Filmkritik / Filmtipp Thread

  • Cloverfield

    9/10

    Ein Punkt abzug für die doch etwas unlogische Handelnsweise der Akteure.
    Sonst nichts auszusetzen. Ein absolut geniales Meisterwerk auf einer Leinwand.

    Einfach angucken. Mehr kann man kaum sagen

  • Der Krieg des Charlie Wilson

    7/10 Pressepussy's

    "Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit."
    Fast jeder (amerikanische) Film, der mit diesem Satz anfängt ist es eigentlich nicht wert jemals ernst genommen zu werden.
    Bitte nicht falsch verstehen; nicht jeder Film ist dadurch automatischt schlecht. Aber leider tendiert das Medium Kino dazu zu dramatisieren, zu romantisieren...kurzum, uns zu unterhalten. Und meist ist die "wahre Begebenheit" viel zu langweilig um den Besucher 90 Minuten lang zu fesseln, auch wenn die Hauptpersonen sich so verhalten hat, wie Charles Wilson.
    Dieser war in den 80er Jahren US-Senator, der es allerdings nicht so genau mit Sachen wie Alk, Frauen und Drogen nahm. (Notiz an mich: Sollte ich jemals eine leitende Position inne haben, seine Einstellungspolitik 1-zu-1 übernehmen!)
    Allerdings hatte Charlie, verkörpert von Tom Hanks, eine besondere Leidenschaft, neben den Obengennanten: Den Kommunismus bekämpfen.
    Und so kam es das mit seiner Hilfe die Bewohner Afghanistans zur Zeit der russischen Besatzung mit Waffen versorgt wurden, welche von amerikanischen Geldern bezahlt wurden.
    Unterstützt wird Wilson hierbei von einer texanischen Geldgeberin, gespielt von Julia Roberts, und von Philip Seymour Hoffman, der einen zynischen CIA-Menschen darstellt.
    Besonders Hoffman ragt in seiner Rolle äußerst positiv heraus, während Frau Roberts in jedem Film, in dem ich sie ertragen muss, ein Stück mehr zur Werbefläche für die plastische Chirugie mutiert. Erinnert sich jemand noch an Demi Moore in "Charlies Angel's 2"? Das war NICHTS hiergegen! Eine Frau nach der Geburt von Zwillingen und am gefühlten Anfang von 40 sollte einfach nicht so aussehen.
    Alles in allem kann man den Film jedoch als eine unterhaltsame Geschichtsstunde bezeichnen, der ohne großen Pathos von den Fehler der Amerikaner erzählt allerdings auch ohne sie zu sehr auszurollen. Anscheinend sind die rebellischen Zeiten in Hollywood bereits wieder vorbei.

    Edited once, last by Robbes (February 8, 2008 at 12:17 AM).

  • Cloverfield

    8/10

    boah, wie ich offene enden hasse und das vieh selbst hat man auch kaum gut gesehen.

    Aber denoch ein sehr geiler film, nur schön blöd von den akteueren was die da so treiben :D

    Mich würden info´s zum monster interressieren, kann jemand meinens wissensdurst stillen?

    liberate vosmet

  • SAW 4

    ich habn ihn mir angetan hab mich überreden lassen und was wars...totaler ROTZ..noch schlechter als Teil 3 , noch mehr verwirrende handlungsrückblicke und NOR dafür geld auszugeben. Ständig (wie in den anderen teilen) versucht idie handslungsstränge mit allen vorigen teilen zu verknüfpfen. Ein haufen logikfehler. Nein wenner ihn gucken wollte besorgt ihn euch anders und gebt kein geld aus. Für Gore und Splatterfreunde wie mich isses vom gewaltgrad okay vorallem in deutschen kinos xD aber handlung sollte schon gut sein.

    Naja 2/10 die 2 auch nur wegen den gore effekten.

  • I Am Legend

    7,5/10

    Zuerst dachte ich der Film würde ein einziges Gemetzel werden.
    Eben Will Smith der sich durch Horden von Möchtegernzombies schnetzelt ...
    ... aber is doch relativ tiefgründig. Hat Spannung, Spaß und Action drin ... auch wenns bescheuert klingt. 7,5 nur weil ich den Film etwas unfertig fand, das Ende kam einfach zu schnell ... da hätte man die Romanvorlage noch bisl ausschlachten können denk ich! Aber trotzdem netter Film ...

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • hehe, wikis stinken! Na dann muss ich mir Cloverfield wohl doch mal anguggen.

    "In the Valley of Elah" IMDb Link

    Also erst einmal spielt Charlize Theron mit. Leider spielt sie seit Monster irgendwie nur noch seriöse Rollen, eigentlich schade.
    Zum Film: Ein Ami "ich war im Vietnam" Dad will seinen verschwundenen Sohn aufsuchen. Dieser war im Irak und schon wieder zurück gekehrt, jedoch ist er seither nicht auffindbar. Da geht der Tommy Lee Jones bisschen schnüffeln und schnüffelt immer weiter :) Die hübsche Polizistin, (jaa Charlize) hilft im dabei.
    Soviel zur Story. Ich fand es zum teil sehr klischeehaft, der Kriegsdad, der sich alles leisten kann, die Polizistin die sich ihren Kollegen erst beweisen muss, der Irak Soldat, welcher Schlimmes erlebt hat... Aber die Schlussszene fand ich dafür sehr gelungen :) Irgendwie ein Hilferuf aus Amerika.

    Rating: 7/10 (Weil Charlize keine Nippel gezeigt hat;) )

    Audaces fortuna adiuvat

  • "30 Days of Night" IMDb

    In der nördlichsten Stadt von Amerika kommt gerade der Winter, 30 Tage ohne Sonne. Und dann gehts schon los :) Vampire haben grossen Durst, und brauchen viel Blut.

    Also die Story ist nicht sonderlich originell, jedoch kommt irgendwie gut Stimmung auf. In der dunklen Stadt, Schneestürme, ist ziemlich beklemmend.
    Josh Hartnett spielt ganz gut, die Frau ist süss und das Ende etwas kitschig.
    Insgesamt fand ich den Film ganz ok.


    Wobei ich mir langsam echt Sorgen mache, wie viel Blut und Gewalt gezeigt wird und ich es irgendwie "locker" ertragen kann. Tonnenweise Blut, offene Kehlen, einige "mit Beil auf Hals/Kopf hack, bis dieser endlich runterfällt" wovon sogar ein Kind betroffen ist. Zerplatzende Köpfe wirken schon fast langweilig.
    Nix gegen Splatter oder so, aber bei einem Mainstreammovie...

    Audaces fortuna adiuvat

  • John Rambo

    4 von 10 möglichen Botox-Spritzen


    Ja, wir waren schon ein wilder Haufen, damals bei der 137ten burmesischen leichten Infanterie.
    Unser Kommandeur war zwar ein bissel daneben, aber es gab immer viel zu lachen. Und zu rauchen. Und zu saufen.
    Naja, unser berühmtes Burmawetter hat uns den Dienst nicht gerade einfach gemacht, aber wenigstens hatte das einfache Fussvolk Respekt. Und wenn da einer frech wurde, dann gab's auch schnell mal ne Kugel zwischen die Augen oder ein Bajonet zwischen die Rippen. Man sah des damals halt net so genau, wenn man mal ein paar Patronen oder Minen extra brauchte.
    Und die Mädels, die flogen sowieso auf Jungs in Uniform. Wenn denn welche von denen noch lebten als wir mit deren Dorf fertig waren. Aber egal, fünf Weiber reichten meist für eine Kompanie.
    Und Alter Schwede, die Bambushütten brannten aber auch immer wie die Hölle. Der alte Min Dong hat einmal mit seinem Falmmenwerfer draufgehalten und WUSCH! ging das Ding hoch wie eine Neujahrs-Rakete.
    Aber das beste waren die Wettrennen! Wenn uns mal wieder langweilig war, haben wir uns ein paar Zivis geschnappt, die alten Angsthasen, und haben ein kleines Spielchen mit denen veranstaltet: Wir, also Min Dong, Lang Hin, der dicke Chen und ich, also wir...wir suchten uns ein Reisfeld und warfen ein paar Tretminen hinein. Und dann jagten wir die Zivis...äh Rebellen...die Rebellen da durch und wetteten wer von denen es ans Ende schafft. A Mordsgaudi sag ich dir.


    Um den Film in einem Satz zusammen zu fassen: Nicht so schlecht wie erwartet.
    Stallon gibt sich Mühe dem Mythos seines seelisch verkrüpelten Helden einen angemessen Schwanengesang zu verfassen, aber es scheitert leider schon an ihm selbst. Ähnlich wie beim neuen Indiana Jones muss ein Defibrilator am Drehort Pflicht gewesen sein. Von der einstigen adonischen Kampfmaschine ist nur noch ein unförmiger Haufen übriggeblieben, das Gesicht verwaschen. So hab ich mir einen alten Rambo selbst in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorgestellt.
    Die Drehorten wiederholen sich und irgendwann wird selbst diese wunderschöne thailändische Landschaft langweilig.
    Die Thematik "Krieg ist die Hölle" wird rabiat inszeniert, was leider dazu führte, dass selbst die Version ab 18 Jahren gegen Ende hin unglaublich verstümmelt wurde.
    Aber gerade diese Absurditäten gepaart mit wenigen Dialoge und der BAM! Äktschen verhindern das Abgleiten des Films in die Untiefen der Langeweile.

    Edited once, last by Robbes (February 19, 2008 at 11:43 PM).

  • 10/10 La Haine (Der Hass)

    Quelle Wikipedia (auf Wikipedia wird gespoilert^^) :

    Quote

    HASS (frz. Originaltitel La haine [la È[n]) ist ein französischer Spielfilm mit Vincent Cassel aus dem Jahre 1995. Der Film, der das trostlose Leben in den Banlieues Frankreichs schildert, ist in Schwarz-Weiß gedreht. Er zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptdarsteller, deren Welt von Hip-Hop, Gewalt, Drogen und Schikanen durch die Polizei geprägt ist.

    Die Banlieus (=Vororte, meistens Paris) sind Orte voller Frust und Gewalt. Man hört es ja in den Medien ja immer wieder. Diese Misszustände gibt es aber natürlich schon viel länger und das is auch sehr gut sichtbar in diesem Film aus dem Jahre 1995. Immigranten, die sich benachteiligt fühlen, die keine Perspektive haben und dem System die Schuld geben, randalieren mitten in Europa.

    Ich fand es eindrücklich, wie dieser Film diese 24 Stunden der drei Hauptcharakteren festhielt. Dabei ist die Wut auf die Polizei sehr gross, da vor Kurzem ein Jugendlicher von einem Polizisten schwer verletzt angeschossen wurde. Gegen den Schluss wird es wirklich tragisch.
    Ich kann diesen Film nur empfehlen und möchte nicht zu viel erzählen. 10 Punkte....er hats verdient! Der Film ist....auf gut Deutsch krass.


    Ich hätte mal Bock, den Film Chiko aus Deutscher Produktion anzugucken. Hat soweit ich das gelesen habe keine Gemeinsamkeit....aber es interessiert mich, wie es dort abgeht. Hat das von euch schon einer gesehen?

    Einen Film aus Deutscher Produktion, den ich gesehen hab und total gut fand hiess glaub ich Krass. Dazu hab ich auch mal eine Bewertung abgegeben.

    Wer sich zum Thema Ausländer in Frankreich interessiert..dem kann ich das Buch "Un aller simple" von Didier van Cauwelaert auf Französisch oder die Deutsche Übersetzung "Das Findelkind" wärmstens empfehlen. Dabei geht es um einen ausgesetzen Ausländer, der bei den Zigeunern aufwächst und die Welt von Marseille erlebt. Er ist aber illegal und wird nach Marokko abgeschoben (natürlich weiss er nix über das Land und ist nich mal sicher ob das seine Heimat ist)..dabei unterstützt ihn ein Franzose aus Lothringen...der selber Probleme im Leben hat. Wirklich eindrücklich...tolles Buch!
    Wie jeder weiss, hat Marseille einen unglaublich hohen Anteil an Ausländern (meist aus Nordafrika sowie überall eigentlich in Frankreich)

    edit: Filmkritik zu La haine: http://www.filmstarts.de/produkt/92477,…La%20Haine.html

    :21: :sui:

    Edited 2 times, last by Helvetic_Man (February 24, 2008 at 9:10 PM).

  • "I am legend"
    kann ich auch empfehlen. Teilweise tiefgründig, aber auf jeden Fall emotional and da teilweise mit schwarzem Humor. Das Ende kommt tatsächlich DOOF, aber bei einer Szene hat das ganze Kino geweint. Schaut ihn euch an und ihr findet die Stelle!

  • Rambo 4 ( 5/10 )
    Negatives:
    1. Man kann alles übertreiben, sogar Filmgewalt.
    2. Entweder man baut Selbstironie ein, oder lässt sie aus, kein Murks, bitte.
    3. Es gibt nur eine einzige Rambo-Dschungelkämpfer-Szene.
    Und hallo: nur 90 min?! Mit dem Plot hätten die noch mal 90 Minuten weitermachen können.

    Btw: Lustig, was englische Fliegerbomben alles anrichten können.

    Naja, trotzdem 5 Punkte, weil er einen schon zum Nachdenken veranlasst ud trotzallem Rambo ist.

  • Meine Frau, die Spartaner und ich (1/10)


    unglaublich laaangweilig und manchmal so peinlich flach das man gerne wieder auf das Original gezapt hätte


    der Trailer hat schon die besten Szenen gezeigt und erspart einem den Rest des Films


    1 Punkt vergeb ich an das Sexmonster Carmen :D

    Edited 2 times, last by Rote_Garde (March 9, 2008 at 6:53 AM).

  • Sweeney Todd- Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

    3/10

    um es mit einem Wort zu sagen, befremdlich. Klar wusste ich, dass in dem Film gesungen wird (welcher Teufel hat mich geritten da reinzugehen) aber fast der vollständige Film ist so...-.-
    Die Geschichte mag ja ganz nett sein, und in der Mitte ist der Film auch ganz gut aber das Ende... -10/10 Punkte

    Naja, n blutrünstiger Film mit viel Gesang....

    €: achja, Ghost wir hätten wohl doch besser in Horton hört ein HU! gehen sollen!

    Leute das geht über eure Vorstellungskraft, Jamaika hat ne Bobmannschaft!

    Ich liebe diesen Film!

    Edited once, last by DarkMessiah (March 17, 2008 at 8:54 PM).

  • Sweeney Todd (3/10)

    Pro: Also die Geschichte is gelungen, gute Besetzung, hübsche Filmmusik, Feeling durch Kulissen sehr gut aufgebaut

    Kontra:
    Falsche Schauspieler für manche Rollen, Handlung geht in einem riesigen schwall an Blut unter, trotz hintergründigen Vorgeschichte wir auf einmal grundlos angefangen zu Morden, Altersfreigabe im Vergleich mit anderen Filmen zu low...

    €dit: Messiaha da hast du wohl voll recht :omg: :omg:*zeitmaschinewünscht*

    ____________________________

    Schreibfehler, Hinweise auf Unwissenheit, Ignoranz und nichtjugendfrei Inhalte ... Ich schreib' des Zeug nicht zum Spaß!

    Edited once, last by SandwichGhost (March 17, 2008 at 8:55 PM).

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