Warhammer in Augenblicken...

  • Vieleicht ist ja hier der richtige bereich dafür mal einesache anzusprechen, die mich schon seit langen stutzig macht.

    Teilweise kommen in den Geschichten sachen vor die da üerhaupt nicht hingehören. Wechelnder sprachstyle kommt wohl durch den drang von mehr atmosphäre. Genauso wie ich mich gequält hab den Satz vor diesem zu schreiben. Was aber wohl eher darann lag, das ich nicht wusste wie ich es anders schreiben sollte ^^

    Was ich damit sagen möchte ist das immer mehr leute irgentwelche "großen" Schrifsteller oder regisseure nachmachen wollen.
    Allerdings finde ich es weitaus schöner wen jemand seine eigene art rüberbringt. So hören sich für mich die ganzen geschichten irgendwie gleich an :(
    Kommt wahrscheinlich erst durch diesen thread richtig zur geltung, da es viele frischlige gibt.
    Danke fürs lesen und drüber nachdenken :D

  • Styx: gefällt mir, liest sich gut.

    GH05T auch nicht schlecht. Sehr gefühlsnah, gefällt mir.


    Das ist auch nur ne Kurzgeschichte, konnte mich mal wieder nicht bremsen.


    Besessen


    Sam Hayne war von Geburt an nie ein großes Schicksal vergönnt. Ständig den Müll anderer zu beseitigen und unter Aufwand seines Lebens, den meist hochgiftigen Abfall zu entsorgen. Er war schon froh, wenn er eines Abends sich nicht die abgestorbene Haut vom Fleisch kratzen musste. Das was sie Schutzanzüge nannten, war nicht mehr als farbiges Plastik. Jede Woche war er krank. Er spuckte oftmals Blut morgens ins Waschbecken oder Übergab sich kurz nach den Erwachen. Die wöchentlichen, ärztlichen Untersuchungen, die mitunter einen halben Tag dauerten, hatten ergeben, daß er nur noch maximal ein Jahr leben würde. Sein strohiges, blondes Haar war ihm größtenteils ausgefallen und der Rest war ergraut. Ebenso wie sein Gesicht. Die Haut war aufgerissen und nicht selten teilte eine eitrige Beule die schmierige, fettige Landschaft seines Gesichtes. Die Chemikalien und Toxine hatten ihn entstellt. Früher einmal hatte er azurblaue Augen, doch heute war er fast blind und seine Pupillen schneeweiß. Er hasste sein Leben. Seufzend sank er in sein ungemachtes, klappriges Bett in seiner dunklen Wohnung,welche nahe an einer Waffenfabrik lag, und begann wie jeden Abend die abgestorbene Haut mit einer in sich verdrehten Art eines Messer abzuziehen. Dabei verwundete er sich oft selbst. Wie jetzt. Einem brennenden Schmerz folgte ein warmes Gefühl. Blut floss über seinem Arm und tropfte auf den Teppichboden. Vor einem Jahr hatte er sich noch die Mühe gemacht, das Blut aus dem Teppich zu waschen, doch heute war es ihm egal. Er würde ohnehin bald sterben, also warum sollte es der nachfolgende Mieter leichter haben.
    Warum war er nur geboren worden? Warum konnte er nicht einfach tot sein? Wozu lebte er? Nur um zu leiden? War dies der tiefere Sinn des Lebens? Geboren, um langsam zu sterben? Völlig in Gedanken versunken, schnitt er sich tief mit den Messer in das Fleisch. Bemerkte es allerdings zu spät und warf die blutige Klinge weg.
    Blau, es war blau, besah er sich sein Blut und ahnte das Schlimmste. Der Verfall schritt immer weiter voran und es gab keine Behandlung dagegen. Doch, eigentlich gab es eine Heilung, aber nicht für ihn.
    Nur für die Menschen der Mittel- und Oberschicht waren Medikamente bestimmt. Die Unterschicht, die fast 60% der gesamten Bevölkerung dieses Planeten angehörten, bekam keine medizinische Versorgung. Sie wurden nicht einmal in Krankenhäuser gelassen, selbst wenn sie einen Aufenthalt bezahlen konnten.
    Wie viel Zeit würde ihm noch bleiben? Ein Jahr hatte man ihm gesagt, doch diese Prognose war meist sehr ungenau. Er gehörte zu den wenigen Glücklichen, die durch ihre Arbeit eine ärztliche Untersuchung leisten konnten bzw. man sie dort hinschickte. Es war alles nur ein schlechter Witz. Egal, wie hart er arbeitete, alles ging für die Rechnungen drauf. Besonders seine medizinische Versorgung schluckte alleine monatlich mehrere Tausend Krediteinheiten. Es war kein Wunder das er total verschuldet war.
    Von draußen hörte er Schreie und wusste, daß es wieder die Organjäger waren. Geisteskranke Mörder, die sich ihre Opfer in den Armenvierteln suchten und ihnen, wie ihr Name schon sagte, die Organe entrissen, um sie an gesunde Kinder und Menschen der Oberschicht weiter zu verkaufen. Er ging nicht einmal mehr zum Fenster, da es ihn nicht interessierte ob jemand starb oder warum. Glücklicherweise blieb er von ihnen verschont, da er, wie sie ihn nannten, minderwertige Ware war.
    Ja, dieses Leben wurde immer mehr zu einem Witz. Er wünschte sich wirklich, daß die Horden des Chaos diesen Planeten eroberten und diese jämmerlichen Regenten in ihrer eigenen Dekadenz ertränken würden.
    An den Imperator glaubte er schon lange nicht mehr. Diese idiotische Ideologie wollte er nicht mehr folgen. Was hätte er davon? Stundenlang seinen Namen beschreien und auf eine nicht existierende Erlösung hoffen? Nein, es war alles sinnlos.
    ,,Wie wahr.“ hallte es plötzlich in seinem Schädel.
    ,,Was? Wer?“ sah er sich in seiner dunklen zwei Zimmer Wohnung um, doch da war niemand.
    ,,Ich habe deine Gedanken gehört. Du bist anders als andere Menschen. So reif, intelligent und nicht blind für die Wahrheit. Ich habe nach dir gesucht, weil ich dich liebe.“ sprach eine weibliche Stimme, die von einer gewissen Bösartigkeit besetzt war.
    ,,Wie? Ein Psioniker? Raus aus meinem Kopf.“ fluchte er und schlug seinem Schädel gegen Wand. Mitunter reichte es aus einem sanktionierten Psioniker zu vertreiben, da sie den gleichen Schmerz verspürten wie ihre Zielperson.
    ,,Ich bin kein Psioniker. Ich spreche von einer anderen Ebene aus zu dir. Ich bin nah und doch so unendlich weit entfernt.“ erklärte sich die geisterhafte Sprecherin.
    ,,Und was willst du von mir?“ sprach er zu seiner verdreckten Wohnungsdecke.
    ,,Das sagte ich bereits. Ich liebe dich. Ich will eins mit dir werden.“
    Sam Hayne schüttelte den Kopf, weil er nicht fassen konnte, was er gerade erlebte. Vielleicht war es auch nur einer seiner beiden Gehirntumore, die für diese Illusion sorgten.
    ,,Nein, du Dummerchen. Ich bin so real wie du.“ erwiderte die Frau auf seine Gedanken und er musste so langsam einsehen, daß er noch nicht wahnsinnig war.
    ,,Deine Stimme, sie ist so schön. Wenn du kein Psioniker bist, was bist du dann?“ wollte er wissen und vernahm wieder die wundervolle Stimme der fremden Frau.
    ,,Ich bin nicht einmal ein Mensch. Auch keine Außerirdische. Ich bin vielmehr das, was ihr einen Dämonen nennt.“
    ,,Dämonen? Ich dachte immer.....“ versuchte er seinen Satz zu Ende zu sprechen, aber die Dämonin unterbrach ihm.,,.....,daß es uns nicht gibt. Überraschung. Wir sind sehr wohl existent.“
    ,,Aber was willst du von mir? Ich bin ein Nichts und ohnehin so gut wie tot.“ schrie er und einige Tränen liefen ihm über das Gesicht.
    ,,Du bist kein Nichts. Du bist ein Jemand. Ein Lebewesen, nur die Umwelt degradiert dich zu einem Nichts. Dein Körper ist schwach, ja, aber ich habe mich in deine Seele verliebt. Deine Gedanken, deine Ambitionen.“ sprach die unsichtbare Frau mit sanfter und verführerischer Stimme.
    ,,Dann wirst du nicht viel Freude haben. In wenigen Monaten bin ich tot. Dann hört meine Seele auf zu existieren.“ Die Dämonin lachte.
    ,,Das muss nicht geschehen. Ich kann dir alles geben, was du willst. Ewiges Leben, Macht. Alles wovon du geträumt hast.“
    Sam Hayne war nicht abgeneigt, doch wollte er aufgeklärt werden. ,, Was verlangst du?“
    ,,Nichts. Ich will mich nur mit dir vereinen. Das wir auf immer miteinander vereint sind und uns nichts mehr trennen kann.“ sagte sie in voller Inbrunst und beinahe vor Ektase erbebend.
    ,,Was muss ich dafür tun?“ fragte er nach.
    ,,Lasse dich fallen. Vergiss alles, was du erlebt hast. Vergiss alles. Lass dich fallen.“ wiederholte sie immer und immer wieder diese Worte. Sam gehorchte. Er versank in Dunkelheit. Er vergaß wirklich alles. Seine Eltern, seine Kindheit. Einfach alles.
    ,,Jaaaaaa......“ schrie die Dämonin in völliger Euphorie.
    Sam spürte wie sich etwas Dunkles, etwas Böses wie ein sanfter Schleier über seine Seele und seinem Geist legte.
    Plötzlich kribbelte es in seinem Arm und bemerkte, wie sie anschwollen. Muskeln bildeten sich wie von Geisterhand.
    Seine Zähnen fielen aus und stattdessen brachen spitze, dolchartige Zacken aus seinem Ober- und Unterkiefer. Klauen schossen aus seinen Fingern und sprengten die simplen Fingernägel von seiner Hand. Selbiges geschah auch mit mit seinen Zehen.
    Ihm war heiß. So entsetzlich heiß, als würde er brennen und doch wieder nicht.
    Seine Augen wurden schmalen und waren von einem dämonischen Licht erfüllt. Als auch noch mehrere Stacheln aus seinem Rücken brachen, hörte er die Dämonin, als würde sie direkt neben ihm stehen.
    ,,Wir sind Eins. Geliebter. Auf ewig werden wir zusammen sein. Ich habe dich geheilt, als Beweis meiner unerschütterlichen Liebe zu dir. Doch nun bitte ich dich um einen Beweis für deine Liebe.“
    ,,Und das wäre?“ fragte er und erkannte seine Stimme nicht mehr. Sie hatte sich total verändert. Als würde man in eine riesige Höhle schreien.
    ,,Füttere mich. Ich brauche Seelen. Töte deine Feinde und ich werde ihre Seelen verzehren.“ erwiderte sie und Sam antwortete kalt.,, Nur allzu gern.“
    Daraufhin trampelte der nun beinahe 3 Meter große Besessene den Gang hinunter und verließ seine Wohnung. Nur wenig später, durchschnitt die Nacht ein Schrei, wie der Dolch eines Mörders die Kehle seines Opfers. Das Mahl für seine Geliebte war bereitet und es würden noch weitere Gelage folgen.......


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • deva, es geht drum augenblicke zu schildern, du redest ewig um den heissen brei rum, das ist mindestens genauso interresant zu lesen wie ein politik bericht.

    Ich will dir ned nahe treten aber du warst früher mal besser, das ist eigentlich nur langatmig. Und wie gesagt geht es hier drum Augenblicke zu erfassen, das was du schreibst grenzt an nuja Geschichten oder Aufsätze.

    imho sehr langweilig, hatte nach den ersten 15 zeilen kein bock mehr

    liberate vosmet

  • Also ich kann deine Kritik an der Geschichte nicht so ganz nachvollziehen. Ich fand sie sehr spannend zu lesen, vor allem der Anfang war so richtig gut geschrieben man konnte die depressive Stimmung regelrecht spüren!

    Wenn ich den Armen zu essen gebe, nennen sie mich einen Heiligen. Wenn ich frage, warum die Armen kein Essen haben, nennen sie mich einen Kommunisten. - Câmara

  • Ich muss den Herrn Horst zustimmen, ist sehr athmosphaerisch und spannend geschrieben. aber auf den ersten blick kam mir das auch recht lang vor. beim lesen aber haette was gefehlt, wenn weniger geschrieben worden waere. trotzdem deva: schreib bitte etwas kürzer, wie Ronin sagte geht es um augenblicke.
    :D

    Langsam, aber unausweichlich wie der Tod selbst.

  • Ronin, ich bin gerne Kritikfähig und lasse mir auch gerne eine Menge gefallen, mir allerdings zu unterstellen, meine Werke würden an Vielfalt mangeln bzw. ich würde das selbe Szenarion immer und immer wiederholen, nur jedes mal besser umschreiben, halte ich doch für sehr ungerechtfertigt.

    Desweiteren, daß war nur ein Augenblick. Ich hätte diesen Augenblick auf 10 Seiten ausdehnen können. Damit man versteht und es begreift, braucht selbst der Augenblick einen Hintergrund. Ohne diesen wirkt die Story leer und trist. Mitunter sogar nicht nachvollziehbar. Oder um es besser auszudrücken:,, Stumpf."


    Es ist mein persönlicher Stil, daß ich mich halt, wenn ich einen Text schreibe, gerne mal auskotze bzw. austobe. Deinen Stil habe aus Fairness auch nicht kritisiert, weil es a) zu wenig war und b) nicht mein Stil ist.
    Ich kann eine Geschichte erst ab 3 Seiten anfangen zu kritisieren, denn ab dieser Seitenzahl, kann man feststellen ob jemand sich in sein Wortgefecht verstrickt oder ob dort wirklich eine durchdachte Story hintersteckt.

    z.B. kenne ich einige Leute, die schreiben einfach drauf los. Quasi nach den Motto:,, Wird schon." und dann merkt man spätestens nach der Dritten oder Fünften Seite, aha, so ist das.

    Ich schreibe nur etwas, wenn ich es geplant habe. Mir quasi einen Leitfaden erstellt habe.

    Wie gesagt, der eine mag es, der andere nicht. :P


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Quote

    Original von :Ronin:
    nuja herr horst. hast du mal alle storys die deva hier so bastelt mit verfolgt ? nein, aber wenn dus tust ,jede story dassselbe

    Also ich habe wirklich jede Geschichte von Deva gelesen, die er hier ins Forum gepostet hat und sie haben mir alle gut gefallen, klar schreibt er alle seine Geschichten in einem ähnlichem Stil(welcher Autor tut dies nicht), aber sie sind trotzdem immer spannend zu lesen, auch wenn er fast nie eine seiner größeren Geschichten beendet(Ich will wissen wie Göttersteine ausgeht zum Geier noch eins).

    Wenn ich den Armen zu essen gebe, nennen sie mich einen Heiligen. Wenn ich frage, warum die Armen kein Essen haben, nennen sie mich einen Kommunisten. - Câmara

    Edited once, last by HerrHorst (March 22, 2007 at 11:31 PM).

  • :-D. danke für die Blumen! Das freut einem!


    Noseman

    ich finde aber, gerade weil man neuling ist, hat man am anfang keine Ahnung was, oder wie man Schreiben soll! Man muss erstmal einen Stil finden der zu einem Passt! Oder den man kann,oder will!

    Und welche geschichte ist denn Nachgemacht? so mal aus neugier?
    Bei mir war es nur die erste hier, die auf einer erzählung des Mittelalters beruht! Alle andren sind aus dem Finger gesogen :-D.

    Deva

    Naja ich fand die Kritik an dich klang in dem Sinne ein bischen Aggressive :-D: Aber das kann der Ronin wohl ;-). Daher fühlt man sich sicher sehr angegriffen!

    Ich wünscht ich könnte manchmal so Schreiben! Also was ich Gut fand war der Anfang, sehr genau das Leiden beschrieben! dieses Mannes! Später liess dann diese Tiefe ein wenig nach! Aber sollte ja auch nicht zu lang werden! Was aber für Stimmungsverlust sorgt!

    Aber das was mich wircklich störte! Alles im zusammenhang geschrieben! Ich finde so einzelnge Blöcke leichter zu Lesen! Nur meine Meinung. Sieht dann so immer bischen chaotisch aus!

    Edited 2 times, last by GH05T (March 23, 2007 at 12:18 PM).

  • Hunger

    Er wachte auf und malte mit einem Stück Holzkohle - wieso zur Hölle war in dieser Zelle ein Stück Holzkohle gelegen? - einen weiteren Strich an die Zellenwand.
    Nein, damit ist nicht eine weitere Woche Gefangenschaft gemeint, sondern ein weiterer diese merkwürdigen Deliriumträumen...
    Im kargen Dämmerlicht betrachtete er die Wand und sah schon rund vier Dutzend solcher Striche.
    Er stöhnte - er hatte Hunger. Entsetzlichen Hunger.
    Was hätte er dafür getan, wenn nur nicht im Zorn den Schädel eines Kammeraden eingeschlagen hätte. Dann wäre er nicht hier und würde nicht verhungern. Wenn er es nicht getan hätte, wäre er jetzt oben und seine Leiche würde nun irgendwo im Bunkerkomplex verrotten, doch das wäre viel besser...
    Irgendwelche hatten die imperiale Basis angegriffen und wahrscheinlich alle getötet. Nur ihn nicht. Keiner von diesen Bastarden hatte den Gefängnisskomplex durchsucht. Wie sehr sehnte er sich nach der Gnade eines schmerzlosen Todes! Alles war besser, als hier zu verhungern.
    Er stellte sich vor, wie er nun aussehen müsste... Nach den 29 Tagen, die er schon hier verbracht hatte, war er sicherlich bis auf die Knochen ausgemergelt. Hätte er nicht das Wasser aus der Toilette trinken können, wäre er verdurstet. Nun war kein Tropfen Wasser mehr in der Toilette.
    Aber das quälendste waren die "Hungerträume". In ihnen hatte er keine Kontrolle mehr über sich selbst. In ihnen sah so gut wie alles wie Essen aus...
    Der Grund, weshalb er jetzt kaum noch Zähne hatte. Das Pritschenbein war einfach nicht essbar...
    Doch das schlimmste war, dass er seit gestern nur noch 9 Zehen hatte. Er konnte sich nicht einmal daran erinnern, doch da wo der 10. Zeh war, ist jetzt nur eine entzündete Wunde. Er konnte immer noch den metallischen Geschmack von Blut schmecken...

    Man konnte ein metallische Stampfen hören. Er hatte nur noch 6 Zehen - es war der 35. Tag, doch das wusste er nicht mehr...
    "Ist hier jemand!?", hallte es durch die Gänge.
    Seine Stimme versagte, er konnte kaum noch krächzen. Wie sollte er auf sich aufmerksam machen? Mit letzter Kraft kroch er zum Sicherheitsglas und rammte seinen Schädel gegen es.
    Kein normaler Mensch hätte das hören können, doch die Schritte näherten sich, schnell.
    Die Schritte stoppten aprupt kurz vor seiner Zelle, sehen konnte er kaum noch, nur noch hören.
    "Oh, armes Geschöpf, wer hat dir das angetan?", hörte er eine Stimme fragen.
    "Antworte nicht, aber höre mir bitte erst zu: Es gibt zwei Arten von Menschen. Die Herrscher und die Diener. Die Herrscher glauben, dass sie über Leben und Tod der Diener bestimmen dürften. Die Herrscher haben dich hier eingesperrt und wollen dich verhungern lassen."
    Er nickte; Da sein Verstand schon so gut wie kaputt war, klangen die Worte sehr realistisch...
    "Doch wir Diener müssen uns gegen die Herrscher wehren, sie dürfen nicht über unser Leben und unseren Tod entscheiden. Wir können uns wehren. Doch viele Diener sind so dumm und glauben auch noch, dass die Herrscher für die Diener das beste wollen. Aber es gibt uns intelligente Diener, die sich wehren. Willst du mit uns gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen?"
    Er nickte wiederum.
    "Schwörst du, dass du uns auf ewig dienen wirst?"
    "Ich ... schwöre...", ächzte er.

    Der Chaosmagier hatten einen weiteren Anhänger gefunden.

  • nicht schlecht :)
    hättest du den letzten Satz noch weggelassen hätte ich lange über die Geschichte nachgedacht.Schon alleine das gegenspiel. Sehr schick.

    GH05T: Ich finde das sich die Geschichten alle irgendwie gleich"er" werden.
    Es kommen zu wenige überraschungen wie z.B. die über mir geschriebene. Leute die keine Leseratten sind, geben da schnell auf.

  • Feuer Feuer Feuer
    Das war es, was Perri wollte. Er zündete seinen Flammenwerfer an. Die Flammen faszinierten ihn. Es war schon seit seiner Kindheit so. Er hatte Feuer in Mülltonnen gelegt. Es erfüllte ihn mit einer enormen, fast schon sexuellen Befriedung, zuzusehen, wie Gegenstände langsam oder schnell verbrannten. Nichts als Asche blieb übrig. Nichts außer Asche...
    Man hatte ihn als Kind beschimpft, er war schon mal im Jugendknast gewesen, er hatte ein Haus angezündet. Doch das schlimmste waren die Demütigungen, wenn jemand ihn mit schlimmen Namen anredete, ihn beleidigte und schlug. Perri hasste sein Leben.
    Deshalb war er dem Militär beigetreten. Er hoffte, dort entweder zu sterben oder wenigstens akzeptiert zu werden. Doch beides blieb ihm verwehrt. Seine Kammeraden gaben ihm die selben bösen Spitznamen und sie schlugen ihn auch manchmal aus Spass. Sein Leben war eine Qual.
    Er lies den Flammenwerfer fallen, der Napalmtank platzte und der Brennstoff entzündete sich sofort.
    Nichts als Asche zu sein, das wäre schön.


    OT: Ich bin müde, hatte aber das Bedürfniss, etwas zu schreiben. Kann also keine Qualität versichern.

  • ... für eine nach 0 Uhr Story fand ichs eigentlich ganz gut! : )
    Nich was woraus man mehr machen könnte, aber liest sich ganz gut ^^

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • So jetzt wollt ich auch mal meiner retorischen Kreativiät freien Lauf lassen.


    Das gleißende Licht schwand allmählich und Sergeant Tiberias und seine Brüder konnten ihre Umgebung wieder erkennen. Waffenfeuer fegte über das Schlachtfeld des kleinen Gemetzels. An die drei Dutzend Feuerkrieger in schwarzen Rüstungen sprinteten über den von Bomben und Granaten zermürbten, kreisrunden Platz. Er war gesäumt von gewaltigen, in Flammen stehenden und schwelenden Ruinen einst monomentaler Gebäude. Tiberias spähte über das Gelände; am westlichen Rand des großen Platzes gingen mehrere XV 88 Kampfanzüge in Stellung.
    “Feuerfokus auf die Kolosskampfanzüge!”, bellet der Befehl des Oberkommandierenden Brutus aus den Koms.
    Tiberias sah die Feuerkrieger in ca. hundert Metern Entfernung in einigen größeren Trichtern in Deckung gehen.
    “Deckung!”, brüllte Tiberias.
    Ein Aufleuchten am Westrand. Zehn hellblaue Partikelstrahle jagten über den Platz.
    Feurigtosend und grausamwütend schlugen die Geschosse ein. In einem kurzlebigen Inferno, jedoch war es umso mächtiger, wurde der Hellfirecybot der Blood Ravens niedergestreckt.
    Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Unter blutrünstigen Kampfschreinen erhoben sich die Blood Ravens und stürmten über das Schlachtfeld. Zischend spieen alle Geschütze des Predators der Blood Ravens sengende Laserstrahle auf die Tau.
    Die Feuerkrieger erhoben sich wieder in den großen Trichtern und eröffneten das Feuer auf die Krieger des Imperators. Die zwei Dutzend Space Marines trotzen dem Plasmabeschuss und vertrauten auf ihre Rüstung und ihren Glauben. Denn ihr Glaube war ihr Schild.
    Sie eröffneten ihrerseits das Feuer, das Feuer aus ihren heiligen Boltern. Und ihre heiligen Bolter spuckten brüllend Tod und Verderben.
    “Vorwärts, meine Brüder!”, rief Oberkommandierender Brutus, “Zum Ruhme des Imperiums!”
    Sie hatten die großen Trichter erreicht und sprangen hinein. Hier waren die schwächlichen Tau ihnen ausgeliefert. Mit unverminderter Wucht fuhr Bruder Brutus Energiehammer auf den Schädel eines Tau nieder. Krachend schmetterte die Macht der heiligen Waffe ihn nieder. Der hünenhafte Space Marines zückte seine Plasmapistole und setzte nach, dann wandte er sich dem nächsten Tau zu. Er fuhr mit seinem Hammer durch die Xenos, als dresche er Korn. Der Nahkampf im Schutze der Krater dauerte nicht mehr als drei Minuten. Die Tau hatten den Giganten nichts entgegenzusetzen.
    “Weiter meine Brüder!”, rief Brutus, er sprang aus der Deckung und sprintete weiter zum Westrand, seine Brüder folgten ihm.
    Abermals eröffneten die Kolosskampfanzüge und Feuerkrieger am Westrand das Feuer - Vier Blood Ravens zerfielen in glühende Staubwolken. Tiberias hörte für eine Sekunde Rauschen und Kreischen dann verstummten sie. Plasmageschosse zischten um die Space Marines und schlugen heißfauchend auf ihren Rüstungen auf. Tiberias biss die Zähen aufeinander und brüllte sich und seinen Männern Mut zu. Doch dann sah er aus dem Schatten einer in Trümmern liegenden großen Straße sich einen Dornenhai schieben. Er blicket sich hektisch um. Bis zum nächsten Trichter, der genügend Schutz bieten könnte waren es noch gut hundert Meter, bis zum Westrand zweihundert. Da schossen ihm und seinen Kriegern auch schon zwei Raketenschwärme entgegen.
    “Unser Glaube an den heiligen Imperator wird uns schützen, meine Brüder!”
    Die Blood Ravens rannten zusammen und bildeten einen Pulk. Brutus streckte seinen Energiehammer zum Himmel und schrie: “Für den Imperator!”
    Dann starb er mit seinen Brüdern

    Da kommt der Ritter Kunibert

    mit seinem tollen Kettenschwert

    puff, dong, klong, ratsch, hui, peng, boing, bums, rums, blub-blub, schnipp schnapp, hatschi

  • sehr schoen, kann das gebruell von dem tuepen fast hoeren ( kann auch daran liegen dass ich grad vom BF2 zocken komme und Rammstein hoer xD )
    aber sehr schoen geschrieben, eindringlich

    Langsam, aber unausweichlich wie der Tod selbst.

    Edited once, last by StyX2Gamma (April 8, 2007 at 12:46 AM).

  • Danke! :P

    Ja, also ehrlich gesagt, habe ich mich auch gefragt, ob der Verlauf technisch gesehen so realitisch ist. :D:D Aber dann habe ich gedacht 5 Koloss, paar Feuerkrieger und dann noch einen Dornenhai gegen 24 Space Marines udn einen Predator. Der Hell fire ging ja gleich in die ewigen Jagdründe ein.^^

    Da kommt der Ritter Kunibert

    mit seinem tollen Kettenschwert

    puff, dong, klong, ratsch, hui, peng, boing, bums, rums, blub-blub, schnipp schnapp, hatschi

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