Amoklauf in Realschule in BW

  • Das macht den Tod der Schüler aber nicht weniger schlimm.

    Natürlich wird das andere alles von den Medien todgeschwiegen. Da können aber die Angehörigen und die Toten höchstwahrscheinlich nichts für.

    Es gibt außerdem keine guten Gründe für so einen Amoklauf.

  • Ja also Amokläufer kann man nie verstehen...Wenn man den verhaftet hätte könnt man ja mehr herausfinden aber er hat ja schliesslich Selbstmord begangen...Das ist eifnach zu schrecklich und unmenschlich. Ich finde dass man die Sicherheut in Schulen erhöhen sollt und nichts mit Killerspiel-Verbot.

    Orkz is made fer' two fings! Fightin', and winnin'!

  • Trauer? Ne, ich kannte sie ja net. Aber darf man netmal mehr entsetzt sein, darüber dass jemand zu einem so verzweifelten Menschen in unserem Land wurde, dass er sich nicht mehr zu helfen wusste? Oder dass die "Berichterstattung" der Medien und die "Ergebnisse" der Polizei zu 99% nichts anderes sind als eine Stimulanz zur Befriedigung der sensationsgeilen Massen?
    DAS ist traurig. -.-

    Und btw danke an alle Blog-Poster.


    Mistletoe, friend of foe, so black upon the moor
    Fallen leaves coloured red, blood of all the dead
    Into mist they'll take your soul, they'll take your heart
    And none of flames shall burn with the ravens dark

  • Der Thread wird immer trauriger. Gewisse Leute scheinen echt immer nur provozieren zu wollen, oder dumme Sprüche in einen Thread abladen zu müssen. Die Afrika-Keule wurde auch mal wieder geschwungen. Tja, wie immer eben...

  • Trauer? Ne, ich kannte sie ja net. Aber darf man netmal mehr entsetzt sein, darüber dass jemand zu einem so verzweifelten Menschen in unserem Land wurde, dass er sich nicht mehr zu helfen wusste?

    Die Selbstmordrate unter Jugendlichen steigt seit Jahren...
    Bloß tritt nicht jeder der so verzweifelt ist auch so medienwirksam ab.

    Nicht das ihr mich falsch versteht. Ich finde es auch schlimm das so etwas passiert aber man sollte die betroffenen in ruhe trauern lassen anstatt das ganze aus zu schlachten.

    Smals

    PS: Es sterben Jährlich mehr Opfer durch Selbstmörder die mit Absicht auf Gegenfahrbahn fahren.

  • Was hab ich mit Afrika zu tun?
    Klar ist das schlimm was dort passiert, aber wenn ich meine zwei Nachbarskinder treffe, dann muss ich mir nicht vorstellen müssen wie sie verhunger oder zu Kindersoldaten versklavt werden. Bei so einem Amoklauf kann man sich aber, wenn man nur etwas Empathie zeigt, schon vorstellen wie sowas besagten Nachbarn hätte passieren können.
    Denn dieser Wahnsinn ist nicht irgendwo in der dritten Welt, sonder in einer Realschule bei Stuttgart passiert. Das hat nichts mit Heuchelei zu tun, sondern weil mir diese zwei Blagen und deren Eltern irgendwo am Herzen liegen. Da brauche ich keins der Opfer oder deren Angehörigen zu kennen.

    Und wenn Du sagst, dass dieser Bekloppte irgendwelche "Gründe" dafür gehabt hat, die "Göre" bzw Tochter oder Ehefrau von jemanden zu erschießen, dann würde ich mir fast wünschen, dass deine Schwester oder Mutter bei einem Amoklauf einfach blind getötet wird.
    Dieser Mensch wäre dann ja auch nur konsequent gegen sein Umfeld vorgegangen und hatte garantiert auch seine Gründe.

    Wie kann man nur so einen unüberlegten, stumpfen Scheiss schreiben?

  • Ich geb nicht den Amokläufer die Schuld, sondern seinem Umfeld.

    Ich finds schon irgendwie merkwürdig. Je mehr Menschen es gibt, desto weniger achten Menschen auf ihre Nachtbarn und die Menschen in ihrem Umfeld.
    In einer 5000 Seelengemeinde, wäre der Junge bestimmt aufgefallen. In einer Millionenstadt nicht. ?(

    Vieleicht ist das Problem, dass man bei einer Überbevölkerung, wie es beim Menschen nunmal der Fall ist, man den Luxus hat sich sein Umfeld auszusuchen. Mann kann gezielt Menschen aus den Weg gehen, weil es ja genug gibt. (Irgenwie grottig Formuliert, sry :omg: )
    Je mehr Menschen es gibt, desto mehr sterben täglich. Je gewöhnlicher etwas wird, desto weniger berührt es uns. Das Internet, ist eigentlich gerade die Spitze dieser menschlischen Entfremdung. Je weiter die Globalisierung voranschreitet, je schneller und besser wir mit der ganzen Welt in Kontakt treten können, desto Menschenfremder werden wir irgendwie.. ?( Je mehr Menschen wir kontaktieren können, desto weniger interresieren sie uns ?(

    Ich habe noch nie gehört, dass ein Junge im 18. Jahrhundert in seiner Schule Amok gelaufen ist.

    Das Problem, meiner Meinung nach, liegt weniger an Waffen, Killerspielen, Schlechte Schulnoten whatever.. sonder viel mehr an den Menschen.
    Aber eigentlich ist der Mensch immer das Problem und die Lösung zugleich. Mathematisch könnte man es ja so ausdrücken vll.. : Die Natur ist die Formel und der Rechenweg, der Mensch ist die Lösung. Wenn man sich verrechnet hat, hat man die Formel entweder falsch angwendet oder sich verrechnet. Allerdings wird die Lösung wohl kaum von sich sagen, dass sie falsch ist :P

    hm.. irgendwie versteh ich es gerade selber nicht mehr :28:

    mfg
    Synatrax

  • Das habe ich zu dem Thema gefunden:

    "Wie nicht anders zu erwarten war, hat der Amoklauf von Winnenden eine erneute Debatte über Gewalt in Computerspielen entfacht. Auf dem Computer des Amokläufer wurden Spiele gefunden. Spiele, die nach der Ansicht einiger Experten “grausame oder sonst unmenschliche” Gewalttaten verherrlichen oder verharmlosen und in einem direkten Zusammenhang zu den vergangen Amokläufen stehen könnten.

    “Killerspiele sind spezielle Formen von Computerspielen, die darauf ausgerichtet sind, den Grundkonsens einer humanen Gesellschaft zu untergraben.”, so die Sozialpädagogin Elke Ostbomk-Fischer gegenüber Focus Online. Weiter: “Zu den wesentlichen Merkmalen von „Killerspielen“ gehört es, dass die Spielenden animiert werden, einzeln oder gemeinsam andere Menschen als Gegner oder Feinde wahrzunehmen, diese Menschen verächtlich zu machen, sie zu erniedrigen, zu foltern und zu töten, sowie ihre Lebensgrundlage zu zerstören. Das ist menschenverachtend und gegen unser Grundgesetz.”

    Die CSU hat sogleich eine Lösung des Problems. Die bayrische Justizministerin Beate Merk betont zwar, dass es viel zu einfach wäre, Computerspielen die alleinige Schuld an Amokläufen wie der von Winnenden zu geben, trotzdem müsse man den Mut haben, die brutalsten Spiele zu verbieten, da diese bei den Amokläufern eine Rolle spielten.

    Die FDP sieht die Sache etwas anders. Fraktionssprecher Lars Pappert versicherte, dass seine Partei von einem solchen Verbot nichts halte. Ein Verbot würde diesen Spielen zu noch mehr Attraktivität verhelfen. Vielmehr sei die Verantwortung der Eltern gefragt.

    Die ebenfalls diskutierte Verschärfung des Waffengesetztes lehnte die CSU dagegen ab. Bayerns Landtagsfraktionschef Georg Schmid bezeichnete solch eine Forderung als “hilflos”. Eine verstärkte Überprüfung der Waffenbesitzer wurde sogar von einem Vertreter der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) als “nicht durchführbar” abgetan. (dernewsticker.de)

    Auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble erteilte Forderungen nach einer Verschärfung des Waffengesetztes eine klare Absage: “Mit Verschärfungen des Waffenrechts wäre dieses schreckliche Geschehen nicht zu verhindern gewesen.” (welt.de)

    Vielmehr wird der Fokus nun auf Gewaltspiele und deren Umfeld gesetzt: “Wir brauchen eine Kontrolle für Gewaltspiele im Internet. Außerdem brauchen wir Zugangssperren, die verhindern, dass Minderjährige auf Seiten mit Gewaltspielen surfen. Es ist vielleicht technisch schwierig, aber durchaus machbar!”, so „media control“ Chef Karlheinz Kögel gegenüber Bild.

    Auch Spiegel Online widmete dem Thema einen Artikel mit der reißerischen Überschrift: “Amokläufer verbrachte Abend vor der Tat mit Killerspiel”. Das erwähnte Killerspiel ist jedem bekannt: “Far Cry 2″. Viele Besucher unserer Seite haben es bereits gespielt. Nur kann ein Spiel wie “Far Cry 2″ zu einer solchen Tat animieren? Darauf weiß auch Spiegel Online keine Antwort und verzichtet auf eine tiefgründigere Berichterstattung."

    Quelle: Play3

  • Das habe ich zu dem Thema gefunden:


    “Killerspiele sind spezielle Formen von Computerspielen, die darauf ausgerichtet sind, den Grundkonsens einer humanen Gesellschaft zu untergraben.”, so die Sozialpädagogin Elke Ostbomk-Fischer gegenüber Focus Online. Weiter: “Zu den wesentlichen Merkmalen von „Killerspielen“ gehört es, dass die Spielenden animiert werden, einzeln oder gemeinsam andere Menschen als Gegner oder Feinde wahrzunehmen, diese Menschen verächtlich zu machen, sie zu erniedrigen, zu foltern und zu töten, sowie ihre Lebensgrundlage zu zerstören. Das ist menschenverachtend und gegen unser Grundgesetz.”

    WTF!? -.-
    Solch dumme Hasstiraden von Leuten die absolut keinen Plan haben, regen einen echt auf.
    Cs ist ja auch ein durch abfliegende Körperteile und Blutfontänen besonders auffallendes Spiel :rolleyes:
    Echt ätzend. Dass eigentlich der Teamaspekt im Vordergrund steht erwähnen so Leute natürlich nicht :D
    Sowas gehört nach Sibirien verbannt :omg:

  • Der Frau sollte man mal ne Mail schreiben, welches Spiel denn oben genannte Eigenschaften vereint und in Deutschland NICHT indiziert ist. Das würde mich wirklich mal interessieren. Natürlich weil ich mir dieses Spiel sofort kaufen würde und exzessiv meinen Gewaltphantasien nachgehen will. :rolleyes:

  • Ich holmir jetz mal Postal ... vor lauter Gewalt , Gewalt , Gewalt , möcht ich mal sehn wie da spiel wirklich is ..

    vondem was ich gehört hab steht man einfach rumm und zerballert leute...

  • Ich holmir jetz mal Postal ... vor lauter Gewalt , Gewalt , Gewalt , möcht ich mal sehn wie da spiel wirklich is ..

    vondem was ich gehört hab steht man einfach rumm und zerballert leute...

    Du hast falsch gehört. Postal 2 ist Satire und weit davon weg.

    The Lord of the Rings is a series of three popular films that were later adapted into shitty books.

  • Es wurde jetzt ein Schriftstück vom deutschen Kulturrat verabschiedet, der das Thema sehr objektiv und fair behandelt. Ist zwar über 100 Seiten dick, aber wer will kann es sich mal durchlesen.

    Hier ein Ausschnitt:

    Quote

    "Geradezu legendär ist der „Schmutz- und Schund-Diskurs", der spätestens seit der Industrialisierung die Deutungsrichtung vorgegeben hat. Erwachsene waren nie zufrieden mit der Musik der jungen Leute (zu laut, nicht harmonisch, entspricht nicht dem Kanon etc.), mit ihrer Lektüre, mit ihren sonstigen Freizeitbeschäftigungen. Gerade die Medienpädagogik hat diese unselige Tradition in Form einer Bewahrpädagogik gepflegt: Am besten solle man alles, was den Erwachsenen nicht passt, verbieten und indizieren. All dies hat nicht funktioniert bei den Groschenromanen, den Schlagern, bei Rock und Pop; es hat nicht funktioniert bei Comic und bei Videos; es funktioniert nicht beim Internet und bei Computerspielen. Es funktioniert nicht nur nicht, es ist auch pädagogisch falsch. "


    Quellle: Deutscher Kulturrat, Hg. Olaf Zimmermann und Theo Geißler, Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz, 2. erweiterte Auflage Berlin 2008


    Download: Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz

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