Götterstein *sehr brutal*

  • off.topic:,, Hab ich glatt vergessen, die story zu posten, daß passiert bei 3 stunden schlaf. Egal. Also hier ist es nun ;)


    Kochendes Blut


    ,,DORT!“ brüllte Setrius Schattenherz und zeigte mit seinen gepanzerten Finger in Richtung eines weißen Kondensstreifens. Für einen Menschen war die blutrote Landungskapsel nicht mehr als ein Blitz, aber für die geübten und meist mutierten Champion des Chaos war es simpel. Der Chaos-General konnte genau erkennen, wo die Landungskapsel runterkam.
    Auch seine drei Begleiter hatten sie sehen können.
    ,,Macht euch bereit.“ brüllte Setrius und zog seine große Zweihandaxt, welche vor Chaosenergie nur so vibrierte.

    Der stolze Kriegsherr schritt voran, stets ein wachsames Auge auf seine Anhänger gerichtet. Da er ihnen nicht vertraute und sie jede Gelegenheit nutzen würden, ihn zu töten. Bis auf Drenor, dieser würde ihn schützen müssen, andernfalls würde auch seine Lebendigkeit rasch ein Ende finden.
    ,,Ja,Meister!“ brüllten die zwei Alpha-Legionäre neben Drenor und entsicherten mit einem schnellen Griff ihre schweren Bolter, bereit ein Inferno auf ihre Feinde zu entfesseln.

    Er hingegen packte sein glühendes Energieschwert und verwünschte innerlich den verfluchten General. Wie gerne würde er ihm diese Klinge in den Nacken rammen und es umdrehen, nur um sich an den Schmerz seines Peinigers zu ergötzen.

    Unter ihrem Gewicht zermalmten die Diener des Chaos jeden Stein und zertrampelten jeden Grashalm unter sich, selbst einzelne Wurzeln und Blumen, die sich auf den harten Erdreich hervor gekämpft hatten, wurden nun von kalten Stahl zerquetscht.

    Nur über einzelne kleine Erhebungen mussten sich die vier Männer kämpfen, bis sie endlich deren Spitzen erreichten.
    Vor ihnen, in einen Krater stand die Landungskapsel versehen mit den verhassten Zeichen der World-Eater.

    ,,Schwachsinniges Pack!“ knurrte Setrius und wartete bis sich die Seitenluken der Kapsel öffneten, doch nichts geschah.
    ,,Vielleicht sind sie ja Tod.“ bekundete Drenor seine Meinung. Was eigentlich auch nicht verkehrt war. Der rasche Sturz einer Landungskapsel war nicht immer sicher, selbst ein Space-Marine könnte sich bei einer Bruchlandung das Genick brechen.

    ,,Vielleicht, aber ich traue den Braten nicht.....VERNICHTET ES!“ schrie er und die beiden Alpha-Legionäre gingen in Stellung, um ihre schweren Waffen abzufeuern. Scheinbar hatte die Besatzung, nur auf diesen Befehl gewartet, denn plötzlich sprangen die Luken der Landungskapsel auf und 5 Gestalten stürmten daraus hervor. Allesamt mit Kettenäxten bewaffnet und den Mal des Khorne auf der Stirn ihrer roten, gehörnter Helme eingebrannt.
    ,,Feiges Pack!“ zischte Setrius, da er die Taktik seiner Feinde kannte und sie mehr als ungewöhnlich für diese Legion war. Es gab nur einen, der ihnen dies beigebracht haben konnte. Drakon, sein alter Schüler.
    Kaum hatte er seinen Satz beendete, begannen die schweren Bolter Hunderte von Boltgeschossen zu speien, allerdings war ihre Streuung zu groß.

    Viele der tödlichen Patronen bohrten sich in den Sand und die Wenigen, die ihr Ziel trafen, prallten mit einem blechern, klingenden Ton von der Rüstung der sich rasant nähernden World-Eater ab.
    Lediglich ein Streifschuss brachte einen der laut brüllenden Berserker kurz ins straucheln.

    ,,RUNTER!“ stieß Drenor eine Warnung aus und warf sich auf Setrius, da er die Absicht eines der World-Eater erkannt hatte.
    Eine Granate explodierte direkt neben ihnen und riss die beiden Alpha-Legionäre in den Tod. Nur verkohlte Überreste der Rüstung und blutiges Fleisch prasselten wie feiner Regen auf sie herab.
    Undankbar stieß Setrius Schattenherz seinen Lebensretter von sich und marschierte voller Wut auf die Khorne-Berserker zu, die sie fast erreicht hatten.

    Sicherlich war Setrius stark, aber ob er alleine gegen fünf World-Eater ankommen würde, die durch das Blut noch zusätzlich in Rage versetzt worden waren, konnte man nur schwer einschätzen.
    Entschlossen sein Leben, als auch das des Generals zu verteidigen, rannte er ihm hinterher und versuchte dabei durch Hohn und Spot in Form von einfachen Gestiken, die Wut seiner Feinde auf sich zu lenken.
    Doch schnell musste er einsehen, wie sehr er sich in seinem Meister geirrt hatte. Mit nur einer Hand packte Setrius den vordersten Berserker am Arm und riss ihn selbigen in einer schnellen Umdrehung vom Körper, während ein ebenso rascher wie kraftvoller Schlag mit Axt den Kopf des World-Eater von den Schultern löste.

    ,,Flieht zu euren Herrn und kniet und zitternd in der Dunkelheit, denn ich werde euch alle vernichten!“schrie der blutüberströmte Chaos-General und setzte zu einem weiteren Hieb an.
    ,,BLUT! BLUT! BLUT!“ kreischend wandten sich zwei dieser in Blutrausch gefangenen Krieger nun auch Drenor zu.
    ,,ES WIRD EUER EIGENES SEIN!“ brüllte er und trat ihnen entgegen. Elegant parierte er den Schlag einer kreischenden Kettenaxt und schlug mit den Ellenbogen seinem Gegenüber direkt gegen den Kopf.
    Bedenklich brach der Schädel zurück, doch die erhoffte Wirkung eines Genickbruches blieb aus.

    ,, Verdammt!“dachte er und versuchte den World-Eater abzustechen, doch ständig musste er die Attacken des zweiten Gegners abwehren. Ihm blieb nur ein geringer Spielraum, während Setrius scheinbar nur mit seinen Gegnern spielte.

    Sein General parierte die Schläge mit einer göttlichen Leichtigkeit,ohne dabei auch die geringste Anstrengung zu zeigen.
    Endlich, lachte Drenor stach mit seinem Schwert nach vorne, direkt in den Brustkorb des Khorne-Berserkers, aus dessen Brust nun das Blut fontäinengleich hervorschoss.
    Irre Lachend ging der brutale Krieger in die Knie und fiel anschließend in den Staub.

    Der Tod hatte auf die Anbeter Khornes keine Wirkung. Im Gegenteil, ihnen schien das Ende sogar Freude zu bereiten. Seine sonstigen Feinde hätten wahrscheinlich nochmals laut aufgeschrien oder wären stumm in Würde umgefallen, doch die World-Eater waren anders.
    ,,Ein jeder findet heut und hier Erlösung, hier im Höllenschlund...“ zitierte Setrius eine Vers aus einem berühmten Gedicht, während sich seine Axt sich mit sengender Präzision in den Oberkörper seines gepanzerten Gegners fraß. Dieser brüllte und schrie auf vor Verzweiflung, da diese entsetzliche Waffe des Chaosgenerals nicht nur einen Körper vernichten konnten, nein, sie absorbierte auch die Seele und wandelte sie zerstörerische Chaosenergie um.

    Die leere Hülle des Berserkers stöhnte nur kurz, bevor sie dann laut krachend zu Boden schmetterte.
    Es war wirklich bewundernswert, wie mächtig Setrius Schattenherz doch war. Vielleicht war er doch so etwas wie ein Erwählter der Götter, doch das blieb abzuwarten.

    Immer wieder schlug der World-Eater vor ihm mit seiner Kettenaxt gegen sein Schwert und schien sich dabei nicht im Geringsten zu verausgaben. Diese schnellen, andauernden Attacken wurden immer heftiger, so daß Drenors Arme schon beinahe taub vor Schmerzen waren.
    ,,Vernichten! Zerstören! Verbrennen!“ wiederholte der Khorne-Berserker immer wieder die Worte von Kharn, dem Verräter und setzte seine mächtigen Schläge fort.

    Um diesem zu entgehen, machte Drenor einen Satz nach hinten und der Schlag des World-Eater verlief ins Leere. Dabei stolperte er nach vorne, direkt in vorbereitete Attacke des Champions.
    Zum Todesstoß bereit, versenkte er sein glühendes Energieschwert in den Rücken des Berserkers. Widerwillig schob sich die Klinge durch das Rückenmodul und harte Servorüstung, bis sie ihren Weg in die fleischigen Eingeweide fand.

    ,,Bei Khorne...“ waren die letzten Worte des wahnsinnigen Barbaren, bevor er sich zu seinen bereits gefallenen Brüdern gesellte.
    Drenors Leib zitterte, er konnte kaum seine Waffe mehr halten, dieser Kampf, wenn auch nur gegen vergleichsweise wenige Anhänger der Blutlegion, hatte ihm seine Kräfte geraubt.

    Mit unsicheren Gang und mehr gewollt, als noch könnend, schleppte sich Drenor zu seinem General, der seinen Fuß auf einen liegenden World-Eater platziert hatte. Seltsamerweise lebte diese Kreatur noch. Sollte das Schattenherz vielleicht schwach geworden sein.
    ,,Mein Vertrauen in dich war also gerechtfertigt.“ sagte er nur, als er Drenor sah.

    ,, Vielleicht bist du doch mehr, als nur ein einfacher Champion und vielleicht erlöse ich dich aus deiner Knechtschaft, wenn diese Welt mir gehört.“
    Das Wort Erlösung konnte vieles bedeuten, Freiheit oder Tod. Beides war ihm momentan recht.

    ,,Warum lebt die Bestie noch?“ fragte er nach und sein General antwortete nur knapp.

    ,,Was bringt das schönste Gemetzel, ohne Zeugen, die davon berichten können?“

    Diese Antwort hatte er nicht erwartet, möglicherweise da er nicht so weit gedacht hatte. Ein Champion des Chaos war zwar stark und nur selten dumm, aber ihm fehlte noch die Weitsicht, die Setrius Schattenherz schon lange für sich vereinnahmt hatte.

    ,,Und nun zu dir.“ wandte er sich den knurrenden Khorne-Anhänger zu.,, Heute ist dein schlimmster Tag, denn du wirst für mich eine Nachricht überbringen oder ich werde deinen Körper und deine Seele vernichten, so als hättest du nie existiert. Du weißt ja, was das für dich heißt. Du hättest nie existiert und auch alle deine Gemetzel wären vergessen.“
    ,,Ich bin nicht euer Fußabtreter!“ antwortete eine blecherne, hohle Stimme und Setrius nahm den Fuß von dem Brustpanzer des Khorne-Berserkers.
    ,,Nein, du bist nur ein Speichellecker Drakon's. Also erhebe dich und übermittle meine Botschaft, außer du möchtest dich deinen unseeligen Brüdern anschließen!“ drohte Setrius ihm.
    Beschämt und völlig entgegen seiner Natur fragte der Hüne:,, Wie lautet die Nachricht.“

    Unter seinem Helm grinste Setrius. Er hatte erreicht, was er wollte. Auch wenn er nicht damit gerechnet hatte.
    Die Anhänger des Blutgottes waren sehr stolz wie grausam. Sie zu einem feigen Abzug zu bringen und noch eine Nachricht ihres verhassten Feindes zu überbringen, war beinahe unmöglich. Lieber würden sie sterben, aber wie es schien hatte die Drohung des Alpha-Legion-Generals seine Wirkung gezeigt.

    ,,Sage deinem Anführer, daß ich nun gegen ihn vorgehen werde und sollte er auch nur einen Fuß auf meinen Planeten setzen, würde ich seinen Schädel auf eine Standarte spießen und diese auf den höchsten Berg dieses Planeten stecken, als Mahnmal für alle Feinde meiner Autorität.“
    Nickend akzeptierte der Mörder die Nachricht und rannte schnell von dannen. Zurück blieben nur Drenor und Setrius, die neben den zerfetzten und blutverschmierten Leichen ihrer Feinde standen und ihre nächsten Schritte besprachen.......


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Seehr schöner Kampf! Wirklich gut beschrieben!!
    Nur eine winzigkleine Kleinigkeit stört mich etwas ...
    Wieso hast du die beiden AlphaLegionäre durch ne Granate umkommen lassen?
    Es wäre doch soo viel schöner gewesen wenn sie durch ne Axt der
    Berserker umgekommen wäre .. aber naja man kann nicht alles haben! ^^

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • mensch jungs lasst doch mal das gespamme;)

    deva schreibt viele unterschiedliche geschichten, da kann es sein, dass eine mal etwas zurückliegt. Aber keine sorge, er postet sicherlich bald wieder ;)

    PS: Deva. wir müsen mal wieder icq quaseln. Lange net mehr geschrieben:P

    Und geile Geschichte. Ich freu mich auf mehr. Lass mal wieder ne Lesung im ts machen.:D

  • off.topic:,, Phu da ist man ein paar Tage trainen wegen esl und schon wird hier ein Aufstand vom Zaume gebrochen ;)

    Ich finde dies höchst schmeichelhaft und habe mich auch dran gesetzt, diese Geschichte weiterzuführen.

    Toaster: können wir machen, muss nur irgendwie mein Comp hinkriegen ;)

    Diesmal sind es zwei Teile, beide recht kurz, um die herrschende Stimmung einzufangen, aber beide zusammen sind ca. 3,5 seiten lang ;)

    Also wünsche ich allen viel Spaß beim Lesen und hoffe auf euer Gefallen."


    Der göttliche Befehl


    Fernab des Krieges, in einer Höhle, kniete der hinterhältige Intrigant der Thousand Sons nieder und betete eine 30 Zentimeter, blau-goldene Statue an. Diese sah aus wie ein kuttierter Mann, der vor seinem Gesicht eine Maske hielt, während er sich mit der anderen Hand auf einen Stab stützte. Der Hexer war in tiefe Meditation versunken und wirkte daher wie zur Salzsäule erstarrt. Kein Muskel regte sich. Selbst seine glühenden roten Augen waren erloschen.

    Nur seine Rüstung war noch an diesem Ort, während sein Geist durch die unendlichen Weiten des Warpraumes strich, auf der Suche nach seinem Meister.

    Milliarden und aber Milliarden von kleinen, leuchten Kugeln strahlten hier. Es waren die Seelen der Sterblichen, allesamt wurden sie von einem purpurnen Schleier umgeben, der die vagabundierenden Dämonen davon abhielt, sich ihrer zu bemächtigen. Es war die Macht des Imperators. Er schützte alle Menschen davor, durch Dämonen besessen zu werden.
    Doch mit jeder Minute,die verging, erlosch eine der Kugel und wurde schwarz. Dutzende von Dämonen drängten sich um die Seelen, in der Hoffnung im richtigen Augenblick in sie hinein fahren zu können.
    Aus der Ferne konnte er riesige Planeten erkennen, manche waren zerstört, man sah ihnen dies an.

    Aber sein Ziel war nicht einer der vielen Planeten oder eine der unendlichen Seelen, nein, er suchte nach seinem Gebieter und hoffte diesen schnell zu finden.

    Die Zeit war in Warpraum etwas sehr dehnbares. Während in der Realität eine Sekunde verging, könnten hier Tausende von Jahren vergehen und umgekehrt.

    Allerdings hütete er sich vor den mächtigen Präsenzen der Chaos-Götter, die wie eine dunkle Wolke durch den Warpraum schwebten und alles in ihrer Nähe verschlagen. Selbst ihre eigenen Dämonen fielen ihnen zum Opfer.

    Glücklicherweise war hier nur sein Geist, den die Dämonen anderer Gottheiten nicht zerstören konnten, wohl aber die mächtigen Herren selbst.
    Ein Licht, so hell wie eine explodierende Sonne lenkte seine Aufmerksamkeit auf sich. Wie eine Motte wurde er von dem hellen Schein angezogen und gleichermaßen geblendet.

    Die Dämonen sahen es ebenfalls und flohen in alle Himmelsrichtungen, gleich was aus ihrer Beute wurde. Nur der Zauberer wurde wie ein Metallstück von einem Magneten angezogen.

    Als er nur noch wenige Meter davon entfernt war, konnte er die Umrisse eines gar befremdlichen Wesen erkennen. Menschliche Worte wären zu unpräzisen, um die wartende Wesenheit zu umschreiben.
    ,,Ihr habt auf euch warten lassen.“ dröhnte eine liebevolle, mächtige Stimmen im Warpraum. Es war wie ein Echo, daß sich ständig wiederholte.
    ,,Verzeiht.....“ begann er, doch das fremde Wesen schnitt ihm das Wort ab.,, Eine Entschuldigung für eine nicht begangene Tat ist sinnlos. Berichte mir, was geschehen ist und wie deine Pläne sich entwickeln.“ forderte es ihm auf.

    ,,Es geschieht alles nach euren Wünschen. Die imperiale Armee liefert sich einen hoffnungslosen Kampf gegen die anstürmenden Armee der Alpha-Legion, während diese wiederum von der World-Eater-Legion attackiert wird.“ er machte eine Pause und wartete auf die Antwort seines Herren.

    ,,Und die Eldar?“ fragte der nebulöse Gebieter.,, Sind sind bereits dort, aber bisher haben sie noch keine Aktivitäten gezeigt.“
    Ein auf seine Antwort schmerzhaftes Lachen breitete sich wie eine Schockwelle aus.

    ,,Nur weil deine Augen noch nichts gesehen haben, bedeutet dies nicht, es wäre nichts geschehen. Die Eldar sind ein mysteriöses Volk. In den Schatten verstecken sie sich und schlagen aus selbigen zu. Ihr Wissen über das Universum ist beispiellos. Sie trüben sogar meinen Blick, also denke früher nach, bevor du ein Urteil sprichst.“ sprach der Herr der Intrigen.
    ,,Man sollte sie nicht unterschätzen, schließlich waren sie es, die Khorne demütigten. Diese Entwicklung der Dinge gefällt mir zunehmend. Nur Khorne weiß noch von der Macht. Slaanesh ist durch seine eigene Dekadenz geblendet, allerdings hege Zweifel, daß der Herr des Siechtums ebenfalls ahnungslos ist.“ sinnierte er und der geisterhafte Hexer hörte aufmerksam zu.

    ,,Nurgle ist von Blindheit gesegnet. Der Gebieter der Krankheiten wird keine Bedrohung sein.“ erwiderte der Zauberer und versuchte seinen Herren zu beschwichtigen.

    ,, Nurgle ist kein Narr. Auch wenn ihr Sterblichen in seinem Plan keine Handlung seht, so ist sie doch da. Ihr sollte ihn niemals unterschätzen. Ich habe einst ebenfalls so gedacht und wurde doch von seiner Tücke überrascht. Seid vorsichtig, wem ihr vertraut und gegen welche Macht ihr euch stellt.“ Mit diesen Wort verschwand das Licht und die markante Göttlichkeit, während der Hexer wieder zurück in seinen Körper katapultiert wurde.

    Kaum war dies geschehen, flammten seine Servoaugen wieder auf und die Rüstung bewegte sich wieder. Das leise Brummen des Servomotors im Rückenmodul unterbrach die trügerische Stille der Höhle.
    Die goldene Statue wurde plötzlich matt und verfärbte sich in einem schwarzen unförmigen Klumpen Matsch.
    ,,Wie ihr wünscht, mein Gebieter.“ sagend richtete sich der Thousand Son auf.
    ,,Estan arak eos nurglii.“ sprach er einen Zauber und bewegte dabei seine Hände. Plötzlich quoll aus allen Ritzen seiner Rüstung menschliche, eitrige Haut und legte sich über seine Rüstung. Er schrumpelte zusammen und eine braune, lange Kutte legte sich über seinen Pest geschwängerten Leib.
    Er war nun wieder Sebsis, der Bote des Nurgle. In dieser Verkleidung konnte er die beiden streitsüchtigen Chaosgeneräle lenken und ihre Schritte bestimmen. Der Puppenspieler unter Hunderten von Marionetten. Damit folgte er den Vorgaben seines hinterhältigen wie trügerischen Gottes Tzeentch.

    Doch die Worte seines Herren gaben ihm Grund zur Sorge.
    ,,Hüte dich vor Nurgle und den Eldar.“ murmelte er unbeabsichtigt laut, während er langsam zum Ausgang der Höhle schlenderte. Selbst aus diesem kümmerlichen Erdloch konnte er die brennenden Ruinen der Claymorekette erkennen. Ein ideales Versteck, dachte er, hier war er weit genug vom eigentlichen Schlachtgeschehen, doch nah genug, um über jede Wendung sofort informiert zu werden. Jetzt galt es seine Pläne umzusetzen und dabei möglichst viel Verwirrung zu stiften. Der Götterstein sollte Tzeentch gehören und nicht wieder in die Hände des Blutgottes fallen.
    Lachend verließ er die Höhle........


    Stimme des Volkes


    Während jede Partei des Chaos ihren nächsten Schlag vorbereitete, hockte Lilien Claymore in ihrem geheimen Bunker, unterhalb der Stadt Sartier. Dieser Ort war längst evakuiert worden und diente der imperialen Armee als Umschlagplatz. Obwohl es unbedeutend schien, hatte Lilien Clyamore hier ihre Stellung bezogen, da dieser Ort leicht zu verteidigen war und es praktisch unmöglich war diesen Ort mit orbitalen Beschuss zu vernichten. Dafür sorgten schwere Generatoren, die durch ein unterirdisches Slag-Vorkommen gespeist wurden. Der Magnetschirm war sehr stark aufgeladen und konnte selbst ein großes Maß an Energie absorbieren.
    Aufrecht erhalten wurde dieser Schutzschild durch vier riesige Türme, deren Inneres gespickt war mit Technologie.

    Leider hatte diese enorme Sicherheit auch einen Nachteil. Man selbst konnte nicht das Feuer erwidern, da der Magnetschirm alles abblockte.
    Die einzige Möglichkeit war es ihn abzuschalten, aber dann würde es wiederum 15 Minuten dauern, bevor die Generatoren ihre volle Leistung erreicht hatten.

    Hier konnte die imperiale Armee ihre Wunden lecken und sich neu für eine Offensive wappnen.

    Doch das tat momentan nichts zur Sache.
    Lilien Claymore wollte über Funk und Fernsehen, die Evakuierung aller Städte einleiten. Subterra war die einzige Möglichkeit zu überleben, wenn auch die Letzte. Sie würden sich auch nicht lange hier mehr aufhalten. Nachdem ihre Männer kampfbereit waren und neu ausgerüstet waren, würden sie zur nächsten Stadt weiterziehen, aber vorher würden sie alle technischen und medizinischen Hilfsmittel mitnehmen und dann den Bunker sprengen. Das Chaos sollte keinen Nachschub erhalten.
    Nur schweren Herzens wollte sie diesen Befehl geben. In ihrer besten Uniform stand sie vor einer Kamera und einem Mikrofon. Zwei Männer bedienten diese Geräte, während sie sich noch einmal überlegte, wie sie das ganze Erklären sollte. Dem Volk zu sagen, daß die Claymorekette gefallen war und das das Chaos nun überhand nahm.
    Nein, sie hatte es nicht leicht. Um ihre Nachricht patriotisch zu gestalten, hatte man das Banner des Imperiums hinter ihr an die Betonwand genagelt.
    ,,Aufnahme in 5 Sekunden, Miss Claymore.“ gab ihr der Mann hinter Kamera ein Zeichen.

    ,,In Ordnung.“ räusperte sie sich und richtete erneut den Kragen ihrer Uniform.
    ,,5...4...3...2..1..0....“ damit schaltete sich das kleine rote Lämpchen an der Kamera ein und Lilien Claymore begann ihre Rede.

    ,,Bürger von Braxis, Menschen des Imperiums. Heute haben wir das Denkmal unseren geliebten Helden Taldean Claymore, meines Vaters, die Claymorekette verloren....“ sie machte eine Pause und holte tief Luft.
    ,,Wir wussten alle, daß dieser Tag kommen würde, an dem das Chaos unsere Verteidigung durchbrechen würde. Dieser Tag scheint nun angebrochen zu sein. Aus diesem Grund veranlasse ich, daß alle Städte aufgegeben werden und unser Volk in unsere mächtigste Festung zurückzieht. Nach Subterra. Diese Entscheidung ist mir schwer gefallen, doch ich muss das Volk schützen, denn dies ist die Hauptaufgabe der imperialen Armee und jedes Imperatorfürchtigen Menschen.
    Wir haben eine Schlacht verloren, aber noch nicht den Krieg. Nehmt nur das nötigste mit. Belastet euch nicht mit unnützen Tand. Jeder von euch wird gerettet werden. Meine Offiziere leiten die Evakuierung. Ich bitte alle um Verständnis. Dies ist nicht der Tag in den wir in blinde Panik fallen sollten, angesichts eines mörderischen Feindes. Nein, dies sollte der Tag sein, an den wir noch enger zusammenrücken sollten. Nur noch der Zusammenhalt und der Glaube an den Imperator und seiner Söhne kann uns retten.

    Seid euch versichert, die imperiale Armee wird für euch kämpfen. Wir werden nicht zulassen, daß unsere Geschichte hier und heute endet. Jeder, der eine Waffe tragen und benutzen kann, sollte sich im Rekrutierungsbüro oder den ansässigen Schutztruppen anschließen.
    Verlasst euch darauf, wir werden überleben, ganz gleich wie viele unsere Brüder und Schwester der imperialen Armee fallen mögen. Wir werden überleben.“ damit beendete sie ihre Rede und die Kamera, wie das Mikrophon schalteten sich ab..........


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (January 8, 2007 at 8:14 PM).

  • *applaus*
    Echt schön ... mal wieder!! ^^
    Ich will echt net drängeln, aber bitte beeil dich mitm nächsten Teil Deva! : )
    :26:

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • Quote

    Original von Deva
    ,,Nurgle ist von Blindheit gesegnet.


    meinst du "mit Blindheit geschlagen"? oder wie meinst du das, dass blindheit ein segen ist?

    Quote

    ein unterirdisches Slag-Vorkommen gespeist wurden.


    ist vllt jetzt der moment gekommen an dem mir jmd erklärt, was( ein )SLAG (Vorkommen) ist????? BITTE!

    Quote


    Aus diesem Grund veranlasse ich, daß alle Städte aufgegeben werden und unser Volk [sich]in unsere mächtigste Festung zurückzieht.

    nur ein wort vergessen, kein wirklicher fehler

    Quote

    Ich bitte alle um Verständnis.

    :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:
    der Zug nach Berlin kommt leider 50min zu spät. ich bitte um verständnis XD...sry aber das fiel mir so spontan dazu ein.

    Quote

    Nur noch der Zusammenhalt und der Glaube an den Imperator und seine_ Söhne kann uns retten.
    Seid euch versichert, die imperiale Armee wird für euch kämpfen. Wir werden nicht zulassen, daß unsere Geschichte hier und heute endet. Jeder, der eine Waffe tragen und benutzen kann, sollte sich im Rekrutierungsbüro[melden] oder den ansässigen Schutztruppen anschließen.

    nur flüchtigkeitsfehler...insgesamt EINE SEHR SCHÖN- UND SPANNEND GESCHRIEBENE GESCHICHTE. vor allem das mit dem chaoshexer ist genial

    die rede erinnert ein bisschen an die Rede die Aragorn den 7000 Menschen hält, die vor den Toren Mordors Sauron ablenken, damit Frodo und Sam freie Bahn haben.

  • Quote

    Original von fALcoN40K
    also ein slag vorkommen ist da wo man generator bauen kann... für mehr energie halt^^

    #
    ach was XD
    aber was is "slag"...is das n Gas, oder ein Mineral oder wie?

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