Das Artefakt! - Fertig - *.doc im Startpost!

  • wow danke black templar, man das ermutigt einen ja wirklich, aber dieser link funktioniert irgendwie nicht.
    Trotzdem danke für deine Mühe und Hilfe ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Jo klappt Black Templar, danke.


    off.topic:,, Danke Leute, vielen Dank, ich möchte mich bei allen treuen Leser bedanken. Ihr seid die antreibende Kraft, deshalb möchte ich mich mit einem neuen Post bei allen bedanken.
    Und obwohl das Artefakt noch nicht zu Ende ist, kann ich euch eines versprechen, das Ende wird euch ALLE überraschen. Also hier ein neuer post von mir, habt viel Spaß beim lesen boyz und ich wünsche euch allen fröhliche Weihnachten.“


    Im Auge des Sturmes

    ,,Eldar, Brüder und Schwestern, haltet eure Stellung!“ brüllte Ellios, der weise Runenprophet und Befehlshaber der Eldar Streitkräfte auf Carares.
    Welle für Welle drängten die Necrons sie immer weiter zurück und die Eldar, die sich auf die Taktik schießen und dann schnell zurückziehen verlassen hatten, mussten sich nun mit ganzer Kraft gegen den stählernen Abschaum stellen, der nur den Tod als Beweggrund kannte. Jeder einzelne Eldar, selbst der Mutigste unter ihnen fürchtete die Necrons, da sie wussten, das die Waffen dieser Ausgeburten der Hölle, die Seele vernichteten. Nichts blieb übrig außer Knochen und Asche, zwar hatten die Eldar schon vor Äonen mit diesem Feind gekämpft und ihn beinahe vernichtet, doch im letzten Moment des Sieges verrieten die Orks sie. Das war auch letztendlich der Tag, wo die Eldar, den Necrons unterlagen und die Stunde des Untergangs der Alten war eingeläutet.
    Die Rasse die einst die Orks erschuf, wurde von den Necrons vollkommen ausgelöscht, doch ihr Erbe überstand selbst ihre Vernichtung und schlummerte seit Jahrtausenden im Innern dieses Planeten. Alle Hoffnungen und Träume ruhten jetzt auf Bakuda, der sich im tiefen Innern der Mine ein Duell mit Sharh, dem bösartigen General der Deathguards hingab.

    ,,Zeit.“ schnaufte Ellios,, Bakuda braucht mehr Zeit und bei Khaine, die wird er bekommen.“
    Mit diesem Gedanken rannte Ellios die kleine Böschung vor ihm runter, hin zu seinen Soldaten, die bereits ihre Waffen auf die annähernden Necrons abfeuerten.
    Gardisten mit ihren Gewehren standen im ersten Reihe und entfesselten einen wahren Sturm aus Nadelähnlichen Geschossen, die aber oftmals an den Necrons abprallten. Nur wenige fanden ihr Ziel und schädigten die Necrons in ihrer Bewegung. Zwar waren die Necrons eher langsam , aber selbst hier konnte man erkennen das sich einige Nadelgeschosse, ihren Weg durch die unglaublich harten Panzer der Necrons gesucht hatten und ihre Elektronik schädigten. Deshalb torkelten auch einige der Necron-Krieger stark auf die Eldar zu, aber trotz ihrer Beschädigung kannten sie kein Halten, bis sie dann von den länglichen Raketenwerfern der schwarzen Khaindare begrüßt wurden.
    Die grellen Geschosse der schwarzen Khaindare sausten durch die Luft und trafen die vordersten Necrons frontal. Auch hier knallten und krachten die Geschosse anfangs sinnlos auf der unbekannte Panzerung der seelenlosen Metallmonster ab, doch dann zeigte die Waffe ihre Wirkung. Die kleinen Geschosse explodierten auf den Necron-Kriegern und warfen sie meist zu Boden, nur selten standen sie wieder auf.
    Der grüne Nebel umschlag die Necrons wie eine 2.te Haut, doch die Eldar konnten dank ihrer scharfen Augen und durch den Schutz ihrer Masken, durch den dichten mattgrünen Nebel schauen und so jeden Feind genaustens erkennen, egal wie feige er sich versteckte.
    Ellios, der nun seine Soldaten an vorderster Front erreicht hatte, starrte durch den dichten Nebel und erkannte, das sich Hunderte von Skarabäen im Schutze des Nebels sich ihnen näherten.

    Sie waren überall in der Armee der Necrons verteilt, auf jeder freien Fläche, die sich ihnen bat, waren die stählernen Insekten, sie waren wie ein silberner Teppich aus Tod und Alpträumen auf den sich die Necron-Krieger bewegten, dachte Ellios, als er dann plötzlich eine erneute hell-violette Explosion, innerhalb der C'tan Armee aufblitzen sah.
    Die Illum Zars standen zu hinterst in Reih und Glied, während sie mit ihren alles vernichtenden Prismakanonen , immer wieder tödliche Schüsse auf den uralten Feind abgaben, um so seinen Vormarsch zu stoppen.
    Selbst von seiner Position aus, konnte Ellios erkennen, wie einige Necron-Krieger durch die Luft geschleudert oder komplett zerrissen wurden. Aber nicht nur die die Skelettartigen Krieger der C'tan wurden schwer im Mitleidenschaft, durch die Prismakanonen, gezogen, nein, am schlimmsten traf es die Skarabäen, dessen Körper regelrecht explodierten und in alle Richtungen verstreut wurden, aber selbst der furchtbarste Verlust ihrerseits konnte sie nicht stoppen.

    ,,Pariahs! PARIAHS!“ hörte Ellios die gellenden, panischen Schreie eines Eldar-Soldaten, der sich nur einige Meter von ihm entfernt befand.
    ,,Unmöglich.“ schnaufte Ellios und rannte so schnell in seine Beine trugen zu den tragischen Aufschrei, aber plötzlich stoppte er seinen Lauf, denn vor ihm trat ein Necron aus dem dichten, grünen Nebel hervor.
    ,,Ein Pariah!“ stöhnte Ellios und hielt mit seinen zitternden Händen seinen langen Stab mit der scharfe Seelesteinspitze fest.
    Jetzt erkannte er auch, das sich bereit mehrere dieser Bestien über seine Leute hermachten und sie wie Vieh abschlachteten. Mit ihren langen Stäben, die jeweils am Ende scharfe Klinge hatten und somit beinahe wie Äxte oder Hellebarden wirkten, schossen und schlugen sie auf die Eldar ein, die sich verzweifelt mit mickrigen Kampfmessern gegen ihre Peiniger wehrten.


    Ellios sammelte schnell seine Fassung und versuchte die Angst die in ihm aufstieg zu unterdrücken. Er zitterte zwar vor Angst doch diese Angst wurde künstlich hervorgerufen durch die Pariahs, die eine Aura der Angst und des Schreckens ausstrahlten, die von jeden Wesen Besitz ergriff.
    Vielleicht war das der Grund warum die Pariahs die gefürchtetste Form eines Necron waren.
    ,,Ich werde standhaft bleiben!“ flüsterte Ellios und stürmte dann auf den Pariah zu , der gerade seine Waffe senkte und auf Ellios schoss. Im letzten Moment, konnte sich Ellios ducken und der furchtbare Energiestrahl zischte knapp über sein Haupt hinweg.
    Ein lauter Schmerzenschrei drang an Ellios Ohren, so das er blitzschnell umdrehte, um nach dem Rechten zu sehen, doch erschrak er, als er bemerkte das der Energiestrahl, der ihm gegolten hatte einen anderen getroffen hatte. Der Eldar-Gardist war mitten auf der Brust getroffen worden. Die Rüstung samt Fleisch wurden von ihm geschält, fast so als würde eine unsichtbare Klinge Schicht für Schicht von seinem Körper filetieren.

    Innerhalb von Sekunden hatte die furchtbare Waffe ihr Werk getan und von dem Gardisten blieb nur noch das blanke Gerippe übrig.
    ,,Du Monster.“ fauchte Ellios drohend und rannte mit neuen Mut auf den Pariah zu, der soeben eine Seele vernichtet hatte, ein Verbrechen was die Eldar nicht verzeihen konnten.
    Je näher Ellios den grotesken Diener der C'tan kam desto mehr überfiel ihn die Angst, doch seine Wut und sein maßloser Hass halfen ihm dieses Gefühl zu unterdrücken.
    Kurz bevor er dem grausamen Necron-Krieger erreichte hatte, sprach Ellios ein unverständliches Runenwort aus, welche bewirkte , das sein langer Stab plötzlich von unglaublicher Energie durchströmt wurde. Sein gesamter Hass, seine gesamte Wut sammelt sich nun im Innern seiner Waffe um seinen Gegner zu zerschmettern.
    Der Pariah hatte Ellios Absichten nur zu offensichtlich deuten können, weshalb er nun auch auf Ellios zu stürmte.
    Das Metall von seinem Gegner klapperte schauderhaft, fast wie eine alte Ritterrüstung aus vergangenen Zeiten.
    In seinem kalten Augen konnte Ellios erkennen das der Pariah nur allzu bereit war sich ihm entgegen zu stellen und ihn zu vernichten, ihn und seine Seele.

    Beide Konkurrenten prallten aufeinander, Stab krachte auf Stab und Blicke die töten könnten, trafen sich.
    Doch der Pariah war wesentlich stärker als Ellios und drückte ihn langsam zu Boden um dann mit seinem klingenbesetzten Stab zu erdrosseln, aber Ellios bemerkte seinen Fehler und rollte sich ab und sein Feind stolperte einige Schritte nach vorne.
    ,,Kehre zurück zu deinen Meister, Diener des Schattens!“ brüllte Ellios laut und hob seine rechte Hand, in der sich plötzlich ein heller, weißer, Ball aus reiner psionischer Energie manifestierte.
    Dann schleuderte Ellios, die stetig wachsende Kugel auf seinen Gegner.
    Der Pariah rannte auf den für ihn schwächlichen Eldar-Runenpropheten zu, ohne die nahende Gefahr zu erkennen, die auf ihn zuraste.
    Wie ein Geist durchdrang die seltsame Kugel die Brust des Pariahs, ohne einen Schaden zu hinterlassen, weshalb der Pariah noch einige Schritte weiter auf Ellios zu lief, als er dann plötzlich in einer mörderischen Explosion zerrissen wurde.

    Ellios selbst wurde von der unglaublichen Wucht der Explosion umgerissen und fiel deshalb auch hart zu Boden.
    Sein Rücken schmerzte als er sich wieder aufrichtete und dabei zusah wie immer noch einzelne, metallene Körperteile seines Gegners vom Himmel regneten.
    Laut scheppernd krachten die Überreste des Pariahs auf den lehmartigen Boden von Carares und verschwanden dann wie von Geisterhand in einem unheimlichen, grellen, grünlichen Licht.
    Dieses Runenwort hatte Ellios sehr geschwächt, früher hätte ihn ein solcher Spruch nicht angestrengt, aber scheinbar machte sich nun auch das Alter bei ihm bemerkbar, aber trotz seiner offensichtlichen Erschöpfung humpelt er zurück zu seinen Brüder und Schwestern um sie auf den Schlachtfeld zu unterstützen.
    Seine Gedanken kreisten aber zu diesen Moment nur um Bakuda und das Artefakt und er hoffte das er es noch rechtzeitig bergen könnte.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (December 24, 2005 at 1:17 PM).

  • Erfüllung des Schicksals

    Krieg! Eine gewaltiger Schlacht erzitterte die Welt Carares. Im Orbit von Carares bestritten die Eldar-Schlachtschiffe, gegen eine unendliche Anzahl von Necron-Schiffen, einen ausweglosen Kampf , den sie mit Sicherheit verlieren würden.
    Aber selbst an der Oberfläche von Carares, nahe der Chaosfestung, kämpften 2 Armeen um ihren Fortbestand gegen einen kalten, herzlosen Gegner, der keine Gnade kannte. Die Imperiale Armee und die Eldar waren von dem uralten Feind umzingelt, beide kämpften eine Schlacht die man nicht gewinnen konnte.
    Die Imperiale Armee kämpfte um ihr Überleben in sturer Erfüllung ihrer Pflicht, während die Eldar nur aus einem einzigen Grund kämpften. Zeit! Zeit die Bakuda brauchte um das Artefakt zu bergen und seine Macht gegen die Necrons einzusetzen, doch gestaltete sich dieses Vorhaben schwerer als zunächst gedacht. Sharh, der machthungrige, bösartige General der Deathguards, begehrt das Artefakt genauso wie die Eldar, doch er würde mit der Macht, die sich ihn auftat, das Universum verwüsten. Im Namen seines Gotten, Nurgle den Seuchengott.
    Tief unter der Chaosfestung, am tiefsten Punkt der Mine, im Raum des Artefakts, fand die wahre Schlacht statt, zwischen Bakuda und General Sharh......

    Mit lauten Klirren trafen die Waffen der ungleichen Gegner auf einander. Sharhs Doppelklingenschwert, was aussah als wären 2 Schwerter am Griff mit einander verschmolzen, war eine gefährliche Waffe, vor allem deswegen, weil Sharh noch seine gesamte Kraft in jeden Schlag steckte.
    Aber war er langsam und Bakuda konnte immer wieder seinen wuchtigen Schlägen ausweichen oder sie mit seinen beiden Energieschwerter, welche in einem hellblauen Feuer brannten, papieren.
    Bakuda rollte sich ab und entkam so nur um Haaresbreite Sharh erneuten Hieb. Bakuda war schnell und agil, was ihm gegen seinen zwar körperlich weit überlegenden, aber langsamen Gegner einen Vorteil verschaffte.
    Schnell sprang er wieder auf und ging in Angriffsposition, indem er beide Schwerter über Kreuz hielt.
    Sharh lachte laut, als er die Bemühungen des Eldar sah, ihn zu besiegen. Mit seiner schweren Servorrüstung, die ihn am ganzen Leib schütze, ging er einige Schritte auf Bakuda zu und hielt sein Doppelklingenschwert drohend vor sich.

    Er musterte den schwachen Runenleser und hoffte eine Schwachstelle zu finden, die ihm schnell den Sieg brachte. Zwar hatte dieser Eldar einen Brustpanzer, den er oberhalb seiner langen wehenden Robe trug, aber der Rest seiner Körper war nicht geschützt.
    Sharh wusste, das seine Psi-Waffe selbst den reich verzierten runenbesetzten Panzer des Eldar durchdringen konnte, aber selbst er war vorsichtig, denn er wusste, das Eldar keineswegs so schwach waren, wie es zunächst den Anschein hatte.
    ,,Ihr erstaunt mich Eldar. Ich hätte nicht gedacht, das ihr solange gegen mich Bestand hattet. Es scheint doch ein Kampf zu werden auf den ich mich gerne zurück erinnere. Als Zeichen meines Respektes werde ich euch euren Schädel an mich nehmen und ihn auf meine Standarte spießen. Ihr könnt euch glücklich schätzen Eldar, dieses Privileg hatte bisher nur wenige meiner Feinde.“ klang die krächzende, blecherne Stimme Sharhs unter seinem verschlossenen schlickgrünen Servohelm hervor.
    ,,Keine Sorge Verräter. Ihr werdet es sein, der nachher unterliegt!“ drohte Bakuda mit seiner leicht monotonen Stimme.
    Bakuda flüsterte einige Wörter und plötzlich fingen die grünen, eingearbeiteten Kristalle auf der Stirn seiner Maske an zu leuchten. Auch die wesentlich, kleineren ebenfalls grünen Kristalle, die auf den Kragen seiner Robe eingenäht waren, fingen bedrohlich an zu leuchten.
    Runen die fest auf der Rüstung des Runenlesers eingeritzt waren, brannten auf einmal in einem feuerroten Licht.

    Sharh der etwas abseits stand, in dem leeren Raum, beäugte die plötzliche Veränderung an seinen Gegner sehr genau.
    Er wagte es nicht näher auf seinen Gegner zu zugehen, denn er kannte das trügerische Gemüt der Eldar. Viele Spezies, seihen es Orks, Tau oder auch die bösartigen Tyranniden, gegen alle sie hatte er bereits mit Erfolg gekämpft, aber vor keiner Rasse, bis auf Ausnahme der Eldar, hatte er je mehr Respekt gehabt.
    Mit ihren komischen Zaubern, die die Sinne täuschten oder den Geist zerstörten, waren sie eine Gefahr für ihn.
    Sein Körper mochte den gefährlichsten Seuchen und auch Waffen widerstehen, die andere längst getötet hätten, aber sein Geist war nach wie vor angreifbar, gegen diese schwächlichen Eldarzauber.
    Sie waren schwach und somit keine Gegner für Sharh, der ihre Schädel mit einem einzigen Händedruck hätte zerquetschen können, aber diese Psioniker waren flink und gefährlich wenn sie konnten.
    Ihre Körper waren mickrig und zerbrechlich, doch waren sie alle mit tödlichen Waffen ausgestattet, die diese Schwäche negierte.
    Er hätte ihn angreifen können, jetzt wo er still seine Gebete vor sich hin murmelte, was sollte er schon für eine Bedrohung sein, er war nur ein Runenleser, kein Prophet und besaß damit kaum psionische Kräfte die ihn hätten gefährlich können.
    Doch dieser Entschluss kam zu spät, denn Bakuda hob wieder seine 2 gefährlichen Energieschwerter, die immer noch in dem selben unheilvollen, blauen Feuer getaucht waren.

    Nur irgendetwas war anders an diesen Eldar. Sharh spürte es selbst durch seine dicke Servorüstung hindurch, der Eldar hatte seinen Geist gestärkt aber nicht seinen Körper. Welch bedauerlicher Fehler, lachte Sharh innerlich und trat einige Schritte auf Bakuda zu.
    Seine Schritte knarrten, leicht metallisch auf den seltsamen, mit fremden Zeichen verunstalteten Boden und hallten dann in dem großen Raum wieder. Selbst sein Atem wurde von den Wänden reflektiert.
    ,,Glaubst du wirklich das dich deine Zauberkünste vor mir retten können, Eldar.“ dabei betonte Sharh das Wort Eldar sehr abwertend, um Bakuda aus der Reserve zu locken.
    ,,Du kannst mich nicht mit deinen falschen Worten treffen, Verräter . Mein Geist ist gefestigt und ich bin mehr als bereit dich zu besiegen.“ sprach Bakuda mit ruhiger und sanfter Stimme, ohne sich von Sharh zu verunsichern.
    ,,Mut? Wie erfrischend und wie widerlich zu gleich. Ich werde dir deinen schmalen Hals brechen. Bereite dich darauf vor zu sterben.!“ schrie Sharh erbost und stürmte auf Bakuda zu.
    Dieser tat das selbige und rannte mit kurzen , schnellen Schritten auf Sharh zu, seine beiden Schwerter hinter sich am Boden schleifend. Funken sprühten und das knarrige Geräusch bei jeder von Sharhs Bewegung hallte in der heiligen Halle der Alten wieder.
    Dann trafen beide Konkurrenten erneut aufeinander. Sharh schwang seine groteske, eiterüberzogende Waffe wie ein Meister, verließ sich allerdings nur auf dessen Wucht und führte deshalb viele mörderische schwere Hiebe aus. Bakuda wich aber immer wieder den schweren Schlägen mit einigen Sprüngen und agilen Bewegungen aus, denn er wagte es nicht den Angriff seines Gegners zu papieren, weil er Angst hatte das seine beiden Energieschwerter hätten bersten können.
    Er wartete auf den richtigen Moment , um dann seinen Gegner mit einer Folge schneller Angriffe zu erledigen und er sollte auch nicht mehr lange warten. Sharhs Angriffe wurden langsamer, was aber nicht bedeuten soll das sie an Kraft und Stärke nachließen.

    Dann als Sharh zu einen erneuten Hieb ansetzte, griff Bakuda ihn an. Mit einen gekonnten Salto sprang Bakuda über seinen wesentlich größeren Gegner hinweg und rammte ihn dabei seine beiden Schwerter frontal in den Rücken.
    Nur widerborstig drangen seine Schwerter laut quietschend durch das dicke, alte Metall bis sie in das degenerierte Fleisch des Deathguards-Generals stießen.
    Aber trotz der bösartigen Verletzung schrie Sharh nicht auf im Gegenteil, er drehte sich rasch um und schlug erneut nach Bakuda.
    Gerade noch rechtzeitig konnte er seine Schwerter aus der widerspenstigen Rüstung reißen und sich zu Boden fallen lassen, um Sharhs alles vernichtenden Schlag zu entgehen.
    Blitzschnell rollte er sich zur Seite, denn Sharh hatte schon zum Todestoß angesetzt, aber wieder hatte der Eldar Glück.
    Die Klinge verfehlte Bakudas Brustpanzer nur um Millimeter und bohrte sich stattdessen tief in den seltsamen Boden dieses Raumes.
    Als Bakuda wieder auf die Beine kam hatte Sharh seine Waffe bereits aus dem Boden gezogen, erschöpft stand der Eldar einige Sekunden ruhig dar um wieder zu Kräften zu kommen.

    Seinen Gegner war keinerlei Erschöpfung anzusehen, im Gegenteil, es schien fast so als würde der Kampf ihm Kraft geben.
    ,,Du wirst mir nicht ewig entkommen. Bald werde ich meine Klinge in dein zartes Fleisch versenken und mich an deinem Blut laben. Wie töricht du doch bist. Hast du allen Ernstes geglaubt du könntest mich besiegen, mich, Sharh, General der Deathguards, Sendbote der Vernichtung.
    Du Narr. Mein Körper ist von Nurgle gesegnet. Ich spüre weder Schmerz noch Erschöpfung. Und das wirst du jetzt zu spüren bekommen!“ fauchte Sharh und gestikulierte diese Drohung mit seiner gepanzerten Faust, die größer war als Bakudas Kopf.
    Dann donnerte er mit großen, klirrenden Schritten auf Bakuda zu, der immer noch nach Luft schnappte.
    Schnell murmelte Bakuda ein paar Worte und hielt steckte eines seiner Schwerter zurück in die Schwertscheide, die an seinem Gürtel befestigt war.

    In der nun freien Hand erschien ein seltsamer pulsierender, grüner Energieball, aber diesen versteckte er hinter seinen Rücken und wartete darauf das Sharh in seine Nähe gekommen war.
    Kaum hatte sich sein Gegner mit lauten Kampfschreien ihn bis auf 5 Meter genähert, streckte er seine versteckte Hand raus und schleuderte den grünen Energieball direkt auf Sharh, der zwar die Gefahr erkannt hatte, aber nun nicht mehr ausweichen konnte.
    Mit brachialer Gewalt knallte der seltsame Energieball des Runenlesers auf den harten Servohelm des Deathguards-General und ließ ihn dann schwer zu Boden stürzen.
    Der schwere Sturz des Deathguard-Generals war laut und deutlich in der Halle zu hören und hallte von den glatten Wänden mit den seltsamen Insignien wieder. Bakuda könnte schwören, das er eindeutig ein metallisches Knacken gehört hätte und er hoffte das dies auch so war. Erschrocken sah er aber wie Sharh sich wieder aufrichtete und sein abartiges Gesicht kam zum Vorschein, welches vorher hinter seinen Helm verborgen war.
    Der Energieball von den Bakuda gehofft hatte seinen Gegner zu vernichten, hatte nur den Servohelm von der Rüstung seines verhassten Feindes zerstört.

    Nun konnte auch Bakuda wie das entstellte Gesicht des Deathguards erkennen. Es war wirklich ein widerlicher Anblick. Das Fleisch von Sharh war vollkommen schwarz und schwammig, fast so als wäre es längst verrottet. Viele eitrige, nässelnde Beulen gaben den Gesicht eine Form, aber am meisten war Bakuda von den vielen Schläuchen, die in unterschiedlichen Größen und Farben das Fleisch seines Gegners durchzogen.
    Er hatte sich immer gewundert warum Sharh eine solch kratzige Stimme hatte, aber nun wusste er es, denn durch seinen Unterkiefer war ein 3-Finger-dicker Schlauch gezogen, der ihn bis tief in den Rachen reichte.
    Das Sharh überhaupt sprechen konnte war ein Wunder, aber nun stand dieses degenerierte Monster wieder auf und lachte mit seiner bekannt kratzigen Stimme.
    ,,Du kleine Made! Du hättest mich fast getötet, aber nur fast. Oh, wie werde ich es genießen, wenn du vor Schmerzen schreist. Bereite dich auf Schmerz vor!“

    Wie ein Berserker stürmte nun Sharh auf Bakuda zu. Seine Wut kannte keine Grenzen, sein Hass kein Hindernis.
    Er würde diesen Runenleser töten, aber langsam, damit er jeden Moment seines Daseins verfluchen würde.
    Überrascht, aber nicht unvorbereitet zog Bakuda wieder sein 2.tes Energieschwert aus der Schwertscheide und hielt erneut die beiden Klingen über Kreuz in Angriffsposition.
    Sharh war wirklich ein furchtbarer Gegner, das gestand sich Bakuda nun ein, aber nichtsdestotrotz würde er weiter kämpfen. Er durfte nicht zulassen das Sharh, die Macht des Artefaktes erhielt und sie gegen das Universum einsetzte um seinen perversen Gott zu gefallen.
    ,,Ich werde nicht versagen.“ brüllte Bakuda und lief auf Sharh zu.
    Das Adrenalin peitschte durch Bakudas Venen und gab ihm ein Gefühl der Unverwundbarkeit.
    Sharh war zwar über die neu gefundene Kraft des Runenlesers überrascht, aber seine Wut war stärker als sein Verstand.
    Kreischend trafen die Energiewaffen aufeinander und beide stemmten sich mit ihrer gesamten Kraft gegen ihren Konkurrenten, doch letztendlich war Sharh um einiges stärker als Bakuda und drückte ihn so immer weiter zurück.

    ,,Ich werde dich in deinen Schmerz ertränken.“ zischte Sharh und rammte Bakuda seinen Schulterpanzer fest in den Magen, so das dieser stürzte.
    Blitzschnell holte Sharh zum Todesstoß aus und ließ die scharfe Spitze seiner Waffe auf die Brust des Eldar hernieder fahren.
    Bakuda konnte sich nicht mehr abrollen, dafür war es zu spät, aber in allerletzter Sekunde hielt er seine beiden Energieklingen schützend vor sein Gesicht und konnte so Sharhs alles vernichtenden Stoß abwehren.
    Eine ausweglose Situation! Er konnte sich nur mit aller Kraft gegen die tödliche Klinge stemmen die fast sein Gesicht erreicht hatte, wenn er auch nur für eine Sekunde nachlassen würde, würde die das furchtbare Doppelklingenschwert seinen Schädel durchbohren. Er konnte nicht machen sich nicht einmal abrollen, nein, er war gefangen. Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit bis er sterben würde. Er konnte das breite Grinsen im Gesicht seines Gegners sehen und die Vorfreude auf seinen Tod.
    Plötzlich erschütterte die Erde. Die ganze Mine schien einzustürzen, die Kämpfe an der Oberfläche haben noch mehr an Intensität gewonnen, so schien es. Dieses plötzliche Erdbeben war so unglaublich markerschütternd, das es selbst Sharh von den Beinen riss und Bakuda Zeit gab sich mit einer Rückwärts-Rolle zu befreien.
    ,,VERDAMMT! WAS ZU TEUFEL IST DAS !“ fluchte Sharh laut, als er zu Boden ging.

    ,,Die Mine! Sie stürzt ein!“ sagte Bakuda und bemerkte das leichte Panik seine Stimme befiel.
    Er konnte sehen wie der Raum zwar von den Erdbeben verschont blieb, aber Schutt und Geröll hatten den einzigen Ein- und Ausgang verschüttet.
    Es gab kein entkommen mehr.
    Aber so plötzlich wie das Erdbeben gekommen war, so schnell war es auch wieder verschwunden.
    Nun fing auf einmal die weiße Schrift, die sich auf Boden, Wände, Decke und sogar an den viereckigen Säulen befand, an zu leuchten und spendete somit Licht.
    Bakuda war so fasziniert von den Anblick der seltsamen Schrift, das er seinen Gegner völlig vergessen hatte.
    ,,HARGH!“ brüllte Sharh, der sich direkt hinter Bakuda befand und schon seine Energiewaffe auf Bakuda niederfahren ließ.
    Bakuda sprang zur Seite, doch es war zu spät. Die furchtbare Waffe von General Sharh fuhr glatt durch seinen Unterarm und trennte ihn somit seine Hand samt einen Teil seines Unterarmes ab.

    Wimmernd vor Schmerzen ging Bakuda zu Boden und hielt sich krampfhaft den stark blutenden Stumpf seines Armes fest.
    Entsetzt sah mit seinen Schmerz überrannten Augen zu seinen abgetrennten Arm, der noch immer das Schwert fest in Händen hielt.
    Sharh triumphierte und hielt als Zeichen seines Sieges seine Waffe hoch in die Luft.
    ,,Du hast versagt Eldar! Nicht nur das du jetzt einen Arm weniger hast, nein, das Gift meiner Waffe wabert nun in deinen Adern und wird dich bald töten. Je mehr du dich anstrengst, desto schneller verteilt es sich. Du hast versagt.“
    ,,NEIN!“ schrie Bakuda verzweifelt und sprang schnell wieder auf. Mit rasanten, kleinen Schritten und nur einer Waffe in der Hand schoss er auf Sharh zu der völlig perplex war von dem völlig überraschenden Angriff.
    ,,STIRB!“ fauchte er und stieß mit seiner Waffe nach Bakuda, aber dieser sprang über die blutverschmierte Klinge hinweg und trieb mit aller Kraft sein Energieschwert in den Schädel seines Angreifers.
    Mit einem letzten Todesschrei fiel der Hünenhafte Deathguard zu Boden und war auf der Stelle Tod, in seinem Schädel klaffte das Energieschwert Bakudas.
    ,,Geschafft. Ich habe gesiegt!“ stöhnte Bakuda und tat einige Schritte auf die vier Säulen zu in deren Mitte sich die schwebende Seelenkugel befand.
    Jeder Schritt den er tat, war eine furchtbare Prüfung des Schmerzes. Er hatte gar nicht bemerkt wie weit sie sich von der Seelenkugel befanden. Der Kampf hatte sie in die hinterste Ecke, dieses Raumes geführt.
    Schweiß floss über Bakudas Gesicht, auch wenn man dieses durch seine blaue Maske nicht sehen konnte.
    Seine Sicht verschwamm immer mehr, denn das Gift arbeitete sich durch seinen Körper.

    Er musste die Seelenkugel erreichen, bevor er entweder an der Vergiftung starb oder durch seinen herben Blutverlust in Ohnmacht fiel.
    Die leichteste Aufgabe seines Lebens und doch war sie so schwer zu schaffen, dachte Bakuda und schleppte sich wankend zur Seelenkugel der Alten.
    Als er sie beinahe erreicht hatte, stürzte er hart auf den Boden und blieb kurz liegen. Er atmete schwer, sein Leben verließ ihn immer schneller, nein, dachte er und brachte alle Kraftreserven auf die er noch hatte und zog sich so langsam zu der Seelenkugel.
    Seine Finger krallten sich fest in den Boden und zogen so seinen schlaffen Körper weiter vorwärts.
    Als er eine der vier Säulen erreicht hatte umklammerte er diese mit seinen freien Arm und versuchte sich aufzurichten, was ihn auf mit Erfolg gelang.
    Dann schritt er mit letzter Kraft und schmerzerfüllten Körper auf die Seelenkugel zu berührte sie.
    In diesem Moment als er sie berührte, durchflutete eine unvorstellbare Macht seinen malträtierten Körper. Erinnerungen von alten Schlachten, endloses Leid erfüllten seinen Verstand. Er sah mit offenen Augen das Universum, wie es wahr, bevor die Eldar geboren wurden. Es war wunderschön, flüsterte er innerlich.
    Der Schmerz ließ nach und seine Wunden schlossen sich und selbst sein Arm wuchs binnen Sekunden nach. Ja, er hatte die Macht der Seelenkugel in sich aufgenommen, aber noch war seine Aufgabe nicht beendete, noch nicht......

    off.topic:,, so bitte wieder was von mir. Meinungen gerne gehört. Also viel Spaß beim lesen jungs. Ich hoffe es gefällt euch."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • off.topic:,,danke sowas hört doch gerne. An alle der Kampf zwischen Bakuda und Sharh ist auf seite 23 zu finden, ganz unten, langer post ;) . Nicht das ich nachher weiterschreibe und ihr wundert euch das da etwas fehlt ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (December 27, 2005 at 6:44 PM).

  • Erlösung Teil 1

    ,,Das ist das Ende.“ dachte Galikus, der junge Hauptmann von General Kyrillus und warf sich in den Staub um einer grotesken, grünen Energieladung einer Necron-Waffe zu entgehen.
    Der Soldat hinter ihm hatte weniger Glück, denn ihm traf diese furchtbare Waffe mit voller Wucht.
    Ein Schmerzensschrei, der so laut und grell war, als würden Körper und Seele gleichzeitig sterben, drang an Galikus Ohr, aber er drehte sich nicht um, denn er kannte die Wirkung dieser Waffe. Von den armen Soldaten würde nur noch sein Skelett übrig bleiben, alles andere gleich ob die Rüstung aus Armaplast oder sein Fleisch, würden buchstäblich verbrennen. Nicht einmal mehr Asche würde übrig bleiben, nur das Skelett des Cadian-Soldaten würde hier verrotten.
    Und fürwahr die Lage auf Carares war für die Imperiale Armee ausweglos, es gab keine Hoffnung, keinen Möglichkeit auf Sieg, nur den Tod.
    Die Imperiale Armee hatte zuerst den permanenten Ansturm an Necrons standgehalten und viele dieser kalten Monster vernichtet, aber ihr permanenter langsamer Marsch hatte letztendlich Erfolg.
    Selbst wenn Tausend Necrons fallen würden und es ihnen nur gelänge einen Einzigen Menschen zu töten, hatten sie schon Erfolg, denn die Armee der Necrons wuchs ständig weiter an.

    Immer wieder stießen Monolithen durch die dunkle Wolkendecke von Carares und wenn sie landeten, entstiegen ihnen wieder Hunderte von Necron-Krieger, die störrisch und blind durch das feindliche Feuer wankten.
    Die imperialen Linie waren zermürbt und viele Leman Russ war bereits zerstört wurden und dienten den Cadian-Soldaten lediglich nur noch als Deckung.
    Tausende waren bereits von den mörderischen Waffen der Necrons gefallen und ihre Skelette säumten nun die Schützengräben oder lagen zwischen ihren einstigen Waffenbrüdern, die verzweifelt, den endlosen Sturm des Todes standhielten.
    So auch Galikus der sich mit wenigen Männer hinter 2 zerstörten Leman Russ- Panzer versteckte und nur aus der Deckung eine Schüsse abgab..
    Er hatte sich den Raketenwerfer eines gefallenen Soldaten geschnappt und lauert nun gierig darauf das sich ihnen ein Necron näherte, den er dann mit seiner Waffe in die brennende Hölle geschickt hätte.

    Neben ihm standen einige Soldaten des Cadian-Regiments, die sich ebenfalls hinter den gewaltigen Stahlleibern der Leman Russ-Panzer versteckten. Allesamt hatten sie ihre, in den Helm eingearbeiteten Visiere runterklappt um in dem dichten, grünen Nebel, der das Schlachtfeld fest umschlangen hatte, etwas sehen zu können.
    Sie waren mit Meltern und Granatenwerfern ausgerüstet, denn sie hatten auch schon längst gemerkt das ihre Standard-Lasergewehre sinnlos an der unbekannten Panzerung der Necrons abprallten, deshalb hatte sie ihre Lasergewehre auch achtlos auf den Boden oder in eine Ecke ihrer Deckung geworfen.
    Abgeschnitten von ihren Truppen,umzingelt von Feinden, würden sie nicht mehr lange Standhalten, das wusste Galikus, aber er würde sich nicht so einfach dem Tode hingeben, nein, er würde kämpfen und in der Schlacht sein Ende finden.

    Der Wind der vor wenigen Minuten noch gespenstisch über das Kampfgebiet und die Chaosfestung pfiff, war verschwunden. Nun konnte man ganz deutlich die knarrenden Schritte der stählernen Necrons hören und auch ungefähr einschätzen ,wo sie sich befanden, nur die Schlachtgeräusche von der Hauptstreitmacht der Imperialen Armee war noch leise im Hintergrund zu hören.
    ,,Merkt euch Männer, erst spähen und dann schnell schießen, wenn der Feind in Reichweite ist. Ich dulde keine Munitionverschwendung oder das einer von euch ohne Kampf stirbt. Auch wenn wir schon den Tode geweiht sind, werden wir kämpfen und diesen kalten, herzlosen Necrons zeigen, das man sich nicht mit der Macht von Terra anlegen sollte. Nun beweist euch, das ihr wahre Soldaten des Imperators seid und das ihr den Namen ,, Hammer des Imperators“ verdient habt. Und wisset das der Imperator über euch wacht.“ sagte Galikus heroisch, auch wenn sich durch den hohlen Ton seiner Gasmaske, das Ganze etwas drohend anhörte.
    Aber das war Galikus egal, entweder sie hielten es für eine motivierende Rede oder eine groteske Drohung, in beiden Fällen, wären die Männer höchst motiviert weiter zu kämpfen.

    Vorsichtig lugte er aus seiner Deckung hervor um seinen nächsten Gegner auszumachen, aber er hörte nur ein schartiges Kratzen. Dann bemerkte er, das er sich mit seiner Gasmaske an einer scharfkantigen Stelle des Leman Russ- Panzer gerieben hatte. Wenn er nicht seine Gasmaske, die mit dem Helm verbunden war, aufgehabt hätte, hätte er sich das halbe Gesicht zerschnitten.
    Aber eine weitere Schramme auf seiner Gasmaske würde sicherlich nicht auffallen besonders nicht, wenn er eh sterben würde, deshalb war ihn dieser Vorfall relativ egal.
    Er hörte sie. Ihre metallischen Körper quietschten und knarrten bei fast jeder Bewegung, die diese Bestien taten, aber oft verriet sie auch das kaum hörbare surren ihrer Waffen.
    Galikus erspähte kaum etwas in den dichten Nebel, denn ohne Wind, war dieser Nebel noch dichter geworden, er musste sich also auf seine Instinkte verlassen.

    Nein, entschloss er sich, denn sich auf seine verkümmerten Instinkte zu verlassen, das wäre glatter Selbstmord. Er würde warten und weiter auf eine Gelegenheit hoffen, den Feind ins Visier zu nehmen.
    Lange musste er auch nicht warten, denn ein Necron-Krieger tauchte wie ein stählernes Skelett aus dem dichten Nebel, direkt in seine Schussbahn.
    ,,Jetzt hab ich dich Mistkerl!“ schnaubte er erregt und legte seinen Raketenwerfer an. Dabei musste er in die Hocke gehen, ansonsten hätte ihn der Rückstoss der Waffe sicherlich umgeworfen.
    Dann schaute er durch das seitlich angebrachte Zielfernrohr des Raketenwerfers und nahm den Necron-Krieger, der ihn bereits bemerkt hatte und auf ihn, mit seiner langen, wild pulsierenden Gausswaffe, zu wankte, ins Visier.
    ,,Stirb!“ fauchte Galikus und drückte den Auslöser seines Raketenwerfers, woraufhin auch sofort eine Rakete aus dem langen Rohr der Waffe rauschte.
    In Bruchteil einer Sekunde legte die Rakete die kurze Distanz zwischen Galikus und seinen Gegner zurück und traf dann mit einer lauten Explosion den Necron-Krieger. Dieser wurde von den riesigen Feuerball, der ihn umfasste, völlig zerrissen.
    Viele seine Körperteile wie Arme und Teile des Oberkörpers schossen wild durch die Gegend und hatten sich zu wahrhaft gefährlichen Geschossen entwickelt.

    Der übrig gebliebene Rest seines metallischen, leicht versengten Körpers sackte wie ein nasser Mehlsack in sich zusammen. Erst als das Exoskelett des Necrons bewegungslos am Boden liegen blieb, verbuchte Galikus seinen Angriff als Sieg.
    Aber lange konnte er seinen Sieg nicht genießen, denn der zerstörte Necron-Krieger löste sich, wie auch alle seine dazugehörigen Einzelteile, plötzlich in einem grellen, grünen Licht im Nichts auf.
    Nichts blieb zurück, nur der kleine Krater, den die Explosion gegraben hatte und in dem noch vor kurzem der zerstörte Necron lag.
    Erneut schaute er hinter seiner Deckung hervor, aber er konnte keinen Necron entdecken, denn die dichte, grüne Nebelbank hüllte alles ein und begrenzte seine Sicht immens. Nur ein paar Meter,weiter war ihm nicht erlaubt zu sehen.
    Innerlich verfluchte er diesen Tag, jedoch mehr verfluchte er diese feigen Necrons, die sich hinter einen Schleier versteckten und erst dann zum Vorschein kamen, wenn es zu spät war.
    Ein grausamer Gegner!

    Die Necron-Armee hatte nun sein volles Augenmerk auf die Imperiale Armee gerichtet, deshalb waren es auch nur so wenige Feinde gegen die sie bestehen mussten.
    Wieder starrte Galikus in die dichte Nebelbank, denn erneut hörte er das Knarren von metallischen Gelenken, nur ein Geräusch war dabei neu. Es hörte sich fast so an als würde eine Fahne in Wind hängen, wahrscheinlich bildete er sich das nur ein, aber plötzlich sah er eine bunte Kugel, die sich auf sie zu bewegte.
    ,,Was für eine neue Teufelei ist das?“ raunte er und gab einige Handzeichen zu seinen Männern, sich bereit zu halten.
    Galikus Skepsis war verständlich, denn eine Kugel ,die in Hunderten Farben funkelte und etwas größer als der Kopf eines Menschen war, bewegte sich nun auf sie zu.
    In der Gewissheit, das diese Erscheinung sicherlich ein schlechtes Zeichen war, lud Galikus seinen Raketenwerfer nach und richtete den selbigen auf das unbekannte Phänomen.
    Sein Puls raste wie verrückt, da er so etwas noch nie gesehen hatte, wie auch er war schließlich nur für den Kampf gegen Orks und den Schrecken des Warp konditioniert.

    Deshalb war sein Schrecken auch dementsprechend groß, als er erkannte was sich dort auf sie zu bewegte.
    EIN NECRON-LORD!
    Verflucht, dachte Galikus als er diese Monstrosität sah, denn dies war ein Gegner den sie nicht stoppen konnten.
    Wenn er sie angreifen würde, würde er sie mit Leichtigkeit vernichten und wenn sie ihm angriefen würden Hunderte von Necrons ihm zu Hilfe eilen, nein es war ausweglos. Jetzt konnten sie nur versuchen diesen Necron-Lord zu vernichten und hoffen das ihre Opfer dem Imperator gefallen würden.
    ,, Männer! Auf in das letzte Gefecht, zu Tod und Glorie. FÜR DEN IMPERATOR!“ brüllte Galikus und hob seine Faust in die Höh, die er gleich zu einer Faust ballte.
    Die Soldaten hoben auch ihre Faust und schlugen sich dann fast synchron auf ihre Brustpanzer, allerdings blieb das Jubeln aus, denn jeder wusste, das sie eigentlich schon so gut wie Tod waren.
    ,,JETZT!“ brüllte Galikus seinen Befehl aus und kam aus seiner Deckung hervor und richtet so gleich seinen Raketenwerfer auf den Necron-Lord.
    Er wäre beinahe in sich zusammengefahren als er diese klapprige Gestalt in zerrissenen Gewändern aus alten Zeiten sah.
    Im Vergleich zu dem anderen Necrons, besaß dieser Diener der C'tan einen wuchtigen langen Stab, an dessen Spitze eine seltsame Kugel in verschiedenen Farben funkelte, das war es also was Galikus im Nebel gesehen hatte.
    Er wirkte auch wesentlich bulliger als seine Kameraden, deshalb sollte es keinen verwundern das die Necron-Lords, die Anführer einer jeden Necron-Armee waren.
    Aber schnell fand Galikus seine Fassung wieder drückte den Auslöser seines Raketenwerfers und verschoss so eine weitere Sprengrakete auf seinen Gegner.
    Mit einem lauten Zischen raste die Rakete durch die Luft und traf mit einer unvorstellbaren Wucht den Necron-Lord und hüllte ihn in eine wahre Feuerwolke ein.
    Doch mit Entsetzen erkannte Galikus, als sich die Feuerwolke wieder gelichtet hatte, das sein Gegner kerzengerade vor ihm stand, kein Zeichen eines Schadens war zu sehen.
    Selbst die seltsame, zerrissen Kutte des Necron-Lord war intakt geblieben, aber das seltsamste war, das sich der Necron-Lord, obwohl er Galikus schon längst bemerkt hatte, nicht attackierte.
    Stattdessen blieb der seelenlose Alptraum auf der Stelle stehen und starrte zur Chaosfestung, ohne sich noch weiter um Galikus und seine Soldaten zu kümmern.
    ,,Was bedeutet das?“ fragte sich Galikus und spitzte die Ohren.
    Er hörte nichts mehr, selbst die Schlacht die er im Hintergrund gehört hatte war verstummt. Eine seltsame Stille breite sich aus. Überall blieben die Necrons stehen und starrten zur Chaosfestung und ignorierten somit die Eldar als auch die imperiale Armee.
    Was hatten diese stählernen Monster nur vor.......

    off.topic:,, Danke leute, so wieder ein weiterer Teil. Ich hoffe er gefällt. Im nächsten Post klärt sich das große Rätsel auf ;) . Also viel Spaß beim lesen, boyz."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 2 times, last by Deva (January 1, 2006 at 12:31 PM).

  • ich kanns mir denken sie spüren das jemandem das argtefakt gehört

    Quote


    "Computer games don't affect kids; I mean if Pac-Man affected us as kids, we'd all be running around in darkened rooms, munching magic pills and listening to repetitive electronic music...oh wait...."

  • Erlösung Teil 2


    Die Necrons hatten ihren Angriff unterbrochen und standen nun auf der Stelle, ohne auf feindlichen Beschuss oder auf ihre Gegner zu achten.
    Die Imperiale Armee war jetzt auf nur wenige Tausend zusammengeschrumpft und zu weit verteilt um noch effektiv zu sein.
    Die Necrons hatte sie zu weit auseinander getrieben und ihnen so ihre einstige Stärke genommen. Aber das war nicht das Einzige, was sie ihnen genommen hatten.
    So viele einst tapfere Soldaten des Cadian-Regiments waren nun tot, nur noch ihre Knochen säumten das Schlachtfeld.
    Kyrillus selber hatte vor wenigen Minuten noch einmal zum Imperator gebetet und um Absolution für ihr Versagen gebetet, da es nicht mehr so aussah, als hätten sie eine Chance,gegen den Feind zu bestehen.
    Aber nun ,da der Gegner seltsamer Weise still stand, traute sich Kyrillus auch wieder aus seinem Schützengraben hervor, wo er vor wenigen Augenblicken noch verzweifelt mit einigen seiner Männer gegen eine furchtbare Übermacht der Necrons gekämpft hatte.
    Der alte General in seiner schwarzen Uniform ging ein paar Schritte auf einen nahe stehenden Necron-Krieger zu, obwohl er jeden Moment damit rechnete, daß die Necrons wieder in ihr altes Muster fielen und sie angreifen würden.

    Doch trotzdem spürte er keine Furcht vor dem stählernen Feind, deshalb war es ihm letztendlich egal, ob er nun jetzt bei dem Versuch, den Necron-Krieger zu betrachten, sterben würde oder nur einige Minuten später, wenn die Necrons sie völlig überrannt hatten.
    Es war seltsam, dachte Kyrillus und trat noch einige Schritte in seinem schwarzen Stiefel auf den Necron zu.
    Der dichte, grüne Nebel, der die Necron noch eben versteckt hatte, war nun durchlässiger geworden, fast so, als würde er sich auflösen.
    Er konnte schon wesentlich weiter sehen als noch vor wenigen Minuten. Also nahm er seine ebenfalls nachtschwarze Schutzbrille ab und steckte sie in die oberste Tasche seiner Uniform.
    Dabei hörte man das leise Klirren seiner Orden, die bei jeder Bewegung sanft aufeinander prallten.
    Ein beruhigendes Geräusch, dachte sich Kyrillus, als er den grotesken, skelettähnlichen Krieger aus Stahl und Alpträumen fast erreicht hatte.
    Dann plötzlich bewegte die Monströsität ihren metallischen Schädel und blickte dabei Kyrillus an, der aber sofort seine Boltpistole aus der Gürteltasche zog und auf den Necron zielte. Aber dann richtete der Necron wieder seinen Blick auf die Chaosfestung, ohne sich weiter für Kyrillus zu interessieren, obwohl er diesen mit einem einzelnen Schuss aus seiner langläufigen Gausswaffe hätte vernichten können.
    Kyrillus war von der plötzlich Reaktion des Necrons so verschreckt, daß er sein Herz im Schädel pochen hörte.Aber dieses Pochen wurde weniger, bis es langsam aufhörte.
    Er hätte nicht gedacht, daß seine Angst vor den Necrons so groß war und der Schrecken immer noch so tief in seinen alten Knochen steckte.
    Angstschweiß floss ihm über sein vernarbtes Gesicht und lief ihm eiskalt den Rücken runter.

    ,,Verflucht.“ dachte er sich, er hatte schon auf Hunderten von Schlachtfeldern gestanden und gegen die Feinde des Imperators gestritten, aber diese Schlacht hier auf Carares würde er nie vergessen.
    Vorsichtig stieg Kyrillus über einige Skarabäen, die sich ebenfalls nicht regten oder einen Versuch machten, ihn anzugreifen. Irgendetwas hatte die Necrons gestoppt. Nur was?
    Als er den Necron-Krieger erreichte und vorsichtig in seine kalten Augen starrte, erkannte er nichts, nur eine endlose Leere.
    Es war wirklich sehr beklemmend, besonders für Kyrillus,denn er konnte selbst in den Augen eines Hundes sehen, ob er ihn angreifen oder nur freundlich an ihm vorbei gehen würde, aber diese Necrons waren anders.
    Nun entschied sich Kyrillus zu einen Test, ob nun diese Kampfpause vorgetäuscht war oder nicht.
    Schnell zog er sein langes Energieschwert aus der Schwertscheide am Gürtel und packte es mit beiden Händen.
    Er holte kurz aus und schlug mit all seiner Kraft dem vor sich befindenden Necron-Krieger den Schädel ab.
    Nur widerborstig drang die, vor Energie knisternde Klinge durch das harte, unbekannte Metall des Necron-Halses, deshalb musste Kyrillus auch seine gesamte Kraft einsetzen, um den Necron zu enthaupten.
    Laut krachte der Schädel auf den lehmigen, orangefarbenen Boden von Carares und rollte noch einige Meter weiter, bis er zum Stillstand kam.
    Der nun kopflose Necron-Krieger brach vor Kyrillus zusammen und fiel zu Boden.

    Kaum war er dort gelandet, löste sich sein Körper samt seinem Schädel in einem unheimlichen,grünen Licht auf und war verschwunden.
    Trotz Kyrillus offensichtlichen Angriffes, reagierte keiner der Necrons, nicht einmal die insektenähnlichen, faustgroßen Skarabäen, obwohl sie Kyrillus am nächsten waren.
    Skeptisch zog Kyrillus seine Boltpistole erneut aus der Gürteltasche und richtete sie auf einen kleinen Schwarm der metallisch, glitzernden Skarabäen.
    Dann verschoss er einige Schüsse auf die kleinen Monster und beobachtete mit Genugtuung wie diese von dem Boltgeschossen regelrecht explodierten und vernichtet wurden.
    Er zerstörte nur wenige aus dem Schwarm, um ihre Reaktion zu testen, aber sie reagierten nicht, obwohl Kyrillus nicht gerade wenige von ihnen vernichtet hatte.
    Auch hier lösten sich ihre zersplitterten Körper in dem selben unheimlichen Licht auf.
    Kyrillus war erstaunt und besorgt zugleich, denn er konnte es einfach nicht fassen, daß die Necrons sich nicht wehrten, obwohl sie scheinbar die Anwesenheit eines Feindes wahrnahmen.
    ,,Was für eine Taktik verfolgen diese abartigen Xenos.“ fragte er sich laut und ging festen Schrittes zurück zu dem Schützengraben, aus dem schon die verwunderten Gesichter seiner Soldaten ragten.
    Allesamt waren sie von dem Mut ihren Generals beeindruckt, denn kaum einer hätte sich soweit und so nahe an einen Necron getraut.
    Als Kyrillus wieder den Schützengraben erreichte und von dem lauten Applaus seiner Leute begrüßt wurde, sprang er zurück in die Vertiefung des Schützengrabens und brüllte dann einen Befehl.

    ,,Soldaten!“ begann er seine Rede.,, Ich weiss nicht was unser Feind plant oder was genau seine Absichten sind, deshalb gebe ich euch nun den Befehl alle Necrons, innerhalb eines Radius von 100 Metern zu vernichten. Nennt mich paranoid oder verrückt, aber ich glaube nicht, das diese kalten Monster ewig so stehen bleiben. Also vernichtet sie, solange wir die Zeit dazu haben.“
    Dann hörte er ein freudiges ,,Jawohl“ von seinen Männer und vernahm auch schon wieder die lauten, donnernden Geschützrohre der verbliebenen Leman Russ-Panzer, wie sie die Necrons um sie herum unter Beschuss nahmen.
    Da sich der Nebel nun beinahe gelichtet hatte, griffen nun auch die Soldaten des Cadian-Regiments ein und schossen mit Plasmawerfern, Lasergewehren,Raketenwerfern oder stationären Maschinenkanonen auf ihren nun sichtbaren Feind.
    Kyrillus hatte das Glück fernab einer Maschinenkanone oder eines Leman Russ-Panzers zu sein, denn er wusste, daß diese mächtigen Waffen nicht nur eine äußerst zerstörerische Wirkung erzielten, sondern auch ein Höllenlärm veranstaltete ,an dem mancher Soldat schon sein Gehör verloren hatte.
    Die Luft war wieder erfüllt von Plasmaentladungen, Lasergeschossen, Raketen, aber diesmal schoss keiner zurück, was Kyrillus als fast schon viel zu leichten Sieg empfand.
    Mit einem irren Pfeifen schossen die explosive Geschosse der Leman Russ-Panzer durch die Luft, um dann im nächsten Moment in einer Gruppe von Necrons zu explodieren. Die schlanken,stählernen Gerippe flogen durch die Luft und fielen dann zurück zur Erde, wo sie meist zerschellten. Nur sehr wenige Necrons standen wieder auf, aber die meisten wurden von den mörderischen Geschossen regelrecht zerfetzt und zerrissen. Aber nicht nur die Leman Russ-Panzer feierten durch die aufgeklärte Sicht Erfolge, nein, auch die imperialen Soldaten konnten nun die Reichweite ihrer Waffen nutzen und zeigten dabei wie verheerend ihre Wirkung war.

    Plasmaentladungen liefen an den getroffenen Necrons herunter wie Wasser, aber das 9000 Grad heiße Plasma fraß sich oft einen Weg durch ihre Panzer und zerstörte so die empfindsame Elektronik, so dass sich die Necron-Krieger meist schon in Nichts auflösten, bevor sie eigentlich den Boden erreichten.
    Selbst Kyrillus beteiligte sich an der Schlacht, allerdings bewirkte er mit seiner Boltpistole kaum etwas an den gepanzerten Kreaturen.
    Er genoss es förmlich mit anzusehen, wie diese Xenos von der glorreichen Technik des Imperators vernichtet wurden.
    Sekündlich blitzen in den Reihen der massiven Necron-Armee grelle, grüne Lichter auf, die das Ende vieler Necrons bedeuteten.Ein wahrhaft erhebender Augenblick, dachte Kyrillus euphorisch.
    Man konnte deutlich erkennen, wie die Schlachtfeld von den silbernen, glitzernden Necrons befreit wurde, aber dafür klafften nun an ihrer Stelle Krater; einige davon bis zu 5 Metern breit und groß.
    Trotz des offensichtlichen Sieges schaute Kyrillus besorgt zum Himmel, denn immer noch durchbrachen fast minütlich Monolithen die schwarze Wolkendecke, aber das verblüffende war, nachdem sie gelandet waren, entstiegen ihnen keine weiteren Necrons. Sie standen ohne irgendeine Funktion auf dem Schlachtfeld und hatten sogar damit aufgehört, den seltsamen, grünen Nebel zu produzieren.
    Eine seltsame Wendung des Schicksals, aber eine willkommene, flüsterte der verwegene General der imperialen Armee.
    Kyrillus holte sein Fernglas aus seiner Uniform hervor, um noch einmal die Lage zu überblicken.

    Er konnte sehen, wie die Armee der Necrons viel von ihrer einstigen Stärke verloren hatten und deshalb nur noch vereinzelt auf dem Schlachtfeld anzutreffen war.
    Truppen, die von der Hauptstreitmacht abgeschnitten waren, kamen nun aus ihrer Deckung hervor und rannten mitsamt ihrer Ausrüstung und allem, was sie tragen konnten, zurück zu ihnen.
    Selbst Galikus kam im Kyrillus Blickfeld.
    Voll mit Waffen und Ausrüstung bepackt , wie ein Lasttier, schleppten Galikus und seine Männer einige Munitionskisten auf ihren Rücken.
    Trotz dieser immensen Belastung bewegten sich Galikus und seine Männer im Laufschritt direkt auf sie zu.
    ,,FEUER EINSTELLEN!“ brüllte Kyrillus mit ganzer Kraft, denn er musste gegen die lauten, ohrenbetäubenden Kanonen und Waffen anschreien.
    Er wollte schließlich nicht die Soldaten gefährden, die gerade zu ihnen zurückkehrten.
    Schnell, nur wenige Sekunden nach Kyrillus Befehl, wurde dann das Feuer eingestellt und eine seltsame Ruhe legte sich über die Chaosfestung und das Schlachtfeld.
    Die Geschütze und Schusswaffen standen still, nur noch schwarzer Dunst entstieg ihren Mündungen, was Kyrillus in keinerlei Hinsicht mehr interessierte.
    Seine Aufmerksamkeit richtete sich nun auf die entfernte Eldar Armee. Durch sein Fernglas versuchte er etwas zu erkennen, doch sie waren zu weit entfernt, um etwas genaues festzustellen.
    Enttäuscht und mit einem unguten Gefühl in der Magengegend, steckte Kyrillus sein Fernglas wieder zurück in die obere Tasche seiner schwarzen Uniform.
    ,,Von Xenos umzingelt.“ murmelte Kyrillus undeutlich vor sich hin und ging schon vor seinem inneren Auge die nächsten strategischen Optionen durch.

    ,,Sire!“ kam ein Soldat, seines Ranges nach Sergeant, auf Kyrillus zu und salutierte vor ihm.
    ,,Was sind unsere nächsten Schritte, General?“ fragte der namenlose Sergeant und salutierte erneut.
    ,,Wir werden uns erst einmal neu sammeln und unsere Stärke zurückgewinnen, so wenn möglich. Ich denke, danach starten wir einen Frontal-Angriff gegen Necrons und eliminieren diese Bedrohung und dann nehmen wir uns der Eldar an.“ sagte Kyrillus, als plötzlich die Erde von starken Erdbeben heimgesucht wurde.
    Rissen taten sich in der Erde auf und verformten das Schlachtfeld mit kleineren und größeren Aufschichtung, wobei viele beinahe die Größe von richtigen Hügeln erreichten.
    Einige Mauern und Türme der Chaosfestung stürzten ein, riesige Steinquader schmetterten zu Boden, Schutt und Staubwolken stiegen zum nachtschwarzen Himmel hinauf. Zum Glück befand sich niemand innerhalb der Chaosfestung, denn ansonsten wär es ihr Untergang gewesen, erschlagen von tonnenschweren Gestein.
    Viele Soldaten wurde wie Zinnsoldaten um geworfen, nur wenige konnte sich auf dem Beinen halten, so auch Kyrillus, der sich auf eine Munitionskiste stützte.
    ,,BEI ALLEN GÖTTER! WAS ZUM TEUFEL WAR DAS!“ fluchte Kyrillus lautstark und übersah dann das deformierte Schlachtfeld um eine Erklärung zu finden.
    Doch war seine Sicht merklich schlecht, denn das Erbeben hatte nochmal an Intensität zugenommen, dann ebenso plötzlich wie es gekommen war Stille.
    Bevor Kyrillus überhaupt wieder Haltung annehmen konnte, schoss eine gewaltige Feuersäule aus blauen Feuer, direkt neben der Chaosfestung aus dem Loch, wo einst die Mine war, in die Höhe.
    Kyrillus und seine Männer starrten zu dieser unheimlichen Erscheinung hinauf .Die 15 Meter breite Feuersäule war so gewaltig, daß sie selbst die schwarze Wolkendecke durchstieß.
    Er konnte seinen Augen nicht trauen, was gerade passierte. War es eine neue Teufelei der Xenos?
    Innerlich betete Kyrillus, das sie den heutigen Tag überstehen mochten.....


    off.topic:,, So boyz noch insgesamt 2 große Pot und die Geschichte ist zu ende. Ich hoffe es gefällt euch, also viel spaß beim lesen boyz."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 2 times, last by Deva (January 2, 2006 at 3:37 PM).

  • Erlösung Teil 3 -Finale


    Die riesige,blaue Feuersäule hatte ihre volle Größe erreicht und blieb in ihrem gigantischen Dasein bestehen.
    Ein blaues, unheimliches Licht erhellte das Schlachtfeld, was für die imperiale Armee als groteskes Ereignis galt, obwohl noch viele unentschlossen waren und sich keinen Reim auf dieses Spektakel machen konnten.
    Man konnte dieses Phänomen wirklich nur als seltsam beschreiben, da diese unheimliche Flamme, auf nacktem Fels brannte, aber darüber hinaus war sie so gewaltig, das sie selbst die schwarze Wolkendecke von Carares durchstieß.
    Aber Kyrillus und seine Männer konnten und wollten nicht dieses Ereignis begreifen. Sie waren zu sehr von den Litaneien des Imperators besessen, als das sie klar hätten denken können.
    So konnten sie auch nicht sehen, daß diese Feuersäule , psionische Schockwellen von sich gab, die für jeden Psioniker, gleich ob Mensch oder Eldar, äußerst schmerzhaft waren.
    Ellios, der weise Runenprophet, stemmte sich auf seinen Kampfstab mit der scharfen Seelensteinspitze, die ähnlich wie ein Speer geformt war.
    Er konnte sich kaum auf den Beinen halten, so immens waren seine Kopfschmerzen, aber den andern Eldar ging es auch nicht wesentlich besser. Viele hatten sich an irgendetwas angelehnt oder versuchten per Meditation im Schneidersitz, ihren plötzlichen Schmerz zu ergründen oder abzuschütteln.
    Ein vergebliches Unterfangen.
    Wenige Eldar, nur die psionisch begabtesten, konnten die Ursache dieses plötzlichen Schmerzes ergründen.
    Zwar waren die psionischen Schockwellen unsichtbar, aber ein gut ausgebildete Psioniker mit Potential konnte diese Schwingungen spüren wie kalten Regen auf nackter Haut.
    So auch Ellios, aber nichtsdestotrotz fürchtete er diese Feuersäule, denn in der alten Prophezeiung heißt es, das sich Dämon und Flammenengel,auf ein und die selbe Weise ankündigten.
    In der Prophezeiung hieß es, das eine Feuersäule erscheinen wird und das Schicksal neu bestimmen wird, aber es ist nicht vermerkt, wer diesem Inferno entsteigt. Ob Dämon oder Flammenengel ist jedoch ungewiss.
    Aber so wie die Schwingungen im psionischen Gefüge stärker wurden, würde sich auch bald die Prophezeiung offenbaren.
    Innerlich betete Ellios, das der Flammenengel, die Güte des Lebens, in Erscheinung treten und nicht der Dämon, der dieses Universum in eine erneute Finsternis stürzen würde.
    Auf einmal spürte Ellios, wie ihm warmer Schweiß über sein leicht faltiges Gesicht lief.

    Verwundert über die plötzliche Schweißbildung nahm Ellios seinen Helm samt Maske ab und berührte sein Gesicht.
    Obwohl Ellios ein sehr alter Eldar war, merkte man ihm dieses Alter nicht an. Er hatte kaum Falten und wirkte deshalb nicht wie ein Greis, sondern eher wie ein Mann Mitte 40.
    Nur sein langes, volles Haar war schon ergraut und fiel schlaff über seine Schulter , aber in seinen saphirblauen Augen brannte immer noch das selbe Feuer wie noch in jungen Jahren.
    Vorsicht tastete er sein Gesicht mit seinen geschützten Händen ab und führte sich dann seine Hände vor Augen.
    Blut! Blut lief ihm aus der Nase und seinen spitzen Ohren, eine Reaktion auf die starken psionischen Schockwellen.
    Er konnte sein Blut anfangs auf dem blauen Handschuh seiner Hand nicht erkennen, weil auch das Schlachtfeld von dem blauen Licht der Feuersäule überflutet war. Erst als er mit seiner Zungenspitze die zähe Flüssigkeit berührte, schmeckte er Blut, sein Blut.
    Die Vorstellung, das man ohne ersichtlichen Grund aus Ohren und Nase blutete, hätte wohl die meisten verschreckt, aber da Ellios die Ursache kannte, blieb er ruhig und gelassen.
    Was anderes hätte er sowieso nicht tun können, da das Schicksal gerade seinen Lauf nahm.
    Langsam setzte Ellios seinen Helm mit seiner linken Hand wieder auf, während er sich mit seiner rechten Hand auf seinem Stab abstützte, der ihm nun nur noch als Krücke diente.
    Er zitterte am ganzen Leib, aber er fror nicht, eine weitere Begleiterscheinung, dachte er und ging einige Schritte auf die Feuersäule zu.
    Der Schmerz in seinem Kopf wurde dadurch immer größer, bis Ellios sich dann entschloss wieder ein paar Schritte zurück zu weichen. Erleichtert nahm er wahr, wie der Schmerz nachließ.
    ,,Verdammt.“ murmelte er und setzte sich auf einen großen Stein, von dem aus er einen perfekten Überblick über die momentane Lage hatte.
    Er konnte die Menschen sehen, wie sie sich in ihren lächerlichen Schützengräben verbarrikadierten, nur um sich auf eine neue Schlacht vorzubereiten.
    Wie dumm sie doch waren, dachte Ellios. Sie kämpften weiter, obwohl alles schon entschieden war und es keinen Sinn mehr gab, weiter zu kämpfen.
    Diese Standhaftigkeit war bewundernswert; auch der Wille niemals aufzugeben, egal wie schlimm und aussichtslos die Lage war. Es sprach sowohl für die Chem-pan-say als auch gegen sie.
    Kein Narr des Universums würde eine Schlacht weiter kämpfen, die schon als verloren galt. Nur die Orks und Menschen waren die einzigen Wesen im Universum, die sich dieser Logik widersetzten.
    Aber vielleicht unterschätzte auch Ellios die für ihn niederen Geschöpfe.
    Dekadenz und Egoismus hatten den Eldar ihr Sternenreich gekostet und sie an den Rand der Ausrottung getrieben.
    Ja, vielleicht unterschätzte er diese Primitivlinge, insbesondere die Chem-Pan-Say.

    Müßig verdrehte Ellios seinen vor Schmerz geplagten Kopf seitwärts, um sich weiteren Überblick zu verschaffen.
    Jede Bewegung seines Kopfes verursachte Schmerzen, deshalb drückte er sich auch oft die linke oder rechte Hand an die Schläfe, um wieder etwas Klarheit zu finden.
    Oft verschwamm ihm auch die Sicht, denn seine Augen produzierten übermäßig viele Tränen. Schnell nahm er seinen Helm wieder ab und legte diesen neben sich auf den Felsen.
    Er zog seinen linken Handschuh aus und rieb sich mit seinen schlanken Finger die Augen.
    Als sich seine Sicht wieder aufklärte, schaute er hinüber zu den Necrons, die seltsamerweise, kurz vor dem Auftauchen der blauen Feuersäule, ganz plötzlich stehen geblieben sind.
    Sie hatten ihren Angriff innerhalb von Sekunden unterbrochen und standen nun wie zur Salzsäule erstarrt auf der Stelle, ohne von ihren Feinden Notiz zu nehmen.
    Auch diese seelenlosen Ungeheuer spürten den Wandel des Schicksales, dachte Ellios, als er seinen Blick wieder zurück zur Feuersäule schweifen ließ, die immer mehr unsichtbare, psionische Schockwellen entsendete.
    Ellios hatte schon längst aufgehört die Zeitabstände zwischen den einzelnen Schockwellen zu zählen,denn sie waren zu unregelmäßig, als daß sich ein System hätte ergeben können.
    Seinen Schüler Bakuda hatte er nicht vergessen, aber er wusste, das er nicht überlebt haben konnte.
    Das Feuer musste ihn innerhalb von Sekunden verbrannt und nur Asche zurückgelassen haben. Seine Seele würde niemals den Weg in die Unendlichkeitsmatrix finden, das bedauerte er zutiefst, wo er doch sein aussichtsreichster Schüler war.
    Ein bedauerlicher Verlust, betrauerte Ellios und vergaß aber nicht die Tausende von Eldar, die heute durch die herzlosen, widerwärtigen Necrons , ihr Leben ließen. Auch sie würden nie die Unendlichkeitsmatrix erreichen ,da diese furchtbaren Waffen der Necrons, nicht nur den Körper vernichteten, sondern auch die Seele.
    Endlose Trauer überflutete Ellios gepeinigte Seele. So viele waren gestorben und das nur für ein Ziel.
    Das Artefakt zu bergen und das war auch Bakuda wahrscheinlich gelungen , aber trotz allem hatte Ellios kein gutes Gefühl, wenn er auf die pulsierende Feuersäule sah.
    Vielleicht war dort unten in der Mine irgendetwas vorgefallen, was diese Feuersäule verursacht hatte.
    Plötzlich schossen Ellios einige Bilder durch den Kopf, ähnlich wie bei einer Vision, nur wesentlich klarer.

    Er sah einen dunklen Ort, wo sich 2 Krieger duellierten. Beide Gestalten kämpften an einem seltsamen Ort. 4 Säulen konnte Ellios erkennen. Seltsame Insignien die auf Wände, Boden und Decke geschrieben und ebenfalls auf den Säulen vorzufinden waren.
    Erst jetzt bemerkte er eine giftgrüne Kugel, die etwa die Größe eines menschlichen Oberkörpers hatte und in der Luft schwebte. In ihr waberte eine seltsame Energie, die Ellios seltsamerweise spüren konnte.
    Dann sah er wie in Trance wieder zu den beiden kämpfenden Konkurrenten, aber sie waren wie Schatten, schemenhaft und kaum erkennbar.
    Diese Vision brach auf einmal ab, ohne das Ellios etwas dagegen hätte tun können.
    Eine solch lebendige Vision, wo er selbst die stickige Luft spürte oder auch die Stimmen, der beiden Kämpfer undeutlich wahrnehmen konnte, hatte er bisher noch nie.
    Er schüttelte schnell den Kopf um wieder etwas Klarheit in seine Gedanken zu bringen.
    ,,Viel zu deutlich.“ flüsterte Ellios und sah auf seine stark zitternden Hände.
    Diese Vision war deutlicher als alles, was er kannte. Aber was für einen Ort hatte er gesehen?
    Er erinnerte sich noch an die Schrift, die überall auf jeder freien Fläche geschrieben war.
    Ellios kannte viele Sprachen, aber diese war ihm unbekannt.
    ,,Seltsam.“ raunte er leise und versuchte sich an noch weitere Details zu erinnern, doch es war alles so undeutlich gewesen und doch so klar.
    Viele Details waren verschwommen, doch manche waren so klar, als hätte er sie mit seinen eigenen Augen gesehen.
    Plötzlich bemerkte Ellios, das seine Kopfschmerzen wie weggeblasen waren und er keine psionische Schockwellen mehr von der gigantischen,blauen Feuersäule spürte.
    ,,Es beginnt. Das Schicksal lichtet nun den Schleier, um sein verhülltes Gesicht.“
    Mit diesen Worten stand Ellios von seinen Felsen auf und starrte in Richtung der Feuersäule.

    Völlig in Gedanken vergaß er sogar seinen Helm wieder aufzusetzen.
    Und dann geschah es. Eine gewaltige psionische Kraft manifestierte sich innerhalb des gewaltigen Flammeninfernos.
    ,,Möge uns die Götter gewogen sein.“ sagte Ellios und bereitet sich mental auf das folgende Ereignis vor.
    Plötzlich explodierte irgendetwas undefinierbares innerhalb der Feuersäule und eine gewaltige hellblaue Schockwelle breitete sich kreisförmig aus.
    Ellios stemmte sich auf seinen Kampfstab, denn er befürchtete schon das Schlimmste.
    Die Schockwelle raste über das Schlachtfeld und legte sich wie eine Decke über die imperiale Armee und die Eldar-Streitmacht.
    Dann erreichte die recht langsame Schockwelle auch Ellios, der etwas abseits von seiner Armee stand.
    Jetzt würde sich alles entscheiden, dachte er und sah wie die Welle über ihn hinweg fuhr, ohne einen Schaden zu hinterlassen.
    Erleichtert atmete Ellios auf und drehte sich dann blitzschnell zur der weiterziehenden Schockwelle um.
    Die Schockwelle raste über Stock und Stein, aber seltsamer Weise hinterließ sie keinerlei Verwüstung, bis sie die Necrons erreichte.
    Die Necrons wurden von der gewaltigen psionischen Welle erfasst und wie Spielbälle vor ihr her getrieben.
    Viele wurden bei der Berührung dieser Welle regelrecht zerrissen und zerfetzt und selbst vor den Monolithen machte sie nicht halt.
    Diese wurden ebenfalls mit gerissen, fast so, als hätten diese tonnenschweren Necron-Monolithen kein Gewicht.
    Selbst Monolithen, die gerade durch die schwarze Wolkendecke von Carares brachen, wurden erfasst und mit ihr gerissen.
    Innerhalb von Sekunden waren alle Necrons neutralisiert und lagen zerstört und zersplittert auf dem Schlachtfeld.

    ,,Sieg. Sieg. WIR HABEN GESIEGT!“ lachte Ellios und schmieß vor Freude seinen Stab in Höhe.
    Doch als Ellios Stab wieder den Boden erreicht hatte, wurde alles um ihn herum dunkel, bis nur noch völlige Finsternis vorhanden war.
    Er war keinesfalls ohnmächtig oder dergleichen, nein, er konnte sogar noch seine Hände sehen, aber sonst war alles in Dunkelheit gehüllt.
    Ihm war so, als würde er fallen, doch er stand auf einem nicht vorhanden Boden. War dies wieder eine Vision oder der Übergang in den Tod?
    ,,Was ist dies für ein Ort, Xeno? Wieder eine von euren gottlosen Tricks? ANTWORTET!“ sprach eine wütende Stimme und Ellios erkannte das noch jemand an diesen Ort war.
    Ein Mensch! Er hätte ihn beinahe nicht erkannt, da er eine nachtschwarze Uniform trug, nur seine goldnen Orden auf der Brust und sein Gesicht waren zu erkennen.
    Kyrillus war verwundert, daß er sich auf einmal an so einem heidnischen Ort befand.
    Gerade noch stand er bei seinen Männern und hatte die seltsame blaue Welle gesehen, die wie ein Luftzug über ihn und seine Soldaten hinweg gezogen war und anschließend die Necrons vernichtete. Er sah nur einen Eldar vor sich und dieser war höchstwahrscheinlich daran Schuld, daß er sich nun hier befand.
    ,,Ich bin genauso überrascht wie du, Mensch. Zügle deine Worte, ich glaube nicht, das man uns ohne Grund hierher gebracht hat.“ sprach der Eldar, was Kyrillus aber in keinster Weise als Erklärung reichte.
    ,,Das ist doch euer Werk, Xeno. Ich wünschte nur, wir hätten Euch gleich zur Strecke gebracht, dann wär ich nicht an diesem unheiligen Ort gefangen.“ drohte Kyrillus und versuchte einige Schritte zu gehen, aber er bewegte sich nicht von seinen Platz weg.
    Ellios ignorierte den Menschen völlig, denn erneut spürte er wie sich ihnen eine mächtige Präsenz näherte.
    Ein grelles, weißes Licht bewegte sich auf sie zu und es kam schnell näher.
    ,,Beim Imperator...Was ist Das!“ fauchte Kyrillus erbost und wunderte sich, daß sich dieses Licht auf sie zu bewegte und er nur auf der Stelle lief.
    Er stand hier wie auf dem Präsentierteller, ohne die Möglichkeit zu haben, sich richtig zu verteidigen.
    Auch Ellios war beunruhigt über das schnell näherkommende Licht, welches immer größer wurde, je näher es ihnen kam.
    Plötzlich stoppte das grelle Licht direkt vor ihnen.
    Sowohl Kyrillus als auch Ellios kniffen die Augen zu, denn das Licht war zu hell und intensiv.

    Dann erlosch es und gab den Blick auf eine bekannte Gestalt frei, von der Ellios nicht gedacht hätte, sie je wieder zu sehen.
    ,,Du bist es? Das ist unmöglich! Ich dachte, Du wärst verbrannt.“ sagte Ellios und eine Freudenträne lief ihm über sein Gesicht.
    ,,Ja, ich bin es, Ellios, doch ich kann nicht lange verweilen.“ sprach Bakuda mit seiner monotoner Stimme.
    ,,Noch ein Xeno.“ murmelte Kyrillus abwertend, doch ließ er keinen von beiden aus den Augen. Er wollte schließlich gewappnet sein, für den Fall, daß sie ihn angreifen würden.
    Vorsichtig führte er seine Hand zur Gürteltasche und umschloss fest die Boltpistole, aber er zog sie nicht, denn er wollte erst wissen, warum er hier war.
    ,,Du fragst dich sicherlich, warum ich noch lebe, aber ich kann Dir alles mit einem einzigen Satz erklären. Ich bin der Flammenengel aus der Prophezeiung der Alten.“
    Ellios war nicht erstaunt über Bakudas Worte, stattdessen sagte er freudig.,, Ich hatte es schon immer geahnt, das Du was besonderes bist, allerdings hätte ich mir nie erträumen lassen, daß Du der „Besondere“ bist.
    Bakuda musste über den Witz seines alten Lehrers grinsen.
    ,, Ich hätte es ebenfalls nie gedacht, falls Dich das beruhigt, aber ich habe keine Zeit mehr, um über Vergangenes oder Geschehenes zu sprechen. Der Warpraum ruft mich. Ich kann hier nicht länger verweilen. Aber bevor ich gehe, möchte ich Euch noch sagen, daß, auch wenn ich nicht für Euch sichtbar bin, ich ewig über unser Volk wachen werde. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, warum ich Euch Beide kommen ließ.“ erzählte Bakuda und versuchte dabei überzeugend zu wirken.
    Von der Arroganz dieses Eldar schäumend fragte Kyrillus wütend:,, Und der wäre, Xeno?“
    ,,Euch an diesen Tag zu erinnern.“
    Mit diesen Worten stürzten Ellios und Kyrillus laut schreiend in die Tiefe und verschwanden in völliger Finsternis.....


    off.topic:,, So Leute, noch ein Post und das Artefakt ist beendet. Ich hoffe es gefällt euch ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Epilog

    ,,NEIN!“ schreiend erwachte Kyrillus in seinen Büro auf Cadia. Völlig verschwitzt und eine gewisse Panik in den Augen sah sich der schwarzgekleidete General um.
    Er war tatsächlich zurück in seinem Büro, aber das konnte auch wieder ein Trick dieser Xenos sein, die seinen Verstand verwirren wollten.
    Vorsichtig blickte er über seinen edlen, massiven Eichenholztisch, welcher völlig unter wichtigen Dokumenten und Schiftstücken begraben war.
    Diese aber nicht beachtend, sah er sich weiter im Raum um, damit er sicher sein konnte, daß dies wirklich sein Büro war und keine Täuschung von irgendwelchen hinterhältigen Xenos.
    Vor seinem golden verzierten Eichenholz-Tisch standen 2 einfache Stahlstühle, die für einfache Offiziere und sogar Kommissare bestimmt waren.
    Dann lief sein Blick hinüber zu der Wand, wo zahlreiche Porträts des glorreichen Imperators und des heiligen Palastes auf Terra hingen. Einige von ihnen waren kaum zu bezahlen, aber neben den vielen wertvollen, mit einem goldenen Rahmen verzierten Porträts hingen auch einige Bilder über Kyrillus, sogar ein Ölgemälde, welches ein berühmter Maler von ihm nach der Schlacht auf Hekate V, gemalt hatte.
    Damals war er nicht mehr als ein einfacher Sergeant, aber als sein General hinterhältig von einem Chaos-Space-Marine erschlagen wurde, übernahm er die Führung der verbleibenden Truppen. Obwohl sie zahlenmäßig weit in der Unterzahl waren, gelang es ihnen, eine Verteidigung aufzubauen und die Mächte des Chaos solange aufzuhalten, bis Verstärkung eintraf.
    Tagelang hatten sie ihre Position gehalten, selbst als der Gegner mit schwersten Kriegsgerät anrückte, blieben sie standhaft. Das war auch der Tag, an dem Kyrillus um einen Rang aufstieg und eine Offizierslaufbahn vor sich hatte.
    Für ihn war dieses Bild das wertvollste seiner Sammlung,trotzdem befand es sich nur in einem billigen Holzrahmen, nicht wie die anderen Gemälde, die in Gold gerahmt waren.
    Und doch zählte er es zu seinen kostbarsten Besitztümern.
    Kopfschüttelnd wandte er sich von der Wand mit dem Gemälden ab, weil er beinahe wieder in alten Erinnerungen versunken wäre.
    Wären diese Bilder nicht an der Wand, würde dieser relativ große Büroraum auch etwas leer wirken, denn bis auf seinen Eichenholztisch mit den 3 Stühlen und einigen schlickgrünen Archivschränken, in denen er seine Akten aufbewahrte, war dieser Raum leer.
    Der ganze Büro wirkte etwas befremdend, zum einen war der Schreibtisch von Kyrillus sehr edel verarbeitet und auch die Gemälde ließen diesen Raum wärmer wirken, aber im krassen Gegensatz dazu, standen die grünen Archivschränke aus Stahl und die ärmlich, aussehenden Stühle.
    Kyrillus war ohnehin für seinen etwas andersartigen Geschmack in der Einrichtung bekannt, aber dabei diente diese Einrichtung nur als psychologischer Effekt.

    Der reich verzierte Schreibtisch und die Gemälde dienten dazu, den Besuchern, Respekt vor Kyrillus zu empfinden und die ärmliche Stühle und Archivschränke dienten dazu, seinen Besuchern zu zeigen, daß er keineswegs seine Pflicht vergessen hatte.
    Nun schaute er sich nochmal um in dem fensterlosen Raum, um sicher zu sein, das dies wirklich kein Trick war.
    Die Neonlampe an der Decke spendete genügend Licht, jedoch flackerte sie oft, deshalb hatte sich Kyrillus auch eine funktionierende Tischlampe mit grünen Lametta, auf seinen Schreibtisch gestellt, falls diese verfluchte Neonlampe wieder einmal den Geist aufgeben sollte.
    Nein, dachte er und ging wieder zu seinen Schreibtisch zurück und setzte sich auf seinen stählernen, unbequemen Stuhl. Es war alles normal, kein Anzeichen von Lug und Trug zu erkennen.
    Erleichtert und beunruhigt zugleich, fasste er sich an den Kopf und dachte scharf nach.
    War das alles nur Traum? Eine Einbildung oder vielleicht ein Kriegstrauma?
    Nein, entschloss er sich, das wäre unmöglich, das hätte man bei seiner letzten ärztlichen Untersuchung festgestellt.
    Plötzlich hatte er eine Idee. Er stand kurzerhand auf und ging zu den Archivschränken. Dort angekommen, suchte er nach einigen Akten, die ihm beweisen sollten, daß er nicht verrückt war.
    Er kannte zwar nicht alle Männer, die mit ihm auf Carares waren, aber er kannte einige nennenswerte Lebensläufe und hatte sich so die Namen, der jeweiligen Soldaten gemerkt.
    Von Zweien wusste er, das sie definitiv gefallen waren, ermordet von den grauenhaften Necrons.
    Aber er fand ihre Akten nicht, obwohl er immer alles sehr streng archivierte.
    ,,Schlamperei.“ fauchte er wütend und suchte nach den Dokumenten von weiteren Soldaten, aber er fand nur wenige wieder. Nur Unterlagen von Soldaten, die die Schlacht um Carares überlebt haben. Die Akten von gefallenen Soldaten waren spurlos verschwunden, als hätte man sie entfernt.

    So auch Kyrillus einstiger Kommandostab, von dem er genau wusste wie sie hießen und wo sie gelebt haben.
    Eilig hastete er zum Telefon auf seinen Schreibtisch und wählte einige Nummern.
    Nach grob geschätzten 10 Telefonaten hatte er endlich Gewissheit. Seine Kommandostab, tapfere Männer mit denen er so manche Schlacht geschlagen hatte, existierten nicht.
    Aber er gab nicht auf und ließ sich weitere Unterlagen, nebst einigen Karten über das bekannte Sonnensystem, bringen. Zwei uniformierte Offiziere brachten ihm dann die erforderlichen Unterlagen und legte sie auf seinen massiven Bürotisch.
    Kaum hatten sie die schwere Eisentür wieder hinter sich verschlossen, stürzte sich Kyrillus begierig auf die Dokumente. Er durchsuchte jedes Stück Papier nach Hinweisen, aber egal, wie viel Energie er aufbrachte, er kam immer zu dem selben Ergebnis.
    Seine Männer waren aus sämtlichen Unterlagen gelöscht worden, was eigentlich als unmöglich, galt, weil die Bürokratie der Imperialen Armee so immens war, das man niemals einen Soldaten völlig entfernen konnte, auch wenn man es wollte.
    Also war es für Kyrillus klar, seine Offiziere hatten nie gelebt oder existiert.
    ,,Das kann nicht sein. Sowas ist unmöglich.“ sagte Kyrillus mit leicht panischer Stimme und studierte dann die Karten über das bekannte Universum.
    Er wusste genau, wo das System von Carares lag, aber seltsamerweise fand er diesen Planeten nicht. Stattdessen war an der Stelle dieses Planeten , ein Schwarzes Loch eingetragen, was nach den
    Messungen über 50 Millionen Jahre alt war.
    ,,VERFLUCHT! ICH BIN NICHT VERRÜCKT!“ schrie Kyrillus völlig aufgelöst und warf mit einer raschen, wütenden Bewegungen sämtliche Gegenstände von seinem Tisch.

    Der kleine Spiegel auf seinen Schreibtisch gegen ebenfalls zu Bruch, genau wie die Tischlampe, die laut auf den harten Betonboden fiel.
    Erschöpft von seiner Raserei sackte Kyrillus in seinem Stuhl und schlug die Arme über den Kopf.
    War er nun wirklich verrückt? Hatte er sich das alles nur eingebildet?
    Immer mehr zweifelte er an seinem Verstand. Alles sprach gegen seine Erinnerung, wirklich alles.
    Erbost schlug Kyrillus mit seiner stämmigen Faust auf den Tisch und flüsterte dann leise, kaum noch hörbar.,, Ich muss wirklich verrückt sein.“
    Er griff zu seiner Gürteltasche und umschloss vorsichtig die Boltpistole mit seinen Fingern.
    Vorsichtig zog er sie daraus hervor und setzte sie sich an die Schläfe. Lieber wollte er tot sein, als das er sich weiterhin den Wahnsinn hingab.
    Plötzlich lief im warmer Schweiß von der Stirn und tropfte auf die Eichenholztischplatte.
    ,,Was?“ dachte Kyrillus und fasste sich an die Stirn.
    Erschrocken erkannte er, daß der Schweiß in Wirklichkeit Blut war. Aber wieso blutete er?
    Hoffnung regte sich in seinem Herzen und er legte die Boltpistole auf den Tisch. Schnell sprang er auf und durchwühlte den Papierhaufen nach dem kleinen Spiegel, um sich genauer zu betrachten.
    Schnell wurde er fündig, aber der Spiegel war zerbrochen.7 Jahre Pech, aber Kyrillus war kein abergläubischer Mensch. Hastig packte er die größte Scherbe und betrachtete sich in dieser.
    Er sah sein Gesicht, doch es war voller Narben. Die große, längliche Narbe auf seiner Stirn, musste bei seinem Wutanfall aufgeplatzt sein.
    Nun erinnerte er sich auch genau wie es zu diesen Narben kam. Im Duell mit dem Champion des Chaos, hatte dieser ihm mit seinen stachelbesetzten Faust das Gesicht zerkratzt.
    Aber dieser Kampf war auf Carares, nicht auf irgendeinen anderen Planeten, dessen war er sicher.
    Er war also doch nicht verrückt.
    Frohen Mutes ging er zur Tür und öffnete diese. ,,Ein Traum? Ich glaube nicht.“ dachte er und verschloss die Eisentür hinter sich, um einem neuen Auftrag entgegen zu gehen....

    Ende


    So meine Freunde das war das Ende der Geschichte:,, Das Artefakt.“
    Ich möchte nun eine kurze Dankesrede halten, ich hoffe es stört euch nicht ;)
    Zuallererst möchte ich mich bei allen Mitschreibern dieser Geschichte bedanken, da sie diese Geschichte zu etwas Besonderen gemacht haben.
    KG_Greven, Edwinem, [Neo]Genetic und zu guter letzt auch meinen guten Freund Shadowmoon, euch allen danke ich, daß Ihr in dieser Geschichte mitgeschrieben habt.
    Natürlich möchte ich mich auch bei unseren Zeichnern HSNX und Thorin bedanken, die uns geholfen haben, Euch die Charaktere und ihr Aussehen näher zu bringen.
    Ich persönlich möchte mich auch bei meinen Kritikern bedanken, die mir so geholfen haben, mich zu verbessern.
    Also danke Wolfsblick, Lord_Ulrick und Mordechai.
    Last but not Least möchte ich mich auch noch bei allen Leser bedanken und für ihre Meinungen. Ihr seid wirklich die Besten, Jungs.
    Besonderer Dank geht an Da_Rula, Perser84, SirRaziel, BlackTemplar und Thorwing_I , denn Ihr habt mir wirklich vermittelt, daß die Geschichte etwas Besonderes ist und es sich lohnt, weiter zu schreiben.
    Aber ich möchte mich auch bei meinen Freunden Terrormortis und Thorwing_I bedanken, die mir in schweren Zeite eine echte Stütze waren.
    Vielen Dank.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 4 times, last by Deva (January 6, 2006 at 4:12 PM).

  • wow es ist vollbracht,die längste warhamergeschichte allerzeiten 8kenne zumindest keine andere und ich kenne wirklich fast alle) ist beendet.
    nochmals an alle schreiber SUPER ARBEIT"sobald mein hauptpc wieder geht fasse ich die geschichte mit den letzen fehlenden teilen zusammen und uppe sie nochmal

  • ich kapier das ende net ?
    klärt mich auf

    Quote


    "Computer games don't affect kids; I mean if Pac-Man affected us as kids, we'd all be running around in darkened rooms, munching magic pills and listening to repetitive electronic music...oh wait...."

  • Perser84 ist doch einfach. Das ist nen offenes Ende, ihr könnt entscheiden ob ihr glaubt das war ein traum oder ob es wirklichkeit war.
    ;)

    BlackTemplar:,, Vielen dank für deine Mühen, das wollt ich nochmal persönlich sagen ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (January 6, 2006 at 4:25 PM).

  • und was wird die nächste geschichte ? :D

    Karlsruher SC

    MEISTER 2006/07!!!

    Soo laaange die Sterne noch stehen,

    Soo laaange wird ein Traum nicht vergehen,

    So lang das Feuer in uns brennt, und blau-weiß jeder kennt,

    Ja so lange - Für immer KSCeee!

    Edited once, last by .Snake. (January 6, 2006 at 10:18 PM).

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