Amnesty international ueber Killerspiele

  • ich bin ja auch der meinung dass computerspiele in gewisser hinsicht kunst sind. Ich will nur sicherstellen, dass Darksnow es auch so sieht, bevor ich ueberhaupt mit meiner Argumentation fortfahre :>

  • Jo, da hast du sicher recht. Helfe gleich einem Grafikdesinger fuer Spiele beim Umzug, ich loechere ihn einfach mal. Persoenlich wuerde ich bei guten, erfolgreichen Spielen schon von Kunst sprechen, bei Deer Hunter 3783 eher weniger.

    EDIT: Ups, dann loesche ich mal meine pro-Argumente und lasse das Darksnow erledigen. ;)

  • Ich denke das sieht eben so aus wie bei Musik. Es gibt eben E - Spiele und U - Spiele. "Killerspiele" fallen dann wohl eher in die Kategorie U - Spiele. Ist ja auch voll ok das es sowas gibt.

    No one needs a smile as much as a person who fails to give one -- unknown

    Sind wir nicht alle ein bisschen Sega!

  • ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl bei dem Artikel, dass der Autor überhaupt kein Problem mit Gewaltdarstellung hat, so lange sie in einer Story eingebaut ist die diese nicht glorifiziert, sondern die Schrecken des Krieges herrausarbeitet. Was bei jemandem von Amnesty auch offensichtlich sein sollte.

    Und ehrlich gesagt genau das macht ein gutes Ballerspiel für mich aus. Bei Horrorspielen ist es wieder was anderes aber auf die wird im Artikel ja auch nicht eingegangen.

    Klar manchmal ist es nett einfach nur nen stumpfes Ballerspiel ohne Handlung etc zu haben, aber auf dauer find ich das langweilig und ermüdent und letzendlich verkaufen sich Spiele mit HAndlung auch meistens besser als welche ohne.

    und zu Darksnow fällt mir einfach nur :omg: ein. Ganz ehrlich solche Reaktionen sind genau das worauf die Anti-shooter Fraktion doch scharf ist.

    und jetz will ich nen Keks :D


  • worum soll man trauern? trauer lieber um die opfer echter kriege, die den videospielen ja immerhin das unerschöpfliche material für solche spiele liefert. sind spiele ein auslöser des schreckens oder schlicht und ergreifend nur ein spiegel, der der welt vorgehalten wird? bitte das nächste mal zweimal nachdenken, bevor du so einen schund veröffentlichst.

    Mfg

    du sagst das gleiche wie er...

    ich versteh es so, dass es wieder "killerspiele" geben muss, in denen man denken muss, indem man sich geschickt verhalten muss und nicht rambo für arme.


    edit: word Blobskillz
    und ähm, warum gibts nicht mehr die funktion die einem vor dem abschicken eines posts sagt "es gab grad wieder nen neuen eintrag" oder hab ich einfach mal wieder die zweite seite übersehen? ^^
    jaja ich schreib lange, weil ich zwischenzeitlich immer noch wo anders was mach... scheiss browsergames ^^
    http://dow.4players.de/forum/index.ph…er&userID=13072

  • ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl bei dem Artikel, dass der Autor überhaupt kein Problem mit Gewaltdarstellung hat, so lange sie in einer Story eingebaut ist die diese nicht glorifiziert, sondern die Schrecken des Krieges herrausarbeitet. Was bei jemandem von Amnesty auch offensichtlich sein sollte.

    Und ehrlich gesagt genau das macht ein gutes Ballerspiel für mich aus.

    #

    @Commando13: Wie lange biste schon Vater? :D


    Mistletoe, friend of foe, so black upon the moor
    Fallen leaves coloured red, blood of all the dead
    Into mist they'll take your soul, they'll take your heart
    And none of flames shall burn with the ravens dark

  • Quote

    Bevor du nicht aufhoerst dich zu verhalten wie besagter Lukas bei der Supernanny

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

  • 6Monate, und mit einem "M", is Absicht bei der PS1 Worms World Party waren nicht genügend freie Zeichen

    Dachte, weil du das so unterschwellig erwähnt hast ist es was aktuelles. Drum: Ah, gratz Comando13 :D


    Mistletoe, friend of foe, so black upon the moor
    Fallen leaves coloured red, blood of all the dead
    Into mist they'll take your soul, they'll take your heart
    And none of flames shall burn with the ravens dark

  • Das ist sehr wohl ein Flame und da ich das gepostet habe, ist das nur natuerlich, dass ich den Flame auf mich beziehe. Aber lassen wir das nun sein.

    In MGS4 hast du die Option, es "gewaltfrei" zu spielen, musst es aber nicht. Daher kann man es sehr wohl mit in die Reihe der "killerspiele" mit aufnehmen.

    Ok, ich versuche mal andders dich zu ueberzeugen. Nach deinen Argumenten nach zu urteilen, willst du dass "Killirspiele" auch als Kunst bzw Kulturgut angesehen wird, richtig?


    ich habe in diesem post auf rhetorischer ebene den autor des artikels angesprochen. man nennt sowas stilistisches mittel...

    man kann ein spiel dann als kunst bezeichnen, wenn es ein in der lage ist ein bestimmtes gefühl oder eine botschaft zu übermitteln. es gibt killergames die das tun - wii-games hingegen nicht! xD

    Lieber Darksnow, meinst du nicht, dass du dich zu sehr in eine Opferrolle presst? Es duenkt mir, dass du mit einer Checkliste vorm PC sitzt und bei jedem Anti-"Killerspiele" Artikel durchgehst was alles auf dich zutrifft, damit du dannach Lukas-Style in irgendein Forum gehen und trollen kannst. Du spielst Ego Shooter und hoerst Deathmetal. Na, damit bist du sicherlich eine riesige Ausnahme unter all den Gamern. Die meisten anderen schaffen es aber irgenwdie, nicht dem Rest Welt mit einer selbstauferlegen Wohlfuehl-Maertyrer Rolle auf die Nuesse zu gehen.
    Ich meine was genau ist jetzt dein Problem (plural?)? Du bewegst dich permanent auf diesem Niveau und wenn dir jemand auffuehrt warum dich niemand ernst nimmt, rollst du dich rhetorisch wie ein antiautoritaer erzogenes Arschlochkind ueber den Boden und bewirfst alle mit deinen Faekalien.
    Bevor du nicht aufhoerst dich zu verhalten wie besagter Lukas bei der Supernanny wird dich hier (und irgendwer von deinen boesen Killerspiel-Feinden) eh keiner ernstnehmen, auch wenne deine Postings ein Quell stetiger Erheiterund und Schadenfreude sind.


    Und jetzt muss ich leider Tokreal in den Ruecken fallen: was ausser Kunst sollen Spiele sonst sein?


    EDIT: Mir ist grade eingefallen, dass meine Mutter C&C: RA frueher als "faschistisch" bezeichnet hat, genauso wie das Brettspiel HeroQuest (irgendwelche Feinde kaemen aus dem Osten, das waere ja klar was das eigentlich heissen sollte etc.), inzwischen findet sie eigentlich nurnoch Ego Shooter bei denen das Blut meterhoch spritzt ungut, der Rest ist einfach nicht ihr Ding. Lustigerweise hat ihre Mutter Mickey Mouse und Donald Duck frueher verteufelt und Tom & Jerry waren der Satan hoechspersoenlich. Letztens war sie in einer Carl Barks ausstellung -> die Zeit wirds eh richten, es lohnt sich bei solchen Themen imho nicht einen Schlaganfall zu riskieren. Ich mein... in Amiland wurden KISS CDs verbrannt! :D


    diskussionsthema verfehlt, setzen, 6

    du sagst das gleiche wie er...


    ich glaube er meint mit "traurige zeitdiagnose" nicht die weltpolitischen probleme, sondern, dass die spieleentwickler dazu neigen profit mit der expliziten darstellung von gewalt zu machen.

  • War nicht unterschwellig gedacht aber man sieht die Dinge aus einer etwas anderen Perspektive wenn man Vater wird/ist und da kann einem dann schon Angst werden wenn man so etwas liest.

    Der Artikel is ja ziemlich gut, aber Darksnows Ansichten und Beiträge erinnern mich wieder an eine Unterhaltung im ersten Lehrjahr, als mein Azubi Kollege meinte bei American History X sieht man mal wieder wie scheiße die Schwarzen sind, bei uns wäre es genauso und das der Adolf das ganze damals schon richtig angefangen hätte. Was ich daraus gelernt habe ist, dass wenn ein Vorurteil mal richtig sitz kann man mehr oder weniger als Aussenstehender nichts mehr machen.

    Der letzte Beitrag zeigt es ja wieder

    Quote

    ich glaube er meint mit "traurige zeitdiagnose" nicht die weltpolitischen probleme, sondern, dass die spieleentwickler dazu neigen profit mit der expliziten darstellung von gewalt zu machen.

    darksnow was mich optimistisch in die Zukunft blicken läst is das

    Quote

    sie sollen einfach nur fun machen und wenn es leuten wie mir halt fun bereitet mit einem sturmgewehr in nen flughafen zu stürmen und wehrlose touris die beine zu zerschießen, um ihnen dann, auf den boden kriechend, mit ner schrotflinte den kopf unsauber zu entfernen,


    sich so jemand nicht fortpflanzen wird und das Problem sich von selbst löst ;)

  • ich glaube er meint mit "traurige zeitdiagnose" nicht die weltpolitischen probleme, sondern, dass die spieleentwickler dazu neigen profit mit der expliziten darstellung von gewalt zu machen.

    eher, dass wie oft in dem artikel genannt, aktuelle konflikte als beispiel genommen werden und diese in massaker ausarten. er will wohl eher darauf hinaus, dass fiktive konflikte die story bieten sollten. wahrscheinlich um nicht die würde der betroffenen bevölkerung zu verletzen.

    ganz ehrlich, ich finds auch nicht gut, dass oft ww2 spiele erscheinen in denen es nur deutsche als feindbild gibt. gefällt mir einfach nicht und am besten noch irgendwelche sprüche von protagonisten wo man einfach denkt "wieso sollte ich als deutscher dieses spiel kaufen, wenn die geschichte meiner großeltern so runtergespielt und verarscht wird".

    klar, ich hol ziemlich weit aus, aber ich will kein iraker sein und call of duty 4 oder modern warfare 2 spielen müssen, wenn ich weis "der konflikt war vor 4 jahren und betrifft mich direkt".
    find ich nicht gut sowas.
    der autor steht vermutlich mehr auf since-fiction, fantasy o.ä.
    denn ehrlich gesagt gibts gar nicht so viele spiele die fern von realen konflikten sind und in denen man nicht "sinnlos" gewalt anwendet.

    oder um es so zusagen, spiele in denen man die genugtuung bekommt, den ach so bösen nazi zu spielen um die liebenswerten amis zu töten. nach dem sp von cod5 fühl ich mich einfach besser, wenn ich bei coh die wehrmacht spielen kann.

    fazit: man kann einfach keine feindbilder in spiele projezieren, die es wirklich mal gab bzw gibt, das heizt bloß an.

    "der ami kommt her, macht unser land platt und nach dem krieg bringen die noch ein spiel raus, wo jeder der nicht dabei war, alles aus spass noch mal macht" stell ich mir toll vor, wenn ich aus so einem land komm und diese aktion miterleb... wenn meine großeltern wüssten, dass es call of duty gibt und dass ich es auch noch gespielt hab...

  • ich habe in diesem post auf rhetorischer ebene den autor des artikels angesprochen. man nennt sowas stilistisches mittel...

    man kann ein spiel dann als kunst bezeichnen, wenn es ein in der lage ist ein bestimmtes gefühl oder eine botschaft zu übermitteln. es gibt killergames die das tun - wii-games hingegen nicht! xD

    eine direkte anrede in einem forum, dass der autor niemals sehen wird? dann ist dein rhetorisches mittel ziemlich fail.

    Jetzt zu dem Spiele als Kunst: Exakt! Warum verhaelst du dich dann nicht so, wie dus in diesem Satz beschrieben hast? Der Autor des Artikels geht kritisch mit den Botschaften der Spiele um, indem er sie als Kunst und Kulturobjekte behandelt! Du hingegen stufst "Killerspiele" auf reine Unterhaltungsobjekte herab. Du degradierst "Killerspiele" mehr als eine Bild-Zeitung es je koennte (gerade weil du in der Computerszene eigentlich drin bist) - mehr noch, du bist das exakte Beispiel der gesamten Vorurteile, die die gemeine Bevoelkerung vor Gamern haben. Mit Kunst muss man immer kritisch umgehen um auch ihre Aussagen verstehen zu koennen! Du weigerst dich jedoch standhaft darueber nachzudenken, was du da eigentlich spielst.
    Du bist im Grunde der Inbegriff des reinen Konsumenten, der nicht darueber nachdenkt, was er konsumiert.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!