Also erstmal danke an Teron_G weil deine Storys mich dazu motiviert
haben neu anzufangen ![]()
Ich hab das Schreiben vor ein paar monaten aufgegeben, aber naja
hier ist mein erstes Werk
(Kritik erwünscht, ich will ja besser werden)::::: ![]()
Die Ebenen der Geister:
Als ihre Lippen die meinen brührten, durchzuckte mich ein eiskalter Blitz. Uns war beiden klar, dass unsere Liebe nicht länger anhalten durfte. Sie war eine Eldar und ich ein Mensch. "Du weißt, dass wir uns nie wieder sehen dürfen, Masira?", verlangte ich von ihr zu wissen. "Ja, aber...!"
"Kein Aber. Es kann so nicht weitergehen. Ich verstehe ja, dass ich bei euch willkommen bin, aber wenn meine Vorgesetzten davon erfahren, dann stehe ich als Verräter da. Also, ich muss zu meiner Einheit zurück!" Ich verabschiedete mich mit einer freundschaftlichen Umarmung von ihr und wandte mich ab. Ihre Haut war wie Seide, ihre Augen wie Opale. Sie war einfach perfekt. "Lucas, bitte bleib hier!" Ich schwieg und lief weiter. Mir liefen Tränen über die Wangen.
Nach einer Weile kam ich zurück zu meinem Trupp. Einer der Terminatoren rief mich herbei: "Sir Lucas, wir sind bereit!" Es war Bruder Batholomew, einer meiner Besten Freunde. Ich zweifelte an dem Plan der Hexenjäger: "Ich fühle mich nicht ganz wohl bei der Sache. Denen kann man nicht trauen." Diesmal trat Bruder Lucius hervor: "Aber Captain, wir müssen die Befehle befolgen, ob es uns nun gefällt oder nicht." Ich dachte nach. "Macht alles bereit, wir werden den Eldar zu Hilfe kommen." "Aber Sir, das können wir nicht machen. Das ist Befehlsverweigerung." "Na und?", ich fing an zu schreien. "Der Captain hat Recht, wir werden so oder so alle sterben. Ob nun gegen das Chaos, wenn wir hier bleiben, gegen die Brut der Tyraniden, wenn wir zu den Eldar gehen oder wenn wir hingerichtet werden, tot ist tot."
Man konnte die Aufregung unter meinen Leuten förmlich spüren. Doch allmählich fingen sie an, zu packen.
Als wir ankamen war der Kampf schon in vollem Gange. Es sah gut für die Eldar aus. Wir schritten zusammen mit ein paar Gardisten, die sich über die Hilfe freuten, in den Kampf. Die Kinder der Brut waren unglaublich schnell, doch irgendwann erwischte ich einen. Ich spürte plötzlich etwas warmes auf meiner Stirn. Blut! Ja, im Krieg fühlte ich mich wohl, das Schlachtfeld war mein Zuhause. Nach einigen Stunden des Gemetzels und vielen Toten fiel uns auf, dass die Tyraniden nicht allein waren: nach und nach stürmten Massen von Orks in unsere Flanken. Es war eine verbitterte Schlacht.
Nachdem wir die Angreifer zurückgeschlagen hatten, konnte ich noch zusehen wie Bartholomew verblutete. Verdammte Xenos! Ich lief hoch auf den Felsvorsprung über den Klippen und setzte mich auf einen umgestürtzten Baum. Eine Dienerin des Adeptus Sororitas setzte sich neben mich. Ich war erstaunt, dass sie so schnell hier war. "Der Imperator wird dir vergeben, Bruder Lucas. Du hast nur deine Liebsten beschützt!" Ich stand auf und lief zum Rand der Klippen. Ich ließ meinen Blick über die von Leichen übersähten Ebenen schweifen. Es bestand kein Zweifel, Masira war tot. Plötzlich explodierte ein blutiger Krater in meinem Bauch. Ich schnappte nach Luft und drehte mich um. Diese Verdammte stand mit einem rauchenden, auf mich gerichteten Bolter vor mir. "Stirb Verräter. Du hast den Eldar, diesen Xenos, zum Sieg verholfen!", das schrie sie, bevor sie erneut auf mich schoss. Diesmal traf es meine Brust, ich verlor das Gleichgewicht, taumelte rückwärts und stürzte die Klippe hinab. Das hatte ich erwartet, trotzdem lächelte ich, wandte mein Gesicht den immer näher kommenden Ebenen der Geister zu und flüsterte zu mir selbst: "Ich komme, Masira. Ich bin gleich wieder bei dir, dann kann uns nichts mehr trennen."