Glaubensfrage ( Wh40K-Kurzgeschichte)

  • off.topic:,, Ich hatte diese Woche mal dank meienr Erkältung, massig Zeit zu schreiben und da hatte ich ne Idee für ne Wh40k-story, natürlich hab ich nochmal etwas nachgeforscht bevor ich anfing zu schreiben. Space-Marines sind ja nicht mein Spezialgebiet, aber ich denke ich habe es ganz gut hingekreigt, ohne große Flufffehler ;)
    Was bleibt noch zu sagen, ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und hoffe darauf, daß sie euch gefällt."

    P.S: "Es könnten einige kleine Zeichensetzungsfehler drin sein, ich hatte keine Zeit *wirklich* die Geschichte auf Herz und Nieren zu prüfen."


    Eine Glaubensfrage


    Stumm und vor einen kleinem Schrein des Imperators hockend, befand sich Khalis Lektum. Der Ordenspriester hatte die Hände in einander verschränkt und bat um seelischen Beistand. In letzter Zeit waren seine Träume immer wieder vom Schatten befallen worden, immer wieder hatte er Visionen von verachtenswerten, blutigen Taten. Mord! Anders waren die Alpträume nicht zu umschreiben. Selbst am Tage geißelten sie ihn. Brüder und gläubige Männer und Frauen sah er in das Gewand des Todes gekleidet, ihre Gesichter zu grauenhaften Fratze verstümmelt, als wäre ein Messer oder Schlimmeres durch ihre Eingeweide gerast.
    Ein Solches war für einen Mann in seiner Position undenkbar, als Ordenspriester der Ultra-Marines war es seine Pflicht, den Glauben aufrecht zu erhalten und sich nicht von den Mächten des Chaos in den Wahnsinn stürzen zu lassen. Wie oft hatte er schon an Erlösung gedacht. Wie oft hatte er sich seine scharfe Klinge an in den Hals gehalten, in der Hoffnung, doch noch den Mut aufzubringen, sich selbst zu richten, aber er konnte es nicht. Immer wieder fand sein Geist eine Möglichkeit, seinen Körper zu überlisten. Auch jetzt zitterten seine Hände. Er konnte das Messer nicht in den Händen halten, es war unmöglich.

    ,,Heiliger Imperator!“ begann er sein Gebet. ,,Gewähre deinem frommen Diener einen Einblick in deine Pläne. Sagt mir, ist es mein Schicksal, mit dem Wahnsinn des Chaos konfrontiert zu werden? Ist es euer Wunsch, dass ich diese Prüfung bestehe? Oder ist es mein Schicksal, meinen Glauben zu demonstrieren?“ sprach er und bemerkte, wie seine Stimme in dem großen, steinernen Raum widerhallte. Seine Kammern waren im Vergleich zu denen seiner Brüder riesig. Als Ordenspriester genoss er einige Annehmlichkeiten, von denen andere nur träumen konnten, doch ging es ihm nicht darum. Er hatte sein Leben dem Imperator und dem Schutz der Menschheit gewidmet und er würde dies bis an sein Lebensende tun. Ob dies nun im Kampf geschah oder sein Körper am Alter starb, lag alleine in den Händen des Imperators.
    Zwei Stunden hatte er vor dem heiligen Altar gekniet, aber bisher hatte sich der Imperator in Schweigen gehüllt. Er verstand. Es war seine Aufgabe, über sein Schicksal zu entscheiden, nicht die anderer. Behutsam stand er auf. Seine Knie waren an den harten Boden aufgeschürft, doch das verwunderte ihn wenig, schließlich war er nur mit einer dünnen, blauen Robe bekleidet und nicht mit seiner Servorüstung, die momentan auf einem stählernen Ständer in der Ecke dieses Raumes aufgebaut war.
    Das scharfe Messer hielt er wieder in der Hand, aber nicht für lange. Seine Hand krampfte zusammen und er war unfähig, die tödliche Klinge zu halten.
    Klirrend fiel sie auf den Boden, während Khalis ein leises „Verdammt“ raunte.

    Was war nur bei allen Dämonen des Warp mit ihm los? Die Apothecary seines Ordens hatte ihn schon mehrere Male untersucht und nicht eine degenerative Krankheit festgestellt oder sonst eine Anomalie seines Körpers, die für dieses Zittern verantwortlich war. Es war ihm schleierhaft. Kein Implantat oder sonst irgendetwas konnte dafür verantwortlich gemacht werden. Er beschloss in den nächsten Tage den Scriptor seines Ordens zu besuchen und hoffte, daß dieser möglicherweise den Grund für seine Alpträume herausfinden würde. Noch hielt er sich diese Möglichkeit offen, denn obwohl es undenkbar war, hatte er Angst. Angst, davor daß vielleicht doch etwas mit ihm nicht stimmte. Das sein Geist möglicherweise korrumpiert worden war.
    Alles deutete darauf. Wenn es keine biologische und auch keine technische Ursache hatte, war es von psychologischer Natur.
    Die Vorstellung, einen Psioniker ungehindert in seinen Geist eindringen zu lassen, widerte ihn an. Als Ordenspriester war es seine Aufgabe, einen starken Geist zu besitzen und wenig von sich preis zu geben.
    Er ging an den breiten Tisch nur wenige Meter vor ihm entfernt und schenkte sich aus einem Teekannenähnlichen Gefäß einen Kelch von einer bräunlichen, kräftigen Flüssigkeit ein.
    Gerade als er den silbernen, verzierten Kelch zu seinem Mund führen wollte, spürte er erneut einen Krampf in seiner Hand. ,,Oh Nein.“ dachte er und ließ seinen Kelch laut scheppernd zu Boden fallen.,,GOTTVERDAMMT!“ brüllte er erregt und ließ sich dann geknickt in den Eichenholzstuhl hinter sich sinken. Auf seinem glatten,faltenlosen Gesicht spiegelten sich die Sorgen. Seine azurblauen Augen waren erfüllt von Trauer. Einer Trauer, bald zu sterben. Kein Ordenspriester sollte je so schwach und angreifbar sein wie er. Khalis hatte über 80 Jahre in den Diensten des Imperators gestanden und nicht eine Sekunde lang bereut, aber sollte dies jetzt wirklich sein Ende sein? Sollte dies der Verfall, sein von dem er gehört hatte?

    Nein, das konnte er nicht hinnehmen. Was auch immer dieses Zittern auslöste, er würde es bekämpfen und letztendlich Sieger sein, dachte er und stand triumphierend auf, doch plötzlich gaben seine Beine nach und er stürzte zurück in seinen Stuhl.
    ,,Bei allen Dämonen....WAS IST DAS!“ brüllte er erzürnt. Das Zittern in den Händen hatte ihm völlig ausgereicht, aber nun unfähig zu sein, sich zu bewegen, dass wäre die schlimmste Strafe für ihn.
    Er war alleine und unfähig, einen seiner Brüder um Hilfe zu rufen. Das Funkgerät befand sich am anderen Ende des fast 20 Meter langen Raumes, auf einem kleinen Nachtisch neben seinem Bett.
    Ein unheimliches Lachen hallte durch Raum und es schien auf ihn zu zu kommen.
    ,,WER? WAS?!“ stöhnte er erschrocken und griff reflexartig nach seiner Waffe an der linken Seite seiner Rüstung, doch musste er erkennen, daß er keine Rüstung trug.
    Seine Beine verweigerten den Dienst und damit war er den unbekannten Schleicher schutzlos ausgeliefert.
    ,,Sind wir heute leicht benommen...Ordenspriester?“ hörte er eine eiskalte Stimmen spotten.
    ,,Zeigt euch und ich werde euch persönlich richten!“ drohte er und schlug mit seiner wuchtigen Faust auf dem Tisch.
    ,,Das dürfte ziemlich unwahrscheinlich sein; gerade in eurem Zustand. Aber sorgt euch nicht um euer Leben. Ich bin nicht gekommen, um euch zu töten.“ sprach der Unsichtbare, während seine Schritte scheinbar von überall zu kommen schienen.
    Ihm war nur eine Macht bekannt, die es liebte mit ihrer Beute zu spielen. CHAOS!

    ,,Richtig.“ lachte der Fremde und zeigte sein wahres Gesicht. Wie aus dem Nichts erschien eine große Gestalt, die von Kopf bis Fuß von einer blauen Servorüstung mit goldenen Verzierungen geschützt war. Doch war sie anders. Überall aus dem kalten Stahl stachen kalte Fratzen oder grauenhafte Zacken, die den Heiden zierten. Aus seinem Helm ragten zwei Hörner, die aussahen, als wären sie aus dem Helm gewachsen. Der lange knorrige Stab in seiner linken Hand leuchtete in einem grotesken purpurfarbenen Licht. Auf der Spitze des Stabes war der Schädel eines Menschen aufgespießt worden und aus dessen Augenhöhle drang ein unheimliches, grünes Schimmern.
    ,,KETZER!“ brüllte Khalis Lektum verachtend. ,, So unhöflich seid ihr zu Gästen? Das ist aber nicht sehr nett. Gerade wo ich euch ein Geschenk mitbringe.“ sprach die hohle, blecherne Stimme des Verräters. Khalis betrachtete den Heiden argwöhnisch und ließ sich nicht eine Bewegung entgehen. Er hatte längst die Boltpistole dieses Verräters erspäht und war darauf gefasst, getötet zu werden.
    Dieser jedoch sah ihn nur mit seinen kalten, blauen Servoaugen an und wartete auf eine Reaktion.
    ,,Was für ein Geschenk!“ knurrte Khalis und versuchte erneut aufzustehen mit wenig Erfolg.
    ,, Ein Geschenk, das allen Legionen des Imperators vor 10.000 Jahren angeboten wurde. Das Chaos, mein Freund. In seiner reinsten Form.“ erklärte der Chaos-Space-Marine an. Khalis war angewidert von dem obszönen Angebot. Wie sehr wünschte er sich jetzt, die Kontrolle über seinen Körper wieder zu erlangen und diesen Abschaum zu richten. Diese Missgeburt des Universums hatte nichts außer den Tod verdient.
    ,,Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, ich würde solch ein ''Geschenk“ annehmen? Und jetzt verschwindet aus meinen Räumlichkeiten, KETZER!!!!!“ schnaubte er wütend.
    ,,Seht ihr, Ordenspriester, hier liegt ein Missverständnis vor. Ich werde nicht gehen und ihr werdet die Geschenke annehmen, die man euch anbietet. Die Chaosgötter haben eure ''Bemühungen'' hier auf Tremtar mit Wohlwollen beobachtet. So nahe am Warpwirbel hätte ihr eigentlich wissen müssen, daß ihr ihre ''Aufmerksamkeit“ genießt. Ihr habt viele meiner nichtswürdigen Brüder und Schwestern ermordet... Das verdient Beachtung.“lachte der Ketzer und sah sich in dem Raum um, beinahe so, als wüsste er von Khalis Lähmungserscheinungen.
    ,,So,so.“ grübelte der Thousand Son, der auch scheinbar ein Hexer war, schloss Khalis daraus, wie sicher er sich fühlte und anhand seiner bedrohlichen Aura.

    ,, So lebt also ein Ordenspriester der Ultra-Marines. Beachtlich, doch unbrauchbar. Zu schade, daß auch euren Brüdern das Wort ''Neid“ ein Begriff ist. Wusstet ihr, wie sie euch hassen, wie sie euren Besitz neiden? Ich habe es in ihnen gespürt. Diese Dummköpfe waren unfähig mich zu spüren, selbst als ich direkt vor ihnen stand. Die Ausbildung eurer Brüdern lässt wohl nach oder?“ schlängelte sich die spöttische Stimme des Hexer durch den Raum.
    ,,Ihr könnt mich nicht die Wut treiben, Gottloser! Ich kenne eure Praktiken und weiß, daß dies der Schlüssel zu eurer Macht ist.“ triumphierte Khalis und stand auf. Seltsamerweise gehorchte seine Gliedmassen ihm wieder. Es war der Imperator selbst, der ihm die Macht verlieh diesen Abschaum aus seiner Kammer zu treiben, dachte er.
    ,,Wisst ihr, Ordenspriester, es gibt so viele dumme Menschen. Unsere Macht liegt fernab jeden Gefühles, auch wenn es oft so wirken mag, als würden wir unsere Kraft aus den Gefühlen der Menschen beziehen. Im Prinzip ist eure Theorie nicht falsch, denn wir werden stärker, weil ihr uns den Weg ebnet. Wut kann nur zerstören. Hass kann nur vernichten und Neid führt zwangsläufig zu einem Mord. Und genau das, mein starrsinniger Freund, ist die Schwäche eines jeden Wesens.“ sagte der Hexer und besah sich weiter die Dekoration des Raumes an. Die Banner der Ultra-Marines und die goldgerahmten Bildnisse von glorreichen Schlachten hatten es ihm angetan. Er bemerkte gar nicht, wie Khalis nach dem Messer am Boden griff und es fest umschloss. Seine Hand zitterte nicht. Der Segen des Imperators lag auf ihm. Langsam schlich er sich auf den schwadronierenden Ketzer zu. Dieser berührte den edlen Stoff des Ultra-Marine-Banners und besah es sich, fast so, als würde er über irgendetwas sinnieren.
    ,,Wisst ihr, Lektum, Gut und Böse unterscheiden sich im Prinzip nicht von einander. Jede Entscheidung kann schreckliche Folgen habe, sei es nun ein gutes Wesen oder ein Böses. Genau, wie ihr es gerade tut!“ lachte der Hexer und drehte sich ganz zur Verwunderung von Khalis um.
    ,,Habt ihr gedacht, ich wäre blind! Dummkopf!“Mit diesen Worten schnellte eine Welle aus purer Chaosenergie aus den Augen des Ketzers und warf den Ordenspriester wie ein Spielball durch den Raum, bis eine harte Mauer seinen Flug bremste.
    ,,Ihr seht mein ungestümer Freund, ihr hatte die Wahl gehabt.“ sagte er, als er auf ihn zuging.,, Statt nach euren Brüdern zu rufen, wolltet ihr mich alleine vernichten, doch seid ihr gescheitert, weil ihr euch überschätzt habt. Stellt euch doch einmal die Frage, warum ihr so gehandelt habt. Warum wolltet ihr mich umbringen?“ fragte der Hexer ihn und kniete sich zu ihm nieder.

    ,,ICH HASSE EUCH!“ brüllte Khalis und spuckte ihm ins Gesicht. Der Hexer reagierte nicht, selbst nicht, als die zähflüssige,grüne Substanz über den Helm lief. Das Gift seiner Betcherdrüse hatte keinen Effekt, der Hexer war vor dem Gift durch seine Rüstung geschützt.
    ,,Perfekt!“ lachte der Chaos Space Marine und erhob sich. Keine Wut war in seiner Stimme zu hören, kein Groll spürbar.
    ,,Ihr wandeltet schon auf den Pfaden des Chaos, mein Freund. Spürt ihr nicht diese Kraft? Diese Kraft, die im Hass liegt. Ihr müsst nur zugreifen und sie an euch binden. Sie wird euch nie wieder verlassen. Ich verspreche euch unglaubliche Macht und ewiges Leben! Nehmt an und ich offenbare euch ein neues Universum!“
    Es war seltsam, dachte Khalis. Ein Teil von ihm stemmte sich mit aller Kraft gegen die Verlockungen des Hexers, aber ein anderer Teil war mehr als bereit ihm zu folgen.
    ,,Ich werde euch nicht folgen!“ schnaubte er wutentbrannt und zog sich die schroffe Mauer hinauf, bis er wieder stehen konnte.
    ,,Ihr irrt euch Ordenspriester. Ihr folgt mir schon die gesamte Zeit. Spürt ihr nicht die Wut in euch. Wie sie alles verschlingen möchte? Ihr spürt das Gefühl nicht wahr?“ sagte der Hexer und beobachtete Khalis vergebliche Versuche ihn aufzuhalten.
    In einem hatte der Hexer recht, wie sich Khalis Lektum eingestand, ein ganz seltsames Gefühl erfüllte seinen Körper. Es war wie Hass, doch viel schöner. Es war wie die heilige Wut, doch sinnlicher. Ein befremdliches Gefühl, daß er bis jetzt nicht kannte. War dies vielleicht der Beweggrund der Ketzer? Zweifel schlich durch seinen Geist. Er bemerkte, je mehr er etwas hinterfragte, desto intensiver wurde dieses Gefühl.
    NEIN! Schoss ein Gedanke durch seinen Kopf.,, ICH WERDE NICHT WANKEN!“ brüllte er verzweifelt und stemmte sich mit aller Kraft gegen seinen Zweifel.
    ,,Lieber sterbe ich hier in der Bastion, als das ich mich euch alleine ausliefere, Hexer!“ fauchte er und rannte auf den riesigen Chaos-Space-Marine zu.
    Dieser lachte nur und bewegte seine rechte Hand. Ein seltsames Leuchten nahm er noch wahr, bevor Khalis wie ein Stein zu Boden stürzte. Sein Körper war erneut gelähmt.

    ,,Aber ihr seid alleine. Seid ihr es nicht auch Leid für diese neidzerfressenen Maden den Kopf hin zu halten? Wie oft habt ihr gekämpft und sie in den Sieg geführt? Und wie haben sie es euch gedankt? NIE! Wollt ihr solche Menschen vertreten, die euch nicht respektieren? Und was ist mit eurem sogenannten Imperator? Wie oft habt ihr in seinem Namen Blut vergossen, wie oft hattet ihr seinetwegen Schmerzen ertragen müssen und wie hat er es euch gedankt? Niemals! Euer Gott hält es nicht einmal nötig mit euch zu sprechen, während ihr leidet. Wollt ihr wirklich weiter für ein solches Imperium eintreten, daß euch wie ein Häuflein Dreck behandelt? SPRECHT!“ forderte der Hexer ihn auf.
    In diesem Moment geschah etwas, was Khalis nie für möglich gehalten hätte. Er stimmte den Ketzer zu. Alles was er ihm erzählt hatte, alles was er aufgezählt hatte, entsprach der Wahrheit.
    ,,NEIN!“ knurrte er und spürte, wie er einen plötzlichen Durst nach Rache bekam. Die Lust Blut zu vergießen.
    ,,Dann erhebe dich und zerstöre zuerst diesen unheiligen Schrein des falschen Imperator!“ sagte der Hexer und zeigte auf den golden schimmernden Schrein.

    Khalis Augen begannen rötlich zu leuchten, ähnlich eines Raubtieres. Seine Zähne veränderten sich und auch seine Muskeln blähten sich auf. Irgendeine unheilige Macht stärkte seine Körper. Krallen wuchsen aus seinen Händen. Je mehr er sich in den Hass ergab, desto stärker wurde er. Für ihn ein fremdes, aber herrliches Gefühl. Der Hexer beobachtet dies alles mit Wohlwollen. Seine Mission war beinahe erfüllt.
    ,,Nehmt dies!“ sprach er und warf Khalis seinen Stab zu, der sich in den Händen des korrumpierten Ordenspriesters in einen glühenden Streitkolben verwandelte.
    Ohne ein Wort des Dankes stampfte Khalis vor Wut schnaubend auf den Schrein zu und lachte laut, als er den grauenhaften Streitkolben auf ihn hernieder fahren ließ.
    Minutenlang schlug auf den Schrein ein und ließ nichts übrig bis auf einen goldenen Schutthaufen, nach dieser ''Befreiung“ ging er langsam auf den Hexer zu.
    ,,Gut gemacht. Dies war der erste Schritt und es werden noch weitere Folgen..........“ verkündete der schemenhafte Hexer und bewegte seine Hände über Kreuz. Ein grelles Portal erschien mitten im Raum. Es wirkte, als hätte es alle Farben des Regenbogens eingefangen.
    ,,Kommt mein Freund. Auf der anderen Seite erwartet uns die Glorie.“ sprach er und ging zuerst durch das Portal. Khalis blickte noch einmal zurück. All dies hatte er aufgeben für die einzig wahren Götter. Mögen sie sein Schicksal bestimmen. Diesen Gedanken im Hinterkopf haltend durchschritt auch er das schimmernde Portal.........


    Auf Wunsch kann ich aus der Kurzgeschichte eine Story machen, sie hat ja ein offenes Ende, aber nur bei Interesse ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 3 times, last by Deva (August 7, 2006 at 6:32 PM).

  • ich finds interresant, aber diese rasche mutation is eher unfluffig oder? das geht doch nur im warp so schnell O.o

    ausserdem glaube ich nicht das Space Marines Jemanden Beneiden, sie leben und sterben für den Imperator, ich kanns mir einfach nicht vorstellen...

    aber sonst sehr schön deva,wie wir es von dir gewöhnt sind :D

    liberate vosmet

  • naja das ist auslegungssache, je näher den warpwirbel, desto agressiver die mutation :D

    und sm kennen alle gefühle auch wenn sie diese mit fanatismus überdecken, neid, hass usw. ist alles drin. danke für den netten kommentar :D


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (August 5, 2006 at 3:19 PM).

  • ich kann mir denoch nid vorstellen, das SM so schnell neidisch werden, wären es impse ok. aber SM sind geschaffen worden um gottgleich zu sein, und nicht um sich wegen nem unterschiedlichen lippenstift in die haare zu kriegen :o

    liberate vosmet

  • naja siehe dark angels und space wolves, ihre ewige fehde, aber wer behauptet das? der hexer und wer sagt dennn, daß dies nicht gelogen ist.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • ist doch nur ne Kurzgeschichte Schirmi^^ da kommt nichts mehr nach^^
    vllt wenn er irgendwann mal lust hat ne 2 te kurzgeschichte zum thema^^

    aber zurück zum thema^^
    ich habs mir schon vorher anlesen dürfen und ich kann nur sagen wenn ich nicht fanatischer eldar wäre ich wär konvertiert^^
    liest sich gut flüssig und ist mitreißend in meinen augen
    bei der stelle mit dem "ich hasse dich" hab ich zusammengezuckt und dieses gefühl von star wars episode 3 gehabt mit anekin am lava fluss.....^^


    PS warum sollten sie den nicht die gefühle fühlen? vor 10000 jahren haben daas viele gemacht^^ und deren ausbildung war wohl die selbe^^

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  • hat mir sehr gut gefallen!! und ich würd mich sehr über eine fortsetzung freuen... mensch, hast ja richtig talent *schleim* ^^

    Der Mann schmiedet das Schwert und das Schwert schmiedet den Mann!

    Quote

    Original von Ratatosk
    "Wer aber Spass an den Editoren hat und die Spass daran hat die Welt zu erkunden wird sicher Spass dran haben."

  • Danke, vielen Dank. Ich habe mal alle Komma und Rechtschreibfehler behoben. Ich werde mal sehen ob ich die Geschichte fortsetze ;)

    Ich danke euch.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Orrrr der Ketzer deva hat ne neue geschichte,cool *sabber*^^.Ich finds cool hab noch nicht alles gelesen nur ein teil,ich werd des morgen ma lesen und mehr dazu schreiben.Und Deva deine geschichten fetzen immer.Gar net ma so schlecht für so ein kleinen nurgling ketzer^^

    Aber ich finds immer cool,egal ob selbstgeschrieben geschichten oder nicht,wenn da space marines und chaos space marines ,wie soll ich des sagen,wenn es sich um die beiden parteien sag ich ma geht.

    Loyalist gegen ketzer.Chaos marines gegen speichellecker des falschen imperators hrhrhhr*sabber*^^.Da werd ich bisschen wuschig^^.Ich hoff auf ne fortzetzung.Vielleicht werd ich ma demnächst mal eine eigene geschichte schreiben,hab da schon so eine idee.Wird sich warscheinlich im space marines des orden scythes of the emperor gehen und um die tyraniden eldar und chaos ma schaun^^.

    Aber ich will ne fortzetung von der geschichte,und ich bin mir sicher es wird eine komm^^.
    Aber wie immer Dickes lob deva übertriffst dich oft selbst hast gut gemacht.

    Schmutzige Bomben, fallen wie der Regen, brasseln auf die Erde, zerstören alles Leben.

  • Sehr gute Geschichte. In sich stimmig und liest sich auch sehr flüssig.

    Irgendwie fiel mir während der Geschichte eine Szene aus Star Wars ein, wo Darth Vader Luke davon überzeugen will, überzulaufen. :D

    Einige kleine Anmerkungen hätte ich allerdings noch bezüglich der Space Marines:

    1. Furcht ist Space Marines und insbesondere Ordenspriestern fremd. "Denn sie kennen keine Furcht!" ist nicht nur so ein Satz, der die SM von der Imperialen Armee abheben soll. Es ist tatsächlich so.

    2. Durch ihre, wie du ja gesagt hast, fanatische Hingabe an den Imperator, neigen SM nicht zu Selbstmord. Wenn sie sich durch Dämonen besessen fühlten, würden sie sich von ihren Brüdern ( Captain, Scriptor oder anderem Ordenspriester ) richten lassen.


    3. Die "Zimmer" ( eigentlich eher Zellen ) der Space Marines sind eigentlich immer nahezu gleich groß, es sei denn sie dienen auch noch einem anderen zweck. Ein Ordenspriester hätte wahrscheinlich eine ebneso große Zelle wie seine Brüder. Die Glaubensfragen werden ja in der Ordenskapelle geklärt.

    4. "Gott" gibt es in dem Sinne nicht mehr. Alles bezieht sich auf den Imperator ( Gott-Imperator, usw ), auch Flüche, bzw. Ausrufe des Erstaunens ( z.B. immer beliebt: "Beim Thron" ).

    5. Eigentlich kein Kritikpunkt an sich, aber es ist schon seltsam, dass ausgerechnet ein Ordenspriester zum Verräter wird. Gerade die sind ja noch unumstößlicher in ihrem Glauben an den Imperator als ihre Brüder. Andererseits könnte genau das ja auch der Sinn der Geschichte gewesen sein. Sogar die glaubensfestesten können wanken....


    Die oben genannten Punkte sollen deine Geschichte nicht runtermachen, denn sie liest sich wirklich gut. Ist eher als Hinweis gemeint, da ich mich ja nun doch ab und an mit dem Hintergrund von WH40K und insbesondere den Space Marines beschäftige.

  • Danke Jungs und danke uach dir Deathwing, ja ich bin kein fester SM, deshalb hab ich auch mal in den Büchern gesucht und eine davon beschreibt, die Zelle,Kammer des Ordenspriester recht prunktvoll, da dachte ich passt, das ganz gut. Die Idee einen wankenden Ordenspriester gefiel mir ganz gut, da ja bekanntlich die Ausbildung der SM seit dem Bruderkreig etwas nachgelassen hat. Den versuchten Selbstmord wollte ich mehr als ungewollt aussuchen, quasi das er sein Leben als Schande ansieht und da ja die SM recht fanatisiert sind,m würde dieser Schritt logisch erscheinen.
    Ich bedanke mich für die Vorschläge und werde versuchen, sie im nächsten Part entsprechen umzusetzen, vielen dank nochmal boyz, ihr seid klasse ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • off.topic:,, So ihr wolltet mehr, also kommt auch mehr, daß ist nur nen kleiner Teil, ich denke morgen kann ich noch was bringen ;) "


    Zeichen des Verräters


    ,,Seltsam.“ raunend betrachtete Sharkal die Werte der Untersuchungsergebnisse, betreff von Khalis Lektum plötzlichen Verschwinden. Als ein hochrangiger Sergeant seines Ordens hatte er schon viel merkwürdiges gesehen, doch diese Werte waren ihm schleierhaft. Stundenlang hatten die Techpriester mit ihren befremdlich wirkenden Maschinen die Gemächer des verschwundenen Ordenspriesters untersucht, doch kamen sie zu keinem klaren Ergebnis. Auch er war überrascht. Es passte so vieles nicht zusammen. Der Raum war an vielen Stellen beschädigt, fast so, als hätte man einen schweren Gegenstand gegen die Mauern geworfen. Verblüffenderweise war jedoch das Mobiliar nicht beschädigt worden. Das Bett, der Tisch waren ganz geblieben, genauso wie die zahlreichen Banner und Bilder, die zur Zierde an den kargen Wänden dienten. Und obwohl jede Spur von Khalis Lektum fehlte, war für ihm die größte Ketzerei, der zerstörte Schrein des Imperators. Es würde Stunden dauern bis diese Schandtat in Form eines Gebetes bereinigt worden war. Die Schuld lag tief auf seiner Seele. Es würde wohl mehr benötigen, als ein einfaches Gebet, um wieder den Segen des Imperators zu spüren. Schmerz, dachte er und ging wie ein unruhiger Tiger auf und ab. Seine Schritte hallten im hallenähnlichen Raum wieder. Der imposante Space-Marine hatte seinen rotgefärbten Helm unter dem Arm geklemmt.

    Dieser mochte so gar nicht zu seiner blauen Rüstung mit den goldenen Verzierung passen. Glücklicherweise befand er sich in einer Bastion der Ultra-Marines und musste das scheußliche Teil unter seinem Arm nicht tragen. Er hasste seinen Helm, da dieser ihn oft die Sicht versperrte und nicht selten an seiner Rüstung fest klemmte. Wie oft er den Techpriestern schon über diese technische Schwierigkeit Bericht erstattet hatte, wusste er nicht mehr, aber es war immer der selbe Vorgang. Sie nahmen den Helm für ein paar Stunden und gaben ihm ihn dann anschließend wieder. Sicherlich waren die Reparaturen an der heiligen Ausrüstung schwierig und er hatte Verständnis für ihre Arbeit, doch war dieser Helm wie verhext. Jedesmal wenn er in eine Schlacht gegen die Feinde des Imperiums zog, klemmte der Servohelm. Dadurch konnte er seinen Kopf auf nur minimal in einem Kampf bewegen und war gezwungen sich immer wieder umzudrehen und zu versichern, daß ihm von dort keine Gefahr drohte. Diese ständige Vorsicht hatte seine Reflexe deutlich geschärft, vielleicht war dies Absicht. Der Imperator hatte diesen Helm verändert, damit Sharkal ihm besser dienen konnte.

    Was war er für ein Narr, daß er die Absicht seines Herren hinterfragt hatte.
    ,,Ihr seht beunruhigt aus. Bedrückt euch etwas.“ sprach ihm einer der Techpriester von hinten an.
    Ruckartig fuhr er um und erschreckte den vergleichsweise kleinen, kuttierten Mann. Unter dem langen, roten Mantel des Techpriesters stachen seltsame Instrumente hervor. Eines davon wirkte wie ein künstlicher Arm, der aus dem Rücken zu wachsen schien. Ein recht eigenartiges Aussehen, wie er selber zugeben musste, auch wenn er es den kleinen Mann nicht sagen würde.
    ,,Nein, es ist nichts. Mich wundern nur eure Ergebnisse. Sie können einfach nicht stimmen.“ sagte Sharkal mit Nachdruck und ließ das Pergament zu Boden fallen. Der Techpriester hob es sofort auf, schließlich waren den Adeptus Mechanicus ihre Unterlagen wichtig. Alles Wissen musste gesammelt werden, auch wenn es noch so unwichtig war.
    ,,Verdammt.“ schnaubte Sharkal und fuhr sich mit der Hand durch seine roten, strähnigen Haare. Stunden waren bereits vergangen und sie hatten noch immer keine Ahnung, was mit Khalis Lektums passiert war.
    ,,Die Antwort sollte doch offensichtlich sein.“ hörte er die Stimme des Scriptoren in seinem Kopf.
    ,,Was?!“ schaute er sich fragend um, doch bis auf die Techpriester und einiger seiner Brüder, die am Eingang des Raumes Wache hielten, war niemand hier.

    ,, Schaut mit eurem Geist, nicht mit dem Augen.“ sprach der Scriptor erneut in seinem Schädel.
    Sharkal konzentrierte sich, aber da war niemand, doch wenn ein Scriptor ihm einen Befehl erteilte, war dieser auch bedingungslos umzusetzen.
    ,,Was beim Imperator....“ flüsterte er, als er eine beinahe durchsichtige Gestalt erkannte. Sie sah aus wie ein Geist und kam direkt auf ihm zu.
    ,,Ihr müsst lernen, mehr Kontrolle über euren Geist zu erlangen.“ waren die Worte des Scriptoren, bevor er sich vor Sharkal materialisierte.
    Ehrfürchtig ging Sharkal in die Knie und senkte sein Haupt vor den Meister des Geistes. Fürwahr war dieser Mann eine imposante Erscheinung. Seine goldene Servorüstung auf dessen Brust ein riesiger Bärenkopf eingraviert war. An den den rechten und linken Schulterpanzer war jeweils ein aufgeschlagenes vergilbtes Buch angebracht. Genau wie an dem gravierten Stab, den der Scriptor in einer Hand hielt. Eine pulsierende Spitze war an dem Ende des Stabes angebracht. Sie leuchtete in einem grellen, weißen Licht.

    ,,Steht wieder auf. Ihr braucht vor mir nicht zu Kreuze zu kriechen.“ sagte der Scriptor und reichte ihm seine gepanzerte Hand. Dankbar ergriff sie Sharkal und blickte in das entstellte Gesicht des Scriptoren. Zwei tiefe Narben verliefen vertikal über das Gesicht des bärtigen Mannes, es wirkte, als hätte eine Energieklaue nur knapp sein Gesicht verfehlt.
    ,,Das stimmt, aber bitte lassen wir nun dieses bittere Szenario aus meiner Vergangenheit und konzentrieren uns auf das Hier und Jetzt.“ erwiderte er auf Sharkals Gedanken. Seine psionische Begabung war dementsprechend groß, aber wie sollte er den Scriptoren anreden? Schließlich konnte er ihm nicht nur mit seinem Titel anreden, daß wäre respektlos.
    ,,Nennt mich Talius.“ sagte der Scriptor und schon sich an den verdutzten Sergeant vorbei. Beinahe hätte dieser seinem Helm fallen gelassen. Ein leichtes Grinsen huschte über Talius markantes Gesicht. Er war doch immer wieder verwundert, wie sehr seine Begabung bei den geistig schwachen für Bewunderung sorgte.

    ,,Lasst uns allein.“ bewegte er eine Hand und befahl somit den Techpriestern, augenblicklich den Raum zu verlassen. Ihre Präsenz störte bei der Aufklärung dieses Rätsels. Es war schwierig die Bilder in seinem Kopf unter Kontrolle zu behalten, besonders wenn so viele unterschiedliche Erinnerung vor Ort waren. Als auch der letzte Techpriester diese Räumlichkeiten verlassen hatte, fokussierte er all seine Gedankenkraft auf einem bestimmten Punkt, den Schrein des Imperators.
    Wie durch Khalis Lektums Augen nahm er nun das Geschehene wahr. Zum ersten Mal in seinem Leben war Talius schockiert. Er konnte es nicht fassen, wie sich ein standhafter Ordenspriester von zweifelloser Loyalität nur so hatte gehen lassen.

    Wie ein Häuflein Elend kniete dieser vor dem Schrein und flehte um Antwort für seinem Zustand.
    Talius wusste, daß die Gedanken des Ordenspriester in letzter Zeit recht verwirrt waren, doch hätte er nie auf so etwas wie eine Krankheit geschlossen. ,,Deshalb das vereinbarte Treffen mit mir.“ murmelte er unhörbar für Sharkal. Es war nicht schwer die Gedanken und Erinnerung eines Lebewesens zu lesen, auch wenn dieses schon lange nicht mehr am selben Ort verweilte. Schwer jedoch war es, die verschiedenen Puzzlestücke zusammenzusetzen. Die chronologische Folge zu den Gedanken und Erinnerung waren selten im Einklang, oftmals ergaben sie keinen Sinn, besonders für die Neophyten der Black Templer war dies immer wieder eine Herausforderung, sie zu ordnen. Für einem geübten Mann seinerseits war dies eine seiner einfachsten Übungen, auch wenn die Eindrücke oft etwas beklemmendes mit sich brachten. Mitunter unterbrachen ihm Gedankenfetzen von Sharkal, aber dies konnte er ohne große Umstände ignorieren.

    Doch dort war noch jemand. Er konnte die Gedanken von etwas unsagbar Bösen lesen. Sie waren abartig. Eine Marionette des Chaos, dachte er und las weiter die Erinnerungsfragmente.
    Er konzentrierte sich so sehr auf den verräterischen Eindringling, daß er ganz vergaß, Khalis Lektums Gedanken noch weiter zu verfolgen.
    ,,Was planst du? Was hast du vor?“ flüsterte Talius und konnte für den Bruchteil einer Sekunde den Plan seines Feines lesen, allerdings nur einen kleinen Teil, doch das genügte, um ihn aus der Ruhe zu bringen.
    ,,Beim Imperator....“ sagte er entrüstet, laut genug das Sharkal eilig auf ihm zuschritt.
    ,,Was habt ihr gesehen?“ fragte er neugierig und vergaß dabei jedweden Respekt zu zollen.
    ,,Etwas grauenhaftes. Alarmiert die Truppen, wir müssen schnellstmöglich ihr Lager im Westen angreifen beeilt euch!“ befahl der Scriptor verschwitzt.,, Jawohl.“ salutierte Sharkal gehorsam und rannte zum Ausgang und setzte währenddessen den Helm wieder auf.
    ,,Alter Freund, warum habt ihr nur diesen Weg gewählt? Den Finstersten von allen. Egal, was euch zu dieser tat trieb Khalis; ich werde euch aufhalten und hoffentlich noch einen kleinen reinen Teil eurer Seele retten können. Möge der Imperator mir Kraft geben.“ sprach Talius mit sich selbst und begab sich ebenfalls zum Ausgang.......


    Edit:,, Wegen der Frage zu den roten Helm habe ich mal die Rüstungen der Ultra-Marines geholt, hier das Bild."


    Quelle: http://www.wh40kbackground.de.vu/


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (August 22, 2006 at 9:55 PM).

  • supi :> aber warum schleppt ein ultramarine, nen roten helm durch die bastion?! waren das nid die iron fists wo die helme rot waren?

    Und ich bin mir nicht sicher ob das geht , das ein sciptor sich unsichtbar macht O.o

    liberate vosmet

  • denke mal das die sich nicht unsichtbar machen sonder einfach die informationen der augen nicht ans gehirn kommen lassen von dem der sie nicht sieht^^ oder wso in der art^^ wäre logisch bei seinen fähigkeiten^^ und das mag als unsichtbarkeit scheinen

    aber @topic^^

    seit langem (2,5 wochen) die erste story die ich les und ich finde das das hier die gelungenste von devas storys bis jetzt ist^^
    es ist herrlich zu lesen ohne spannungsverlusst und ohne warten das was passiert
    wunderbar passende details.. nicht zu viel sodass es überladen wirken würde und ncht zu wenige als das es spärlich klingt^^ grade das ungewöhnliche szenario mit dem korumpierten ordenspriester ist genial^^
    ide charqcktere sind toll und individuel gestaltet
    ich könnte noch stundenlang so reden^^

    PS: meines wissens wenn du dich fragst warum die helme nicht weiß sind vom sarge: weisse helme haben nur veteranen und rot gilt als höherer rang^^

    PS2: deva ich versuch demnächst mein icq wieder hinzubekommen aber atm hab ich viel probs mit dow... jetzt ist mein i-net wieder halbwegs ok aber dow streikt T_T

    ansonsten kontacktier mich mal im x-fie ^^

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  • danke für euren positiven antworten ;)
    x-fire kenn ich ehrlich gesagt nicht, aber wenn du msn hast, treffen wir unter garantie cronos.

    So zur Frage mit dem Scriptor, die hat Crnonos schon beantwortet, genau das war die Idee.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • off.topic:,, So nun wieder was Neues. Ich hoffe es gefällt euch."


    Der Puppenspieler


    Der warme Wind zog über die Wüste von Tremtar und wirbelte den feinkörnigen Sand in die Luft. Die Sonne brannte auf alles nieder, auf Gedeih und Verderb. So etwas wie grüne Pflanzen gab es hier schon lange nicht mehr, auch hatte eine Palme hier keine Überlebenschance, nur selten konnte man einen riesigen Kaktus in der Ferne erkennen, die einzigen Gewächse, die unter diesen schweren Bedingungen überleben konnten.
    Wie heiß mochte es wohl sein? 30 Grad im Schatten? Ein Thermometer gab es hier nicht. Den einzigen Ausblick gewährte ihm ein Fenster aus reinem Panzerglas.
    Khalis bezweifelte so langsam, ob sein Verrat richtig war. Er hatte alles und jeden geopfert, nur um selbst den Weg des Ruhmes zu beschreiten. Sein Körper war entstellt und barg nur noch wenig von seinem alten Glanz. Viele seiner Muskeln waren unnatürlich aufgebläht und spitze Reißzähne hatte sich in seinem Mund gebildet. Seine Augen waren von einem dunklen, unheimlichen Leuchten erfüllt. Eine Nase hatte er nicht mehr, sie war irgendwie abgefault und er musste sie mittels eines Messers entfernen. In der dunkelblauen, polierten Rüstung sah er sein groteskes Spiegelbild. Der Segen des Chaos hatte ihm zu einem Monster gemacht. Nicht nur das Aussehen war abstoßend, auch seine Gefühlswelt hatte sich verändert. Er sah nur noch Schwärze, Hass und Verbitterung.

    Es roch auch alles so anders. Er konnte in vielen Dingen, nur noch den Feind ausmachen. Eine Blume fabrizierte für ihn keinen lieblichen Duft, sondern stank grauenhaft. Er hatte dieses Gewächs samt Vase gepackt und in die Ecke seines kleinen, stählernen Raumes geworfen. Mit einer schier endlosen Wut hatte er auf den Resten der Vase und der Blume eingetreten. Längst hatte er den stinkenden, nassen Scherbenhaufen vergessen und sich auf seine neue Umgebung konzentriert.
    Zerrissene, blaue Banner mit dem goldenen Auge von Tzeentch hingen an den Wänden, meist neben einigen uralten Waffe noch aus Zeiten des großen Bruderkrieges. Besonders der Morgenstern mit dem verhältnismäßig langen, stählernen Griff hatte es ihm angetan. Dies würde seine Waffe sein, die Domäne seiner Herrschaft.

    Gierig griff er nach dem beeindruckenden Morgenstern und löste ihn anschließend aus der Verankerung. Neue ungeahnten Energien durchströmten seinen Körper. Der Warpraum überkam ihn. Für einen Moment schien es so, als würde er schweben, doch schnell war dieser Effekt wieder vorbei. In seinen beiden Händen ruhte nun ein Werkzeug der Zerstörung. Er würde sie gegen seine eigenen Brüder einsetzen, soviel stand fest.

    Plötzlich ging die Panzertür auf und der Hexer betrat sein Zimmer. Dieser hatte sich kaum verändert. Aus dem dunkelblauen Helm ragten mehrere spitze,goldene Stacheln, die in völliger Symmetrie zu den Hörnern standen. Statt eines Stabes trug er nun ein langes Schwert, auf dessen Griff seltsame Runen eingraviert waren.
    ,,Was wollt ihr.“ knurrte Khalis, da er sich noch immer nicht im Klarem über seine Gefühle war. Alles war für ihn immer noch so undeutlich. Zum Einen hatte er das fanatische Verlangen Blut zu vergießen, zum Anderen wollte er jedoch Gutes tun.

    ,,Wie ich sehe habt ihr bereits eure Waffe gewählt. Gut, sehr gut, der nächste Schritt ist getan und ich musste euch noch nicht einmal darauf hinweisen. Ihr macht Fortschritte.“ sagte der Hexer stolz auf seine Kreation.
    ,,Seid ihr nur deshalb gekommen? Um mich zu belächeln?“ fragte Khalis scharf nach.

    ,, Im Gegenteil, mein Freund. Es wird Zeit für den nächsten Schritt. Die Eliminierung des amtierenden Chaos-Generals in diesem Stützpunkt. Er hat in den letzten Monaten mehrmals bewiesen, wie unwert seine Führung für uns ist und nun wird es Zeit, daß er den Weg allen Lebens geht. In den Tod.“ unterbreitete der listige Hexer seinen tollkühnen Plan.
    ,,Ach und ihr glaubt ich könnte ihn töten? Ich glaube nicht, daß er ohne Grund ein Chaos-General ist. Und was ist mit dem Truppen, würden sie mir Gefolgschaft leisten?“ Khalis Lektum war neugierig geworden. Ein schneller Aufstieg in den Reihen der Thousand Sons würde seine Machtstellungen festigen und ihm den Segen der Chaos-Götter einbringen.
    ,,Vergesst nicht, wem ihr dient.“ ermahnte ihm der Hexer, als er seine Gedanken las.,, Tzeentch ist der einzig wahre Gott, die Anderen sind nur kleine Kinder im Vorgarten seines Ruhmes. Doch vergessen wir das. Eure Fragen sind wohl gestellt, nichts anderes hatte ich von einem ehemaligen Ordenspriester erwartet. Taktisch bis in den Tod.....“
    ,,SPRECHT! VERDAMMT NOCHMAL!“ unterbrach ihm die wütende Stimme von Khalis.

    ,,Nur Geduld, mein starrsinniger Freund.“ sagte der Hexer, ohne im geringsten gekränkt zu sein von Khalis Ungeduld.
    ,,Ihr müsst wissen, daß euer Rivale neuerdings etwas schwächelt. Das Gift, daß ich ihm heimlich eingeflößt habe, dürfte wohl nicht ganz unschuldig dabei sein. Er kann sich kaum auf den Beinen halten und verbringt einen Großteil seiner Zeit in seinen Räumlichkeiten. Daher dürfte es recht einfach werden, ihn auszulöschen. Und um eure zweite Frage zu beantworten, Ja! Die Truppen sind bereit einen neuen Befehlshaber zu folgen, einen der nicht so schwach und gebrechlich ist wie Sepheus. Ich habe bereits alle Vorbereitungen für euren Amtsantritt getroffen, nun liegt es an euch den General zu töten.“ Khalis Lektum war beeindruckt. Der Hexer hatte alles bis ins kleinste Detail geplant, seine Rekrutierung, den Mord an den Chaos-General und seinen Aufstieg. Doch stiegen Zweifel in ihm auf. Niemand tat dies nur aus Großmut, am allerwenigsten ein verschlagender wie tückischer Zauberer.

    ,,Und warum tut ihr das? Es wäre doch die perfekte Gelegenheit, euch selbst zum General zu küren.“
    ,,Wie wahr.“ erwiderte der Hexer.,, Doch ich bin nicht davon begeistert, mehr Verantwortung mit mir zu tragen, als ich benötige. Diese Stellung gebührt einen Krieger, einen Anführer. Ich ersuche nur um eine beratende Funktion in eurer neuen Ordnung, schließlich braucht ihr einen fähigen Berater und ich denke meine Erfahrung könnten euch nützlich sein.“ fügte er seinem Satz noch hinzu und drehte sich dann wieder zum einzigen Ausgang in diesem Quartier.

    ,,Wartet! Ich weiß noch immer nicht euren Namen.“ hielt Khalis ihn auf.
    ,,Ich habe viele Namen, doch einer davon dürfte am Bekanntesten sein. Ich bin Nucture Eiskralle.“ erwiderte der Hexer.
    Der Erzverräter, schoss es Khalis durch den Kopf. Einer der wenigen Verräter auf den ein sechsstelliges Kopfgeld ausgesetzt war und nachdem die Inquisition verzweifelt fahndete.
    ,,Exakt, mein Freund. Ich erinnere mich noch genau an den Gesichtsausdruck des Inquisitor's, kurz bevor ich ihm die Kehle durchschnitt. Es war schon fast lächerlich, wie er mich um Gnade angefleht hatte. Zu schade, daß ich noch auf den Rest seiner Kameraden umbringen musste. Es waren schön Schmerze, herrliche Schreie.“ berichtete Nucture über ein Ereignis in der Geschichte des Imperiums, welches streng unter Verschluss gehalten wurde und nur den Scriptoren, Ordenspriestern oder Mitgliedern der Inquisition zugänglich waren.

    ,, Die Nacht des eisigen Massakers.“Unter diesem Namen war dieses unbeschreibliche Ereignis bekannt geworden, aber dies waren nicht die einzigen Gräueltaten von Nucture Eiskralle. Sie allesamt aufzuzählen wäre zwecklos gewesen, es waren einfach zu viele.
    ,,Mein Angebot steht immer noch als Berater euer neuen Ordnung, wärt ihr damit einverstanden?“ fragte der Hexer nach und strich über den Griff seines Schwertes.

    ,,Sicherlich!“ antwortete Khalis vorschnell und unüberlegt, da er von den Gedanken überzeugt war, daß es seiner Position noch weiter zuträglich war, einen starken Verbündete an seiner Seite zu haben.
    ,,Ich werde euch nun verlassen. Es warten noch andere Dinge auf mich, die keinen Aufschub dulden. Übt derweil den Umgang mit eurer Waffe und dann bringt Sepheus um. Sein Gemach befindet sich am Ende des Ganges. Ihr könnt es nicht verfehlen.“ Mit diesen Worten verließ Nucture das Zimmer und schloss die stählerne Tür hinter sich.
    Der Gang vor ihm verzweigte sich zwei weitere Gänge, die genauso trist und unwirklich waren, wie der Vorangegangene. Kabel von unterschiedlicher Dicke und Breite lagen entweder auf den Boden oder klebten auf eine unheimliche Art und Weise an der stählernen Wand.
    Getrocknetes Blut säumte fast den gesamten Boden, Ergebnisse von schier unaussprechlichen Taten, die jeder Beschreibung spotteten.
    ,,Meister.“ sprach ihm ein Kultist an. Arrogant schaute Nucture auf den kleinen, halbnackten Mann nieder. Bis auf einen Lendenschurz und einer darunter befindlichen Hose, war er vollkommen nackt.
    Die vielen Geschwüre und Abszesse an seinem Körper deuten auf viele Jahre unterschiedlicher Segnungen des Chaos.
    ,, Eure Vorbereitungen sind abgeschlossen, aber dürfte ich ich wissen, warum wir diesen Speichellecker an den Stelle des Versagers setzen?“
    Die Anspielung auf Sepheus, der durch Khalis Lektum ersetzt werden sollte war offensichtlich.

    ,,Nein. Dies bleibt vorerst mein Geheimnis und nun geh!“ befahl er und stieß den Kultisten zur Seite. Dieser strauchelte und fiel zu Boden, doch dies kümmerte Nucture nicht mehr. Dieser Wicht war seiner Aufmerksamkeit unwürdig. Vielmehr hatte er sich nun auf den Aufstieg von Khalis Lektum versteift.
    ,, Narr.“ dachte er.,, Glaubt ihr wirklich „Ordenspriester“, daß ich euch die Macht einfach so überlasse.“
    Die Gedanken des eiskalten Hexers waren finster. Kaum einer konnte seinen nächsten Schritt vorhersehen und die es konnten, übten sich lieber in Schweigen, denn es war zu gefährlich gegen die Eiskralle zu intrigieren.
    ,,Dann lassen wir das Puppentheater beginnen.“ lachte er leise und verschwand wie vom Geisterhand im Nichts......


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • denke nicht das deva seinen icq namen daher hat sondern deva bringt sich immer gern selbst in seine storys ein^^ so kamen die namen Deva, Bakuda und jetzt Nucture fast immer jeweils vor in seinen storys^^

    find es geil geschrieben und sehr stimmunsvoll^^
    meiner meinung ja auch mit die stimmigste und beste geschichte von dir im 40k gebiet^^ auch wenn ich die eine lange noch nciht gelesen habe (die vor der sache mit der stimme etc^^)

    aber ich hab da probs mit dem fluff.. wil jetzt nicht rummeckern da ich die story einfach nur geil finde und nen chaos TT spieler auch nicht reinreden will abwer werden Thousend Sons nicht von Hexern geführt? haben die überhaupt sowas wie Generäle? haben sie Sklaven? den sie können ja die normalen CSM benutzen der Thousand Sons... Diese sind ja Seelenlose Sklaven meines wisens nach.....

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  • nein, nicht seelenlos, nur körperlos.

    dadruch das ahriman mal versucht hatte, die körper gegen die mutationen des warp zu schützen (mit nem zauber) wurden ihre körper gebannt, und nun tragen die thousand sons, die seelen ihrer Träger insich :O

    wie es sich mit der hirarchi verhält weiss ich nicht. kann nur sagen, das die TS übermässig viele hexer haben, aber obs ne hexer only hirarchi ist weiss ich nicht.

    liberate vosmet

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