Götterstein *sehr brutal*

  • habs grad eben fertig gelesen und bin richtig auf den nächsten Teil gespannt. Also bitte beeil dich Deva, ich sitz schon auf glühenden Kohlen!!!

    "Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, die sich darum streiten, wer den besseren imaginären Freund hat."

  • Sehr geil!! Will wissen was mit Drenor passier!! : D
    Nur eine Sache: Die Psioniker der 1kSons sind nicht
    beim Zauber von Ahriman zu Staub zerfallen, nur jene,
    die keine Psionischen Fähigkeiten hatten, aber das scheint
    ja bei der Person hier nicht der Fall zu sein!
    Also besteht er noch aus Fleisch und Blut
    (oder was auch immer) und seine Rüstung ist nicht leer ...

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • Das stimmt, ich habe mal gelesen, das manche Hexer trotz ihrer Begabung zu Staub zerfallen sind und trotz ihrer Körperlosiggkeit mächtige Fähigkeiten erworben haben, das sollte hier der Fall sein. Ich danke für eure Antworten und werde mich sofort an den nächsten Teil setzen.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • off.topic:,, So weiter geht es und ich hoffe es gefällt euch, also viel spaß beim Lesen."


    Das Schicksal kennt keine Gnade


    ,,Wir werden uns von diesem Abschaum nicht unterkriegen lassen.“ Zitat von Taldean Claymore


    Sergeant Daminus hatte sich nach der missglückten Verteidigung weit in die Dschungel geschlagen und gehofft seine Befehlshaber von der imperialen Armee rechtzeitig zu erreichen, um ihnen von dieser Niederlage zu berichten. Doch das Schicksal ist ein launisches Wesen und zeigt selten sein Gesicht. Aber dieses Mal lüftete es seinen Schleier und ließ Daminus einen Ausweg aus der endlosen, grünen Hölle finden. Es war Zufall, daß er auf einen alten Außenposten des Braxis-Regiments stieß. Die Männer empfingen ihn, doch trauen tat man ihm nicht. Schließlich bestand noch immer Gefahr, daß er möglicherweise ein Spion des Chaos war oder auch ein Saboteur.
    Um diesen Geschick entgegen zu wirken, wurde der kampferfahrene Mann in eine Arrestzelle geworfen und darin eingesperrt. Ein Entkommen war unmöglich. Oft wird nach einer einfachen Aussage gehandelt.,, Wirst du als Ketzer beschuldigt, bist du ein Ketzer.“ Diese sinnlose Metapher schien auch seinen Gefängniswärter geläufig zu sein.
    Eingesperrt in einem Käfig aus Stahl, hinter einer Tür aus Panzerglas, zum Tod durch Hunger und Durst verurteilt, gab es keine Hoffnung für ihn. Man könnte nun den Schicksal die Schuld geben, doch oft sind wir nur ein Spielball des Geschehens. Nichts geschieht ohne Grund und nichts bleibt sinnlos........


    einige Stunden später


    ,,Hey, du schleimiger Verräter...“ spottete die Wächter durch das Panzerglas.,,Wie ist es zu sterben. Mann sei froh, daß du die kalte Prinzessin Lilien Claymore nicht kennst. Die würde dich richtig fertig machen.“ lachten diese Mistkerle. Ihre Gesichter verbargen sie hinter den Schutzmasken. Scheinbar hatten sie Angst. Vielleicht wollte man sie auch nicht wegen einer Disziplinarstrafe erwischen.

    Daminus war beschämt. Er hatte für die Freiheit seiner Welt gekämpft und nun wurde er von seinen eigenen Brüdern verspottet. Den einzige Trost, den er hatte, war die harte Pritsche, die mit Ketten an der Wand befestigt war. Für einen Soldaten gab es nichts geruhsameres, besonders nicht, wenn man sich durch den feuchten, warmen Urwald gekämpft hatte, nur um dann mit Faustschlägen und Tritten traktiert zu werden. Nachprüfen ob seine Angaben stimmten, hielt man nicht für nötig, schließlich war das Wort eines Ketzers nichts wert. Wenn er ausgeschlafen hatte, so entschloss er sich, würde er mit seinem Kopf gegen das Panzerglas schlagen und zwar solange bis sein Schädel platzte. Dies war entschieden ehrenvoller, als langsam durch Durst und Hunger immer schwächer zu werden und dann völlig entkräftigt den Tod zu finden.

    ,,Ja..schlafen...“ murmelte er leise. Diesen Luxus würde er sich noch vor seinen Tod gönnen, dieses einmal. Wer konnte ihm schon verraten, ob es ein Leben nach dem Tode gab?

    Niemand und daher hatte er sich fest entschlossen. Der kalte, dunkle Raum war wie dafür prädestiniert. Es gab kein Licht, nur das, welches von den Neonröhren außerhalb der Zelle eindrang. Geräusche waren ebenfalls keine zu hören, nur der endlose Hohn seiner Bewacher, aber das konnte er leicht überhören. Das Panzerglas dämpfte den Schall. Ja, man könnte sagen, er war für einen Moment lang glücklich.

    Schnell gaben die zwei Männer ihren Versuch auf und setzten sich an einem Tisch. Die zwei Stühle waren aus Holz. Sie knarrten leise, als sich die beiden Soldaten hinsetzten. Ihren Wachdienst nahmen sie nicht wirklich Ernst und spielten daher er eine sanfte Runde Poker. Geld war durch den Krieg auf Braxis nichts wert, daher zockte man um Alkohol oder um Zigaretten.
    Nicht gerade eine sinnvolle Beschäftigung, aber die Einzige, die manche Soldaten hatten. Mit ihren Angehörigen konnten bzw. durften sie nicht reden, da sie ansonsten die Städte in Gefahr brachten. Vor allem jene, die noch bewohnt waren. Obwohl die Alpha-Legion erst die Claymorekette überwinden musste, wollte man diesen Vorteil nicht vor der Zeit verspielen. Manche versuchten es, trotz der Warnung auf die Todesstrafe. Doch manche Fehler macht man nur einmal im Leben und dann NIE wieder.
    Gerade als er die Augen schloss und er noch einmal sein gesamtes Leben durchdachte, hörte er das laute Schrillen von Alarmsirenen. Mit vor Schreck geweiteten Pupillen öffnete er seine Augen und sah nur dem Wachen, die eine Treppe mit stählernen Sprossen hinaufliefen.

    ,,Nicht mal vor meinem Tode habe ich Ruhe....“ knurrte er und setzte sich auf. Er lauschte. Trotz der lauten Sirene und den ständigen Erschütterungen, durch schwere Explosionen an der Oberfläche, meinte er auch wildes Geschrei zu hören. Aber das war unmöglich. Man hatte ihm tief in dieses Verlies gezerrt. Dieser unterirdische Bunker musste sich über mehrere Stockwerke erstrecken. Unwahrscheinlich von hier etwas zu hören. Nur Explosionen und das nervende Geräusch der Alarmsirene begleiteten ihn.

    Da er ohnehin nichts machen konnte und er den Stempel des Verräters aufgesetzt bekommen hatte, zählte er voller Langweile die Rohre, die außerhalb seiner Zelle verliefen.

    ,,Sieben...“ sagte er laut, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das rote Rohr, welches auf das Größte war, schien eine Gasleitung zu sein, zumindest vermutete er dies, da er diese Konstruktionen kannte. Die Bauweise von imperialen Bunkeranlagen hatte sich in den letzten 2000 Jahren nicht geändert, unwahrscheinlich das dieser Komplex damit angefangen hatte.
    ,,Strom, Wasser...“ zählte er weiter. Ähnlich wie das Gasrohr hatten auch diese beiden kleineren Röhren eine andere Farbe. Gelb für den Strom und Blau für Wasser. Eigentlich idiotensicher zu merken, doch in diesem Zwielicht war es schwierig Farben zu erkennen. Das rote Licht der Sirene ließ den Kontrast völlig verschwimmen.

    Plötzlich bemerkte er, wie sinnlos seine Beschäftigung war. Lauschen konnte er nicht und aus diesem Schlamassel würde auch nicht mehr raus zu kommen. Fest entschlossen sich nun das Leben nehmen, stand er auf und tastete das Schott aus Panzerglas ab. Immerhin würde er seinen Wächter ein blutiges Andenken zurücklassen, dachte er und drückte seine beiden Hände gegen das Panzerglas. Wenn er Glück hatte, würde sein Schädel gleich brechen und sich die Knochenfragmente in sein Hirn bohren. Sollte dies allerdings nicht der Fall sein, würde er entsetzliche, unbeschreibliche Schmerzen haben, bis zum nächsten Schlag.

    ,, Und was würde ich jetzt für irgendeinen klugen Spruch geben, um mein Ende zu besiegel...“ lachte er und holte aus. Plötzlich sprang die Tür am Ende der Treppe auf und der Oberkörper eines imperialen Soldaten wurden die Stufen hinunter geschleudert. Das nasse, widerliche Geräusch war grotesk. Ein Laut der ihm wohl bekannt war. Ebenso plötzlich trat auch die Silhouette eines gebeugten Mannes in das Licht. An den ruckartigen Bewegungen und den irrsinnigen Lachen konnte er einen Häretiker erkennen, obwohl er diesen nur als Schatten wahrnahm.

    ,,Hat man dich eingesperrt. DANN STIRB AUCH!“ brüllte dieser und richtete eine Waffe auf ihn. Eine Laserpistole wie ihm schien. Und er sollte recht behalten, denn ein hellroter Strahl verließ die Mündung der kleinen Waffe.
    ,,Klasse, jetzt wird gemütlich.“ sprang Daminus zurück und warf sich zu Boden. Er ahnte was passieren würde und wollte daher in Sicherheit sein. Scheinbar ahnte es der Ketzer nicht und lachte laut, bis der Laserstrahl auf das Panzerglas traf und von ihm regelrecht reflektiert wurde.
    Verwundert sah der Gottlose den hellroten Energiegeschoss nach, bis es seinen Kurs auf das Gasrohr nahm. Sich seines Fehler bewusst, brüllte er und wollte ebenfalls die Flucht ergreifen, doch es war zu spät. Das Gas entzündete sich durch die Hitzeeinwirkung und eine gewaltige Explosion bereitete sich in den Zellentrakt aus. Der Heide wurde buchstäblich von der feurigen Welle verschlugen. Egal, welchem Gott er diente, dies war sein endgültiges Ende. Wie ein Titan stemmte sich das Panzerglas gegen die Explosion, doch musste es schnell einsehen, wer stärker war. Bedrohlich stülpte sich das rissige Glas nach innen und drohte selbst zu zerspringen, doch am kritischsten Punkt löste sich die flammende Explosion auf.
    ,,Danke....“ lächele Daminus und kreuzte beide Hände zu einem Gebet. Nun war es ein Leichtes aus seiner Zelle zu entkommen. Das Schott war mehr oder weniger zerstört und ohne seine Armaplastweste konnte er sich ohne Probleme durch den kleinen Spalt zwängen. Seine gelbes T-Shirt und seine grüne Hose unterstützten dies noch zusätzlich.

    In kalter Präzision, die er sich über Jahre angeeignet hatte, ging er vorsichtig voran. Da der Raum nun in völliger Finsternis versunken war, prüfte er mit er immer wieder den Boden. Er hatte wenig Lust in ein Loch im Boden zu stürzen und sich möglicherweise das Genick zu brechen. Dafür war zu weit gekommen.

    Er spürte plötzlich etwas weiches großes unter seinen Stiefel. Es gab nach, sobald er Druck ausübte.

    Vorsichtig beugte er sich runter und roch Blut. Es war der Kadaver, den der Kultist eben noch die Stufen runter geschleudert hatte. Allerdings konnte er nicht sagen, ob er der Treppe nahe war. Die Explosion hätte den schwammigen Leichnam willkürlich in eine Ecke katapultiert haben können.
    ,,Verdammt...“ knurrte er, da er sich so hilflos vorkam. Die Dunkelheit war unbeschreiblich. Er konnte nicht einmal einen Millimeter weit sehen und trotzdem wusste er um die Gefahr.

    Es war seltsam. Die meisten Diener des Chaos konnten selbst in einer solchen Dunkelheit etwas erkennen bzw. klar sehen, aber ein Mensch nicht.
    Hätte er zumindest ein Bionic, könnte er zumindest seine Umgebung in Infrarotlicht erkennen.

    Plötzlich durchfuhr ein brennender Schmerz sein Schienbein und er stürzte nach vorne, aber sein Sturz war gering. Hart landete er auf den ersten Sprossen der Treppe.

    Irgendetwas von:,, Treppen können Schweine sein.“ stand er langsam wieder auf und tastete sich mit allen Vieren vorwärts. Ähnlich eines Tieres stieg er die Treppen hinauf. Sprosse für Sprosse, die trotz der Explosion keinerlei Beschädigungen aufwiesen. Sie mussten aus einem neuartigen Material sein, auch wenn sie sich nach Eisen anfühlten. Jedes Metall wäre bei dem Flammeninferno geschmolzen und vollkommen verbogen.
    Glück im Unglück, dachte er und stieg weiter. Bis er plötzlich zu einer Wand kam, dies musste die verschlossene Tür sein. Sie war hinter den Verräter wieder ins Schloss gefallen, kurz vor der Detonation.
    Gerade wollte er seine Hand nach der Klinke ausstrecken, bis ein Gedanke seinen Kopf durchfuhr.

    Die Klinke könnte noch heiß sein oder geschmolzen, er würde sich die komplette Hand verbrennen.
    Wie in Zeitlupe gefangen, bewegte er die Hand zur Klinke. Er wollte sichergehen, daß er die Hitze spüren konnte. Wenn eine ausreichende Temperatur erreicht wurde, konnte selbst eine solch raue Hand wie die Seine, die Hitze spüren.

    Doch so seltsam es auch sein mochte, er konnte nichts fühlen. Die Tür war kalt, eiskalt. Vielleicht bestand sie aus den selben Material wie die Treppe. Möglich wäre es .

    Für einen winzigen Augenblick ertastete er Vorsprung an der Tür. Blitzschnell zog er seine Hand zurück, da er sich sicher war, es würde sich um die Türklinke handeln. Und er sollte erneut Recht behalten. Aber auch diese war kalt.

    ,,Heute scheint wirklich mein Glückstag zu sein...“ lächelnd drückte er die Klinke runter und öffnete die Tür. Knarrend ging sie auf und er schon sich in einem Tunnelähnlichen Gang, der genauso kalt mit Stahl eingekleidet war, wie seine Zelle.

    Doch überall lagen die Leichen von imperialen Soldaten. Meist in Stücken und kaum noch als Körper zu identifizieren. Viele der malträtierten Körper wirkten, als hätte irgendetwas Großes sie hinter sich hergezogen. Ekelhafte Schleifspuren aus Blut waren überall am Boden zu erkennen, selbst an den Wänden und an den Neonröhren an der Decke.
    Das war kein Kampf gewesen, es war ein Massaker.
    Jeder normale Menschen wäre vor Angst zusammengebrochen bei den schauderhaften Anblick, doch er nicht. Gefühle kannte er kaum noch, die hatte man ihm während seiner Ausbildung genommen und sie durch Mut, Glauben und Opferbereitschaft ersetzt.

    Zunächst brauchte er eine Waffe, möglichst ein größeres Kaliber. Kalt schob er die Leichen aus den Weg und sah nach, ob sie vielleicht auf einer Schusswaffe oder einem Schwert lagen. Nach einer kurzfristigen Suche wurde er auch fündig. Ein Maschinengewehr, allerdings leicht modifiziert. Die Streuung war mittels eines merkwürdig geformten Laufes unterbrochen, somit konnte man einen Schwall von Geschossen auf einen Gegner zielgenau entfesseln, allerdings machte er sich auf gleichzeitig wegen den Rückstoss sorgen. Er war schon ziemlich lange in der imperialen Armee und kannte sich deshalb vortrefflichst mit Waffen aus, aber diese Konstruktion kannte er nicht. Sie musste von den zerteilten Leichnam vor ihm entwickelt worden sein. Eine Waffenschmiede würde nicht auf ein solch gewagtes Design zurückgreifen.

    ,,Danke....“ sprach er den zerstörten Körper an und suchte verzweifelt nach einer Kennnummer oder einen Namen.,,Wer auch immer du bist.“ lud er das Maschinengewehr mit einem Klacken durch. Es schien keine spezielle Munition zu gebrauchen, nur den Standard für Ballistikwaffen.
    Im Moment war er verletzbar. Er besaß weder einen Helm noch eine Weste, diese hatte man ihm abgenommen, nebst seines Lasergewehres und der Pistole.

    Daminus hatte kaum eine Wahl. Er musste eine intakte Armaplastweste finde, auch wenn sie sich am Körper eines Toten befand. Das Waffendepot hätte er zu gerne aufgesucht, aber er hatte leider nicht die geringste Ahnung, wo sich dieses befand.

    Aber da er ziemlich abgestumpft war, entkleidete er einen halbwegs intakten Leichnam. Das war zwar Totenschändung, aber im Krieg war es nicht verboten. Jedes Mittel zum Überleben zählte, selbst wenn man dafür seine Ehre opferte.

    Die Weste war ebenfalls noch intakt, kein Einschussloch erkennbar, nur einen Helm suchte er verzweifelt, da man sämtlichen Soldaten die Köpfe abgeschlagen hatte.

    ,,Was zum Geier geht hier vor.....“ stellte er eine Frage offen in den Raum. Die Alpha-Legion war zu allem bereit, aber Schädel sammelten sie nicht. Nein, das war nicht ihre Art. Es würde allem widersprechen, was sie ausmachte. Hier ging etwas vor und zwar etwas grauenhaftes.
    Wie aus dem nichts, hörte er einen lauten Schrei den Gang hinunter hallen. Kein Tier oder Mensch wäre dazu in Lage gewesen.
    ,,So langsam frage ich mich, ob du mich hasst...“ sprach er zu der Decke und richtete sein Maschinengewehr nach vorne.
    Keine 10 Meter von ihm entfernt, bildete sich ein seltsames Muster auf den Boden. Es glühte orange auf bis sich dann plötzlich eine große Gestalt in diesem Kreis manifestierte. Dieses Wesen hatte eine rote Haut und seine Augen leuchteten wie glühende Kohlen. Hörner waren aus seinem tierartigen Schädel gebrochen und wurde nur noch von schwarzen, langen Haar umrundet. Ein Brustpanzer mit einer schreienden Fratze konnte er erkennen. Eine pulsierende Axt trug das groteske Wesen. ,,EIN DÄMON!“ musste er zu seinem Entsetzen feststellen.

    Es öffnete seine Maul zu einem Schrei. Dabei konnte Daminus die spitzen, dolchartigen Zähne des Monsters erkennen.
    Es stürmte auf ihn zu. Erst jetzt fielen ihm die behaarten Hufe der Monstrosität auf.

    ,,Nicht mit mir....“ knurrte er und drückte den Abzug seiner Waffe. Innerhalb von Sekunden donnerten unzählige Geschosse gegen den Brustpanzer des Dämonen, während dieser sich ihm sehr schnell näherte.
    ,,Nun stirb endlich...“ keuchte er und umklammerte sein Leben. Geifer tropfte aus dem Maul der Kreatur. Sie schien sich auf seinen Tod zu freuen. In seinem Augen konnte er schon die grausame Fantasie dieses Wesens sehen.

    Es würde ihn nicht nur töten, es würde ihn zerfleischen.
    Als der Dämon sich ihm bis auf 5 Meter genähert hatte, zeigte der permanente Beschuss endlich Erfolg.
    Der Burstpanzer zersprang wie Glas und die eisernen Kugeln bohrten sich tief in den Oberkörper des Dämonen. Blut schoss aus seiner Brust, doch bevor es den Boden erreichte löste es sich in Luft auf.
    Sich seiner eigenen Sterblichkeit noch bewusst, schleuderte die Bestie seine schwere Axt nach seinem Gegner, aber Daminus konnte den schwachen Wurf ausweichen.

    Der Dämon ging in die Knie und brüllte noch ein letztes Mal, bevor er sich selber auflöste.

    Daminus zitterte am ganzen Leib, obwohl glaubte keine Angst mehr zu kennen.

    ,,Nichts wie raus hier...“ fasste er einen Beschluss und rannte den Gang hinunter, aus dem er den entsetzlichen dämonischen Schrei gehört hatte. Noch ein letztes Mal betete er zum Imperator und hoffte, zu überleben.......


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited once, last by Deva (December 12, 2006 at 1:57 PM).

  • Die Geschichte ist einfach nur genial. Freue mich schon auf eine eventuelle Fortsetzung.

    Wenn ich den Armen zu essen gebe, nennen sie mich einen Heiligen. Wenn ich frage, warum die Armen kein Essen haben, nennen sie mich einen Kommunisten. - Câmara

  • Boah Deva ey...wo nimmst du verdammt noch ma die Motivation immer her.
    Ich will ja acuh ma wieder was schreiben aber dann...weiss nich...dann kommt immer das "mhm, machste später!"-männchen XD

    übrigens gutes geschicht!

  • omg deva. deine fantasie ist ja beängstigend. Mir gefallen die Geschichten im große und ganzen sehr, aber das Chaos wird die Diener des Imperators nicht unterwerfen können.^^
    viele nette ideen und details. guter stil allgemein, allerdings merkt man manchmal dass du dich bemühst komplizierte sätze zu schaffen und daran zerbrichst.
    mal ne Frage zum inhalt: warum machen die imps die brücke nich kaputt ? egal wie doll die gebaut is, irgendwie wird man die doch kaputt bekommen...
    was ich lustig finde, is, dass du die sklaven, DoW-getreu, "Ketzer" nennst.
    Es gibt Ketzer und es gibt Sklaven.
    Sklaven haben ihren Glauben nicht abgelegt, ihm nur oberflächlich unter Folter abgeschworen. Ketzer sind in die Mächte und Götter des Chaos vernarrt und dienen ihnen willentlich.

    Leider sind öftermal kleine Satzbau-, Ausdruck-, Bezugs- und Wortbedeutungsfehler drin.
    Zum Beispiel formst du nen langen Satz und vergisst am Ende wo das prädikat hinsollte, oder verwechselst "allerdings" mit "zwar".
    Ich empfehle dir, dir deine Texte nach Vollendung selbiger noch einmal durchzulesen um so etwas zu vermeiden.

    Eine Sache noch. Du schreibst einmal "Der Thousand Son machte blblblblbl". Das geht so nich.
    Besser: "Einer der tausend (erwählten) Söhne Horus´" oder "Der (Space) Marine aus dem Orden der Thousand Sons" usw.
    mfg,
    MyQ

  • @MyQ danke für deine Kritik, aber der Schreibstil, wie man etwas umschreibt, bleibt den Schreiber überlassen. Das er nicht jeden gefällt ist natürlich völlig verständlich. Ich persönlich versuche das Mathyrium von WH40K realistisch umzusetzen. Ich habe die Sklaven auch als Ketzer bezeichnet, weil das Imperium sie auch so bezeichnet. Ein Sklave hat sich völlig aufgegeben und wird daher keinen Widerstand leisten und sich vollkommen in die Brandung des Chaos werfen, daher auch das Wort Ketzer.

    Wenn man eine Geschichte schreibt, kann man nicht auf den herkömmlichen Satzbau zurückgreifen, da dieser meines Erachtens, mehr als mangelnd ist.

    Mir sind zwar bisher noch keine Fehler in dieser Größenordnung aufgefallen, wie du sie nennst, aber auch ich kann mal was übersehen. Schließlich überliest man oft die eigenen Fehler.

    Da die Legion und Orden im englischen und auch Eigennamen SIND, daß heißt das Thousand Son ein Eigenname ist und keine Umschreibung, habe ich mich auch Wahrheitsgetreu an den Fluff gehalten. Naja und die Thousand Sons sind eine Legion, kein Orden, daher würde ich ungern so schreiben, da dies ja die Tatsachen verschwimmen lässt. Hinzuzufügen ist noch, daß die Thousand Son niemals die Söhne von Horus waren, das waren die Lunar Wolves. Ich halte mich kategorisch an den Fluff, nicht das jemand denkt, ich würde irgendwelche Neuheiten einbauen oder sie irgendwie korrumpieren. Natürlich änder ich natürlich auch etwas ab, aber das sollte gravierend sein.

    Deine Umschreibung finde ich hingegen etwas zu abgehoben. Es sind Personen und als mehr stelle ich sie auch nicht hin. Ich würde selbst den Imperator, wenn er noch gehen könnte, genauso wiedergeben. Das macht alles etwas realistischer und zerstört damit diese endlosen, glorifizierten Litaneien, die GW in ihren Codexen und Kurzgeschichten immer wieder benutzt.
    Ich persönlich nehme deine Kritik an. Das soll jetzt nicht mangelnde Kritikfähigkeit sein, nein, es ist viel mehr eine Stellungnahme.

    Trotzdem danke für deine reichhaltige Analyse meiner Geschichte.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 3 times, last by Deva (December 14, 2006 at 11:13 AM).

  • off.topic:,, Ist heute nicht gerade viel, aber ich hoffe es reicht. Trotzdem viel Spaß beim Lesen."


    Die Glorie des Wortes


    Zur selben Zeit, an der Claymorekette


    Es ist lange her gewesen, als das Braxisregiment gegen die Mächte des Chaos stritt, doch die grünen Flammen des Warp, die jetzt wie eine Welle auf sie zu hielt, hatte man nicht vergessen.
    Eine Entscheidung musste gefällt werden. Gab man die Deckung des Urwaldes auf und ging das Risiko ein, das Feuer noch aufhalten zu können oder wählte man einen direkteren Weg. Lilien Claymore war sich ihrer Entscheidung bewusst, als sie den Befehl gab ein Gegenfeuer zu legen. Es war nicht ihre Absicht gewesen, den Flammen des Warp entgegen zu wirken, sondern um ihnen den Nährboden zu entziehen. Zwar würde der gesamte Wald dabei sein Ende finden und den Chaos ein offenes Gebiet eröffnen, doch auch dies war für sie nachteilig. Die vorderste Festung konnte sie daher auch unter Beschuss nehmen, ohne durch die dichten Baumkronen irritiert zu werden. Noch stand die Fragen offen, welchen Vorteil der verabscheuungswürdige Chaos-General Setrius Schattenherz davon hätte, aber wie alles im Leben gibt es nicht auf jede Frage eine Antwort.......


    ,,Soldaten, Brüder und Schwestern, Menschen von Braxis...“ begann Lilien Claymore ihre Ansprache vom höchsten Turm der Festung. Eine große Armee hatte sich vor ihr versammelt. Alles Männer und Frauen des Braxis-Regiments. Jeder war gekommen, um den weisen Worten der Generälin zu lauschen und mit neuer Einsatzfreude ihre Befehle auszuführen. Sie selbst schwitzte am ganzen Leibe. Es war die Aufregung. Noch nie hatte sie so etwas getan. Eine Rede vor so vielen Menschen fiel ihr wirklich schwer. Trotz allem hielt sie tapfer ihr Megaphon in der Hand und setzte ihre Rede fort. In gewisserweise versuchte sie ihren verstorbenen Vater zu kopieren. Oft hatte sie ihn erlebt, wie er hier stand und die Herzen eines jeden imperialen Soldaten mit neuen Mut und Hoffnung füllen konnte. Er war ein Poet, ein Meister des Wortes. Sie wünschte sich wirklich, daß sie etwas von ihm geerbt hatte, vor allem jetzt.

    ,,Der alte Feind hat uns vieles genommen. Unsere Freunde und Verwandten, unsere Hoffnungen und unseren Lebensmut, doch eines hat er uns nie nehmen können. Unseren Stolz! Das ist es, was sie uns nehmen wollen. Sie fürchten uns und deshalb wenden sie schamlose Intrigen an, nur damit wir an uns selbst zweifeln. Aber wie mein Vater schon einmal feierlich sagte, kurz bevor er den schwarzen Stern zerstörte und dabei sein Leben verlor:,,Wir werden uns von diesem Abschaum nicht unterkriegen lassen!“....“

    Für einen Moment holte sie Luft und vernahm die freudige Begeisterung ihrer Zuhörer. Sie jubelten, manche schwenkten Fahnen oder sie winkten ihr zu. Sie war überrascht und geschmeichelt zugleich.
    Wer hätte auch gedacht, daß sie die Massen so sehr begeistern konnte. Vielleicht war das Erbe ihres Vaters doch stärker, als das ihrer schwachen Mutter.

    Entschlossen weiter zu machen, setze sie das Megaphon an ihre Lippen. Dies war leider zwingend erforderlich ,da dieses einen Wackelkontakt hatte.
    ,,Seht zum Horizont. Das Chaos hat sich zu einem letzten Schritt entschlossen. Das Inferno, daß sich auf uns zu bewegt, sind die Flammen des Chaos, gespeist von Hass, Wut und Verbitterung.
    Wir werden diesen Sturm trotzen. Viele von euch werden in der Schlacht fallen, aber gibt es nichts glorreicheres als für den Imperator zu sterben? JA! Ihr sterbt und kämpft nicht nur für ihn allein, nein, ihr kämpft für eure Familien, für eure Freunde und für euren Nähsten. Das ist der einzig wahre Grund, warum wir mit Mut in die Schlacht ziehen und es wird auch der einzige Grund sein, sollten wir scheitern. Aber fürchtet nicht den Tod, meine Lieben, ist euer Herz rein und habt ihr in Ehre gekämpft, wird der heilige Gott-Imperator euch in seinen liebevollen Armen empfangen. Das Chaos kann uns nur unseren Stolz nehmen. Unsere Seelen und unser Glaube werden ewig sein. Deshalb verlange ich von euch nur eines. KÄMPFT! Bietet diesen Verrätern die Stirn und erweist euch seines Segens für würdig und wisset, daß Feiglinge nie das Paradies erblicken werden, sondern nur die endlose Finsternis. Auf meine Freunde, wappnet euch zum Gefecht.“ brüllte sie von ihrer eigenen Ansprache mitgerissen und fügte ihren letzten Satz noch hinzu:,, Wir werden uns von diesem Abschaum nicht unterkriegen lassen!“

    Damit setzte sie das Megaphon ab und wurde von den klatschenden und jubelnden Soldaten gefeiert. Sie hatte es geschafft. Jeder Mann und jede Frau würde nun eine Armee sein. Niemand würde kampflos weichen und keiner würde den Horror des Warp weichen.
    Setrius Schattenherz, du Mörder, ballte sie eine Faust als sie sich langsam von ihrem immer noch jubelnden Anhänger zurückzog, du wirst scheitern, biss sie sich knurrend auf die Unterlippe, welche auch sofort zu bluten begann.

    Glücklicherweise befanden sich ihre Leibwächter im Erdgeschoss der Festung, ansonsten hätte man sie wie ein rohes Ei behandelt und dies wollte sie nicht. Lilien war eine Rose des Krieges, kein Mauerblümchen und fähig eine gute Ehefrau zu sein. Dazu fehlte ihr die Zeit und auch eine devote Haltung. Sie würde sich nie einem Mann unterwerfen oder die brave Hausfrau spielen, oh nein, sie bestimmt nicht. Ihr einziger Wunsch war es, den Mörder ihres Vater zur Strecke zu bringen und dieses Ziel würde sie erreichen, schwor sie sich, als sie die Wendeltreppe der Turmes hinab stieg und nicht auf die bedrohliche Dunkelheit achtete.
    Es gab noch viel zu tun. Sie mussten eine Verteidigung errichten. Mächtige Gräben mussten gezogen und jede erdenkliche Barrikade errichtet werden, um den Vormarsch der Alpha-Legion zu stoppen.
    Sicherlich waren die Festungen stark und ihre Feuerkraft war extrem stark, aber ihr Bauchgefühl riet ihr zur Vorsicht.

    Es konnte immer unvorhersehbare Dinge geschehen, selten lag es an den Generälen, sondern mehr am Zufall. Schlechte oder ermüdete Ausrüstung, die plötzlich ihren Geist aufgab. Das waren die größten Laster mit denen die imperialen Soldaten zu kämpfen hatten. Aber auch mit der Angst. Nicht jeder Mensch war ein Held. Selbst die Doktrin des Imperiums konnte nicht jeden berühren. Manche handelten aus Angst und dienten so den Chaos, andere wiederum aus purer Machtgier.
    Lange würde es nicht mehr dauern, bis die Samen des Verrates auch in ihren Reihen aufkeimten. Sie musste gewappnet sein, jetzt war die Stunde der Dämmerung angebrochen.......


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • da du geschrieben hast dir wären solche fehler nicht aufgefallen mach ichs mal jez genauer

    Quote

    Original von Deva
    Die Glorie des Wortes
    [...]
    ,,Der alte Feind

    kein wirklicher fehler nur ne kurze frage. nennen nicht die eldar das chaos immer den alten feind? is mir bisher beim imperium noch nich begegnet. aber is ja dichterische freiheit

    Quote

    hat uns vieles genommen. [...]

    Für einen Moment holte sie Luft und vernahm die freudige Begeisterung ihrer Zuhörer. Sie jubelten, manche schwenkten Fahnen oder sie winkten ihr zu. Sie war überrascht und geschmeichelt zugleich.
    Wer hätte auch gedacht, daß sie die Massen so sehr begeistern konnte. Vielleicht war das Erbe ihres Vaters doch stärker, als das ihrer schwachen Mutter.

    Entschlossen weiter zu machen, setze sie das Megaphon an ihre Lippen. Dies war leider zwingend erforderlich ,da dieses einen Wackelkontakt hatte.

    "es" reicht. du braauchst kein demonstrativpronomen nehmen

    Quote


    ,,Seht zum Horizont. Das Chaos hat sich zu einem letzten Schritt entschlossen. Das Inferno, daß sich auf uns zu bewegt, sind die Flammen des Chaos, gespeist von Hass, Wut und Verbitterung.
    Wir werden diesem Sturm trotzen. Viele von euch werden in der Schlacht fallen, aber gibt es nichts glorreicheres als für den Imperator zu sterben? JA! Ihr sterbt und kämpft nicht nur für ihn allein, nein, ihr kämpft für eure Familien, für eure Freunde und für euren Nähsten.

    "gibt es NICHTS glorreicheres? JA!"? das heißt doch dass es nichts glorreicheres gibt, oder? irgendwie versteh ich dann das "nur" im nächsten satz nicht.

    Quote

    Das ist der einzig wahre Grund, warum wir mit Mut in die Schlacht ziehen und es wird auch der einzige Grund sein, sollten wir scheitern. Aber fürchtet nicht den Tod, meine Lieben, ist euer Herz rein und habt ihr in Ehre gekämpft, wird der heilige Gott-Imperator euch in

    besser:mit

    Quote

    seinen liebevollen Armen empfangen. Das Chaos kann uns nur unseren Stolz (und ihr leben?^^)nehmen. Unsere Seelen und unser Glaube werden ewig sein. Deshalb verlange ich von euch nur eines. KÄMPFT! Bietet diesen Verrätern die Stirn und erweist euch seines

    bezug unklar. du meinst wahrscheinlich den imperator, aber grammatikalisch bezieht sich "seines" auf glaube

    Quote

    Segens für würdig und wisset, daß Feiglinge nie das Paradies erblicken werden, sondern nur die endlose Finsternis. Auf meine Freunde, wappnet euch zum Gefecht.“ brüllte sie von ihrer eigenen Ansprache mitgerissen und fügte ihrem letzten Satz noch hinzu:,, Wir werden uns von diesem Abschaum nicht unterkriegen lassen!“

    Damit setzte sie das Megaphon ab und wurde von den klatschenden und jubelnden Soldaten gefeiert. Sie hatte es geschafft. Jeder Mann und jede Frau würde nun eine Armee sein. Niemand würde kampflos weichen und keiner würde den Horror des Warp weichen.
    Setrius Schattenherz, du Mörder, ballte sie eine Faust als sie sich langsam von ihrem immer noch jubelnden Anhänger zurückzog, du wirst scheitern, biss sie sich knurrend auf die Unterlippe, welche auch

    wieso "auch"? das is umgs

    Quote

    sofort zu bluten begann.

    Glücklicherweise befanden sich ihre Leibwächter im Erdgeschoss der Festung, ansonsten hätte man sie wie ein rohes Ei behandelt und dies wollte sie nicht. Lilien war eine Rose des Krieges, kein Mauerblümchen und fähig eine gute Ehefrau zu sein. Dazu fehlte ihr die Zeit und auch eine devote Haltung. Sie würde sich nie einem Mann unterwerfen oder die brave Hausfrau spielen, oh nein, sie bestimmt nicht. Ihr einziger Wunsch war es, den Mörder ihres Vater zur Strecke zu bringen und dieses Ziel würde sie erreichen, schwor sie sich, als sie die Wendeltreppe der Turmes hinab stieg und nicht auf die bedrohliche Dunkelheit achtete.
    Es gab noch viel zu tun. Sie mussten eine Verteidigung errichten. Mächtige Gräben mussten gezogen und jede erdenkliche Barrikade errichtet werden, um den Vormarsch der Alpha-Legion zu stoppen.
    Sicherlich waren die Festungen stark und ihre Feuerkraft war extrem stark,

    Wdh "stark" (oder is das ein stilmittel?)

    Quote

    aber ihr Bauchgefühl riet ihr zur Vorsicht.

    Es konnte immer unvorhersehbare Dinge geschehen, selten lag es an den Generälen, sondern mehr am Zufall. Schlechte oder ermüdete Ausrüstung, die plötzlich ihren Geist aufgab. Das waren die größten Laster mit denen die imperialen Soldaten zu kämpfen hatten. Aber auch mit der Angst. Nicht jeder Mensch war ein Held. Selbst die Doktrin des Imperiums konnte nicht jeden berühren. Manche handelten aus Angst und dienten so den Chaos, andere wiederum aus purer Machtgier.
    Lange würde es nicht mehr dauern, bis die Samen des Verrates auch in ihren Reihen aufkeimten. Sie musste gewappnet sein, jetzt war die Stunde der Dämmerung angebrochen.......

    Trotzdem eine sehrschöne geschichte :)

  • Es ist mehr das gesamtbild, das du sehen musst, ein großer Fehler den viele Kritiker machen, ist es jeden Satz auseinander zu nehmen. Das geht aber nicht, da dann das gesamte Bild zerstört wird. Ich werde wie immer Stellung beziehen ;)

    1.)Die schlimmsten Feinde der Menschheit sind ja das Chaos, daher passt es sehr schön ;)


    2.) Richtig, aber sonst hätte ich zuviele ,,es" in der stroy, daher kann ich es auch als Demonstrativpronomen nehmen. Ist genauso verständlich und es schafft eine leserische Abwechslung.

    3.) der imperiale Glaube ist ja einzig und allein auf den Imperator bezogen. deshalb fand ich es eine schöne Abwechslung, daß die Generälin auch ihren Männer beibringt für die Menschen auf Braxis zu kämpfen. Mag vielleicht Ketzerei sein, aber sie fängt sich ja auch gleich. Das war mein Ziel diesen Kontext zu schaffen;)

    4.) gut, kann man machen, aber du empfängst jemanden doch in deinen Armen und nicht mit?

    5.) Nope bezug ist nicht unklar satz:,,.......wird der heilige Gott-Imperator euch in seinen liebevollen Armen empfangen."
    Das meinte ich mit nicht Satz zerpflücken, denn das ist ein weiterverbreiteter Fehler von Kritikern ;)

    6.) Weil auch in diesem Sinne ein Verbindungswort ist und eien Zeitform. Das passiert gerade, unbeabsichtigt. daher das "auch"

    7.) Stilmittel ;)

    8.) Danke sehr. In einigen hast du recht, das muss ich klar zugeben, aber manches auch nicht, deshalb habe ich nochmal stellung bezogen ;)
    Ist natürlich nicht negativ aufgefasst worden von mir ;)

    Ein paar Fehler hab ich gemacht, aber das ist auch das Problem. Man kann seinen eigenen Text nur sehr schwer kontrollieren, deshalb gibt es Lektoren ;)

    Man übersieht oft die eigenen Fehler.

    Trotzdem danke ich dir erneut für deine intensive analyse und hoffe das du auch meinen Standpunkt verstehst ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Quote

    Original von Deva
    5.) Nope bezug ist nicht unklar satz:,,.......wird der heilige Gott-Imperator euch in seinen liebevollen Armen empfangen."
    Das meinte ich mit nicht Satz zerpflücken, denn das ist ein weiterverbreiteter Fehler von Kritikern ;)´

    i see your point, aber hiermit werd ich nich glücklich.
    ich weiß das der satz davor blablabla gottimperator blablabla lautet, aber danach kommt noch das wort "glaube" und auch darauf könnte sich das "seines" beziehn.

    ich werd mich bemühen mehr auf das gesamtbild zu achten, woran mach wirklich nich viel herumkriteln kann :)

    Edited once, last by sCyh (December 14, 2006 at 7:42 PM).

  • Ich danke dir, also ich bin Kritikfähig, wie du sicherlich erkannt hast, aber ich äußere mich gerne auch nochmal. Ich bin dir wirklich dankbar und durch deine wirklich reichhaltige Analyse hast du mir Fehler offenbart, worauf ich sonst nei geachtet hätte, also in diesem Sinne danke ich dir ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • ich finde die Disskussion über Sprach- und Grammatikfehler ziemlich unnötig da jedem bei solchen Sätzen und einem schnellen Schreibstil solche Fehler passieren. Und das mit den Grammatikfehlern kann man sich eigenltich auch größtenteils denken.

    Zu den Unklarheiten in Inhalt kann ich nix sagen da ich die ganzen Hintergrundgeschichten nicht kenne.


    Deva: Ich find deinen Schreibstil einfach nur gigantisch, wenns genug wird würd ihc mich damit wirklich mal an einen Verlag wenden.

    "Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, die sich darum streiten, wer den besseren imaginären Freund hat."

  • Quote

    Original von N1ke
    Deva: Ich find deinen Schreibstil einfach nur gigantisch, wenns genug wird würd ihc mich damit wirklich mal an einen Verlag wenden.


    könnte hinhauen, da gibs schließlich lektoren.^^
    sch´wirig ist aber, eine zusammenhängende geschichte zu schreiben die lang genug ist...besonders das zusammenhängend is kompliziert

    also, deva: gl und hf^^

    Edited once, last by sCyh (December 15, 2006 at 6:28 PM).

  • off.topic:,, Keine Sorge, ich schreibe bereits an was, allerdings kann bzw. darf ich über Wh40K schreiben, da ich dafür eine Lizenz bräuchte. Nur solche kleinen Geschichten sind erlaubt, sobald ich damit mich an einem Verlag wenden würde, würde GW die Hand aufhalten ;)
    Egal, ich schreibe diese Geschichte aus Lust und Freude daran und nicht aus Prestigè.

    Ich möchte mich auch entschuldigen, da ich die letzten Tage nichts posten konnte, da ich leider für esl trainieren musste. Deshalb gibt es heute mehr und der alngersehnte Kampf von Drenor. Ich hoffe, ihr habt keine schwachen Nerven und seid bereit für Horror ;)

    Also wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen."


    Das Loch


    Der schwarze Stern, ein gewaltiges Schlachtschiff und gleichzeitig das Flaggschiff von Chaos-General Setrius Schattenherz ragt heute wie ein drohendes Mahnmal aus der verbrannten Erde von Pangea.
    Die Explosion des Atomreaktors war verheerend. Alles Leben, gleich ob Tiere, Menschen oder Pflanzen wurden buchstäblich verbrannt. Nur noch Asche war übrig geblieben. Rund 60 KM um das riesige Wrack und den tiefen Krater gab es nichts mehr. Die Dämonen konnten sich nicht weit von den Riss, den die Explosion des Atomreaktors verursacht hatte, bewegen. Nur innerhalb dieser Barriere konnten sie existieren. Seit der Explosion tummelten sich Dutzende von widerlichen Dämonen in den Abgrund und kämpften um die Vorherrschaft. Da jeder der Chaosgötter diesen Platz, trotz seiner Nichtigkeit, besitzen wollte, waren die Kämpfe recht umstritten. Fast stündlich wechselte sich das Kräfteverhältnis. Da die Dämonen alles und jeden zerfetzten, der sich ihnen in den Weg stellte, hatte Setrius Schattenherz beschlossen, sie in seine Dienste zu zwingen, auch wenn sie dies nicht wussten.
    Jeder der seiner Herrschaft gefährlich wurde, verbannte er in diese immer noch radioaktive Hölle. Natürlich wollte er eine gewisse Gnade walten lassen und versprach jeden, der in den Loch länger als 30 Minuten überlebte, die Freiheit und Vergebung all seiner Taten. Da dies noch nie der Fall war und er sich getrost auf die Blutgier und Wildheit der Dämonen verlassen konnte, war er auch ohne Sorge über seinen Kontrahenten Drenor.......


    Eine Stunde später......


    Schmerz.....Es brannte entsetzlich auf Drenors Haut. Die radioaktive Strahlung war noch extrem hoch, jedes menschliche Leben würde binnen Minuten ein Ende finde. Zuerst würden einem die Haare ausfallen, dann die Haut langsam abblättern, gefolgt von den Ausfallen sämtlicher Zähne und zum Schluss verflüssigten sich die Eingeweide und die Blutgefäße. Was folgte war ein unbeschreiblich, schmerzhafter Tod, der viel zu lange dauerte. Drenor war aber kein Mensch. Seine Zellen regenerierten sich wesentlich schneller, als die eines Menschen und waren daher völlig unempfindlich gegen die vernichtende Strahlung. Nur der Schmerz, als seine Zellen abstarben und sich wieder regenerierten war entsetzlich. Es war fast so, als würde seine Haut brennen, wie ein Feuer nur schmerzhafter. Langsam stand er auf. Die Wachen hatten ihn willkürlich in das Loch geworfen. Lange konnte dies noch nicht her sein, denn er hörte deutlich das krachende Geräusch des stählernen Tores. Der 3 Meter hohe Zaun, geladen mit der Energie des Warpraumes, machte jede Flucht unmöglich. Eine Berührung mit diesen Wall aus Maschen und Drähten und er würde aufhören zu existieren. Man hatte hier nur zwei Möglichkeiten, entweder man starb durch die Strahlung oder durch die Dämonen. Wobei er Zweiteres für wahrscheinlicher hielt. Hinter ihm war ein Weg angelegt, er führte direkt zum Ausgang, nur würden ihn die Wachen nicht öffnen, es sei denn seine Galgenfrist würde verstreichen und das hieße er müsste überleben. Natürlich konnte man Setrius Worte nicht wirklich ernst nehmen, möglicherweise war sein Versprechen nur Hohn, um sich an den verzweifelten Kampf gegen Zeit zu amüsieren.

    Aber was für eine Möglichkeit hatte er.,, Töte oder werde getötet....“ murmelte er leise und vernahm das Pfeifen des Windes, der über das Ödland strich und etwas Asche aufwirbelte. Staub legte sich wie eine weiche Decke auf seine rotglühenden Augen. Fluchend rieb er sich den feinen Sand aus den Augen und musste das grausame Gekicher von mehreren Dämonen hören. Weiblichen Dämonen. Er konnte ihre Umrisse sehen. Sie kamen direkt auf ihn zu. Im Hintergrund stand der schwarze Stern. Zumindest ein Teil von ihm. Aber selbst jetzt noch war das Wrack gewaltig. Obwohl nur noch ein Teil des Rumpfes und die Antriebe zu erkennen waren, ragten diese fast 300 Meter in die Höhe. Beinahe so hoch wie der Krater den das Raumschiff bei seinen Absturz gerissen hatte.
    ,,Ich hasse diese Umgebung..“ zog er knurrend sein Energieschwert, die einzige Waffe, die man ihm gelassen hatte. Es glühte und pulsierte wild. Die unmittelbare Nähe zum Warpraum nährte es.

    ,,Wo seid ihr....“ ging er vorsichtig vorwärts und hörte weiter das verhängnisvolle Kichern. Jedes Mal aus einer anderen Richtung. Der abscheuliche Wind machte eine exakte Bestimmung fast unmöglich. Man konnte keine 5 Meter weit sehen.

    Bereit zu sterben war er noch nicht, nein, er würde bis auf den letzten Blutstropfen kämpfen. Jede Zelle seines Körpers würde er bis auf das Äußerste verteidigen.

    Dort kamen sie. Dämonetten des Slaanesh. Diese weiblichen Dämonen spiegelten den Traum eines jeden männlichen Lebewesens dar. Ihr Aussehen veränderte sich je nach ihrem Opfer. Schuld daran waren bestimmte Pheromone und ein weiteres Hormongemisch, welches eine Illusion erzeugte. Da Drenor mehr oder weniger noch lebendig war, wurde auch er getäuscht. 3 Frauen, wie sie schöner eigentlich nicht sein konnten, gingen wie willige Huren auf ihn zu. Ihre Haut war weiß und glänzte als einige Sonnenstrahlen sie trafen. Bis auf einen Lendenschutz um die Hüfte besaßen sie keinerlei Bekleidung, was ihren Reiz noch erhöhte.
    ,,Widerliche Perversionen des Slaanesh....“ brüllte er und hob sein Schwert. Er hielt es vor sich und versuchte sich auf einen bevorstehenden Angriff vorzubereiten. Die brünetten Frauen kicherten verstohlen und spielten weiterhin ihre hinterhältige Scharade.

    Jeden konnten sie täuschen auch ihn, aber er wusste um die Finesse des Gottes der Exzesse. Nein, ihn würden sie nicht manipulieren, ihn nicht!
    ,,Noch einen Schritt und ich werde euch in Stücke reißen...“ versuchte er Stärke zu demonstrieren, da er hoffte, diese Dämonetten einzuschüchtern. Doch seine Versuche schlugen fehl.

    Die Mittlere der Frauen ging auf ihn zu und funkelten ihn mit ihrem himmelblauen Augen an. Mit ihren zarten Finger strich sie über ihren Körper. Jeder Mann wäre bei diesen Versuchen jemanden zu betören, schwach geworden. Auch er zweifelte langsam an seiner Auffassung, doch er musste starrköpfig bleiben. Das war nur ein Spiel. Ein Versuch ihn aus der Reserve zu locken und ihn dann mit einem schnellen Schlag zu enthaupten. Auch wenn man es jetzt noch nicht sah, war meist die linke oder rechte Hand einer Dämonette durch eine gepanzerte Krebsschere ersetzt worden.
    ,,Willst du nicht mit mir spielen....“ grinste ihn die halbnackte Frau an und strich über ihre freiliegenden Brüste.

    ,,NEIN!“ schnaufte er und hielt seine Deckung aufrecht.,,Dann STIRB......!“ zischte die Dämonette vor ihm und legte ihre Maske ab, zum Vorschein kam ein gar hässliches Frauenbild, daß durch unzählige Falten und entsetzliche Wunden, die selbst jetzt noch bluteten, bestach. Ein grauenhafter Anblick wie er empfand, aber er sollte schnell feststellen, daß er recht hatte, denn plötzlich schoss das abscheuliche Weibsbild auf ihn zu und öffnete dabei ihre Scherenhand, um ihn den Kopf vom Körper zu schneiden.
    Blitzschnell holte Drenor mit seiner von Hass gestärkten Klinge aus und traf den Dämonen am Kopf. Das Schwert drang tief in den Schädel des Dämonen, doch ohne eine Form der Verletzung zu kennen, stand die Dämonette nach ihren unsanften Sturz auf, während Blut und schwammige Hirnmasse aus der Wunde an ihrem Kopf drangen.

    Die Kreaturen des Warp waren nicht an die Gesetze des Lebens und der Physik gebunden. Eine solche Verletzung hätte jedem das Leben gekostet, aber diese Perversion des Slaanesh kümmerte es wenig.
    Dem Riss zwischen Realität und Warpraum, verdankten diese Kreaturen ihre unheilige Kraft, ebenso wie ihren Widerstand.

    ,,Was für ein starker Mann.....“ lachte die Dämonin.,, Er gehört mir, ganz alleine mir. Ich freue mich schon darauf, deinen Körper vor Schmerz erbeben zu lassen bis in die vollkommenen Ekstase.“ ging sie auf ihn zu. Immer wieder öffnete und schloss sich die Schere mit einem klackenden Ton.

    Die anderen zwei Dämonen sahen nur zu, scheinbar war seine Gegnerin die Dominantere der Drei.

    ,,Wir werden sehen....“ begann er einen flinken Angriff nach vorne, doch leicht wie eine Feder wich ihm die Dämonette aus. Als wäre dies nicht schlimm genug, konterte sie seinen Schlag und traf ihn mit ihrer Scherenhand an der rechten Schulter. Er spürte einen sengenden Schmerz an dieser Stelle. ,,Was zum Teufel....“ griff er mit seiner stählernen Hand an die wunde Stelle und führte es sich vor Augen. An seinen Panzerhandschuh klebte Blut, sein Blut.

    Dieses Monster hatte ohne Anstrengungen seine Rüstung durchbohrt. Aber wie konnte das sein? Dämonetten waren starke Gegnerinnen, aber so etwas konnten sie nicht oder war es möglicherweise die Nähe des Warpraumes, der sie so entsetzlich stärkte.
    ,,Hat der große Krieger Angst. Ja, seht. Er fürchtet sich, er weiß nun,daß er nicht unverwundbar ist. Schnödes Metall kann seinen Körper nicht schützen, aber wird es seine Leiche stützen!“ kreischte die groteske Dämonin und griff ihn erneut an, doch dieses Mal war er vorbereitet. Gerade als sie wieder ihre Scherenhand wie eine Lanze benutzen wollte, packte er sie am Arm und schleuderte sie zu Boden. Bevor sie sich abrollen konnte, trat er ihr mit brachialer Gewalt auf den Oberkörper und hörte das Knacken von zerbrechenden Knochen. Sich vor endlichen Qualen winden, als sich ihre Rippen in ihre Organe bohrten, drehte sie sich auf den Bauch und versuchte wegzukriechen, doch Drenor kannte keine Gnade und versenkte seine zischende Klinge in ihren Rücken. Die Dämonin kreischte auf, kaum noch das Ausmaß der entsetzlichen Folterung mehr ertragend. Dann packte Drenor sie am Kopf, während er sich mit beiden Füßen und seinen kompletten Gewicht auf ihren Rücken stellte, dabei riss das äußere Gewebe ihrer Haut auf und Organe quollen wie schleimige Maden aus den Öffnungen hervor. Kurz bevor sie starb, riss Drenor ihr mit all seiner Kraft den Kopf von den Schulter und grinste ihn an. Schnell verrottete der Körper unter seinen Füssen, ebenso wie der Schädel in seiner Hand, bis nicht eine einzige Zelle von der Dämonette mehr übrig blieb.

    Heißer Schweiß vermischt mit Dreck und Blut lief über sein vernarbtes Gesicht und tropfte auf seine dunkelblaue Rüstung, die teilweise von dunkelbrauner Asche beschmutzt war.
    Schwer atmend trat er seinen restlichen Gegner gegenüber.
    ,,Wer ist mein nächstes Opfer.“ keuchte er und konnte sein Schwert kaum noch gerade halten.

    Seine Erschöpfung ausnutzend wollend, schlenderten die zwei Dämoninnen auf ihn zu, ihn kaum noch als Bedrohung ernst nehmend.
    Drenor wusste, daß er nicht mehr lange durchhielt. Die radioaktive Strahlung hatte ihn geschwächt und die Dämonen waren an diesem Ort unheimlich mächtig. Gegen zwei weitere Kreaturen dieser Art konnte er nicht bestehen.

    Aus ihren geöffneten Mäulern tropfte Speichel und mit ihren langen Zungen fuhren sie sich gierig über die aufgesprungenen Lippen.
    Gerade setzte eine Dämonette zum Sprung an, doch plötzlich war das laute Donnern von schweren Boltern zu hören. Wie ein Spielball, wurde die abstrakte Dienerin des Slaanesh durch die Luft geschleudert, während ihr Körper unter den Trommelfeuer von explosiven Boltergeschossen zerbrach. Zu einem Schrei war sie nicht mehr fähig gewesen. Kurz bevor ihr zerfetzter Leib den Boden berührte, löste sie sich ebenfalls auf. Wie alle getöteten Dämonen war sie in den Warpraum verbrannt worden und wartete nun auf ihre Reinkarnation. Verwundert über die plötzliche Hilfe drehte sich Drenor um und sah zwei Alpha-Legionäre. Beide mit zwei schweren Boltern bewaffnet. Jeder von ihnen eröffnete das Feuer auf die Dämonen, doch seltsamerweise nicht auf ihn. Warum? Die 30 Minuten waren noch nicht verstrichen. Also warum?

    Sie winkten ihn zu und signalisierten ihm, er solle ihnen folgen. Natürlich blieb ihm keine Wahl. Entweder er folgte ihnen oder er fand hier sein Ende. Die dritte Dämonette war geflüchtet, scheinbar hatte sie erkannt, daß sie keine Chance mehr gegen die überlegende Feuerkraft der Chaos-Space-Marines hatte.

    Von den Kampf erschöpft, wankte er langsam auf seine Kameraden zu, aber sein Vertrauen schenkte er ihnen nicht. Als er sich erreicht hatte, sagte einer der Hünen.

    ,,Setrius will dich sehen. Jetzt!“ dann wandte er sich von ihm ab, während der zweite Alpha-Legionär ihn stützte. Nun stellten sich für Drenor neue Fragen, während sie langsam zum Ausgang aus dieser Hölle kamen.
    Warum wollte Setrius ihn sehen? Dies wäre die beste Gelegenheit gewesen, ihn zu vernichten. Also warum?


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • sehr schön geschrieben. Auch wenn es mindestens 2 Seiten waren viel zu kurz :D

    schnell weiter so!

    "Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, die sich darum streiten, wer den besseren imaginären Freund hat."

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