Hier könnt ihr Diskutieren und Besprechen was ihr von der Sendung und ihren Ergebnissen haltet.
Hier für alle die es verpasst haben die Auszüge des Forums
22. November 2006 21:14
Sylvia, 24
Nun... Wer über die Spiele diskutiert, sollte sich über diese zunächst mal schlau machen. Keine Ahnung haben, aber hauptsache man hat seinen Sündenbock gefunden. Wie war das? Die Ämter sollen eingreifen? Genauso wie bei dem Kind, dass trotz dem Eingreifen des Jugendamtes sterben musste? Sind daran auch die Spiele schuld, weil der kleine noch mit Rasseln gespielt hat?
Die Gesellschaft von heute IST kalt geworden. Kohle ist heutzutage alles was zählt. Ich finde es im übrigen Schade, dass zu dieser Sendung niemand aus der Szene eingeladen worden ist. Was ist denn daran fair?
22. November 2006 21:14
Jakob Sonnenberg, 15 Jahre
Hart aber unfair! Warum ist denn nicht Gunnar Lott(Gamestar) oder der ESL Chef eingeladen-deswegen:dämliche Diskussion! (Nicht anders zu erwarten im öffentlichen Fernsehen... und dafür auch noch GEZ zahlen... also wirklich!
22. November 2006 21:14
volker, 34
wenn man sich die historie der jugendlichen tätern ansieht waren alle außenseiter, versager, von der gesellschaft fallen gelassen. warum redet man nicht über das versagen der schule, der eltern und der gesellschaft. wie kommt ein jugendlicher an die waffen? wieso hat die lehrerschaft, das umfeld nicht erkannt das dort ein problem entsteht. da ich selber 'ballerspiele' spiele bin ich also ein potentieller amokläufer? was ist mit den paintball-spielern, auch amokläufer? krimi-fans, auch amokläufer? leser von actionbüchern ebenfalls amokläufer etc. - alles potentielle amokläufer
22. November 2006 21:14
R8z0r
Also ich will mich erstmal dazu äußern.ich bin 14 Jahre alt und ja ich und mein Freundeskreis spielen alle , wie sie es nennen, ''Killerspiele'' aber der eigentliche aspekt warum wir ( wie sehr viele andere Jugendliche auch) diese Spiele spielen ist nicht der , dass wir uns irgentwie zurückziehen müssen weil wir in der 'normalen' Welt keine Anerkennung bekommen sondern wir machen es weil wir es zB mit Freunden und anderen Personen SPAß haben möchten und zusammen strategisch spielen und damit AUCH unseren Zusamenhalt stärken und JA wir gehen auch nach Draußen und spielen Fußball und dergleichen
22. November 2006 21:14
Philipp 16 <<<<<<<<<<<<<<<<<<----------- ICH ![]()
Meiner Meinung nach können diese Spiele auch wie Sportarten wirken. In Online Ligen kann sich jeder anmelden und mit wieder anderen um die Wette spielen. Für den Gewinner gibt es Punkte und einen besseren Platzt in der Tabelle, praktisch wie beim Sport.
Und um genau diesen sportlichen Aspekt geht es bei vielen Ego-Shootern. Die Spiele wie World of Warcraft erfüllen in erster Linie den kindlichen Traum Drachen zu töten und sich als mächtiger Krieger um Ruhm und Ehre zu bemühen.
Aus meiner Sicht der Dinge sind nur die Menschen betroffen die von vorne herein vernachlässig.
Hallo,
meines Erachtens ist ein Spiel, bei dem man virtuell jemanden tötet eine Gefahr für Jugendliche. Es ist nur eine Alibidiskussion. Denken wir einmal daran, in welcher Zeit und welcher Gesellschaft wir leben. In Zeiten von Sozialabbau, Leistungs-, und Ellenbogengesellschaft, keiner Perspektive, schlechte Schulbildung, Bürokratie und Lehrstellenmangel, ja und der Konsumgesellschaft wundert es nicht, das einige ins absolute persönliche Chaos geraten und letztendlich andere Menschen mit ins Unglück stürzen. Nur eine prinzipielle Änderung der Gesellschaft kann Abhilfe bringen-Verbote nicht!
De Kande, 33 Jahre
Kaum zu glauben, dass intelligente Leute sich nicht die Frage stellen, ob nicht vielleicht eine Gesellschaft ohne Zukunft für Jugendliche, ein Leben in dem Konsumgüter mehr zählen als der Charakter oder Gewalt im Elternhaus Schuld an einem Amoklauf sind. Nein, sie stellen sich die Frage ob Computerspiele Schuld daran sind. Aber es ist ja klar, für Computerspiele tragen Politiker ja keine Verantwortung, für die kaputte Gesellschaft schon. So käme es einem Eingeständniss des eigenen Versagens gleich, würden sie die Ursachen erstmal in der Gesellschaft suchen.
Ingeborg Freitag; 60
Warum müssen Strategiespiele Mord und Zerstörung zum Inhalt haben? Für mich sind Menschen, die sich intensiv mit diesen Spielen beschäftigen einfach dumm. Kinder und Jugendliche sollten doch nicht mit der Überzeugung aufwachsen, dass Ziele nur mit Gewalt erreicht werden. Positive Strategiespiele wären wünschenswert, die zum Gegenstand haben Ungerechtigkeiten und Missstände auf der Welt zu beseitigen. Warum muss Geschicklichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Entscheidungsfreudigkeit mit Mord, Totschlag und Grausamkeit trainiert werden? Wer Freude an der Darstellung von Grausamkeit hat, ist arm.
Chris 18
hallo
ich verstehe nicht warum man sich um ein verbot von computerspielen und waffen unterhält, wenn der täter doch ganz klar gesagt hat warum er seine tat verübt hat!?!
er hat seinen gräul gegen die lehrer und mitschüler, bzw. menschen im allgemeinen klar geäußert.
man sollte meiner meinung nach dafür sorgen dass die klassen kleiner werden sodass ein klassenlehrer am elternsprechtag nicht erst im klassenbuch nachgucken muss wessen eltern vor einem stehen.
dadurch lernen schüler und lehrer sich vielleicht ein wenig kennen und man spricht bei problemen auch miteinander.
mfg
Christoph M, 26
Natürlich sind gewalttätige Spiele bedenklich, jedoch kann man nicht von wenigen auf alle schliessen.
Die wenigen die wirklich ausrasten, wurden sicherlich auch von anderen Sachen motiviert.
Ich verweise an dieser Stelle auf die Bilder in den alltäglichen Fernsehnachrichten
Für viele sind sog. EgoShooter auch eine Art abreagieren...vielleicht wurden schon viele Gewalttaten eben dadurch verhindert
Ein Verbot ist in Zeiten des Breitbandinternet sogut wie wirkungslos
Ich selbst spiele seit über 10 Jahren gelegentlich EgoShooter und hab Konflikte noch nie mit Gewalt gelöst
Carsten Busold, 23
Hat vielleicht jemand mal darüber nachgedacht das gerade dieses große Medienecho slebst als Auslöser für solche Gewalttaten sein kann? In Zeiten von Reality- und Casting- Shows sind anscheinend nur noch Menschen mit Medienpräsenz etwas wert und wichtig. Und um aus einer Anonymität herauszukommen und wenigstens 15 Minuten Ruhm, wenn auch ein negativer Ruhm, zu bekommen, da entschließen sich anscheinend gerade besonders nicht beachtete Jugendliche zu einem solchen Amok Lauf. Da staut sich dann etwas an, das sich dann in so einem letzten Aufschrei entläd.
Hart? Fair? 1. ja, zweiteres musste man bis zu den Kommentaren Ihrer 39j. Kollegin missen. Es kann ja wohl nicht sein, dass Sie Fakten zu Spielen hier schlicht falsch & einseitig wiedergeben. Das ist sensationsgeilheit & Meinungsmache. BILD!
Thema: Was wenn Spiele verboten werden? Die Jugend geht stattdessen nachmittags auf die Strasse & betrinkt sich frustriert vor Jugendclubs/Sporthallen die aus Budgetgründen schließen, weil Politiker nur Wahlkampfgerede von sich geben & nichts gegen die wirklichen Probleme tun! DAS lässt mich am Verstand der Politker zweifeln, die SPIELE verbieten wollen.
Heute den ganzen Nachmittag bei Zoo Tycoon 2 bedrohte Meerestiere versorgt und mich über das erste Baby meines selbstgezüchteten Dephinpärchens gefreut.
Vorgestern bei Dawn of War mit meiner Armee zig generische Soldaten vernichtet und einen Planeten erobert. Wiedersprüchlich, oder?
Übrigens: Ich (24, WEIBLICH) bin aktive SPORTschützin und nehme übernächste Woche mal wieder an den Kreismeisterschaften teil.
Barbara, 56
Das Verhalten dieses Jugendlichen ist einzig und allein ein Verschulden der Eltern, die ihrer Fürsorgepflicht nicht nach gekommen sind. Auch 18-Jährige sollte man noch kontrollieren, dann weiß man auch womit sie sich beschäftigen und kann rechtzeitig eingreifen. Aber vielen Eltern sind diese Auseinandersetzungen, die zwangsläufig kommen, zu streßig. Wegsehen ist einfacher, nur muß man sich dann nicht wundern, wenn es irgendwann zu spät ist. Mit dieser Erziehungsform sollte schon früh begonnen werden. Es gibt viele schöne Hobbys, die Kindern und später auch den Jugendl. noch Freude machen.
Hallo,
als Mutter zweier Mädchen, 5 und 8, und könnte zur Jungen-Förderungsaktivistin werden. Rettet die Jungs vor der weiblichen Übermacht bis zu ihrem zehnten Lebensjahr! Im Kindergarten gibts fast keine Männer, die dort aktiven Mütter 'quälen' (nicht nur) die Jungs über Jahre mit Aktionen wie Malen, Filzen und Töpfern bis hinauf zur vierten Klasse. Meine leisen Anfragen nach mehr 'Äktschn' verhallten: mein Bub bastelt gerne..Lasst Jungs endlich toben! Mädels können zu Hause filzen, wenn es sein muss! - Später macht man sowieso was man will und das ist gut so, ob verboten oder nicht.
Guten Abend!
Agressiv macht solche Schüler nicht nur die körperliche Gewalt in den Schulen, sondern vor allem der psychische Kleinkrieg. Bei uns in der Schule wurde unsere Klasse als Psychoklasse tituliert. Getan haben die Lehrer NICHTS! Die Eltern wussten NICHTS davon! Es wurde so hingenommen! Es ist ein Wunder, dass bei uns keiner ausgerastet ist!
Und CS ist übrigens kein gewaltverherrlichendes Spiel! Wer das Spiel nicht als modernes'Mensch Ärger dich nicht' oder 'Cowboy vs Indianer' sieht, der hat das nie gespielt! Und die Leute, die das Ernst nehmen und spielen sind vorher schon kaputt!
Inga Schlemmer, 38
Meines Erachtens müsste die Zusamenarbeit von Schule, Eltern und Beratungsstellen viel besser ausgebaut werden.Momentan ist es eher so, dass jeder vor sich hinwurschtelt.Es gibtviele Eltern die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind, vor allem sind sie nicht in der Lage, Ihnen Grenzen zu setzen.In der Schule geht es dann weiter, Probleme werden nicht offen angesprochen,manche Eltern haben gar keine Ahnung, wie sich ihre Kinder verhalten.Ganztagsschulen sind überhaupt keine Lösung, solange die Gelder gerade für die Ausstattung reichen und als Konsequenz auf 70 Kinder 3-4 Erzieher komme ...
Fritz Korte , 65
Herr Plasberg, sind die Eltern als wichtigste Bezugspersonen
schon abgeschrieben? Ich war 36 Jahre Lehrer und habe den
Verfall der behüteten Kinder mitbekommen. Es ist kein Wun-
der, wenn Kinder schon im frühen Kindesalter lernen müssen,
sich auf der Straße zu behaupten, wenn die Eltern keine Zeit
mehr haben sich intensiv um sie zu kümmern, Probleme zu
spüren, aufzuarbeiten und mit energischer Hilfe mit den Kindern den hoffentlich richtigen Weg zu finden. Ich halte es für einen Irrweg, alle Erziehung den Schulen aufzudrücken.
Frau Sommer redet sich ihre Meinung oft recht schön.
22. November 2006 21:45
Toto, 28
Die Ansichten der Gäste in der Sendung sind doch sehr erschreckend. Vor allem geht es mal wieder nur darum, dass der Amokläufer 'Computerspiele' gespielt hat. Und die gehören dann natürlich verboten. Wann zum Henker fangen die Politiker denn mal damit an, darüber nachzudenken, welche sozialen Umstände ihn dazu gebracht haben überhaupt Amok zu laufen?!Ich bin seit meinem 6ten Lebensjahr mit Computerspielen aufgewachsen und hab noch nie das Bedürfnis verspürt, einen Menschen zu töten. Und dann noch Spiele auf eine Stufe mit Kinderpornographie zu stellen ist der Gipfel der Frechheit!!
Klampfer Thomas, 16/ Kropp Robert, 17/ Sebastian Stefanitsch, 18
wir sitzen jetzt zu 3. vor dem fernseher im internat und hier spielen ca 50 von 300 leuten counter-strike.
es kommt vor das wir 2-3 stunden am tag counter strike gespielt haben und wir doch behaupten können gute schüler zu sein. jeder von uns hat soziale kontakte und übt verschiedene freizeittätigkeiten aus. wir vertreten die meinung das ein 'killerspiel' nich automatisch zum killer macht unter folgendem beispiel: möchten sie rennspiele verbieten, wenn ein 14 jähriger auf der autobahn einen massenunfall verursacht wo mehrere leute ums leben kommen?
22. November 2006 21:45
anonym
Wenn in unserer Gesellschaft junge Menschen nicht so einfach verloren gehen könnten, dann hätten Sie das Bedürfniss garnicht sogenannte Killerspiele aus Frust und Aggressionsabbau zu spielen. Wenn Sie mehr Möglichkeiten hätten sich selbst zu verwirklichen, dann würden sie eher Fussball spielen, tanzen, oder sonstige soziale Dinge machen. Ein Computerspiel macht keine Mörder, ein Leben ohne Sinn sehr wohl.
22. November 2006 21:45
Thomas Schiller, 19 - Teil 4. -
schaffen wieder zurückzukommen, welche sich zurückziehen, welche mitunter eine Welt suchen, inwelcher sie das finden, was jeder sucht. Eine halbwegs heile Welt, inwelcher man selbst auch Erfolg finden kann. Für Teile sind das eben Computerspiele, weil sie sich gesellschaftlich zurückziehen müssen! Es ist mitunter ein Ausweg. Mit einer größeren Unterstützung würde soetwas nicht entstehen. Zudem, es wurde die Jugend angesprochen. Die Jugend wandelt sich. Es ist nichtmehr alles mit Wald- und Wiesenspielen zu 'decken'. Insbesondere wegen anderen Angeboten, aber auch wegen fehlenden. [..]
Hallo,
ich bin ein 15-jähriger Gymnasial Schüler aus Baden-Württemberg. Ich spiele seit ca. 3 Jahren Command and Conquers Generals (ab 16) und seit einem Jahr CS 1.6 (auch übers Internet). Vor zwei Jahren war mein Durchschnitt in der Schule 1,3, letztes Jahr 1,8 und nun lerne ich drei Fremdsprachen. Ein Verbot von diesen Spielen finde ich schwachsinnig und man verliert die wahren Beweggründe für die Tat. Grund sind nicht die Spiele!!! Zur Diskussion: Ich finde es schlimm, dass man keine Vertreter der Spieleszene eingeladen hat, sondern nur über Video einblendet.