Dawn Of Awesome
Dawn of War II ist nun schon eine Weile lang offiziell angekündigt. Ein Forum steht, das Marketing mit Bildern und Trailern sowie sporadischen Infos läuft zwar langsam, aber unaufhaltsam an. Und genau so unaufhaltsam entstehen Vermutungen, Gerüchte, halbgare Informationen auf ein paar hundert verschiedenen Seiten und Sprachen. DawnOfWar.de liefert euch nun die virtuelle Machete, um euch durch's Dickicht zu hacken.
Am Anfang erschuf Robert A. Heinlein "Starship Troopers". Da wir aber kleine Fanboys sind, übergehen wir diesen Fakt genau wie ein paar mythologische Eigenheiten und die Lensman-Serien aus 1937 geschickt und beginnen diesen Artikel etwas anders.
Am Anfang erschuf Games Workshop die Warhammer-Universen. Das machte viele Leute wütend, denn sie wären selbst gerne auf die Idee gekommen mit dem optischen und geschichtlichen Hammer von 4000 Jahren kondensierter Menschheitsgeschichte und -fantasie Geld zu verdienen. Aber das kam erst später. Zunächst einmal wurden sie Fans. Dann wurden sie erwachsen. Und dann wollten sie verdienen. Aber sie durften nicht, denn sie hatten kein Geld, um Geld zu verdienen. Darum besonnen sie sich auf eine ureigenste menschliche Eigenschaft, die vor allem in China heutzutage sehr beliebt ist, und erschufen ihr eigenes Spiel. Dies ist nicht ein Artikel über jenes Spiel. Dies ist nicht ein Artikel über Z-fressende Ts, SMs-in-den-Arsch-tretende SMs und T-das-Gehirn-brutzelnde Es. Dies ist nicht ein Artikel über diesen Krieg, wenn er auch hauptsächlich um Krieg geht. Aber eben nicht um diesen, denn dieser ist, was Fakten angeht schon ausdiskutiert.
Dies ist ein Artikel, der sich am besten mit einem englischen Wort beschreiben lässt, dass trotz Mangel einer adäquaten Übersetzung ins Deutsche immer noch kein Anglizismus ist: "Awesome". Kurz: Dies ist ein Artikel über Dawn of War II, dem Nachfolger zu - wer hätte es gedacht - Dawn of War I, der digitalisierten Tabletopwelt Games Workshops. Um das sprachliche, kopiertechnische und informationelle Chaos zu läutern, lasst uns nun zum dritten Mal von vorne beginnen. Ohne Andeutungen. Ohne Gerüchte. Und ohne schlechte Recherchen, hoffe ich.
Die Erfinder von Warhammer
Am Anfang, 1975, schufen Ian Livingstone und Steve Jackson Games Workshop in Großbritannien. Zuerst als simple Zimmermänner (Jesus hat ja auch so angefangen... oder wie war das?) arbeitend stellten sie Brettspiel-Bretter für zum Beispiel Schach her, fingen sie schon bald (1978) als erste Firma in Europa überhaupt an, aus den USA das Pen-&-Paper-Rollenspiel "Dungeons and Dragons" zu importieren. Die Besonderheit: Im Laden sollte man nicht nur einkaufen, sondern sich auch treffen und spielen können; durch Spiel-Experten als Verkäufer entstand hier so eine besondere Atmosphäre, die bis heute versucht wird aufrecht zu erhalten. Der Erfolg des Konzepts sprach in Form von weiteren Filialen in Großbritannien für sich, weitere in ganz Europa folgten. Da auf den von GW (kurz für Games Workshop) ausgerufenen alljährlichen Games Day Miniaturen besonders für Rollenspiele gefragt waren, spezialisierte man sich vor allem auf diese.
1979 (!) schon entschied man sich dazu, ein ganz eigenes Spiel zu entwickeln: Warhammer Fantasy Battles. In einer Fantasywelt mit den üblichen verdächtigen (Menschen, Zwerge, Trolle, Elfen, Untote, ...) Charakteren angesiedelt hatte es als Tabletop-Spiel enormen Erfolg und legte die finanzielle Basis für weitere Projekte von GW: Tabletop-Spiele, Brett-, Karten-, Pen&Paper- und in "jüngster" Zeit auch Videospiele folgten auf dem Fuß, begleitet von Romanen der Black Library, die alle von den erschaffenen Universen handeln und diversen, teils limitierten Fanartikeln. Unter den Tabletop-Spielen schliesslich entstand 1987 das allseits beliebte, in einem futuristischen, dystopischen und apokalyptischen Universum spielende Warhammer 40.000, um das dieser Artikel teilweise gehen soll und in dem auch Dawn of War 2 spielen wird.
Alle Universen von GW, das sollte noch angemerkt werden, sind keine statischen: Sie entwickeln sich ständig weiter, neue Geschichten entstehen, alte Ideen werden verworfen (Was waren nochmal Squats? Ich weiß es nicht...), und die Geschichte wird weiter vorangetrieben. Vielleicht macht das die enorme Beliebtheit dieses Spiels aus, vielleicht sind es auch die Möglichkeiten, eigene Charaktere und Geschichten mit selbst zusammen gebauten und bemalten Figuren zu entwickeln - vielleicht ist es auch eine Mischung aus allem: Bis heute erfreuen sich die Warhammer-Universen größter Beliebtheit. Und GW erfreut sich am Geld.
|
Von links nach rechts: Warhammer Fantasy Battles 7th Edition (Tabletop-Spiel), Blood Bowl (Tabletop-Spiel), Harlekin (Buch), Shadow of the Horned Rat (PC-Spiel), Imperator vs Horus (Warhammer 40k Artwork) |
Warhammer 40.000 - Das Universum
Lassen wir das Spielprinzip des Tabletops einmal bis auf die kleine Tatsache, dass es auf Scharmützel zwischen zwei Spielern ausgelegt ist kurz beiseite. In was für einer Welt befinden wir uns? Warum sollte man sich damit beschäftigen? Wie sieht der Alltag eines Guardsman aus? Und was zur Hölle ist ein Guardsman eigentlich?
Müsste man das Universum mit drei Worten beschreiben, so würden womöglich folgende am Häufigsten gewählt werden: Brutal, gothisch, dystropisch. Das lässt einige Rückschlüsse zu.
Erstens: Wir befinden uns nicht in einer rosa-roten Blümchenwelt. Zweitens: Der durschnittliche Interessierte ist wohl ein jugendlicher bis junger Mann (es soll auch Frauen geben, die spielen. Wird von vielen als Marketing-Gerücht abgetan.), überdurchschnittlich gut gebildet (hey, er kennt das Wort "dystropisch"! Und brutal auch. Jaja.). Drittens: Die Möglichkeiten, sich zu amüsieren sind so mannigfaltig wie ekelerregend.
Da diese Beschreibung aber noch recht offen ist und zum Beispiel auch auf den deutschen Bundestag zutreffen könnte, sollten wir wohl etwas tiefer in den Fluff (=Hintergrundgeschichte) eintauchen.
Wir schreiben das 41. Jahrtausend nach Christi Geburt, in unserem realen Universum. Menschliche Kolonien sind auf nahezu allen bewohnbaren Planeten dieser Galaxis zu finden, regiert von dem Gott-Imperator auf dem goldenen Thron von Terra, der vor vielen tausenden von Jahren die Erde vereinigte und sie als "Heiliges Terra" zum Zentrum dieses Reiches machte. Um die damals vielen zersplitterten Reiche, die sich in einem permanenten Kampf um immer knapper werdende Ressourcen befanden, zu unterwerfen erschuf er Elitekrieger, mit besonderer Powerrüstung und Waffen ausgerüstet. Diese geistigen Nachfahren dieser Krieger sollten später bekannt werden als Space Marines. Ihre 20 Anführer, auch Primarchen genannt, die größten und intelligentesten aller Marines, wurden aber durch List der dunklen Götter (Chaosgötter) im gesamten Universum verstreut. Nachdem der Imperator sie gefunden und unter seinem Banner vereint hatte führten sie die Space Marines, die jetzt auch mit der Gensaat des Imperator ausgestattet und weit größer und stärker als normale Menschen waren, in zahllose Schlachten gegen die Aliens unserer Galaxis, die das sich immer weiter ausdehnende Reich der Menschheit an allen Ecken bedrohten. Doch auf dem Höhepunkt der Macht des Imperiums wandte sich die Hälfte dieser Marines und ihre Anführer, verdorben durch die Chaosgötter und ihre Dämonen, gegen ihren Schöpfer: Den Imperator selbst. Im großen Bruderkrieg brannte die Galaxis, und auf dem heiligen Terra selbst wurde um den und im Imperialen Palast, der ganz Europa bedeckt, gekämpft. Marine kämpfte gegen Marine, Primarch gegen Dämon, normaler Soldat gegen wahsninnigen Kultisten. Auf dem Höhepunkt dieser Schlacht teleportierte sich der Imperator mit einem Trupp seiner treusten Gefolgsleute in das Schlachtschiff seines Sohns Horus, von den Chaosgöttern zum Champion auserkohren, und tötete diesen. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er nun ohnmächtig aller Handlungen auf der lebenserhaltenden Maschine auf Terra sitzt, die als der "Goldene Thron" bekannt wurde. Mit seinen unglaublichen psionischen Kräften schützt er seine Menschheit von den Einflüssen des Chaos aus der dunklen Parallelwelt voller Dämonen, die all dies mit seinen Söhnen und Kriegern angerichtet hatte: dem Warp.
Doch das Imperium umfasst fast die gesamte Galaxis. Es ist zu groß, um omnipräsente Herrscher zu ermöglichen, und gefährliche, sowohl uralte als auch junge Rassen sehnen sich nach alter oder ungeahnter Größe und bedrohen die Menschheit an allen Ecken: Das Chaos und sein allgegenwärtiger, korrumpierender Einfluss. Die Eldar, die durch ihre exzessive Lebensweise die Chaosgötter zu ihrer heutigen Macht führten und sich am Rande ihrer Vernichtung auf einen exoditischen, puristischen Lebenssstil auf gigantischen Raumschiffen zurückzogen. Die Dark Eldar, die dunklen Brüder und Schwestern der Eldar, die auf einem einzelnen Planeten überlebend die Folter und Piraterie perfektionierten. Die Orks, durch ihre pure Anzahl trotz ihrer kaum vorhandenen Technologie und Intelligenz eine ständige Bedrohung für alle Planeten. Die Tyraniden, eine insektenartige Rasse ausserhalb der Galaxis der Menschheit, alles verschlingend und absorbierend, was sich in ihren Weg stellt. Die Tau, eine junge, aufstrebende und in Kasten unterteilte Rasse, nicht einmal 30 Planeten umfassend und doch unglaublichen technologischen Fortschritt machend. Die Necrons, eine unsterbliche Rasse aus Maschinen älter als die Eldar selbst, die für ihre Meister, die sonnenfressenden C'tan alles Leben in der Galaxis ausrotten, um endlich für Ruhe zu sorgen.
Dem allen steht die Menschheit in ständigem Konflikt entgegen. Es gibt keinen Frieden. Es gibt keine Verhandlungen. Die Imperiale Armee, bestehend aus ganz normalen Menschen mit ganz normaler Technologie, vorhanden auf allen Planeten des Imperiums, die Space Marines als Elitestreitkraft, und die Dämonen-, Hexen- und Alienjäger versuchen die Menschheit vor diesen Bestien, unendlich alten Rassen, Emporkömmlingen und vor der Gefahr des Chaos aus dem inneren des Imperiums selbst zu beschützen.
Kein schöner Platz zum Leben? Mit Sicherheit. Aber ein perfektes dystropisches Science-Fiction Setting.
Dawn of War II - Die Historie des Teaserns
Am Anfang war ein Bild. Und obwohl die Zeichen eindeutig waren, wurde viel diskutiert: Ist das nun Dawn of War II oder nicht? Die Bildunterschrift war eigentlich recht eindeutig, und irgendwann brachte auch jemand das Vergleichsbild, an das sich anscheinend bei PC Gamer (UK) ein Azubi gegen Ende Februar 2008 gesetzt hatte. Um genau zu sein ist es das zweite, das man bei der Google Bildersuche unter dem Stichwort "Space Marine" findet, also war es wirklich nicht zu schwer zu erraten. Ab da war eigentlich klar: Es kommt. Nur: Wann? Und wie? Und überhaupt? Mit Spannung wurde der Artikel erwartet.
Was folgte waren eine offizielle Page für Dawn Of War II mit Forum und Newsteil und diverse kleine Appetithäppchen für den treuen Fan, die wir euch hier natürlich nicht vorenthalten möchten. Zunächst einmal kamen folgende Miniteaser raus; es wurde viel diskutiert: Ist das Ingame? Werden wir mehr von dem Zeug in der Kampagne zu sehen bekommen? Wer hat es gemacht?
|
Beide Videos zeigen einen Kampf zwischen einem Force Commander der Space Marines und einem Ork Waaaghboss. |
Dicht darauf kamen drei Gameplay-Videos, die ihr hier bestaunen könnt. Was man daraus ableiten kann ist im Prinzip in diesem Artikel unter diversen Punkten zusammengefasst.
|
Click auf das Video für Link zum Youtube-Video (bessere Auflösung) |
Und ganz, ganz kurz vor der E3 wurde dieses nette Filmchen hier veröffentlicht. Wie sehr hat man sich etwas wie dieses seit dem original Dawn Of War Intro gewünscht, das damals die Toplisten der Spiele-Sequenzen noch vor berühmten Szenen aus Final Fantasy oder Halo anführte. Gänsehaut ist garantiert... ein definitives Must-See, das wir noch Jahre später gerne sehen werden!
|
CGI Film, der ein kleines Gefecht zwischen Space Marines und Eldar zeigt. Das Ende weißt auf eine eventuelle vierte Rasse (Tyraniden?) hin.
|
Die Engine
Hachja, die Engine - Kernstück eines jeden Spiels. Dawn Of War I lief noch auf der alten Havoc-Engine, und ihre Funktionen sind bekannt: Einheiten nehmen Schaden je nach Deckung, werden herumgewirbelt, Explodieren, werden gegriffen und durch die Gegend geschmissen oder sonstigen Killanimationen unterzogen. Wir kennen und lieben DoW für die kleinen Feinheiten wie den ForceCommander-vs-Bloodthirster-Kill oder den Scriptor, der einen Avatar umnietet. Und selbst auf kleiner Skala sieht es immer noch phantastisch aus, wenn man es mit -forcehighpoly und ähnlichen Tricks aufmotzt und einen Pariah beobachtet, wie er einen Chaos Hexer zerlegt. Bei Company of Heros war Zeit für Veränderung. Die Essence-Engine wurde extra für dieses Spiel von Relic gecoded und damit ihren ureigensten Wünschen nach maßgefertigt. Klingt teuer, war es bestimmt auch. Aber es lohnt sich. Gebäude können genau wie Deckung zerstört werden (Taktik anyone?), die Einheiten haben unendlich viele Animationen und sehen dabei dank unterstütztem directx10 auch noch verdammt gut aus. Rauchgranaten werden sogar von Wind beeinflusst, was recht eindeutig die Macht dieser Engine demonstriert. Die Umgebung "interagiert" auch mit den Soldaten, so werden sie zum Beispiel von Dreck bespritzt oder bespritzen mit ihren Körperteilen die Umgebung zurück. Das ist wahre Liebe. Für Dawn Of War II wurde diese Engine nun noch einmal auffrisiert: Essence 2.0. Wir können also ALLE Features der alten Essence Engine sicher bewundern, und dazu kommen noch diverse neue Spielereien, die einfach nur das Warhammer-Universum bieten kann: Dreadnaughts, die sich einzelne Orks packen und in einen Haufen von den Grünhäuten werfen waren ja schon im ersten Teil keine Seltenheit, jetzt aber agiert der Ork als Geschoss und macht sogar Schaden an seinen Kollegen! Einstürzende Brücken reissen darauf befindliche Marines in die Tiefe, nur die Assault Marines entkommen dank Jumppacks aufs sichere Ufer. Vielleicht können wir sogar Teile der epischen Gebäude dabei beobachten, wie sie, von Devastator-Squads beschossen, herunterbröckeln und ganze Squads unter sich begraben. Die Möglichkeiten dieser Engine sind endlos - und so werden auch die taktischen Strategien sein, die uns erwarten.
Halt, Moment... herunterfallende Gebäudeteile, die den Rauch auf dem Boden aufwirbeln, während sie Orks erschlagen, die als Geschosse fungieren? Wtf? Brauch ich da nicht einen mit flüssigem Stickstoff gekühlten Octocore-Rechner mit Graphikkarten im Quadro-Verbund? Teuer? Aua? Nein. Anscheinend nicht. Denn hier handelt es schliesslich um Essence 2.0. Relic behauptet: Wer Company of Heroes auf vollen Details flüssig laufen lassen kann, der wird dies auch mit Dawn Of War II dank Rework der Engine tun können. Mal schauen, ob das klappt. Ich jedenfalls habe mir erstmal die CoH-Demo auf den Laptop geschmissen und werde den Vergleich sicherlich mit der Dawn Of War II-Beta wagen. ![]()
Die Rassen
Die Space Marines
Space Marines - die Engel des Todes.
Mit den Genen des Imperators versehen sind sie zu den Übermenschen geworden, die bekannt, gefürchtet und selbst bei ihren Feinden als größte Krieger der Galaxis akzeptiert sind. Die antike Technologie aus vergangenen Zeitaltern, Bolter, Kettenschwert und Flammenwerfer vernichtet die Feinde des Imperators bis auf den letzten Mann. Scheinbar unverwundbar durch die ihre sowieso schon übermenschliche Kraft noch verstärkende Servo- oder sogar Terminatorrüstung tauchen die Marines blitzartig dort auf, wo die Situation schon auswegslos erscheint. Entweder befreien sie den Planeten vor einer Orkinvasion, Dämonen oder sonstigen Xenos oder sie vernichten ihn durch einen Exterminatus komplett. Es gibt kein Entkommen.
Space Marines sind in verschiedene Orden unterteilt, so dass eine einzige Legion Space Marines nie wieder ihre einstige Stärke wie zur Zeit des großen Bruderkrieges, als Marines sich gegen Marines wandten, erreicht. Je nach früherem Primarch haben diese Orden auch verschiedene Taktiken, was das Kriegsführen angeht. Ob nun die extrem imperatortreuen Black Templars, unerschütterlich in Glauben und Truppenstärke, die präzise und quasi chirurgische Militärschläge ausführende Ravenguard, die schon fast ausgestorben ist, oder die allseits bekannten Krieger der Ultramarines - jeder einzelne Orden ist so einzigartig wie furchteinflössend. Es würde weit den Rahmen sprengen, hier alle Marineorden und ihre Spezialitäten zu beschreiben, darum beschränken wir uns auf folgende: Die Blood Ravens.
Niemand weiß, woher die Blood Ravens abstammen. Was für normale Menschen schon schlimm ist, ist für Marines auf Grund ihrer Vergangenheit, der Häresie zur Zeit des großen Bruderkriegs, ihrer besonderen Verantwortung und ihrer generellen Verbindung zur Geschichte (Waffen, Rüstungen, Erfolge) noch wichtiger. So haben die Blood Ravens einen unglaublichen Wissensdurst entwickelt: Sie wollen entlich aufdecken, woher sie stammen. Darum sammeln sie alle Informationen, die sie in die Hände bekommen können. Sei es nun antikes Artefakt, Kampfstrategien, oder was auch immer. Alles kommt in ihr gigantisches Archiv und wird penibel ausgewertet. Die beste Waffe gegen den Feind ist Wissen.
Vielleicht mag daraus auch der Fakt resultieren, dass die Blood Ravens besonders viele Psioniker und Scriptoren in ihren Reihen haben; ihre Gensaat ist nur relativ stabil, aber bei weitem nicht so rein wie die anderer Orden, wie zum Beispiel der Ultramarines. Dennoch: Mutationen sind noch nie vorgekommen. Der Ursprung ihrer Gensaat liegt, genau wie ihre restliche Vergangenheit, im Dunkeln. Und so darf viel spekuliert werden: Stammt sie nun von den Blood Angels oder der Raven Guard ab? Oder sind die Namensähnlichkeiten schlicht Zufall? Denn die Blood Ravens besitzen keine Eigenheiten der beiden Gensaaten. Vielleicht sind sie doch ein Nachfolgeorden der Imperial Fists? Der Besitz von "Rogals Faust", dem Energiehammer, liefert einen starken Beweis dafür. Oder ist dies nicht mehr als ein weiteres gesammeltes Artefakt?
Space Marines in Dawn Of War I
Space Marines sind neben Orks, Eldar und Chaos Space Marines eine der vier Dawn of War Classic Rassen und damit von Anfang an mit dabei. Sie sind das "Vorzeigemodell" Relics, wenn es um Dawn Of War geht. Marines sind flexible Supermenschen mit arkaner Technologie und mit Sicherheit eine der beliebtesten und bekanntesten Rassen. Eher auf taktischen Fernkampf mit den Marines ausgerichtet müssen ihre Assault-Brüder (Assault Space Marines, Assault Terminators) jedoch den Zweikampf mit keiner Rasse scheuen. Zwar besitzen sie weder die Masse der Orks, noch die Geschwindigkeit der Eldar oder die dämonische und fanatische Unterstützung des Chaos, aber als Allrounder können sie immer noch jede Rasse durch pure Macht überkommen. Techen kann man in ihrem Hauptquartier, sobald man bestimmte Gebäude gebaut hat. Mit dem Force Commander als primären Held wird den Marines gleich zu Beginn eine mächtige Nahkampfeinheit gestellt, der Chaplain auf tier 2 bietet heftige Unterstützung durch Heilen für die Marines und schliesslich der Scriptor auf tier 2.5 als Psioniker hat ein paar nette Sprüche auf Lager. Zu dritt werden sie gerne "Tripple Hero" genannt... und ihre Durchschlagskraft sucht ihresgleichen. (Infiltrierte) Scouts dienen den taktischen Marines als Feuerunterstützung und Erkundungs/Capeinheit. Assault Marines helfen bei schnellen, taktischen Schlägen und die Verwicklung von gegnerischen Fernkampfspezialisten in die für sie so tödlichen Nahkämpfe: Es kommt nicht selten vor, dass ein Spieler von Kettenschwertern in alle Einzelteile zerlegt wird, weil er kurz unachtsam war. Falls schwere Unterstützung gesucht wird, so bieten Dreadnaughts genau das, was sie versprechen: Ob nun die Nahkampfvariante oder als Hellfire mit Raketen ausgestattet halten sie die Gegner des Imperators auf Trab. Und die drei schweren Panzer der Marines, Predator, Wirlwind und letztendlich Landraider sorgen zusammen mit den Terminatoren wohl für den endgültigen Todesstoß. Zumal alle Units bis auf die Panzer auch noch durch den Orbit durch das Orbitalrelais überall auf die Map geworfen werden können.
Space Marines in Dawn of War II
Natürlich sind die Marines auch in Dawn of War II mit von der Partie und werden für ordentlich imperatortreue Party sorgen. Bisherigen Gerüchten und Angaben seitens Relics werden die Marines nun endlich "badass" sein, so in etwa wie in dem Film 300, nur eben eher "30". Genau wie sie sein sollten, und was Relic in Dawn of War I vermasselte. Neben taktischen Marines wurden auch schon Terminatoren, Assault Space Marines, Scouts, Seargents, der gute alte Force Commander und auch Predator(wracks) und Dreadnaughts gesichtet. Das Waffenarsenal scheint sich erweitert zu haben: Neben dem üblichen Bolter, seinem schweren Pendant sowie dem Flammenwerfer und Thunderhammer ist auch wieder der heisse Plasmawerfer aufgetaucht, und er hat seinen großen Bruder mitgebracht: Die Plasmacannon. Auch die Familie der Kettensägen-Waffen hat sich erweitert: Neben dem Kettenschwert ist nun auch die Kettenaxt bei einem Assault Space Marine gesichtet worden. Fraglich ist, ob Scouts neben dem Sniper (und bestätigten Sprengladungen!) nun auch ihre lustige Pumpgun in die Hand gedrückt bekamen; die Screenshots sind da nicht eindeutig genug. Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein auf lustige Spielereien wie Assault Space Marines mit dualen Boltpistolen, in der Kampagne einzigartige Ausrüstung und noch viel mehr. Ob wir Gabriel Angelos und die Grey Knights wohl wiedersehen dürfen? Werden stylische Thunderhawk-Landungen im Kriegsgebiet auch auf der neuen Engine zu bewundern sein? Wir wissen es noch nicht.
Eins ist jedenfalls gewiss: Marines werden ordentlich in die Ketzer- und Xenoärsche treten!
Die Orks
Orks - wer jetzt an die Kuschelorcs aus dem Hause Blizzard denkt sollte schämen, denn hier geht es nicht etwa um Kuschelkrieger sondern um pilzartige, vor hundertausenden von Jahren von einer mächtigen,
warscheinlich ausgestorben Alienrasse (Die Alten - nein hier ist nicht GRoD gemeint) geschaffene Bestien. Der einzige Lebenszweck der Orks ist Krieg - so ist es nicht verwunderlich, dass dieser ihnen sogar Freude bereitet und dementsprechend die Gesellschaftsstruktur er Orks nicht gerade zivilisiert ist. Kämpfe untereinander stehen an der Tagesordnung - schließlich werden die Anführer der Orks (von Bossen bis zum Waaaghboss) nicht etwa durch demokratische Wahlen bestimmt, sondern durch das wegmoschen der Kontrahenten. Nicht umsonst ist daher der Waaaghboss der stärkste und größte aller Orks seines Waaaghs. Orks regen durch Kämpfen ihren Körper an, an Stärke und Größe zuzunehmen. Weitere Besonderheiten hat die orkische Physiologie auch zu bieten: Wie bereits gesagt sind Orks Pilze. Die grüne Hautfarbe ist nicht etwa eine Modeerscheinung sondern rührt von der algenartigen Struktur, die auch die erhöhte Regenerationsfähigkeit der Orks in sich birgt - ohne diese würden Orks ja auch kaum die Operationsversuche - ok sagen wir lieber Basteleien - eines Orkdoks überleben. Bei Orks gibt es keine Geschlechter (Wie wohl eine Orkfrau aussehen würde...?). Der Fortpflanzung geht daher nicht etwa Geschlechtsverkehr - Orks streuen vielmehr Sporen durch die Gegend. Aus denen wachsen dann unterirdisch neue Orks heran, wobei Orks wenn sie "geboren" wurden nicht etwa Nesthächkchen sind, sondern alle Fähigkeiten (Allen voran natürlich die wichtigste - Moschen) bereits bei der Geburt beherrschen. Dies ist einer der Gründe, warum Orks die ideale Kriegerrasse darstellen: Während ein imperialer Soldat etwa erstmal aufwachsen muss und unzählbare Fähigkeiten erst erlernen muss, kann ein Ork (obwohl er noch Grün hinter den Ohren ist - was sich aber nie ändert) im Prinzip direkt nach der Geburt in den Krieg ziehen.
Was diese besondere Fortpflanzungsweise noch mit sich bringt ist, dass einmal von Orks beheimateten Planeten nur mehr schwer von ihnen befreibar ist. Man kann zwar sämtliche Orks auf diesem Planeten vernichten - aber nach einer gewissen Zeit ist es nicht unwarscheinlich, dass sich wieder Orks auf dem Planeten tummeln. Dabei tauchen zuerst einmal Squigs auf. Diese Lebewesen sind im Prinzip mit riesigen Mäulern ausgestattete, lebendige Pilze (So wie auch die Orks). Je nach Art werden diese von den Orks für alles mögliche Verwendet - als Nahrung oder auch als Haustier - manche Orks lassen sich besonders haarige Exemplare auf ihren Kopf festbeißen, damit die Squiggs als Haarprachtersatz für die eigentlich haarlosen Orks dienen. Als nächstes kommen dan Grotz an die Oberfläche. Diese kleinen, verkümmerten Wesen können nicht an die Kampffähigkeiten eines Orks heranreichen und dienen daher
primär dazu, niedere Arbeiten zu erledigen. Bald danach kommen auch schon wieder die ersten Orks. Neben "normalen" Orks sind da zum Beispiel auch Meks dabei, die durch handwerkliche Fähigkeiten glänzen und die kreativen Waffen der Orks zusammenbauen. Orkwaffen funktionieren dabei übrigens nur, weil ein Ork glaub dass sie funktionieren - ihre psychische Kraft macht dann letztenendes, dass die Waffe auch feuert. Eine Orkwaffe in der Hand eines Space Marines würde so zum Beispiel nichts weiter als dass sein, was sie ja eigentlich auch ist: Schrott.
Um wieder das Word "Waaagh" aufzugreifen: Was ist "Waaagh"? Es ist ein typischer Begriff der orkischen Sprache, die für den Beobachter von Außen als Fernab von jeglicher Rechtschreibung oder Grammatik gesehen wird.
Eigentlich leben Ork ja in diversen Orkstämmen zusammen. Aber es kommt durchaus vor, dass ein Boss es schafft mehrere solcher Orkstämme zu einem Waaagh vereinigen kann - sprich einer gigantischen Kriegsmeute aus zahlreichen Orks. Würden die Orks sich nicht regelmäßig gegenseitig wegmoschen und würde es einem Ork gelingen sämtliche Orks der Galaxis zu einem eingizen Waaagh zu vereinen könnte selbst das gesammte Imperium nicht viel dagegen ausrichten - so mächtig wäre ein solcher Waaagh. Daher kann man durchaus von Glück sprechen, dass es wohl eher unwarscheinlich ist das so etwas je passieren wird.
Orks in DoW I
Orks sind neben Space Marines, Eldar und Chaos Space Marines eine der vier Dawn of War Classic Rassen und damit von Anfang an mit dabei. Die auf Nahkampf ausgerichteten Orks waren so was Maße angeht Spitzenreiter in Dawn of War und bekamen erst durch Winter Assault mit der Imperialen Armee Konkurrenz. Ein Markenzeichen der Ork sind ihre Gebäude. Die fairerweise als Papphüten bezeichneten Bauten halten zwar vergleichsweise nicht viel aus, sind dafür aber bis auf die Plasmageneratoren mit von Grotzen begrotzten (bemannt passt hier einfach nicht) Wummen besetzt - auch der Horchposten ist in seiner ersten Aufbaustufe bewaffnet, was durchaus eine Besonderheit darstellt. Auch im Bezug auf das Techen weichen Orks von den anderen Rassen
ab. Durch den Bau von sogenannten Waaaghbannern bekommt man neben der Erhöhung Einheiten- und Fahrzeuglimit auch bessere Einheiten und Gebäude freigeschaltet. Das stellt in gewisser Weise
auch einen Nachteil da - durch das zerstören von solchen Bannern kan man einen Ork im Tech zurückwerfen. Daher ist es als Ork auch Ratsam, seine Waaaghbanner großteils fernab der Front zu bauen,
wo sie vergleichsweise sicher sind. Was die Einheite der Orks angeht, haben sie so zwei Heldeneinheiten. Der sekundäre Held - der Big Mek - bietet so ein paar Interessante Fähigkeiten
wie Teleportation, einem Kraftfeld gegen Beschuss und Panzerabwehrspielereien auch noch die besondere Fähigkeit, Gebäude und Fahrzeuge reparieren zu können. Der Waaaghboss hingegen
ist das Vorbild eines jeden Orks und bietet so neben einer netten Portion an Lebenspunkten auch noch einiges an Fernkampf- und Nahlampfschaden. Was die sonstige Einheitenauswahl angeht
fangen Orks mit Grotzen als Baueinheit an. Ein voll ausgebauter Grotztrupp hat alleine die maximale Baugeschwindigkeit bei Gebäude und kann später auch noch infiltrieren. Als Capeinheit dienen Moschaboys, die auch die erste Nahkampfeinheit der Orks stellen. Da sie eine der teuersten Capeinheiten sind erobern Moschaboys Punkte auch etwas schneller als andere Einheiten. Die erste Fernkampfeinheit der Orks sind Ballaboys, die besonders mit fetten Wummen Tod und Verderben über das Schlachfeld bringen. Als schnelle Nahkampfeinheit dienen dann Stormboys, die ähnlich wie Assault Space Marines die Fähigkeit haben mittels ihrer Raketenantriebe Sprünge zu machen. Später kommen neben Bossen (Die in den Moschaboy und Ballaboy Trupps auch als Squadleader dienen) als Nahkampfeinheit auch noch Posaz als Fernkampf hinzu. Panzaknackaz dienen mit ihren Bazookaz als infiltrierende Panzerabwehr, während Bosse in Megarüstung eine auf einmal gleichzeitig auf dem Schlachtfeld
limitierte und langsame aber starke Einheit darstellt. Ergänzt werden die Orks durch Waaaghbikes (mit Raketenwerfer und zusätzlich auch mit einer Bombenschleuder ausrüstbar), Waaaghtrucks (bewaffneter Truppentransporter), Killa Kahn (Orkwalker), dem erbeuteten Panza als T4 Panzer und schließlich den Squiggofanten als Übereinheit.
Orks in Dawn of War II
Die Orks haben auch in Dawn of War 2 ihren Auftritt. Bisher sind neben mit Nahkampfwaffen (inklusive Granaten) und Ferkampfwaffen (inklusive fetten Wummen) bewaffneten Orksboys auch noch ein Waaaghboss mit Nobz sowie Killa Kahnz und Waaaghtrucks gesichtet worden. Es ist daher durchhaus warscheinlich, dass noch weiter Einheiten folgen werden. Nach momentanem Standpunkt werden die Orks wohl zahlreicher sein als die Space Marines und eher auf Nahkampf ausgelegt sein. Während ein Space Marine so mit wenigen, aber elitären Truppen auskommen muss versucht man als Ork eher seine Einheiten mit Maße zu erdrücken. Ein einzelner Orkboys hält zwar so im Vergleich zu einem Space Marine nicht viel aus - aber 20 von dieser Sorte stellen da schon ein Problem dar.
Wie sich die Orks dann allerdings wirklich spielen, bleibt abzuwarten. Basenbau soll es zwar im Multiplayermodus von Dawn of War II in veränderter Form weiterhin geben - aber ob die doch sehr stlylistischen
Pappbauten mit Grotzen oben drauf ein Wiederkommen feiern, bleibt abzuwarten. Wie auch immer sich die Orks sich in Dawn of War II spielen werden - waaaghhalsige, aber orkige Taktiken werden sicher lustig werden.
Eins ist jedenfalls gewiss: Orks verlieren nie.
Die Eldar
Die Eldar - eine hochtechnologisierte Rasse aus weisen Kriegern. Sie waren es, die vor abertausenden von Jahren den Chaosgott Slaanesh in ihrer Dekadenz geboren hatten und ins warpliche Leben rufen. Bei seiner Geburt mitten im Zentrum des Eldarreiches, das damals fast die bekannte Galaxis umspannte, löschte der Dunkle Prinz fast die gesamte Bevölkerung der Sci-Fi-Elfen aus. Einige wenige jedoch hatten vorhergesehen, was durch ihre Dekadenz geschehen würde und flüchteten sich auf gigantische Raumschiffe - sogenannte Weltenschiffe. Von den psionisch begabtesten unter ihnen - den Runenlesern und -propheten - geführt suchen sie nun, Weisheit, Demut und eine minimalistische Lebensweise aufrecht zu erhalten. Zu schwach, um ein großes Militär wie die Orks oder die Imperiale Armee zu ziehen müssen sie, die sie am Rande der Auslöschung stehen, sich auf Hinterhälte, manipulative Pläne und taktisch extrem geschicktes Vorgehen durch hochspezialisierte Krieger verlassen. Denn so schwach und zerbrechlich sie auch aussehen mögen: Noch immer besitzen sie unglaubliche Technologie, die ihresgleichen sucht. Krieger mit tausenden und Exarchen (Anführer) mit bis zu zehntausenden Jahren von Training und Kampferfahrung werden geschickt gelenkt von psionisch hochbegabten Runenpropheten, unterstützt von Antigrav-Panzern und Phantomlords. Und falls wirklich Krieg geführt werden muss, auf dem Schlachtfeld, wird ein Abbild ihres alten Kriegsgottes durch uralte Rituale herbeigerufen, der die Armee anführt und die alle Feinde der Eldar gnadenlos verbrennt: Der Avatar des Khaine.
Sie sind permanent am Rande der Vernichtung, um ihr eigenes Überleben kämpfend und doch versuchen sie durch ihr überlegenes Wissen und ihre unvergleichliche Erfahrung die Galaxis als solche vor den großen Bedrohungen zu bewahren: Dem alten Feind, dem Chaos, und ihren uralten Widersachern, Gegnern alles Lebens, den Necrons. Eine Macht, alt wie das Universum selbst. Eine Macht, die im Hintergrund die Fäden zieht. Eine Macht, die sich nicht scheut, die erfahrensten, agilsten und intelligentesten aller Krieger der Galaxis in den Kampf zu schicken, falls es hart auf hart kommt. Die Eldar - eine Macht, mit der man rechnen muss.
Eldar in Dawn of War I
Eldar sind neben Orks, Space Marines und Chaos Space Marines eine der vier Dawn of War Classic Rassen und damit von Anfang an mit dabei. Overpowered since Classic 1.0. Das beschreibt es wohl am besten. Die Weltraumelfen haben schon für viel, viel Ärger und Frust gesorgt - und doch ist ein Sieg immerwieder süß wie Honig. Und auch möglich. Mit Fleet on Foot, dem Sprinten der Eldar, das pro Squad ein- und ausgeschaltet werden kann werden sie extrem schnell. Zum Kampf muss man es jedoch wieder ausschalten, da es ihre Trefferquote extrem senkt. Ein mächtiges Werkzeug im täglichen RTS-Alltag. Eldar bestimmen wann und wo gekämpft wird, Wegrennen ist fast unmöglich, da sie durch FoF einfach zu schnell sind. Mit Guardians und ihren Anführern, den Warlocks (aka Runenleser) haben sie starke Cap-Einheiten, die durchaus ausgebaut und in den Kampf zusammen mit dem primären Held, der starken Runenprophetin geschickt werden können. Dark Reaper jedoch sind die größte Bedrohung durch die Weltraumelfen: Hohe Reichweite, hoher Infanterieschaden, undglaublich schnell durch FoF und auch resistent gegenüber Schaden durch zwei Rüstungsupgrades reiben sie jeden Gegner aus sicherer Entfernung auf. Und falls sie es nicht schaffen, gegen gut befestigte Stellungen anzurennen gibt es immer noch die Firedragons: Kurze Reichweite, aber unglaublich hoher Gebäude und Fahrzeugschaden. Praktisch omnipräsent durch FoF und nicht durch Minen oder Artillerie umzuschmeissen. Da ist der Bau von Warpspiders, teleportierenden Fernkampfeinheiten, Banshees (sprintende Nahkampfspezialisten), Harlequins und dem Rat der Seher fast gar nicht mehr nötig. Gern gesehen ist die Unterstützung von den Eldar Anti-Gravfahrzeugen, die auch noch kurze Entfernungen "springen" können: Dem Falcon, der auch als Transport dient und dem Viper, mit schweren Raketen sowohl Panzerbrechend als auch mit gewaltiger Disruption ausgestattet. Phantomlords sind die schweren Walker der Eldar, mit ihrer Lanze ausgestattet brauchen sie nicht einmal den Nahkampf mit einem Space Marine Cybot zu fürchten. Letztenendes noch zwei Dinge, die meist jedes Spiel beenden: Der Superschwere Antigravpanzer "Illum Zar" und der Avatar des Khaine, Inkarnation des Kriegsgottes der Eldar. Er erhöht das Pop- und Vehiclecap, ist ein extrem starker Dämon und macht zusätzlich noch alle Units in seiner Umgebung Moralschadensimmun.
Eldar in Dawn of War II
Die Eldar sind die Rasse, die bisher als letzte angekündigt wurde - dementsprechend ist wenig über sie bekannt. Werden sie wieder FoF haben? Welche Units genau werden wir sehen? Wie werden sie sich spielen? Und sind Gardistenärsche immer noch so sexy? Fragen über Fragen. Gehen wir lieber zu den Fakten. Es wurden gesichtet: Eine Runenprophetin ohne Helm, ein Runenleser, Banshees, Ranger, Warpspider, der überaus geil aussehende neue Phantomlord mit Schwert, der Illum Zar Antigravtank und der normale Gardist. Da Dark Reaper bisher weder auf Screenshots noch im Movie aufgetaucht sind, bleibt ihre Existenz in Dawn of War II zweifelhaft... auf Grund ihrer Beliebtheit ist sie aber ausserordentlich wahrscheinlich. Die Eldar werden wohl auch eine Rolle in der Kampagne spielen, jedenfalls lässt das Rendermovie Rückschlüsse darauf zu. Ob sie als Fraktion zu spielen sein werden ist nicht bekannt. Fraglich ist auch, wie stark einzelne Einheiten sein werden, zum Beispiel Banshees. Im Gameplay-Movie (siehe oben, Teaser) werden jedenfalls Gardisten ganz gut von ein paar Space Marines zerlegt. Wie jetzt aber ein Lord gegen einen Dread abschneidet, oder was für Fähigkeiten die Runenprophetin hat, oder ob man auf kniffelige und überlegene Taktiken mit den zerbrechlichen Elfen angewiesen ist, um zu gewinnen - das bleibt alles abzuwarten.
Eins ist jedenfalls gewiss: Die Eldar ziehen ihre Fäden wieder in Dawn of War II.
Die Rassenfrage: Was kommt noch rein?
Eine Besonderheit des Warhammer-Universums macht sich bei der Diskussion um die Rassen bemerkbar, die noch angekündigt werden könnten: Jeder verteidigt seine Rasse und will diese im Spiel sehen. Es könne doch nicht angehen, dass nur drei Rassen vorkommen! Immerhin hatte Dawn of War I Classic schon ganze 4 Stück. Sollen nun die Classic-Rassen aufgenommen werden? Dann würde noch Chaos kommen, immerhin Kernelement der Hintergrundgeschichte. Aber soll Dawn of War II wirklich genau die gleichen Rassen haben wie der erste Teil? Ausserdem wünscht man sich doch schon seit Ewigkeiten Tyraniden, die im Ier offiziell wegen der Engine (siehe unten) nicht aufgenommen wurden: Sie würde ihnen keine Rechenschaft tragen. Ja, aber dann wäre doch die Imperiale Armee nicht dabei, die planetaren Verteidigungskräfte sind doch eh auf jedem Planeten zu finden. Und überhaupt, ohne IG geht's ja mal garnicht. Moment, hätten wir dann nicht schon 6 Rassen, wenn alle aufgenommen werden würden? Was ist dann mit der Balance? Endlose Diskussion. Geplant und geschickt eingefädelt von Relic und THQ? Es scheint so.
Die Lösung, die sich für dieses Dilemma anbietet, scheint aber auch langsam den härtesten Fans klar zu werden. Vor allem, wenn man den sporadischen Andeutungen Relics nachgeht: Tyraniden, diese Prognose wage ich zu stellen, werden zu 100% im Spiel vorkommen. Der Cinematic und die Andeutungen von Relic sprechen einfach eine zu klare Sprache, und auch was die Fans wollen stellt ein schlagkräftiges Argument für die Insekten dar. Was ist nun mit Chaos? Nun, Chaos ist essentiell und nichts spricht gegen 5 Rassen in der Anfangsversion, ausser vielleicht eine verkaufte Expansion weniger. Damit wäre auch der Fortschritt zu DoW I gegeben - und dass man Spiele mit 5 Rassen balancen kann zeigt ja Soulstorm. In Verbindung mit dem Support, den Company of Heros erhält und der bei Dawn of War II hoffentlich fortgesetzt werden wird spricht also eigentlich bis auf hartgesottene Pessimisten und Balancefanatiker nichts dagegen. Bleibt IG. Moment... kennen wir das nicht irgendwoher? Unspielbare Rassen mit wenigen, einzelnen Einheiten? Jawollja! Sowohl Dawn of War Classic hatte das (IG), als auch Winter Assault (Necrons), und beide wurden im darauf folgenden Addon mit implementiert. Aufgeriebene planetare Verteidigungseinheiten in ein paar Missionen sind wohl sehr wahrscheinlich.
Ob dies alles nun zutreffend ist oder nicht - wir werden es sehen und können gespannt weiterdiskutieren.
Dawn of War II: Der Singleplayer
Das Marketing-Goldstück THQs - jedenfalls bisher. Im Singleplayer wird enormes versprochen, und man sollte sich wohl mit den Aussagen der Producer auseinander setzen, um ein komplettes Bild zu bekommen. Es ist detailreich, bunt und blutig. Das Setting: Ein ganzes Sternensystem wartet dieses mal darauf, von den Armeen des Spielers befrieded zu werden. Das ist nur eine logische Erweiterung der Metamaps aus Dark Crusade (Planet) und Soulstorm (System). Allerdings soll es diesesmal keine kaum zusammenhängende, quasi "dahingerotzte" Reihe aus Skirmishes werden - so viel haben die Entwickler gelernt. Sie wollen die gute Story von Classic und Winter Assault mit der Bewegungsfreiheit der Metamaps kombinieren - je nachdem, welche Gebiete der Spieler retten möchte entwickelt sich die Geschichte, Optionen werden freigespielt, verworfen, alles unterliegt Veränderung. Bleibt abzuwarten, ob diese Versprechungen gehalten werden können. Aber die Freiheit in der Kampagne ist noch nicht alles: Gegner "droppen" RPG-like Gegenstände, mit denen Squads und ihre Leader ausgerüstet werden können! Diese Leveln wohl auch und werden so über die Kampagne stärker. Jeder Squadleader bekommt seinen eigenen Voiceactor, der je nach Situation, vorangegangenen Entscheidungen (Storyline, erinnerst du dich?) und seiner UND der Ausrüstung des Gegners Kommentare abgeben soll. Bei 6 Squadleadern der Space Marines sind wir schon alle gespannt, auf wievielen DVDs das Spiel denn nun erscheinen soll. Mehrfaches Durchspielen ist auf jeden Fall garantiert. Und das nicht nur allein, wie "Singleplayer" eigentlich assoziiert. Dennoch soll das folgende Feature hier aufgenommen werden, da es in der Kampagne spielt: Der Coop-Modus. Man soll zusammen mit seinem Kumpel online oder über LAN die Kampagne spielen können. Zusammen. Verbündet. Auf einer Karte. Der Wahnsinn! Und das ist noch nicht alles: Euer Freund kann beliebig ein- und aussteigen, ihr könnt sogar mit einem komplett andren Typen weitermachen. Falls ihr mal Zoff wegen einem gedroppten Gegenstand oder einer ausgespannten Sorrorita habt. Klingt gut? Jup. Klingt bahnbrechend? In der Form sicherlich.
Allerdings gibt es auch hier noch viele offene Fragen: Bislang ist nur bekannt, dass man die Kampagne mit Space Marines und Orks spielen kann. Und nur bei den Marines weiß man von Stimmensynchro und Aufrüstbarkeit. Werden Orks auch nur 6 Squads bekommen? Warum plündern denn Space Marines Orkleichen und warum zur Hölle liegt auf Planet Wasissn in der grünen Hölle unter einem Baumstumpf eine Servorüstung... die ein Ork benutzen kann? Wie wird die Ausrüstbarkeit wirklich aussehen? Wie in Mark Of Chaos? Und baut man das ganze nur aus Spass ein, oder wird es auch in den Multiplayer (siehe unten!) übernommen? Und kann man Eldar in der Kampagne spielen? Wie sieht es mit der vierten, vielleicht sogar fünften Rasse aus? Schweigen. Wir warten gespannt.
Dawn of War II: Der Multiplayer
Dass sich das Gameplay schon ein ganzes Stück von Dawn of War wegbewegt, ist gegeben. Inwiefern sich das Gameplay des Singelayermodus im Multiplayermodus wiederfinden lassen wird
ist im Moment mehr oder weniger reine Spekulation. Das hinzukommen des verbesserten Deckungssystems und der Möglichkeit die Umgebung zu zerbomben ist auf jeden Fall eine gute Änderung, die sicher die eine oder andere zusätzliche, taktische Möglichkeit mit sich bringt. Basenbau soll ja im Singleplayermodus gänzlich fehlen, aber im Multiplayermodus in einer im Vergleich zu Dawn of War verringerten Form eine Rolle spielen. Was im Bezug auf Esport in nicht gut käme wäre eine Art Preset Army Multiplayer in der Art von "Mark of Chaos" oder der "Total War" - Reihe. Dort fängt man nicht etwa erst mit einem Hauptgebäude und einer Baueinheit an - Basenbau fehlt dort gänzlich und die Armeen werden vor der Schlacht zusammengestellt, wobei die gesamte Armee nur einen bestimmten,
maximalen Armeewert haben darf und jede Einheit natürlich Punkte beziehungsweise Gold kostet. In Anbetracht dessen, dass Basenbau ja im Dawn of War 2 Multiplayermodus wie bereits gesagt eine Rolle spielen soll ist es natürlich eher unwarscheinlich, dass wir uns da sorgen machen müssen. Ein weiteres Problem sind die ausrüstbaren Helden und die
ebenso ausrüstbaren, unsterblichen Seargents der Einheiten. Wird dies in einer ähnlichen Form Teil des Multiplayermodus sein? Wird es möglich sein, seinen Helden über mehrere Spiel hinweg zu verbessern? Was für den Casual Gamer womöglich interessant ist, ist für den Esportler der blanke Horror. Ein wichtiges Grundprinzip ist dort ja, dass alle teilnehmenden Spieler mit den gleichen Chancen starten - doch was wäre, wenn
Spieler 1 nun schon einen Leven 20 Force Commander mit dem Hammer der ultimativen Imbakraft und dem Helm von Lolroxxor ausgerüstet ist, währen sein Kontrahent - ein Orkspieler - gerade mal einen frischen Level 1 Waaaghboss aufbringen kann? Gleiche Chancen wären da schon beim Grundspielprinzip nicht gegeben und somit wäre das Spiel nicht annähernd in dem Maße für den Esport geeignet, in dem es Dawn of War ist. Klares Statement von Jonny Ebbert dazu gegenüber gameswelt: "Die Ausrüstung gibt es nur in der Einzelspielerkampagne, Mehrspielergefechte bleiben davon unberührt." Yay!
Lassen wir mal alle möglichen Horrorvorstellungen außer Acht und schauen wir uns mal an wie der Multiplayermodus aussehen könnte, wenn gewisse Sachen aus dem Singeplayermodus nicht ihren Auftritt haben. Basenbau soll ja vorhanden sein, da ja das hindern des Gegners am Techen (Techen ist demzufolge auch enthalten, was ein weiterer Indiz dafür ist, dass es keinen Preset Army MP gibt - oder zumindest nicht auschließlich) wein wichtiger Bestandteil von RTS Spielen ist. Um neue Einheiten zu rekrutieren oder zu techen werden natürlich auch Ressourcen gebraucht - hier ist es natürlich denkbar, dass Dawn of War 2 das Sektorenssystem von Company of Heroes übernimmt. Ähnlich wie in Dawn of War werden dort Punkte erobert, die auch befestigt werden können. Die drei Ressourcen sind dabei Arbeitskraft, Munition und Treibstoff. Arbeitskraft kann man hierbei mit den Requisitionspunkten aus Dawn of War vergleichen, Munition ist für das Einsetzen von Fähigkeiten und auch für Waffenforschungen wichtig währen Treibstoff logischerweise für Fahrzeuge einen Nutzen hat. Möchte man so bei seiner Strategie früh Fahrzeuge bauen können
versucht man schnell, Treibstoffpunkte zu sichern. Allerdings muss man neben dem Besitz von solchen Punkten auch noch ein weiteres Kriterium erfüllen, um die Ressource auf das Konto zu bekommen: Die Sektoren
müssen eine Verbindung zum Hauptsektor des Spielers über weitere Sektorenaufweisen. So ist es möglich, einen Spieler über geschicktes erobern von Sektoren von gleich mehreren Ressourcenpunkten abzuschneiden. Ähnlich kann das Ressourcenystem auch in Dawn of War 2 aussehen, was eine interessante Neuerung in die Dawn of War Marke bringen würde. Techen wird bei Company of Heroes eher traditionell betrieben - mit dem Bau von Gebäuden und mit Forschungen gelangt man die Techtreppe weiter hoch. Gebäude kann man in Dawn of War ja
besetzen - es wäre denkbar, dass sie auch hier ähnlich wie im bereits erwähnten WK II Titel zu einer Art Barracke erweitert werden können. Dort lassen sich neben diversen Infanterieeinheiten auch Einheiten in der nähe reinforcen. Das Reinforcen läuft in CoH nämlich nicht überall auf der Karte, sondern nur in Basis sowie in der Nähe von bestimmten Fahrzeugen oder Gebäuden. Sollte sich Dawn of War II ähnlich wie Company of Heroes
im Multiplayermodus spielen wäre dies schon eine denkbar erwünschte Abwechslung.
Auf jeden Fall haben viele Spieler die Hoffnung, dass Dawn of War II auch im Esport wie eine Bombe einschlägt und Dawn of War II sich etablieren kann. Da zum Multiplayermodus allerdings noch nicht viel bekannt ist
kann nur gehofft werden, dass Dawn of War II sinnvolle neue Features und Änderungen im Vergleich zu Dawn of War hat - sollte dies der Fall sein, hat Dawn of War II viel Potential im Esport. Sind die Entwickler allerdings
auf die kreative Idee gekommen, über mehrere Spiele verbesserbare Helden und zufällig droppende Ausrüstungsgegenstände im Multiplayermodus als nicht unwichtiges Spielelement zu verwenden, ist dem Release von Dawn of War 2 aus Esport-Sicht eher mit wenig Hoffnung zu erwarten. Was also kommt auf uns zu? Wir wissen es einfach noch nicht. THQ bevorzugt zur Zeit bei ihrer Werbung einzig und allein den Singleplayer. Eine geschickte Taktik, um dann den Multiplayer-Modus noch gewaltiger zu bewerben? Oder totale Vernachlässigung dessen wegen der Zielgruppe, den Tabletop-Spielern und Casualgamern? Die nächsten Ankündigungen werden es zeigen. Bleibt wohl schliesslich nur der allseits bekannte Satz: "Warten wir's ab." Eines jedoch haben Relic und THQ geschafft: Wir sind gespannt.
Was jedoch schon klar ist: Dawn of War II wird nicht Relic Online als Plattform nutzen, sondern Games for Windows Live. Ein Aufschrei! Warum denn das? Windows?! Wird in nur 20 Ländern unterstützt? Kommt DoW II dann auch für Konsolen raus? Muss ich in etwa... ich wage es kaum auszusprechen... bezahlen?! Erstmal kann man folgendes sagen: Beruhigt euch. Das offizielle Statement lautet in etwa wie folgt: "GfWL hat viele Funktionen, die Relic Online einfach noch nicht bieten kann." Aber... aber Windows, die ollen Abzocker? Auch hier: Cool down. GfWL ist seit kurzem, vielleicht auch gerade wegen Dawn Of War II, komplett kostenlos geworden. Ihr müsst nichts bezahlen. Ihr bekommt verdammt geile Funktionen frei Haus geliefert, die ihr euch am besten mal unter "related links" (siehe ganz unten) anguggen könnt. Dawn Of War II wird nicht für irgendeine Konsole erscheinen. Ob es flüssig und fehlerfrei läuft wird sich wohl noch zeigen müssen. Geben wir dem Ding eine Chance.
|
Schauen wir mal, was die neue Lobby im Vergleich zur Alten hergibt. Hier: Gamespys Soulstorm- und die GFWL Halo-OnlineLobby. |
Aussichten
Ein ziemlicher Haufen Text liegt jetzt hinter dem werten Leser. Spielspass im Singleplayer scheint gegeben zu sein und der Modus scheint auch ein wahrhaft episches Ausmaß zu gewinnen. Wirklich fraglich ist also nur der Multiplayer und die Entwicklung der Community. Was kann der engagierte Spieler für die Zukunft erwarten? Eine leere, nicht funktionierende Lobby ist's wohl kaum. Mangelnder Support wegen dem verbesserten Code auch nicht, so besteht jedenfalls die Hoffnung. Dawn of War II wird wohl viele Spieler von Company of Heros übernehmen; die Stagnation, die sich in Dawn of War I doch recht bemerktbar gemacht hat, was Neuanmeldungen und -erscheinungen im Multiplayer anging, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht fortsetzen. Bleibt die Frage, wie der Multiplayer aussieht. Eine Unterteilung in casual gamer (QS) und esport (AM) ist doch recht logisch, wurde sie auch schon in Dawn of War I vorgenommen. Doch was werden die "Neuen" spielen? Das Äquivalent zum Quickstart? Wenn ja, wie wird es aussehen? Wargear en masse, unendlich Ressourcen, die Übereinheiten am Start? Man weiß es nicht. Oder den esport-teil des Ganzen, über den noch so viel gerätselt wird, weil relic einfach nichs bekannt macht? Die Erwartungen gehen da ja von extremem Pessimismus über ein relaxtes "wird scho werden" bis hin zum "Oh Gott wird das geil!". Mit Sicherheit wird es irgendwelche Marketing-Aktionen zum Verkaufsstart geben, Turniere sind da eine gute Möglichkeit. Werden diese sich fortsetzen oder nach ein paar Wochen eingestellt werden? Falls denn Dawn of War II turnierfähig wird (micro, macro, kompetetiver Aspekt?) und gegen "den großen Feind" (das böse S-Wort?)bestehen kann, werden die ESL und andere große Organisationen das Spiel supporten und Turniere und Ligen hosten? Wird richtiges Progaming wieder möglich sein? Kommen alte Gesichter wieder und wird man auch neue sehen? Was auch sein wird: Wir halten euch auf dem Laufenden.























