Thorin, nicht länger die Alleinherrschaft des Geschichten-Königs Deva tollerieren wollend, startet einen neuen Versuch seine Grauen Zellen wieder farbig zu streichen und mal wieder ins Storytelling einzusteigen^^
So, ich hab lange mit meiner Faulheit gerungen und endlich mal wieder was zu Papier gebracht.
Hoffe es gefällt euch, auch wenn es noch recht kurz is.
Kritisiert, korrigiert Fluff (rechtschreibung nich...ich bin sowieso zu faul zum ändern XD) und vor allem lobt XD
Ich hab einfach ma versucht mich nich konkret auf Orden oder spezifisches zu stützen. Die Geschichte kalter, beschreibender zu gestalten. Ich finds eigentlich recht gut^^
und ja...sie wird fortgesetzt, vieleicht...irgendwann...ma guggen^^
spannung baut ja grad erst auf...is mehr son Prolog halt^^
So da:
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Schatten
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Prolog
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Dumpf und kurz, hallten die Schritte der Marines durch die hohen Hallen. Feiner grau-brauner Sand stob jedes Mal zur Seite, wenn ihre schweren Füße den Boden berührten. Der Ordenspriester der den Trupp begleitete hielt inne und schaute in die erdrückende Finsternis der gigantischen Katakomben. Wie ein unwirklicher Schleier haftete sie an diesem Ort und selbst die Visoraugen der Servorüstungen konnten sie nicht durchdringen. Es war wie ewige, stille Nacht.
Kalt und befremdlich war dieser Ort, selbst für die alten, weisen Augen von Priester Iberias. Er horchte in die Dunkelheit und vernahm nichts, außer dem Schall der Schritte und seinem ruhigen Atem.
Seit 2 Tagen waren sie nun schon hier, schritten zuvor durch die Ruinen an der Oberfläche dieser staubtrockenen, toten Welt, und betraten etwas, das Iberias mit jedem Schritt der sie weiter in die Tiefe führte, immer mehr verfluchte. Ewig schritten sie steinerne, alte Stufen herab, vorbei an tiefschwarzen, blanken Wänden.
Die Treppe bog weder nach links oder rechts, noch führte sie wieder nach oben, doch zog sich die Dunkelheit immer mehr um sie, wie ein kaltes Leichentuch aus Stille, das sie umfing. Trotz raschem Tempo und ohne Rast, verbrachten sie mehr als einen ganzen Tag auf diesem steilen Weg und sie konnten nur erahnen wie tief sie mittlerweile unter der Oberfläche waren, bis sie plötzlich in die riesige Halle schritten in der sie sich nun befanden, deren wahre Größe sie aber nur abschätzen konnten. Fest stand dass sie sich im Bauch eines monumentalen Bauwerkes befinden mussten. Ein Ort des alt und fremd war, und auf dem ein Schatten lag der nicht vom Licht genährt wurde, sondern der es verschlang und nie wieder zurückkehren ließ.
Die Marines stoppten und wandten sich zu ihrem Ordenspriester um. Er schaute auf und musterte jeden einzelnen von ihnen. Sie alle spürten ähnliches wie er, spürten die unnatürliche Last die auf ihren Schultern wiegte und sie zermürbte wie die Zeit das Gestein. „Meister Iberias.“ hörte er die tiefe Stimme eines Marines, in seinem Helm, „Dieser Ort kommt der Leere des Alls gleich. Er scheint endlos in alle Richtungen zu laufen und ich zweifle daran dass wir die Treppe wieder finden werden. Wir irren und diese Dunkelheit erdrückt einen mehr als hundert Schlachten. Was gedenkt ihr zu tun, oder wisst ihr woher dieser Schatten rührt?“
Iberias zögerte einen Augenblick, dann antwortete er leise und ruhig: „Nein…nein, auch mir ist er völlig fremd und ich spüre dass selbe wie ihr alle. Es scheint ungeheure Macht von ihm auszugehen. Er besitzt Stärke als wäre er greifbar und doch existiert er nicht. Er ist wahrhaftig ein Phänomen und das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann ist, das er nicht menschlich ist. … Ein Grund mehr seinen Ursprung aufzuspüren und auszumerzen, denn Gutes bringt dieser Schatten Terra nicht, und ich fürchte er würde sich weiter ausbreiten, sollten wir nicht in der Lage sein ihm Einhalt zu gebieten.“
Einmal mehr schaute er in die Runde der ihn umgebenden Space Marines. Sein Crozius lag schwer in seiner starken Hand und er schwang die heilige Waffe auf seine Schulter. Es umfing sie nackte Dunkelheit.
„Brüder!“ sprach er mit fester Stimme „Euer Glaube, sowie der Meine, ist stark! Uns wurde die Aufgabe zu teil diese Ruinen zu erkunden und was wären wir für Diener des Göttlichen, wenn wir nicht versuchen würden ihr nachzukommen? Wer wären wir, würden wir im Angesicht des Unbekannten zweifeln, oder gar scheuen? Wir haben unseren Mut, und unsere Treue in hunderten Schlachten bewiesen, und wanken nun vor der Leere?
Nein! Wir, sind Space Marines! Dies mag eine unbekannte Prüfung sein, doch werden wir sie, wie tausende Vorhergegangene bestehen! Zum Ruhme eines jeden von euch, des Ordens und der Glorie des Imperators, wir werden jetzt nicht umkehren! Euer Glaube ist standhaft Brüder, folgt mir in die Dunkelheit!“
Der Trupp stieß einen Schrei aus und marschierte weiter durchs Nichts. Er hallte kürzer wieder, als es große Hallen vermuten ließen. Er schien, wie verschluckt…
Im Rücken der Marines war eine unwirkliche Bewegung zu erkennen. Wie ein flüchtiger Luftzug und von niemandem bemerkt. Ein mattes, metallisches Glänzen, huschte über den Sand der Katakomben…
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tu bi kontinyut