Vorwort:
vorhin als ich mir den thread "intro für wa" durchgelesen habe, wollte ich eigentlich meine idee für das intro posten. jedoch hat sich das nach und nach in eine geschichte verwandelt, die ich, sofern erwünscht, mit der zeit weiterschreiben werde.
da das hier eigentlich nur ein normaler post sein sollte, hab ich natürlich nicht auf groß- und kleinschreibung geachtet... werde dies aber wenn ihr wollt, in der fortsetzung tun.
dann hf beim lesen.
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das Massaker möge beginnen
einsam streift kommisar morias, wärend seiner inspektion, durch eine der unzähligen kasernen auf lorn V... gerade als er den geschützturm, unmittelbar vor dem haupteingang des gelände passierte, wurden seine gedankengänge durch einen ohrenbetäubenden knall gestört. wenige sekunden später findet sich morias liegend neben den rauchenden überresten des boltergeschützturmes wieder.
noch im gleichen atemzug erstarrten seine klaren blauen augen, als er das, durch die explosion, stark verdreckte messer eine chaoskultisten erblickte. bevor morias auch nur reagieren und sein schwert zur abwehr hochreißen konnte, spürte er einen stechenden schmerz unterhalb seines kinnes. das gefühl des kalten metalls, dass sich in diesem augenblick durch seinen stark vernarbten hals zog, war das letzte im leben des tapfern kommisars morias.
durch den alarm, den einer der männer in der kaserne ausgelöst hatte, nachdem er die explosion hörte, erwachte leutnant grifon. noch leicht benommen schnappte er sich seinen neuen funker, den er noch nicht vom namen kannte, da sein letzter funker vor 2tagen von einem scharfschützen der eldar erschossen wurde, und verlangte einen sofortigen bericht.
als er wenige sekunden später die lage überblickte, drangen gefühle der angst in ihm hervor, die jedoch durch sein jahre lange erfahrung, die er im dienste des imperators sammeln durfte, unterdrückt wurden. "schickt sofort den 2. und 3. zug zum haupttor und lasst sie dort von dem 5. grenadier zug unterstüzen." bellte grifon. noch bevor er die antw. seines funkers warnehmen konnte, bewegte er sich mit seiner laserpistole in der einen und seinem offiziers sebel in der anderen hand zum ausgang, um die truppen persönlich in den kampf zu führen.
"achtung, sie feuern mit granaten" konnte er noch hören, bevor er einen heißen, kräftigen druck spürte, der ihn zu boden riss.
"herr leutnant, herr leutnant" brachte einer der männer hervor und holte grifon somit wieder zu bewusstsein, "was sollen wir tun? wir stehen unter starken feindlichen beschuss." auch bevor grifon noch zur antw. ansetzen konnte, traff den mann über ihm die kugel eines bolters. dieser treffer riss dem mann den kopf ab und er sackte leblos über grifon zusammen.
nachdem er sich von dem leichnam befreien konnte, erblickte er zahllose anhänger des chaos, die sich mit laserpistolen und kleinen, im mondschein funkelnder kampfmesser bewaffnet hatten. zwischen ihnen konnte der leutnant eine chaos space marines erkennen. jene marines, die sich vor einigen tausend jahren vom imperrator losgerissen und zum chaos übergelaufen waren, waren durch ihre übermenschliche größe leicht zu erkennen. ihre, durch den helm der servorüstung, rot leuchtenden augen versetzten grifon sichtbar in angst und schrecken. er wusste, er müsse seinen männern ein gute vorbild sein und die verteidigung organisieren, wenn er hier lebend rauskommen wollte. er strich die angst aus seinem gesicht und begann befehle durch die gegend zu brüllen. zu seinem entsetzen musste er ohnmächtig zusehen, wie einer der männer nach dem änderen nach einem treffer in sich zusammen sackte.
aufeinmal hörte grifon, wie metall aufeinander schlug. leicht verwirrt blickte er nach links, von wo die geräusche kamen. es war gespänstig, obwohl das lärmen der bolter und der vielen lasergewehre und pistolen unerträglich laut war, überrangen die geräusche, die entstanden, als einige kultisten sich einen weg in die kaserne erschleichen konnten und ein paar der männer im kampf mann gegen mann banden alles andere auf diesem schlachtfeld.
gerade als grifon aufstehen und seinen männern helfen wollte, wurde er von einer laserpistole an der schulter getroffen. obwohl er den schmerz spürte, der ihm beinahe den verstand beraubte, rannte grifon zu seinen männern.
auf halber strecke wurde er durch eine gewaltige explosion durchgeschüttelt. einer der wachtürme kippte in die kaserne, und verfehlte grifon nur knapp. kurz darauf sah der leutnant stu, wie er verzweifelt versuchte die harten schläge seines gegenübers abzuwehren. grifon drehte leicht nach rechts ab, um stu zu helfen, wurde aber ca. 4meter vor seinem freund von einem, sogar für menschen, sehr großgewachsenen mann attackiert wurde.
der verräter setzte einen stich auf grifon an, verfehlte ihn aber, da sich grifon geschickt zur seite zog. der leutnant erspähte durch diese tolpatchige aktion eine blöße bei dem mann und ramte ihm sein schwert tief zwischen die rippen. als er versuchte das schwert wieder herrauszuziehen, lief ihm ein kalter schauer über den rücken. das schwert hing in den rippen des mannes, der ein schmerzvolles jammern herrausbrachte, fest. in diesem moment kamen die worte seines ausbilders in ihm hoch:"wenn ihr jemals in einen nahkampf geratet, nutzt jede schwäche eures feindes. aber egal was auch passiert, stecht niemals in die rippen! wenn nur in den bauch. wer sich jetzt fragen sollte wieso... fragt die vielen toten, die anschließend ihre waffen nicht mehr aus den rippen ihrer opfer lösen konnten und somit selber ein opfer der gewalt wurden."
panisch rütelte grifon an seinem schwert. wie durch ein wunder löste es sich nur den bruchteil einer sekunde, bevor ihm der schlage eines weiteren mannes erwischt hätte. so konnte er den schlag elegant parieren. grifon war stolz auf sich, konnte es aber nicht lange genießen, da sein gegenüber bereits zum nächsten hieb ansetze. mit einer grimasse der anstrengung wehrte grifon auch diesen schlag ab und konterte mit einem hieb seinerseits, der auf der brust des chaosanhänger eine tiefe spurr hinterließ. der mann vor ihm sank zu boden und starrte mit einem leeren blick immer wieder auf seine brust und das schwert, von dem sein blut tropfte. grifon hob den blick wieder und sah, wie stu verwirrt auf seine schulter blickte und nicht verstehen konnte, was passiert war. in dem moment, wo sich grifons schwert einen weg durch das fleisch des verräters suchte, fiel stus rechter arm nach einem sehr harten hieb einfach zu boden. langsam realisierte stu was mit ihm passiert war. gerade als er ein grauenhaftes schreien hervorbringen wollte, bohrte sich eine klinge durch seine brust und beendete somit sein leben.
blind vor wut rannte grifon auf den mörder seines freundes zu, schlug ihm mit einem schlag den kopf ab und schlug immer wieder auf die kopflose leiche ein. als seine girr nach rache dem einsehen, dass sein freund tot war wich, merkte er, dass die kämpfe unmittelbar um ihn herrum aufgehört hatten. es lagen viele männer leblos in ihrem eingenem blut. was ihm jedoch nochmehr erschreckte, war die tatsache, dass vom haupteingang keine schüsse mehr zuhören waren.
er wusste, was geschehen war. die legionen des chaos hatten die verteidigungslinien durchbrochen und alles getötet, was sich ihnen in den weg stellte. grifon bedauerte die armen seelen, die so töricht waren und sich den finsteren legionen in der hoffnung von gnade ergaben. jene gefangenen wurden in den unheiligen opferaltaren dem blutgott khorne geopfert. er wollte nicht weiter darüber nachdenken, zu grausam wäre ihr tot. grifon schüttelte diesen gedanken von sich und suchte vergeblich einen weg durch die überreste des turms, der grifon fast unter sich begraben hätte.
wütend müsste er seinen männern den rückzug durch einen der hinteren ausgänge der kaserne befehlen. in diesem augenblick schwor er rache an allen, die es wagten diese stätte des heiligen imperators zu entweihen.