Asca kramt in seinem Alkoholschrank. Und was findet er da? Eine Keramikbuddel, Stil: Uralt. Originalversiegelt. Ein kleines, unscheinbares Schild weist darauf hin, dass es sich beim Inhalt um 12 Jahre lang gelagerten Whiskey der Marke Long John handelt. Original. Grob geschätzt wurde dieser vor 20-30 Jahren gekauft. Er ist also 32 bis 42 Jahre alt. ODER ÄLTER. Der Preis: Stolze EINHUNDERT EURO. Oder mehr. Das wusste ich da noch nicht genau, aber ich hatte es grob geschätzt.
Okay, öffnen wir das Ding. Es steht ja eh nur rum. Und man kann es wieder zumachen. Und dann kam der Schock! Der Keramikflakon war mit dem Korken verklebt - und dieser Kleber hat sich über die Jahrzente gelöst. Da der Flakon auch noch Propfenförmig ist, war es unmöglich, den Korken aus dem Flaschenhals rauszuholen. Zudem war er extrem brüchig. Ich habe mein Bestes gegeben, aber es war nicht gut genug (die halbe Flasche Sekt, das Bier und der Schnaps haben ihr übriges beigetragen). Heilige Scheisse, das Zeug ist reingebröckelt.
Long John Story Short: Im Moment läuft das Zeug durch mehrere Kaffeefilter und ich versuche verzweifelt, dass da kein korkiger Geschmack reinkommt. Es scheint zu klappen. Wünscht mir Glück.
Wer einen Schluck von dem edlen Gebräu haben will, soll sich mal melden. Dann schick ich euch vllt. ein Schnapsglas voll, und ihr könnt selbst überprüfen ob es korkig schmeckt.
Frohes neues Jahr ~




