Das Artefakt! - Fertig - *.doc im Startpost!

  • Kyrillus rappelte sich auf. Sein Blick wanderte über das Lager. Krater und verschmorte Leichen bedeckten den Boden und Tränen des Zorns und der Trauer verschleierten Kyrillus´ Blick, als er die vielen toten Soldaten betrachtete, die zerfetzt und gebrochen auf der Erde lagen. Seine Hand ballte sich zur Faust. Das würden sie ihm büßen, tausendfach büßen.

    Noch am Abend waren die Gardisten damit beschäftigt, die Leichen ihrer Brüder auf Scheiterhaufen zu werfen und Trauergebete an den Imperator zu rezitieren.
    Kyrillus war in Meditation versunken, als leise Schritte seine Aufmerksamkeit erregten. Er drehte sich herum und sah einen jungen Funkoffizier, der sein Zelt betrat. "Kommandant, unsere Scanner haben etwas entdeckt, dass sie sich vielleicht ansehen sollten..."

    Kyrillus trat nach dem Offizier in die Funkzentrale und bewegte sich auf eine Holotafel zu. Kryptische Zeichen und Runen huschten über die dreidimensionale Abbildung der Landschaft des Planetetn. Die Position des Imperialen Lagers war duch eine Kombination von Runen und farbigen Symbolen gekennzeichnet.
    Kyrillus sah den Funkoffizier fragend an. Dieser tippte auf der Runentafel vor ihm einige zeichen an, udn die Ansicht veränderte sich. Es waren Gestalten zu erkennen, nicht mehr als kleine, rote Punkte, die sich langsam über die Planetenoberfläche bewegten.

    "Was zum Imperator ist das?", stieß Kyrillus aus.

    "Das, Kommantant, haben unsere Auguren vor einer halben Stunde registriert. Es sieht nach einer Streitmacht aus...nach einer sehr großen Streitmacht, wenn mir diese Bemerkung erlaubt ist.
    Unsere Psioniker versuchten bereits, genaueres Herauszufinden, aber anscheinend umgibt diese Armee eine Art psionisches Schutzschild. Der Intensität und den mentalen Rastern nach zu urteilen ist mit Xenotechnologie zu rechnen..."

    Kyrillus versteifte sich "Eldar..."

    "Ja, Sir, davon müssen wir ausgehen. Befehle?" antwortete der Offizier.

    Kyrillus´ Augen brannten vor kaltem Zorn. "Die Männer haben drei Stunden Zeit, dann rücken wir aus. Angriffsschema Delta-2, senden wir diesen Xenoabschaum dorthin zurück, wo sie hergekommen sind..."

    Die folgende halbe Stunde war erfüllt vom Gebrüll der Kommissare, die ihre Männer zur Eile anhielten, vom Dröhnen der Abfangjäger, welche über dem Lager Patroullie flogen und dem Qualm, der aus Abgasrohren von Panzern drang.
    Kyrillus schritt zu seiner Kommandochimäre und zog sein Schwert. Auf dieses Signal erwachten hunderte Motoren von Panzern zum Leben. Er stieß sein Schwert in den Himmel und eine geschlossene Front gepanzerter Fahrzeuge setzte sich in Bewegung.
    Jäger donnerten über der gepanzertern Streitmacht hinweg, eine Armee, die ihrem Schicksal entgegensteuerte....


    Mehr hab ich leider net geschafft, sorry

  • wow. Ich hätte ja auch mitgeschrieben aber
    1. war ich nicht motiviert
    2. schreibt ihr jedes mal allein ein ganzes Kapitel mit Vorwort, Einleitung, Hauptteil, Schluss, Anhang und NAchwort um es mal zu überspitzen.
    EDIT: hab den Grinse smiley vergessen damit sich niemand angegriffne fühlt! hier ist er:
    :D

    AYE, FOR THE GREATER GOOD!
    VORWÄRTS, MARSCH! FÜR DEN IMPERATOR!

    Edited once, last by Zerknautscher (August 21, 2005 at 11:17 PM).

  • du kannst gerne bei Rückkehr der intreganten mitschreiben. Allerdings kontakte mich erstmal und lese, die story, damit du alles verstehst, storyfehler, verkraften wir net mehr ;)
    Nein, sorry, sonntagsschreiberlinge die nach 2 Posts sagen, ok Feierabend, vertragen wir nicht mehr. Aer da du ja supers schreibst, wärst du gerne willkommen. Und Rückkehr der intreganten ist auch noch nicht so weit fortgeschritten, nur 6 lächerliche Forumseiten lang, also nen Klacks.

    Aber danke für das Kompliment, ich werde mal morgen wieder für euch schreiben.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Quote

    Original von Deva
    storyfehler, verkraften wir net mehr ;)


    wären mir auch ehrlich gsogt neu. ;)

    Quote

    Original von Deva
    Nein, sorry, sonntagsschreiberlinge die nach 2 Posts sagen, ok Feierabend, vertragen wir nicht mehr.

    Jo seh ich auch so. Mir ist mein Post in diesem Thread auch irgendwie peinlich weil ich danach irgendwie keinen Ansporn hatte weiterzuschreiben...
    Nach wie vor soll es für mich aber eher Hobby als Vollzeitjob sein :D
    werde mir dann mal die Intriganten reinziehen.
    Ach und wenn ich einen Hauch Kritik äussern darf: du solltest vor dem endgültigen Abschicken des Posts nochmal alle Rechtschreibfehler ausbessern, ist einfach schöner zu lesen =)

    AYE, FOR THE GREATER GOOD!
    VORWÄRTS, MARSCH! FÜR DEN IMPERATOR!

  • ähm, ich mag vielleicht jetzt penibel sein, aber meine neuste Post ( 3 -4 wochen) waren alle ohne fehler. Hab fast ne stunde korrigiert.
    Fallls du interesse hast, dann meld dich bei mir ,denn dann müssen wir storyline absprechen.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • hey jungs... wie siehts aus? wann gehts weiter?
    warte sehnsüchtig auf ne fortsetzung!
    die story hat gerade nen höhepunkte und es geht ent weiter :(

    also nicht nur für die intreganten schreiben...

    greetz

  • oh sorry setz mich morgen ran, waren alle in den ferien und hatten leider recht viel zu tun. Setz mich morgen, den 30. August, für euch hin und schreib was. Also keine panik morgen kommt was.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • off.topic:,, Lange habt ihr gewartet und ihr sollt dafür belohnt werden. Hier Bitte."

    Traum oder Wirklichkeit

    Während die Eldar-Armee auf die Chaos-Festung zu marschierte, lag Bakuda im STERBEN!
    Sein Körper war regelrecht unter der Wucht der Energiefaust des fanatischen Deathlords Erabus zerschmettert worden.
    Die Ärzte der Eldar hatten seinen Zustand mehrfach falsch eingeschätzt, doch nun war ihr Ergebnis klar und deutlich. Bakuda würde nur noch wenige Stunden leben.
    Armenia, seine schwangere Frau, sass heulend neben seinen Bett und drückte seine reaktionlose Hand. Sie war nicht auf den Weltenschiff,das Carares vor wenigen Tagen verlassen hatte, denn sie wollte unbedingt bei ihren geliebten Bakuda bleiben, auf Gedeih und Verderb.
    Die junge Frau hoffte, das Bakuda wieder zu sich kommen würde, aber die Ärzte meinten das er schon auf den Weg in die Ewigkeit seih.
    Kalt und grausam hatten sie ihr erklärt, das die gebrochen Rippen und Knochen mehrere seiner Organe regelrecht aufgespießt hatten. Sie konnte zwar seinen kritischen Zustand halten, aber die Knochensplitter bohrten sich immer tiefer in seine Organe, bis sie einen Punkt erreicht hatten, wo sie versagten. Leider steckten die Knochenfragmente zu tief in seinen Organen um sie zu entfernen, doch Armenia, die genauso starrsinning wie ihr Mann ,Bakuda, war, wollte dies nicht wahrhaben.
    Sie weinte immer noch, wobei ihre Tränen über ihren wunderschönes Gesicht flossen, das sich momentan in eine leidvolle Fratze verwandelt hatte.

    Von draußen hörte man Semian ,die Ärzte beschimpfen, doch die Tür zu Bakudas Krankenbett, verhinderte das man Semians Wutausbruch groß verstehen konnte.
    Als Semian dann wutschnaubend, das Zimmer betrat, sah er Bakuda. Der einst große Kämpfer und Führer, wurde nur noch Schläuchen am Leben erhalten. Dutzende dieser Schläuche führte zu Händen,Armen, Gesicht und Nase, und zu seiner Atemmaske die über Bakudas leblosen Mund lag.
    Semian hätte nie erwartet seinen alten Freund, in solch einer schlimmen Lage zu sehen, eher hatte er erwartet, das er im Gefecht stirbt, doch nicht auf einen stinkenden Bett, nur noch notdürftig versorgt, bis man seine Seele in einen Seelenstein bannte und diesen dann in das Seelengerüst des Weltenschiffes einsetzte.
    Armenia weinte immer noch, und selbst Semian, war den Tränen nah, doch er musste stark sein, für Bakuda und seine Frau.
    ,,Ich habe mit den Ärzten gesprochen.“ sagte Semian mit Trauer in seiner Stimme.,, Sie geben ihn höchstens noch eine Stunde, dann .......“ sagte Semian ohne weiter auszuführen was dann geschehen würde, denn er sah die tiefe Trauer und Leid in Armenias Augen.
    Kaum hatte Semian dies gesagt, weinte Armenia noch verzweifelter und warf sich Semian in die Arme.
    Er versuchte ihr Trost zu spenden, doch konnte er dies nicht. Leise flüsterte er in ihr Ohr.,, Du solltest besser gehen, es ist kein schöner Anblick, wenn sie, damit beginnen.“
    Armenia schluchzen wurde leiser, doch keineswegs war die junge Frau beruhigt, als Semian sie aus dem Zimmer begleitete.
    Kurz darauf kehrte Semian in das Zimmer zurück, wo Bakuda immer noch lag, verbunden mit zahlreichen Apperaturen, die leise piepsten.
    Semian selbst setze sich auf einen kleinen Stuhl, dicht neben Bakudas Sterbebett.

    ,,Oh Mann, wer hätte gedacht, das du mal so draufgehst....“ stöhnte er und fasste sich an den Kopf.
    Er konnte es kaum fassen, das sein alter Freund, einfach so sterben würde, aber um seine Trauer zu verbergen hatte Semian immer noch seine Kristallsänger-Maske auf.
    Bakuda selbst war zwar noch am Leben und er kriegte seine Umgebung mit, aber nur wie durch einen dichten Schleier, denn die Schmerzen nahmen ihn fast die Besinnung, und so war er nicht einmal in der Lage sich zu bewegen oder gar zu atmen. Ohne diese laut piepsende Maschine, die wie ein weißer Kasten, aussah von dem mehrere Schläuche zur Atemmaske führten, könnte er nicht einmal atmen.
    Ja, er spürte das sein Ende gekommen war, wie sein Leben, ihn nach und nach verließ, nur um in die eisigen Krallen des Todes zu gelangen.
    Doch plötzlich war alles Still. Nichts rührte sich mehr, nicht einmal mehr die Maschine piepste mehr und selbst Semian rührte sich nicht mehr, auch Bakuda, er spürte nichts mehr absolut nichts.
    Er konnte nur noch klar denken, vielleicht war ein Teil des Todes, dachte Bakuda. Die Stille, die Ruhe, ein Moment der Besinnung bis man dann in die Finsternis stürzte.

    DOCH PLÖTZLICH schob sich eine Gestalt mit langen Gewänder und einer seltsamen Maske mitten durch die Wand, wie ein Geist.
    Der Tod, dachte Bakuda, er ist gekommen um mich zu holen.
    ,,Du irrst Bakuda, Ellios Schüler, ich bin gekommen um dir zu helfen.“ sagte die mit einem schwarzgrauen Umgang gekleidete Gestalt.
    Dabei bewegte sich der Mund der Maske, so als wäre sie lebendig, so als wäre die gesamte Maske Teil, dieses unheimlichen Wesens.
    Die Maske so konnte Bakuda erkennen, war eindeutig die eines Harlequin, das konnte er an den schillernden Farben und Verzierungen erkennen, doch seltsam war es, das die Maske auch einen Mund hatte, mit lauter spitzen, kurzen Zähnen,die sich innerhalb des Mundes, der seltsamen Maske befanden.
    War er vielleicht einer der Chaosgötter? Wenn ja, dann welcher, denn Bakuda war keiner bekannt, der eine Harlequin-Maske trug.
    ,,Nein, ich bin kein Chaosgott, ich bin der Letzte der Sieben, der letzte neben den zerbrochenen Gott Khaine, ich bin Cergorach!“ berichtete die Gestalt, wobei sich wieder der unheimliche Mund der Maske bewegte.
    Bakuda erstarrte, er hatte von Cergorach, den Trickser gehört. Er war der letzte lebende Gott der Eldar, der jedoch in das Netz der tausend Tore floh. Man sagte ihm nach, das er der EINZIGE ist, der das Netz der Tausend Tore komplett kennt. Er soll Herr über die schwarze Bibliothek sein, die die Harlequin immer noch hüten, von wo er dort aus gegen die Chaosgötter operieren soll.
    Bakuda hatte mal gelesen, das er zwar das Gott des Schauspiels ist, aber das er Tricks und Intrigen nutzt um, seine Feinde zu vernichten.
    Aber was wollte er von ihm, fragte sich Bakuda, doch bevor er seinen Gedanken zu ende führen konnte, sagte Cergorach :,, Ich bin hier um das Schicksal zu ändern, wie ich es schon mal getan habe, als ich Ellios Sohn zu ihm schickte. Doch dadurch habe ich die Prophezeiung zerstört, die ich nun wieder aufleben lassen will.“ berichtete er.
    Doch alles was er sagte, warf neue Fragen für Bakuda auf, wie hatte er das Geschicksal verändert, und warum sagt er es ihm gerade, der sowieso im Sterben lag.

    ,,Hätte ich nicht Ellios Sohn zu ihm geschickt, wärest du nie hier gelandet und würdest, ein fester Bestandteil der Eldar-Armee sein, die sich auf Chaosfestung zu bewegt.“
    Bakuda merkte rasch, das Cergorach seine Gedanken wie in einen offenen Buch lesen konnte, also fragte er sich ,, warum gerade ich.“
    ,,Weil du fester Bestandteil der Prophezeiung bist. Ohne dich wird der Schrecken geboren.“
    sagte Cergorach .
    ,,Aus der Erde wird, einst ein Krieger geboren, in Flammen und Tod. Doch wisset, das dieser Krieger, sowohl die Erlösung als auch den Schrecken bringen kann. Der Dämon wird Tod und Vernichtung bringen, während der Flammen-Engel, Leben und Hoffnung bringt.
    Nur einer, ob Dämon oder Engel wird aus dem Eingeweiden der Welt entspringen, aber wer es sein wird, ist ungewiss.......
    So lautet die Prophezeiung, kleiner Eldar, und ohne dich wird diese Prophezeiung sterben.
    Deshalb ist es wichtig, das du überlebst.“ führte Cergorach aus und schwebte nun auf Bakuda zu.
    Aus seinem weiten Umgang kam plötzlich eine blasse, zarte Hand zum Vorschein, die er dann auf Bakudas Stirb legte.
    Ein seltsames Licht ging von seiner Hand aus und durchflutete Bakudas malträtierten Körper.
    Dann verschwand er im Nichts, nur seine letzte Worte:,, Führe deine Rolle in dieser Prophezeiung aus.“ hörte er den Gott des Schauspiels noch sagen, als die Starre, sich von allem in diesem Raum löste. Das Piepen des Gerätes war wieder zu hören, Semian rührte sich wieder und selbst Bakuda konnte sich wieder bewegen.

    Die Schmerzen die seinen Körper durchflutetet hatten waren weg. Er konnte sogar wieder selbständig atmen und sich sogar wieder bewegen. Ein Wunder, dachte Bakuda, sein Körper war innerhalb weniger Sekunden geheilt worden, so als wäre er nie dem Tode so nah gewesen.
    Ruckartig richtete sich Bakuda im Bett auf, während Semian ihn mit fassungslosen Blick ansah.
    ,,Wie ist das möglich...“ stammelte er mit weinerlicher Stimme.
    Bakuda riss sich die Schläuche und die Atemmaske ab. Mit einem gurgelnden Ton entriss er sich sogar vorsichtig den Tubus, der ihm beim atmen half, doch nun hatte er diesen nicht mehr nötig.
    Dann sagte Bakuda freudig:,, Würdest du mir eh nicht glauben.“
    Semian der immer noch verdutzt da sass, stand nun auf sagte:,, Hah, ich wusste es, die dämlichen Quackslaber sind zu blöd um ihre Instrumente zu verstehen. Achja einen Moment, ich muss mal kurz....“ sagte Semian und rannte zu Tür gerade als er sie öffnete, fragte Bakuda:,, Und du hast dir wirklich sorgen um mich gemacht?“
    Ruckartig blieb Semian in der Tür stehen, so als hätte man ihn ertappt.
    ,,Äh, ich hatte nur was in den Augen, und außerdem war ich nur trauig, weil mein Schraubenschüssel das zeitliche gesegnet hatte.“sagte Semian, der sichtlich nicht wusste was er sagen sollte.
    ,,Aha!“ sagte Bakuda und sah zu Semian der immer noch starr an der Türöffnung stand.
    ,,Ist so! Klar!..... und ausserdem.....ach leck mich doch.“ sagte Semian und rannte zum leeren Flur hinaus.
    Bakuda der nun langsam aufstand fragte sich, was für eine Rolle, er in dieser Prophezeiung spielte.
    Dämon oder Flammen-Engel...was hatte das zu bedeuten?
    Doch plötzlich wurden seine Gedanken durch den Freudenschrei Semians im Korridor, ausserhalb seines Zimmer gestört.,,BAKUDA LEBT!“.......

    off.topic:,, So ich hoffe es gefällt allen und verspreche hiermit feierlich, das ich jetzt erstmal Artefakt beenden werde. Ich würde mich über positives feedback oder eine Meinung, seih sie nun gut oder schlecht, freuen. Ich hoffe es gefällt euch. Viel Spass damit."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • cool das es weiter geht :)

    die story is auf jeden fall gut! und mir gefällt vor allem dass du immer einen gewissen hintergrund mitvermittelst...
    freue mich auf en fortsetzung!

    greetz

  • Mit seinen Brüdern meditierend befand sich Altherios auf dem Hauptplatz der Eldar und wartete jede Sekunde den Angriffsbefehl ab.
    In blutiger Vorfreude zog sich die Oberlippe auf der linken Seite nach oben und zeigte einen seiner scharfen Fangzähne, während die Lippe leicht zuckte.
    Das Grinsen vermochte nur wenige Sekunden in Erscheinung treten und war durch die tief gezogene Kapuze des schwarzen Mantels nur schwer erkennbar.
    Mit seinen Brüdern zusammen saß er in einem Kreis, im Schneidersitz, wie seine Brüder.
    Alle trugen schwarze Mäntel, welche Körper und Gesicht nahezu vollkommen verbargen und waren in wahrer Ungeduld, bezüglich der kommenden Schlacht.
    Keiner mehr glaubte, dass der Imperator ein Gott wäre, er war nur ein Mensch, ein äußerst begabter, sicherlich, aber kein Gott, das Einzigste was ihn am Leben erhielt war der goldene Thron, damit niemand diese Lüge durchschauen würde.
    Jeder einzelne verfolgte nun einen anderen Glauben, den Glauben an die Elemte des Universums, den Glauben an Licht und Dunkelheit, den Glauben an Sonne und Mond.
    Die Rüstungen lagen jeweils vor jedem der Marines.
    Sie waren Nachtschwarz, die Ränder golden verziert und statt des imperialen Adlers, prangte nun ein goldener Sichelmond, dessen vollkommene Gestalt die Sonne und ihre Strahlen erfüllten.
    Altherios Rüstung wurde soweit nicht stark verändert, mit dem Unterschied, dass die imperialen Zeichen fehlten und die Nadelgeschosse nun aus der blanken Rüstung jagten, statt aus den Augen des Adlers.
    Altherios fühlte sich beobachtet, öffnete die Augen und fuhr herum, sogleich stehend.
    Semian stand hinter ihm und schien geradezu die gute Laune zu versprühen, dennoch sprach er eher sachlich: "Altherios, Bakuda lebt, er ist schon wieder aufgestanden, bald ist es soweit." - "Danke Semian, verzeih, dass wir die Rüstung...äh..bearbeitet haben....", antwortete Altherios verlegen.
    "Aber, es ist alles noch in Ordnung, wir warten hier auf dem Platz und sind bereit.", sprach er wieder ernst.
    "Gut, wir haben es vernommen!", sagte der Eldar zischend und ging.
    "Meine Brüder! Bald ist es soweit! Legt eure neue heilige Rüstung an und kontrolliert erneut eure Ausrüstung! Sie wird euch nicht im Stich lassen, das weiss ich! Ihr seid die Besten, die Besten die ich kenne und jeder von euch wird heute einen glorreichen Kampf vollführen! Heute werde ich euch zeigen, was das Pferd unserer Kavalerie seien wird!", begann Altherios eine Rede zu schwingen.
    Er hob den linken Arm und unter der schweren Panzerplatte offenbarte sich plötzlich eine kleine Amatur.
    Nachdem Altherios ein paar Tasten der Runentastatur drückte, dröhnte ein Geräusch auf.
    Plötzlich sprangen die Türen des Thunderhawks auf und eine Art Rhino kam heraus gerollt.
    Direkt hinter dem ehemaligen Scriptor blieb das Fahrzeug stehen.
    Die Panzerung übertraf bei weitem die eines Rhinos und es gab keinerlei imperiale Abzeichen.
    Es war tiefschwarz und an den oberen Luken prangten zwei Maschinenkanonen, während den großen Rücken noch ein kleiner Geschützturm, ähnlich einem Predator, zierte.
    Der Turm trug ein normales Panzergeschützt, mit etwa zehn Zentimetern durchmessern und hochexplosiven Geschossen.
    "Dieser Transportpanzer stammt aus eigener Entwicklung und ist für exakt diese hier versammelten Männer, euch, gedacht! Ursprünglich wurde er konzipiert, sollte der Kommandohawk stranden, was er tat und erfüllt somit auch seinen Zweck. Diesmal werden wir mit diesem Gefährt in die Schlacht jagen, direkt in dessen Kern um an der Spitze der vordersten Front direkt gegen den verhassten Feind zu kämpfen und ihn ein für alle male auf diesem Planeten zu vernichten, niemals wieder darf das Chaos diese Planeten betreten und dafür werden wir Sorge tragen! Für das Wohl der Galaxie!!", brüllte der mächtige Soldat.
    "Für das Wohl der Galaxie!!", taten es die anderen, welche in diesem Kreis standen, ihm gleich.
    Der gesamte Trupp legte die neuen Rüstung sorgsam an und luden ihre mächtigen, meisterhaften Waffen durch und prüften die Reaktoren und begannen zu trainieren, um auf den Kampf vorbereitet und bereit zu sein...

    Fereus in Interiore, Fereus ex Exteriore!
    In einem aussichstlosen Kampf, ist aufgeben der höchste Verrat!

  • Aufzug der Nacht

    ,,General!“ brüllte ein Späher und rannte sichtlich erregt auf General Sharh zu.
    ,,Eine gewaltige Eldar-Armee ist direkt vor uns und marschiert in Richtung Festung.“ schnaubte der Späher, der immer noch mit der unglaublichen Grösse der Eldar-Armee ringte.
    ,,Wie viele?“ fragte Sharh wobei, seine Stimme durch den Helm regelrecht verzerrt wurde.
    Sharh war keinesfalls überrascht Eldar hier anzutreffen, aber das die Eldar, ein sterbendes Volk, noch die Kraft hatten, eine Armee ,sondersgleichen aus den Boden zu stampfen, machte ihn neugierig.
    ,,Es sind Tausende! Sowas habe ich noch nie gesehen!“ stöhnte der verseuchte Deathguard-Späher.
    ,,Erstaunlich!“ sagte Sharh kühl. In seiner Stimme war kein Zeichen von Angst oder gar Hass zu erkennen. Wie ein kalter Taktiker analysierte er seine Chancen das Artefakt zu bekommen, denn obwohl die Deathguards eine der vielleicht tödlichsten Legionen des Chaos waren, würden sie unmöglich, eine Armee von solch unglaublichen Dimensionen besiegen können, dafür war ihre Zahl zu klein.
    ,,Vielleicht sollten wir ihnen, während der Schlacht, einfach in den Rücken fallen.“ sagte Talisha, die gefallene Sorrorita.
    Sharh drehte sich zu Talisha und sah ihr in die Augen. Ihr Gesicht mochte zwar im Moment die Schönheit zieren, doch wusste er das sich hinter den liebevollen Lächeln, die Fratze des Todes verbarg.
    Plötzlich packte Sharhs mächtige Faust Talisha am Hals und zog sie an sich ran. Er hatte etwas in ihren Augen gesehen, etwas was er glaubte nicht mehr vorhanden seih.
    Er drückte mit seiner Servofaust so fest zu das die Arterien- und Venengefässe regelrecht abgedrückt wurden, was verhinderte das Talisha sich wehren konnte. Die motorischen Fähigkeiten ihren Körpers versagten, nur ein gurgelndes,, W.....as....soll....da....sss!“ kam über ihre vollen roten Lippen, während ihre Augen sich mit Angst fühlten.
    ,,Ich sehe, du hast jemanden gesehen, jemanden aus deiner Zeit als du noch den Falschen Imperator gedient hast. Du liebst ihn und zugleich hasst du ihn, weil er dich im Stich ließ, weil er dich nicht retten konnte.“ fauchte Sharh und ließ Talisha los und das gerade noch rechtzeitig, ansonsten hätte er sie regelrecht gelähmt.

    ( Anmerkung:,, Wenn man die Arterien und Venengefässen am Hals abdrückt, kommt es nach kurzer Zeit zu einer dauerhaften Lähmung. Bis auf die Augen und in wenigen Fällen auch den Mund, kann man absolut nicht einen Muskel mehr bewegen. Zwar ist es fast unmöglich das man mit einer Hand alle Blutgefässe abklemmen kann, doch die Faust eines SM oder CSM ist wesentlich grösser als die eines NORMALEN Menschen und deshalb hielt ich es für eine gute Idee.)

    Talisha fiel zu Boden und schnappte krampfhaft nach Luft.
    ,,Vergiss nicht Talisha, er hat dich im Stich gelassen um sich selber zu retten. Er ist Schuld an deinem Tode!“ sagte Sharh und sah mit Vergnügen zu wie Talishas, ansonsten nachtschwarze Augen, nun in ein feuriges, hasserfülltes Rot getaucht waren.
    Die Deathguards sahen aus ihren kalten Servoaugen, die gesamte Szenerie mit an, ohne einzugreifen oder gar was zu sagen um den “Seuchenbringer“ nicht zu verärgern.
    Selbst die riesigen Infektoren, die wesentlich grösser als normale Space-Marines waren, schauten Sharh bei seinem Exempel zu, wie er wieder den Hass in Talisha gepeinigte Hülle prügelte.
    Die Abarten Nurgles, die Deathguards sahen nicht widerwärtig aus,sondern handelten ganz nach ihren Aussehen. Ihre Schlickgrünen Servorüstungen waren meist mit Organen und Tentakeln behangen, die oft noch wild peitschten. Die meisten ihrer Rüstungen wirkten aufgebläht, durch todbringende Gase, die im Innern ihres von Krankheiten durchzogenen Körper, heranreiften.
    Sharh dachte laut nach.
    ,,Wenn die Eldar, die Festung angreifen und wir sie von hinten angreifen würden, hätte das nur einen kurzfristigen Überraschungsmoment bis sie sich unserer Annehmen, nein, wir müssen cleverer vorgehen.....“ murmelte Sharh und schmiedete an einer Taktik, doch so gerissen und vorausschauend auch Sharh dachte, gab es dennoch keine Aussichten auf einen Sieg. Doch plötzlich hörte Sharh eine Stimme, die ihm zurief.,, Das Artefakt, Sharh! Mehr brauchst du nicht um siegreich zu sein!“
    ,,Ja Meister.“ flüsterte Sharh ehrfürchtig, denn die unbekannte Stimme in seinem Schädel, war keine andere als die des perversen Gottes Nurgle, des Seuchengottes.
    ,,Verwende das Artefakt um deine Feinde zu bezwingen! Bringe es mir.“ sprach Nurgle, wobei seine Stimme stark verzerrt war, als würden Tausend Münder auf einmal sprechen.
    ,,Wie ihr wünscht, Gebieter.“ sprach Sharh lauter und schlug sich mit seiner gepanzerten Faust auf die Brustplatte der Servorüstung, welche dann auch laut schepperte.

    Sharhs perfider Verstand arbeitete in Sekunden eine neue Taktik aus, die sicherlich viele Verluste bringen würde, doch sie würde ihn auch genug Zeit einbringen, um das Artefakt zu bergen und es benutzen um die Diener der Falschen Götter und die Xenos zu vernichten. Nicht einmal die imperiale Armee, die sich nun ebenfalls auf die Eldar-Armee vormarschierte, würde ihn aufhalten können. Nein! Nichts und Niemand könnte ihn dann noch aufhalten. Er würde es genießen für seinen Gott unbeschreibliches Leid und Zerstörung über die Lebenden zu bringen.
    Ruckartig zog er sein mächtige Doppelklingenschwert und hielt es gen Himmel.
    ,,Heute werden wir wandern, doch schon in wenigen Stunden werden durch das Blut unserer Feinde waten! Auf meine Krieger! Auf zum Ende allen LEBENS!“ schrie Sharh, wobei dann die Deathguards reflexartig ihre Seuchenschwerter und Kampfmesser zogen und die laut jubelnd zum Himmel hielten.
    Kaum hatte Sharh dies gesagt zog die Armee aus Tod und Alpträumen weiter um Sharhs kranken Plan in die Tat umzusetzen.
    Die hohen Bäume und der Urwald selber boten den Deathguards genug Schutz vor schneller Entdeckung, nur ab und zu riss eine Geissel einen Baum um, da dieser ihr im Weg stand.
    Die Seuchenmarines marschierten weit auseinander, so war es kaum möglich ihnen durch Artillerie oder Bombenangriffe, nennenswerte Verluste zu erleiden.
    Die Armee des Todes zog weiter........


    Aufbruch zur Schlacht

    Bakuda, der mittlerweile wieder vollständig von seinen tödlichen Verletzung genesen war, war in der Waffenkammer. Die Wände, die voll von Shuruikenkatapulten, Warpgewehre und Granaten waren, ließen Bakuda nur ein müdes blinzeln abverlangen.
    Der seltsame Runenleser zog in der Schlacht oftmals den Nahkampf vor, denn was nur wenige wussten, war Bakuda ein miserable Schütze.
    Das war auch der Grund ,warum die Shurikenpistole ,am Halfter seines Gürtel, meist nie zum Einsatz kam.
    Bakuda beschaute sich eine andere Wand der Waffenkammer die mit zahlreichen Nahkampfwaffen der Eldar behangen war. Energieschwertern, Hugan Zars, Kampfmesser sogar eine Handschuhe wodrin schon ein Messer eingearbeitet war, doch Bakuda schnappte sich aus den reichhaltigen Waffenangebot nur 2 Energieschwerter.
    Diese Waffe bevorzugte er vor Allen anderen, obwohl es tödlichere gab, dann verließ er auch wieder die riesige Waffenkammer und ging nach draußen um sich ein Jetbike zu organiesieren.
    Vielen Eldarn denen er begegnete sahen ihn verwundert an.
    Keiner konnte fassen, das die Verletzung die er getragen hatte, so schnell geheilt, geschweige denn überleben konnte.
    Die Kunde über sein Überleben und seiner Blitzregeration hatte sich schnell im Lager herumgesprochen, sogar Armenia, Bakudas Frau hatte davon erfahren, doch Bakuda war ihr nicht unter die Augen getreten. Erst wenn er die letzte Schlacht überlebt hatte, würde er ihr begegnen.
    Zwar mit gemischten Gefühlen aus Stolz und Angst, denn er kannte Armenia. Sie würde es ihm nicht so schnell verzeihen, das er ihr erst so spät wieder begegnete.

    Er konnte sich schon ausmalen wie sie fluchen würde, wie sie ihm wieder beschimpfen würden, was für ein dämlicher Chem-Pan-Say er seih und warum er es wagte ihr lebend unter die Augen zu treten. Ihr Temperament war einfach unbeschreiblich, selbst während der Schwangerschaft hatte sich dies nicht gelegt, doch er liebte diese Frau, von ganzem Herzen. Eher würde er durch die brennende Hölle gehen als das ihr und seinem Kind irgendetwas geschehen sollte.
    Vielleicht war das sein Beweggrund, vielleicht glaubte er deshalb so fest an diese Prophezeiung, wobei er hoffte, das der Flammenengel erscheine und nicht er Dämon, denn dieser würde alles vernichten.
    Bakudas Schritte wurden schneller, die Angst um seine Frau und sein Kind ließen ihn schneller werden, bis er um ein Gebäude bog, wo der Hangar der Fahrzeuge war. Doch kaum war Bakuda um die Ecke gebogen, schwebte vor ihm, 2 Jetbike, das eine war leer und wie für ihn gemacht ,aber auf den Anderen sass ein schwarzer Khaindar mit einer seltsamen Waffe auf den Rücken.

    ,,Na Los! Spring auf oder soll ich dich drauftreten.“ sagte der schwarze Khaindar in seiner Totenkopfmaske mit dunkler Stimme.
    ,,Semian?!“ fragte Bakuda verdutzt nach, denn er kannte keinen der ihn so vulgär ansprechen würde.
    ,,Wer sonst.“ sagte Semian, der sich scheinbar von irgendwoher eine Rüstung der Schwarzen Khaindare nebst dazugehöriger Totenkopfmaske organisiert hat.
    ,,Woher hast....“ fragte Bakuda vorsichtig, als Semian dann schnell antwortete.,, Och........der Kerl schläft ne Runde, erstaunlich was unsere Ärzte für tolle Beruhigungsmittel haben.“ sagte Semian in der dunklen Stimme eines Khaindar. Die schwarzen Khaindare hatten wie fast alle Masken der Eldar, einen Stimmenverzerrer, nur die Banshees besaßen einen Stimmenverstärker, der ihre Stimmen so laut verstärkte, das viele Feinde bei ihren Schreien in Todesangst flohen.
    ,,Und woher wusstest du das ich zur Schlacht aufbreche?“ fragte Bakuda, der noch sichtlich über Semians fremdartigen Anblick überrascht war.
    ,,Naja die Jetbikes sind die einzigen Fahrzeuge die schnell genug sind um die Armee einzuholen und ich dachte mir das gerade du keine Sekunde von einer solchen Schlacht verpassen willst. Deshalb war es recht einfach, darauf zu spekulieren, das du diesen Weg einschlagen wirst.“ berichtete Semian etwas herablassend, doch humorvoll genug um nicht höhnisch zu klingen.

    Schnell schwang sich Bakuda auf das schwebende Jetbike.
    Jetbikes haben keine Räder und können fast jedes Terrain problemlos übergehen, auch die matschige, feuchte Erde von Carares.
    Gerade als Bakuda das Jetbike starten wollte sagte Semian:,, Dein Menschenfreund! Da kommt er.“
    Bakuda schaute nach links und erblickte Ahlterios,der in einer schillernden Rüstung gekleideten Rüstung.
    Scheinbar hatte er irgendetwas mit seiner Rüstung gemacht, denn sie wirkte kaum noch wie die eines Scriptors. Sie war an vielen stellen recht unvollständig, der goldene Adler auf der Brust war abgekratzt worden und ebenfalls auch viele der imperialen Zeichen fehlten völlig. Doch auf der Brust pragte nun das Zeichen aus einer halben Sonne und eines halbierten Mondes.
    Bakuda zeigte mit der rechten Hand nach vorne und nickte zu Altherios und dieser verstand. Das Zeichen zum Aufbruch war gegeben......

    off.topic:,, So wieder was von mir. Ich hoffe es gefällt euch, ansonsten gibt nen Kommentar ab oder ne Kritik, ich hör sowas gerne ;)
    Also viel Spass beim lesen."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (September 1, 2005 at 7:29 PM).

  • also ich muss sagen... gefällt mir richtig gut!
    vor allem durch die einmischung des eldar gottes und eldrar ulthran wird richtig klar wie wichtig dieses artefakt ist!
    was ich jedoch vermisse sind die necrons... die sind ja auch aufm weg... oder?

    greetz

  • Kaum vernahm Altherios das Nicken Bakudas, gab er ein Zeichen dass er verstand.
    Er drehte sich um und wandt sich an seinen Kommadostab.
    Barradis, der Sensorenkenner, mit seiner nun dschungelgrünen Rüstung und einer nachtschwarzen Bolter, mit dem goldenen Mond- und Sonnensymbol, fünf Rauchgranaten und seinem mobilen Sensorsystem.
    Der Waffenspezialist Triados, stand daneben, in seiner mittlerweile stahlgrauen Rüstung, mit einer schwarzen Energiehellebarde, an dessen Schaft ebenfalls das Symbol angebracht wurde, nebst seinen Melterbomben und den Sprenggranaten.
    Protos, der Herr der Schilde, in einer violettblauen Rüstung, mit seinem mobilen Schildgenerator, einem schwarzen Energiehammer, mit vernichtenden Symbol der Sonne, einem tiefschwarzen Sturmschild, in dessen Mitte die beschützende Ikone des Mondes eingearbeitet war und einer schwarzen, meisterhaften Boltpistole mit einer Kombination beider Zeichen.
    Geldaris, welcher für die Manövertaktiken zuständig war, trug eine sonnengoldene Rüstung, nebst einem meisterhaften, schwarzen Kettenschwert mit dem Sonnen- und Mondsymbol, seiner Plasmapistole und seinen treuen Blendgranaten.
    Der Mann des Trupps, der so ziemlich alle anderen Fähigkeiten beherrschte, nannte man Saffiros, welcher sich in einer mondweißen Rüstung schmückte; seine Waffen waren ein meisterhafter Bolter, wie die Waffen der Anderen in Schwarz mit dem Zeichen, einem Energieschwert, mit schwarzen Schaft und dem Wegproviant der Truppe.

    Der gesamte Trupp reihte sich vor ihrem Meister auf und warteten neugierig auf seine Ansprache.
    "Nun, jetzt ist es soweit. Wir werden losziehen, in die Schlacht gegen das Chaos, um es zu vernichten! Wir sind nur ein kleiner Trupp und könnten allein nicht viel ausrichten, gegen solch eine Armee, doch hat uns das Schicksal zu den Eldar geführt ...", sprach er und sprach ebenso weiter, mit immer lauter und entschlossen werdender Stimme, "...und wir werden Seite an Seite mit ihnen kämpfen! Und wenn es das Schicksal so will, so werden wir Seite an Seite mit ihnen im Kampf fallen! Doch mit dem reinsten Gewissen, dass wir Seite an Seite mit ihnen im Kampf standen, Seite an Seite mit ihnen gegen das korumpierte Chaos kämpften und Seite an Seite mit ihnen die Galaxie für einen kurzen Moment schützten!!"
    Manche Wörter brüllte er regelrecht durch das gesamte Lager und es gab gewiss den einen oder anderen Eldar, der diese Rede mit anhörte.

    Altherios schwang seine verbesserte Psihellebarde hoch in die Luft und zeigte auf den Fleck der Wolken, welche die Sonne verbargen; und wie durch Zufall öffnete sich in diesem Moment ein Spalt in den Wolken und ließ die Sonne erscheinen.
    Hell und blendend schossen die Strahlen über die Oberfläche.
    Die Truppen des Chaos fühlten sich unbehaglich, während Die Armee der Eldar, des Imperiums und Altherios und sein Trupp von dem Licht redlich motiviert und angefeuert wurden.
    Seine Männer taten es ihm gleich und streckten ihre Waffen gen Himmel und schrien einen Kampfschrei aus.
    Die Schreie des Kommandotrupps und Altherios' selbst hallte durch das gesamte Tal und war für jede der Armeen gut zu hören.
    Immer wieder schallten die Schreie von den Felswänden erneut ab und wurden zurückgeworfen und somit stets aufs neue Verstärkt, bis sie zu hören waren, doch an die Chaos Festung drangen nur leise Schreie, wie von einer weit entfernten Schlacht.

    Unverzüglich begab sich der gesamte Trupp in das neue Fahrzeug und besetzten ihre Posten, sofort rumpelte der Schützenpanzer los und fuhr durch den Wald, um auf die Eldararmee aufzuschließen, doch der Panzer war um einiges schneller als ein Rhino, er glich der Geschwindigkeit eines Bikes, wenn auch nur gering.
    So raste der Panzer mit seiner tödlichen Fracht der Eldararmee nach um ihre Reihen zu verstärken und Tod und Vernichtung dem vermaledeiten Chaos zu schenken.

    Fereus in Interiore, Fereus ex Exteriore!
    In einem aussichstlosen Kampf, ist aufgeben der höchste Verrat!

  • Geister!

    Langsam zitternd setzte sich Sidras, der verschlagende Zauberer der Thousand Sons in seinen stählernen Thron, im Innern der Chaos-Festung.
    Der Hexer sah seine blaue, gepanzerte Servohand an. SIE ZITTERTE!
    Sidras mochte zwar sich den Thousand Sons angeschlossen haben, doch noch war er aus Fleisch und Blut, denn Tzeentch würde ihn erst als einen seiner Männer akzeptieren, wenn er diese Mission mit Erfolg hinter sich gebracht hatte.
    Doch wie die Anwesenheit von mehr als 200 Thousand Sons bewies, vertraute der Gott des Wandels, Sidras wenig, genauso wenig wie der Alpha-Legion die sich seltsamer Weise völlig Tzeentch hingab. Sie hatten die alten Zeichen und Symbole auf Schulterplatten und abgekratzt und Flaggen mit ihren Zeichen verbrannt. Stattdessen prangte nun das Banner Tzeentchs auf ihren Rüstungen.
    Langsam lehnte sich Sidras in den große stählernen Thron zurück und versuchte das erlebte zu vergessen. Langsam schweifte sein Blick über den riesigen, aber sonst leeren Thronsaal. Bis auf einen riesigen Tisch mit Dutzenden von Stühlen, an dem mehr als 100 Männer Platz fanden, war dieser Raum absolut leer, beinahe gespenstisch leer.
    Selbst die Mauern in diesem Raum wirkten Trist und Leer, beinahe wie ausgestorben, dachte Sidras als er sich seine immer noch stark zitternde Hand ansah.

    Er war in der Mine, wo die dreckigen Sklaven, das Artefakt ausgegraben haben, doch verließ keiner von ihnen je wieder die Mine.
    Selbst der Kontakt zu den Wachen, die verhindern sollten das die Sklaven irgendwie entkommen konnten oder das sich irgendjemand einschleichen konnte, verging nach und nach. Nur noch die Wachen vor dem Eingang der Mine meldete sich noch. Sie berichtete von seltsamen leuchtenden Gestalten, die sie angeblich in der Finsternis bemerkt hatten. Sidras hatte ihnen natürlich nicht geglaubt und war in die Mine hinab gestiegen.
    Doch schon bald sollte er erkennen, wie recht seine Soldaten hatten, denn nachdem er nur wenige Schritte in die Mine gesetzt hatte, sah er sie.
    GEISTER! Hell-bläulich, leuchtende, transparente Gestalten. Sie waren überall und wankten scheinbar ziellos durch die Mine. Viele sahen aus wie Zombies, die man nach Jahrhunderten aus ihren Grab geholt hatte. Sie waren dürr, an vielen Stellen ihrer entstellten Körper brachen die Rippen raus hervor, während ihre leere Augen in die Finsternis spähten.
    Doch Sidras sah noch mehr, es waren nicht nur diese Zombies und Abarten ,die durch die Mine wanken, Nein, auch die Sklaven und Wachposten der Mine. Sie waren alle zu Geistern geworden.
    Alleine der Anblick dieser Körperlosen hätte einen Menschen schon Angst und Bange gemacht, doch je näher Sidras ihnen kam, desto deutlichen konnte er auch ihr flüstern hören.
    Einige beschrien ihren Tod, doch andere konnte er nicht verstehen, denn er kannte ihre Sprache nicht.

    Sidras atmete heftig. Irgendetwas schien nach ihm greifen, eine unsichtbare Kraft. Wie eine große Hand packte sie nach seiner Seele und wollte sie in die Finsternis reißen, doch bevor sie dies schaffte teleportierte sich Sidras mittels eines Zaubers wieder zum Eingang der Mine.
    Erschöpft und vor Angst zuckend, brach er zusammen, doch nur für kurze Zeit, denn bevor ihn die Wache des Eingangs berührten Schwang er sich Blitz schnell wieder auf.
    Die 2 Thousand Sons starrten ihn entgeistert an. ,,Zurück auf eure Posten!“ hatte Sidras sichtlich erregt gebrüllt.
    Das war alles, was Sidras noch wusste und er hoffte, das dies nur ein Alptraum war, doch dafür war das Zittern in seinen Händen zu stark.
    Langsam lehnte er sich zurück und dachte an das was noch Geschehen würde........

    Draußen im Hof der Fest organisierte Hellios die Verteidigung der Festung.
    Von seinem Spähern hatte er erfahren, das eine Eldar-Armee auf sie zu marschierte. Sie soll, nach Berichten seiner Kundschaften, gewaltig sein.
    Der neue General der Alpha-Legion hatte sein Gesichtstuch abgelegt. Vor wenigen tagen zierte und versteckte es noch sein Gesicht, da es durch zahlreiche Kämpfe verstümmelt wurde.
    Jetzt wo er sich Sidras angeschlossen hatte, verheilten die Narben und Verstümmelungen schnell, aber noch behielt Hellios einen Mundschutz im Gesicht, da die untere Hälfte seines Gesichtes noch nicht verheilt war.
    Nun stand Hellios auf der Nordmauer und spähte über die karge Landschaft, wo Stock, Stein und Baum für die kommende Schlacht gerodet worden waren.

    Hellios wusste, das der dichte Dschungel, den Eldar und allen seinen Feinden, Schutz bot, doch damit war es nun vorbei. Rings um die mächtige Mauern der Festung erstreckte sich nun karges Ödland.
    Ein taktischer Vorteil wie Hellios dachte, denn so konnte seine Soldaten die Eldar erschießen, ohne das sich diese hätten verstecken können.
    Ring auf den Mauern der Burg waren Geschütze stationiert worden und sogar Mine umzogen die unglaublich starken Mauern.
    Hier gab es kein Durchkommen, doch unterschätze Hellios die Armeen die auf ihn und die Chaosfestung zumarschierten.....

    off.topic:,, Sorry hatte das Wochenende durchgezockt, hab gar nicht mehr an meine Verpflichtung euch gegenüber gedacht. Aber bitte sehr hier etwas. Sorry wenn es etwas wenig ist aber ich Verspreche morgen kommt mehr. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem."


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

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