• „Inquisitor? Inquisitor! Wachen Sie auf es gibt tolle Neuigkeiten!“, riss es ihn aus seinem Traum. Nur langsam lies sich der Schlaf abschütteln, der ihn in Vergessen gehüllt hatte. Dem Messias kam es vor als ob er gar nicht geschlafen hätte, denn er fühlte sich so unausgeruht, kraftlos und angespannt. Seine Augen waren zu schwer um sie zu öffnen und ein ziehender Schmerz in der rechten Schulter war das Ergebnis von der unbequemen Haltung. Mit einem schalen Geschmack im Mund fragte er:“ Ja? Was?“, während er sich zu der Person herum rollte die ihn geweckt hatte. Wie ein neugeborenes Kind konnte er nur Schemenhaft sehen. Die Welt schien durch einen Nebelschleier verdeckt zu sein – ein milchiges Fenster durch das er in eine Welt schaute, die er nicht sehen wollte, in die er aber hineingehörte. Er musste einige Male blinzeln um den Schleier der Müdigkeit vor seinen Augen zu vertreiben. Neben ihm hatte sich Hispick in die Knie gelassen und er sah wirklich glücklich aufgeregt aus, ein alter Mann der sich über irgendetwas freute. „In den Trümmern“, erklärte Jonathan „haben wir Überlebende ausgemacht!“. Gähnend nickte Bilvor:“ Noch ein paar Mäuler zu stopfen!“, dachte er sich dabei. Eigentlich war Bilvor viel zu müde um aufzustehen, aber er musste. Mit einem müden Lächeln auf seinem schmutzigen Gesicht stemmte er sich langsam auf und klopfte sich den gröbsten Dreck von seiner nach Schweiß stinkenden Kleidung. Man hätte meinen können dass sich der Schein-Inquisitor über die guten Neuigkeiten freute, da er lächelte. Doch in Wahrheit schmunzelte er über die alten Sprüche die von Generation zu Generation weiter gegeben wurden, er dachte an den Spruch:“ Der kürzeste Weg ist nicht immer der richtige“. Jeder Überlebender war ein freudiges Ereignis. Eine Seele mehr die Bilvors Fehlern entronnen war, 2 Hände mehr die diese Stadt wieder aufbauen und verteidigen konnten, ein Kopf mehr der mitdenken konnte und ein Mund mehr der an ihren schwinden Vorräten mit aß. Ja jeder Mensch steigerte ihre Kampfkraft und Überlebenschance, aber diese Überlebenschance wurde durch den Mangel an Essensvorräten wieder zunichte gemacht. Die Menschen über die Bilvor nun Verantwortung genommen hatte, hatten nun die Wahl ob sie den kurzen oder den langen Weg gehen wollten. Der kürzeste Weg war der angenehmste, aus Bilvors sicht. Der Kampf gegen die Orks würde kurz und erbarmungslos sein. Zuerst würde es die Schwachen erwischen die nicht richtig kämpfen konnten, danach die Starken die ein paar Sekunden länger durchhielten. Auf diesem Weg wartete auf sie nur ein kurzer starker Schmerz und alles wäre vorbei aber auf diesem Pfad lag keine Aussicht auf überleben. Der lange Weg war der Hungertod langsamer, schmerzhafter aber genauso erbarmungslos auch hier würde es zuerst die Schwachen und Kranken dahinraffen, bevor die Starken daran glauben mussten. Aber mit dem Unterschied dass es hier eine Chance aufs Überleben gab, wenn die Menschen es schafften ihr sterben lange genug hinaus zu zögern könnten sie wohlmöglich gerettet werden.

    Mit einem knurrenden Magen, der sich anfühlte wie ein tiefes Loch mit einem Sog nach innen, machte Bilvor seine ersten Schritte an diesem Tag. Müde und kraftlos ging er hinter Hispik hinterher. Wieder schrieb das Leben eine seltsame Komödie. Der junge Messias und der alte Fabrikarbeiter spielten diese Szene aber mit vertauschten Rollen. Während der junge Mann wie ein alter Greis, mit runterhängen Schultern, den Händen in den Hosentaschen vergraben und müdem Blick und Schritt über den Boden schlurfte, ging der alte Mann behänd wie ein Kind voller Vorfreude und Zuversicht über den Betonboden.
    Bilvor folgte dem alten Mann bis in den hintersten Teil der Station und blieb dann vor einer Gruppe von rund 40 Menschen stehen. Die brennenden Benzintonnen verströmten eine angenehme Wärme und erhellten alles in ihrem Umkreis im röt-gelben Schein Der Messias schaute sich die Menschen nicht genau an, er wollte es einfach nicht. Er wollte nichts mit denen zutun haben die eh bald tot waren. Was interessierten ihn ihre Gesichter? Ihre Namen? Ihre Geschichten? Es würde nicht lange dauern und sie würden in einem großen Grab mit hunderten Namen, Gesichtern und Geschichten liegen. Alles was er über sie erfahren würde, wäre für Bilvor nur eine weitere Last gewesen die er sich nicht leisten konnte.
    Sein Blick schweifte knapp über die am Boden sitzenden Gestalten an der kahlen Betonwand hin und her. Gerade als er Luft holte und phrasenartige Begrüßungssätze los lassen wollte, fiel ihm ein merkwürdiger Farbton innerhalb der Menschenmenge auf. Als er genauer hinsah, war er irritiert. Erst jetzt schaute er sich die Menschen genauer an, und je mehr er die Ansammlung auf sich wirken ließ desto verwirrter war er. „Wo habt ihr sie gefunden Hispik?“, fragte er tonlos. „In einem Bunker, er war verschüttet Inquisitor! Wir haben ein Klopfen unter der Erde gehört und angefangen zu graben. Mit bloßen Händen haben wir sie frei geschaufelt“, antwortete der Alte hoch erfreut. „Ja … sehr gut“, war alles was der Schein-Inquisitor gedankenverloren von sich geben konnte. Er war ein wenig geschockt, ein wenig erfreut, ein wenig besorgt und erstaunt. Mit diesem Haufen hatten sich ihre Überlebenschancen wesentlich verbessert. Nun hatte er was er haben wollte, doch es waren zuwenig das wusste Bilvor auf Anhieb. Aber es war besser als nichts. Während er nach den richtigen Worten rang, wanderten seine Blicke innerhalb der am Boden sitzenden Soldaten hin und her. Alle hatten sie Dreck verkrustete Gesichter, die Lasergewehre und Granatenwerfer hatten sie über ihre Beine gelegt. Ihre grauen Uniformen waren an manchen Stellen eingerissen und gaben freien Blick auf schorfige oder komplett schmutzige Haut. Manche von ihnen saßen mit gesenktem Kopf einfach da, so als ob sie eingeschlafen wären. Andere schauten ihn aufmerksam an. Bilvor musste sich räuspern damit seine Stimme nicht unsicher klang:“ Kommissar treten Sie vor!“, rief er in die Menge. Sofort erhob sich die drahtige Gestallt welche die rote Kommissarenuniform trug. Seine Augenpartie wurde durch den großen Hut verdeckt. Sein Kettensägeschwert hatte er in der Scheide stecken die an seiner rechten baumelte. Während er auf Bilvor zuging wehte sein schwarzer Umhang Wellen schlagend hinter ihm her. Die Schrittgeräusche seiner schweren Kampfstiefel halten durch die Gemäuer. Er hatte ein kantiges Gesicht, vorstehende Wangenknochen, eine ausgeprägte Nase und Doppelkinn, seine braunen Haare fielen ihm fettig und strähnig ins Gesicht. Seine Figur beschrieb eher die eines Athleten als die eines Soldaten, aber auf Bilvor machte er einen kampfgestählten und erfahrenen Eindruck. Bilvor schätzte ihn auf Mitte 30 ein, also ungefähr 10 Jahre älter als er selbst. Stolz baute er sich vor Bilvor auf und salutierte:“ Inquisitor Sir, der Kommissar Rheingau und die 105. Heimatgarde meldet sich zur Stelle, Sir! Unsere Stärke beläuft sich auf 37 Mann, Sir. Alle voll kampfbereit.“, meldete er sich militärisch korrekt. Der Schein-Inquisitor mochte diesen ganzen Militärkram nicht, er verkomplizierter alles viel zu sehr. Aber was ihn noch mehr verärgerte war, dass er schon wieder für einen Inquisitor gehalten wurde, langsam fragte er sich wer dieses dämliche Gerücht in die Welt gesetzt hatte und wie er denjenigen zur Rechenschaft ziehen konnte. „Ja danke Kommissar Rheingau“, erwiderte der Messias, “wie sie sicherlich wissen ist die Lage sehr ernst! Alle Verteidigungsanlagen der Stadt wurden beim letzten Angriff zerstört. Die Strom-, Wasser-, ärztliche- und Nahrungsversorgung der Bevölkerung ist gleich 0%. Sämtliche Truppen auf Armageddon befinden sich auf dem Rückzug und es wird nicht lange …“. In der Menge murmelte jemand „Der sieht gar nicht aus wie ein Inquisitor!“. Wut begann in Bilvor heiß hoch zu kochen. Er sah nicht aus wie ein Inquisitor? Wie konnten diese Maden auch nur daran denken, nachdem sie von ihm gerettet wurden, seine Autorität und Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen? Er war derjenige der hier Leben und Tod in beiden Händen hielt. Wenn er es wollte konnte er das gesamte Imperium weiter leben oder zugrunde gehen lassen! Er hatte zu viele Opfer gebracht um sich das anhören zu müssen. Eine infrage Stellung seiner Macht kam gar nicht in Frage! Ohne nach zu denken oder wirklich zu realisieren was er tat schrie der Schein-Inquisitor völlig außer sich:“ WER HAT DAS GESAGT?“. Alle zuckten erschrocken zusammen und schauten ihn angsterfüllt an. Noch bevor Bilvor eine Antwort oder Entschuldigung zu hören bekommen konnte, streckte er seine Hand aus und pickte sich wahllos einen Soldaten aus der Menge. Der Messias ballte seine Hand zu einer Faust und hob den Arm etwas in die Höhe. Sofort wurde ein Soldat durch seine psyonische Kraft in die Höhe gehoben. Mit einem entsetzten Keuchen strampelte der arme Wicht in der Luft. Mit einer Bewegung als ob Bilvor einen Gegenstand zur Seite werfen würde, schleuderte er den Soldaten gegen die Wand. Mit einem Geräusch als ob man auf eine volle Kartoffelchip-Tüte treten würde, knallte der Gardensoldat gegen die Wand und brach sich sämtliche Knochen. Durch den harten Aufprall, wurde der Helm des Soldaten am hinteren Teil fast platt gedrückt und rutschte ihm vor das Gesicht. Noch bevor die Leiche auf den Boden klatschte um dort in grotesker Haltung liegen zu bleiben, schoss ein Schwall von Blut aus Nase, Mund und Ohren um laut tropfend auf dem Boden zu landen. „Sie haben nur noch 36 Mann, Kommissar“, meinte Bilvor kühl. Voller Angst in der Stimme antwortete der in rot gekleidete:“ Inquisitor, Sir, jawohl, Sir!“. Alle Soldaten und Hispik starrten in Angst erfüllt an, und wandten schnell den Blick ab als sie realisierten dass sie den Schein-Inquisitor anschauten, aus Furcht der nächste sein zu können. Erst jetzt bemerkte Bilvor langsam was er getan hatte, und eine eisige Hand umklammerte sein Herz. Äußerlich vollkommen ruhig, aber innerlich total aufgewühlt fragte er sich:“ Beim Imperator was habe ich getan?“. Er hatte aus einer Laune heraus einen Menschen getötet, einfach so, und dabei noch einen Unschuldigen. Er hatte wahllos einen Menschen hingerichtet nur weil er etwas Falsches gesagt hat. Bilvor ekelte sich vor sich selbst, aber gleichzeitig versuchte er seinen Mord vor sich selbst zugerechtfertigen. Er musste das tun, es war zwar ein hohes Opfer aber Zweifel an ihm oder an seiner Aufgabe würde sie alle töten. Er musste hart und schnell durchgreifen bevor die Menschen wieder anfingen in Hoffnungslosigkeit zu versinken. Auch wenn es etwas tröstliche Gedanken waren, änderte es nichts an der Tatsache dass er gerade mit eigenen Händen gemordet hatte. Für den Messias war das nichts neues, denn er hatte schon den halben Planeten auf dem Gewissen, aber dieses mal geschah es aus einer Laune heraus und nicht aus Unwissenheit wie beim Öffnen des Necrongrabes. Ohne es zu merken wurde er immer mehr wie Macratus der auch vor nichts zurück schreckte um an ein Ziel zu kommen. Mit zusammen geballten Händen, um irgendwie seine Anspannung zu verbergen sagte er ruhig zu Rheingau:“ In einer Stunde … einen Lageplan der Stadt und einen Verteidigungsvorschlag!“, dann wandte er sich einfach um und ging. Aus den Augenwinkeln konnte er noch sehen wie der Kommissar zackig salutierte. Während er zurück zu Onox ging, ließ er sich die Szene mehrmals durch den Kopf gehen. Er musste sich eingestehen dass er total die Kontrolle über sich verloren hatte, das durfte nicht noch einmal passieren! Während er über den kalten Betonboden ging, merkte er das Hispik neben ihm her trottete, er wirkte verängstigt, und passte darauf auf das er einen gewissen Abstand zu Bilvor hielt. Von der Seite her schielte der Schein-Inquisitor zum alten Fabrikarbeiter herüber, und schaute sich sein Gesicht ganz genau an, um irgendetwas aus seinem Gesicht zu lesen was er gerade dachte. Hispiks Mund bewegte sich nicht, aber seine Stimme hallte in der U-Bahnstation wieder, so als ob er durch einen langen Tunnel zu ihm schreien würde. Die Stimme echote wie in einem leeren Raum:“ War das wirklich nötig?“. Auch wenn Hispik diese Frage nur dachte, antwortete Bilvor mit einem Seufzen darauf:“ Ja das war nötig Hispik!“. Unvermittelt blieb der Alte stehen und starrte den Schein-Inquisitor an. „Inquisitor … ich … ich wollte nicht …“, fing er an sich verängstigt zu rechtfertigen, aber Bilvor hob beschwichtigend die Hand:„Ich weiß, ich weiß. Es ist nur so, wenn wir anfangen zu Zweifeln werden wir alle sterben, das war ein nötiges und hohes Opfer … ich bete zum Imperator das so was nicht noch einmal geschehen muss. Aber es ist einfach unsere heilige Aufgabe zu Überleben koste es was es wolle!“, in Gedanken ersetzte Bilvor „unsere“ durch „meine“. Er musste einfach überleben um diesem perversen Spiel des Gauklers ein Ende zu bereiten und das Imperium retten. „Hispik … suchen sie sich ein paar flinke Männer und Frauen und durchstreifen sie die Trümmer, fangen sie alles was wir essen können … Ratten, Hunde, Käfer egal was … wir brauchen mehr zu Essen!“, wies er den Alten an, der nur nickte und verschwand. Müde und ausgebrannt setzte sich Bilvor wieder zu Onox, der mit ein paar Kieseln in der Hand spielte und ihn nicht weiter beachtete. Während das Feuer aus der Tonne seine Haut warm berührte und er in die roten Flammen starrte, fragte sich Bilvor wie weit er noch gehen würde um seine Mission zu erfüllen und wie lange die Menschen hier seinem Spiel folgen würden bevor sie die Wahrheit erkannten und ihn lynchten. Er konnte sich niemandem anvertrauen, nicht den Bewohnern die ihn sofort zum Teufel jagen würden, nicht Onox der ihn dann beschützen würde und erst recht nicht den Soldaten die ihn für den Mord bezahlen lassen würden. Auch wenn Bilvor unter Menschen war, war er doch ganz alleine, wie damals in der Wüste von Armageddon.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

    Edited 2 times, last by HohesHaus (November 21, 2007 at 1:55 PM).

  • nice nice finde du hättest den gewissens konflikt noch ein wenig mehr ausarbeiten sollen finde ich.
    aber ansonsten finde ich es sehr gelingen

    mfg Momm3
    see ya on battlefield

    Eigendlich bin ich ganz anders, komme aber nie dazu ^^
    Ich mag keine Vegetarier.Denn sie essen meinem Essen das essen weg :D

  • „Muss da Kind des Imperators jetzt in da Minä?“, fragte Onox nach einer Zeit dümmlich. Bilvor verstand erst gar nicht, worauf der Ogryn anspielte, doch dann tröpfelte Stückchenweise die Geschichte des Riesen wieder in sein Gedächtnis. Auf ihn machte dieser Ogryn einen seltsamen Eindruck, der Geist eines Kindes wurde in den Körper eines Riesen gesteckt. Viele mochten glauben dass wenn man stark war, dass man sich vor jeder Gefahr beschützend konnte. Kein Mensch in der ganzen Galaxis würde je auf die Idee kommen einen 2,30 Meter Riesen mit Oberarmen so dick wie mancherleuts Oberschenkel auch nur schräg anzuschauen. Kein Lebewesen, würde auch nur ansatzweise es wagen diesen Hünen zu beleidigen, aus Angst mit einem einzigen Schlag zerschmettert zu werden. Ja, selbst die Orks hatten von diesen Kreaturen Respekt, und würden sie nicht auf der Seite des Imperiums stehen, so würde sie höchst wahrscheinlich einen Waagh! anführen. Aber gleichzeitig erkannte Bilvor auch wie sinnlos rohe Kraft war. Was nützte es einem wenn man der stärkste Mann der Welt war, wenn man nicht Lesen, Schreiben und Rechnen konnte? Was war Stärke wert wenn man sein direktes Umfeld damit beeinflussen konnte, aber die Welt um einen herum nicht verstand? Die Kraft der Muskeln war nur zu einem zu gebrauchen, nämlich zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse: Essen, Sicherheit und Sex. Mehr konnte man sich mit Körperkraft nicht erringen. Diese Mutanten, diese Ogryns waren dazu verdammt benutzt zu werden, in einem System in dem das Andersdenken verboten war. In ihrer Weisheit hat die Natur genau für diesen Zweck diese Rasse erschaffen. Eine Bild von einem Goliath aber naiv und unwissend wie Kinder, die benutzt wurden von einem System dass sie nicht verstanden. Mit einem verächtlichen Schnauben wurde Bilvor klar, dass das Imperium nicht davor zurück schreckte Kinder in die Schlacht zu schicken, es würde auch nicht davor zurück schrecken menschliche Kinder in die Schlacht zu schicken wenn es notwendig war. Gleichzeitig fragte sich der Schein-Inquisitor ob er überhaupt für die richtige Seite kämpfte. Was war überhaupt Gut und was war Böse? Ist das Imperium das Gute und alles andere das Böse? Ein System das vor nichts halt machte um diesen Krieg der Jahrtausende andauerte zu gewinnen? Ein System was verbot etwas anderes zu denken als an den Heiligen Gott-Imperator? Teilweise konnte er verstehen warum das Imperium so rigoros durchgriff. Es war einfach viel zu gefährlich den Leuten eine eigene Meinung zu lassen, nicht nur dass es dann zu Unstimmigkeiten innerhalb der eigenen Reihen kommen würde und das Imperium noch schwächer werden ließen, sondern auch weil die Verführung des Chaos allgegenwärtig war. Aber rechtfertigte der Zweck die Mittel? Soweit Bilvor wusste kämpften die Orks nur um des Kämpfens willen, hatten sie keine Gegner bekämpfen sie sich gegenseitig. Über die Eldar, und die Tau wusste er nichts, genauso wenig wie über die Necrons. Und das Chaos … das Chaos hasste das Imperium, aber warum, das konnte Bilvor bis jetzt auch nicht heraus finden. Man durfte auch nicht darüber sprechen da man sonst Gefahr lief exekutiert zu werden.
    Mit einem energischen Kopfschütteln fegte der Milizsoldat diese Gedanken hinfort. Er durfte an solche Dinge nicht denken, es gab nur das hier und jetzt. Es gab nur das Wir. Er und die Bewohner von Armageddon mussten überleben! Etwas anderes zählte im Moment nicht. „Datt verstäht Onox nich!“, meinte er spontan da er das Kopfschütteln von Bilvor als „Nein ich muss nicht in die Mine“ auffasste. Mit einem wissenden Seufzen, dass er ein Kind belügen musste damit es das Gefühl hatte die Welt zu verstehen obwohl es nur eine Lüge nach der anderen hörte und sich darauf seine Weltanschauung aufbaute entgegnete ihm Bilvor:“ Weißt du Onox, dieser Soldat war böse. Er war vom Chaos, deshalb musste ich ihn töten damit er nicht auch die anderen zum Chaos führt!“. Erleichtert lachte der Ogryn auf:“ Jaaa datt versteht Onox. Hoho! Wir könnän froh sein dass wa dem Kind des Imperators ham, denn sonst wärn jetzt alle Chaos! Der Kommisa sagte immer „Böse is wer Chaos Dinge tun macht!“, deshalb hat Onox immer ganz viel aufgeräumt, damit kein Chaos entstehen tut!“. Der Schein-Inquisitor konnte sich gerade noch zurück halten nicht die Hand auf die Stirn zu hauen bei soviel Dummheit. Andererseits musste er fast lachen über diese naive Sichtweise des Ogryns. Aber im Gegensatz dazu war dieser Ogryns Bilvor zehnmal lieber im Umgang, als die anderen. Denn diesen Riesen konnte man sehr leicht hinters Licht führen ohne sich anstrengen zu müssen, und das sparte Kräfte.
    Auch wenn der Messias lieber sitzen geblieben wäre, musste er sich wieder auf seine Aufgaben konzentrieren. Mit schmerzenden Gliedern stand er auf und schaute sich im Raum um. Neben den Soldaten und Bewohnern fielen ihm ein paar Menschen auf, die auf den ersten Blick keiner Aufgabe nachkommen konnte: Die Alten. Sie konnten weder kämpfen, noch Nahrung sammeln, aber eins konnten sie doch. Mit fester Stimme brüllte Bilvor durch die Schächte so dass es niemand überhören konnte:“ ALLE GREISE SOFORT ZU MIR!“. Die Menschenmasse zuckte zusammen und schaute sich etwas verstört nach dem Messias um. Zuerst gab es nur Gemurmel, stellen Weise ein unheilvolles geschwängertes Seufzen, dann folgten die ersten Ächzer und die Geräusche von schlurfenden Schritten. Es dauerte einige Zeit bis die lahmenden alten Menschen sich bei ihm zusammen gerottet hatten. Ein Haufen voller zerlumpter, schrumpeliger, stinkender Menschen die sich kaum auf ihren Beinen halten konnte. Einige davon fast zahnlos, andere waren mehr am Kriechen als am Gehen. Hätte man Bilvor die Wahl gelassen, er hätte sie sofort allesamt erschossen, da sie nichts wirklich produktives Leisten konnte. Weder kämpfen noch Ausrüstung sammeln. Wieder erschrak er sich vor sich selbst und seiner aufkommenden Skrupellosigkeit. Armageddon schien selbst den mitfühlendsten Menschen kalt und hart werden zu lassen, oder war es der Krieg an sich? Er durfte nicht so hart zu diesen Menschen sein, sie hatten die Blüte ihres Lebens für das Imperium gegeben, doch leider waren sie jetzt fast nutzlos. Trotzdem beschloss Bilvor ihnen etwas Hoffnung zu geben:“ Ihr seit allesamt alt und schwach. Ihr könnt nicht kämpfen und ihr könnt nicht die Trümmer durchsuchen“, viele der Greise schauten betroffen zu Boden und schämten sich für ihre Situation, “aber ihr seit trotzdem nicht nutzlos! Ihr könnt Dinge tun, für die wir Jungen keine Zeit haben in dieser Situation. Von nun an könnt ihr euren Platz in der Gesellschaft neu festigen. Denn ich gebe euch hiermit die Aufgabe wacht über unser Vorräte und Ausrüstung zu halten. Ihr gebt unsere Vorräte zu Sonnenaufgang und zu Mitternacht an alle aus, diejenigen die Kämpfen können bekommen auch mittags eine Kleinigkeit zu essen. Ich vertraue auf eure Weisheit dass ihr nur soviel rausgebt wie absolut Notwendig ist, und keinen Krümel mehr! Des Weiteren kümmert ihr euch um die Wäsche und das Kochen! Die letzte und wichtigste Aufgabe die ich euch anvertraue ist die Moral!“. Die Alten sahen den Messias mit einer Mischung aus Verblüffung und neuer Hoffnung gepaart mit der Angst vor dem Versagen an. „Wie sollen wir das anstellen, oh heiliger Inquisitor?“, fragte eine zittrige heisere Stimme. „Erzählt Geschichten, die ihr selbst erlebt oder gehört habt!“, fuhr Bilvor fort, „lenkt die Menschen von ihrem Elend ab. Kocht sogut ihr könnt egal was man euch bringt und ihr werdet sehen, dass ihr genauso viel Ruhm ernten werdet wie eure Söhne und Enkel die auf dem Schlachtfeld sterben w…„ –„ Inquisitor? Kann ich euch sprechen?“, unterbrach ihn der in rot gekleidete Kommissar. Mit einem vielsagenden Blick, dass die Greise nun mit der Arbeit beginnen sollen, ging er zu seinem neuen militärischen Berater in Sachen Stadtverteidigung. „Nun Kommissar Rheingau? Was können Sie mir berichten?“, fragte er direkt. „Nichts was euch erfreuen wird eure Exzellenz!“, antwortete er etwas eingeschüchtert.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • was für eine tolle geschichte das wäre, wenn man das einmal korrektur lesen lassen würde...
    diese falschen kommas und flüchtigkeitsfehler machen es sooo schwer zu lesen

  • Quote

    Originally posted by sCyh
    was für eine tolle geschichte das wäre, wenn man das einmal korrektur lesen lassen würde...
    diese falschen kommas und flüchtigkeitsfehler machen es sooo schwer zu lesen

    Das is leider meine tolle Rechtschreibschwäche die ich seit kleines Kind habe, und MS Word hilft mir nicht gerade dabei ^^

    Ich brauche immer um weiter zu schreiben, schreibe nur dann wenn ich mich danach fühle damit ich den Styl beibehalte kann.

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • man sollte das mal alles zusammenbinden und als buch rausbringen xD

    vAn #himself (11:38 PM) :
    alda, noch nie n gescheites autorennspiel gespielt?
    !0rD (11:39 PM) :
    ich hab mario kart du heini

  • „Ich spaltä dia gleich n Kopp du lahmä Madä“, rief Nuutz ungehalten, zu einem seiner Moscha Boyz der sich seiner Meinung nach viel zu langsam bewegte. Im Grunde genommen war er nicht wirklich unzufrieden mit den Leistungen seiner Boys, sie konnten viel und gut moschen, aber schon seit Tagen gab es einfach nichts zu moschen. Nichts in der Galaxie machte soviel Spaß wie jemanden im Kampf den Spalta in den Wanst zu hauen oder mit einer guten Koppnuss dem Gegner den Schädel zu zertrümmern, und was für ein Spaß das war wenn das Blut überall herumspritze. Doch jetzt war nur Langeweile an der Tagesordnung, da die ganzen Menschen auf einmal weg waren. Die ersten Tage hatten sie sich mit Grotze-Weitwurf und Würfelspielen die Zeit vertrieben, aber das wurde dann irgendwann verboten. Zum einen weil ihnen langsam die Grotze ausgingen und Waaghboss Mänschenz-Zerstampferz ihnen verbot weitere Grotze zu werfen, denn sonst würde sich niemand mehr um die Ausrüstung und den anderen Weicheier Kram kümmern. Das Würfelspiel wurde auch vom Waaghboss untersagt, weil es ständig zu Keilereien kam, weil doch gerne unter den Orks geschummelt wurde. Nach dem Verbot waren einige Orks dann irgendwann der Meinung Mänschenz-Zerstampferz würde es nicht mitbekommen wenn sie still in einer Ecke weiter Würfel spielen würden. Da hatten die Dummköpfe aber falsch gedacht – der Waghboss bekam es heraus. Er schnappte sich 2 Grotze, jeweils in die eine und die andere Hand, und prügelte mit ihnen solange auf die 3 Orks ein bis von den Grotzen und den Orks nur noch rote Matsche übrig blieben. Nuutz fand die Aktion ziemlich lustig, aber zeigte ihm auch gleichzeitig wer der Boss war und dass war nicht er obwohl er auch ein Boss war aber der wahre Boss – der Waaghboss war immer noch Mänschenz-Zerstampferz.
    Jetzt kletterte Boss Nuutz mit 8 anderen Boys als Spähtrupp über rauen Felsen und schritten über ausgetrockneten Boden auf der Suche nach einem guten Kampf. Diese Aufgabe war auch sehr langweilig, und sobald die Langweile zu groß wurde, wurde Nuutz aggressiv und wenn er aggressiv wurde konnte es schnell passieren dass er einem Boy den Kopp zermalmte. „Warum gähn man net zur na Mänschenz Stadt? Da gibtz immer gemosche“, fragte einer der Boys. Nuutz verdrehte die Augen, seine Jungs konnten zwar moschen aber sie hatten nichts im Kopf. Das brauchten sie zwar auch nicht, aber es nervte ihn gerade sehr:“ Du bist so dumm … wir sind aufm Weg zur Mänschenz Stadt um zu schaun wo da sän – nachm grün Licht sin se ja alle wäg!“ – „Ui … und was machen wa wenn da auch keine Menschnz da sin?“ – „Da müssn Menschenz sein oda hastä mal ne Mänschenz Stadt ohne Mänschenz g’sehen du dumma Sack?“. Der Orkboy überlegte lange und antwortete dann langsam:“ Neeeeiiin …. Aber was wenn?“. „Dann hau ich dich kaputt“, war Nuutz entschiedene Antwort. Erschrocken und verängstigt fragte der Orkboy:“ Watt? Warum denn dass Boss?“. Nuutz platzte der Kragen, dieser Boy ging ihm echt auf die Nerven, er stellte zu viele Fragen, und dann musste Nuutz antworten und seinen Kopf anstrengen. Nuutz hasste es seinen Kopf einsetzen zu müssen, sofern er damit nicht den Kopf eines Menschen zertrümmerte. Rasend vor Wut packte er den Boy am Kragen und rüttelte ihn kräftig durch und schrie so laut dass meine seine Stimme mehrere hundert Meter weit hören konnte:“ WEIL DA DUMM BIST UND ZUVIEL FRAGEN TUST!“. Boss Nutz drehte den Boy einfach auf den Kopf und schlug ihn dann mit aller Kraft auf den Boden. Der Schädel des Orkboy zerplatzte wie eine reife Melone auf dem ausgetrockneten und harten Boden von Armageddon. Es war ein herrliches Gefühl für Boss Nuutz wieder etwas kaputt gemacht zu haben. Die innere Anspannung wich und seine Wut legte sich langsam wieder, aber etwas Aggression blieb dennoch aber sie war nicht mehr so übermächtig. Achtlos warf er die Leiche des Ork beiseite. „Datt hasse davon datt du zuviel fragen tust und deinen Kopp benutzen willst!“, rief Boss Nuutz der durch die Luft segelnden Leiche nach.

    Kommissar Rheingau ritzte mit einem kleinen Stein einen groben Lageplan der Stadt auf die Wand der U-Bahnstation. Der Stein hinterließ eine dünne weiße Kalkspur auf dem harten Beton, bei jeder Bewegung die Rheingau machte. Nach kurzer Zeit malte er ein Viereck an die Wand, und unterteilte es in 8 Bezirke. „Nun eure Exzellenz wie ihr sicherlich wisst sind alle kleinen Städte nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Laut meinen Männern sind der Raumhafen und die Kasernenbezirke komplett zerstört“, dabei strich er 2 Gebiete aus, „der Wohnbezirk ist schwer zugerichtet aber da haben wir vielleicht Chancen etwas zu essen oder noch weitere Überlebende zu finden. Die Fabriken sind komplett dem Erdboden gleich gemacht worden, genauso wie das Viertel der Edlen. Der Verwaltungsdistrikt ist glimpflich davon gekommen, aber da werden wir nichts von Wert finden. Der Tempelbezirk ist am geringsten beschädigt. Mein Vorschlag wäre dass wir uns dahin zurückziehen, eure Exzellenz“. Bilvor dachte über diese Möglichkeit nach. Ein ganzes Viertel mit fast intakten Gebäuden wäre sicherlich hilfreich, aber dort konnte man sie schnell entdecken. In den U-Bahntunneln konnte man sich wesentlich besser verstecken und wahrscheinlich auch bessere Hinterhalte legen. „Und wie wäre die weitere Strategie dort Kommissar?“. Rheingau schluckte schwer, und der Messias konnte spüren dass er Angst hatte etwas Falsches zu sagen:“ Nun laut dem Codex Astartes wird empfohlen sich zu verschanzen und auf Verstärkung zu warten.“. Bilvor nickte mit dem Kopf, nicht um seine Zustimmung kund zu tun sondern aus einer Laune heraus. Irgendwie hatte er Lust Rheingau etwas zappeln zu lassen und mit ihm zu spielen:“ Und wo flüchten wir hin wenn der Orkansturm kommt?“. Etwas verunsichert und verblüfft fragte der in Rot gekleidete:“ Flüchten eure Exzellenz? Aber der Codex Astartes sieht …“ – „sieht es nicht vor das man flüchtet … ich weiß“, unterbrach Bilvor ihn. Am liebsten hätte der Schein-Inquisitor seinen „Berater“ an einer qualvollen Krankheit für seine Kurzsichtigkeit sterben lassen wollen. Mit einem leichten Kopfschütteln vertrieb Bilvor den Gedanken wieder – er durfte so was nicht denken, er konnte nicht einfach Menschen töten nur weil sie nicht so dachten oder handelten wie er! Er war nicht der Gott Imperator … oder vielleicht doch? „Wir würden niemals einen Angriff der Orks überstehen Rheingau. Wir bleiben in den Tunneln und versuchen uns hier zu verteidigen, wenn die Orks unsere Stellungen hier überrennen können sich die Überlebenden noch einige Tage verstecken … vielleicht kommt in der Zeit Verstärkung?“, erläuterte er seinem sich sklavisch an den Codex Astartes haltenden Berater seine Gedankengänge. „Wie ihr Befehlt eure Exzellenz!“, antwortete Rheingau trocken.

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    Edited once, last by HohesHaus (June 5, 2009 at 10:17 PM).

  • mehr!! will meeeehr ^^

    Echt gut geschrieben, hab jetzt alles am stück gelesen ^^

    "Und dann hat jeder ps3 user, der was auf sich hält minimum 3 accounts (ich habe 5)." - Darksnow

  • Die Feuer prasselten weiterhin leise in den Tonnen, doch jetzt mischte sich das heisere Ge-flüster der Alten Menschen darunter die sofort anfingen Geschichten zu erzählen so, wie er es ihnen aufgetragen hatte. „Wenigstens einige die das tun, was man ihnen sagt“, dachte Bilvor zufrieden. Mit einem Stirnrunzeln beobachtete er die Milizsoldaten die sich langsam aus dem U-Bahn Tunnel an die Oberfläche stahlen. Einige von ihnen warfen einen schnellen Blick über die Schulter zu Bilvor, um dann hastig wieder nach vorne zu blicken. Er konnte ihre Ge-sichte durch die Atemmasken nicht sehen, aber er spürte ihre Angst. Wie ein kaum wahrzunehmder Geruch von einem Parfüm, waberte die Angst durch den Raum. Mit jedem Schritt den die Soldaten taten dachte sich Bilvor immer intensiver und energischer:“ Hallo?! Hallo?! HALLO?! Nehmt die scheiß Leiche mit!“ Aber keiner der Soldaten wagte es ihren toten Kameraden auch nur anzuschauen, so als ob sie nicht einmal existieren würde. Wie ein hässliches böses Übel dem man entgehen könnte, wenn man es nur konsequent genug ignorieren würde. Der Schein-Inquisitor der selbst eine militärische Ausbildung durchlaufen hat, war schockiert über die fehlende Kameradschaft. Er war wütend auf die Feigheit und die Pietätlosigkeit ihrem Kameraden gegenüber ihm nicht die entsprechenden Beerdigungsriten zukommen zu lassen. Bevor er irgendetwas sagen konnte, fiel ihm wieder ein, dass er den Soldaten ja selbst exekutiert hatte und die Soldaten ihren Kameraden deshalb nicht anfassten. Aus Angst so Solidarität zu ihrem Gefallenen zu bezeugen und der Nächste zu sein. Der Milizsoldat Bilvor war über alle Maßen betroffen und erschüttert – nicht, weil die Soldaten so dachten, wie sie dachten, denn er hätte in ihrer Situation nicht anders gehandelt. Nein schlimmer noch war, dass er nach kaum einer Stunde vergessen hatte, dass er einen Menschen ohne Grund ermordet hatte. „Was bist du nur für ein Tier?“, fragte er sich selber in dem Moment als er das Gefühl hatte etwas in ihm würde wie Glas zerbersten. Ohne zu wissen, was er gerade verloren hatte, spürte er, dass ihm nun für immer etwas fehlen würde. Ein Teil von seiner Seele den er in seinem Leben vorher nicht wahrgenommen hatte oder gar konnte, war nun unwiederbringlich verloren gegangen. War er wirklich schon an dem Punkt angekommen, an dem Morden eine ganz normale Sache für ihn war? Was war ein Menschenleben überhaupt wert? Konnte man es denn überhaut bemeßen? Machte es einen Unterschied was ein Mensch in seinem Leben vorher geleistet hatte, oder in welchem Stand er geboren wurde? Hatte er denn, auch wenn er für das Schicksal all dieser Menschen verantwortlich war das Recht auch nur einen für das Wohl aller zu Opfern? War es einer Authorität überhaupt gestattet so hart vorzuegehen? Keine einzige Frage konnte er mit Überzeugung beantworten. Aber es machte ihm Hoffnung dass er überhaupt noch in der Lage war zu erkennen dass das was er getan hat – nein! - tun musste, im Grunde genommen falsch gewesen war. Unglaublich müde ließ sich Bilvor auf den Hosenboden sinken, und starrte gedankenverloren an die Decke. „Wie soll das alles nur weiter gehen?“, fragte er sich immer und immer wieder. Die Zeit begann sich zu dehnen, während er saß, fing sie an zu zerfließen, wie Wasser und verlor an Bedeutung. Stunden wurden zu Sekunden und Sekunden zu Stunden.

    Drei Woche später:
    Der Boden vibrierte immer noch etwas, obwohl die Maschienen jetzt nur noch auf halber Leistung liefen. Nachdem die „Lucifer“ den Orbit um Armageddon erreicht hatte, wurden die Maschienen soweit herunter gefahren dass nur die nötigsten System mit Energie versorgt wurden. Somit wollte der Kommandant dafür sorgen dass im Ernstfall die Lasergeschütze genug Energie hatten und die Generatoren nicht wegen einer Überlastung ausfielen. Auch wenn die Raketen-, Torpedo- und Flakbatterien voll besetzt und auf höchster Alarmbereit-schaft waren, war die „Lucifer“ ohne Energiewaffen aufgeschmissen. Es dauerte eine ganze Weile bis Torpedos und andere Ballistischewaffen im All ihr Ziel trafen, das galt aber nicht für Energiewaffen. Deshalb war es umso wichtiger die Generatoren zu schützen damit diese im Ernstfall auch funktionierten. Das ganze Schiff brodelte vor Tatenkraft ihrer Insassen. Die Technikercrews versorgten das Schiff, die Kampfmannschaften übten einen Alarm nach dem anderen und die Astrophaten suchten den Warpraum nach Unregelmäßigkeiten ab.
    Die letzten Wochen auf der „Lucifer“ waren sehr anstrengend gewesen. Es wurde permanent geübt – auf dem Schießplatz, in der Sporthalle, in der Taktikzentrale. Alles und jeder wurde darauf vorbereitet Armageddon zur Hilfe zu kommen. Einem der wichtigsten Industrie-planeten im ganzen Imperium. Nicht nur die „Lucifer“ der Ultramarines war auf dem Weg zu diesem Planeten, sondern auch Schiffe der Iron Fists und der Space Wolves, dazu noch un-zählige Schiffe der Imperialen Armee. Verstärkung war immer ein beruhigendes Gefühl, jedoch würde die „Lucifer“ die Speerspitze übernehmen und einige Zeit alleine auskommen müssen. Dies war auch der Grund warum alle Energie darauf verwendet wurde die Truppen auf den kommenden Kampf vorzubereiten. Das Problem war aber nicht die Ausbildung der Space Marines anbord der „Lucifer“ sondern dass niemand wusste welcher Gegner auf Armageddon anzutreffen war.
    Vor einigen Wochen kam nur ein Notsignal von Armageddon auf der höchsten Dringlich-keitsstufe zum Oberkommando hindurch, danach brach die Verbindung ab. Alle Versuche mit Armageddon erneut kontakt aufzunehmen schlugen fehl. Das Oberkommando schloss die Orks kategorisch aus. Die grüne Horde war zwar die Geißel des Imperiums, aber sie waren nie und nimmer in der Lage Armaggedon so in Bedrängnis zu bringen, geschweige denn die Kommunikation so zu stören. Die Tau waren zu weit entfernt. Also kamen im Grunde ge-nommen nur 2 Fraktionen in Frage: Die Eldar oder das Chaos.
    Veteranseargent des 33. Scouttrupps der „Lucifer“ Bakara Nimbus war sich nicht so sicher welche der beiden schlimmer war. Die Eldar würde sie in einen endlosen Guriella Krieg ver-wickeln, der immense Verluste zu Folge hätte. Ein Kampf gegen die Eldar hatte nichts von Fairniss, nichts von Ehre oder gar von Niveau. Solch ein Kampf war dreckig und hinterhältig. Mit jedem Schritt musste man damit rechnen einen Schuss in den Rücken zu bekommen. Es war für jeden eine ungeheure Anspannung jederzeit darauf gefasst zu sein von einem Scharf-schützen aufs Korn genommen zu werden oder in einen Hinterhalt zu geraten.
    Jedoch waren die Eldar auf ihre Art und Weise ein vergleichsweise angenehmerer Gegner als das Chaos. Erzählungen zu folge sollen alle Welten die vom Chaos befallen waren stark nach Schwefel und vergammelten Fleisch riechen. Das Wasser schnell ungenießbar werden und der Wind soll einem die Schreie der Gefolterten zu tragen. Ein Planet der einmal vom Chaos be-fallen war, konnte sich nicht vollständig davon erholen. Die Macht des Warp war so immens, dass es den ganzen Planeten komplett neu gestallten konnte. Aus kleinen Bächen konnten riesege Ströme werden, aus Ebenen gigantische Berge und alles war behaftet mit dem Makel des Chaos. Gegen das Chaos zu kämpfen soll laut Erzählungen der pure Horror sein, grauen-hafte Dämonen brechen einfach aus dem Boden hervor um einen anzufallen. Horden von wahnsinnig gewordenen Kultisten sollen wie eine Welle über einen hinweg schwappen. Monströse Maschienen, zusammen gehalten von reiner Warpenergie, spucken Feuer und Tod über das Schlachtfeld.
    Er hatte einige gesehen die es taten und keiner von ihnen war der selbe Mensch wie vorher. Natürlich veränderte der Krieg jeden Menschen. Jedes Scharmützel, jeder Kampf, jede Offensive veränderte einen. Aber diejenigen die den Kampf gegen das Chaos überstanden hatten, waren komplett anders. Einige wurden extremst gläubig was durchaus schlimmste Selbstgeißelungen führen mit sich brachte. Bei anderen hatte man das Gefühl als ob sie mit ihrem Leben abgeschlossen hätten – jeglicher Wille zu Leben war in ihnen tot. Solche Personen waren nur noch Hüllen die darauf warteten endlich dahin zu scheiden. Die meisten jedoch wurden einfach wahnsinnig und konvertierten zum Chaos.
    Zumindest widerfuhr dies den normalen Imperial Soldaten, aber nicht ihm, nicht Bakara Nimbus! Ihm unterstand der 33. Scouttrupp aber demnach war er kein „vollwertiger“ Space Marine, aber das hatte bestimmte Gründe. Vor knapp 39 Jahren gab man ihm zu verstehen dass er die „Weihe“ bald empfangen dürfte, aber er bevorzugte es bei den Scouts zu bleiben da die Vorgehensweise dieser Klasse ihm besser lag. Das jedoch ändert nichts an der Tatsache dass er zur Elite des Gottimperators gehörte, die Bewahrer der Menschheit. Es gehörte zu seinen heiligen Pflichten das Chaos da zu vernichten wo es erschien. Jeden einzelnen Zenti-meter Boden würden er mit seinem Trupp zurück erkämpfen und reinigen. Mit un-nachgiebiger Härte würden sie die Blasphemie von Armageddon tilgen.

    In voller Kampfmontur betrat Bakara den Taktikraum. Die Tür schwang automatisch mit einem leisen Rattern zur Seite auf. Das Licht des Kartentisches, der eine holographisches Projektion des Einsatzgebietes zeigte, erhellte den Raum im satten grün. Über dem Karten-tisch hingen Monitore die in alle Himmelsirchtungen zeigten und sämtliche Scanberichte der Sensoren der „Lucifer“ aufzeigten.
    Das fettleibige Gesicht des Adjudanten Krimmel, dem persönlichen Lackaffen des Ober-kommandierenden Montros, hing über dem Kartentisch. Wie immer hatte er seine Kommissaren Mütze fest an seinen dicken Kopf gepresst, so dass es fast so aussah als ob sie bald reißen würde. Jeder wusste dass er nur seinen Metallschädel damit verbergen wollte. Man erzählte sich dass Krimmel sein halbes Gesicht und den kompletten oberen Teil seines Kopfes bis auf den Knochen weg gebrannt worden war, weil er seine Plasmapistole fallen lassen hatte und sich ein Schuss löste.. Sein Lohn – fast sein kompletter Kopf bestand nur noch aus Implantaten. Das einzige was ihm noch von seinem menschlichen Gesicht geblieben war, waren seine Mundpartie und sein rechtes Auge. Wenn man den Gerüchten glauben durfte, schämte er sich ungeheuer für sein Missgeschick und wollte niemals darauf an-gesprochen werden. Angeblich soll er einmal einen Soldaten exekutiert haben, weil er es ge-wagt hatte mit seinen Kameraden über seinen Metallschädel zu scherzen. Umso krotesker wirkte sein Gesicht, auf der einen Hälfte die chirugisch perfekte metallische Form eines menschlichen Kopfes, und gleich daneben die aufgeblasenen schwabbeligen menschlichen Gesichtszüge.
    Nimbus war immer wieder zwiegespalten wenn er ihn sah. Zum einen war der Fette ein Nichts in seinen Augen. Er war nur ein Imperialer Kommissar. Er hatte keine großen Schlachten geschlagen, keine nennenswerter Erfahrungen gemacht – bis auf die mit der Plasmapistole. Bakara unterstellte ihm sogar, dass er das weite Suchen würde sobald er nur einen Feind sah – so wie alle Imperialen Soldaten auch. Andererseits hatte er sich seit dem betreten der „Lucifer“ vor 10 Jahren sich keinen einzigen Fehler erlaubt.
    Wie dieser Fettsack unter den Befehl des Oberkommandierenden kam, wusste er nicht. Er wusste nur dass dieser Wicht eigentlich keine Befehlsgewalt hatte, Oberkommandierender Montreal schickte ihn nur los wenn er eine Aufgabe als reine Zeitverschwendung ansah da er wichtigere Dinge zutun hatte. Darunter zählten wohl auch Missionsbriefings.
    Krimmel stieß sich seicht vom Kartentisch ab, um eine aufrechte Position zu bekommen. Dabei bemerkte Nimbus dass er einen halben Schritt vom Tisch wegstehen musste wegen seines Körperumfanges. Ein fast unmerklich leises Surren ging von seinem Augenimplantat aus, dass durch die Mischung von Grüntönen im Raum leicht geblich schimmerte, als er Nimbus fokusierte. „Veteranseargent Bakar Nimbus: Sie und Ihr Trupp werden mit allen uns zur verfügung stehenden Spähern auf den Planeten gebracht. Ihre Aufgabe wird es sein ganze 3 Tage die Gegend zu sondieren. Unsere Schiffsscanner konnten keine klaren Ergebnisse bringen. Wir wissen also immer noch nicht mit wem oder was wir es zutun haben. Geschweige denn wie stark die Feinde überhaupt sind. Alle Späher …“ – Nimbus hasste es wenn er das Wort „Späher“ in den Mund nahm. Kommissar Krimmel bevorzugte es den Imperialen Fachjargong zu benutzen. Für ihn waren seine Brüder der Ultramarines keine Space Marines sondern „Schwer gepanzerte taktische Kampftruppen“ und ein „Predator“ war für ihn ein „Mittelschwerer Kampfpanzer“. Immer wenn er das Wort Späher in den Mund nahm, fühlte sich Nimbus herab gesetzt, so als ob er zur Imperial Armee gehören würde. Aber er schluckte seinen Ärger herunter und hörte der schnotternden Stimme weiter zu:„ … Alle Späher haben die Anweisung jeglichen Feindkontakt zu vermeiden. Wenn es möglich ist sollen sie sich mit den lokalen Verteidigungskräften in Verbindung setzen. Der 33. Späher-verband wird im Sektor 156 D-K auf „Armageddon Secundus“ 450 Kilometer von der Makro-pole „Tartarus“ abgesetzt. Im Umkreis von 50 Kilometern Ihrer Zone sollte sich eine kleinere Stadt mit dem Namen „Midus“ befinden. Sie dient zur Herstellung von kriegswichtigen Vor-produkten. Nach Ablauf Ihrer Einsatzzeit werden wir Sie an Ihrer Abwurfzone wieder auf-sammeln. Fragen?“. Mit einem entschiedenen Kopfschütteln, warf er noch einmal einen Blick auf die Karte – drehte sich dann um und verließ den Taktikraum. Beim Herausgehen konnte er Krimmel noch verägert grunzen hören, er hatte wohl erwartet dass er vor ihm salutieren würde aber dass machten nur Imperiale Soldaten.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

    Edited once, last by HohesHaus (November 24, 2009 at 1:53 PM).

  • Drei Wochen vor der Landung der Space Marines an einem weit entfernten Ort

    Sein Kinn auf die knochige Hand gestützt saß er auf nacktem Fels eines toten Planeten. Er hatte keine Atmospähre mehr, und man konnte ohne Hindernisse auf die unendliche Weite des Alls blicken. Aber sein Auge konnte weiter blicken alls es sich der menschliche Verstand vorstellen konnte. Der Raum spielte für ihn keine Rolle, und wenn es nach ihm gehen würde würde die Zeit auch keine Rolle spielen, aber das war nie sein Metier gewesen. „Was machst du nun als nächstes?“, fragte er laut in die allumfassende Stille hinein. Seine dürren Finger grabschten nach einem kleinen Stein, der vor ihm auf dem Boden lag „Du solltest mal lang-sam etwas lustiges tun … sonst …“ und zerdrückte den Stein mit bloßer Hand zu feinem Staub, den er seelenruhig von einer Hand in die andere rieseln ließ. Als er den Spaß daran verloren hatte, bließ er den Staub von seiner Handfläche. Die dürre Gestalt spürte SEINE Anwesenheit. Eine immense Aura die weite Teile des Universums bedeckte, doch ließ er sich äußerlich nichts anmerken. „Er ist mein Spielzeug und ich teile nicht!“, sagte der Dürre fast zorning. Die Stimme war allumfassend, sie kam aus dem Nichts und schien nur aus Materie zu bestehen, sie war ein Chorus und eine einzelne Stimme zugleich. Sie schwoll an und ab, war spottend, anerkennend, freundlich, ärgerlich, gelangweilt, erregt, laut, leise und das alles in nur einem einzigen Wort:“ Wird es nicht um so spannender, wenn doch?“ – „Nein ! Wenn du Khorne wärst würde ich es mir vielleicht überlegen – ich hätte da bestimmt auch was zu lachen bei seinen Methoden, da ist wenigstens Pepp dahinter“ – „Dann spiele ich nicht sondern bestimme!“. So schnell er gekommen war, so schnell war er auch wieder fort das konnte der Gaukler sofort spüren. Ein breites Grinsen umspielte sein Gesicht. Hatte er es doch geschafft ihn zu reizen, doch er durfte nicht voreilig werden, noch hatte sich der werte Herr nicht eingeschaltet, aber er war eine interessante Komponente die dem ganzen den gewissen Reiz gaben.

    (to be continued)

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    Edited 2 times, last by HohesHaus (November 24, 2009 at 1:55 PM).

  • Tag der Ankunft der Ultramarines

    Mehrer male grollte es dumpf auf Armageddon. Wie Paukenschläge der den Auftakt zur Be-freiung von Armageddon ankündigten. Wie große rote-gelbe Feuerbälle glühten die Landungskapseln in der Atmospähre als sie unaufhaltsam auf den Boden zurasten. Jeder der wusste was dieses Schauspiel aus Feuer zu bedeuten hatte, wusste „Die Space Marines kommen“.

    Nimbus und sein Trupp wurden fest in den Sitz gepresst. Es fühlte sich wie ein permanentes Ab auf einer Achterbahn an. Die Kräfte der Physik drückten sie so immens in ihre Sitz-halterungen dass es schon an den Schultern weh tat. Das Brausen und Jaulen des Windes der sich mit ungeheurer Geschwindigkeit an der Kapsel brach war so laut dass man nicht die Chance hatte sich während des Falls zu unterhalten. Jeder wartete darauf dass die Kapsel ihre Gegenschubdüsen aktivierte um den Fall etwas abzubremsen. Danach musste alles schnell gehen, sofort nachdem die Kapsel gelandet war, würden sich die Sicherheitshalterungen um ihre Körper lösen und die Luken würden aufgehen. Laut Codex Astartes musste man die Landungskapsel sofort verlassen und nach allen Seiten absichern, denn es war nie 100% garantiert dass man nicht doch mittem beim Feind auf den Boden schlug. Man hatte dem Codex Astartes nach, nur 1,5 Sekunden Zeit um die Kapsel zu verlassen und sich kampfbereit zu machen. Das war auch der Grund warum jeder von ihnen seine Waffen schon geladen und entsichert über seinem Schoß liegen hatte.
    Veteranseargent Nimbus schielte kurz auf seine Schrotflinte und schaute sich dann in der be-engten Kapsel um, die nur von einer kleinen roten Lampe an der Decke erhellt wurde. Ihm gegenüber saß Jason Olga, der ziemlich blass um die Nase wirkte. Was auch nicht wirklich verwunderlich war, denn er hatte noch einen langen weg vor sich ein Space Marine zu werden, dabei bemerkte Nimbus dass er sich krampfhaft an seinem Bolter fest hielt. Zu seiner linken saß Damien Beebop, der mit geschlossenen Augen zum Imperator betete. Er wirkte etwas ruhiger als die anderen da es für ihn nicht das erste mal war dass er mit der Landungs-kapsel abgesetzt wurde, ihm hatte Bakara das Scharfschützengewehr anvertraut. Zu guter letzte warf er noch einen Blick auf Steven Hobkins zu seiner Rechten, der ebenfalls nur einen Bolter bei sich trug, ihm traute Nimbus am ehesten zu bald ein vollwertiger Space Marine zu werden auch wenn das noch einige Jahre dauern würde.
    Das rote Lämpchen an der Decke erlosch, und gab so das Zeichen dass die Schubdüsen aktiviert wurden und sie noch 5 Sekunden Zeit hatten bis sie raus mussten. Sofort spürte man dass der Druck der auf ihren Körpern lastete nachlies. Mit einem heftigen rumpeln und einem aprupten Stopp, der sie nochmals in die Halterungen presste, kam die Kapsel auf dem Boden an. Sofort schnappten die Halterungen nach oben, und die Luken fielen auf. Jeder wusste was er zutun hatte. Ohne zu zögern sprangen der 33. Scouttrupp auf, und sprang auf den ihnen zugewiesenen Positionen aus der Kapsel heraus und machten sich bereit zum Kämpfen.

    Niemand war zu sehen, bis auf die endlose Ödniss von Armageddon die sich im Mondschein badete. Ihre zerklüfteten Steinwüsten, mit den immensen Vulkanbergen, waren durch die Dunkelheit kaum zu sehen. Der Wind heulte leise über sie hinweg, wie das Wehklagen einer Witwe. „Alles klar, keine Feinde in Sicht“, meinte Nimbus und entspannte sich etwas. Er griff in seine Seitentasche und holte sein Datapad mit der Karte heraus. Das sinnvollste würde sein wenn sie sich gleich auf den Weg nach „Midus“ machten. Wenn Orks in der Nähe waren, würden sie ohne Zweifel versuchen die Siedlung einzunehmen und wenn dort keine Orks waren, mussten sich dort Menschen aufhalten. Es würde einen ganzen Tag brauchen bis sie dort ankommen würden. „Ok macht euch marschbereit wir gehen Richtung Nord-West nach „Midus“ … haltet die Augen offen. Ihr kennt die Anweisungen es wird nicht geballert, egal wie sehr es euch in den Fingern juckt“, instruierte er seine Scouts während er schon los marschierte.
    In geordneter Kolonne marschierten sie über den halb toten Planeten. Es war weit und breit noch keine Anzeichen für Zerstörung zu sehen, und die ganze Gruppe fragte sich wer oder was Armageddon nun schlussendlich angegriffen haben mochte. Auch wirkte der Planet an sich vollkommen normal. Wäre das Chaos anwesend, hätten sie schon längst irgendwelche Ungewöhnlichkeiten in der Landschaft bemerken müssen. Keiner konnte sich einen Reim darauf machen, deshalb gab es für sie nur zwei Dinge: Schnell marschieren und die Augen offen zu halten. Für einen normalen Menschen war das Tempo dass der Scouttrupp anschlug schier unmöglich zu halten, aber für trainierte Space Marines war dies kein Problem. Sie marschierten so schnell wie ein Mensch normalerweise joggen würde, und das kontinuierlich und mit dem Gewaltmarsch hatten sie noch garnicht begonnen. Im Gegensatz zu den Imperialen Truppen brauchten sie keine Pause zu machen, es wurde im Laufen gegessen, ge-trunken und notfalls auch geschlafen. Geschwindigkeit war schon immer ein wichtiger Faktor in der Kriegsführung gewesen, viele Kapitel des Codex Astartes beschäftigten sich aus-schließlich mit der Mobilität von Truppenverbänden, und den Codex musste jeder Space Marines auswendig kennen.
    Sie gingen nun ganze 15 Stunden durch die Wüste, und langsam schälte sich die Silhouette der Stadt „Midus“ aus der Nacht heraus. Durch ihre bionisch modifizierten Augen konnten sie sofort erkennen dass die Stadt nur noch ein Trümmerhaufen war. Sogut wie alles wurde dem Erdboden gleich gemacht. Aber die Bewohner waren anscheinend nicht ganz unvorbereitet getroffen worden, denn vor der Stadt befand sich ein „kaltes Schlachtfeld“. Überall lagen Ge-rippe von Menschen herum und vollkommen ausgebrannt Leman Russ Panzer. Aber nach der Verteilung der Leichen und Wracks, mutmaßte Nimbus dass die Verteidiger ziemlich des-organisiert gehandelt haben mussten. Es schien als ob es keine klare Schlachtordnung ge-geben haben musste, also musste der Feind einen blitzartigen Angriff gestartet haben. „Es hätte mich auch gewundert, wenn die Imperialen es geschafft hätten“, murmelte Hopkins vor sich hin. „Nicht nur dich …“, pflichtete Nimbus ihm bei. Noch bevor jemand etwas anderes sagen konnte, gab es einen kleinen orangfarbenen Lichtblitz am Anfang der Stadt, gefolgt von noch zwei kurz hintereinander folgenden. Es dauerte eine Zeit bis der Schall sie erreichte, und vom Ton her zu Urteilen war es kein Bolter gewesen der dort geschossen hatte. „Runter!“, befahl Veteranseargent Bakara sofort. War es möglich dass man sie auf diese Entfernung er-kennen konnte? Hatten sie sich so unvorsichtig verhalten? Bakara ärgerte sich darüber, solch einen Anfängerfehler gemacht zu haben. Sofort nahm er sein Fernglas zur Hand um heraus-zubekommen wer da auf sie schoss. Auch wenn sie eine weitaus bessere Sichtweite hatten als normale Menschen, war diese Entfernung doch viel zu groß um etwas erkennen zu können. „Und was sehen Sie Sir?“, fragte Beebop nach einigen Sekunden. „Unglaublich …“, brachte der kriegserprobte Veteranseargent nur heraus. Was er da sah, konnte er kaum glauben. Nie in seinem Leben hatte er jemanden so kämpfen sehen die Reflexe, die Geschwindigkeit mit der sich bewegt wurde und die präzisen Schläge waren phänomenal. „Sir?“, fragte Beebop noch einmal nachdrücklich. Nimbus schaute kurz über seine Schulter in die fragenden Gesichter seines Trupps, und schüttelte den Kopf. Selbst wenn er es ihnen erklären würde, würden sie es wahrscheinlich nicht glauben. Er reichte einfach nur sein Fernglas weiter damit jeder einen kurzen Blick auf die Szene werfen konnte. Jeder der das Fernglas ansetzte, machte nach nur wenigen Sekunden einen erstaunten Gesichtsausdruck. „Wer zum Teufel ist das?“, fragte Hopkins – „Das wüsste ich auch gerne mal“, meinte Nimbus als er sich wieder sein Fernglas angelte um dem Imperialen Kommissar, in seiner zerissenen Kleidung, beim Kämpfen zuzu-schauen.
    Dieser Teufelskerl wurde von mindestens 20 Orks im Nahkampf angegriffen, er tauchte mit einer unglaublichen Geschwindigkeit unter den Schlägen hindurch, sprang zur Seite oder wehrte die Schläge ab. Mit jeder Umdrehung oder Ausweichmanöver schaffte er es immer einen geschickt platzierten Schlag zu treffen. Gerade als ein Ork nach ihm trat, machte er einen Ausweichschritt zur Seite und schlug mit voller Wucht auf das noch in der Luft be-findliche Bein des Orks, um es zu zerschmettern. Was Nimbus noch mehr verwunderte, normalerweise würde so ein Hieb das Bein ohne Probleme abtrennen.
    Nimbus betätigte das kleine Rädchen an der rechten Seite des Fernglases um weiter heran zu zoomen. „Ich glaubs ja nicht! Der Hurensohn kämpft nur mit einer Eisenstange“, stieß er hervor, als der Kommissar damit einem Ork den Kopf zermalmte.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

    Edited once, last by HohesHaus (December 8, 2009 at 5:40 PM).

  • Die Sonne kroch schon langsam über den Boden, um einen neuen Tag zu beginnen, als der 33. Scouttrupp über die frischen Orkleichen stieg und die Grenzen von „Midus“ erreichten. „Was meint ihr wohin sich der Kerl verkrochen hat?“, fragte Jason Olga. Das war eine gute Frage in Nimbus Augen. Er konnte sich überall in diesem Trümmerhaufen verstecken, aber am wahrscheinlichsten war, an den Orten zu suchen die nicht komplett zerstört worden waren. Über den Trümmerhaufen ragten etwas weiter entfernt noch vereinzelte Gebäude dem Himmel empor, aber auch diese waren stark beschädigt. „Und wieder ein Beweis dafür dass der Gott Imperator über allem erhaben ist!“, meinte Hopkins, als er mit ausgestrecktem Finger in Richtung der Kathetrale zeigte, die sogut wie unversehrt geblieben war. Es war ein etwas surrealer Anblick, mitten in der komplett zerstörten Stadt ragte die Kathedrale zu Ehren des Gott Imperators wie ein Sinnbild aus den Trümmern heraus. Mit seinen beiden hohen Türmen, mit ihren schier unzähligen Skulpturen, Wasserspeiern und Schriftzeichen die den gesamten Eingangsbereich schmückten. Das Tor zur Kathedrale wurde von 2 uralten Wächtern aus Stein, die den Space Marines nachempfunden war, bewacht. Mit ihren starren Augen überblickten sie die ganze Stadt, und beide hielten ein Kettenschwert über die Ein-gangspforte die sich überkreuzten. Jeder Gläubige konnte dieses Zeichen verstehen, es diente der Errinerung an die Gefallenen Brüder aus den Tagen des Bruderkrieges. Es symbolisierte dass die Brüder aller Orden für immer den Eingang zum Allerheiligsten bewachen würden. Nie wieder würde ein Verderbter auch nur einen Fuß auf das heilige Terra setzen, und alle Welten die sich zu Terra bekannten, genaßen den gleichen Schutz. „Der heilige Gott-Imperator wacht über uns!“, betete Nimbus voller inbrunst „Kommt! Ich gehe davon aus dass die Überlebenden sich dort aufhalten werden!“.
    Geschlossen machte sich der Trupp auf den Weg in Richtung Kathedrale. Die Stadt roch nach Verwesung und aufgedunsenen von Parasiten befallenem Fleisch. Auf ihrem Weg stießen sie in fast jeder Straße auf getötet Orks. Viele von ihnen wurde mit Schüssen aus Lasergewehren niedergestreckt, was man an den verkohlten Löchern erkennen konnte. Manche aber hatte tiefe franzige und zerfetzte Schnittwunden, was eindeutig von einem Kettenschwert herrühren musste. Aber zur Verwunderung der Scouts, fanden sie keine Leichen der Imperialen Garde in den Straßen von Midus, nicht einmal Soldatengräber. Entweder gab es keine Gefallenen, was eigentlich schier unmöglich war, oder sie wurden in Massengräbern verbuddelt, was wohl eher der Fall zu seien schien.
    Es duerte eine Viertelstunde als sie die Stufen des Hauses des Imperators erreichten. Kein einziger Blutfleck hatten den heiligen Boden des Imperators entweiht. Kein einziger Leich-nam, keine einzige Patronenhülse war hier zu finden. Nimbus war höchst erstaunt über die Leistung der Verteidiger, hatten sie es nicht nur geschafft anscheinend die Orks hier erfolg-reich zu bekämpfen, nein sie waren auch ihrer unbeugsamen Pflicht aller Gläubigen nach-gekommen und hatten die Sünde von den Hallen des Imperators fern gehalten. Der Veteranseargent war zutiefst beeindruckt! Gerade als sie ihren ersten Fuß auf die Treppe setzen wollte, hörten sie ein scharfes „STOPP!“ hinter sich. Sofort drehten sich alle herum und machten sich kampfbereit, und während sie das taten fragte sich Nimbus ernsthaft wie jemand es schaffen konnte sich so an sie heran zu schleichen.
    Derjenige der sie aufgehalten hatte, stand mitten auf der Straße. Seine Komissarenuniform war vollkommen verdreckt, zerschlissen und aufgeschürft. Sein Gesichtsausdruck war wie eine Maske aus Stein, seine Augen glühten förmlich vor Bitterkeit und Hass. In seinen Händen hielt er eine 80 cm lange Eisenstange, die über und über mit Blut beschmiert war. Vorallem die Eisenstange war sehr aufällig. Sie schien zu pulsieren, man konnte fast spüren wie sie eine Macht austrahlte. Kein Zweifel es war der Komissar den sie über das Fernglas beobachtet hatten. „Es freut mich und die Bewohner von Midus dass die Krieger des Imperators endlich eingetroffen sind um uns zu retten. Aber selbst die ehrbaren und er-habenen Krieger sollten da nur hineingehen wenn sie Flammenwerfer bei sich haben“, sprach er kalt zu ihnen. Bakar Nimbus nickte seinen Scouts zu, damit sie ihre Waffen sinken ließen. Mit wenigen Schritten stand er vor dem Komissar und schaute ihm fest in die Augen. Sie konnten einem beinahe Angst machen. Dieser Mensch … oder sollte er besser dieses Tier sagen? Hatte soviel Krieg gesehen dass nichts menschliches mehr an ihm war. „Wie ich sehe haben Sie Ihre Aufgabe gut erfüllt Soldat, indem Sie anscheinend die Stadt halten konnten. Aber verratet mir warum wir nur mit Waffen in die heiligen Hallen des Imperators gehen sollen!?“, sprach Nimbus in festem Ton. Die Haltung des Kommissars entspannte sich und die Menschlichkeit kehrte wieder in sein Gesicht zurück und machte platz für Schmerz, Ver-zweiflung, Verlust, Müdigkeit und Trauer. Plötzlich sackte er auf die Knie und ließ die Eisen-stange einfach in den Dreck fallen. Dies war das Bild was Nimbus von gewöhnlichen Menschen gewohnt war, ein jämmerlicher schwacher Haufen. „Wir haben es nicht geschafft! Die Ketzerei hatte sich in den langen Wochen unter uns breit gemacht.“, klagte der am Boden sitzende. „Die Bewohner wanden sich in ihrer Verzweiflung an die verräterischen Chaos Götter, sie schlossen sich in der Kathedrale ein und entweihten sie!“.
    Hatte er es doch gewusst! Die Imperialen waren doch nichts weiter als Bauern, die zu nichts in der Lage waren. Mit einem kurzen Armwink gab er seinem Trupp zu verstehen dass sie die Tür zur Kathedrale absichern sollten. Aber Nimbus wollte nicht zu streng mit dem Imperialen Soldaten ins Gericht gehen, wo er doch 3 Wochen ohne Verstärkung und Nachschub die Stadt gehalten hatte. „Ich verstehe … wieviele Ketzer sind denn dort noch drinnen?“, fragte er über-legend. „Keine mehr Ehrenwerter!“, antwortete der Kommissar demütig, und schaute zu Nimbus auf. Wieder trafen sich die Blicke der beiden, dabei fiel Nimbus auf dass der Imperiale 2 verschiedene Augenfarben hatte, war es etwa ein sehr teures Implantat oder ein Gendeffekt? Wenn es ein Implantat sein sollte, musst es sich um einen reichen Adeligen handeln, denn Implantate die man nicht auf Anhieb als solche erkannte waren schier un-bezahlbar. „Nachdem wir den Chaoskult entdeckt hatten, stürmten wir die Kathedrale und metzelten sie alle nieder … danach verschlossen wir die Türen und ließen niemanden mehr herein oder heraus. Auch achteten wir darauf dass niemand der Kathedrale zu nahe kam!“, antwortete der im Dreck kniehende. „Das war die richtige Vorgehensweise … wie ist über-haupt euer Name Soldat?“ – „Rheingau Erhabener, Kommissar Metz Rheingau“, antwortete er pflichtbewusst.


    (to be continued)

    (Ich könnte langsam wieder etwas Feedback gebrauchen ^^)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • hi haus^^

    dann will ich deinem wunsch nach feedback mal nachkommen. ich hab in den letzten 2 h deinen ersten teil und den zweiten bis hieher gelesen. mir persoenlich gefaellt dein schreibstil echt gut, da fallen die rechtschreibfehler nicht so arg ins gewicht. am anfang fand ich es aber etwas verwirrend, dass du bei manchen personen ab und zu namensabwandlungen hast (s. Kommandant Montros).

    ich find es besonders gut, dass deine story im moment oft den ort des geschehens wechselt, das lockert auf und haelt die spannung hoch. ebenfalls klasse ist, dass der leser hier einblick in die denkweisen aller moeglichen charaktere bekommt und nicht nur die der hauptperson selber. was ich aber besonders klasse finde ist, dass du viele verschiedene rassen in deiner geschichte auftauchen laesst und es trotzdem noch sehr uebersichtlich ist und sich recht fluessig lesen laesst. bin echt gespannt wie es weitergeht :P


    *daumen hoch* dickes LOB


    mfg kunststoffjudas

    - Die Namenlosen sind wie Staub in der Wüste. Niemand pflanzt Blumen auf ihr Grab. -

  • Die Kiesel knirschten unter ihren Stiefeln, als sie dem Kommissar durch die verwüstete Stadt folgten. Ihnen wehte ein unablässiger Gerucht von Verwesung aus allen Seiten entgegen. Es würde bestimmt Monate dauern die Stadt wieder zu säubern, und Jahre um sie wieder in einen produktiven Ort zu verwandeln. Kein Stein stand mehr auf dem anderen, und wenn man sich die zerstörte Stadt anschaute wunderte sich der Veteran dass hier überhaupt noch Menschen lebten. „Wer hat euch eigentlich angegriffen?“, fragte Hopkins als er über einen großen Trümmerstein hüpfte. Nimbus schimpfte sich in Gedanken selber einen Idioten, dass er noch nicht danach gefragt hatte wo diese Info doch eindeutig zu ihrem Auftrag gehörte. Ohne zurück zu schauen antwortete Rheingau:“ Necrons … sie kamen aus den Gebirgsketten. Bevor wir uns formieren konnten, hatten sich die Schweine schon mitten in unsere Reihen teleportiert und haben alles niedergemetzelt.“ Necrons das bedeutete schlechte Neuigkeiten, würde aber die Verwüstung und die Schnelligkeit erklären. Nimbus hatte eher damit ge-rechnet es mit ein paar Eldar zutun zu haben, aber Necrons waren eine komplett andere Liga. Sie würden die nachrückende Verstärkung unbedingt gebrauchen können, denn die „Lucifer“ alleine konnte einer Necron Armee nichts entgegen setzen, auch wenn sie es mit dem einsatz Ihrer Leben versuchen werden. „Und wie haben SIE überlebt wenn alle niedergemetzelt wurden?“, schob Hopkins die 2. Frage nach. Langsam fragte sich Nimbus wer den Trupp überhaupt anführte. „Wir waren noch im Bunker und machten uns kampfbereit, wir gingen davon aus dass uns Orks angriffen, als wir dann die Bilder über die Überwachungskameras sahen, merkten wir dass unsere Bewaffnung vollkommen unzureichend war. Also mussten wir uns mit schwerem Gerät eindecken was uns Minuten gekostet hatte, vielleicht sogar zu unserem Glück. Gerade als wir an die Oberfläche wollten, erschütterte irgendwas die Ober-fläche und lies den halben Bunker einstürzen und wir waren gefangen. Die Stadtbewohner gruben uns dann wieder aus.“, war die Erklärung auf die Frage. „Feiges Pack“, schoss es Nimbus durch den Kopf. Man musste jedem Feind egal mit welcher Bewaffnung sich ent-gegenstellen, auch wenn man wusste dass man sterben würde. Er hielt es für eine faule Aus-rede dass sie ihre Ausrüstung zusammen gesucht hatten, Nimbus glaubte eher dass sie sich im Bunker verkrochen hatten und den Kampf abwarten wollten, aber er beließ es erstmal bei dieser notdürftigen Erklärung.
    Langsam konnte der Scouttrupp leises Gemurmel und das klappern von Ausrüstung hören, auch war irgendein plätschern zu vernehmen. Der Gestank von Blut war widerwärtig, an-scheinend kamen sie gerade an einem Massengrab vorbei. Der Kommissar bog um die nächste zerstörte Häuserecke und führte den Scouttrupp zu einem sehr bizarren Spektakel. In der Mitte der zerstörten Straße, war ein ziemlich tiefer Bombentrichter an dessen Kraterrand unzählige Orkleichen aufgebart wurden. Das gesamte Blut der Orks sammelte sich in dem Trichter um ihn fast bis zur Hälfte füllte, und das halbe Dutzend von Imperialen Soldaten dass sich um den Trichter versammelt hatte badete und wusch seine Kleidung ernsthaft in dem kleinen Blutsee. Der Veteranseargent war nicht unbeeindruckt von der Menge an Orkleichen, aber dass was sie dort praktizierten wurde war schändlich. Den Kommissar schien dieser An-blick in keinster Weise zu wundern, sondern er ging in gemächlichem Schritt zu seinen Soldaten und nickte ihnen zu. Voller entsetzen stieß Olga ein:“ Beim Imperator dass ist Ketzerei!“ aus, und setzte gleichzeitig seine Waffe an. Da musste ihm Nimbus zustimmen, sich freiwillig mit dem Blut dieser unreinen Kreaturen zu beschmutzen war ekelhaft. Die Menschheit war das Abbild des Imperators und damit heilig, sich selbst mit dieser Ketzerei zu besudeln war wie den Imperator selbst zu beschmutzen. Die abgemagerten Imperialen Soldaten wurden jetzt aufmerksam auf die Scouts und schauten sie aus müden Augen an. „Nehmen Sie die Waffe herunter, Erhabener. Ich versichere Ihnen dass ist keine Ketzerei. Hier riechen Sie daran“, sagte er Kommissar und warf Jason Olga ein ungewaschenes Hemd eines Soldaten entgegen. Mit etwas Ekel roch Jason an dem Hemd, verzog sofort das Gesicht und zog den Kopf zurück. Auch Nimbus tat dem Kommissar den Gefallen, mit gleicher Re-aktion. Dieses Hemd stank so ekelhaft nach Schweiß und Dreck dass einem Übel wurde. „Und jetzt riechen sie daran“, rief der Kommissar und warf ihnen ein dunkel rotes Hemd ent-gegen. Der Gestank war nicht minder ekelerregend aber es roch definitiv schlimm nach Ork. „Wir machen dass um uns zu tarnen. Wir fanden heraus dass uns die Orks vielleicht auf einen Kilometer riechen können, was ständig unsere Position verriet. Also haben wir angefangen uns mit der Scheiße hier einzuschmieren, damit die uns für ihre eigenen Leute halten. So ist es leichter die in einen Hinterhalt zu locken.“, belehrte sie der Kommissar. Auch wenn das durchaus eine raffinierte Taktik war, war es dennoch Ketzerei. „Es bleibt was es ist. Eine Ver-schmähung des Imperators“, hielt Nimbus entschieden dagegen. Dieser Kommissar wurde ihm langsam suspekt. „Das stimmt wohl! Aber wie hätten wir ansonsten die Orks aufhalten sollen? Die Ork Truppen die wir hier binden, entlastet die Makropole. Jeden Gegner den wir hier ablenken, erhöht die Chance dass die wirklich wichtigen Punkte auf Armageddon besser gehalten werden können“, verteidigte der in rot gekleidete seine Vorgehensweise. Rheingau hatte ohne Zweifel recht, aber ob man sich auf diese ekelhafte Art und Weise tarnte oder sich der Mächte des Chaos bediente war im Grunde genommen das gleiche. „Das ist keine Ent-schuldigung für das was Sie und Ihre Männer hier tun“, entgegnte Nimbus ihm scharf und laut. Der Kommissar machte ein paar Schritte auf den Scouttrupp zu, der sofort seine Waffen anlegte und sich bereit machte diesen Ketzer über den Haufen zu schießen. Langsam erhob er seine Hände um zu zeigen dass er sie nicht angreifen wollte. Beschwichtigend redete der Kommissar auf sie ein:„Hören Sie … ich werde Ihnen etwas zeigen, dass Ihnen klar machen wird dass wir absolut keine andere Wahl hatten als diese Taktiken anzuwenden. Wir haben etwas in den U-Bahn Schächten versteckt was den Orks auf keinen Fall in die Hände fallen darf, denn sonst ist das Imperium wohlmöglich in Gefahr.“ Etwas nervös blickte Hopkins zu Nimbus. Er selbst rechnete damit dass das eine Falle ist, denn wenn sie erst dort unten waren, würde weiß der Imperator was auf sie lauern. „Holen Sie es hoch“, schlug Nimbus mit der Schrotflinte im Anschlag vor. Kommissar Rheingau schüttelte nur langsam den Kopf:“ Das geht nicht dazu ist es zu schwer, wir haben 80 Mann gebraucht um dass Ding runter zu schaffen, und wie sie sehen, sind wir nicht mal mehr die Hälfte.“ Was sollte er nun tun? Dem vermeidlichen Ketzer vertrauen und runter gehen? Nein! Das war zu gefährlich! Auch bezweiflete er dass er und seine Scouts diesem Mann gewachsen waren, nachdem sie wusste wie er kämpfen konnte. Aber was war wenn er die Wahrheit sagte und sie dort unten wirklich etwas hatten was vor den Orks beschützt werden MUSSTE? Langsam griff Nimbus in seine Jackentasche und holte einen kleinen handflächegroßen stabförmigen Gegenstand heraus und warf ihm Metz Rheingau vor die Füße. „Nehmen Sie die Kamera und filmen Sie das Ding, wir werden es uns über das Pad anschauen“, schlug er vor. Der Kommissar nickte und hob die Überwachungskamera langsam auf und ging und gemächlichen Schritten davon. „Trupp ab-sichern!“, befahl der Veteran seinen Brüdern die sich in Dreiecksformation um ihn herum aufstellten, während er sein Pad rausholte und auf die Übertragung wartete. Es dauerte 2 Minuten bis er ein Signal empfang. Über das Pad lief ein kurzes Rauschen, bis es richtigen Empfang hatte. Durch die Kamera konnte er sehen wie der Kommissar mehre Stufen hinab stieg. Die Wände hatten viele Risse und die Stufen waren voller Geröll, aber er bahnte sich seinen Weg hinunter zur U-Bahn. Mehrer Tonnen, in denen Feuer brannte, standen auf dem Bahnsteig, um die sich zerlumpte Gestallten drängten. Er ging langsam auf einen Gegenstand zu der mit einer Plane bedeckt wurde. Von den Ausmaßen war es 1,50 Meter hoch und 2 Meter breit. Nun konnte er die Hand des Kommissars über das Pad sehen wie er langsam die Plane zurück schlug. Zuerst war nicht viel zu erkennen da die Kamera zu nahe an dem Ge-schehen war, aber als die Plane herunter gezogen war ging er ein paar Schritte zurück. Was er sehen konnte war schier erstaunlich. Dieser Kasten, war durchzogen von dicken Schrift-zeichen und Linien aus krankem Grün. Die Truhe an sich war wohl aus schwarzem Stein. „Was Sie hier sehen …“, dröhnte es blechern aus dem Pad, „ist ein Artefakt der Necrons. Der Inquisitor fand es. Wir mussten alle auf unser Leben und dem Imperator schwören dass wir dieses Artefakt sicher zum Mars zum Adeptus Mechanicus zur Untersuchung bringen. Der Inquisitor konnte bis zu seinem Tod nicht heraus finden was dort eingeschlossen ist, aber wagte es auch nicht es zu öffnen. Wenn dieses Ding den Orks in die Hände fällt, werden sie es mit Sicherheit öffnen, und wer weiß was dort eingeschlossen ist. Ich hoffe sie verstehen jetzt warum wir zu allen nur erdenglichen Mitteln greifen um dieses Ding zu beschützen“. Nimbus konnte es jetzt verstehen, und war zugleich verblüfft dass diese Männer ihrer Pflicht so nachgingen. Vielleicht hatte er sich in diesen Soldaten getäuscht. Aber ein kleiner Teil des Zweifels wollte einfach nicht verschwinden. Er musste wohlmöglich umgehend dem Kommandanten bericht erstatten.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • (über Kritik und Anregungen freue ich mich immer sehr)

    21 Tage vor der Ankunft der Space Marines

    Er wusste nicht wie lange er schon auf dem Boden saß, aber langsam taten ihm seine Knochen weh. Ständig grübelte er über das nach was er getan hatte und fragte sich wieviele Menschen er noch bereit war zu opfern. Irgendwann meldet sich Onox zu Wort:" Inkwäsitor?". Bilvor brummte nur um dem Ogryn zu verstehen zu geben dass er zuhörte. "Da Laiche wird anfangn zu stinkn wenn man se net verbuddeln tun. Jaaa auch ganz viel Chaos wird entstehen wenn wa dass net tun ... hat der Kommissar imma gesacht". Der Schein-Inquisitor runzelte die Stirn weil er dem Gedankengang nicht folgen konnte, und das war bei einem Ogryn ziemlich schwer - oder einfach je nachdem aus welcher Sicht man es betrachtete. Wenn man gedanklich in der Lage war wie ein Kind zu denken, dann konnte man einen Ogryn verstehen. Wenn man dazu nicht in der Lage war, konnte man einfach nich nachvollziehen was in diesen riesen Schädel mit verkümmertem Verstand da eigentlich vor ging. "Warum denn das?", fragte er direkt heraus. "Warum watt?", war die Gegenfrage. Bilvor verdrehte die Augen, hatte dieser Schwachkopf etwa schon vergessen von was er gesprochen hatte? "Na das Chaos!", sagte er entnervt. "Was Chaos? Ist das Chaos hia? Wohoho das zerstampf ich ma lieba gleich", rief Onox aus und stand auf um sich kampfbereit zu machen. "Beim Imperator!", rief der Milizsoldat aus, "Du hast doch eben gesagt "Das Chaos kommt wenn man die Leiche nicht verbuddelt" und ich frage wieso ist das so?". Man konnte dem Ogryn richtig ansehen wie er sich die Zähne an dieser Frage ausbiss. Wusste dieses Kind in Hühnengestallt überhaupt was das Chaos eigentlich war? Wusste Bilvor es denn selbst überhaupt? "Nun äääähhh .... ööööhhhm .... weil da Kommissa datt so gesacht hat!". Mit einem lauten Stöhnen stieß Bilvor ein:" Beim Allmächtigen was für eine scharfsinnige Antwort!" aus. Onox verstand anscheinend nicht die Ironie und den Sarkasmus, nein offensichtlich verstand er den Kommentar vollkommen falsch. Er fing laut an zu lachen und freute sich:" Jaaaaaa Onox is soooooo schlau!" - "Genau und weil du so schlau bist, darfst du auch zur Belohnung das Grab ausheben!" - "Für wen? Das Chaos oda den Kommissa?". Bilvor war kurz davor "Nein für dich du gehirn amputierter Riese" zu schreien, aber er besann sich eines besseren und antwortete zu ruhig wie er konnte:" Nein ... für den toten Soldaten, sonst kommt das Chaos schon vergessen?". Onox nickte:" Oh ja da müssn wa ganz schnell n Grab machen".

    Bilvor war heil froh darüber dass der Ogryn sich die Leiche packte. Nun packte war wohl das falsche Wort, er begnügnte sich einfach die Leiche am Bein hinter sich her zu schleifen. Es war ein schreckliches Geräusch als er den Toten die Treppen hinauf zur Oberfläche schleifte, bei jeder Stufe knallte der Knopf der Leiche gegen die Stufen und gab einen dumpfen schlagenden Ton von sich, der der Schein-Inqusitor schier in den Wahnsinn trieb. Endlich oben angekommen lotzte er den Ogryn hinter sich her, durch die zerstörten Straßen von "Midus". Er suchte nach einem abgelegenen Ort wo nicht so schnell jemand her kommen würde. Er fand zwar einige Orte, jedoch stellte sich der Beton mit der die ganze Stadt zugepflastert war als unüberwindbares Hinderniss heraus um ein Loch zu graben. Es blieb ihnen also nichts anderes übrig als bis vor die Stadt zu laufen und dort im harten Boden ein Loch zu graben.
    Das ungleiche Paar erreichte die zerstörten Stadtmauern, die Meter hoch über die Stadt ragten und einen langen Schatten auf selbige warfen. Gleich dahinter befand sich das "kalte Schlachtfeld" auf dem immer noch die unzähligen Gerippe der Verteidiger lagen. "Ui ... da werd ich aba viel grabn müssn", meinte Onox kleinlaut. Da musste Bilvor ihm recht geben, hier war wirklich sehr viel Tod zu beerdigen. Aber er stellte sich auch die Frage was eine Beerdigung überhaupt war. Aus rein logischem Grund war es eigentlich dazu gedacht dass wilde Tiere nicht auf den Leichnahm aufmerksam wurden um ihn aufzufressen, und damit gegenfalls die anderen Überlebenden gefährdeten. Ein anderer Grund waren auch eventuelle Krankheiten die von einer verwesenden Leiche ausgingen. Aber Bilvor interessierten nicht die hygienischen Gründe. sondern viel mehr was es aussagte. Ihm kam es so vor als ob man damit den Tod von sich selber wegschieben würde, man verbuddelte die Leiche eher um sich selber davon abzugrenzen. Wie ein hässliches Bild, dass man nicht mehr sehen mochte, von der Wand abhing um es dann einfach auf den Speicher zu bringen nur damit es irgendwann in Vergessenheit geriet. Vielleicht würde irgend ein Nachfahre das Bild dann finden, und sich fragen wer denn diese kroteske Hässlichkeit überhaupt gekauft haben mag. Was sogar noch wahrscheinlicher war, durch die Ironie der Geschichte, würde dieses hässliche Bild sogar einen immensen Wert erlangen. So oder so ähnlich würde es dann wohl auch mit den Toten hier auf dem Schlachtfeld ablaufen. Im moment waren sie nicht mehr als wertlose Gerippe, arme Seelen die ihr Leben verloren hatte. Da man nicht die Zeit hatte sie alle ordnungsgemäß zu beerdigen, würde man wohl wahrscheinlich ein Massengrab ausheben um alle dort hinein zu werfen. Das ganze würde dann als einziger schnöder Akteneintrag enden und in dem Wirr Warr der Bürokratie verloren gehen. Jahrhunderte Später würde dann irgend ein Forscher die Knochen wieder ausbudeln und es als "sensationellen Fund" ausgeben von dem niemand zu wissen schien! Und dieser "sensationelle Fund" der im Grunde nichts weiter war als ein vor sich hin gammelnder Haufen von Knochen war dann unter Sammlern von grotesken Gegenständen eine Menge wert. War es das? Irgendwelche Idioten aus der Zunkunft stein reich zu machen? Oder lag noch mehr dahinter, was der Schein-Inquisitor im moment nicht zu sehen vermochte? "Grab da ein Loch", wies er den Ogryn an und zeigte wahllos auf eine Stelle am Boden. Sofort machte sich Onox daran, den Totem den Feldspaten abzunehmen und ein Loch zu graben, während Bilvor es sich selbst zur Aufgabe machte den Leichnam auszuziehen. Er oder besser gesagt seine Truppen konnten einfach nicht auf diese Ausrüstung verzichten. Stiefel, Mantel, Hose, Hemd und Ausrüstung nahm er ihm ab. Der Helm, der dem Imperator sei dank, noch über seinem Gesicht hing ließ er ihm aber. Zum einen weil er einfach nicht das Gesicht, dass er wohlmöglich nicht so schnell vergessen konnte, sehen wollte und zum anderen weil der demolierte Helm eh nicht mehr zu gebrauchen war.
    Geduldig wartete der Messias darauf dass der Ogryn ein Loch, dass groß genug war den Toten darin zu beerdigen, ausgehoben hatte und sagte dann:" Onox ... nimm die Ausrüstung hier und bring sie ihn die U-Bahn zu den anderen. Warte dort auf mich, ich erledige den Rest dann alleine.". Mit einem Nicken krallte sich der Hühne die am Boden liegenden Habseeligkeiten und machte sich davon. Nachdem der Orgyn außer Sicht war, stellte sich Bilvor an den Rand des frischen Grabes und zerrte die Leiche an den Schultern richtung Grube. So ein Toter wog mehr als man dachte, da alle Muskeln erschlafften und er dadurch ungemein schwerer war. Mit lautem Ächzen und Stöhnen zog er den Toten in die Grube. Er brauchte eine halbe Minute um erstmal zu verschnaufen. Er wusste dass was er gleich tun würde, sehr falsch sein würde. Höchst wahrscheinlich würde der Imperator dafür seine Seele in den Warp fahren lassen, aber es war wichtig - überlebenswichtig! Es war schiere Ketzerei, aber sie waren in einer verzweifelten Lage, und heiligte das Ziel nicht alle Mittel? "Jetzt kommt der ekelhafte Teil", sprach er zu sich selbst, als er sein Kampfmesser zog und zu der Leiche in die Grube hinab stieg

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Am Tag der Landung der Space Marines in "Midus"

    Der Wind hatte wieder angefangen stärker zu wehen um heulend durch die Stadtruinen zu geistern. Mit dem Wind kam auch wieder Kälte auf, auch wenn Armageddon fast nur aus Steinwüste bestand, konnte es doch in den Wintermonaten empfindlich kalt werden. Schnee war zwar extrem selten, dafür aber Frost umso alltäglicher, es würde aber noch ein paar Monate dauern bis der Boden gefrieren würde, aber man merkte dass der Winter langsam kam. Der Kommissar traf nach einigen Minuten wieder ein und gab Nimbus die Kamera wieder. Er bewegte sich mit Absicht langsam, damit er die Scouts nicht zu einem Angriff provozierte. Während er seine Atemmaske zurecht rückte fragte er unverblühmt:" Und? Was denken Sie jetzt?". Das war nicht so einfach zu beantworten. Die Soldaten hatten durchaus einen Grund andere Mittel anzuwenden, aber heiligte der Zweck die Mittel? Es gab viele die sich böser Mächte bedienten um das Imperium zu schützen, aber sie alle endeten auf die gleiche Art - als Verräter! Der Veteranseargent war sich uneins, ein geschlossener Sakopharg der Necrons musste auf jedenfall verschlossen bleiben, und war darüber hinaus ein unschätzbar wertvolles Artefakt für den Adeptus Mechanicus oder für den Ordo Xeno, aber alles hatte auch seine Grenzen. Wenn er diese Leute jetzt hinrichten würde, was natürlich in seiner Macht stand und was sich auch durchaus im Rahmen des Rechts bewegen würde, hätte er aber dennoch sein Missionsziel verfehlt. Denn es war ihre Aufgabe sich mit den Verteidigungsstreitkräften zusammen zu schließen und soviele Informationen wie möglich zu holen, wenn diese tot waren ... gab es keine Möglichkeit mehr Informationen aus ihnen heraus zu holen.

    Andererseits würden sie zu dritt den Sakopharg niemals beschützen können, und die Funkstille würde erst in 2 Tagen aufgehoben werden, bevor er einen Thunderhawk anfordern konnte um ihn abholen zu lassen. Wer wusste schon was in dieser Zeit alles passieren konnte? Die Imperialen Soldaten benahmen sich zwar nicht wie Kultisten, aber vieles deutete auf eine schon bereits vorhandene, oder zumindest aufkommende Ketzerei hin. Das führte zu dem Schluss dass er seinen Trupp und sich selbst, einer großen Gefahr aussetze wenn er diese Leute nicht sofort exekutierte. "Ich denke dass wir hier ein ernstes Problem haben", war die diplomatisch und ungelogene Antwort von Nimbus, "dieser Inquisitor von dem Sie sprachen ... wo ist sein Leichnahm?". Der Kommissar machte anstallten zu antworten, dachte er sich etwa gerade eine Lüge aus? "Ich kann es Ihnen nicht sagen", wich er aus. Langsam wurde Bakkara wieder misstrauisch:" Warum? Weil sie nicht wissen wo?". Entschieden schüttelte der Kommissar den Kopf, und dem Veteranseargent viel auf dass die anderen Imperialen Soldaten dieses Gespräch nun sehr aufmerksam verfolgten:" Nein es liegt daran, dass dieser Mann mehr als nur ein Held für uns ist. Wir werden nicht zulassen dass sein Frieden gestört wird. Ich kann Ihnen nur sagen dass er vor den Stadtmauern begraben wurde, Erhabener. Ich bitte um Verzeihung, aber wenn Sie wüssten was er für uns getan hat ... dann könnten sie es vielleicht verstehen.". Das konnte Nimbus NICHT verstehen! Wenn es wirklich ein Inquisitor gegeben haben mochte, dann würde jeder Gottes-Fürchtige Mensch seinen Leichnahm dem Ordo übergeben, damit er in allen Ehren bestattet werden konnte und nicht hier auf Armageddon in irgendeinem Loch vor sich hin gammeln lassen. Das war in Nimbus Augen eindeutig Ketzerei. Nun packte er seine Schrotflinte etwas fester an und befahl im authoritärem Ton:" Ich BEFEHLE Ihnen mir sein Grab zu zeigen!". Langsam kam Unruhe in die Soldaten, einige Griffen langsam zu ihren Waffen und die Luft wurde von dem leisen Aufheulen der vorgewärmten Lasergewehre durchzogen. Bakkara überschlug die Anzahl der Soldaten, vielleicht ein Dutzend, vielleicht noch ein paar mehr in den Ruinen plus dem Kommissar der im Nahkampf furchterregend war. Die einzige Chance zu gewinnen war, dem Ketzer vor ihm auf den er seine Schrotflinte richtete, mit dem 1. Schuss umzupusten und dann schnell in Deckung zu gehen.

    Der in Rot gekleidetete machte einen halben Schritt nach hinten:" Nur über meine Leiche! Die Ruhe des Helden von Midus wird nicht gestört! Sollange wir leben!". Der laute Knall der Schrotflinte übertönte die Worte von Bakkara Nimbus, die er dem Kommissar entgegen warf. Die Unmengen an Schrot die den Ketzer eigentlich hätte durchlöchern mussten, flogen durch die Luft und landeten irgendwo weit hinten in den Häuserruinen. Ohne den winzigsten Moment zu zögern ließ sich der Kommissar einfach in den Dreck fallen und entging so der tödlichen Ladung. In der Straße brach von einer Sekunde auf die nächste ein wildes Feuergefecht aus. Die mit Orkblut beschmierten Soldaten rannten sofort in Deckung oder warfen sich in den mit blutgetränkten Granatentrichter. Der Bolter knatterte Dumpf durch die Straßen als Jason Olga wahllos auf die Soldaten schoss die versuchten in die Ruinen zu rennen, 5 von 7 konnten sich in Deckung flüchten. Die anderen beiden wurden von den faustgroßen Boltergeschossen regelrecht zerfetzt. Damien Beebop's Scharfschützengewehr konnte man in dem ganzen Krach nicht hören, dafür aber umso mehr die Ergebnisse sehen. Diejenigen die sich in den Trichter flüchteten wagten es nicht ihn zu verlassen, nachdem einem ihrer Kameraden der Kopf durch das Präzionsgewehr regelrecht weg gesprengt wurde. Der Kommissar wurde, nachdem er sich auf den Boden fallen lassen hatte, von Steven und seinem Bolter aufs Korn genommen. Der in Rot gekleidete rollte sich einfach auf dem Boden in Richtung Bakkara, während eine Kugel nach dem anderen sich an ihm vorbei in den Boden bohrte. Noch bevor der Veteranseargent zum 2. Schuss ansetzen konnte, prallte der Eisenstab des Kommissar gegen sein Schienenbein, dass sich laut nass-knackend durch bog und brach. Nimbus hatte sich schon öfters einen Knochen gebrochen, aber dieses mal fühlte es sich anders an. Eine der ersten schmerzhaften Lektionen eines Rekruten war es Schmerz zu ignorieren. Es dauerte Jahre bis man es schaffte seinen Geist soweit zu kontrollieren, um den Schmerz der einen nur vom Kämpfen abhielt auszublenden.

    Es fühlte sich nicht einfach so an als ob der Knochen gebrochen worden wäre, es war eher wie als ob eine ätzende Flüssigkeit ihn innerhalb von Millisekunden aufgefressen hätte. Es war ein grässlicher Schmerz, der ihm fast die Sinne raubte. Nicht imstande sein Gleichgewicht, durch den plötzlichen Verlust seines Beines zu halten, schlug Bakkara hart auf dem rissigen Beton von "Midus" auf. Er wünschte sich nichts sehnlichster als diesem Ketzer mit der Schrotflinte den Schädel in tausend Stücke zu zerschießen, aber er war nicht in der Lage etwas anderes zu tun als sich sein verletztes Bein wie ein jämmerlicher Imperialer Soldat zu halten und zu schreien. Der Ketzer-Kommissar rollte sich auf Bakkara um Beebop davon abzuhalten weiter auf ihn zu schießen, da er sonst Gefahr laufen würde seinen Vorgesetzten zu treffen. Genau das machte er sich zum Vorteil ! Ohne auch nur aufzustehen schleuderte er seinen Eisenstab einfach in Richtung Beebops Kopf. Hätte man Nimbus vor einem Tag gefragt ob es möglich sei mit einer geworfenen Eisenstange den Schädel eines Space Marines in einen blutigen Brei zu verwandeln, hätte er diese Person einfach nur ausgelacht. Doch jetzt musste er diese Frage mit einem "Ja" beantworten. Die sich in der Luft drehende Stange zerschmetterte den rechten Teil von Beebops Kopf derart, dass die Blutspritzer einen halben Meter in alle Richtungen reichte. Am Boden liegend musste sich der Veteranseargent sich eingestehen dass er einen Fehler begangen hatte. Er hätte einfach das Spiel der Ketzer mitspielen müssen und auf Verstärkung warten müssen. Jetzt wurde ihm klar dass er diesen Kampf verloren hatte, er war viel zu Kampferfahrung um es nicht zu sehen. Dieses ... Tier war ihnen haus hoch überlegen, und sie konnten absolut nichts dagegen unternehmen. Er konnte nur hilflos am Boden liegen und zusehen wie der Ketzer-Kommissar sich aufrappelte zu Jason Olga rannte um ihm einfach das Genick brach und Hopkins von den Schüssen aus den Lasergewehren durchlöchert wurde. "Du verdammter Hurensohn! Der Warp soll dich holen!", presste der verletzte Seargent zwischen seine Zähne hervor. Vollkommen gelassen schritt der in Rot gekleidete über die Leiche von Beebop hinüber um seine Waffe aus dem Dreck wieder aufzusammeln. Danach ging er in langsamen Schritten auf den Verletzten zu, er beeilte sich nicht - nein er kostete sogar jeden Moment aus. Er wollte sein Leiden einfach nur hinauszögern. "Ich habe einen anderen Vorschlag", säuselte er leise als er nur einen Schritt von ihm entfernt stand, "wie wäre es wenn du ... !", dabei stieß er ihm das Ende seiner Eisenstange in die Rippen, die sofort unter der Wucht des Schlages brachen. Die Schmerzen waren höllisch, jeder Atemzug wurde zu brennendem Feuer in seinem ganzen Oberkörper, während wieder die Pein von gefühlter ätzender Säure seinen Körper weiter maltretierte. "... auf deinem Weg in den Warp, dem Imperator sagst, dass wir die Wahrheit kennen!". Schon fast halb tot am Boden liegend schaute er den Ketzer voller Hass an. Er konnte nicht mehr sprechen, aber seine Blicke sagten ganz klar aus was sein Mund nicht mehr formen konnte "Und welche soll das sein Ketzer?". Während er zum Schlag ausholte der auf seinen Hals gerichtet war schrie er voller Überzeugung:" DAS NIEMAND ÜBER DEM INQUISITOR STEHT!". Das letzte was der Veteranseargent Bakkara Nimbus in seinem Leben hören konnte, war das fleischige Knacken seines Genicks.

    (to be cotinued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • In der Makropole Tartarus, am Tag der Landung der Space Marines.

    Der gelbe Kanarienvogel sang unbekümmert in seinem großen Käfig. Er sprang von seiner Schaukel an sein Vogelbad und wieder zurück. Unablässig sang er dabei, putzte hin und wieder sein Gefieder oder bewegte seinen Kopf hektisch hin und her. Manchmal schaute er sich die Blumen im Zimmer an, oder blickte aus dem Fenster auf die Gärten heraus. Mit all ihrer Grünen Pracht, gesprenkelt von allen möglichen Farben der Blumen. Von dunkel blau, über ein sattes Gelb bis hin zu einem vollem Rot. Der Wind trug den sanften und beruhigenden Duft dieser schönen Schöpfung in den Raum hinein. Aber die meiste Zeit verbrachte der Kanarienvogel damit seinen neuen Besucher zu beobachten. Ein junger Mann, mit vielleicht 20 Jahren, saß in seinem Morgenmantel auf einem bequemen Stuhl und starrte unablässig auf den Vogelkäfig. Wie ein alter Mann krallte er sich an die gepolsterte Armlehnen. Sein Blick war abwesend, er schien mit seinen Gedanken ganz wo anders zu sein. Sein Geist trieb die letzten zwei Tage nur in der Vergangenheit herum, wie ein Schiff in einem heftigen Sturm auf hoher See, wurden sie von den Gewalten hin und her getrieben ohne dass der Kapitän etwas dagegen tun konnte. Das einzige was bestand in seinem Kopf hatte, war der Satz „Verstanden – Feuer erwidern“, der ihm immer und immer wieder wie ein Mantra durch den Kopf geisterte.

    Auf den hohen Mauern des dritten Verteidigungsringes war es ziemlich zugig. In knapp 60 Metern höhe wehte der Wind unbarmherzig einem um die Ohren. Kommissaranwärter Stein fröstelte etwas, und schlang sich den Mantel etwas enger um den Körper. Die meterdicken Mauern waren Ein- und Auslass zu den unteren Ebenen. Die gigantischen Tore zu diesen Ebenen waren verschlossen, und würden jeden aufhalten der auf die andere Seite in die wichtigen Industrie und Wohnkomplexe der Makropole Tartarus kommen wollte. Anwärter Stein stützte sich auf den kalten Beton und schaute über die Zinnen. Unter sich breiteten sich die unteren Wohnkomplexe aus. Gigantische Gebäude die in großen Zirkeln angeordnet waren, ihre Fassaden waren schlicht, im Gegensatz zu den oberen Komplexen wo es Standard war sie mit Ornamenten, heiligen Symbolen und Wasserspeiern zu verziehren jedes Wohnhaus in den oberen Bezirken war ein Kunstwerk. Verbunden wurden alle Wohnsilos mit großen breiten imperialen Straßen, groß genug das mindestens 10 Panzer nebeneinander fahren konnten. Manche waren mehr Brücken als Straßen, sie hingen zwischen den Türmen - umschlängelten sie, wogen sanft auf und ab um sich dann woanders mit einer anderen Straße zu verbinden. Es war ein hoch komplexes Geflecht aus mehrern Ebenen. In der Zeit wo die Menschheit noch im Dunkeln tappte und die Gegenwart des Imperators nicht einmal erahnen konnte, gab es ein Sprichwort:" Viele Wege führen nach Rom". Auch in Tartarus führeten viele Wege nach "Rom" doch nur wenige Wege führten in die oberen Ebenen. Wenn man in diesem Moment versuchen würde einen dieser wenigen Wege zu beschreiten, war es unmöglich. Eine schier unüberschaubare Zahl von zig tausenden Menschen drängten sich vor den Toren des dritten Verteidigungsringes. Wie eine große Welle schwappten sie aus den Wohnkomplexen auf die Straßen und brandeten an den unüberwindbaren Toren. Wie ein tosendes Meer, lärmte die Menge aus Menschen. Sie schrien, schimpften, klagten, weinten und bettelten um Einlass. Die Furcht und Panik der Menschen war, obwohl man kein einziges Wort verstand, nicht zu überhören. Man konnte es sich nicht vorstellen wenn man es nicht selbst gesehen hat. Wohin das Auge reichte eine dunkle Masse von Menschen, die so laut tobte dass man sich in Höhe nur schreiend unterhalten konnte. Wer in dieser Masse auf den Boden fiel wurde gnadenlos zu Tode getrampelt und diejenigen die direkt an der Mauer standen, wurden durch die immer nach vorne drängenden Menschenmassen einfach tod gepresst. Mit einem Blick nach links und rechts begutachtete der Kommissaranwärter die Verteidigung. Alle 10 Meter war ein Flakgeschütz und dazwischen Panzerabwehrgeschütze, MG-Stellungen und Bunkerhäuschen. Man brauchte eine immense Feuerkraft um diese Verteidigung einzureißen. Auch wie es aussehen mochte wenn diese Stellung angegriffen wurde lag außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft. Wie es wohl aussehen möge wenn tausende von MG-Geschützen gleichzeitig anfangen würden zu schießen und Millionen von Schüssen auf den Gegner dort unten hinab regnen lassen würden? „Können wir nicht die Tore öffnen und wenigstens ein paar hinein lassen, Sire?“, fragte einer der unzähligen Imperialen Soldaten die ihm unterstanden. Entschlossen schüttelte der Anwärter seinen Kopf, er hatte seine Befehle:“ Wenn wir das machen, bekommen wir die Tore nicht mehr rechtzeitig geschlossen. Es ist ein Jammer, aber wenn wir das Risiko eingehen laufen wir Gefahr die ganze Makropole zu verlieren. Zum anderen … es würde die Schlachtordnung komplett durcheinander bringen wenn Abermillionen von Menschen in den Verteidigungsring rennen“, und zeigte dabei hinter sich auf die Tausende Soldaten, Panzer, Artilleriegeschütze und Chimärenpanzer die Gewehr bei Fuß in geordneter Formation hinter den Toren Aufstellung bezogen hatten. „Völlig ausgeschlossen, die Tore bleiben zu egal was passiert!“, beendete er seine Ausführungen. Er konnte den Soldaten ansehen dass es ihnen nicht gefiel, und gleichzeitig fragte er sich wie viele Soldaten, die jetzt hier oben mit ihm auf den Zinnen standen, wohl aus den unteren Komplexen kamen, und ihre Familienangehörige dort unten in dem Meer aus Menschen vermuteten.
    Wieder ließ er seinen Blick über die tosende Menge schweifen, und konnte nichts anderes tun als abzuwarten.

    Die Zeit des Wartens, verbrachte Kommissaranwärter Stein damit Berichte zu schreiben, einer seiner lieblings Aufgaben. Er mochte es die Dinge die er Tat auf Papier zu bringen, es war wie Tagebuch schreiben, wenn auch weniger emotional. Er beendete gerade einen Absatz der sich damit beschäftigte wie er seine Truppe auf den Zinnen angeordnet hatte, als er durch das laute Tösen der Menschen am Fuß der Mauer hindurch einen leisen aber pregnanten hohen schrillen Ton hörte. Kurz darauf höhrte er schnell aufeinander folgende leise Knälle aus großer Entfernung die immer näher kamen, gefolgt von plötzlich auftauchenden schwarzen Rauchwolken in der Luft. Wie kleine helle Striche zogen die Geschosse der Flakstellungen durch die Luft um dann in einer kleinen Explosion zu zerbersten und alles im Umkreis von mehreren hundert Metern mit Schrappnellsplittern einzuhüllen. Anwärter Stein gab seinem Adjudantem den Befehl den Fliegeralarm auszulösen. Es dauerte nur ein paar Sekunden und das laute montone Aufheulen der Sirenen ließ alle Soldaten aufschrecken und zu den Flakstellungen rennen. Die Menschen unten an den Toren geriet vollkommen in Panik. Der Lärm den sie verursachten schwoll nochmal um ein vielfaches an, doch nun war nur noch blanke Panik darin zu hören. Es war sich nun jeder selbst der nächste, und da sie nicht nach vorne in den Inneren Ring flüchten konnten, fingen sie an in alle Richtungen zu fliehen. Aber es war nirgend Platz um sich zu bewegen, die Menschenmenge blockierte sich selber, und in all ihrer Panik von einer Bombe getroffen zu werden versuchten sie mit Gewalt sich einen Weg in Sicherheit zu bahnen. Männer und Frauen schlugen wie im Wahn um sich nur um sich einige Zentimeter bewegen zu können, oder um sich ihrer Haut zu erwehren. Ein unglaubliches Chaos brach in der Menschenmenge aus, ohne dass es irgend etwas an ihrer Situation änderte.
    Unter immer lauter werdendem Sausen der Triebwerke konnte man nun die Umrisse der orkischen Kampf-Bombaz erkennen. Es war ein wunder dass diese klobigen Dinger, die sehr an die Flugzeuge errinnerten welche die Menschheit in ihren Anfängen benutzte, überhaupt fliegen konnten. Sie waren größer, kantiger, weniger filigran sondern eher stümperhaft gebaut als die Modelle des Imperiums - aber sie flogen. Vollkommen unbeeindruckt von dem Flakfeuer das unablässig aus allen Seiten auf sie herein prasselte steuerten die Flyboyz ihre Maschienen durch die Häuserschluchten von Tartatrus, und hielten direkt auf den inneren Verteidigungsring zu. An eine Unterhaltung auf den Mauern des Inneren Ringes war nun nicht mehr zu denken, sobald die Kampf-Bombaz in Reichweite waren, fingen sofort die Flakgeschutze auf der Mauer an zu feuern. Im Stakkato schleuderten sie ihre Geschossen den ork Flugzeugen entgegen. Ab und zu löste sich eine Rakete von den Tragflächen der Angreifer um ungezielt in den Schutzwall einzuschlagen. Die Trümmer die von der Wand abplatzten begruben viele Menschen unter sich. Aber die Gegenwehr der Flyboyz war nur sporadisch, ihr eigentliches Ziel war die Menschenmenge unter ihnen, sie klingten einfach ihre Bomben aus die mitten in den Menschenmassen einschlugen. Jede Bombe ließ eine große Schutt und Asche Wolke in Trichterform nach oben streben. Zwischen den Trümmerstücken die hoch in die Luft gewirbelt wurden, befanden sich die Körperteile der Zivilisten die getroffen wurden. Wie Spielzeug wurden sie einfach durch die Luft geschleudert, auseinander gerissen oder einfach in Asche zerbombt.
    Die Imperialen Soldaten taten ihr bestes um die Angreifer so schnell wie möglich zu verjagen, aber immer wenn sie ein Flugzeug abschossen, lenkten die Orks ihre abstürzenden Wracks so in die Menschenmasse dass sie nach Möglichkeit noch viele mit in den Tod reißen konnten.
    Für den Anwärter auf den Zinnen der sich die Szene nur ansehen konnte, ohne etwas dagegen zutun war es fast zuviel. Innerhalb von Minuten starben unzählige von Menschen und sie konnten kaum etwas tun um diese Menschen zu beschützen. Es war ein schrecklicher Anblick, wie die Menschen da unten masakriert wurden. Er hätte sich am liebsten umgedreht um davon zu laufen, aber er durfte seinen Posten nicht verlassen. Er musste die Stellung halten, denn sonst würden noch viel mehr Menschen sterben wenn er sich jetzt hängen ließ! Gebannt beobachtete er die Situation und versuchte die Geschehnisse zu analysieren und die nächsten Schritte des Gegners vorraus zu sehen, aber er war nicht wirklich in der Lage zu denken. Er hatte große Schwierigkeiten die Szene überhaupt richtig wahr zu nehmen. Es war wie als ob er eine Wand vor seinem Geist hatte die nicht zuließ dass zuviel in sein Bewusstseins drang. Er musste sich regelrecht dazu zwingen irgendetwas zu denken oder die Welt um sich herum wahr zu nehmen.
    Viel zu spät bemerkte Kommissar Stein dass die Panik der Menschen ins Unermessliche stieg, sofern das überhaupt noch möglich war. Denn nun kam noch hinzu dass sich von weiter hinten die Orks näherten. Auf Panzerbikes, in gestohlenen Leman Russ Panzern, in Killabotz, Pikk-Ups und unzähligen anderen Vehikeln. Aber die meisten von ihnen waren schlicht zu Fuß unterwegs und sie hatten Spaß. Ja man konnte auf diese große Entfernung regelrecht sehen dasss die grüne Welle aus Spaltaz, Fetten Wummen, Brennaz und anderen Gegenständen die nur zum Töten da waren Spaß am schlachten hatte. Wie eine unaufhaltsame Lawine walzte sich die grünen Aliens einen weg auf die Tore des Inneren Ringes frei und metzelten alles auf ihrem Weg dahin nieder.
    Ohne wirklich nachzudenken streckte Anwärter Stein seinen Arm zu seinem Adjudanten hin, der ihm sofort das Funkgerät in die Hand legte. "Kontakt!", war das einzige was er in das Gerät rief. Es folgte ein lautes Knistern und dann hörte er nur ein verzerrtes:" Verstanden - Feuer erwidern". Vollkommen apatisch stand er, sich schwer stützend auf den kalten Beton, und konnte nur zuschauen wie die Zivilisten alle abgeschlachtet wurden. Stein konnte nichts sagen, nichts denken ja sich nicht einmal bewegen. Er bekam auch nicht mehr mit wie sein Adjudant das Kommando übernahm und den Truppen den Feuerbefehl gab. Die Welt schien in einem lautem Mischmasch aus Lärm unterzugehen, aufblitzenden Lichtern, dem bebendem Boden, dem Lärm des Kampfes. Mit schrillem Heulen flogen die Geschosse der Basilisk Artilerie über sie hinweg um unbarmherzig in die Reihen der Massen einzuschlagen. Die Explosionen und Splitter machten keinen Unterschied zwischen Freund und Feind. Das ganze Gebiet wurde einfach unter Feuer genommen und nahezu dem Erdboden gleich gemacht. Schwere Artilerie Treffer schlugen zu Haufen in die großen Wohnhäuser ein, brachen große Stücle Beton aus ihnen heraus die alles Lebende unter ihnen begruben. Immer wenn ein Wohnhaus in sich zusammen stürzte verdeckte eine gigantische Staubwolke den Blick auf die Szenerie. Doch es dauerte nur Minuten bis sich der Blick wieder lichtete und das grauen des Krieges wieder frei gab.
    Aber das alles bekam Anwärter Stein nicht mehr mit, er bekam auch nicht mehr mit dass er von der Mauer gebracht wurde und hinter die Linien verfrachtet wurde ins Hospital.

    "Verstanden - Feuer erwidern", ging es ihm immer und immer wieder durch den Kopf. Die Tür hinter ihm knarzte, und nur der Kanarienvogel schien sich der Anwesenheit des Besuchers bewusst zu sein. Die Schritte des Arztes klackerten laut auf dem Marmorboden:" So Herr Stein, ich werde Ihnen jetzt eine Spritze geben! Sie werden sich danach besser fühlen und morgen können Sie dann wieder nach Hause". Anwärter Stein wusste dass er nie wieder nach Hause gehen würde, er wusste tief in seinem Innern was jetzt passieren würde. Sein Vater gehörte zur Aristokratie und deswegen war man so gütig gewesen und hatte ihm 2 Tage Zeit gelassen sich zu erholen, aber nun war die Zeit abgelaufen. In diesen 2 Tagen kamen ein paar Ärzte und hatten versucht mit ihm zu reden. Doch er hatte sie nicht wirklich wahr genommen, und wenn er es getan hatte und sein Geist für ein paar Minuten in der Gegenwart verweilte, wollte er nicht sprechen. Er wollte mit niemandem sprechen. Das einzige was Stein fühlen konnte war eine ohnmächte Traurigkeit über die Grauen die er gesehen hatte. Der Stich der Spritze tat nicht einmal weh. Es tat auch nicht weh als das Gift sich schnell seinen Weg durch die Venen zu seinem Herzen bahnte. Nein es tat nicht weh als er spürte wie sein Herzschlag immer langsamer wurde, sich eine unheiliche Müdigkeit über seinen Geist legte. Es tat auch nicht weh als er sich innerlich von dieser Welt verabschiedete, er verspürte auch keinen Schmerz als er daran dachte dass er seine Liebsten nie wieder sehen würde. Er war innerlich sehr dankbar darüber, dass er nun von dieser Welt erlöst wurde.
    Komissaranwärter Eduard Stein wurde daraufhin aus den Geschichtsbüchern gestrichen, da es in der Imperialen Garde keinen Platz für Soldaten gab die ihren Pflichten mental nicht gewachsen waren, dafür wurde penibel gesorgt. Niemand im ganzen Imperium erfuhr je von Eduard Steins Geschichte, denn laut allen Berichten besaß die ganze Zeit der Adjudant McKinley das Kommando. Dass sich der Schreibstil von Adjudant McKinley ab dem Angriff der Orks krass veränderte, so als ob er eine komplett andere Person geworden sei, wurde gefließlich von allen übersehen.

    (to be continued)

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

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