Warhammer in Augenblicken...

  • netter Karriere Beginn für nen Ganger ^^

    coole Geschicht, Crimson Fists sind auch'n cooler Orden und Straßenkampf und Mutanten sind noch keine Abgegriffenen Szenarien.
    Findsch dufte...

    Auch wenn ich glaub das die Marines sich nen scheiß um ein Gangmitglied scheren würden^^

  • Quote

    Original von Thorin
    Auch wenn ich glaub das die Marines sich nen scheiß um ein Gangmitglied scheren würden^^

    ja ich hab einfach mal die idee der ragnar reihe geklaut, dass space marine orden krisengebiete beobachten um dort potentielle scouts zu rekrutieren, wenn sich irgendwer in einem gemetzel hervortut

  • Ich hab nochmal eine neue Geschichte geschrieben. Ich hoffe die Idee ist besser^^

    Es war noch früh, erst in ein paar Stunden würde die Sonne aufgehen.
    Er kam nurnoch selten hierher. Früher war er oft hier, wenn er mal wieder nicht schlafen konnte.
    In diesem, eher stillgelegten Teil der kleinen Makropole, der jetzt als Gerümpelkammer diente, hatte er vor ein paar Jahren auf einer seiner Erkundungstouren diesen Raum gefunden. Er hatte sich schon oft gefragt für was dieser einmal gut war, denn in das Dach war eine kleine Glaskuppel eingelassen durch die man die Sterne beobachten konnte.
    Er hatte es sich bequem gemacht und lag auf den Rücken, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Er musste aufpassen, einmal war er hier eingenickt und hatte dan fürchterlichen Ärger bekommen, als er zuspät gekommen war. Meistens schaute er aber nur in den fernen Himmel und genau da war er auch mit den Gedanken.
    „Oh eine Sternschnuppe!“, murmelte er. Er schloss die Augen, dachte kurz nach und schlug sie dan lächelnd wieder auf. Niemanden würde er von seinen Wunsch erzählen, denn dan würde er sich nicht erfüllen, zumindest glaubte er das.
    Noch ein paar weitere Sternschnuppen konnte er am Himmel entdecken, eine glühte besonderst hell. „Das ist ein gutes Zeichen“, dachte er sich...

    Kurze Zeit später durchfuhr ein kaum merkliches Beben den Boden. Es kündigte, begleitet von einem leisen grollen, unruhige Zeiten an, denn nicht alles Gute kommt von oben....

  • Quote

    Original von RainofBlades
    Ich hab nochmal eine neue Geschichte geschrieben. Ich hoffe die Idee ist besser^^

    Es war noch früh, erst in ein paar Stunden würde die Sonne aufgehen.
    Er kam nurnoch selten hierher. Früher war er oft hier, wenn er mal wieder nicht schlafen konnte.
    In diesem, eher


    "eher"...naja.besser: "zum großen Teil" etc.

    Quote


    stillgelegten Teil der kleinen Makropole


    inwiefern kann eine makropole klein sein?
    das is wie ein kleiner riese oder trockener regen.
    meinst du dass das ne kleine stadt ist die sich auf handel konzentriert?

    Quote

    , der jetzt als Gerümpelkammer diente, hatte er vor ein paar Jahren auf einer seiner Erkundungstouren diesen Raum gefunden. Er hatte sich schon oft gefragt für was


    besser: "wofür"

    Quote

    dieser einmal gut war, denn in das Dach war eine kleine Glaskuppel eingelassen,durch die man die Sterne beobachten konnte.

    Er hatte es sich bequem gemacht und lag auf den Rücken, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Er musste aufpassen, einmal war er hier eingenickt und hatte dan fürchterlichen Ärger bekommen, als er zuspät gekommen war. Meistens schaute er aber nur in den fernen Himmel und genau da war er auch mit den Gedanken.
    „Oh eine Sternschnuppe!“, murmelte er. Er schloss die Augen, dachte kurz nach und schlug sie dan lächelnd wieder auf. Niemandem würde er von seinem Wunsch erzählen, denn dann würde er sich nicht erfüllen, zumindest glaubte er das.
    Noch ein paar weitere Sternschnuppen konnte er am Himmel entdecken, eine glühte besonderst hell. „Das ist ein gutes Zeichen“, dachte er sich...

    Kurze Zeit später durchfuhr ein kaum merkliches Beben den Boden. Es kündigte, begleitet von einem leisen grollen, unruhige Zeiten an, denn nicht alles Gute kommt von oben....


    joa...äh...schwierig.
    erstma:
    mach dir keinen kopf wegen der vielen korrekturen, hab jez halt jeeeden kleinscheiß korrigiert weil der text eingermaßen kurz ist.
    joa...äh..ganz gut geschrieben. ich hab zwar keine ahnug worums gehen soll ( spacehulk ankunft vllt?).
    aber das is ja egal, vllt bin cih einfachzu dumm

  • Nee biste net^^
    Das sollen Brokkenz sein, aber ka mann hätte sich auch alles andere denken können. Mit kleine Makropole meinte ich halt einfach keine riesige sonder halt eine im Verhältnis kleinere.
    Naja die Idee war halt, jmd sieht eine Sternschnuppe wünscht sich was gutes, aber eigendlich sinds Brokkenz und ein Waaagh kommt auf den Planeten.
    Okay hätte man auch besser umsetzen können aber ich bin noch ziehmlich kaputt vom Wochenende und hab auch net so viel Zeit reingesteckt.
    Ich wollte halt das man sich da etwas reindenken kann, z.B. was er sich wünscht oder was da halt den Himmel runterkommt... naja wie gesagt hätt manbesser machen können. Aber nobody is perfect^^

  • Quote

    Original von RainofBlades
    Nee biste net^^
    Das sollen Brokkenz sein, aber ka mann hätte sich auch alles andere denken können. Mit kleine Makropole meinte ich halt einfach keine riesige sonder halt eine im Verhältnis kleinere.
    Naja die Idee war halt, jmd sieht eine Sternschnuppe wünscht sich was gutes, aber eigendlich sinds Brokkenz und ein Waaagh kommt auf den Planeten.
    Okay hätte man auch besser umsetzen können aber ich bin noch ziehmlich kaputt vom Wochenende und hab auch net so viel Zeit reingesteckt.
    Ich wollte halt das man sich da etwas reindenken kann, z.B. was er sich wünscht oder was da halt den Himmel runterkommt... naja wie gesagt hätt manbesser machen können. Aber nobody is perfect^^


    ich wusste gar nichts von brokkenz...hab von orkzen nich viel ahnung

  • So ich dachte ich beleb den Thread mal wieder

    EXTERMINATUS

    “Nun werdet ihr zum ersten Mal Zeuge der wahren Macht des Imperators”, der Sergeant blickte aus dem riesigen Panoramafenster, das in den Rumpf des Schiffs eingelassen war, auf den sterbenden Planeten, “Eine weitere Welt unter Tausenden die den Feinden der Menschheit anheim gefallen ist! Doch ehe die abscheulichen Xenos diesen Planeten in ihr Territorium eingliedern, sollen sie mit ihm zu Grunde gehen!”
    Um den alten Krieger standen die Jungen Blood Ravens. Sie hatten zusammen mit ihren Brüdern auf diesem Planeten blutige Schlachten geschlagen und viele waren gefallen. Alien wie Mensch. Der Krieg war schnell über den Planeten hereingebrochen. Dann tobte er Jahrezent um Jahrzent wie ein Feuersturm und verwandelte das makellose Antlitz des Himmelskörpers in ein vernarbtes Reich des Todes. Nun war es vorbei. In einem letzten verzweifelten Finalen schlag würde der Makel der Xenos von der gepeinigten Welt getilgt werden. Dann würde auch sie vergehen.
    Alle im Saal versammelten standen um das riesige Panoramafenster herum und schauten ungeduldig auf die unter ihnen Kreisenden Zerstörer. Es waren gut drei Dutzend und langsam, beinahe schleichend formierten sie sich zu einem gewalteigen Kreis.
    “Nun werden die Seelen unserer gefallenen Brüder Ruhe finden, da sie gerächt werden”, die Stimme kam aus dem Schatten einer Ecke des Saals. Sie war dunkel und klar. Der Scriptor trat aus dem Schatten und Reihte sich in den Kreis ein.
    “Schaut nicht in die Strahlen”, sagte der alte Sergeant, “Es könnte euch das Augenlicht kosten.”
    Dann wurden wieder geschwiegen und einige Minuten verstrichen. Dann ertönte dumpfes Sirenegeheul und eine Durchsage: “Achtung, Zehn Minuten bis zum Erfolgen des Lanzenschlag. Achtung, Zehn Minuten bis zum Lanzenschlag.” Die Stimme war die einer Frau. Sie war synthetisch und frei von jedem Makel.
    Die Zeit floss langsam wie ein Strom zähen Breis. Unerträglich langsam; und jeder fieberte dem erlösenden Moment entgegen, da die Xenosbrut von einem todbringenden Inferno verzehrt würde.
    Dann erklang die zweite Durchsage: “ Achtung, Erfolgen des Lanzenschlags in fünf Minuten. Achtung, Lanzenschlag in fünf Minuten.” Weiter Minuten verstrichen und die nächste Durchsage erklang. Es waren noch drei Minuten und überall wurden rot aufleuchtende Alarmlampen aktiviert.
    Die Anspannung war nun dermaßen intensiv, dass man sie beinahe greifen konnte.
    Dann erklang die Letzte Durchsage : Zehn Sekunden bis vom Lanzenschlag.”
    “9”
    “8”
    Einige der Versammelten begannen ungeduldig mit ihren Händen zu Spielen andere bissen sich auf die Lippe und Strichen sich hastig durchs Haar.
    “5”
    “4”
    Jeder kannte die Gefahr die ein Solchen Unterfangen barg und die unermessliche Energie die frei wurde.
    “3”
    Alle Lichter erloschen und vollkommene Finsternis umhüllte sie.
    “2”
    Licht. Es durchbohrte den Raum und bannte die Finsternis. Die gigantischen Speere weißbrennender Energie durchschlugen das All und durchstießen, konzentriert auf einen Punkt, feurig berstend das Fleisch des Planeten. Als gebäre der Himmelskörper eine neue Sonne, schwoll ein Feuerball weiß gleißenden Lichtes an. Eine Ringförmige Welle vernichtenden Feuers raste über die Oberfläche und hinterließ nur tote glühende Fläche. Fünf mal zog Diese Feuerwalze über den Planeten dann erstarb sie.
    Mit vor Schmerz verkrampftem Gesicht sank der Scriptor auf die Knie.
    “Ein aufschreien Tausender Seelen. Jetzt sind die verstummt”, keucht er.
    “Es war unsere letzte Möglichkeit. Sie starben im Glauben an den Imperator, möge er über uns wachen.”, erwiderte der Sergeant.
    Unfähige zu sprechen starrten die jungen Space Marines und andere Anwesende, die keine Vorstellung von solch entsetzlicher Macht gehabt hatten, auf den Planeten der durch seine glühende Haut, die von verschlingenden Bränden überzogen wurde, aussah wie ein kleiner Stern.
    Schon in wenigen Stunden würde der Planet auseinander brechen und selbst dann würden die Feuer noch immer toben.

    Da kommt der Ritter Kunibert

    mit seinem tollen Kettenschwert

    puff, dong, klong, ratsch, hui, peng, boing, bums, rums, blub-blub, schnipp schnapp, hatschi

  • Wirklich gut geschrieben, sehr detailliert, man kann sich die Situation richtig bildlich vorstellen.

    Nya, schon krass, was sich das Imperium alles leistet, aber eine interessante Idee. ^^

    Solltest öfters mal was schreiben, dein Schreibstil passt ziemlich gut dazu.

  • Bruder Tod
    die Leiche liegt unter den seiner Brüder
    Mutter Tod
    Der himmel liegt zwischen ihren Beinen
    Vater tod
    stolz und eitelkeit haben ihn verschluckt

    wieso hat mich der allwissende Imperator so bestraft
    wieso konnten mich die Götter des Chaos nicht segnen
    wieso bezichtete mich die inquisition nicht der Ketzerei

    Lasst mich nicht leben, lasst mich in frieden
    in frieden soll der tod mich heimsuchen und auf seinen sanften schwingen mich zu meiner Familie tragen

    doch selbst dieser Wunsch wird mir verwehrt


    ein gedicht, modern gehalten, kein reimschema kein metrum, eben ein modernes gedicht, hoffe es gefällt euch, in meiner schule sind meine gedichte beliebt.

    Edited once, last by mufflonn123 (October 14, 2007 at 2:01 PM).

  • Ich hab mal bisl an einer Story weitergeschrieben ...
    .. aber da es noch nich so viel is post ichs einfach mal hier rein!

    Viel Spaß beim lesen ... (Rechtschreibfehler sind inkl.)

    Kapitel I

    Es war unausprechlich was an diesem Tag passiert ist. Sie kamen und nahmen uns alles. Sie verschleppten die Männer. Sie nahmen den Frauen ihre Kinder. Jeder der sich wehrte wurde kaltblütig erschossen. Sie kamen mitten in der Nacht und überfielen unsere Städte. Überall tobten in diesen Nächten Feuer und man konnte die Schreie der Menschen hören, die um ihr Leben bangten und um ihre Familien weinten. Sie zerstörten alles was uns lieb und teuer war. Wir versuchten uns zur wehr zu setzen, aber es hatte keinen Zweck. Von Tag zu Tag wurde der Himmel dunkler und die Erde begann vor Blut zu triefen. Hoffnung hab es keine, das wussten wir. So also fügten wir uns nach kurzem aufbäumen unseren neuen Herren.

    Meine Name? Ich heiße Hektor. Ein ehemaliger Bauer des Planeten Ellun, oder wie sie ihn nannten Depo XVII. Es war früher ein friedlicher Planet. Nur selten gab es Kriege. Wir waren einfache Bauern, die nichts außer ihr Land und ihre Lieben hatten. Aber es war ein gutes Leben. Gegen nichts hätte ich es je eingetauscht.

    Doch schon so viele Erinnerungen aus meinem früheren Leben sind verwischt. Doch ich kann mich noch genau an jene Tage erinnern. Ich hätte damals nie gedacht, dass sie kommen würden. Aber du wolltest ja meine Geschichte hören, soll ich nun weitererzählen?
    Dann setz dich.

    Ich schritt in jener Nacht, da sie unser Dorf plünderten, Orientierungslos durch die Straßen, betäubt von klaffenden Wunden. Ich wankte durch hell lodernde Gassen und es schien mir wie ein Tor zu Hölle. Ja, ein Tor. Und grade in meinem Dorf tat es sich auf um auch mich zu verschlingen. Aus den Häusern vernahm ich panische Schreie. Wut quoll in mir hervor und ich ballte die Fäuste. Ich verfluchte sie für alles was sie mir angetan hatten. Mein Bruder und meine Eltern hatten sie getötet, sie wollten nicht fliehen, sonder sich wehren. Wie jeder andere wurden sie in ihrem Feuer zerfetzt.
    Sie sagten ich sollte mich verstecken. Sie sagten ich sollte keine Angst haben. Ich war damals erst 15 müsst ihr wissen. Aus meinem versteck in der Scheune sah ich dann mit an wie meine gesamte Familie abgeschlachtet wurde. Tränen traten mir in die Augen, beim Gedanken an dieses Massaker. Dann wurde alles schwarz. Nurnoch ein dumpfer Aufschlag drang an mein Ohr. Dann war es still.

    Als ich erwachte, wünschte ich mir nichts sehnlicher als den Tod. Erst keimte in mir die Hoffnung auf, dass alles nur ein Traum gewesen sei und ich nun in meinem Bett zuahause lag. Nachdem ich meine Augen öffnete wurde ich jedoch eines besseren belehrt.
    Grausam deformierte Gestalten beugten sich über mich um mit ihren metallernen Armen meinen Körper abzutasten. Ich Schloss die Augen, in der Hoffnung, das alles würde ein Traum sein. Einer von ihnen begann zu sprechen:
    „Alle Verletzungen versorgt! Er ist einsatzbereit!“ Im nächsten Moment sprang die Tür auf und ein uniformierter Mann betrat in den Raum. Er trat zu mir und befahl mit tiefer Stimme:“Erhebe dich Soldat! Du bist von nun an Kämpfer der Imperialen Armee und Verteider des Imperators! Steh auf und diene deinem Herren!“


    Kapitel II

    Nachdem der Uniformierte ausgeprochen hatte, traten zwei Soldaten zu meinen Seiten und zerrten mich unsanft von der Liege. Ich wehrte mich nicht. Ich war immernoch wie vom Schlag getroffen. Dies mussten die Menschen sein, die meine Familie getötet hatten. Ein flackerndes Gedankenspiel ereignete sich in meinem Kopf und ich konnte mich nicht konzentrieren so sehr ich es auch versuchte. So viele Eindrücke. Ein Wust aus Gefühlen hämmerte auf mich ein, während ich langsam begann zu verstehen. Dieser Situation etwas positives abzugewinnen schien mir unmöglich, trotzdem lachte ich in mich hinein. Ich weiß nicht genau warum, aber es war wohl die Obskurität der Ereignisse. Die beiden Soldaten sahen zu mir hinab und flüsterten sich etwas zu. Ich verstand es nicht, doch was es war konnte ich sehr gut erahnen. Sie schleiften mich einen langen, weißen und spärlich beleuchteten Gang entlang. Ab und zu waren Blutspritzer zu sehen und schreie aus den umliegenden Räumen zu hören. Erschreckende Schattenspiele tanzten auf der Wand. Ich wendete meinen Kopf so weit ich es konnte und sah, dass die Lichtquelle aus einem der Operationssääle zu kommen schien. Ich versuchte mir garnicht erst zusammen zu reimen, was dort drin wirklich geschah. Das angetrocknete Blut der Handabdrücke an der Tür sprach für sich. Ein grelles Flutlicht erleuchtete den Raum und obwohl es nur durch die Lukenartigen Fenster der Tür drang musste ich blinzeln. Anscheinend hatte ich noch Glück gehabt. Wer weiß was sie mit diesen armen Hunden machten.

    Durch eine große Tür gelangte ich in eine große Halle. Wieder war hier ein grelles Licht das mich zwang meine Augen zu schließen. Ich wollte eigentlich auch garnicht wissen was mit mir geschah, hauptsache es passierte schnell und schmerzlos. Wir hielten und eine blecherne, Emotionslose Stimme gab den Soldaten Befehle mich nach draußen zu bringen. Ich öffnete meine Augen kurz einen Spalt und ich konnte eine Art Roboter mit einer vielzahl von Armen erkennen. An ihnen waren Skalpelle, Bohrer, Sägen und ähnliches befestigt. Von einigen Instrumenten tropfte noch Blut. Sein früher vermutlich weißer Arztmantel war fast gänzlich Rot gefärbt. Ich schloss wieder meine Augen und verfluchte mich sie überhaupt geöffnet zu haben. Die Kacheln des Raumes waren kalt. Der Lärm unerträglich. Endlich bewegten sich die Soldaten weiter. Ich hörte wie eine Tür sich ächzend öffnete und gleichdarauf wieder zuschlug. Eine sanfte Brise umwehte mein Gesicht. Ich fühlte mich besser, ja fast frei. Doch beim ersten Atemzug in der vermeindlichen Freiheit hustete ich sofort los. Ein Gefühl als ob ich Säure trank machte sich in meinem Körper breit. Mein Gesicht verzerrte sich und ich riss meine Hände vor den Mund in der Hoffnung dieses unerträgliche Gefühl loszuwerden.

    Ich fiel auf meine Knie. Einer der Soldaten lachte und drückte mir eine Atemschutzmaske ins Gesicht. “Du gewöhnst dich schon dran!” spottete er und forderte mich auf die letzten par Meter selbst zu gehen. Mit einem wimmern und der schlechten Sicht durch die Maske tastete ich mich vorran. Als ich meinen Blick vom Boden abwendete und nach oben blickte bot sich mir ein postapokalyptisches Bild. Ich sah eine ganze Stadt vor mir brennend und in trümmern. Dichter Qualm zog über uns hinüber. Meine Augen, vom beißenden Qualm gerötet, starrten auf die unglaubliche Szenerie, im glauben einen Alptraum zu erblicken. Selbst das Gebäude aus dem ich kam war von Granaten zerfurcht. Einzig der Panzerwagen vor mir schien unversehrt davongekommen zu sein. Ein Gewehrkolben im Rücken schob mich vorran. Ich begann zu taumeln. “Los, beeil dich. Wir dürfen nicht zu lange hier draußen bleiben!” bellte man mir zu. Das Heck des Fahrzeugs tat sich auf, ich wurde hineingeschleudert und schlug mit einem metallernen, dumpfen Ton auf den harten Stahlplatten auf. Die zwei Soldaten traten ein und setzten sich. Einer rechts, einer links von mir, mit dem Gewehr im Anschlag. Sie warfen sich nervöse Blicke zu. Die Lucke schloss sich wieder und wir verschwanden in einem tiefen schwarz das nur durch eine kleine flackernde rote Lampe erleuchtet wurde. Die Fahrt war holprig. Wir fuhren wohl über die Ruinen der Stadt. Langsam begann ich mich wieder aufzurappeln und setzte mich, mit etwas abstand, zu den Soldaten.

    Einer durchbrach die Stille: ”Wie heißt du?” - “Hektor!” antwortete ich nach kurzem zögern mit kratziger Stimme. “Ich heiße Nell! Von welchem Planeten kommst du? Was ist dir passiert?” Der Soldat schien wirklich nicht zu wissen wen er hier begleitete. Also erklärte ich es ihm mit einem seuzfer und dem Versuch die Tränen zurückzuhalten. Der andere Soldat hörte gespannt zu. Als ich fertig war sahen die beiden mich mit einem entgeisterten Gesichtsausdruck an. Als keiner anstalten machte sich zu erklären kochte die Wut schließlich in mir hoch: “Wieso so betroffen? Wart ihr es nicht die angegriffen und mein ganzes Dorf niedergebrannt haben? Redet!”. Der andere Soldat antwortete: “Das selbe was man dir angetan hat, hat man auch uns angetan. Wir kommen von einem Planeten in der nähe von Terra. Unser Dorf wurde, wie deins, zerstört. Beinahe die ganze Bevölkerung des Planeten ausgelöscht. Wir beide überlebten. Mein Freund Nell hier und ich, Sya. Es ist ein Wunder das wir noch nicht getrennt wurden. Irgendwie haben wir es geschafft. Wir wurden nachdem man uns gefunden hatte zwangsrekrutiert. Seitdem dienen wir in der imperialen Armee und kämpfen für ihren Imperator. Wir konnten unsere wahre Meinung über ihn bis jetz geheimhalten, das würde ich dir übrigens auch raten wenn du noch länger leben willst.” Er sprach leise und seine Stimme zitterte.

    Verdutzt versuchte ich das, was er mir grad erzählte zu verstehen. “Wer ist der Imperator? Was will er von mir?” Nell und Sya blickten mich ebenso verwundert an, wie ich sie. Sya ergriff das Wort und klärte mich über alles auf: Wer der Imperator war, was die imperiale Armee war und alles wovon ich noch nie gehört hatte. Mit offenem Mund staunte ich ihn an. Mir wurde schwindelig. Noch während Sya sprach brach ich in tränen aus. Doch nun konnte ich sie nicht mehr halten. Ich schluchzte. Sya unterbrach und lehnte sich zurück, mit einem traurigen Blick auf mich gerichtet. Nell nahm seinen Helm ab und strich sich durch sein Haar, dass von schweiß und Blut verklebt schien. Kein Wort fiel den Rest der fahrt. Keine aufmunternden Worte. Aber wie konnte ich sowas von ihnen erwarten. Sie waren abgestumpft, Kalt. Mehr als Betroffenheit äußerten sie nicht und selbst das kostete sie Überwindung.

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • Schön geschrieben besonders der erste absatz mit dieser direkten ansprache an den Leser finde ich sehr gut

    Hast dir ein :16: verdient :)

    Edited once, last by Cosmo_naut (November 22, 2007 at 9:38 PM).

  • Sehr schoen! Mach mal ne richtig lange Geschichte draus, du und auch Hektor haben grosses Potenzial.


    ( OT : lol, wie sich die sache mit dem Weizen verselbststaendigt hat... hab ich mal als Wettbewerbspreis eingefuehrt xD )

    Langsam, aber unausweichlich wie der Tod selbst.

  • ich als absoluter antipro in sachen warhammer 40K will mich auch mal versuchen:

    Die Artilleriegeschütze feuerten mit einem erschütternden Donnern ihre Salven ab. Ihre Einschläge waren für ein paar Sekunden in den Fluten seines mannifestierten Albträume zu sehen, bis sich die Reihen erneut schlossen.
    Markus Oldanius betrachtete die Szene, als auf einmal ein Ketzer auf ihn zusprang. Der Soldat der 211. hob seinen Bolter und beförderte den Ketzer die Mauer wieder hinunter. Neben ihm ereignete etwas Ähnliches: Clavius Maxinius zückte seinen Bolter im anbetracht eines Chaosspacemarines, war jedoch nich schnell genug. Er stürzte die Mauer hinab und versank in den Fluten. Markus reagierte schnell und erledigte den CSM. Sein Rachedurst war jedoch nicht gestillt. Dieser CSM hatte seinen besten Freund erschossen und so verteilte er die Leiche mit seinem gesammten Magazin auf der Mauer. Während sein Körperin Extase seinen Bedürfnissen freien Lauf lies, wandelte sein Geist in die Vergangenheit, als er als Kind mit Clavius gespielt hatte. Wie er mit ihm seinen Militärdienst angetreten hatte. Wie auf einmal diese verfluchte Pest über ihren Planeten gefallen war und innerhalb von wenigen Tagen ihn fast vollkommen verschlungen hatte. Hier in der letzten von 3 Festungen hielten sie stand. Er würde nie die vorboten dieser Schrecken vergessen: nach Erdbeben und saurem Regen war auf einmal ein Tor auf Tardin (größter Kontinent des Planeten) aufgetaucht und aus ihm hatten sich Ströme aus purem Schrecken ergossen.
    Sein Bolter lies nur noch ein leises Klicken von sich hören, als Markus durch ein aufblitzen im Himmel wieder in die Realität zurückgeholt wurde. Er blickte auf und da verschwanden seine gesammten Zweifel an ihrer Niederlage: im Orbit hatte sich eine Flotte aus 5 Kreuzern postiert.
    Als er kleine Punkte näher kommen sah, war ihm gleich klar was sie waren. Landungskapseln. Landungskapfeln und die längst überfälligen Blood Ravens. Gepriesen sei der Imperator, dachte er. Auch seine Mitstreiter hatten die Flotte entdeckt, doch sie handelten ganz anders; anstatt ihren wiedergefundenen Mut aus sich herauszubrüllen oder zu jubeln, fingen viele ein Gebet an oder brach in Tränen aus. Und auch Markus erkannte nun, was die Punkte waren. Es konnten keine Kapseln sein, sie waren viel zu schnell um nicht in der Atmosphäre zu verglühen.
    Es waren keine Landungskapseln.


    So meine erste storry überhaupt über warhammer 40K...

    meine formulierung lässt auf jeden fall noch zu wünschen übrig, und mein fachwissen sowieso.
    aber ich würde mal glatt behaupten das die idee ganz nett ist :P

    ____________________________

    Schreibfehler, Hinweise auf Unwissenheit, Ignoranz und nichtjugendfrei Inhalte ... Ich schreib' des Zeug nicht zum Spaß!

  • Idee ist gut nur was mir beim lesen aufgefallen ist,es ist nicht ganz klar auf welcher seite derjenige steht aus dessen sicht du erzählst

    Quote

    Markus reagierte schnell und erledigte den CSM. Sein Rachedurst war jedoch nicht gestillt.

    Für mich klingt das eher nach einem CSM wie nach einem SM oder Gardisten

    Ansonsten gut ;)

  • hmm ich war mir nich sicher ob gardisten auch so normale menschen wären... die haben ja auch ingame voll die *****moral hehe
    (es sind die imperialen auf deren seite ich bin XD)
    aber gut zu wissen :)

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    Edited once, last by SandwichGhost (November 28, 2007 at 8:31 PM).

  • kling alles sehr schön, ein bisschen kurz vllt, aber dass is wohl nachzuvollziehen wenn dass dein erster versuch war.

    Eine sache ist mir aufgefallen, ich hoffe dass ich mich da jetzt nicht vertuhe *in deckung hast*:

    Imperialen Gardisten. haben in der Regel keine Bolter sondern Lasergewehre, zumindest die breite masse. weil Bolter für Normalsterbliche extrem Schwer zu händeln sind.

    Außerdem ist die Fachabkürzung Csm ein Bisschen unschön in einer Geschichte wie ich finde, dass ist aber Geschmackssache.


    Ansonsten wirklich eine sehr schöne idee vor allem der Schlusssatz hat mir sehr gut gefallen: "Es waren keine Landungskapseln"^^

    mach nur weiter so^^

    "Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm"

  • Umschreibe es lieber das es eher zu dem Charakter passt den du beschreiben möchtest

    z.b.
    Gardist : Der Idiot wird es noch bereuen die ganze Mauer hogeklettert zu sein
    SM: Der nächste Ketzer der es wagt den Boden Jenseits der Mauer zu beschmutzen .

    Nurn Vorschlag :)

  • vielen dank, sowas alles wusst ich nich 8)

    mir is so spontan bolter eingefallen als ich an waffen dachte XD

    in zukunft werd ich mich bessern ;)

    ____________________________

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