Dark Project: Kampf um Taria | Feedback/Meinungen/Kritik-Thread

  • Ziehe mir gerade die Videos, die Texte sind ganz gut geworden, auch wenn ich n paar Sachen anders beschreiben würd.Hatte beim lesen z.B. den Eindruck das sich die Imps irgendwie Zeit gelassen haben (was die Spannung "sind die nun für oder gegen uns?!?" erhöht hat) den Marines zu Hilfe zu eilen. Wenn das Absicht war, hätten die dafür nach dem Kampf ruhig nen Anschiss vertragen können ;)

  • Danke. Ja manches hätte man anders schreiben können, daß fällt mir im Nachhinnein auch auf, aber das mit dem Imps war Absicht ;)
    Es sollte die Spannung für den Leser erhöhen, ob es nun loyale oder korrumpierte Soldaten sind.
    Der Schwerpunkt bei Kampf um Taria ist für mich als Schreiber, daß ich mich sehr auf die Fakten des Spieles "begrenzen" muss und gleichzeitig deutlich umschreiben, damit Deggel alles Szenenmässig hinkriegt und jetzt kommt der dritte Schwerpunkt, es muss für den Leser ebenfalls ansprechend sein, ihr seht es sind 3 Schwerpunkte, aber ich denke, ich hab bisher ganz gut erfüllt ;)

    Trotzdem danke für deine Meinung smerles. Solch ein Feedback liebe ich ;)

    Das mit dem Anschiss wäre noch möglich, kann ja im nächsten Post folgen ;) wer weiß das schon, außer mir natürlich *hahaha* 8)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • So hier ist der Link für den 3. Teil der wo ich mal sagen muss in einer Rekordzeit hergestellt wurde!

    Kampf um Taria 3

    Schicksalhafte Retter


    Der Erstschlag gegen den ketzerischen Kult war ein voller Erfolg. Das Dorf Kemsit existiert nicht mehr, nur noch ein riesiger Krater, umringt von Urwald, war der einzige Beweis für seine Existenz.
    Seberius und seine Männer sind auf das Schlachtschiff ,, Glorie des Imperiums.“ zurückgekehrt und erstatten Bericht über ihre Mission. Aber die Ultra-Marines sind nun motiviert den Planeten zurück zu erobern. Ein kleiner Trupp erkundete in diesem Moment, die alte Stadt Soldaris, einige Meilen vom zerstörten Dorf Kemsit entfernt. Die Anwesenheit der Ultra-Marines dürfte den Kult nun nicht länger verborgen sein. Noch kleidet sich die blutige Hand in Schatten , aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie zuschlägt.
    Noch ist unbekannt wie ein gewöhnlicher Kult solch gewaltige Dimensionen erreichen konnte. Gerüchte um einen Verräter in den eigenen Reihen worden laut. Ein anderes berichtet über einen altes Übel, daß den Kult unterstützt.
    Doch Gerüchte sind nur Schall und Rauch. Nur Beweise würden die Ultra-Marines vom Gegenteil überzeugen.
    Marcius Bellamont, ein Sergeant und Führer eines taktischen Trupp kundschaftet in diesem Moment die Stadt Soldaris aus, doch schon bald sollte etwas passieren, was seinen gesamten Glauben , auf eine schwere Probe stellen sollte.....


    Langsam schritt der Trupp von Marcius Bellamont durch die Straßen der einst großen Stadt. Alles war zerstört. Nur noch Ruinen und verfallende Gebäude konnten von dem einstigen Glanz dieser Stadt berichten.
    Gesteinsbrocken und Trümmer von zusammengestürzten Häusern lagen willkürlich verstreut auf dem kalten, grauen Asphalt. Keine Seele regte sich hier mehr. Es war alles tot, dachte Marcius, als er über einen großen Steinbrocken stieg. Er und seine Männer hatten erst vor wenigen Minuten diese Stadt durch das riesige Eingangstor betreten und befanden sich somit noch in den Außenarealen. Da Marcius ein sehr vorsichtiger und misstrauischer Mann war, hatte er befohlen, zuerst die Wohngebiete zu sichern, da hier die Wahrscheinlichkeit am Höchsten war, auf Überlebende oder Ketzer zu stoßen. Hier, in den alten Gebäuden, konnte man sich gut verstecken, die Aussicht auf einen Hinterhalt war dementsprechend groß. Eine gute Gelegenheit, diesen gottlosen Heiden die Kraft der Space-Marines spüren zu lassen. Er rechnete damit, daß ein zerschlagener Hinterhalt Gift für die Moral des Kultes sein und sie sich auflösen würden. Sobald sie diesen Bereich gesichert hätten, wäre dies eine sichere Zone und gut geeignet, daß weitere Ultra-Marines hier laden konnten.
    ,,Vorsichtig Brüder. Dieses Gebiet ist perfekt für einen Hinterhalt gedacht. Haltet die Augen offen und möge der Imperator eure Schüsse lenken.“ sprach Marcius Bellamont zu seinen Kameraden. Sein Team bestand aus acht Space-Marines und zwei Scouts, die durch ihre Ausrüstung wesentlich effektiver waren im Aufspüren von Feinden als die Space-Marines.
    Ein normaler taktischer Trupp, nur ihre Ausrüstung unterschied sich gravierend von einer Standard-Auswahl. Bellamont hatte es geschafft, seinen Kommandanten davon zu überzeugen, seinem Team weit mehr schwere Waffen auszuhändigen, als es der Brauch war. Normalerweise wurden an einen kleinen Trupp seiner Größe nur maximal zwei schwere Waffen ausgehändigt, aber er hatte es geschafft, sein Team mit vier schweren Boltern ausstatten zu lassen. Diese heiligen Waffen wurden selten in so großer Stückzahl an die Space-Marines verteilt, deshalb war Bellamont auch stolz auf sein Verhandlungsgeschick. Der Rest seines Teams war mit normalen Boltern ausgestattet, nur die Scouts besaßen noch einen kleinen Flammenwerfer hinten in ihren Rucksäcken.
    Sein Team war gut gerüstet, kein Hinterhalt konnte sie nun noch brechen, trotzdem galt es, vorsichtig zu sein, da sie ihren Feind noch nicht kannten. Ein Kult war nicht zu unterschätzen, schon gar nicht, wenn er eine Stadt wie Soldaris einfach zerstören konnte.
    Langsam gingen die schwer bewaffneten, gepanzerten Männer die Straße hinunter, immer darauf achtend, ob sich etwas in den Ruinen bewegte.
    Der kahlgeschorene Sergeant achtete auf jede Bewegung und hielt seine Boltpistole im Anschlag und sein Kettenschwert festumklammert. Er war jederzeit bereit, sich auf seine Gegner zu stürzen. Ein geisterhafter Wind heulte durch die Straßen und hallte in den Ruinen wider. Banner und Fahnen, die an den Gebäuden befestigt waren, flatterten in dem plötzlich aufgekommenen Wind.
    Alles wirkte wie eine Geisterstadt. Mitunter sah er sogar, wie manche Vorhänge aus den Fenster hervorlugten. Alles perfekte Standorte für Scharfschützen, dachte Bellamont und fasste sich mit seiner stählernen Hand an sein grobschlächtiges Kinn. In seiner blauglänzenden Rüstung konnte er mitunter auch sein Gesicht erkennen. Die schiefe Narbe über seinen blauen Augen, eine alte Kriegsverletzung, die nie richtig genäht werden konnte. Immer, wenn er auch nur einen Muskel im Gesicht anspannte, platze die Naht wieder auf und ein wenig Blut ergoss sich über Nase und Mund. In diesem Moment spürte er gerade wieder wie eine warme Flüssigkeit über sein Gesicht lief, es war Blut, daß wusste er, ohne hin zu schauen. Seine Spitzname war auch dem entsprechend
    ,, Blutengel.“ da es immer so aussah, als würde er blutige Tränen weinen.
    Deshalb sprach man seinem Namen auch immer mit einer gewissen Ehrfurcht aus, aber dem Chaos war sein Name egal, sie wollten nur seinen Tod, wie den eines jeden gläubigen Menschen.
    ,,HALT!“ sagte er auf einmal und der gesamte Trupp blieb stehen. Vorbildlich und diszipliniert, wie man es ihnen im jahrelangen Training beigebracht hatte.
    Sie waren an eine Kreuzung angelangt, der Weg gabelte sich nun in drei weitere Wege und aus allen diesen Richtungen konnte der Feind kommen.
    ,,Brüder.“ Mit diesen Worten drehte sich Marcius Bellamont zu seinen Männer um.
    ,, Nun heißt es für uns, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Wir kennen unseren Feind nicht und auch nicht seine Absichten, deshalb....“
    Plötzlich brach ein Scout mit einem Stöhnen zusammen. Ein einfacher Pfeil aus Holz steckte zur Hälfte in seinem Hinterkopf. Eine Falle, schoss es ihm durch den Kopf.
    ,,VERTEILEN!“ befahl er und und suchte mit wilden Blicken das Schlachtfeld hinter ihnen ab.
    Seine Brüder taten dies ebenfalls und raunten wilde Beschimpfungen.,,KETZER!“ schrie einer der Space-Marines auf und richtete seinen schweren Bolter auf ein Fenster nur wenige Meter hinter sich.
    Vom Hass über den feigen Brudermörder überwältigt, drückte er den Abzug der schweren Waffe und sah, wie Hunderte von mörderischen Geschossen auf den hinterhältigen Attentäter zuflogen.
    Mit einem lauten, schmerzverzerrten Schrei stürzte der Ketzer aus dem Fenster und landete direkt auf dem harten Asphalt. Sofort stoppte der wütende Ultra-Marine sein Feuer, da er keine Munition verschwenden wollte.
    ,, Gebt mir Deckung. Ich sehe nach der Leiche des Verräters.“ befahl Marcius.
    Ein lautes, durch die Helme metallisch verzerrtes Jawohl bestätigte seinen Befehl. Die verbliebenen Space-Marines mit ihren dicken, blauen Servorüstungen bildeten einen Kreis um den gefallenen Bruder mit dem Pfeil im Kopf. Durch diese Formation hatten sie alles im Blick und konnten ihrem Anführer Schutz bieten.
    Schnell näherte sich Bellamont der Leiche des Kultisten. Schon bei seinem Sturz war ihm die rote Kutte des Heiden aufgefallen, ein Mitglied dieses gottlosen Kultes.
    Als er ihn erreichte hatte, konnte er kaum noch etwas von ihm erkennen. Das Gesicht und große Teile des Oberkörpers waren von der Munition des schweren Bolter wie Papier zerrissen worden. Die Leiche schwamm förmlich in ihrem eigenen Blut. Nur der hölzerne Bogen in der rechten Hand des Toten verriet ihm, daß dieser Gottlose der Mörder war.
    ,,Du hast Dein Ende verdient, Abschaum.“ sagte er und spuckte auf die Leiche, als er wieder zu seinen Brüder ging, die sich noch immer in Formation befanden. Diese Heiden waren clever. Sie hatten auf den richtigen Moment gewartet, um sie anzugreifen. Der Tod seines Bruder-Scout lag ihm schwer auf der Seele, aber im Moment galt es, seine Männer zu leiten. Er schätzte, daß sie nun anders vorgehen würden. Pfeil und Bogen mochten zwar primitiv sein, aber sie hatten ihre Wirkung gezeigt.
    ,,Hier sind wir nicht sicher.“ flüsterte er leise.,, Wir müssen eine sichere Deckung finden.“
    Er beschleunigte seine Schritte, da er die aufkommende Gefahr spürte. Plötzlich hörte er ein lautes Knallen. Gebannt schaute er zum mattgrauen Himmel und sah dort Leuchtspurgeschosse, die dort explodierten.
    ,,Verdammt.“ zischte er erbost und rannte nun hastig zu seinen Brüdern. Das war kein Angriff, die Ketzer formierten sich, die Leuchtspurgeschosse dienten dazu, ihre Positionen zu signalisieren und dabei den Feind zu verwirren. Man konnte nur raten, wie viele es waren, aber Marcius schätzte, daß es Hunderte waren. Man würde sie buchstäblichen überrennen, anders konnte er sich einen erfolgreichen Angriff auf die Ultra-Marines nicht vorstellen.
    Seine zwei Herzen schlugen schneller als normal, die Anspannung war ihm förmlich anzusehen.
    ,, BRÜDER ! RÜCKZUG! WIR FORMIEREN UNS .......“ Aber weiter kam er nicht, da er schon aus der Ferne eine unerbittliche Flut an rotgekleideten Kultisten sah, die sich auf sie zu wälzte.
    ,,VERRÄTER!“ brüllte einer seiner Brüder neben ihm und richtete seinen Bolter in Richtung der Feinde.
    Zu viele, dachte Bellamont und blickte erneut zum Himmel. Wieder hörte er das Knallen von Leuchtspurgeschossen. Sie waren überall und drohten, sie einzukreisen.
    ,,Wenn dies heute unser Ende ist, daß werden wir ein Ende vollbringen, an das man sich immer erinnere. Brüder, schickt diesen verräterischen Abschaum zurück in die Hölle. FÜR DEN IMPERATOR!“ schrie er und hielt sein Kettenschwert in die Höhe.
    Im Chor brüllten die hünenhaften, gepanzerten Gestalten,, Für den Imperator!“ bevor sie ihre Waffen auf die Ketzer vor ihnen richtete.
    Die schweren Bolter entfachten ein Inferno aus Tausenden von Boltgeschossen, die die ersten Heiden wie Papier zerrissen. Schmerzhafte Schreie waren zu hören, Leichen, die zu Boden schmetterten und das laute Donnern der schweren Bolter.
    Im Sekundentakt fielen mehrere dieser Heiden, aber ihre Zahl war einfach zu erdrückend. Schnell blickte Marcius nach links und rechts und sah, daß nun auch aus den anderen zwei Richtungen Hunderte ihrer Feinde kamen.
    Man hatte sie verraten, anders konnte er sich nicht erklären, wie ein Kult eine solche Armee aufstellen konnte.
    ,,Sire!“ sprach ihn der letzte Scout seines Trupps an.,, Dort, Verräter der imperialen Armee.“
    Mit diesen Worte reichte er Marcius Bellamont sein Fernglas. ,, Verdammt. Wir sind umzingelt.“
    Aus allen vier Richtungen drohten nun ihre Feinde zu kommen, sie konnten nicht entkommen.
    Die Ketzer kamen ihnen immer näher, es war ihnen egal, ob einer ihrer Leute fiel oder nicht. Sie stiegen oft über die zerfetzten Leichen ihrer Kameraden, ohne eine Form von Zusammenhalt oder Mitgefühl zu zeigen.
    Noch hielten diese Heiden die schweren Bolter auf Distanz, aber sie kamen ihnen immer näher. Wie will man einen reißenden Fluss aufhalten, dachte Marcius und wandte sich den Verrätern der imperialen Armee zu. Sie waren stehen geblieben und winkten ihnen zu. Ein seltsames Verhalten, entweder sie verspotteten sie oder es waren tatsächlich noch loyale Kämpfer des Imperators.
    Nein, mit sowas konnte er nicht spekulieren. Er musste vom Schlimmsten ausgehen, daß sie Feinde waren.
    Langsam marschierten diese Männer nun auf sie zu, ihre Lasergewehren mit dem scharfen Bajonett am Ende hielten sie gesenkt, eine Demutshaltung, damit man sie für Freunde hielt. Er konnte keine Form der Ketzerei an ihnen erkennen. Ihre Armaplastrüstungen und Helme saßen gerade auf ihren Köpfe und nicht einmal Runen und Schriftzeichen eines Kultes waren in ihre Rüstungen geschnitzt, was normalerweise der Fall war.
    Erst jetzt bemerkte er einen Kommissar in ihren Reihen, einen rundlichen Mann mit vielen Orden auf der Brust. Diese Männer waren dafür bekannt, einen unerschütterlichen Glauben zu besitzen.
    ,,Bruder-Sergeant, sie nähern sich, ihre Befehle?“ sprach ihn einer seiner Brüder von der Seite an und feuerte weiter auf die Heiden, die aus allen Richtungen auf sie zu stürmten. Er konnte sogar schon das wilde Geschrei dieser Gottlosen hören. Das Donnern der schweren Bolter machten es schwierig, überhaupt etwas zu hören, aber durch jahrelanges Training und seine Implantate konnte er selbst unterschwellige Geräusche hören.
    Er musste nun eine Entscheidung fällen, eine, die über Sieg oder Niederlage entschied.
    Noch einmal sah er zu den Männern der imperialen Armee, die sich ihnen im Marschschritt näherten und dann auf die wütende Meute von Ketzern. Hass loderte in ihren Augen und grenzenlose Wut zeichnete sich in ihren Gesichtern ab, im Gegensatz zu den Männern der imperialen Armee. Ihre Gesichter waren nur von Demut erfüllt und in ihren Augen glänzte der Glaube, nein, dies waren keine Verräter.
    ,,Sire.“ sprach ihn der gepanzerte Marine nochmal an, ohne dabei das Feuer auf seine Feinde zu unterbrechen.
    ,,Nein.“ sagte Marcius Bellamont entschlossen.,, Richtet das Feuer auf die anstürmenden Ketzer.“
    ,,Jawohl.“ erwiderte die Space-Marines erneut fast im Chor. Nun war seine Entscheidung gefällt. Egal, ob richtig oder falsch, sie war nun endgültig
    Jeder in seinem Team akzeptierte diesen Befehl und würde sich auch an nichts anderes halten.
    Aus den Augenwinkeln heraus, bemerkte er, wie die Männer von der imperialen Armee stehen geblieben waren. Sie hatten eine Reihe gebildet, aber die vorderen Männer trugen keine Lasergewehre, sondern Granatwerfer. Dann hielten sie auf einen Zuruf des Kommissar ihre Waffen leicht nach oben und zielten auf die Ultra-Marines.
    ,,Oh Nein.“ seufzte Bellamont und sah nur noch wie Granaten aus den kleinen Mündungen der Waffe schossen und mit einem lauten Pfeifen durch die Luft flogen. Er sah den grauen Kondenzstreifen nach, doch plötzlich bemerkte er, daß die Granatgeschosse über sie hinweg flogen und mit brachialer Gewalt in die Reihe der Ketzer einschlugen.
    Die Körper dieser Heiden wurden buchstäblich zerrissen oder wie Spielbälle durch die Luft geschleudert. Er konnte ihre Schreie hören, wie sie entsetzt aufschrien und im selben Moment starben. Eine verdiente Strafe für alle Kreaturen, die sich mit dem Bösen einließen.
    ,,Vorwärts! Für den Imperator.“ brüllte der entfernte Kommissar und seine Männer rannten auf die kämpfenden Ultra-Marines zu.
    Es war ein Moment, wie in den alten Geschichten und Sagen. Finsternis legte sich über ein Land, der Geruch des Verrates deutlich in der Luft, doch dort war auch Hoffnung. Ein Element, das die Mächte des Chaos niemals verstehen würden.
    Immer mehr Ketzer fielen zu Boden und bleiben dort liegen, neben mittlerweile zahllosen Leichen.
    Wie in Zeitlupe spielte sich vor Marcius Bellamont dieser großartigen Augenblick des Zusammenhaltes ab.
    ,,STRECKT SIE NIEDER!“ brüllte er entschlossen und feuerte mehrmals seine Boltpistole auf die Heiden ab.
    Jeder seiner Schüsse streckten einen Gottlosen nieder, es schien, als würde der Imperator selbst seine Hand lenken.
    Seite an Seite kämpften sie nun mit den Soldaten der imperialen Armee, die sie mittlerweile erreicht hatten. Ein heroischer Augenblick, der seinesgleichen sucht.
    Die hünenhaften Ultra-marines mit ihren blauen Servorüstungen, Seite an Seite, mit den kleineren imperialen Soldaten, in ihren dunkelgrünen Armaplastrüstungen.
    In diesem Moment schien der Siegeswille der Ketzer zusammen zu brechen. Gegen die vereinte Schlagkraft der Space-Marines und der imperialen Soldaten waren sie chancenlos.
    Sie flohen, trotz des ständigen Feuers der Ultra-Marines und ihrer Helfer. Ihre Verluste mussten in die Hunderte gehen, lachte Marcius freudig und sah sich die zerschlagenen Leichen seiner Feinde an. Überall waren die Straßen mit dem Blut der Heiden getränkt. Ihre Leichen meist in mehreren Teilen, lagen weit verstreut auf dem Asphalt.
    Ja, dies war ein glorreicher Tag für den Imperator. Viele seiner Feinde waren tot und es würden noch weitere folgen. Triumphierend senkte Marcius seine Boltpistole und wandte sich zu dem wesentlich kleineren Kommissar hinter sich, doch bevor er etwas sagen konnte, rief der kleine, ältere Mann zu ihm.
    ,,Schnell weg. Das war nur die Vorhut. Es werden mehr kommen. Schnell.“
    In der Stimme des Kommissars lag eine ungewohnte Hektik, aber da die imperialen Soldaten ihnen geholfen hatten, hinterfragte er nicht das Verhalten des Mannes.
    ,, Wie viele sind es?“ fragte Marcius nach. Aber die Soldaten rannten schon die Straße runter, vielleicht ein Dutzend Männer oder mehr.
    ,,Hunderte und es werden mehr. Sie sind kurz nach Euch hier eingetroffen. Wir hatten uns versteckt und den Ketzern Verluste beigebracht, aber was nun auf uns zukommt, sind unsere eigenen Leute. Verräter, die sich diesem heidnischen Kult angeschlossen haben und sie verfügen über unsere Waffen.“ erklärte der Kommissar kurz und wischte sich den Schweiß, mittels eines kleinen schmutzigen Taschentuches, von der Stirn.
    ,,Also hat man uns doch verraten. Geht vor, Kommissar, wir folgen Euch.“ sagte Bellamont und gab ein paar kurze Handzeichen an seine Brüdern.
    Er hätte nur all zu gerne die heilige Flotte um Verstärkung angefunkt, aber irgendetwas störte seine Verbindung, daraus schloss er, daß der Verräter ein Ultra-Marine war, wer sonst hätte die Frequenz seines Funkgerätes gekannt?
    Aber er wollte keinen beunruhigen, deshalb verschwieg er seine Versuche, mit der heiligen Flotte in Kontakt zu treten. Innerlich hoffte er, daß die imperialen Soldaten vielleicht ein Funkgerät besaßen, das über eine Breitbandfrequenz verfügte. Damit konnte man ihre Nachricht zwar auch abfangen, aber nicht blockieren.
    Wie aus einem Reflex handelnd, packte er die Leiche des Scouts und warf sie sich über die Schulter. Die Schulterblätter mit dem Omega-Zeichen, knarrten leicht unter dem Gewicht des verstorbenen Scouts, doch tat der Verlust eines Bruder mehr weh, als die schlimmste Wunde.
    Mit Trauer im Herzen zog die kleine Gruppe weiter, nie die Gefahr vergessend, die am Horizont aufzog.
    Ohne es zu wissen, beobachteten sie aus einer Ruine heraus, mehrere, gierige Augen........


    P.S. Wie immer empfehlen wir allen den VLC-Media-player zu downloaden.

    vlc-player

  • ^^ in Zukunft wird woanders hochgeladen, da gibts dann auch mal Raten mit bis zu 236 Kb/s Hellgate-Alliance, da könnt ihr euch auch in Zukunft saugen. Dieser Link wird etwa heute Abend oder morgen dann hier im Thread stehen!

  • So ich habe den 3 Teil bei uns in den Downloadbereich gestellt, ab 13:00 Uhr wirde er verfügbar sein, also viel spaß damit.

    P.S. mit einer 6000er Leitung und einem Downloadmanager sind über 600kb/s möglich, da sich keine Begrenzung auf dem Server befindet. ;)


    Hellgate Alliance

    Edited once, last by Saufziege (August 4, 2006 at 12:44 PM).

  • schickes ding
    nette schnitte und der erste song beim HB Ballern is lustig^^

    hmm hatten die SM alle ups? weil dann müssten die eigentlich besser die Kulten moschen, dann wäre die Welle nen bissl beeindruckender wenn sie dann ankommt.

    ansonsten ganz cool leider konnte man die unterstützung der imps nich so gut erkennen, aber egal schick schick besonders wo sich irgendwas anschleicht^^

  • Naja, rein von der Logik her. Laut Fluff sind diese schimmernden Totenköpfe an den Rüstungen nicht zu sehen und wir versuchen ja einen Kontrast zwischen WA und den fluff von Wh40K zu finden ;)

    Achja ich darf noch ankündigen, daß das nächste Teil mit den Boyz spielt, also suchen wir gutä Orksprecher, da dürft ihr brülln und schreien wie ihr wollt. Hier auch gemerkt, ihr müsst eure Stimme verstellen, glaube kaum dat sich nän Boy wie a Knabä anhör'n tut :D


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Neue Zeiten brechen an für das Projekt "Kampf um Taria".

    Der 4. Teil ist bereits in Arbeit und in Kürze wird hier ein Trailer zum 4. Teil enstehen. Ich muss sagen das Szenen die im Trailer auftreten auch im fertigen Video auftreten werden und ich nicht einen extra Trailer machen werde. Ich fertige ihn nur an damit ihr heiß werdet! :D
    ~euer Topfdeckel~

  • Ich verweise besonders auf die neuen Stimmen ;)

    Ich kann euch eines versprechen, der nächste Teil wird ein meisterwerk ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

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