Tanz des Todes
,,ACHTUNG!“ brüllte die entsetzte Stimme eines Death Lord-Space-Marines als plötzlich eine Granate in Form eines Totenschädels einige Meter vor ihm explodierte.
Der Death Lord schmieß sich in den Schlamm um der Druckwelle und den Effekt der widerwärtigen Granate zu entgehen, während Erabus der etwas weiter von ihm weg stand, mit seinem glorreichen Energieschwert gegen einen Death Guard ankämpfte, der sich allerdings verbissen mit seinem schmutzigen Seuchenschwert wehrte.
Es war ein Kampf der Titanen, der recht junge und elitäre Orden der Death Lords gegen die ketzerischen Death Guards , die für ihre Tödlichkeit und ihren enormen Widerstand bekannt waren. Von dem Cadian-Regiment der Imperialen Armee, waren nur wenige Soldaten Anwesenheit, da der Großteil ihrer Armee eine gewaltige Verteidigungslinie um die Chaosfestung errichtet hatten, nur um den Sturm der Necrons stand zu halten.
Deshalb kämpften die titanenhaften Death Lords fast vollkommen allein gegen die widerwärtigen Seuchenmarines des Nurgle.
,,FAHR ZURÜCK IN DIE HÖLLE VERRÄTER!“ schrie Erabus laut und ließ sein mächtiges Energieschwert auf den behelmten Schädel des Death Guards niederfahren, doch dieser parierte den Schlag mit einer absurden Leichtigkeit und setzte zum Gegenschlag an. Nur knapp entging Erabus den ansonsten tödlichen Schlag des schmierigen Seuchenschwertes.
Doch wie in Zeitlupe bemerkte Erabus einen blauen blutbeschmierten Servohelm, der von einem Mitglied seines Ordens stammte, den sich der Deathguard willkürlich auf einen seiner vielen Stachel seines Schulterpanzers gesteckt hatte.
In Erabus manifestierte sich der heilige Zorn, als er sich noch weiter den Servohelm seines gefallenen Bruders mit ansehen musste.
Erabus setzte erneut zu einem Schlag mit seinen vor Energie knisternden Schwert an, aber wieder parierte der Death Guard den Schlag mit seinem Seuchenschwert, doch dieses mal steckte soviel Kraft, soviel Zorn in Erabus Hieb so das das Seuchenschwert wie Glas unter Wucht seines Schlages zerbrach.
Erabus konnte den Schock des Death Guards erkennen, als er bemerkte das sein Schwert zerstört war. Gerade als er seinen Bolter ziehen wollte, setzte Erabus zum Schlag gegen den unheiligen Ketzer an. Das Energieschwert fraß sich spielend leicht durch die aufgeblähte Rüstung des Death Guards bis sie dann den Weg in seinem degenerierten von Seuchen verzerrten Körper fand.
Laut schrie der Gotteslästerer vor ihm auf, aber obwohl sein Angriff hätte tödlich sein müssen, atmete dieses Monster vor ihm, immer noch.
Mit einem fleischigen, metallischen Geräusch entriss Erabus seine mit eiternden Blut beschmierte Klinge, während der Death Guard vor ihm erschöpft in die Knie ging.
Eine widerliche Masse aus abgestorbenen, schwarzen Fleisch und Eiter versetzten, gelblichen Blutes verließ seinen Körper durch die klaffende Wunde die Erabus geschlagen hatte.
Angewidert musste er mit ansehen wie diese schlammige Flüssigkeit an der schlickgrünen, schmutzigen Servorüstung des Death Guards herunterlief und die lehmig Erde von Carares beschmutzte.
Von der unheiligen Kreatur überdrüssig, holte Erabus mit seinem Energieschwert aus und enthauptete den Death Guard der vor ihm noch eben kniete und nun zu Boden ging.
Aus dem blutigen Stumpf des Hals stoß das Blut fast fontäinengleich und befleckte Erabus strahlend blaue, reichlich verzierte Servorüstung. Unter dem Blut des Ketzers verschwand sogar der goldene Adler des Imperators , welcher auf seiner Brust eingraviert war.
Selbst seine silberfarbenen Schulterblätter waren teilweise mit dem Blut des Death Guards befleckt.
Plötzlich hörte Erabus das wilde Geschrei eines Space-Marines, der so wie es schien etwas gesehen oder gehört hatte was ihm beängstigte hatte.
Mit der Agilität eines jungen Gottes rannte er mit schweren Schritten zu seinen Brüder, wobei er Explosionen aufblitzen sah und das laute Knattern von Boltergewehren, wie das fauchende Zischen von Plasmawerfern hören konnte.
Durch den von Explosionen aufgewirbelten Staub konnte Erabus kaum etwas sehen, doch er ahnte das etwas Schlimmes.
Kaum war er durch die dichte Staubwolke getreten sah er wie 3 widerliche groteske Gestalten in den Reihen seiner Brüder wüteten.
Diese undeutlichen Monster konnte er gleich als Terminatoren identifizieren, da sie wesentlich größer und breiter waren als normale Space-marines. Ihre Rüstung waren kaum von einer Waffe zu durchdringen, weshalb sie auch als die Kriegsgötter des Schlachtfeldes galten.
Erabus rannte so schnell er in seiner geheiligten, blauen Servorüstung konnte, zu seinen Brüdern um ihnen beizustehen, da sie sich verbittert gegen ihre Angreifer werten.
,,STANDHALTEN! MEINE BRÜDER!“ brüllte er, als er aus der Staubwolke trat und mit gezogenen Energieschwert auf die grotesken Terminatoren der Death Guards zu rannte.
Er zählte 3 dieser Gottlosen, aber was nicht heißen sollte, das nicht noch mehr von ihnen gab, da die Umgebung vom aufgewirbelten Staub des Windes und der Explosionen ziemlich undeutlich war.
Mit Entsetzten musste er mit ansehen , wie der sich vor ihm befindende Terminator mit seiner riesigen Energieklaue den Kopf eines seiner Brüder samt Oberkörper abriss.
Der vor schmerzerfüllte Todesschrei seines Ordensbruders drang an seine Ohren und erfüllte ihn mit Schmerz, Trauer und alles verschlingenden Hass.
Achtlos schleuderte der beinahe 3 Meter große Terminator, den entzweiten Space-Marine, von sich und drehte sich dann zu Erabus.
Sofort konnte er erkennen das sein Gegner in Waffen- und Rüstungsmäßig weit überlegen war, doch würde er den Tod seines Bruder rächen.
,,Ein weiterer Schädel.“ lachte der Death Guard Terminator mit metallisch, verzerrter Stimme und richtete seinen Zwillingsbolter auf Erabus und entlud ein wahres Inferno auf den Sergeant der Death Lords.
In letzter Sekunde konnte sich Erabus hinter einer kleinen Düne in Deckung werfen und entging so den mörderischen Sturm aus Boltgeschossen, welche sich nun wirkungslos in den Boden gruben.
Erabus spürte wie sich der unheilige Terminator der Death Guards mit Laut donnernden Zwillingsbolter auf ihn zu bewegte, da der Boden unter den tonnenschweren Schritten des Terminators erzitterte.
Schnell zückte er seine Plasmapistole aus dem Halfter seiner Rüstung und zählte dabei genau die Abstände zwischen den Feuerpausen des Terminators. Dann als der Death Guard-Terminator erneut nachladen musste, sprang Erabus aus seiner Deckung hervor und feuerte mehrere Plasmasalven auf den Terminator ab, der nur noch wenige Meter von ihm entfernt war.
Doch selbst das mehr als 9000 Grad Celsius heiße, bläuliche Plasma perlte wie Wasser an dem Terminator ab und entstellte lediglich die eingeritzten Chaosrunen und einige aufgespießte Schädel, die unter der Hitze des Plasma zerflossen.
Wild schrie der Death Guard-Terminator auf, als er bemerkte das Erabus gerade einige seiner Trophäen vernichtet hatte. Wild entschlossen Erabus zu vernichten, blitze nun seine Energieklaue an seiner linken Hand auf, bereit den kümmerlichen Space-Marine zu vernichten.
Er wusste das er einen solchen Gegner weit unterlegen war, aber er suchte nach der Unterstützung seiner Brüder, doch diese waren mit den 2 anderen Terminatoren beschäftigt.
Rückzug, war für Erabus keine Frage, deshalb senkte er seine Schwert bereit zum Angriff, als der tonnenschwere Terminator auf ihn zu stampfte.
Unter jeden Schritt des Ketzers erzitterte die Erde, doch Erabus betete noch einmal zum Imperator um neue Kraft zu erhalten, doch aus der dunklen Wolkendecke kam kein heiliger Sonnenstrahl, kein Zeichen das Erabus vielleicht als göttliches Symbol des Imperators hätte deuten können.
,,So seih es.“ sagte Erabus enthusiastisch, da er glaubte, das ihm der Imperator keine neue Kraft gab, weil er glaubte, das er auch so einen Ketzer dieser Größenordnung gewappnet seih.
,,STiRB DIENER DES FALSCHEN IMPERATORS!“ zischte der Terminator vor ihm und schlug mit seiner Energieklaue nach Erabus, doch dieser konnte den alles vernichtenden Schlag, gerade noch ausweichen.
Erabus erkannte seine Chance und schlug mit seinem Energieschwert zu, doch die prächtige Klinge prallte, an dem schwergepanzerten Körper des Death Guards ab.
Er konnte nur auf seine Wendigkeit bauen, da der Terminator zwar stärker in jeder Hinsicht als er war, jedoch auch wesentlich langsamer. Immer wieder konnte Erabus den mörderischen Schlägen des Terminators ausweichen und nur einige ,wenige Schläge auf dessen schleimbedeckte Rüstung abgeben, doch keiner von ihnen vermochte die dicke Rüstung zu zerstören oder beschädigen.
Er hatte nur eine Wahl diesen Kampf für sich zu entscheiden, er musste das eingearbeitete Rückenmodul, das in die Terminatoren-Rüstung eingearbeitet war, zerstören, denn dieses trug das gesamte Gewicht der Rüstung, würde es zerstört werden, würde der Träger regelrecht von seiner eigenen Rüstung erschlagen.
Kühn beschloss, er seinen Plan umzusetzen. Der Terminator schlug mit seiner mörderischen vor Elektrizität pulsierenden Waffe ein weiteres mal nach Erabus, doch dieser wich erneut diesen Hieb aus und tänzelte schnell zum Rückes des Terminators, bereit sein Energieschwert in den breiten Lüftungsschlitzen zu versenken und so das Rückenmodul zu zerstören.
Gerade als er sein Schwert für den Todesstoß ansetzte, bemerkte er laute Faustgroße Beulen, die nur so vor Eiter nässelten. Dann plötzlich öffnete eine dieser Beule seine Augen und sein kleines mit dolchartigen besetztes Maul und fauchte Erabus an.
Erschrocken wich Erabus einen Schritt zurück als sich diese kugelähnlichen Beulen auf ihn stürzten und ihn zu Boden zwangen.
,,Verdammte Nurgelinge.“ fluchte Erabus und kämpfte verzweifelte mit Händen und Füßen gegen diese kleinen widerwärtigen Dämonen an, doch gelang ihm dies nicht. Mit Klauen und Zähnen bissen und schlugen sie auf seine Rüstung ohne Erfolg ein, während er mit einigen Schlägen seiner gepanzerten Hände, diese Dämonen von sich schleuderte oder zerschlug.
Gerade als Erabus sich von den meisten Nurgelinge befreit hatte und wieder aufstehen wollte, stampfte der gewaltige Fuß des Terminators auf seine Rüstung und drückte ihn somit erneut zu Boden.
Dann plötzlich ließen die übrigen kleinen Nurgelinge von ihm ab und kletterten zurück auf die Schultern des Terminators, wo sie ihn laut anfauchten und mit gierigen kleinen Augen auf sein Ende hofften.
Erabus sendete ein letztes Stoßgebet zum Imperator, doch konnte er dieses nie vollenden, denn das letzte was er sah war eine Energiekralle die in seinen Kopf fuhr.........
off.topic:,, Sorry wenn es länger gedauert hat, hab mir aber den Codex Chaos gekauft und musste ihn mal durchlesen. Also hier bitte wieder etwas von mir. Ich würde mich über erue Meinung/Kritik/Feedback freuen. Viel Spass beim lesen boyz
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