Hallo Leute, ich möchte euch ein Tabletopsystem vorstellen, dass zwar noch nicht sehr bekannt und verbreitet ist, jedoch die Vorstellung mehr als verdient hat =).
Das System nennt sich "Freeboters Fate". Vorab das Spiel ist gänzlich anders, als andere Talbetopsysteme, da es völlig ohne Würfel funktioniert sondern, nur mit fest geschriebenen Werten der Figuren und Karten. Es handelt sich um eine Fantasywelt mit Piraten, Assasinen, Goblinpiraten (die vorher Sklaven der Oberschicht waren, sich jedoch widersetzt haben und sich letztendlich durch einen starken Ork namens Malo Gordab ermutig gefühlt haben Piraten zu werden und Angst und Schrecken verbreiten), der imperialen Armarda.
Zur Geschichte:
"Freeboters Fate spielt auf der karibischen Insel Leonora. Diese Insel wurde zu einer kostbaren und hoch angesehenen Stadt ausgebaut, doch starb der König kurz darauf und die 3 Nachfolger sollten sich die Macht teilen. Allerdings hatte jeder von ihnen seine ganz eigenen Vorstellungen, wie regiert werden sollte. Danach versank Leonora in Anarchie und Chaos, da jede Partei ihren Willen durchsetzen wollte."
Zum Spiel an sich:
Es ist ein sehr strategisches Tabletopspiel mit relativ wenigen Figuren und 4 verschiedenen Mannschaften (Goblinpiratten, Piraten, Assasinen und die imperiale Armarda und anderen Figuren, die unteschiedlichen Rassen angehören, jedoch keine feste Seite haben), von denen jede ihre besonderem Stärken und Schwächen hat. Gelände hat eine sehr große Bedeutung, da man durch Deckung mehr Karten zur Verteidigung erhalten kann. Sichtlinien werden reell gezogen und man kann sich auf Grund des Geländes vielseitig fortbewegen (klettern, schwimmen, Höhen runterspringen oder auch stürzen
). Wie bereits erwähnt, kommt Freeboters Fate völlig ohne Würfel aus, meistens sind es die sogenannten W6. Mich als W6 Kind stört es nicht sonerlich, da es eine großen Anreiz hat, denn im Grunde wird "gepokert". Und zwar ist der Anrgriffswert bestimmt von dem Angriffswert im Profil der Karte. So viele Angriffskarten hat man dann zur Verfügung. Mehrere Figuren haben Schwächen, zum Beispiel sind sie sehr langsam,schlecht gepanzert bzw. leicht verwundbar. Dann bestimmt der Angreifer mehrere Körperregionen, an denen er den Verteidiger treffen will (z.B. Kopf, Brustkorb, Armpartien oder Beine). Der Verteidiger hat dementsprechen so viele Verteidigungskarten, wie der Wert auf seiner Modellkarte angegeben ist (druch Deckung z.B. mehr). Und nun muss er erraten, wo sein Gegner seine Figur verletzen würde (also kann man nach der eigenen Schwäche der Figuren gehen oder seinen Gegenüber versuchen zu durchschauen). Er muss also die möglichst die gleichen Körperpartien zur verteidigung wählen, wie der Angreifer sie asugesucht hat, damit die Einheit möglichst unbeschadet aus dem Kampf hervorgeht. Die Missionen sind teilweise sehr schön und abwechslungsreich. Das Preis Leistungsverhältnis finde ich großartig !
Das finde ich ein super Prinzip und eine willkommene Abwechslung zum Würfeln, zumal sich der Glücksfaktor hier in Grenzen hält.
Die Figuren sind großtartig gestaltet und modelliert, Mit sehr viel Liebe zum Detail. Vor allem sind sie weitaus schöner gefertigt als andere Miniaturen udn Gussrate sind hier glatt ein Fremdwort. Die Passgenauigkeit ist genial. Maler könnten sich hier glatt austoben, jedoch sollte man schon etwas fortgeschrittener im Malen sein, um das Beste aus den Miniaturen herauszuholen. Außerdem nimmt sich Freebooters Fate selber nicht ganz ernst (ähnlich wie Warhammer manchmal
), was man auch an den Figuren erkennt. Und man kann sie durchaus auch für andere System verweden, ich plane zum Beispiel einige sehr schöne Figuren zu bestellen und damit meine Orks und Golbins aufzupeppen.
Falls sich jemand selber ein Bild machen möchte hier der Link: Freebooters Fate
Ich habe mich selber mit dem System schon beschäftigt, allerdings kann ich nicht garantieren, dass diese Informationen zu 100% zutreffen. Ich bitte eventuelle Fehler sowohl inhaltlich als auch durch meine subjektive Meinung zu entschuldigen ! Ich werde diesen Thread immer weiter ausbauen und mit neuem Wissen, Bildern und Informationen füttern