Der Kampf der Gerechten

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    inspiriert von devas "augenblick" habe ich mir vorgenommen, da ne längere story draus zu machen...

    DER KAMPF DER GERECHTEN

    [deva]

    Angeklagt


    Auf den Platz von Salem, versammelte sich die Menge, vor einer hölzernen Plattform. Auf dieser befand sich eine halbnackte, rotblonde Frau, die mit Ketten an einem eisernen Stamm gefesselt war. Sie war umringt von Holz. Der Scheiterhaufen!

    Ein Mann, ein Prediger des Imperiums erhob seine Stimme.,, Natalia Winters, du bist angeklagt der Hexerei. Bekennst du dich schuldig!"
    Die Frau weinte und schüttelte den Kopf. In der tobenden Menge, die sich mittlerweile auf den Platz versammelt haben, stachelten die die Mönche die Bevölkerung mit wilden Reden an.

    ,,Verbrennt die Hexe!“ hallte es von überall. Imperiale Soldaten, bewaffnet mit Lasergewehren und Armplastwesten hielten die Bürger davon ab, die Plattform zu stürmen.

    Der Prediger grinst und hob sein mit Gold beschlagenes in Höhe, auf dessen Front der imperiale Adler prangte.

    ,,Im dritten Buch des Imperators, Vers Exodus 22,17 steht geschrieben:,, Keine Hexe oder Zauberwirker soll am Leben bleiben! Erneut Hexe, bekennst du dich schuldig, Leid über die braven Bürger des Imperiums gebracht zu haben?“fragte er erneut nach, aber erneut schüttelte den weinende Frau ihren Kopf.
    Der kuttierte Mann gab jedoch nicht nach und wandte sich an die breite Masse.

    ,,Vom Hexenhammer angeklagt, beginnt nun die Hexjagd. Welches Laster hat sie über euch gebracht, sprecht zu mir, denn dann kann ich das Urteil vollstrecken.“

    ,,Sie hat meinen Mann vergiftet!“ brüllte eine von Hassverzerrte Frau aus der Menge.

    ,,Sie ist schuld, daß ich mir die Haare ausgefallen sind.“ schrie ein anderer imperialer Bürger.

    Für sich genommen, unwichtige wie kindische Gründe, doch genau das, was der Prediger hören wollte.

    ,,Schwere Vorwürfe und die Beweisen deines frevelhaften Verhaltens sind in den Gesichtern dieser Menschen eingebrannt. Hexe, bekenne dich schuldig und erlange Vergebung für deine Taten, denn der glorreiche Gott-Imperator vergibt jenen, die sich ihrer Schuld bewusst und ihre Laster verfluchen! Bekenne dich schuldig den Chaos geholfen und damit Ketzerei begannen zu haben.“

    rief der Prediger und fasste Natalia an den Kopf. Diese weinte noch immer, während kuttierte Männer, jeweils eine brennende Fackel in ihren Händen trugen. Die Scharfrichter dieses Prozesses.

    ,,Deine Haare rot wie Blut wie einst dem des Verräters Magnus des Roten. Bekenne dich schuldig, mit ihm im Bunde zu sein! Hexe, höre die Menschen um dich schreien und höre deine Sünden.“ mit einem hämischen Grinsen wandte er sich nochmal an die Bevölkerung.

    ,,Welche Verbrechen gegen die Menschheit legt ihr ihr noch zur Last.“

    ,,Sie hat mein Vieh getötet, indem sie an meiner Farm entlang ging!“ rief einer der alten Bauern und schwang seine Mistgabel.

    ,,Kinder hat sie gefressen! Seht doch wie rot ihr Haar ist, gefärbt von den Blut der Unschuldigen! VERBRENNT SIE!“ ballte eine ärmlich-gekleidete Frau die Faust.

    ,, Natalia Winters deine Schuld ist nicht mehr zu leugnen und selbst Gnade würde Angesichts deiner mörderischen Taten wie ein Witz erscheinen! Bekenne dich schuldig, um deiner unsterblichen Seele willen. Das Feuer wird deine Sünden verbrennen und deine Seele von jeden Makel reinigen. Im zweiten Buch des Imperators steht geschrieben, Vers Sanktuarium:,, Und es mögen all jene, die Schande und Schrecken über die Menschheit gebracht, im Feuer gereinigt werden!“ hielt er weiteres der schweren Bücher in die Luft.

    Die Bevölkerung war kaum noch aufzuhalten, die imperialen Soldaten mussten die ersten Zivilisten mit Gewehrkolbenschlägen zurückdrängen, aber dies war auch genau das, was der Hexenhammer bezweckte. Egal, ob schuldig oder nicht, nur sie bestimmten, wer leben durfte und wer nicht. Wer an der macht des Inquisition zweifelte war mit Chaos im Bunde und musste gereinigt werden.

    ,,BEKENNE DICH SCHULDIG!“ brüllte er ihr ins Gesicht, aber Natalia weinte und erwiderte:,,NEEEEEIINNNN.......“

    ,,Die Hexe ist uneinsichtig und erkennt nicht ihre Schuld. Daher werden wir das Urteil vollstrecken und die Hexe verbrennen!“

    Ein Jubeln war zu hören und er fand von den vielen Menschen Zuspruch.

    [/deva]

    [ich]

    Die Gerechten

    Der Prediger entzündete die zeremonielle Fackel und schritt damit auf den Scheiterhaufen zu, auf dem ein verschnürtes Bündel lag.

    Natalia Winters versuchte verzweifelt ihre Fesseln abzuschütteln, doch der Scharfrichter verstand sein Handwerk und der Knoten war nicht zu lösen.

    Der Prediger ging langsam und genoss jeden Moment. Schließlich war er noch 3 Schritte von der zuckenden Frau entfernt und die Menschenmenge um den Platz herum schrie und brüllte.

    Der in eine graue Kutte gehüllte Mann genoss die Atmosphäre und lauschte den Rufen aus der Menge.
    Doch da nahm sein Ohr etwas war, was auf keinen Fall einer menschlichen Kehle entsprungen sein konnte.
    Ein monotones Pfeifen, das immer lauter wurde.
    Langsam verstummte der Mob und 100 Augenpaare richteten sich gen Himmel.

    Da blieb auch der Prediger stehen und suchte die Quelle des merkwürdigen Geräuschs, das eindeutig von oben zu ihm drang.
    Plötzlich tauchte im dunkelblauen Himmel ein schwarzer Punkt auf, der stetig an Größe zunahm.

    Das kometenartige Ding raste mit irrsinniger Geschwindigkeit auf die Stelle zu, auf der der Priester stand
    Von kalter Angst gepackt, rannte der Prediger vom Podium, von dem aus er seine Ansprache gehalten hatte.
    10 Sekunden später zündeten die Bremsraketen der tiefschwarzen Landekapsel, und verbrannten die 2 Quadratmeter Holzpodium, bevor die Kapsel schließlich durch das Podium krachte und erst auf dem einen Meter tiefer gelegenen Steinboden zum Stillstand kam.

    Mit einem Zischen öffneten sich die Rampen, und rissen dabei noch einen weiteren Meter Holzpodium zu Boden.
    Augenblicklich sprangen 3 Hünen heraus, in riesigen, schwarzen Rüstungen, auf deren weißen Schulterplatten schwarze, rot umrandete Kreuze prankten.

    Nachdem sie auf das Plateau gesprungen waren, ergriff einer von ihnen, offensichtlich der Älteste, das Wort.
    Er wandte sich an den Priester und sagte: "Hiermit beschlagnahme ich diese Frau im Namen des Imperators."


    Sergeant Siegfried versuchte seiner Stimme einen sanften, beruhigenden Klang zu geben.
    Meistens waren die Menschen, mit denen er zu Tun hatte, so eingeschüchtert, dass eine effektive Konversation unnmöglich war.
    Noch wusste er nicht, dass dies hier sicher nicht der Fall war.

    Der alte Mann in Kutte vor ihm musste so etwas wie das Abziehbild eines Predigers sein.

    Dem Abziehbild quollen die Augen aus den Höhlen, erst vor Erstaunen, dann vor Wut.
    Er blähte sich auf, was ihn in den Augen der Marines keinesfalls eindrucksvoller machte, und schrie:
    "WAAAS?! Ihr missachtet das Wort des Imperators!?!", in einer halben Sekunde war einer der Marines hinter ihm und zerrte ihn am Schlawittchen ihn die Luft.
    Der Prediger baumelte nun etwa 2 Meter über dem Holzboden, was seine Wut zwar nicht zu vermindern schien, allerdings blieb ihm eine Sekunde die Luft weg, was sein Angreifer nutzte:" Wir, und das Wort des Imperators missachten?! Weißt du mit wem du sprichst, nichtswürdiger Wurm? Wir sind Black Templars, wir ha-"
    "RUHE!!", donnerte der dritte Marine.
    "Lassen sie ihn runter, NE-O-PHYT! Sie sind noch kein Black Templar, also reißen sie ihr Maul nicht soweit auf.
    Sehen sie, was sie angerichtet haben!"

    Und tatsächlich.
    Die Arbites, die während des "Prozesses" das Volk im Zaum gehalten hatten, hielten ihre Waffen nun in Richtung der 3 Marines, und auch der Scharfrichter hatte sich eine Vibroklinge geschnappt und kampfbereit aufgestellt.


    ---
    und wie es weitergeht, erfahrt ihr in der nächsten Folge XD

    Edited once, last by sCyh (June 7, 2007 at 11:39 AM).

  • Ja, also es ist nicht schlecht, du hast nur ein paar Fehler gemacht.

    -Natilia Winters wird mit Ketten an eine eiserne Säule gehalten, um die Folter noch grausamer zu machen.
    - Die Fackel wurden von zwei Scharfrichtern getragen.
    -Der Prediger war unbewaffnet.
    -Nicht Arbites sorgten für die Sicherheit, sondern imperiale Soldaten:,, Grund: Bei den damaligen Hexenverbrennungen war der Schutz oft von Heer überwacht und nicht von läppischen Stadtmachen."

    Also ich finde es interessant und bin gespantn wie es weitergeht ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Quote

    Original von Deva
    Ja, also es ist nicht schlecht, du hast nur ein paar Fehler gemacht.

    -Natilia Winters wird mit Ketten an eine eiserne Säule gehalten, um die Folter noch grausamer zu machen.
    - Die Fackel wurden von zwei Scharfrichtern getragen.
    -Der Prediger war unbewaffnet.
    -Nicht Arbites sorgten für die Sicherheit, sondern imperiale Soldaten:,, Grund: Bei den damaligen Hexenverbrennungen war der Schutz oft von Heer überwacht und nicht von läppischen Stadtmachen."

    Also ich finde es interessant und bin gespantn wie es weitergeht ;)

    hab ich den prediger bewaffnet beschrieben?

    ich hab dem prediger die fackel in die hand gegeben damit er das machen was jez noch kommt XD

    ---

    Nach Hause

    Der Neophyt ließ den Prediger los, so dass dieser mit voller Wucht auf den Holzplanken aufschlug.
    Der Alte schien keinen Schmerz zu spüren. Er richtete sich unverzüglich wieder auf. Seine Gesichtszüge waren grotesk verzerrt, als er laut anfing zu lamentieren:
    "Soooo beginnt die Unterdrückung!!! Die Justiz wird vergessen, Recht und Gesetz durch Willkürherrschaft ersetzt, doch nicht hieeeeeer !!!"
    Als er das letzte Wort kreischte, schleuderte er die Fackel Richtung Reisighaufen, auf dem die gefesselte Frau lag.

    Ein Witz.
    Der Paladin, der gerade noch seinen Schüler gerüffelt hatte, fing die Fackel lässig in einer Hand.
    Sergeant Helios war jetzt ebenfalls zornig.
    Er konnte es nicht dulden, dass diese offene Beledigung ohne Folgen blieb.

    Ein gepanzerter Zeigefinger knallte gegen die Nasenwurzel des Missetäters, worauf dieser mit eingeknicktem Schädel einige Meter weg flog. Wo früher die Nasenlöcher gewesen waren, war nur noch blutiger Matsch und immer mehr Blut floß aus der Öffnung.
    Helios fand diese Technik ausgeprochen praktisch.
    Viel Blut entsprach einer großen demonstrativen Wirkung.
    Das Volk war verängstigt und auch
    die Soldaten konnten sich offensichtlich nicht dazu durchringen, für den Prediger zu sterben.
    Wer hatte auch schon von einem Amboss gehört, der sich gegen den Hammer wehrte?!

    Doch der Scharfrichter heulte auf vor Wut und warf sich auf den Space Marine.
    "Der Mensch erklimmt doch immer wieder neue Höhen der Dummheit", dachte sich Siegfried als er dem Henker mit der flachen Hand vor die Brust schlug.
    Auf der Stelle krampften sich die Muskeln des Henkers zusammen, als die Nerven im Solar Plexus das Gehirn mit Schmerzreizen überfluteten und entspannten sich, als das Denkorgan auf Stand-by schaltete, um die Informationen zu verarbeiten.

    Der Pöbel sah seinen stärksten Vertreter fallen und wandte sich zur Flucht, ihm folgend die imperiale Garde.

    Sergeant Siegfried ergötzte sich kurz an der eingetretenen Ruhe, dann wandte er sich zu seinen Mitstreitern: "Bruder Gernot, befreien sie die Psionikerin.
    Schüler Tristan, rufen sie uns ein Taxi."

    Edited 2 times, last by sCyh (July 13, 2007 at 10:03 PM).

  • wird jez n doppelpost, aber wenn keiner dazu was sagen will..selba schult

    nach Hause Part 2

    Ein Thunderhawk und ein Dragonfly stiegen aus dem Himmel herab.
    Die 3 Marines stiegen mit einer zappelnden Natalia Winters in den Thunderhawk, während sich die Ordensdienerbesatzung des Dragonfly die Landekapsel auflud.

    Wenige Minuten später dockten die beiden Transporter an die Fregatte im Orbit an.
    Die Druckschleuse zischte, und offenbarte die Garnisionsquartiere, deren riesige Flure sich über die ganze Sektion C hinzogen.
    Allein die Sektion C war schon größer als die Stadt, in der Natalia gerade der Prozess gemacht worden war.
    Und die Bewohner waren eindeutig eindrucksvoller.
    Paladine und Neophyten lebten und trainierten hier
    ( Obwohl manche Neophyten wohl eher TRAINIERTEN und lebten gesagt hätten).
    Doch diesen Anblick konnte Natalia leider nicht genießen, denn ein pechschwarzer Sack war ihr über den Kopf gestülpt worden.
    Siegfried hatte zwar von Bruder Ordenspriester Dankwart den Befehl erhalten, diese Psionikerin zu beschaffen, doch das hieß noch lange nicht, dass sie gleich in Ordensgeheimnisse eingeweiht werden solle.


    So das war jez nur kurz, weil ich endlich kritik haben will :P

    Edited once, last by sCyh (June 7, 2007 at 11:41 AM).

  • Gut geschrieben, zwar gefallen mir einige Vormulierungen nicht, aber hey..
    Hauptsache is gut!^^

    Quote

    Original von Gbk: Und ich finde es gibt nichts schöneres als einen rassierten sack der schön duftet. :omg: .

  • Missionsbriefing
    Schließlich standen sie vor dem Büro des Ordenspriesters.
    Dankwart der Schwarze schien nicht wirklich überrascht, als die 3 Space Marines mit dem menschlichen Gast sein Büro betraten.
    -"Heil Rogal Dorn", begrüßte er sie.
    -"Heil!", antworteten Siegfried, sein Neophyt Tristan und Gernot, der Runenleser.
    -"Wie ich sehe, habt ihr Erfolg gehabt. Aber du hättest kein Blut vergießen müssen."
    Wie so oft fragte sich Tristan woher der alte Marine soviel wusste.
    -"Ihr habt sie also gefunden..." fuhr Dankwart fort.
    "Ihr werdet euch mit dem nächsten Schiff ins Hunn-System begeben, auf den Planeten Hunn 5.
    Die Psionikerin lasst ihr hier. Wenn ihr von eurem Auftrag wiederkommt, werden wir sie ausreichen geprüft haben. Begebt euch jetzt zu Bruder Castellan Gregor.
    Er wird euch sagen, was euch auf Hunn 5 erwartet."
    Die drei Marines verließen Dankwarts Arbeitszimmer und marschierten durch die Hallen der Black Templar Ordensfestung.


    angesichts der tatsache dass das bt sind, hab ich die namen geändert

    Edited 7 times, last by sCyh (July 13, 2007 at 10:03 PM).

  • Ich denke mal ich bin nicht der einzige der gerne die Fortsetzung der Geschichte hören/lesen würde... Bitte scheib weiter liest sich gut und ist auch nen interessanter Anfang;)

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