Unwissent und verblendet sind die falschen Ausdrücke. Mir erschließt sich nur nicht ganz, wie man durch rationales Denken und logische Schlussfolgerungen zu diesen Ergebnissen kommen kann.
Ding, Dong, die Hex' ist tot!
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Das ist ja das schöne an den Geiteswissenschaften, dass man durch logisches udn rationales Denken durchaus zu zwei konträren Ansichten kommen kann.
Ich versuche mal kurz und prägnant zu schildern warum ich die Erschießung für richtig halte:
1. Eine Festnahme von Bin Ladan hätte eine Welle von Terroranschlägen und Entführungen mit dem Ziel seiner Freipressung zur Folge gehabt.
2. Es ist die einzige Strafe die jemand der so etwas befiehlt verdient hat. Moralisch hätte ein Verfahren daran auch nichts geändert, es hätte die Tötung nur demokratisch legitimiert.
3. Es ist ein Zeichen für alle Terroristen, dass man nicht mal kurz einen Terroranschlag durchführen und sich dann irgendwo verstecken kann. Weder geografisch noch hinter irgendwelchen Verordnungen die man selbst mit Füßen tritt. -
1. Eine Festnahme von Bin Ladan hätte eine Welle von Terroranschlägen und Entführungen mit dem Ziel seiner Freipressung zur Folge gehabt.
2. Es ist die einzige Strafe die jemand der so etwas befiehlt verdient hat. Moralisch hätte ein Verfahren daran auch nichts geändert, es hätte die Tötung nur demokratisch legitimiert.
3. Es ist ein Zeichen für alle Terroristen, dass man nicht mal kurz einen Terroranschlag durchführen und sich dann irgendwo verstecken kann. Weder geografisch noch hinter irgendwelchen Verordnungen die man selbst mit Füßen tritt.Bei 1. sind sich wahrscheinlich alle einig. Bei 2. bist du imho auf dem Holzweg und das ist der Punkt wo sich halt sehr viele an den Kopf fassen. Zumindest wenn man mit Menschenrechten und den Idealen unseres Staates halbwegs konform geht, dann ist "hat er verdient" einfach keine Option. Ueber asymmetrische Kriege etc. kann man sich streiten, wann wer wo als Kombatant gesehen wird etc.
3 ist halt pure Polemik und einfach kein Argument.-> Dass man als Terrorist selber mal "asymmetrisch" zerlegt wird ist Berufsrisiko und laeuft fuer mich unter "selber schuld". Moralisch kein Problem fuer mich, was hier teilweise ziemlich krumm laeuft, ist wie das als selbstverstaendlich, "hat den Tod verdient" etc. abgefeiert wird. Das faellt halt in die selbe Kerbe wie Todesstrafe fuer Kinderschaender usw. und rangiert irgendwo Stammtischniveau.
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2. Es ist die einzige Strafe die jemand der so etwas befiehlt verdient hat. Moralisch hätte ein Verfahren daran auch nichts geändert, es hätte die Tötung nur demokratisch legitimiert.
Dieses "nur" ist die Hauptstreitfrage der ganzen Thematik. Man kann sich darauf einigen, dass er sicher die Todesstrafe bekommen hätte, aber "Es ist die einzige Strafe die jemand der so etwas befiehlt verdient hat." ist wieder das Problem: Wer hat was wann verdient? Wer entscheidet das?
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die ideale unseres staates sind nich zwingend die der usa
bei denen gibt es immerhin die todesstrafe bei uns hätte der laden wahrscheinlich nur für alle ewigkeit im knast sitzen dürfen -
die ideale unseres staates sind nich zwingend die der usa
bei denen gibt es immerhin die todesstrafe bei uns hätte der laden wahrscheinlich nur für alle ewigkeit im knast sitzen dürfenIch habs der einfachheit halber mal auf usa bezogen, aber die grundlegende Problematik bleibt bestehen

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Spätestens beim Vergleich dieser Hinrichtung mit dem finalen Rettungsschuss:
QuoteSchönenborn, der sonst Umfragen erklärt, vergisst zu erwähnen, dass es in allen Ländern der Bundesrepublik Gesetze über den „finalen Rettungsschuss“ gibt, der die Ermittlungsarbeit verkürzt und die Strafzumessung erleichtert.
ist klar: Dieser Mann schreibt Schwachsinn.
Wie kommt ein Denkender Mensch dazu denn finalen Rettungsschuss mit so einem Anschlag zu vergleichen?
Im diesem Sinne: Der 11. September war nur so etwas wie der finalen Rettungsschuss zur Erleichterung der Strafzumessung über die Völkerrechts Verbrechen der Vereinigten Staaten.
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Im diesem Sinne: Der 11. September war nur so etwas wie der finalen Rettungsschuss zur Erleichterung der Strafzumessung über die Völkerrechts Verbrechen der Vereinigten Staaten.

Nicht schlecht, 1:0 für dich

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Der Finale Rettungsschuss wurde geschaffen um Ermittlungen zu verkürzen oder die Strafzumessung zu erleichtern.
...
Das kommt mir sehr weit hergeholt vor. -
2. Es ist die einzige Strafe die jemand der so etwas befiehlt verdient hat. Moralisch hätte ein Verfahren daran auch nichts geändert, es hätte die Tötung nur demokratisch legitimiert.
Demnach könnte man ja dieses Verfahren, nach dem kategorischen Imperativ, ja direkt auf alle Straftäter anwenden und so ihnen ein gerechtes Verfahren verwehren, was aber nach meiner Vorstellung eines Rechtsstaates nicht Tatsache sein darf.
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was ist der finale rettungsschuss?
klingt ehrlich gesagt ziemlich bescheuert
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Wenn es nicht mehr anders geht, darf ein Polizist auch die Person(en?), die ihn bedrohen erschiessen. Ansonsten soll moeglichst nicht toedlich geschossen werden. Das ist die Kurzfassung davon die ich kenne, wahrscheinlich je nach Bundesland wieder leicht anders...
Todesstrafe ist in den USA auf dem Rueckgang, wenn ich nicht voellig falsch informiert bin und wird auch nicht selten in Lebenslang umgewandelt. Aber praktisch wenn man sie noch hat, dann muss man sie nicht erst, wie in Israel, fuer Eichmann einfuehren.

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Soweit ich das verstehe, ist der Finale Rettungsschuss so konzipiert, dass Polizisten gezielt auf bspw. Geiselnehmer schießen dürfen, wenn diese im Begriff sind Geisel zu erschießen.
Also: Typ überfällt Bank, nimmt Geiseln. Täter flieht mit ein paar Geiseln, wird gestellt, versucht Geisel zu erschießen, Polizist erschießt Geiselnehmer. Ist genauso vor ein paar Jahre sogar genau so in Deutschland passiert.
Broder versucht hier Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Osama Bin Laden war unbewaffnet und hatte keine Geiseln bei sich. Das ist ein großer Unterschied.
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Da Punkt 1 ja Zustimmung zu finden scheint, lasse ich den mal außenvor.
Zuerst zu Punkt 3. Ich halte diesen sehr wohl für ein Argument. Es ist eine Botschaft an alle Terroristen, dass wir sogar die am besten geschützten unter ihnen finden und dann auch ernst machen. Es ist ein Etappensieg für den Westen in diesem Krieg gegen den Terror.
Nun zum heiß diskutierten Punkt 2. Hier werden wir wohl kaum auf eine Einigung kommen. Ich verstehe, dass euch wichtig ist, dass man sich in jeder Situation an die Menschenrechte hält. Ich finde allerdings, dass jemand wie Bin Laden das recht verwirkt sich darauf zu berufen.
Und die Kinderschänderdiskussion scheint es dir ja angetan zu haben Calavera.^^
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Und die Kinderschänderdiskussion scheint es dir ja angetan zu haben Calavera.^^
Zwangskastration, also für die Kinderschänder mein ich
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Nun zum heiß diskutierten Punkt 2. Hier werden wir wohl kaum auf eine Einigung kommen. Ich verstehe, dass euch wichtig ist, dass man sich in jeder Situation an die Menschenrechte hält. Ich finde allerdings, dass jemand wie Bin Laden das recht verwirkt sich darauf zu berufen.
Das Problem ist nicht dieser eine Fall, sondern so ein Präzedenzfall kann leicht zu einer Verallgemeinerung führen, die ... ungünstig wäre. Das Ganze ist eine Prinzipsache sozusagen
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Da Punkt 1 ja Zustimmung zu finden scheint, lasse ich den mal außenvor.
Zuerst zu Punkt 3. Ich halte diesen sehr wohl für ein Argument. Es ist eine Botschaft an alle Terroristen, dass wir sogar die am besten geschützten unter ihnen finden und dann auch ernst machen. Es ist ein Etappensieg für den Westen in diesem Krieg gegen den Terror.
Nun zum heiß diskutierten Punkt 2. Hier werden wir wohl kaum auf eine Einigung kommen. Ich verstehe, dass euch wichtig ist, dass man sich in jeder Situation an die Menschenrechte hält. Ich finde allerdings, dass jemand wie Bin Laden das recht verwirkt sich darauf zu berufen.
Und die Kinderschänderdiskussion scheint es dir ja angetan zu haben Calavera.^^
-Krieg gegen den Terror, war doch so ein Bushslogan, der eigentlich nicht haltbar ist? Was genau ist denn der "Krieg"?
-Wie schon mehrfach gesagt, man kann seine Menschenrechte nicht verwirken, auch nicht indem man selber sagt, dass sie fuer einen nicht mehr gelten.
-Obige Aussage, Menschenrechte zu verwirken, bewegt sich halt auf einer der Lieblingsstammtischparolen. Gefaehrlich nah am braunen Sumpf.Lustigerweise kommt ein Grossteil der Forderungen nach haerterem durchgreifen oft von Leuten die nichtmal selber Steuern zahlen etc bp und prinzipiell bisher 0 fuer ihren Staat geleistet haben. Selbe Kategorie: der Quatsch, dass Folter halt doch was bringt und damit voellig legitim und super ist.
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Nun zum heiß diskutierten Punkt 2. Hier werden wir wohl kaum auf eine Einigung kommen. Ich verstehe, dass euch wichtig ist, dass man sich in jeder Situation an die Menschenrechte hält. Ich finde allerdings, dass jemand wie Bin Laden das recht verwirkt sich darauf zu berufen.
Und deswegen stellen wir uns auf eine Stufe mit irgendwelchen "Affen" aus Ländern, die noch im Mittelalter leben?! Aus Willkür auf unbewaffnete schiessen, das tut nochmal wer?!
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Quote
Aus Willkür auf unbewaffnete schiessen, das tut nochmal wer?!
Die Navy Seals auf Befehl eines Friedensnobelpreisträgers hin. Obama konnte das irgendwie wohl auch mit seinem Gewissen vereinbaren. Also so absurd wie ihr es darstellt ist meine Meinung wohl doch nicht.
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Findest du das grade selber nicht extrem naiv, was du da schreibst?
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