off.topic:,, Ich hatte diese Woche mal dank meienr Erkältung, massig Zeit zu schreiben und da hatte ich ne Idee für ne Wh40k-story, natürlich hab ich nochmal etwas nachgeforscht bevor ich anfing zu schreiben. Space-Marines sind ja nicht mein Spezialgebiet, aber ich denke ich habe es ganz gut hingekreigt, ohne große Flufffehler ![]()
Was bleibt noch zu sagen, ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und hoffe darauf, daß sie euch gefällt."
P.S: "Es könnten einige kleine Zeichensetzungsfehler drin sein, ich hatte keine Zeit *wirklich* die Geschichte auf Herz und Nieren zu prüfen."
Eine Glaubensfrage
Stumm und vor einen kleinem Schrein des Imperators hockend, befand sich Khalis Lektum. Der Ordenspriester hatte die Hände in einander verschränkt und bat um seelischen Beistand. In letzter Zeit waren seine Träume immer wieder vom Schatten befallen worden, immer wieder hatte er Visionen von verachtenswerten, blutigen Taten. Mord! Anders waren die Alpträume nicht zu umschreiben. Selbst am Tage geißelten sie ihn. Brüder und gläubige Männer und Frauen sah er in das Gewand des Todes gekleidet, ihre Gesichter zu grauenhaften Fratze verstümmelt, als wäre ein Messer oder Schlimmeres durch ihre Eingeweide gerast.
Ein Solches war für einen Mann in seiner Position undenkbar, als Ordenspriester der Ultra-Marines war es seine Pflicht, den Glauben aufrecht zu erhalten und sich nicht von den Mächten des Chaos in den Wahnsinn stürzen zu lassen. Wie oft hatte er schon an Erlösung gedacht. Wie oft hatte er sich seine scharfe Klinge an in den Hals gehalten, in der Hoffnung, doch noch den Mut aufzubringen, sich selbst zu richten, aber er konnte es nicht. Immer wieder fand sein Geist eine Möglichkeit, seinen Körper zu überlisten. Auch jetzt zitterten seine Hände. Er konnte das Messer nicht in den Händen halten, es war unmöglich.
,,Heiliger Imperator!“ begann er sein Gebet. ,,Gewähre deinem frommen Diener einen Einblick in deine Pläne. Sagt mir, ist es mein Schicksal, mit dem Wahnsinn des Chaos konfrontiert zu werden? Ist es euer Wunsch, dass ich diese Prüfung bestehe? Oder ist es mein Schicksal, meinen Glauben zu demonstrieren?“ sprach er und bemerkte, wie seine Stimme in dem großen, steinernen Raum widerhallte. Seine Kammern waren im Vergleich zu denen seiner Brüder riesig. Als Ordenspriester genoss er einige Annehmlichkeiten, von denen andere nur träumen konnten, doch ging es ihm nicht darum. Er hatte sein Leben dem Imperator und dem Schutz der Menschheit gewidmet und er würde dies bis an sein Lebensende tun. Ob dies nun im Kampf geschah oder sein Körper am Alter starb, lag alleine in den Händen des Imperators.
Zwei Stunden hatte er vor dem heiligen Altar gekniet, aber bisher hatte sich der Imperator in Schweigen gehüllt. Er verstand. Es war seine Aufgabe, über sein Schicksal zu entscheiden, nicht die anderer. Behutsam stand er auf. Seine Knie waren an den harten Boden aufgeschürft, doch das verwunderte ihn wenig, schließlich war er nur mit einer dünnen, blauen Robe bekleidet und nicht mit seiner Servorüstung, die momentan auf einem stählernen Ständer in der Ecke dieses Raumes aufgebaut war.
Das scharfe Messer hielt er wieder in der Hand, aber nicht für lange. Seine Hand krampfte zusammen und er war unfähig, die tödliche Klinge zu halten.
Klirrend fiel sie auf den Boden, während Khalis ein leises „Verdammt“ raunte.
Was war nur bei allen Dämonen des Warp mit ihm los? Die Apothecary seines Ordens hatte ihn schon mehrere Male untersucht und nicht eine degenerative Krankheit festgestellt oder sonst eine Anomalie seines Körpers, die für dieses Zittern verantwortlich war. Es war ihm schleierhaft. Kein Implantat oder sonst irgendetwas konnte dafür verantwortlich gemacht werden. Er beschloss in den nächsten Tage den Scriptor seines Ordens zu besuchen und hoffte, daß dieser möglicherweise den Grund für seine Alpträume herausfinden würde. Noch hielt er sich diese Möglichkeit offen, denn obwohl es undenkbar war, hatte er Angst. Angst, davor daß vielleicht doch etwas mit ihm nicht stimmte. Das sein Geist möglicherweise korrumpiert worden war.
Alles deutete darauf. Wenn es keine biologische und auch keine technische Ursache hatte, war es von psychologischer Natur.
Die Vorstellung, einen Psioniker ungehindert in seinen Geist eindringen zu lassen, widerte ihn an. Als Ordenspriester war es seine Aufgabe, einen starken Geist zu besitzen und wenig von sich preis zu geben.
Er ging an den breiten Tisch nur wenige Meter vor ihm entfernt und schenkte sich aus einem Teekannenähnlichen Gefäß einen Kelch von einer bräunlichen, kräftigen Flüssigkeit ein.
Gerade als er den silbernen, verzierten Kelch zu seinem Mund führen wollte, spürte er erneut einen Krampf in seiner Hand. ,,Oh Nein.“ dachte er und ließ seinen Kelch laut scheppernd zu Boden fallen.,,GOTTVERDAMMT!“ brüllte er erregt und ließ sich dann geknickt in den Eichenholzstuhl hinter sich sinken. Auf seinem glatten,faltenlosen Gesicht spiegelten sich die Sorgen. Seine azurblauen Augen waren erfüllt von Trauer. Einer Trauer, bald zu sterben. Kein Ordenspriester sollte je so schwach und angreifbar sein wie er. Khalis hatte über 80 Jahre in den Diensten des Imperators gestanden und nicht eine Sekunde lang bereut, aber sollte dies jetzt wirklich sein Ende sein? Sollte dies der Verfall, sein von dem er gehört hatte?
Nein, das konnte er nicht hinnehmen. Was auch immer dieses Zittern auslöste, er würde es bekämpfen und letztendlich Sieger sein, dachte er und stand triumphierend auf, doch plötzlich gaben seine Beine nach und er stürzte zurück in seinen Stuhl.
,,Bei allen Dämonen....WAS IST DAS!“ brüllte er erzürnt. Das Zittern in den Händen hatte ihm völlig ausgereicht, aber nun unfähig zu sein, sich zu bewegen, dass wäre die schlimmste Strafe für ihn.
Er war alleine und unfähig, einen seiner Brüder um Hilfe zu rufen. Das Funkgerät befand sich am anderen Ende des fast 20 Meter langen Raumes, auf einem kleinen Nachtisch neben seinem Bett.
Ein unheimliches Lachen hallte durch Raum und es schien auf ihn zu zu kommen.
,,WER? WAS?!“ stöhnte er erschrocken und griff reflexartig nach seiner Waffe an der linken Seite seiner Rüstung, doch musste er erkennen, daß er keine Rüstung trug.
Seine Beine verweigerten den Dienst und damit war er den unbekannten Schleicher schutzlos ausgeliefert.
,,Sind wir heute leicht benommen...Ordenspriester?“ hörte er eine eiskalte Stimmen spotten.
,,Zeigt euch und ich werde euch persönlich richten!“ drohte er und schlug mit seiner wuchtigen Faust auf dem Tisch.
,,Das dürfte ziemlich unwahrscheinlich sein; gerade in eurem Zustand. Aber sorgt euch nicht um euer Leben. Ich bin nicht gekommen, um euch zu töten.“ sprach der Unsichtbare, während seine Schritte scheinbar von überall zu kommen schienen.
Ihm war nur eine Macht bekannt, die es liebte mit ihrer Beute zu spielen. CHAOS!
,,Richtig.“ lachte der Fremde und zeigte sein wahres Gesicht. Wie aus dem Nichts erschien eine große Gestalt, die von Kopf bis Fuß von einer blauen Servorüstung mit goldenen Verzierungen geschützt war. Doch war sie anders. Überall aus dem kalten Stahl stachen kalte Fratzen oder grauenhafte Zacken, die den Heiden zierten. Aus seinem Helm ragten zwei Hörner, die aussahen, als wären sie aus dem Helm gewachsen. Der lange knorrige Stab in seiner linken Hand leuchtete in einem grotesken purpurfarbenen Licht. Auf der Spitze des Stabes war der Schädel eines Menschen aufgespießt worden und aus dessen Augenhöhle drang ein unheimliches, grünes Schimmern.
,,KETZER!“ brüllte Khalis Lektum verachtend. ,, So unhöflich seid ihr zu Gästen? Das ist aber nicht sehr nett. Gerade wo ich euch ein Geschenk mitbringe.“ sprach die hohle, blecherne Stimme des Verräters. Khalis betrachtete den Heiden argwöhnisch und ließ sich nicht eine Bewegung entgehen. Er hatte längst die Boltpistole dieses Verräters erspäht und war darauf gefasst, getötet zu werden.
Dieser jedoch sah ihn nur mit seinen kalten, blauen Servoaugen an und wartete auf eine Reaktion.
,,Was für ein Geschenk!“ knurrte Khalis und versuchte erneut aufzustehen mit wenig Erfolg.
,, Ein Geschenk, das allen Legionen des Imperators vor 10.000 Jahren angeboten wurde. Das Chaos, mein Freund. In seiner reinsten Form.“ erklärte der Chaos-Space-Marine an. Khalis war angewidert von dem obszönen Angebot. Wie sehr wünschte er sich jetzt, die Kontrolle über seinen Körper wieder zu erlangen und diesen Abschaum zu richten. Diese Missgeburt des Universums hatte nichts außer den Tod verdient.
,,Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, ich würde solch ein ''Geschenk“ annehmen? Und jetzt verschwindet aus meinen Räumlichkeiten, KETZER!!!!!“ schnaubte er wütend.
,,Seht ihr, Ordenspriester, hier liegt ein Missverständnis vor. Ich werde nicht gehen und ihr werdet die Geschenke annehmen, die man euch anbietet. Die Chaosgötter haben eure ''Bemühungen'' hier auf Tremtar mit Wohlwollen beobachtet. So nahe am Warpwirbel hätte ihr eigentlich wissen müssen, daß ihr ihre ''Aufmerksamkeit“ genießt. Ihr habt viele meiner nichtswürdigen Brüder und Schwestern ermordet... Das verdient Beachtung.“lachte der Ketzer und sah sich in dem Raum um, beinahe so, als wüsste er von Khalis Lähmungserscheinungen.
,,So,so.“ grübelte der Thousand Son, der auch scheinbar ein Hexer war, schloss Khalis daraus, wie sicher er sich fühlte und anhand seiner bedrohlichen Aura.
,, So lebt also ein Ordenspriester der Ultra-Marines. Beachtlich, doch unbrauchbar. Zu schade, daß auch euren Brüdern das Wort ''Neid“ ein Begriff ist. Wusstet ihr, wie sie euch hassen, wie sie euren Besitz neiden? Ich habe es in ihnen gespürt. Diese Dummköpfe waren unfähig mich zu spüren, selbst als ich direkt vor ihnen stand. Die Ausbildung eurer Brüdern lässt wohl nach oder?“ schlängelte sich die spöttische Stimme des Hexer durch den Raum.
,,Ihr könnt mich nicht die Wut treiben, Gottloser! Ich kenne eure Praktiken und weiß, daß dies der Schlüssel zu eurer Macht ist.“ triumphierte Khalis und stand auf. Seltsamerweise gehorchte seine Gliedmassen ihm wieder. Es war der Imperator selbst, der ihm die Macht verlieh diesen Abschaum aus seiner Kammer zu treiben, dachte er.
,,Wisst ihr, Ordenspriester, es gibt so viele dumme Menschen. Unsere Macht liegt fernab jeden Gefühles, auch wenn es oft so wirken mag, als würden wir unsere Kraft aus den Gefühlen der Menschen beziehen. Im Prinzip ist eure Theorie nicht falsch, denn wir werden stärker, weil ihr uns den Weg ebnet. Wut kann nur zerstören. Hass kann nur vernichten und Neid führt zwangsläufig zu einem Mord. Und genau das, mein starrsinniger Freund, ist die Schwäche eines jeden Wesens.“ sagte der Hexer und besah sich weiter die Dekoration des Raumes an. Die Banner der Ultra-Marines und die goldgerahmten Bildnisse von glorreichen Schlachten hatten es ihm angetan. Er bemerkte gar nicht, wie Khalis nach dem Messer am Boden griff und es fest umschloss. Seine Hand zitterte nicht. Der Segen des Imperators lag auf ihm. Langsam schlich er sich auf den schwadronierenden Ketzer zu. Dieser berührte den edlen Stoff des Ultra-Marine-Banners und besah es sich, fast so, als würde er über irgendetwas sinnieren.
,,Wisst ihr, Lektum, Gut und Böse unterscheiden sich im Prinzip nicht von einander. Jede Entscheidung kann schreckliche Folgen habe, sei es nun ein gutes Wesen oder ein Böses. Genau, wie ihr es gerade tut!“ lachte der Hexer und drehte sich ganz zur Verwunderung von Khalis um.
,,Habt ihr gedacht, ich wäre blind! Dummkopf!“Mit diesen Worten schnellte eine Welle aus purer Chaosenergie aus den Augen des Ketzers und warf den Ordenspriester wie ein Spielball durch den Raum, bis eine harte Mauer seinen Flug bremste.
,,Ihr seht mein ungestümer Freund, ihr hatte die Wahl gehabt.“ sagte er, als er auf ihn zuging.,, Statt nach euren Brüdern zu rufen, wolltet ihr mich alleine vernichten, doch seid ihr gescheitert, weil ihr euch überschätzt habt. Stellt euch doch einmal die Frage, warum ihr so gehandelt habt. Warum wolltet ihr mich umbringen?“ fragte der Hexer ihn und kniete sich zu ihm nieder.
,,ICH HASSE EUCH!“ brüllte Khalis und spuckte ihm ins Gesicht. Der Hexer reagierte nicht, selbst nicht, als die zähflüssige,grüne Substanz über den Helm lief. Das Gift seiner Betcherdrüse hatte keinen Effekt, der Hexer war vor dem Gift durch seine Rüstung geschützt.
,,Perfekt!“ lachte der Chaos Space Marine und erhob sich. Keine Wut war in seiner Stimme zu hören, kein Groll spürbar.
,,Ihr wandeltet schon auf den Pfaden des Chaos, mein Freund. Spürt ihr nicht diese Kraft? Diese Kraft, die im Hass liegt. Ihr müsst nur zugreifen und sie an euch binden. Sie wird euch nie wieder verlassen. Ich verspreche euch unglaubliche Macht und ewiges Leben! Nehmt an und ich offenbare euch ein neues Universum!“
Es war seltsam, dachte Khalis. Ein Teil von ihm stemmte sich mit aller Kraft gegen die Verlockungen des Hexers, aber ein anderer Teil war mehr als bereit ihm zu folgen.
,,Ich werde euch nicht folgen!“ schnaubte er wutentbrannt und zog sich die schroffe Mauer hinauf, bis er wieder stehen konnte.
,,Ihr irrt euch Ordenspriester. Ihr folgt mir schon die gesamte Zeit. Spürt ihr nicht die Wut in euch. Wie sie alles verschlingen möchte? Ihr spürt das Gefühl nicht wahr?“ sagte der Hexer und beobachtete Khalis vergebliche Versuche ihn aufzuhalten.
In einem hatte der Hexer recht, wie sich Khalis Lektum eingestand, ein ganz seltsames Gefühl erfüllte seinen Körper. Es war wie Hass, doch viel schöner. Es war wie die heilige Wut, doch sinnlicher. Ein befremdliches Gefühl, daß er bis jetzt nicht kannte. War dies vielleicht der Beweggrund der Ketzer? Zweifel schlich durch seinen Geist. Er bemerkte, je mehr er etwas hinterfragte, desto intensiver wurde dieses Gefühl.
NEIN! Schoss ein Gedanke durch seinen Kopf.,, ICH WERDE NICHT WANKEN!“ brüllte er verzweifelt und stemmte sich mit aller Kraft gegen seinen Zweifel.
,,Lieber sterbe ich hier in der Bastion, als das ich mich euch alleine ausliefere, Hexer!“ fauchte er und rannte auf den riesigen Chaos-Space-Marine zu.
Dieser lachte nur und bewegte seine rechte Hand. Ein seltsames Leuchten nahm er noch wahr, bevor Khalis wie ein Stein zu Boden stürzte. Sein Körper war erneut gelähmt.
,,Aber ihr seid alleine. Seid ihr es nicht auch Leid für diese neidzerfressenen Maden den Kopf hin zu halten? Wie oft habt ihr gekämpft und sie in den Sieg geführt? Und wie haben sie es euch gedankt? NIE! Wollt ihr solche Menschen vertreten, die euch nicht respektieren? Und was ist mit eurem sogenannten Imperator? Wie oft habt ihr in seinem Namen Blut vergossen, wie oft hattet ihr seinetwegen Schmerzen ertragen müssen und wie hat er es euch gedankt? Niemals! Euer Gott hält es nicht einmal nötig mit euch zu sprechen, während ihr leidet. Wollt ihr wirklich weiter für ein solches Imperium eintreten, daß euch wie ein Häuflein Dreck behandelt? SPRECHT!“ forderte der Hexer ihn auf.
In diesem Moment geschah etwas, was Khalis nie für möglich gehalten hätte. Er stimmte den Ketzer zu. Alles was er ihm erzählt hatte, alles was er aufgezählt hatte, entsprach der Wahrheit.
,,NEIN!“ knurrte er und spürte, wie er einen plötzlichen Durst nach Rache bekam. Die Lust Blut zu vergießen.
,,Dann erhebe dich und zerstöre zuerst diesen unheiligen Schrein des falschen Imperator!“ sagte der Hexer und zeigte auf den golden schimmernden Schrein.
Khalis Augen begannen rötlich zu leuchten, ähnlich eines Raubtieres. Seine Zähne veränderten sich und auch seine Muskeln blähten sich auf. Irgendeine unheilige Macht stärkte seine Körper. Krallen wuchsen aus seinen Händen. Je mehr er sich in den Hass ergab, desto stärker wurde er. Für ihn ein fremdes, aber herrliches Gefühl. Der Hexer beobachtet dies alles mit Wohlwollen. Seine Mission war beinahe erfüllt.
,,Nehmt dies!“ sprach er und warf Khalis seinen Stab zu, der sich in den Händen des korrumpierten Ordenspriesters in einen glühenden Streitkolben verwandelte.
Ohne ein Wort des Dankes stampfte Khalis vor Wut schnaubend auf den Schrein zu und lachte laut, als er den grauenhaften Streitkolben auf ihn hernieder fahren ließ.
Minutenlang schlug auf den Schrein ein und ließ nichts übrig bis auf einen goldenen Schutthaufen, nach dieser ''Befreiung“ ging er langsam auf den Hexer zu.
,,Gut gemacht. Dies war der erste Schritt und es werden noch weitere Folgen..........“ verkündete der schemenhafte Hexer und bewegte seine Hände über Kreuz. Ein grelles Portal erschien mitten im Raum. Es wirkte, als hätte es alle Farben des Regenbogens eingefangen.
,,Kommt mein Freund. Auf der anderen Seite erwartet uns die Glorie.“ sprach er und ging zuerst durch das Portal. Khalis blickte noch einmal zurück. All dies hatte er aufgeben für die einzig wahren Götter. Mögen sie sein Schicksal bestimmen. Diesen Gedanken im Hinterkopf haltend durchschritt auch er das schimmernde Portal.........
Auf Wunsch kann ich aus der Kurzgeschichte eine Story machen, sie hat ja ein offenes Ende, aber nur bei Interesse ![]()
