Flug der Patrioten

  • off.topic:,, So ich versuche es nochmal mit einer Geschichte, diesmal habe ich alles rechachiert und ich denke, es gibt keine Flufffehler...so hoffe ich^^. natürlich musste ich mich selbst in die Geschichte einbringen, aber das werdet ihr ja lesen und ja, ich bin wirklich so groß.


    Flug des Patrioten


    Einleitung

    Der Planet Hephaistos. Einst eine friedliche Dschungelwelt, aber nun nicht mehr. Jahrtausende der industriellen Ausbeutung haben das Bild dieser Welt für immer verändert. Von den einst riesigen Wäldern, existieren nur noch wenige Flächen und diese werden wohl auch früher oder später durch den gierigen Zugriff der Menschheit weichen müssen. Hephaistos war ein wichtiger Planet, denn hier wurden viele benötige Teile für die Produktion des Fuhrparkes der imperialen Armee hergestellt. Allerdings war durch seine zentrale Lage im Segmentum Solar gut geschützt, so glaubte man zumindest, aber dies sollte sich schon als großer Irrtum herausstellen.....

    Kapitel I: Terror

    ,,Schon wieder ein Anschlag." maulte Ventius Kar, genannt Ripper, ein großer hünenhafter Mann und Soldat der imperialen Armee. Im Hintergrund war das flammende Wrack eines Transporters zu sehen, der vor wenigen Minuten durch einen Napalmsprengsatz detonierte. Bei der Explosion starben mehrere Menschen und es gab Dutzende von Schwerverletzten. Dabei war das Ziel des Anschlages unklar. Dieser Bezirk war nur besiedelt von Menschen aus dem Mittelstand und daher wirkte alles so willkürlich. Eigentlich war es Ventius Kar auch ziemlich egal, was diese Terroristen vorhatten, aber sie mussten aufgehalten werden, soviel stand fest. Eigentlich sollte sich das Adeptus Arbites damit rumschlagen, aber seit der Gouverneur das Kriegsrecht über den Planeten verhängt hatte, war nun auch Aufgabe der Soldaten des Hephaistos-Regimenter für Ordnung zu Sorgen und diese Terrorwelle im Namen des Imperator zu ersticken. Vielleicht war das auch gut so, schließlich mussten die meisten Mitglieder seines Trupps die Schaulustigen abwehren und die wenigen Verbliebenen mussten die Bergungsteams schützen. Eine wirklich wahnsinnig spannende Aufgabe.

    In diesen Moment kam Jasmin Shotu aus Richtung der Einsatzkräfte und marschierte in ihren polierten Lackstiefeln und den eng anliegenden, wie auch figurbetonenden, schwarzer Mantel auf ihn zu. Ihr langes, schwarzes Haar wehte im zugigen Wind wie feinste Seide, allerdings störte die Gasmaske vor ihrem Gesicht erheblich. Natürlich war Ventius Kar ein wahrer Frauenmagnet, aber Jasmin war eine der wenige Frauen, für die er wirklich etwas fühlte. Nur leider war die blasse Walküre ihn überhaupt nicht zutraulich. Mit ihren 1,82 war sie eigentlich die perfekte Frau für ihn, da sie fast genauso groß war wie er selbst. Aber auch das hätte ihn eigentlich nicht daran gehindert sie direkt anzusprechen. Das Problem lag am Dienstrang. Als einfacher Soldat wagte Ventius es nicht einen Korporal anzusprechen. Zumal sie sogar die Möglichkeit hatte ihn stabrechtlich zu erschießen. Die Regimenter von Hephaistos brüstete sich mit ihrer entsetzlichen Disziplin und Härte, wobei man vermutete, dass sie ihre Konkurrenten von Armageddon und Krieg in den Schatten stellen wollten.

    ,,Ah, Ventius Kar. Warum helft ihr nicht bei den Aufräumarbeiten?" stellte sie ihm direkt eine Frage, wobei ihm dabei ein eisiger Schauer über den Rücken jagte, wenn Jasmin jemanden mit ihren azurblauen Augen direkt ins Angesicht sah.

    ,,Überwachung der Räumungsarbeiten und Schutz der Zivilbevölkerung, Ma'm." sagte er stramm und salutierte dabei vorbildlich. Jasmin musterte ihn und entdeckte einen Fehler, den sie natürlich sofort nutzen musste, um ihn zu tadeln.

    ,,Unter uns. Setzt die Maske auf. Sonst kriegen wir beide Schwierigkeiten." sagte sie plötzlich wesentlich lockerer, denn der sie überwachende Sergeant war gerade außer Sichtweite. Diesen Mistkerl hatte sie ohnehin gefressen. Van Harken, so nannte sich dieser Speichellecker, der seine Position eigentlich nur durch seine gute Bezeihung bekommen hatte, nicht weil er sie sich erarbeitet oder verdient hatte. Aber sie musste aufpassen. Van Harken würde alles an den entsprechenden Leutnant weiterleiten. Jasmin hatte sich natürlich auf sein Niveau begeben und spielte ihm dabei die Rolle als loyale Untergebene vor, die alle seine Befehle, ohne ein Murren weiterleitete.

    ,,Natürlich." setzte Ventius hastig seine Gasmaske auf und klappte den Stahlhelm hinunter, gerade noch rechtzeitig, als van Harken auf sie zustolziert kam. Es war wirklich erstaunlich, wie wenig Sympathie man diesen Mann abgewinnen konnte. Alleine sein gang erinnerte schon an einen altersschwachen Storch.

    ,,Korperal! Angetreten." bellte der hagere Mann mit den aristokratischen Knebelbart und schob sich seine Offiziersmütze ein wenig nach oben, damit man wohl seine schmierige, lichter werdende Haarpracht bewundern konnte. Jasmin kam den Befehl sofort nach und stand stramm salutierend vor ihm, wobei sie fast einen Kopf größer war als er selbst. Man konnte es van Harken ansehen, dass ihm dieser Zustand überhaupt nicht gefiel. Eine Frau hatte gefälligst nicht so groß zu sein.

    ,,Also hören sie mir zu, ich wiederhole mich nicht gern." begann van Harken wie immer mit einem seiner endlosen, monotonen Monologe.,,Dieser Anschlag ist eine schiere Ketzerei und auf wen fällt das zurück? Auf mich, weil ich den Leutnant nichts berichten kann. gab es zumindest eine Unstimmigkeiten bei den Truppen, damit ich wenigstens damit den Mangel an Informationen kaschieren kann?" unterbrach er untypischerweise seinen Satz mit einer Frage.

    ,,Nein, Sire. Die Truppen sind diszipliniert wie immer. Eure Führung ist ein leuchtendes Beispiel für uns alle." machte Jasmin Shotu ihm ein Kompliment, welches dem widerlichen, alten Geier auch mit einem Grinsen zu gefallen schien.

    ,,Dann finden sie welche, meine Liebe. Wie dem auch sei. Morgen wird ein Kommissar-Kadett in unseren Trupp eingeführt. Er ist ein Greenhorn aller erster Güte und soll lernen. Also wäre ich höchst erfreut, wenn sie den jungen Mann einführen, meine Teuerste." sagte van Harken sehr milde, wahrscheinlich wollte er selbst dieser Aufgabe entgehen, aber ihr konnte das nur recht sein.

    ,,Ja, Sire, selbstverständlich." erwiderte sie und sah ihn an, denn sie wusste, gleich würde er wieder loslegen mit seinem Geschwafel.

    ,,Gut, sehr gut. Ihr werdet es noch zu war bringen, Korporal. Ich werde...." brach er plötzlich ab und erhielt über das kleine Funkgerät an seinem Ohr scheinbar eine neue Nachricht. Van Harken wandte sich von ihm ab und ging einfach los, ohne irgendetwas zu sagen. Jasmin Shotu schnaufte erleichtert auf. Endlich war er fort.

    ,,Ma'm." trat salutierend ein junger, rothaariger Mann an sie. Natürlich erkannte sie Bastian Foruk sofort. Ein recht großer, schmaler Kerl, der den Gerüchten seiner Kameraden irgendwie komisch war. Es war ihr eigentlich kein Geheimnis das Bastian Foruk transsexuell war und auch vorhatte sich als Frau umoperieren zu lassen, aber dafür brauchte er Geld und sparte eifrig. Aus diesem Grund war er auch oft der Anlass für Spotthymnen oder fiese Streiche seiner Kameraden. Man nannte ihn auch "Pseudo". Eigentlich war er ein sehr zuverlässiger und geistreicher Mensch, weshalb Jasmin ihn auch schätzte.

    ,,Was gibt es, "Katrin"?" nannte sie ihn schon bei seinen weiblichen Namen, weil sie ihn und seine Sache respektierte. Daraufhin antwortete der Sprengstoffexperte.,,Es wurde wieder Napalm benutzt, aber diesmal blieb genügend Material zurück für eine Rekonstruktion. Ich denke, ich weiß sehr bald, was für Teile für diese Bombe benutzt worden und kann sie dann auch zurückverfolgen." salutierte er stramm, wobei das schwarze Armaplast seiner Rüstung unter seinen grauen Staubmantel hervortrat.

    ,,Das ist die erste erfreuliche Nachricht heute. Gut, gemacht, Katrin. Dann können wir hier endlich abziehen. Um den Rest kann sich das Adeptus Arbites kümmern." sagte Jasmin und ging los, um van Harken Bericht zu erstatten.....

    Edited 2 times, last by Jasmin (July 19, 2009 at 10:48 PM).

  • weniger fluff fehler drin, aber allein durch die nicht-weisse schrift wesentlich angenehmer zulesen. Grundlegend schonmal soweit wieder gut, gefällt mir. Da es ein eigenes regiment ist, ich geh zumindest davon aus, dass du es erfunden hast, kann man damit grundlegend alles anstellen was man will.

    Aber es gibt auch wieder fluff fehler. Im Imperium gibts keine terroristen wie wir sie kennen, sondern das sind dann meistens irgendwelche chaos kulte o.ä.
    es gibt im 41ten jahrtausend kein napalm mehr, das wurde abgelöst durch promethium.
    Ausserdem gibt es in dem Sinne keine Kommissar grünschnäbel, wenn die von der Akademie kommen sind die schon streng wie der teufel selbst, das einzige was sie ab und zu machen müssen, ist sich den respekt verschaffen. Da manche regimenter auf dschungelwelten oder sowas stationiert sind, wo die käfer groß wie kampfpanzer sind. Da gibts n paa schöne story über die catachaner oder die cadianer, wie sich die kommis da den respekt verdienen müssen.


    Aber du siehst, wesentlich weniger zu meckern als bei der anderen geschichte ;)

    Weiter so.

    liberate vosmet

  • endlich habe ich mich auch mal hierher verirrt und muss sagen, es hat sich gelohnt, werd ich jetzt bestimmt häufiger mal machen.
    ich finde, deine geschichte liest sich sehr gut und flüssig :kaffee:

    die drei kleinigkeiten sind mir beim lesen aufgefallen:

    Natürlich war Ventius Kar ein wahrer Frauenmagnet, aber Jasmin war eine der wenige Frauen, für die er wirklich etwas fühlte. Nur leider war die blasse Walküre ihn überhaupt nicht zutraulich. Mit ihren 1,82 war sie eigentlich die perfekte Frau für ihn, da sie fast genauso groß war wie er selbst. Aber auch das hätte ihn eigentlich nicht daran gehindert sie direkt anzusprechen.

    bei dem satz finde ich, als ob er sich auf den vorherigen bezieht, also auf die größe von jasmin, was aber ja ein positiver aspekt an ihr war und daher nicht ganz passt, daher liest es sich etwas stockend, ich bin jedenfalls beim lesen dran hängen geblieben. wenn ich es richtig verstanden habe, bezieht es sich ja auf den satz davor, mit der zutraulichkeit und nicht auf die größe.

    das mit dem "war ihn überhaupt nicht zutraulich" kommt mir das ihn auch etwas komisch vor beim lesen, weiß nicht, ob das da so richtig ist.

    ,,Gut, sehr gut. Ihr werdet es noch zu was bringen, Korporal.

    tippfehler ;)

    ,,Ma'm." trat salutierend ein junger, rothaariger Mann an sie. Natürlich erkannte sie Bastian Foruk sofort. Ein recht großer, schmaler Kerl, der den Gerüchten seiner Kameraden nach[size=12][color=#999999][size=12] irgendwie komisch war.

    [color=#999999][size=10]hier fehlte das "nach", oder sowas in die richtung. aber ohne, klingt der satz unvollständig.

    hoffentlich geht die geschichte weiter ;)


  • N paar Sachen sind mir schon aufgefallen*:

    Du benutzt relativ oft "wohl", oder "wahrscheinlich", "vielleicht" etc. (siehe oben)

    Lass sowas einfach weg und unterstells dem Charakter gleich, oder du lässt es einfach jemanden denken. Is imo nich so optimal, wenn der Erzähler nich genau über die Personen bescheid zu scheinen weis.


    Ansonsten sinds nur n paar Kleinigkeiten, die jedoch den Lesefluss nich stören. Von den Personen her gefällt mir Katrin iwie am besten, nicht weil sie transsexuel is ( :omg: ), sondern weils einfach mal was anderes is, als die typischen Protagonisten, die man sonst so hat. Auf jeden Fall weiter so :)


    *Is meine bescheidene Meinung, bin jetzt auch kein Deutschlehrer, aber total ahnungslos bin ich wiederum auch nich. ^^

  • off.ltopic:,, danke sehr. Kritik wird aufgenommen und verarbeitet. Hier der zweite Teil."


    Erster Hinweis

    wenige Stunden später...... 

    Bastian Foruk war nicht wie die meisten seiner Kameraden in die Kaserne zurückgekehrt. Stattdessen hatte er sich den Bergungsteam angeschlossen. Durch ein Dringlichkeitsschreiben von Güther van Harken ausgestellt, durfte er sogar die wissenschaftliche Ausrüstung benutzen. Eigentlich nichts besonderes, aber durch seine Angleichung zur Frau hatte er sogar einen Freibrief bekommen, was seine Kleidung betraf. Das war sehr ungewöhnlich, denn das Kommissariat verbot solche Exzesse auf das Strengste, allerdings war ihr Einfluss auf Hephaistos eher gering und daher leicht abgetan. Nun stand Katrin allein in den riesigen Labor. Ihr ansonsten wegen des Dienstes mehrfach zusammengeknotetes, feuerrotes Haar hatte sie nun befreit und es hing ihr bis zu den Schulter und wirkte durch die unzähligen Locken sehr verspielt. In einer modischen weißen Bluse, spiegelte sich schon leichte Brustansätze wieder, welche das Resultat der Hormontherapie waren. Abgerundet wurde das Outfit durch einen kurzen schwarzen Minirock, wie nachfolgender Strumpfhose über ihre durchtrainierten Beine und endete bei den weniger glamourös wirkenden Sandalen. Nur leider verbarg der lange weiße Kittel ein großer Teil ihrer Pracht, aber dies war nun mal Vorschrift und das galt auch für Katrin Furok. Gerade schaute sich durch ein hochauflösenden Mikroskop und fügte mit einer Pinzette die Trümmerstücke des Sprengsatzes wieder zusammen. Dieses Puzzlespiel dauert jetzt schon einige Stunden und man konnte sehen, dass sie sichtlich entnervt war. Trotzdem hatte sie einen Teil bereits rekonstruiert und wusste sogar durch das Massenspektrometer die genaue Zusammensetzung des Sprengsatzes. So irrsinnig es sich anhörte, die äußere Ummantelung bestand aus einer festeren Form des Armaplast. Eigentlich völlig ungeeignet für den Bau einer Bombe, wenn nicht ein spezielles Rohr, innerhalb des Sprengsatzes, für genügend Stabilität sorgte. Das Rohr bestand aus Wolfram und war damit sehr fest. Leider kriegte man diese Bestandteile überall, auch die Kupferdrahte zum Zünden der Bombe konnte man in jeden Baumarkt bekommen. Nur das Armaplast war schwierig. Wie kamen die Terroristen also an das Armaplast. Die entsprechenden Fabriken zu durchsuchen konnte Monate dauern, wenn nicht noch länger, spekulierte sie.

    Plötzlich ging die Tür zum Labor auf und Ripper betrat das Labor, natürlich mit einen verächtlichen Blick vor diesem Pseudoteil von Mensch. Ventius Kar sah sich selbst als totalen Mann an und konnte solche Dinger wie Katrin nicht ausstehen. Herablassend knurrte er.

    ,,Du siehst so lächerlich aus. Glaubst wirklich so was wie dich, kann ein Mann lieben?"

    Katrin reagierte nicht, weil sie es nicht wollte. Ihre Aufgabe war klar, sollte doch Ripper seine blöden Sprüche absondern, mehr konnte dieser Vollidiot ohnehin nicht. Es ist gut, dass Jasmin darin gedacht hatte, ihr einen Begleitschutz zu geben, schließlich konnten die Terroristen zu allem fähig sein, auch eine wissenschaftliche Einrichtung zu überfallen und jeden Beweis zu vernichten.

    ,,Hast aber einen geilen Arsch." trat Ventius Kar ganz dicht an sie heran und langte an ihrem Hintern fest zu. Da er fast einen Kopf größer war und doppelt so breit gebaut war ihm Katrin deutlich unterlegen, trotzdem zögerte die Waffenexpertin nicht einen Augenblick ihm, in einer gekonnten Umdrehung, eine Ohrfeige zu verpassen. Überrascht torkelte Ripper etwas nach hinten. Nicht wegen der Wucht des Schlages, sondern einzig und allein wegen der unerwarteten Reaktion.

    ,,Oh, das Kätzchen hat Krallen. Vielleicht sollte ich dir zeigen, wie sich eine Frau so fühlt, wenn sie mit einem Mann zusammen ist." drohte Ripper und ließ die Fingerknochen kurz knacken, als er auf die zierliche Katrin zustapfte. Doch bevor er sie erreichte, betrat eine zweite Person das Labor.

    ,,Ripper, wenn du meine Freundin auch nur berührst, breche ich dir das Genick und lass es wie einen Unfall aussehen." unterbrach die grobschlächtige Stimme von Juggernaut die Szenerie. Auch wenn Ventius Kar ein Hüne von einem Mann war, so übertraf Juggernaut so ziemlich jede Vorstellung von Größe. Mit seinen 2,21 m überragte er so ziemlich alles. Patrick Hagen hieß der Mann und hatte einen Hals wie eine Kloschlüssel. Man sagte ihm nach seine Vorfahren wären Ogryns gewesen. Das konnte allerdings nicht stimmen, denn Patrick Hagen war doch sehr ansehnlich. Kurzes, blondes Haar, Augen so grün wie Smaragde und ein sehr kräftiges Gesicht. Natürlich waren seine schier unendlichen Muskeln ein Augenschmaus für jedes weibliches Wesen.

    ,,Jaja...werd mit dem Pseudo glücklich." zog Ventius Kar maulend ab und knallte die stählerne Tür hinter sich laut zu.

    ,,Was für ein Penner." schnaubte Patrick und ging auf seine Geliebte zu. Es war schon komisch. Normalerweise hielt er sich von Frauen fern, aber Katrin Foruk liebte er. Es war ganz komisch. Selbst wenn sie noch keine hundertprozentige Frau war, so war sie für ihn die schönste Frau auf diesen Planeten und sollte sie jemand anfassen, würde dieser jemand auch schnell sterben. Das hatte er sich geschworen.

    ,,Hat er dir wehgetan, meine Süße." kam er auf sie zu.

    ,,Nein. Mir geht es gut. Danke dir." sagte sie knapp und wirkte ein wenig wuschig in seiner Gegenwart, aber das empfand Patrick auch als sehr stimulierend. Schließlich zeugte ihm das von gegenseitigen Gefühlen füreinander.

    ,,Also, mein Schatz, ich bleibe nun hier. Diesen Ripper traue ich nicht und wenn der Mistkerl sich hier nochmal reintraut, lernt er erstmal das fliegen." sagte Patrick und nahm wieder ein wenig Abstand, denn er wollte seiner Geliebten nicht im Weg stehen. Die Uniform stand Juggernaut überhaupt nicht. der die dicke Armaplastrüstung und der darüberbefindliche Staubmantel ließen ihn ein wenig eine lächerlich auswirken. Nur das schwere Maschinengewehr, welches er auf den Rücken geschnallt hatte, korrigierte diesen nüchternen Eindruck.

    Katrin setzte die letzten Bruchstücke der Bombe zusammen und jubelte kurz auf als sie etwas unter den Mikroskop entdeckte. Ein schwärzlicher Fingerabdruck hatte sich förmlich in das Armplast gebrannt und wartete nur darauf untersucht zu werden.

    ,,Was? Was ist los?" fragte Patrick nach und kam hastig zu ihr und merkte ihr breites Grinsen im Gesicht.

    ,,Ein Fingerabdruck. Jetzt kriegen wir endlich diese Terroristen." sagte sie freudig und tänzelte eine wenig, was Juggernaut sofort ausnutzte und mit ihr einen kurzen Walzer auf das parkett legte. Der Riese und die Schöne, so wirkte dieses Bild auf die beobachtenden Kameras an den Wänden. Das könnte Ärger geben, aber anlässlich dieser Entdeckung würde man wohl diese Vorschriftsverletzung als nichtig sehen.

    ,,Ich wusste, dass du es schaffst, Süße. Wenn das Korporal Jasmin hört oder auch dieser van Harken, ist dir eine Beförderung sicher." hob Patrick sie an und merkte, wie leicht sie war.

    ,,Machst du immer noch eine Diät? Du bist jetzt noch viel leichter als vor einer Woche. Vielleicht solltest du wieder mehr essen. Ein Bäuchlein finde ich an einer Frau richtig sexy." setzte er sie wieder ab und bemerkte, dass sie etwas rot im Gesicht wurde. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, wandte sie sich den Computer zu und suchte in der Datenbank nach den Fingerabdruck. Sofort spuckte der Computer einen Namen aus.

    ,,Orlyn Watt, vorbestraft wegen mehrerer Angriffe auf seine Kollegen und Vorsetzten...." las sie, doch dann wurde sie wieder weiß.,,Verstorben vor 2 Monaten."

    ,,WAS!?" brach es aus Patrick heraus und er schien sichtlich irritiert zu sein. ,,Wie kommt der Fingerabdruck eines Toten auf eine Bombe?" überlegte er laut.

    ,,Es wäre möglich, dass er seinen Tod nur vorgetäuscht hatte, um damit seine Vorbereitung für die Terroranschläge zu treffen." vermutete Katrin Foruk und ging ein wenig im Kreis. Juggernaut konnte nicht anders als ihr auf ihren wohlgeformten Hintern zu schauen und ihre Schönheit zu bewundern.

    Plötzlich schien sie einen Einfall zu haben und tippte auf der Tastatur herum, bis der Computer mit einem leisen Biepen ein weiteres Fenster öffnete. Es war die Akte von Orlyn Watt.

    ,,Er arbeitete in einer Rüstfabrik, die ausschließlich Armplast für die imperiale Armee auf Hephaistos herstellte." berichtete Katrin und drehte sich wieder um.,,Dann sollten wir dieser Fabrik einen Besuch abstatten." grinste Patrick und bewunderte sein schlaues Mädel.

    ,,Wir sollten Bericht erstatten." nahm er ihre Hand und gemeinsam verließen sie das Labor. Ein Hinweis hatten sie gefunden, viele weitere würden folgen, aber war das auch gut für sie? 

    ,,Es ist alles bereit. Meine Damen und Herren, bald haben wir endlich wieder Krieg." hallte eine dunkle Stimme auf einer unbekannten Funkfrequenz......

    Edited once, last by Jasmin (July 20, 2009 at 10:31 PM).

  • kann es sein das du zuviel fern siehst? ^^

    Mehrere Dinge:
    -das weiss, unglaublich unangenehm für die augen imo
    -Es gibt im 41ten jahrtausend keine fingerabdrücke, man kann allein wegen dem verdacht auf Ketzerei erschossen werden.
    -Es gibt auch keine baumärkte mehr, wird afaik alles zentral über das Officio Munitorium verteilt
    -Transexualität wird im Imperium auch nicht geduldet, aber du hast ja dein eigenes regiment und so :P
    -NENN LEUTE NICHT JUGGERNAUT!! ich musste sofort dadran denken

    ansonsten bin ich mal gespannt wie du das weiterdrehst^^

    liberate vosmet

  • kann es sein das du zuviel fern siehst? ^^

    Mehrere Dinge:
    -das weiss, unglaublich unangenehm für die augen imo
    -Es gibt im 41ten jahrtausend keine fingerabdrücke, man kann allein wegen dem verdacht auf Ketzerei erschossen werden.
    -Es gibt auch keine baumärkte mehr, wird afaik alles zentral über das Officio Munitorium verteilt
    -Transexualität wird im Imperium auch nicht geduldet, aber du hast ja dein eigenes regiment und so :P
    -NENN LEUTE NICHT JUGGERNAUT!! ich musste sofort dadran denken

    ansonsten bin ich mal gespannt wie du das weiterdrehst^^

    Punkt 1: Akzeptiert

    Punkt 2: Unterschiedliche Technologielevel. Die Planeten haben nicht alle die Supertechnologie von Terra und manche sind gerademal nach den großen Bruderkrieg wieder im Mittelalter angelangt, also sind alte Technologien zulässig. Außerdem wäre es ziemlich blöd nach den Ketzern zu suchen, wenn es keine Anhalspunkte gibt, also finde ich die Fingerabdruckidee spannend.

    Punkt 3: Ansichtssache. Ich halte es ein wenig übertrieben, dass eine einzelne Instanz Milliarden von menschen versorgen kann. Ich wollte es wenig freier Gestalten. Kapitalismus muss sein.^^

    Punkt 4: schrieb ich ja, dass es von Kommisseriat nicht akzeptiert wird. Meine Gesellschaft ist halt in dieser Richtung offener, wenn auch der Glaube an den unsterblichen Gottimperator natürlich unumstritten ist.

    Punkt 5: Ich fand den Namen passend. Goliath war mir zu schlicht.


    Danke, ich werde weiterschreiben, wobei du nicht jeden Punkt kritisieren musst. Es kommen noch erklärungen, warum sie napalm benutzt haben, wer die drahtzieher sind und alles. Gib mir ein wenig Zeit Marv, dass ganze aufzubauen.^^

  • Es gibt im 41ten jahrtausend keine fingerabdrücke, man kann allein wegen dem verdacht auf Ketzerei erschossen werden.


    Wird bei sowas nicht ein Inquisitor auf die Sache angesetzt der mit der Person darüber spricht und je nach persönlicher Meinung umgepustet wird oder nicht ? :)

    "Töte Aliens und warpgeborenen Abschaum, wo immer und unter welchen Umständen auch immer du sie findest.
    Für solche Dinge wie sie gibt es keine Toleranz, Soweit es den Imperator angeht."
    Zitat aus Großmarshalls Gerwalds Gebet des Abscheus.

  • Es gibt im 41ten jahrtausend keine fingerabdrücke, man kann allein wegen dem verdacht auf Ketzerei erschossen werden.


    Wird bei sowas nicht ein Inquisitor auf die Sache angesetzt der mit der Person darüber spricht und je nach persönlicher Meinung umgepustet wird oder nicht ? :)

    Nein, derjenige der es durchführt muss nur hochrangig sein. Das kann ein Kommissar machen oder ein Arbites Protektor. Wir Sollten uns darüber im klaren sein, das es im Imperium an einem Militärstaat ist. Inquisitoren haben meist wichtigen kram zu tun... wie nen exterminatus anordnen oder so :omg:

    liberate vosmet

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