off.topic:,, Naj , ich woltle mal wieder etwas schreiben, möglichst was interessantes, daß die WH40k nahe leigt und zu gleich sehr auf die Menschen eingeht, aber da die meisten Völker/Rassen/Fraktionen nur auf den Kampf abgerichtet sind, wollte ich mal über das Adeptus Arbites schreiben. Kaum einer kennt es und wer es doch kennt, betrachtet es mit schmunzeln, dabei sind die Männer und Frauen des Adeptus Arbites knallharte Jungs, die selbst den gefürchteten Kasrkin gefeährlich werden können. Daher habe ich mich entschieden, mal etwas über sie zu schreiben und über einen Gegner mit etwas anderen Ambitionen. ![]()
Ich hoffe es gefällt euch, also viel Spaß beim Lesen."
*Ich editiere das ganze nochmal wegen möglicher Rechtschriebfehler, kam noch nicht dazu*
Das Adeptus Arbites
Der Planet Termines XII, eine imperiale Makropole, mit Milliarden von Menschen versunken in der Unendlichkeit des Segmentum Ultima.
Viele Gerüchte machen über diese Welt die Runde. Von aufständischen Mutanten bis hin zu einer häretischen Organisation, die seit Jahrzehnten versucht die Politik dieser Welt zu beeinflussen und zu korrumpieren.
Manch einer mag glauben dies sei die Wahrheit oder eine Lüge? Der Adminstrator und Gouverneur dieses Planeten Alexander von Hohenfels hält diese Welt im eisernen Griff und kontrolliert sie mittels seiner Handlanger von der imperialen Armee. Doch es gibt jene, die seinen Befehlen trotzen und nur ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen. Das Adeptus Arbites, eine Institution und Gruppierung, dessen Methoden und Vorgänge leicht an eine Militärpolizei erinnern, was sie auch in Wirklichkeit ist. Doch auch wenn die Männer und Frauen des Adeptus Arbites sehr rüde mit Gefangenen umgehen und ihre Methoden oft von zweifelhafter Natur sind, war ihr Glaube an den heiligen Gott-Imperator immer fest gewesen.
Doch Menschen können sich ändern, manchmal zum Vorteil und nicht selten, zum Nachteil.......
,,Alles Sauber. Der Platz der Einheit ist frei von jeden kriminellen Elementen.“ sprach Sentius Claw in sein Funkgerät, daß er auf seiner schwarzen Uniform befestigt hatte.
Er hielt die gesamte Zeit eine schussbereite Laserpistole in der Hand und trug die andere Hand stehts an den Griff seines Kettenschwertes, daß jetzt noch in der Schwertscheide am Gürtel ruhte.
,,Man kann nicht vorsichtig genug sein, besonders bei Nacht nicht...“ dachte sich der junge Rotschopf und setzte seinen Gang fort.
Mit seinen smaragdgrünen Augen konnte er jedes Detail erfassen, schuld war ein spezielles bionisches Implantat, daß man ihm in die innere Iris eingepflanzt hatte. Fast jeder in seiner Gruppe besaß es. Oft juckte dieser kleine stählerne Splitter, der nicht größer war als eine Stecknadel.
In der Festung hatte er einmal gesehen, wie sich jemand das Implantat entfernt hatte, mit Hilfe eines Magnet, aber dabei wurde das Auge schwer beschädigt und die Frau erblindete auf diesem Auge.
Nicht gerade ein rühmlicher Abschluss, aber zumindest war er nicht verzeichnet worden. Das hätte wahrscheinlich auch die sofortige Tötung zufolge gehabt, glücklicherweise hielten die Mitglieder des Adeptus Arbites zusammen, auf Gedeih und Verderb, wie sein Ausbilder immer so schön sagte.
,,Gut, aber halte dort noch ein bisschen auf. Hier könnte bald etwas steigen, also sei vorsichtig und habe keine Hemmungen abzudrücken.“ hörte er die Stimme von Las'Venegath, die Zyklopin wurde sie genannt, aufgrund ihres ''Unfalles''.
,,Alles klar, nur ist hier keiner mehr außer mir. Ich laufe über einen endlosen Platz, über Tonnen von Abfall und muss hören wie sich die Hunde, um den Müll streiten.“ grummelte Sentius und genoss die Aussicht auf den Mond, der am Nachthimmel besonders zur Geltung kam. Es wirkte, als würde Imperator über ihnen schweben und die vielen Sterne waren seine glorreichen Krieger.
,,Hörst du mich? Wir haben gerade eine Messung vorgenommen. Fluktuierendes Muster. Wahrscheinlich ein Mutant.“ rauschte das Funkgerät erneut und er ging den Hinweis nach. Vorsichtig schlich er über den Platz, sich bewusst, daß seine Lederstiefel ein wenig hinderlich dabei waren.
Der Platz der Einheit war eigentlich ein Gebetsplatz. Ein Ort an dem alle Menschen von Termines XII beten konnten und es auch regelmäßig taten. Einige Bäume waren in perfekter Symmetrie zum heiligen Tempel des Imperator gepflanzt worden, ansonsten war der Platz, bis auf die lange Treppe und die zwei Statuen, die links und rechts von der Treppe standen und in ihrem Abbild vollkommen identisch waren, leer.
Nachts war hier nichts los, nur Hunde und Katzen streunten herum, in der Hoffnung noch irgendetwas essbares in den Mülltonnen zu finden. Aber auch Mutanten trieben sich hier herum. Degenerierter Abschaum, der es wagt diesen heiligen Platz mit ihrer verwerflichen Existenz zu entweihen. Es gab nur eine Strafe dafür und zwar den Tod.
,,Er müsste jetzt vor dir sein, 10 Meter.“ vernahm er Las'Venegath sanfte Stimme.
,,Hier ist weit und breit nichts. Sicher das sie Sensoren richtig kalibriert sind?“ fragte er nach und musste sich eine gesalzene Predigt anhören. Als Frischling hatte er noch keinen Rang. Kanonenfutter, das war seine momentane Bezeichnung.
,,Ist ja gut, aber hier ist niemand. Bis auf eine schwarze Katze und die ist tot.“ stupste er den leblosen, aufgerissenen Kadaver mit seinem Stiefel an. Das arme Tier war ausgeweidet worden. Wahrscheinlich waren das wieder ein paar Gangs, die sich besonders durch solche Gräueltaten hervorheben wollten.
Plötzlich bewegte sich etwas in dem schwarzen Fell des Tieres. Erschrocken sprang Sentius zurück und der Schrecken wanderte sein faltenloses Gesicht hinauf.
Eine Art Insekt, größer als ein Fußball, schob sich aus den toten Tier. Es schien keine Augen zu besitzen, nur einen roten Kamm. Lange, spitzen Zähne zierten das Maul dieses Wesens. Die Arme und Beine schienen noch verkümmert. Es robbte über den Boden, wie eine Schlag und fauchte ihn an, obwohl es ihn nicht gesehen haben konnte.
,,Mistvieh!“ zischte er zurück und richtete seine Laserpistole auf den Kopf des Insekts. Ein Druck auf den Abzug beendete die Sache. Zurück blieb ein weiterer toter Körper, in dessen Stirn sich gerade ein feuerroter Laserstrahl gefressen hatte.
,,So ein Ding habe ich noch nie gesehen. Vielleicht weiß der Sarge, was das ist.“ ging er murmelnd in Kreis und blickte immer wieder zu den dampfenden Kadaver. Dampfend?! schreckte er hoch und sah wie sich der Körper aufzulösen schien, irgendeine körpereigene Säure schien das kleine Monster zu zersetzen.
,,So nicht!“ lachte er leise und drücke erneut den Abzug seiner Laserpistole. Diesmal trennte der Laserstahl, den Kopf der Kreatur ab. Gerade noch rechtzeitig, denn der Körper hatte sich gerade im nichts aufgelöst. Zurück bleib nur der seltsame Schädel, der einige Meter weiter gerollt war.
,,Sentius? Was ist da los, wir haben zwei kurze Energiemuster ausgemacht. Hast du deine Waffe benutzt?“ wollte die weibliche Stimme am anderen Ende des Funkgerätes wissen.
,,Äh...ja. Hier ist so eine Art Ding gewesen, keine Ahnung was das war. Schickt mal ein paar Leute in ABC-Schutzanzügen. Vielleicht klärt es sich dann. Ich bleibe solange Vorort.“ sprach er, noch immer etwas verwirrt über das seltsame Wesen. Auf den gesamten Planeten hatte man nie solche Insekten gesehen, schon keine die so groß waren. Und jetzt sollten sie auf einmal auftauchen? Mitten in der Stadt? Unwahrscheinlich, wie er selbst bemerkte. Jede neue Spezies erschließt sich ihren Lebensraum langsam und dominiert erst sein Gebiet, in dem es die anderen Rassen in seiner Umgebung verscheucht oder falls keine Gefahr besteht, sie jagt oder mit ihnen lebt.
Sein Wissen über die Biologie und Tierverhalten war begrenzt, aber wie man Sturmgewehr in wenigen Sekunden zusammensetzte, wusste er.
,,Schutzanzüge?Was zum Geier ist bei dir los.“ dröhnte auf einmal die harte, markante Stimme von Sergeant Ester, den man auch einfach „Sarge“ nannte.
,, Hier ist so eine Art Insekt gewesen. Es hat sich aus den Eingeweiden einer Katze gegraben. Ich denke, daß wir hier den Seuchenschutz brauchen.“ erklärte Sentius seine Ansichten und erhoffte ein paar lobende Worte, doch nicht von Sergeant Ester.
,,Hör mal zu, Kanonenfutter. Du bist nur ein einfacher Soldat, daher entfällt für dich das Denken. Aber möglicherweise hast du Recht. Ich werde die Behörden informieren und gnade dir der Imperator, wenn ich es umsonst getan habe.“ damit verstummte das Funkgerät. Darüber war Sentius auch ganz glücklich. Diese endlosen Litaneien von Ester konnte er langsam nicht mehr hören. Er behandelte jeden einfachen Rekruten wie Dreck. Nur wenn man offiziell in die Reihen des Adeptus Arbites aufgenommen wurde, war er schlagartig freundlich.
,, Miese Schlange.....“ knurrend setzte er sich auf die ersten Stufen, der beinahe 100 Meter hoch reichenden Treppe. Der imperiale Maximalismus war besonders in einer Makropole deutlich zu spüren. Die unglaublich riesigen Tempel und Statuen des Imperators waren ein Blickfang, ganz ohne Frage, doch wurden oft massive Ausgaben getätigt, um dies zu finanzieren. Darunter musste die Bevölkerung leiden. Wer nicht die Steuern zahlen konnte, wurde eingezogen und durfte seinen Schulden, als Gardist bei der imperialen Armee abarbeiten. Nicht das man viel als Soldat verdienen würde, im Gegenteil, man verschuldete sich immer mehr. Der Gouverneur Alexander von Hohenfels war ein Tyrann, weder nett noch gerecht, nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Seine harte Herrschaft war allerdings notwendig. Wie sollte man sonst in eine Universum überleben, daß nur von Xenos, Häretikern und Feinden der Menschheit wimmelte.
Er selbst hatte vor der Wahl gestanden, entweder er ging in das Gefängnis, wo seine Chancen gleich null waren zu überleben oder zur imperialen Armee, wo er einen hoffentlich schnellen Tod starb. Glücklicherweise hatte sich das Adeptus Arbites eingemischt und ihn aufgrund seiner Fähigkeiten eingezogen, bevor es zu einer Verhaftung kam.
Selbst der Gouverneur war gegen das Adeptus Arbites machtlos. Seine Macht hatte Grenzen.
Wie gerne hätte er diesen Alexander von Hohenfels in das Gesicht gesehen und gegrinst, aber der kleine Triumph über ihn war schon genug für Sentius Claw.
,,Ich möchte zu gerne wissen, was du bist, mein widerlich Freund.“ sagte er zu den kleinen Kopf in seiner rechten Hand. Ohne seine schwarzen Lederhandschuhe hätte er dieses Ding auch nicht berührt.
Er kam sich momentan wie Hamlet vor, aber es während unpassend den Dialog zu rezitieren, zumal diese Kreatur sein Feind war.
,,Wo bleiben die? Verdammt nochmal.“ rutschte er ungeduldig auf den kalten Stein hin und her.
Er war des Wartens überdrüssig und das würde er auch in seinen Bericht verfassen.
Seine innere Unruhe war mitunter ein echtes Problem. Er konnte einfach nicht still sitzen und sich den Müßiggang hingeben. Nein, er brauchte immer etwas zu tun und sei es so etwas Belangloses wie einen Bericht zu schreiben.
Zu dumm, daß hier nicht einmal eine Zeitschrift rumlag, damit hätte er sich wenigstens etwas die Zeit vertreiben können.
Er wollte zum Funkgerät greifen und sich beschweren, jedoch entschied er sich anders. Als Neuling sich über die Mühlräder der Bürokratie aufzuregen war umsonst. Hier hatte man keine Rechte, bis einem das Gegenteil bewiesen wurde.
Vielleicht wenn er ein wirkliches Mitglied war, erst dann würde man ihn auch in der Gesellschaft akzeptieren. Momentan pendelte sein gesellschaftliches Ansehen zwischen einem Speichellecker und einer zertretenden Made. Die Rekruten des Adeptus Arbites waren nicht sonderlich beliebt, aufgrund ihrer eifrigen Hingabe und Rücksichtslosigkeit.
Ein Groll für ihn waren die einschmeichelnden Jünglinge. Sie waren wie Diener. Sprachen nur wenn sie gefragt wurden und taten auch nur das, was sie tun sollten. Keine Spur von Individualität mehr vorhanden, bis sie Mitglieder wurden. Dann zeichneten sie sich als wahre Bastarde aus.
,,Gerechtigkeit ist Auslegungssache“murmelte er leise vor sich hin und dachte an die endlosen Predigten der Priester und Prediger in den heiligen Hallen vor sich.
Unglauben wird niedergeworfen und Gerechtigkeit ist nur dann wirksam, wenn es den Häretiker verbrennt.
Alles Sätze aus mitreißenden Reden. Wenn er sich langweilte, dachte er oft über ihren Sinn nach.
Warum nutzte das Imperium so eine brutale Propaganda-Maschinerie, wenn der Glauben an den Imperator unantastbar war? Warum mussten die Mutanten verbrennen, wenn sie doch keine Gefahr darstellten?
Alleine für diese Gedanken wäre ihm ein Platz auf den Scheiterhaufen sicher, besonders wenn er sie noch an einen solch geheiligten Ort dachte.
,,Na endlich.“ grunzte er, als er in der Ferne zwei gepanzerte Fahrzeuge erkannte, die zwischen den Häusern auf den Platz der Einheit zufuhren.
Doch zu früh gefreut, auf einen der Fahrzeuge war das Zeichen der Inquisition. Das rote I in dessen Mitte ein Totenkopf prangte.
,, Das wird noch eine lange Nacht....“ schnaufte er und ließ sich auf die Treppenstufen fallen......