Mir war mal nach Schreiben,also hab ich mal drauf los geschrieben ![]()
Kapitel 1
Der Stahl des Jagdschwertes schimmerte silbrig in der dunklen Höhle des Totenbeschwörers Milos, tief unter der Erde,wo niemand ihn bei seiner verderbten Magie störte. Schon lange hatte er den Plan gefasst, den Magier umzubringen, da er es nicht dulden konnte, dass jemand Gräber schändete und heute war der Tag gekommen. Er presste seinen Körper an den kalten Stein der Säule. In den Schatten war der Auelf nahezu unsichtbar. Sein Atem raste. Er war gerade einen drei Meter hohen Abhang hinunter gesprungen. Seine dunkelgrüne Robe hatte den Aufprall nur unmerklich vermindert, aber niemand schien etwas gemerkt zu haben. Es roch nach verfaultem Fleisch, was in der Höhle eines Totenbeschwörers natürlich nicht ungewöhnlich war. Er sah sich um. Zwei Skelette in der linken Ecke des nur spärlich erleuchten Raumes, ein Sarg in der rechten. Der Elf entschied sich dafür, die Skelette mit dem Bogen auszuschalten.
Der Kurzbogen. Sein schönster Besitz. Er wurde ihm von seinem Vater gegeben, als er gerade sechzehn Jahre alt geworden war. Natürlich hatte er auch als er noch jünger war mit seinem Bogen Schießen gelernt, wie es bei den Elfen üblich war, jedoch hatte er dabei keinen so schönen Bogen gehabt. Der Griff war mit Stahl verstärkt, in den elfische Runen eingetragen waren, die in etwa "Mögen deine Pfeile stets dein Ziel treffen." bedeuteten.
Er legte einen Silberpfeil an die Sehne des Bogens und ließ ihn fliegen. Es gab zuerst ein fast unvernehmbares, sirrendes Geräusch, kurz darauf prallte er auf dem Skelettschädel auf. Das zweite Skelett hatte den Tod seines Kameraden schon bemerkt, da flog der zweite Pfeil schon auf es zu und zerschmetterte auch seinen Schädel. Der Elf trat aus dem Schatten der Säule, um seine Pfeile wieder einzusammeln, schließlich gehörte es sich nicht, seine Geschosse nicht einfach so liegen lassen. Den Sarg ließ er unberührt , denn er wollte den Toten nicht bei seinem ewigen Schlaf stören.
Als er den Raum genauer betrachtete, fiel ihm auf,dass an die Wand Runen ähnlich der der Zwerge eingetragen waren. Er zückte seine Feder und malte diese auf ein Stück Pergament. Viel verstand er von diesen Runen nicht, aber das, was er verstand, reichte aus, um ihm zu sagen, dass er den Totenbeschwörer so schnell wie möglich davon abhalten musste.
Er schlich vorbei an den beiden Knochenhaufen den Gang entlang. Er hörte bereits Milos Worte: "Otano!Otigiamar!" Der Elf sprintete los und zückte sein Jagdschwert, um es dem Magier in den Rücken zu rammen. Doch es war bereits zu spät. Aus dem Körper des Magiers züngelten schwarze Schatten wie Peitschen hervor. Der Auelf war wie gelähmt vor Schreck,als sich der Körper des Beschwörers in Dunkelheit hüllte, aus der nur Bruchteile von Sekunden später ein riesiger Schatten hervorging. "Es ist zu spät,Ethelas,es ist zu spät!Hahahaha!"
Ethelas wacht schweißgebadet auf.
Kapitel 2

Ethelas hatte dunkelbraune Augen, fast schwarz, und seine schwarzen, etwas langen Haare flogen lose herum. An seinem Gesicht gab es nichts Auffälliges, nur seine spitzen Ohren und seine etwas kleinere und dünnere Statur von ca. 1,65 verrieten, dass er ein Elf war. Er stand auf, streifte seine dunkelgrüne Kleidung über, hing sich seinen Bogen um, nahm sich einen Apfel vom Tisch und machte sich auf in die Stadt. In der Stadt war immer viel los, manchmal war auch zu viel. Heute war wieder einer der Tage, an denen viel los war, denn heute war Jahrmarkt. Dieses mal schien es einer aus dem Nordland zu sein, denn alle Gaukler und Verkäufer, die Ethelas sah, waren alle blond und groß. Er trottete langsam durch die Menschenmenge und beäugte jeden Verkaufsstand. "Haste nich was vergessen, Ethelas?" Es war Gerrik, Taschendieb und sein bester Freund. Er war einen Kopf größer als Ethelas. Dunkelbraune Haare, immer ein Lächeln auf den Lippen,das zeichnete ihn aus. Er hielt seinen Geldbeutel mit einer Hand in der Luft und wedelte mit ihm, sodass die Münzen darin klimperten.
Ethelas war ihm nicht böse, denn das war eben Gerriks Art, ihn zu begrüßen. "Sind noch alle drin?", fragte Ethelas grinsend, während er auf ihn zu ging. "Klar, dir würd ich doch niemals welche stehlen." antwortete Gerrik grinsend, mit einem leicht ironischen Unterton, "Ziemlich viel los heute. Lass uns zur Arena gehen, da sollen heute einige nordische Gladiatoren kämpfen. Sollen nen' total anderen Kampfstil haben, als wir Mittelländer." Nachdem sie in der Arena angekommen waren und den Eintritt bezahlt und Platz genommen hatten, fing der Kampf auch schon an. Es wurde eins gegen eins, Mann gegen Mann, gekämpft. Beide waren Gladiatoren, die mit dem Jahrmarkt reisten. Der rote Kämpfer mit Streitkolben und Schild bewaffnet, der andere mit Axt und Schwert. Die Zuschauer verfolgten den Kampf gespannt. Der blaue Gladiator hieb mit seinen Waffen heftig auf den roten ein, dessen Schild unter der Wucht der Schläge fast zu bersten drohte. Gerrik versetzte Ethelas einen Stroß in die Rippen. "Hey, was soll das?" Er schaute Gerrik an, der ihn mit seinen Augen auf den Mann aufmerksam machte, der neben ihm stand. Es war ein großer, dunkelblonder, blauäugiger Nordmann. Der Elf schätzte ihn auf ca. 40 Jahre und zwei Meter Größe. Er trug weiße Kleidung, doch Ethelas erkannte, dass sich darunter das Muster eines Kettenhemds abzeichnete. An seinem Gürtel trug er ein langes, aber dünnes, silbernes Schwert, dessen Knauf und Parierstange reichlich mit goldenen Runen verziert war und er hielt einen Stab in seiner Hand, der fast genauso groß war, wie er selbst.
"Typisch Schaukämpfer..." brummte er, als er bemerkt hatte, dass Ethelas und Gerrik ihn anstarrten. "Gleich ist der Kampf vorbei..." Die beiden wendeten ihre Aufmerksamkeit wieder den Gladiatoren zu. Der blaue hieb immernoch auf den roten ein. Dieser machte plötzlich einen Schildstoß, der dem blauen Kämpfer die Axt aus der Hand riss. Mit einem gezielten Schlag auf den Schwertknauf des Blauen entwaffnete er in vollständig. Ethelas drehte seinen Kopf wieder in Richtung des Nordmann. Er sah ihn zum Ausgang gehen, noch während das Publikum den Kämpfern zujubelte. "Wartet!", rief Ethelas ihm zu, sprang auf und lief ihm nach, als er gerade um die Ecke des Ausgangs bog. Doch als er am Ausgang ankam, sah er nur die herausströmenden Menschen. Der Mann war verschwunden.
Auch an die Gäste,die das evtl. lesen: Könnt mich gerne per ICQ oder xfire anschreiben und eure Meinung sagen,Nummer bzw Nick stehen im Profil ![]()