Posts by Aisling

    Hm...ich häng' gerade an lvl 28 fest.
    Irgendwie sind diejenigen Aufgaben leichter bei denen 'Hindernisse' vorgegeben sind, find ich. Da hat man wenigstens ein Gitter an dem man sich orientieren kann. Freie Fläche ist am nervigsten (lvl 23 war mal richtig nervig).

    Edit: Heh. Doch noch durch. Irgendwie waren aber die letzten zwei lvl sehr enttäuschend (weniger als 5min für beide). Lvl 23 und 28 waren die stressigsten meiner Meinung nach.

    Sweet. Richtig schöne Wallpapers.

    vR - das bild mit dem Bloodthirster und dem FC
    Dauer: uhm...kA. 'ne Stunde vielleicht vom Konzept bis zum fertigen Bild.
    Grundidee: Wollte etwas anderes ausprobieren. Screenshots an sich fand ich etwas 'zu standart'.

    OT:
    Warning! Explicit content...oder so ähnlich. Lesen auf eigene Verantwortung. :D
    Und Danke für das bisherige, positive Feedback. :)
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    Eine einsame Gestalt huschte durch die tiefe Kanalisation der Hauptstadt’s Grauregen umher. Die dunkle Kleidung und der schwarze, schwere Mantel machten die Silhouette der Person unkenntlich. Das einzige Licht dass die Dunkelheit der Kanalisation durchbrach, war die der kleinen Lampe die er mit sich führte. Das gelbe kränkliche Licht sah aus wie ein Irrlicht das durch die riesigen Gänge der Abwasserkanäle umherschwirrte. Die Geräusche seiner Schritte vermischten sich mit denen von quiekenden Ratten, dem stetigen Fließen des Abwassers und mit den Geräuschen von riesigen Metal Rohren die sich nach Jahrhunderten der Korrosion langsam verbogen. Der Gestank der Kloake war bestialisch doch das störte die Person nicht. Sie hatte unlängst vergessen wie es war frische Luft zu schmecken, hatte vergessen wie sich Wärme anfühlte, hatte vergessen wie es war behutsam in den Arm genommen zu werden. Immer tiefer stieg die Gestalt in das innere der Kanalisation hinab bis er an einer unscheinbaren, verrosteten, Stahltüre ankam. Sechsmal schlug die Gestalt gegen die Tür, sechsmal zählte er innerlich bis sechs bis er ein weiteres Mal gegen die Türe schlug. Langsam öffnete sie sich und der Gestank von Verwesung, durchsetzt mit den Gerüchen von Räucherstäben und anderen exotischen Düften, schlug ihm entgegen.
    Innen angekommen eröffnete sich den Augen der Gestalt blanke Perversion. Die Kronleuchter an den Decken tauchten den großen Raum in ein verschwommenes gelb. Vergilbte Kissen lagen verstreut auf dem Boden herum auf denen sich Menschen hin und her wälzten – ein paar von ihnen begnügten sich miteinander. Bei näherer Betrachtung konnte man erkennen dass einige von ihnen über und über mit Schnittwunden übersäht waren. Ihre Gesichter waren allesamt eingefallen. Dicke, schwarze Ränder zeichneten sich unter ihren Augen ab und ihre Mundwinkel waren zu einem wahnsinnigen Lächeln verzogen. Manchen fehlten die Augenlider. Vermutlich hatten sie sich diese selber herausgeschnitten. Andere trieben unter lautem Stöhnen metallene Haken unter ihre Haut, hängten diese an Ketten die bis an die Decke reichten und zogen sich an diesen hinauf. Aus einer der Ecken drangen Lustschreie hervor – Foltergeräte waren dort aufgestellt. Manche von den Geräten waren Nachbildungen aus dem späten Mittelalter Terra’s, andere wiederum zeugten aus dem Zeitalter der Apostasie – alle dienten sie nur einem Zweck. Schmerz.
    Auf einem so genannten ‚spanischen Bock’ saßen zwei Frauen in inniger Umarmung und liebkosten sich während ihr Blut langsam zu Boden floss. Gleich daneben war ein großes Kohlebecken angebracht auf dem ein nackter Mann stand. Seine Arme waren in Ketten gelegt und hielten ihn davon ab von dem Kohlebecken abzusteigen. Während seine Füße langsam verbrannten hieb eine weitere Person hinter ihm, mittels einer neunschwänzigen Katze, auf seinen Rücken ein. Blut zischte laut auf wann immer die rote Flüssigkeit auf die brennenden Kohlen traf. Seine Augen zeugten von Wahnsinn. Auf einer in der Nähe stehenden Streckbank konnte man hören wie sich langsam Fleisch vom Körper trennte während die Person immer weiter auseinander gezogen wurde. Währenddessen wurde in einer anderen Ecke Drogen in allen möglichen Formen konsumiert. Einer der Süchtigen spritzte sich gerade eine purpurne Substanz direkt in seine Tränendrüse um gleich daraufhin in konvulsive Zuckungen überzugehen. Als er aufgehört hatte sich zu winden stand sein Mund offen. Schaum klebte an seinen Lippen während Speichel langsam seinen Mundwinkel hinab troff.
    In der Mitte des Raumes war ein Knäuel aus Menschen zu erkennen. Die Leiber waren alle nackt, miteinander verschlungen und wogten hin und her wie ein riesiges Gebilde aus Fleisch.
    Schreie aus Lust und Schmerz drang hervor, sowie der Geruch von Schweiß, Exkrementen und anderen Körperflüssigkeiten. Die verhüllte Gestalt trat vor den Knäuel, wartete einige Sekunden und sprach dann schließlich. Seine Stimme war männlicher Natur und ein leichter Unterton zwischen Erwartung und Demut schwang mit.
    „Ich, ich bin zurück.“ Weitere Sekunden verstrichen bis sich der Knäuel langsam löste und einen Mann in ihrer Mitte offenbarte. Er war nackt, trug nichts Weiteres als einen samtroten Handschuh an seiner rechten und wie bei den anderen Anwesenden war sein Körper von unzähligen Verwundungen überzogen. Sein leicht ausgemergelter Körper glänzte vor Schweiß als er langsam aufstand und zu der Gestalt in schwarz hinüberging.
    „Ah. Bruder Seldren. Ihr habt euren Auftrag ausgeführt, nicht wahr?“ Die Stimme des behandschuhten Mannes klang hohl und leer.
    „Ja, Herr. Ich, ich tat wie ihr mir befehlt habt.“ Während Seldren sprach wanderten seine Augen nervös hin und her. Die Männer und Frauen die zuvor noch einen menschlichen Haufen bildeten, hatten sich inzwischen alle mehr oder minder in Reih und Glied hingesetzt und starrten ihn an – selbst die immerwährenden Schreie die durch den Raum gingen kamen zu einem Ende.
    „Ich, uhm, also. Ich habe auf dem Gebäude gewartet wie ihr mir befehlt habt. Euer Tarngerät hat funktioniert wie ihr gesagt habt und die Space Marines haben mich nicht bemerkt als sie landeten. Ich habe noch gewartet bis die Soldaten des falschen Imperators völlig abgelenkt waren durch die Orks – dann habe ich zugeschlagen. Die Waffe die ihr mir gegeben habt hat das verdichtete Glas an der Cockpitkanzel durchschlagen und den Piloten sofort getötet.“
    Während des Gesprächs bildete sich ein Grinsen auf dem Gesicht des behandschuhten Mannes welches stetig wuchs.
    „A..aber…die Orks haben es nicht geschafft das Schiff zu erobern. Imperiale sind unerwartet dazwischengekommen und haben sie in die Flucht geschlagen. Die Space Marines haben auch überlebt.“
    Tödliches Schweigen überschattete den Raum. Plötzlich brach der Behandschuhte in lautes Gelächter aus. Die Menschen die sich hingesetzt hatten waren wieder dabei einen Knäuel zu bilden und die Schreie hallten wieder durch den Raum.
    „Bruder Seldren. Macht euch darüber keine Gedanken. Es läuft wie geplant. Die Orks werden diese Niederlage nicht einfach so hinnehmen und nun verstärkt versuchen die Eindringlinge auszulöschen. Die Space Marines und die Imperiale Armee hingegen werden anfangen vorsichtiger zu agieren. Sie wissen dass die Orks organisierter sind als angenommen. Das wird sie dazu bringen ihre ganzen Bemühungen gegen die Orks zu richten. Sie werden nie erfahren dass wir hier sind. Die Flotte unserer Verbündeten bewegt sich ungesehen hinter einem vorbeiziehenden Psi-Sturm auf diese Welt zu und wenn sich die Orks und Menschen genügend aufgerieben haben, dann wird die Flotte zuschlagen und jeden von ihnen zerstören. Diese Welt gehört uns! Uns allein!“
    Die Augen des Behandschuhten schienen in die Ferne zu blicken als er sich zurückerinnerte.
    XLDV-III verfiel immer schneller, nachdem das Imperium aufgehört hatte sich um den Planeten zu kümmern. Durch die zerstörte Flora, dem ständigen Regen und der fehlenden Sonne war es unmöglich eine Landwirtschaft aufzubauen. Das führte dazu, dass Hungersnöte ausbrachen und Krankheiten über Dekaden die Menschen XLDV-III’s heimsuchten. Die Lebensqualität sank unaufhörlich, die Gesellschaft endete in einer Anarchie und Territoriumskämpfe brachen aus. Die Gesamtbevölkerung schrumpfte auf 40 Prozent, gemessen von dem Zeitpunkt, als Grauregen gerade in ihrer Phase der höchsten Produktivität war. Während dieser Zeit suchten die Überlebenden nach etwas dass ihre tägliche Pein mildern konnte. Anfangs waren es Kämpfe an denen Freiwillige für etwas zu Essen ihr Leben aufs Spiel setzten. Mit der Zeit kamen dann die ersten Drogen. Ein paar überlebende Wissenschaftler hatten herausgefunden wie man aus bestimmten Chemieabfällen, gepaart mit bestimmten Stoffen die mittlerweile im Boden der Welt vorzufinden waren, eine Droge herstellen konnte. Die purpurne Substanz genannt ‚Dreamsoil’ musste direkt in die Tränendrüse injiziert werden um sich völlig zu entfalten. Einmal in das System des Benutzers gelangt griff die Droge sofort den Teil des Gehirnes an welcher für Erinnerungen zuständig waren. Zusätzlich wurde der Teil angegriffen welcher für die Informationsverwertung der fünf Allgemeinsinne verantwortlich war. Der Benutzer fiel nach der Injizierung in eine Art Delirium, völlig abgeschottet von der Außenwelt und durchlebte im Geiste nochmals seine Erinnerungen – in allen Fällen waren es Erinnerungen guter Natur. Die fünf Allgemeinsinne des Benutzers wurden gänzlich in die Erinnerungen integriert. Durch das Erleben dieser Glücksmomente wurde, verstärkt durch ‚Dreamsoil’, Unmengen an Endorphinen freigesetzt dass zur Folge hatte, dass der Benutzer geistig ein Gefühl der völligen Euphorie erlag. Die Dauer dieses Zustandes erstreckte sich meist auf zehn bis vierzehn Stunden bevor sich die Droge aufbrauchte. Die Nachwirkungen waren verheerend. Schwere Depressionen folgten, in manchen Fällen kamen sich Desillusion und Apathie hinzu. Das Hungergefühl schwand völlig und so war es häufig der Fall, dass Benutzer von ‚Dreamrain’ schlicht und ergreifend verhungerten. In den Augen vieler jedoch war dies die bessere Alternative als die harsche Realität Grauregen’s.
    Während der Zeit der Gewalt und der Drogen verfielen die Menschen noch weiter in die Barbarei. Überfälle, Mord und Vergewaltigungen wurden zu ständigem Bestandteil XLDV-III’s. Die drei größten Städte des Planeten waren die einzigen die noch eine mehr oder minder stabile Gesellschaft besaßen.
    Und inmitten der größten Stadt von allen hatte sich langsam das Chaos eingenistet. Die süße, verführerische Stimme Slaanesh’s hatte Fuß gefasst auf dem Planeten und versprach jedem seiner Anhänger dass was er im tiefsten Innern begehrte. Freude, Lust, Exzess und Perversion. Langsam unterwanderten Anhänger dieses Chaosgottes die anderen zwei großen Städte und der Kult um Slaanesh begann zu wachsen. Das Interesse Slaanesh’s wurde noch größer als Anhänger seines Kultes auf etwas tief im Innern des Planeten stießen dass ihm nützlich sein konnte. Eine Flotte Slaanesh’s setzte sich in Bewegung. Auf ihrem Weg jedoch kamen ihnen die Orks zuvor. Waaaghboss Magh’Trakka war noch nicht lange an der Macht und brauchte ein leichtes Ziel um seine Masse an Männern zufrieden zu stellen. XLDV-III bot ihm solch ein Ziel. Das Chaos agierte schnell als es auch noch erfuhr dass das Imperium der Menschen eine Armee aussandte um den Planeten zurückzuerobern. Durch geschickte Manipulation gelang es der behandschuhten Person mit den Orks einen Handel abzuschließen. So konnte er zwei Probleme gleichzeitig lösen. Das Chaos würde wie ausgehungerte Wölfe über die zwei Armeen herfallen sobald diese sich gegenseitig genügend zermürbt hätten.
    Langsam blickte der Behandschuhte wieder auf und kehrte zurück in das hier und jetzt. Seine giftgrünen Augen blickten in das Gesicht Seldren’s der immer noch vor ihm stand.
    „Ah. Entschuldigt mich Bruder Seldren. Ihr habt euren Auftrag zufrieden stellend erfüllt. Ihr habt euch etwas Zerstreuung verdient.“ Zwei Frauen gesellten sich neben Seldren und entledigten ihn seiner Kleidung während eine dritte Frau mit einem langen Messer über seine Brust fuhr und anschließend an seiner Wunde leckte.
    Ja, Seldren hatte vergessen wie frische Luft schmeckte, wie sich Wärme anfühlte oder wie das Gefühl war in den Arm genommen zu werden, aber er hatte nicht vergessen wie sich Leid, Schmerz und Lust anfühlte. Er war glücklich.

    Grizgkull spähte hinter seiner Deckung hervor und grinste in sich hinein. Sein Ansehen würde um etliches steigen wenn er das Schiff der Space Marines in seine Finger bekommen würde.
    Die Stadt war bereits seit Wochen in den Händen der Orks. Er hatte Anspruch darauf erhoben und bekam diese zugesprochen nachdem er die anderen Orks, die ebenfalls die Stadt für sich haben wollte, erschoss. Kurz nachdem das Schiff gelandet war und der Kampflärm begann, hatte er seine Truppen zusammengerufen und diese kreisförmig um das Thunderhawk positionieren lassen. In seinen Augen war diese Taktik ein Geniestreich, was wiederum bewies was für ein großartiger Anführer er doch war. Sobald die restlichen Menschen des Planeten vernichtet wären würde er den jetzigen Waaaghboss töten und sich selbst zum neuen Boss machen, doch zuerst galt es erstmal diese widerlichen Menschen zu vernichten.
    Mit einem gutturalen Kriegsschrei leitete er den Angriff ein. Erst würden ein paar Sprungtruppen angreifen und sobald diese gelandet waren, würde der Rest der Orks nachziehen. Der Himmel verdunkelte sich als sich von allen Seiten Truppen von Stormboyz in die Lüfte erhoben und auf das Landungsschiff zusteuerten. Viele von ihnen sollten nie lebend den Boden berühren.
    Janus erfasste eine Gruppe von Stormboyz die im Anflug war und feuerte seine Sturmkanone ab. Die Space Marines die sich in den Gebäuden verschanzt hatten feuerten ihrerseits auf die anrückenden Orks ohne ihr Canto dabei zu unterbrechen. Schließlich gelang es ein paar Stormboyz in der Nähe des Dreadnoughts zu landen und verwickelten diesen sofort in einen Nahkampf. Der Zeitpunkt der restlichen Truppen Grizgull’s war gekommen. Eine Flut aus grünen Leibern rückte unaufhaltsam vor. Eine Gruppe von Warbikes war schneller als der Rest und preschte unter lautem abfeuern ihrer Waffen vor - eine Sekunde später explodierte eines der Bikes. Ein schwarzer Rauchstreifen der zu einem der Gebäude in dem sich die Space Marines aufhielten führte, verriet dass mindestens einer von ihnen mit einem Raketenwerfer ausgestattet war. Unter dem immer wiederholendem Kriegsgebrüll Grizgkull’s stürmten die Orks weiter vor, ungeachtet der Boltergeschosse die den einen oder anderen Ork zu Fall brachten. Die Space Marines konzentrierten nun ihr Feuer auf die anrückende Horde Xenos. Der Dreadnought schlug mit seiner Energiefaust auf die Stormboyz ein während seine Sturmkanone unaufhörlich weiter feuerte. Jeder Hieb tötete augenblicklich einen Ork der im Anschluss hinfort geschleudert wurde. Sergeant Marius bellte lautstark Befehle an seine Männer während er mit seinem Bolter unablässig Tod und Vernichtung in den Reihen der Orks säte. Einer seiner Männer war mit einem Heavy Bolter bewaffnet, den dieser nun herum schwang in Richtung einer der Gassen aus denen die Xenos kamen. Das Kreischen der Waffe war ohrenbetäubend als es Hunderte Projektile binnen kürzester Zeit in Richtung der Feinde entließ. Die restlichen Marines, ausgenommen einem der mit seinem Flammenwerfer an der Treppe zu dem Stockwerk Wache hielt, verteilten sich, suchten geeignete Schusspositionen und deckten die Orks ihrerseits mit Bolterfeuer ein, doch für jeden Ork den sie niederstreckten kamen drei der Grünhäute nach. Mittlerweile hatte sich der andere Trupp, zusammen mit Captain Horace, in dem anderen Gebäude eingebunkert und versuchte ihre Seite zu halten. Im Gegensatz zu Marius’ Trupp, besaß ein Space Marine des Trupps um Sergeant Laudanus einen Raketenwerfer und ein weiterer einen Plasmawerfer. Diese beiden Marines konzentrierten ihr Feuer auf die anrückenden Warbikes der Xenos, während der Rest versuchte die immer näher rückenden Orks in Schach zu halten. Captain Horace fixierte seinen Blick auf einen Trupp Orks der sich anschickte die, mittlerweile geschlossene, Laderampe der Longinus aufzubrechen. Er wusste dass etwas nicht stimmte und ein Blick auf das Cockpit des Thunderhawk’s bestätigte seine Vermutung. Das verdichtete Glas hatte Sprünge und ein blutroter Fleck war an diesem zu erkennen. Irgendetwas hatte die Kanzel durchschlagen und den Piloten umgebracht. Ein Scharfschütze? Nein, Orks benutzten keine Scharfschützen, doch der Captain hatte keine weitere Zeit um darüber nachzudenken. Sein Blick glitt wieder zurück auf die Orks die sich an der Rampe zu schaffen machten. Inzwischen hatte ein Großteil der Xenos den Platz um das Thunderhawk erreicht. Einen Herzschlag später wusste Horace was zu tun war.
    „Sergeant Laudanus! Stellung halten und FG-Korridor auf Vektor sechs Punkt sieben in Zehn Sekunden.“ Ohne weitere Zeit zu verlieren eilte der Captain das Gebäude hinunter und stand nun an dessen Eingang. Keinen Moment zu spät, denn just in diesem Moment schlugen Fragmentgranaten auf dem Boden auf und explodierten. Orkleiber wurden von den Druckwellen erfasst, zu Boden geworfen und von den Splittern der Granaten in Stücke gerissen. Ein kleiner Korridor von Leichen führte nun direkt zur Longinus. Captain Horace festigte nochmals den Griff um seine Energieaxt und rannte los. Eine Masse an Orks hatte inzwischen das andere Gebäude erreicht und weitere folgten. Ordenspriester Christopherus schnaufte verächtlich, holsterte seine Plasmapistole und nahm sein Crozius Arcanum in die Hände. „Der Imperator wird nicht zulassen dass ihr heute sterbt, Brüder!“ Der Ordenspriester zertrümmerte die Wand neben einem der Fenster bis sie mannshoch war und sprang mit einem Satz hinaus. Mit einem lauten Schlag landete er auf eine Gruppe Orks die unter dem Gewicht der Servorüstung augenblicklich erdrückt wurde. Dank den genetischen Verbesserungen die jeden Space Marine zu einer Art Übermenschen machte, brauchte Christopherus nur einen kurzen Moment bis er wieder auf den Beinen stand und mittels seiner Nahkampfwaffe einen um den anderen Ork erschlug. Angestachelt durch diesen außerordentlichen Beweis des Mutes verstärkten die Marines ihre Bemühungen, doch ein Ende war nicht abzusehen. Der Schauplatz des Kampfes war nun über und über mit Xenos gefüllt.
    Horace hatte die Rampe der Longinus erreicht und tötete jeden Ork mit seiner Energieaxt der sich anschickte anzugreifen. Das braune, schulterlange Haar des Captains war inzwischen mit Schweiß und Blut durchtränkt und hier und dort hatte er leichte Wunden davongetragen, aber an eine Aufgabe war nicht zu denken. Einerseits konnte er es nicht riskieren die Longinus in die Hände des Feindes gelangen zu lassen, auf der anderen Seite konnte er es nicht riskieren die Rampe hinunter zu fahren. Die schiere Masse an Orks würde früher oder später einfach über ihn hinwegspülen und somit hatte er nur eine Option – solange zu töten bis die imperiale Armee eintraf. Horace kämpfte stumpf weiter, schob jeglichen Gedanken beiseite und konzentrierte sich nur noch auf das Töten. Sekunden schienen Stunden anzudauern und Minuten wurden zur Unendlichkeit. Schließlich stürzte ein Überlebender der Stormboyz unter lautem Gebrüll vom Himmel auf Horace hinab, als der Ork von einem blauen Laserstrahl erfasst wurde. Er starb einen Bruchteil der Sekunde früher bevor sein Sprungtornister explodierte.


    „Volltreffer!“ Der Pilot des Sentinels schwenkte seine Laserkanone hin und her und feuerte blaue Strahlen aus kohärentem Licht in die Masse der Orks ab. Die unverkennbaren Klänge von abgefeuerten Granaten gingen fast unter in dem Schlachtlärm, ihre Wirkung jedoch zeugte vom Gegenteil. Wo auch immer die Granaten einschlugen folgte der Tod auf dem Fuße. Die imperiale Armee war endlich eingetroffen und die Soldaten welche mit Granatwerfern ausgestattet waren feuerten unablässig weiter. Die restlichen Soldaten schickten den Tod in Form von rotem Laserfeuer ihren Feinden entgegen.
    „Hier spricht Nachrichtenoffizier Avery von der zweiten Einheit der imperialen Armee. Können sie mich hören?“ Die einzige Antwort die er bekam war statisches Rauschen.
    „Ich wiederhole. Hier spricht Nach…“
    „Ja Nachrichtenoffizier Avery, ich kann sie hören. Hier spricht Captain Horace vom Orden der White Panthers. Ich danke ihnen für ihre Hilfe.“
    Nun, da die Anzahl an kämpfenden Truppen mehr oder minder in etwa gleich hoch war, entschloss sich Grizgkull zu einem taktischen Rückzug. Mit zwei präzise gezielten Schüssen aus seinem Shoota tötete er einen Warbike Fahrer, bemächtigte sich dessen Gefährt und floh aus dem Kampf. Sollten doch die übrigen Orks alle sterben. Er war viel zu intelligent um hier sein Ende zu finden. Ja, er hatte sich richtig entschieden, sann er.
    Der Kampf dauerte noch eine Zeitlang an bis Streitkräfte der Menschen schließlich Stück für Stück die Oberhand gewannen. Die Moral der Xenos schwand immer schneller dahin bis sie endgültig den Mut verloren und kopflos in alle Richtungen flohen. Avery kämpfte sich seinen Weg bis zum Thunderhawk Landungsschiff und starrte gebannt auf die Szenerie.
    Der Senex Antiquus war umgeben von dutzenden Leichen. Die Stellen an seiner Panzerung die weiß gestrichen waren, waren inzwischen rot vom Blut der Grünhäute. Space Marine Captain Horace trat langsamen Schrittes zu dem Dreadnought. Seine Servorüstung hatte hier und dort Einschusslöcher. Jeder normale Mensch wäre an den Verwundungen gestorben, doch Space Marines waren keine simplen Menschen. Sie wurden genmanipuliert um alle möglichen menschlichen Schwächen auszumerzen. Das so genannte Larraman Organ dass in ihren Körpern weilte produzierte gleichnamige Zellen, die bei Verwundungen direkt in den Blutkreislauf des Verletzten geschickt wurde. Sobald die Zellen die Verwundung erreicht hatten und in Berührung mit Luft kamen wandelten diese sich in Haut um, die augenblicklich die Blutung stillten und die offene Wunde umschlossen. Dies war nur einer der zusätzlichen Organe die ein Space Marine besaß.
    Der Nachrichtenoffizier ging geraden Schrittes auf den Captain zu und räusperte sich.
    „Captain Horace nehme ich an. Mein Name ist Johann Avery. Nachrichtenoffizier der zweiten Einheit der imperialen Armee. Die Captains der Einheiten führen die restlichen Säuberungsaktionen durch. Ich bin angewiesen worden direkt zu ihnen zu stoßen und zum Kommandostand zu führen dass gerade aufgebaut wird.“
    Sein gegenüber nickte kurz und hob seine Hand.
    Einen Moment, Lieutenant. Sergeant Marius, Sergeant Laudanus, Status.“
    Kurze Augenblicke erhielt er einen vollständigen Bericht. Marius’ Trupp hatte zwei Männer verloren. Der andere Trupp erlitt drei Verluste. Ordenspriester Christopherus war noch am Leben und intonierte bereits einen Klagegesang für seine gefallenen Brüder.
    Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu während der Regen XLDV-III’s das Blut der Gefallenen unter lautem trommeln wegwusch.

    Danke für den Hinweis. :)
    Ich habe jedoch bewußt 'desintegriert' benutzt anhand der Beschreibung eines Plasmawerfers und dessen augenblickliche Auswirkung. Aber hätte bestimmt gepasst wenn ich zu dem Zeitpunkt die 'Bullet-time' eingeschaltet hätte. Ich werd' das nächste mal drauf achten :)

    Edit: Typo

    Normalerweiße sollte folgendes Fenster aufgehen sobald du als Format 'Targa' ausgewählt hast:

    Weiß nicht ob des jetzt unbedingt gebraucht wird, aber hast du auch jeweils einen Alpha Kanal erstellt und dementsprechend mit weiß ausgefüllt?

    Die Triebwerke kreischten laut auf als das Thunderhawk Landungsschiff mit Namen Longinus zur Bruchlandung ansetzte. Planquadrat fünfundvierzig, Abschnitt Alpha war Teil einer der größeren Städte Grauregen’s. Das Schiff sank immer rapider ab, bis es die ersten Gebäude berührte und diese unter seiner schieren Masse auseinander brechen ließ. Einen Moment später hatte es schließlich den Boden berührt und schlitterte noch etliche Meter vorwärts bis es schlussendlich zum Stillstand kam – Eine Schneise der Zerstörung war alles was von den Gebäuden übrig blieb die das Thunderhawk zurückließ. Mit einem lauten Zischen senkte sich die Rampe am vorderen Teil des Landungsschiffes und Captain Horace war der erste, der Fuß auf den betonierten Boden Grauregen’s setzte. Als Space Marine Captain genoss er die Vorzüge von Bionischen Implantaten, die das tragen eines Helmes überflüssig machten und während er aus stahlgrauen Augen die Gegend sondierte, schwärmten bereits zwei Veteranentrupps hinter ihm aus und sicherten die Umgebung der Longinus. Der Regen hatte etwas zugenommen und trommelte lautstark auf das Thunderhawk Landungsschiff ein.
    „Captain, keine Aktivität“, meldete Marius, Seargent des ersten Veteranentrupps. Laudanus, Seargent des zweiten Veteranentrupps, bestätigte die Aussage. Langsam fing der Boden an zu zittern als ein Dreadnought die Rampe des Landungsschiffes hinab schritt, begleitet von einem Ordenspriester. Ein Thunderhawk Landungsschiff kann insgesamt drei Truppen Space Marines transportieren (Piloten ausgeschlossen). Captain Horace bevorzugte jedoch statt dem dritten Trupp, den Senex Antiquus ‚Janus’ in die Schlacht zu führen. Der Dreadnought hatte bereits hunderte Schlachten als Space Marine ausgefochten und weitere hunderte Schlachten als Dreadnought. Es war mehr als nur sein Recht weiterhin unter dem Willen des Imperators an Gefechten teilzunehmen und bis jetzt hatte Janus sich dieses Recht mit dem Blut unzähliger Feinde geltend gemacht. Der Ordenspriester blieb neben dem Space Marine Captain stehen. Dieser drehte sich kurz zu ihm um und nickte. „Bruder Christopherus, was seht ihr?“
    „Ich sehe einen Planeten des Imperiums, befleckt mit der widerlichen Präsenz der Xenos, Bruder Horace.“
    „Ihr habt Recht. Wir werden den Planeten von dieser Krankheit säubern. Doch zuerst müssen wir die Kommunikation zu den anderen Einheiten erstellen. Die Piloten sind bereits instruiert. Nach allem was ich gesehen habe scheint dies hier ein Habitatsquadrant der Stadt zu sein. Überall stehen mehrstöckige Häuser doch kein Anzeichen von Bewohnern.“
    Einer der Piloten trat aus dem Thunderhawk heraus und lief auf die beiden zu.
    „Captain, Kommunikation wurde hergestellt. Die…“, bevor er den Satz beenden konnte zerfetzte ein Kugelhagel seinen Brustkorb und schleuderte ihn zu Boden.
    „Hinterhalt“, schrie Horace während er und Ordenspriester Christopherus sich in Deckung begaben.

    „Hast gehört? Space Marines sollen auf Grauregen gelandet sein.“ Einer der imperialen Soldaten marschierte neben Avery her und versuchte eine Konversation mit dem Nachrichtenoffizier anzufangen. Die Formalitäten zwischen Soldaten und Offizieren sank normalerweise drastisch, sobald diese mehrere Gefechte miteinander verbracht hatten, bzw. schon längere Zeit an einer teilnahmen. Lediglich gegenüber Kommissaren und Kommandeuren wurde immer noch strikte Formalität gehütet.
    „Jo, mehrerer unserer Jungs haben’s über Funk bestätigt. Hab’ selbst ne Meldung rein bekommen. Wird vielleicht doch nicht so’n beschissener Tag und hey, da vorne ist schon das Neunzehnte und Einundzwanzigste.“ Ein fahles Lächeln stahl sich auf Avery’s Gesicht.
    Während die Soldaten eine Verschnaufpause einlegten, unterhielten sich die Offiziere der jeweiligen Einheiten in einem zuvor aufgebauten Kommandozelt miteinander. Das Einundzwanzigste, unter der Führung von Captain Lyton, hatte während der Invasion schwere Verluste hinnehmen müssen und bestand nur noch aus einem Platoon bestehend aus vier Squads à zehn Mann. Die Einheit in der Avery diente, das Zweite, unter der der Führung von Captain Weston teilte das gleiche Schicksal, jedoch besaßen sie zusätzlich noch eine ‚Heavy Weapon Group’, was bedeutete dass sie im Besitz von insgesamt drei schweren Waffen, zwei fahrbaren Heavy Boltern und einer fahrbaren Autokanone, waren. Das Neunzehnte, angeführt durch Captain Smythe konnte auf zwei Platoons inklusive einem Sentinel zurückgreifen.
    Sie verbrachten einige Minuten damit ihren Angriff auf den ihnen zugewiesenen Abschnitt zu besprechen, als das Funkgerät, angebracht an einem tragbaren Tornister der als Verstärker diente, zum Leben erwachte.
    „Hier spricht das Thunderhawk Landungsschiff Longinus. Wir mussten eine Notlandung durchführen und stehen nun unter schwerem Beschuss durch Xenos. Unsere Position ist Planquadrat fünfundvierzig, Abschnitt Alpha. Ich wiederhole. Stehen unter schwerem Beschuss durch Xenos. Unsere Position…“
    Captain Weston war als erstes am Funkgerät. Er bestätigte die Position der Space Marines, gab ihnen die ihrige durch und versicherte schnellstmögliche Unterstützung. In weniger als zehn Minuten waren die Soldaten alle angetreten und Marschbereit.
    „Männer“, begannen die jeweiligen Offiziere der Einheiten.
    „Space Marines sind auf Grauregen gelandet um uns im Kampf gegen die Grünhäute beizustehen. Eines ihrer Schiffe musste notlanden. Ihre Position entspricht unserem Angriffsziel. Wir müssen sofort agieren. Auch wenn sie die Elite des Imperiums sind, wir sind aus nicht minderem Holz geschnitzt und haben dem Sensenmann schon oft ins Angesicht gespuckt als er dachte er hätte uns. Lauft schnell und schüttelt eure Müdigkeit ab. Es liegt diesmal an uns ‚ihnen’ beizustehen. Semper Fidelis!“
    Die Männer riefen ihren Offizieren zeitgleich ein ‚WAR!’ entgegen was die allgemeine Moral schlagartig steigerte.


    Horace zog, dank seines übermenschlichen Reaktionsvermögens, rechtzeitig den Kopf ein als ein weiterer Kugelhagel über ihn hinwegfegte. Die Schüsse kamen aus zwei mehrstöckigen Gebäuden vor der Longinus sowie von einem Gebäude auf deren Steuerbordseite. Die Space Marines zogen sich hinter aufgehäuften Schutt, der durch das Landemanöver des Thunderhawks entstanden war, zurück und feuerten zurück. Der Lärm der Bolter der durch die Luft schnitt klang wie das Gebrüll einer mythischen Bestie. „Janus“, befahl der Captain. „Unterdrückungsfeuer auf das Gebäude auf der rechten Seite! Seargent Marius. Du wirst mit deinem Trupp zusammen mit Ordenspriester Christopherus anschließend das Haus stürmen und ausräumen. Warte auf meinen Befehl, Bruder! Longinus. Wie sieht es mit der Hauptkanone aus?“ Der Pilot des Schiffes entgegnete dem Captain dass durch die Notlandung die Schaltkreise für die Hauptkanone beschädigt wurden und irreparabel waren. Lediglich die Kombi-Bolter am Bug des Schiffes waren funktionstüchtig.
    „Verstanden. Bruder, gib mit deinen Waffen Unterdrückungsfeuer auf das frontal liegende Gebäude! Seargent Laudanus. Auf meinen Befehl stürmen wir das linke Gebäude vor der Longinus, räumen das Gebäude und nehmen uns dann das zweite Gebäude vor! Los! Los! Los!“ Fast zeitgleich stürmten die zwei Trupps los. Der Dreadnought drehte seinen massigen Oberkörper herum, stampfte auf die Steuerbordseite des Landungsschiffes und ließ ein Stakkato aus Sturmkanonenfeuer auf das vor ihm liegende Gebäude nieder regnen, während die Longinus das andere Gebäude mit Bolterfeuer bestrich.
    Schnell näherte sich der Trupp um Horace seinem Ziel. Der Space Marine Captain trug eine zweihändige Energieaxt auf seinem Rücken und löste durch einen mentalen Befehl deren Halterungen. Aus dem Inneren des Gebäudes konnte er bereits die typischen Grunzer von Orks vernehmen. In den Händen nun die Energieaxt haltend, schwang Horace die Nahkampfwaffe und ließ sie mit voller Wucht auf die Wand des Gebäudes niedersausen. Der kinetische Aufprall, unterstützt durch die Entladung des integrierten Disruptorgenerators, ließ die Wand aus gehärtetem Stahl explosionsartig auseinander bersten. Ohne zu zögern stürmte der Captain in das innere des Gebäudes, gefolgt von seinem Trupp. Unterdessen korrigierte der Pilot des Landungsschiffes seine Feuerlinie und konzentrierte sich nun vollends auf das andere Gebäude vor ihm.
    Unerbittlich schwang Horace seine todbringende Waffe hin und her. Sie hatten inzwischen das zweite Stockwerk erreicht welches leer stand und eine Meute von Orks warf sich ihnen entgegen. Schreie der Grünhäute gelten auf wann immer die Energieaxt den einen der ihren traf. Der Kampf verteilte sich auf das ganze Stockwerk und Horace wurde von einer kleinen Gruppe von Orks eingekreist. Das Gesicht des Captains war vom Blut seiner Feinde bereits besudelt, doch seine Augen zeigten nichts außer blanker Unerbittlichkeit. Einer der Orks wagte einen Angriff den Horace jedoch mühelos parierte und seinerseits mit einem Axthieb beantwortete. Der Ork wurde durch den Aufprall der Waffe bis ans Ende des Stockwerkes geworfen und war bereits tot bevor er den Boden wieder berührte. Bevor Horace einen weiteren Moment verstreichen ließ, drehte er sich bereits um seine eigene Achse und mähte durch den Rest der Gruppe die ebenfalls hinfort geschleudert wurde. Ein kurzer Blick über die Situation und er erkannte dass sie die Oberhand hatten. Dort hinten rammte Seargent Laudanus gerade sein Energieschwert in den Oberkörper eines Orks, das aus dem Rücken wieder austrat. An einer anderen Stelle fixierte ein Space Marine mit seinem Fuß einen am Boden liegenden Ork und feuerte mittels seines Bolter’s auf dessen Schädel ein. Ein anderer Marine, ausgestattet mit einem Plasmawerfer, feuerte auf zwei fliehende Xenos die augenblicklich desintegriert wurden. Wenige Augenblicke später und der Kampf war vorbei.
    Während sie sich auf den Weg zum zweiten Gebäude machten, öffnete der Space Marine Captain einen Kanal zum anderen Trupp.
    „Lagebericht.“
    Der Seargent antwortete ihm dass die Xenos sich zurückzogen und sein Trupp keine Verluste erhielt.
    „Verstanden Seargent. Tötet so viele von ihnen wie möglich, aber verfolgt sie nicht außerhalb des Gebäudes. Sie könnten zu einem weiteren Hinterhalt laufen.“
    Horace und sein Trupp hatten das zweite Gebäude erreicht und lieferten sich einen weiteren erbitterten Nahkampf mit den Orks, als sich die Longinus meldete.
    „Captain. Melde Xenos Aktivitäten. Die Anzahl lässt sich nicht genau bestimmen. Etwa zwischen hundert und hundertfünfzig. Sie haben uns umzingelt und nähern sich von allen Seiten.“
    „Verstanden, Bruder. Du wirst weiterhin in dem Landungsschiff bleiben. Falls die Xenos Überhand gewinnen, zerstöre das Schiff. Die Explosion sollte einen Großteil der Feinde vernichten. Unter keinen Umständen darf die Longinus in die Hände der Xenos fallen. Der Geist des Imperators wird über deine Seele wachen.“
    Ein weiterer Hieb mit der Energieaxt spaltete einem Ork den Schädel, während Horace einen weiteren Kanal zu allen seinen Trupps öffnete.
    „Hier spricht Captain Horace. Die Xenos sind im Vormarsch. Ihre Zahl übersteigt die unsere um ein vielfaches, doch verzagt nicht. Der Imperator lächelt auf uns hinab, denn er weiß dass keiner von uns weichen wird - denn unser Glaube stählt unseren Geist. Bezieht Stellungen in den Gebäuden und lasst den Zorn des Imperators wie ein Feuer auf unsere Feinde hinabregnen. Kämpft bis zum letzten Mann, denn das ist was der Imperator von uns erwarten würde und wir kommen dieser Erwartung gerne nach. Zwar sind imperiale Truppen auf dem Weg, jedoch ist unsicher wann sie eintreffen werden. Erkauft uns soviel Zeit wie möglich. Horace Ende.“
    Langsam ertönte eine Stimme durch das Gebäude in dem der Trupp von Seargent Marius stand. Sie war kaum mehr als ein Wispern, doch schon bald erreichte sie ihre volle Lautstärke. Ordenspriester Christopherus intonierte einen alten Canto und die Space Marines der Longinus stimmten einer nach dem anderen schließlich ein.

    Veni, Sancte Spiritus,
    et emitte coelitus,
    lucis tuae radium.

    Veni, pater paupernum,
    veni, dator munerum,
    veni, lumen cordium.

    Consolator optime,
    dulcis hospes animae,
    dulce refrigerium.

    In labore requies,
    in aestu temperies,
    in fletu solatium.

    O lux beatissima
    reple cordis intima
    tuorum fidelium.

    Sine tuo nomine,
    nihil est in homine,
    nihil est innoxium.

    Lava quod est sordidum,
    riga quod est aridum,
    sana quod est saucium.

    Flecte quod est rigidum,
    fove quod est frigidum,
    rege quod est devium.

    Da tuis fidelibus,
    in te confidentibus,
    sacrum septenarium.

    Da virtutis meritum,
    da salutis exitum,
    da perenne gaudium.

    Amen. Alleluia.

    ----------------------------

    OT:

    Übersetzung des Canto:

    Veni, Sancte Spiritus, et emitte
    (Komm, Heiliger Geist, sende)

    Komm, Heiliger Geist,
    sende vom Himmel
    Strahlen deines Lichtes.

    Komm, Vater der Armen,
    komm, Geber von Gaben,
    komm, Licht der Welt.

    Vollkommener Tröster,
    süsser Gast der Seele,
    süsse Kühle.

    Du bist wie eine Entspannung von der Arbeit,
    wie eine Erfrischung in der Hitze,
    wie Trost in den Tränen.

    O bestes Licht,
    fülle die innersten Herzen
    deiner Gläubigen.

    Ohne dich
    wären Menschen bedeutungslos und leer,
    nichts wäre harmlos.

    Reinige das Schmutzige,
    wässere das Ausgetrocknete,
    heile das Verletzte.

    Weiche das Verhärtete auf,
    erwärme das Erkaltete,
    leite das Verirrte.

    Gib deinen Gläubigen,
    die auf dich vertrauen,
    die heilige siebenfache Gabe.

    Gib die verdiente Belohnung für unser Bemühem,
    gib ein gesundes Ende,
    gib ewige Freuden.

    Amen. Alleluja.

    (Stephen Langton, ca. 1160-1228 )

    Ka, aber irgendwie wenn man sich die Space Marines so ansieht, dann stelle ich sie mir immer irgendwie als eine Art 'Hardcore-Kirche' vor.
    Dementsprechend fand ich den Canto einfach passend (bin selbst Atheist).
    Falls Jemand was dagegen haben sollte dass ich einen 'christlichen' Text in diesem Zusammenhang eingebunden habe, so entschuldige ich mich schonmal im Vorfeld und bei zuvielen 'Entrüstungen' werd' ich's löschen.

    EDIT: Typo

    OT: Im nachhinein muss ich gestehen dass das Setting irgendwie an WA erinnert, was aber auf garkeinen Fall beabsichtigt war. Sollte ich Fluff-technisch Fehler gemacht haben, verzeiht mir. Bin in der Hinsicht etwas eingerostet, also nicht gleich den Kopf abhacken ;). Und ja, ich setze die Kommas instinktiv, was meist darin resultiert dass sie total falsch gesetzt sind. Gomen. Nichtsdestotrotz, viel Spass.
    ----------------------------------------------------

    Die schwarze Servorüstung des Ordenspriesters schimmerte matt in dem Licht dass durch die großen Buntglasfenster in das innere der Kapelle fiel. Die Motive der Fenster variierten in Größe und Aufmachung, jedoch blieb eines immer gleich. Space Marines waren in jedem einzelnen Fenster abgebildet. Mal posierten sie mit einem ihrer Banner, mal zeigten sie Szenen eines Kampfes - jedes einzelne von ihnen zeugte von Siegessicherheit.
    Der Blick des Ordenspriesters war starr auf das Hauptfenster gerichtet. Es bildete den Imperator ab wie er auf dem Thron zu Terra saß. Durch das Licht dass durch das Motiv schien, bekam das Aussehen des Imperators ein surreales Aussehen.
    Langsam drehte sich der Ordenspriester um. Sein Helm hatte die Form eines Totenschädels. Aus den Augenhöhlen brannten rote Punkte voller Eifer und Passion die nun über die anwesenden Space Marines glitten. Riesige Säulen aus schwarzem Plastonid-T-Stahl waren symmetrisch in der Kapelle angebracht und ragten so hoch nach oben bis sie mit der Dunkelheit verschmolzen. Das einzige Licht war das welches durch die Buntglasfenster schien und die Fackeln die an den Säulen angebracht worden waren. Der Anblick der vor ihm knienden Space Marines ließ dem Ordenspriester die Brust voller Stolz anschwellen. Keiner sprach, nur ihre Augen, verborgen unter ihren Helmen, ruhten alle auf dem Ordenspriester. Der Ordenspriester blickte neben sich und sah auf den knienden Space Marine Captain neben sich. Dieser starrte, gebeugten Hauptes, auf den Marmorboden unter sich.
    Wieder wanderte der Blick des Ordenspriesters durch die Kapelle als er schließlich seine blecherne Stimme erhob.
    „Wir sind die rechte Hand des Imperators“, hallte es durch die Kapelle.
    „Die sein Schwert des Zornes führt“, erwiderten die Space Marines wie aus einem Mund.
    „Wir sind die linke Hand des Imperators“, fuhr der Ordenspriester fort.
    „Die sein Schild des Glaubens trägt“, hallte es zurück.
    „Wir sind die Augen des Imperators.“
    „Die die Unreinen von den Reinen sehen.“
    „Und wir sind der Wille des Imperators.“
    „Und sein Wille wird geschehen.“
    Langsam erhob sich der Space Marine Captain und die Space Marines folgten seinem Beispiel. Der Ordenspriester hob sein Crozius Arcanum in die Luft, den Blick immer noch auf die Space Marines vor ihm gerichtet.
    „Dies Irae!“
    „Dies Irae!“
    Die Worte hallten in der Kapelle noch nach, während sie alle langsam aus jener schritten.

    „Wie sieht’s aus? Irgendwelche Nachrichten vom Dritten?“ Avery hatte schon längst vergessen der wievielte Feldzug es nun war an dem er, unter der imperialen Armee, teilgenommen hatte. Fakt war, dass die Orks organisierter und zahlreicher waren als angenommen. Fakt war auch, dass das Dritte als erste Berührung mit den Xenos hatte und sich seit Stunden nicht mehr meldete. Zum Glück musste er diese Nachricht ‚nur’ seinem Truppführer und keinem der Kommissare mitteilen die nur allzu häufig die eigenen Leute exekutierten um diesen einen Geschmack davon zu geben was mit den restlichen Soldaten passierte die, ihrer Meinung nach, nicht mit Leib und Seele bei der Sache waren. „Nein, Sir. Das Dritte hat sich bis jetzt nicht wieder gemeldet. Das Dreizehnte und Siebte vermelden schwere Verluste. Zudem kam die Meldung rein dass wir die Lufthoheit langsam aber sicher verlieren.“ Der Truppführer seufzte und nickte Avery dann zu. „Also gut. Wir haben Befehl erhalten nach Planquadrat vierundvierzig, Abschnitt Zeta aufzubrechen. Dort werden wir auf das Einundzwanzigste und Neunzehnte treffen und mit ihnen gemeinsam Planquadrat fünfundvierzig, Abschnitt Alpha angreifen und halten. Die Männer sind bereits unterrichtet. Abrücken in Fünfzehn.“
    Avery überprüfte die Landkarten die vor ihm auf dem Klapptisch verstreut lagen, während sein Vorgesetzter das Kommandozelt verließ.
    Der Planet auf dem sie vor knapp zwei Monaten landeten trug den offiziellen Namen XLDV-III. Die Soldaten jedoch nannten ihn lediglich ‚Grauregen’. Nicht sehr originell, jedoch mehr als zutreffend, denn der Himmel war immer gräulich und es regnete ständig. Der Planet besaß einen Kontinent und einen Ozean, wobei der Ozean an die 40 Prozent der Gesamtoberfläche einnahm. Der Kontinent bestand Größtenteils aus flacher Ebene die hier und dort von Gebirgsketten durchzogen waren. XLDV-III gehörte zum Imperium und wurde als Industrieplanet gehandhabt. Nach Jahrhunderten der Schwerstindustrie veränderten sich jedoch sowohl Klima als auch das Wetter. Die hohe Umweltverschmutzung, ausgelöst durch den stetig steigenden Industrieabfall, ließ so gut wie die ganze Flora und Fauna des Planeten innerhalb wenigen hundert Jahren verenden. Die unzähligen Industriekamine der riesigen Fabriken bliesen unaufhörlich ihren schwarzen, giftigen Rauch in den Himmel, mit dem Ergebnis dass sich dieser, nach Jahren, langsam mit der Atmosphäre verband und sich wie ein dunkler Mantel um den Planeten legte. Durch das mangelnde Sonnenlicht fiel die Temperatur und pendelte sich irgendwann bei durchschnittlichen 9,6 Grad Celsius ein. Der Mantel aus Abgasen reagierte chemisch mit der Atmosphäre, mit dem Effekt dass es anfing ständig zu regnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte man dem Planeten alle, für das Imperium, wichtigen Ressourcen entzogen und so überließ man den Planeten sich selbst und schenkte ihm keinerlei weitere Beachtung. Der Großteil der Industrieanlagen wurde stillgelegt, lediglich diejenigen die für die Energieversorgung der Städte zuständig waren ließ man weiter laufen. Dass die Aliens, genannt Orks, vor geraumer Zeit eine Invasion auf diesen Planeten durchführten widersprach jeglicher menschlicher Logik. Nichtsdestotrotz unterstand XLDV-III immer noch dem Imperium und verdammt sollten die Xenos sein wenn sie dachten sie könnten sich mit dem menschlichen Imperium anlegen. So entsandte man eine Armee um den Planeten wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.
    Avery blickte langsam von den Landkarten wieder auf und kratzte sich am Kinn.
    Wird ein verdammt langer Marsch, dachte er sich und ging dann aus dem Kommandozelt hinaus. Draußen angekommen empfing ihn die gewohnt kalte Luft ‚Grauregens’. Tief sog er die leicht nach Schwefel schmeckende Luft in seine Lungen während der Regen ihn innerhalb Sekunden durchnässte. Immerhin nieselt es heute nur.

    „Captain! Unser linkes Triebwerk wurde getroffen. Die ‚Spiculum’ und die ‚Cinqueada’ sind vernichtet worden. Unsere Jäger erhalten schwere Verluste.“
    Space Marine Captain Horace stand hinter dem Piloten des Thunderhawk Landungsschiffes und konzentrierte sich auf den taktischen Monitor.
    Sie waren vor kurzem um den Orbit des Planeten XLDV-III angekommen und wurden direkt in einen Raumkampf verwickelt. Zu seiner Überraschung stellte Captain Horace fest dass die Schiffe der Orks koordinierter angriffen als es normalerweise der Fall gewesen wäre. Der Captain hatte bereits dutzende Schlachten gegen diese Xenos geschlagen und diese Vorgehensweise entsprach eindeutig nicht der, die er normalerweise von ihnen gewöhnt war.
    „Erstelle sofort eine Leitung zu allen unseren verbliebenen Schiffen, Bruder.“ Das Schiff wurde wieder getroffen und der Captain musste sich festhalten um nicht umgeworfen zu werden.
    „An alle Schiffe. Hier spricht Captain Horace. Protokoll 79a einleiten. Der Imperator wacht über uns. Ende und aus.“
    Mit zwei schnellen Handbewegungen rief der Captain die Landkarte auf den taktischen Bildschirm und deutete schließlich auf einen Punkt.
    „Planquadrat fünfundvierzig, Abschnitt Alpha liegt am nächsten. Bringe uns dorthin, Bruder. Der Geist des Imperators wird dich weisen.“
    Mit dem gesagt, begab sich der Space Marine Captain wieder in den hinten liegenden Frachtraum des Landungsschiffes. Er wusste dass er heute noch nicht sterben würde.
    Sein Tod würde an einem anderen bestimmten Tag kommen, dessen war er sich sicher.

    „Die Mänschänz fallen wie de Fliegen. Unserä Flugboys schießän se ab als wärense nichts weita als Grotz.“ Waaaghboss Magh’Trakka bebte kurz auf vor Lachen. Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen griff er mit seiner mechanischen Klaue nach einem Grotz der ihm auf einem Tablett etwas zu trinken reichte und zerteilte diesen, unter dessen lautem Gekreische, spielerisch in zwei Hälften. Zufrieden mit seinem Werk, lehnte sich der Ork wieder zurück auf seinem, aus Schrotteilen gefertigten, Sessel zurück.
    Seine Truppen hatten bei der Invasion leichtes Spiel gehabt und als die Imperiale Armee aufgetaucht war, konnte er diese leicht in Schach halten. Kurzum, alles lief nach seinem Geschmack. Magh’Trakka hatte seit Wochen an keinem Kampf mehr teilgenommen und lümmelte selbstzufrieden in einem ehemaligen Regierungsgebäude der drittgrößten Stadt XLDV-III’s. Zum einen, weil es einfach groß war und zum anderen weil es, während der Invasion der Stadt, am wenigsten Schaden abbekommen hatte. Binnen kurzer Zeit hatte er daraus sein Hauptquartier gemacht und es zu einer kleinen Festung ausgebaut.
    „Du solltest dich nicht zu früh freuen.“ Die männliche Stimme klang hohl, leer und drang aus einem Vorhang hinter dem Sessel des Waaaghboss’ hervor.
    Wieder bebte der Körper des Orks auf als er anfing zu lachen.
    „Ich habä dich bereitz gerochän alz du den Raum beträtän hast. Was willzt du?“
    „Du kontrollierst zwar bereits einen Großteil Kontinents, aber die zwei größten Städte sind noch frei und werden von der Imperialen Armee gehalten. Vergiss unsere Abmachung nicht, Ork.“ Ein unmenschliches Geheul dröhnte durch den Raum als Magh’Trakka sich erhob und seiner Wut freien Lauf lies. „Meinä Boys und ich habän diesän Planätän erobärt, Mänsch!“
    „Und nur durch mich habt ihr es überhaupt geschafft ihn bis jetzt auch zu halten. Die zwei Städte müssen unter Kontrolle gebracht werden. Die Imperiale Armee wird ihre Truppen dort verstärken und durch das erscheinen der Space Marines wird die Sache nicht leichter. Ich erwarte von dir dass alles nach Plan läuft.“
    Der Waaaghboss stürmte auf den Vorhang zu und zerriss diesen unter lautem Kriegsgeheul, doch hinter dem Vorhang war nichts. Schnaubend setzte er sich wieder auf seinen Sessel und starrte auf den taktischen Monitor der an einem der Armlehnen angebracht war. Er konnte erkennen wie seine Raumjäger die Schiffe der Space Marines auseinander trieben. Schließlich kehrten die wenigen Raumjäger der Space Marines zu ihren Mutterschiffen zurück, kehrten dem Kampf den Rücken und zogen sich in die Weiten des Alls zurück. Die wenigen Schiffe die bald landen würden sollten kein Problem darstellen, sinnierte Magh’Trakka.
    Wenn ich die Städtä erobärt habä, wärdä ich den Schädäl von diesäm Mänschän langsam zerquätschän und seinä Eingeweidä fressän!

    Fortsetzung folgt...(wenn Interesse bestehen sollte)

    @ToolOfMyDemons

    Stimmt schon dass viele amerik. Metalcore-Bands 'ähnlich' klingen, aber inzwischen kann man das, glaube ich, überall sehen (Stichwort In Flames).
    Welche Bands meiner Meinung nach aber in Sachen Metalcore hervorstechen sind :
    - Killswitch Engage
    - Heaven Shall Burn (besonders ihr Album 'Antigone' ist der Hammer)

    Nope, hab das neueste Album (Seance) von denen noch nicht.
    Hab' selber nur die:
    - Profane Genocidal Creations
    - Stab Wounds
    - Tales from eternal Dusk

    Die spielen auch auf dem Metallic Noise Festival am 14.07-15.07 nähe Stuttgart.
    Was mich eher wundert ist, dass die anscheinend schon recht 'bekannt' sind :D
    Kenn' den Drummer noch von damals (Seraph).

    Edit: zu der Sache mit der "Härte" von etwas weiter oben. Hört euch mal 1349 an :D

    Hübsch, sind ja auch 'n paar Metaller hier unterwegs. Dann will ich auch mal.
    An sich hör ich alles, Hauptsache mir gefällt's. Größtenteils tendier ich aber doch zum Metalbereich.
    Vikingmetal/Metalcore/Melodic-death/Death/Black/Power.
    Z.B. Amon Amarth, At the Gates, Bleeding through, Blind Guardian (is halt BG nech? ;) ), Children of Bodom, Dark Fortress, Dark Tranquility, Dimmu Borgir (Und jeder kann mir sagen was er will, musikalisch/dramatisch/theatralisch machen die Jungs einfach ne saubere Arbeit), Einherjer, Ensiferum, Finntroll (Humpa!), Graveworm, Heaven Shall Burn, Hypocrisy, Iced Earth, In Flames, Kataklysm, Killswitch Engage, Norther, Opeth, Rage, Thyrfing, usw. usw. zuviel zum auflisten ;)

    ...see wonderful maps, meet interesting people...and get pwned!

    Oder mit anderen Worten:
    Ich suche Leute die Erfahrung haben mit den Streitmächten des Imperators und gern mal mit nem blutigen Anfänger zocken würden um diesen evtl. beizubringen wie man da draußen in der großen bösen Welt des 41. Jahrtausends überlebt.
    Ja, ich hab mir die Taktik Sektion der Space Marines durchgelesen, auch den einen oder anderen Replay angesehen; aber das mit der Umsetzung verhält sich ähnlich wie mit Ikea Produkten (Stecken sie 'Smjörn' in die Halterung von 'Ölayo' und verbinden sie diese danach mit 'Herkloh' um 'Moerlik' zu erhalten...uhm...ooookaaaaay...???)
    Freu' mich wenn sich Leute melden würden und falls Interesse daran bestehen sollte mir verbal ein " ZOMG! Setzen. Sechs", um die Ohren zu hauen, ich besitze ein funktionstüchtiges Headset und dementsprechend 'nen TS2 Client.
    Cya

    Dazu fällt mir dieses hier ein:

    Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.
    Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach.
    Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her.

    Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranzte Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.
    Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe.
    Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranzte Jeans und weisse Turnschuhe.

    Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.
    Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen.
    "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."

    Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten.
    Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

    Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen:
    " Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schliesslich kommen meine Eltern zur Trauung.
    " Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen,
    denn schliesslich liebte ich sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen,
    fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb.

    "Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie.
    Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war.
    Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer grossen Tüte unterm Arm vor mir stand.
    Sie holte ein Hemd, einen Pollunder ( Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter) und eine neue Hose
    hervor und sagte:" Probier das bitte mal an."
    Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pollunder (Ärrrgh) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, totchic und es zog auf meinem Kopf.

    Dann folgte der grösste Kampf. Der Kampf ums Motorrad.
    Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Ausserdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spiessig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

    Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor.
    Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren.
    Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheisse und es zog auf dem Kopf.

    Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich." Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennengelernt habe."

    Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tättowierungen der mich mitleidig ansah.

    Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken

    :D

    Edit: Formatierung