50-60h ? ein quatsch, wie solln das gehn ?:D
Diskussionsthema: Studiengebuehren
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Bei uns an der Fachhochschule heisst es auch pro Stunde im Unterricht folgt eine Stunde Arbeit zu hause. Wir haben im Moment 34 Lektionen.
Studium ist nicht gleich Ferien

Zum Thema Gebühren, zahlt momentan der Kanton, ich muss selber glaub 500sfr zahlen, ca 12'000 zahlt der Kanton.
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Ich habe letzte Woche Erstsemester Tutor in Informatik gemacht, neben der Bachelor Pruefungsordnung war die grosse Frage, wie kann man den Erstsemestern die Studienbeitraege (nicht Gebuehren, das hoert sich doch so negativ an!) erklaeren ohne dass sie dannach mit Fackeln und Mistgabeln losziehen wollen? Kurz: es geht nicht!
Ein Bachelorstudent im Fach Informatik hat an der Uni Bonn erstmal fuenf Faecher im ersten Semester, was knapp dem "Workload" von 80 Stunden entspricht, also Vorlesungen besuchen, Vorlesungen nacharbeiten, Uebungen besuchen, Uebungsaufgaben loesen.
Studiengebuehren sind in NRW/Bonn 500€ + 156€ Sozialbeitrag (Semesterticket, Unfallversicherung, Verwaltungskosten und noch irgendwas), von den 500€ kommen so um die 48% im Institut fuer Informatik an, der Rest versickert "weiter oben". Diese, sagen wir mal 250€, duerfen nicht zur deckung bestaendig anfallender Kosten genutzt werden, wie z.B. Heizkosten, weil ja nicht klar ist, ob die Studiengebuehren so erhalten bleiben. Sollte nach einer Frist nicht alles Geld im Topf ausgegeben worden sein, verfaellt dieses uebrigens, wo es genau hingeht, keine Ahnung, die Interna sind nicht (!) oeffentlich. Bleibt noch der positive Aspekt, auch bei uns wurden Ferientutorien eingerichtet, es gibt ein paar kurz Sprachkurse, die Rechner werden erneuert (unsere Linux Rechner sind von anno dazumal), es kommen mehr und neuere Buecher in die Bibliothek.
Dass die Computer vorher von einer Initiative des Bundes (CIP = Computer Investment Pool) zum grossteil bezahlt wurden ist egal, weil faellt jetzt weg (#1), Zuschuesse fuer Tutoren fallen auch teilweise weg (#2) und die Sprachkurse dauern ganze zwei Wochen und sind total ueberrant, also eher ein Witz (#3). In Bonn kommt noch dazu, dass die Informatik in einem PCB verseuchten Altbau sitzt, der abgerissen werden soll und alle ziehen um. Passiert aber erst 2009/2010. Richtig, davon haben die jetzigen Erstsemester nichts mehr und sehen von ihren Studiengebuehren fast nichts.
Und jetzt steht ihr vor 20 Erstsemestern und erklaert ihnen Studiengebuehren...Nochwas zu dem "nicht bezahlbar". Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht, imho sind selbst die 500€ fuer jeden Bezahlbar, auch wenn z.B. der Kredit der NRW Bank mit 5.5% happig ist, gibt es X Moeglichkeiten das ganze fuer sich guenstiger zu machen. Wer Bafoeg und einen Kredit bezieht ist ab einer gewissen Summe eh halbwegs aus dem Schneider, wer glaubhaft machen kann, dass es zuviel Geld ist, kriegt Nachlaesse und wenn man sich z.B. in der Fachschaft fuer die Uni einsetzt kriegt man zwei Semester Studiengebuehren erlassen. Und mal ehrlich, wer weiss was er will und seinen Bachelor in 6-8 Semestern durchzieht, der kann auch gut mit 3000-4000€ Schulden leben, die er nur ganz langsam wieder abstottern muss...
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Original von Brother_Betor
Es gibt auch Leute die müssen in eine andere Stadt und dann muss man neben Miete auch noch sein täglich Brot bezahlen. Nur Nudeln mit Fertigsauce von Aldi sind auf dauer auch nicht das gesündeste. Zudem Darf der gute Tok. zu jeder seiner Vorlsesung bzw. Veranstaltung ein Nachweiß erbringen (weiß er wahrscheinlich am besten), da er wenn er vor kurzem angefangen hat auf Bachelor studiert und nicht Examen/Diplom (da ist alles noch etwas lockerer aufgebaut). Wenn das Geld was ich bezahle auch in die Uni fließt wäre das vielleicht noch erträglich. Aber es weiß ja keiner wo die Studiengebühren bleiben, meistens um irgendwelche Haushaltslöcher zu stopfen. Jedem sollte die Möglichkeit auf ein unbezahltes Erststudium gegeben sein, nicht umsonst wird hier in Deutschland nach Fachkräften gefragt.mmh nachweiß?? ne muss ich nicht ^^; es gibt vorlesungen eben mit klausuren und welche mit leistungsnachweiß...
kurse mit klausuren sind in modulen geordnet und ich muss ein modul mit mindestens mit 50 % gewichteter mittelwert der ergebnisse der klausuren der einzelnen vorlesungen; und jedes jahr (also nicht semster) muss man eine bestimmte Mindestanzahl von leistungspunkten einbringen;
von einzelnen vorlesungen muss ich kein nachweis erbringen, das ich da war, kann auch alles ausm skript lernen....soll aber net wirklich gut sein
(btw ich studiere auf bachelor)es gibt ein paar kurse wo man durch anwesenheitsnachweis lp's einbringen kann, aber das sind nur ganz wenige, (in meinem semster genau eine vorlesung)
btw, nein der tutor meinte stunden (hat heute auch nochmal der dekan gesagt) keine sws..ich gebe atm pro woche 30 € alleine fuer essen ect aus (eben damit ich nicht immer das gleiche essen muss und auch mal gemuese ect. drunter is), dabei nicht eingerechnet semestergebuehren, buecher, sozialbeitrag, miete, und einfach mal abends weggehen ect. ect.
ark, ich habe glueck, dass meine eltern reich genug sind, aber ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste ahnung, wie ein arbeiterkind, das sein studium komplett alleine bezahlen muss, irgendwie das ueberstehen kann.
wenn ich mein stundenplan anschaue, werde ich zirka jeden tag (bis auf fr und mi) von zirka 8 bis 18 uhr in der uni sein; dann noch arbeiten nebenbei und lernen zwischendurch? das wuerde vllt 5 std schlaf pro nacht sein und dazu null freizeit...und das halte mal 5 jahre durch bis zum master (sofern man da in der regelstudienzeit bleibt), da wirste verrueckt..
das ist kein fleiß mehr den man erbringen muss, es ist fuer einen menschen schlicht unmöglich soviel zu lernen und zu arbeiten.und mit deinen 400 € jobs kommste auch nur durch, wenn du dazu bafög kriegst und hast danach gleich noch schulden, wennde mit dem studium aufhoerst...
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Passt grade so schoen, vorallem der letzte Satz: http://www.spiegel.de/unispiegel/stu…,511833,00.html
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jo oder das interview hier
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu…,511423,00.html -
Die 500€ kann jeder auftreiben, das stimmt. Aber wenn man wie tok sagt, keine eltern hat, die einem die miete etc zahlen können, dann siehts sehr sehr schlecht aus.
achja und 50-60h sind utopisch

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Original von SaTyRe
Die 500€ kann jeder auftreiben, das stimmt. Aber wenn man wie tok sagt, keine eltern hat, die einem die miete etc zahlen können, dann siehts sehr sehr schlecht aus.achja und 50-60h sind utopisch

die 50-60h erzählen sie uns auch immer...
aber mal ehrlich, wer macht das schon?
wenn man soviel zeit investiert und trotzdem im 3er bereich liegt hat man es eh verfehlt
ich find einfach das soziale ungleichgewicht in deutschland zu hart.
wenn ich mir hier bei uns in saarbrücken die "ärmeren" stadtviertel anschaue sieht man direkt, dass da höchstens 5% der kinder später mal studieren (können) werden.
da muss angepackt werden durch viel mehr stipendien etc.
wobei das ganze schon im kindesalter beginnt...die 500€ kann man schon aufbringen, keine frage.
ich kenn genug leute, die nicht mehr bei den eltern wohnen, arbeiten und trotzdem studieren...
man muss es halt nur durchziehen.
ob wir so aber zu mehr fachkräften kommen ist ne andere frage! -
Also mir geht es so ähnlich wie Sancti.
Auf der einen Seite frage ich mich schon, warum studieren grundsätzlich kostenlos seien soll, aber auf der anderen Seite ist die Einführung der Studiengebühren in dieser Höhe einfach der falsche Weg.
Man bedenke, dass unsere Politiker doch festgestellt haben, dass es zu wenige Fachkräfte in Deutschland gibt und dann wollen sie es dadurch beheben, indem sie den Zugang zum Studium erheblich erschweren. Das entbehrt jeder Logik, die man auch schon in der Grundschule vermittelt bekommt.
Zudem, wenn ich doch so etwas wie Studiengebühren einführe, dann fange ich doch erst klein an und dreh dann langsam am Rad um zu sehen, wie weit man denn gehen kann und haut nicht einfach als erstes 500€ Studiengebühren raus.
Hinzukommt auch noch unser schönes extra "Der Föderalismus". Dadurch sind die Regelungen zwischen den einzelnen Länder unterschiedlich, was auch die Kreditaufnahme betrifft.
Mein Tutor hatte damals schon gesagt, dass durch die drohende Einführung der Studiengebühren in Hessen, die hessischen Studenten die Mainzer Uni mit einem Ansturm belegen, sodass RP nun auch überlegt Studiengebühren einzuführen und den ENZ anzuheben.
Wenn man dann noch bedenkt, dass das Studium durch die neuen Studiengänge stark zusammengeschnitten worden ist und die Studenten nun noch mehr in kürzer Zeit lernen sollen. Dann auch noch das manche Prüfung nur einmal in den Sand gesetzt werden dürfen und danach ist Schluß.
Bei dem ganzen zusätzlichen Stress und 500€ Studiengebühren, möcht ich wissen, wie die Leute das aushalten sollen. Denn schon jetzt leiden immer mehr Studenten unter psychischen Problemen wie dem Burn-out.Unmöglich scheint nichts zu sein, dass wissen wir auch schon von einem Autohersteller, aber dieser Weg des fast Unmöglichen ist garantiert nicht der richtige Weg, um den Fachkräftemangel zu beseitigen !!!
Deswegen eher Contra Studiengebühren. -
ich finde das was ark gesagt hat bullshit, das klingt imho nach jemandem der in seinem leben noch nie gearbeitet hat und alles von seinen ellis gelöhnt bekommt, fass das negativ auf oder nicht.
Wie ich schon geschrieben habe, hätte ich auch gerne studiert, aber es fehlt das geld. Also ab in eine Lehre, und weil deutschland eh regiert wird von einem haufen, fetter anzugträger , die darüber diskutieren ob und wie ein vogel fliegen soll, während es hier in deutschland zuviele arbeitslose gibt, und die ämter nutzlos sind und geld rauswerfen.
400€ jobs sind schnell vergeben, selbst da ist der konkurenz druck sehr hoch, und wenn du einen kriegst ohne irgendwie qualifiziert zu sein (ja es gibt sogar leute mit abgeschlossenen lehren die sich dafür bewerben) dann haste glück oder beziehungen.
und wärend ich das geschrieben habe ist mir der arsch geplatz ich hab nun eine wand voller scheisse und weiss nichtmehr was ich sagfen wollt... -.-
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ja geil marv! Du bist immernoch mein Lieblingstyp hier...
Wer reisst denn sonst immer das Maul auf, andere Leute interessieren mich nich, ich bin so böse und scheiss auf alles!? Aber dann über soziales ungleichgewicht beklagen?
Wenn denn jetzt ich mit meinen reichen Eltern sage, ich scheiss darauf das du kein Geld hast, haste eben pech und kannst nich studieren gehn! Was sagste dann? Is doch genau deine Meinung zu allem anderen nur in grün! *daumen hoch*Meine Eltern können es sich leisten mich durchs studium zu füttern, nichts desdo trotz weiss ich was arbeit ist und was man für Geld tun muss. Bundeswehr ftw. Genauso hab ich auch in den Ferien schon gearbeitet und nebenher trag ich Zeitungen aus...
Ob 500 Euro in 6 Monaten zuviel ist oder nicht, kann ich schlecht sagen. Aber vonwegen Fachkräftemangel, ich betone hier nochmal! Die Anmeldezahlen sind gestiegen! Deutschlandweit!
Was die Politikersache angeht, naja jeder kann ne Meinung haben... Bildzeitung vermittelt da schon solides wissen! *lol*
Aber seien wir doch mal ehrlich, auch wenn es schön wär das alle die gleichen Chancen haben und jeder studieren könnte... bis jetz gings, war toll. Nun gehts nicht mehr! Jetzt muss man entweder gut abgesichert sein über die Familie oder wirlich hart für ein Studium arbeiten. Rummheulen hilft da nicht viel! Whinen kann jeder, wenns euch echt so unglaublich stört, tretet in eine Partei ein und versucht was zu bewegen!
Das mit den 60 Stunden halte ich auch für mehr als nur unrealistisch! Eher gesagt völliger quark... aaaber, das kommt auch aufs studium an. Gibt sicherlich durchaus Fächer wo das evtl. doch realistisch ist.
so far...
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Original von Arkarius
ja geil marv! Du bist immernoch mein Lieblingstyp hier...Wer reisst denn sonst immer das Maul auf, andere Leute interessieren mich nich, ich bin so böse und scheiss auf alles!? Aber dann über soziales ungleichgewicht beklagen?
Wenn denn jetzt ich mit meinen reichen Eltern sage, ich scheiss darauf das du kein Geld hast, haste eben pech und kannst nich studieren gehn! Was sagste dann? Is doch genau deine Meinung zu allem anderen nur in grün! *daumen hoch*keine ahnung haben aber das maul aufreissen, du bist echt das vorzeige bild der hier amtierenden mods.
Ich brauch dazu nix sagen, das du kein plan hast, haste eben selbst gezeigt.
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Original von Arkarius
Ob 500 Euro in 6 Monaten zuviel ist oder nicht, kann ich schlecht sagen. Aber vonwegen Fachkräftemangel, ich betone hier nochmal! Die Anmeldezahlen sind gestiegen! Deutschlandweit!
Schön dass die Anmeldezahlen gestiegen sind. Jedoch hat diese Aussage rein quantitativen und keinen qualitativen Wert. Wieviele von den Studenten, die sich neu angemeldet haben kommen aus einkommenschwächeren Schichten. Wieviele von den Neuanmeldungen sind Auslandsstudenten. Rein aus eigenen Beobachtungen sind es immer mehr Asiaten, die man antrifft, vor allem Chinesen. All diese Fragen werden durch diese Aussage nicht gedeckt. Man muss ja nicht nur die 500 Euro Studiengebühren aufbringen sondern auch noch sich nebenbei den Lebensunterhalt finanzieren. Da fallen dann schon 500 Euro haben oder halt eben nicht haben sehr ins Gewicht.
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richtig, dazu kommen mögliche reisekosten, eventuel miete und lebenserahltungskosten usw usf
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Original von Bluebull
die 50-60h erzählen sie uns auch immer...
aber mal ehrlich, wer macht das schon?
wenn man soviel zeit investiert und trotzdem im 3er bereich liegt hat man es eh verfehlt
ich find einfach das soziale ungleichgewicht in deutschland zu hart.
wenn ich mir hier bei uns in saarbrücken die "ärmeren" stadtviertel anschaue sieht man direkt, dass da höchstens 5% der kinder später mal studieren (können) werden.
da muss angepackt werden durch viel mehr stipendien etc.
wobei das ganze schon im kindesalter beginnt...die 500€ kann man schon aufbringen, keine frage.
ich kenn genug leute, die nicht mehr bei den eltern wohnen, arbeiten und trotzdem studieren...
man muss es halt nur durchziehen.
ob wir so aber zu mehr fachkräften kommen ist ne andere frage!naja bin heute mal in meienr fakultaet rumgelaufen, und hab da den aushang einer klausur der schaltungselektronik gesehen, druchschnitt zirka 20 - 30 % (um ein modul zu bestehen braucht man gewichter mittelwert von 50 % (ein modul besteht aus meistens 2 - 3 klausuren), dass hat mir doch etwas angst gemacht xD und nur ca 7 oder 8 leute hatten ueber 50 % (von ca 40 bis 50 leuten)
zudem hat mein tutor gesagt dass man in et/it durchschnittlich mehr lernen muss als in den anderen studiumsgaengen, also ich halte das durchaus fuer realistisch....
und naja, ark, schoen dass die anmeldezahlen gestiegen sind, das sagt nichts ueber die abbruchsquote aus....und es brechen schon einige leute wegen den studiengebuehren und nicht weil sie zu schlecht sind ihren studiengang ab...
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Selbst WENN man nebenher nen 400 € - Job auf die Reihe bekommt: Man kann damit nur sein Studium bezahlen wenn man zu Hause wohnt.
Ich wohne in meiner eigenen Wohnung und mache KEINEN 400€-Job. Weil ich es zeitlich nicht kann. Ich kann weder vor noch nach den Vorlesungen arbeiten, da ich teilweise erst um 17 oder 18 Uhr aus der Uni rauskomme.
Ich habe pro Semester 735,- € Gebühren.
Monatlich:
* 65,- Fahrkarte
* 310,- Miete
* 120,- Nebenkosten wie Internet, Strom etcDazu muss ich mir was zu essen kaufen, Unterlagen wie Blöcke, Bücher, Wörterbücher etc selber zahlen.
Anders als mit Bafög (in meinem Falle Meister-Bafög) käme ich nicht über die Runden, auch wenn mein Vater noch Unterhalt für mich zahlen muss.
Ich glaube einfach nicht, dass man mit meinem Stundenplan (34 Wochenstunden) noch ordentlich 400 Euro im Monat verdienen kann. Denn ich kann höchstens am Abend, oder am Wochenende arbeiten. Da komm ich nie auf 400 Euro im Monat, und ich kenne etliche andere Leute denen es genau so geht.
Und wann soll ich denn bitte Zeitungen austragen? Nachts?
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Original von Tokreal
und naja, ark, schoen dass die anmeldezahlen gestiegen sind, das sagt nichts ueber die abbruchsquote aus....und es brechen schon einige leute wegen den studiengebuehren und nicht weil sie zu schlecht sind ihren studiengang ab...
Frag mal Toaster, der kann dir da einiges erzählen..
Ein paar Zahlen:
In Mathe beträgt die Abbruchquote z.b. nur etwa 10 %, die Schwundquote aber 70 - 80 %.
Insgesamt liegt die Abbruchquote bei etwa 30 %.
Aber : das heißt nicht, dass die anderen 70 % ihr Erststudium auch durchziehen.
Sondern : Als Abbrecher wird gewertet, wer ein Studium abbricht und später dann auch kein weiteres Studium beginnt, zählt zu den 30 %.
Höher dagegen ist die Schwundquote, die beträgt im Schnitt 50 %, das ist die Quote derer, die entweder abbrechen oder zu einem anderen Fach wechseln.
In den Ingenieursfächern liegt die Schwundquote etwa bei 50 %, bei BWL FH 35%, BWL Uni auch etwa 50 %, Mathe etwa 70 - 80 %, bei vielen Geisteswissenschaften liegt die Quote auch bei ca 70 - 80 %
quelle : http://www.uni-essen.de/isa
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nunja, ich denke der "gute" ark hat in seiner unglaublichen ignoranz angenommen das jeder sowas "einfaches" wie er studiert, deutsch und geschichte auf lehramt, ist in wirklichkeit schliesslich eines der "angenehmeren" sachen, die man studieren kann. das hat schliesslich sogar meine schwester geschafft, die nichtmal reden kann ohne zu sabbern.
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*lol*
Danke danke Marv!
Ja meine unglaubliche Ignorranz, ich sag auch das ich alleine recht habe und sehe auch nich ein das ihr auf jedenfall richtig liegt mit euren Sachen! Nene...Das ich natürlich das einfachste studiere wo gibt, is sicherlich auch wahr, zumal ich auch garnich mein Latinum nebenher noch machen muss.
Es ist und das ist wahr, durch die Studiengebühren schwerer geworden! Das leugnet hier einer und das will ich in keinster Weise anzweifeln! Aber, alle anderen Kosten gab es vorher auch schon! Neu sind nur die 500 Euro in 6 Monaten!
34 SWS is natürlich extrem viel, muss ich sagen das man dann kaum noch zum arbeiten kommt glaube ich dir sofort. Was die abbruchszahlen und Schwundzahlen angeht, da kenn ich die Statistik nicht genau, aber ich weiss selber auch das die recht hoch sind, allerdings auch hoch waren. Ob nun die Studiengebühren nen krassen Anstieg dieser Zahlen bewirken, kann man denk ich erst in einiger Zeit sagen.
Natürlich sind die Anmeldezahlen auch gestiegen, weil viele Leute aus dem Ausland hier studieren kommen. Aber sie werden auch nicht nur um diese Leute gestiegen sein!
Ich will hier einfach nur versuchen, ne gegenposition ein zu nehmen und dadurch bissl leben in die Diskussion zu bringen.
Ich finde die Studiengebühren auch nich gerade optimal, es is nich die Ideallösung und sicherlich nicht der Stein der Weisen, aber so unglaublich schrecklich und böse wie viele sie machen, sind sie auch nicht! Ich kann nur meine Meinung schildern und meine Erfahrungen wiedergeben. Sicherlich liege ich auch nich immer richtig und bin gern bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen, aber ich kenn halt auch hier in Aachen und auch zum Beispiel in Dortmund, Münster, Bamberg einige Leute die alles recht gut auf die Reihe bekommen.
Btw. is der Hauptgrund für den Abbruch eines Technischen Studiums, zumindest aus meinem bekanntenkreis, der recht groß is, demotivation. Allerdings is es hier in Aachen auch knüppelhart Maschbau oder Physik zu studieren.
So far, teh Ark
Ps: Marv, da du so schlau bist fällt dir sicherlich auf das du genau die ignoranz vertrittst die du mir vorwirft und das du der erste war der direkt vorwürfe abgefeuert hat... dein Verhalten find ich ziemlich unangebracht.
Pps: Bin ich eigetnlich kein Mod hier und wenn alle Mods hier so schlimm sind... warum funktioniert das hier so gut?
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Zum Thema Studiengebühren:
Ich studiere jetzt seit 9 Semestern Biologie (in BaWü) und bin gerade kurz vor den Prüfungen. Bis ich die inkl. meiner Diplomarbeit fertig habe, werden ca. noch zwei weitere Semester in's Land gehen. Seit dem 8.Semseter zahle ich Studiengebühren. Nur um das mal auszurechnen:7 Semester * (100€ Studiengebühren + 100 Semesterticket) = 1400€
4 Semester * (600€ Studiengebühren + 100 Semesterticket) = 2800€Im Endeffekt zahle ich also für ca. die Hälfte der Semester das doppelte an Gebühren. Und was kommt dabei den Studenten zu gute: gar nichts.
Da in Bio fast alle Praktika in den Arbeitsgruppen lokaler Professoren abgelegt werden, hab' ich genügend Leute kennengelernt die mir so einiges über die Finanzierung an der Uni erzählen konnten: Tatsache ist, das mit der Bekanntgabe der Einführung von Studiengebühren in BaWü die Ländermittel für die Uni drastisch gekürzt wurden. Im Endeffekt wird das finanzielle Loch, das dadurch gerissen wurde, durch Studiengebühren nicht mal annähernd ausgeglichen. Wo soll also eine Verbesserung durch Studiengebühren herkommen?
Hinzu kommt, das etliche Posten im Etat einer Uni durch Studiengebühren gar nicht finanziert werden dürfen - was dazu führt, dass Gelder aus finanzierbaren Bereichen in diese Bereiche verlagert werden. Das hat zu weniger Praktika bei gleichzeitig größerer Teilnehmerzahl geführt, zur Streichung von Seminaren und anderen Leistungen der Uni (z.B. wird die staatliche Förderung des Semestertickets jährlich reduziert bis sie ganz aufgehoben worden ist - dadurch kommen also noch mehr Kosten auf die Studenten zu). Von besseren Lehrbedingungen kann also keine Rede sein.
Dazu kommt der gestiegene Stress für Studenten und Dozenten. Eine weitere kleine Rechnung:
monatlicher Anteil durch Studiengebühren und Ticket: ca. 120€
durchschnittliche Monatsmiete: 250€ + 30€ Nebenkosten=> 400€ pro Monat
Dabei ist Essen noch nicht mal eingerechnet, auch Telefon oder gar Internet sind nicht drin. Da man pro Woche maximal 20h arbeiten darf, um noch als sogenannter "ordentlicher Student" zu gelten (ohne diesen Status kann man bei uns weder ein Praktikum machen noch Prüfungen ablegen), wird's da etwas knapp, wenn man von seinem Monatsverdienst (so man einen hat) neben dem wohnen auch noch essen will.
Ohne Eltern oder BAFöG dürfte es also etwas schwer werden zu studieren - und nicht jeder hat das Glück gut verdienender Eltern oder BAFöG zu bekommen. Doch selbst mit einem maximalen BAFöG-Satz von 466€ ist es noch reichlich knapp. Man kann zwar nebenbei noch arbeiten, nur muss man jeden Job den man annimmt oder wechselt beim BAFöG-Amt angeben. Noch mehr Stress für jemanden, der doch eigtl. studieren soll.
Wenn also an Studiengebühren irgendetwas nützliches sein soll, müssten sie irgendwie die Studienbedingungen verbessern oder erleichtern, damit man den Stress noch bewältigen kann. Das ist aber nicht der Fall! Und wenn ich mir die Schwundquote betrachte (70% in Bio, Studenten die abgebrochen haben nicht eingerechnet) frag' ich mich wie das mit noch mehr Stress irgendwie besser werden soll. Denn das gesamte Risiko trägt der einzelne Student ...
Das Zitat stammt von meinem Bruder, also kein Hörensagen !!
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