Freebooters Fate

  • "Du musst nicht nur ein Fuchs sein, sondern auch einen langen Schwanz haben "
    "Stell dir das vor, der DON bedient dich"
    Gast im Lokal des Don: "Gehört er zur Familie?"

    Quote from Ratatosk

    BooN\ ist die Stimme der Vernunft

    Quote from unbekanntes Genie

    segalisiert!

  • Hersteller: Freebooter Miniatures

    Art: schnelles und taktisches Skirmish Tabletop

    Sprache: momentan Deutsch & Englisch

    Spielerzahl: 2+

    Dauer: unterschiedlich, je nach Größe

    Mannschaften: 4, aber eine weitere wird bald veröffentlicht

    Maßstab: 30 mm

    Miniaturen: unbemalt, Metall

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    • Regelwerk
    • Spielkarten
    • Miniaturen und Charakterkarten
    • Gelände
    • Sonstiges

    Das Regelwerk: Es enthält 116 Seiten in Farbe, fein illustriert. Zunächst werden die Grundregeln erklärt im Hinblick auf die Bewegung, den Angriff auf die Distanz oder aus nächster Nähe sowie die Charakterfähigkeiten und deren Benutzung. Anschließend werden die Miniaturen beleuchtet, zu Beginn ihre Profilwerte und deren Bedeutung. Dazu werden Bilder, Illustrationen bzw. kleine Geschichten gezeigt. Außerdem wird noch auf konkrete und mögliche Szenarien eingegangen als das "stupide" "wie kloppe ich meinen Gegner zu Brei".

    Die Spielkarten: Zum Regelbruch benötigt man noch die Spielkarten, die extra gekauft werden müssen, um Freebooters Fate richtig spielen zu können. Diese Karten werden im Kampf benötigt oder um Ereignisse auszulösen. Insgesamt gibt es drei Arten von Karten. Schicksalskarten, Ereigniskarten & Trefferzonenkarten. Freeboters Fate kommt nämlich komplett ohne Würfel aus und ist vom Grundprinzip mit Pokern verlgeichbar, aber dazu später mehr. Als nützliche Nebeninformation sei gesagt, dass die Karten exakt in 67mm x 92mm Standard Kartenhüllen passen, um sie vor Gebrauchtspuren und Dreck zu schützen.

    Die Miniaturen und Spielkarten: Man benötigt mindestens zwei Mannschaften bzw. genug Miniaturen, um zwei Mannschaften zu bilden. Dazu bieten sich die Starterboxen einer Fraktion an, die eine kleine Mannschaft an Individuen und ihren Anführer enthält. Anbei liegen in den Boxen bzw. den Blistern immer die entsprechenden Charakterkarten, die auch in die Standard Kartenhüllen passen. Die Miniaturen sind hochgradig detailliert und haben ihr eigenes Flair bzw. verkörpern die wunderbare Welt von Freeboters Fate in einer lustigen Art und Weise. Die Miniaturen sind liebevoll gestaltet und bieten viel malerischen Freiraum. Die Charakterkarten geben Aufschluss darüber wie viel Schaden ein bestimmtes Modell in einer Körperregion verkraftet bis es das Zeichtliche segnet bzw. wo ein Modell seine Waffe trägt und inwiefern es durch Verletzungen in seinen Fähigkeiten beeinträchtigt wird.

    Das Gelände: Gelände ist im Tabletop immer gut, da es einfach schick aussieht bzw. wunderbar mit Miniaturen harmoniert. Darüber hinaus bietet es viele taktische Optionen und Möglichkeiten. In Freebooters Fate ist dies nicht anders, nur bietet Gelände hier mehr Möglichkeiten als in den meisten Tabletopspielen. Zum Beispiel kann ein Modell sich normal bewegen, laufend, kletternd, springend, schwimmend oder sogar fallend fortbewegen. Hinzu kommt, dass Modelle Deckung bekommen können oder die Deckung anderer Modelle durch eine erhöhte Position negieren können. Natürlich kann auch ein Schreibtisch und ein paar Bücher als Gelände dienen, allerdings könnte es netter sein, wenn man sich fertiges Gelände kauft und/oder selber bastelt, um dem Ganzen das I - Tüpfelchen zu verleihen. Selbstverständlich benötigt man eine Spielfläche von 90x90cm oder 120x120cm Größe, die Geister divergieren hier jedoch auseinander welche geeigneter ist.

    Sonstiges: Neben den von mir bereits erwähnten Kartenhüllen werden auch Folienstifte bzw. irgendeine andere Form eines abwaschbaren Stiftes benötigt, da bei jedem erlittenem Schaden auf der Charakterkarte eine Notiz vorgenommen werden muss. Die Kartenhüllen sind demnach zu empfehlen. Außerdem wird noch ein Maßband (in cm) für das Ausmessen von Entfernungen benötigt, dabei bietet sich ein flexibles einziehbares eher an, als ein starres.

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  • Freeboters Fate spielt auf der karibischen Insel Leonora. Diese Insel wurde zu einer kostbaren und hoch angesehenen Stadt ausgebaut, doch starb der König kurz darauf und die 3 Nachfolger sollten sich die Macht teilen. Allerdings hatte jeder von ihnen seine ganz eigenen Vorstellungen, wie regiert werden sollte. Danach versank Leonora in Anarchie und Chaos, da jede Partei ihren Willen durchsetzen wollte.
    Die Imperiale Armada hatte das Kommando über Leonora, jedoch verlor Leonora immer mehr Attraktivität nach dem Tod des Königs, der Handel spielte eine auch immer geringere Rolle und so glitt der imperialen Armada Stück für Stück die Kontrolle über Leonora aus der Hand. Kurz darauf vielen die Piraten auf Leonora ein und benannten die Hauptstadt in "Longfall" um, was auch piratiger klingt. Sie sind mittlerweile die offiziellen Herrscher von Leonora. Als wäre das nicht nicht schlimm genug erhoben sich die Goblins unter der Führung eines brachialen Orks namens Malo Gordab und setzen sich erbittert zu Wehr. Die Goblins wurden sehr lange als Sklaven gehalten, aber durch die Führung von Gordab erkämpften sie sich die Freiheit und machen nun alles unsicher. Hinzu kommt noch, dass Meldungen von maskierten Personen gemacht werden, die ähnlich maskiert wie auf einem Maskenball durch die Straßen schleichen und in Verbindung mit Diebstählen und grausamen Morden gebracht werden. Eine Art "Goldgräberstimmung" bricht für jene aus, die auf der Suche nach Abenteuern, Schätzen, einem schellem inoffiziellem Gewinn sind oder eine verhandelbare, käufliche Loyalität haben.

    Quote


    "Dies ist die Welt von Freebooter's Fate. Willkommen zu Rum, Ruhm und Reichtum, zu Grog, Glorie und Groupies oder zu, äh, irgendetwas negativem, das auch alliterativ ist. Es liegt an Dir herauszufinden, was das Schicksal für Dich bereit hält."

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  • Hier stelle ich Euch einmal die vier Mannschaften kurz mit ihren Eigenschaften vor. Die fünfte Mannschaft (die Amazonen) werde ich nachtragen, sobald sie veröffentlicht wurde. Die Mannschaften könnten kaum unterschiedlicher sein und bieten stark unterschiedliche Spielweisen.

    Die Imperiale Armada:

    Die Imperiale Armada repräsentiert die Besatzungsmacht der Insel Lenonora , hat aber immer mehr an Einfluss und Kontrolle über diese verloren. Ihre Stärke liegt in weitreichenden Feuergefechten dank der stärksten Fernkämpfer, die imperialen Arquebusiere. Allerdings ist sie im Nahkampf auch nicht zu verachten.

    Die Bruderschaft:

    Die Bruderschaft ist eine Art geheime Diebes- & Assasinengilde, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat. Sie glänzt darin, schnelle Blitz- und Meuchelangriff durchzuführen und das Gelände zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie besitzt die stärksten Nahkämpfer im Spiel, dafür ist sie aber meist zahlenmäßig unterlegen und muss recht viele Dublonen (Punkte/Geld) für ihre einzelnen Individuen ausgeben. Jeder Verlust eines Modells schmerzt sehr, da sie ohnehin schon wenige Modelle auf dem Feld haben.

    Die Piraten:

    Die Piraten sind die eigentlichen Herrscher von Leonora, sie benannten die Hauptstadt der Insel Puerto Alto in Longfall um. Die Piraten sind so gesehen eine universell einsetzbare Mannschaft und sind auf jedem Gebiet durchschnittlich gut und haben besonders starke Anführer wie Kapitän Rosso oder auch Blanche Pascal, die auch die "Pirate Queen" genannt wird.

    Die Goblin Piraten:

    Die Goblinpiraten sind die einstigen Sklaven der Imperialen Armarda, doch unter der Führung eines brachialen Orks namens Malo Gordab erhoben sie sich gegen ihre Unterdrücker und wurden zu einem zusätzlichen Problem für die Imperiale Armada, die ohnehin schon alle Hände voll zu tun hat, die Ordnung wieder herzustellen. Die Stärke der Goblins liegt in der zahlenmäßigen Überlegenheit sowie ihrer besonders vielfältigen, innovativen Waffen. Jedoch lässt die Kampfkraft der Goblins sonst erheblich zu wünschen übrig dazu haben sie einen sehr geringer Widerstand und nicht die beste Moral. Helden wie Malo Gordab machen dieses Manko aber mehr als wett.

    Die Amazonen:

    Die 5. Mannschaft, jedoch ist sie noch nicht offiziell erschienen.

    Die Söldner:

    Die Söldner sind nicht wirklich eine eigenständige Mannschaft, aber sie sind ein Haufen verschiedener Individuen, bei denen es mit ihrer Loyalität nicht weit her ist und dementsprechend kämpfen sie für so ziemlich jede Fraktion so lange die Abneigung nicht zu groß bzw. der Preis stimmt.

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  • Vorbereitung:

    Natürlich braucht man zuerst einen Mitspieler und man einigt sich auf die Spielgröße, die in Dublonen angegeben wird. Für Dublonen kann man sich dann eine Mannschaft der jeweiligen Fraktion anheuern und/oder sie mit Söldnern verstärken. Natürlich benötigt man noch eine Spielplatte mit Gelände oder improvisiertes Gelände.


    Auswahl der Mannschaft:

    Wie bereits erwähnt muss man sich für eine der derzeit vier spielbaren Mannschaften entscheiden und kann diese gegebenenfalls noch mit Söldnern verstärken. Die verfügbaren Dublonen geben Aufschluss über die Spielgröße bzw. schränken die Charakterauswahl ein. Man hat immer die Auswahl zwischen mehreren Anführern, die unterschiedliche Fähigkeiten aufweisen bzw. eine Spezialgebiet oder mehrere haben. Dazu kann man mehrere Spezialisten anheuern, die in bestimmten Bereichen sehr gut bis hervorragend sind, aber wie der Name schon sagt, nicht unbedingt überall die Nase vorne haben. Diese müssen dann z.B. durch Gefolgsleute (entsprechend den normalen Kämpfern, das heißt, sie sind weniger stark, was aber nicht heißt, dass sie damit auch weniger wichtiger sind!) unterstützt oder gedeckt werden. Es kann so ratsam sein, die Spezialisten durch die normalen Gefolgsleute für Beschuss zu decken oder im Nahkampf zu unterstützen.

    Das Spiel:

    Der Spielablauf ist simpel und leicht zu erlernen, bietet aber dennoch viel Spielraum zum Taktieren. In der Regel tut jeder Verlust eines Mannschaftsmitgliedes sehr weh, dies erfordert aber eben eine optimale Einsetzung der verschiedenen Mannschaftsmitglieder und führt zu einem Abwägen, ob ein Verlust zu einem Zweck in Kauf genommen wird oder eben nicht.

    Jeder Spieler bewegt seine Figuren abwechselnd und kann dabei für jede Figur zwei einfache Aktionen durchführen oder eine komplexere. Die reellen Sichtlinien spielen in Verbindung mit dem Gelände eine große Rolle. Beim Angriff auf eine gegnerische Figur, ob im Nahkampf oder Fernkampf entscheidet der Angreifer, welche Körperregionen er an der gegnerischen Figur treffen möchte. Hierbei muss der Verteidiger die gleichen Karten ziehen bzw. diese erraten, um Schaden zu verhindern (der Verteidiger hat meist mehr Karten zur Verteidigung als der Angreifer). Jede nicht verhinderte Verwundung an einer Körperregion führt zu einer Verschlechterung des Profils bzw. zu einer Verwundung. Bei zu viel Schaden kann eine Figur z.B. eine bestimmte Waffe nicht mehr benutzen oder sie verfällt in Panik und muss sich erst wieder sammeln. Hinzu kommt, dass so genannte Schicksals- und Ereigniskarten im Kampf unterstützend wirken und über den Ausgang eines Kampfes entscheiden können. Je nach Szenario gibt es unterschiedliche Bedingungen, um zu gewinnen. Es gibt auch häufiger neue Szenarien auf der offiziellen Website.

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  • Hier einmal die Besonderheiten von Freebooters Fate.

    Das Setting:
    Piraten sind im Tabletop recht unverbraucht und geben in Freebooters Fate eine recht gute Figur ab, dazu das leicht abgedrehte Flair des Systems bzw. die "Grundeinstellung" passt wunderbar zum Gesamtbild. Freebooters Fate nimmt sich nämlich als System selber nicht ganz ernst. Dies spiegeln die abgedrehten Miniaturen, der Hintergrund sowie die schrillen Charaktere wider.

    Sonstiges: Die Figuren sind einfach nur großartig und bieten schon Grund genug, um Freebooters Fate zu spielen. Hinzu kommen die verschiedenen Bewegungen bzw. die Eigenschaft, dass Gelände eine sehr große Rolle spielt. Und eine der größten Besonderheiten ist, dass Freebooters Fate komplett ohne Würfel auskommt. Für viele mag das jetzt uninteressant oder gar erschreckend klingen, gerade, wenn man als W6 Kind aufgewachsen ist, aber es ist eine grandiose Idee mit einem tollen Ersatzkonzept. Und zwar wird in Freebooters Fate "gepokert". Falls eine Figur getroffen wird, darf der Angreifer so viele Angriffskarten nehmen, wie der Wert im Profil seiner Figur ihm erlaubt. Das gleiche gilt für den Verteidiger, nur nimmt dieser Verteidigungskarten. Und zwar sucht der Angreifer mehrere Körperregionen aus, an denen er die feindliche Miniatur treffen möchte. Z.B. Torso, den Kopf, die Arme oder die Beine, der Verteidiger muss dann nun versuchen zu erraten bzw. wissen, welche Karten sein Gegenüber gewählt haben könnte. Jede gleiche Karte wird negiert, das heißt, dass eine Verletzung an dieser Körperregion verhindert werden konnte. Alle nicht verhinderten Treffer werden zu Verwundungen. Jede Körperregion ist mit einem Profilwert verknüpft, der bestimmt, wie viele Regionen der Angreifer gleichzeitig attackieren darf. Nimmt eine bestimmte Körperregion Schaden, verschlechtert sich das Profil, was zur Folge haben kann, dass eine Figur, die eine Muskete besitzt, diese aber nur mit zwei Händen bedienen kann, nach einer Verwundung (an einem Arm) "nutzlos" ist. Oberste Agenda ist also die Schwäche der eigenen sowie der gegnerischen Miniaturen zu kennen. Das Tolle hieran ist einfach, dass man rein nach "Taktik" spielt, also wie schaffe ich es z.B. eine Miniatur meines Gegners möglichst effizient auszuschalten oder nutzlos zu machen. Dazu muss man wie bereits erwähnt die Schwächen kennen. Der Pokerfaktor gefällt mir ebenfalls, auch wenn ein Hauch Glück dabei ist, jedoch "spielt" man auch mit seinem Gegenüber, was ein besonderen Reiz hat und das Ganze interessanter gestaltet.

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  • Die Miniaturen von Freebootes Fate sind hoch detailliert und liebevoll gestaltet. Sie spiegeln das Flair von der Welt von Freebooters mit seinem Humor wider. Die Passgenauigkeit ist sehr gut und der Detailgrad, ist wie bereits erwähnt hoch und großartig. Allerdings sind die Miniaturen von der Schwierigkeit der Bemalung für fortgeschrittene Maler zu empfehlen, da diese erst den vollen Detailgrad zur Wirkung bringen können.

    Hier einige Bilder der Miniaturen von verschiedenen Mannschaften. Es sei natürlich auch gesagt, dass noch weitere Miniaturen wie Söldner oder andere angeboten werden, die aber nicht zwingend zu einer bestimmten Mannschaft gehören müssen.

    Goblin Piraten




    Imperiale Armarda



    Bruderschaft


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  • Piraten





    Söldner




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