Das Schicksal der Seelenlosen

  • Teron du schreibst richtig geniel während sich bei den meisten geschichten erst spannung aufbauen muss gibt es die hier schübe weise zb mit dem mädchen eben einfach genial ^^

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  • *tacker*tacker*tacker*

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • dann eben die größere variante ;)

    Quote

    Original von Schlachtrind
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  • Mit der Hand seines gesunden Armes wieschte er sich den Schweiß aus dem Gesicht. Seine Augenbrauen hatten sich mit der salzigen Flüssigkeit vollgesogen und waren nun mit der Aufnahme weiteren Schweißes überfodert. Kleine Tropfen fielen auf seine Augenlieder und rannen von dort in die offenen Augen. Er musste einige Male blinzeln um das Brennen zu bekämpfen. Dann stand er langsam aus dem Bett auf. Es war ganz kühl, da die Matratze voll von der salzigen Flüssigkeit war. Noch benommen schwankte er zum kleinen Fenster hinüber, dass die kleine Kammer mit der Außenwelt verband. Unter ihm in den Straßen herrschte ein regelrechter Tumult, mehrere Rauchsäulen stiegen ein paar Straßen weiter auf. Die Stadt schien ihren Bewohnern keine Ruhe zu gönnen. Dies war keine große Makropole wie zum Beispiel Necromunda, in deren unübersichtlichen Slums schnell Aufstände entsthen könnten, hier wären die örtlichen Sicherheitskräfte oder das Militär schon längst angerückt. Dadurch konnte er sich schon denken was der Grund für die Unruhe war.

    Der Morgen war angebrochen und es hatten sich schon alle bei der Chimäre gesammelt und warteten nur noch auf den Fahrer. Malik schien zufrieden mit der gestrigen Leistung seines Schülers zu sein, denn er klopfte dem Jungen auf die Schulter. Im Augenwinkel konnte der Assasine ein kurzes Funkeln in dem Auge des Inquisitors erkennen, welches er als Stolz interpretieren würde. Malik war ein geduldiger Lehrer, ganz anders als die anderen Inquisitoren, die er bisher erlebt hatte. Deren Strenge gegenüber ihren Schülern war dieselbe gewesen, die sie auch Ketzern und Verrätern gegenüber aufbrachten. Ganz anders Malik der seinen Lehrling ins Herz geschlossen zu haben schien. Endlich kam der Fahrer um die Ecke. Der Mann mittleren Alters schien übermüdet und ein wenig angetrunken zu sein, dies schlussfolgerte er aus dem unregelmäßigen Gang. Der Mann trug die Uniform der auf diesem Planeten beheimateten Streitkräfte. Malik schien einen guten Tag zu haben, denn er verlor kein Wort über diese Disziplinlosigkeit. Wahrscheinlich war dem Inquisitor bewusst, dass der Soldat wieder wenig Zeit für diese ausschweifende Freizeitgestaltung hatte, wenn er erst wieder in der Kaserne bei seinen Kollegen war. Laut hustend trat der Fahrer vor die illustre Gesellschaft: "Melde mich zum Dienst!" Nach einem weiteren kräftigem Hustenschub fuhr er fort: "Verdammt diese verdammten staubigen Straßen ich krieg diesen Dreck nicht aus meiner verdammten Lunge." Während der Mann auf die Fahrerkabine zuging und lauthals weiterhustete, merldete sich der der Assasine von der anderen Seite der Chimäre zu Wort: "Das ist kein Staub, das ist Asche."

    Nach einigen Stunden eintöniger Fahrt kamen sie endlich an dem Raumhafen und an dem Frachter an, der sie endlich von diesem öden Planeten bringen würde. Die Chimäre hielt kurz vor dem gewaltigen Konstrukt und entlud ihre Passagiere nur um sich sofort wieder auf den Rückweg zu machen. Das riesige Schiff vor ihnen war ein uralter, langsam zerfallender Frachter für Wasser, Nahrungsmittel und landwirtschaftliche Maschinen, doch allein seine Größe lies ihn imposant erscheinen. Er sah wie der Akolyth des Inquisitors zwei schwere Taschen schulterte unter dessen Last er keuchte und wankte, also versuchte er ihm zur Hand zu gehen und ihm eine der Taschen abzunehmen. Aber als er nach der Tasche greifen wollte, ergriff Malik sein Handgelenk. Mit einem Kopfschütteln sagte Malik: "Hier nimm lieber diese." Und warf ihm eine weitere schwere Tasche zu. Mit einer eleganten Bewegung packte er den Tragegurt in der Luft und schulterte die Tasche mit einer fließenden Bewegung. Sein anderer Arm hing immer noch schlaff seinen Körper hinunter. Malik führte sie alle erst zu dem Quartiersdeck und zu dem Raum wo der Inquisitor und sein Schüler nächtigen würden. Er wurde angewiesen die Tasche in dem gewaltigen Raum abzuladen und Icarael sollte sich um die sachgemäße Verstauung der Gepäckstücke kümmern. Dann führte ihr Weg sie zu den Räumlichkeiten des Mediums und des Weisen, welche in einem verhältnismäßig winzigem Raum einquartiert wurden. Als Malik allein mit ihm auf dem künstlich ausgeleuchteten Korridor war, erklärte ihm Malik wo der Weg nun hinführen würde: "Bevor ich dich zu deinem Zimmer bringe werde ich dich erst einmal auf der Krankenstation abliefern, damit sich die Schwester Hospitalis endlich um deine Verletzung kümmern kann."


    OT: das Stück is relativ kurz und mein ehemaliger BWL Lehrer würde sagen das is alles nur Redondanz, aber sind ein paar Sachen drin die ich noch unbedingt haben wollte, bevor ich beim nächsten Mal wieder nen bissl mehr zum Hauptplot raushau.

  • interessante storyentwicklung wo man immer wieder ein krankes lächeln auflegen kann zb bei der sache: das is kein rauch sondern asche^^
    ich find die geschichte schon genauso gut wie die von deva aber das kann daran liegen das dies schleich und Doom szenaio mir nich ganz so liegt^^

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  • Ich enthalte mich ja normalerweise jeglichen Kommentars, aber einen gibbets ;)

    Sehr schöne Geschichte, doch gefällt mir richtig gut.


    Sneaky, pretty and' weak. Jus' like all dem Eldar.

  • Kapitel II


    Die Krankenstation war ein heller Ort, nicht so heruntergekommen wie die immergleichen Gänge, die ihn hier her geführt hatten. Er betrat nach Malik als zweiter den weiß gefliesten Raum. Einige Schränke mit Glastüren befanden sich an der linken Wand, sonst gab es nur noch eine gepolsterte Bahre im Zentrum des Raumes und ein längliches Fenster an der rechten Wand, welches einen Blick in einen Operationssaal gewährleistete. Er setzte sich auf die Bahre und Malik ging zu der Tür an der Stirnseite des Raumes und klopfte leicht an. Dann lehnte sich der Inquisitor neben das Fenster an die rechte Wand . Die Tür öffnete sich kurz darauf und eine Frau betrat den Raum. Durch ihre schwarze Servorüstung, war sie klar als Sorrorita erkennbar und die Heraldik an ihrer Rüstung kennzeichnete sie als Mitglied des Ordo Hospitalis. Eine Schürze, der weiße Stoff links und rechts eingeschnitten, war um ihre Hüfte gebunden. Ihr blondes, langes Haar fiel über ihre Schulter. Als sie ihre Haare zusammenband und ihre weißrote Kappe aufsetzte fragte sie mit ruhiger, besonnener Stimme: "Was hat denn der Patient?" Malik übernahm die Antwort darauf und schilderte kurz die Auswertungen seines Servoschädels. Dann trat sie zu ihm herüber: "Legen sie sich auf die Bahre." Sie suchte kurz nach einigen Instrumenten und fuhr dann fort: "Mein Name ist übrigens Serina, ich finde bei einem so persönlichem Verhältnis, wie zwischen Arzt und Patient sollte man wenigstens den Namen seines Gegenüber kennen. Also wie ist ihrer?" Ein wenig irritiert und verlegen antwortete er: "Laertes." Mit einem lauten Knacken brachte sie das Gelenk, während diesem kurzen Augenblick der Unachtsamkeit, zurück in die ursprüngliche Position.

    Malik trat an die Tür zu seinem Quartier, er hatte den Assasinen in Serinas Obhut gelassen. Er würde gut versorgt sein. Mit einem zischenden Geräusch fuhr das Metallschott in die Wand. Icarael verstaute gerade die letzten Ausrüstungen in einem Schrank. Er blieb in der Tür stehen: "Wir haben gute Arbeit bei der Säuberungsaktion geleistet und wir sind zu einem freudigen Ereignis unterwegs. Lass uns in die Kantine gehen, ich geb einen aus."

    Laertes hatte gerade erst die Krankenstation verlassen und sich in seiner kleinen Kabine eingefunden. Das Schiff hatte schon kurz nach ihrer Ankunft abgelegt und dürfte sich jetzt im Orbit des öden Planeten befinden. Er spürte endlich wieder seinen Arm, nach so vielen Stunden, konnte er sich endlich wieder vollkommen kontrollieren. Er legte den verfluchten Helm ab, denn er hatte sowieso nicht mehr vor bis zur Ankunft seine Kammer zu verlassen, er würde auch zuviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dann blickte er seinen Arm hinunter. Er ballte eine Faust und spannte die Oberarmmuskulatut an, dann öffnete er seine Hand wieder nur um sich kurz darauf Richtung Wand zu drehen und mit ausgestrecktem Arm, mit aller Wucht gegen die Wand zu schlagen. Er schloss die Augen und lies die Faust weiter auf die Wand einkrachen. Bilder von Gesichtern schossen ihm durch den Kopf. Gesichter des Runenpropheten bei seinem letzten Einsatz, von Mutanten, von Verrätern, die er alle gerichtet hatte. Seine Schläge prasselten immer schneller auf die Wand ein. Weiter Gesichter erschienem ihm, das eines imperialen Kommissars, das seines Vaters, immer schneller schlug er gegen die Wand. Das nächste Gesicht war sein eigenes. Mit voller Wucht schlug er ein letztes Mal gegen die Wand. Warmes Blut sammelte sich zwischen den Knöcheln seiner Hand und der kleine Rinnsaal floss über die abgeplatzte Haut langsam seine Finger hinab. Das Aufschlagen der kleinen Tropfen auf den kalten Metallboden hallte in seinem Kopf wieder.

    Malik und sein eifriger Schüler hatten unterdessen die Kantine erreicht und setzten sich an die Bar. Malik bestellte zwei Drinks und sah lächelnd zu wie Icarael vorsichtig an dem Glas nippte. Der Inquisitor hob das Glas seines Lehrlings mit der linken Hand so an, dass Icarael gezwungen war einen tiefen Schluck zu nehmen. Unüberhörbar prustete Icarael die Hälfte des höllisch hochprozentigen Gesöffs wieder aus und rang nach Luft. Maliks Lachen schallte in der ganzen Kantine wieder. Dann klopfte er ihm freundschaftlich auf die Schulter während sein Lehrling sich den Mund mit seinem Ärmel abwischte. Malik hatte sein Glas seinerseits schon komplett geleert und bestellte schon wieder zwei weitere bevor Icarael das erste leeren konnte: "Die geistige Stärke die du gestern bewiesen hast, war der eines Akolythen mehr als würdig, Kleiner. Aus dir wird sicherlich mal ein wahrlich bedeutender Streiter des Imperators. Davon bin ich fest überzeugt." Doch bevor Icarael seinem Meister für die aufmunternden Worte danken konnte ergriff jemand die Schulter des Inquisitors. Während sich der Griff um seine Schulter festigte, trank Malik ruhig und besonnen das Glas aus dann fragte er: "Was soll das werden?" Die tiefe Stimme hinter ihm antwortete prompt: "Wir haben eine Rechnung offen, du Mörder!" Malik blickte kurz im Augenwinkel zu Icarael, der ihm mit einer Geste verdeutlichte, dass der Angreifer mit einem Messer bewaffnet war. Dann presste er die Hand zusammen in der er das Glas hielt. Erst knirschte es kurz dann barsten die Splitter in alle Richtungen. Ein einzelner, länglicher Splitter blieb in seinem Handschuh übrig. Mit voller Wucht rammte der Inquisitor den Splitter in die Hand, die seine Schulter umschloss. Mit schmerzverzerrtem Gesicht löster der Mann den Griff. Malik drehte sich blitzschnell um und brach damit den Splitter in der Hand ab. Behände schlug Malik dem Angreifer das Messer aus der Hand und holte mit den Überresten des Splitters aus. Mit voller Wucht rammte er ihn dem zurücktorkelnen Mann ins linke Auge. Unter Schmerzensschreien wand sich der Mann auf dem Boden. Malik nun über ihm stehend: "Du bist doch der Vater der kleinen Hexe die wir gestern gerichtet haben?" Da der Mann nicht antwortete trat er ihm in den Bauch um seiner Frage Nachdruck zu verleihen: "Oder nicht?!" Schluchzend nickte das Häufchen Elend und Malik fuhr fort: "Einen Inquisitor anzugreifen ist ein ernsthaftes Vergehen, aber ich werde dir dein Leben lassen. Ich möchte nicht, dass du diesen glorreichen Moment weiter mit deinem unwürdigem Blut besudelst!" Er winkte zwei Soldaten zu sich die den Mann zu einer Arrestzelle bringen sollten. Die Männer schulterten den Verletzten und gingen zur Tür. Als sie in der Tür standen, saß Malik schon wieder an der Theke. Bevor die Männer aber den Raum verlassen konnten, brüllte ihnen Malik noch hinterher: "Und stell dich nicht so an verdammt, es ist nur ein Auge, du hast noch eins."

  • hey nich schlecht
    hätt ich echt nich better machen können ;)
    naja ich kann ruhig mal weich werden:
    geeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiillllllllllllllllll

    ich wünschte mein buch würde so geil werden =)
    ich les mir die storys irgendwann mal genauer durch aber das was ich bisher durch hab war spitzenklasse
    (hmmm..... so gut werd ich 100% nich aber ich könnt auch mal wieder anfangen zu schreiben)
    ich liebe fantasy-(kurz)geschichten die sich im laufe der zeit zu einem langen roman verpflechten haaaaach *träum*
    ich wollt noch was schreiben ich weiß nur nich mehr was das war...

    Quote

    Original von Shaolan
    96.054

    nabend leutz...
    mir is heute so langweilig dass ich einfach ma wieder vorbeischau ;)

    Quote

    Original von La Guna
    96.055

    Die Aussage is falsch...
    Du hast dich nach uns gesehnt, da alles andere totaaaa~aaaal langweilig ist :D

  • Off Topic: so hier heut schonmal noch nen kleiner Storyschnipsel, bis ich dann morgen nen größeren Brocken vom Hauptplot nachlege, werd wahrscheinlich die ganze Nacht durchschreiben bis ich morgen früh um 5 zur arbeit muss ^^


    "Laertes...", das leise Flüstern der Frauenstimme fuhr fort: "...Laertes, glaubst du an den Pfad deines Meisters?" Dann schreckte er blitzschnell aus dem Halbschlaf auf und schwang sich aus seinem Bett. Nachdem er eine gebückte Haltung neben der Pritsche eingenommen hatte, lies er seinen Blick durch den Raum schweifen, jede Faser seines Körpers angespannt, um auf alles vorbereitet zu sein. Nach einigen Momenten des Lauschens und der angespannten Aufmerksamkeit, musste er sich allerdings eingestehen, dass dort nichts war. Er schüttelte kurz seinen Kopf um seine Gedanken zu klären, dann stand er auf. Ein Blick auf eine Uhr offenbarte ihm, dass er vierzehn Stunden lang geschlafen hatte. Auch wenn er als Assasine nie wirklich in die Tiefschlafphase kam war so langes Schlafen für ihn ungewöhnlich. Es resultierte wohl aus der Anstrengung der letzten Tage gepaart mit dem Wissen, dass nichts an diesem Tag auf ihn wartete. Er bemerkte gar nicht wie er sich unbewusst den Schorf von seinem Handrücken kratzte, als er ins Bad ging. Am Waschbecken angekommen, formte er mit beiden Händen eine Mulde, die er mit Wasser füllte. Dann schüttete er sich das Wasser mit einer schnellen Bewegung ins Gesicht, um wieder klar zu werden. Langsam glitten seine Hände sein Gesicht hinunter und er konnte im Spiegel vor ihm seine geschundenen Knöchel und seine tiefen Augenränder sehen. Er sah fertig aus, das musste er sich eingestehen.

    Schon der zweite verfluchte Tag auf diesem verdammten Schiff. Malik hatte sich noch einmal von seinem Weisen berechnen lassen wie lange die Reise dauern würde, aber die Prognose von 5 Tagen konnte seine Ungeduld beim besten Willen nicht befriedigen. Endlich nach all den harten Jahren im Dienst des Imperiums, war es ihm vergönnt an einer derartigen Untersuchung teilzunehmen und obwohl er so kurz vor dem Ziel war oder gerade deswegen konnte er es nicht mehr abwarten. Bald würden sie auf der Schreinwelt, bei der kleinen Konklave der Sorrorita ankommen. Dies würde seine größte und bedeutsamste Arbeit werden. Nie wieder würde er an einem so erhabenen Moment teilhaben können. Er sah zu Icarael hinüber der im Quartier auf seinem Bett hockte und die silbernen Armbrustbolzen, einer der unzähligen heiligen Waffen säuberte. Dem Jungen war nicht bewusst, wie langwierig und gefährlich diese Reise wirklich werden würde. Dies würde der wichtigste Teil seiner Ausbildung werden und er war sich dessen nicht einmal bewusst. Die unerwartete Frage seines Lehrlings riss ihn aus seinen Gedanken: "Meister? Wie genau müssen die Reinheitssiegel noch einmal an der Armbrust angebracht werden?" Mühselig raffte sich Malik aus seinem Sitz auf und ging zu ihm: "Ganz einfach. Du musst zuerst..."

    Ein weiterer ereignisloser Tag neigte sich dem Ende zu. Malik hatte es in die Kantine verschlagen, um sein Abendbrot einzunehmen. Innerlich war er, aber vollkommen von der kommenden Aufgabe eingenommen. Gedankenversunken füllte er seine Schüssel mit einem beiigen Nahrungsersatzstoff. Dieser synthetische, geschmacklose Fraß widerte ihn schon seid seinem ersten Auftrag als Akolyth an. Damals war er zu einem mehr oder weniger friedlichen, diplomatischen Einsatz bei den Tau unterwegs. Seit damals war dieses außeridische Gesindel nicht mehr so vertrauensselig. Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Aber dieses widerliche Zeug hatte sich seid damals nicht geändert, aber es war zweckmäßig und würde seinen Magen füllen. Er sah sich in dem großen, offenen Raum um. Nur noch wenige Personen waren gekommen, um zu dieser späten Stunde noch zu essen. Als er seinen Blick so durch den Raum schweifen lies, bemerkte er Serina die abseits in einer Ecke des Raumes an einem Tisch saß und sich bemühte den Fraß herunterzuwürgen. Er beschloss, sich zu ihr an den Tisch zu setzen. Sie begrüßte ihn nur mit einem kurzen Kopfnicken. Nach wenigen Momenten des Schweigens und des unmotivierten Herumstocherns in dem Brei, war sie anscheinend fertig mit essen, da sie ihre Schüssel in die Mitte des Tischs schob. Während er weiteraß begann sie langsam die kleinen Adamantiumperlen ihres Rosenkranzes durch ihre Finger gleiten zu lassen. Jede dieser Perlen stand für einen Akt der Buße, Ketzer oder Ungläubige würden sagen diese Perlen stehen für Mord und Folter, aber all diese Taten geschahen nur durch ihre unerschütterliche Hingabe, an den göttlichen Imperator. Er hielt dies für den richtigen Zeitpunkt: "Was für ein Gefühl ist es zu wissen, dass man nach all den Jahren, des hingebungsvollen Kreuzzuges wieder zurück in die Heimat kommt?" Kühl antwortete sie: "Es ist nicht meine Entscheidung, es ist der geheiligte Wille des Imperators, der meine Wege bestimmt." "Pflichtbewusst wie immer,...", antwortete er: "...pflichtbewusst wie immer."



    OT: so naja jut^^ bald kann ich die leutz endlich mal landen lassen ;)
    @counter die Tauanspielung war extra für dich XD

  • woah...ich muss den teil erst noch lesen aber danke ich liebe dich XD

    :28:

    Karlsruher SC

    MEISTER 2006/07!!!

    Soo laaange die Sterne noch stehen,

    Soo laaange wird ein Traum nicht vergehen,

    So lang das Feuer in uns brennt, und blau-weiß jeder kennt,

    Ja so lange - Für immer KSCeee!

  • OT: Hmmm... irgendwie wollt ich zu heut mehr schreiben, aber beim Schreiben klingelt so der Wecker und ich schieb voll die Panik weil ich zu spät zur Arbeit komm XD naja egal dann bekommt ihr erstmal das hier ;)


    Malik ging schnellen Schrittes durch den langen Korridor. Rechts und links von ihm salutierten die Soldaten sobald er sie passierte. Geradezu krampfhaft starrten ihre Augen in die Leere, der Blick furchterfüllt, als wären sie kleine Kinder und als wäre das Widerhallen seiner Schritte der Donner in einer einsamen Nacht. Er würdigte die pflichtbewussten Männer keines Blickes. Er war viel zu sehr auf sein Ziel konzentriert. Und endlich hatte er das Ende des scheinbar endlosen Ganges erreicht. Ein großes Metallschott versperrte ihm den Weg. Ungeduldig starrte er den Mann an der Tür an, der fast vergessen hatte zu atmen und erst reagierte, als Malik eine Augenbraue anhob. Hastig, fast überstürzt hackte der Soldat den Zifferncode auf das kleine Tastenfeld vor der Tür. Als sich das Schott zur Seite schob, nahm der Mann hastig Haltung an und salutierte, aber Malik schritt schon durch das Tor. Ein in Ehre gealterter Mann, mit grauem Haar und tiefen Furchen im Gesicht begrüßte ihn mit gebührendem Respekt auf der Brücke: "Geschätzter Inquisitor, ich freue mich ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir soeben den Orbit von Arphista Penitens erreicht haben." Malik nickte dem Mann anerkennend zu. Ein Mann der weiter hinten auf der Brücke in einem großen Stuhl saß, meldete sich zu Wort: "Ein Wort des Dankes, wäre doch sicherlich angebracht, wo wir doch extra für sie diesen Umweg in Kauf genommen haben." Der steinalte, glatzköpfige Mann starrte ihn aus seinen kleinen, funkelnden Augen an die tief in den Höhlen seines narbenbedeckten Gesichts lagen. Der schwere Mantel und seine unzähligen Auszeichnungen kennzeichneten ihn eindeutig als Kapitän des Schiffes. Mit einer Handbewegung winkte der Mann den anderen, der wohl sein erster Offizier war, zu sich. Malik antwortete trocken: "Es ist weder an der Zeit für kindliche Machtspiele, noch an der Zeit sie für ihren Ungehorsam zur Rechenschaft zu ziehen. Ich denke es ist schon Strafe genug, als ehemaliger Admiral der imperialen Flotte auf diesen Transportkutter versetzt worden zu sein." Malik konnte deutlich erkennen, wie der Griff des Mannes um die Armlehnen seines Stuhles fester wurde. Aber er schien sich zurückhalten zu können. Der Kapitän wuchtete sich aus seinem Stuhl hoch und blickte seinen ersten Offizier wütend an, der daraufhin sofort Haltung annahm. Dann ging der Kapitän auf Malik zu, der lange Mantel aus Samt schleifte über den Boden. Ganz nah bei Malik blieb der Mann stehen und begutachtete den Inquisitor von oben bis unten. Dann setzte er an: "Meine....", weiter kam er nicht, da den Kapitän ein krampfhafter Hustenanfall überkam. Nachdem er sich beruhigt hatte schaute er dem sichtlich angewiderten Malik wieder starr in die Augen: "Entschuldigen sie bitte, das Alter hat doch schon seinen Tribut gezollt. Meine Augen sind nicht mehr die besten. Ich habe sie gar nicht erkannt. Vielleicht helfen sie mir mit ihren jungen Augen dabei die Situation auf dem Bildschirm zu erkennen." Malik war zutiefst wütend über diese erbärmliche Anspielung auf sein fehlendes Auge, aber äußerlich blieb er ruhig, er wollte dem Greis nicht den Gefallen tun. Ein riesiger Bildschirm fuhr in der Mitte der Brücke von der Decke. Deer gewaltige grüne Dschungelplanet war zu sehen, aber auch eine kleine Fähre die auf sie zukam. Der Kapitän blickte ihn mit einem verschitztem Grinsen an: "Auf Grund von Fehlkalkulationen, haben wir leider nicht mehr genug Treibstoff, um auf dem Planeten zu landen und unser eigentliches Ziel zu erreichen, daher habe ich mir die Freiheit genommen, eine kleine Fähre hierher zu bestellen, die sie abholen soll. Ich hoffe die Reise wird nicht zu unbequem. Ach was rede ich wirres Zeug ich alter Mann. Bequemer als auf diesem Hutter wird es sicherlich allemal." Man hätte diesem dekadenten, arroganten Greis die Zunge aus dem Hals schneiden sollen, dachte sich Malik bei sich selbst. Aber er war zu unbedeutend um seine kostbare Zeit mit dem abgehalfterten Kapitän zu verschwenden. Malik machte auf dem Absatz kehrt und verlies die Brücke. Der Kapitän rief ihm noch hinterher: "Andockstelle 13 werden sie schon erwartet."

    Gedankenversunken saß Laertes auf seinem Bett und dachte über sein Leben nach. Er hasste diese Momente der Stille und des Alleinseins, sie zwangen ihn zum Nachdenken. Dieser Momente gab es viel zu viele in seinem Leben, der Fluch der auf ihm lag, nahm ihm die Möglichkeit seine Gedanken durch die Gesellschaft von Menschen abzulenken. Und selbst Menschen die darüber hinwegsehen konnten, schreckte er ab durch seine Unfähigkeit mit anderen umzugehen, diesem Teufelskreis würde er wohl nie entkommen können. Ein lautes Krachen riss ihn aus seinen Gedanken. Jemand trommelte gegen die Metalltür seines Raumes. Seine tagelang ungenutzten Gelenke knackten, als er aufstand. Er nahm seinen Helm und wurde wieder zu diesem eiskalten Killer, zu dem er ausgebildet wurde. Er öffnete die Tür wohlwissend wer ihn erwarten würde. Malik und all die anderen standen bepackt vor seiner Tür. Auch Serina, die sich um ihn gekümmert hatte war dort. Unter seinem Helm konnte niemand den verlegenen Blick erkennen den er ihr zuwarf. Aber Malik holte ihn schnell wieder zurück auf den Boden der Tatsachen: "Laertes, wir sind bereit zur Abreise. Wir gehen alle zur Andockstelle 13. Du wirst diese Taschen hier tragen." Er warf ihm 2 Taschen zu die Laertes schulterte. Der Inquisitor wusste genau, dass er keine Zeit zum Packen benötigte, da er keine Habseligkeiten besaß.

    Sie waren an der Anlegestelle angekommen, eine kleine Gruppe von Soldaten salutierte vor ihnen und führte sie zu dem Schott, dass sie zur Fähre führen sollte. Laertes bemerkte wie die Soldaten über die illustre Gruppierung tuschelten, als sie den Raum verließen und er wusste auch genau, dass sich die nächsten Stammtischgespräche um ihn drehen würden. Er war der sonderbarste, auch wenn der Rest der Gruppe auch nicht zu den Personen zählte, denen man über den Weg traute. Ein lautes Zischen hallte durch den Raum als Malik das Schott zur Fähre öffnete und Dampf stieg auf, als die unterschiedlich temperierte Luft auf einander prallte. Sie wurden von 2 Sorrorita vom Orden des Schwarzen Kelches empfangen, die rechts und links im Tor standen und Haltung annahmen. Ihre schwarzen, glänzenden Servorüstungen boten einen Kontrast zu den weißen Schärpen. Goldene Verzierungen säumten überall die gesegneten Rüstungen und beide Sorrorita hatten Haltung angenommen indem sie ihre Godwyn-De`Az Bolter vor die Brust hielten. Eine der Sorrorita trug einen Helm mit dem für sie typischen Sabbat-Schema. Die andere trug keinen und ihre kurzen, weißen Haare waren auffällig so geschnitten, dass sie die Schwestern nicht im Kampf behindern würden. Laertes erkannte, dass die Fleur de Lys auf ihrer Wange mit einer Elektrotätowierung eingebrannt worden sein musste. Er selbst kannte diese schmerzhafte Prozedur noch aus den frühen Tagen seiner Kindheit, als man ihn mit einer Strichcodetätowierung, als Eigentum des Imperiums gekennzeichnet hatte. Unbewusst strich er sich über den rechten Unterarm wo sich die Tätowierung befand. Dann begann die Schwester ohne Helm das Gespräch: "Es ist uns, der Schwesternschaft des Schwarzen Kelches, eine Ehre sie hier im Namen unserer Principalis begrüßen zu dürfen." Anerkennend gingen beide auf die Knie und senkten ihren Kopf. Malik deutete ihnen sich zu erheben: "Ich danke für diesen Empfang und diese Reise ist mir eine ganz besondere Ehre, die ich nicht ausschlagen konnte. Beten wir alle dafür, dass unser aller Hoffnungen bestätigt werden mögen."

    Mit einem ohrenbetäubendem Lärm verbrannnten die Flammen der Bremstriebwerke die schnellwachsenden Wipfel der Dschungelbäume. Im Zeitlupentempo landete das Schiff ganz sachte auf dem Waldboden. Dann öffnete sich die Heckluke. Laertes atmete hörbar auf, als seine Füße wieder richtigen Boden spürten. Der Inquisitor und sein Gefolge sowie die Sorrorita waren schon vorgegangen, direkt zu der imposanten Kirche vor ihm. Ihre gewaltigen Säulen aus Stein und die kunstvoll verzierten Mosaikfenster, zeugten vom meisterlichen Kunstverständnis ihrer Erbauer. Aber seinem analytischem Blick entgingen auch nicht die habdvoll Sorrorita die rund um das Gebäude einen hoffnungslosen Kampf austrugen, um das monumentale Bauwerk zu schützen. Mit Flammenwerfern versuchten sie dem wucherndem Dschungel zu bezwingen, dies Sisyphusarbeit würde eines Tages nicht mehr ausreichen das Gebäude zu schützen. Egal, die anderen waren schon ein gutes Stück vorgelaufen. Er beschleunigte seinen Gang um sie einzuholen. Die Stufen der Treppe waren gewaltig, als wären sie nicht für Menschen geschaffen worden. Das gigantische, bestimmt fünf Meter hohe Eichentor schwang nach innen. Ganz langsam und mit einem unheilverkündenden Knarren. Dann trat die Gruppe ein.

  • OT: Pöse Pöse ESGL Orga zwingt mich meine Zeit nicht nur mit Schreiben zu vertun XD, naja ich halt mich ran aber Devas Tempo kann keiner batteln ;)


    Der gewaltige Kirchengang war in das schummrige Licht hunderter Kerzen getaucht. Das flackernde Licht war aber ausreichend genug um die wallenden Wandteppiche mit Motiven großer Helden zu erhellen, die in all ihrer Pracht die meterhohen Säulen hinabhingen. Durch die prachtvollen Mosaikfenster hingegen drang kaum Licht, es wurde von dem Dschungel außerhalb der Kirche abgefangen. Dutzende Sorrorita knieten in der Halle, dem prächtigen goldenem Altar zugewandt. Malik und seine Gruppe lief zielstrebig auf diesen zu, aber Laertes wurde von den beiden Schwestern, die sie hierher begleitet hatten, aufgehalten. Sie wiesen ihm den Weg zu einer engen Wendeltreppe, deren kleine Stufen ihn nach oben auf den Balkon führen sollten, von wo er das Szenario überblicken konnte. Er lehnte sich an das Geländer und sah zu wie Malik und sein Gefolge den Altar erreichten. Er erkannte, dass etwas Maliks Aufmerksamkeit erregt hatte. Und tatsächlich betrat jemand, über eine Tür an der gegenüberliegenden Wand, die Kirche. Ein Mann in goldener Rüstung, gefolgt von zwei hünenhaften Kriegern die ihr Antlitz unter Masken und Kutten verbargen. Dann bemerkte er etwas. Er drehte sich reflexartig nach recht. Eine Stimme kam aus den tiefen des Raumes, eine Stimme die er schon zuvor vernommen hatte: "Dein Meister ist also angekommen?" "Zeig dich!", rief er der Stimme zu. Eine alte runzlige Frau trat hinter einer der Säulen hervor. Ihren gebrechlichen Leib auf einen Stock gestützt. Langsam schritt sie auf ihn zu. Müde lächelnd schüttelte er den Kopf: "Lass diesen Unfug. Ich kenne die Methoden deines Tempels so gut wie du die des meinen. Gib dich endlich zu erkennen." Langsam richtete sich die gekrümmte Gestalt auf und ihre Umrisse verschwammen leicht. Nur wenig später stand die Person in ihrer wahren Gestalt vor ihm. Die schlanke junge Frau, die in einen hautengen Schutzanzug gekleidet war ging mit einem wippendem Gang auf ihn zu. Ihr hüftlanges rotes Haar, das zu einem Zopf zusammengebunden war, über ihre Schulter geworfen. Kurz vor ihm blieb sie stehen und beugte sich zu ihm vor: "Du hast mich also enttarnt. Aber ich hatte auch nicht wirklich damit gerechnet dich mit meinen Polymorphinen täuschen zu können. Der Culexustempel ist sicherlich erfreut einen so aufmerksamen Krieger in ihren Reihen zu haben." Lächelnd wand sie sich von ihm ab und ging zum Geländer hinüber. Sie lehnte sich mit beiden Ellenbogen aufs Geländer und beobachtete die Szen. Dann fuhr sie fort: "Dein Herr ist also endlich am Ziel seiner Wünsche angelangt. Es wird sich allerdings noch herausstellen müssen, ob seine Träume in Erfüllung gehen." Er hätte schon auf dem Schiff bemerken müssen, dass sich ein Assasine des Callidustempels an Bord befand, seine Aufmerksamkeit schien nachgelassen zu haben.

    Maliks Schritter über den kalten Marmorboden wurden immer langsamer je näher er dem Altar kam. Er konnte es kaum glauben, dass er so kurz vor dem Beginn der Prüfungen stand. Vor dem goldenen Altar blieb er stehen, nun war es nur noch an der Zeit zu warten. Ein Knarren lenkte seine Aufmerksamkeit auf eine Tür an der Seitenwand. Ein glatzköpfiger Mann in einer prunkvollen goldenen Servorüstung, gefolg von zwei seiner Schergen und den ihn überallhin begleitenden Cherubim, betrat den Raum. Hatte es ausgerechnet Inquisitor Hartmann sein müssen? Hartmann schien seine Abneigung nicht so einfach auf sich beruhen lassen zu können: "Also Malik, sie verfluchter einäugiger Thorianer, sie werden also den zweiten Vertreter der Inquisition stellen? Wenn es nach mir gehen würde, würde jeder einzelne Anhänger ihres kranken Glaubens auf dem Scheiterhaufen enden." Malik kannte diese Diskussion zur genüge und wusste, dass es sinnlos war darauf einzugehen: "Zum Glück geht es nicht nach ihnen. Vielleicht sollten wir unsere Streitigkeiten hier beiseite lassen und uns auf diese wichtige Aufgabe konzentrieren." Mit abfälligem Blick starrte Hartmann an ihm vorbei auf sein Medium und musterte es von oben nach unten: "Wie ich sehe halten sie sich immer noch diese Widerwärtigkeit, dabei ist es eigentlich ihre Aufgabe solche Dinge zu vernichten." Malik mochte es nicht, wenn man so über seinen Sklaven sprach: "Und wie ich sehe halten sie sich noch immer dieses geflügelte Baby, diesen Cherubim. Haben sie es nötig von Mutanten unterstützt zu werden?" Doch bevor Hartmann wutentbrannt antworten konnte, beendete eine der Sorrorita die Diskussion indem sie sich auf eine Kanzel stellte und klar und deutlich verkündete: "Erbringt euren Respekt der Beschützerin des einzig wahren Glaubens, der Kriegerin der Reinheit, der obersten Tochter des Imperators dieser Konklave. Principalis Sofia die Vierzehnte." Die beiden Inquisitoren wendeten ihren Blick auf das Tor hinter dem Altar, dass langsam nach innen schwang. Hinein trat eine Schwester in einer silbernen Rüstung. Goldenes schulterlanges Haar umrahmte ihre jugendlichen, fast kindlichen Züge. Sie trat, trotz der schweren Rüstung mit graziler Leichtigkeit vor den Altar und blickte in die Tiefe der Kirche über die knienden Schwestern hinweg. Dann hob sie beide Arme in die Luft und die Kriegerinnen erhoben sich wie eine Person. Malik nahm seinen Hut ab und hielt ihn demütig vor die Brust. Währenddessen musterte Inquisitor Hartmann die zierliche Principalis mit enttäuschtem Gesichtsausdruck: "Das also ist sie? Die Kriegerin die wir den Prüfungen unterziehen sollen? Ein wenig jung für eine lebende Heilige nicht wahr?" Hartmann blickte fragend zu Malik hinüber. Er setzte sich wieder den Hut auf und erwiderte: "Der Geist des Imperators wählt sich seine Gefäße nicht nach dem Alter." Hartmann schüttelte abwertend den Kopf: "Ich hätte mir denken können, dass sie wieder mit ihrem blasphemischen thorianischen Unsinn daherkommen." Malik zügelte seinen Zorn: "Wie dem auch sein, unsere Ansichten spielen hier keine Rolle, wir sind die letzte Instanz der Inquisition die darüber urteilen wird ob, diese große Führerin heilig gesprochen wird." Ohne ein Wort lies die Principalis dies Beschau über sich ergehen, sie wirkte vollkommen frei und fest in ihrem Glauben. Hartmann fuhr fort: "Bevor wir morgen aufbrechen um die Principalis in den Feuern der Schlacht zu erleben, habe ich mir die Freiheit genommen einen weiteren Test ihres Glaubens und ihrer Entschlossenheit vorzunehmen. Führt sie herein." Malik war vollkommen unvorbereitet auf das folgende, er dachte die Prüfungen würden erst morgen beginnen, aber er konnte Hartmann nicht daran hindern, es war den Inquisitoren erlaubt zu jeder Zeit die zu Prüfende auf die Probe zu stellen. Eine Sorrorita führte aus dem Raum aus dem Hartmann gekommen war, drei an einander gekettete Gefangene heraus und lies diese vor der Principalis Haltung annehmen. Hartmann lief zwischen der Principalis und den Gefangenen hin und her: "Diese drei Personen haben sich verschiedener Verbrechen schuldig gemacht. Einer hat einen imperialen Offizier hinterrücks erdolcht um ihn dann zu bestehlen, ein anderer hat Essen gestohlen um seine hungernden Kinder zu ernähren und der letzte wagte es den Namen des Imperators zu verunglimpfen. Nun ist es an ihnen die Schwere der Schuld dieser Männer zu bemessen und das schwerste Vergehen zu bestrafe. Auch welcher dieser Männer, welche Tat begangen hat, dies herauszufinden liegt an ihnen. Wählen sie weise." Nachdem Hartmann sein Plädoyer beendet hatte stellte er sich auf die Seite und lies der Entscheidung freien lauf. Malik blickte tief in die Augen der Männer, aber außer Furcht konnt er nichts erkennen, er wüsste nicht welcher sich welcher Tat schuldig gemacht hatte. Die Principalis hingegen blickte die Männer nicht einmal an, sie zog nur ihr langes Schwert aus der Scheide und vollführte einen sauberen Streich. So schnell, dass man ihr Ziel nur erahnen konnte und das kein Blut die heilige Klinge befleckte. Dann brachen alle drei Männer zusammen, Blut floss aus ihren durchtrennten Kehlen, während die Principalis zum ersten Mal ihre Stimme erhob. Mit einer hellen, kindlichen Stimme erklärte sie sich: "Es gibt keine Schwere der Schuld, es gibt nur die Schuld an sich." Mit diesen Worten verlies sie den Raum wieder durch das Tor am Kopfende der Halle. Wie aus dem Lehrbuch dachte sich Malik und auch Hartmann war überzeugt, denn er applaudierte leicht, fast unhörbar.


    OT: So um ehrlich zu sein gehn mir langsam die Namen aus XD
    Deswegen mach ich hier mal ne Umfrage ;) Wer errät gegen wen oder was, am nächsten Tag in die Schlacht gezogen wird, der kann einen meiner noch folgenden Charactere benennen ;) Aber nur eine Antwort pro Person bitte, sonst is ja fies ;)

  • Kapitel III


    Laertes befand sich mit Malik und dem Rest des Gefolges des Inquisitors in einem, für sie bereitgestelltem Abteil. Erst kurz nach ihrem Start war die erste der drei Sonnen am Horizont des Planeten aufgegangen. Nun waren gut vier Stunden vergangen und er konnte immer noch beobachten, wie Malik grübelnd im Raum auf und ab ging. Jeder der Inquisitionsvertreter konnte ein Schlachtfeld für die Probe auswählen und dieses Mal hatte Hartmann die Entscheidung getroffen. Anscheinend eine sehr kreative Entscheidung, denn Malik schien sich noch immer nicht über den Feind im Klaren zu sein. Hartmann würde der einzige sein der schon vor der Ankunft die Fratze des Gegners kennen würde. Mochte es das Chaos sein? Eine Rebellion, welche es niederschlagen zu galt? Oder würde es sich um eine der vielen verschiedenen Arten des Xenoabschaums handeln? Das einzige was sicher war, war dass der Feind weder über eine starke Luftabwehr, noch über eine gewaltige Armee verfügte. Zu klein war das Aufgebot der Schwesternschaft und zu ungeschützt der kleine Frachter, der nicht einmal über eine Eskorte verfügte. Dies mochte ein guter Test für die Principalis werden, aber es zwang auch die Gruppe um Malik dazu sich im Hintergrund zu halten bis sich der Feind gezeigt hatte, zu groß wäre das Risiko für die stark spezialisierte Gruppe. Aber ihn störte dies wenig, sich im Hintergrund und außer Sicht des Feindes zu halten war ein leichtes für den wendigen und erfahrenen Assasinen. Außerdem würden sie sicherlich einen der Rhino Truppentransporter gestellt bekommen, deren Verladung er nachts beobachtet hatte. Laertes hob seinen Blick, als Malik plötzlich mitten im Raum stehen blieb. Anscheinend hatte der Inquisitor eingesehen, dass nachdenken hier zu nichts führen würde. Malik schritt zu dem Waffenschrank und riss beide Türen auf. Der Rücken des Inquisitors verdeckte Laertes Sicht auf das Arsenal, aber er würde bei der Verteilung der Waffen ohnehin leer ausgehen. Durch den Eid auf seinen heiligen Tempel war er an sein eigenes Waffenarsenal gebunden. Dem Weisen warf Malik zuerst eine Waffe zu. Der alte Mann fing die kunstvoll gefertigte und mit Reinheitsinsignien versehene, Laserpistole wortlos aber ein wenig unbeholfen auf. Das Medium würde keine Waffe erhalten, wie sollte es sie auch bedienen mit seinen am Körper festgeschnürrten Armen. Er reichte Icarael eine Bolter-Flammenwerfer Kombiwaffe, wies ihn allerdings an sie an Serina weiterzugeben. Diese nahm die Waffe dankend nickend an und wiegte sie in ihrer Hand, als würde sie sich erst damit vertraut machen müssen. Icarael erhielt wortlos eine Schrotflinte gereicht. Ein wenig enttäuscht blickend nahm er sie an. Malik rüstete sich noch selbst aus und schloss dann den Schrank. Als er sich umgedreht hatte erkannte Laertes, dass Malik sich für eine gesegnete Armbrust mit Silberbolzen und für sein Psi-Schwert entschieden hatte. Anscheinend ging der Inquisitor von leicht gepanzerten Gegnern aus. Ob die Wahl der Waffen die richtige sein würde, wird sich wohl erst in einigen Stunden zeigen.

    Das Landungsschiff setzte mitten auf einer Lichtung zur Landung an. Die Hitze der Bremstriebwerke brachte die kleinen bräunlichen Pfützen zum brodeln und das Schiff sank zentimetertief in den morastartigen Boden ein. Als sich die Ladeluke öffnete empfing sie die widerliche gelbliche Luft des Planeten. Es stank förmlich nach Verwesung und Tod. Die Bäume des Waldes um sie herum trugen noch viele Blätter, aber sie waren alle braun gefärbt und ihre Äste waren nur knorrige, dürre Arme die nicht weit vom Stamm wegreichten. Die Fauna schien auf diesem Planeten nicht auf die freundlichsten Umstände zu treffen. Während Malik noch vorsichtig hinausschaute um einen Eindruck der Situation zu erhalten, trat Hartmann bereits von seinem Gefolge begleitet ins Freie. Malik wollte ihm in nichts nachstehen und folgte ihm schnell, aber nicht hastig nach draußen. Das Landungsschiff bot, durch seine Multilasergeschütze eine gewisse Sicherheit, trotzdem lies Malik seine Mitstreiter Stellung beziehen um die Landestelle zu sichern. Dadurch bemerkte er Principalis Sofia erst, als sie ihren ersten Schritt auf diesem unwirklichen Planeten setzte und neben ihm stand. Auf der Laderampe hinter ihr wartete eine Gruppe aus neun Sorrorita, welche mehr die Haltung eines Morgensaluts einnahmen, als sich auf die Schlacht vorzubereiten. Dies änderte sich schlagartig, als Sofia ein Handzeichen gab. Die Schwestern schwärmten aus und bezogen Stellung um das Schiff. In geduckter Haltung visierten dei Sorrorita jede Richtung des Waldrandes an, voll konzentriert. Ein weiteres beiläufiges Handzeichen, wie eine Sorrorita an, mit dem Schiff in Kontakt zu treten. Augenblicke später schloss sich die Luke hinter ihnen und eine andere, am Heck des Schiffes öffnete sich. Drei Rhino Truppentransporter verließen die Ladefläche. Die Principalis schritt auf einen der Transporter zu und hinter ihr sammelten sich die anderen in einer, einer Parade würdigen, Marschformation. Auch Hartmann schritt an Malik vorbei. Ein hämisches Lächeln auf den Lippen. Malik war ein wenig entnervt und winkte seine Truppe wieder zu sich. Wortlos bestiegen sie das letzte, verbleibende Rhino.

    Laertes war zufrieden, als die Heckluke die widerlicher Luft nach draußen verbannte, aber Malik schien innerlich aufgebracht, dies zeigte sich ziemlich offenkundig darin, dass der Inquisitor mit seinen schweren Stiefeln gegen die Innenwand trat. Laertes konnte sich nicht an solche Kleinigkeiten, wie Stolz hängen, er hatte einiges an mangelnden Informationen aufzuholen. Wenn man ihm schon nicht sagen wollte, was auf ihn wartete, dann müsste er sich eben selbst darum kümmern. Er blickte auf einen der kleinen Bildschirme, die für die Schützen der anmontierten Lasergewehre gedacht waren. Er sah wie die Rhinos sich ihren Weg duch leichtes Gestrüpp und noch junge Bäume bahnten, indem sie diese einfach niederwalzten. Allerdings fiel ihm auf, dass diese Schneise aus jungen Bäumen viel zu gerade verlief, als wäre sie angelegt worden und nicht natürlichen Ursprungs. Dann plötzlich sah er etwas. Ein Schatten huschte den Waldrand entlang. Dann war es aus dem Blickfeld des Monitors. Was immer es war, es war verdammt schnell. Dann sah er noch einen Schatten, aber diesmal oberhalb, in den Wipfeln der Bäume. Dieser Schatten verschwand ganz langsam im Dunkeln des Waldes, aber nicht ohne ihn vorher mit zwei gelben Augen anzustarren. Laertes machte Meldung bei Malik. Dieser verfiel kurz in ein Grübeln, gab die Sichtung dann aber, über Funk an Hartmanns Truppentransporter weiter. Laertes sah Malik fragend an, während der noch die Antwort abwartete und kurz nickte, dann setzte der Inquisitor an: "Es ist soweit, wir gehen raus."

    Als Malik hinaustrat wies er seine Mannen an sich zwischen den Rhinos in Deckung zu positionieren. Dann schritt er auf Hartmann zu: "Ist es nicht langsam an der Zeit uns über die Situation aufzuklären?" Wir sitzen hier wie auf dem Präsentierteller und sie scheint das kein bisschen zu stören." Harmann sah ihn gelangweilt an: "Nur die Ruhe, ihre Männer sind doch alle gut ausgebildet und sie wollen mir doch nicht den Spaß nehmen oder?" Malik drehte entnervt ab: "Sie sind ein unverbesserlicher Sturkopf." Hartmann warf ihm noch hinterher: "Mag sein, aber bereiten sie Ihre Truppe auf baldiges Eintreffen des Feindes vor, ich glaube wir haben genug Schaden angerichtet um ihre Aufmerksamkeit zu erregen." Malik sah im Augenwinkel wie Hartmanns Assasine am rechten Waldrand verschwand und so entschloss er sich Laertes in den linken Teil des Waldes zu schicken. Die Assasinen würden schon bis zum richtigen Moment unsichtbar bleiben. Dann fuhr die Kolonne aus den drei Rhinos im Schritttempo weiter die Schneise durch die jungen Bäume entlang, die Truppen in ihrer Mitte.

    OT: Heut abend kommt noch nen gutes Stück mehr aber nun muss ich mich erstmal um ESGL und Co kümmern ;( egal, der "Wettbewerb" läuft noch und wer sich in der Story verewigt haben will muss sich beeilen ;) heut abend is zu spät ;)

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