• Internetdiskussionen (über Politik) kannst du gerade hier voll vergessen. :kaffee:

    Ich weis auch nich worum es hier gehen soll? Ein allgemeiner Politikthread? Oder gehtst du nun doch auf speziell Westerwelle ein? Entscheid dich mal.

    Mindestlöhne muss man Branchenspefizisch und lokalspezifisch machen. Zbsp nützt es was wenn man Grenze Brandenburg/Polen ein Mindestlohn einfürht für Friseure. Wenn deutsche Friseure 2 € die Stunde bekommen, um gegen die Konkurrenz aus Polen anzukommen, ist ein Mindeslohn angemessen.

    Generell Mindestlohn einzuführen ist einfach Unsinn und für die Wirtschaft katashrophal, gerade für Kleinunternehmer.

    Das Arbeitslose zur Arbeit "gezwungen" werden ist vollkommen okay. Wenn sie dadurch ein mehr Geld verdienen ist auch okay. (Bezug 1 Euro Jobs)

    Die Debatte von Westerwelle und der FDP zur Senkung von Hartz 4 Beiträgen ist gar nicht so falsch. Wenn man stattdessen Sachleistungen anbietet, bsp. Kinder dürfen einmal im Jahr an einer Klassenfahrt teilnehmen, umsonst oder sie müssen keine Schulbücher bezahlen bzw das Geld für das "leihen" kostet nichts. (Bei uns haben die Bücher zbsp 3 Euro jeweils gekostet pro Jahr)

    Und Herr Weterwelle hat auch das Beispiel von der Kellnerin genannt, die mit Hartz 4 mehr Geld bekommen würde. Verschwiegen hat er, das man das Geld anpassen kann -> Die Frau würde dann mehr verdienen. Wenn das Arbeitnehmer nicht wissen, sind sie selber Schuld.

  • einzige was für Westerwelle "arbeit muss sich wieder lohnen" heißt ist einfach, dass er die Hartz4 Sätze senken will, darauf wird es letzendlich hinauslaufen. Aber ich glaube fast, dass er eigentlich überhaupt nichts will und einfach nur dumm Stimmungm acht, damit seine Müllpartei in NRW nicht voll aufs Maul fällt.

  • Das wär mir auch zu schwer, da kannste Dich am nächsten Tag ja nicht mehr bewegen.


    Man gewöhnt sich an alles, ich helf im Somemr auch bei Heu/Stroh/Getreideernte, freiwillig, ohne Bezahlung (sind Verwandte). Klar Spargeln stechen is nochmal ne Nummer härter, aber bitte, ich verlang ja nicht, dass die die komplette Saison durcharbeiten müssen.

    Du lachsch, ich kennt heile!

  • die meisten Arbeitslosen leben in den Städten das mit der Feldarbeit ist also Blödsinn.

    Ich hab kein Problem damit, wenn das Arbeitsamt den Leuten so was anbietet um ihre Bezüge aufzustocken aber jemanden dazu zu zwingen halte ich für falsch.


    Mistletoe, friend of foe, so black upon the moor
    Fallen leaves coloured red, blood of all the dead
    Into mist they'll take your soul, they'll take your heart
    And none of flames shall burn with the ravens dark


  • Man gewöhnt sich an alles, ich helf im Somemr auch bei Heu/Stroh/Getreideernte, freiwillig, ohne Bezahlung (sind Verwandte). Klar Spargeln stechen is nochmal ne Nummer härter, aber bitte, ich verlang ja nicht, dass die die komplette Saison durcharbeiten müssen.

    Das mag für uns 20 Jährige (ich gehe mal davon aus dass du so um den dreh alt bist) zutreffen. Aber was machen unsere 50 Jährigen die keinen Job finden weil sie zu alt sind? Was machen die Leute die Probs mitm Rücken haben? Die Liste könnte man jetzt noch wesentlich erweitern, aber ich denke du weißt was ich meine.

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Dann bekommen die andere Tätigkeiten zugewiesen. Zbsp helfen die beim einpacken m Supermarkt oder sowas.

    Wenns gesundheitlich gar nichts geht, dann bekommen die auch kein Hartz 4 sondern Invalidenrente.

  • also zum mindestlohn kann ich nur sagen dass ich nicht mal ein klitzekleines bischen glaube dass das der wirtschaft schadet.
    das hat der in der mediathek übrigens auch gesagt, dass wettberwerb nicht sein soll, "wer kann am wenigsten lohn zahlen", sondern "wer macht die beste arbeit".
    wenn man mindestlöhne einführt leidet kein einziger kleinunternehmer, ausser er macht lohndumping.
    überhaupt kann man sagen, jeder der sich höhere löhne nicht leisten kann, ist einzig und allein durch ausnutzen von billiglöhnen überhaupt so weit rauf gekommen.
    mit solchen "kleinunternehmen" hab ich kein mitleid.

    übrigens kosten aufstocker auch was ... wenn also wirklich mehr arbeitslos werden kann man das warscheinlich mit dem geld was die aufstocker vorher gekostet haben aus der portokasse zahlen.

    arbeit muss sich lohnen heißt für mich: ich kriege von meiner arbeit so viel, dass ich damit gut leben kann. d.h. ich mir essen leisten kann das ich haben will (auch bio), dass ich wenn ich klamotten brauche nicht zur caritas fahren muss und dass mein kind in der schule alles gleich kriegt wie die anderen auch.
    steht sogar im gesetz dass man es einem "armen" nicht ansehen darf das er arm ist, bzw er das recht darauf hat.
    ich denke für guido heißt das schon auch was in der richtung. nur sind das halt nicht seine wähler ... und was man sagt und was man tut in der regierung sind auch immer 2 vershciedene sachen.

  • Das beste an der FDP ist wirklich wie eine solch kleine Partei plötzlich soviel zum mitreden hat, knapp um die 10% und die klappe aufreisen wie ein großer.
    Vor Jahren noch über den Bürokratie Wahn der anderen lästern und jetzt gibt es für jeden Dreck einen neuen Sekritär oder Generalsekritär. Die kosten im Jahr soviel wie ein Arbeitsloser auf Jahrezehnte, vielleicht hat ja uns Guido dass gemeint mit spät römischer Dekadenz.

    Wenn ich nur einen Gelb/Blauen sehen bekommen ich schon einen Wutanfall und jetzt machst du hier auch noch einen Politik Thread auf :motz: .

    Vor einer Woche war ja Fastenpredigt, da war dann alles Zuviel für die Herren. Nur Scheiße bauen und dann wenn jemand was sagt, was übrigens die letzten Jahre auch nicht viel harmloser war, das geht aber jetzt zuweit. Vielleicht ist dieses mal der Sarkasmus etwas abgegangen und die Sache war etwas zu ernst, so das sie nicht einfach mehr drüber lachen konnten. (Ausser natürlich bei der besagten Passage über die verblühten Landschaften usw. die reaktion des Zentralrat´s war ja auch irgendwie :rolleyes: , Leute 70 Jahre ist es jetzt her, es reicht irgendwann)
    Ehrlich an alle FDP Wähler, diese Partei wird dir nur helfen wenn du eine Firma besitzt die jedes Jahr einige Millionen Umsatz macht. Der Zusatz von wegen Datenschutz usw. vergesst es einfach, was diese Partei an der Macht anderswo kaputt macht kann sie mit denn Faulen Kompromissen im Datenschutz garnicht mehr ausgleichen.
    Entschuldigt die wenig opjektiven Aussagen, musste etwas Frusst ablassen :motz:

  • also zum mindestlohn kann ich nur sagen dass ich nicht mal ein klitzekleines bischen glaube dass das der wirtschaft schadet.


    ich finde ds gan interessant. das wirft die frage auf wie viel arbeit wert ist bzw bestimmte tätigkeiten und das finde ich echr hart zu beantworten


    Mit dem Ohr fürs Detail, mit der Totalen im Blick

  • Jupp, ist es. Und es ist nicht schwer zu sehen, dass viele Jobs sehr eigentümlich bewertet werden.
    Jeder Bäcker, Bauer, Arzt, Krankenpfleger, Erzieher, Polizist und Lehrer macht meiner Meinung nach wichtigere (nicht unbedingt schwerere) Arbeit als z.b. ein Finanzbeamter, ein Bänker oder ein Steuerberater. Dennoch sind die meisten von den zuerst aufgezählten Berufen nicht so gut bezahlt wie die zuletzt genannten.

    Hm. Sollte uns das zu denken geben? Natürlich ist es fraglich, ob ich irgend einem Müllsammler einen Mindestlohn geben sollte. Aber ansich find ich die Idee nicht (mehr) schlecht, da die Gehälter eh ohne Ende verdreht sind.

  • Das wirft nicht die Frage auf wie viel Arbeit wert ist, scheiße nochmal wenn jemand 45 Stunden die Woche arbeitet und davon noch 6 Stunden Samstags dann sollte der soviel bekommen das er auch Leben kann.


  • ich finde ds gan interessant. das wirft die frage auf wie viel arbeit wert ist bzw bestimmte tätigkeiten und das finde ich echr hart zu beantworten

    ehrlichgesagt finde ich das eher unwichtig.

    man muss, das was man zum "einugermaßen gut" leben braucht geteilt durch eine normale standardarbeitszeit rechnen und hat den mindestlohn unter den es nicht gehen darf.
    da sollte also auch geld für kippen bzw bier, geburtstagsgeschenke, nebenkosten, miete usw usw auch drin sein. also mehr als in der grundsicherung

    also z.b. 800 € zum fressen, 500 für miete, +100 nebenkosten wie fernsehzeitung usw ... = 1600€ / 160 std/monat
    macht 10 € netto - mindestlohn (nur als beispiel jetzt ... bin zwar statistiker aber keiner für wirtschaft)

    da braucht man keine erzieherische arbeit bewerten. das einzige was man bewerten muss, was aber sicherlich jeder schafft ist: einer der vollzeit arbeitet braucht so und so viel kohle mindestens.

  • joah kann schon sein ... 1600 netto ist auch schon ein besserer lohn ... so viel hab ich auch noch nicht lange oO
    war ja nur ein beispiel.

    ich mein nur die frage ist: wieviel geld braucht man mindestens wenn man nicht arm sein will.
    muss man eben 1200 ansetzen oder so, sicherlich von region zu region untershciedlich (z.b. miete)

    was ich damit sagen wollte ist: es ist egal wie man bestimmte tätigkeiten bewertet wenns allgemein ist. dann muss man nur bewerten, was heißt "mindest-"

    genau das ist auch der "vorteil" gegenüber dem was die schwarzen bzw die hellschwarzen wollen - also tarifliche lösungen für jede branche extra - also erstens mal klingt das für mich nach sehr viel mehr arbeit, bürokratie und fehlerquellen und ausserdem hat man dann eben das unlösbare problem, dass man Erzierinnen mit Maurern vergleichen muss ... :kaffee:

  • ich fände mal die frage interressant, wer von euch Arbeitet überhaupt? Ich weiss das hier viele Studenten/schüler sind und nur wild irgendwelche Theorien aufstellen können. Da passt der vergleich von den Blinden und der Farbe wieder.

    liberate vosmet

  • Ich arbeite für 6,50 bei Kaufland 2 mal die woche (inner vorlesungsfreien Zeit 5 mal) und studiere . Wohnung finanzieren von Bafög reicht einfach nicht.

    Für mich ist es NOCH okay. (+ Kindergeld) Es kommt wirklich drauf an wo man lebt. Hier sind die Mieten relativ günstig, deswegen studieren viel zu viel von ausserhalb hier.

    Und wie gesagt Mindestlohn muss branchenspezifisch und lokalspezifisch geregelt sein.

  • ich fände mal die frage interressant, wer von euch Arbeitet überhaupt? Ich weiss das hier viele Studenten/schüler sind und nur wild irgendwelche Theorien aufstellen können. Da passt der vergleich von den Blinden und der Farbe wieder.


    Bis letztes Jahr jeweils in den Sommerferien 6 Wochen Schicht gearbeitet bei Borg Warner, inklusive Samstag und Sonntag. Gab damals 11,50 die Stunde (total überbezahlt, aber ich beschwer mich da nich^^) und nebenher bei meinem Opa bzw Onkel (der selbe Betrieb) aufm Feld. Und im Winter gehts in den Wald 50Ster Holz machen.
    Bei uns aufm Land arbeitet man teilweise nebnher (Rüben, Getreide, Holz etc) mehr als auf der eigentlichen Arbeit ;)
    Würd mich nicht zu weit ausm Fenster lehnen an deiner Stelle ;)

    Du lachsch, ich kennt heile!

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