Das Artefakt! - Fertig - *.doc im Startpost!

  • off.topic:,, Danke fürs Lob, Black Templer, wir werden dich nicht enttäuschen."

    Der stählerne Tod

    Ellios schlenderte ohne festes Ziel durch die langen weiss-gesäumten Gänge des Blizzard-Kreuzers.
    Dieser Traum, der ihn mittlerweile schon 2 Nächte heimsuchte, ging ihm einfach nicht aus dem Kopf. War dieses Monster was sich aus der Erde erhob wirklich ein neuer Gott? Oder nur ein Dämon? Fragen über Fragen überhäuften seinen Verstand. Doch auf keine dieser Fragen wusste er eine Antwort.
    Halbwegs nahm er seine Umgebung war. Seine Leute arbeiteten wirklich in Akkord. Waffen worden bereitgestellt, Aspektenkrieger marschierten auf und ab, Kristallsänger warteten das Schiff. Doch nur wie durch einen Nebel nahm er seine Leute war. Bis ihm eine wohlbekannte Stimme aus seinen Gedanken riss.
    ,,Verzeiht, erhabenden Runenprophet Ellios, aber mir brennt die Frage auf den Herzen ob es meinen Mann gut geht.“
    Ellios drehte sich um und erblickte dabei Armenia, die Frau von Bakudas. Ihr Haar war schwarz und fiel seiden ähnlich über ihre Schultern. Ihre blauen Augen, die ansonsten in einen eher strengen Blick leuchteten, waren heut von Sorge erfüllt.
    Sie war schwanger und hatte ihren Mann seit mehr als 5 Monaten nicht mehr gesehen. Wie jede Eldar war auch sie von jedweder Arbeit befreit, um das Kind nicht zu gefährden. Da die Eldar ein sterbendes Volk sind, ist jedes Kind ein Hoffnungsschimmer.
    Zwar waren Armenia und Bakuda nicht verheiratet, aber jeder wusste von ihrer Beziehung.
    Armenia war ansonsten eine recht streitsüchtige Frau. Kein Mann schaffte es sie zu bändigen, bis auf einen Runenleser namens Bakuda.
    Ellios sah an ihr herunter und war erfreut über die bald anstehende Geburt des Kindes höchst erfreut. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung für uns, dachte er als sein Blick über ihr lilafarbendes Gewand fiel.
    Armenia war eigentlich kein Mitglied von Ellios Clan, doch als herauskam das sie sich mit Bakuda eingelassen hatte, verstieß ihre Familie sie. Ellios nahm danach kurzerhand in seinen Clan auf, schließlich konnte er eine werdenden Mutter nicht sich selbst überlassen, zumal er wusste, das sie das Kind seines Lehrlinges inne trug.
    ,, Euren Mann geht es gut Armenia. Auch wenn sein handeln, oft den meinigen widerspricht und ich ihm am liebsten, dafür an die Wand nageln würde.“ sagte Ellios mit einfühlsamer Stimme.
    Ein Lächeln huschte über Armenias hübsches Gesicht.
    ,,So ist er nun mal, immer der Rebell.“ sagte sie und ihre vollen Lippen zeichneten ein wunderschönes Lächeln auf ihr blasses Gesicht.
    In ihren blauen Augen wich nun die Sorge etwas der Freude.
    ,, Ich hoffe nur euer Kind kommt nicht nach ihm.“ sagte Ellios scherzhaft zu Armenia.
    Armenia strich über ihren angeschwollenen Bauch und antwortete dann genauso mit Witz.
    ,, Ich werde schon aufpassen, das es nicht ganz so rebellisch sein wird wie sein Vater. Hoffen wir mal das es mehr nach mir kommt.“
    Um Gottes willen, bloß nicht, dachte Ellios, denn Armenia war genauso stur und verdreht wie Bakuda.
    Aber um die werdende Mutter nicht zu Beleidigen, redete sich Ellios aus dem Gespräch raus. Er hätte jetzt noch was Wichtiges zu erledigen, was keine Zeit mehr hätte.
    Der Gedanke das das Kind sowohl nach Armenia als auch nach Bakuda käme erschauderte ihn.
    Dann würde das Weltenschiff, bald von den starrsinnigsten, befehlsverweigernden Eldar überhaupt heimgesucht. Semian war Ellios schon ein Groll im Magen, aber nun ein Eldar, der Semian übertreffen sollte, schauderte ihn sehr. Der Gedanken an seinen Traum war wie verflogen, jetzt allerdings hatte er eine noch viel schlimmere Vision vor Augen. Bakuda und Armenias Kind!
    Dieser Gedanke ließ ihn nicht los, selbst als er den Konferenzsaal der Propheten betrat.
    Ein langer Tisch mit mehr als 20 Sitzplätzen erstreckte sich in der Mitte des Raumes. Am Ende der Tafel, wo eigentlich der höchste aller Runenpropheten sitzen sollte, nämlich Eldrad Uthran , setzte sich Ellios hin.
    Knapp 5 Meter über Ellios Schädel baumelten die Flaggen der jeweiligen Weltenschiffe. Auch das Schwert gefangen im Eispanzer, welches Ellios Clan-Flagge war, baumelte genauso kraftlos im Raum.
    ,,Ist es wirklich unser Schicksal zu sterben?“ fragte Ellios laut in den Raum.,, Ist es wirklich Zeit, das die Eldar dies Universum für immer verlassen? Sollen unsere Leichen wirklich jetzt schon in der Erde verrotten? NEIN! DAS WERDE ICH NICHT ZULASSEN!“ brüllte Ellios laut über den Konferenztisch, als ob er wieder in einer hitzigen Debatte mit den anderen Runenpropheten wäre.
    Der Gedanke, das die Eldar jetzt schon sterben sollten, erfüllte ihn mit Hass. Hass auf die unwürdigen Menschen, die dieses Universum nicht einmal ansatzweise verstanden und sich jedoch als die ultimativen Herrscher des Universums betrachteten. Als diese nichtswürdigen Affen noch auf Bäumen lebten, hatten wir ein riesiges Imperium, welches unangefochten war.
    Weder Orks noch Necrons konnten uns gefährlich werden, doch unsere grösste Sünde suchte und heim. SLAANESH! Der letzte der 4 Chaosgötter. Bei seiner Geburt fraß der Gott der Lust mit einem Atemzug Milliarden von Eldarseelen auf. Nur die leblosen Körper bleiben zurück und verrottete gleich den Planeten der Eldar. Nur die Eldar auf den Weltenschiffen überlebten. Doch auch ihre Hoffnung schwand als der mächtige Krieggott Khaila Mensha Khaine von Slaanesh zerschmettert worde. Doch schaffte Slaanesh es nicht Khaine zu vernichten, stattdessen zertrümmerten er Khaine ist Tausende von Teile und verstreute seinen Körper über das gesamte Universum. Viele Trümmerstücke Khaines krachten auf die Weltenschiffe und worden von den Eldar aufgesammelt. Die Relikte des zerbrochenen Gottes worden in spezielle Kammern eingebettet. Der Plan war es Khaine wie ein Puzzle wieder zusammenzusetzen, aber das war beinahe unmöglich, da man nicht wusste wo überall Khaines Trümmerstücke lagen.
    Obwohl Khaine geschlagen war, war er dennoch nicht machtlos. Khaine erwählt noch heute einige Auserwählte und lässt sie zu sogenannten Avataren aufsteigen, zu 7 Meter großen mit Flammen bedeckten Kriegern. Diese sogenannte Avatare sind unheimlich stark und können nur von sehr wenigen Wesen bezwungen werden. Selbst die heroischen Space-Marines fürchten diese Wesen.
    Ellios schüttelte den Kopf. Es war keine Zeit um über vergangenes nachzudenken, vielmehr sollte er sich auf die Zukunft seines Volkes konzentrieren.
    Plötzlich trat ein Runenleser an Ellios heran.
    ,,Verzeiht, Erhabender, aber ein Harlequin möchte euch sprechen.“ sagte der Runenleser. Ellios wusste, das dieser Geheimbund ihn irgendwann besuchen würde. Die Wächter der Schwarzen Bibliothek, hatten auch nichts besseres zu tun, als sich in die Belange der jeweiligen Familien-Clans einzumischen.
    ,, Führt ihn herein, aber bringt meine Leibwache mit, diesen Harlequins ist nicht zu trauen.“
    sagte Ellios, mit einem leichten Groll in seiner Stimme.
    Der Runenleser nickte und verließ den Raum. Kurze Zeit später betrat der Harlequin nebst Ellios Leibwache den Konferenzraum. Die Leibwache, bestehend aus 6 Exarchen der schwarzen Khaindare richteten ihre tragbaren Shuriken-Kanonen auf den Harlequin.
    Ein Zeichen von tiefen Misstrauen gegenüber den Harlequin.
    Dieser trug nur eine Kutte, kein Zeichen das er ein Harlequin war, bis auf seine Slaanesh-Maske, die man unter der Kutte erkennen konnte.
    Ein Solitär, dachte Ellios verächtlich. Normalerweise ist ein Solitär selten alleine, meist reisen sie in Gruppen von bis zu 100 Mann, wobei nur gut 25 davon wirklich kämpfen können. Der Solitär ist meist der Anführer und der schweigsamste einer Gruppe. Er sagt so gut wie kein Wort und redet nur dann wenn es unbedingt nötig ist. Die Slaanesh-Maske ist sein Zeichen.
    Und genau diese Maske brachte Ellios immer an den Rande der Weißglut.
    ,,Was wollt ihr hier...HARLEQUIN!“ sagte Ellios wobei er das Wort Harlequin wie eine Krankheit ausspuckte.
    ,, Ich bin nur ein Bote um euch zu warnen, Ellios!“ sagte der Harlequin und die Slaanesh-Maske, erzeugte dabei ein schauerliches kratzen.
    ,,Ihr kennt mich?“ fragte Ellios verwundert. Normalerweise schubsten die Harlequin Propheten rum wie Sklaven, nur bei Eldrad Uthran wagten sie es nicht dieses Verhalten an den Tag zu legen. Deshalb wunderte es Ellios umso mehr, woher der Harlequin seinen Namen kannte.
    ,,Vielleicht beantwortet das eure Frage!“ antwortete der Harlequin und öffnete dabei seine linke Hand. In der Handinnenfläche war ein Tattoo eingeritzt worden. Das Schwert im Eispanzer. Ellios Zeichen. Ein Zeichen welches nur die hochrangigsten Mitglieder von Ellios Clan in der Handinnenfläche tragen durften.
    ,,Wer seid ihr. ANTWORTET!“ brüllte Ellios daraufhin, da er den Gedanken nicht ertragen konnte das einer seiner Leute ein Harlequin war.
    ,,Wer ich bin ist völlig belanglos für euch, nur was ich euch jetzt sage ist wichtig.“ sagte der Harlequin ohne auch nur einen Funken irgendeiner Emotion inne zu haben.
    Bevor Ellios irgendetwas sagen konnte begann der Harlequin zu reden.
    ,, Was hier vergraben liegt, lockt nun auch den Tod im stählernen Gewande an. Sie kommen Ellios, in Massen.“
    ,,DIE NECRONTYR?“ fragte Ellios erregt.
    ,, Ja, sie komme Ellios. Angeführt von einem C'Tan. Unseren Informationen nach ist es der den man den Gaukler nennt.“ sagte der Harlequin, wieder ohne irgendeine Emotion.
    ,, Es ist ein Heer von 5000 Necrons. Ein Heer das ihr niemals aufhalten könnt. Flieht von Carares solange es noch geht.“ fügte er noch hinzu und beobachtete dabei Ellios. Dieser lachte nun voller Verachtung.
    ,, Damit die Harlequin sich das Artefakt schnappen, nachdem wir von hier geflohen sind. Ich glaube nicht. Es ist schon beklemmend zu sehen, das die Harlequin solch erbärmliche Tricks versuchen um mich zum gehen zu bewegen.“
    ,,Es ist kein Trick Ellios. Sie kommen um das Artefakt zu zerstören.“
    sagte der Harlequin gefolgt von den kratzen der Slaanesh-Maske.
    ,, Warum sollte ich euch glauben?“ fragte Ellios verächtlich.
    ,,WEIL.....weil ich euer Sohn bin!“
    Ellios blieb beinahe das Herz stehen. Sein Sohn war Tod, er hatte ihn selbst zu Grabe getragen. Nie würde er vergessen, wie er von der Geißel des Chaos in Stücke gerissen worde.
    Wutentbrannt zog Ellios sein Energieschwert. ,, Wie könnt ihr es wagen, euch als meinen Sohn auszugeben, zumal er schon seit Jahren tot ist. Ich werde euch für diese Anmaßung in finsterste Ecke des Warpraumes verbannen.
    ,,Ich bin es wirklich Vater.“ sagte der Kuttierte und lüftete dabei seine Kutte als auch seine Maske.
    Das war sein Sohn, vereint mit einer Maschine.
    Bis auf die feuerroten Augen und der linken Hälfte des verbrannten Gesichtes, war der Rest seines Sohnes eine Maschine. Die linke Hand und ein Teil des Armes schauten aus den Metall hervor.
    Ansonsten war sein Sohn ein Phantomdroide, nur wesentlich höher entwickelt. Bionische Gelenke zierten den Metallkörper. An einigen Stellen war das Metall transparent und Ellios konnte in das Innere Maschine schauen. Er sah Organe, die pochten und sich bewegten, umklammert von Kabeln und Metallklammern.
    Ellios taumelte etwas und ließ sich dann in einen Stuhl fallen. Es war sein Sohn, das spürte er. Die psionische Verbundenheit, die roten Augen die nur in seiner Familie bekannt waren, ließen keinen Zweifel mehr zu.
    ,,Warum...Wie....“ stotterte Ellios mit weinerliche Stimme.
    ,,Nachdem ich Tod war reanimierten mich die Harlequin. Angeblich im Auftrag des lachenden Gottes. Sie sperrten mich ein und redeten immer von einen Tag der Hoffnung den ihnen der Lachende prophezeit hatte. Heute ist dieser Tag Vater.
    Ich wünschte ich wäre früher nach Hause gekommen, doch ich war gefangen. Wie auch jetzt in diesen Körper.
    Nun soll ich dir diese Nachricht überbringen.
    Vater es ist war. Die Necrons kommen. Ich habe sie selbst gesehen. Sie wollen das Artefakt zerstören, denn es ist das letzte Relikt der Alten, welches den C'Tan gefährlich werden könnte.“
    sagte Ellios verschollener Sohn Cabras. Von den schönen Jüngling mit den blonden Haar war nicht mehr übrig. Nur eine Maschine, mit wenigen verbrannten organischen Komponenten. Bis auf die linke Hand und die Augen war sein Körper von Dämonenfeuer der Geißel verbrannt und zerrissen worden.
    Ellios schlenderte von Trauer und von endloser Vaterliebe gepackt auf seinen Sohn zu. Endlos umarmte er seinen Sohn. Das kalte Metall störte ihn nicht. Er hatte seinen Sohn wieder. Solange das Herz seines Sohnes in diesen Metallkörper schlug, würde er seinen Sohn niemals verleugnen.
    Seine Sohn umarmte ihn auch, aber die Sorge über den Angriff der Necrons überschattete dieses glückliche Familien treffen.
    Freudig ließ Ellios von seinen Sohn ab. Ellios Leibwache senkte nun auch endlich ihre Waffen.
    ,,Mein Sohn, so sehr ich mich auch über deine Rückkehr freue, so sag mir was ist das für eine Waffe, die die C'Tan so fürchten.“ fragte Ellios freudig und lege dabei seien Hand auf Cabras eiserne Schulter.
    Daraufhin sagte Cabras:,, Eine Seelenkugel. Ein Artefakt der Alten. Die Seelenkugel worde geschaffen, um die Seelen der Necrons zu entreißen und als psionische Energie zu speichern. Es gelang den Alten die Seelenkugel mit genug psionischer Energie zu füllen, aber es gelang ihnen nicht mehr diese Energie auf einen ihrer Krieger zu übertragen. Laut den Harlequin steigt derjenige ,auf den die psionische Energie der Seelenkugel übertragen wird ,zu einem Halbgott auf. Einen Halbgott, der in der Lage ist die Götter zu töten.“
    Ellios Augen leuchteten auf.,, Das erklärt warum das Chaos ein solches Interesse hat diese Seelenkugel zu finden. Wenn das wirklich wahr ist, könnte derjenige für das Chaos ein guter Verbündeter oder ein schlimmer Gegner sein. Die C'Tan wissen das wohl auch sonst würden sie nicht mit einer solch großen Armee nach Carares kommen. Du hast recht mein Sohn, wir müssen handeln. Ich werde die Truppen bereitstellen, wir greifen in 12 Stunden an. Egal, ob uns nun Chaos, Dämonen oder die Menschen wir werden siegen. Für das Überleben der Eldar!“ brüllte Ellios, doch auch wenn er kühne Worte sprach, so wusste er das Carares eine Schlacht erwarten würde wie es sie seit dem Bruderkrieg, nicht mehr gegeben hat......

    off.topic:,, So ist heute etwas mehr, so ne kleine Auszeit tut gut, aber hier wird nun endlich mal gesagt was das Artefakt ist. Die neuen Charaktere Armenia und Cabras sind Nebencharaktere, sowie wie sie jeden halbwegs gute Story hat. Ich hoffe, euch gefällts und werde mich morgen dransetzen um weiterzumachen.“


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • naja wenn ihr mehr wollt, lest die Geschichte:,, Rückkehr der Intreganten." ebenfalls hier zu finden unter Fan Arts.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • (Dann hier mal wieder was von mir. Ich hoffe es gefällt euch ;))

    Altherios erreichte das Lager und sah die schweren Eldar-Bomber wie elegante Vögel starten. Entsetzt sah er zu ihnen auf, wie zu einer dunklen Sonne. Blind rannte er durch das Lagers und blickte überall umher, nach Bakuda suchend. Nirgends fand er ihn, bis er ihn endlich auf dem Hauptplatz abfangen konnte. Keuchend begann er zu sprechen. Vollkommen außer Atem fragte er den großen Eldar, wohin diese Bomber fliegen. Als er die Antwort hörte vergrößerten sich seine Pupillen, den Helm nahm er bereits ab und er begann schnell und aufgebracht zu sprechen. "Das ist Selbstmord! Ihr seid ein sterbendes Volk, soweit ich weiss! Warum wollt ihr solche Risiken eingehen??", sagte er wütend. Der gerissene Runenleser antwortete geschwind und betrübt, dass es nicht seine Entscheidung war und auch jetzt nicht ist. Immer noch diskutierten sie.

    In Gedanken ging Ellios zurück auf die Brücke. Ebenso nachdenklich schweifte sein Blick durch das Eldar-Lager. Die Reihen der Gardisten und die vielen Aspektkrieger seines Clans bedeuteten ihm viel. Er wollte keinen einzigen verlieren wollen, doch es müssen Opfer gebracht werden um die dunkle Zukunft und die Erfüllung seines Traumes zu verhindern. Die Hektik auf dem Hauptplatz lenkte ihn ab. Die vielen Kristallsänger und Rekruten, welche schnell umher rannten und Dinge trugen, Waffen reinigten und sich vorbereiteten beneidete er ein wenig: Sie mussten sich keine Gedanken über solche Dinge machen, sie mussten nur die Befehle ausführen und sich um ihre Familien kümmern. Familie. Dieses Wort hatte für ihn die Bedeutung verloren. Er besaß keine Familie, lediglich seinen Sohn, welchen er glaubte verloren zu haben. Ellios würde nie die Gelegenheit haben sich darum zu kümmern, wieder zu heiraten und eine Familie zu besitzen, doch er konzentrierte sich wieder auf die bevorstehenden Ereignisse.
    Nahezu gedankenlos erblickte er eine massige Gestalt die anderen überragen und sein Blick fiel genauer auf ihn. Da stand er: Ein Mensch. Ein Mensch mitten in der Basis der Eldar, wie er sich mit Bakuda unterhält. Ein Mensch!!! Aufgebracht und wütend rannte er aus der Brücke, sein Ziel sollte der Hauptplatz sein. In seiner blinden Wut nahm er keinen der salutierenden Eldar wahr, so auch nicht die Wachen oder diejenigen welche ihm schnell noch aus dem Weg sprangen, bevor sie einfach überrannt worden wären. Nun endlich rannte er aus dem riesigen Maul des gewaltigen Blizzard-Kreuzers. Nicht lange dauerte es, da stand er bei Bakuda und Altherios, welche sich hitzig unterhielten.
    Der mächtige Runenprophet konzentrierte kurz seine psionischen Energien - weder Bakuda, noch Altherios bemerkten Ellios - bevor er einen mächtigen Stoß entfesselte, welcher Altherios unvorhergesehen vor eines der Gebäude schleuderte. Laut krachte es, als die verbesserte Armaplastrüstung auf die Panzerung des Fahrzeugschuppens schlug, und einige Risse, sowie ein Art kleinen Krater hinterließen, bevor der Scriptor wie ein nasser Lappen herunter klatschte. Trotzig richtete sich der besessene Mensch wieder auf und stand leicht gebeugt und keuchend etwa 7 Meter vor Ellios. Wieder griff der Runenprophet psionisch an und wollte Altherios wieder wegschleudern, doch als die Druckwelle ankam, hielt der Scriptor seine vor psionischer und chaotischer Energie pulsierenden Hände schützend vor sich, eine blau-rot schimmernde Wand baute sich kurz vor ihm auf, doch zerfiel genauso schnell wie sie gekommen war, so konnte der Stoß ungehindert weiter dringen. Mit stärkerer Wucht schlug er an einen Baum, welcher barst und Altherios krachte nach hinten herunter und schlug mit dem Rücken auf den schlammigen Boden. Mit einem Sprung richtete er sich wieder auf und schloss seine Augen. Kurz bevor ein Psiblitz ihn durchfuhr, verschwand er in einer rötlich-schwarzen Wolken und tauchte neben Bakuda kniend wieder auf. Immer noch wütend fuhr Ellios herum und wollte Altherios mit seiner eleganten Waffe enthaupten, doch Bakuda stellte sich schnell vor ihn.
    Wie ernüchtert hielt der mächtige Eldar inne und fragte Bakuda wütend was das solle. Die Antwort kam knapp, aber dennoch ehrfürchtig: "Mein Runenprophet. Tötet ihn nicht, er ist Mitglied unseren Clans. Er ist einer der unseren, ich habe ihn aufgenommen." Ellios war wütend, doch er konnte Bakuda nicht töten, er durfte nicht. "WAS?!!! Wie könnt ihr es wagen?! Wir sprechen uns später, Runenleser! Nun erst einmal zu dem Menschen!!", brüllte Ellios stocksauer. Immer noch kniete Altherios ehrfürchtig und reglos vor Ellios. "Verzeiht, Herr Runenprophet, jedoch bin ich Mitglied dieses Clans. Ich denke durchaus, dass meine Dienste euch nützlich sein werden. Euer Runenleser Bakuda blickte in meine Seele und erkannte, dass sie treu und dienlich ist. Ich habe mich vom Imperator abgewandt, jedoch diene ich genauso wenig dem Chaos: Ich diene eurem Clan. Wie lautet euer Urteil, Herr?", sprach Altherios verteidigend, jedoch ebenso todessicher. 'Ich werde sterben. Der Tod schleicht bereits umher. Ich kann ihn sehen, wie er seiner Sense liebkost und ihre Klinge meinen Nacken küsst.', dachte er in sich und in seiner Wahrnehmung stand eine schwarze Gestalt in einem langen undurchdringlichen Mantel neben ihm, mit einer scharfen Sense, welche auf seinem Hals lag. Den Tod erwartend kniete er weiter. Ellios bedachte kurz. Es war ein Mensch, sicherlich, doch er war Mitglied seines Clans. Nun fand er eine Antwort auf seine Fragen: Er besitzt eine Familie. Seine Familie ist sein Clan. Er und niemand sonst ist seine Familie. Er muss sich um jedes Mitglied dieses Clans kümmern, wie um seinen Sohn oder seine Tochter. Nun bereute er es durchaus, die Bomber mit dem sicheren Gewissen ausgesandt zu haben, dass sie niemals zurückkehren, doch weiss er ebenso, dass diese ihre Leben opfern, um das der anderen zu wahren. "Nun gut, ich lasse euch am Leben, doch wenn ihr mir nur einen einzigen Grund gebt euch zu töten, werde ich es mit Freuden tun.", sprach er während er sich abwandte und wieder zum Schiff ging.

    Altherios stand erleichtert auf und die dunkle Gestalt schlich in den Wald. Er blickte Bakuda an und dankte ihm dafür, dass er ihm das Leben rettete. Er fragte ihn außerdem, ob er einen oder mehrere Ranger aussenden könnte um den Wald in der Richtung, in welcher Altherios Talisha entdeckte, unter Beobachtung zu belassen, da er dort Chaos vermutete, wobei er den Teil mit Talisha durchaus wegließ. Zustimmend befahl der Runenleser ein paar Rangern den Wald dort zu beobachten und Statusberichte zu senden. Der Scriptor verbeugte sich und ging vorerst erschöpft in seine Kabine.

    'Wir hätten kämpfen sollen! Wir hätten diesen Eldar töten sollen, welcher uns angriff!!!", fauchte der Dämon auf. 'Nein, wir können gegen keinen Runenpropheten gewinnen und ich wollte nicht kämpfen, ich mache mir andere Gedanken ... ' - 'Es ist diese Sororita nicht? Vergiss sie!!! Sie ist tot! Es war nur eine Illusion!', schnauzte der Dämon. Altherios bedachte kurz und sprach dann wieder zu ihm. 'Nein, es war keine Illusion...du hast ebenso wie ich eine Energie gespürt ... ihre Energie. Sie lebt ... das weiss ich ... ' - 'Warum kämpfen wir nicht?! Warum lassen wir uns mit Eldar ein?!', fauchte der Dämon weiterhin, wobei er Eldar ausspuckte, als hätte er sich verschluckt. 'Ich werde nicht gegen Eldar kämpfen und du weißt warum. Sei nun Still ... wir müssen uns ausruhen ... es gibt viel zu tun. Denke nun erst einmal an den Kampf mit Sidras, dieser soll unsere volle Konzentration vorerst beanspruchen.', antwortete Altherios und spuckte den Namen Sidras' regelrecht wie eine Krankheit aus. 'Ja, Meister Altherios ... ', dies waren die letzten Worte an diesem Tag, welche der Dämon sprach.
    Altherios schlief auf dem weichen Bett ein, während die Rüstung an der Wand ruhte und der Dämon in ihm vorerst schlummerte ...

    (Das für heute erstmal, sagt was ihr davon haltet wenn ihr wollt^^)

    Fereus in Interiore, Fereus ex Exteriore!
    In einem aussichstlosen Kampf, ist aufgeben der höchste Verrat!

    Edited 3 times, last by Shadowmoon (July 7, 2005 at 2:31 PM).

  • Die Wörter sind Betont...z.B. Abwertend ist meistens vom Dämon das Eldar^^
    Während es von Altherios eher hervorgehoben wird^^

    Fereus in Interiore, Fereus ex Exteriore!
    In einem aussichstlosen Kampf, ist aufgeben der höchste Verrat!

  • off.topic:,, Hmmm eigentlich wollte Neo heute was schreiben, sollte er das nicht tun, werde ich das machen. Sorry Boyz, wenn heute nichts kam, aber ich wollte Neo nicht vorweggreifen, also lasst uns mal die Daumen drücken, das er noch schreibt."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • schreib es doch auf word und dann kopierst du es hier hinnein, mach ich auch immer...so geht mir die story nie verloren.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Kyrillus sank müde auf sein Bett. Die Kämpfe der letzten tage hatten ihm und seinen Truppen alles abverlangt. Er selbst hatte seit über 3 tagen nicht geschlafen. Warme Dunkelheit umfing ihn, als er in einen verworrenen Traum sank.
    Er träumte von seinen Männern, er träumte, wie sie starben. Er sah eine Armee aus toten Kriegern, glänzend wie Stahl. und diese Armee näherte sich. Durch einen Nimbus aus Farben sah er, wie einer der silbernen Krieger sich von den anderen löste und auf ihn zuging. Er streckte die hand aus, um Kyrillus zu berühren....
    Kyrillus schreckte hoch und bemerkte Erabus, welcher neben seinem Feldbett stand und ihm langsam gebot, aufzustehen. "Geben sie Alarm, Kommandant, etwas nähert sich..."
    Kyrillus verstand nicht, was Erabus wollte, doch er hatte gelernt, in die Ratschläge des Sergeants zu vertrauen. Er hieb mit einer Hand auf den Alarmknopf neben seinem Bett und im ganzen lager erschollen Alarmsirenen.
    Kyrillus warf sich seinen Mantel um, schnallte sein Energieschwert an den Gürtel und stürzte aus dem Zelt. Überal im Lager liefen Männer umher und bemannten die statinären Geschütze. Hydra-Flakpanzer schwenkten ihre Geschützläufe suchend gen Himmel.
    Kyrillus überlickte das vermeintliche Chaos. Er wusste, dass jeder Mann hier eine ganz bestimmte Aufgabe erfüllte, hier arbeitete eine perfekt geölte Maschine.
    Er bemerkte, wie Erabus auf einen Punkt hinter seinem Rücken blickte. Kyrillus fuhr herum und erstarrte: Der Himmel war erfüllt von Lichtern. In geisterhaftem Licht näherte sich eine große Anzahl fremdartiger Fluggeräte. In dem düsteren Licht, das die Gleiter ausstrahlten, waren zwischenzeitlich immer wieder die schlanken, glatten Körper zu erkennen, welche für Eldartechnologien zu typisch waren.
    Sie waren noch einige Meilen entfernt und immer mehr Soldaten bemerkten das sich nähernde Geschwader. Rufe wurden laut und Offiziere begannen, Befehle zu brüllen.
    Hunderte Lasergewehre eroben sich in den Himmel, Hydra-Flakpanzer ließen ihre riesigen Vierlingsläufe in Richtung der Angreifer einrasten und dutzende Raketenwerfer und Laserkanonen wurden aufmunitioniert und in Stellung gebracht.
    Kyrillus riss sich aus seiner Erstarrung und sprach einige Worte in sein Kommsystem. Kurz darauf erhob sich brüllen ein Schwadron Nighthawk-Jäger aus dem nahen Wald und jagte mit donnernden Triebwerken den Angreifenden Gleitern entgegen.
    Als sie auf ca eine Meile herangekommen waren, eröffneten die feindlichen Flieger das Feuer. Mündungsblitze leuchteten überall bei den Eldarschwadronen auf und bläuliche Blitze jagten den Nighthawks entgegen. Die führenden imperialen Jäger wurden in grellen Explosionen zerrissen, als die unnatürlichen Energien ihre treibstofftanks zur Explosion brachten.
    Die nachfolgenden Nighthawks fächerten auf und eröffneten ihrerseits das Feuer. Sturmkanonen rotierte und schickten einen Geschosshagel gegen die angreifenden Eldarjäger, doch die meisten der Geschosse prallten an unsichtbaren Schutzschirmen ab. Hier und da verging ein Eldarschiff in einer glühenden Explosion, aber die meisten wurden durch ihre Technologie geschützt.
    Von den Tragflächen der Nighthawks löste sich ein wahrer Schwarm aus Raketen und jagte auf die Feinde zu. Explosionen blühten in den feindlichen Reihen auf und Schiffe stürzten brennend aus dem Himmel.
    Die beiden Seiten waren nun nur noch wenige huntert Meter voneinander entfernt, und die Eldarjäger eröffneten wieder das Feuer. Auf diese Entfernung war die Wirkung der überlegenen Technologie verheerend...
    Kyrillus sank fast in die Knie, als das Nighthawkgeschwader von einem Feuersturm regelrecht vom Himel gewischt wurden.

    Die ersten Jäger waren nun auf einige hundert Meter an die Imperialen Linien herangekommen und setzten zum Sturzflug an. Synchron eröffneten auf ganzer imperialer Linie die Flugabwehrpanzer und stationären Geschütze das Feuer. Die vierlingsgeschütze donnerten und sandten einen beständigen Strom an hochexplosiven Geschossen in die tief fliegenden Jäger. Einize wurden zwar zerrissen, doch selbst vor dieser Feuerkraft schützen die seltsamen Schutzschirme und die meisten Geschosse prallten an unsichtbaren Barrieren ab.
    Die Eldarschiffe jagten über die IMperialen Linien hinweg und Explosionen blühten dort auf, wo ihre tödliche Bombenfracht ihr Ziel fand. Soldaten flogen durch die Luft oder wurden von den extremen Temperaturen der zu Asche verbrannt. Laserblitze durchschnitten die Luft, doch mehr als den Lack der Flieger anzukratzen, taten sie nicht.
    Eine weitere Welle aus schlanken Gleitern donnerte mit brüllenden Bordgeschützen über die Verteidiger hinweg. Dutzende Männer starben im Feuerhagel, im Gegenzug wurden nur sehr wenige Angreifer zerfetzt. Kyrillus warf sich beiseite, als unweit eine Plasmabombe detonierte und ein halbes Dutzend seiner Männer ins Verderben riss. Er fluchte und entleerte sein Magazin in die davonjagenden Flieger, wissend, dass er Munition verschwendete.
    Der Himmel über ihm war von dutzenden Explosionen hell erleuchtet, Leuchtspurmunition zeichnete Linien in den Himmel und die Mündungsplitze der schweren geschütze ließ die Dunkelheit der Nacht vershwinden.
    Kyrillus hastete über einen Platz und duckte sich unter einem Feuerhagel eines angreifenden Jägers hinweg. In der Ferne sah er einen Leman Russ auf die vorderste Verteidigungslinie zuhalten, und er erkannte die persönliche Heraldik des Tallarner Kommandanten.
    Der Panzer kam schleudernd zum stehen. Kyrillus warf einen entsetzten Blick weiter nach rechts und sah einen Eldarjäger, der mit leuchtenden Waffensystemen auf den Panzer zuhielt. Das Kampfgeschütz des Panzers schwenkte quälend langsam herum und rastete auf dem Gleiter ein, der sich rasend schnell dem Fahrzeug näherte. Der Panzer erbebte, als sich ein Schuss aus dem Geschütz löste und im feindlichen Flieger einschlug. Der Eldarjäger wurde von einer Explosion verschlungen, doch die Trümmer des
    Alienschiffes flogen unaufhaltsam weiter und stürzten auf den Panzer nieder. Das Fahrzeug kollidierte it dem Wrack und seine Stahlpanzerung wurde eingedrückt und verformt. Kyrillus stand in stummem Entsetzen da, als sich die Treibstofftanks entzündeten dund der Panzer in einer Explosion zerrissen wurde. Schreiend vor Zorn stürmte Kyrillus einem schweren Bolter entgegen, dessen Besatzung zerfetzt auf dem Boden lag. Er klemmte sich dahinter und nahm einen der Jäger aufs Korn.
    Faustgroße Geschosse hämmerten aus der Waffe und schlugen in den filigranen Flieger ein, bevor sie explodierten und die Triebwerke abrissen. Der Gleiter begann zu trudeln und stürzte zu Boden. Er prallte einige hundert Meter von Kyrillus entfernt auf dem Boden auf. Der cadianische Kommandant erhob sich von dem Geschütz und bewegte sich auf den abgestürzten Flieger zu. Dessen Kabine öffnete sich und ein schlanker Krieger sprang heraus, bemerkte Kyrillus und stürzte sich mit erhobenem Kampfmesser auf ihn. Kyrillus parierte den ersten Hieb mit seinem Energieschwert, dann schlug er das Messer beiseite und entwaffnete den Eldar so. Er setze ihm seine Boltpistole an die Stirn und drückte mit einem gehauchten "Für den Imperator" ab. Gehirnmasse verteilte sich auf dem Boden und der leblose Körper sank in sich zusammen.

    Die angreifenden Jäger waren nun zahlenmäßig auf ungefär die Hälfte zusammengeschrumpft. Das unablässige Feuer aus den Flugabwehrgeschützen forderte seinen Preis. Der Himmel war noch immer hell von Explosionen erleuchtet, doch plötzlich mischten sich bläuliche Leuchtspurgeschosse in das Abwehrfeuer ein und ein wohl bekannter Schlachtruf ertönte. Kyrillus erblickte Edwinem und seine Terminatoren, die mitten auf dem Platz standen und mit ihren Handgelenkboltern die Eldargleiter aufs Korn nahmen. Eine Gruppe aus fünf Gleitern drehte ab und nahm Kurs auf diese Truppe. Die Boltgeschosse fetzten in ihre Panzerung und die geheiligte Munition durchbrach ohne Probleme die filigran gearbeitete Pamzerung. Einer nach dem anderen wurden die Jäger zerfetzt. Der letzte jedoch hielt sich überraschend lange. ein Strom von Geschossen pflückte ihn regelrecht auseinander, und er jagte in hellen Flammen stehend über die kleine Gruppe hinweg. Selbst aus dieser Entfernung sah Kyrillus, wie der zerstörte Gleiter noch einen gegenstand fallen ließ. Er brüllte eine Warnung und Edwinem warf sich zur Seite, als die Plasmabombe mitten unter seinen Gefolgsleuten detionierte und sie regelrecht einschmolz. Edwinem selber wurde wie eine Puppe fortgeschleudert und landete am Fuß eines Wachturms.
    Wie durch einen Schleier nahm Kyrillus das Geschehen war, wie das Feuer langsam abflaute, als sich mehr und mehr der Alienschiffe zum Rückzug wandten, das Stöhnen und Schreien der verwundeten und das Jubelgebrüll der Cadianer. Er blickte sich um. Der ehemals mit graß bewachsene Platz war mit Kratern und Leichen übersäht. Überall, wo er hinsah, sah er tote Cadianer, teils von Schrapnell durchbohrt, teils zur Hälfte verbrannt. Wrackteile bedeckten die Lichtung, nur ein Bruchteil der Eldarjäger hatte den Angriff überlebt. Soweit er das überschauen konnte, waren die Hydrapanzer noch einsatzpereit, wenn auch it glühenden Läufen.
    Sanitäter hasteten umher und die Lazarette füllten sich...

    Einige Stunden später saß Kyrillus in einem Krankenzelt und wartete. Plötzlich teilte sich der Vorhang vor ihm und ein Apothecarios trat heraus. Traurig schüttelte er den Kopf. "Es tut mir leid, doch Meister Edwinem hat es nicht überlebt. Er wurde zur Hälfte mit seiner Rüstung verschmolzen, er war fast sofort tot. Wir konnten dennoch seine Progeniddrüse bergen, auf dass er dem Orden weiter dienen können wird.
    Kyrillus nickte und erhob sich langsa,. Er trat hinaus und lauschte den Schreien der Verwundeten. Dann fing er an zu weinen.

    PS: Okay, ich hab mein Versprechen nicht gehalten, Deva, es ist 2 Minuten nach.....mist.....

  • Aufbruch der Deathguards


    Sharh, der Seuchenbringer, sass auf seinen thronartigen Stuhl in der Kommandozentrale und streichelte mit sanften Finger über eine seltsame,katzengroße Kreatur auf seiner Hand. Die Kreatur war ein Nurgleling, ein widerwärtiger Schleimhaufen, mit einem zähnebesetzten Maul sowie 2 gelblich aufleuchtenden Augen. Der Nurgleling ist ein Dämon, auch wenn Viele diese kleinen Kreaturen für nicht gefährlich halten, so ist dies ein Fehler der seinesgleichen sucht. Die kleinen Wesen, sind hochgradig ansteckend, ein Biss ins ungeschützte Fleisch kann schon das Leben kosten. Aber nicht nur vor den Krankheiten des Nurgleling sollte man sich fürchten, den meist befinden sie sich in der Nähe von großen Verpester. Und diese Dämonen haben nur wenige überlebt um davon zu berichten.
    Ein knarriges Geräusch entwich der Kehle des Nurgleling, anscheinend gefiel es ihm das Sharh ihm streichelte.
    Sharh achtete weniger über Nurgeling auf seiner Hand, sondern dachte vielmehr über Therions Tod und die Landung der Thousand Sons nach.
    Der kleine Nurgleling hatte ihn alles berichtet. Therions Tod, Das Ende der Worldeaters ,hier auf Carares, und die Landung der Thousand Sons, bereitete ihm Kopfzerbrechen. Rätsel in der Finsternis. Wie konnte diese Legion des Blenders nur unbemerkt Carares betreten? Die Eldar hatten doch eine Blockade um Carares errichtet.
    Mit den Gedanken befassend stand Sharh auf und ging zum Fenster der Kommandozentrale. Den kleinen Nurgleling ließ er einfach fallen, welcher auch sogleich in die finsterste Ecke der Kommandozentrale schlich.Das Einzige was hier den Nurgleling verriet waren seine leuchtenden Augen, aber für Sharh war das im Moment sowieso ohne Belang.
    Selbst der Anblick seiner Männer, die draußen auf den Landeplatz wie Vogelscheuchen standen, konnte ihn nicht erfreuen. Er hatte nicht genug Männer um aus diesen Gefecht siegreich beenden.
    Plötzlich riss eine unsichtbare Kralle Sharhs Geist in die Finsternis.
    Vor ihm stand plötzlich NURGLE! Der Gott der Pest, versteckte sich unter einer langen Kutte. Aus jeder Öffnung verströmte die Kutte einen seltsamen flurizierenden Nebel, der Sharh nach und nach einhüllte.
    Sharh kniete sich blitzschnell vor seinen Gebieter hin. Nurgle durch ein Fehlverhalten zu entehren war nicht seine Absicht.
    ,,Ihr wünscht mein Gebieter?“ fragte Sharh in knieent zu Nurgle.
    ,,Du musst die beeilen. Das Artefakt ! Ich will es! JETZT!“ Nurgles Stimme war kratzig, aber hatte ein leichten hallenden Unterton. Sharh war irritiert warum der Gott der Pest und des Verfalls, so unruhig war.
    ,,Aber mein Gebieter, vor uns haben wir....“sagte Sharh, doch bevor er den Satz beenden konnte worde er von irgendetwas gepackt und durch den leeren, schwarzen, scheinbar endlosen Raum geschleudert.
    ,,ICH WILL ES JETZT! JETZT BEVOR SIE ES KRIEGEN! DU WIRST MIT MEINEN SOLDATEN AUFBRECHEN UND DAS ARTEFAKT FÜR MICH BERGEN! HAST DU VERSTANDEN!“ brüllte Nurgle und jetzt konnte jeder hören wie aufgebracht der Herr der Pest war.
    ,,Ich habe nicht genug Leute um einen Sieg zu erringen.“ flehte Sharh Nurgle an.
    ,, Das brauchst du auch nicht. Die Eldar greifen die Feste an. Ich denke, das sollte dir den Weg erleichtern und nun geh! GEH UND BRING MIR DAS ARTEFAKT!“
    Plötzlich verschwand alles um Sharh und er befand sich wieder in seiner Kommandozentrale immer noch vor den Fenster stehend.
    Wovor hatte Nurgle nur so eine Angst. PLÖTZLICH stieß die Tür der Kommandozentrale auf und ein Deathguard kam herein gerannt. Erschöpft erzählte er von den Aufbruch der Eldar. Tausende von ihnen seihen bereits auf den Weg zur Chaos-Feste.
    ,,Ausgezeichnet.“ grinste Sharh, er würde die Eldar als Schutzschild gegen die Thousand Sons verwenden. ,,Bereite die Truppen vor wir werden in Kürze losziehen.“ befahl Sharh den Deathguard. Dieser salutierte kurz und rannte aus der Kommandozentrale.
    Sharh war nun selbstsicherer geworden. Die Eldar würden als Schild fungieren und den Rest der von ihnen übrig blieb würde er abschlachten. Er ahnte nichts von der Gefahr, die Nurgle ihn vorenthielt, durch die Necrons.
    Unbemerkt von Sharh brach der neue Tag an, der letzte Tag.........


    Still und bedrückt stand Kyrillus am Rande des Lagers, vor ihm der Friedhof seiner gefallenden Leute. So viele waren nun gestorben. Zwar war die Imperiale Armee noch immer gewaltig, aber der Tod von so vielen Männer setzte Kyrillus zu. Der Tod von Edwinem den Grey Knight Justikar, Das Ende der Tallerner und das ihres Hauptmannes Cornelius und die vielen Soldaten die durch die durch Waffen von Verrätern und Xenos sterben mussten. Demascol, Kyrillus alter Freund, hatte sein Leben gegeben um seine Männer nach Carares zu bringen.,, Ich werde siegen, alter Freund.“ flüsterte Kyrillus zu Toten.,, ICH VERSPRECHE ES! WEDER VERRÄTER NOCH XENOS WERDEN UNS AUFHALTEN! ICH VERSPRECHE ES....Demascol.“ schrie Kyrillus und wandte sich dann abrupt ab.
    Die Frage was das Artefakt ist, war nun für Kyrillus egal, der wollte nur noch Rache. Rache für den Schmerz und Tod von so vielen guten Männern. Plötzlich kam Galikus auf ihn zu gerannt.
    ,,General Kyrillus! General Kyrillus.“ sagte Galikus aufgeregt.,, Die Eldar und die Verräter marschieren auf die Festung des Chaos zu, wo unsere Scriptoren das Artefakt vermuten.“
    ,, Sehr gut.“ sagte Kyrillus, alle Feinde auf einen Haufen.,, Gebt den Marschbefehl, wir werden noch heute de Planten erobern. Weder Xeno noch Verräter werden uns aufhalten. Für den Imperator!“ sagte Kyrillus, woraufhin Galikus mit einen Salut davon rannte. Galikus würde die Truppen in Marsch setzen, ebenso wie Erabus der mächtige Deathlord. Ja, die Imperiale Armee würde aufbrechen und alle vernichten, die sich ihnen in den Weg stellten. Kaum war Galiskus außer Reichweite flüsterte Kyrillus:,, Für euch Demascol, Für euch.....“

    off.topic:,, So trotz Krankheit hab ich mich für euch hingesetzt und was geschrieben. Ich hoffe es gefällt euch.“
    P.S:,, Großartige Arbeit Neo, solltest ruhig öfter schreiben, da deine Posts wirklich eine Bereicherung sind“


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • off.topic:,, Ich muss mich uach bei unseren lesern bedanken und ihr Feedback. Ihr seid die Quelle. Wenn ich manchmal vor dne Comp sitze und sage ahc scheiss kein bock und lese dann ein freundliches Wort, da kann ich net wiederstehn und hau für euch in die tasten, selbst heute in meinen angeschlagenden Zustand. Ok für mich heisst das.,, Ich worde von nurgle gesegnet." für euch, :,, Der Spinner hat sich erkältet."
    Aber keine Sorge, morgen schreib ich wieder was, allerdings für intreganten, der 2.ten Story."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • will mehr!
    vor allem fänd ich es sehr interresant wenn die necrons in die kämpfe eingreifen :D
    mehr mehr mehr *gg*

    hmm auf jeden fall en nette kleine Raumschlacht zwischen eldar und necrons :O

    greetz

  • Los du Spinner vllt hat Nurgle wieder ein paar Ideen für dich :D LOOOL


    Ach und immer Absätze einhalten da gestaltet sich die übersicht und leserlichkeit besser, hab ab und zu ganz schön schwierigkeiten^^

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!