Sturmfeuerzeug Teil 2

  • So ich habe jetzt den Anfang des 2. Teils von Sturmfeuerzeug fertig, ich schreibe immer noch dran. Aber merkt euch ich SCHREIBE noch dran und habe es nicht auf Eis gelegt ^^

    Wichtig! Alle die den 1. Teil noch nicht gelesen haben, sollten das tun da ihr sonst die Handlung nicht verstehen würdet, den 1. Teil findet ihr in diesem Forum unter "Sturmfeuerzeug". Link zu Teil 1

    Sturmfeuerzeug 2

    Durch die Wüste wankte eine schlappe Gestalt, schwach und ausgemergelt. Sie wirkte eher wie ein Toter der ohne Rast durch die Gegend zog, auf der Suche nach etwas an dem er sich rächen konnte, so finster und versteinert war sein Blick. Der Wind verwehte seine Fußspuren im Sand, als ob die Gestalt selbst seine Vergangenheit verwischen wollte. Die Sonne knallte auf den Wanderer herab, und kleideten den fast Toten in eine Welle von Hitze. Der umherirrende Sand kroch Bilvor wieder in die Kleidung und trangsalierte ihn mit kleinen Nadelstichen, doch er war einfach zu schwach um sich zu kratzen. Mit rissigen Lippen, schwachen Gliedern und einem leeren Magen quälte er sich ab, einen Schritt nach dem anderen zutun. Seine Füße fühlten sich taub und wund an. Doch am schlimmsten war dieser Durst, jede Sekunde drehten sich seine Gedanken um das köstlich, kühle, erfrischende und leben spendende Nass. Der Anblick des Soldaten war jämmerlich, seine Stiefel abgelaufen, zerrissene Kleidung die nach Schweiß stank, sein Gesicht fahl, ausgemergelt und müde. Der Milizsoldat hatte sein Gewehr schon lange weg geworfen, da es ihm mit der Zeit einfach zu schwer wurde, das einzige was er noch bei sich hatte, war seine Gasmaske die langsam aber sicher den Geist aufgab, da er einfach nicht die Zeit gefunden hatte den Filter zu säubern geschweige denn auszutauschen. Ein Messer und eine fast leere Wasserflasche, deren Inhalt bei jedem Schritt hin und her schwappte und dem fast verdurstenden den Verstand raubte, da er mit jedem quälendem Schritt daran erinnert wurde das er noch ein oder zwei köstliche Züge Wasser an seiner Seite trug, die er aber nicht trinken durfte da er sonst hier in dieser Wüste verdursten würde. Bilvor hatte nicht einmal die Kraft seinen Kopf zu heben, er blickte nur auf seine Füße, die sich wie automatisch von alleine bewegten. Nur ab und zu schielte er nach vorne um zu schauen ob ihm irgendein Fels im weg stand. Aber in dieser Wüste war so gut wie nichts was seinen Marsch behindern könnte, großen Felsformationen, mal hier oder da ein verdorrter Strauch und Sand, Sand, Sand soweit das Auge blicken konnte.

    Nicht einmal Schlaf wollte sich der Geschundene gönnen.
    Nachdem er vom Berg indem der Monolith gebannt war, in das Lager hinab geschritten war, hatte er erst das wahre Ausmaß der Verwüstung gesehen. Die Soldaten waren nicht einfach nur Schlamm gewesen wie die Space Marines, nein ihre Haut wurde förmlich weg geblasen, überall lagen nur blutige Skelette mit vereinzelten Hautfetzen auf dem Boden. Ein paar wenige hatten das Glück und wurden mit scharfen Gegenständen erschlagen. Bilvor versuchte sich erst gar nicht vorzustellen was für eine unerträgliche Qual es sein musste, wenn eine Gauskanone einem die Haut vom Leibe riss, so unglaublich heiß, so unglaublich qualvoll, wie der Sand der weg gewehte wurde, so stellte sich Bilvor vor, wurde einem die Haut vom Leibe gerissen. Man konnte nur noch Schädel mit weit geöffneten Mündern sehen, worüber Bilvor froh war denn er wollte um nichts in der Welt diese Angsterfüllten Augen der Toten sehen. Ihm wahr sowieso nicht mehr nach Tot den er in den letzten paar Tagen viel zu oft gesehen hatte. Dieser Planet war seiner Meinung nach nur noch ein riesiges Grab, und er der Totengräber. Er war derjenige der Macratus zu diesem Berg geführt hatte, jedes Mal wenn er daran dachte überkam ihn ein starkes Gefühl der Schuld und der Scham. Gefolgt von einem dumpfen Schwall von Gleichgültigkeit alles und jedem gegenüber auch sich selbst, ihm war egal was mit ihm passierte, was mit der Welt oder gar dem Imperator geschehen würde. Sollten sie doch alle in den Warp fahren, Bilvor war es egal. Auch wenn er am liebsten hier und jetzt in der heißen Wüste von Armageddon gestorben wäre, hielt ihn irgendetwas am Leben.

    Nach einiger Zeit kam der Soldat an einem großen Felsen vorbei, und setze sich in den Schatten. Seine Erschöpfung war übermächtig, so dass er kaum noch in der Lage war zu denken. Mit weit aufgerissenen Augen zwang er sich wach zu bleiben, und hoffte dass er schnell wieder Kraft gewinnen könnte um weiter zu gehen. Es dauerte keine Minute und dem Soldaten fielen die Augen zu und er versank in einen traumlosen, unerholsamen Schlaf. Als er wieder erwachte, war es bereits Nacht, es war empfindlich kalt und sein Rücken schmerzte von der unbequemen Haltung. Der Durst den Bilvor verspürte war unerträglich, seine Kehle war wund, ausgedörrt und schreite nach Wasser. Ohne darüber nach zu denken, setze er seine Flasche an und trank die letzten beiden köstlichen Züge Wasser aus. Sein Mund war so ausgetrocknet das er das Wasser regelrecht aufsog, und sofort mit Galle vermischte um dickflüssig seinen Rachen hinunter zu rutschen.

    Endlose Minuten saß der Soldat an dem rauen Felsen und starrte in die dunkle Wüste, ohne auch nur einen Gedanken zu denken, saß er da und starrte Löcher in die Luft. Irgendwann kam ihm die Worte „Muss weiter laufen“ in den Sinn. Umständlich und müde stemmte er sich in die Höhe und lief weiter. Er schleppte sich erschöpft durch die Wüste, bis ihm nach einigen Stunden die Blase drückte. Mit einem Blick auf die Wasserflasche entschloss er sich, das wenige Wasser was er noch hatte zu benutzen. Auch wenn es kindisch war, blickte er sich doch in der komplett leeren Wüste von Armageddon um, ob ihm nicht jemand zuschaute. Nachdem er seine Flasche mit seinem körpereigenem Wasser aufgefüllt hatte, setze er seinen Weg fort. Er ekelte sich jetzt schon davor aus dieser Flasche zu trinken, aber er würde dadurch nicht so schnell verdursten.

    Er wanderte bis zum Morgengrauen durch die lebensfeindliche Umgebung von Armageddon, bis er vor Schreck stehen blieb. Die letzten 4 Tage hatte der Milizsoldat nichts anderes gesehen außer Felsen und Sand, er hatte vollkommen vergessen das es noch etwas anderes auf diesem Planeten gab. Doch jetzt keimte Hoffnung ihn ihm auf, ein kurzes Lachen entsprang seiner Kehle, das sich zu einem befreiendem Gelächter entwickelte. Es war ein beflügelndes Gefühl, da er gedacht hatte er würde in seinem Leben nie wieder lachen können, doch jetzt wo er einmal damit angefangen hatte, konnte er kaum noch damit aufhören. Der geschundene Soldat war so überwältigt von dem Anblick das er schlagartig all seine Leiden vergaß und seinen Marsch mit neuer Energie fortsetze.

    Am Firmament schälten sich die Silhouetten einer Stadt empor, eine rettende Stadt, eine göttliche Stadt, mit Menschen, Essen und Wasser! Eine Oase aus Stahl, Beton und Asphalt! Ein Habitat mit allen nur erdenklichen Vorzügen wie einer Möglichkeit sich zu waschen, ja vielleicht sogar angenehm zu schlafen! Ein Ort an dem ihn nicht der heiße Wind der Wüste um die Ohren wehte, keine ungeschützten Nächte mehr unter freiem Himmel, kein ihn ewig kratzender Sand mehr unter seiner Kleidung. Die Tage der Entbehrung waren gezählt!

    Doch seine Vorfreude verklang schnell, als Bilvor sich der Stadt immer weiter näherte. Von weitem konnte er schon erkennen das die prächtigen Gebäude, die Meter hoch in den Himmel ragen müssten, nur noch in sich zusammen gefallene Gerippe waren. Dort wo Leben hätte sein müssen, würde er nur noch Tod finden. Die Straßen in denen lachende Menschen zu finden sein müssten, sind nun stumm und leer. In der Oase wo er hoffte endlich Frieden zu finden, würde nur ein weiteres Monument seiner Fehler finden. Wie eine klaffende Wunde stand dort eine zerstörte Imperiale Stadt, zerstört durch seine Untaten, zerstört durch die Necrons! Ein Hass auf diese Xenos entbrannte ihn ihm, der heißer war als die Sonne von Armageddon es jemals hätte sein könnte. Dieser Hass galt den Necrons, die ihn in diese Lage gebracht hatten, wie auch dem Gaukler der ihn für seine perversen Spiele benutze.

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

    Edited 2 times, last by HohesHaus (June 5, 2010 at 4:43 PM).

  • Ein Kilometer vor der Stadt, war die ehemalige Präsenz der Necrons nicht mehr zu leugnen. Überall waren schwarze riesige Krater im Boden. Bilvor konnte erkennen das hier ein verzweifelter Kampf statt gefunden haben muss. Auf riesiger Fläche waren Skelette mit weit aufgerissenen Mündern verteilt, die letzten paar Spritzer Blut die auf ihren Knochen hafteten, waren schon längst geronnen. Als Bilvor über die Leichen stieg, und in ihre leeren Augenhöhlen starrte, kam es ihm so vor, als ob sie ihn anstarrten, ihm stumme anklagende Worte entgegen warfen. Der Milizsoldat versuchte nicht auf die Leichen zu starren, aber es gelang ihm nicht. Es waren hunderte die dort im Sand lagen, ein Schlachtfeld voller namenloser toter Soldaten.

    Auf dem Schlachtfeld waren große zusammen geschmolzene Klumpen Stahl, wie Mahnmale dass man in dieser Stadt nur tot finden würde. Bilvor ging davon aus dass diese Klumpen einmal Leman Russ Panzer gewesen sein mussten.

    Endlich erreichte er das riesige Grab namens „Stadt“. Die Gebäude die einst die Insignien des Imperiums trugen, waren nur noch Schutthaufen, die Straßen komplett zerfetzt, mit Geröll verschüttet und in den noch sichtbaren Asphalt Wegen riesige Löcher. Die Verwüstung war überall dort wo man hinsehen konnte, kein Stein war auf dem anderen geblieben. Der Wind der durch die leere Stadt heulte brachte den faulenden Gestank des Todes mit sich. Bilvor kam es so vor, als ob die Toten ihr Lied sangen, als er der Wind sich an den scharfen Kanten des Gerölls brach.

    Mit unsicherem Schritt stieg er über einige Schutthaufen, und suchte nach der ehemaligen Imperialen Hauptstraße. Viel konnte der Milizsoldat nicht erkennen, nur das alles was in Jahrzehnten aufgebaut worden war, innerhalb eines Tages zerstört wurde. Die aufgehende Sonne tauchte die Straßen in einem blutigen Rot. „Das Blut von Frauen, Kindern und Unschuldigen“, ging es dem Milizsoldaten durch den Kopf.
    Ihm war klar dass er hier niemanden finden würde, doch trotzdem keimte ihn ihm die Hoffnung irgendeine Menschenseele zu finden. Mit einem Blick nach rechts sah er ein zerstörtes Mehrfamilienhaus. Die komplette vordere Front war weg geblasen worden, die Stahlträger die im Beton eingegossen waren, hatten sich durch die Hitze der Gauskanone ineinander verschmolzen. Von der Straße aus konnte man in die Zimmer des Hauses sehen, die alle schwarz und ausgebrannt waren. Vielleicht war dort oben das Schlafzimmer eines jungen Paares gewesen? Oder vielleicht das Kinderzimmer indem vorher lachende Kinder gespielt hatten? Mit einem Seufzen wusch der Milizsoldat diese Gedanken aus seinem Kopf, stieg über das Geröll hinüber und fing an das Haus zu durchsuchen in der Hoffnung etwas Essbares zu finden. Er durchwühlte den Dreck, drehte jeden Stein um doch das einzige was er fand, waren Glassplitter, ein vollkommen zerfetztes Laken und ein paar zerborstene Holzbretter. Mit schüttelndem Kopf ging der verwahrloste Milizsoldat in die benachbarte Wohnung und durchwühlte sie ebenfalls. Bilvor kam sich ekelhaft vor bei dem Gedanken die Habseligkeiten eines Toten zu durchsuchen nur um selber am Leben zu bleiben.
    Er musste bei dem Gedanken an seinen Rumreichen aufstieg lachen. Vom einfachen Milizsoldaten, zum Seargent und persönlichen Berater eines Inquisitors, hinüber zum Vernichter einer ganzen Welt um dann als armer Landstreicher, der in dem Dreck der Toten rumwühlt und Leichenfledderei begeht, zu enden. Leicht kichernd hob er einen weiteren Gesteinsbrocken hoch und warf ihn achtlos zur Seite. Kaum das der Brocken polternd den Boden berührte, wandelte sich sein Lachen in ein entsetztes Keuchen um. Anstatt eine Wasserflasche, oder etwas zu Essen zu finden oder irgendetwas anderes was er gebrauchen konnte, ragte aus den Schutt eine kleine zierliche Hand heraus. Die Haut war an vielen Stellen aufgeschürt, und hatte eine seltsame Verkrümmung. Die kleine Hand hielt einen Spielzeug Cybot in der Hand, so als ob das tote Kind ihm sein Spielzeug schenken wollte. Bilvor wurde bei dem Anblick einfach nur schlecht, würgend drehte er sich von dem grässlichen Anblick um, schloss seine Augen, versuchte das Gesehene schnell aus seinem Gedächtnis zu verbannen. Doch je mehr er es versuchte, desto klarer wurde das Bild in seinem Kopf.

    „Sie werden dort niemand lebenden mehr finden, Soldat“. Bilvor schreckte hoch, und sah auf die Straße. Dort stand ein älterer Mann, er trug die Kleidung eines Fabrikarbeiters, sie war voller Staub und an einigen Stellen zerrissen. Eine Gasmaske ohne Augenschutz verbarg die gesamte Mundpartie. Sein schütterndes Haar war fettig und die trüben Augen des alten schienen an Bilvor vorbei zu schauen. „Ich bin überrascht dass sie überhaupt hier sind, wir haben seit Tagen niemanden mehr von der Imperialen Garde gesehen, wir haben schon gedacht dass man uns aufgegeben hat. Aber sie zu sehen gibt uns neuen Mut an den Imperator! Wo sind die restlichen Truppen?“ fragte der Alte. Der Milizsoldat war vollkommen außerstande etwas zu sagen oder zu denken, in leicht geduckter Haltung stand er in dem ausgebrannten Gebäude und starrte den alten Mann an. „Die überlebenden haben sich in den U-Bahn Netzen versammelt. Wir haben viele Verletzte…“, sprach der Alte weiter, “Was starren sie mich so an?“. Bilvor wusste nicht was er sagen sollte, wenn er ihm sagen würde das er ein Flüchtling ist würde er ihn sofort zum Teufel jagen und wenn er ihm beichten würde das niemand kommt würde er der restlichen Bevölkerung jegliche Hoffnung nehmen. Aber wenn er Lügen würde, dann würden sie irgendwann merken dass niemand kommt und vielleicht ihre Rache an ihm ausüben.
    Durch das lange Zögern und Schweigen wurde der alte Fabrikarbeiter misstrauisch:“ Sie sind überhaupt kein Soldat oder? Sie sind ein Leichenfledderer der die Uniform gestohlen hat!“, sofort bückte sich der alte Mann und hob einen Stein auf um ihn nach Bilvor zu werfen, dabei schrie er:“ VERPISS DICH DU BASTART! LASS DEN TOTEN IHRE RUHE!“. Der Milizsoldat hob zum Schutz die Hände vors Gesicht und rief:“ Nein, Nein Sie verstehen das falsch!“. „ICH GEB DIR GLEICH FALSCH VERSTEHEN INS GESICHT DU PARASIT!“ erwiderte der erzürnte Mann. „Ich bin Makropolen Milizsoldat Bilvor ich wurde dem 56. Zug der Stahllegion zugewiesen. Wir wurden in der Wüste von den Necrons überrascht, mein ganzer Trupp ist vernichtet worden.“ erklärte sich Bilvor. Der Fabrikarbeiter ließ den Stein sinken, war aber nicht minder misstrauisch. „Der Einzige Überlebende? Wie haben Sie das geschafft?“, „Ich war auf Erkundungs- Patroulie, als ich wieder im Lager war, waren alle tot!“ bog der Milizsoldat die Wahrheit zurecht. Der Alte ließ den Stein fallen und meinte:“ Ich verstehe, tut mir Leid … aber wenigstens wissen wir jetzt was uns angegriffen hat … Necrons was? Hmm noch nie gehört, na ja …. Sie sehen ziemlich übel aus. Kommen Sie mit ich bringe Sie zu den anderen.“ Mit einem Nicken folgte der Milizsoldaten dem alten Mann.

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Stumm führte der Fabrikarbeiter Bilvor durch die zerstörten Straßen der Stadt. Kein Stein war auf dem anderen geblieben soviel konnte Bilvor erkennen. Als sie zum vierten Mal in eine Gasse einbogen, sah der Milizsoldat eine Treppe, die zur Hälfte mit Geröll verschüttet war, welche in den Untergrund führte. Der feine Staub knirschte unter den Stiefeln der beiden Männer, als sie die Treppen hinab stiegen. Der Untergrund wurde anscheinend von ein paar Feuern erhellt, da ein rötlicher Schein an den Wänden hin und her tanzte. Schon jetzt konnte der Milizsoldat riechen dass eine muffige und abgestandene Luft in den U-Bahn Schächten vorhanden war. Mit jedem Schritt den er weiter in den Schacht machte, stieg die Angst in Bilvor hoch, davor mit den offensichtlichsten Konsequenzen seiner Taten konfrontiert zu werden: Dem Elend der Menschen! Als die beiden die Treppe hinab gestiegen waren, machten sie einen scharfen Knick nach links. Der Milizsoldat wollte sich am liebsten gleich wieder umdrehen und davon rennen. Auf dem breiten Gehsteig lagen, standen und hockten duzende von Menschen. Das leise Getuschel der Menschen bauschte sich, durch das Echo der Hallen, zu einem Wirrwarr aus Wortfetzen auf. Dicht gedrängt standen die schmuddeligen Überlebenden um die Feuer die in Tonnen brannten. Durch die rissige und rußgeschwärzte Betondecke tropfte an einigen Stellen Wasser, das sich zu einer Pfütze am Boden sammelte. An den kahlen Wänden hockten trostlos aussehende Gestallten, mehr in Lumpen gehüllt als in Kleidung. Durch die Gänge schallte des Öfteren ein Husten. Mittendrin meinte Bilvor auch das Quengeln eines Babys zu hören, oder bildete er sich dass nur ein? Mit sanftem Druck in den Rücken schob ihn der alte Fabrikarbeiter näher an eine Tonne in der die Überreste von Holz glühten. Stumm machten die Gestallten ohne ihn zu beachten platz. Die Glut versprühte eine angenehme Wärme, und verscheuchte die Feuchtigkeit die in dem U-Bahn Netz Einzug gehalten hatte. Bilvor starrte stumm in die Glut die eine hypnotisierende Wirkung auf ihn hatte. Mit leerem Kopf stand er einfach da und starrte vor sich hin. Mit Widerwillen riss er sich kurz von dem Anblick des Feuers ab, öffnete die Schnallen seiner Gasmaske, setzte sie ab und schaute sich noch einmal kurz um, als er wieder die am vor sich hin vegetierenden Gestalten sah, überkam ihn solch ein Gefühl der Schuld, das er am liebsten angefangen hätte zu weinen. Wäre ihm da nicht der Gedanke:“ Alle nicht zu gebrauchen!“, in den Sinn gekommen, der Bilvor zutiefst erschreckte. „Zu was nicht zu gebrauchen?“, fragte er sich sofort. Hatte er etwa ohne es zu merken in der Wüste von Armageddon sein Mitgefühl verloren? Vielleicht in den Weiten des Warp? Oder fing er schon genauso kühl, berechnend und skrupellos wie Macratus zu denken an? „Für was sind sie nicht zu gebrauchen?“, fragte sich der Milizsoldat wieder in Gedanken. Dieser Gedanken beschäftigte ihn so sehr, dass er erst bemerkte dass der Fabrikarbeiter ihm ein dreckiges Glas mit braunem Wasser hinhielt, als er ihn anstieß. „Trinken sie Soldat!“, meinte er trocken. Hastig und Gierig vor Durst, riss sich der geschundene Soldat die Maske vom Gesicht und stürzte das Wasser nur so herunter. Es schmeckte ekelhaft und dreckig, Bilvor konnte regelrecht spüren wie er Dreckklumpen mit hinunter schluckte. Doch das war ihm in dem Moment egal, er hatte Wasser, kostbares Wasser. Nachdem er das Glas geleert hatte, und kurz davor war nach mehr zu verlangen, bemerkte Bilvor das ein Teil der Menschenmenge ihn anstarrte. Mitten in der Bewegung verharrend stand er da, schmutzig, am verhungern und nicht in der Lage irgendetwas zu denken. „Sagte er grad Soldat?“, hörte er jemanden Tuscheln. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht dass ein Soldat unter ihnen war. Von weiter hinten aus dem Tunnel konnte er den überraschenden Ruf:“ Was die Imperiale Garde is’ kommen?“ hören. Gleich darauf fing jemand an zu schreien:“ DEM IMPERATOR SEI DANK DIE GARDE IST DA! WIR SIND GERETTET!“. Jubelrufe erfüllten den U-Bahnschacht, durch das Echo schwollen der Jubel zu einem Dröhnen an, wie eine Welle die sich tosend an einer Brandung brach, schwappten die Freudenschreie über Bilvor hinweg und drohten ihn davon zu reißen. Stellenweise fingen einige Menschen vor Erleichterung zu weinen an, der einzige Mensch der still schweigend da stand und sich nicht freuen konnte war Bilvor der Milizsoldat. Angst schien sein Herz zu umklammern, genau dass war es was er nicht erreichen wollte. Er wollte doch nur etwas zu Essen und zu Trinken. Er wollte niemanden in eine Illusion stürzen. „Was soll ich ihnen sagen? Ich kann die Wahrheit nicht sagen! Wie viel Leid muss ich noch über diesen Planeten bringen?“, schoss es dem angsterfüllten Soldaten durch den Kopf. Von überall schienen Hände aus dem Dunkeln zu kommen, die ihm die Hand schütteln wollten, ihn berühren wollten. Bilvor war von nun an war er nicht mehr Bilvor der einfache Milizsoldat! Für diese Menschen war er etwas vollkommen anderes, für diese Menschenmenge war er der Erretter, ein heiliger, der Messias, Gott gleich, der Imperator! Er war das bunte Leuchtfeuer ihrer Hoffnung, das Sinnbild für ein Ende des Schreckens. Von nun an war er Herrscher über Leben und Tod dieser Menschen. Ein Satz genügte um sie in bodenlose Hoffnungslosigkeit zu stürzen, es genügte nur ein Satz und er könnte das Feuer ihres Lebens neu entfachen, er brauchte nur einen Satz sagen und sie würden ihm die Kehle durchschneiden! Bilvor war vollkommen überfordert mit der Situation, immer noch mit dem Glas in der Hand, schüttelte er wahllos die Hände irgendwelcher Menschen. Völlig verstört schaute er zum Fabrikarbeiter dessen Miene er nicht erlesen konnte, und flehte ihn mit seinen Augen um Hilfe an.
    Nachdem sich die Menschenmenge ein wenig beruhigt hatte, und sich wieder in Ihre Ecken verdrückt zu haben schien, setze sich Bilvor soweit ab wie möglich von den Überlebenden von Armageddon weg und dachte nach. „Und jetzt? Sie werden sicherlich bald eine Antwort von mir hören wollen … wie es weiter geht, was sie tun sollen, wann Hilfe kommt. Verdammt! Ich könnte mich einfach aus dem Staub machen … und dann? Ich würde diesen elenden Haufen ihrem Schicksal überlassen … es wird nicht lange dauern bis die Orks hin einmarschieren … beim Imperator die Orks!“, dachte Bilvor.
    Mit Schrecken im Gesicht saß der Hoffnungsträger auf dem Boden und starrte vor sich hin, bis er von einem Jungen aus seinen Gedanken gerissen wurde. „Ähm … Sie sehen … hungrig aus, Sir …“, sagte der Junge. Erstaunt sah Bilvor hoch, vor ihm stand ein Junge im Alter von vielleicht 14 Jahren, seine Hose und sein Hemd waren dreckig und zerrissen, sein Gesicht war von vielen kleinen Pickeln übersät dass von dunkel braunen Haaren, die ihm bis zu den Ohren reichten, umrahmt wurden. Durch seine schmalen Wangen hatte es den Anschein als ob seine Nase viel zu groß geraten sei. Unsicher und voller Ehrfurcht in seinen braun-grünen Augen, stand er vor dem neuen Hoffnungsträger, und hielt ihm eine Konservendose Bohnen hin. Gierig vor Hunger grabschte Bilvor nach der Dose und fing an mit der Hand daraus zu essen. Es war einfach ein himmlisches Gefühl etwas zwischen den Zähnen zu haben, auch wenn es kalt war. Aber es war etwas zu Essen, etwas was seinen Magen füllen und diesen quälenden Hunger vertreiben konnte. Es war ihm egal ob es die letzte Dose der Überlebenden war, es war ihm egal ob der Junge dafür jemanden zusammen schlagen musste um ihm dieses Essen zu geben, das Einzige was Bilvor gerade beschäftigte war die Bohnen so schnell wie möglich in sich hinein zu schaufeln, bevor jemand auf die Idee kommen konnte sie ihm wieder abzunehmen. Nachdem er den halben Inhalt des blechernen Gefäßes in sich hinein gestopft hatte, bemerkte der Milizsoldat, dass der Junge immer noch vor ihm stand. Erst jetzt kam ihm in den Gedanken sich zu bedanken, mit vollem Mund murmelte er kurz:“ Danke!“, und as weiter. Der 14 Jährige machte einen Schritt nach hinten und ging in die Hocke, um mit seinem neuen Helden auf gleicher Augenhöhe zu sein. „Hast du viele Orks umgebracht?“ fragte der Junge unvermittelt heraus. Wie als ob man den Stopp-Knopf auf einem Videorekorder gedrückt hätte, verharrte Bilvor auf einmal in seiner Bewegung, und schielte zum Jungen hinauf. Er erinnerte sich wieder daran wie er in der Wüste den ausgestoßenen Ork nieder geschlagen hatte, wenn man es genau nahm, war dies der einzige Ork den er je getötet hatte. Bei den anderen Schlachten in denen er die Stahllegion unterstützt hatte, bestand seine Aufgabe nur darin, die hinteren Linien zu halten. Mit einem Seufzen meinte Bilvor:“ Eher … Menschen …“. Der Junge wurde hellhörig:“ Seit ihr … ein … ähm … Inquisitor? Ich dachte Männer eures Standes sehen anders aus!?“. Der Milizsoldat war froh dass der Junge seine Beichte nicht verstand, mit einem dumpf blechernen Ton setze er die Dose auf den Boden und schaute den Jüngling direkt ins Gesicht:“ Was willst du?“, fragte er barsch. Der Junge zuckte leicht zusammen:“ Ich sollte eigentlich … übermorgen meinen Dienst bei der Garde antreten … ich wollte fragen ob ich nicht … bei Ihnen die Ausbildung machen darf!?“. „Nein“ „Aber ich bin alt genug … ich kann schnell rennen und bin sehr stark!“ „Warum willst du schon so schnell in die Garde?“ „Warum? Schaut euch doch um, die ganze Stadt wurde von diesen … Ketzern zerstört!“ „Wie kommst du auf die Idee dass es Ketzer waren?“ „Orks waren das ganz bestimmt nicht! Mit so etwas kenne ich mich einigermaßen aus, dass war bestimmt das Chaos!“ „Ah ja …“, Bilvor fing an seine Bohnen weiter zu essen. Zugegeben er war froh über das Gespräch, auch wenn ihm das Gesprächsthema nicht gefiel. Aber es war sehr lange her dass er mit jemandem anständig reden konnte, ohne Angst Exekutiert oder abfällig behandelt zu werden. „Wie alt bist du?“, fing der Milizsoldat das Gespräch wieder an „15 Jahre“, antwortete der Junge. „Und dein Name?“ „Desmond, Sir“ „Und du willst Krieg spielen?“ „Was heißt hier spielen?“, fragte Desmond empört, “Ich bin bereit gegen alle Feinde des Imperators zu kämpfen, bis zum Ende!“. Bilvor zog scharf Luft ein, um zu signalisieren dass das was er hörte ihm nicht besonders gefiel. In der Hoffnung dem Jungen die Illusionen vom ehrenhaften Krieg zu nehmen indem man schnell Held wird sagte er:“ Hör mal zu … Desmond … ich werde dich jetzt mal über die Lage aufklären: Die Stahllegion wurde auf Armageddon fast komplett zerschlagen, es waren keine Ketzer die den Planeten verwüstet haben, es waren die Necrons, frag mich bloß nicht was das für eine Rasse ist!“, noch während er sprach überkam Bilvor ein seltsames Gefühl, zuerst war es ein Kribbeln im Bauch dass schnell verschwand. Doch dann bekam er ein leichtes Schwindelgefühl, und es fühlte sich so an als ob sich sein Geist von seinem Körper lösen würde. Wie als ob sich eine Kette, die vorher um seinen Verstand gespannt war, sich auf einmal löste. Es wusste nicht warum, oder wie es geschah doch auf einmal dachte er nicht mehr wirklich darüber nach was er sagt, die Worte die er sprach kamen ihm einfach in den Sinn, wie als wenn man einem Computer einen Satz gab und ihm Befahl ihn auszusprechen ohne das der Computer wusste was der Sinn dieser Worte war. „Nun zum Militärischen: Die 13., 3., 90. und die 56. Kompanie des Stahllegionszuges wurden komplett aufgerieben, es gibt keine Überlebenden. Die 2. und die 1. Kompanie konnte sich in die Berge Südwestlich der Makropole zurückziehen, sitzt dort aber wegen einem Sandsturm fest. Die 61. und die 75. Kompanie befinden sich in der Makropole und haben große Schwierigkeiten die Orks von dort fern zu halten, die Stadt selbst ist ein noch schlimmerer Trümmerhaufen als diese hier. Bis die Space Marines hier zur Unterstützung ankommen wird es sicherlich noch 1-2 Wochen dauern.“ Nachdem er seine Erläuterung beendet hatte, wunderte sich Bilvor über sein „Wissen“, er hatte das dumpfe Gefühl die Wahrheit gesagt zu haben, obwohl er keine Ahnung hatte woher er dies alles wusste. Kaum das er das letzte Wort gesprochen hatte, verschwand auch wieder dieses seltsame Gefühl. Das Gesicht des Jungen war besorgt und der Milizsoldat bezweifelte überhaupt dass er die Ausmaße erkannte von dem was er gerade eben gehört hatte. Bilvor tat es. „Haben wir noch eine Chance?“, fragte Desmond. Genau diese Frage ging dem neuen Hoffnungsträger ebenfalls durch den Kopf. Er schaute dem Jungen ins Gesicht, und wusste nicht was er darauf antworten solle. Jetzt war es wichtiger den je seine Worte geschickt zu wählen, denn der Kampfesmut der gesamten Bevölkerung stand jetzt auf Messerschneide! Da er nicht wusste was er dem Jungen antworten sollte antwortete er:“ Ich bin zu müde um darüber nachzudenken, lass mir Zeit bis Morgen ich werde mir was einfallen lassen!“. Etwas enttäuscht nickte Desmond nur, stand langsam auf und trottete mit hängendem Kopf zurück in die Menschenmasse. Bilvor schaute ihm noch eine zeitlang hinterher, bis er sich wieder bewusst wurde wie müde er eigentlich war. Da er nicht mehr die Kraft hatte sich einen geeigneten Schlafplatz zu suchen, rollte er sich einfach auf dem harten und kalten Betonboden zu einer Kugel zusammen und schlief innerhalb von Minuten ein.

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Nach einer traumlosen Nacht wurde er nur einen heftigen Ruck geweckt. In Gedanken war Bilvor noch in der lebensfeindlichen und endlosen Steinwüste von Armageddon, in der nur quälender Durst und die Angst einem Ork über den Weg zu laufen herrschte. Kurz vor blanker Panik schreckte Bilvor hoch und suchte nach seinem Gewehr, da er damit rechnete von einem Ork geweckt worden zu sein. Erst als er sich an die feuchte Betonwand hinter sich gedrückt hatte, und seine Hand nur Dreck zu fassen bekam anstatt sein Lasergewehr, wurde ihm bewusst wo er war, doch wirklich beruhigen konnte ihn dass nicht. Da ihm wieder bewusst war in was für einer Situation er sich befand, die Erinnerung an die ihm auferlegte Verantwortung schmetterte seine Stimmung ins bodenlose. „Schlecht geträumt?“, fragte eine kratzige Stimme. Noch vollkommen Schlaftrunken nickte der Milizsoldat ohne wirklich über das Gehörte nachzudenken. „Naja … war nur ein Traum, nicht wahr? Ich hab hier etwas Wasser und n’ Kanten Brot“. Bilvor blickte nun in das Gesicht der Person und erkannte den alten Fabrikarbeiter wieder. Dankend nahm er den Becher Wasser an, nachdem er einen Schluck getrunken hatte, tunkte er das harte Brot in sein Wasser um es kauen zu können. Es schmeckte wie erwartet ekelhaft, aber es war etwas zu Essen. Der Milizsoldat betete zum Imperator dass er nie wieder in seinem Leben Dursten oder Hungern musste. Noch während er sein dürftiges Frühstück in sich hineinstopfte fragte der Alte:“ Wie heißen Sie überhaupt?“, mit vollem Mund antwortete er:“ Bilvor“. Knackend ging der Fabrikarbeiter in die Knie:“ Bilvor … weiter?“. Der neue Hoffnungsträger wusste nicht warum, aber mit einem mal empfand er den Fabrikarbeiter als störend, er reagierte äußerst gereizt darüber das er sich für seine Person interessierte, wie einen Schatz den es zu behüten galt so wollte er sofern es nicht unbedingt notwendig war etwas über seine Person oder gar seiner Vergangenheit preis zugeben sagte er:“ Was wollen Sie?“. Der Alte zog nur die Augenbrauen hoch:“ Ich verstehe schon, Sie haben viel durchgemacht … nun … man erzählt sich das Sie … nunja … ein Inquisitor seien sollen …“, Bilvor wurde noch gereizter, er ärgerte sich darüber das die Bewohner ihn als seinen neuen Messias huldigten, sie zwangen ihm praktisch diese Rolle auf und jetzt wurde er sogar zum Inquisitor erhoben! Anstatt zu Antworten beschränkte Bilvor sich auf einen bösen Blick in Richtung des alten Mannes, obwohl dieser keine Schuld an all dem trug, er war einfach nur derjenige an dem er seine Wut auslassen konnte. Der Fabrikarbeiter schien Bilvors böse Miene aber anders zu deuten, er machte eine entschuldigende Geste und sprach hastig:“ Es tut mir leid Inquisitor, ich wollte euch nicht zu nahe treten … ihr seit höchst wahrscheinlich in geheimer Mission unterwegs, nur es ist so … die Menschen … fangen wieder an zu hoffen seitdem sie wissen dass ihr ein Inquisitor seit!“. Das traf Bilvor wie einen Tritt in den Magen, wieder wurde ihm bewusst dass diese Menschen auf ihn bauten und wahrscheinlich jeden Tag seit dem Angriff der Necrons um Rettung gebetet haben. Mit einem Seufzen gab der neue Hoffnungsträger seinen Widerstand auf und fragte resigniert:“ Wie viele Männer sind im kampffähigem Zustand?“. Mit einem unsicherem Blick nach allen Seiten gestand der Alte:“ Ich weiß es leider nicht … Inquisitor Bilvor!“. „Zu nichts in der Lage!“, schoss es Bilvor durch den Kopf gleichzeitig wurde ihm aber auch bewusst wie unfair er sich den Überlebenden verhielt. Sie versorgten ihn mit Wasser und Essen ohne dass er darum gebeten hatte, und er hatte nichts anderes als Ablehnung für diese Menschen übrig. Der Milizsoldat ekelte sich vor sch selbst. „Dann gehen Sie durch die Reihen und fragen sie nach wer sich zutraut zu kämpfen“ dirigierte er den Alten. Der Alte stand wieder mit einem Knacken auf. Bevor er gehen konnte um seine Aufgabe zu erledigen, hielt Bilvor den alten am Arm fest, schaute ihm in die Augen und fragte:“ Und wie ist ihr Name?“. Das schmutzige Gesicht des Alten erhellt sich ein wenig, vor Stolz das der Schein-Inquisitor ihn nach seinem Namen gefragt hatte, oder aus der Hoffnung heraus endlich etwas gegen das Elend zu unternehmen, konnte Bilvor nicht sagen. „Jonathan Hispik, Inquisitor!“, mit einem Nicken entließ er den alten Mann.

    Umständlich setzte sich der Milizsoldat in den Schneidersitz und nahm sich die Gasmaske vor, die seit gestern um seinen Hals geschnallt auf seiner Brust lag. Mit leicht zitternden Fingern drehte er den Filter ab, während Jonathan im Hintergrund lauthals nach Freiwilligen suchte. Der Sand der sich schon zwischen den Fugen gesammelt hatte, ließ das Metall quietschen. Ein Blick genügte um den Zustand der Gasmaske einzuschätzen, sie war vollkommen verdreckt, und Bilvor war sich nicht mal mehr sicher ob sie überhaupt die ganze Zeit in der Wüste überhaupt funktioniert hatte. Mit routinierten Bewegungen kratzte er den Sand aus dem Filter und schraubte ihn danach wieder auf die Maske. Um zu testen wie das Ergebnis war, setzte er sie sich wieder kurz auf. Viel verbessert hatte sich nicht, die Maske war so voller Sand gewesen, dass er sich innerhalb der Luftzufuhr festgesetzt haben musste. Dem Schein-Inquisitor kam es so vor als ob er die Luft durch einen dünnen Schlauch zog, aber es war eine Verbesserung wenn man bedachte dass er vorher noch weniger Luft bekommen hatte. Mit knackenden Gliedern stand Bilvor auf und schlenderte durch die Menschenmengen, alle Augen folgten ihm, egal wohin er ging. Alle gafften sie ihm nach, nickten ihm zu, streckten ihm die Hände entgegen damit er sie schütteln konnte „Als ob das etwas an eurem Leid ändern würde?!“, dachte er sich jedes Mal dabei.
    Wieder ekelte er sich vor sich selbst! Warum hatte er nur Verachtung für diese Menschen übrig? Sie waren in solch einer Not, dass sie sich an jeden Strohhalm klammern den sie finden konnten. War es daher so verwerflich wenn sie einem hohen Geistlichen nahe sein wollten, auch wenn er ein Lügner war? War es so niederträchtig in solch einer Situation die nur ein Schritt vom Tod entfernt war, sich an Illusionen zu klammern um nicht Wahnsinnig zu werden? Für Bilvor war es das! Nicht weil er das Verhalten nicht nachvollziehen konnte, er hätte in dieser Lebenslage wahrscheinlich auch so gehandelt, aber genau dass war es was ihn daran störte. Er sah in all den Menschen seine eigene Schwäche und seine Fehler, unbewusst versuchte er die Leidenden emotional nicht zu nahe an sich heran treten zu lassen, nur um sich selber einer Illusion hinzugeben, dass er nicht so war wie die am verhungernden Gestallten auf dem dreckigen Boden – wehrlos – verängstigt – verzweifelt. Lieber würde er auf alle Ewigkeiten alleine bleiben, als dass er sich noch einmal emotional mit dem von ihm verursachten Leid befassen würde – eher würde er all die Menschen in den Warp schicken.
    Der Schein-Inquisitor erschrak vor seiner Skrupellosigkeit, zum einen weil er diese Seite von sich gar nicht kannte, zum anderen weil er die Rolle eines Inquisitors, seiner Meinung nach, schneller annahm als ihm lieb war.

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  • Nach einer Weile trat Jonathan an ihn heran:“ Inquisitor? Es haben sich 48 Männer und Frauen kampfbereit erklärt!“. Bilvor war sich nicht sicher ob das ein Scherz war, er kannte zwar nicht die gesamt Anzahl der Menschen hier unten im Tunnel, aber selbst wenn alle bereit gewesen wären zu kämpfen, könnten sie diese Stadt niemals gegen die Orks verteidigen. „48 von wie vielen?“, fragte Bilvor scharf nach. Hispick zuckte sichtlich zusammen:“ Von ungefähr 120, Inquisitor!“. Der Schein-Inquisitor massierte sich seine Schläfen:„Es wäre besser wenn ich mir jetzt die Kugel geben würde, dann wäre es vorbei“, dachte er sich dabei. Mit einem Seufzen schaute er den Fabrikarbeiter an:“ Wie lange halten unsere Vorräte noch?“. Das alte Gesicht des Fabrikarbeiters schlug falten, mit einer Hand nachdenklich ans Kinn gelegt sagt er langsam:“ Vielleicht 3 Tage!?“. 3 Tage? 3 TAGE? Bis die Space Marines zur Befreiung kommen würde, dauerte es noch 2 Wochen, bis dahin waren alle Verhungert! Der Milizsoldaten wollte am liebsten einfach weg rennen und sich irgendwo verstecken und mit all dem nichts mehr zutun haben. Zuerst vernichtete er den ganzen Planeten und jetzt musste er dafür sorge tragen dass die 120 Überlebenden nicht verhungerten, dass Schicksal hatte einen ziemlich perversen Humor! Selbst wenn sie genug Proviant hätten, würden sie einem Ansturm nicht standhalten können.
    Bilvor kam es so vor dass wohin er sich auch wendete, er immer nur auf Probleme stieß! Aber auch wenn die Situation einfach nur aussichtslos war, hatte sie doch einen Vorteil, der „Messias“ wusste jetzt wenigstens was er zutun hatte. Die erste Aufgabe bestand darin: irgendwie, irgendwo etwas zu essen aufzutreiben. Danach musste er Waffen und Soldaten auftreiben, um damit die Miliz auszubilden und darauf hoffen dass die Space Marines rechtzeitig eintrafen.
    Der Schein-Inquisitor stand auf und schaute der verwahrlosten Gestalt tief in die Augen:“ Hören Sie zu Hispick, Sie werden jetzt meine rechte Hand sein! Sie kümmern sich um die Logistik dass heißt: Nahrung, Wasser, Unterkünfte und Waffen! Nehmen Sie sich die Leute die nicht kämpfen können und durchsuchen sie die Trümmer nach den genannten Dingen. Ich gehe in der Zeit mit den „Soldaten“ die U-Bahn Schächte durchstreifen um nach weiteren Flüchtlingen zu suchen, wir brauchen unbedingt mehr Männer sonst sind wir tot! Haben Sie das verstanden Hispick?“. Die Brust des Alten schwellte an vor Stolz, da er nun die Rechte Hand eines Inquisitors war. Bilvor war von sich selber überrascht dass er so Autoritär sein konnte, wenn der Imperator ihnen gnädig war, hatten sie eine kleine Chance zu überleben. Mit den Worten:„Ja Inquisitor, vollkommen!“, trommelte Jonathan die Meute zusammen um sich seiner neuen Aufgabe zu widmen.
    Dem Milizsoldaten wurde langsam bewusst, dass es den Leuten nur darauf ankam wieder eine Aufgabe zu haben. Er vermutete dass sie alle wussten dass sie sterben würden, doch sie brauchten einfach irgendetwas zutun um diese „Erkenntnis“ zu ignorieren, etwas dass ihnen wieder Hoffnung geben konnte und wenn sie noch so Utopisch sein mochte.
    Mit einem Stechen im Rücken ging Bilvor weiter in die tiefen der U-Bahn Tunnels hinein, um nach weiteren Überlebenden zu suchen. 48 Fußpaare halten in den leeren Schächten tausendfach wieder. Bei dem Geräusch der widerhallenden Schritte musste Bilvor lächeln, die Überlebenden von Armaggedon hatten Recht! Die Imperiale Armee war wieder da, und wenn es nur 48 Freiwillige waren, aber sie war wieder da!

    to be continued


    (so für den Rest müsst ihr euch n bischel gedulden)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Wie geil 8o

    Die (meiner meinung nach ...) geilste W40k Story bekommt nen nachfolger. =)

    Auf HohesHaus und seine Sturmfeuerzeug Reihe :16: :16: :16:

  • Mit selbstgebauten Fackeln, die nicht mehr waren als ein paar Lumpen die um ein Holzbrett gewickelt wurden, betraten sie die scheinbar endlosen U-Bahn Schächte. In ihnen staute sich abgestandene Luft, um machte sie zum Schneiden dick. Ein leichter Duft von verfaulendem Fleisch erinnerte die Milizsoldaten dass es hier noch etwas anderes außer der Dunkelheit und ihnen gab – Menschen die weniger glück hatten als sie. Vor sich hin faulende Gestallten die jetzt aufgedunsen und von Ratten zerfressen irgendwo lagen und vor sich hin stanken.
    Irgendwo aus den unendlichen unterirdischen Gängen wehte ein beständiger leichter warmer Luftzug ihnen entgegen, aber er war keineswegs erfrischend. Durch die Finsternis hindurch hörte man immer wieder das Tropfen von Wasser welches sich einen Weg durch die Betonwände gebahnt hatte, oder das Quietschen einer Ratte.
    Das Feuer der Fackeln warf einen flackernden Schein auf die Wände, und verzerrte die Schatten der Milizsoldaten in missgebildete Gestalten und Ungeheuer. Bilvor wusste dass es nur Schatten waren, doch es stieg eine Beklommenheit in ihm auf die er einfach nicht abschütteln konnte, sein Geist fürchtete sich davor dass diese Schatten lebendig werden konnten. Sie erinnerten ihn wieder an seinen persönlichen Horror, der ihn wie die Konsequenzen seiner Taten beständig verfolgte.
    Die Dunkelheit die außerhalb vom Schein der Fackeln war, schien wie eine dichte Wand zu sein.
    Der Milizsoldat wusste nicht wie lange er nun schon durch die Schächte tappte, doch es kam ihm wie eine Ewigkeit vor. „Irgendwann muss hier doch mal eine Haltestelle kommen!“, dachte er sich bei seiner immer länger werdenden Odyssee.
    Keine 20 Schritte weiter, fand er zwar keine Haltestelle, aber eine Menge Geröll der ihnen den Weg versperrte. Die Decke war regelrecht aufgeplatzt und ließ Tonnen von Stein in den Schacht stürzen, die sich bis zur Decke auftürmte. „Und was machen wir jetzt Inquisitor?“, fragte eine helle Stimme. Bilvor ignorierte diese Frage, zum einen weil sie überflüssig war und zum anderen weil er selber keine Antwort darauf hatte.
    Mit einer Fackel in der Hand näherte er sich langsam der Geröllhaufen. Mit unsicheren Schritten, stieg er die Trümmer empor, dabei rutsche ihm immer wieder ein Stein unter seinen Füßen hinweg um laut kullerte den Hang hinunter zu rollen. Als er sich soweit hochgearbeitet hatte, dass er mit dem Kopf fast gegen die Decke stieß, bewegte er sich an die linke Wand. Mit seiner Rechten grub er eine kleine Kuhle in den Schutt, und steckte seine Fackel dort hinein um eine weitere Hand frei zu haben. Danach legte er sich flach auf den Bauch und kroch noch einen weiteren Meter den Schutt hoch. Einen Stein nach dem anderen prüfte der Messias mit beiden Händen, ob er sich nicht bewegen ließe. Die meisten Brocken ließen sich einfach nicht bewegen so fest er auch dagegen drückte, doch als er fast an der Mitte angekommen war, erwischte er einen Brocken der fast von alleine einfach die andere Seite des Hang herunter polterte. Kaum das der Stein auf der anderen Seite donnernd zu Boden gefallen war um auf irgendetwas aus Metall auf zuschlagen, stieß ihm ein ekelhafter Gestank entgegen. Der Geruch von verrottendem Fleisch war so penetrant, dass er sich am liebsten sofort übergeben hätte. Mit einem Arm fest gegen seine Gasmaske gepresst, schob Bilvor immer mehr Steine den Abhang herunter bis die Öffnung so groß war dass man hindurch kriechen konnte.
    Mit einiger Kraftanstrengung zog der Messias sich durch den finsteren Durchgang. Auf der andern Seite war es stock dunkel da der Milizsoldat mit seinem eigenem Körper den Schein der Fackel verdeckte, hinzu kam noch dass er sich nur Bäuchlings fortbewegen konnte. Bilvor hatte das Gefühl ersticken zu müssen, unter ihm Steine die ihm in die Brust stachen und über ihm nur 2 Zentimeter platz zwischen seinem Kopf und der Decken. Mit keuchendem Atem rief er sich innerlich zur Ruhe, doch je mehr er es versuchte desto schlimmer wurde es, was würde passieren wenn er stecken bleiben würde? Die Menschen auf der anderen Seite könnten ihm dann nicht mehr helfen, er würde elendig in diesem Loch krepieren, er würde ersticken. Dem Schein-Inquisitor kam es so vor als ob die Decke ihn zerquetschen wolle - dass die Wände näher kamen. „ICH MUSS HIER RAUS!“, schrie er in Gedanken. Eine unsichtbare Hand drückte ihm die Kehle zu und drohte ihn zu erwürgen, jappsend nach Luft schob er sich unkontrolliert nach vorne, in der Hoffnung dass es irgendwo nach unten ging. Er krallte sich ungeschickt an dem Metall fest und zog sich Zentimeter für Zentimeter vorwärts, doch ihm kam es so vor als ob er sich gar nicht bewegen würde. Wie ein Fisch der aus dem Wasser geholt wurde, schnappte er nach Luft. In seiner Panik krallte er sich so fest in das Metall unter ihm, dass einige seiner Fingernägel abbrachen und sich bis zur Mitte des Nagelbettes aufrissen, es war ein grässlicher Schmerz aber er half ihm bei Verstand zu bleiben. Kurz bevor er dachte er müsse sterben bekam er eine Kante zu fassen, und zog sich mit aller Macht an ihr entlang. Er zog sich selber mit solch einer Kraft nach vorne, dass Bilvor über sein Ziel hinaus schoss und mit einem Schreckensschrei die vermeintlich rettende Kante kopfüber hinunter fiel. Während des Falls versuchte er sich zur Seite zu drehen, doch bevor er die Drehung vollenden konnte, krachte er mit schrecklichen Schmerzen mit der Hüfte gegen eine Brüstungsstange, und schlug fast zeitgleich mit seiner rechten Schulter fest auf dem Boden auf. Sein Schmerzenschrei hallte durch den Tunnel. Gepeinigt lag Bilvor auf dem kalten Metallboden, zog seine Beine an die Brust, umklammerte mit seiner linken Hand seine Schulter und mit der Rechten seine Hüfte. Während stöhnend vor Schmerzen da lag, konnte er wilde Rufe von der anderen Seite des Tunnels hören.
    „Inquisitor? Inquisitor Bilvor? Hallo? Leben Sie noch? Sagen Sie doch etwas!“, schallte es dumpf durch die Dunkelheit. Der Messias konnte die Angst aus der Stimme heraus hören, die Angst davor dass ihr Retter nun Tod sein könnte und ihre Hoffnung damit mit einem Schlag vernichtet worden war. Vor Schmerzen unfähig zu sprechen, wurde er durch das Gebrüll immer aggressiver. Diese Schwächlinge gingen Bilvor langsam auf die Nerven. Sie klammerten sich an ihn wie ein kleines Kind an den Rockzipfel seiner Mutter. Während sich eine Mutter mehr oder minder sich diese Situation aussuchen konnte, ob sie Mutter werden mochte oder nicht, wurde Bilvor dieser Umstand aufgezwungen und das machte ihn zornig. Mit knirschenden Zähnen fragte er sich worum er sich noch alles kümmern musste und wie diese Idioten überhaupt die ganze Zeit überleben konnten. Während die Schmerzen ihn noch aggressiver machten beschloss er genau dasselbe zutun wie seine „Miliz“, einfach nur stehen bleiben und zusehen während sie verletzt am Boden lagen. Die Schreie verstummten nicht, sie schwollen sogar noch an. Voller Grimm stellte der Schein-Inquisitor fest, dass seine „Miliz“ zu feige war nach zu schauen was mit ihm passiert war, sie beschränkten sich nur darauf nach ihm zu rufen. „Diese feigen Hunde, und die wollen ihre Stadt verteidigen?“, schoss es Bilvor heiß durch den Kopf. „Inquisitor nun sagen sie doch was!“, drang es wieder an sein Ohr. Mit Schmerz, Verbitterung und Wut in der Stimme schrie er:“ JA VERDAMMT ICH LEBE!“. Ein erleichterndes aufatmen erfüllte den Tunnel.


    Der Belüftungsanlagen ratterten wieder lauter als normal, wie immer wenn sie mit höchst Geschwindigkeit flogen. Unter das Lärmen der Belüftungsanlage mischte sich das Piepsen und Fiebsen der Steuerungsanlagen. Überall blinkte es in der ansonsten metallisch grauen Umgebung, die Kommandant Montros sogut wie nie verließ. Die beengenden Gänge des Schiffes würden einen normalen Menschen nach Monaten schier in den Wahnsinn treiben, aber hier auf der „Lucifer“, gab es kaum normale Menschen. Die meisten die sich hier aufhielten waren Space Marines der Ultramarines und er hatte das Kommando über sie.
    Montros hatte vor 4 Tagen einen Notruf vom Planeten Armageddon bekommen und hatte nun die Aufgabe bekommen dorthin zu reisen um die Lage zu sondieren. Ungeduldig hämmerten seine Finger auf die Stuhllehne. Mit einem schielen zum Schiffskapitän fragte er:“ Wie lang brauchen wir noch Kapitän?“.
    Montros fragte sich immer wieder wie, diese Kreatur ihn überhaupt wahrnehmen konnte, wenn man bedachte dass er mehr Maschine als Mensch war. Der Schiffskapitän, dessen Namen er immer noch nicht kannte obwohl er sich seit 3 Jahren auf diesem Schiff befand, war ein kleiner zierlich gebauter Mann dessen Alter man einfach nicht erraten konnte. Er trug eine schlichte blaue Uniform, die eher in die Reihe der Imperialen Armee gepasste als zu den Ultramarines. In seinem Nacken, Händen und Oberkörper steckte Neuralverbindungen dessen Kabel sich in einem Wirrwarr nach oben schlängelten, um in der Decke zu verschwinden. Auf seinem Kopf thronte ein Helm, ohne Augenschlitze, der nur Oberkopf und Augen bedeckte. Kommandant Montros fragte sich wie es war, mit einem Schiff vernetzt zu sein, und die Welt nur durch virtuelle Bilder zu sehen.
    Ein Zucken durchfuhr den Kapitän, als ob er aus seinem Schlaf gerissen wurde, oder vielleicht erschreckte es ihn dass er mit der realen Welt konfrontiert wurde, eine reale Welt die er nicht durch Sensoren und Bordkameras zu sehen bekam? “ Etwa 9 Tagen, Sir!“ sprach er leise. Der Schiffskapitän sprach immer leise, oder zumindest laut genug dass man ihn gerade noch verstehen konnte, was in manchen Situationen ziemlich schwierig sein konnte. Montrea erinnerte sich an eine Belagerung auf einem Planeten. dessen Namen er schon längst wieder vergessen hatte. Während die Imperialen Bodentruppen um Orbitalbeschuss baten, und das dröhnen der Laserwaffen der „Lucifer“ das gesamte Schiff erfüllte, murmelte der Schiffskapitän dass feindliche Kräfte eine Großoffensive auf die Makropole starteten. Beinahe wäre diese Information in dem ganzen Lärm untergegangen, aber ebene nur beinahe. Trotzdem war dies Montros eine Lehre gewesen, dem Kapitän immer ganz genau zuzuhören.

    Eine Stöhnen und Röcheln riss Kommandant Montros aus seinen Erinnerungen. Besorgt schaute Montros zu seinem Bruder Ishten. Sein kleiner Bruder war 2 Jahre jünger als er selbst, Ishten hatte blondes langes Haar, das ihm bis zur Hüfte reichte. Durch die Implantate war er ein kräftig gebauter junger Mann und wäre er nicht in dieser jämmerlichen Situation, wäre er ein Frauenschwarm gewesen. Sein zierlich gebautes Gesicht glich fast einem Engel.
    Doch diese Schönheit wurde getrübt durch die unkontrollierten Spastischen Bewegungen die er machte. Ein Rinnsal aus Speichel lief an seinem Kinn herab und tropfte auf seine Uniform. Sinnlose Wörter vor sich hinbrabbelten, schlenkerte er seinen Kopf hin und her, während seine Augen ziellos umher irrten. Montros war sich absolut sicher dass er seine Umgebung wahrnahm, auch wenn die Apothecari etwas anderes sagten. Eigentlich hätte sein Bruder ein Space Marine werden sollen, doch sein Körper hatte einige Implantate nicht vertragen und ihm seinen Verstand geraubt. Darüber hinaus war seine linke Körperhälfte gelähmt. Unter normalen Umständen hätte man ihn getötet um ihn von seinem Leiden zu Erlösen. Doch der Imperator hatte ihm in all seinem Leid eine Fähigkeit geschenkt, die nur die Eldar besaßen. Montros fragte sich manchmal ob er in seinem Koma, das er durch die Implantate erlitt, nicht einen Einblick in das Leben selbst oder den Warp gewonnen hatte.
    Mit einem lauten:„BLÄÄÄHH“, schlug Ishten mit seinem rechten Arm gegen den Schiffkäpitän der wieder auf seine urtümlichen Art zusammenzuckte, jedoch wie immer nichts sagte. Montros musste grinsen, nicht weil er sich lustig über die Spastik seines Bruders machen wollte, sondern weil er ganz genau wusste was sein Bruder damit aussagen wollte. Sein kleiner Bruder war anscheinend der gleichen Meinung wie er, dass sie sich beeilen mussten um nach Armageddon zu kommen. Doch anstatt sich zu beruhigen regte sich Ishten immer mehr auf, er schlug mit seinem Arm wild um sich und fing an unkontrollierte Worte von sich zu geben. Montros wusste was dies zu bedeuten hatte. Schnell stand er auf und kniete sich neben seinen Bruder. Es dauerte einige Sekunden bis er seinen Arm fest halten konnte, behutsam hielt er ihn fest und strich beruhigend über seine Hand. Danach wischte er Ishtar mit dem Saum seines Umhangs die Sabber aus dem Gesicht. „Was siehst du Ishtar?“, fragte er ihn ruhig. Sein Bruder wehrte sich gegen die Berührungen des Kommandanten, und warf seinen Kopf hin und her als ob er das was er sah nicht sehen wollte. Mit lautem:„Bluah Wuah Bläh“, warf er seinen Kopf hart in den Nacken und erschlaffte. Für einen Außenstehenden muss es ausgesehen haben wie ein Gehirnkrebskranker in seinen letzten Atemzügen, doch Montros wusste es besser. Es dauerte eine lange Zeit bis Ishten wieder zu sich kam. Seine Augen waren mit einem Mal klar, so wie es sein Bruder von ihm kannte, als er noch gesund war. Mühsam formte der Spastiker die Worte mit seinem halb erschlafftem Mund, dabei schien es als ob er die Worte die er sprechen wollte aus sich heraus pressen musste. „Böses kommt … So alt … ein Sucher … er hat das Mahl … er sucht …“, mit einem Stöhnen verfiel Ishten wieder in seine Spastik zurück. Sanft strich Montros seinem Bruder über den Kopf und ging wieder zu seinem Platz. Er wusste nicht genau was sein Bruder damit sagen wollte, aber es war wichtig. Er hoffte dass er noch einmal einen Blick in die Zukunft bekommen würde, um ihm mehr zu verraten. Was auch immer auf Armageddon geschehen war, es war nicht nur ein einfacher Angriff sondern etwas bedeutsameres, sonst hätte sein gequälter Bruder nicht darauf reagiert!

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

    Edited 2 times, last by HohesHaus (June 7, 2007 at 11:40 PM).

  • na endlcih geht es weiter ich werds mir die tage in ruhe bei einer cola durchlesen

    Quote


    "Computer games don't affect kids; I mean if Pac-Man affected us as kids, we'd all be running around in darkened rooms, munching magic pills and listening to repetitive electronic music...oh wait...."

  • Gut zu wissen das ich meine alt eingesessenen Fans gerecht komme ^^

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Es dauerte eine Ewigkeit bis sich alle durch das Loch gequetscht hatten. Bilvor hatte in der Zwischenzeit seine Gasmaske wieder abgesetzt, weil er einfach keine Luft mehr bekam. Auch wenn dass bedeutet den ungeheuren Gestank zu ertragen der ihn fast zum Erbrechen brachte Die andere Seite glich der, aus der sie gekommen waren. Das einzige was hier anders war, waren die Überreste einer U-Bahn die halb vom Schutt zerquetscht war. Noch während seine Milizsoldaten durch die schmale Öffnung krochen, ließ sich Bilvor eine Fackel geben und schaute in die U-Bahn. Er fand genau dass was er erwartet hatte: tote Menschen die einen bestialischen Verwesungsgestank von sich gaben. Junge – Alte – Frauen – Kinder lagen in verkrümmter Haltung im Zug verstreut, manche mit schrecklichen Verletzungen am Kopf. Er versuchte sich gar nicht erst vorzustellen wie es war, wenn Tonnen von Geröll den vorderen Teil zerquetschen und den Zug abrupt zum stehen brachte, so dass die Insassen mit einer Wucht durch den Zug geschleudert wurden, der jeden einzelnen Knochen zu brechen brachte wenn man gegen die Wand geschleudert wurde. „Alle tot!“, rief er seinem Trupp trocken zu. Auch wenn er es trocken sagte sah es in seinem Inneren vollkommen anders aus. Er zweifelte langsam stark daran dass er diesen Menschen überhaupt etwas gutes mit seinen Taten brachte, auch wenn er ihnen Hoffnung schenkte, und vielleicht ihr Leben ein paar Tage hinauszögern konnte. Aber das war auch alles! Bilvor hatte in den letzten Tagen soviel Tod gesehen, dass er sich allmählich daran gewöhnte. Er spürte zwar Mitleid und Trauer für diese Menschen die in dem Zug umgekommen waren übrig, doch er war sich nicht sicher ob diese Gefühle nicht eher ihm selbst als den Toten galten. Er wünschte sich an einen fernen Ort an dem ihn niemand erreichen konnte. Bilvor hasste sich selber für das was er getan hatte - für das was er noch zutun vermochte. Vor Wut ballte er seine Hände zu Fäusten und sofort stach ein scharfer Schmerz durch seine Hände, als seine Fingerkuppen seine Hand berührten. Auch wenn es sehr wehtat, ballte er noch fester seine Faust zusammen um die quälenden Gedanken zu vertreiben. Der Schmerz war so stark dass es ihm Tränen in die Augen trieb. Er konzentrierte sich sogar auf diesen Schmerz, der ihm das Gefühl gab noch am Leben zu sein.
    Plötzlich spürte er eine Hand auf seiner Schulter, als er sich umdrehte stand Desmond hinter ihm. „Weinen Sie nicht um die Toten, Inquisitor. Ihnen geht es wahrscheinlich besser als uns!“, meinte er mitfühlend. Bilvor war wie gelähmt, er hatte mit so einer Reaktion nicht gerechnet, vor allem wollte er nicht den Eindruck erwecken dass er um die Menschen im Zug trauerte. „Ähm … ja … du hast wohl Recht Desmond“, antwortete der Schein-Inquisitor. Erst jetzt fiel ihm auf dass ihn sein gesamter Trupp anstarrte. Hastig wischte sich der Milizsoldat die Tränen aus dem Gesicht:“ Wir müssen weiter“, befahl er herrischer als er es vorhatte und trat voran in die Schächte.

    Sie wanderten wieder durch die Tunnel. Bilvor erinnerte es etwas an die Märsche in der Wüste von Armageddon, einen Schritt nach dem anderen tun ohne wirklich das Ziel zu kennen - ohne das sich die Umgebung änderte. Sie wanderten und wanderten, der Trupp war kurz davor die Suche abzubrechen, da dieser Tunnel schier endlos schien.
    Der Messias blieb mit einmal mal stehen. Ein leises Wimmern und wehklagendes Brüllen, aus den Tiefen der Schächte, drang an Bilvors Ohr. Er wusste nicht ob er sich das nur einbildete oder ob es Real war. Es hörte sich nicht menschlich an sondern viel animalischer, dass es einem fast Angst einflößte. Doch er wusste ganz genau, auch wenn dieses Weinen animalisch war, konnte dieser jemand oder etwas ihnen nicht gefährlich werden. Der Schein-Inquisitor wusste einfach dass Orks, Dämonen oder andere schreckliche Kreaturen niemals weinen würden. „Hört ihr das auch?“, fragte er den Trupp. Ein zustimmendes Raunen ging durch die Menge. Froh darüber endlich weitere Überlebende zu finden liefen sie im Dauerlauf, der Stimme entgegen. Auch wenn das Klagen der Person dass durch den Tunnel schallte sie alle das schlimmste ahnen ließ, waren alle voller Zuversicht dennoch einige Überlebende zu finden. Mit jedem Schritt den sie taten, wurde das Jammern und Brüllen lauter. Als sie ein paar Minuten durch den Schacht rannten, schälte sich die Silhouette eines wahren Hünen aus der Dunkelheit heraus. Er saß mit dem Rücken zu ihnen gewand auf dem Boden. Bilvor konnte jetzt schon sehen dass dieser Kerl gigantisch sein musste, wenn er aufstand. Alleine schon seine Breite ließ ihm einen Schauer über den Rücken jagen. Sein Kopf war kahl rasiert, und soweit der Messias erkennen konnte trug er ziemlich abgetragene Kleidung. Im krassen Kontrast zu seiner Körpermaße die einen Space Marine wahrscheinlich übertraf, passte das Verhalten einfach nicht zu ihm. Er saß einfach nur Schluchzend da und schien irgendetwas in den Händen zu halten. Vorsichtig machte der Messias drei Schritte auf den Hünen zu.
    Mit einem Ruck drehte sich der Riese um. Der Fackelschein ließ sein Gesicht unheimlich aussehen. Seine Augen waren nicht mehr als Schweinsäuglein, dafür hatte die Natur ihm eine große Nase geschenkt, wozu auch immer er eine so große Nase benötigte!? Sein Unterkiefer war so kräftig gebaut das er Steine hätte damit zermahlen können, wären da nicht die vorstehenden Eckzähne gewesen, die ein in den Mund nehmen eines Steines verhindern würden. Tränen rannen dem Ogryn die Backen runter, und in seinen Händen hielt er eine Katze aus dessen Mund und Nase Blut tropfte. Anscheinend war sie noch nicht lange tot. Bilvor hatte schon von Ogryns gehört und dass viele in der Imperialen Armee dienten ebenso dass sie Furchterregende Kämpfer seien, doch er stand niemals einem Gegenüber. Genau dieser Umstand, machte ihm Angst. Der Milizsoldat wusste nicht mit diesem Ogryn umzugehen, nicht in der Lage ihn einzuschätzen blieb er erst einmal stehen um ihn weiter anzustarren. Ein Schrei des entsetzen ging durch die Menge, die hastig einen Schritt zurück machten. „Oh mein Gott dass ist Onnox!“, schrie einer der Milizsoldaten bestürzt. Noch bevor Bilvor fragen konnte was an ihm so schlimm sei, schrie der Ogryn voller Trauer in der Stimme:“ Geht wäg!“. Seine Stimme war so tief und laut, dass der Milizsoldat glaubte die Wände stürzen gleich ein. Gleich darauf fing Onnox wieder an zu weinen. Ohne nachzudenken fragte Bilvor unvermittelt heraus:“ Warum weinst du?“. Der Ogryn schaute zu ihm auf und meinte mit weinerlicher Stimme:“ Schmusi is putt!“. Der Schein-Inquisitor konnte mit der Antwort nicht wirklich etwas anfangen, und hakte nach:“ Äh … wer oder was ist Schmusi?“. Der Ogryn packte die tote Katze, hielt sie Bilvor hin und schüttelte sie etwas, dabei wackelte der Kopf der toten Katze hin und her. Der Milizsoldat schaute angewidert weg „Ah ich verstehe … und wie ist sie gestorben?“. Onnox schniefte drückte die Katze wieder an sich und erklärte:“ Schmusi is’ Onnox einzigä Freund, ist immer zu Onnox gekommen … hat keine Angst vor Onnox wie dä bösän Mänschn! Aba Onnox hat Schmusi zu fest gedrückt und da is Schmusi kaputt gangen!“, wieder fing der Oger an zu weinen, dabei streichelte er seine tote Katze.
    „Seien Sie vorsichtig Inquisitor, dieser Ogryn ist ein Mörder! Er hat 3 Menschen erschlagen, er war Strafarbeiter in den Minen!“, raunte ihm jemand zu. Auch wenn dieser Ogryn dumm war, wie alle Ogryns, hatte er dennoch ein gutes Gehör. Mit einem Ruck schaute er Bilvor direkt an. „Ooohhh“, rief er voller Ehrfurcht und Hoffnung „du bist da Inkwisidor? Mach die Schmusi wieder ganz! Onnox hat soviel von die Inkwisidors gehört, ihr seit da Kinda vom Gott-Imperator hat da Kommissar gesacht!“. Dabei stand der Ogryn so unvermittelt auf, das Bilvor instinktiv einen Schritt nach hinten machte. Was er vorher schon geahnt hatte, war nun Gewissheit. Onnox war ein Riese, er überragte Bilvor um mindestens 2 Köpfe. Ohne dass der Messias reagieren konnte, hielt Onnox ihm seine Schmusi unter die Nase „Mach se bidde wieda ganz, großa Kriega!“, bat er ihn nochmals. Der Schein-Inquisitor wünschte sich wieder ganz wo anders zu sein. Er wusste nicht wie der Ogryn reagiert wenn er ihm sagen würde dass er seine Katze nicht wiederbeleben konnte. Ein Wutausbruch von diesem Muskelpaket würde er oder seine Begleiter nicht überleben. Andererseits konnte er einen Ogryn gut als Leibwache gebrauchen, denn falls die Überlebenden von Armageddon heraus bekommen sollten dass er doch kein Inquisitor ist, würden sie ihn bestimmt lynchen wollen. Aber mit einem Ogryn im Rücken würde sie es nicht wagen ihn anzugreifen. „Onnox ich … ähm schlage dir einen Tausch vor“, begann er langsam „du hast jetzt die Wahl, ich könnte dir deine Schmusi wieder ganz machen, oder du vergisst Schmusi und wir alle sind jetzt deine Freunde!“. Der Ogryn legte einen Finger an den Mund, und überlegte sehr, sehr lange. Der Schein-Inquisitor betete innbrünstig zum Gott-Imperator dass er sich gegen die Katze entscheiden würde. Nach langen Minuten die Bilvor wie eine Ewigkeit vorkamen, fing der Hüne auf einmal dümmlich an zu lachen, schmiss die Katze, die mit einem lauten Krachen gegen die Wand knallte, weg und umarmte Bilvor so fest dass er befürchtete er würde ihn zerquetschen. „Onnox hat neue Freundä und so viele!“, jubelte der Riese. Innerlich dankte der Milizsoldat dem Imperator auf Knien dass er sich gegen die Katze entschied. Kurz bevor er drohte zu ersticken, ließ Onnox ihn los. „Ich hoffe dein neuer Freund ist nicht dein Untergang, Onnox“, schoss es Bilvor nach der Umarmung durch den Kopf.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • boah mehr, ich will mehr hab teil 1 und 2 jetzt in einem stück gelesen und muss sagen: hut ab mach witer so!

    ps: ich will mehr!!!!!!!!!! :02:

    Edit: *push* :P

    Hm, in drei Stunden kommt mein Date und auf der Couch hier liegt meine Exfreundin und pennt vor sich hin... Das könnte einen Ressourcenkonflikt geben...

    Edited 2 times, last by dymdez (July 17, 2007 at 8:06 PM).

  • Mit bloßen Händen räumten sie die Steine weg. Ein schwerer Brocken nach dem anderen. Manchmal war das Geröll so schwer das 3 Mann mit anpacken mussten um den Stein hoch zu hieven, und jeder Felsklumpen kostete sie wertvolle Zeit. „Schneller! Strengt euch weiter an, bald haben wir es geschafft!“, feuerte Hispik mit schweißüberströmten Gesicht seine Leute an. Er wusste nicht wie viel Zeit sie noch hatten, jede Minute war kostbar und die Angst vor dem Inquisitor sagen zu müssen dass sie versagt hatten saß ihnen allen im Nacken. Wieder bückte sich der alternde Fabrikarbeiter nach einem neuen Stein, seine Hände brannten, sein Kreuz schmerzte und seine Arme erlahmten langsam als er den nächsten Brocken anhob um ihn seinen Kameraden rechts von ihm weiter zu geben der ihn aus der ihn aus der Grube trug. Er war einfach viel zu alt für solche Sachen, mit 55 sollte er eigentlich langsam an die Rente denken, anstatt im Dreck rumzuwühlen. Aber wie sooft machte einem der Krieg einen Strich durch die Rechnung. Als sich der Fabrikarbeiter den Schweiß aus dem Gesicht strich, fragte er sich ob dies nicht ausgleichende Gerechtigkeit war die ihm nun widerfuhr. Bis vor ein paar Tagen hatte er noch Munition für die Armee hergestellt, die auf mehr oder minder weit entfernten Schlachtfeldern kämpfte. Nun war der Krieg aber zu ihnen gekommen und hatte seine hässliche Fratze über die gesamte Stadt ausgebreitet. Die Orks waren schon immer auf Armageddon gewesen, aber niemals war die Lage so schlimm gewesen, dass sie in die Städte kommen konnten. Fast alle Bürger auf Armageddon konnten sich sicher sein, dass die hohen Mauern die Feinde fern halten würden, die tapferen Soldaten ihre Ziele trafen und die schweren Panzer die Orks unter ihren Ketten zermalmten. Aber jetzt … jetzt was nichts mehr von all dieser Sicherheit geblieben. Innerhalb von ein paar Stunden war alles hinweggefegt worden. Ein Feuersturm der über den Planeten fegte, der die Karten neu mischte. Der Tod selber hatte lächelnd die Karten neu gemischt und so verteilt dass er die größte Ausbeute daraus ziehen konnte. Im gleichen Zuge wurde sich Hispik klar dass sie, der kleine Bürger, nicht mehr als eine Fußnote auf einem langen Stück Papier waren dass irgendeinem Regierungsbeauftragten vorgelegt wurde. Sie alle, die gesamte Stadt – ja vielleicht der ganze Planet war weniger wert als ein Bauer auf einem großen Schachbrett dass die ganze Galaxie umspannte. Niemand würde sich einen Dreck um sie scheren, nicht um einen „kleinen“ Vorort in Armageddon Secundus in der Nähe der Makropole Tartarus im Südöstlichen Teil auf Armageddon.
    Seine eigenen Gedanken schmetterten Hispik nieder, eine Woge von Verzweiflung und Angst drohten ihn zu überfluten, jegliche Hoffnung und Zuversicht zu ersticken. Doch er rettete sich mit dem Gedanken, dass ein Inquisitor unter ihnen war und schon alleine dass musste bedeuten dass dieser Ort doch nicht in Vergessenheit geraten würde.
    Jonathan richtete sich auf und bog sein Kreuz durch und schaute dabei in den Himmel, in der Hoffnung jeden Moment die gefürchteten Sturmlandekapseln der Space Marines im Himmel zu sehen – wie in den alten Geschichten als der Dämonenprimarch Agron über diese Welt her fiel. Aber Hispik schaute vergeblich in den Himmel und konzentrierte sich mit einem Seufzer wieder auf seiner näher liegenden Aufgabe, die noch einige Meter unter der Erde begraben lagen.
    Die Gruppe räumte schon seit einer Stunde Steine und Geröll weg, um die darunter gefangenen Menschen zu befreien. Nur durch puren Zufall, oder durch den Willen des Imperators haben sie das leise helle klacken unter der Erde gehört. Irgendjemand schlug mit einem Gegenstand gegen den harten Fels um auf sich aufmerksam zu machen, doch seit geraumer Zeit war das Klacken verstummt. Hispik hoffte darauf dass die Überlebenden einfach nur die Hoffnung aufgegeben haben und deshalb aufgehört haben auf sich aufmerksam zu machen. Nichts wäre niederschmetternder gewesen als wenn sie nur noch Tote bergen konnte, und sich den Vorwurf machen müssten nur 10 Minuten früher da gewesen zu sein. Mit einem Ächzen hob Jonathan den nächsten Stein hoch und gab ihn weiter. Erleichterung stieg in ihm auf, endlich hatte sich die Kräfte zehrende Arbeit gelohnt! Unter dem Staub und den kleinen Kieseln, ragte ein metallener Griff ihm entgegen. Schnell wischte er den Dreck von der Luke ab und legte eine 2 mal 2 Meter große Bodenluke frei. Der alte Fabrikarbeiter stellte sich mit gespreizten Beinen über das Metall und packte den Griff mit beiden Händen und hob ihn an. Die Luke war schwer, nur Zentimeter weise konnte er öffnete sie öffnen. Wie als wenn der Tod selbst versuchte die Luke geschlossen zu halten um noch mehr in sein Reich zu holen. Schnell kamen andere Helfer angerannt und halfen dabei die Luke zu öffnen. Als sie mit einem lauten Scheppern auf den Boden krachte, schlug ihnen ein übler Gestank von Schweiß und menschlichen Ausdünstungen entgegen, an den sie sich aber allmählich gewöhnt hatten. Gespannt warteten die Helfer an der Öffnung, doch nichts regte sich. Alles was sie sehen konnten war eine Betontreppe die in den Schacht hinein führte, die sich schon nach 5 Schritten in der Dunkelheit verlor. „Hallo?“, rief Hispik in den Gang hinein „lebt da unten jemand?“. Zahllose Minuten vergingen ohne eine Antwort. Gebannt standen sie alle um die Öffnung im Boden herum und starrten in die Dunkelheit. „Vielleicht sind sie schon alle tot?“, warf jemand aus der Masse ein. „Ich bete zum Imperator dass dem nicht so ist! Los wir müssen da runter und schauen ob wir helfen können!“, antwortete Hispik. Er ließ sich eine Fackel reichen und stieg unsicher die ersten Stufen hinab.

    Sie hatten den halben Tag die Untergründe durchsucht, und niemanden gefunden. Entweder waren sie die einzigen Überlebenden oder die Menschen hielten sich woanders versteckt. Vielleicht waren sie auch in die Makropole geflüchtet? Mit schweren Gliedern kam Bilvor mit seiner Gruppe wieder zur U-Bahn Station. Müde setzte er sich an eine Feuerstelle, Onnox wich ihm nicht von der Seite. Ein leises Raunen ging durch die Menge als sie den riesigen Ogrin sahen, und sofort nahmen die Menschen hastig abstand. Es dauerte keine Minute bis Onnox und der falsche Inquisitor alleine an der brennenden Tonne saßen. „Da Menschnz ham Angst voa Onnox!“, meinte der Hühne. Bilvor schaute kurz auf, und sah wie sich die Menge auf der ganzen Station verteilten, und ihnen verstohlene Blicke zuwarfen. „Wie kommt es das du Strafarbeiter bist, und kein Soldat?“, fragte Bilvor. „Onnox war Soldat, gaaaaanz starka Soldat!“, antwortete er mit einem Grunzen „aba da wa eina der hat Onnox immer Sachen weg genommen. Der Kommisa wollte Onnox nich helfen, da hab ich als aufgepasst und gesehen wie de Böse meine Sache durchfühlte. Da hab ich ihn genommen und gegen die Wand geworfen, aber er ist danach nich mehr aufgestanden. Onnox weiß nich warum, hat gar nicht feste geworfen. Danach kam Onnox in die Fabrik“. Mit einem Nicken hörte der Milizsoldat sich die Geschichte an. „Dieser dümmliche Riese kann seine Kraft nicht einschätzen“, dachte er sich dabei. Dieser Umstand hatte Onnox ziemlich viel gekostet, selbst wenn er das alles hier Überleben sollte, würde er niemals wieder in die Armee kommen. Es würde Bilvor nicht wundern wenn sie den Hühnen wieder einsackten und in die Fabrik steckten. Es war sogar eher wahrscheinlicher dass sie ihn erschießen werden sobald die Armee ihn in die Finger bekommt, da er sich nicht an seine Auflagen gehalten hatte in der Fabrik zu bleiben, die jetzt nicht mehr als ein Häufchen Asche war. Bilvor streckte sich, verschränkte seine Arme hinter dem Kopf und legte sich auf den Rücken. Kleine Steinchen pieksten ihn in den Rücken, aber er war zu müde um sich daran zu stören „Wie unfair!“, meinte er am Ende seines Gedankenganges. „Ja Onnox sieht das auch so! Onnox war nich schuld, hätte der Böse nich da Sachen geklaut wäre Onnox immer noch bei da Armee! Onnox wussta doch das da große Kind vom Imparator schlau is und Onnox verstehn würd“, platzte es aus dem Riesen heraus. Der Messias musste kurz Lächeln, so hatte er das eigentlich nicht gemeint. Er fand es nur unfair, dass der Ogrin keine Chance bekommen würde seinen Fehler abzuarbeiten, egal was er jetzt machte - er war tot. Ob getötet durch die Orks oder durch ein Exekutionskommando der Armee machte dabei keinen Unterschied. Bilvors Lächeln verschwand genauso schnell wie es gekommen war. Sie alle, waren tot, egal was sie machten. Ob durch die Orks oder durch die Necrons machte dabei keinen Unterschied. Nachdem er sich auf die Seite gerollt hatte, und seinen rechten Arm als Kopfkissen benutze, viel sein Blick in den dunklen U-Bahn Schacht. Der eine Versinnbildlichung seiner Situation war. Ein großer dunkler Schlund, der alles in sich aufzusaugen schien. In ihm gab es keine Hoffnung, keine Zuversicht – nur Dunkelheit. Ein Tor ins Nichts, umrahmt von Tonnen von undurchdringlichem Stein. Warme Luft aus dem Tunnel traf sein Gesicht, es war irgendwo ein angenehmes Gefühl. „Ist alles wirklich so aussichtslos?“, fragte er sich dabei als er die Augen schloss. Diese Frage verfolgte ihn in seine Träume. Träume voller Zerrbilder, und abhackten Situationen in denen er hilflos zuschauen musste wie alles um ihn herum zu Staub zerfiel.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

    Edited once, last by HohesHaus (August 6, 2007 at 5:40 AM).

  • machst du denn noch weiter?
    ich hab mich von gestern nach heute bis hierher durchgelesen und find die Geschichten richtig toll

    "Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm"

  • Ja ich schreibe an der Geschichte noch, habe nur ne lange kreative Pause gehabt da ich RL mäßig wenig Zeit und Energie hatte

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

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