Auf der GDC (Games Developer Conference) 2009, die gerade in San Francisco stattfindet, wurde eine neue Art des Videogamings vorgestellt: der OnLive Service.
Einen Artikel (engl.) darüber gibt es HIER.
Auch wenn es für viele Hardcorezocker wahrscheinlich (noch) keine Alternative darstellt, sind die Möglichkeiten mMn durchaus interessant. Demos ohne Downloadzeiten testen oder mit einem Netbook z.B. Crysis zocken? Kein Problem! ![]()
Wenn der Service zu einem vernünftigen Preis angeboten werden kann und weiter ausgereift ist, könnte ich mir schon vorstellen diesen zu nutzen. Gerade auch wenn man bedenkt, dass man sich nicht mehr um seine Hardware kümmern muss und statt mehreren Konsolen/PCs nur noch ein kleines Kästchen für den Datenverkehr hat. Minimalismus pur!
Am Ende lebt oder stirbt das System aber mit dem Support und gerade da habe ich so meine bedenken. Solange die Benutzerzahl noch gering (<1Millionen) ist, wird es kaum möglich sein auf lange Sicht eine attraktive Preispolitik zu machen. Bleibt also zu hoffen, dass der Service zu einem günstigen Preis angeboten werden kann und großen Anklang findet.
Oder doch nicht? Ist das vielleicht der Anfang vom Ende?
Dass die digitale Distribution stark zugenommen hat, ist unübersehbar und früher oder später wird auch der Ladenverkauf von Videospielen ganz aussterben. Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt zu OnLive...