Das Artefakt! - Fertig - *.doc im Startpost!

  • Tanz des Todes

    ,,ACHTUNG!“ brüllte die entsetzte Stimme eines Death Lord-Space-Marines als plötzlich eine Granate in Form eines Totenschädels einige Meter vor ihm explodierte.
    Der Death Lord schmieß sich in den Schlamm um der Druckwelle und den Effekt der widerwärtigen Granate zu entgehen, während Erabus der etwas weiter von ihm weg stand, mit seinem glorreichen Energieschwert gegen einen Death Guard ankämpfte, der sich allerdings verbissen mit seinem schmutzigen Seuchenschwert wehrte.
    Es war ein Kampf der Titanen, der recht junge und elitäre Orden der Death Lords gegen die ketzerischen Death Guards , die für ihre Tödlichkeit und ihren enormen Widerstand bekannt waren. Von dem Cadian-Regiment der Imperialen Armee, waren nur wenige Soldaten Anwesenheit, da der Großteil ihrer Armee eine gewaltige Verteidigungslinie um die Chaosfestung errichtet hatten, nur um den Sturm der Necrons stand zu halten.
    Deshalb kämpften die titanenhaften Death Lords fast vollkommen allein gegen die widerwärtigen Seuchenmarines des Nurgle.
    ,,FAHR ZURÜCK IN DIE HÖLLE VERRÄTER!“ schrie Erabus laut und ließ sein mächtiges Energieschwert auf den behelmten Schädel des Death Guards niederfahren, doch dieser parierte den Schlag mit einer absurden Leichtigkeit und setzte zum Gegenschlag an. Nur knapp entging Erabus den ansonsten tödlichen Schlag des schmierigen Seuchenschwertes.
    Doch wie in Zeitlupe bemerkte Erabus einen blauen blutbeschmierten Servohelm, der von einem Mitglied seines Ordens stammte, den sich der Deathguard willkürlich auf einen seiner vielen Stachel seines Schulterpanzers gesteckt hatte.

    In Erabus manifestierte sich der heilige Zorn, als er sich noch weiter den Servohelm seines gefallenen Bruders mit ansehen musste.
    Erabus setzte erneut zu einem Schlag mit seinen vor Energie knisternden Schwert an, aber wieder parierte der Death Guard den Schlag mit seinem Seuchenschwert, doch dieses mal steckte soviel Kraft, soviel Zorn in Erabus Hieb so das das Seuchenschwert wie Glas unter Wucht seines Schlages zerbrach.
    Erabus konnte den Schock des Death Guards erkennen, als er bemerkte das sein Schwert zerstört war. Gerade als er seinen Bolter ziehen wollte, setzte Erabus zum Schlag gegen den unheiligen Ketzer an. Das Energieschwert fraß sich spielend leicht durch die aufgeblähte Rüstung des Death Guards bis sie dann den Weg in seinem degenerierten von Seuchen verzerrten Körper fand.
    Laut schrie der Gotteslästerer vor ihm auf, aber obwohl sein Angriff hätte tödlich sein müssen, atmete dieses Monster vor ihm, immer noch.
    Mit einem fleischigen, metallischen Geräusch entriss Erabus seine mit eiternden Blut beschmierte Klinge, während der Death Guard vor ihm erschöpft in die Knie ging.

    Eine widerliche Masse aus abgestorbenen, schwarzen Fleisch und Eiter versetzten, gelblichen Blutes verließ seinen Körper durch die klaffende Wunde die Erabus geschlagen hatte.
    Angewidert musste er mit ansehen wie diese schlammige Flüssigkeit an der schlickgrünen, schmutzigen Servorüstung des Death Guards herunterlief und die lehmig Erde von Carares beschmutzte.
    Von der unheiligen Kreatur überdrüssig, holte Erabus mit seinem Energieschwert aus und enthauptete den Death Guard der vor ihm noch eben kniete und nun zu Boden ging.
    Aus dem blutigen Stumpf des Hals stoß das Blut fast fontäinengleich und befleckte Erabus strahlend blaue, reichlich verzierte Servorüstung. Unter dem Blut des Ketzers verschwand sogar der goldene Adler des Imperators , welcher auf seiner Brust eingraviert war.
    Selbst seine silberfarbenen Schulterblätter waren teilweise mit dem Blut des Death Guards befleckt.
    Plötzlich hörte Erabus das wilde Geschrei eines Space-Marines, der so wie es schien etwas gesehen oder gehört hatte was ihm beängstigte hatte.
    Mit der Agilität eines jungen Gottes rannte er mit schweren Schritten zu seinen Brüder, wobei er Explosionen aufblitzen sah und das laute Knattern von Boltergewehren, wie das fauchende Zischen von Plasmawerfern hören konnte.

    Durch den von Explosionen aufgewirbelten Staub konnte Erabus kaum etwas sehen, doch er ahnte das etwas Schlimmes.
    Kaum war er durch die dichte Staubwolke getreten sah er wie 3 widerliche groteske Gestalten in den Reihen seiner Brüder wüteten.
    Diese undeutlichen Monster konnte er gleich als Terminatoren identifizieren, da sie wesentlich größer und breiter waren als normale Space-marines. Ihre Rüstung waren kaum von einer Waffe zu durchdringen, weshalb sie auch als die Kriegsgötter des Schlachtfeldes galten.
    Erabus rannte so schnell er in seiner geheiligten, blauen Servorüstung konnte, zu seinen Brüdern um ihnen beizustehen, da sie sich verbittert gegen ihre Angreifer werten.
    ,,STANDHALTEN! MEINE BRÜDER!“ brüllte er, als er aus der Staubwolke trat und mit gezogenen Energieschwert auf die grotesken Terminatoren der Death Guards zu rannte.
    Er zählte 3 dieser Gottlosen, aber was nicht heißen sollte, das nicht noch mehr von ihnen gab, da die Umgebung vom aufgewirbelten Staub des Windes und der Explosionen ziemlich undeutlich war.
    Mit Entsetzten musste er mit ansehen , wie der sich vor ihm befindende Terminator mit seiner riesigen Energieklaue den Kopf eines seiner Brüder samt Oberkörper abriss.

    Der vor schmerzerfüllte Todesschrei seines Ordensbruders drang an seine Ohren und erfüllte ihn mit Schmerz, Trauer und alles verschlingenden Hass.
    Achtlos schleuderte der beinahe 3 Meter große Terminator, den entzweiten Space-Marine, von sich und drehte sich dann zu Erabus.
    Sofort konnte er erkennen das sein Gegner in Waffen- und Rüstungsmäßig weit überlegen war, doch würde er den Tod seines Bruder rächen.
    ,,Ein weiterer Schädel.“ lachte der Death Guard Terminator mit metallisch, verzerrter Stimme und richtete seinen Zwillingsbolter auf Erabus und entlud ein wahres Inferno auf den Sergeant der Death Lords.
    In letzter Sekunde konnte sich Erabus hinter einer kleinen Düne in Deckung werfen und entging so den mörderischen Sturm aus Boltgeschossen, welche sich nun wirkungslos in den Boden gruben.
    Erabus spürte wie sich der unheilige Terminator der Death Guards mit Laut donnernden Zwillingsbolter auf ihn zu bewegte, da der Boden unter den tonnenschweren Schritten des Terminators erzitterte.
    Schnell zückte er seine Plasmapistole aus dem Halfter seiner Rüstung und zählte dabei genau die Abstände zwischen den Feuerpausen des Terminators. Dann als der Death Guard-Terminator erneut nachladen musste, sprang Erabus aus seiner Deckung hervor und feuerte mehrere Plasmasalven auf den Terminator ab, der nur noch wenige Meter von ihm entfernt war.

    Doch selbst das mehr als 9000 Grad Celsius heiße, bläuliche Plasma perlte wie Wasser an dem Terminator ab und entstellte lediglich die eingeritzten Chaosrunen und einige aufgespießte Schädel, die unter der Hitze des Plasma zerflossen.
    Wild schrie der Death Guard-Terminator auf, als er bemerkte das Erabus gerade einige seiner Trophäen vernichtet hatte. Wild entschlossen Erabus zu vernichten, blitze nun seine Energieklaue an seiner linken Hand auf, bereit den kümmerlichen Space-Marine zu vernichten.
    Er wusste das er einen solchen Gegner weit unterlegen war, aber er suchte nach der Unterstützung seiner Brüder, doch diese waren mit den 2 anderen Terminatoren beschäftigt.
    Rückzug, war für Erabus keine Frage, deshalb senkte er seine Schwert bereit zum Angriff, als der tonnenschwere Terminator auf ihn zu stampfte.
    Unter jeden Schritt des Ketzers erzitterte die Erde, doch Erabus betete noch einmal zum Imperator um neue Kraft zu erhalten, doch aus der dunklen Wolkendecke kam kein heiliger Sonnenstrahl, kein Zeichen das Erabus vielleicht als göttliches Symbol des Imperators hätte deuten können.
    ,,So seih es.“ sagte Erabus enthusiastisch, da er glaubte, das ihm der Imperator keine neue Kraft gab, weil er glaubte, das er auch so einen Ketzer dieser Größenordnung gewappnet seih.

    ,,STiRB DIENER DES FALSCHEN IMPERATORS!“ zischte der Terminator vor ihm und schlug mit seiner Energieklaue nach Erabus, doch dieser konnte den alles vernichtenden Schlag, gerade noch ausweichen.
    Erabus erkannte seine Chance und schlug mit seinem Energieschwert zu, doch die prächtige Klinge prallte, an dem schwergepanzerten Körper des Death Guards ab.
    Er konnte nur auf seine Wendigkeit bauen, da der Terminator zwar stärker in jeder Hinsicht als er war, jedoch auch wesentlich langsamer. Immer wieder konnte Erabus den mörderischen Schlägen des Terminators ausweichen und nur einige ,wenige Schläge auf dessen schleimbedeckte Rüstung abgeben, doch keiner von ihnen vermochte die dicke Rüstung zu zerstören oder beschädigen.
    Er hatte nur eine Wahl diesen Kampf für sich zu entscheiden, er musste das eingearbeitete Rückenmodul, das in die Terminatoren-Rüstung eingearbeitet war, zerstören, denn dieses trug das gesamte Gewicht der Rüstung, würde es zerstört werden, würde der Träger regelrecht von seiner eigenen Rüstung erschlagen.

    Kühn beschloss, er seinen Plan umzusetzen. Der Terminator schlug mit seiner mörderischen vor Elektrizität pulsierenden Waffe ein weiteres mal nach Erabus, doch dieser wich erneut diesen Hieb aus und tänzelte schnell zum Rückes des Terminators, bereit sein Energieschwert in den breiten Lüftungsschlitzen zu versenken und so das Rückenmodul zu zerstören.
    Gerade als er sein Schwert für den Todesstoß ansetzte, bemerkte er laute Faustgroße Beulen, die nur so vor Eiter nässelten. Dann plötzlich öffnete eine dieser Beule seine Augen und sein kleines mit dolchartigen besetztes Maul und fauchte Erabus an.
    Erschrocken wich Erabus einen Schritt zurück als sich diese kugelähnlichen Beulen auf ihn stürzten und ihn zu Boden zwangen.

    ,,Verdammte Nurgelinge.“ fluchte Erabus und kämpfte verzweifelte mit Händen und Füßen gegen diese kleinen widerwärtigen Dämonen an, doch gelang ihm dies nicht. Mit Klauen und Zähnen bissen und schlugen sie auf seine Rüstung ohne Erfolg ein, während er mit einigen Schlägen seiner gepanzerten Hände, diese Dämonen von sich schleuderte oder zerschlug.
    Gerade als Erabus sich von den meisten Nurgelinge befreit hatte und wieder aufstehen wollte, stampfte der gewaltige Fuß des Terminators auf seine Rüstung und drückte ihn somit erneut zu Boden.
    Dann plötzlich ließen die übrigen kleinen Nurgelinge von ihm ab und kletterten zurück auf die Schultern des Terminators, wo sie ihn laut anfauchten und mit gierigen kleinen Augen auf sein Ende hofften.
    Erabus sendete ein letztes Stoßgebet zum Imperator, doch konnte er dieses nie vollenden, denn das letzte was er sah war eine Energiekralle die in seinen Kopf fuhr.........

    off.topic:,, Sorry wenn es länger gedauert hat, hab mir aber den Codex Chaos gekauft und musste ihn mal durchlesen. Also hier bitte wieder etwas von mir. Ich würde mich über erue Meinung/Kritik/Feedback freuen. Viel Spass beim lesen boyz ;) "


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (November 24, 2005 at 2:53 PM).

  • Kein Entkommen

    Die Eldar zogen sich aus der Schlacht zurück, da ihr Plan, die imperiale Armee als Schutzschild gegen die Necrons zu benutzen aufgegangen war.
    Nur noch ein Eldar befand sich innerhalb des Kampfgebietes, jedoch befand dieser sich bereits in der Mine, so das ihm die Schlacht an der Oberfläche wenig anhaben konnte.
    Alle Hoffnungen und Träume ruhten jetzt auf Bakuda,denn wenn er das Artefakt nicht rechtzeitig bergen sollte, würde Carares und alles Leben im Universum gefährdet werden.
    Ellios versuchte seine Truppen in eine Verteidigungsstellung zu bringen, doch durch die rasante Flucht, war es schwierig eine solch gewaltige Armee zu dirigieren, hinzu kamen noch die Funkinterferenzen, die durch die unbekannte Technologie der Necrons fabriziert, den Funkverkehr der Eldar gestört wurden.

    Deshalb konnte die Eldar nur über kurze Entfernung Nachrichten weitergeben, weil ansonsten die Hälfte der Nachricht oder mehr von den Interferenzen verschlungen wurden.
    Das gestaltete die Neuformierung seiner Truppen schwierig, aber durch primitive Handzeichen und die Zeichensprache gelang es ihnen dennoch.
    Zwar war Ellios schon ein sehr alter Eldar, aber Handzeichen hatte er schon lange nicht mehr gegeben, er hatte sich stehts auf die bloße technische Überlegenheit seines Volkes verlassen und nicht damit gerechnet das sie sie eines Tages im Stich lassen würde.
    Das Seltsame war nur, das die Waffen und Fahrzeuge allesamt funktionierten nur der Funkverkehr schien unter den Interferenzen zu leiden.

    In der Ferne beobachtete der Runenprophet wie eine silberne, glitzernde Welle auf die Verteidigungslinie der Imperialen Armee zuströmte.
    ,,So viele.“ stöhnte er, denn er hatte nicht damit gerechnet das die Necrons in solch großer Zahl angreifen würden. Zwar war es bekannt, das die Necrons in Maßen über eine Welt herfielen und alles Leben vernichteten, was sie antrafen, doch war ihre Zahl zu gewaltig um nur von einer Ernte zu sprechen.
    Es war fast so als würden, sie alles daran setzen das Artefakt in Hände zu kriegen, bevor es ein anderer tat, anders konnte Ellios sich diesen Massen-Aufmarsch von Seelenlosen nicht erklären.
    Hatten sie vielleicht Angst vor dem Artefakt?
    ,,Runenprophet Ellios.“ brüllte ein Eldar-Ranger und riss ihn so aus seinem Gedanken. Blitzartig fuhr er zu dem unbekannten Schreihals um und sah wie sich ein Ranger mit langen schwarzen Chameolin-Mantel durch die Massen drängelte.

    Dieser Späher musste schlechte Neuigkeiten mit sich führen, das dachte Ellios zumindest als er die Angst in dem Eldar spürte.
    Das psionische Gefüge war in ihm völlig aufgelöst, aber Ellios überraschten schlechten Neuigkeiten nur noch geringfügig.
    ,,Erhabender.“ sprach mit zitternder Stimme, als er sich einen Weg durch die Eldar-Armee gebahnt hatte.,, Weitere Necron-Monolithen sind in Norden,Osten, Süden und Westen gelandet. Eine undurchdringliche Mauer haben diese Monster gebildet, aber das schlimmste ist das sie sich jetzt auf uns zu bewegen. Wir kommen hier nicht mehr lebend weg.“ schluchzte der Ranger.
    Ellios war empört über den Mangel an Würde die dieser Ranger an den Tag legte, aber er hatte bedauerlicher Weise recht. Wenn seine Nachrichten stimmten und davon ging Ellios aus, würden die Necrons den Kreis um sie enger schnallen, bis sie alle vernichtet hatten.
    Gleich ob Chaos, Eldar oder auch die anmaßenden Menschen, sie alle würden untergehn und mit ihnen das Universum, Nein diese Waffe der Alten durfte auf keinen Fall in die Hände der Necrons fallen.
    ,,Wir müssen zurück.“ murmelte Ellios in sich.,, Wir müssen Bakuda Zeit gegeben das Artefakt zu bergen, auch wenn es uns unser Leben kostet.“ sagte er nun lauter.
    Plötzlich schoss aus der nachtschwarzen Wolkendecke, ein brennendes Eldarschlachtschiff.

    Das gesamte Schiff war beinahe zerstört und stürzte ab. Die Flammen tanzten auf der schwerbeschädigten Außenhülle des Schiffes, während kleinere Explosionen im Innern des Schiffes seinen Untergang ankündigten.
    Mit ungläubigen Augen sahen Ellios und seine Truppe wie das schwere Kriegsschiff, wie ein gefallender Engel in den nahen Urwald abstürzte.
    Eine ohrenbetäubende Explosion nebst eines flammenden Atompilzes stieg zum Horizont auf , während die Hoffnungen der Eldar im Nichts verschwanden.
    Angst machte sich breit, selbst die Tapfersten unter Ellios Kommando zitterten wie kleine Kinder.
    ,,NEIN!“ brüllte Ellios so laut das man sein Echo selbst noch auf Kilometerweiter Entfernung hören konnte.
    ,,Meine Kinder.“ sprach er ebenso laut und donnerte mit dem stumpfen Ende seines Stabes auf einen Stein.

    ,, HABT KEINE ANGST! Ihr kämpft nun nicht mehr für euch oder für euer Volk, ihr kämpft nun für den Fortbestand des Universums. Der alte Feind mag in der Übermacht sein und uns überlegen, doch ich sage euch wenn ihr heute nicht kämpft, werden eure Seelen nie den Weg in die Unendlichkeitsmatrix finden. Seid Tapfer und zweifelt nicht, auch wenn dies heute unser letzter Tag sein mag so werden wir ein Ende vollbringen wie es noch keines gegeben hat.
    Meine Brüder und Schwester die Zeit ist gekommen, all unseren Mut und unsere Würde zusammen zunehmen und dem Feinde zu präsentieren.
    Gebt den uralten Feind keinen Vorteil indem ihr euch in Angst windet. Tretet ihnen tapfer entgegen und beweist das ihr Eldar seid.
    Auf zur Festung meine Kinder, heute ist der Tag wo wir unseren Wert beweisen. Möge unser Tod selbst noch in Tausend Jahren besungen werden. FÜR ELDRAD UTHRAN UND BAKUDA!“
    Mit diesem Worten ging ein lautes juchzen und Kampfgeschrei durch die Eldar-Armee. Viele hoben die Fäuste und brüllten Eldrad Ulthrans Namen, aber Einige beschrien auch Bakuda.
    Die moralisch gestärkte Armee der Eldar bewegte sich nun zurück zu Feste um dort ihren letzten Kampf aus zutragen. An vorderster Spitze schritt Ellios und hielt seinen langen Stab mit der hellleuchtenden Seelensteinspitze hoch in die Luft um so seine Leute zu führen, fast so wie ein Dirigent sein Orchester.

    Die Nordseite der Chaosfestung war ihr Ziel, da sich dort auch der Eingang in dieses schändliche Bauwerk befand, vielleicht würde sie ihnen aber noch gute Dienste gegen die Necrons leisten, dachte Ellios unter den lauten Marschschritten seiner Soldaten. Sie würden zwar auf Chaos und auf die imperiale Armee treffen, doch wusste er das sie keine andere Wahl hatte. Entweder sie würden weichen oder sterben das war ihre Bestimmung und seine auch.
    Noch einmal sah Ellios in Richtung des abgestürztes Eldarschiffens, das mittlerweile mit seinem Flammen und seiner Explosion den Urwald in Brand gesteckt hatte und betete das sie alle bei der Explosion gestorben waren und nicht noch leiden mussten.....


    ,,Xenos.“ fluchte Galikus als er mit dem künstlichen Augen seiner Gasmaske durch sein Fernglas sah. Neben ihm stand Kyrillus der hochrangige General der imperialen Armee, der ebenfalls die Truppenbewegungen der Eldar bemerkt hatte.
    Seiner langer Umhang wehte im Winde, der über die Flache Ebene wehte und so mitunter kleine Staubwolken vor sich her trieb.
    ,,Erst ziehen sie sich zurück und dann kommen sie zurück. Was planen diese Alien.“ fragte Galikus, aber Kyrillus ignorierte ihn, denn er sah gerade selbst durch sein Fernglas und musterte die Eldar-Armee.
    Er suchte nach einer Formation die er kannte oder einer bestimmten Anordnung der Truppen und Fahrzeuge, die ihm die Absichten der Eldar verraten würden, doch konnte er keine erkennen.
    ,, Ein seltsames Verhalten. Selbst für Eldar.“ bemerkte Kyrillus mit vor Kampfeslust lodernden Augen, als er dann das Fernglas zurück in die Tasche seines Uniform steckte.

    ,,Ist das ein Angriff?“ fragte Galikus nach, diesmal aber aufdringlicher.
    ,,Nein, dafür die Formation zu willkürlich gewählt, wenn dann hätten sie eine geschlossene Formation gewählt. Vielleicht hängt es mit dem abgestürzten Raumschiff dieser Aliens zusammen oder sie haben andere Gründe in die Schlacht zurückzukehren.“ sagte Kyrillus und fasste sich nachdenklich an sein eckiges Kinn.
    ,,Wir werden sehen, bereitet alles darauf vor einen möglichen Angriff der Eldar abzuwehren und sorgt auch dafür das die Verteidigungslinie gegen die Necrons stand hält.“ befahl Kyrillus, während Galikus nur noch stramm salutierte und dann weg rannte um seine Befehle weiter zu leiten, denn auch hier hatten sich die Funkinterferenzen bemerkbar gemacht.
    ,,Egal was ihr plant Xenos, wir werden siegen.“ murmelte Kyrillus noch vor sich hin und folgte dann in einigen Abstand Galikus......

    off.topic:,, Ihrh atte viel Geduld deshalb sollt ihr auch entlohnt werden. Bitte sehr etwas von mir und keine Angst es geht nachher noch richtig los ;) "


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Das Ende der Besessenen

    Obwohl außerhalb der Chaosfestung eine Schlacht tobte, wie es noch keine gegeben hat, gaben sich 2 Gestalten einen furchtbaren Duell hin.
    In einer großen Halle, die nur durch einen Geheimgang zu betreten war, standen sich die beiden verhassten Feinde Aug im Aug gegeben über.
    Die gefallende Sorritia Talisha und der besessene Scriptor Altherios, welche einst tief im Geiste verbunden waren und vielleicht noch mehr. Doch nun war nichts mehr von den einstigen Gefühlen für einander dar, nur noch blanker Hass waberte in ihren Herzen.
    Beide hatten bereits Wunden getragen, doch würde keiner von ihnen aufgeben bis sie sich gegenseitig umgebracht hatten.
    ,,Du und alles Leben habt bereits verloren.“ fauchte Talisha und hielt ihre beiden Seuchenschwerter senkrecht, so das die Klingen zu Boden zeigten. Sie hielt die beiden widerlichen Klingen, wie einen Dolch oder Messer um bei einen Schlag mehr Wucht kriegen und so Altherios Rüstung zu durchstoßen.

    Altherios ahnte was sie vorhatte, aber er hielt sich immer noch schmerzhaft die Seite, scheinbar hatte Sidras Schlag, ihn einige Rippen gebrochen, so schätze er seine Verletzungen ein.
    Nichtsdestotrotz würde er aber Talisha besiegen und sie so von ihren grauenhaften, unheiligen Leben als Marionette des Seuchengottes erlösen.
    ,,Glaubst du mich zu besiegen Altherios? Lachhaft du kannst ja noch nicht einmal mehr auf beiden Beinen stehen und dennoch kämpfst du weiter. Deine Standhaftigkeit ist bewundernswert. Eine Eigenschaft die Nurgle schätzt. Schliss dich uns an und beherrsche mit uns das Universum ?“ bot Talisha scheinheilig an.
    ,,NIEMALS!“ brüllte Altherios mit vollster Überzeugung, da er nicht so ein skrupelloses, widerliches Wesen wie Talisha werden wollte.
    ,,DANN STIRB WIE EIN HUND!“ kreischte die besessene Sorrorita, während sich ihr schönes Gesicht schlagartig in eine abstoßende Fratze verwandelte.
    Schnell stürmte sie nach vorne und traktierte Altherios mit mehreren schweren Schlägen ihrer beiden eiterüberzogenen Seuchenschwerter, doch konnte sie dieser immer wieder geschickt abwehren.
    Aber er spürte wie der Schmerz innerhalb seines Körper mit jeder Bewegung an Intensität zunahm.
    Es war fast so als hätte Sidras ihn schlimmer verletzt als er sich eingestehen mochte, doch er kämpfte tapfer weiter und parierte alle von Talishas wütenden Schlägen.

    Als Altherios dann eine Schwachstelle in Talishas Raserei entdeckte nutze er sie sofort und schwang seinen meisterhaft angefertigten Speer, wie ein Rotorblatt, so das die gefallende Sorrorita mehrere wuchtige Hiebe mit dem stumpfen Ende des Speeres abbekam.
    Schnell wich Talisha zurück und fachte Altherios wütend an, als sich dann beide wie Raubtiere umkreisten, die nur darauf warteten ihr Opfer zu schlagen.
    Plötzlich fing sie dann an zu lachen und antwortete bösartig:,, In diesem Moment befindet sich Sharh auf dem Wege zum Artefakt und wenn er es geborgen hat, wird ihn nichts mehr aufhalten können. Weder die Necrons, die C'tan oder dein schwächlicher Imperator. Nurgle wird das ganze Universum mit Tod überziehen. Die Welten werden unter seinen Seuchen begraben und alles Leben wird aufhören zu existieren um Platz zu machen für Nurgles Plan.“
    Altherios hörte sich geschockt Talishas Aussage an, für eine Lüge war sie zu überzeugend, so das er vorsichtig nachfragte.,, Was für einen Plan.“
    Kaum hatte er das gesagt, lachte Talisha noch lauter und verspottete ihn so.
    ,, Einen Plan den kein Sterblicher nicht einmal die falschen Götter ansatzweise kapieren würden, aber mach dir nichts draus, du wirst Tot sein ehe Carares fällt!“
    Mit dieser Drohung rannte Talisha erneut auf Altherios zu und traktierte ihn erneut mit schnellen, harten Schlagen ihrer Schwerter, doch erneut konnte Altherios sie mit seinem Speer abwehren.

    Plötzlich ließ Talisha mitten in ihren Angriff , ihr linkes Seuchenschwert fallen und packte mit der nun freien Hand nach Altherios Speer. Mit einer ruckartigen Bewegung zerrte sie Altherios an sich heran und biss ihn mit ihren dolchartigen Zähnen in den Hals.
    Altherios schrie laut auf vor Schmerzen gepeinigt ehe er Talisha mit einem gekonnten Fußtritt in die Magengegend von sich warf.
    Mit einer raschen Handbewegung fasste er sich an die mäßig blutende Wunde an seinem Hals, dann hielt Altherios sich seine Hand vor Augen und musste erkennen, das das Blut in seiner Hand schon gerann.
    Talisha hatte ihn infiziert, aber mit was für einer Krankheit konnte er nicht sagen, nur das sie ihn sicherlich töten würde, das wusste er.
    Laut lachend und sich der Schadenfreude hingebend stand die von Hass beseelte Sorrorita wieder auf, doch machte sie keine Anstalten ihn anzugreifen, vielmehr genoss sie es wie Altherios Schweißausbrüche kriegte
    ,,Die Krankheit frisst sich durch deine Gedärme Altherios schon innerhalb weniger Minuten bist Tod!“ verspottete sie ihn.

    ,,Das ist mehr als genug Zeit um dich zu vernichten!“ drohte Altherios und schritt langsam auf Talisha zu seinen Speer gesenkt um zu zustoßen.
    Jeder Schritt war für ihn eine wahre Quall, denn nicht nur seine Rippen brachten ihn unheimliche Schmerzen bei, sondern auch seine Sicht verschwamm ihn jedes Mal, fast so als würde er durch eine Wasserwand schauen.
    Das Licht der Fackel, welche an den Wänden des großen Raumes angebracht waren und etwas Licht in die dunkle Halle brachten, schmerzten ihn in die Augen. Oftmals öffnete und schloss er die Auge um wieder etwas klarer zu sehen.
    Talisha sah Altherios schon nicht mehr als Gefahr, da dieser tapsiger als ein kleines Kind war und neben drein noch schlimmer wankte als ein Betrunkener.
    Sie verspottete ihn noch weiter, bis Altherios dann plötzlich nach vorne Stürmte und mit seinem Speer nach Talisha stieß, allerdings knapp an ihr vorbei.
    ,, Wurm, selbst aus dieser Entfernung hast du mich nicht getroffen.“ kreischte sie und schlug mit ihrer bloßen Faust Altherios mitten ins Gesicht. Dieser stürzte zu Boden und atmete schwer.
    ,,Bist du sicher.“ fragte er erschöpft und sah zu Talisha.

    Plötzlich hörte Talisha hinter sich am ihren Rücken ein Zischen und bemerkte entsetzt das Altherios nicht sie treffen wollte, sondern ihr Jetpack am Rücken, welches er mit seinen Speer durchstoßen hatte.
    Verzweifelt riss sie sich die Rüstung von ihrem Leib, doch es war zu spät.
    Das Treibstoffgemisch in ihren Sprungmodul hatte sich bereits entzündete und das Metall blähte sich schon auf.
    ,,VERDAMMT SOLLST DU SEIN......ALTHERIOS!“ kreischte Talisha noch ein letztes Mal, bevor es sie samt Rüstung und Rückenmodul zeriss.
    Der Feuerball verschlang sie vollkommen und Metall sowie Einzelteile ihrer Rüstung wurden willkürlich durch den großen Raum geschleudert, die dann laut auf den Steinboden schepperten.
    Nichts blieb von ihr übrig außer einen brennenden Metallklumpen. Altherios atmete erleichtert auf
    und legte sich dabei auf den Rücken.
    Er hatte gesiegt, nun war auch er bereit zu sterben. Er spürte wie die unbekannte Krankheit schon sämtliche seiner Organe befallen hatte und es seinen Körper schon in Finsternis zog.
    ,,Ein ehrenvoller Tod.“ flüsterte Altherios mit sterbenden Worten, als dann sein gesamtes bisheriges Leben vor seinen Inneren Auge ablief.
    Ja, er bereute keine seiner Entscheidungen, selbst den Tod der nun nach seiner Seele griff, fürchtete er nicht, nein, er hatte sein Leben stets ehrenvoll gelebt und auch sein Tod war genauso ehrenvoll verlaufen.
    Mit diesen letzten Gedanken im Hintergrund schloss er die Augen, als dann sein Herz aussetzte und er in der großen Halle der Chaosfestung starb.
    Altherios Geschichte endet hier.........


    off.topic:,, So hier ist wieder was von mir. Also viel Spass beim lesen Boyz."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Das Lachen des Teufels


    ,,Tod.“ dachte Kyrillus als er und seine Leibwache nebst Galikus, seinen ranghöchsten Offizier, an Mauer der Chaosfestung entlangliefen. Die gesamte Umgebung stank nach Tod, nach verfaulten, verbrannten Fleisch und nach Schießpulver, der Boden war getränkt mit den Blute von Verräter, Xenos und dem der loyalen Diener des Imperators.
    Leichen, meist unerkennbar, durch Explosionen und schwere Waffen, verstümmelt und zerrissen boten einen gar schaurigen Anblick, doch noch hatte die letzte Schlacht nicht begonnen, noch war die Ewigkeit nicht über sie kommen, das wusste der ältere General in seiner pechschwarzen Uniform.
    Er schwitze und keuchte schwer, denn für einen Mann seines Alters müsste er eigentlich schon längst im Ruhestand sein, aber seine Erfahrungen im Kampf und sein brillianter taktischer Verstand machten ihn für die Imperiale Armee unentbehrlich.
    Keiner sagte etwas oder bot Kyrillus sich als Stütze an, denn man wusste das er diese sicherlich ablehnen oder gar als groteske Beleidigung verstehen würde.

    Aber der Gedanke das Galikus auch schnaufte bei den Aufstieg, ließ Kyrillus wieder Selbstvertrauen in sich und seine Kräfte gewinnen.
    Selbst seine Soldaten, die Kasyrkin schienen an den relativ steilen Vorsprung eine leichte Form der Erschöpfung zu zeigen, zwar unsehbar für den Laien, aber Kyrillus kannte durch seine Jahrzehnte lange Erfahrung im Dienste der imperialen Armee, wann ein Soldat Probleme kriegte und wann nicht.
    Er hatte extra den Vorsprung, der durch Explosionen aufgeschüttet worden war, gewählt, da sie so gute eine Deckung hatten und auch vor den stetig wachsamen Augen der Eldar geschützt waren.
    Zwar war es zweifelhaft das die Eldar schon bis zur Mine vorgedrungen waren, da sich dort immer noch einige aufgeriebene Gruppen der imperialen Armee befanden und dort Stellung bezogen hatten, aber er wollte sicher gehen, das er nicht von einen hinterhältigen Xeno-Scharfschützen liquidiert wurde.
    Vielleicht war diese Sichtweise etwas paranoid, aber eine Schlacht verläuft selten nach Plan.
    Mit seinem Ärmel wischte sich Kyrillus den Schweiß von der Stirn, als er dann auch die spitze dieses Schuttberges sah.
    Galikus der etwas abseits stand versuchte seit einigen Minuten im wieder, mit Hilfe seines Funkgerätes, Erabus und seine Männer zu erreichen, doch außer Rauschen empfing er nichts.
    Als Kyrillus mit seinen schwarzen schmutzigen Stiefeln den Gipfel dieses Schutthaufens betrat, kam Galikus schnell auf ihn zu gerannt und mit leicht ungläubigen Worten sagte:,, Sire, ich erhalte keine Verbindung zu Erabus und seinen Männer. Könnt es vielleicht sein, dass ....“ aber weiter sprach Galikus nicht, denn für Zweifel war es noch zu früh und er wollte nicht noch einmal sich eine Predigt von Kyrillus anhören.
    ,,Hm......“ murmelte dieser und zog sein Fernglas aus der Tasche seiner Uniform und sah hindurch, aber durch die dichten Staubwolke die der Wind aufgewirbelt hatte, konnte er nichts erkennen.

    Er sah nur hin und wieder einige imperiale Soldaten des Cadianregiments, wie sie hinter kleinen Dünen und Schutthaufen Deckung suchten.
    Die wenigen Sergeant brüllten Befehle und schwangen dabei wild ihre Schwerter um auch das Letzte aus ihren Männer zu holen.
    Ein Hochgenuss für jeden General, dachte Kyrillus, als er dann langsam mit seinem Männer den leichten Abhang runter marschierte.
    Die Mine befand sich nur noch 100 vielleicht 150 Meter von ihnen entfernt, so schätzte Kyrillus, dort wollte er sich mit Erabus treffen.
    Galikus zog rasch seine Bolterpistole, denn er traute den Frieden nicht. Er zweifelte, aber Kyrillus war scheinbar auch zu erneuten Vorsicht geneigt.
    ,,Haltet eure Waffen bereit.“ befahl er und vernahm das für ihn beruhigende Geräusch von entsicherten Schnellfeuer-Lasergewehren.
    Dann schritten sie weiter auf die Mine zu, die zu großen Teilen durch den aufgewirbelten Staub verdeckt war. Dann blieb Kyrillus abrupt ,knapp 50 Meter vor der Mine stehen und hielt seine rechte Hand hoch und ballte sie zu einer Faust. Damit signalisierte erneut , das seine Soldaten vorsichtig sein sollten.

    ,,Nichts.“ flüsterte Kyrillus, er hörte nichts, nur der Wind der wie ein Geist gespenstisch über die flache Ebene um die Chaosfestung heulte.
    Unterbrochen wurde das Pfeifen des Windes, nur von einer seltsamen Stille, die Kyrillus schon seit Jahrzehnten nicht mehr gehört hatte.
    Nicht ein einziger Vogel zwitscherte sein trauriges Liedchen, nur die Bäume des angrenzenden Urwaldes streckten sich mit dem Wind.
    Kyrillus hatte ein ungutes Gefühl in der Magengegend und es schien schlimmer zu werden, je näher sie der Mine kamen.
    Und er behielt recht, denn nach nur wenigen Schritten stießen sie auf eine blutverschmierte Servorüstung eines Death-Lords. Die auffällige blaue Farbe mit den goldenen Adler auf der Brust und den silberen Schulterpanzern war signifikant für diesen Orden. Doch, bemerkte Kyrillus das diesem Space-Marine der Kopf fehlte, es war nicht abgeschlagen, vielmehr wirkte der Leichnam so als hätte man bloßer Kraft diesen Kopf abgerissen, das zumindest verriet Kyrillus die gedehnte Wirbelsäule, die aus dem blutigen, halb geronnen Stumpf des Halses ragte.
    ,,Was zum Teufel ist hier passiert.“ stöhnte Galikus, als sich die Staubwolken langsam verzogen und nun den Blick auf etliche von zerfetzten Kadavern freigaben.

    ,,Versagen. Hauptmann Galikus, einfaches Versagen . Erabus und seine Männer sind gestorben und haben versagt. Doch frage ich mich was oder vielmehr wer diese armen Teufel so zugerichtet hat..“
    erklärte Kyrillus und sah sich dabei um. Er wollte unbedingt den Grund finden und er fand ihn auch sogleich.
    Ein großer Körper eines Chaos-Terminatoren ließ ihn alle Fragen beantworten, scheinbar waren sie es , die so in den Reihen der Deathlords gewütet hatten.
    ,,Sire.“ brüllte ein Kasyrkin, der am stählernen Geländer stand, welches zur Mine führte. Mit hektischen Handzeichen rief er Kyrillus und die restlichen Soldaten zu sich.
    ,,Was gibt es Soldat.“ fragte Kyrillus gleichermaßen neugierig wie erzürnt, denn er war es nicht gewohnt von einen einfachen Soldaten herbeigerufen zu werden.
    ,,Das sollten sie sich mal ansehen.“ sprach die Stimme des Kasyrkin-Soldaten, welche durch den Gesichtschutz seines Helmes leicht verzerrte wurde.

    Kyrillus staunte nicht schlecht, als er in diese Grube herabblickte und dort Dutzende Leichen der Verrätern zählte.
    Death Guards! Sie waren allesamt getötet worden, aber vom wem?
    Ein neues Rätsel tat sich auf. Er ging davon aus das die Death Guards, die Death Lords in einem blutigen Kampf vernichtet hatten, aber wer hatte dann die Death Guards vernichtet.
    Ihre Rüstungen wirkten aufgebläht und sahen deshalb recht brüchig aus, was die Identifikation ihres Todes erschwerte, doch fiel ihm schnell auf das Viele der Rüstungen von Einschusslöcher regelrecht durchsiebt worden waren.
    Das konnten nur Bolterwaffen gewesen sein und nicht gerade wenige, aber wer war dafür verantwortlich, war seine erste Theorie vielleicht fehlerhaft gewesen? Nein, das konnte nicht sein.
    Doch plötzlich erschienen wie aus dem Nichts, Chaos-Space-Marines mit dem Symbolen und Farben der Alpha-Legion verziert.
    Sie tauchten plötzlich aus dem Nichts aus, fast wie Gespenster und richtete ihre Waffen, in Form von Bolter- , Plasma und Schweren Boltern auf sie.
    Die Hünen mit ihren dunkelblauen Servorüstung und den gräulichen Verzierungen, lachten furchtbar und einige zuckten unwillkürlich.

    Ihre kalten Servoaugen leuchteten in einem beunruhigenden grünen Ton, bösartig und von Mordlust besessen. Sie waren zwar wenige und sie waren in der Unterzahl, aber das hatte bei diesen Verrätern nichts zu bedeuten, das wusste Kyrillus.
    Ihr Anführer, scheinbar ein Champion des Chaos, trat aus der Menge hervor und grinste sie an.
    Seine furchtbare entstellte Fratze würde Kyrillus nie vergessen, selbst wenn er diesen Tag überleben würde.
    ,,TÖTET SIE! TÖTET SIE ALLE!“ brüllte der widerlich entstellte Champion des Chaos und zog dabei ein langes Schwert, das in einem unheimlichen violett leuchtete.
    ,,Seid Standhaft und streckt diese Heiden nieder.“ schrie Kyrillus enthusiastisch und zog ebenfalls seine Bolterpistole, die dann auch sofort einige furchtbare Geschosse auf seine Gegner ausspie. Der Kampf begann......

    off.topic:,, Bitte sehr wieder was von mir und viel spass beim lesen boyz. Meinungen werden gerne gehört"


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (December 8, 2005 at 10:38 PM).

  • Lasst die Hoffnung fahren

    Umzingelt von Tausenden und Abertausenden von Necrons, die sich nun wie eine Welle aus Tod und Alpträumen auf die Festung zu bewegte.
    Sie hatten einen Kreis gebildet und schnürten ihn nun zu, in Mitte die Eldar, die Imperiale Armee und das Artefakt, auf dem alle Hoffnung ruhte. Tod oder Glorie diese beiden Optionen gab es nur.
    ,,FEUER!“ brüllten die jungen enthusiastischen Sergeants des Cadian-Regiments und streckten ihre Schwerter zum Angriff, als die Necrons in Reichweite ihrer Waffen waren. Die Leman-Russ-Panzer verfeuerten ein wahres Inferno in die Necron-Armee. Willkürlich explodierten die Geschosse mit brachialer Gewalt und schleuderten so die eisernen Gerippe Dutzende von Metern durch die Luft.
    Doch war ihr Widerstand gegen einen Gegner der weder Angst vor dem Tode hatte, noch wirklich besiegt werden konnte zwecklos. Viele Necron-Krieger die durch die Explosionen in die Luft geschleudert wurden, krachten wieder zu Boden, einige standen nicht wieder auf und man konnte sie für endgültig Tod betrachten, doch viele standen einfach auf, so als wäre nie etwas gewesen.
    Man konnte auch beobachten wie sich die Necron-Leichen sich in einen grünen Licht auflösten und scheinbar verschwunden waren, doch sie würden bald zurückkehren.
    Die imperiale Armee kämpfte einen ausweglosen Kampf gegen den stählernen Tod.

    Selbst die Eldar waren nun in schwere Kämpfe verwickelt, denn die Necrons hatten sie auch schon erreicht und sie kannten kein Erbarmen.
    Im Vergleich zu der imperialen Armee hatten die Eldar nur eine provisorische Verteidigungslinie errichtet, die allerdings trotz technologischer Überlegenheit bald zerbrechen würde.
    Noch immer war die seltsame elektromagnetische Interferenz auf den Schlachtfeld präsent so das die beide Armeen, gleich ob Eldar oder Menschen auf einfache Handzeichen angewiesen waren.
    Die Eldar waren allerdings nicht so verschroben wie die imperiale Armee und zogen sich immer wieder aus der Waffenreichweite der Necrons zurück, um erneut einige wenige Schüsse abzugeben um so ihren Feind zu schwächen.
    Das Prinzip dieser Idee war alles andere als dumm, nur hatten sie wenig Spielraum für diese Taktik, da sich mit jeden Schritt die ein Necron tat, ihr Platz zusammenschrumpfte. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Necrons den Kreis um sie so dicht zusammengezogen hatten und sie in einen offenen Kampf zwingen den sie sicherlich verlieren würden.
    Die Necrons waren in der Überzahl und selbst wenn sich die Eldar und die Menschen verbünden würden, hätte sie dennoch keine Chance gegen die Necrons, sie würden unterliegen, ganz gleich wie tapfer und heroisch sie sich den Feind entgegen stellten.

    Ellios der weise Runenprophet und Anführer der Eldar-Armee versuchte immer wieder die Moral der Eldar zu heben, allerdings war dies in mitten einer Schlacht schwierig, wenn gar unmöglich.
    ,,Kämpft Eldar! HALTET STAND!“ brüllte er immer wieder, allerdings konnte man den Eldar ansehen, das ihre Hoffnungen schon lange versiegt waren und selbst die standhaften Männer der Imperialen Armee kauerten sich in Angst.

    Nur in einem Punkt unterschieden sich die Menschen von den Eldar, sie kämpften nicht um ein Artefakt, sie kämpften lediglich um ihr Leben.
    So auch Kyrillus mit seiner Leibwache aus Kysrkin, Elitesoldaten des Imperiums, die in bitterste Nahkämpfe mit den Überresten des Chaos kämpften.
    Zwar wehrten sie sich tapfer, aber ein Mensch war für einen Chaos-Space-Marine ein kümmerlicher Gegner.
    Kyrillus kämpfte Seite an Seite mit seinen Hauptmann Galikus, beide mit Energieschwerter bewaffnete und in ein Schlachtgemenge verwickelt.
    Die Chaos-Space-Marines mit ihren schweren Servorüstungen, waren alles andere als leicht zu töten, nicht einmal die Hochenergie-Lasergewehre der Kasyrkin vermochten ihre Rüstungen zu durchdringen.
    Fast schon arrogant kämpften die Chaos-Legionäre der Alpha-Legion gegen die für sie schwächlichen Menschen.
    ,,Zurück zu deinen Meister, Diener des Chaos!“ schrie Kyrillus als er mit seinen Energieschwert einen mörderischen Hieb auf einen Alpha-Legionär vor ihm ausführte.

    Die gesegnete Klinge schnitt vertikal durch die unheilige Rüstung und durchschnitt Fleisch und Metall gleichermaßen. Blut floss aus der Wunde des Verräters und befleckte sogar noch Kyrillus Energieschwert, dann brach der bösartige Gegner vor ihm zusammen und schlug hart zu Boden auf.
    In weniger als 2 Sekunden überschaute Kyrillus ihre momentane Lage. Er sah wie die Kasyrkin sich mit einfachen Kampfmesser und teilweise mit Schwerter gegen ihre Angreifer wehrten, doch oftmals unterlagen sie gegen die hünenhaften Krieger, die um einiges größer und stärker waren als sie selbst.
    Immer wieder hörte Kyrillus die Schmerzensschreie seiner Soldaten und nicht weniger oft, sah er wie die Chaos-Space-Marines, ihre Messer in die gerade zu zerbrechlich wirkenden Körper der Kasyrkin trieben.
    Auf einmal hörte Kyrillus einen Schrei hinter sich und drehte sich blitzschnell um. Er sah wie Galikus mit einem lauten Brüllen und gezogenen Bolter auf einen Alpha-Legionär zu preschte, der allerdings mit wirbelnden Kampfmesser das selbe tat.
    Kyrillus wollte ihn zurückrufen, aber der Schlachtengesang verschlang seine Stimme vollständig. Er konnte nur zu sehen wie Galikus der erfahrene Sergeant des Armageddon-Regiments auf einen Gegner zu lief, der ihn Kraft und Größe mehrfach überlegen war und trotzdem griff er ihn an. Für einen Moment war Kyrillus stolz auch wenn Galikus in sein Verderben lief.
    Dann plötzlich kurz bevor die beiden Kämpfer auf einander prallten blieb Galikus ruckartig stehen und feuerte nur mit seiner Bolterpistole auf den riesenhaften Ketzer, dessen Kampfmesser ihn fast erreicht hatte.
    Gerade als der Legionär der Alpha-Legion mit seinem Kampfmesser ausholte und zu stach, tauchte Galikus in unglaublicher Geschwindigkeit unter der tödlichen Klinge hinweg und legte während dieser Bewegung den Heiden seine Bolterpistole an die Schläfe und drückte ab.

    Zwar waren die Servohelme der Space-Marines als auch die der Verräter hart, aber einer Bolterpistole, die direkt vor ihren Gesicht abgefeuert wurde, hatten sie keine Chance und so fraß sich das mörderische Geschoss durch den Helm, hinein in den Schädel des Gottlosen.
    Galikus fiel zu Boden und rollte sich blitzschnell ab, denn er wollte nicht unter den schweren Körper seines Gegners begraben werden, der nun Tod zu Boden stürzte.
    In letzter Sekunde gelang es ihm sich ab zurollen, während der Leichnam des Chaos-Space-Marines schwer auf den lehmigen Boden aufschlug.
    Er bemerkte, wie durch das Loch im Kopf des Verräters Blut floss, nimmst einiger weißer, schwammiger Brocken, die wohl scheinbar mal das Gehirn des Heiden war, aber das durch die Wucht des Boltgeschosses regelrecht zerfetzt worden war.
    Schwer schnaufend stand Galikus wieder auf und klopfte sich den Staub von seinem dunkelgelben Mantel. Kyrillus schüttelte den Kopf, in seiner gesamten Laufbahn hatte er noch nie eine solche wahnsinnige Aktion gesehen. Er wusste das die Stahllegion von Armageddon bekannt war in ihrem Kampf gegen den Orks und das sie als Folge dessen, ein wenig anders waren als andere Regimenter der imperialen Armee, aber unter anders hatte er sich nicht einen solchen Wahnsinn vorgestellt, aber insgeheim auch wenn er es nicht zugeben würde, war Kyrillus stolz auf seinen Hauptmann.

    Plötzlich hörte Kyrillus ein lautes, metallisches scheppern hinter sich, so das er sich blitzschnell umdrehte und erschrak.
    Nur wenige Meter von ihm entfernt stand der Champion des Chaos und grinste ihn an. Die grauenhaft entstellte Fratze dieses Monster starrte Kyrillus an, als würde sie ihm sämtliche seiner Alpträume erfüllen lassen.
    Das Gesicht dieses Champion war für wahr furchtbar entstellt, so als wäre eine Granate in seinem Gesicht explodiert, überall hingen Fleischfetzen an widerlich nässelnden Wunden und Beulen herunter. Die Augen waren kaum unter diesen degenerierten, deformierten Gesicht zu erkennen, da sie tief in den Augenhöhlen begraben waren.
    Aber eines konnte Kyrillus aus dem Augen diesen grotesken Ketzers erkennen. Hass! Bodenloser, abgründiger Hass, der dem Champions des Chaos ihre Stärke verlieh.
    Langsam hob diese Missgeburt sein gezacktes Schwert, welches in einem unheimlichen purpur leuchtete. Er forderte Kyrillus heraus und Kyrillus akzeptierte es. Der Kampf begann, wer mochte wohl siegreich sein und wer mochte hier sein Leben verlieren......

    off.topic:,, Danke Leute, ihr gebt mir wirklich Kraft weiter zu machen. Also bitte hier wieder was von mir diesmal sogar mit bild ;) . Also viel Spaß beim lesen Boyz."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (December 12, 2005 at 4:08 PM).

  • *tacker*

    Weiter so junx, geile Sache!

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • Das Erbe der Alten - Offenbarung

    Langsam tastete sich Bakuda durch das klamme Licht der Mine, vor ihm sein geisterhafter Führer.
    Schon mehr als eine Stunde war er durch die endlos scheinenden Gänge und Stolle geschlendert ohne eine Aussicht auf das Ziel, doch der vierarmige Geist führte ihm immer tiefer in die Mine.
    Bakuda wusste nicht ob er den Geist trauen konnte, denn je tiefer sie beide vordrangen, auf desto mehr Leichen stießen sie.
    Viele durch stumpfe oder spitze Gegenstände zerschlagen und verstümmelt, nur wenige waren noch erkennbar, aber die die erkennbar waren, konnte man ein wahnsinniges Lächeln ansehen, so als hätten sie noch im Augenblick ihres Todes gelacht.

    ,,Seltsam.“ flüsterte Bakuda leise, als dann seine Stimme schaurig in den langen Gängegeflecht widerhallte, es war fast so als würden die Geister selbst dieses Echo fabrizieren, was ihn aber nun nicht wundern würde.
    Eine Mine bevölkert von Geistern und Gespenstern, deren Körper überall an diesen unheimlichen Ort verstreut waren, nein, ihn würde nun wirklich nichts mehr wundern.
    Bakuda schaute sich um, obwohl er in dem Halbdunkel der Mine kaum etwas sehen konnte, doch trotzdem sah er sie, wie sie ihm folgten. Die Seelen der Verstorbenen.
    Ihr grünlich helles Leuchten machten sie besonders in der Dunkelheit besonders sichtbar, auch wenn einige vorsichtig, fast schon ängstlich ihm folgten.
    Was wollten diese Geister nur von ihm, fragte sich Bakuda als er gerade um eine Biegung ging, die ihm noch tiefer in die Mine führte.
    Wollten sie ihn töten? Aber warum griffen sie ihn dann nicht einfach an und folgten ihn dann nur klammheimlich. Irgendetwas war hier sonderbar und gerade das machte diesen staubigen Ort so faszinierend für Bakuda.
    Er spürte schon seit einer Ewigkeit das sich hier etwas verbarg, das ,so schien es, seit Äonen auf ihn gewartet hatte.
    Dieses Gefühl hatte er schon gehabt als er zum ersten Mal mit seinem Stoßtrupp auf Carares gelandet war, allerdings hatte er diesem keinerlei Bedeutung geschenkt.

    Jetzt aber schien dieses Gefühl immer stärker zu werden mit jeden Schritt, den er tat und jedem Atemzug den er machte.
    War es das Artefakt was ihm rief? Oder nur ein Trick den sich die Dämonen des Warp ausgedacht hatten, allerdings verwarf er diese Idee, denn sie war viel zu aufwendig um nur IHN in eine Falle zu locken.
    Plötzlich erzittert der Boden unter seinen Füßen und er stürzte zu Boden. Staub und Stein stürzten von Decke, doch Bakuda rollte sich schnell zur Seite um nicht von einem herabstürzenden Stein erschlagen zu werden.
    Doch ebenso plötzlich war wieder alles still, der Staub senkte sich zu Boden und die Fackel an den steinernen Wänden flimmerten weiter.
    An der Oberfläche musste heftige Kämpfe statt finden, wenn schon die Erschütterungen der Explosionen schon bis hier unten vordrangen.
    Der 4 armige Geist war ebenfalls stehen geblieben und starrte zu Decke, fast so als könnte er durch das tonnenschwere Gestein und die Schlacht an der Oberfläche sehen.
    Bakuda bemerkte als er sich wieder aufgerichtet hatte, das sein Führer unruhig wurde. Er winkte energisch mit seinen Armen und bewegte den Mund, allerdings konnte Bakuda ihn nicht hören. Erst einige Sekunden später hörte er die fordernde Stimme des Gespenstes.,, Sie sind da. Unsere Hoffnung schmilzt. Folge mir. SCHNELL!“
    Die bucklige Gestalt dieses Geistes rannte auf einmal los. Irgendetwas musste dieses Wesen gesehen haben, was ihn zutiefst erschreckt hatte. Bakuda war sich nicht sicher ob er ihm folgen sollte, doch irgendetwas, tief in ihm fasste Vertrauen und so rannte er dem Geiste hinterher.
    Die Beiden Gestalten rannten immer tiefer in die Mine und immer wieder erzitterte die Erde von kurzen Erschütterungen.
    Dann plötzlich blieb die grünlich, hellleuchtende Gestalt des Geistes abrupt stehen und zeigte in mit seinen Händen auf einen Licht erfüllten Raum vor ihnen.

    Bakuda verstand, dies war der Ort wohin er dem Geiste folgen sollte. Vorsichtig ging Bakuda auf das blendende Licht zu und bemerkte dabei, das hier Dutzende von Leichen lagen.
    An der ärmlichen Kleidung, die nur aus einem Lendenschurz und einer meist blutverschmierten Spitzhacke bestand, schloss er das es sich um Sklaven handelte, die nach etwas gesucht haben, vermutlich nach dem Artefakt.
    Aber warum haben sie sich dann gegenseitig abgeschlachtet, wo sie doch ihr Ziel erreicht hatten?
    Ein weiteres Rätsel was sich Bakuda aber bald aufklären sollte.
    Mit nun sicheren Schritten ging er auf den hellen Schein zu, der aus einem großen Loch in der Wand kam.
    Mit beiden Händen umklammerte er den Griff seiner Beiden Energieschwerter bis er dann plötzlich in diesem fremdartigen Raum stand.
    Die Wände und selbst Decke und Boden waren ohne eine Unebenheit und sahen fast aus als seihen sie mit Marmor überzogen. Lauter fremdartige Symbole die Bakuda noch gesehen hatte, zierten jeden freie Fläche .
    In der Mitte dieses hallenähnlichen Raumes standen 4 quadratische Säule, die um eine grüne schwebende , Oberkörpergroße Kugel standen.
    Dann plötzlich erschrak Bakuda als er die riesige, gepanzerte Gestalt eines Chaos-Space-Marine sah, der vor einer der Säulen stand und scheinbar versuchte die fremdartigen Symbole zu entziffern.
    Seine Rüstung wirkte alt, aber trotz ihres hohen Alters glänzte sich immer noch.

    Die hellgrünliche Farbe und das Zeichen auf dessen Schulterpanzer verrieten Bakuda, das es sich hier um einen Deathguard handelte.
    ,, Ah....... der Engel der Flammen ist angekommen.“ raunte der Deathguard und drehte sich zu Bakuda um.
    Erst jetzt bemerkte Bakuda, das dieser furchtbare Krieger des Nurgle eine grausame Waffe in Händen hielt. Ein Doppelklingenschwert!
    Er musst fürwahr ein großer Kämpfer sein, wenn er eine solche Waffe führen konnte.
    ,,Geh weg von den Artefakt, Verräter!“ fauchte Bakuda und zog mit einem lauten Sirren seine beiden Energieschwerter aus ihren Scheiden und hielt drohend vor sich.
    Unbeeindruckt lachte der Diener des Nurgle.
    ,, Du erbärmliche kleine Made. Du wagst es mich, General Sharh, Heerführer der Deathguards herauszufordern?
    Keine Sorge, du wirst deinen Kampf bekommen, so wie es die Alten verlangen.“
    ,,Was?“ fauchte Bakuda und seine Schwerter fingen plötzlich in einem bläulichen Feuer an zu brennen. ,,Wage es nicht den Namen der Alten unserer Schöpfer auszusprechen“
    Aber wieder lachte Sharh und trat einen Schritt auf Bakuda zu, der noch immer wild drohend seine beiden entflammten Schwerter vor sich hielt.
    ,,Du hast keine Ahnung warum du hier bist oder?“ fragte Sharh und sah zu den mickrigen Eldar, als dieser dann keine Antwort von sich gab erörterte er, alles was er wusste.
    ,, Als ich diesen Raum betrat war ich unsicher, wegen seiner Funktion, doch die Säulen verrieten mir alles was ich wissen musste, Eldar. Eure Erschaffer, haben damals eine Waffe geschaffen mit deren Hilfe sie planten die C'tan zu vernichten. Doch war es bereits zu spät für sie um diese Waffe zum Einsatz zu bringen, stattdessen sammelten sie die Seelen, eines jeden Necrons und ihre eigenen in dieser Kugel.

    Die Seelenkugel der Alten. In ihr wurden die Seelen eines jeden eingefangen Wesens in psionische Energie umgewandelt. Und wenn diese psionische Energie auf mich übertragen wird, werde ich mächtiger sein als alles was du dir vorstellen kannst. Ich werde mächtiger sein als alle Dämonenprinzen dieses Universum und ich werde diese macht nutzen um die Necrons und ihre falschen Götter zu zertreten, bevor ich euch alle vernichte. Dann wird Nurgle endlich Herr über das gesamte Universum und sein großer Plan wird sich endlich erfüllen.“
    ,,Warum holst du es dir dann nicht? Oder willst du mich mit deiner Selbstbeweihräucherung einschüchtern!!“ knurrte Bakuda und wog schon ab wie er angreifen sollte.
    ,,Narr, in der Prophezeiung der Alten steht geschrieben, das die beiden Erwählten Wesen mit einander um die Macht streiten müssen. Die Macht wird sich nur dem Sieger offenbaren, ich glaube ich muss nicht sagen, das der Verlierer auch sein Leben verliert.“ sagte Sharh arrogant, weil er schätzte den Runenleser vor sich nicht als Gegner.
    ,,Ich werde dich schnell töten, aber auch nur weil ich die Macht der Alten so begehre.“ lachte der bösartige General der Deathguards und ging in Angriffsstellung.
    ,, Das werde ich nicht zulassen, das die Macht der Alten einem solch abartigen Wesen wie dir gebührt. Selbst wenn es mich das Leben kostet, du wirst die Macht nie erhalten.“ drohte Bakuda und schritt vorsichtig auf Sharh zu.
    ,,Das werden wir sehen......“ lachte Sharh bösartig und ging ebenfalls auf Bakuda zu.
    Der Kampf zwischen den körperlich weit überlegenen Deathguard-General Sharh gegen den schnellen und agilen Runenleser hatte begonnen. Wer würde in diesem Duell der Sieger sein und wer würde die Macht die sich ihm offenbarte richtig einsetzen.........


    off.topic:,, Bitte sehr boyz, wieder was von mir. Also viel Spaß beim lesen und eines seih gesagt, die letzte Schlacht hat begonnen ;) "


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (December 16, 2005 at 4:43 PM).

  • geil geil geil
    macht weiter so
    gut geschrieben

    Quote


    "Computer games don't affect kids; I mean if Pac-Man affected us as kids, we'd all be running around in darkened rooms, munching magic pills and listening to repetitive electronic music...oh wait...."

  • Gesang der Hölle

    Klirrend und mit lauten elektrischen Zischen schlug Energieschwert auf Energieschwert. Kyrillus stemmte sich mit ganzer Kraft gegen den Hieb seines verhassten Gegners, doch obwohl die Fratze des Champion kaum ansehbar war, sah er in dessen Augen, das er nur mit ihm spielte und nicht seine ganze Kraft gegen ihn einsetzte.
    Die Schreie seiner Männer, die in einem mörderischen Kampf ihr Leben ließen drangen von überall an sein Ohr, selbst die Kampfesschreie seiner Feinde.
    Mit jeden Mann der fiel starb in Kyrillus wieder etwas, was man als Seele oder Herz hätte deuten können, dafür wuchs aber der Hass in ihm. Unbändige Wut überrannte seine Sinne und machte ihn so zu einen Tier, einen Tier das nur noch den Kampf kannte.
    Das Adrenalin peitsche durch die Arterien des älteren Generals und gab ihn so mehr Kraft und den Willen zu siegen.
    Immer wieder schlug er mit seinen Energieschwert auf seinen Gegner ein, doch die violett leuchtende Klinge des Chaos-Champions wehrte jeden seiner Schläge ab.
    Dann plötzlich in einer raschen Bewegung holte der Verfluchte zum Gegenschlag aus , aber Kyrillus konnte sich dieses Hiebes erwehren, dennoch war dieser Schlag stark genug um ihn einige Schritte zurückweichen zu lassen.
    Kyrillus Unterarme schmerzten gar furchtbar, da der Champion des Chaos ihn nun bewiesen hatte, wie überlegen er war und er würde ihn jetzt nicht mehr schonen, das sah er in den beinahe zu geschwollenen, blutunterlaufenen Augen des Alpha-Legionärs.
    ,, Ich werde deinen Geist vernichten und deinen Körper zerschlagen!“ brüllte der groteske Champion der Alpha-Legion bis er plötzlich auf Kyrillus zu stürmte und erneut sein Schwert auf den wesentlich kleineren Menschen her niederfahren ließ.
    Kyrillus strauchelt und fiel der Länge nach auf den lehmigen Boden von Carares hin, in letzten Moment konnte er sich zur Seite rollen und die gefährliche Chaos-Klinge verfehlte seine Brust nur um Zentimeter. Statt Kyrillus zu treffen, rammte der brutale Champion sein gezacktes Schwert bis zur Hälfte in den Boden, riss es aber sogleich wieder raus um sich erneut auf Kyrillus zu stürzen.
    Doch dieser hatte die wenigen Sekunden genutzt, die ihm blieben, um wieder auf die Beine zu kommen und seine Kräfte zu sammeln.
    Hellios, der entstellte Champion der Alpha-Legion, der auch den Beinamen der Dämon trug, sah dem alten schwarz-gekleidet General des Cadian-Regiments deutlich seine Erschöpfung an.
    Der Schweiß floss über sein faltiges Gesicht und der alte Mann atmete schwer, dennoch stand er immer noch, trotz seines fortgeschrittenen Alters.
    Wacker, lachte Hellios innerlich und rannte mit schweren Schritten auf Kyrillus zu , der sofort sein Schwert in Abwehrposition hielt und einen erneuten Schlag von ihm zu parieren. Wie erwartet schlug Hellios mit seiner abartigen Schwert zu und Kyrillus blockte den Schlag ab, aber womit er nicht gerechnet hat, war ,das Hellios sofort mit seiner linken gepanzerten Faust nach Kyrillus schlug.
    Kyrillus versuchte auszuweichen und es gelang ihm zum Teil, doch die langen, spitzen Zacken auf Hellios gepanzerter Faust, schlitzten ihn die Gesichtshaut auf.

    Von Schmerz durchtränkt schrie Kyrillus auf und hielt sich beide Hände vors Gesicht, wobei er sein Energieschwert verlor und nun für Hellios eine leichte Beute war. Aber dieser griff nicht an, nein, er genoss es wie der Schmerz jede Faser von Kyrillus Körper durchtränkte.
    Er bemerkte, wie aus den Handritzen von Kyrillus beiden Händen, langsam Blut floss und zu Boden tropfte.
    Laut lachend ging Hellios noch einen Schritt auf Kyrillus zu, der sich noch immer krampfhaft die Hände vors Gesicht hielt. Langsam hob er sein langes, gezacktes Energieschwert in die Höhe und wollte es gerade auf den Körper des schwächlichen Generals herunterfahren lassen, als er plötzlich von mehren Boltgeschossen getroffen wurde, die laut auf seiner dicken Servorüstung knallten und metallisch klirren.
    ,,WAS! WER WAGT ES!“ fauchte Hellios und drehte sich schlagartig zu den Schützen um, der bereits einige Schüsse auf seinen Rücken abgegeben hatte.
    Dann sah er zu seiner Verwunderung einen imperialen Soldaten, aber er gehörte nicht zum Cadian-Regiment, nein, die typische Gasmaske vor dem Gesicht und den langen wehenden Mantel, nebst darunter befindlichen Neoprenanzug, waren typische Merkmale für die Stahllegion Armageddon.
    Und dieser kümmerliche Wicht wagte es auf ihn zu schießen, dafür würde er ihm die Eingeweide bei lebendigen Leib rausreißen.
    Arrogant und von sich selbst überzeugt schritt Hellios auf den kleinen Wicht zu, das Bolterfeuer, was auf seiner Rüstung sinnlos abprallte, ignorierend.
    Durch die dunkelblaue Servorüstung, die Hellios trug, war er kaum angreifbar, nur wenige Waffen konnte diese alten, aber dennoch unübertroffenen Rüstungen durchdringen oder gar zerstören.
    So verpufften die Boltgeschosse auf der Rüstung des Chaos-Champion sinnlos, aber Galikus schob schnell ein weiteres Magazin in seine Boltpistole und und drückte sofort den Abzug seiner Pistole um erneut ein wahres Inferno, auf den schnell näherkommenden Chaos-Space-Marine abzufeuern, doch vergebens.
    In letzten Augenblick, bevor ihm der Heide erreichte, zog Galikus sein langes Energieschwert aus der Schwertscheide am Gürtel und stellte sich den Verräter entgegen.
    Hellios schätzte diesen maskierten imperialen Soldaten nicht als besondere Bedrohung ein, er war ja schließlich nur ein Mensch.
    ,,Ich werde dir deinen schmalen Hals brechen.“ brüllte Hellios wütend und rannte mit schweren Schritten und wild schwingender Klinge auf den Galikus zu.

    Galikus wusste, das er gegen einen solchen Gegner wenig Bestand hatte, aber er würde kämpfen und wenn es der Wille des Imperators war siegen oder sterben.
    Kaum hatte Hellios den kampfbereiten Galikus erreicht, so ließ er auch sofort eine Anzahl schneller , wutgestärkter Schläge mit seiner gezackten Chaosklinge auf Galikus niederfahren, die dieser nur mit Müh und Not abwehren konnte.
    Er schlingerte oftmals auf dem lehmigen, leicht feuchten Boden, da die Schläge und Hiebe des Chaos-Space-Marines unglaublich stark waren.
    Er spürte, wie seine Arme und Knochen unter jeden Schlag des Alpha-Legionärs erzitterten und schmerzten, fast so als wären sie kurz vor dem zerbersten, aber er blieb standhaft.
    Dann plötzlich schoss Hellios nach vorne, drückte das Energieschwert seines Gegners mit seiner Waffe zu Seite und rammte ihn mit seinen Schulterpanzer.

    Galikus fiel wie ein nasser Sack Mehl zu Boden und hielt sich schmerzhaft die Brust, während Hellios vor ihm stand und sich in seinen Schmerzen aalte.
    Doch lange kam Hellios nicht in den Genuss des fremden Schmerzes, denn Galikus sprang blitzartig wieder auf. Er hielt mit seiner rechten Hand sein Schwert, während er mit den linken Hand sich die schmerzende Brust hielt.
    ,,ICH WERDE NICHT WANKEN!“ krakelte Galikus Stimme aus der Gasmaske hervor, was Hellios nicht im geringsten Beeindruckte.
    ,,Nein! Du wirst STERBEN!“ kreischte Hellios, wobei seine spitzen teilweise schiefen Zähne sichtbar wurden.
    Mit unbändigen Wut dreschte Hellios immer wieder auf Galikus ein, dem es immer schwieriger fiel, die mörderischen Schläge des Chaos-Champions abzuwehren. Mit jeden Schlag den Hellios austeilte, strauchelte Galikus mehr und mehr, bald würde seine Verteidigung zusammenbrechen und er sein Schwert in seinen Schädel rammen, dachte Hellios mit freudiger Erwartung.

    Doch plötzlich sah er aus seinen Augenwinkel eine schwarze Gestalt die auf ihn zu rannte und ebenfalls ein Energieschwert in Händen hielt.
    Ruckartig sprang er zurück und erkannte nun seinen Gegner, es war Kyrillus, dessen Gesicht von den scharfen Stachel auf Hellios gepanzerter Hand in Mitleidenschaft gezogen wurde.
    Kyrillus Gesicht war zerkratz und voller tiefer Schnittwunden, aus denen noch immer Blut lief, bis es an seinen Hals abperlte und auf die schwarze Uniform des Generals tropfte.
    Die silbrige Halskrause von Kyrillus Uniform war schon mittlerweile von seinem eigenen Blut durchtränkt, so das sich das Silber in ein sattes Rot gefärbt hatte.
    ,,Wir haben noch eine Rechnung offen...Abschaum.“ sagte Kyrillus keuchend.
    Nun hatte Hellios ein Problem, denn er musste nun gegen 2 Gegner ankämpfen, aber da beide verletzt waren unterschätzte er, die Macht eines unbeugsamen Geistes.
    Beide, Kyrillus der hochdekorierte General der imperialen Armee als auch sein erster Hauptmann Galikus stürzten sich nun auf Hellios, den Champion der Alpha-Legion.

    Nun musste Hellios sich gegen 2 Gegner erwehren und auch um 2 Energieschwerter, die er nur mit Mühe papieren konnte.
    Die 2 kleinen Menschen brachten den hünenhaften Hellios immer weiter in die Bedrängnis, bis sie ihn am Rande des Minenschachtes gedrängt hatten, der einige Dutzend Meter in die Tiefe ging.
    Einen Sturz den weder Mensch noch Space-Marine überlebt hätte.
    Kyrillus schlug hart mit seinen vor Energie knisternden Schwert auf Hellios Chaos-Klinge ein, während Galikus immer wieder mit seinen Schwert nach ihm stach um ihn zu verletzen, allerdings konnte Hellios jedesmal ausweichen. Bis Hellios plötzlich merkte wie die Erde unter seinen Füßen geringfügig nachgab und er am Abgrund des Minenschachtes stand, auf dessen Boden sich die Leichen von Dutzenden von Deathguards verstreut lagen.

    Als er merkte, das er abrutschte, packte er nach dem Mantel von Galikus um sich festzuhalten und ihn gleichzeitig mit in die Tiefe zu reißen.
    ,,NEEEIIINN!“ brüllte Kyrillus laut und schlug mit seinem Energieschwert, den Arm von Hellios ab.
    Die Klinge fraß sich spielend leicht durch Rüstung, Fleisch und Knochen, doch Hellios letzter panischer Griff war zu fest gewesen, so fest das noch immer seine Hand samt Arm an Mantel von Galikus herunter hingen.
    Galikus war noch immer in plötzlicher Todesangst gefangen und versuchte sein schweres Anhängsel loszuwerden, was ihm dann auf letztendlich gelang. Verbittert und zornig warf er den abgeschlagenen Arm achtlos weg, ohne darauf zu achten wo er landen würde.
    Das interessierte Kyrillus aber nicht, denn er beobachtete wie Hellios laut schreiend in die Tiefe stürzte und mit einen lauten Krachen aufschlug. Dabei vernahm er deutlich das Brechen von Knochen. Hellios lag zerschlagen zwischen vielen Leichen der Deathguards. Der Dämon war besiegt........

    off.topic:,, So bitte sehr leute wieder etwas von mir, ist heute etwas mehr, aber ich glaube ihr könnt mit diesen Umstand leben ;) . Also ich hoffe es gefällt euch und noch viel Spaß beim lesen Boyz. "


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 2 times, last by Deva (December 18, 2005 at 5:13 PM).

  • off.topic:,, Sorry boyz, woltle schon gestern was posten, aber musste zum Arzt. Aber nun bin ich ja zurück. Also bitte sehr Boyz, viel Spaß beim lesen."


    Der Tod im nebligen Gewande

    Kyrillus und sein erster Hauptmann haben sich nach dem Sieg über die Chaos-Space-Marines wieder zur kämpfenden imperialen Armee zurückgezogen, um dort die letzte Schlacht zu schlagen.
    Die Eldar die ebenfalls um ihr Leben kämpften, kümmerten ihn wenig, aber er wusste, wenn sie die Necrons tatsächlich besiegen sollten, würden sie sich den Eldar erneut gegenüber stellen müssen.
    Gerade noch rechtzeitig erreichte er seine Soldaten, die mit ihren Laser- , Plasmagewehren sowie einigen Meltern und Granatenwerfern in provisorisch errichteten Schützengräben versteckten und nur darauf wartete das die Necrons in die Reichweite ihrer Waffen kamen.
    Der Grüne Nebel, der die Necrons umgab, hatte sie bereits erreicht.,, GASMASKEN ANLEGEN!“ brüllten die Sergeants gebieterisch, doch wurden ihre Stimmen fast völlig von den lauten Kanonendonnern der Leman Russ Geschütze verschluckt.
    In Sekundentakt legten die Soldaten mit einer Hand ihre Gasmasken an, während sie mit der anderen Hand krampfhaft ihre jeweilige Waffe festhielten. Sie drückt sich den Schaft der Waffe unter ihre Achseln, damit sie selbst 2händige Waffen wie Laser- und Plasmagewehre im Notfall bedienen konnten, allerdings war ihre Treffsicherheit dadurch rapide gesunken.

    Aber kaum hatten sie ihre Gasmasken angelegt und packten sie ihre Waffen mit festen Griff und richtete sie auf den, vor ihnen, gerichteten grünen Bodennebel, der die geisterhaften Gestalten der Necrons umschlag.
    Selbst Kyrillus setzte nun eine Gasmaske auf und sprang zu seinen Männer in die Schützengräben.
    Er konnte sie schon sehen, die kalten, herzlosen Necrons, wie verstörte Geister bewegten sie sich auf sie zu. Ihre dürren, metallischen Körper erinnerten mehr an ein wandelndes Skelett, als an ein versklavtes Wesen, das im Innern dieses Stahlpanzer gefangen war, nur um den C'Tan den dunklen Halbgöttern der Necrons, zu dienen.
    Sie waren kalt, so kalt wie der Stahl der ihren Körper umgab, dachte Kyrillus, als er die schiere Masse dieser Monster sah. Es waren Tausende und Abertausende von Ihnen, eine Armee nur geschaffen für den Zweck alles Leben zu zerstören auf das sie trafen, für mehr lebten die Necrons nicht.
    ,,Was zum Geier ...!“ schnaufte Kyrillus überrascht, als er bemerkte das sich zwischen den Gebeinen der Necrons noch eine andere Teufelei bewegte. Skarabäen, kleine, abartige Konstruktionen, die sich wie ein unscheinbar, silberner Teppich vor und zwischen Necron-Krieger bewegte.
    Er hatte schon Berichte über diese unscheinbaren Insektengleichen Skarabäen gelesen, die mitunter in einer solchen großen Zahl anzutreffen sind, das sie selbst die Sonne verdunkeln können.

    Sie waren nicht sehr stark, doch durch ihre bloße Masse waren sie beinahe unaufhaltbar. Er hatte bisher nicht erkennen können, da der grüne Nebel ihre Präsenz vollständig verschleierte bis jetzt, denn nun hörte er das metallische Klirren und Schaben ihrer kleinen Körper und obwohl Kyrillus wusste das die Necrons noch nicht in Feuerreichweite ihrer Waffen waren, brüllte er stattdessen.
    ,, Soldaten! Granaten entsichern und werft sie diesen widerlichen Necrons entgegen!“

    Viele, die sich in seiner Nähe befanden ,starrten ihn ungläubig an, da dies eine reine Verschwendung von Material wäre und die Necrons sie noch nicht erreicht hatten. Kyrillus spürte es, wie sie ihn mit ihren ungläubigen Augen anstarrten, selbst hinter ihren Gasmasken konnte er dies spüren.
    ,,NA LOS!“ befahl Kyrillus noch einmal und zückte dabei seine Bolterpistole, die er sofort auf einen seiner Männer richtete.
    Schnell und von Kyrillus allzu entschlossener Haltung eingeschüchtert, griffen die Soldaten des Cadian-Regiments an ihre Gürtel und packten dabei nach ihren Granaten.

    Schnell zogen sie den Stift am oberen Teil der faustgroßen Granaten und warfen sie so weit sie nur konnten in Richtung der Necron Armee.
    Kyrillus vernahm das Geräusch der entsicherten Granaten und auf eine seltsame Art und Weise, gab ihm das Geräusch eine Form der Sicherheit.
    ,,RUNTER!“ schrie Kyrillus lauthals, wobei seine Stimme arg von der Gasmaske metallisch verzerrt wurde.
    Dann duckte er sich mitsamt all seinen Soldaten in den Schützengraben und vernahm eine mehrere laute Explosionen, nebst lauten Geklirre und Gezische. Der Boden um ihn herum erzitterte als so viele Granaten nacheinander explodierten, aber das war der hochrangige, imperiale General mittlerweile gewöhnt.
    Er zählte die Sekunden, als er dann nach mehr als 3 Sekunden keine Granate mehr explodieren hörte, richtete er sich auf und starrte in den grünen Nebel, der sich teilweise durch das Inferno der Explosionen gelichtet hatte.

    Seine Soldaten taten es ihm gleich und erkannten plötzlich die Gefahr, die Kyrillus vorausgesehen hatte, denn vor ihnen lagen Dutzende von kleinen, metallischen Körper, die meist aussahen wie ein übergroßer Mistkäfer.
    Viele von ihnen waren durch die wuchtigen Explosionen regelrecht zerfetzt worden, aber einige hatten das Bombardement überstanden und krochen nun weiter auf die Stellung der imperialen Armee zu.
    Aber da nun alle von der Gefahr wussten, die sich hinterhältig im Schutze des Nebels näherte, war es für die imperialen Soldaten nun ein Leichtes diese Stahlinsekten mit einigen gezielten Schüssen aus ihren Lasergewehren auszuschalten.
    ,,Nun kennt ihr die Gefahr. Nun wisst ihr was sich im Nebel versteckt. Soldaten, hört auf meine Worte, ihr werdet weder wanken noch weichen. Ihr werdet heute kämpfen und eure Pflicht erfüllen, nur der Tod befreit von Pflicht, nur Feiglinge sterben ohne Ehre, merkt euch das.“ krakelte Kyrillus unter seiner Gasmaske hervor, denn er musste schon ziemlich laut sprechen, da seine Stimme nicht nur durch die Gasmaske, sondern auch von den pausenlosen, ohrenbetäubenden Donnern der Leman Russ-Geschütze, gedämpft wurde.

    Die mächtigen Panzer, die nach den Primarchen der Space-Wolves benannt wurden waren, feuerten eine explosive Salve nach der Anderen in die scheinbar, endlose Armee der Necrons, die sich wie ein silberner Teppich aus Stahl und Alpträumen näherte. Immer wieder waren feurige Explosionen in den Reihen der Necrons zu entdecken. Oftmals wurden die stählernen Leiber der Necrons Dutzende von Meter hoch in die Luft geschleudert um dann laut krachten wieder zurück zu Erde zurückzukehren.
    Nicht selten waren die getroffenen Necron-Krieger auf der Stelle vernichtet, doch viele richtete sich wieder auf, so als wär nichts gewesen.
    Und selbst wenn sie vernichtet wurden, lösten sich ihre zerschmetterten Körper in einem hellen grünlichen Licht auf und waren verschwunden, aber sie würden bald auf das Schlachtfeld zurückkehren.
    Sollten sie zurückkehren, werden wir sie erneut schlagen, dachte sich Kyrillus und sah nach vorne um abzuschätzen wie weit sich die Necrons noch von ihnen befinden.

    Der dichte Nebel, den die Monolithen der Necrons schier endlos produzierten, war so dicht und schummrig, das man nur die äußeren Konturen eines Necronkriegers wahrnehmen konnte, allerdings waren ihre Waffen ein wahres Leuchtfeuer für Kyrillus Augen.
    Die grausamen Waffen der Necron waren eine groteske Kombination aus Fern- und Nahkampfwaffe, aber am stärksten waren diese Waffen bekanntlich im Fernkampf. Die grelle pulsierende Energie, die innerhalb einer Necronwaffe fluktuierte, war so hell und durchdringend, das man sie selbst durch den dichten mattgrünen Nebel erkenne konnte.
    Er erkannte nun das sie nah genug waren für einen ersten Beschuss und um ihnen die wahre Bedeutung des Wortes Feuerkraft beizubringen.
    ,,Alle Soldaten. Feuer auf mein Zeichen!“ befahl Kyrillus laut und hielt seine rechte Hand in die Höh, die er zu einer Faust ballte.
    Er hörte das Klicken und Knarren von entsicherten Waffen und das unruhige atmen seiner Soldaten, die nur noch auf Kyrillus Befehl warteten, um ein wahres Inferno auf die Necrons zu entfesseln.
    ,,Möge der Imperator unseren Seelen gnädig sein...“ murmelte Kyrillus noch in sich hinein als er dann sein geballte Faust nach vorne richtete, der Befehl zum Feuern.

    Mit einem lauten Pfeifen schossen die ersten Granaten aus ihren Granatenwerfern hervor um dann im nächsten Moment lauthals zwischen den stählernen Feind zu explodieren.
    Lasergewehre und Plasmagewehre standen nun nicht mehr still, die Luft war erfüllt dem Plasma und Laserentladungen. Soldaten mit Meltern warteten stumm und still auf ihre Stunde, denn ein Melter mag zwar keine hohe Reichweite haben, aber auf kurze Entfernung ist diese Waffe ein wahrer Odem der Hölle.
    Der letzte Tag hatte begonnen........


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (December 21, 2005 at 1:54 PM).

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