Laut offizieller Aussage hätten mehrere unglückliche Ereignisse dazu geführt, dass derzeit keine Finanzierung für das nächste Projekt vorliege. Daher sahen sich die Verantwortlichen dazu gezwungen, die Studioaktivitäten einzustellen.
Iron Lore macht dicht =(
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aus den comments der gamestar news
Quotezur info: da es ihr erstlingswerk war haben sie für titan quest nur einen recht beschissenen vertrag von thq bekommen, der meiste gewinn ging an thq (die hatten aber dafür auch das risiko, hätte ja sein können das iron lore mit TQ müll produziert)
beim addon haben sie sich dann heftig übernommen und auf eigene kappe nachgelegt (thq wollte nur ein 08/15 upgrade und hat auch nur dafür bezahlt). leider hat sich das addon dann nicht gut genug verkauft um mit den tantiemen (die ja eh nicht so hoch ausfallen konnten wegen scheissvertrag) die finanzen wieder zu sanieren. kurz danach hat thq dann den support (sprich das geld) für tq+addon komplett eingestellt. sprich kein geld mehr für patches, das hätten sie auf eigene kappe machen müssen (ham sie glaub ich nebenbei auch gemacht, aber wohl nicht mehr fertig geworden, ka). das mit dem fehlenden programmierer war vemutlich eine ausrede seitens thq.
danach haben sie dann versucht mit einigen zwischenprojekten den laden am laufen zu halten, u.a. das o.g. dawn of souls.
aber anscheinend haben sie es nicht geschafft ein lukratives anschluss-projekt aufzutun.
woher ich das weiß bzw quelle? titanquest.net forum, da sind mehrere entwickler (~V~, medierra) regelmäßigst vertreten gewesen und haben aus dem nähkästchen geplaudert, zum ende hin auch recht deutlich
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... ich war nicht gerade überrascht ... aber naja kein kommentar...
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also mich hats jedenfalls gewundert.. den ich habe ironlore ganz sicher nicht zu den schlechtesten udn am wenigsten verdienen studios gezählt...
aber wer soll schon gegen eine konkurrenz ankommen wie blizzard die einem einen großteil aller käufer wegschnappt, da sie nur noch in azeroth gefangen sind und alle anderen titel dadurch übersehn.mfG Skahrn
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titan quest war doch echt gut, was da los Oo
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schau mal 3 posts über deinem

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oh sry^^
mal ne frage dazu, ich hab zwar tq und das addon, aber wird das denn noch hergestellt oder nichtmehr?? wenn ja wer bekommt den ertrag
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THQ kriegt den Ertrag, da THQ der Publisher ist. THQ hat Iron Lore dafür bezahlt, Titan Quest zu machen.
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Quelle: http://www.computerbase.de/news/software/…ende_iron_lore/
QuoteDisplay MoreRaubkopierer Schuld am Ende von Iron Lore
4. März 2008, 09:40
Logo: SpieleNachdem vor ein paar Tagen bekannt wurde, dass das Entwicklerstudio Iron Lore seine Pforten schließen muss, äußerte sich nun Micheal Fitch vom Publisher THQ in einem emotionalen Forumpost zu dem Ende. Demnach seien gleich in mehrerer Hinsicht Raubkopierer Schuld an der Misere.
Iron Lore wurde nicht zuletzt mit dem Diablo-Ableger Titan Quest bekannt und wusste sich mit diesem Hack'n-Slay-Titel eine große Fangemeinde aufzubauen. Leider, so Micheal Fitch, Director of Creative Management bei THQ, bestünde ein großer Teil der Titan-Quest-Nutzer jedoch aus Nicht-Käufern, was gleich in zweierlei Hinsicht schadete. Zum einen bahnte sich schon vor Veröffentlichung des Titels eine Kopie von Titan Quest den Weg ins Internet. Diese besaß noch keine Kopierschutzmechanismen, was jedoch elementar für das Funktionieren des Spiels gewesen sei: So gebe es an verschiedenen Stellen des Programms Sicherheitsabfragen, die die Gültigkeit der Version überprüften. Ohne vorhandenen Kopierschutz konnte die raubkopierte Version jedoch nur abstürzen, was, so Fitch, schon im Vorfeld der Veröffentlichung des Computerspiels zu schlechter Mundpropaganda geführt hätte.
Das Spiel hatte seitdem mit einem Ruf zu kämpfen, der wiederum in einem Teufelskreis mündete. Auch nach der Veröffentlichung gingen, so Fitch, viele PC-Nutzer dem Standardhobby nach, Titan Quest erstmal schwarz anzuspielen, da es ja keine Demo gäbe und der Titel ohnehin oft abstürzen solle. Das Problem (neben der Tatsache, dass dies illegal ist): Natürlich kam auch hierbei wieder eine unvollständige, schwarzkopierte Version zum Einsatz, die im entscheidenden Punkt des Kopierschutzes versagte und nur abstürzen konnte. Wenn es Beispiele für selbsterfüllende Prophezeiungen gibt, dann gehört Titan Quest wohl dazu.
Nichtsdestotrotz, so Fitch, habe man mit Titan Quest „kein Geld verloren“. Statistisch gesehen sei es aber ein Graus, wie sehr sich die reinen Nutzerzahlen doch von den Käuferzahlen unterschieden. So liege der Anteil der Raubkopierer in den USA beispielsweise bei 75 bis 80 Prozent der Gesamtnutzer; in Europa hätten sogar über 90 Prozent aller Titan-Quest-Spieler ihre Kopie schwarz bezogen. Nur etwa jeder zehnte Spieler habe demnach auch für die Software bezahlt – wären es zehn Prozent mehr gewesen, hätte sich der Umsatz mit dem Spiel glatt verdoppelt. Das wäre natürlich noch immer kein Garant dafür, dass man Iron Lore auch heute noch entwickeln würde. Es könnte aber tatsächlich der Grund dafür gewesen sein, dass der Entwickler den Break-Even-Point – also den Punkt, bei dem sich das Produkt gerade rentiert – nicht deutlich überschritten und Profit gemacht hat.
Ein weiteres Problem bei der Entwicklung und Unterstützung des Titels seien zudem die PC-Hardware, die Hardware-Hersteller und vor allem der PC-Nutzer an sich gewesen. So gebe es nicht nur schier unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten von Steckkarten, Arbeitsspeicher, Laufwerken oder anderen Komponenten, die man unmöglich alle im Vorfeld testen könne – dieses Problem dürfte jeder PC-Spieleentwickler haben. Es sei vielmehr auch die Teils zu beobachtende Mentalität der Spieler gewesen, das Problem zuallererst bei der Software und nicht der Hardware zu suchen, die den Entwickler-Support erschwert hätte. So gebe es verdammt viele „richtig dumme Leute“ da draußen, die mit der günstigen Hardware die beste Performance erreichen wollen – Fitch nennt hierbei vor allem integrierte Grafik- und Audio-Chips, die gerne mal ohne ordentliche Treiberunterstützung eine häufige Problemursache waren – dabei aber ihr System mit Software-Leichen zumüllen. So gehöre bei vielen der Instant-Messenger schon quasi zum Betriebssystemkernel und Peer-to-Peer-Programme laufen ohnehin die gesamte Zeit über; diverse Ad- oder Malware-Software-Schnipsel befänden sich ohnehin auf dem Rechner. Ein speicher- und rechenintensives Programm auf diesen PCs laufen zu lassen, ist mitunter überaus kritisch. Bei fehlerhafter Funktion ist es aber stets das Spiel, das schlampig programmiert wurde, so Fitchs Wiedergabe der gängigsten User-Beschwerden.
Beschweren kann sich der THQ-Mitarbeiter auch über die Treiberunterstützung der Komponentenhersteller: Die meisten kümmerten sich nicht um ihre Hardware, nachdem sie auf den Markt geworfen wurde oder sie propagieren mit einem neuen Treiber nur Fortschritt, in Wirklichkeit handele es sich aber um alte Kost. Ständige Anpassungen und Kompatibilitätsüberprüfungen und vor allem verschiedene Routinen für unterschiedliche (Grafik-)Hardware machen die Entwicklung für den PC nicht einfacher. Fitch könne daher verstehen, dass viele Entwickler immer stärker auf Konsolen setzen – für diese sprechen auch die Verkaufszahlen, wobei hier im Kontext wieder der Markt für illegale Kopien eine Rolle spielen dürfte.
Zu guter letzt bekommt auch die bis dahin unbescholltene Fachpresse ihr Fett weg: So könne Michael Fitch von Redakteuren berichten, die entweder elementare Spielelemente in Titan Quest verschlafen hätten oder lange behobene Fehler anprangerten. In einem Fall diskrediertierte beispielsweise ein Magazin das Spiel, weil man sich nicht von beliebigen Punkten der Karte in eine Stadt teleportieren könne, obwohl dies seit eh und je in Titan Quest möglich ist. Wie man die Tooltips im Spiel, die Anmerkungen im Handbuch oder das Tutorial derart ignorieren konnte, sei dem THQ-Mitarbeiter zwar nicht klar; es sei in dem Fall aber bezeichnend, dass nach einem Hinweis seitens der Spieler wie auch der Entwickler die Wertung von Titan Quest in besagtem Magazin unverändert blieb.
Alles in allem vermittelt der Forumpost recht deutlich, woran Iron Lore gescheitert sein könnte. Für die Fans der betroffenen Spiele wird der Verlust dadurch nicht leichter, aber vielleicht transparenter. Die ein oder andere Formulierung liest sich jedoch Frust-motiviert – unter anderem gewinnt man leicht den Eindruck, nur Iron Lore oder Publisher THQ stünden vor den genannten Problemen; davon abgesehen wird ausgeklammert, wie es überhaupt das fast fertige Spiel vorab ins Internet schaffte.
Den PC-Nutzer kann, soll und darf diese Ausführung aber gerne zum Denken anregen.
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LOL wie THQ halt wieder alle Schuld von sich abweist.
Angeblich sind jetzt die Raubkopierer schuld, das hören wir auch bei jedem 2. Spiel, dann sind es die Journalisten, dann die Hacker die pre-versionen ins Netz setzten. Dann sind sogar die User noch Schuld:
QuoteSo gebe es verdammt viele „richtig dumme Leute“ da draußen, die mit der günstigen Hardware die beste Performance erreichen wollen – Fitch nennt hierbei vor allem integrierte Grafik- und Audio-Chips, die gerne mal ohne ordentliche Treiberunterstützung eine häufige Problemursache waren – dabei aber ihr System mit Software-Leichen zumüllen.
und dann schlußendlich auch noch de Hardwarehersteller wegen ihrem schlechten Treiber-Support
Was bitte soll dieser Brief?
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Richtig, auch wenn diese Problematiken bekannt und definitiv sind
( vor allem Raubkopien ) sind sie doch was, was ALLE Firmen betrifft,
die Spiele für den PC auf den Markt bringen ....... hört sich arg hilflos an ... -
Wobei zu den Raubkopien zu sagen ist, dass man Zahlen aus der Wirtschaft sehr kritisch gegenüberstehen muss. Wenn es heisst, dass ein Schaden von 10 Millionen $ entstanden ist dann setzt diese Zahl vorraus, dass alle Raubkopierer das Spiel sonst ehrlich gekauft hätten. Das ist vielleicht eine Wunschvorstellung der Publisher, trifft aber definitiv nicht zu.
(Besonders krass ist das bei der Musikindustrie, wo schon lange die Zahl der Raubkopien die Zahl der legal gekauften Songs überstiegen hat. Schätze mittlerweile dürften es so 5 % legale Songs sein)
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Tja, 50-50, einiges davon kann ich gut verstehen, waere nicht das erstemal weil das ein Studio pleite geht weil ein sehr gutes Spiel nicht gekauft wird, aber jeder hats (-> Turrican). Koennt ja mal raten, warum Opposing Fronts diesen Steam abklatsch drin hat etc...
Was die tollen Magazine angeht, beim SS Test in der aktuellen Gamestar rollen sich meine Fussnaegel auf, selbiges gilt z.B. auch fuer die Bildunterschrift zur DC Budget Version (beides Aprilausgabe) und wenn ich mir dann noch den Test zu Witcher angucke und so ein paar andere dicke Schnitze, frage ich mich manchmal schon, warum manche Leute ueberhaupt ihren Mist via Zeitschrift hinausposaunen duerfen. -
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Original von rusherryan
Wobei zu den Raubkopien zu sagen ist, dass man Zahlen aus der Wirtschaft sehr kritisch gegenüberstehen muss. Wenn es heisst, dass ein Schaden von 10 Millionen $ entstanden ist dann setzt diese Zahl vorraus, dass alle Raubkopierer das Spiel sonst ehrlich gekauft hätten. Das ist vielleicht eine Wunschvorstellung der Publisher, trifft aber definitiv nicht zu.(Besonders krass ist das bei der Musikindustrie, wo schon lange die Zahl der Raubkopien die Zahl der legal gekauften Songs überstiegen hat. Schätze mittlerweile dürften es so 5 % legale Songs sein)
Endlich sagt mal einer, was ich schon die ganze Zeit propagiere. Du hast soooo recht, man. Und @ Cala: Yo, eigentlich ist alles bullshit, was er da von sich gibt. Ausser vllt der letzte Absatz. Ich merk es immer, wenn ich mich mit einem Thema wirklich gut auskenne: Was da Zeitungen schreiben und wie sie heutzutage "recherchieren", ist wirklich zum kotzen. Muss halt schnell gehen. Und bei GS ist auch das sture und starre Bewertungssystem "schuld" am abschneiden des Witchers. Bei dem alten Chefredakteur, der noch meinte, Spiele müsse man fühlen, hat's das ja nicht gegeben.
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Joar zeitungen eben, der Sportteil ist auch imemr sehr prisant, da werden aus 34 jährigen Mittefeldspielern die ein klassicher "10er" sind auf einma 27 jährige Stürmer aus Hinterostbulgarien.

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Das ist mal richtig schwach von THQ. Erst enge daumenschrauben anlegen, scheiss Promotion, Geld abkassieren, Support und Finanzen streichen und Raubkopierern die Schuld geben, dass Titan Quest nicht beliebter als Gott & Jesus zusammen ist.
Ich als braver und vorbildlicher Hack & Slay Fan habe die Demo über Steam angetestet, war begeistern und hab mir dann auch die TQ Gold Edition gekauft.
Mit dem Add-On ist es ein klasse Spiel. Zwar schlechte Balance zwischen den Klassen und den Monster, aber immer noch ein sehr guter Diablo-Klon.
Leider, scheint das Haubt-Spiel ja doch schon einige Macken und Design-Pannen gehabt zu haben, ich habe damals mal die Archive einer deutschen TQ-Fanpage durchwühlt :
a) keine Truhe zum Lagern in Items

b) Back-To-Desktop Crashes
c) sich zufällig korrumpierende Savegames
d) (Performance) Probleme mit der neuen EngineSpieler die mit sowas konfrontiert werden, kaufen sich kaum das Add-On hinzu, auch wenn es noch so gut ist.
Ich hoffe die Programmierer von Iron Lore kommen irgendwo gut unter, am besten bei Relic :D. Wenn ich richtig informiert bin, waren die vorher bei Ensemble und haben Age of Mythology - eines meiner liebsten RTS ever - gemacht.
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