Warhammer in Augenblicken...

  • So, mal was anderes und krasser Gegensatz zu den langen, geschlossenen Geschichten hier im Forum.

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    Die Idee hinter "Warhammer in Augenblicken..." ist einfach.
    Anstatt lange, fortgesetzte Storys zu schreiben, sollen hier sehr kurze Geschichten erzählt werden.

    Augenblicke, Szenen, "Atemzüge", die einen beliebigen Moment im W40k Universum schildern.

    Schreibt über alles.
    Über das Gefühl und die Gedanken eines Soldaten vor einer Schlacht.
    Über einen tötlichen Zweifkampf.
    Einen kurzen Schlachtenausschnitt.
    Oder über das was hinter den Kulissen der Militaristischen Zukunft steckt. --> über Ordensbibleothekare oder Tau-Gelehrte.

    Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und durch die Kurzform kann so viel wie möglich, der W40k Welt umgesetzt werden.(im Falle der Anteilnahme an diesem Thread... :rolleyes: )

    Ich möchte keine strengen Regeln festlegen aber:
    -Die Geschichten sollten min. eine halbe Word-Seite (bei Arial 12 bis 11) und maximal eine ganze Seite umfassen!
    -Trotz durchaus erwünschter Komik und Satire, sollten hier nur Posts bzw. Geschichten geschrieben werden, die nicht gänzlich sinnlos sind und ein "Aufmarsch"-Stil (so gut ich die Geschichte find!) passt hier z.B nicht wirklich.

    Sooo...ich hoffe auf viiiiele Schreiber und Interessierte!

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    Hier gleich mal 2 Sachen von mir, die vieleicht auch näher erläutern was ich überhaupt meine^^

    Die erste is alt und war hier sogar schon ma im Forum (vor, langer, langer Zeit :rolleyes: ) aber ich wollt sie hier einfach noch mal mit unterbringen da sie von Art und Weise und Länge sehr gut passt.

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    Dark Angels

    Blut rann aus der ätzenden Wunde an Damiels Bein. Fleisch und Servorüstung waren durch die geschwungenen Klauen des widerlichen Venators zerfetzt worden! Der Captain kämpfte damit, nicht in den Staub der zerstörten Straße zu fallen, die seiner Männer so verbittert zu halten versuchten. Durch seine roten Visor-Augen beobachtete er das schlangenhafte, abartige Tyranidengeschöpf welches ihn um den Kontakt mit seinen Brüdern gebracht hatte.
    Ätzender Schleim tropfte aus seinem, mit langen Zähnen gespickten Maul und brannte kleine Löcher in den Boden, als der Venator seine Klauen zum Todesstoß auf Damiel herabfahren ließ.
    "Für den Imperator!" murmelte er, schnellte nach vorne und trennte mit übernatürlicher Kraft den Sensenarm vom Körper des gottlosen Alienwesens, rammte ihm sogleich die massige Schulter in den Leib und schoss!
    Ein pulsierender, blauer Strahl aus der gesegneten Plasmapistole des Captains zerfetzte den Kopf des Aliens und ließ seinen nun mehr leblosen Körper zu Boden Krachen. Keine Zeit dafür, sich seiner heldenhaften Tat zu ergötzen, fuhr Damiel herum um nach seinen Männern zu sehen, die von der Flut der kleinen, blutdürstenden Ganten umspült worden. Viele der Spacemarines vielen unter dem nicht enden wollenden Hagel an Klauen der Ganten und Säuregeschossen der größeren, insektoiden Monster. Doch für jeden seiner gefallenen Brüder starben dutzende der Tyraniden,...doch ohne jegliche erkennbare Wirkung! Immer mehr und von allen Seiten stürmten die Kreaturen immer und immer wieder auf die Verteidiger des Imperators zu Terra ein.
    Diesen Kampf konnten die Dark Angels nicht mehr für sich entscheiden! Wutendbrand und unwillig dies zu erkennen, stürmte Damiel mit weiten Schwüngen seines Schwertes, auf die brodelnde Masse aus Klauen und Zähnen, und seine bedrängten Brüder zu.
    Wenn er sterben würde, dann im Kampf und mit ihnen...für die Dark Angels, für den Imperator...

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    Sie haben es schwer…

    Raum und Zeit schienen keine Rolle zu spielen. Gump sah seinen eigenen Körper. Es war, als würde er als Außenstehender, sich selbst beobachten. Sein Körper schwebte zwischen den Sternen, Arme und Beine von sich gestreckt, mit weit aufgerissenen Augen. Große, vielfarbige Planeten zogen in ungeheurer Geschwindigkeit an ihm vorbei, Asteroidenschwärme kreuzten seinen Weg und der glitzernde Schweif eines riesigen Kometen umschwirrte seinen fliegenden Körper.
    Gump war glücklich, inmitten dieser unglaublichen Schönheit. Doch irgendetwas stimmte nicht. So lang und unförmig seine grüne Nase auch war, SO sollte sie eigentlich nicht aussehen. Und überhaupt. Wieso war sein ganzes Gesicht mehr rot als grün und noch dazu so unnatürlich verformt?
    Noch dazu fühlte er plötzlich einen wahnsinnigen Schmerz im Kopf. War doch eben noch alles so schön gewesen, schien die Zeit nun langsam wieder Fuß zu fassen. Die Planeten und Sonnen die eben noch an ihm Vorbei zogen, kamen nun auf ihn zu! Der gesamte Kosmos schien auf ihn niederzubrechen und die schwarze Leere des Alls, wich einem Stürmischen dunklen Himmel und dichten Bäumen. Gump schwebte nicht mehr gemächlich. Er flog. Er flog, fiel und landete. Grau-brauner Matsch und Schlamm spritze zu allen Seiten des kleinen Grot davon und sie hätten Rippen bärsten hören, hätte sich auch nur einer der Orks nach dem Schlag noch um ihn geschert.
    Regentropfen benetzten die kleinen Grünhäute, die ihren stöhnenden Art- und Leidensgenossen, zurück in die Tiefen des Forts schleppten.

    Edited once, last by Thorin (January 15, 2007 at 10:13 PM).

  • das hier ist von mir:

    Warum bin ich hier?
    Diese Frage durchschoss Jonas Kopf alle paar Minuten, wann immer er seinen Karabiner nachladen musste, oder der Ansturm der Ketzer sich kurz unterbrach.
    Hätte das verfluchte Oberkommando ihn nicht auf irgendeine Agrarwelt verlegen können, warum musste es der meistumkämpfte Planet im ganzen Planquadranten sein?

    Warum bin ich hier?

    Wieder war der Angriff der Häretiker kurz abgeebbt, aber man konnte in den Gängen gebrüllte Befehle hören und so war sich Jonas sicher, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm war. Und langsam wurde ihm klar, dass er es dieses Mal nicht schaffen würde.

    Ein Kreischen ertönte, gerade laut genug, damit die in Deckung gegangenen Gardisten die vielen "klonks" nicht hörten.
    Als die imperialen Gardisten sich schließlich aus der Deckung erhoben um die Feinde abzuwehren, sahen sie noch kurz mehrere ovale Kugeln auf sich zurollen, und alle gelangten zu der schrecklichen Erkenntnis, dass sie sterben würden.

    WARUM BIN ICH HIER ???, schrie es in Jonas, und gleichzeitig mit der Frage durchschoss ein Stück Schrappnell seinen Kopf, und Jonas Gehirn formte geistesgegenwärtig das "BIN" noch zu einem "WAR", bevor der Granatsplitter diverse wichtige Nervenbahnendurchtrennte und diesen treuen Diener des Imperators in den letzten Schlaf schickte.

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    Edited once, last by sCyh (January 14, 2007 at 11:02 PM).

  • Ein Herz, kalt wie Eis, schwer wie Blei und beinahe so leblos wie ein Stein, klopfte immer langsamer in der Brust von Sanzius, der sich gegen die Betonwand eines Bunkers stützte.
    Durch seine vor Tränenflüssigkeit überlaufenen, azurblauen Auge, sah er im Hintergrund schwammige Flammen zwischen den toten und meist zerfetzten Leichen seiner Brüder tanzen.
    Die Wunde auf seiner Brust wollte nicht aufhören zu bluten und hatte schon binnen weniger Minuten seine ansonsten dunkelgrüne Armplastweste blutrot gefärbt.
    Eine Kälte machte sich in seinem Körper breit und eine plötzliche Taubheit lähmte seine Beine.
    ,,Oh nein....." stöhnte er sterbende, junge Mann bevor er zusammenbrach.
    Sein Herz schlug immer langsamer, das wenige Adrenalin, daß noch durch seine Adern floss, hemmte den aufkeimenden Schmerz, aber nicht mehr lange. Nur mühsam konnte er sich wieder aufrichten und kroch auf allen Vieren, einem Tier gleich,zu den Überresten einer zerstörten Sandsackbarrikade.
    Mit jeder Bewegung schien das Leben schneller aus seinen Körper gedrängt zu werden, aber er wollte nicht wie ein Hund sterben, nein, er wollte aufrecht sterben, nicht mit dem Gesicht im Dreck.
    ,,Bitte....nur noch ein paar Sekunde." flehte er den Tod an noch etwas Geduld zu haben, als er die Überreste der Barikade erreichte.
    Denkbar langsam und nur schwer noch Luft bekommend, lehnte sich mit den Rücken gegen die Sandsäcke und überschaute noch einmal das Schlachtfeld.
    Allerdings war Zerstörung alles, was er erkennen konnte.
    Mit wie viel Blut und Tot war dieser Sieg erkauft. Selbst jetzt noch hörte er die Worte ihres Generals wie ein Echo in seinem Kopf.
    ,,Männer, dies wird unsere größte Herausforderung sein. Unsere Aufgabe ist es, den Vormarsch der Orks in dieser Region zu verzögern. Und wir werden es auch schaffen."
    Wie recht er doch hatte und doch wieder nicht. Tausende dieser grünen, mordlustigen Kreaturen waren über sie hergefallen. Nur mit den Glauben an den heiligen Gottimperator und mit eisernen Mut in der Hand, konnten sie diese widerlichen Bestien aufhalten. Jedoch wusste er, dies war nur die erste Welle gewesen, die zweite würde bald kommen und nur noch tote imperiale Soldaten in den zerstörten Bunkeranlangen finden.
    ,,Wir haben versagt.....verzeihe mir." stöhnte er noch und konnte plötzlich seinem gesamten Unterkörper nicht mehr spüren. Immer mehr Blut verließ seinen Körper und ergoss sich über seinen sterbenden Leib.
    ,,Es ist soweit." raunte er und hörte plötzlich Explosionen hinter sich.
    ,,Sie kommen." stöhnte Sanzius und setzte seinen Helm ab, während er dann das Lasergewehr eines vor ihm liegenden toten Kameraden an sich nahm. Doch seine Hände zitterten zu stark und er verlor seine Waffe, nachdem sein Körper von einen Krämpfen befallen wurde. Die Organe rebellierten und drohten durch den hohen Blutverlust zu versagen.
    ,,Für den Imperator....." schlug er sich mit seiner fast tauben Hand auf die Brust, während auch sein Tod einsetzte. Die Pupillen wurden glasig und sein Körper regunglos. Nur noch ein Grinsen verharrte auf seinem Gesicht, als würde er den kampf trotz des Todes fortsetzen..........


    Das hab ich mal schnell geschrieben...ist nichts gorßartiges...aber mir gefiel die Thematik ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (January 15, 2007 at 12:27 AM).

  • Sehr schöne Geschichten!
    Besonders hat mir die mit dem Grot gefallen,
    is mal was andres! ;)

    Apokalypse
    Es war ein Inferno aus Roten, Grünen, Violetten und anderen
    Lichtern die das ungeheurer Geschehen auf Freyl II in einen
    bizzaren Mantel hüllten. Es war eine Schlacht, die wohl in die Analen eingehen würde, egal welches Ende sie nahm. Die Armeen der Imperialen und der
    Space Marines auf der Seite des Imperators und auf der anderen
    die Chaos Space Marines und die Necrons. Wie es zu diesem aufeinandertreffen gekommen war wusste keiner, nur das es eine tötliche Mischung für jeden Beteiligten war.

    Gron brüllte wie in Tier, als er sich in Richtung der Gegner warf und seinen
    Bolter ohne Rücksicht Kugeln spucken ließ. Seine Space Marine Kameraden taten es ihm gleich und rannten wie die Berserker auf die zurückweichenden Chaos Marines zu. Gron sah das ihre hinteren Reihen bereits ihr heil in der Flucht suchten. Das geschlossene Feuer das sie über ihre verhassten Feinde legten riss der ersten Reihe der Verräter Gliedmaßen ab und durchlöcherte ihre Körper. Immer weiter wichen die Feinde zurück und immer näher kamen die Space Marines. Plötzlich bildeten die Chaos Marines mehrer Gassen, blieben stehen und eröffneten ihrerseits das Feuer ohne Rücksicht auf Verluste. Gron war verwundert, blieb kurz stehen und lud seinen Bolter nach. Als seine Kameraden die Chaos Marines fast erreicht hatten sah er grade noch ein par Rote Rüstungen und hörte daraufhin markerschütternde Schreie. Es wurden Körper durch die Luft geschleudert doch mehr konnte Gron durch die Dichte Masse nicht sehen. Als er schließlich im Kampfgetümmel ankam sah er voller entsetzen dass seine Schlimmste Befürchtung sich in diesem Moment bewahrheitet hatte. In den Roten Rüstungen die er gesehen hatte steckten Khorne Berserker die brutal lachend sich durch die Space Marines hackten und nichts am leben ließen was ihnen vor die Axt kam. Gron legte verzweifelt seinen Bolter an und versuchte einen Berserker mit dem Auge zu erfassen, als er von der Seite getroffen wurde. Eine Kugel hatte sich in seinen Körper geborht und er begann zu begreifen das er dem Feuer der Chaos Marines zum Opfer gefallen war. Er konnte sich nicht bewegen. Er musste zusehen wie seine Kameraden von diesen widerlichen Kreaturen abgeschlachtet wurden. Schließlich rannte ein Berserker auf ihn zu.
    Er blieb kurz stehen, in diesem schien es als ob Gron sein verzerrtes Gesicht sehen könnte das unnatürlich grinste. Grons Augen weiteten sich als er seine Axt hob:
    Er schrie: "Für Khorne!". Kurz Bevor Gron sein leben ließ rief er dem Berserker entgegen:"Du wirst sterben, elender Verräter! Für den Imperator!". Grons Kopf rollte immernoch mit weit aufgerissenen Augen von seinem Körper und der Berseker nahm ihn.
    Er hielt ihn in die Luft. Er zitterte vor Adrenalin,
    während um ihn herum mehr Köpfe für Khorne fielen.

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

    Edited 2 times, last by eF_ (January 15, 2007 at 1:29 PM).

  • Naja ne halbe Seite schreiben, daß ist auch nen Witz ;)
    zumindest für mich ;)

    Auch mir gefallen die Geschichten.....sollten mal im crusaders RPG mitmachen. Wär doch wat.

    Ich kann frühestens morgen wirder schrieben. Morgen kommt da Big Mek *Technika* und schaut sich an wat mit da grau'n Kasten mit da funkellicht nich stimmt.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Headbangers: Das sagst du nur weil ich Metallica höre!! xD

    PS: Geschichte folgt! ^^

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

    Edited once, last by eF_ (January 15, 2007 at 9:18 PM).

  • An 7 Stellen auf den Gebäuden an der Kreuzung flimmerte der Staub.
    Nichts rührte sich.
    Nur ein tiefes Grollen war zu hören.
    Eine viertel Stunde rührte sich kein Staubkorn, während das Grollen weiter anschwoll.
    Urplötzlich sprang ein Trupp aus 6 Chaos Space Marines und einem verderbten Sergeant auf die Kreuzung.
    Alle trugen ihre Bolter auf dem Rücken und hatten ihre Kettenschwerter gezückt.
    100 Meter weiter trat ein imperialer Kommissar auf die Kreuzung, riss seine Laserpistole aus dem Halfter und begann auf den Ketzertrupp zu feuern.
    Ein 7stimmiger Höllenchor erhob sich: TÖÖÖTEN !!!!
    Auf den Häuserdächern geschahen mehrere Dinge gleichzeitig:
    Ein Scharfschützensergeant flüsterte "Code: Match" in sein Helmmicro, der flimmernde Staub verschwand, als 7 Tarnumhänge weggeworfen wurden und synchron erleuchteten Mündungsblitze die vorgeschraubten Schalldämpfer.
    Die Kreuzung wurde von dem Gewicht 7 fallender Titanen erschüttert.
    Der Kommissar trat zurück in Deckung, die Scharfschützen warfen die Tarnumhänge über, und wieder versank die Szenerie in Stille.

  • So, schon alleine weil es ne extra Regel gegen meine geschichte gibt, bin ich mal so dreißt und poste doch eine X( "unverschämtheit"

    BAAAAAAAAAAAM viel spaß ^^

    Aufmarsch - An der R-Station | Eine Geschichte aus den jungen Jahren von Peter

    Peter stand an der R-Station. Er hasste es auf den Rhino zu warten. Schon gestern hatte er Verspätung. Es war auch zu bescheuert. Es gab 3 verdammte Stück davon auf dem Planeten. Und in jeden passten nur drei Leute, den Fahrer jetzt mal ausgenommen. So – und wie viele Schüler gab es auf dieser Kugel? Etwa 500. Da konnte man sich entscheiden ob man jetzt fünf Stunden zu früh da ist oder das Risiko einging zu spät kommt. Peter hatte sich natürlich fürs zweite entschieden. Eigentlich sollte er ja pünktlich ankommen. Allerdings sind Rhinos nicht gerade gut bewaffnet und so kam es öfters mal vor das ein Rhino von Orks geschnetzelt wurde. Und bis mal wieder so einer neu erstellt konnte schon ein wenig dauern.
    Er saß selber mal in einem Rhino der überfallen wurde. Mann saß dann in diesem viel zu kleinen Schrottbatzen und hörte nur irgendwelche sinnlosen Rauchgranaten rauswerfen bis er dann einfach platzte. Aus diesem Grund haben Schüler auch die neusten Scoutanzüge mit Tarneigenschaft. So konnten die Orks einem nichts tun.

    Fortsetzung folgt evt.

  • off.topic.,, Schöne Geschichten, ich bringe nun mal die Deathguards ein. Ich warne jeden vor dem Lesen dieses Textes, besonders Leute mit schwach Magen *hähähähä*"


    Aus einem grünlich, schimmernden Portalbogen, welcher von einem tödlich ebenfalls giftgrünen Schleier umgeben war, trat der hünenhafte Chaosgeneral Styphlos in diese Welt.
    ,, Nurgle wird die schwächliche Welt beherrschen." keuchte er, während seine schleimige, durchsichtige Flüssigkeit aus seinem Mundstück zischend auf den trockenen, brachen Boden auftraf.
    In seiner Hand hielt die groteske Monstrosität eine mächtige Seuchensense, an deren Griff man die Äonen erkennen konnte. vertrocknetes Blut, vielleicht Jahrzehnte alt, haftete an dieser mächtigen Waffe.
    Als er sich fortbewegte, hörte man deutlich das Klirren der uralten, dunkelbraunen Rüstungen, welches sich wie ein Kreischen im Wind anhörte.
    Brummende faustgroße Fliegen krabbelten auf der schmierigen Servorüstung des Titanen oder suchten sich eine der vielen freien Stellen, wo sie ihre Eier in sein fauliges Fleisch legen konnten.
    Auf den beinahe verrotteten Rückenmodul saßen kleine Sackähnliche Wesen, die durch groteske Schreie ihren Unmut kundtaten. Nurgelinge.
    Sie waren die Dämonen des schrecklichen Boten der Pestilenz. Undeguldig warteten sie auf ein Massaker, um sich von den Fleisch der Gefallenen zu ernähren. Nicht selten frassen sie auch das schimmlige, schwarze Fleisch des Generals, sobald dieses den Boden berührte.
    ,,So viel Leben." sah Staphylos die Lichter einer großen Makropole des Imperiums im Hintergrund.
    Die Gier nach Zerstörung, nach Lieid schüttelte seinen Körper und ein Schwall purpurfarbener Chaosenergie schleuderte die winzigen Dämonen von seinen Rücken. Knurredn vergruben sie sich in den Boden oder zogen sich mit ihren dürren Ärmchen vorran, immer den Schritten ihres riesigen Meisters folgend.
    Selbst von weiten konnte man die schweren Schritte des Seuchenbringers im Erdreich spüren. Sie waren das Beben vor dem tödllichen Sturm.
    Niemand würde den heutigen Tag vergessen und keiner würde diesen Planeten verlassen können. Die Kontermination durch eine Abscheulichkeit des Seuchengottes war zu groß. Jeder auf dieser Welt war zum Sterben verdammt, nur konnte man sich aussuchen wie.
    Ein schier endlosen Tod durch eine Krankheit oder der gezielte Schuss in den Hinterkopf.
    ,,Kommt ihr Kleinen." rief er seine Nurglelinge zu sich ,welche auch atemberaubend schnell zu ihm eilten.
    ,,Bald gibt es was zu fressen....." fügte er seinen Satz hinzu und stampfte auf die Stadt zu, während sich aus dem Portal weitere Dämonen des Nurgle schoben.......


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (January 15, 2007 at 10:53 PM).

  • @MyqQ:
    erst dacht ich: "Was schreibt denn der da zusammen!"
    aber als ich fertig gelesen hatte, fand ich die Szenenbeschreibung echt gut!
    Passt wirklich schön rein ...

    Noseman: hehe, echt ma wat andres!
    Wirklich ausgefallen! : )
    (kenn die Hauptstory net)

    Deva: Mal wieder sehr gut!
    hab auch nix andres erwartet!
    btw das erste mal das ich dich was über die Death Guards schreiben sehe ..

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

    Edited once, last by eF_ (January 15, 2007 at 10:39 PM).

  • Quote

    Original von EF-2000
    Noseman: hehe, echt ma wat andres!
    Wirklich ausgefallen! : )
    (kenn die Hauptstory net)

    Ahhh... wie jetzt haste nicht gelesen. das gibts doch nicht. Inna sisi ist nen button. da klickts drauf und liest.. sofort!!!! :D

  • So is gelesen! Sehr nette Geschichte!
    War erst etwas verwirrt, aber das gab sich!
    Den letzen Teil fand ich am besten! ^^
    Hat mich insgesamt irgendwie bisl an
    Hitchikers Guide through the Galaxy erinnert ... :omg:

    Bei der folgenden Geschichte,
    wollte ich den Charakter der nicht-kämpfenden
    Bevölkerung darstellen, wie ich sie mir auf Terra vorstelle.
    Also das normale Arbeitende Volk. Da ich keine
    weiteren Angaben dazu hab, hab ich mir einfach
    was dazu vorgestellt!

    Das ganz normale Leben
    Arto versuchte grade zwei Metallplatten zusammen zu
    schweißen, als er von einer Stimme unterbrochen wurde:
    "Wie lange soll das noch dauern? Beeil dich! Los, Los!"
    Arto erwiderte nichts und arbeitete stumm weiter.
    Der gehässige zwischenruf kam von seinem Herren.
    Ein kleiner Servitor, mit Schriftrollen behangen und
    gänzlich technisiert. Er entfernte sich grade, um den nächsten Arbeiter
    zurechtzuweisen, als Arto kurz inne hilt und nachdachte.
    Er dachte darüber nach, was er aus seinem Leben machen sollte.
    Seine Frau und seine Kinder waren, wie er, Arbeiter auf Terra und
    wurden gezwungen gegen niedrigen Lohn die schier unüberwindliche Zahl an Gebäuden und Fabriken in Stand zu halten. Konnte er sie vielleicht befreien?
    Ein plötzlicher Schlag auf den Hinterkopf beendete seinen Ausschweifenden Gedankengang und ließ ihn in das hier und jetzt zurückkommen.
    Sein Herr hatte ihm seinem Servoarm seinen Schädel brutal gegen die Metallplatten geschleudert. Arto ächzte kurz und nahm sofort wieder sein Schweißgerät in die Hand ohne seinen erzürnten Herren anzusehen.
    Er war sich zwar nicht sicher das er es war, doch wer sollte es sonst sein?
    Schläge solcher Art war er gewöhnt. Sein gesamter Körper war bereits geschunden und mit Narben übersäht. Sein Herr war nicht sehr Nachsichtig mit ihm. Mit keinem. Er fühlte wie Blut seinen Nacken und dann seinen Rücken hinunterlief und spührte wie seine Sicht immer trüber wurde.
    Irritiert sah er zur Seite, doch sah er nur die endlosen Reihen an Arbeitern und ihre Herren, die an kilometerlangen Gerüsten ihre arbeit taten.
    Die Luft war rot. Das aufgewühlte Eisen färbte es.
    Mit einem seufzer sackte er zusammen und starrte in Richtung seiner Leidensgenossen, als eine Stimme rief:
    "Er ist tot! Bringt den nächsten! Wirds bald?!"

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • sehr geiler thread. gefällt mir gut.

    Auch wenn ich 0 plan von W40k hab und den Fluff net kenne odre mich dran stoén könnte, find ich EF's post über mir am besten, bedrückend, dicht gefolgt vom blumig geschilderten auftreten des Chaosgenerals ^^

    weiter so jungs, das macht lust auf mehr und lust auf noch mehr aka ne ganze geschichte. ^^

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • das Paradies


    Weiße Wolken am Firmament waren das erste, was Goromiers Augen zu vernehmen mochten. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, die er hier schon lag und diese so ungehemmten und sorglosen, weißen Wolken beobachtend. Er wusste nicht mehr, warum er hier am Boden lag oder wo er genau war, dennoch, ein Gefühl sagte ihm, er solle es genießen und genau das tat er, er genoss diese stille und starrte mit einem leeren Blick hinauf gen Himmel.
    Das Leben könnte so schön sein, wäre nicht dieser endlose, gottverdammte Krieg im gesamten Imperium gegen alles und jeden. Langsam kamen seine Erinnerungen zurück, er glaubte in den Wolken seine Mutter wieder zu erkennen. Plötzlich, bei dem Versuch seinen Arm auszustrecken, durchdrang ihn ein heftiger, äußerst stechender Schmerz knapp oberhalb seines Bauchnabels.
    Abermals versuchte Goromier seine Arme zu bewegen, um seinen Bauch aus einem Reflex heraus zu halten. Da jedoch auch dieser Versuch scheiterte, Blickte er verwundert zu seinem rechten Arme. In diesem Moment durchdrang ihn eine wahre Welle an Gefühlen, die ihm jegliche Kontrolle über seinen Körper beraubten. Dem Imperialen Sergeant rutschte der Unterkiefer langsam weg, als er in die Fratze eines Kultisten blickte, der im Begriff war, einen langen und blutüberströmpten Säbel aus seinem Magen zu ziehen.
    Schreiend vor Schmerzen kamen nun, wie ein Blitz, all seine Erinnerungen zurück und offenbarten ihm das gesamte ausmaß seiner misslichen Lage. Beinah wahnsinnig werdend vor Schmerz setzte sich sein Blick fest auf die Klinge des Verräters, die sich nun durch einen mächtigen Satz aus dem fast leblosen Körper Goromiers löste.

  • Listoric: Du weißt garnet wie schwer eine Geschichte so kurz zu halten! ^^
    Bei meiner ersten hier bin ich direkt ausschweifend geworden
    ... hätte eigentlich fürn 5 Teiler gereicht, aber des is hier
    ja n Kurzgeschichten Fred! Also musst ich mich am riemen reißen!
    Aber find ich ganz gut ... da kann man seine spontanen Ideen verarbeiten
    ohne direkt ne ganze Story liefern zu müssen.
    btw: Blumig is geil umschrieben! :omg:

    @Tey: Sehr geil!
    Super Beschreibung! Genau mein Ding! : D
    Der Name erinnert mich bisl an HdR .. warum nur? ^^
    Kleine Verbesserung: "[...] wo er genau sei."
    Heißt es nicht: " ... wo er genau war." ??
    Glaube der Konjunktiv ( das is der doch oder?^^) is hier falsch.

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

    Edited 3 times, last by eF_ (January 16, 2007 at 12:33 AM).

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