier Völker und nicht ein bloßer Wirtschaftsraum von Entwurzelten. Dort schätzt jeder das Glück in seiner Heimat ohne Angst leben zu dürfen, inmitten der Menschen die seine Sprache sprechen, seine Seele als die ihre erkennen.
Der Satz bringt mich fast zum Würgen. Aber hey ich bin ein Kulturbanause.
Friedlicher Bund freier Völker, die in ihrer Heimat leben. Das habe ich glaube ich schon an anderer Stelle gehört.
Edit2: Ach ja jetzt fällt es mir wieder ein. Es war nur anders ausgedrückt. "Wir lieben das Fremde in der Fremde" so lautete der Slogan.
Du hast gefragt was die Deutsche Kultur auszeichnet und ich hab dir meine Sicht der Dinge dargelegt.
Im letzten Post legst du noch dar, dass du garnicht weiß was an der garnicht erwähnenswerten Deutschen Kultur so besonders sein soll, jetzt ist dir das natürlich klar und du ziehst dich darauf zurück auch die negativen Seiten zu sehen ![]()
Ob Berlin vor 100 Jahren schöner war oder nicht ist Ansichtssache. Mir ist sehr wohl bewusst das es wegen materieller Not viel Elend und beengte Wohnverhältnisse gab und viele Annehmlichkeiten des modernen Lebens nicht zum Standard gehörten, aber dafür war die damalige Architektur in ihrer Ästhetik noch menschenfreundlich.
Die heutige Repräsentationsarchitektur und vielfach auch Wohnarchitektur ist in ihrer grauen Ausrichtung auf rein ökonomische Kriterien und der Verbannung von Schnörkeln und natürlichen Baumaterialen trist und eintönig, manche Deutsche Nachkriegsinnenstadt macht mich sogar richtiggehend depressiv.
Was Migranten damit zu tun haben?
Die gewaltigen, historisch in der Größenordnung noch nicht so da gewesenen Migrationsströme, in die westliche Welt werden längst nicht mehr in einem sog. ,,Melting-Pot'' integriert, sondern richten sie häuslich in Parallelgesellschaften ein.
Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber die Entwicklung im großen ist zu sehen.
In Zeiten wo die Deutsche Bevölkerung schrumpft und vergreist und in vielen Bundesländern schon 40% aller Grundschüler Migrationshintergrund haben ist es nur noch eine Frage von einigen Jahrzehnten wann die Abendländische Kultur unwiederbringlich verloren ist, weil die Integration nicht zu schultern war.
QuoteOriginally posted by enzym
Migranten haben auch kulturelle Errungenschaften, die sie z.T. sogar mit nach Deutschland bringen, wenn sie in unser schönes Land ziehen. Das macht unser Land meiner Meinung nach sogar noch schöner.
zwei sehr schöne sätze ![]()
ich find burgen, alte kirchen, fachwerkhäuser, das deutsche reinheitsgebot, Currywurst, und vieles, vieles andere schön, was deutschland hervorgebracht hat oder hier zu finden ist.
aber vergleichbar schön finde ich moscheen, chinesische philosophie, englische Denker, afrikanische Musik und vieles, noch sehr vieles mehr.
Ich finde es einfach schade, wenn man meint, man müsse um seine eigene Kultur zu wahren andere Kulturen aus seinem Leben ausschließen.
Mein Leben ist jedenfalls mit Elementen anderer Kulturen sehr viel bunter, interessanter und mir gefällt es auch besser. Muss aber jeder selber Wissen. Ich kann auch verstehen, wenn man nicht alles mag, aber sich von anfang an zu verschließen ist schade.
aber wenn ich dein verständniss von schöner, deutscher kultur lese, großerFronsi, deutsche pünktlichkeit, zuverlässigkeit, sauberkeit, gepflegte nachbarschaften, dann hört sich das für mich einfach nach kleinbürgerlichem spießertum an mit dem ich nichts anfangen kann.
aber es steht dir ja frei, dir dieses spießbürgertum zu bewahren.
Quote
zwei sehr schöne sätzeich find burgen, alte kirchen, fachwerkhäuser, das deutsche reinheitsgebot, Currywurst, und vieles, vieles andere schön, was deutschland hervorgebracht hat oder hier zu finden ist.
aber vergleichbar schön finde ich moscheen, chinesische philosophie, englische Denker, afrikanische Musik und vieles, noch sehr vieles mehr.Ich finde es einfach schade, wenn man meint, man müsse um seine eigene Kultur zu wahren andere Kulturen aus seinem Leben ausschließen.
Mein Leben ist jedenfalls mit Elementen anderer Kulturen sehr viel bunter, interessanter und mir gefällt es auch besser. Muss aber jeder selber Wissen. Ich kann auch verstehen, wenn man nicht alles mag, aber sich von anfang an zu verschließen ist schade.aber wenn ich dein verständniss von schöner, deutscher kultur lese, großerFronsi, deutsche pünktlichkeit, zuverlässigkeit, sauberkeit, gepflegte nachbarschaften, dann hört sich das für mich einfach nach kleinbürgerlichem spießertum an mit dem ich nichts anfangen kann.
aber es steht dir ja frei, dir dieses spießbürgertum zu bewahren.
Irre dich nicht! Eine Kultur besteht aus vielmehr als nur ihren Kunstwerken, Gesängen und kulinarischen Spezialitäten, Sie geht viel tiefer, beeinflusst denkweise und Weltsicht.
Schon das hier Großmoscheen entstehen können und Religionsfreiheit vorherrscht ist ein Teil der von euch so reduzierten abendländischen Kultur. In vielen anderen Kulturräumen wäre das SO nicht möglich.
Multikulti in Hochform konnte man hingegen auf dem Balkan gut erleben. Jahrelang Mord und Totschlag, bis heute anhaltende Instabilität. Solange eine Minderheit eine klare Minderheit bleibt verläuft sowas meistens gut und mit Duldung, doch umso mehr eine ,,Balkanisierung'', eine ethnische Zersplitterung stattfindet umso mehr werden die vormaligen Minderheiten ihre Rechte einfordern, wenn es sein muss mit Gewalt.
Gut zu sehen am heute Albanischen Kosovo, dass vor 100 Jahren noch serbisches Kernland war.
Wer die Bruchlinien nicht erkennt, Angesichts wochenlang brennender Vorstädte in Paris, solcher Demonstrationen die in unseren Städten stattfinden wie hier in England...

... oder hier in Berlin...

... und nochmal in bewegten Bildern...
http://www.youtube.com/watch?v=u7xWWfjYTJc&feature=related
... der muss Blind sein für den molekularen Bürgerkrieg der hier stattfindet, von Minderheiten die hierher gekommen sind, aber niemals die Absicht hatten sich zu integrieren.
Mit dem ,,molekularen Bürgerkrieg'' beziehe ich mich auf Hans Magnus Enzensberger
Er beginnt unmerklich, wenn Wohngebiete zu selbstgewählten ethnischen Ghettos werden, wenn zuerst normale Bürger und dann die Polizei sich nicht mehr in Gewisse gegenden traut, wenn sich die Bürger nicht mehr nur nicht mit der Nation identifizieren, sondern ihr zunehmend feindselig gegenüber stehen.
Quote„An den Wänden tauchen überall monotone Graffiti auf, denen einzige Botschaft der Autismus ist: sie beschwören ein Ich, das nicht mehr vorhanden ist. Im Schulzimmer werden die Möbel zertrümmert, in den Vorgärten stinkt es nach Scheiße und Urin. Es handelt sich um winzige, stumme Kriegserklärungen, …“
- Enzensberger
Anzunehmen das sich daraus ein friedliches Miteinander ergeben wird, wenn die Deutschen in ihrem eigenen Lande zur Minderheit unter vielen werden ist naiv.
Wer ernsthaft die multikulturelle Kulisse durchschauen möchte, dem kann ich die Lektüre Samuel P. Huntingtons und seiner Thesen vom Clash of Cultures nahelegen.
da wird einem ja schlecht, aber mir warscheinlich aus einem anderen grund als dir ![]()
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